
(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Crunchtime in der Helios-Arena. Nicht einmal 24 Stunden nach dem Overtime-Sieg gegen Düsseldorf gastierte die Iserlohn. Auch die Sauerländer mussten am Vortag ran. Bei den Adler Mannheim erkämpften sich die Roosters einen Punkt. 2,3 Sekunden vor Ende der Overtime musste man sich erst geschlagen geben. Ohne Veränderungen im Line Up gingen die Gastgeber in die Partie. Nachdem Schwenningen zunächst in Führung gehen konnten, drehten die Gäste im Mittelabschnitt die Partie. 40 Sekunden vor dem Ende schafften die Schwarzwälder doch noch einmal den Ausgleich. In der Overtime machten die Spink-Brüder alles klar und sicherten den Zusatzpunkt.

Foto: Archivbild / citypress
Iserlohn versuchte in den Anfangsminuten aus einer kompakten Defensive zu Kontern zu kommen. Nach einem Aufbaufehler musste Joacim Eriksson zum ersten Mal gegen Joe Whitney eingreifen. Da im Anschluss Will Weber und Casey Baily die Strafbank drückten, gab es Platz auf dem Eis. Frei vor dem Tor scheiterte Daniel Weiss an Andi Jenike im Gästetor. Tyson Spink zog kurz danach neben das Gehäuse. Auf der anderen Seite brachte Brent Aubin die Scheibe nicht im Schwenninger Tor unter. Iserlohn versuchte über Härte ins Spiel zu kommen und fuhr die Checks konsequent zu Ende.
Etwas schmeichelhaft kamen die Gäste zu einer Überzahl - Jamie MacQueen wanderte wegen Stockschlags in die Kühlbox. Nach vierzig Sekunden traf es dann auch Iserlohn Casey Baily wurde wegen Halten des Stocks hinausgestellt. Tylor Spink schaffte es in der Folge nicht, eine scharfe Hereingabe zu verwerten. Schwenningen machte bis zum Powerbreak Druck und Tempo. Im Slot standen die Roosters aber sicher und ließen nicht viel zu. Boaz Bassen mit einem verdeckten Schuss und Dylan Yeo aus spitzem Winkel blieb jeweils weiter die Führung verwehrt. Schwenningen machte weiter Druck und jubelte knapp sieben Minuten vor der Pause. Nach Überprüfen der Videobilder nahm das Schiedsrichtergespann den Treffer aber wegen Torhüterbehinderung zurück.
Plötzlich hatten die Roosters wieder Möglichkeiten in der Angriffszone. Schwenningen stand aber kompakt. Jake Weidner packte einen satten Handgelenkschuss aus, bei der Fanghand von Joacim Eriksson war aber Endstation. Bei angezeigter Strafe brachte Marius Möchel 5,3 Sekunden vor der Pause den Puck über die Linie. Erneut bemühte das Schiedsrichtergespann den Videobeweis, dieses Mal blieb die Entscheidung bestehen.
Aexandre Grenier kam gleich zu Beginn des Mittelabschnitts zu einer guten Einschussmöglichkeit. Mit der Fanghand konnte Eriksson aber schlimmeres verhindern. Für Schwenningen schob MacQueen am Tor vorbei. Nach kurzer Druckphase der Gäste waren die Hausherren wieder die tonangebende Mannschaft. In Überzahl - Joe Whitney saß draussen - zog die erste Schwenninger Formation ein druckvolles Powerplay auf. Andreas Thuresson und Christopher Fischer verpassten aber mehrfach.
Nach einem Aufbaufehler von Colby Robak musste sein Goalie mit der Stockhand retten. In der Rückwärtsbewegung standen sich die Wild Wings gegenseitig im Weg. Iserlohn nutzte dies und brachte den Puck über die Linie. Joe Whitney's Treffer wurde nach erneutem Sichten des Videobeweises anerkannt. Direkt nach Wiederanpfiff hätten die Gäste sogar in Führung gehen können. Joacim Eriksson rettete aber in höchster Not.
Schwenningen kam zu einer erneuten Überzahl, Iserlohn stand nun besser und ließ nichts zu. Nennenswerte Chancen kamen nun auf beiden Seiten nicht zustande. Troy Bourke tankte sich vor das Tor durch und wurde gelegt, warum er daraufhin wegen Behinderung vom Eis geschickt wurde, blieb ein Geheimnis. Da Will Weber vor dem Tor aufräumte wurde auch er auf die Strafbank beordert. 101 Sekunden doppelte Überzahl für die Gäste verstrichen aber torlos, auch weil Joe Whitney nur den Pfosten traf. 9 Sekunden vor Ablauf der zweiten Strafe jubelten die Sauerländer dann doch: Mit einem satten Schuss brachte Griffin Reinhart die Roosters in Führung.
Iserlohn eröffnete den Schlussabschnitt mit einer Chance durch Casey Baily. Glück hatten die Wild Wings als Julian Lautenschlager den Puck am Tor vorbeischob. Die Gäste attackierten nun früh und zwangen die Hausherren zu Fehlern im Aufbau. Erst nach knapp fünf Minuten kam Daniel Pfaffengut zum Abschluss. Sein Schuss aus spitzem Winkel traf aber nur das Außennetz.
Brent Aubin scheiterte aus kurzer Diustanz an Eriksson, der nun mehr und mehr unter Beschuss genommen wurde. In Überzahl verpassten die Wild Wings wenig später den Ausgleich. Erst nach Ablauf der Strafe brachte Jamie MacQueen den Puck gefährlich aufs Tor. Nachdem Torsten Ankert vor dem Tor Tyson Spink beackerte, wurden beide Spieler auf die Strafbank geschickt. Der unschuldige Spink verstand die Welt nicht mehr.
Weiter fehlten auf Seiten der Gastgeber die Geistesblitze in der Offensive. Vier Minuten vor dem Ende hatten die Wild Wings dann doch nochmals die Chance. Colby Robak legte aber quer anstatt zu abzuschließen.
104 Sekunden vor dem Schlusspfiff nahm Niklas Sundblad eine Auszeit und beorderte Joacim Eriksson zugunsten eines weiteren Feldspielers auf die Auswechselbank. 40 Sekunden waren noch zu spieln, als Tylor Spink zum Ausgleich traf und so ging es erneut in die Overtime.
Nach 18 Sekunden in der Overtime jubelten die Gäste. Casey Baily hatte den Puck über die Linie gebracht. Die Schiedsrichter zeigten auf dem Eis kein Tor an und bestätigten dies nach dem Videobeweis. Griffin Reinhart scheiterte mit einem Schlagschuss, ehe die Spink-Brüder übernahmen. Nach Zuspiel von Tylor umkurvte Tyson Spink, Andi Jenike und sicherte den Zusatzpunkt.
Spiel vom 30.03.2021: Schwenninger Wild Wings - Iserlohn Roosters
Tore:
1:0 |20.|Möchel (Spink / Spink)
1:1 |29.|J. Whitney (S. Whitney)
1:2 |36.|Reinhart (Raedeke / S. Whitney)
2:2 |60.|Tyl. Spink (Bourke / Robak)
3:2 |63.|Tys. Spink (Tyl. Spink / A. Weiss)
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(DEL/Straubing) (MA) Straubing bestätigte seine Leistungsexplosion auch wieder Auswärts. Immer noch haben die Tigers gegen ein Team aus dem Norden, Auswärts keinen Gegentreffer hinnehmen müssen. Auch heute kam Bremerhaven kaum ins Spiel. Die Top-Reihe um Urbas war, wie schon vor Tagen Niederbayern, abgemeldet. Dazu kam ein extrem starkes Auftreten in Über- wie in Unterzahl von den Gästen, an dem sich die Pinguine die Zähne ausbissen. Wenn sich dann doch Chancen ergaben, trafen sie auf einen Sebastian Vogl in Bestform.

(Foto: City Press) An Sebastian Vogl (Straubing Tigers) gab es heute kein Vorbeikommen
Die Gäste präsentierten sich erstaunlich frisch und nahmen von Beginn an Fahrt auf. Für die Pinguine war es eine Art Dèjà-vu Erlebnis. Wie schon in Straubing, hatten sie enorme Probleme im Spielaufbau, was auch Ziga Jeglic so sah: “Wir verlieren zu viele Pucks, spielen die Spielzüge nicht zu Ende und sind im Powerplay nicht zwingend genug. Wir brauchen für das zweite Drittel viel mehr Energie.” Die Tigers machten ab der 5. Minute auf sich aufmerksam. T.J. Mulock setzte einen satten Schuss an, hatte dann Pech beim Rebound. Nur Sekunden später tauchte Ziegler und Eder gefährlich im Slot auf. Auf der anderen Seite vergab Uher die beste Möglichkeit für Bremerhaven, die ansonsten Vogl im Tor der Tigers nur wenig zu beschäftigen wussten.
Dann schlugen die Tigers eiskalt zu. In Überzahl setze Gormley seinen Schuss knapp über das Tor und Kael Mouillierat reagierte am schnellsten und netzte ein zum 0:1 (11.). Das 0:2 (16.) ging ebenfalls auf seine Kappe. Alle schlechten Dinge sind drei, möchte sich wohl Coach Thomas Popiesch gedacht haben. Im eigenen Powerplay hatten sie zweimal im Aufbau den Puck schon verloren, das dritte Mal wurde dann bestraft.
Eder setzte Kael Mouillierat sehr gut in Szene und der Goalgetter ließ Maxwell erfolgreich aussteigen. Mit etwas mehr Schwung ging es für die Gastgeber ins zweite Drittel. Dabei fehlte aber der letzte Punch vor dem Tor. Erst in der 27. Minute tauchte Urbas im Slot vor Vogl gefährlich auf. Die Niederbayern waren es dann, die wieder zuschlagen konnten. Zugegebenermaßen etwas glücklich wie auch Antoine Laganiere zugab: “Ja ich hatte den Puck gewonnen und wollte ihn zurück in den Slot spielen und dann ging er etwas glücklich ins Tor. Wir müssen versuchen so weiterzuspielen, was aber gegen Bremerhaven schwer genug ist.”
Genau so war es, denn sein Rückhandpass ging an die Kufe von Maxwell und von dort ins Tor zur 0:3 Führung. Von Fischtown kam wieder weniger in der Offensive, einzig Mauermann (33.) war am ersten Tor nah dran. Die wohl entscheidende Situation war die letzte Minute im zweiten Drittel. Straubing in Unterzahl, konnte aber einen psychologisch wichtigen Treffer bis zur Pause verhindern. Wieder kamen die Gastgeber mit Euphorie aus der Kabine und wieder wurde diese jäh im Keim erstickt.
Zwar hatte Andersen (43.) die erste Gelegenheit und McMillan gleich eine hinterher, aber Vogl blieb sicher. Wenn die Tigers aber in dieser Saison eines nie verloren haben, dann die Cleverness eine Führung im letzten Abschnitt bis zum Ende durchzubringen. In einer äußerst fairen Partie, wurde es nur einmal wirklich ruppig. Tropp legte sich mit McMillan an und beide wurden nach dem Kampf in die Kabine geschickt.
Friesen (46.) vergab allein vor Vogl das letzte Fünkchen Hoffnung und so konnten die Tigers ihre Führung sogar noch auf 0:4 (55.) ausbauen. Auch den vierten Treffer durch Sven Ziegler, der Dietz läuferisch in die Schranken wies und Maxwell alt aussehen ließ, bereitete Eder vor. Bemerkenswert ist, dass die Mannschaft die im Süden nur ein Auswärtsspiel gewann, jetzt gegen die Nordgruppe bei drei Auswärtsspielen noch nicht einmal einen Gegentreffer kassierte.
Was uns zum Matchwinner Sebastian Vogl bringt: “Es gibt für einen Shutout keine einfache Erklärung aber mein Dank gilt dem Team das unglaubliches leistet. Wir spielen die ganze Zeit mit 5 Verteidiger plus einen 17-Jährigen. Wir haben mit dem Spiel morgen in Berlin jetzt sechs Spiele in zehn Tagen. Das tut uns auch gut, weil wir diese Saison gar nicht so viel Zeit für Teambuilding hatten. Mit den Doppelspieltagen finden wir als Mannschaft noch besser zusammen. Ich kann dieses Pensum spielen, weil ich mit meiner Familie einen guten Background habe, welches mir eine gute Basis gibt. Ich verhalte mich professionell, mache eine gute Regeneration und es zahlt sich jetzt aus, dass ich im Sommer und Herbst gut gearbeitet habe. Einfach kann jeder.”
Spiel vom 30.03.2021
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Straubing Tigers: 0:4 (0:2 | 0:1 | 0:1)
Tore:
0:1 |11.| Mouillierat (Gormley, Eder) PP 1
0:2 |16.| Mouillierat (Eder) SH 1
0:3 |31.| Laganiere (Brandt, Eder)
0:4 |55.| Ziegler (Eder, Brandt)
Strafen:
Fischtown Pinguins Bremerhaven: 44 (Spieldauerdisziplinarstrafe für McMillan)
Straubing Tigers: 42 (Spieldauerdisziplinarstrafe für Tropp)
Schiedsrichter: Kohlmüller / Schukies / Merten / Gerth

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(München) PM Der EHC Red Bull München gewinnt gegen die Krefeld Pinguine mit 9:2 (4:1|0:0|5:1). Trevor Parkes und Yannic Seidenberg steuerten Doppelpacks zum höchsten PENNY DEL-Sieg der Clubhistorie bei. Derek Roy und Andrew Ebbett erzielten ihre ersten Tore in der Liga.

(Foto: Citypress)
Im 750. DEL-Einsatz von Kapitän Patrick Hager machte München von Beginn an Druck. Schütz startete nach Krefelds erster Befreiung ein Solo und stellte auf 1:0 (4. Minute). Die Red Bulls spielten konzentriert weiter und legten nach: Parkes nach einem schönen Angriff (11.), Gogulla mit viel Geduld vor dem Tor (12.) und erneut Parkes (13.) erhöhten auf 4:0. Die Gäste hatten in der Schlussphase des Drittels ebenfalls Möglichkeiten. Lucas Lessio nutzte eine davon zum Anschlusstreffer (17.).
München spielte im Mittelabschnitt weniger zielstrebig, die Pinguine verteidigten besser. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Kevin Reich im Tor der Red Bulls und Krefelds Sergei Belov glänzten mehrfach und verhinderten weitere Tore.
Vorsprung durch Seidenberg (45.) und Prow (47.) aus. Arthur Tianulin verkürzte (49.). Seidenberg (49.) und Ebbett (56.) sicherten den Red Bulls den höchsten Sieg ihrer DEL-Geschichte.
Derek Roy: „Wir haben heute unsere Chancen genutzt. Die Jungs haben großartig gespielt.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Krefeld Pinguine 9:2 (4:1|0:0|5:1)
Tore
1:0 | 03:04 | Justin Schütz
2:0 | 10:02 | Trevor Parkes
3:0 | 12:00 | Philip Gogulla
4:0 | 12:36 | Trevor Parkes
4:1 | 16:56 | Lucas Lessio
5:1 | 41:31 | Derek Roy
6:1 | 45:00 | Yannic Seidenberg
7:1 | 46:37 | Ethan Prow
7:2 | 48:06 | Arthur Tianulin
8:2 | 48:29 | Yannic Seidenbe

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(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Mit Düsseldorf gastierte ein Team, das wie die Schwenninger um den vierten Tabellenplatz in seiner Gruppe kämpft. Die Wild Wings wollten ihren Vorsprung auf Straubing wieder ausbauen, während die DEG an Wolfsburg herankommen wollte. Die bessere Partie lieferten die Rheinländer ab. Schwenningen spielte ungewohnt fahrig und machte sich mit vielen Strafzeiten das Leben selbst schwer. Nachdem Düsseldorf zunächst in Führung ging, drehten die Wild Wings die Partie. Nach erneutem Ausgleich ging es mit Gleichstand in den Schlussabschnitt. Dort entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. Der Sieger musste am Ende in der Overtime gefunden werden: Colby Robak sicherte dort seinen Wild Wings den glücklichen Zusatzpunkt.

Foto: Archivbild / citypress
Von Beginn an entwickelte sich eine schnelle Partie. Gleich in den ersten Minuten kamen die Gäste gefährlich vor das Tor von Joacim Eriksson. Der Schwede blieb aber Sieger. Maximilian Kammerer wanderte danach für ein Beinstellen auf die Strafbank. Schwenningens erste Powerplay-Formation kombinierte schnell und kam durch Tylor Spink zur großen Chance. Nach Ablauf der zwei Minuten tauchte Maxi Kammerer erneut gefährlich vor dem Hausherrentor auf. Torlos ging es aber weiter. Auch eine Düsseldorfer Überzahl änderte daran nichts. Im Gegenteil, beinahe hätte Andreas Thuresson den Shorthander erzielt.
Den ersten Treffer machten dann aber doch die Gäste: Kyle Cumiskey legte die Scheibe zu Maxi Kammerer, der durch die Beine von Joacim Eriksson traf. Schwenningen kam bis zur Drittelpause nicht in die Partie und leistete sich auffällig viele Fehlpässe.
Im Mitteldrittel starteten die Gäste mit Überzahl, da Will Weber in den ersten zwanzig Minuten mit einer doppelten Strafzeit in die Kühlbox geschickt wurde. Ex-Wild Wing Matt Carey vergab aber für die Rheinländer die beste Chance. Auch Schwenningen kam in der Folge zu numerischer Überzahl, dabei fehlte aber einmal mehr die Präzision.
In der Rückwärtsbewegung leistete sich Jamie MacQueen ein unnötiges Foul. Die Strafzeit konnten die Gäste aber nicht nutzen. Nach Ablauf der Strafzeit störten die Wild Wings einen Aufbau der DEG. Über Daniel Pfaffengut und Travis Turnbull kam der Puck zu Jamie MacQueen, der in den Winkel zum Ausgleich traf.
Schwenningen war nun besser in der Partie, während Düsseldorf gefährlich konterte. Erneut spielten die Gastgeber zu undiszipliniert und handelten sich kurz nacheinander zwei Strafzeiten ein. Die erste Situation konnten die Wild Wings unbeschadet überstehen. In der zweiten Strafzeit sollte es noch besser kommen: Tyson Spink erzielte in Unterzahl die erstmalige Führung für die Hausherren.
Düsseldorf zeigte sich unbeeindruckt und glich in der gleichen Überzahl das Spiel aus. Maxi Kammerer nutzte einen Abspielfehler der Wild Wings. Fast wäre die DEG sogar noch zur erneuten Führung gekommen, ein Schuss von Alexander Barta ging aber nur an den Pfosten.
Der Schlussabschnitt begann mit einer Schrecksekunde für die DEG, da Mathias From den Puck gefährlich zu Hendrik Hane legte. Auf der Gegenseite verpasste Kammerer im Gewühl den Hattrick. Schwenningen zeigte sich nun konzentrierter und checkte besser vor. Keines der Teams wollte in dieser Phase den vermeintlich entscheidenden Fehler machen. Einmal mehr wanderte ein Schwenninger Spieler auf die Strafbank - erneut traf es Colby Robak. Schwenningen verteidigte beherzt und überstand die zwei Minuten schadlos. Tylor Spink scheiterte im Gegenzug knapp an Hane.
Das Spiel ging nun auf und ab. Neun Minuten vor dem Ende hatte Daniel Pfaffengut die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Hendrik Hane. Fünf Minuten waren noch zu gehen, als Charlie Jahnke nur die Querlatte traf. Düsseldorf drängte nun auf den Sieg. Nach einer Druckphase der Gäste kamen die Hausherren nochmal gefährlich vor Hendrik Hane. Travis Turnbull scheiterte aber am jungen Goalie.
Am Ende brachten die Schwenninger das Unentschieden über die Zeit. In der Verlängerung musste Joacim Eriksson gegen Marco Nowak alles aufbieten. Auf der anderen Seite scheiterten die Spink Brüder beim Konter. Einen Querpass von Alexander Weiß pflückte Colby Robak aus der Luft und zog ab. Hendrik Hane rutschte die Scheibe durch die Hosenträger in das Tor.
Trotz wenig ansprechender Leistung fanden die Gastgeber einen Weg, den Zusatzpunkt zu sichern. Weiter geht es bereits morgen, wenn die Iserlohn Roosters am Neckarursprung gastieren.
Spiel vom 29.03.2021: Schwenninger Wild Wings - Düsseldorfer EG
Tore:
0:1 |8. |Kammerer (Cumiskey / Jensen)
1:1 |29.|MacQueen (Pfaffengut / Turnbull)
2:1 |36.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Weber)
2:2 |37.|Kammerer (Flaake / Barta)
3:2 |63.|Robak (A. Weiss)
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(DEL/Mannheim) MH Überraschende Nachricht vor dem Spiel. Andrew Desjardins, der eigentlich für den Rest der Saison ausfallen sollte, stand überraschend wieder im Lineup der Adler Mannheim. Im Tor startete Felix Brückmann, der sein 250.DEL Spiel bestritt. Auf Seiten der Roosters begann Andy Jenike.

( Foto City-press )
Beide Mannschaften begannen intensiv mit leichten optischen Vorteilen für die Mannheimer. Allerdings hatte kein Team große Chancen. Ein frühes Powerplay des Heimteams blieb ungenutzt. Hier hatte Lehtivuori immerhin den Pfosten getroffen. Iserlohn spielte ein gutes Forechecking, wodurch es schwer war für das Gross-Team einen geordneten Spielaufbau hinzubekommen. Andrew Desjardins hatte 5 Minuten vor Drittelende auf Vorarbeit von David Wolf eine gute Möglichkeit die Führung zu erzielen, doch Jenike rettete mit der Kufe.
Auf der anderen Seite musste Brückmann trotz Überzahl retten. In dieser Phase kurz vor dem Ende des ersten Abschnitts gab es einige 2 Minuten Strafen auf beiden Seiten, so dass die Special Teams einiges zu tun bekamen. Das Spiel ging jedoch mit 0:0 in die Pause.
Blitzstart der Mannheimer ins zweite Drittel. Matthias Plachta traf nach 40 Sekunden im Powerplay per Schlagschuss ins rechte obere Eck. Auch nach der Führung spielten nur die Kurpfälzer. Die ersten 4 Minuten fanden quasi nur im Roosters Drittel statt. Erst eine Strafe gegen Wirth nahm den Iserlohnern den Druck. Aubin hatte den Ausgleich auf dem Schläger. Es folgte ein weiteres Powerplay für die Gäste. Hier waren es aber die Adler mit der größten Chance. In Unterzahl kamen Leier und Shinnimin auf Jenike zu und trafen nur den Pfosten.
In der 33.Spielminute der etwas überraschende Ausgleich. Ein Passversuch von Griffin Reinhardt wurde von Huhtala unhaltbar ins Tor abgefälscht. Kurze Zeit später gab es wieder eine Strafe gegen Mannheim und wieder hatte Mannheim, dieses Mal Plachta, die große Gelegenheit zur Führung. Es blieb beim Unentschieden zur zweiten Pause.
Safety First hieß es zu Beginn des dritten Drittels. Chancen waren auf beiden Seiten rar. Nach 10 gespielten Minuten hatte beide Mannschaften jeweils erst einen Schuss aufs Tor abgegeben. Whitney hatte die erste große Chance bei einem Alleingang, doch Brückmann war zur Stelle, nur ein wenig später war es dann Markus Eisenschmid der per One Timer Jenike herausforderte, der ebenfalls parat stand. Ein Powerplay sechs Minuten vor dem Ende für die Mannen vom Seilersee blieb erfolglos. Eisenschmid holte dann nochmal ein Strafe heraus. Das anschließende Überzahlspiel konnte ebenfalls nicht genutzt werden. So blieb es beim 1:1 nach 60 Minuten.
45 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung hätte Torjäger Whitney fast den Game Winner erzielt, doch erneut war Felix Brückmann mit einer Glanzparade zur Stelle. Penaltyschießen – dachten alle. 6 Sekunden vor der Sirene schoss Lehtivuori den umjubelten Siegtreffer.

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(DEL/Straubing) (MA) Die Siegesserie der Tigers endete heute gegen die Eisbären Berlin, die sich in der Defensive kaum Fehler leisteten, disziplinierter durch die sechzig Minuten kamen und im Powerplay zweimal erfolgreich waren. Straubing war stets bemüht, konnte das Spiel auch offen gestalten, aber die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlte. Adrian Klein erzielte mit seinem 17 Jahren heute seinen ersten DEL-Treffer für die Tigers.

(Foto: City Press)
Im ersten Abschnitt kam man ohne große Pausen durch, was eine rasante Partie mit vielen Seitenwechseln zur Folge hatte. Die Schnelligkeit kam den Gästen zugute. Durch das Umschaltspiel wurde es immer mal gefährlich für Sebastian Vogl im Tor der Tigers. Vor allem Matthew White hatte es auf ein Duell mit Vogl abgesehen. Zuerst scheiterte er in eigener Unterzahl bei einem Konter (5.), danach aus spitzen Winkel (12.) sowie im Slot (13.) und ein paar Sekunden vor Ende im Powerplay. Straubing hatte nur zwei passende Möglichkeiten dagegen gesetzt. Laganiere (12.) und Ziegler (13.) hatten beide die Führung auf dem Schläger.
Doch der erste Abschnitt sollte torlos enden, auch weil weder Straubing noch Berlin im Powerplay zwingend waren. Nicht mehr ganz so flüssig wurde im zweiten Drittel gespielt. Dieses eröffnete Jeremy Williams (21.) mit einem Pfostenknaller. Aber Berlin blieb die druckvollere Mannschaft. Noebels scheiterte aus dem Slot noch an Vogl (27.) aber dann fiel der erste Treffer für die Gäste. Ryan McKiernan (29.) schlich sich in den Rücken der Abwehr und erzielte die 0:1 Führung.
Weiterhin nahmen die Tigers zu viele Strafzeiten und insgesamt wurde die Partie etwas ruppiger. Zwar hatte Laganiere (33.) in Unterzahl eine Chance, aber die Eisbären waren kurz davor durch Boychuk (35.) nachzulegen. Ein Premieren-Tor gab es dann auf Straubinger Seite zu bejubeln. Adrian Klein schlenzte den Puck von der blauen direkt unter die Latte zum 1:1 (37.) Ausgleich. Dieser währte nicht lange, denn die Gäste schlugen noch vor der zweiten Pause zurück.
In Überzahl war es Zachary Boychuk (39.) der völlig frei vor Vogl direkt abzog. Keine Chance für den Schlussmann der Tigers, weil es auch für die komplette Reihe viel zu schnell ging. Jonas Müller: “Im Süden wird etwas aggressiver gespielt, das müssen wir auch machen und Strafzeiten vermeiden.” Straubing kam mit der Spielweise von Berlin auch im letzten Abschnitt nicht besonders gut zurecht. Zwar hatte man Chancen aber die Gäste spielten in der Abwehr meist konsequent.
Wenn dann musste es über die Spezial-Teams gehen. Aber auch hier fand man keinen Weg Ancicka im Tor der Eisbären zu überwinden. Bei Berlin funktionierte es besser. Wieder leisteten sich die Tigers eine unnötige Strafe durch Acolatse und die wurde prompt bestraft. Darin Olver (48.) bekam zu viel Freiraum und konnte ungehindert auf Vogl zusteuern und den Puck im Winkel zum 1:3 Endstand versenken.
Einmal bekamen die Tigers in Überzahl noch eine Möglichkeit ins Spiel zurückzukehren, aber hier hätte White für die Eisbären bei einem Konter fast den Deckel drauf gemacht. Doch auch im fünften Versuch konnte er Vogl nicht überwinden. Die letzte Möglichkeit bei sechs gegen fünf vergab Laganiere. Somit nehmen die Gäste einen verdienten Sieg vom Pulverturm mit nach Hause.
Spiel vom 28.03.2021
Straubing Tigers - Eisbären Berlin : 1:3 (0:0 | 1:2 | 0:1)
Tore:
0:1 |29.| McKiernan (White, Müller)
1:1 |37.| Klein (Kohl, Mouillierat)
1:2 |39.| Boychuk (Reichel, Noebels) PP 1
1:3 |48.| Olver (White, Müller) PP 1
Strafen:
Straubing Tigers: 16
Eisbären Berlin: 12
Schiedsrichter: Hoppe / Schukies / Merten / Wölzmüller

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(PENNY-DEL, München) (Hermann Graßl) In der Olympia Eishalle empfing München zum Abschluss des 31. Spieltages die Kölner Haie zum über Kreuz Duell. Die Domstädter lieferten sich mit der DEG, den Roosters und den Grizzlys einen spannenden Kampf um die Playoff Plätze; es war noch alles drin für Köln und dementsprechend traten die Haie mit viel Biss heute auf. Schließlich deklassierte München die Kölner Haie mit 6 zu 2, weil die Red Bulls ihre Defensive stabilisierten und ein starkes Powerplay aufs Eis brachten. Für Köln war es die 14. Niederlage hintereinander gegen München.

(Foto: Citypress)
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Die Red Bulls aus München schwächelten ein wenig in letzter Zeit, konnten nur 2 von 5 Spielen siegreich gestalten und durften die vor ihnen rangierenden Ingolstädter nicht aus dem Auge verlieren. Die deftige Klatsche in Iserlohn vor 4 Tagen war ein negatives Ausrufezeichen, das sollte heute ein ganz anderes Match mit Wiedergutmachungscharakter werden.
Jackson: „Roy und Abeltshauser sind sehr wichtig für unser Spiel. Zuletzt fehlte der Einsatz, es wurde zu riskant agiert. Es war eine schlimme Leistung in Iserlohn, die gute Spieler und ein solides Powerplay haben. Es wird eine Herausforderung heute werden.“
Die Kölner Haie fanden wieder zurück in die Erfolgsspur nach 2 Heimpleiten und beeindruckten vor allem mit ihrer Offensivpower. Die Rheinländer hatten 3 ihrer letzten 5 Begegnungen gewonnen und waren dabei vor allem auswärts gefährlicher. In der Landeshauptstadt stand nun das erste von zwei strapaziösen Auswärtsspielen binnen 24 Stunden auf dem Programm, das hieß smart und clever zu agieren, um Kräfte zu sparen für den Endspurt, in dem sie noch konstanter werden mussten.
Akeson: „Wir müssen unseren Match Plan einhalten, das Spiel simpel halten und hart arbeiten. Bei meinem ersten Hattrick bekam ich Hilfe und ein bisschen Glück. Schöner ist aber der Sieg am Ende.“ Matsumoto: „Es ist immer was Besonderes, hierher zurückzukommen, ich hatte eine tolle Zeit hier. Kürzlich standen wir defensiv stabil und waren offensiv besser. Heute brauchen wir einen guten Team Effort.“
Der Start gehörte München mit einer tollen Kombination von Mauer und Roy nach einem perfekten Umschaltspiel. Dann musste von den Birken in höchster Not eingreifen bei einem Alleingang von Freddy Tiffels. Köln lauerte auf Konter und legte gleich mit einer 2 auf 1 Situation nach, doch Matsumotos Schuss war nicht präzise genug. Schon jetzt deutete sich ein Offensivspektakel an. München versuchte Köln frühzeitig zu attackieren und übernahm nun mehr und mehr die Oberhand. Dann hatte Sheppard plötzlich allein vor Münchens Goalie die Gelegenheit zur Führung, scheiterte aber mit seinem Tunnelversuch. Fast im Gegenzug eine erneute Top Chance für die Hausherren in Person von Schütz, der Pfosten war jedoch im Weg.
Interessante Randnotiz: Hager, der nun bei den Red Bulls spielt, hatte das letzte Mal am 1.1. 2017 für Köln getroffen. Dany aus den Birken glänzte dann mal mit einer Kopf Abwehr, was auch nicht oft vorkommt im Eishockey. Weitzmann parierte danach glänzend eine super Chance von Parkes.
Köln brachte seine Top Reihe beim ersten Powerplay, das zuletzt gut funktionierte. Nach einer gelungenen Kombination der Haie rettete aus den Birken souverän und die Red Bulls fuhren selbst einen Angriff in Unterzahl. Trotz gutem Powerplay blieb es beim Remis. München machte es dann besser bei eigener numerischer Überlegenheit und Voakes staubte in der 19. Spielminute zur Führung ab. Weitzmann reagierte blitzschnell gegen Gogulla und verhinderte den zweiten Treffer.
In einem engen Match ging München mit einer knappen Führung in die Kabine. Köln nutzte seine Chancen bisher nicht zeigte jedoch eine gute Partie und wollte unbedingt nach 13 Niederlagen in Folge gegen München wieder gewinnen. Parkes: „Heute sind wir vorbereitet auf die gute Offensive der Kölner, es ist ein sehr intensives Match.“
Im zweiten Drittel visierte gleich mal Hager den Außenpfosten an und die Red Bulls spielten nun ihr zweites Powerplay druckvoll. Und auch diese Überzahlkonstellation nutzten die Hausherren gnadenlos durch Mauer in der 23. Spielminute. Köln blieb aber dran und Matsumoto hatte den Anschlusstreffer auf dem Schläger, kam aber am cool bleibenden Goalie der Red Bulls nicht vorbei. Dennoch erarbeiteten sich die Gäste bei 4 gegen 4 auf dem Eis durch Marcel Müller in der 24. Spielminute das erste Tor, verdienter Lohn für ihre Bemühungen.
Parkes Rückhandversuch wurde eine Beute von Weitzmann und im Gegenzug wurde aus den Birken einer weiteren Prüfung unterzogen. Das Match blieb intensiv und auf einem hohen Niveau. Matsumotos Bauerntrick Versuch blieb erfolglos. Es ging rauf und runter und machte Spaß zum Zuschauen. Mauer schnürte in der 32. Spielminute seinen Doppelpack nach einem genialen Bully Gewinn von Roy im Stil eines geplanten Set Play. Weitzmann rettete grandios gegen Parkes und hielt sein Team im Spiel. Nach einem eklatanten Aufbaufehler der Haie durch Akeson sagte Schütz Danke und verwandelte eiskalt in der 34. Spielminute. War dies bereits die Vorentscheidung? Köln gab sich aber nicht geschlagen und blieb im Vorwärtsgang.
Bisher machten die Special Teams den Unterschied. Köln musste sich nur vorwerfen, zu viele Chancen liegengelassen zu haben. Uvira: „Ich habe keine Erklärung, wir zeigen gute Offensivakzente, aber irgendwie fand München einen Weg durchzukommen. München ist eine torhungrige Mannschaft und spielt sehr gutes Eishockey. Wir müssen defensiv besser stehen und München mal aus dem System bringen. “
Im letzten Drittel musste Köln noch einen Zahn zulegen, um wieder ranzukommen. Dies gelang den Haien auch in der 43. Spielminute durch den ersten Saisontreffer von Gnyp, der die Scheibe einfach mal vors Tor brachte und hinter aus den Birken einschlug. Getreu dem Motto „jede Scheibe zum Tor ist eine gute Scheibe“ hatte dieses Prinzip hier perfekt geklappt.
Die Red Bulls zeigten aber eine schnelle Reaktion und stellten in der 46. Spielminute den alten Abstand wieder her durch einen optimal getimten Schlagschuss von Bourque. Im vierten Powerplay markierte Voakes zwei Minuten später den dritten Überzahltreffer und jubelte über sein zweites Tor am heutigen Abend. Jetzt wurde es ein sehr weiter Weg für Köln. Weitzmanns Glanztaten verhinderten einen deutlicheren Rückstand.
Die Hausherren schalteten keinen Gang zurück, sondern waren hungrig nach mehr, eine klare Leistungssteigerung zum Auftreten in Iserlohn. Münchens Effizienz im Powerplay war heute beeindruckend und hielt die Haie auf Distanz, die bereits 24 Stunden später in Augsburg auf Punktejagd gehen. München spielt am Montag daheim gegen Krefeld, das Tabellenschlusslicht der Nordgruppe.
Stimmen zum Spiel:
München – Mauer:
„Mein Tor war spontan abgesprochen mit Roy, er gab das kurze Signal, dann hat es geklappt. Heute war alles besser, wir waren aggressiv mit gutem Forechecking. Wir waren zuversichtlich, dass wir das Spiel heute nicht verlieren konnten.“
Köln – Gnyp:
„Es ist schon was Besonderes mit dem ersten Tor. Wir haben zwei Drittel lang ein gutes Eishockey gespielt aber zu viele Strafen bekommen. Wir können darauf aufbauen, fahren nun zurück ins Hotel nach Augsburg und sind bereit für morgen.“
Spiel vom 27.03.2021
München - Köln 6:2 (1:0|3:1|2:1)
Tore:
1:0 |19| Voakes (Bourque, Redmond) PP1
2:0 |23| Mauer (Prow, Hager) PP1
2:1 |24| Müller Mar.
3:1 |32| Mauer (Roy)
4:1 |34| Schütz
4:2 |43| Gnyp (Matsumoto, Dumont)
5:2 |46| Bourque (Maione, Parkes)
6:2 |48| Voakes (Redmond, Bourque) PP1
1. Drittel Statistik: 20:10 Schüsse, 14:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
2. Drittel Statistik: 20:7 Schüsse, 11:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4
3. Drittel Statistik: 19:7 Schüsse, 9:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4
Zuschauer: Keine
Schiedsrichter: Hunnius/ Schrader
Aufstellung:
München: Aus den Birken, Seidenberg, Boyle, Gogulla, Roy, Mauer, Maione, Prow, Ehliz, Hager, Kastner, MacWilliam, Redmond, Bourque, Voakes, Parkes, Abeltshauser, Schütz, Ebbett, Peterka.
Köln: Weitzmann, Gagné, Ugbekile, Ferraro, Sill, Müller, Tiffels, Müller, Akeson, Sheppard, Tiffels, Sennhenn, Zerressen, Dumont, Matsumoto Barinka, Gnyp, Uvira, Zalewski, Köhler.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(PENNY-DEL, Bremerhaven) (Hermann Graßl) In der heimischen Eisarena empfingen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven die Wild Wings aus Schwenningen, die 6 ihrer letzten 7 Matches gewonnen hatten und somit richtig on Fire waren, durchaus ein sehr ernst zu nehmender Gegner für das Team um Coach Popiesch. Heute Abend gab Sundblad Cerveny wieder das Vertrauen auf der Torhüterposition und schonte Dauer Goalie Eriksson. Schließlich fuhr Bremerhaven erneut einen klaren Sieg ein und schickte Schwenningen mit einem 5 zu 2 nach Hause, obwohl das Team aus dem Schwarzwald anfangs loslegte wie die Feuerwehr.

(Foto: Citypress)
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Bremerhaven deklassierte vor zwei Tagen den amtierenden Champion aus Mannheim auf beeindruckende Weise und wollte diesen Schwung auch in die heutige Begegnung mitnehmen, um noch näher an den Spitzenreiter Berlin heranzukommen. Wahl war heute wieder an Bord, dafür saß Sykora auf der Tribüne.
Urbas: „Es war keine schwere Entscheidung, hier zu bleiben. Das Umfeld ist schön, ich mag die Zusammensetzung des Teams, ist eine gute Truppe, mit der man was erreichen kann. MVP zu sein bedeutet eine große Ehre für mich, aber die ganze Mannschaft ist wichtig. Wir helfen uns gegenseitig. Es war ein tolles Match gegen die Adler, das wir hochverdient gewannen. Genauso wollen wir heute agieren über 60 Minuten. Wir wollen gerne an den großen Teams gemessen werden, es macht viel Spaß zu gewinnen. Schwenningen arbeitet sehr hart, hat eine gute Struktur und sie spielen ähnlich wie wir. Es wird ausgeglichen und intensiv werden.“
Schwenningen wollte weiter auf der aktuellen Erfolgsspur bleiben und auch die Pinguins so richtig ärgern, um vielleicht noch die schwächelnden Red Bulls aus München tabellarisch zu überholen. Für Coach Sundblad würde es heute ein echter Härtetest werden. Der Ex-Bremerhavener Weber war jedenfalls sehr motiviert gegen seinen letztjährigen Arbeitgeber.
Lejdborg: „Man sieht sich momentan nur kurz in der Corona Zeit. Der Kontakt zu Alfred Prey war dieses Jahr nicht so intensiv, wir sahen uns öfter in Schweden. Es war keine große Veränderung in Schwenningen, es ist eine typische Eishockey Stadt. Beide Teams sind kleine Clubs, die mit den Großen mitspielen können. Man wird sehen, wie groß die Reise Strapazen sein werden. Es ist schön, mal gegen andere Clubs zu spielen und zu sehen, was die anderen machen. Bremerhaven ist ein sehr gutes Team, das auch um den um Titel mitspielen kann.“
Verhaltene erste 90 Sekunden bis eine Unaufmerksamkeit in der Bremerhavener Zone zur ersten gefährlichen Aktion für die Gäste führte. Auf der anderen Seite verzog Gläser nach einer guten Pass Stafette. Die Wild Wings waren hochkonzentriert und verzeichneten eine zweite Top Chance, die Maxwell glänzend vereitelte. Die Hausherren waren schon früh vorgewarnt ob des Elans der Wild Wings, welche die Hausherren nicht ins Spiel kommen ließen.
Das Umschaltspiel der Gäste machte einen sehr guten Eindruck; es schien, als ob sie heute was Großes vorhatten. Ihre anfänglichen Offensivbemühungen veredelten die Wild Wings in der 8. Spielminute durch Thuresson mit der verdienten Führung. Doch fast im Gegenzug nach nur 10 Sekunden (!) markierte Uher den schnellen Ausgleich.
Es bahnte sich eine rasante und unterhaltsame Begegnung an. Die Fischtown Pinguins waren noch auf der Suche nach dem roten Faden, was auch am aggressiven Vorgehen der Gäste lag, die den Aufbau der Hausherren effektiv unterbanden. Schwenningen nutzte viele Scheibengewinne für eigene Vorstöße.
Nach ein paar Minuten ohne hochkarätige Gelegenheiten erzielte McMillan in der 16. Spielminute mit einem Abpraller den zweiten Treffer der Pinguins, der ein wenig wie aus dem sprichwörtlichen Nichts entstand. Die Gäste kamen zuvor etwas von ihrem Konzept ab und agierten nicht mehr so druckvoll wie zu Beginn. Dann hätten die Wild Wings fast einen Fehler von Maxwell ausgenutzt und sie kamen kurz vor der Drittelsirene zu ihrem ersten Powerplay, das sie in den Mittelabschnitt transportierten.
Nach furiosem Start der Gäste nahm Bremerhaven eine knappe Führung mit in die Kabine. Es war aber noch viel Luft nach oben. Moore: „Wir waren nicht überrascht über den Speed der Gäste, wir sind aber glücklich mit dem Ergebnis. Wir müssen jetzt genau das tun, was sie tun.“
Im zweiten Drittel begannen die Gäste knapp 100 Sekunden in numerischer Überlegenheit, konnten jedoch daraus kein Kapital schlagen. Kurz danach fuhren die Hausherren einen 3 auf 1 Konter nach einem Wechselfehler der Wild Wings, machten aber nichts daraus. McMillan steuerte dann ganz allein auf Cerveny zu, konnte ihn aber nicht überwinden. Es ging weiter hin und her, beide Teams schenkten sich wenig. Die Fischtown Pinguins schienen dieses Mal etwas besser aus der Kabine gekommen zu sein. Moore visierte später das Außennetz mal an. Nach einer tollen Gelegenheit für die Hausherren packte McQueen einen super Move aus und scheiterte nur an Maxwell. Es blieb kaum Zeit zum Durchatmen bei diesem attraktiven Eishockeymatch.
Der Top Scorer Thuresson vergab eine exzellente Chance, bevor Bremerhavens Capitano Moore im unmittelbaren Gegenzug die Scheibe erneut hinter Cerveny versenkte. Es waren 27 Minuten gespielt und der Puck trudelte über den Goalie hinweg ins Gehäuse, eine krumme Gurke.
Wahnsinn: direkt nach Ablauf der Strafzeit gegen Urbas erhielt er gedankenschnell die Scheibe, lief allein auf Cerveny zu und netzte in der 29. Spielminute humorlos und trocken zum 4 zu 1 ein. Zuvor absolvierten die Wild Wings ein starkes solides Powerplay mit gelungenem Pass Spiel und vielen guten Abschlüssen; das war nun ein Schock für die Gäste, den sie erst mal verdauen mussten. Die Gäste sollten nun aufpassen gegen immer mehr auftrumpfende Pinguins, aber Cerveny war hellwach. Zu allem Übel mussten sich die Wild Wings nun in Unterzahl erwehren, meisterten dies aber problemlos. Trotzdem war Cerveny nun unter Dauerbeschuss. Sein Gegenüber Maxwell verlor für Bruchteile von Sekunden den Überblick über die Scheibe, bekam aber dann die nötige Unterstützung von Dietz zum Einfrieren.
Ein Powerplay für Schwenningen gab die Möglichkeit zur Ergebniskorrektur, doch sie kassierten auch selbst eine Strafe. So gingen die Gäste nun ernüchternd mit einem deutlichen Rückstand zum Pausentee.
Fischer: „Es ist kein schlechtes Spiel von uns, ein wenig unglücklich wie die Tore fielen. Wir haben noch 20 min, um das Spiel zu drehen. Wir müssen diszipliniert spielen, nicht Hals über Kopf nach vorne rennen, sondern geduldig bleiben“
Für den Schlussabschnitt mussten die Wild Wings wieder cleverer spielen; bisher bissen sie sich aber an der Defensive der Hausherren fest, die auch viermal so viele Schüsse blockten. Die Gäste kamen mit Schwung aus den Katakomben und durften gleich wieder in Überzahl ran. Das Strafmaß gegen Wahl hätte aber durchaus höher sein können. Die Wild Wings kamen nicht so richtig in die Formation und Friesen blockte gekonnt einen Schuss. Auch Verlic war sich nicht zu schade, um sich in die Schüsse zu werfen im Stil eines Fußballspielers. Wieder ließen sie das Powerplay ungenutzt, ganz ungewohnt für die Gäste, denn in dieser Disziplin waren sie bisher bärenstark.
Plötzlich war das Gehäuse für einen Moment frei, doch Robak konnte es nicht für seine Farben nutzen. Mauerman war heute stets auf einen sofortigen Abschluss aus und prüfte Cerveny des Öfteren. Wann würde die Schlussoffensive der Gäste eingeläutet werden? Maxwell erwies sich nun als Turm in der Schlacht, mit seinem Schoner entschärfte er so manche gute Gelegenheit.
Die Gäste mühten sich redlich, hatten Zug zum Tor und belohnten sich in der 56. Spielminute mit dem zweiten Treffer durch Robak. Wann würde Sundblad volles Risiko gehen? In der letzten Minute war es dann soweit und Cerveny verließ seinen Kasten. Letztlich markierte Andersen mit dem Empty Net Goal den 5 zu 2 Endstand. Nach holprigem Start bezwang Bremerhaven die Wild Wings aus Schwenningen in einem hochinteressanten Match auch in dieser Deutlichkeit verdient.
Bremerhaven spielt auswärts am 28. März in Nürnberg, während Schwenningen einen Tag später Düsseldorf zuhause empfängt.
Stimmen zum Spiel:
Bremerhaven – Popiesch:
„Es war wie erwartet ein hartes Match, Schwenningen ist sehr stark, gut strukturiert, läuferisch auf einem hohen Niveau mit viel Power. Anfangs waren wir stets einen Schritt zu spät, die geistige Frische hat gefehlt und wir können uns bei Maxwell bedanken. Ab dem 2. Drittel waren wir besser drin im Spiel.“
Schwenningen – Weiß A.:
„Wir haben ein solides Auswärtsmatch gezeigt, hatten Pech mit abgefälschten Scheiben. Das Quäntchen Glück hat uns heute gefehlt. Künftig müssen wir cleverer spielen, am Dienstag geht es gleich weiter.“
Spiel vom 26.03.2021
Bremerhaven - Schwenningen 5:2 (2:1|2:0|1:1)
Tore:
0:1 |08| Thuresson (Bourke, Robak)
1:1 |08| Uher (Eminger, Friesen)
2:1 |16| McMillan (Alber, Mauerman)
3:1 |27| Moore (Uher, Friesen)
4:1 |29| Urbas (Fortunus)
4:2 |56| Robak (Yeo, Spink Tyl.)
5:2 |60| Andersen (Friesen, Dietz) EN
1. Drittel Statistik: 7:15 Schüsse, 8:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
2. Drittel Statistik: 12:13 Schüsse, 11:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4
3. Drittel Statistik: 10:9 Schüsse, 11:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
Zuschauer: Keine
Schiedsrichter: Iwert / Steingroß
Aufstellung:
Bremerhaven: Maxwell, Dietz, Eminger, Urbas, Jeglic, Verlic, Moore, Krogsgaard, Uher, Friesen, McGinn, Alber, Fortunus, Andersen, McMillan, Mauerman, Hilbrich, Gläser, Wahl, Reisnecker.
Schwenningen: Cerveny, Fischer, Weber, MacQueen, Turnbull, Bassen, Yeo, Robak, Thuresson, Bourke, Hadraschek, Kristensen, Huß, Möchel, Taylor Spink, Tyson Spink, Brückner, Pfaffengut Weiß D., Weiß A.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Schwenningen) (BM) Vor dem Spiel in Bremerhaven gab es bei den Schwenninger Wild Wings allen Grund zur Freude. Mit Will Weber konnten die Schwarzwälder ihren absoluten Defensivspezialisten für weitere zwei Jahre mit einem Vertrag ausstatten.

Foto: citypress
„Will Weber ist ein sehr solider Verteidiger, der seine Stärken für uns über die Physis und seine gute Arbeit im Penaltykilling ins Spiel bringt. Dennoch hat er mich wirklich überrascht, denn er ist für seine Größe extrem beweglich und kann das Köperspiel sehr diszipliniert einsetzen. Wir freuen uns einen so stabilen Verteidiger weiter im Team zu haben,“ so Co-Trainer Gunnar Leidborg.
Weber war zur aktuellen Saison aus Bremerhaven gekommen und dürfte zu den besten Defensivverteidigern der jüngsten Vergangenheit gehören. Mit deutschem Pass ausgestattet ist der US-Amerikaner umso wertvoller für Schwenningen. Mit seinen fairen und harten Checks erspielte er sich auf Anhieb die Sympathien der Fans.
„Das starke Bekenntnis des Managements zu seinen Spielern und das Streben nach Erfolg haben es für mich zu einer einfachen Entscheidung gemacht. Meine Familie und ich lieben die Gegend und sind glücklich hier zu sein.“, so Will Weber.
Am Freitag kann der großgewachsene Verteidiger bei seinem alten Arbeitgeber in Bremerhaven zeigen, warum er am Neckarursprung so wichtig ist. Um 19:30 Uhr gastieren die Wild Wings im hohen Norden. Bereits einen Tag früher machte sich der Wild Wings-Tross auf den Weg. Am Spieltag selbst, soll es nochmals eine Einheit auf dem Eis geben, ehe man am Abend bei den starken Fischtown Pinguins seine Visitenkarte abgibt.
Sundblad erwartet einen starken Gastbeber, der sich gut bewegt. „Wer Mannheim 5:0 schlägt ist stark - dass muss man erstmal machen!“, so der Schwede.
Das Tor wird Patrik Cerveny hüten. Schwenningens nominelle Nummer Zwei wechselte ebenfalls aus dem Norden an den Neckarursprung. Bereits vor der Saison hatte der Backup verlauten lassen, dass er in Bremerhaven nie wirklich eine Chance bekommen hatte. „Er wird heiß sein“, ist sich Sundblad sicher.
Im übrigen Line Up soll es keine Veränderungen geben. Im Kampf um Platz vier dürfte man am Abend gespannt nach Krefeld schauen, wo die Straubing Tigers bis auf einen Zähler an die Wild Wings herankommen können.
Mehr Informationen über den Eishockey Club Schwenninger Wild Wings wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Schwenninger Wild Wings in unserer Galerie.
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(DEL/Straubing) (MA) Die Tigers haben ihre Abwehrstärke wieder gefunden und Sebastian Vogl feiert seinen 18. Shutout in seiner Laufbahn. Düsseldorf hatte nur im ersten Drittel eine starke Phase, stand sich aber zu oft selbst im Weg oder war vor dem Tor nicht konsequent genug. Anders die Niederbayern, die wieder einmal in Über- und Unterzahl zum Erfolg kamen. Ein hochmotivierter Marcel Brandt war auch heute wieder der Antreiber aus der Abwehr heraus, die in den letzten Spielen immer stabiler wurde.

(Foto: City Press) Straubing bejubelt den zweiten Auswärtserfolg der Saison
Die Tigers scheinen sich verstärkt ihrer Abwehr zu widmen. Wie es schon Bremerhaven erfahren musste, kamen auch die Düsseldorfer erstmal nicht gefährlich vor das Tor der Tigers. Insgesamt musste Vogl nur zweimal richtig wachsam sein. Die Schüsse von Svensson (4.) und Karachun (17.) waren beide aus nächster Nähe. Die Niederbayern versuchten auch die Hoheit in der Mittelzone für sich zu beanspruchen, was auch gut gelang. Die Hochkaräter fehlten im ersten Abschnitt auf beiden Seiten. So entstand auch das 0:1 (5.) durch Andy Eder mehr zufällig. Eder gewann zuerst sein Bully und positionierte sich vor dem Tor. Barta stand nicht eng genug bei ihm, verlor den Überblick und Eder schubste den Puck mit der Rückhand zur Führung rein.
Ein ausgeglichenes Spiel sah auch Alexander Ehl: “Es war ein ausgeglichenes erstes Drittel. Wir haben ein sehr unglückliches Tor kassiert, aber wenn wir so weitermachen, dann fällt bald einer rein. Wir müssen es Hinten einfach halten und vorne noch mehr Schüsse auf das Tor bringen.” Kaum war der Puck im zweiten Abschnitt im Spiel, gab es auch schon die beste Möglichkeit für die DEG. Fischbuch tauchte schon nach 30 Sekunden vor Vogl auf, der aber schnell parierte.
Bezeichnend für den Auftritt der Rheinländer bis dahin, denn eigentlich lässt sich ein Fischbuch hier nicht zweimal bitten. Es kam zu immer mehr Torszenen. Straubing nach die sechste Minute für sich in Anspruch. Brunnhuber hatte die Führung schon auf dem Schläger und nur Sekunden später scheiterte Eder ebenfalls an Hane im Tor der DEG. Auf der anderen Seite meldete ich der auffälligste Akteur der Gastgeber, Karachun zu Wort. Aber zwingend war Düsseldorf nicht gerade.
Die Tigers kamen zu ihrem ersten Powerplay und zur 0:2 (30.) Führung. Laganiere arbeitete sich bis zum Tor vor, die Verteidiger konnten ihn noch stoppen, behinderten aber dabei selber ihren Goalie und der Nutznießer war Chasen Balisy mit dem Überzahltreffer. Und die Gäste können auch Unterzahl. Der Ex-Düsseldorfer Brandt beschäftigte in seinem unermüdlichen Einsatz gleich drei Gegner, konnte sich in der Ecke durchsetzen und Andy Eder ins Spiel bringen.
Der hielt drauf und es stand 0:3 für die Tigers. Sena Acolatse gab die Marschroute für das letzte Drittel vor: “Wir müssen unser System weiterspielen, von der Strafbank wegbleiben und gut in der Box stehen.” Und genau so spielten die Tigers auch weiter. Wieder ging dem 0:4 durch Marco Baßler (42.) eine Energieleistung durch Brandt voraus. Er übernahm Verantwortung, ging gezielt an zwei Gegner vorbei zum Tor. Hier konnte Hane noch abwehren, der Puck blieb aber heiß und der Schuss von Baßler wäre durchaus haltbar gewesen.
So aber zogen die Tigers sehr früh den Zahn der DEG, die sich noch einmal auf eine Aufholjagd eingestellt hatten. Düsseldorf stand sich heute aber auch teilweise selbst im Weg. Für das Team von Harold Kreis war es ein gebrauchter Tag. Die Gäste nutzten die verbleibende Zeit um sich schon einmal für das Match gegen Krefeld am nächsten Tag. Am Ende stand der 18. Shutout für Sebastian Vogl in seiner Karriere zu Buche.
Stimmen zum Spiel:
Andreas Eder (Straubing): “Düsseldorf spielte gut in der Defensive. Wir haben uns über 60 Minuten an den Gameplan gehalten und das hat uns heute zum Erfolg geführt.”
Tobias Eder (Düsseldorf): “Wir haben uns vorgenommen so zu spielen wie gegen München aber die Enttäuschung über die Niederlage überwiegt heute. Wir haben heute aber nicht aufgegeben und müssen es in den nächsten Spiele wieder besser machen.”
Tom Pokel (Straubing): “Es war ein schnelles und schwieriges Spiel heute. So oft gewinnen wir Auswärts nicht. Zuerst war Düsseldorf besser, vor allem im ersten Drittel. Da haben wir uns irgendwie über Wasser gehalten. Dann haben uns das Powerplay und Unterzahl geholfen. Alle Jungs haben Laufbereitschaft gezeigt. Die Schlüsselphase war heute die letzten 10 Minuten im ersten Drittel als wir den Vorsprung halten konnten.”
Harold Kreis (Düsseldorf): “Glückwunsch an Straubing. Der erste Gegentreffer hat uns nicht schockiert. Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt. Das zweite Drittel haben wir uns dann von den Tigers entreißen lassen, die einfach mehr investiert hatten als wir. Das zweite Drittel war für mich das entscheidende Drittel. Im letzten Abschnitt war es nicht so einfach gegen eine stabile Straubinger Mannschaft noch einmal aufzuholen. Diese Niederlage geht voll in Ordnung.”
Spiel vom 24.03.2021
Düsseldorfer EG - Straubing Tigers : 0:4 (0:1 | 0:2 | 0:1)
Tore:
0:1 |05.| Eder (Ziegler, Tropp)
0:2 |30.| Balisy (Laganiere) PP 1
0:3 |36.| Eder (Brandt) PK 1
0:4 |42.| Baßler (Brandt)
Strafen:
Düsseldorfer EG: 6
Straubing Tigers: 4
Schiedsrichter: Kopitz / Steingroß / Kowert / Priebsch

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(PENNY-DEL, Augsburg) (Hermann Graßl) In Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther die Krefeld Pinguine zum Verzahnungsduell. Beide Mannschaften erlitten zuletzt 3 Niederlagen am Stück und waren auf Wiedergutmachung erpicht. Die Strapazen des Spielplans steckten den Seidenstädtern sicherlich noch in den Knochen. Schließlich deklassierte Augsburg harmlose Krefelder mit 5 zu 0 in einer sehr einseitigen Begegnung und Keller durfte seinen ersten Shutout in dieser Spielzeit bejubeln.
(Fotoquelle Dunja Dietrich)
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Die Fuggerstädter wollten auf Augenhöhe zum begehrten Platz 4 bleiben und gegen das Kellerkind des Nordens unbedingt alle Punkte mitnehmen, um den Anschluss an Straubing wieder herzustellen. Nach 3 Pleiten in Folge sollte wieder ein Erfolgserlebnis her; im direkten Vergleich hatte der AEV in der letzten Saison die Nase vorn, ein Mutmacher.
Tuomie (HC): „Wir brauchen die richtige Einstellung und Einsatz, den wir gegen Adler zeigten. Wir müssen die Defensive stärken. Wir sind froh, dass unser Kapitän Lamb wieder mit dabei ist. Seine Präsenz in der Kabine und auf dem Eis ist wichtig genauso wie sein Penalty Killing; auch im Powerplay ist er ein wichtiger Faktor. Wir müssen das Forechecking gut machen, die Checks zu Ende fahren, mit 4 Reihen und viel Energie spielen und gute Wechsel fahren. “
Trevelyan: „Ab jetzt sind es 13 wichtige Spiele. Wir müssen die Basics richtig machen, jeder hat seine Rolle. Eine gute Einstellung ist entscheidend, jedes Team ist gut. Unsere Fans, die besten der Liga, werden absolut vermisst, aber letztlich ist es ein Eishockey Spiel.“
Krefeld kam zuletzt besser in Schwung; der spielerische Aufwärtstrend endete jedoch mit der gestrigen dritten Pleite in Folge. Die Handschrift von Coach Donatelli war inzwischen schon gut lesbar im Spiel der Pinguine. Dies war bereits die zweite Partie gegen einen bayerischen Club binnen 24 Stunden, was heute Abend sicher eine Konditionsfrage werden würde. Heute absolvierte man schon das achte Match auswärts; auf die Defensive war zu achten.
Schymainski: „Wir hatten uns gut regeneriert von den Spielen. Es gibt keine Ausreden, wir müssen 100% geben, egal ob die Beine schwer sind. Wir freuen uns auf neue Gegner. Alles muss abgestimmt sein, wir haben gemeinsam gefrühstückt, waren spazieren und haben dann eine Videoanalyse gemacht. Es ist ein hartes Stück Arbeit, v.a. mental, aber die Stimmung ist gut so wie die ganze Saison schon.“
Bei Augsburg fehlte heute ihr wichtiger Verteidiger Sezemsky, dafür kehrte Tölzer in das Line Up zurück. Die Hausherren begannen gewohnt druckvoll und Belov war anfangs schon gut beschäftigt. Der AEV wollte die noch schweren Beine der Pinguine zielführend nutzen und ging deshalb konzentriert zu werke. Ihre Bemühungen wurden auch schnell belohnt mit einem krachenden Schlagschuss von Haase in der 4. Spielminute. Wieder musste Krefeld einem Rückstand hinterherlaufen.
Die Fuggerstädter bleiben weiterhin dran und zeigten sich in guter Schusslaune, vor allem Haase schien Gefallen dran gefunden zu haben. Krefeld war noch in der Findungsphase und musste schleunigst den Schalter umlegen. Bisher konnten die Gäste die Augsburger Defensive noch nicht ernsthaft gefährden. Langsam aber stetig konnte sich Keller dann auch mal auszeichnen.
Mitte des ersten Drittels war das Augsburger Powerplay gefragt, das sie gegen das schwächste Unterzahl Team heute optimieren konnten. Belov war gleich unter Dauerbeschuss, die Gäste überstanden diese knifflige Situation schadlos. Der AEV war bestrebt, seine schlechte Heimbilanz aufzubessern; der Wille und die Laufbereitschaft waren klar erkennbar, um dies heute zu bewerkstelligen.
Ein leichtsinniger Scheibenverlust in der eigenen Zone hätte die Gäste fast in gute Schussposition gebracht. Das Umschaltspiel der Panther funktionierte gut und Kharboutli scheiterte knapp an Belov. Ihre schlechte Chancenverwertung verhinderte eine höhere Führung. 54 Sekunden vor Drittelende erhöhte Holzmann für Augsburg dank eines unglücklichen Abprallers von Sacher mit seinem Schlittschuh. LeBlanc markierte dabei seinen 250. Scorerpunkt und liegt nunmehr in der internen Statistik auf Platz 2 hinter Duanne Moeser.
Dank eines deutlichen Vorsprungs in der Schussbilanz ging Augsburg hochverdient mit einem 2 zu 0 in die Kabine. Krefeld musste im Mittelabschnitt wacher agieren, um ins Match zurückzufinden, das im ersten Drittel sehr einseitig verlief. Tölzer: „Wir wussten, dass sie gestern gespielt haben, deshalb wollten wir ordentlich Gas geben, was uns gut gelungen ist. Wenn du hart arbeitest schießt du auch die Tore und wenn alle ein Tor erzielen umso besser.“
Im zweiten Drittel musste sich Krefeld was einfallen lassen, um besser dagegenzuhalten, aber Augsburg setzte die ersten Akzente. Der nächste Treffer konnte schon Signalwirkung entfalten. Ihr zweites Überzahlspiel absolvierten die Panther anfangs etwas fahrig und Lessio hätte sich fast durchgesetzt. Dann klingelte zum zweiten Mal das Gestänge hinter Belov. Nun münzte der AEV in der 25. Spielminute seine numerische Überlegenheit in den dritten Treffer des Abends um in Person von Clarke, der einen Schlagschuss von Valentine von der blauen Linie geschickt und entscheidend abfälschte. Die Referees bemühten noch den Videobeweis, bestätigten aber letztlich ein gutes Tor.
Krefeld wirkte nun etwas unsortiert und war geschockt ob des erneuten frühen Rückstands im Drittel. Bedeutete dies bereits die Vorentscheidung? Augsburg ließ nicht locker, tauchte immer wieder gefährlich vor Belov auf und baute damit das Schussverhältnis weiter aus. Für Keller auf der anderen Seite war es ein ruhiger Abend, er musste bisher zwar nicht großartig eingreifen, aber trotzdem stets hellwach bleiben.
Es ging weiter im Takt und die Hausherren erzielten durch McClure in der 31. Spielminute den vierten Treffer. Jetzt schien die Messe gelesen und der ersehnte Heimsieg für den AEV unter Dach und Fach zu sein. Das deutliche Schussverhältnis von aktuell 9 zu 1 sprach Bände zugunsten der Hausherren. Die Seidenstädter waren heute offensichtlich dem Angriffsdruck der Panther nicht gewachsen, zu dominierend agierte Augsburg über die gesamte Spielzeit.
5 Minuten vor der Sirene kam Krefeld zu seiner ersten gefährlichen Gelegenheit und konnte sich mal etwas in der Augsburger Zone festsetzen. Der AEV kombinierte sich weiterhin gut ins Krefelder Drittel und die Gäste durften sich bei ihrem Goalie bedanken, der heute Abend bereits einiges entschärfte und den Rückstand in Grenzen hielt.
Braun C.: „Es sind zu viele einfache Scheibenverluste, wir machen zu viele Fehler. Wir müssen mehr bringen und uns an der Ehre packen.“
Im Schlussabschnitt ging es bei Krefeld vorwiegend um Schadensbegrenzung gegen stark spielende Augsburger, die in allen Mannschaftsteilen überlegen waren. Den Gästen saß sicher das Match in Ingolstadt, wo sie 40 Minuten gut mithielten, noch in den Knochen. Doch dies durfte keine Ausrede sein für ihr bisheriges pomadiges Auftreten.
Die Hausherren schalteten nun einen Gang zurück, um Kräfte zu sparen für die kommenden intensiven Wochen mit vielen Spielen im 2 Tagestakt. Dies nutzten die Gäste fast durch Lessio; kurz danach hatten die Pinguine die nächste sehr gute Einschussoption, doch sie blieben glücklos, was zum Spiel irgendwie passte. Krefeld präsentierte sich nun etwas agiler und zielstrebiger, was definitiv wichtig war für die bevorstehenden Aufgaben, die sicher nicht leichter werden würden.
Kurz nach Ablauf einer weiteren Strafe gegen die Gäste staubte Trevelyan in der 51. Spielminute eine kurz freiliegende Scheibe zum 5 zu 0 ab. Es war schon ernüchternd für Belov, der alles abwehrte bzw. hielt was zu halten war und dennoch bereits 5 Buden einstecken musste. Die Hausherren waren nun darauf aus, ihrem Goalie Keller den Shutout zu schenken. Für Krefeld war es mental wichtig, zumindest den Ehrentreffer zu erzielen, um etwas Positives mitzunehmen in Richtung Heimat.
Dazu bot sich ihr einziges Powerplay kurz vor Schluss an, doch die Augsburger Verteidiger warfen sich heroisch in die Schüsse, um die Null zu halten, was ihnen auch gelang. Somit feierte Keller seinen ersten Shutout der Saison. Letztendlich siegte Augsburg mit einem ungefährdeten 5 zu 0 gegen weitgehend harmlose Krefelder, die aus Bayern mit 2 Niederlagen zurückfahren.
Augsburg tritt am 26. März die Auswärtsfahrt nach Iserlohn an und Krefeld empfängt am 25.3. die Straubing Tigers.
Stimmen zum Spiel:
Augsburg – Keller:
„Es ist schwer, im Spiel zu bleiben, wenn wenig aufs Tor kommt. Wir hatten viele Blocks am Ende, um den Shutout zu bekommen. Bisher bekamen wir zu viele Gegentore, dann tut es gut, wenn wir mal zu Null spielen. Der Spielplan ist heftig, gilt aber für alle Teams. Wenn wir weiter gut spielen sehen wir am Ende, was rauskommt.“
Krefeld – Donatelli (HC):
„Wir spielten erst letzten Abend. Wir kamen nicht in die Gänge, Augsburg ist auch ein gutes Team. Wir wollten gute 40 Minuten, aber wir fanden nicht richtig ins Match. Einige Spieler sind diesen engen Spielplan nicht so gewohnt wie es in der NHL üblich ist.“
Spiel vom 23.03.2021
Augsburg – Krefeld 5:0 (2:0|2:0|1:0)
Tore:
1:0 |04| Haase (Kristo, Holzmann)
2:0 |20| Holzmann (LeBlanc, Lamb)
3:0 |25| Clarke (Valentine, LeBlanc) PP1
4:0 |31| McClure (Stieler, Trevelyan)
5:0 |51| Trevelyan (Stieler, Kristo)
1. Drittel Statistik: 18:7 Schüsse, 14:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 14:4 Schüsse, 9:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
3. Drittel Statistik: 11:5 Schüsse, 15:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
Zuschauer: Keine
Schiedsrichter: Hinterdobler/ Schukies
Aufstellung:
Augsburg: Keller, Valentine, Bergman, Trevelyan, Stieler, McClure, Rogl, Lamb, Hafenrichter, Clarke, Sternheimer, Haase, Viveiros, Holzmann, LeBlanc, Kristo, Tölzer, Kharboutli, Eisenmenger, Miller.
Krefeld: Belov, Sacher, Braun, Karsums, Braun, Lessio, Bindulis, Bappert, Tyanulin, Blank, Schymainski, Mass, Gläßl, Shatsky, Petrakov, Buncis, Bull, Niederberger, Postel, Klöpper.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Nach nicht einmal 24 Stunden Pause gastierten die Grizzlys aus Wolfsburg in Schwenningen. Am Vorabend hatte das Team von Pat Cortina unglücklich in Mannheim verloren. Bei Schwenningen - mit einem Tag mehr Erholung - feierte Travis Turnbull sein Comeback im Kader. Die Schwarzwälder erwischten den Auftakt nach Maß und kamen nach fünf Minuten zur Führung. Nachdem Johannes Huss im Mittelabschnitt auf 2:0 erhöhen konnte, folgte kurz vor Ende ein Treffer in das leere Tor. Zwar schafften die Grizzlys nochmal den Ehrentreffer, Schwenningen stellte aber im Gegenzug den alten Abstand wieder her.

Foto: Archivbild (citypress)
Nach kurzem Abtasten, kam Wolfsburg zur ersten Chance des Spiels. Ein eher ungefährlicher Schuss konnte Schwenningens Torhüter Joacim Eriksson aber gerade noch entschärfen. Auf der Gegenseite machten die Wild Wings ernst. Scheiterte Andreas Thuresson zunächst noch mit der Rückhand, hatte Troy Bourke in der sechsten Spielminute keine Mühe. Erst nahm der Kanadier, Chet Pickard die Sicht, um danach den Abpraller im Tor zu versenken. Schwenningen marschierte weiter und hätte nur zwei Minuten später nachlegen können. Wolfsburg hatte aber Glück, dass die Schiedsrichter bei freiem Puck das Spiel unterbrochen hatten.
In der Folge agierten die Gastgeber clever und ließen die Grizzlys immer wieder laufen. In Überzahl kombinierten die Wild Wings zudem stark. Geritt Fauser hatte sechs Minuten vor der Pause den Ausgleich auf dem Schläger, Will Weber brachte aber entscheidend die Kelle dazwischen.
Im zweiten Abschnitt kamen die Wolfsburger besser ins Spiel. Sebastian Furchner scheiterte mit einem harten Schuss an Joacim Eriksson. Beide Teams egalisierten sich bis zur Spielhälfte, ohne dabei zwingende Chancen zu kreieren. Nach dem Powerbreak kamen die Wild Wings stark in den Forecheck. Nachdem Andreas Thuresson nachsetzen konnte, kam die Scheibe zu Johannes Huss. Der Verteidiger zog ab und traf in den Winkel. Für Pickard gab es dabei nichts zu halten, da der Puck noch leicht von Gerrit Fauser abgefälscht wurde.
Fünf Minute vor der Pause kamen die Grizzlys in den Genuss einer Überzahl. Bis auf eine Möglichkeit durch Ex-Wild Wing Anthony Rech, sollte den Gästen aber nichts gelingen.
Die Gäste nahmen eine Minute Überzahl mit in den Schlussabschnitt und bekamen nach 15 Sekunden sogar eine doppelte Überzahl zugesprochen. In höchster Not, rettete Joacim Eriksson gegen Mathis Olimb. Nach Ablauf der Strafzeiten legten die Neckarstädter direkt wieder den Vorwärtsgang ein, aber Boaz Bassen konnte freistehend nicht verwerten. Zwar stemmte sich Wolfsburg gegen die drohende Niederlage, Schwenningen machte aber weiter ordentlich Tempo. Sowohl die Spink-Brüder und kurze Zeit später die Weiß-Brüder vergaben aber.
Joacim Eriksson musste zehn Minuten vor dem Ende nochmals entscheidend eingreifen. Bei vier gegen vier trudelte der Puck gefährlich zum Tor. Der Schwede behielt die Übersicht und begrub die Scheibe unter sich. Die Autostädter investierten in der Endphase nochmal viel und nahmen drei Minuten vor dem Spielende den Torhüter vom Eis.
Die Hausherren arbeiteten gut dagegen. In der neutralen Zone setzte sich Tyson Spink durch und erzielte den dritten Schwenninger Treffer.
Da Wolfsburg die letzte Minute nochmals in Überzahl spielte, zog Pat Cortina nochmals seinen Torhüter. Die Gäste kombinierten schnell und kamen durch Jordan Boucher zum Ehrentreffer. Schwenningen fackelte nicht lange und stellte 15 Sekunden vor dem Ende, den alten Abstand wieder her. Andreas Thuresson schlenzte aus dem eigenen Drittel in das leere Tor zum Endstand.
Spiel vom 23.03.2021: Schwenninger Wild Wings - Grizzlys Wolfsburg
Tore:
1:0 |5. |Bourke (Yeo / Hadraschek)
2:0 |33.|Huss (Thuresson)
3:0 |58.|Tys. Spink (Möchel / Tyl. Spink)
3:1 |60.|Boucher (Furchner / Görtz)
4:1 |60.|Thuresson (Robak)
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(München) PM EHC Red Bull München ohne Punkte im PENNY DEL-Spiel gegen die Düsseldorfer EG. Beim 2:3 (0:1|0:1|2:1) lieferten sich beide Teams ein intensives Duell. Chris Bourque und Ethan Prow nutzten zwei der zahlreichen Münchner Chancen.

(Foto: Citypress)
Die Red Bulls starteten erstmals in dieser Saison mit Derek Roy. Der Kanadier debütierte nach langer Verletzungspause und war sofort im Spiel. München bestimmte das Tempo und hatte die besseren Chancen. Was fehlte, war die Präzision im Abschluss. Düsseldorf befreite sich in der Schlussphase des ersten Drittels und führte plötzlich: Tobias Eder fälschte ab, von Daryl Boyles Kufe prallte der Puck ins eigene Tor (19.).
Das Heimteam agierte mit der Führung im Rücken mutiger. Patrick Buzas knallte den Puck bei einem Düsseldorfer Konter an den Außenpfosten (24.). Philip Gogulla verpasste den Ausgleich (27.). Die Red Bulls hatten weitere Möglichkeiten, den Treffer erzielte aber die DEG: Alexander Karachun umkurvte im Powerplay das Tor und stellte auf 0:2 (33.).
Die Red Bulls waren ab dem ersten Wechsel im Schlussdrittel voll da. Der Pfosten verhinderte Patrick Hagers Anschlusstreffer (41.). Bourque zielte eine Minute später ins kurze Eck – 1:2 (42.). München machte Druck, passte in der Defensive aber einmal nicht auf: Karachun nutzte den Platz und staubte ab (44.). Die Gäste versuchten alles und spielten die letzten beiden Minuten mit sechs Feldspielern. Prow verkürzte, für Punkte reichte es aber nicht.
Maximilian Kastner:
„Wir haben viel vorne gespielt, aber zu wenige Tore gemacht. Und wenn du die Chancen nicht nutzt, verlierst du.“
Endergebnis
Düsseldorfer EG gegen EHC Red Bull München 3:2 (1:0|1:0|1:2)
Tore
1:0 | 18:59 | Tobias Eder
2:0 | 32:17 | Alexander Karachun
2:1 | 41:53 | Chris Bourque
3:1 | 43:46 | Alexander Karachun
3:2 | 59:28 | Ethan Prow

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eis
(DEL/Mannheim) MH Nach 8 Tagen Pause trafen die Adler Mannheim in der heimischen SAP-Arena auf die Wolfsburger Grizzlys.

( Foto City-press )
Exakt 8 Sekunden dauerte es bis David Wolf schon fast die Führung erzielen konnte. Nach drei Minuten klingelte es dann auf der anderen Seite. Ausgerechnet Ex-Adler Phil Hungerecker, der zuvor 9 Spiele ohne Treffer blieb, ließ bei einem Alleingang Endras keine Chance. Die Cortina Truppe konnte in der Folge das Spiel weiterhin sehr offen gestalten. Auf Mannheimer Seite schien sich ein wenig Rost im Spiel zu befinden, so dass es Ihnen schwer fiel so richtig ins Spiel zu finden.
Das erste Powerplay gehörte den Grizzlys Mitte des ersten Drittels. Järvinen traf hier nur den Pfosten und Rech verzog knapp. Mannheim kam danach besser ins Spiel und bestimmte auch die Begegnung, ohne aber wirklich große Chancen zu kreieren. Mit einem 0:1 Rückstand ging es in die Kabine.
In den ersten Minuten des zweiten Drittels plätscherte die Partie zunächst einmal so vor sich hin. Beide Teams neutralisierten sich mehr oder weniger und arbeiteten hart am Mann. Mitte des Drittels hatten dann die Adler ihr erstes Powerplay. Trotz einiger guter Chancen, hielt Strahlmeier die Führung fest. Kurze Zeit später traf Craig Schira nur die Latte. Die Kurpfälzer erzeugten nun wesentlich mehr Druck und Wolfsburg konnte sich einige male nur per Icing helfen. Strahlmeier rettete ein weiteres Mal in höchster Not gegen Eisenschmid. Wieder nur eine Minute später traf Elias erneut nur die Latte. Wolfsburg in dieser Phase mit sehr viel Glück. Noch einmal Metall durch David Wolf kurz vor Ende des zweiten Drittels und nur Sekunden später der mehr als verdiente Ausgleich durch Sinan Akdag auf Vorlage von Plachta.
Das Gross-Team startete mit einem 4-münitigen Powerplay in den dritten Abschnitt, konnte daraus aber keinen Treffer erzielen. Wolfsburg war im Vergleich zum zweiten Drittel wieder besser im Spiel. Das Drittel war von vielen Powerplays geprägt, dennoch waren Chancen Mangelware. Beide Teams konzentrierten sich auf die Defensive. 90 Sekunden vor dem Ende hatten die Adler dann ein weiteres Powerplay und die Chance das Spiel zu entscheiden. Mannheim ließ sich nicht zweimal bitten und Eisenschmid machte den entscheidenden Treffer.

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(PENNY-DEL, Berlin) (Hermann Graßl) In der Mercedes-Benz Arena empfing Berlin zum Auftakt der Verzahnungsrunde die Panther aus Augsburg und die Hauptstädter wollten ihren erfolgreichen Lauf fortsetzen. Augsburg hatte sicher was dagegen, denn die Panther schielten weiterhin auf den vierten Platz in der Tabelle. Heutiges Motto enthielt die wichtige Message „Hockey is diversity": Augsburg lief in Regenbogen Warm Up Jerseys auf und Banner im weiten Rund lauteten „Wir sagen NEIN zu Rassismus!“ Schließlich siegte Berlin dank eines hocheffizienten Powerplays nicht unverdient mit 5 zu 3 gegen tapfer kämpfende Augsburger. Ein Sonderlob verdiente sich die 3. Sturmreihe der Eisbären, auf deren Konto alle Tore gingen.

(Fotoquelle angeben)
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Die Eisbären aus Berlin als souveräner Tabellenführer der Nordgruppe hatten die letzten vier Begegnungen für sich entschieden und hatten die Absicht, auch gegen Augsburg drei weitere Zähler einzufahren. Mit Matt White lief bei den Haupstädtern ein Ex-Augsburger auf, der sicher gegen seinen früheren Arbeitgeber hochmotiviert war.
Richer: „Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung von Aubin, wir haben die Top 4 erreicht. Wir haben ein sehr junges Team, viele neue Spieler wurden integriert und wir spielen eine sehr starke und attraktive Saison. Der Plan ist Meister zu werden. Augsburg arbeitet sehr hart, wir wollen die Kleinigkeiten richtig machen und die Zweikämpfe gewinnen, um am Ende 3 Punkte zu holen.“ Aubin: „Berlin ist meine Heimat, es ist ein besonderes Jahr ohne Fans. Es ist ein schönes Gefühl als Coach.“
Augsburg als Sechster der Südgruppe hatte noch alle Chancen auf den begehrten vierten Playoff Platz und war bestrebt, den Berlinern heute einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die Fuggerstädter mussten heute u.a. auf Payerl und Tölzer verzichten, zwei wichtige Säulen der Mannschaft.
Sezemsky: „An die langen Busfahren gewöhnt man sich, uns war klar, was auf uns zukommt. Wir kennen die anderen Clubs, es wird ein schweres Match, aber wir wollen entgegenhalten und paar Punkte mitnehmen. Ab jetzt ist es ein kleiner Neustart.“
Die ersten drei Minuten verliefen unspektakulär, bevor die Eisbären ihr erstes Überzahlspiel zugesprochen bekamen und dabei sofort aggressiv zu werke gingen. Und es dauerte nicht lange, bis die Hausherren in der 5. Spielminute in Person von Fiore die Führung markierten. Das war schon mal eine erste Duftmarke des Spitzenreiters der Nordgruppe.
Ein Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie nutzte Tuomie 32 Sekunden danach zum schnellen 2 zu 0. Das war insofern bemerkenswert, weil der Sohn des Augsburger Headcoach einen Treffer gegen dessen Team erzielte. Der offizielle Torjubel dauerte etwas, da noch der Videobeweis dafür bemüht wurde; auf dem ersten Blick war die Scheibe schwer nach zu verfolgen, nur der Torschütze war sich sicher, was dann auch zu Recht bestätigt wurde. Es war das erste Mal, dass Vater und Sohn aufeinandertrafen, eine pikante Randnotiz!
Das erste Augsburger Powerplay verpuffte ergebnislos, einmal war der Pfosten im Weg. Foucault hatte dann auf Seiten Berlins erneut eine gute Gelegenheit, zirkelte jedoch den Puck knapp vorbei. Die Intensität nahm weiter zu und die Gäste kämpften sich gut in die Partie zurück. Der verdiente Lohn dafür war der Anschlusstreffer in der 12. Spielminute durch Trevelyan. Der Schock des sehr frühen Rückstands war somit verdaut.
Auch ihr zweites Powerplay konnten die Gäste nicht in ein Tor ummünzen, doch sie durften kurz vor Ende des ersten Drittels nochmals diese Disziplin üben, in der sie noch ganz viel Luft nach oben hatten. 73 Sekunden in numerischer Überlegenheit konnten sie noch in den Mittelabschnitt mitnehmen und die Partie weiter offen zu gestalten, in der die Berliner höchst effizient mit ihren wenigen Torschüssen umgingen. Tuomie: „Es ist schon was Besonderes, gegen den Papa zu spielen. Es ist ein cooler Moment und wenn man das noch mit einem Tor krönen kann, ist dies umso schöner. Der Wetteinsatz bleibt mein Geheimnis“.
Im zweiten Drittel gelang der AEV schnell in die Aufstellung und erarbeitete sich eine gute Chance auf den Ausgleich. Tuomie konnte kurz darauf den Puck nicht im Gehäuse von Keller unterbringen. Augsburgs Goalie war nun vermehrt im Fokus, hielt seine Farben aber gekonnt im Spiel, auch wenn einmal die Scheibe die Latte touchierte. Es ging nun munter rauf und runter, beide Teams setzten auf ihre Offensive.
Berlin stellte beim Powerplay in der 27. Spielminute den alten Abstand wieder her durch McKiernan. Eine Botschaft war heute klar: Augsburg musste tunlichst versuchen, von der Strafbank fernzubleiben und seine Bully Quote aufzupolieren. Zur Aufbesserung seiner Powerplay Quote hatte der AEV nun zum vierten Mal Gelegenheit; irgendwann mussten die Special Teams auch mal zuschlagen. Zu leichtfertig wurde oft der Puck hergegeben, doch mit Ablauf der Strafe war Augsburg doch noch erfolgreich durch Clarke. Nach der Hälfte der Begegnung war noch genügend Zeit für ein noch besseres Ergebnis.
Gesagt getan setzten die Gäste nach und Valentine stellte in der 33. Spielminute den Ausgleich her, der nun auch verdient war. Berlin zeigte sich jetzt etwas verunsichert, denn einen 2 Tore Vorsprung so schnell einzubüßen, kannten die Eisbären so noch nicht, zumindest nicht bei ihrer Heimstärke. Die Hausherren ließen sich aber keineswegs vom Augsburger Doppelschlag beeindrucken und gingen durch Despres nur eine Zählerumdrehung später erneut in Führung. In diesem Takt durfte es durchaus weitergehen, es war bisher eine abwechslungsreiche Partie, in der sicher noch einige Tore zu erwarten waren. Das Schlussdrittel war auf alle Fälle von Spannung geprägt.
Haase: „Es ist schön, wieder in der Heimatstadt sein zu dürfen. Wir halten brutal dagegen und haben genug Chancen. Wir sind dran und haben die Chance, ein Eishockey Spiel zu gewinnen.“
In der Bully Quote lag Berlin deutlich in Front, hier mussten sich die Gäste was einfallen lassen, um ihre Kraftreserven zu schonen. Der AEV kam sehr konzentriert aus der Kabine und setzte die ersten gefährlichen Akzente. Augsburg hatte definitiv heute noch was vor und legte nun den Vorwärtsgang ein.
Dann wurden die Gäste wieder ausgebremst wegen eines Hakens von Sezemsky. Jetzt wurde es bestimmt wieder brisant vor Keller und so gestaltete sich das Powerplay der Eisbären auch bereits nach wenigen Sekunden: McKiernan schnürte heute seinen Doppelpack in der 45. Spielminute. Das Strafzeitenfestival ging weiter, nun waren die Gäste wieder in numerischer Überlegenheit, die Chance für eine sofortige Antwort auf den erneuten 2 Tore Rückstand. Im Gegensatz zu den Eisbären kam das Überzahlspiel des AEV noch nicht so richtig in Schwung; das machte bisher den Unterschied aus. Berlin verwertete bis dato alle drei Überzahlsituationen eiskalt.
Die Gäste zeigten eigentlich ein gutes Auswärtsspiel, kreierten viele Chancen, versilberten jedoch ihre Gelegenheiten noch nicht effektiv genug. Dennoch blieb noch ausreichend Zeit auf der Uhr, um die Partie zu drehen bzw. zumindest in die Overtime zu gelangen. Coach Tuomie würde sicher bald volles Risiko gehen, um das Ruder doch noch herumzureißen; gut 2 Minuten vor Ende war dies dann auch der Fall, doch alle Bemühungen waren umsonst.
Letztendlich siegten die Eisbären dank ihrer herausragenden Effizienz in Überzahl (beeindruckende 100% Erfolgsquote!) aber auch aufgrund des Durchsetzungsvermögens am Bully Punkt. Berlin zeigte nicht sein bestes Eishockey. Die Eisbären waren durchaus zu schlagen am heutigen Abend, aber die Panther kehrten ohne Punkte in die Heimat zurück.
Berlin tritt am 24. März die Auswärtsfahrt nach Ingolstadt an und Augsburg empfängt am 23.3. die Krefeld Pinguine.
Stimmen zum Spiel:
Berlin – McKiernan:
„Es macht viel Spaß Tore zu schießen, unser Powerplay ist super momentan. Es war heute ein guter Test für uns im Wettbewerb. Wir hatten einen guten Start heute, wir sind stolz, das ist gut für unser Selbstvertrauen.“
Augsburg – Tuomie (HC):
„Natürlich ist es ärgerlich, verloren zu haben. Unsere Special Teams waren heute nicht so gut. Wir haben druckvolles Eishockey gespielt und uns viele Chancen erarbeitet. Wir müssen nicht lange warten auf das nächste Spiel, es gibt nicht viel Zeit zu überlegen, wir müssen bereit sein für das nächste Match. Ich bin schon stolz auf meinen Sohn und seine Entwicklung. Sein Tor ärgert meine Mannschaft, es ist schön für ihn. Ich werde wohl was zahlen müssen.“
Spiel vom 21.03.2021
Berlin – Augsburg 5:3 (2:1|2:2|1:0)
Tore:
1:0 |05| Fiore (McKiernan, Ramage) PP1
2:0 |06| Tuomie
2:1 |12| Trevelyan (McClure, Stieler)
3:1 |27| McKiernan (Fiore, White) PP1
3:2 |32| Clarke (Valentine, Sezemsky)
3:3 |33| Valentine (Stieler, Bergman)
4:3 |34| Despres (White, Boychuk)
5:3 |45| McKiernan (Foucault, White) PP1
1. Drittel Statistik: 5:10 Schüsse, 15:3 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2
2. Drittel Statistik: 16:9 Schüsse, 15:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
3. Drittel Statistik: 3:16 Schüsse, 8:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
Zuschauer: Keine
Schiedsrichter: Kopitz/ Rantala
Aufstellung:
Berlin: Niederberger, Müller, Ramage, White, Boychuk, Foucault, Hördler, Wissmann, Noebels, Reichel, Pföderl, Despres, McKiernan, Fiore, Olver, Tuomie, Mik, Hänelt, Streu, Dietz.
Augsburg: Keller, Bergman, Valentine, Abbott, LeBlanc, Kristo, Viveiros, Rogl, McClure, Stieler, Trevelyan, Sezemsky, Haase, Holzmann, Clarke, Hafenrichter, Kharboutli, Miller, Max Eisenmenger, Sternheimer
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Für Schwenningens Coach Niklas Sundblad ging es in eine besondere Partie. Als Spieler mit den Haien Meister wollte der Schwede nun an alter Wirkungsstätte erfolgreich sein. In den Kader kehrte Will Weber zurück, so dass mit Kapitän Travis Turnbull und Darin Olver nur noch zwei Akteure fehlten. Die Haie mussten auf Maury Edwards, Alexander Obliner, Sebastian Uvira und Kevin Gagne verzichten. Bis zur Mitte des Spiels konnten sich die Hausherren eine 2:0-Führung herausspielen. Die Wild Wings schafften es aber noch vor der letzten Drittelpause auszugleichen. Im Schlussabschnitt trafen die Schwaben in Überzahl zur Vorentscheidung. Ein Empty-Net-Treffer kurz vor Ende sorgte für den 2:4 Endstand.

Foto: Archivbild (citypress)
Köln prüfte zu Beginn Joacim Eriksson im Schwenninger Tor, aber weder Dominik noch Frederik Tiffels konnten entscheidend abschließen. Auf der Gegenseite hatten die Gastgeber Glück, dass Andreas Thuresson nach einem missglückten Klärungsversuch von Hannibal Weitzmann, nicht abschließen konnte. Gerade als die Wild Wings immer wieder durch frühes Forechecking für Gefahr sorgen konnten, dezimierten sie sich selbst. Nach einem Wechselfehler waren zu viele Spieler auf dem Eis. Die beste Chance hatten bis zum Ablauf der Strafe aber die Wild Wings.
Knapp neun Minuten vor der Pause fischte Joacim Eriksson einen Schuss von Frederik Tiffels, von der Linie. Zuvor war der Puck an die Unterseite der Querlatte gesprungen. Auf der Gegenseite verpasste Andreas Thuresson nur knapp. Nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen Jamie MacQueen und Moritz Müller, ging der Partie der Spielfluss ab. Unglücklich wanderte dann auch noch Tylor Spink auf die Strafbank. Köln wusste die Überzahl zu nutzen: James Sheppard machte im dritten Nachschuss die Führung perfekt.
Mit viel Tempo ging es im zweiten Abschnitt weiter. Schwenningen kam durch Colby Robak zu guten Möglichkeiten. Auf der anderen Seite verpasste Marcel Barinka gleich zwei Mal knapp. Die Wild Wings wurden zunehmend mutiger und schnupperten am Ausgleich. Dylan Yeo setzte den Puck aber knapp über das Tor. Wieder brachte eine Strafzeit die Gäste aus dem Konzept. Will Weber wurde wegen hohem Stock vom Eis gestellt. Nach einer halben Minute verpasste Andreas Thuresson nur knapp den Shorthander. Auf der Gegenseite knallte ein Schuss von Marcel Barinka an die Latte.
Nach Ablauf der Strafe stimmte bei den Wild Wings zunächst nicht die Zuordnung. Marcel Müller nutzte dies und baute die Führung aus. Schwenningen zeigte sich beeindruckt und musste sich erst einmal neu sortieren. In der Folge kamen die Wild Wings zu einer Überzahl, die Haie verteidigten aber gut und ließen nichts zu.
Die Schwarzwälder schafften es, sich nach Ablauf der zwei Minuten, festzusetzen. Colby Robak zog ab, fand am kurzen Pfosten eine Lücke und traf zum Anschluss. Köln versuchte prompt, den alten Abstand wiederherzustellen, doch erneut kamen die Wild Wings zu einer Überzahl. Auf fremdem Eis hatte die Waffe der Schwarzwälder einmal mehr Ladehemmungen. 42 Sekunden vor dem Pausenpfiff brachte Andreas Thuresson den Puck aufs Tor, während Troy Bourke für viel Verkehr sorgte. Die Scheibe fand den Weg über die Linie und stellte wieder alles auf Anfang.
Zum Auftakt des Schlussabschnitts musste Andreas Thuresson wegen Hakens auf die Strafbank. Dank gutem Penaltykilling, überstanden die Gäste die Situation unbeschadet. Die Domstädter fanden sich nun vermehrt in der Defensive wieder, blieben aber durch schnelle Konter gefährlich. Eine dieser Möglichkeiten machte Joacim Eriksson gegen Landon Ferraro zunichte.
Nachdem Kölns Aktivposten Marcel Barinka, Andreas Thuresson nur regelwidrig stoppen konnte, durfte Schwenningen erneut in Überzahl ran. Gleich Mehrfach musste Hannibal Weitzmann die Schussversuche der Neckarstädter entschärfen.
Nach dem Powerbreak kamen die Haie gefährlich vor Joacim Eriksson, der aber mit dem Schoner klären konnte. Nachdem sich Marcel Müller einen unnötigen Stockschlag leistete, verpasste Alex Weiss haarscharf. Eine Sekunde vor Ablauf der Strafe netzte Tylor Spink, aus dem Slot, dann doch noch zur erstmaligen Gästeführung ein.
Zwei Minuten vor dem Ende drängten die Wild Wings auf die Entscheidung aber keiner der Spink Brüder konnte den Puck im Tor unterbringen. 52 Sekunden waren noch auf der Uhr, als Uwe Krupp seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers zog. Jamie MacQueen nahm im eigenen Drittel Maß und traf in das leere Tor zum Endstand.
Stimmen zum Spiel:
Niklas Sundblad: "Es war ein hart erkämpftes Spiel und wir sind sehr zufrieden mit den drei Punkten."
Uwe Krupp: "Wir haben uns leider nicht belohnt, das Spiel ist nicht für uns gelaufen und ich glaube der Schwenninger Torwart hat großen Anteil an den drei Punkten."
Spiel vom 21.03.2021: Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings
Tore:
1:0 |17.|Sheppard (F. Tiffels / Matsumoto)
2:0 |28.|Ma. Müller (Sheppard / Matsumoto)
2:1 |33.|Robak (Yeo / Bassen)
2:2 |40.|Thuresson (MacQueen / Bourke)
2:3 |53.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Yeo)
2:4 |60.|MacQueen
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