PENNY-DEL - Straubing Tigers weisen Bremerhaven beim 5:2 Sieg in die Schranken

 

(DEL/Straubing) (MA) Straubing war auf dieses Spiel bestens vorbereitet, obwohl man auf Daschner, Latta, Connolly, Schönberger und kurzfristig auf Heard verzichten musste. Die Top-Reihe der Gäste wurde weitestgehend aus dem Spiel genommen und im Powerplay war man mit zwei Toren gegenüber einem Tor bei Bremerhaven sogar erfolgreicher. Für die Tigers war der Sieg am Ende auch in dieser Höhe verdient und ein guter Start zum Nord-Süd Vergleich.

 

 

(Foto: City Press) Marcel Brandt war auch heute wieder ein Aktivposten der Straubing Tigers

 


 

Die Tigers hatten es sich wohl etwas schwerer vorgestellt im ersten Abschnitt. Die Spielanteile lagen nach zwanzig Minuten aufseiten der Hausherren. Zwar war wie üblich die Reihe um Urbas, Jeglic und Verlic immer gefährlich, aber Straubing löste die Probleme von hinten nach vorne konsequent. Einzig bei den Schüssen von den gegnerischen Verteidigern war oft eine Lücke in der eigenen Abwehr erkennbar. Straubing überraschte etwas mit einem schnellen Angriff über Kohl und Brandt den T.J. Mulock (3.) mit einem Onetimer zum 1:0 vollendete. Auf die stärke der Bremerhavener im Powerplay waren die Tigers natürlich vorbereitet, aber der Ausgleich fiel dann trotzdem bei numerischer Überlegenheit. Ziegler saß in der Kühlbox und Fischtown spielte den Treffer durch Niklas Andersen (7.) förmlich heraus. Die Niederbayern kamen auch zu einem Überzahlspiel im ersten Abschnitt, spielten es sehr gut, aber Pöpperle im Kasten der Pinguins war stets auf seinem Posten.

 


 


 

 

Die Gäste wollten mit Schwung aus der Kabine kommen, bekamen auch durch McGinn eine aussichtsreiche Chance geboten, diese war jedoch für längere Zeit die einzige. Das Heft hatten nämlich nach wie vor die Gastgeber fest in der Hand. Und das münzten sie auch in Erfolg um. Jeremy Williams (25.) konnte ungehindert seine Runde im Drittel der Pinguine drehen. Ganze zwölf Sekunden war er am Puck und niemand fühlte sich für ihn zuständig. So war wohl auch Pöpperle von seinem Rückhandschuss zum 2:1 überrascht worden.

Allzu viel hatten die Gäste auch weiterhin nicht zu melden. Die Tigers waren konsequent und wenn dann doch mal einer wie Sykora durchkam, war Vogl zur Stelle. Die Top Reihe um Urbas war auch nach vierzig Minuten abgemeldet. Straubing drehte nun auf. Die beiden Powerplaytreffer zum 3:1 (35.) durch Corey Tropp, der den Schuss von Brandt abfälschte, sowie zum 4:1 (40.) durch Benedikt Schopper fanden alle nach dem gleichen Schema statt.

Für Verkehr vor dem Tor sorgten die Stürmer und die Verteidiger setzten genau im richtigen Moment zum Schuss an. Pöpperle blieb dabei nicht viel Abwehrmöglichkeit. So leicht wollte sich Bremerhaven aber nicht geschlagen geben. Sie kamen noch einmal mit Geschwindigkeit, aber die Hoheit in der Mittelzone blieb das große Manko. Immer wieder nutzten die Tigers die Abspielfehler der Gäste für schnelle Gegenangriffe. Eigentlich war das bis dato eine Eigenschaft der Gegner am Pulverturm.

Zwar brachte Patrick Alber (53.) mit einem überraschenden Schuss aus spitzem Winkel sein Team auf 4:2 heran, mehr ließ aber Vogl in diesem Spiel nicht mehr zu. Coach Popiesch zog gegen Ende des Spiels noch seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers, aber Straubing nutzte auch diese Chance konsequent. Der agile Laganiere eroberte den Puck und Chasen Balisy vollendete ins leere Tor der Gäste zum 5:2 (58.) Endstand. 

 

Stimmen zum Spiel:

Benedikt Kohl (Straubing): “Wir haben ganz ordentlich gespielt und verdient gewonnen. Wir wussten schon was auf uns zukommt, denn Bremerhaven hat eine gute Offensive, aber wir haben konsequent gut agiert gegen sie.”

 

Dominik Uher (Bremerhaven): “So ist das nicht akzeptabel, da müssen wir besser werden. Die lange Pause war nicht so gut für uns. Es kommen jetzt noch viele wichtige Spiele und die müssen wir besser umsetzen.”

 

Thomas Popiesch (Bremerhaven): “Im ersten Drittel waren wir nicht schlecht, hatten einige gute Aktionen. Das haben wir im zweiten Abschnitt etwas verloren, da waren wir in einigen Szenen zu zögerlich. Straubing spielte es konsequenter und wir haben ab da nicht mehr den Zugriff zum Spiel gehabt. Wir hatten zusätzlich viele Bullys verloren und bei den Chancen fehlte der letzte Biss. Im Forecheck war Straubing besser und wir sind nicht mehr entscheidend in die Zweikämpfe gekommen. Der Sieg ist für die Tigers verdient.” 

 

Tom Pokel (Straubing): “Das erste Drittel war völlig ausgeglichen, aber wichtig für uns war die Führung. Wir hatten zu viele Rückstände diese Saison, wo wir immer hinterherlaufen mussten. Im Powerplay war Bremerhaven natürlich immer brandgefährlich, das wussten wir. Im zweiten Abschnitt waren wir wirklich stark, haben da viel Zeit im Angriff verbracht, sodass wir auch leichter wechseln konnten. Heute war unser Wille und Teamgeist gefragt. Wir haben wenige Konter zugelassen und viel Geduld bewiesen. Während der Pause, die wichtig für uns war, mental wie Körperlich, konnten wir einige Kleinigkeiten ändern. Das mit Mitch Heard hat sich heute erst kurzfristig ergeben, mehr kann ich dazu auch nicht sagen.”



Spiel vom 21.03.2021
Straubing Tigers - Fischtown Pinguins Bremerhaven: 5:2 (1:1 | 3:0 | 1:1)

Tore:

1:0 |03.| Mulock (Brandt, Kohl)

1:1 |07.| Andersen (McGinn, Uher) PP 1
2:1 |25.| Williams
3:1 |35.| Tropp (Brandt, Eriksson) PP 1
4:1 |40.| Schopper (Eder, Gormley) PP 1
4:2 |53.| Alber (Uher, Friesen) 

5:2 |58.| Balisy (Laganiere, Tropp) EN

Strafen:
Straubing Tigers: 12
Fischtown Pinguins Bremerhaven: 12

Schiedsrichter: Schukies / Schadewaldt / Gaube / Hofer

 

 


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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 


 


 

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