Bayernliga - In den letzten 10 Minuten ging der Dampf aus - ESC Geretsried unterliegt Füssen letztlich klar

 

(Bayernliga/Geretsried) PM Beim ESC könnte es momentan durchaus besser laufen. Aus den ersten zwei Spielen nur einen Punkt geholt und vom Training im eigenen Stadion ist man auch noch weit entfernt. Konstante Temperaturen jenseits der 20 Grad machen die Eisaufbereitung weiterhin unmöglich, es bleibt nur auf Eiszeiten in Bad Tölz auszuweichen.

 

2018 03 02 geretsried

( Foto eishockey-online.com / Archiv )


 

 

Ob man unter der Woche um 21/22 Uhr noch besonders effektiv trainieren kann, sei dahingestellt. Zudem meldeten sich für das Spiel beim bisherigen Spitzenreiter EV Füssen auch noch Nino Poch (verletzt), Stefano Rizzo (krank) und Luis Rizzo (gesperrt) ab. Die Hausherren haben einen Lauf, gewannen alle ihrer bisherigen drei Partien und wollten auch weiterhin die weiße Weste bewahren. Den besseren Start erwischten allerdings die Rats, die gleich in der ersten Unterzahl in Führung gingen. Martin Köhler wurde in der neutralen Zone perfekt von Bene May bedient, entwischte seinem Verteidiger und schob ins kurze Eck zum 0:1 ein (4.). Nach einer erneuten Unterzahlsituation hätte es beinahe wieder im Heimtor geklingelt, doch Florian Lechner scheiterte mit seinem Alleingang. In der dritten Überzahl klappte es dann aber für die Hausherren, Velebny feuerte von der blauen Linie eine Rakete ab und traf unhaltbar ins Kreuzeck (11.).

 

 

Füssen konnte nachlegen, profitierte dabei aber von einem krassen Stellungsfehler in der Rats-Defensive. Am Ende stand Payeur Mutterseelenallein vor Martin Morczinietz und erzielte per Direktschuss das 2:1 (15.). Die Rats wirkten vom Kopf her teilweise noch nicht bei 100%. Beispiel: Wiedemann luchste bei doppelter Unterzahl für den EVF einem ESC-Spieler die Scheibe ab, kreierte noch eine Torchance und holte am Ende sogar die Strafzeit raus. Die Gastgeber drückten auf das dritte Tor, blieben im Abschluss doch vorerst ohne Glück. Der zweite Spielabschnitt begann gleich mit viel Verwirrung. Mäx Hüsken schoss von der Seite, der Hauptschiedsrichter entschied sofort auf Tor. Allerdings auch zur Verwunderung der schräg hinter dem Tor postierten Rats-Fans, denn der Puck war klar am Pfosten gelandet. Nach kurzer Beratung einigte sich auch das Schiedsrichtergespann auf kein Tor, die richtige Entscheidung.

 

 

Der nächste Versuch von Hüsken war dann aber zweifelsfrei regelkonform und führte zum 2:2 Ausgleich (31.). In Überzahl verwertete er seinen eigenen Nachschuss, EVF-Torwart Jorde wusste nicht genau wo die Scheibe war und konnte nicht mehr eingreifen. Jetzt waren die Jungs von Ludwig Andrä im Spiel legten in der nächsten Überzahl direkt nach. Bene May zielte ganz genau und nagelte die Scheibe zum 2:3 unter die Latte (33.). Beinahe gefolgt vom 2:4, aber Berger konnte die tolle Vorarbeit von Heller in Unterzahl nicht verwerten. Dafür nutzten die Gastgeber ihre nächste Chance besser und kamen durch Vaitl im Nachsetzen zum Ausgleich (35.).

 

 


 


 

 

Nun ging es Schlag auf Schlag, denn schon mit dem nächsten Versuch schlug es wieder im Gehäuse der Gastgeber ein. Torschütze war zum zweiten Mal Hüsken, diesmal erfolgreich mit einem Schuss aus spitzem Winkel (36.). Wieder verpassten es die Rats ihre Führung auszubauen, diesmal verzog Horvath nach traumhaften Pass von Hüsken. Früh im letzten Abschnitt mussten die Rats eine fünfminütige Unterzahl verkraften, Matthias Götz verabschiedete sich nach einem Bandencheck vorzeitig. Das 4:4 war Marke „Eiertor". Velebny versuchte es von der blauen Linie und vom Oberkörper von Nadeau trudelte die Scheibe über den chancenlosen Morczinietz hinweg ins Netz (48.). Der Rats-Keeper zeigte im weiteren Spielverlauf noch einige starke Paraden und hielt sein Team im Spiel. Gegen Dropmanns Direktschuss aus dem Slot konnte er aber nichts ausrichten, Füssen ging in Überzahl wieder in Führung (52.).

 

 

Mehr als unnötig dann die Aktion von Ondrej Horvath, der nach mehrmaligen Reklamieren ebenfalls vorzeitig die Dusche aufsuchen durfte (2+2+10). Auf der Strafbank herrschte weiter reger Betrieb, denn Dropmann bekam nach einem Kopfstoß gegen Merl eine Matchstrafe. Merl hingegen ließ sich das nicht gefallen und bekam ebenfalls 2+2 aufgebrummt. Am Ende nutzten die Gastgeber den Raum (gespielt wurde 4 vs. 3) durch Wood und erzielten das vorentscheidende 6:4 (57.). Besl griff nur Sekunden später ganz tief in die Trickkiste und bediente den einschussbereiten Payeur zum 7:4 perfekt (58.). Jetzt gings dahin, Klein durfte auch nochmal und erzielte den 8:4 Endstand (59.).

 

 

Fazit: Lange haben die Rats sehr gut mitgehalten, am Ende wurde es ein Schützenfest. Das Ergebnis ist wieder mal zu hoch ausgefallen, aber wen interessiert das morgen noch. Unterm Strich bleibt man weiter ohne Sieg und hat viel Arbeit vor der Brust. Auf der Strafbank hat noch keiner ein Spiel gewonnen, neben vielen anderen Dingen muss vor allem die Disziplin wieder in den Vordergrund rücken. Füssen war an diesem Abend sicherlich nicht unverwundbar, aber es fehlen einfach noch die letzten Prozent.

 

14.10.2018 EV Füssen – ESC Geretsried 8:4 (2:1/1:3/5:0)

 

Tore:

2 x Maximilian Hüsken

Martin Köhler

Benedikt May

 

Beihilfen:

2 x Martin Köhler

Benedikt May

Bernhard Jorde

Dominic Fuchs

 

Strafen: EV Füssen 14 + 5 + 20 (Dropmann) Min. ESC Geretsried 26 + 10 (Horvath) + 5 + 20 (Götz) Min.

 

Zuschauer: 730

 

 

 

 


 

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