Oberliga – Herne zeigt Überlegenheit und schickt Crocodiles ohne Punkte nach Hamburg

 

(Oberliga/Herne) (Carolin Jens) Am Gysenberg sahen 1427 Eishockeybegeisterte zu, wie sich zwei Mannschaften auf hohem Niveau gegenübertraten. Am Ende gingen die Hausherren als Sieger vom Eis. Der Endstand zeigte 2:1 (1:0/0:1/1:0).

 

FH Eishockey Herner EV Crocodiles Hamburg 2
(Foto: Franziska Huke)

 


 

Ausgeglichen startete das erste Drittel zwischen dem Herner EV und den Crocodiles Hamburg. Dass hier der Tabellenzweite auf den Tabellendritten traf, war offensichtlich. In der vierten Spielminute fiel aber schon das erste Tor – und das mit allem Drum und Dran. Herne drängte mit hohem Tempo nach vorn, die Verteidigung der Gäste zog eindrucksvoll nach. Das Gewimmel vor dem Tor legte eine gewisse Brisanz in die Situation. Herne, hinter das Tor abgedrängt, versuchte den Puck erneut zu erhaschen. Dies war aber gar nicht nötig, denn in der Verteidigung der Crocodiles war es weiterhin wuselig und beim Versuch, die Scheibe aus dem Slot zu bringen, rutschte diese hinter die Torlinie und Herne bedankte sich jubelnder Weise. Der Treffer wurde dann, als letztem Herner am Puck, Patrick Asselin zugeschrieben (4.). Dieses unglückliche Tor rief bei den Gästen große Verunsicherung hervor. Ab sofort konnten die Hausherren das Spiel kontrollieren. In der siebten Spielminute wurde es erneut eng vor Crocodiles Goalie Kai Kristian, der das Spielgerät aber unter seinen Schonern begraben konnte. Sehr spät ertönte die Pfeife von Schiedsrichter Ali Soguksu und ein Handgemenge war vorprogrammiert. Herne versuchte weiter an den Puck zu kommen und Verteidiger Tom Kübler schützte seinen Torhüter. Strafen gab es für diese eher harmlose Situation aber keine und Herne konnte den Faden schnell wieder aufnehmen. Auf Hamburger Seite versuchte Kapitän Norman Martens das Spiel zu beruhigen und für die Gäste Struktur zurückzugewinnen. Torgefährlich blieb aber nur der Herner EV. Am Schlussmann der Hanseaten kamen sie nicht vorbei und in den letzten acht Minuten des Drittels schienen die Gäste ihre Ruhe wiedergefunden zu haben. Immer öfter musste auch Björn Linda im Tor des HEV wachsam sein. In den letzten zwei Spielminuten zeigten beide Mannschaften das ausgeglichene Spiel, wie sie es begonnen hatten.


Der mittlere Spielabschnitt startete für die Hausherren genauso gut, wie sie den Großteil des ersten Drittels dominiert hatten. Dominik Lascheit im Dress der Crocodiles verabschiedete sich als erster Spieler in dieser Partie wegen Beinstellens auf die Strafbank und erschwerte seiner Mannschaft so den Start in die kommenden 20 Minuten. Erlösung fanden die Hanseaten dann in der 25. Minute durch Tim May, der zum Ausgleich einnetzte. Die Herner zeigten unbeirrt weiter ihre Stärken in der Offensive und auch in der Verteidigung. Sie nutzten den langen Weg zum Wechseln klug und kreierten eine große Chance, als die sich Verteidigung der Crocodiles noch im neutralen Drittel befand. Kai Kristian war in diesem Spielabschnitt jedoch unfehlbar.

 


 


 

 

Nach der Pause hätte man sich bereits in den Playoffs wähnen können, als beide Teams mit hohem Tempo und viel Körpereinsatz um die Punkte kämpften. Es wurde aggressiver auf der Eisfläche. Bis zur 49. Spielminute gab es ein munteres Hin und Her – dann krachte es kräftig. Der Stockschlag von Krokodil Dominic Steck und ein Halten von Dennis Palka führten zu einer kurzen heftigen Auseinandersetzung, nach der beide für zwei Minuten in der Kühlbox ausharren mussten. In der 51. Spielminute ging es weiter mit den Männergesprächen. Diesmal wurde Kai Kristian im Torraum von Denis Fominych mit einem Stockschlag bedrängt. Er wehrte sich und bekam von Verteidiger Raik Rennert hilfreiche Unterstützung. Strafen gab es dann für den Stürmer aus Herne und den Torhüter aus Hamburg (Strafe abgesessen von Raik Rennert). Weiter gespielt wurde 4 gegen 4. Kräftezehrend gestalteten sich die nächsten Minuten und als Jan Tramm für die Krokodile eine weitere Strafe zog, konnten die Herner weiter Druck ausüben. In den letzten zehn Minuten war es den Hausherren möglich, ihre Effektivität auf dem Eis wieder deutlicher zu zeigen; die Gäste aus Hamburg näherten sich dem Ende ihrer Kräfte. In der 54. Minute konnte der HEV in Person von Dennis Palka die leichte Überlegenheit in Zählbares verwandeln. Die letzten vier Minuten des Spiels drehten beide Mannschaften dann noch einmal auf. Die Crocodiles konnten zwar mit einem Mann mehr und Empty Net noch mehrfach gefährlich werden, aber Björn Linda nicht mehr überwinden.


Herne erwartet am kommenden Freitag die Hannover Scorpions und Hamburg empfängt die Tilburg Trappers.

 

 

 

 

 



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