Oberliga - Talfahrt der Hannover Scorpions nimmt weiter Fahrt auf

 

(Oberliga/Hannover) (Louis Biernacka) Die Hannover Scorpions verlieren auch Spiel Fünf in Folge zu Hause gegen die Füchse aus Duisburg. Erneut auffällig bei der Heimpleite vor mehr als 1000 Fans war, die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Gegen clevere und abgezockte Duisburger gab es eine 1:3 Heimpleite.

 

Spielbild Scorpions Duisburg 0111 min

(HB Iceside Pictures)

 


 

Den Jungs von Dieter Reiss konnte man zu Spielbeginn allerdings keinerlei Vorwürfe machen, denn sie begannen die Partie hoch motiviert und sehr energisch. Allgemein bekam der geneigte Eishockeyfan hier eine gute Oberliga Partie zu sehen. Beide Teams warfen alles in die Begegnung. Die Füchse wollten unbedingt ihre Siegesserie auf sechs Spiele ausbauen und die Scorpions den berühmten Bock umstoßen. Im ersten Drittel lag die Feldüberlegenheit auf Seiten der Scorpions, die ordentlich Druck auf das Gehäuse von Christian Wendler ausübten. Wendler selbst zeigte die gesamten 60 Minuten eine bockstarke Leistung. Die Finalität der Scorpions fehlte einfach, sodass es lange 0:0 stand. Die Füchse machten das gut, nahmen Top-Scorer Björn Bombis an die Kette und waren nah am Mann, sodass die gefährlichste Waffe der Hannoveraner stumpf blieb. Schnelles Umschaltspiel war es, was die Gäste von der Wedau optimal beherrschten und so fiel in der 15. Spielminute das 0:1 durch den Topsspieler Steven Deeg. Es war ein simpler Schuss von der blauen Linie, der vor Enrico Salvarani abgefälscht wurde. Doch das Spiel bekam dadurch keinen Bruch und es ging, bis zur Pause, intensiv weiter.

 

Die Überlegenheit der Hausherren setzte sich auch in der ersten Hälfte des Mitteldrittels fort. Es kam dennoch nichts Zählbares auf den Spielberichtsbogen. Die Imbalance im Scorpions Kader war deutlich spürbar, denn Scoring Touch hatte bis dato nur die erste Reihe um Björn Bombis auf das Eis gebracht, welche allerdings ohne den gesperrten Patrick Schmid auskommen musste. Duisburg stand Defensiv sehr geordnet und waren gallig in den Zweikämpfen und einfach gedanklich sehr schnell. Immer wieder liefen sie gefährliche Angriffe zumeist über Steven Deeg oder Matt Abercrombie. Durch einen Fehler im Aufbauspiel bei den Scorpions kam Duisburg in Scheibenbesitz und konnten durch Alexander Eckl aus kurzer Distanz zum 0:2 erhöhen. Nun merkte man auch den Bruch im Spiel der Scorpions und das die Köpfe wieder anfingen zu arbeiten. Unbeschwert hingegen zeigte sich Neuzugang Kevin Miller. Miller mit dem schönsten Tor der Scorpions-Saison, tankte sich durch vier Spieler hindurch und verlud auch noch Wendler. Ein Traumtor. Miller merkte man die frische und Energie förmlich an und was er noch für ein Zugewinn für die Scorpions sein kann. Sein Kontingentskollege Robinson blieb hingegen weitest gehend blass und geriet lediglich durch Ungenauigkeiten im Abschluss und der Scheibenbehandlung in den Fokus.

 



 

Mit einem 1:2 ging es in den Schlussabschnitt. Eigentlich eine gute Möglichkeit, den Bann zu durchbrechen. Allerdings waren es die Ungenauigkeiten in den Zuspielen, die Duisburg Aufwind verliehen. Mittlerweile war Duisburg die spielbestimmende Mannschaft und das schlug sich auch schnell auf das Ergebnis nieder. Erneut war es Steven Deeg, der eine Überzahlsituation für die Füchse nutzen konnte und auf 1:3 stellte. 15 Minuten noch auf der Uhr, eigentlich genug Zeit, um noch etwas zu reißen, doch Duisburg gab den Ton an und spielte die drei Punkte sicher ein.

 

Die Scorpions sind nun noch tiefer in der Negativspirale und ein alarmierendes Zeichen dürfte auch sein, dass das Selbstvertrauen nicht mehr vollumfänglich da ist. 1:58 vor Spielende waren die Hannoveraner wieder komplett und es wurde auf eine Auszeit und das Ziehen des Torhüters verzichtet, was in gewisser Form bezeichnend für den Abend war. Bereits morgen steht das Auswärtsspiel in Erfurt an und eine Chance, die Bremse zu ziehen. Auf die Duisburger wartet die harte Aufgabe Herner EV.

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Spiel vom 01.11.2019

 

Hannover Scorpions - Füchse Duisburg 1:3


0:1 |15.| Deeg S. (Ratajczyk, Gärtner)
0:2 |36.| Eckl A. (Spister, Schaludek)
1:2 |38.| Miller K. (Reiss)
1:3 |45.| Deeg S. (Verelst, Spelleken)

 

Strafen:

Füchse: 10 Minuten
Scorpions: 10 Minuten


Spieler des Spiels: Steven Deeg

 

 


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