(DEL/Ingolstadt) PM Toller Eishockeyabend in der Saturn-Arena. Gegen die Krefeld Pinguine landete das Team von Trainer Doug Shedden einen ungefährdeten 4:0-Erfolg und eroberte damit wieder einen Platz in den direkten Playoffplätzen. Die Krefelder, die ihrerseits um den Einzug in die Preplayoffs kämpfen, setzten ihre Niederlagenserie fort und konnten die Panther zu keiner Zeit des Spiels ernsthaft in Gefahr bringen.

(Foto: Jürgen Meyer / eishockey-online.com)
Das lag zum einen an der disziplinierten Defensivarbeit mit einem überragenden Jochen Reimer, der bei den wenigen gefährlichen Situationen stets zur Stelle war und verdient seinen fünften Shutout in dieser Saison einfur, zum anderen aber auch an der konsequenten Offensive, die von Anfang an für Gefahr im Krefelder Drittel sorgte. Das würdigte auch Goalie Reimer im Interview nach dem Spiel: "Heute haben wir wirklich von der ersten bis zur letzten Minute super Eishockey gespielt. Man kann fast von einem perfekten Spiel sprechen."
Aber der Reihe nach: Denn die erste wirkliche Chance gehörte den Krefeldern, die in der ersten Minute den Pfosten trafen. Dann aber übernahm der ERC das Spielgeschehen und setzte die Abwehr um Torhüter Dimitri Pätzold mächtig unter Druck. Dann musste es aber ein Schuss Sean Sullivans von der blauen Linie richten, der von Thomas Greilinger entscheidend abgefälscht wurde - 1:0, 11. Spielminute. Und nur zwei Minuten später zappelte der Puck erneut im Netz. Thorsten Ankert hatte eben erst in der Kühlbox Platz genommen, da durfte er auch schon wieder aufstehen. Nur zehn Sekunden benötigten die Panther zum Torerfolg in ihrem ersten von nur zwei Powerplays am heutigen Abend. Und erneut war der heute blendend aufgelegte Thomas Greilinger beteiligt, der vom Bullykreis abzog. Pätzold konnte war abwehren, die Verwirrung vor dem Tor nutzte schlussendlich Darin Olver und erhöhte auf 2:0 (13. Minute).
Nach deinem toll herausgespielten Konter des ERC zur Hälfte des Spiels, bei dem Laurin Braun den davongeeilten Brandon Mashinter mustergültig bediente und dieser im Alleingang vollendete (31. Spielminute), war für Pätzold Schluss. Für ihn kam Ilya Proskuryakov, während sich der Stammkeeper auf der Bank einen Eisbeutel in den Nacken drückte. Und tatsächlich beruhigte sich das Spiel zunächst. Der ERC sparte sich ein wenig die Kräfte, war dennoch weiterhin drückend überlegen. Und Krefeld seinerseits hatte einfach nicht die Möglichkeit, die Panther ernsthaft zu gefährten.
Erst im Schlussdrittel wurde es dann wieder aufregend, mit einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Erst bugsierte Thomas Greiliner in der 50. Minute den Puck in die Maschen, wusste aber selbst als erster, dass das Tor dem Videobeweis wohl nicht standhalten würde. Dann versuchte er es zwei Minuten vor Ende nochmal mit dem Schläger - und sorgte für den 4:0-Endstand. Jerry D'Amigo, der am Sonntag nun den roten Topscorer-Helm tragen wird, behauptete die Scheibe hinter dem Tor und passte auf den bereitstehenden Greilinger, der durch die Schoner von Proskuryakov einschob.
Während sich für die Krefeld Pinguine der 10. Platz immer weiter entfernt, ist der ERC also wieder drin in den Playoffplätzen. Für Footballfan Doug Shedden der perfekte Auftakt ins Superbowl-Wochenende. Auf dass die Panther sich am Sonntag mit einem Sieg in Wolfsburg erst recht in Feierlaune bringen und sich mit einem 6-Punkte-Wochenende in die Länderspielpause verabschieden.

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben das letzte Spiel vor der Länderspielpause dank eines herausragenden Olivier Roy gewonnen. Beim 1:0-Sieg bei den Eisbären Berlin wehrte der Goalie alle 42 Schüsse der Berliner ab und feierte seinen fünften Shutout der Saison. Das Tor des Tages erzielte Sahir Gill (29.).
(Foto: Dunja Dietrich)
Mike Stewart schickte die gleiche Mannschaft wie bei der unglücklichen Niederlage gegen die Thomas Sabo Ice Tigers ins Rennen und der AEV war auch sofort im Spiel. Bereits nach wenigen Sekunden hatte Adam Payerl die erste Chance des Spiels (1.). Auch danach hatte der AEV in einem ausgeglichenen ersten Drittel einige Chancen, aber Tore wollten auf beiden Seiten nicht fallen. Auch im zweiten Drittel waren die Panther zu Beginn hellwach, aber Matt White scheiterte in den ersten Minuten nach Wiederbeginn gleich dreimal freistehend an Kevin Poulin (21., 21., 23.).
Die Gäste blieben aber dran und belohnten sich schließlich in der 29. Minute. Nach scharfer Hereingabe von Thomas Holzmann musste Gill am langen Pfosten den Puck nur noch über die Linie drücken und traf damit im vierten Spiel in Folge. Auch danach hatten die Panther noch Chancen, aber ein weiterer Treffer gelang nicht mehr. Weil allerdings auch Olvier Roy seinen Kasten bei einigen guten Kontermöglichkeiten der Eisbären kurz vor Drittelende sauberhielt, ging es immerhin mit der knappen AEV-Führung in den dritten Abschnitt.
Und dort spielten plötzlich nur noch die Eisbären. Die Hausherren erhöhten den Druck deutlich und nahmen Roy unter Dauerbeschuss. Doch Augsburgs Goalie erwischte einen absoluten Sahnetag und brachte die Berliner Angreifer an den Rande der Verzweiflung. Immer wieder verhinderte Roy den Einschlag und hielt letztlich mit insgesamt 42 Paraden den wichtigen Auswärtssieg fest. Nach der Pause geht es nun für die Panther mit zwei Heimspielen weiter. Freitag in einer Woche sind die Iserlohn Roosters im Curt-Frenzel-Stadion zu Gast, zwei Tage später geht es gegen die Straubing Tigers.

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther stellen weiter die personellen Weichen für die Saison 2019-20. Mit der Verlängerung von Patrick McNeill hat der DEL-Club bereits fünf Abwehrspieler für die kommende Spielzeit in der Deutschen Eishockey Liga unter Vertrag.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Pat McNeill wechselte zur laufenden Saison vom DEL-Konkurrenten Ingolstadt in die Fuggerstadt und avancierte auf Anhieb zur erhofften Verstärkung im Pantherteam. In 43 Partien sammelte der 31-jährige Kanadier 25 Scorerpunkte (acht Tore und 17 Assists). Insgesamt stehen für den offensivstarken Defender McNeill in der DEL bereits 21 Tore und 84 Assists in 192 Spielen im deutschen Eishockeyoberhaus zu Buche.
In der Saison 2015-16 war der zweifache Calder Cup-Champion sogar punktbester Abwehrspieler der gesamten DEL.
Pat McNeill: „Meine Familie und ich haben uns in Augsburg von Anfang an willkommen gefühlt und genießen die Zeit hier sehr. Unser Sohn Beau kam hier im September zur Welt, so haben wir einen waschechten Augsburger in der Familie. Jetzt freue mich auf die heiße Phase der Saison und die Playoffs, in denen wir mit unseren unglaublichen Fans im Rücken eine gute Rolle spielen möchten.“
„Pat McNeill ist sowohl in der Defensive als auch in der Offensive ein Verteidiger mit enormen Qualitäten. Ich kannte ihn bereits aus gemeinsamen Tagen in Diensten des Team Kanadas beim Deutschland Cup und konnte mich dort bereits von seinen Fähigkeiten überzeugen. Er hat das in ihn gesetzte Vertrauen absolut gerechtfertigt“, so Panthertrainer Mike Stewart.

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat das Spitzenspiel gegen die Düsseldorfer EG mit 4:1 (2:0|0:0|2:1) gewonnen. Vor 5.490 Zuschauern im Olympia-Eisstadion schossen Andreas Eder, Justin Shugg, Yasin Ehliz und Michael Wolf den Deutschen Meister zum neunten DEL-Sieg in Serie. Der Tabellenzweite aus Bayern baute den Vorsprung auf die von Rang drei ins Spiel gegangenen Gäste auf 18 Punkte aus.

( Foto Heike Feiner )
München hatte im ersten Drittel die besseren Offensivaktionen und ging in der siebten Minute durch einen Schlagschuss von Andreas Eder in Führung. Justin Shugg baute den Vorsprung in der zehnten Minute aus, indem er dem DEG-Torhüter Mathias Niederberger mit einem Schuss ins Kreuzeck keine Chance ließ. Die Gäste aus dem Rheinland hatten ihre beste Chance durch einen abgefälschten Schuss, den Münchens Torwart Danny aus den Birken mit dem Schoner abwehrte (12.).
Im Mittelabschnitt waren die Red Bulls zunächst dem 3:0 näher als die Düsseldorfer dem Anschlusstreffer. Keith Aulie zog in der 24. Minute ab, sein Schuss wurde an die Latte des DEG-Tores abgefälscht. Dann verhinderte Mathias Niederberger gegen den Direktschuss von Yannic Seidenberg den dritten Münchner Treffer (33.). Die Gäste hatten ebenfalls Möglichkeiten, eine davon kurz vor der zweiten Pause, als Ryan McKiernan und Patrick Buzas im Nachschuss an Danny aus den Birken scheiterten.
Im Schlussdrittel verpasste Münchens Yasin Ehliz frei vor dem Tor das 3:0 (41.). Auf der Gegenseite kam Ryan McKiernan frei im Slot zum Abschluss, Danny aus den Birken reagierte aber gut (42.). Drei Minuten später war der Münchner Torhüter im Duell gegen McKiernan dann geschlagen, weil der Schuss des Düsseldorfer Verteidigers in Überzahl von einem Münchner abgefälscht wurde. In der 50. Minute erzielten auch die Red Bulls ihr Powerplaytor, Yasin Ehliz schob den Abpraller nach einem Schuss von Michael Wolf zum 3:1 über die Linie. Die DEG stemmte sich zwar gegen die Niederlage, spätestens mit dem Empty-Net-Tor von Kapitän Wolf zum 4:1 war die Partie jedoch entschieden (59.).
Patrick Hager: „Wie in den vergangenen Spielen haben wir ein unglaublich starkes erstes Drittel gespielt. Das war heute die Basis für den Sieg.“
EHC Red Bull München gegen Düsseldorfer EG 4:1 (2:0|0:0|2:1)
Tore
1:0 | 06:52 | Andreas Eder
2:0 | 09:09 | Justin Shugg
2:1 | 44:54 | Ryan McKiernan
3:1 | 49:29 | Yasin Ehliz
4:1 | 58:28 | Michael Wolf
Zuschauer 5.490

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(ISPO 2019) Vom 3. bis 6. Februar 2019 präsentieren 2.943 Aussteller auf dem Gelände der Messe München ihre neuesten Sportprodukte aus den Bereichen wie Snowsports, Outdoor, Health & Fitness, Urban und Teamsports. Die internationale Sportmesse wurde dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr nochmals vergrößert und es sind auch ein paar Vertreter aus dem Eishockeysport wieder dabei.

(Foto eishockey-online.com)
Die Fachbesucher können dieses Jahr in 18 Hallen die innovativen Produkte der 2.943 internationalen Aussteller aus 56 Ländern betrachten und teilweise auch ausprobieren. Dabei ist das Ausstellungsprogramm in 8 verschiedene Bereiche unterteilt. Snowsports, Outdoor, Health & Fitness, Teamsports, Vision, Manufactoring & Suppliers, Trends und Innovation & Industry Services und Urban.
Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Zuwachs von 5% bzw. 334 neue internationale Aussteller. Es ist abzuwarten ob der Besucherrekord (85.000) aus dem Jahr 2017 erreicht werden kann. Unter den vielen Produkten gab es auch in diesem Jahr wieder einige aus der Bereich des EISHOCKEYSPORT. eishockey-online.com war für Sie am ersten Tag der Messe unterwegs und hat ein paar Eindrücke gesammelt.
<<< Bilder von der ISPO 2019 finden Sie in unserer Galerie >>>
ORTEMA GmbH - Sport Protection
Neben der Orthopädie-Technik , Rehabilitation & Therapie sowie Medical Fitness & Gesundheit ist der Fachbereich Sport Protection die vierte Säule der ORTEMA GmbH. Ist der Mensch im Sport extremen Belastungen ausgesetzt – dies gilt besonders bei Stürzen oder Unfällen - kommt es auf die Qualität einer prophylaktischen oder sportorthopädie-technischen Versorgung an. Nicht nur Spitzensportler profitieren dabei von unserer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung von Orthesen , Protektoren und Sportbandagen . Neben Eishockey - und Fußball-Profis , Weltklasse-Skifahrer , Behindertensportler oder Cracks aus dem Motorrad-Rennsport , Rennrad und Mountainbike setzen auch viele Hobbysportler diese Produkte erfolgreich ein.

(3D-Scan Live - Carolin Alosery)
Individuelle Anfertigungen (nach Gipsabdruck) oder Anpassungen (3D-Scan) sorgen für maximalen Schutz und Bewegungsfreiheit. Ein Grund mehr, warum viele Spitzensportler , Spieler internationaler Top-Teams und zahlreicher Nationalmannschaften seit über 20 Jahren sowohl auf die Produkte als auch auf die Betreuung von ORTEMA vertrauen.
eishockey-online.com hat sich mit dem Vetriebsleiter von ORTEMA Heiko Schmidgall unterhalten:

Ihr seid jetzt schon eine gefühlte Ewigkeit auf der ISPO, eine der Wenigen die den Eishockeysport vertreten.
Heiko Schmidgall: "Das stimmt, wir sind jetzt schon zehn Jahre auf der ISPO, haben einen schönen Stand und präsentieren unserer Produkte, auch die neuen Technologien wie wir die Knieorthesen anfertigen."
Der Fokus von Euch liegt aber nicht auf dem Eishockeybereich?
Heiko Schmidgall: "Bei der ISPO liegt bei uns der Schwerpunkt auf dem Ski- und Bikebereich, wir haben aber auch ein paar Sachen aus dem Eishockey hier. Unsere Produkte wie z.B. die Knierorthesen sind für alle Sportarten."
Bekommt ihr auch Besuch von prominenten Sportlern?
Heiko Schmidgall: "Ja, wenn Sportler auf der ISPO sind, dann schauen die auch bei uns vorbei. Letztes Jahr war z.B. Marco Sturm vor der Olympiade hier am Stand."
Weitere Vertreter aus dem Eishockeysport auf der ISP0 2019

(TACKLA) (ProSharp)

(WALL Mask) (Hockey WAX)

(Graf Skates) (Fanatics NHL)
Was bietet die Ispo den Fachbesuchern? Innovative Produkte von etablierten und aufstrebenden Marken in Bereichen wie Outdoor, Ski, Gesundheit, Fitness, Action Sport, Bekleidung und Ausrüstung sowie Rohstoffe und Materialien.
Das Ausstellungsprogramm ist in acht Segmente unterteilt: Snowsports, Outdoor, Health & Fitness, Urban, Teamsports, Vision, Manufacturing & Suppliers sowie Trends und Innovation & Industry Services - und das erstmals in 18 Hallen.
m Bereich Health & Fitness, 57 im Bereich Outdoor, 90 im Bereich Wintersport)
(DEL/Iserlohn) (Rüberg) Mit breiter Brust kamen die Gäste aus dem Südwesten an den Seilersee, beflügelt von drei Siegen in Folge. Die Sauerländer hingegen wollen die Rote Laterne wieder loswerden und kamen diesem Ziel mit drei Punkten gegen den Tabellennachbarn aus Schwenningen ein Stück näher. Das Spiel war dabei ein Spiegelbild der Roosters-Saison, mit Ausnahme des eklatanten Scheibenpechs. Einer tollen Offensive standen im Spiel gegen die Wild Wings, wie auch in weiten Teilen der Saison, zu einfache Gegentreffer gegenüber. Matchwinner war Lean Bergmann, der den ersten Hattrick seiner jungen Profi- Karriere feiern konnte. Er wird die Iserlohner am Saisonende bekanntlich in Richtung Mannheim verlassen.

(Foto: Lean Bergmann trifft hier zum zweiten Mal. © Patrick Rüberg)
Das erste Drittel ging auf beiden Seiten hin und her, war zwar nicht hochklassig, aber die 4.512 Zuschauer am Seilersee wurden gut unterhalten. Nach fünf Minuten nutzte der derzeit bestens aufgelegte Evan Trupp das erste Powerplay für die Hausherren und traf per One- Timer. Die Schwenninger, denen man das Selbstvertrauen nach drei Siegen und dem Verlassen des letzten Tabellenplatzes anmerkte, hielten jedoch dagegen und fanden Antworten. In der 07. Minute war es Bartalis, der zum Ausgleich treffen konnte.
Auf der Gegenseite meldete sich nach zehn Minuten Top- Scorer Matsumoto zu Wort. Nach feiner Vorarbeit seines kongenialen Sturmkollegen Anthony Camara stand er goldrichtig und musste nur noch seinen Schläger hinhalten. Da sich die Roosters fünf Minuten später zwei Zeitstrafen leisteten, wussten die Wild Wings ihre doppelte Überzahl zu nutzen und glichen durch Marcel Kurth aus, der einen Abpraller von den Schienen Sebastian Dahms verwertete. So ging es nach unterhaltsamen 20 Minuten in die Drittelpause.
Der Mittelabschnitt sollte sich weniger spektakulär gestalten, beide Teams waren bestrebt, in der neutralen und in der eigenen Zone weniger Fehler zu machen als im ersten Drittel und sicherer zu stehen. Das gelang zunächst und die ersten neun Minuten vergingen ohne weitere Treffer, die Wild Wings überstanden dabei eine doppelte Unterzahl. In der 29. Minute folgte dann der erste Streich des Lean Bergmann, der zuvor noch an Strahlmeier (der mit einem unglaublichen Safe) scheiterte. Die Hausherren lagen somit erneut in Front und hielten diese Führung bis zum Schlussdrittel.
Das Schlussdrittel ging dann wieder sehr Ereignisreich vonstatten. Nach nicht einmal einer Minute konnte Giliati mit einem platzierten Schuss in den kurzen Winkel ausgleichen. Knapp zwei Minute später kam Bergmann seinem Hattrick einen Stück näher, da er sich zunächst am Torraum robust behaupten und den Puck an Strahlmeier vorbei spitzeln konnte. 1:30 vor dem Ende sorgte dann erneut Bergmann, mit seinem vollendeten Hattrick, für die vermeintliche Entscheidung. Die Gäste hatten bereits Strahlmeier vom Eis genommen und Turnbull scheiterte zunächst am Empty-Net, dieser setzte jedoch entscheidend nach und brachte den Puck zurück zu Bergmann der verwandeln konnte. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein, denn Schwenningen setzte noch einmal alles auf eine Karte und kam zum 5:4- Anschluss. Mehr war dann jedoch nicht mehr drin und so ging ein unterhaltsames Spiel mit zu vielen Fehlern hüben wie drüben zu Ende und fand einen unterm Strich verdienten Sieger.
Die Roosters reisen am morgigen Sonntag nach Bremerhaven, die Wild Wings treffen in der heimischen Helios- Arena auf Ligaprimus Mannheim.
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Spiel vom 02.02.2019
Iserlohn Roosters - Schwenninger Wild Wings 5:3 (2:2|1:0|2:2)
Tore:
1:0 |05.|Trupp PP1
1:1 |07.|Bartalis
2:1 |10.|Matsumoto
2:2 |15.|Kurth PP2
3:2 |29.|Bergmann
3:3 |41.|Giliati
4:3 |43.|Bergmann
5:3 |59.|Bergmann
5:4 |60.|Höfflin
Zuschauer: 4.512

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(DEL/Augsburg) PM Bereits seit der Saison 2014-15 spielt Brady Lamb für die Augsburger Panther. Nun ist klar, dass der Verteidiger seine Zelte in der Spielzeit 19-20 wieder ein weiteres Jahr in der Fuggerstadt aufschlagen wird. Der Kanadier hat seinen Vertrag verlängert und wird damit auch eine sechste Saison in Serie für das Gründungsmitglied der Deutschen Eishockey Liga auflaufen.

(Foto: Heike Feiner)
Brady Lamb bestritt bereits 252 DEL-Spiele für die Panther. Mit 30 Toren und 112 Assists ist der Kanadier der punktebeste Verteidiger in der DEL-Historie Augsburgs. In jeder seiner Spielzeiten im Pantherdress zählte Lamb zu den besten Verteidigern der gesamten Liga. Seine hohe Identifikation mit Stadt und Club bescherte dem 185 cm großen und 106 kg schweren Rechtsschützen zudem große Sympathien bei den Fans. Auch in der aktuellen Spielzeit ist Brady Lamb absoluter Leistungsträger und Führungsspieler im Pantherteam, das um einen Platz unter den Top 6 und die damit verbundene direkte Qualifikation für das Viertelfinale kämpft.
„Brady Lamb gehört seit Jahren zu den Top-Defendern der DEL und hat eine absolute Schlüsselposition in unserem Team inne. Wir sind froh, dass er auch in der Saison 2019-20 ein elementarer Teil der Pantherfamilie sein wird", so Coach Mike Stewart über den Mann mit der Rückennummer 2.
Lamb zu seiner Vertragsverlängerung: „Meine Verlobte Lizz und ich haben uns in den letzten Jahren in die Stadt und den Club verliebt. Wir sind froh, dass unser Abenteuer in Augsburg noch nicht beendet ist. Dieses Jahr habe ich mit dem Team noch einiges vor und blicke zuversichtlich auf die kommenden Wochen."

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(DEL/Düsseldorf) PM Alle Zutaten für einen stimmungsvollen Hockeyabend waren gegeben. Freitag, Wochenende, volle Hütte, Topspiel. Schon beim Altbierlied und beim Einlauf der Mannschaft wehte eine besondere Atmosphäre durch den ISS DOME, die schon ein bisschen nach Playoffs roch. Enttäuscht wurden die 12.265 Zuschauer nicht, sie sahen ein tolles Eishockey-Spiel mit dem leider besseren Ende für Mannheim. Am Ende hieß es 2:1 (0:0; 1:1; 1:0) für die Gäste aus der Kurpfalz.

( Foto Birgit Häfner )
Playoff-Charakter hatte auch das Geschehen auf dem Eis von Beginn an. Ein temporeiches Spiel zwischen zwei technisch versierten Mannschaften machte Lust und Laune. Die DEG konnte wieder auf Mathias Niederberger im Tor setzen und bot erstmals Nachverpflichtung Nichlas Torp in der Verteidigung auf. Tore fielen im ersten Abschnitt zwar keine, aber hochkarätige Chancen gab es auf beiden Seiten. Die erste richtig gute Gelegenheit hatte der Tabellenführer, nach einem scharf gespielten Querpass von Markus Eisenschmid verpasste Adler-Topscorer Chad Kolarik aber (3.). Die beste Gelegenheit auf der Gegenseite hatte Philip Gogulla, der den Puck auf der Rückhand einmal quer durch den Slot führte und nur ganz knapp das Netz verpasste. Insgesamt erspielte sich die DEG ein kleines Chancenplus, aber Mannheim ließ auch bei jedem Angriff erkennen, warum sie momentan das Maß aller Dinge im deutschen Eishockey sind.
In den Mittelabschnitt startete die DEG zwar mit einer Überzahl, nachdem ein Stockschlag am Startbully geahndet wurde, das Tempo war aber zunächst etwas raus aus der Partie. Beide Mannschaften schienen sich ein bisschen zu sammeln, klappten dann aber recht flott wieder die Visiere hoch und legten munter drauf los. Die erste nennenswerte Chance bot sich Stefan Reiter, der etwas unerwartet frei zum Schuss kam (26.). Gegenüber zeichnete sich Mathias Niederberger durch einen starken Fanghand-Save gegen David Wolf aus (29.).
Direkt nach dem Powerbreak klingelte es dann. Eigentlich schien die Szene im Verteidigungsdrittel der DEG schon geklärt, doch dann gelangte der Puck irgendwie zu Markus Eisenschmid, der aus der Drehung abzog und zur Adler-Führung traf (29.). Die DEG ließ sich nicht hängen und antwortete kaum zwei Minuten später durch einen ganz wunderbaren Olimb-Moment. Allein gegen die Welt, die Adler und Torwart Chet Pickard behauptete sich der Norweger und besorgte den Ausgleich (31.). Nach dem Ausgleich zog Mannheim das Tempo noch mehr an, die DEG hielt dagegen und kam sogar durch Descheneau noch zu einer super Gelegenheit.
Auch in den letzten 20 Minuten blieb das Spiel eines der besten, das in dieser Saison auf Düsseldorfer Eis zu bestaunen war. Nach wie vor schenkte sich keiner was und es wurde auf beiden Seiten munter nach vorne gespielt. Die DEG hätte vor allem während einer richtig guten Überzahl für den zweiten Treffer sorgen können, scheiterte aber durch den doppelten Laub, erst per abgefälschtem Schuss, dann per Handgelenkschlenzer (50.). Es war wirklich unheimlich spannend, jede Aktion konnte die entscheidende sein. Mannheim durfte dann auch ein einziges Mal im gesamten Spiel mit einem Mann mehr ran und zeigte ein starkes Powerplay. Rot-Gelb kämpfte aber aufopferungsvoll und bewahrte den Gleichstand. Kurz vor Schluss gelang dem abgebrühten Tabellenführer dann doch der Treffer. Nach einem Fehlpass aus der Defensive heraus zog der omnipräsente Eisenschmid ins Drittel und überlistete Niederberger mit seinem Schuss aus spitzem Winkel. Diesen Rückstand konnte die DEG in der kurzen verbleibenden Zeit dann auch nicht unter Zuhilfenahme eines zusätzlichen Angreifers ausgleichen.
Das war definitiv ein Vorgeschmack auf Playoff-Eishockey. Intensität und Härte erinnerten an die besonderen Tage im März/April. Jetzt braucht es aber erstmal noch volle Konzentration für die letzten Hauptrundenspiele. Am Sonntag gastiert die DEG beim EHC Red Bull München. Nach der Februar-Pause gibt es ein Doppelheimspielwochenende im ISS DOME mit den Gegnern Bremerhaven (15.2., 19:30 Uhr) und Ingolstadt (17.02., 16:30 Uhr).

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(DEL/Augsburg) (Redaktion) Obwohl die Augsburger Panther bis zur letzten Spielminute 2:1 führen, gleicht der Nürnberger Kapitän Patrick Reimer auf Zuspiel von Shawn Lalonde 24 Sekunden vor Schluss aus. Im Penalty-Schießen vereitelt Niklas Treutle alle drei Schussversuche der Panther, während Brandon Bucks Rückhand auf der anderen Seite die Entscheidung bringt.
(Foto: Dunja Dietrich)
Unter dem Motto "Eishockey für Alle" beobachtete das ausverkaufte Curt-Frenzel-Stadion einen rührenden Moment mit einem Rollstuhlfahrer, dessen Wunsch erfüllt wurde. Er durfte das Eröffnungsbully werfen und das Derby symbolisch eröffnen. Die Partie verlief mit einer hohen Geschwindigkeit. Beide Mannschaften versuchten von der ersten Minute an, offensiv zu aggieren. In den ersten Minuten gelang das vor allem den Gästen aus Nürnberg, die sich mehrfach über vermeintliche Fouls der Hausherren beschwerten. So übersahen die Schiedsrichter ein offensichtliches Beinstellen der Panther, schadeten damit aber dem Spielfluss nicht. Nach fast zehn Minuten erlaubten sich die Franken extreme Fehler im Passspiel. Der AEV lief mehrfach mit mindestens einen Mann mehr auf Niklas Treutle, der im Nürnberger Tor stand, zu. Sahir Gills Schussversuch endete dabei im Tor, die Panther freuten sich über den verdienten Führungstreffer. Nürnberg aber gab sich nicht auf. Patrick Reimer bewies seine momentan gute Form und legte perfekt für den Nürnberger Topscorer Leonhard Pföderl auf, der kompromisslos zum Ausgleichstreffer traf.
Im Mittelabschnitt hagelte es viele Strafen. Nürnberg verbrachte insgesamt sechs Minuten auf der Strafbank. Die Strafen von Marcus Weber und Brandon Segal überstanden die Franken schadlos. Auch Taylor Aronsons zwei Minuten für übertriebene Härte verwerteten die Panther, trotz vieler Chancen, nicht zum 2:1. Erst als Shawn Lalonde, bereits nach Ablauf der Zeit, die Scheibe nicht konsequent genug aus der defensiven Zone beförderte, kam Patrick McNeill in Folge dessen gefährlich zum Schuss. Treutle war machtlos. McNeill erhöhte zwei Minuten vor Schluss des zweiten Drittels, auf Zuspiel von Matt White, auf 2:1.
Das dritte Drittel versprach einen weiterhin spannenden Spielablauf. Beide Mannschaften erarbeiteten sich schrittweise Chancen, die aber zu keinem Torerfolg führten. 64 Sekunden vor Schluss nahm Martin Jiranek eine Auszeit. Auf Grund eines Abseits war in der neutralen Zone Anspiel. Dennoch entschied sich das Nürnberger Trainergespann dafür, den Torhüter zu ziehen. Das zahlte sich aus. Obwohl das Bullyspiel an die Panther ging, eroberte Lalonde den Puck und passte perfekt auf Patrick Reimer. Reimer zog eiskalt ab. Der Nürnberger Kapitän glich zum 2:2 aus. Olivier Roy blieb komplett chancenlos. In der Overtime verpassten die Hausherren die Chance auf den Sieg. Treutle parierte einen Penalty-Schuss, bevor er im Anschluss drei weitere Penalty-Versuche der Augsburger Panther für sich entschied. Der Nürnberger Stürmer Brandon Buck verbuchte den einzigen Treffer, nachdem er Roy mit einem hervorragenden Rückhandschuss zum endgültigen 2:3 überwand.
Da Krefeld in Ingolstadt verliert, bauen die Thomas Sabo Ice Tigers den Punktevorsprung auf vier Zähler aus. Das nächste Spiel ist ein Heimspiel. Dann treffen die Franken auf die Straubing Tigers. Für die Panther bedeutet der eine Punkt aus dem schwäbisch-fränkischen Derby weiterhin den sechsten Tabellenplatz.

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(DEL/Straubing) (MA) Straubing war auf den Punkt genau fokussiert. Dies könnte auch damit zu tun haben, dass Tom Pokel immer wieder viel mit den Spielern spricht und ihnen immer wieder genau ihren Part im Team erklärt. Die Mannschaft hat dieses heute hervorragend umgesetzt. Coach Thomas Popiesch sah sein Team zum ersten Mal in der Saison chancenlos. Stephan Daschner und Jeff Zatkoff gelang ein nahezu perfektes Spiel.

(Foto: Birgit Eiblmaier) Stephan Daschner, Torschütze beim 5:0 Sieg
Die Tigers erwischten einen guten Einstieg ins Spiel. Viele Pässe kamen an und hielten die Gäste stets in Bewegung. Mit der ersten Strafzeit von William Weber gingen die Hausherren in Führung. Vielleicht rechneten die Pinguine mit einem Schuss von Jeremy Williams, der aber gab ab an Stephan Daschner und sein Schuss traf direkt ins Schwarze zur 1:0 (5.) Führung. Ein weiters Powerplay der Tigers wurde gut gespielt, jedoch ohne weiteren Treffer.
Die Seestädter konnten keinen Druck aufs Tor entwickeln. Es gab zwar Chancen, aber erst traf Chad Nehring den Puck nicht und Miha Verlic hatte ebenfalls kein Glück, nachdem er einen Pass von Laganière zu Connolly abfing und auf Zatkoff zusteuerte. Antoine Laganière (11.) bügelte seinen Lapsus gleich selber wieder aus. In der Zone der Gäste ließ er zwei Spieler stehen und auch Thomas Pöpperle war überrascht dass der Hühne der Tigers auf einmal, dass kurze Eck anvisierte. Mit dem 2:0 Vorsprung gaben sich die Niederbayern nicht zufrieden. Jeremy Williams (19.) setzte noch einen drauf. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Pinguine nutzte der Topscorer der Tigers zum 3:0 nach zwanzig Minuten.
Die Gastgeber spielten nahtlos weiter, griffen sehr früh den Puckführenden Pinguin an und ließen auch die Top-Reihe um Mark Zengerle keinen Platz auf dem Eis. Hübl der nun das Tor hütete, leistete sich gleich einen Patzer. Aus spitzen Winkel traf Stephan Daschner (24.) zum 4:0 und erzielte somit seinen dritten Saisontreffer. Die Tigers spielten sich nun in einen kleinen Rausch. Immer wieder war auch die Connolly-Reihe mal drauf und dran ein Tor zu erzielen. Dies gelang auch bei einer weiteren Strafe gegen William Weber. Dieses mal brauchten die Tigers nur 14 Sekunden, da stand Mike Connolly (32.) vor dem Tor genau richtig.
Den Schuss von Williams konnte Hübl noch abwehren, aber gegen den Rebound war er machtlos. Wenn die Gäste einmal bis vor das gegnerische Tor kamen, stand immer wieder Jeff Zatkoff parat. Aber mehr als im ersten Abschnitt musste er auch hier nicht abwehren. Um ein Haar hätte Mike Connolly sogar noch den Vorsprung ausgebaut, als er allein auf Hübl zusteuerte, war aber im Abschluss nicht genau genug. So blieb es bei der verdienten 5:0 Führung nach vierzig gespielten Minuten.
Von den Toren her, ist dass letzt Drittel schnell erzählt. Jeff Zatkoff konnte wieder einmal seinen Kasten über sechzig Minuten sauber halten. Einzig die Gäste konnten sich nicht so recht mit der deutlichen Niederlage anfreunden und luden ihren leichten Frust im Spiel ab. Die Spieler von Coach Tom Pokel waren allerdings clever genug, um sich nicht auf kleine Scharmützel einzulassen. Diese ausgewiesene sechs Punkte Spiel war eminent wichtig für die Tigers. Den harten Januar mit den zweifachen Spielen gegen Mannheim, München, Bremerhaven sowie Düsseldorf hat man einigermaßen unbeschadet überstanden. Die Konkurrenz konnte nicht an den Tigers vorbeiziehen und so wird es nach der Länderspielpause einen heißen Endspurt im Stadion am Pulverturm geben.
Eine weitere Aktion der Fans gab es im Stadion am Pulverturm. Aufhänger ist weiterhin der Spieltag am Donnerstag, der vom üblichen Spieltag am Freitag herausgerissen wird. Natürlich ist es sehr schade, dass zu so einem wichtigen Spiel um Platz sechs immer wieder viele Pendler und Fans von ausserhalb dass nachsehen haben. Die Tigers hätten an einem Freitag mit gut 500 mehr Zuschauer zur Unterstützung rechnen können. Bevor das Spiel gestartet wurde, war dass ganze Stadion in Trauer um den verstorbenen Sponsor der Tigers, Max Schierer jun., vereint. Geschäftsführerin Gaby Sennebogen und sämtliche Gesellschafter erinnerten mit einer Gedenkminute an den schweren Verlust für das Straubinger Eishockey.
Link zur Pressekonferenz nach dem Spiel
Spiel vom 31.01.2019
Straubing Tigers - Fishtown Pinguins Bremerhaven: 5:0 (3:0|2:0|0:0)
Tore:
1:0 |04.| Sven Ziegler (Daschner, Williams) PP 1
2:0 |11.| Antoine Laganière (Pfleger)
3:0 |19.| Jeremy Williams (Daschner)
4:0 |24.| Stephan Daschner (Ziegler, Filin)
5:0 |32.| Sven Ziegler (Williams, Aulin) PP 1
Strafen: Straubing 8 + 10 für Acolatse - Fishtown Pinguins Bremerhaven 14 + 10 für Weber
2 min |FTP| 03.| Weber - Behinderung
2 min |FTP| 05.| Jensen - Beinstellen
2 min |STR| 20.| Brandl - Haken
2 min |FTP| 32.| Weber - Beinstellen
2 min |STR| 35.| Connolly - Beinstellen
2 min |FTP| 44.| Weber - Behinderung
10min |STR| 47.| Acolatse - Unsportlichkeit
10min |FTP| 52.| Weber - Unsportlichkeit
2+2 min |FTP| 53.| Jensen - Übertriebene Härte
2+2 min |STR| 53.| Mouillierat - Übertriebene Härte
2 min |FTP| 59.| McMillain - Hoher Stock
Schiedsrichter:
HSR Rohatsch / Schukies
LSR Gaube / Hofer
Zuschauer: 3.515
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Renner, Brandt; Schopper, Daschner; Seigo, Acolatse; Gläßl -
Filin, Mulock, Ziegler; Mouillierat, Connolly, Williams; Laganière, Loibl, Pfleger; Schönberger, Aulin, Brandl
Fishtown Pinguins Bremerhaven: Pöpperle (Hübl) - Fortunus, Moore; Labalee, Jensen; Alber, Weber; Rumble -
Nehring, Friesen, Feser; Verlic, Zengerle, Urbas; Schwartz, Quirk, Kolupaylo; Hooton, McMillan, Hoeffel
Tigers on Air

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(Sport1/Eishockey) PM Vorhang auf zum großen Finale: Am kommenden Dienstag, 5. Februar, kämpft der EHC Red Bull München im Endspiel der Champions Hockey League (CHL) gegen die Frölunda Indians um den ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte. SPORT1 ist beim Showdown um die europäische Eishockey-Krone im schwedischen Göteborg mittendrin und überträgt die Partie mit Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann live ab 19:00 Uhr im Free-TV.

(Foto: Gepa Pictures)
Bereits ab 18:30 Uhr gibt es den „Countdown“ mit ausführlichen Vorberichten und Stimmen zum Finale. Auch hier sind Schwele und Goldmann im Einsatz, die beide vor ihrer TV-Karriere selbst für den EHC auf dem Eis standen. Zuvor zeigt SPORT1 am Sonntag, 3. Februar, live ab 16:45 Uhr das Derby in der DEL zwischen den Schwenninger Wild Wings und Spitzenreiter Adler Mannheim.
München trifft auf erfahrenen Finalgegner
Nachdem der EHC Red Bull München mit dem ersten CHL-Finaleinzug eines deutschen Teams bereits Eishockey--Geschichte geschrieben hat, will das Team von Erfolgscoach Don Jackson jetzt den ganz großen Coup. Im Endspiel wartet auf die Münchner allerdings die bislang wohl schwerste Herausforderung: Die erfahrenen Frölunda Indians stehen bereits zum vierten Mal im Finale der Eishockey-Königsklasse, dabei konnte der schwedische Topklub bereits zweimal (2016 und 2017) die begehrte Trophäe gewinnen.
Zudem hat der vierfache schwedische Meister dank der besseren Bilanz im laufenden Wettbewerb den Heimvorteil im mit 12.000 Zuschauern ausverkauften Scandinavium in Göteborg auf seiner Seite. Dennoch geht der amtierende DEL-Champion mit breiter Brust in das Duell, nachdem man mit Bern, Malmö und Salzburg bereits drei europäische Schwergewichte in den CHL-Playoffs aus dem Weg geräumt hat. Zudem befindet sich der EHC in Topform und hat zuletzt acht Pflichtspielsiege in Folge eingefahren.
EHC-Kapitän Michael Wolf will Karriere mit CHL-Titel krönen
Besonders motiviert wird Michael Wolf beim Finale auflaufen: Der 38-jährige DEL-Rekordtorschütze und Kapitän der Münchner wird seine Profi-Karriere nach dieser Saison beenden und würde sich nur allzu gerne mit dem ersten CHL-Titel eines deutschen Teams in den Ruhestand verabschieden. Um das zu erreichen, müssen Wolf und seine Teamkollegen auf Seiten der Indians vor allem Ryan Lasch in den Griff bekommen. Der US-Boy ist mit 17 Assists und vier Toren der herausragende Topscorer der aktuellen CHL-Saison.
Ein weiterer prominenter Name beim Finalgegner ist Joel Lundqvist, der mit einigen Münchnern noch eine Rechnung offen hat: Als Kapitän der schwedischen Nationalmannschaft verlor der Routinier im Viertelfinale der Olympischen Spiele vor einem Jahr überraschend mit 3:4 gegen das DEB-Team, bei dem unter anderem die Münchner Yannic Seidenberg, Patrick Hager, Frank Mauer und Goalie Danny aus den Birken im Einsatz waren.
Stolpert Mannheim erneut im Prestigeduell?
Am 45. Spieltag steht in der DEL das Derby zwischen den Schwenninger Wild Wings und den Adler Mannheim auf dem Programm. Mit einem Blick auf die Tabelle sind die Rollen eigentlich klar verteilt. Der Spitzenreiter aus Mannheim eilt seit Wochen von Sieg zu Sieg, während die Schwenninger im Tabellenkeller um den Anschluss kämpfen. Die direkte Bilanz beider Teams in dieser Saison spricht allerdings nicht für den Favoriten, der zwei der bisherigen drei Partien verloren hat, darunter auch die heftige 0:4-Auswärtspleite im vergangenen November.
Kann sich das Team von Trainer Pavel Gross beim Angstgegner für die bislang höchste Saisonniederlage revanchieren? Die Antwort liefert SPORT1 am kommenden Sonntag live ab 17:00 Uhr mit Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Franz Büchner und Experte Patrick Ehelechner.
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Plattform
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Tag, Datum
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Uhrzeit
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Eishockey
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Info
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SPORT1
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Sonntag, 03. Februar
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17:00 Uhr live
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DEL
Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim
45. Spieltag
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Moderator: Sascha Bandermann
Kommentator: Franz Büchner
Experte: Patrick Ehelechner
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SPORT1
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Dienstag, 05. Februar
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18:30 Uhr live
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CHL-Finale
Countdown aus dem Studio
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Kommentator: Basti Schwele
Experte: Rick Goldmann
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SPORT1
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Dienstag, 05. Februar
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19:00 Uhr live
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CHL-Finale
Fr
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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:
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SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.
(DEB/Nationalmannschaft) Verteidiger Frank Hördler von den Eisbären Berlin beendet nach 124 Spielen (9 Tore, 22 Assists) auf internationaler Bühne seine Laufbahn bei der deutschen Nationalmannschaft. Mit dem 34-Jährigen tritt ein weiterer Silberheld von PyeongChang aus der Nationalmannschaft zurück, um Platz für den Nachwuchs zu schaffen.

(Fotoquelle)
„Es hat etwas länger gedauert, ehe ich zu diesem Entschluss gekommen bin. Ich habe sehr viel nachgedacht im letzten halben Jahr. In den vergangenen Tagen, Monaten und Jahren hatten wir so unglaublich viel Spaß mit der Nationalmannschaft, ich würde am liebsten noch zehn Jahre weiterspielen. Manchmal verpasst man ja den Moment dafür, tatsächlich aufzuhören, wenn es am schönsten ist. Das soll mir hier nicht passieren“, äußerte Hördler nach Gesprächen mit Bundestrainer Toni Söderholm und DEB-Präsident Franz Reindl.
Der siebenfache Deutsche Meister befürwortet den laufenden Umbruch in der deutschen Nationalmannschaft und will den Weg für eine neue Generation freimachen.
„Es gibt so viele, so gute junge deutsche Verteidiger, auch bei uns in Berlin. Sie sollen eine vernünftige Chance erhalten, mit dem neuen Bundestrainer in eine neue Ära zu starten. Ich werde mich ab sofort voll und ganz auf die Eisbären Berlin und meine Familie konzentrieren.“
Frank Hördler kann auf 124 Einsätze für sein Land mit insgesamt 31 Scorerpunkten zurückblicken. Der Berliner Verteidiger war seit der WM 2005 fester Bestandteil der Nationalmannschaft und nahm seither an neun Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Spielen 2018 teil. Die Silbermedaille in Pyeongchang, zu der Hördler auch ein Tor beisteuerte, war der Höhepunkt der internationalen Laufbahn des Verteidigers.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Frank ist ein absoluter Führungsspieler auf internationalem Top-Niveau, ein totaler Kämpfer, der sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Er kann mit Stolz auf eine tolle Karriere zurückblicken und wird den Eisbären hoffentlich noch lange erhalten bleiben. Wir werden ihn bei der Nationalmannschaft sehr vermissen, aber natürlich haben wir vollstes Verständnis für seine Entscheidung. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute.“
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat das Auswärtsspiel in Berlin mit 6:2 (3:0|1:1|2:1) vor 11.492 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena gewonnen. Torschützen für München waren je zwei Mal Maximilian Daubner und Andreas Eder sowie Matt Stajan und Justin Shugg.

(Foto: Gepa Pictures)
Gleich zu Beginn machte der Deutsche Meister richtig Druck: nach einem gescheiterten Alleingang von Frank Mauer legte der Stürmer nur wenige Augenblicke später Maximilian Daubner auf, der im Rücken der Berliner Abwehr zum 1:0 traf (3.). Nur 65 Sekunden später erzielte Andreas Eder mit einem satten Schuss das 2:0 (4.). Nach schöner Vorarbeit legte Jakob Mayenschein mustergültig zu Andreas Eder ab, der zum 3:0 erneut traf (7.). Berlin wechselte nun den Torhüter, für Maximilian Franzreb kam Kevin Poulin. Dieser sah ein Aufbäumen seiner Mannschaft, die jedoch vorerst ohne Torerfolg blieb.
Im zweiten Drittel waren die Hausherren zunächst aktiver und belohnten sich mit dem Anschlusstreffer durch Marcel Noebels platzierten Schuss (22.). Doch München fand zum richtigen Zeitpunkt eine passende Antwort durch Matt Stajan mit dem 4:1 in Unterzahl (30.). In Folge konnten sich in dem nun ausgeglichenen Spiel die Berliner gegen den gut parierenden Red Bulls-Goalie Danny aus den Birken nicht durchsetzen. Auf der Gegenseite vergab Trevor Parkes in fünfminütiger Überzahl die Chance auf den fünften Treffer der Isarstädter.
Im Schlussabschnitt zeigten sich wieder die Berliner zunächst etwas wacher und erzielten nach einem Konter das 2:4 in Unterzahl durch Florian Busch (45.). Die Roten Bullen antworteten erneut umgehend: Maximilian Daubner stellte den alten Drei-Tore-Abstand mit dem 5:2 wieder her (47.), bevor Justin Shugg einen Scheibengewinn von Trevor Parkes zum 6:2 vollendete (52.).
Michael Wolf: „Wir sind am Anfang sehr gut aus der Kabine gekommen und haben schnell 3:0 geführt. Wir haben viel Druck gemacht und haben da den Grundstein für den Sieg gelegt. Der Sieg geht in Ordnung. Insgesamt sind wir auf einem sehr guten Weg.“
Endergebnis
Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München 2:6 (0:3|1:1|1:2)
Tore
0:1 | 02:32 | Maximilian Daubner
0:2 | 03:18 | Andreas Eder
0:3 | 06:23 | Andreas Eder
1:3 | 21:34 | Marcel Noebels
1:4 | 29:18 | Matthew Stajan
2:4 | 44:37 | Florian Busch
2:5 | 46:14 | Maximilian Daubner
2:6 | 51:30 | Justin Shugg
Zuschauer
11.492

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(DEL/Iserlohn) PM Jamie Bartman verlässt zum Saisonende die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Das hat der 56 Jahre alte Kanadier Clubchef Wolfgang Brück mitgeteilt.

(Foto: Patrick Rüberg)
„Ich trage diesen Gedanken seit dem letzten Sommer in mir. Nach fünfeinhalb Jahren am Seilersee und dem Bewusstsein, dass mein Vertrag ausläuft, habe ich mich in den letzten Monaten sehr intensiv hinterfragt und nun die finale Entscheidung getroffen“, so Bartman. Die momentane sportliche Situation habe mit seinem Entschluss nichts zu tun. „Ich freue mich, dass ich so viele Jahre an einem Ort arbeiten durfte, der Eishockey tatsächlich lebt. Dafür danke ich allen Fans und der gesamten Organisation der Iserlohn Roosters“, unterstreicht der Chefcoach, der seine Arbeit bis zum Saisonende natürlich fortsetzen wird.
Bartman kam im Dezember 2013 an den Seilersee und unterstützte mit seinem Fachwissen zunächst Cheftrainer Jari Pasanen bei seiner Arbeit. Auch nach der Übernahme der Headcoach-Position durch Rob Daum arbeitete Bartman weiter sehr intensiv mit der Mannschaft. Im November übernahm Bartman nach der Beurlaubung von Daum selbst die Cheftrainer-Position.
„Persönlich habe ich Jamie Bartman immer als kompetenten Gesprächspartner und Bereicherung unseres Trainerstabes empfunden. Er hat in den zurückliegenden Jahren mit sehr viel Engagement seine Aufgaben erfüllt und viel zu unseren besonderen Erfolgen beitragen können“, betont Clubchef Wolfgang Brück. Selbstverständlich respektiert er die persönliche Entscheidung Bartmans. „Wir alle hier am Seilersee wünschen Jamie viel Erfolg bei seinen zukünftigen Aufgaben und ihm persönlich alles erdenklich Gute.“ Die Iserlohn Roosters werden Bartman zu gegebener Zeit entsprechend verabschieden. Die Mannschaft ist von Jamie Bartman am Vormittag von seiner Entscheidung informiert worden.

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(DEL/Düsseldorf) PM Sechs Heimspiele im Januar und kein einziger Sieg? Das galt es für die Düsseldorfer EG gegen die Augsburger Panther unbedingt zu verhindern. Schließlich sind die Schwaben ein direkter Konkurrent um die vorderen Plätze in der DEL-Tabelle. Mit einer starken Leistung fuhr die DEG einen verdienten und letztlich viel zu knappen 4:3 (3:1; 0:0; 1:2)-Sieg ein.

(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)
Da sein Kapitän Alex Barta verletzungsbedingt passen musste, machte DEG-Coach Harold Kreis aus der Not kurzerhand eine Tugend. Er ließ seine verbleibenden Mittelstürmer Ken André Olimb, Patrick Buzás und Christian Kretschmann durch alle Reihen rotieren, so dass sich stets wechselnde Formationen gemeinsam mit dem Außenstürmern Philip Gogulla und Jaedon Descheneau, Calle Ridderwall und John Henrion, Braden Pimm und Lukas Laub sowie Manuel Strodel und Stefan Reiter ergaben. Dem Spiel der DEG schadete das ganz und gar nicht. Die Anfangsminuten gerieten zum rot-gelben Sturmlauf. Nach gerade einmal 30 Sekunden brachte Henrion die DEG endlich, endlich mal wieder in Führung. Olimb jagte Braden Lamb im Augsburger Drittel die Scheibe ab, legte sie raus nach rechts zu Riddewall, der das Auge für Henrion in zentraler Position hatte. Dessen satter Schuss zischte an Olivier Roy im Tor der Gäste vorbei. Dann kam die zweite Reihe aufs Eis und war auch sofort erfolgreich. Alex Picard schoss von der blauen Linie, Buzás war aufmerksam und nutzte den Abpraller zum 2:0. 61 Sekunden waren da gespielt.
In der Folge blieb die DEG tonangebend und konnte ihrem Spiel das zuletzt häufig schmerzlich vermisste Tempo verleihen. Das resultierte in etlichen Schusschancen. Doch auf einmal war auch die Mannschaft von Mike Stewart im Spiel. Nach einem Bully vor Fredrik Pettersson Wentzel schlich sich Panther-Top-Scorer Matt White an den langen linken Pfosten und hatte dann zu viel Platz, als dass er sich diese Chance hätte entgehen lassen können (6.). Augsburg war nun besser im Spiel, das aber weiterhin von der DEG bestimmt wurde. Als Henrion energisch zum Tor zog, konnte er in einer Co-Produktion der Verteidiger Patrick McNeill und Simon Sezemsky nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Penalty parierte dann allerdings Roy (14.). Auf der Gegenseite sorgte Matt Fraser für ein Raunen im weiten Rund, als er aus kurzer Distanz zuerst am Tor vorbeischoss und Sekunden später Wentzel zu einer Schoner-Parade zwang (15.). Der DEG gelang es noch vor der Pause, den alten Abstand wieder herzustellen. Als beide Mannschaften mit nur vier Feldspielern agierten, behauptete Kevin Marshall die Scheibe hinter dem Tor, überquerte die Grundlinie, legte den Puck ab auf die rechte Seite zu McKiernan, der den am Rand des Torraums lauernden Descheneau bediente (20.) Ein weiterer herrlicher Treffer für die Rot-Gelben!
Mächtig was los also in den ersten 20 Minuten. Auch im zweiten Abschnitt zeigte die DEG weiterhin ein gutes Spiel und war über weite Strecken die bestimmende Mannschaft. Nur eben ohne weiteren Torerfolg. Strodel wäre vielleicht ein sehenswerter Treffer gelungen, wäre ihm die Scheibe bei seinem Marsch in Richtung Tor nicht im letzten Moment vom Schläger gesprungen (26.). Wenig später versuchte sich Ridderwall aus spitzem Winkel (26.). Wie schon im ersten Drittel gingen die Rot-Gelben jeder verlorenen Scheibe nach und setzten die Panther damit früh unter Druck. Die Gäste bekamen den Siegeswillen der DEG auch körperlich zu spüren. Picard räumte mit einem mächtigen Open-Ice-Check Adam Payerl in der neutralen Zone ab. Nur einmal gerieten die Hausherren so richtig unter Druck. In der Schlussphase des Drittels wirbelte der Paradesturm der Panther im Verteidigungsdrittel der DEG. Zuerst kam White aussichtsreich zum Schuss, kurz danach traf Henry Haase aus der Distanz das Torgestänge (38.). Ganz knapp wurde es auch, als der mitspielende Wentzel den Puck nach vorne passte und ihn an den Schläger von Fraser spielte, von wo aus sie nur knapp links am Tor vorbeistrich (40.). Glück gehabt! Das gilt auch mit Blick auf die Personalsituation in der Verteidigung: Zwischenzeitlich musste die DEG nämlich ohne Johannes Huß auskommen, der nach einem Check kurz in die Kabine ging, später aber zurückkehrte (um dann im dritten Drittel wieder passen zu müssen). Auch Marco Nowak konnte für einen Moment nicht mitmischen, weil ihn ein hochspringender Puck unglücklich im Gesicht traf. Nach erfolgreicher Verarztung auf der Bank war er wieder mit von der Partie.
Dass die Messe noch nicht gelesen war, war der DEG spätestens in der Anfangsminute des letzten Drittels bewusst. Nach einem Distanzschuss von Lamb nahm TJ Trevelyan den Abpraller mit der Rückhand und setzte die Scheibe an den linken Pfosten. Wentzel rettete mit der Stockhand, nachdem Marshall den Puck im Aufbau verlor und White einen Schuss auf die kurze linke Ecke losließ (45.). Als Buzás nach feiner Vorarbeit von Laub über die rechte Seite nach einem Konter aus zentraler Position zum 4:1 abschloss, schien der erlösende Heimsieg eingetütet (49.). Im Anschluss lief der omnipräsente White abermals allein auf Wentzel zu, weil Stewart alles riskierte und seinen Stürmer an der gegnerischen blauen Linie lauern ließ, während die DEG im Angriff war. Der schwedische DEG-Keeper blieb erneut Sieger (51.). Als Picard auf die Strafbank musste, nahm der AEV-Trainer rund sechs Minuten vor dem Ende Roy zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Lamb brachte seine Farben noch einmal mit einem Schlenzer durch die Schoner von Wentzel, der wenig Sicht hatte, heran (56.). Danach gelang es der DEG, die Gäste von ihrem eigenen Tor wegzuhalten. Bis es 138 Sekunden noch einmal Bully vor Wentzel gab. Stewart beorderte Roy erneut auf die Bank. 74 Sekunden vor dem Ende zwang ihn ein unerlaubter Weitschuss zurück aufs Eis. 40 Sekunden vor der finalen Sirene war der sechste Mann dann zurück auf dem Eis. Die Sekunden verrannen. Vier Sekunden vor Schluss machte White das Ergebnis knapper als das Spiel über weite Strecken war. Von der rechten Seite zirkelte er den Puck unter die Latte.
Der Februar startet mit einem Wochenende der Superlative. Auf das Kracher-Heimspiel gegen den unangefochtenen Tabellenführer Adler Mannheim am Freitag (Spielbeginn 19:30 Uhr) folgt am Sonntag das Auswärtsspiel beim zweitplatzierten EHC Red Bull München (los geht’s um 14 Uhr). Danach steht die wohlverdiente Länderspielpause an!

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(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin gewannen am Sonntagnachmittag mit 5:4 bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven. Die Treffer für die Berliner vor über 4500 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena erzielten Micki DuPont, Marcel Noebels, Colin Smith, Martin Buchwieser und Brendan Ranford. Es war der erste Drei-Punkt-Sieg der Eisbären im Jahr 2019 (letzter am 26.12.2018 gegen Bremerhaven).
(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Es war das Spiel der Torschützen, die ihre Durststrecken beendeten:
Marcel Noebels erzielte sein erstes Tor nach 24 Spielen ohne (letztes Tor: 16.11.18 vs. Krefeld). Colin Smith traf zum dritten Mal in dieser Saison. Zuvor 37 Spiele ohne Treffer (letztes Tor: 28.09.18 vs. Iserlohn). Martin Buchwieser erzielte sein erst zweites Saisontor und traf erstmals seit 27 Partien (letztes Tor: 19.10.18 vs. Wolfsburg). Brendan Ranford traf zum ersten Mal nach elf Spielen wieder (letztes Tor: 23.12.18 vs. Düsseldorf).
Stimmen zum Spiel
Stéphane Richer: „Ich bin stolz auf meine Jungs. Wir haben stark gekämpft. Schon in den letzten zwei Auswärtsspielen in Wolfsburg und Nürnberg hätten wir die Punkte verdient gehabt. Heute wurden die Jungs für ihre Arbeit und ihren Kampfgeist belohnt. Das Spiel war schwer, wie erwartet. Bremerhaven ist eine Topmannschaft, sehr gefährlich offensiv und zu Hause mit der Stimmung im Rücken sowieso gut. Beide Mannschaften haben gut gekämpft. Bei uns hat man gemerkt, dass wir aufgrund der Niederlagenserie mental einige Fehler gemacht haben. Für uns geht’s um kämpfen, kämpfen, kämpfen auch in den nächsten Spielen. Für uns haben die Playoffs schon angefangen und wir müssen bis zum Ende der Hauptrunde darum kämpfen, auf den Pre-Playoff-Plätzen zu bleiben.“
Tore:
1:0 Zengerle 4:27 (Verlic,Feser)
1:1 DuPont 26:10 (MacQueen,Busch) PP
2:1 Feser 29:53 (Nehring,Rumble)
2:2 Noebels 36:17 (Busch) PP
3:2 Moore 38:59 (Fortunus,Kolupaylo)
3:3 Smith 41:22 PS
3:4 Buchwieser 46:26 (Hessler)
3:5 Ranford 56:08 (MacQueen,Wissmann)
4:5 Verlic 57:44 (Urbas,Hooton) 6-5
Strafminuten:
Bremerhaven – 14
Berlin – 18
Zuschauer: 4647 (ausverkauft)

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