PENNY-DEL - Die Straubing Tigers fordern die Adler Mannheim im Viertelfinale heraus

 

(DEL/Straubing) (MA) Start in die schönste Zeit des Jahres, sofern man Spieler oder Fan ist. Es wird aber auch die kürzeste schönste Zeit jeher. In zwei oder maximal drei Spielen ist man bei dem Modus "Best of three" schon in der nächsten Runde. Das macht es für die Underdogs im Viertelfinale etwas einfacher und birgt tatsächlich eine Gefahr für die Favoriten. Für alle Teams gilt deshalb, Konzentration ab der ersten Sekunde. Wer das erste Spiel verliert, ist mit einem Bein schon in der Sommerpause. Trotzdem kribbelt es in Eishockey-Deutschland und es kann endlich losgehen. Die Viertelfinals finden diese Woche am Dienstag, Donnerstag und wenn nötig auch am Samstat statt.


 

(Foto: City Press) Auf Sebastian Vogl, als großen Rückhalt, bauen die Straubing Tigers in den Playoffs

 


 

Geht es in die Playoffs, sucht man immer den einen kleinen Vorteil, den man gegenüber dem Gegner zu haben glaubt. Von der Statistik her, nehmen sich beide Teams derzeit nicht viel. Die Torhüter sind gut drauf, das Powerplay hängt auf beiden Seiten etwas und in Unterzahl gehören beide Teams zur Spitze der Liga. Während in Mannheim nichts anderes als die Meisterschaft anvisiert wird, gibt es vielleicht bei den Tigers doch den einen kleinen Vorteil. Sie können befreit aufspielen, haben in den letzten vier Spielen eigentlich schon Playoffs gespielt und sind heiß auf die Adler. Sven Ziegler: “Die Playoffs sind eine extra Motivation für uns und die Stimmung in der Mannschaft könnte nicht besser sein.”

 


 


 

 

Nach der Vorrunde trennen beide Teams in der Tabelle ganze 34 Punkte. Insgesamt musste der aktuelle deutsche Meister nur sieben Niederlagen verkraften und geht somit als Topfavorit in das Duell. Stefan Loibl: “Wir haben die Hauptrunde auf Platz eins beendet. Entsprechend gehen wir gut vorbereitet in die Playoffs. Alle Jungs sind heiß!”

Zwei knappe Niederlagen (2:1, 3:2 n.V.) davon gehen auf das Konto der Straubing Tigers, was sonst keine andere Mannschaft aus dem Süden geschafft hat. Interessant ist der Aspekt, dass auch diese Saison wieder jeder sein Heimspiel gewinnen konnte. Der letzte Auswärtssieg überhaupt datiert vom 23.09.2018 als die Adler knapp mit 5:6 die Oberhand am Pulverturm behielten.

Straubings letzter Sieg in Mannheim liegt noch länger zurück. Am 26.02.2017 konnte man die Adler in der SAP Arena mit 1:4 bezwingen. Es verspricht also dem Eishockeyfan zumindest zwei heiße Duelle, wenn nicht sogar drei. Dafür müsste aber das Team von Tom Pokel den Heimtrend durchbrechen. Sven Ziegler sieht darin durchaus eine Chance: “Wir haben diese Saison schon zwei Spiele gegen Mannheim gewonnen. Wieso sollten wir nicht wieder zwei Spiele gegen die Adler gewinnen.” 

Das Heimspiel ist für beide Teams also wichtiger als so manch andere Statistik, denn bei einem “Best of three” Modus möchte keiner das erste Spiel verlieren. Sven Ziegler: “Es kommt uns schon zugute, dass man nur zwei Spiele gewinnen muss, um weiterzukommen. Ich denke Mannheim als Favorit hat dabei mehr zu verlieren als wir.”

Das vor allem der Trip nach Straubing keine einfache Sache wird, weiß bei Mannheim keiner besserer als der Ex-Straubinger Stefan Loibl, der letzte Saison noch für die Niederbayern gegen die Mannheimer aufgelaufen ist. “Die Tigers sind eine unangenehme Mannschaft. In Straubing hatten wir zudem die vielleicht schlechtesten Spiele der Saison. Wir müssen unserem System vertrauen, viel laufen, unsere Zweikämpfe gewinnen und hart spielen.”

Das er in Straubing seine ersten Schritte auf dem Eis gemacht hat und hier nicht nur zum DEL Profi, sondern auch zum Nationalspieler wurde, spielt für Loibl in den Playoffs nur eine untergeordnete Rolle: “Natürlich verbindet mich einiges mit Straubing, aber am Ende muss man in den Playoffs einfach jeden schlagen, wenn man Meister werden will.”

Gleiches gilt dann natürlich auch für die Tigers, die sich in der Außenseiterrolle auf die Aufgabe konzentriert vorbereitet haben. Sven Ziegler: “Wir sind am Montag von Wolfsburg aus direkt nach Mannheim gefahren. Nach der Ankunft haben wir uns noch ein paar Videoclips über den Gegner angesehen und heute absolvieren wir noch eine kurze Einheit auf dem Eis, um für das Spiel etwas locker zu werden.”

 

Auch die Playoffs haben ihre eigenen Gesetze und noch nie war die Chance für einen Außenseiter deutscher Meister zu werden, so groß wie in dieser Saison. Sechs Siege bis zum Titel. Es werden die schnellsten Playoffs der DEL-Geschichte. Ab dem Viertelfinale lautet die Parole "Verlieren verboten". Wer das erste Spiel nicht gewinnt, steht schon am Donnerstag gehörig unter Zugzwang. Überraschung nicht ausgeschlossen. 


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PENNY-DEL - Erfolgreicher Hauptrundenabschluss: Red Bulls schlagen Düsseldorf

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat am letzten Hauptrundenspieltag gegen die Düsseldorfer EG mit 6:1 (2:0|1:0|3:1) gewonnen. Trevor Parkes erzielte seinen 23. Treffer und wurde zum zweiten Mal in Folge bester Torjäger der PENNY DEL.

 

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( Foto EHC Red Bull München )

 


 

 

Zach Redmond, Elias Lindner, John Peterka, Philip Gogulla und Yasin Ehliz steuerten die weiteren Tore bei. Durch den Sieg knackte das Team von Don Jackson außerdem die 1000-Punkte-Marke in der Deutschen Eishockey Liga. Am Dienstag (20. April | 20:30 Uhr) starten die Red Bulls mit dem Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt in die Playoffs.

 


Die Münchner schonten sich nicht und erhöhten nach einer ausgeglichenen Anfangsphase ohne Höhepunkte während eines Powerplays das Tempo. Redmond erzielte kurz nach Ablauf der Strafe mit einem platzierten Handgelenkschuss die Führung (18. Minute). 23 Sekunden vor der Pause legte die vierte Reihe nach: Bastian Eckl passte vor das Tor und Lindner zielte ins lange Eck. Für den 20-Jährigen war es die Torpremiere in der DEL.

 

 

Die Red Bulls kontrollierten die Partie nach der Pause. Philip Gogulla hatte die erste Topchance (31.), Konrad Abeltshauser den nächsten Hochkaräter: Nach Peterkas Pfostenschuss war das Tor frei, DEG-Torhüter Hendrik Hane hechtete aber zurück und parierte Abeltshausers Schuss (33.). Eine Minute später staubte Peterka nach einem Redmond-Hammer erfolgreich ab – 3:0. Der Pfosten verhinderte den ersten Treffer der Düsseldorfer durch Kyle Cumiskey (36.).

 

 



 

 

Nach wenigen Sekunden im Schlussdrittel tauchte Parkes vor dem DEG-Tor auf, dieses Mal rettete der Pfosten für die Gäste. Die Münchner machten weiter und bauten ihre Führung aus: Gogulla krönte ein starkes Powerplay mit dem 4:0 (45.). Nach Tobias Eders Anschlusstreffer (47.) legten die Red Bulls wieder den Vorwärtsgang ein – mit Erfolg: Ehliz musste nach dem Pass von Ethan Prow nur noch den Schläger hinhalten (49.). Parkes markierte mit seinem 23. Hauptrundentor den 6:1-Endstand (53.).

 

 

Kevin Reich: „Wir spielen von Spiel zu Spiel besser und zeigen in den vergangenen Wochen, was wir draufhaben. Wir haben vor den Playoffs unseren Rhythmus gefunden.“

 


EHC Red Bull München gegen Düsseldorfer EG 6:1 (2:0|1:0|3:1)

 

Tore
1:0 | 17:39 | Zach Redmond
2:0 | 19:37 | Elias Lindner
3:0 | 33:10 | John Peterka
4:0 | 44:49 | Philip Gogulla
4:1 | 46:36 | Tobias Eder
5:1 | 48:24 | Yasin Ehliz
6:1 | 52:23 | Trevor Parkes

 

 


 

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PENNY-DEL, Vom historischen Tor-Quotienten in Innsbruck zum Punkte-Quotienten in Straubing: Dank "Fotofinish" in die Playoffs

 

(PENNY-DEL, Wolfsburg) (Hermann Graßl)  Alfred Hitchcock hätte sein Drehbuch nicht spannender und nervenaufreibender schreiben können: Dramatik pur für die Fans der Straubing Tigers, die bis zum Schluss durchhalten und zittern mussten, bevor der vor etlichen Wochen nicht mehr für möglich gehaltene Einzug in die diesjährigen Playoffs unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Schließlich erarbeiteten sich die Straubing Tigers beim Saisonfinale dank eines hart erkämpften, aber hochverdienten Auswärtssieges 3 Punkte, genauso viel wie die Wild Wings, welche die Kölner Hai ebenfalls nach regulärer Spielzeit besiegten. Diese Punkte Konstellation reichte exakt aus, um am Ende vor Schwenningen in der Südtabelle platziert zu sein. Quasi auf der Zielgeraden zogen die Tigers an den Wild Wings noch vorbei, fast wie beim Fotofinish.

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(Foto: Citypress)

 

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Dieses Wochenende mit den zwei ultimativen Spieltagen entpuppte sich als extrem unterhaltsam und abwechslungsreich. Gerade in der Südgruppe duellierten sich die Clubs aus Straubing und Schwenningen im Fernwettbewerb vehement um den heiß-begehrten vierten Platz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Mittels einer regelmäßig eingeblendeten Blitztabelle änderte sich der potentielle Viertelfinal Gegner für die Adler aus Mannheim fast schon im Minutentakt. Sofern man sich diese entscheidenden Spieltage in der Magenta Konferenz anschaute, war höchste Aufmerksamkeit gefordert, um die permanenten Wendungen auch alle live mitverfolgen zu können.

 

Die Straubing Tigers absolvierten ein bärenstarkes erstes Drittel und führten verdient mit 2:0 Toren. In der Pause konnte man schon den Sekt kühl stellen, zumal die Wild Wings im Rückstand lagen. Zu diesem Zeitpunkt sah die Welt rosig bzw. weiß-blau aus. Ein Geschenk des Himmels unseres letztjährigen Top Scorers Jeremy Williams brachte im Mittelabschnitt die Hausherren unnötigerweise ins Spiel zurück, denn Straubing hatte die Partie ganz gut im Griff und ließ wenig zu. Mit dem sich danach anschließenden Ausgleichstreffer machten die Wolfsburger alle Hoffnungen der Tigers wieder zunichte, denn Konkurrent Schwenningen führte plötzlich gegen die Kölner Haie. Wie konnte das nur passieren? Aber so ist Eishockey, hier kann sich in Bruchteilen von Sekunden so Manches diametral ändern. Es wurde nun definitiv das Herzschlagfinale wie anfangs bereits vermutet.

 

Nach gespielten zwei Dritteln nun Katerstimmung bei den Tigers Fans, doch Tiger kämpfen immer weiter und ein eminent wichtiger Doppelschlag zu Beginn des Schlussabschnitts sorgte wieder für Entspannung im Straubinger (Fan) Lager. Ausgerechnet dem Unglücksraben Williams war es vorbehalten, mit seinem historischen 100. DEL Tor und seinem 10. Treffer in dieser Saison die Weichen doch noch auf Sieg zu stellen und das Game Winning Tor beizusteuern. Was für eine Story für ihn am heutigen Nachmittag! Es wäre schon mehr als bitter gewesen, wenn nur sein haarsträubender Abspielfehler, der zum 1:2 führte, im Gedächtnis geblieben wäre. Schlussendlich spielten die Straubing Tigers die verbleibenden, sich wie eine Ewigkeit anfühlenden Minuten souverän herunter und ließen sich auch nicht von der Reparatur einer Plexiglasscheibe aus dem Konzept bringen. Für die Protagonisten war diese zusätzliche Wartezeit sicher eine weitere Tortur an diesem aufregenden Nachmittag.

 

Die Hauptrolle spielte heute aber der neu eingeführte Punktequotient, der sich aus den erspielten Punkten geteilt durch die Anzahl der absolvierten Spiele errechnet, aus; in diesem Fall übertrumpften die Tigers die Wild Wings um sage und schreibe, fast schon lächerlich anmutende, 0,011 Punkte. Dieser Minivorsprung entschied über die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde und über Urlaub, unfassbar.

 



 

Kaum zu glauben, aber irgendwie wiederholte sich die Geschichte doch ein wenig, wenn man, so wie ich als damals 13-jähriger Jungspund, an die Olympischen Winterspiele von Innsbruck 1976 zurückdenkt, als der BRD ihre Medaille erst nach längeren Rechenspielen vermittelt werden konnte. Damals war der Torquotient ausschlaggebend und wurde als Verfahren zur Berechnung von Ranglistenpositionen herangezogen. Deutschland, Finnland und die USA hatten im direkten Vergleich jeweils 2 Punkte ergattert aber auch die Tordifferenz war bei zwei Nationen identisch. Deutschlands Torverhältnis von 7/6 wurde mit dem der punktgleichen Finnen von 9/8 ins Verhältnis gesetzt, die USA kamen dabei nicht in die Wertung mit ihrer negativen Tordifferenz von 6/8. Daraus ergab sich letztlich eine Differenz von nur 0,041 Punkten, die schließlich den dritten Platz im damaligen Turnier bedeutete und den Unterschied zwischen Blech und Bronze ausmachte [Quelle: u.a. Wikipedia].

 

Über Gerechtigkeit lässt sich sicherlich trefflich streiten, aber es war von Anfang an jedem Club bewusst, dass mit Corona Fällen gerechnet werden musste. Die Tatsache, dass es mit den sogenannten Underdogs Iserlohn und Straubing nur zwei Teams traf und dies auch erst ziemlich spät in der Saison, machte die Situation nicht unbedingt leichter für die Verantwortlichen vor Ort. Fieberhaft wurde nach einem Ersatztermin recherchiert, um doch noch alle Begegnungen ordnungsgemäß unterzubringen.

 

Nachdem klar war, dass ein Heimspiel gegen Iserlohn aufgrund des vollgepackten Terminplans nicht mehr stattfinden konnte, gingen die Meinungen in der Fangemeinde bestimmt auseinander, ob es nun für die Tigers Fluch oder Segen sei, anhand dieses Punktequotienten in der Endabrechnung gemessen zu werden. Im Vergleich zu damals bekommt dieser nun noch hauchdünnere Vorsprung durchaus seine historische Relevanz. Zu guter Letzt erwies sich die Ermittlung des Viertplatzierten mit Hilfe dieses Algorithmus als (eishockey-) göttliche Fügung für die Straubing Tigers, denn bei der üblichen Wertung nach erspielten Punkten hätte Schwenningen klar und objektiv das Rennen gemacht, da die Wild Wings in der Endabrechnung einen Punkt Vorsprung vor den Tigers nach Abschluss der Hauptrunde hatten.

 

Welch ein versöhnlicher Abschluss für die Straubing Tigers nach der denkbar unglücklich endenden letztjährigen Saison! 

Nun bekamen sie doch noch die einmalige Gelegenheit, etwas Großes anzuvisieren und ihre Mission Unaccomplished zu vollenden.

 

In der Nordgruppe behauptete Iserlohn dank des für sie nun effektiveren Punktequotienten den 4. Tabellenplatz, was deren Viertelfinal Paarung mit Berlin zur Folge hatte. Zwei Underdogs in der Runde der letzten Acht – Chapeau! Vielleicht sehen sich ja ausgerechnet diese beiden Mannschaften im Finale wieder, es wäre ein sehenswerter Abschluss dieser so ganz speziellen Spielzeit.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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PENNY-DEL - Die Straubing Tigers kämpfen sich mit einem 2:4 Auswärtssieg bei den Grizzlys Wolfsburg in die Playoffs

 

(DEL/Straubing) (MA) Große Erleichterung im Fanlager der Straubing Tigers. Nach der "Unfinished Season" ist zumindest das Ziel Playoffs in letzter Sekunde erreicht worden. In einem tacktisch geprägten Spiel, setzten sich die Tigers, dank ihrer psychischen Stabilität für heikle Situationen, mit 2:4 gegen die bereits qualifizierten Wolfsburger durch. Eder sorgte für einen perfekten Start, den die Gäste im zweiten Drittel wieder zu leicht verspielten, um dann im letzten Abschnitt den benötigten Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Der war auch nötig, denn im Fernduell gewannen die Schwenninger ihre Partie gegen Köln. Jeremy Williams erzielte mit seinem Game-Winning-Goal sein 100. DEL-Tor. 

 

(Foto: City Press) Die Straubing Tigers bejubeln den Einzug in die Playoffs

 


 

Straubing war von Anfang an bereit für den Showdown gegen die Grizzlys. So sagte es nicht nur die Schussstatistik nach zwanzig Minuten. Wolfsburg fand in der Offensive kaum statt. Ein Verdienst der gut eingestellten Tigers, die früh in Führung gingen. Schönberger setzte in der Ecke nach, von da kam der Puck zu Torhüter Pickard und der legte direkt für Andy Eder auf. Ein satter Direktschuss in den Winkel reichte zum 0:1 (2.) für die Gäste. Weiter ging es in Richtung Pickard. Eder und Schönberger (7.) erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten und beim Schuss von Mulock (8.) musste Pickard wortwörtlich den Kopf riskieren. Andy Eder bugsierte sich zum gefährlichsten Angreifer und da war es nicht verwunderlich, dass er auch das 0:2 (13.) besorgte.

 


 


 

 

Mit einem verdeckten Schuss im Slot ließ er Pickard keine Abwehrchance. Jeremy Williams, der vor seinem 100. Tor stand, hätte sein Jubiläum beinahe noch vor der Sirene zurechtgemacht. Die Gastgeber konnten nicht zufrieden sein und so sah es auch Phil Hungerecker: “Das Drittel war nicht gut. Wir müssen den Puck besser unter Kontrolle bringen und insgesamt muss mehr von uns kommen. Wir müssen die Scheibe tief spielen und dann hart arbeiten.”

So lief es auch besser ab dem zweiten Drittel für die Gastgeber, weil sie mehr Druck nach vorne entwickeln konnten und die Tigers zu Fehlern zwangen. Einer dieser Fehler von Williams führte prompt zum 1:2 (22.) Anschlusstreffer durch Anthony Rech. Der entwickelte sich in beiden Spielen zum Schreckgespenst der Tigers. Von denen war im zweiten Drittel nicht mehr so viel zu sehen.

Marcel Brandt: “Erstes Drittel war gut, zweites Katastrophe. Wir müssen die einfachen Fehler abstellen und Wolfsburg mehr unter Druck setzen, dann holen wir die drei Punkte.” Doch vorher mussten die Niederbayern noch den 2:2 Ausgleich hinnehmen. Die Strafe von Brunnhuber war gerade abgelaufen, da fälschte Gerrit Festerling (35.) einen Schuss von der blauen Linie ins Tor ab.

Die beiden letzten Minuten wurden die Tigers wieder aktiver und Williams vergab die beste Möglichkeit im zweiten Abschnitt für sein Team. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste wieder raus aus den Playoffs, weil der direkte Kontrahent Schwenningen zu Hause die Partie drehte und am Ende auch mit 5:3 gewann. Das war die Notiz, welche die Tigers mit ins letzte Drittel nahmen. Und sie drehten gleich auf und brachten sich mit einem Doppelschlag auf die Siegerstraße.

Es war kein geringerer, als das Schlitzohr Jeremy Williams (42.), der mit seinem 100. DEL-Tor, zum 2:3 seinen Fehler wieder gut machte. Nur 69 Sekunden später durften die Fans der Tigers erneut jubeln. Bei einem Gewühl vor dem Tor von Pickard, behielt Chasen Balisy (43.) die Übersicht und schmuggelte den Puck, von der Seite an Freund und Feind vorbei ins Tor zum 2:4.

Die Messe war aber noch nicht gelesen, denn ein Loch in der Plexiglasscheibe stoppte erst einmal den Spielfluss und so dehnte sich das Powerbreak auf volle 20 Minuten aus. Beide Teams begaben sich in die Kabine, um noch einmal Kraft für den Showdown zu schöpfen.

Nach der unfreiwilligen Pause, kamen die Gastgeber zu einem weiteren Powerplay, indem Sebastian Vogl alles abverlangt wurde. Im Anschluss waren die Tigers clever genug, den Vorsprung nicht mehr herzugeben. Die Grizzlys nahmen auch eine Minute vor dem Ende den Torhüter vom Eis, aber Straubing kämpfte sich direkt in die Playoffs, die am Dienstag in Mannheim beginnen werden.

 

Stimmen zum Spiel:

Sebastian Vogl (Tigers): “Ich weiß nicht ob man sich das vorstellen kann, aber die 20 Minuten Pause waren wie eine psychische Folter für uns. Wir wussten ja zuerst nicht wie lange das dauert, haben noch ein paar Witze gerissen, aber dann war schnell klar, dass es noch recht ernst wird für uns. Ich denke, wir waren im ersten und dritten Drittel klar die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Die letzten Wochen waren sehr hart für uns, da haben wir uns als Mannschaft noch einmal richtig gepusht und jetzt gehts in den Playoffs gegen Mannheim. Gegen die haben wir bisher immer gut ausgesehen.” 

 

Armin Wurm (Grizzlys): “Es war klar, dass die Tigers heute alles geben werden. Wir sind im zweiten Drittel sehr gut zurückgekommen, aber im Großen und Ganzen waren die Straubinger heute bissiger. Wir freuen uns jetzt auf die Playoffs.”

 

Spiel vom 18.04.2021
Grizzlys Wolfsburg - Straubing Tigers: 2:4 (0:2 | 2:0 | 0:2)

Tore:

0:1 |02.| Eder (Schönberger)

0:2 |13.| Eder (Brandt)
1:2 |22.| Rech
2:2 |35.| Festerling (Rech, Olimb)
2:3 |42.| Williams (Mulock, Gormley)
2:4 |43.| Balisy (Laganiere, Tropp)

 

Strafen:
Grizzlys Wolfsburg: 4

Straubing Tigers: 8

Schiedsrichter: Rantala / Schrader / Merten / Ponomarjow 

 

 


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PENNY - DEL - Schwenninger Wild Wings besiegen Köln und verpassen die Playoffs

 

(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Showdown im Kampf um Platz vier. Nachdem die Wild Wings es am Freitag verpasst hatten, sich die perfekte Ausgangssituation zu verschaffen, mussten sie an diesem Nachmittag mindestens ein Punkt mehr wie Straubing im Parallelspiel holen. Mit unverändertem Line Up ging Niklas Sundblad in die Partie. Sein Team hatte zunächst Startschwierigkeiten. Im ersten Abschnitt waren die Gäste das bessere Team. Nach der Pause drehten dann die Wild Wings auf und erspielten sich bis zum Schlussabschnitt eine 3 Tore-Führung. Zwar kam Köln noch zum dritten Treffer, der Sieg blieb aber in Schwenningen. Da Straubing in Wolfsburg erfolgreich war, verpassen die Neckarstädter trotzdem die Playoffs.

 

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Archivbild: citypress

 


 

Köln startete mit einem Pfostentreffer in die Partie. Gespielt waren gerade einmal 20 Sekunden, als James Sheppard das Gestänge traf. Dann kam Schwenningen in die Angriffszone. Troy Bourke ließ sich nur regelwidrig stoppen und so kamen die Wild Wings zu einem Powerplay. Köln verteidigte konsequent und kam nicht in Bedrängnis. Im Gegenzug machte Jason Akeson das 1:0 für die Gäste. Glück hatten die Wild Wings, als ein Versuch von Alexander Oblinger nur an der Torlinie entlang trudelte. Kön blieb weiter aktiver, was Schwenningen mit harten Zweikämpfen quittierte.

 

Die beste Schwenninger Möglichkeit bis dahin, vergab Daniel Pfaffengut, frei im Slot. Die Haie blieben weiter brandgefährlich. Dylan Yeo brachte bei freier Sicht die Scheibe auf das Tor, bei freier Sicht hatte Hannibal Weitzmann aber keine Probleme. Colby Robak versuchte es ebenfalls von der blauen Linie, Andreas Thuresson setzte nach und traf zum Ausgleich. Schwenningen war nun besser in der Partie musste dann aber erneut einen Gegentreffer schlucken. Jon Matsumoto brachte den Puck zum Tor, wo Kevin Gagné in den Winkel abfälschte. Fast hätten die Wild Wings sogar noch einen dritten Gegentreffer bekommen, Julian Chrobot zögerte aber einen Moment zu lange vor dem freien Tor.

 

Die Gastgeber machten zu Beginn des Mittelabschnitts Druck. Will Weber zog von der blauen Linie ab und fand Allexander Weiß, der zum Ausgleich abfälschte. Tyson Spink hätte bei einem Konter beinahe sogar die Führung erzielt, Weitzmann parierte aber. Dann jubelten die Wild Wings aber doch wieder. Die Wild Wings nutzten Gewühl vor dem Tor und setzten entschieden nach. Andreas Thuresson brachte die Scheibe zur erstmaligen Führung über die Linie. Die Wild Wings waren nun voll im Spiel und kamen dank einer Überzahl zum nächsten Treffer. Tylor Spink netzte frei vor dem Tor ein.

 



 

Auch Köln kam immer wieder zu Möglichkeiten, eine davon ließ James Sheppard mit einem abgefälschten Schuss aber liegen. Schwenningen fand sich in der Folge in Unterzahl wieder, als dann Dylan Yeo und Landon Ferraro aneinandergerieten, war spätestens jetzt der Playoffkampf eröffnet. David Cerny machte weiter, wo die Wild Wings aufgehört hatten: Eigentlich wollte er die Scheibe nur zum Wechsel tief bringen, setzte dann aber nach und erzielte den fünften Treffer. Nach unsportlichem Verhalten von Sebastian Uvira spielten die Wild Wings in Überzahl weiter. Trotz zahlreicher Chancen, konnten die Wild Wings aber nicht nochmal nachlegen. Gegen Ende des Drittels konnten die Haie lange nicht klären und hatten Glück, dass die Gastgeber nur das Torgestänge trafen.

 

Die letzten 20 Minuten starteten die Haie mit Justin Pogge im Tor. Mit einer Doppelchance eröffnete Jon Matsumoto den Schlussabschnitt. Die Haie drückten weiter und kamen durch Marcel Müller zum Anschlusstreffer. Andreas Thuresson verpasste es wenig später, den alten Abstand wiederherzustellen. Nach einer Keilerei spielten die Wild Wings in Überzahl, verpassten es aber den Deckel drauf zu machen. Auf der anderen Seite verpasste Jason Akeson den direkten Ansschluss, Joacim Eriksson war zur Stelle. Am Ergebnis sollte sich nichts mehr ändern. 

 

Da Straubing in Wolfsburg nach 60 Minuten gewinnen konnte, war trotz des Erfolges die Saison für die Wild Wings beendet.

 

Spiel vom 18.04.2021: Schwenninger Wild Wings - Kölner Haie

 

Tore:

0:1 |5.|Akeson (Matsumoto)
1:1 |14.|Thuresson (A. Weiss / Robak)
1:2 |17.|Gagné (Matsumoto / Ugbekile)
2:2 |22.|A.Weiss (Weber / Bourke)
3:2 |23.|Thuresson (A. Weiss / Bourke)
4:2 |26.|Tyl. Spink (Bourke / Tys. Spink)
5:2 |32.|Cerny
5:3 |43.|Ma. Müller (Akeson / Gagné)

 


 

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(DEL/Schwenningen) PM/Kürzel (Autor) Bitte den Einleitungstext bestehend aus 2-3 Sätzen hier einfügen.

 

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PENNY-DEL, Giganten Duell mit dem besseren Ende für die Adler Mannheim, die in Berlin mit 3:1 siegen

 

(PENNY-DEL, Berlin) (Hermann Graßl)  In der Mercedes-Benz Arena empfing Berlin am vorletzten Spieltag die Adler Mannheim zum Gipfeltreffen und Rückspiel: beste Offensive im Norden gegen stärkste Defensive im Süden. Beiden Teams war ihre Poolposition in den Gruppen nicht mehr zu nehmen, dennoch wollten sie mit Playoff Mentalität auftreten und zeigen, wer nun die wahre Nummer 1 in der Hauptrunde war. Schließlich erwiesen sich die Adler aus Mannheim heute als die Mannschaft mit dem größeren Willen. Verdient entführten sie mit einem letztlich ungefährdeten 3:1 Sieg alle drei Punkte aus der Hauptstadt und sind im Head to Head Vergleich nun in Führung gegangen.

 

 

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(Foto: Citypress)

 

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Die Eisbären aus Berlin präsentierten sich gegen Nürnberg im Comeback Modus und wollten mit einem erneuten Heimsieg ihre Dominanz unter Beweis stellen. Die Eisbären entführten erst kürzlich alle Punkte aus der SAP-Arena und erwarteten heute eine auf Revanche sinnende Mannschaft von Pavel Gross. Für Pföderl und Hänelt war die Saison verletzungsbedingt zu Ende, dafür vertraute Serge Aubin auf die momentan sehr gut aufgelegten White und Noebels, musste aber ohne Goalie Niederberger und Jubilar Hördler auskommen. 

Mik: „Es ist ein gutes Jahr, bin froh Teil des Teams zu sein und hoffe auf den maximalen Erfolg. Wir arbeiten hart im Sommer und sind vorbereitet. Wir hoffen auf 3 Punkte, aber Mannheim ist ein guter Gegner. Die Umstellung ist nicht einfach, ob ich Stürmer oder Verteidiger spiele. Unser Coach ist sehr gut, redet viel mit uns und zeigt viel Videomaterial. Er gibt Vertrauen und wir müssen uns unsere Chance erarbeiten.“

 

Mannheim wollte die kürzlich erlittene Heimpleite gegen den heutigen Gegner vergessen machen und nahm den frischen Wind aus dem Krefeld Match mit. Die Adler wollten zur Offensivpower zurückfinden und an ihrer Defensive feilen. Der amtierende Champion musste ebenfalls noch auf seinen Viertelfinalgegner warten und war auf der Suche nach der Playoff Form. 

Wolf: „Wir fighten das ganze Jahr, um in die Playoffs zu kommen. Wir sind soweit und sind heiß auf die schnellste Zeit. Die freie Zeit verbringen wir mit der Familie. Wir wollen den Titel, es liegt aber noch einiges an Arbeit vor uns, bevor wir den Pokal in die Höhe heben können. Wir haben noch nicht von den Playoffs gesprochen, zuhause haben wir nicht gut gespielt.“ 

Loibl: „Heuer ist es extrem wichtig auf den Körper zu hören, um frisch zu bleiben. Heute wollen wir gewinnen und eine bessere Leistung als zuletzt zeigen; wir müssen eine Reaktion zeigen. Wir müssen zurück zu unserem Spiel finden, läuferisch gut sein, Zweikämpfe gewinnen und mehr Tore erzwingen. Es geht immer um 3 Punkte, beide Teams wollen gewinnen. Die Vorfreude ist groß bei allen, aber es sind noch 2 Spiele zu absolvieren.“

 

Berlin erzeugte gleich mächtig Druck auf das Gehäuse von Endras. Tuomie visierte schnell mal den Pfosten an. Bei einem 2 auf 1 Konter konnte Eisenschmid die Scheibe nicht optimal kontrollieren, sonst hätte es brenzlig werden können. Mannheim wurde agiler und Ancicka musste sein ganzes Können aufbieten, um den Puck letztlich unter sich einzufrieren. Noebels sollte nun die Rolle des Vollstreckers übernehmen, da sein Partner und Torproduzent Pföderl nicht mitwirkte. Beide Teams waren bisher hinsichtlich Spielanteile und Chancen gleichauf. Tuomie probierte es gleich nochmals aus spitzem Winkel, aber Endras blieb aufmerksam. Kurz danach prüfte Foucault den Adler Goalie. Die Eisbären gingen nun bissiger zu werke, dann musste auf beiden Seiten ein Akteur auf die Strafbank.

 

In der 4 gegen 4 Konstellation ging es physisch zur Sache und man sah, dass es für beide Mannschaften kein Trainingsspiel werden würde. Dann durfte noch ein Eisbär auf die Sünderbank. Bei 4 gegen 3 hatten die Adler viel Platz, schlugen jedoch auch bei 5 gegen 4 daraus kein Kapital, zumal sie sich dann selbst minimierten. Zwei Überzahlsituationen der Hausherren schlossen sich nahtlos an: in dieser Disziplin waren sie mit 24,3 % Erfolgsquote Liga Primus, während die Adler die beste Unterzahlquote aufwiesen mit 92,5 %.

 

Mit einem leistungsgerechten Remis ging es in die erste Drittelpause. Es war ein Spiel auf hohem Niveau, nur die Tore gingen ab, obwohl statistisch die Gäste mehr Schüsse verzeichneten.

Labrie: „Ich bin nach 2 Monaten zurück, ich fühle mich schon wieder ganz gut nach der Verletzung. Es gab gute Chancen auf beiden Seiten, es wird ein enges Match werden. Wir haben gute, junge Spieler, die sich gut integrieren. Heute wird das Spiel zwischen den blauen Linien entschieden, wo sich der Kampf um die Scheibe abspielt“.

 

Im zweiten Drittel stand sofort wieder Endras im Fokus des Geschehens, doch die Adler gingen in Person ihres Verteidiger Larkin in der 22. Spielminute in Führung. Unmittelbar danach folgte binnen nur 19 Sekunden der Doppelschlag durch Shinnimin, der seine Schlägerspitze geschickt in den Schuss von Akdag, übrigens nach seinem Assist beim ersten Treffer nun schon sein 251. Scorerpunkt, reinhielt. Das war eine kalte Dusche und Ansage für die Eisbären. Wie würde Berlin nach diesem frühen Schock antworten?

 

Mannheim war nun oben auf und erspielte sich weitere Gelegenheiten und die Berliner durften sich bei ihrem souveränen Goalie bedanken, dass der Rückstand nicht höher ausfiel. Labrie, heute mit dem C auf der Brust, hätte beim Gegenstoß das erste Berliner Ausrufezeichen auf der Anzeigetafel setzen können, doch Endras bleib standhaft. Bei einem erneuten 3 auf 1 Konter hatten die Eisbären viel Glück, dass der abschließende Schuss nicht gelang. Nach einem weiteren Wechselfehler auf Seiten der Berliner bekamen die Adler wieder eine numerische Überzahl vor Ancicka, die aber nicht genutzt wurde. Berlins Goalie avancierte immer mehr zum Turm in der Schlacht im Mittelabschnitt.

 

Beiden Mannschaften war die Bedeutung dieses Matches anzumerken, was sich in höherer körperlicher Intensität zeigte. Ancicka verhinderte einen Mannheimer Shorthander, während die Eisbären Endras ziemlich unter Druck setzten. Gegen Boychuk rettete er sogar mehrfach in höchster Not. Dann war es aber doch passiert, denn Olver netzte in der 36. Spielminute zum verdienten Anschlusstreffer ein.

 

Ende des Drittels war Berlin aktiver unterwegs und agierte im Powerplay, in dem sich Endras wieder öfters glanzvoll auszeichnen durfte. Die Referees verteilten die Strafen hüben wie drüben reichhaltig, wobei die Gäste öfters in der Kühlbox Platz nehmen mussten. Die Partie war weiterhin von guter Qualität geprägt. Akdag: „Der Doppelschlag war gut für uns, wir haben schon vorher viele Chancen gehabt. Wir müssen weiter Gas geben nach dem Anschluss, denn Berlin wird drücken. Fehler passieren, aber wir werden heute auf jeden Fall gewinnen.“

 



 

Zu Beginn des Schlussabschnitts überstanden die Adler eine 50 sekündliche Unterzahl schadlos. Olver erarbeitete sich eine Chance, war aber glücklos im Abschluss. Dann musste der Eisbär Dietz wegen Haltens des gegnerischen Stocks auf die Strafbank. Dieses Powerplay münzte Top Scorer Wolf in der 47. Spielminute zum dritten Mannheimer Treffer um. Wieder mussten die Eisbären einem Zwei Tore Rückstand hinterherlaufen und die Adler polierten ihre Powerplay Quote etwas auf.

 

Wieder in Unterzahl war es schwierig für die Hausherren, die Wende einzuleiten, doch sie waren giftig im Penalty Killing und zwangen die Gäste immer wieder zu Fehlern im Aufbau. Trotzdem erarbeiten sich die Adler ihre Gelegenheiten, die aber allesamt von Ancicka vereitelt wurden. 

 

Eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis gute 2 Minuten vor Spielende kam zur Unzeit für die Eisbären. Nichtsdestotrotz mussten sie nun alles in die Waagschale werfen und auch in Unterzahl Akzente nach vorne setzen. Letztlich kamen sie aber nicht mehr entscheidend heran und mussten den heute bissigeren Mannheimern alle Punkte überlassen. Die Adler nahmen somit erfolgreich Revanche für ihre vor kurzem erlittene Heimpleite gegen den heutigen Gegner. Berlin tritt am 18. April die Auswärtsfahrt nach Augsburg an und Mannheim empfängt am gleichen Tag die Krefeld Pinguine.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Berlin – Wissman:

„Im Vergleich zum letzten Mal haben wir heute zu lang gebraucht mit dem Umschaltspiel, was letztes Mal besser war. Wir haben die Scheibe zu lang gehalten. Wir müssen die Scheiben tief bringen anstelle jemanden auszuspielen. Das darf nicht passieren. Ancicka war top und wir sind froh, dass wir ihn haben.“

 

Mannheim – Krupp:

„Es war heute sehr intensiv und eine gute Antwort auf das letzte Spiel gegen Berlin. Wir waren heute bereit und nehmen alle Punkte mit. Die letzten beiden Spiele sind Vorbereitung auf die Playoffs, auch das Match gegen Krefeld ist wichtig.“

 

Spiel vom 16.04.2021

Berlin – Mannheim 1:3 (0:0|1:2|0:1)

 

Tore:

0:1 |22| Larkin (Akdag, Wolf)

0:2 |23| Shinnimin (Akdag, Smith)

1:2 |36| Olver (Ramage, Tuomie)

1:3 |47| Wolf (Katic, Desjardins) PP1

 

1. Drittel Statistik:   9:16 Schüsse, 10:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6

2. Drittel Statistik:   16:15 Schüsse, 9:17 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:8

3. Drittel Statistik:   7:10 Schüsse, 11:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:0

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Hunnius/ Schütz

 

Aufstellung:

Berlin: Ancicka, Mik, Wissmann, Olver, Streu, Tuomie, Müller, McKiernan, Noebels, Reichel, Foucault, Despres, Ramage, Labrie, Kinder, Dietz, Geibel, White, Boychuk, Fiore.

 

Mannheim: Endras, Schira, Katic, Huhtala, Loibl, Elias, Reul, Akdag, Shinnimin, Smith, Eisenschmid, Larkin, Krupp, Krämmer, Collins, Bast, Wirth, Plachta, Desjardins, Wolf.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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PENNY-DEL - Revanche geglückt: Red Bulls gewinnen gegen Iserlohn

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat gegen die Iserlohn Roosters mit 4:2 (1:0|1:1|2:1) gewonnen und sich für das 3:8 im Hinspiel rehabilitiert.

 

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( Foto EHC Red Bull München )

 


 

 

John Peterka sorgte in einer umkämpften Partie für das erste Highlight: Der gebürtige Münchner erzielte den 2000. Treffer des Clubs in der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL). Derek Roy, Philip Gogulla und Trevor Parkes steuerten die weiteren Tore zum zehnten Sieg in den vergangenen elf Spielen bei.

 

 
München und Iserlohn lieferten sich im ersten Drittel ein Duell auf Augenhöhe. Beide Teams spielten konzentriert und mussten für ihre Torabschlüsse hart arbeiten. In den Zweikämpfen krachte es. Das Heimteam hatte die erste Topchance: Peterka sprintete auf Iserlohns Tor zu, Andreas Jenike reagierte aber stark (11. Minute). Die Nummer 77 und Iserlohns Keeper waren in der 20. Minute erneut die Protagonisten: Peterka fälschte einen Schuss von Andrew MacWilliam ab, Jenike bugsierte den Puck ins eigene Tor – 1:0.

 

 

Nach der Pause drängten die Gäste im Powerplay auf den Ausgleich. Münchens Torhüter Danny aus den Birken glänzte gegen Joseph Whitney (23.) und eine Minute später gegen Casey Bailey, beim Nachschuss von Alexandre Grenier war er aber chancenlos. Die Red Bulls reagierten mit Dauerdruck. Gogulla fälschte in Überzahl an den Außenpfosten ab (26.). Im gleichen Powerplay provozierte Roy das 2:1: Der Stürmer spielte vor das Tor und Iserlohns Ryan O’Connor lenkte den Puck unter Bedrängnis ins eigene Netz (27.). Die Latte verhinderte Roys zweiten Treffer (32.).

 

 



 

 

Auch im Schlussdrittel war die Partie umkämpft. Die Red Bulls legten vor: Frank Mauer passte quer und Gogulla krönte sein starkes Comeback nach Verletzungspause mit dem 3:1 (42.). Iserlohns Antwort: Der Anschlusstreffer durch Casey Bailey (44.). Die Gäste erhöhten in der Schlussphase das Risiko und versuchten es mit dem sechsten Feldspieler – ohne Erfolg. Parkes markierte mit einem Schuss ins leere Tor den 4:2-Endstand (59.).

 

 

John Peterka: „Wir wollten die Revanche und die ist uns gelungen. Wir ziehen alle an einem Strang und zeigen das auf dem Eis.“

 


EHC Red Bull München gegen Iserlohn Roosters 4:2 (1:0|1:1|2:1)

 

Tore
1:0 | 19:08 | John Peterka
1:1 | 24:00 | Alexandre Grenier
2:1 | 26:29 | Derek Roy
3:1 | 41:36 | Philip Gogulla
3:2 | 43:31 | Casey Bailey
4:2 | 58:58 | Trevor Parkes

 

 


 

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PENNY-DEL - Straubing Tigers bleiben trotz 2:4 Heimniederlage gegen Grizzlys im Rennen um die Playoffs

 

(DEL/Straubing) (MA) Es ging um alles oder nichts für die Tigers. Doch nach der Niederlage war klar, dass man Schützenhilfe von Krefeld bekommen würde. Die gewannen ihrerseits in Schwenningen nach Verlängerung, sodass den Tigers weiterhin ein Sieg am Sonntag gegen die Grizzlys Wolfsburg reichen würde. Dabei müssen die Niederbayern gegen die Niedersachsen jedoch in den entscheidenden Situationen ein paar Handgriffe besser machen als heute. Vor allem die beiden agilen Rech und Machacek dürfen dann nicht mehr so viele Freiheiten bekommen wie heute. Allein die Tore von Eder und Brandt reichten heute nicht aus, um die Niederlage zu verhindern. 

 

(Foto: Ingo Winkelmann)

 


 

Beide Teams begannen wie erwartet. Straubing versuchte tief in die Zone der Gäste zu kommen und von dort Gefahr auszustrahlen und die Grizzlys lauerten auf ihre berüchtigten Konter Chancen. So tat sich direkt vor den Toren von Vogl und Strahlmeier erstmal wenig. Beim ersten Powerplay für die Tigers schepperte es dann, nur gemerkt hat es zuerst mal keiner. Weder Torschütze Andy Eder (7.) noch seine Kollegen. Das Klingeln am Gestänge war deutlich zu hören und dies wollten die Schiedsrichter noch einmal per Video überprüfen. Es lohnte sich für die Tigers, denn der Puck schlug genau in der Mitte des Tores ein und nicht wie gedacht an der Latte. 1:0 für die Tigers war ein Start nach Maß.

 


 


 

 

Doch Wolfsburg blieb gefährlich über die besagten Konter und einer davon führte zum 1:1 Ausgleich. Anthony Rech (11.) nahm den Pass von Machazek an und ließ Vogl im Tor aussteigen. Die Tigers blieben trotzdem gut im Spiel, hatten mehr Spielanteile aber noch nicht mehr Tore auf der Anzeige. Der zweite Abschnitt nahm einen ähnlichen Verlauf.

Die Tigers waren immer noch das tonangebende Team, mit der nötigen Vorsicht vor den schnellen Stürmern der Niedersachsen. Straubing drückte aber Wolfsburg stand sehr gut in der defensiven Zone. So dauerte es bis zur 29. Minute, ehe sich die beiden Torhüter auszeichnen konnten. Machazek prüfte Vogl und Laganiere prüfte die Reaktionsfähigkeit von Strahlmeier. Aber dann war es Zeit für die Tigers.

Marcel Brandt (30.) fing den Angriff ab, leitete den Konter ein und bekam die Scheibe im Slot zurück. Sein Schuss ging seitlich an Strahlmeier ins Netz zur 2:1 Führung. Wolfsburg sah sich gezwungen mehr zu tun und sie erhöhten in der Tat den Druck. Einmal hatte Vogl (33.) noch Glück, als der Puck nur Zentimeter am Tor vorbei kullerte, aber gegen Machazek (34.) zeigte er sein ganzes Können.

Doch beim nächsten Angriff war auch er machtlos. Järvinen scheitere noch, der Puck blieb heiß und Sebastian Furchner (35.) reagierte am schnellsten. Mit der Schläger kam er hinter dem Tor hervor und schlenzte zum 2:2 Ausgleich in den Winkel. Das letzte Drittel musste also die Entscheidung bringen. Auch hier dauerte es wieder lange bis die ersten Möglichkeiten kamen. Alles sah nach Eishockey-Schach aus.

Der gut aufgelegte Eder (47.) wurde von Latta in Szene gesetzt und Williams (51.) hatte ebenfalls den Führungstreffer auf dem Schläger. Beide Male reagierte Strahlmeier glänzend. Die Tigers machten vielleicht den ersten und entscheidenden Fehler. Zu langsam vollzogen sie ihren fliegenden Wechsel. Dies nutzten die Grizzlys für einen schnellen Gegenzug.

Anthony Rech’s Schuss parierte Vogl noch, aber auch hier blieb der Puck heiß und Rech konnte vor dem Tor zur 2:3 (52.) Führung noch abfälschen. Die Tigers waren unter Zugzwang, denn sollten sie verlieren könnte die Saison schon heute vorbei sein. Straubing wurde nach einem fragwürdigen Pfiff des unparteiischen auch noch reduziert und Festerling (57.) hätte alles klarmachen können.

Stattdessen kamen die Hausherren noch zu einem Powerplay. Wurm musste in die Kühlbox, Coach Tom Pokel ging “All In”, nahm Vogl vom Eis und Straubing machte, zwei Minuten vor dem Ende, mit sechs gegen vier Druck. Die Niederbayern probierten alles, doch einmal kam Spencer Machacek (60.) an die Scheibe und schlenzte sie aus dem eigenen Drittel Richtung Tor der Tigers zum 2:4 Endstand. Straubing hatte dennoch Glück im Unglück, denn auch im Fernduell zog Schwenningen nach Verlängerung gegen Krefeld den Kürzeren. Somit ist die Entscheidung um Platz vier auf Sonntag vertagt. 




Spiel vom 16.04.2021
Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg: 2:4 (1:1 | 1:1 | 0:2)

Tore:

1:0 |07.| Eder (Williams, Gormley) PP 1

1:1 |11.| Rech (Machazek, Olimb)
2:1 |30.| Brandt
2:2 |35.| Furchner
2:3 |52.| Rech (Adam)
2:4 |60.| Machacek (Festerling) SH 1 - EN

 

Strafen:
Straubing Tigers: 4

Grizzlys Wolfsburg: 6

Schiedsrichter: Rohatsch / Steingross / Gerth / Wölzmüller 

 

 


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PENNY – DEL - Schwenninger Wild Wings unterliegen den Krefeld Pinguinen - Arthur Tianulin mit vier Treffern

(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Vor dem letzten Wochenende der Hauptrunde standen die Wild Wings unter Druck. In den verbleibenden Spielen musste das Team aus Schwenningen Punkte einfahren und auf einen Straubinger Patzer hoffen. Neben Max Hadraschek fehlte auch Darin Olver und Patrick Cerveny. Gleich zwei Mal zogen die Krefelder zwei Tore davon und Schwenningen schaffte jeweils den Ausgleich. Letzteren, erst 45 Sekunden vor dem Ende. In der Overtime machte der überragende Arthur Tianulin mit seinem vierten Treffer den Zusatzpunkt für Krefeld klar.

 

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Archivbild: citypress

 


 

Will Weber brachte als erster den Puck in Richtung Gästetor, Marvin Cüpper konnte aber entsprechend abwehren. Nach 80 Sekunden, jubelten die Hausherren dann: Troy Bourke wurde von Christopher Fischer auf die Reise geschickt und schlenzte ins kurze Eck zur Führung. In der Rückwärtsbewegung leisteten sich die Wild Wings ein unnötiges Foul. Nach 12 Sekunden Überzahl stand Arthur Tianulin frei vor Joacim Eriksson und glich aus.

 

Was folgte war der Schock für Schwenningen: Maximilian Glässl zog verdeckt ab und erwischte Joacim Eriksson auf dem falschen Fuß. Die Scheibe rutschte durch und brachte die Gäste das erste Mal in Führung. Für Schwenningen kam es sogar noch schlimmer. Wieder tauchte ein Pinguin vor dem Schwenninger Tor auf und versenkte eiskalt. Arthur Tianulin schockte die Schwarzwälder erneut. Krefeld blieb am Drücker, eine der wenigen Schwenninger Chancen ließ Alex Weiss liegen. Kurz vor der Pause kamen dann die Wild Wings zu einer Überzahl. Zwar fanden die Wild Wings gut in die Formation und feuerten einige Male ab, ein Tor sollte aber nicht gelingen.

 

Schwenningen versuchte nach Wiederanpfiff Druck zu machen. Nach kurzer Drangphase der Gäste folgte ein Schenninger Powerplay. Die erste Chance hatten aber die Gäste. Für Schwenningen verpasste Travis Turnbull im Slot den Anschluss, Marvin Küpper rettete aber mit der Schulter. In der Folge schafften es die Wild Wings nicht ihr Spiel aufzuziehen. Krefeld machte den eigenen Slot zu und lauerte auf Kontermöglichkeiten.

 

Nach einem Aufbaufehler der Krefelder schnappte sich David Cerny die Scheibe und ließ Marvin Cüpper, mit seinem dritten Saisontreffer, aussteigen. Nicht einmal eine Minute später jubelten die Hausherren erneut. Andreas Thuresson wurde sträflich alleine gelassen und stellte wieder alles auf Anfang. Krefeld kam zwei Minuten vor Pause auch nochmal gefährlich vor das Schwenninger Gehäuse, Alex Blank verpasste aber knapp.

 

Der Schlussabschnitt begann mit der kalten Dusche für die Wild Wings. Troy Bourke vertändelte die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie und ließen einen Konter zu. Arthur Tianulin bedankte sich und machte den Hattrick perfekt. Erneut mussten die Wild Wings einem Rückstand hinterherlaufen. Es folgte eine noch kuriosere Szene: Lucas Lessio kam zum Alleingang, Joacim Eriksson eilte ihm entgegen, legte sich quer und holte den Krefelder von den Beinen. Bei angezeigter Strafe musste Brett Olson nur noch das leere Tor treffen.

 



 

Die Schwarzwälder antworteten prompt und schlossen nach 73 Sekunden einen Konter erfolgreich ab. Im Nachschuss machte Kapitän Travis Turnbull den direkten Anschlusstreffer. Es entwickelte sich ein Spiel mit offenem Visier. Schwenningen warf nochmal alles nach vorne und zog den Torhüter. 45 Sekunden vor dem Ende sollte der Ausgleich dann doch noch fallen: Andreas Thuresson bescherte seinem Team zumindest einen Punkt.

 

In der Overtime scheiterten für die Wild Wings Tylor Spink und Andreas Thuresson, ehe auf der anderen Seite Joacim Eriksson retten musste. Nur wenig später war es erneut Arthur Tianulin, der Eriksson ein viertes Mal überwinden konnte. Da im Parallelspiel, Straubing verloren hatte, haben die Wild Wings weiter Chancen auf die Playoffs - wenn Straubing am Sonntag einen weiteren Punkt liegen lässt und die Wild Wings gegen Köln gewinnen können.

 

Spiel vom 16.04.2021: Schwenninger Wild Wings - Krefeld Pinguine

 

Tore:

1:0 |2.|Bourke (Fischer)
1:1 |3.|Tianulin (Olson / Sacher)
1:2 |5.|Glässl (Tianulin)
1:3 |10.|Tianulin (Braun)
2:3 |36.|Cerny
3:3 |37.|Thuresson (Fischer / Weiss)
3:4 |41.|Tianulin (Blank)
3:5 |45.|Olson
4:5 |46.|Turnbull (MacQueen / Robak)
5:5 |60.|Thuresson (Huss / Robak)
5:6 |62.|Tianulin (Braun / Lessio)

 


 

SERC Schwenninger Wild Wings eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Schwenninger Wild Wings wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

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PENNY-DEL - Straubing Tigers siegen nach nervenaufreibenden 60 Minuten in Köln mit 4:5

 

(DEL/Straubing) (MA) Eishockeyherz was willst du mehr. Ein entscheidendes Spiel für beide Teams wurde heute erst in der heißen Schlussphase entschieden. Bis zuletzt war nicht sicher, wer das Eis als Sieger verlassen würde. In jedem Abschnitt wechselten die Führungen. Am Ende waren es die Straubing Tigers, die im letzten Drittel ein größeres Risiko als die Haie eingingen und sich auf ihre Routiners verlassen konnten. Ein anderer Routinier, Moritz Müller, bestritt heute sein 900. DEL-Spiel für die Kölner Haie. 

(Foto: Ingo Winkelmann) Auch Justin Pogge konnte die Niederlage nicht verhindern

 


 

Für beide Teams war es die womöglich letzte Chance, noch einmal an den vierten Platz heranzukommen. Daher galt für beide, verlieren verboten. Die Tigers erwischten einen Traumstart. 0:1 (1.) hieß es bereits nach 59 Sekunden. Laganiere setzte den Schuss an, Pogge ließ direkt nach vorne Prallen in den Schläger von Chase Balisy und der ließ Pogge mustergültig aussteigen. Aber Straubing war auch undiszipliniert. Kassierte in den ersten elf Minuten drei Strafzeiten. Als hätte man aus dem ersten Vergleich nichts gelernt und die Haie straften gnadenlos.

 


 


 

 

Im dritten Powerplay gelang Frederik Tiffels, nach einer schnellen Puckstaffete der 1:1 (11.) Ausgleich. Zuvor waren die Gastgeber schon durch Ferraro (3.), Zalewski (6.) und Müller (8.) gefährlich vor Vogl aufgetaucht. Aber die Tigers befreiten sich aus der Umklammerung der Haie. Acolatse (12.) traf nur den Pfosten und Brandt (13.) nur die Latte. Jeremy Williams machte es besser. Im Slot zog er direkt ab und es stand 2:1 (13.) für die Gäste.

T.J. Mulock hatte sogar den dritten Treffer in letzter Sekunde noch auf dem Schläger. Köln kam druckvoller aus der Kabine und dies zahlte sich aus. Jason Akeson (22.) bekam zu viel Platz und das nutzte er zum 2:2 Ausgleich. Das war das Hauptproblem der Tigers, dass sie nicht mehr so aggressiv zu Werke gingen. So entstand auch das 3:2 (24.) durch Kevin Gagne.

Es war Sheppard der den Puck allein gegen vier Straubinger behaupten konnte und dazu kam noch, dass der Schuss von Gagne durch Williams entscheidend abgefälscht wurde. Pogge im Tor der Kölner musste ganze zehn Minuten warten, bis er überhaupt einen Schuss auf sein Gehäuse bekam. Insgesamt gab es aber auch von beiden Teams nur sieben Schüsse auf die Torleute.

So machte es der Schlussmann der Haie zwischendurch selber spannend, als er hinter dem eigenen Tor den Puck an die Tigers verlor, Eder in Richtung leeres Tor feuerte, aber Tiffels als letzter Mann noch retten konnte. Genau dieser Einsatz fehlte den Niederbayern im zweiten Abschnitt im Abwehrverhalten. So ging man mit einem Vorsprung ins zweite Drittel und ging mit einem Rückstand ins letzte rein.

Sandro Schönberger sah es ähnlich: “Es ist unglaublich heute, wir haben gute und schlechte Phasen, aber was wir zwischendurch zeigen ist furchtbar. Es geht um so viel heute. Wir müssen im letzten Drittel Vollgas geben.” Und das taten die Tigers auch. Es gab alles was das Eishockeyherz begehrt und es ging Schlag auf Schlag. Andy Eder leitete sein Tor selber ein.

Von Eriksson auf die Reise geschickt konnte er Pogge auf der Fanghandseite zum 3:3 (43.) überwinden. Köln schlug zurück. Bei einer angezeigten Strafe nutzte Jason Akeson (45.) die Chance aus spitzem Winkel zur erneuten 4:3 Führung. Straubing stand fünfzehn Minuten vor Ende des Spiels mit dem Rücken zur Wand. Aber die Tigers drückten, Laganiere traf kurz darauf beide Innenpfosten.

So sahen es auch die Unparteiischen nach dem Videobeweis. Kohl war der nächste Kandidat, der eine hundertprozentige Möglichkeit vergab. Wieder stand Pogge im Mittelpunkg. Er konnte den nächsten Schuss von Eder nicht weit genug abwehren, sodass der Ex-Kölner Freddy Eriksson, mit dem Rebound, zu seinem ersten Treffer in dieser Saison kam und auf 4:4 (51.) stellte. Dann wurden auf einmal die Haie in der alles entscheidenden Phase undiszipliniert.

Mulock (54.) hätte schon im Powerplay treffen können. Dies holte Kael Mouillierat (56.) nach. Dem jubilar Moritz Müller unterlief eine unschöne Aktion, bei der Ziegler verletzt das Eis verlassen musste. Müller kam mit einer zwei Minutenstrafe noch milde davon. Straubing war also wieder in Überzahl und dieses mal nutzten sie es auch aus. Kael Mouillierat tat nichts anderes, was er schon die ganze Saison macht. Er stand genau dort, wo der Puck von Acolatse hinkam.

Nun stand Köln mit dem Rücken zur Wand und Coach Uwe Krupp nahm schon früh Pogge vom Eis. Dazu kam, dass sich die Tigers selber dezimierten. Die unnötige Strafe von Laganiere nutzte Köln um mit sechs gegen vier auf dem Eis die Verlängerung zu erzwingen. Die letzten zwei Minuten lang, spielten die Gastgeber in Überzahl, kamen aber gegen geschickt agierende Tigers nicht mehr durch. Tiffels vergab in letzer Sekunde vor Vogl und so brachten die Gäste den wichtigen Sieg unter Dach und Fach.

 

Stimmen zum Spiel:

Kael Mouillierat (Tigers): “Wir brauchten diese drei Punkte unbedingt. Wir sind im letzten Drittel nochmal zurückgekommen. Jetzt haben wir quasi noch zwei weitere Playoffspiele vor der Brust und wir müssen dort auch so engagiert spielen wie im letzten Drittel.”

Dominik Tiffels (Haie): “Das ist ganz bitter. Wir haben heute wirklich gut gespielt, aber das Ergebnis stimmt halt nicht. Wir wussten die Tigers kommen noch mal im letzten Drittel und haben es gut gemacht. Wir haben es aber nicht in den letzten Spielen vermasselt, sollte es nicht mehr klappen für uns.”

 

Spiel vom 14.04.2021
Kölner Haie - Straubing Tigers: 4:5 (1:2 | 2:0 | 1:3)

Tore:

0:1 |01.| Balisy (Laganiere) 

1:1 |11.| F. Tiffels (Matsumoto, Gagne) PP 1
1:2 |13.| Williams (Eder)
2:2 |22.| Akeson (Matsumoto, Ugbekile)
3:2 |24.| Gagne (Sheppard)
3:3 |42.| Eder (Eriksson) 

4:3 |45.| Akeson (Barinka, Sill)
4:4 |51.| Eriksson (Eder)
4:5 |56.| Mouillierat (Acolatse, Williams) PP 1

Strafen:
Kölner Haie: 6
Straubing Tigers: 8

Schiedsrichter: Schrader / Schukies / Kowert / Leermakers

 

 


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PENNY-DEL, Düsseldorf deklassiert Augsburg mit 7:1 und wahrt seine Playoff Chance

 

(PENNY-DEL, Augsburg) (Hermann Graßl)  Viertes Heimspiel in Folge: Am 40. Spieltag empfing Augsburg die Düsseldorfer EG zum ‚Do or Die Game‘, d.h. die Fuggerstädter mussten unbedingt nach 60 Minuten gewinnen, wollten sie ihre letzte Chance auf Platz 4 wahren und gleichzeitig auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Die DEG war auch zum Punkten verdammt und hatte wie Augsburg die letzten beiden Partien verloren. Dies war das erste Aufeinandertreffen, bevor es in drei Tagen das Rückspiel gab. Schließlich deklassierte Düsseldorf dank ihrer 3 Doppeltorschützen und eines souveränen Hane die Augsburger Panther hochverdient mit 7 zu 1 und hält Anschluss an die Playoff Plätze.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 

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Augsburg hatte 2 Heimpleiten hintereinander zu verkraften und musste heute Abend die Rheinländer auf Distanz halten, um seine Minimalchance aufrechtzuerhalten. Ohne Viveiros aber mit Sezemsky, der im Powerplay seine Stärken ausspielen sollte, wollten die Panther dieses Unterfangen angehen. Moeser: „Meine Aufgaben als Manager: die Spieler einchecken, bevor sie in die Kabine kommen, Fieber messen, 2-3 mal testen, Statistiken führen, Gesundheitszustand kontrollieren, 2-3 Stunden für Corona investieren, alle Ergebnisse prüfen und die Informationen weiterleiten. Wir müssen heute gewinnen als auch bei der DEG sowie gegen Berlin. Wir müssen unsere Hausaufgaben zuerst machen. Düsseldorf wird bissig sein, wir brauchen 60 Minuten gutes Eishockey.

 

Düsseldorf konnte aus den letzten 5 Spielen lediglich 2 Siege verbuchen und wollte punktemäßig wieder in die Top 4 aufrücken. Das torreiche aber letztlich nach Penalty Schießen verlorene Spiel im Frankenland war vom Team um Harold Kreis sicher verdaut, um mit frischem Elan die Festung bei den Schwaben einzunehmen. Fischbuch: „Im 2. Drittel hatten wir die ersten 4 Minuten verschlafen, deswegen wurde das Spiel verloren. Ich fühle mich in meiner 2. Heimat sehr wohl. Mit der Leistung geht es immer besser, unser Ziel ist definitiv die Playoff Teilnahme. Augsburg kämpft zuhause hart, wir müssen über 60 Minuten unsere Strategie, sprich eine überragende Teamleistung, durchziehen.

 

Ebner: „Wir verbringen viel Zeit miteinander und lernen von den Mitspielern dazu. Wichtig ist, gut essen, viel trinken und viel schlafen, dann ist man bereit. Heute ist es für uns ein ‚Do or Die Spiel,' aber wir dürfen heute nicht verschlafen!“

 

Welch ein Auftakt für die Gäste: bereits nach 13 Sekunden netzte Flaake zum Führungstor für die Gäste ein. Keller sah dabei etwas unglücklich aus. Wie würden die Hausherren auf diesen frühen Schock reagieren? Sie hatten sich sicherlich den Beginn komplett anders vorgestellt. Für Augsburgs Goalie war es nun eine Mammutaufgabe, diesen schnellen Einschlag möglichst bald zu vergessen; es war nämlich der erste Schuss auf sein Gehäuse. Für die DEG war es hingegen ein Start nach Maß. Augsburg antwortete mit wütenden Angriffen, doch Düsseldorf war hier schnell in der Partie und entgegnete mit gut vorgetragenen Vorstößen.

 

In den ersten 10 Minuten war Düsseldorf optisch klar überlegen, sie zeigten bisher ein solides Auswärtsspiel mit guter Struktur und durchdachten Angriffen. Diese Performance mündete dann in ihren zweiten Treffer in der 10. Spielminute, wiederum durch Flaake, der heute on Fire zu sein schien. Ebners 200. Scorerpunkt war dabei ein Jubiläum. Bei den Gästen klappte nun fast alles, bis Hane für die DEG einen Monster Save auspackte und den Anschluss verhinderte. Das war die erste echte Duftmarke der Panther.

 

5 Minuten vor der Sirene gab es das erste Powerplay für die Hausherren, welches die Gäste gut verteidigten. Augsburgs Quote in Überzahl blieb weiterhin Negativwert in der gesamten Liga. Danach war der Pfosten dem dritten Düsseldorfer Tor im Weg. Fischbuch zielte etwas zu genau. Düsseldorf legte einen furiosen Start hin und ging mit einer verdienten 2 Tore Führung in die Kabine. Sie hatten wohl die Lehren aus dem gestrigen Match gezogen. Augsburg war nun gefordert und benötigte eine schnelle Wende im zweiten Drittel. Sezemsky: „Der Rückstand hat uns gar nicht aus dem Konzept gebracht. Es war ein suboptimaler Start, dann haben wir Chancen kreiert. Wir brauchen den Anschlusstreffer und müssen mehr Scheiben vors Tor bringen.“

 

Im Mittelabschnitt dauerte es nur 50 Sekunden, bis Fischbuch die Scheibe zum dritten Mal hinter Keller versenkte. Es bahnte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie zu Beginn der Partie an. Die Fehlerkette bei den Hausherren lud die Gäste regelrecht dazu ein. Jetzt wurde es ein richtig hartes Stück Arbeit für die Panther, die dann zum ersten Mal in Unterzahl durchhalten mussten. Kammerer verfehlte dabei das leere Tor nur knapp, als Keller zuvor den Winkel verkürzen wollte. Für die Moral war es gut, dass der AEV diese brenzlige Situation überstand.

 

Düsseldorf trat weiterhin mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf. Einmal ließ Hane einen Rebound zu, der aber keine Folgen hatte. Augsburg bekam nun die zweite Gelegenheit zum Anschluss bei numerischer Überlegenheit: die Gäste beschützten ihr Gehäuse jedoch vorbildlich, was jedem Defensiv Coach Freude bereitet. Im Powerbreak prüfte Referee Schadewaldt nochmals seine Schulter, nachdem er beim Bully auf dieselbe fiel; letztendlich erhielt er das Go zum Weitermachen.

 

Die Fuggerstädter übten dann eine lange Druckphase bei 5 gegen 5 aus und spielten die Gäste müde, ohne dass was Zählbares heraussprang. Düsseldorf zog sich mit Bedacht zurück, wenn sich nicht eine klare Chance zum Vorstoß ergab. Die Panther verbrachten mehr Zeit in der Zone der Gäste und igelten sich teilweise dort ein, damit die DEG nicht so schnell wechseln konnte wegen des weiteren Weges zur eigenen Bank. Keller strahlte nun die nötige Sicherheit aus bei den Fernschüssen der Gäste. Nichtsdestotrotz konnte aber Augsburgs Goalie den vierten Treffer für die DEG verhindern. Torschütze war Carey in der 39. Spielminute; die DEG brauchte heute nicht viele Chancen für ihre Erfolgserlebnisse, zweifellos Effektivität pur.

 

Düsseldorf baute die Führung weiter aus und hatte mit Hane einen bestens aufgelegten Torwart im Rücken. Die Panther brauchten schnellstmöglich ein Erfolgserlebnis, um vielleicht doch noch heranzukommen. Flaake.: „Wir spielen bisher gut und solide, müssen aber geradlinig bleiben und dürfen nicht durch Querpässe den Augsburgern Chancen ermöglichen. Bei meinem ersten Tor habe ich es einfach mal probiert und irgendwie kullerte er rein.“

 



 

Im Schlussabschnitt setzte Coach Tuomie ein erstes Zeichen mit einem Torwartwechsel: Kickert übernahm und für Keller war der Arbeitstag zu Ende. LeBlanc musste bereits nach 11 Sekunden auf die Sünderbank, was die Aufgabenstellung für die Panther nicht unbedingt leichter machte. Im Konter hätte es beinahe eine 2 auf 1 Konstellation gegeben. Schließlich versenkte Carey mit seinem zweiten Tor die Scheibe humorlos hinter Kickert, für den es kein idealer Einstand war. Mit diesem deutlichen 0:5 sollte die Begegnung gelaufen sein, aber im nächsten Powerplay gab es die Gelegenheit, mit einem Erfolgserlebnis eine Aufholjagd einzuleiten.

 

Am ausgezeichneten Gäste Goalie Hane bissen sich die Panther heute durchweg die Zähne aus. Düsseldorf tat nun nur noch das Wesentlichste und zog sich etwas zurück. Mit einem schnörkellos vorgetragenen Angriff verdienten sich die Hausherren ihren ersten Treffer am heutigen Abend in Person von McClure in der 51. Minute. Noch war ausreichend Zeit für ein Husarenstück, nichts war unmöglich beim schnellsten Mannschaftssport der Welt, doch in erneuter Unterzahl wohl schwerlich zu realisieren. 

 

Bei einem 2 auf 1 schaffte es die DEG tatsächlich nicht, die Scheibe im Tor unterzubringen. Nowak erwies sich für seine Farben als äußerst wertvoller Teamplayer und blockte in bravouröser Manier einen Augsburger Schuss.

In der 56. Spielminute machte Fischbuch das halbe Dutzend voll. Damit gab es für die DEG gleich drei Doppeltorschützen am heutigen Abend. Kurz danach agierten die Düsseldorfer wieder im Powerplay und Olimb markierte in der 59. Spielminute sogar das 1:7 aus Sicht der Gäste.

 

Augsburg bestreitet am 16.4. das Rückspiel bei der Düsseldorfer EG.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Augsburg – Holzmann:

„Wir haben uns heute blamiert, mehr ist dazu nicht zu sagen. So ein frühes Gegentor kann passieren, aber wir haben es versäumt, unsere Chancen im 2. Drittel zu nutzen. Wir wussten genau worum es heute geht, mir fehlen die Worte, es ist nur peinlich.“

 

Düsseldorf – Hane:

„Ich habe heute mit einer besseren defensiven Leistung als gestern gerechnet. Heute war es umso wichtiger, dass wir die Punkte mitgenommen haben. Die frühen Tore zu Drittelbeginn waren hilfreich, nach dem 0:4 fühlten wir uns sehr gut. In unseren letzten beiden Spielen müssen wir punkten.“

 

Spiel vom 13.04.2021, 18.30 Uhr

Augsburg – Düsseldorf 1:7 (0:2|0:2|1:3)

 

Tore:

0:1 |01| Flaake (Jensen, Barta)

0:2 |10| Flaake (Ebner, Ehl)

0:3 |21| Fischbuch (Olimb)

0:4 |39| Carey (Jensen)

0:5 |42| Carey (Cumiskey, Ehl) PP1

1:5 |51| McClure (Stieler, Lamb)

1:6 |57| Fischbuch (Kammerer, Ebner)

1:7 |59| Olimb (Cumiskey, Ehl) PP1

 

1. Drittel Statistik:   10:10 Schüsse, 6:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:   12:11 Schüsse, 13:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

3. Drittel Statistik:    9:14 Schüsse, 12:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Schadewaldt/Schukies

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Valentine, Bergman, Eisenmenger, LeBlanc, Abbott, Rogl, Lamb, Hafenrichter, Stieler, McClure, Haase, Tölzer, Sternheimer, Payerl, Kristo, Sezemsky, Holzmann, Clarke, Miller.

 

Düsseldorf: Hane, Jensen, Cumiskey, Flaake, Barta, Ehl, Nowak, Brejcak, Fischbuch, Olimb, Kammerer, Johannesen, Ebner, Eder, Carey, Karachun, Jahnke, From, Svensson, Alanov. 

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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PENNY-DEL 6:1 gegen Bremerhaven – Red Bulls München für Königsklasse qualifiziert

 

(München) PM Der EHC Red Bull München hat bei den Pinguins Bremerhaven eindrucksvoll mit 6:1 (1:1|3:0|2:0) gewonnen und sich vorzeitig für die Champions League qualifiziert. Justin Schütz und John Peterka erzielten Doppelpacks, Trevor Parkes und Maximilian Kastner die weiteren Tore gegen den Tabellenzweiten der Gruppe Nord. Sicher ist seit Montagabend auch, dass die Münchner im Playoff-Viertelfinale der PENNY DEL Heimrecht haben werden.

 

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(Foto: Citypress)

 


Beide Teams starteten nur drei Tage nach Münchens 6:2-Hinspielerfolg offensiv – und mit Toren: Anders Krogsgaard brachte die Pinguins früh in Führung (2. Minute). Schütz antwortete nach einem Pass von Parkes in den Slot mit dem Ausgleich (5.). Beide Teams hatten im ersten Drittel gute Aktionen, Gäste-Keeper Danny aus den Birken und Bremerhavens Brandon Maxwell verhinderten aber weitere Treffer.

 

Stark in der Verteidigung und eiskalt im Abschluss – die Red Bulls dominierten im Mittelabschnitt. In der 30. Minute verzögerte Chris Bourque bei einem 2-auf-1-Konter, seinen Querpass veredelte Parkes zum 2:1. München legte nach: Scheibengewinn Yasin Ehliz, Steilpass Kastner und Peterka mit dem Tunnel – 3:1 (31.). Zwölf Sekunden vor der Drittelpause erzielte Kastner aus dem Handgelenk den vierten Treffer.

 

Die Gäste ruhten sich im Schlussabschnitt nicht auf ihrem Vorsprung aus – im Gegenteil: Schütz erhöhte nach Vorlage von Parkes auf 5:1 (42.). Peterka markierte aus spitzem Winkel den 6:1-Endstand (58.) beim neunten Sieg in Folge.

 

Don Jackson: „Im zweiten Drittel sind wir aufgewacht. Wir haben wirklich schöne Tore geschossen. Ich freue mich auf die Playoffs.“

 

Endergebnis
Pinguins Bremerhaven gegen EHC Red Bull München 1:6 (1:1|0:3|0:2)

 

Tore
1:0 | 01:27 | Anders Krogsgaard
1:1 | 04:05 | Justin Schütz
1:2 | 29:13 | Trevor Parkes
1:3 | 30:10 | John Peterka
1:4 | 39:48 | Maximilian Kastner
1:5 | 41:41 | Justin Schütz
1:6 | 57:31 | John Peterka

 



 

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PENNY-DEL - Krefeld auch im elften Spiel in Folge ohne Punkte, knapper Sieg für Schwenningen

 

(DEL/Krefeld) (Ralf Schmitt) Das elfte Match in Folge ging für die Krefelder verloren. Obwohl das Team um Kapitän Martin Schymainski ein ganz gutes Spiel abgab. Zählbares gab es allerdings nicht zu verbuchen.

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(Foto: Ralf Schmitt)

 


Zu verbuchen gab es aber einen Abend der Debütanten. Zum einen gab Constantin Braun sein Startdebut neben Lessio und Olson im ersten Block und zum zweiten gaben Back-Up Goalie Kapteinat und Stürmer Rutkowski vom Oberligisten Krefelder EV81 ihren Einstand. Durch die Verletzung von Tyanulin war die personelle Lage noch angespannter als bisher. Deswegen griffen die KEV Verantwortlichen auf diese Alternative zurück.


Besonders der 19-jährige Maciel Rutkowski tat es seinem Kameraden Blank und Hauff nach und schnupperte Luft in der PENNY-DEL. Das Krefelder Eigengewächs hatte es sich durch seine Leistungen in der Oberliga Nord auch verdient. Ebenfalls das erste Mal in dieser Liga am Puck, wenn auch nur auf der Bank, Torhüter Nils Kapteinat. Der gebürtige Gelsenkirchener kam über die Stationen Kölner Junghaie und Löwen Frankfurt an den Niederrhein.

 

Schnuppern durften auch die Krefeld Pinguine an der eigenen Führung nach nur 52m Sekunden. Im Normalfall liegt man um diese Zeit eigentlich selber zurück. Diesmal traf der Lette Buncis nach Traumpass von Glässl kurz und trocken. Ausruhen konnten sich die Gastgeber jedoch nicht, da die Wild Wings wohl nicht an den Niederrhein gefahren waren um die Punkte da zu lassen.


Kurz und knapp, zwei Minuten später glich Pfaffengut für Schwenningnen aus und wenig spätzer gingen die Gäste mit fast dem gleichen Angriff dann in Führung. Die Familien Produktion des Spink Duos vollendete letzlich Tyler Spink (12.). Sein Zwillingsbruder Tyson hatte mustergültig vorgelegt. Krefelds Chancen wieder gleich zu ziehen, blieben durch Buncis, Niederberger und Schymainski ohne Folgen für die Gäste.

 


 


 

Im zweiten Drittel, waren der heimischen Mühen Grenzen gesetzt. Schwarz-Gelb zeigte Einsatz und Freude am Spiel. Die KEV Seite wollte sich augenscheinlich in guter Erinnerung halten. Das Team der Pinguine spielte munter mit und hatten durchaus durch zweimal Blank und zweimal Lessio ihre Möglichkeiten. Letzterer hatte wohl mit Turnbull auf Wild Wings Seite ein private Rechnungen offen. Jedenfalls lieferten sich die beiden des öfteren verbale Wortgefechte. Aber, der Tabellenvierte aus dem Süden schien immer Herr der Lage. Torlos ging dieses Drittel zu Ende. Auch weil beide Goalies einen sehr guten Tag erwischt hatte.


Sowohl Eriksson auf Seiten der Gäste, wie auch Cüpper im Pinguine Tor. Dieser Spielfilm war auch im letzten Abschnitt vorherrschend. Der KEV mühte sich um den Ausgleich. Wie so oft reichten die eingesetzten Mittel nicht aus umd den berühmten Bock noch umzustossen. Selbst das äusserste Mittel griff nicht: Cüpper machte Platz für einen sechsten Feldspieler. Es blieb bei diesem knappen Ausgang.

 

Die Pinguine gegenüber den letzten Spielen, stark verbessert, nutzten ihre durchaus vorhandenen Chance aber nicht. Morgen Abend gegen Mannheim stellen sich die Krefelder in dieser Saison zum letzten Mal vor heimischem "Publikum" vor.

 


Spiel vom 12.04.2021
Krefeld Pinguine - Schwenninger Wild Wings 1:2 ( 1.2 | 0:0 | 0:0 )

Tore:
1:0 | 1.| Buncis ( Schymainski, Glässl)
1:0 | 3.| Pfaffengut ( Bassen, Yeo)
1:2 |12.| Spink Tyl. ( Robak, Spink Tys.) PP1

 

Zuschauer: Keine

Strafen: Krefeld 4, Schwenningen 4

Hauptschiedsrichter: Benjamin Hoppe, Lasse Kopitz,
Linienrichter: Joep Leermakers, Andreas Kowert,

 


 

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Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Krefeld Pinguinen in unserer Galerie.

www.deutschlandcup.de – Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-krefeld.de - Weitere Informationen über das Eishockey in Krefeld von eishockey-online.com.

 

 

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PENNY-DEL, 5:2 Comeback Sieg von Iserlohn in Augsburg dank eines bärenstarken Top Duos Bailey und Grenier

 

(PENNY-DEL, Augsburg) (Hermann Graßl)  Drittes Heimspiel hintereinander im Curt-Frenzel-Stadion: dieses Mal empfingen die Panther die Iserlohn Roosters, die ebenfalls mittendrin waren im Kampf um den begehrten letzten Playoff Platz. Beide Teams waren im Zugzwang und quasi zum Siegen verdammt, wollten sie ihre Chance weiterhin wahren.In einem abwechslungsreichen Match drehten die Iserlohn Roosters einen 2 Tore Rückstand und kehrten am Ende mit einem deutlichen 5 zu 2 Sieg in die Heimat zurück auch dank einer herausragenden Performance von Bailey und Grenier.

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 

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Augsburg sollte seine derzeitigen Heimpartien nutzen, um die notwendigen Punkte einzufahren. Die Fuggerstädter durchlebten in den letzten 5 Begegnungen eine Berg- und Talfahrt und wollten heute Abend zur Erfolgskonstanz zurückkehren. Der AEV musste jedoch auf seinen Defender Viveiros verzichten, für den die Saison zu Ende war und auf Trevelyan nach dessen geblocktem Schuss im letzten Spiel gegen Wolfsburg. LeBlanc: „Es gibt keinen echten Grund für unsere Powerplayschwäche. Es wird sicher ein heißes Match heute, aber wir schauen nur auf uns und denken von Spiel zu Spiel.

 

Iserlohn erlebte im letzten Heimspiel ein Desaster und war bestimmt auf schnelle Wiedergutmachung aus. Trotz einer Partie weniger befanden sich die Roosters noch voll auf Kurs für die Playoffs und wollten heute ihre Krallen ausfahren und ihre chronische Auswärtsschwäche vergessen machen. Steven Whitney konnte heute nicht mitauflaufen. Baxmann: „Wir denken von Spiel zu Spiel, müssen ein anderes Gesicht zeigen als zuvor. Heute ist ein großes Match. Wir müssen füreinander da sein und uns gegenseitig unterstützen. Wir müssen gut aus der Kabine kommen und 60 Minuten voll da sein. Die kritischen Phasen müssen wir überstehen und Kaltschnäuzigkeit an den Tag legen.“ Friedrich: „Hier ist immer eine hitzige Atmosphäre, es wird trotz fehlender Fans ein hartes Match heute. Für uns ist es ein Endspiel, wir werden alles in die Waagschale werfen für 3 Punkte. Es geht um die Wurst, wir müssen alles geben, die Checks zu Ende fahren und mit Willenskraft agieren.“

 

Nachdem es für beide Mannschaften heute um sehr viel ging, sollte es eine körperlich betonte Auseinandersetzung werden. Iserlohn legte gleich mal furios los mit zwei guten Gelegenheiten. Beide Teams waren nicht unbedingt die Frühstarter in der Liga, doch heute galt es von Anfang an hellwach zu sein. Gesagt getan, in der 3. Spielminute brachte Max Eisenmenger den AEV mit der ersten Torchance höchsteffektiv in Führung. Ganz cool und mit viel Übersicht tanzte er Jenike dabei aus. Das war eine kalte Dusche für die Roosters, die sich viel vornahmen.

 

Die Panther blieben dran und legten in der 5. Spielminute mit ihrem zweiten Schuss sofort zum 2 zu 0 nach. Torschütze war McClure, der nach seiner Verpflichtung bisher in schöner Regelmäßigkeit gepunktet hatte. Für Jenike war es mehr als ärgerlich, weil ihm die Scheibe etwas unglücklich durch die Hosenträger rutschte. Das war sehr bitter für die Gäste, die solide begannen. Ihr erstes Unterzahl meisterten sie sehr gut, doch kurz danach musste Buschmann in die Kühlbox; so konnten sie nicht richtig ins Spiel kommen.

 

Abbott scheiterte dann per Alleingang an Jenike. Die aktuelle Verunsicherung merkte man den Gästen an, die sich von dem frühen Doppelschlag bisher noch nicht erholt zeigten. Dann blieb Baxmann nach einem harten Check schmerzverzerrt hinter Jenike liegen und machte sich sofort in Richtung Kabine auf. Wir drücken ihm die Daumen, dass er nicht ernsthafter verletzt ist! An Defendern herrschte bei den Sauerländern nicht grad Überfluss. Kurz vor Ende des Drittels hatte Lowry die Top Gelegenheit zum Anschluss auf seinem Schläger, der Puck lag aber nicht optimal auf dem Eis.  

 

Nach gutem Start der Gäste übernahm Augsburg immer mehr das Geschehen und ging mit einer 2 Tore Führung zum Pausentee. Iserlohn verlor zu viele Scheiben und ließ etliche Turnovers zu. Gegen Ende des ersten Spielabschnitts kamen die Gäste jedoch besser in Schwung. Eisenmenger: „Ich hatte ein wenig Glück, dass die Scheibe so zu mir durchkam. Wir haben Iserlohn gut unter Druck gesetzt. Wir müssen weiter einfach spielen und die Pucks tief bringen.“

 

Auf Seiten der Roosters kehrte Jens Baxmann im Mittelabschnitt nicht zurück; der Check gegen ihn führte zu vielen Diskussionen um eine eventuell härtere Bestrafung des Übeltäters. Nun musste sich zeigen, ob Iserlohns Coach dem Verteidiger der 4. Reihe Elten das Vertrauen gab, die Stelle von Baxmann einzunehmen. Greniers Pfostenschuss bei eigenem Powerplay war zumindest mal ein erstes Ausrufezeichen im Mittelabschnitt. 

 

Weitere Strafzeiten verteilten sich dann gerecht auf beiden Seiten. Und dann war es doch passiert, als Bailey mit einem perfekt getimten Handgelenkschuss in der 25. Spielminute die Roosters zum ersten Mal auf die Anzeigetafel brachte. Diesen Treffer hatten sie sich redlich verdient, weil sie nun mehr investierten; an der Torschuss Statistik war dies deutlich abzulesen. Dieses Erfolgserlebnis motivierte die Gäste sichtlich, die weitere Einschussmöglichkeiten herausspielten. Nun war es eine Partie auf Augenhöhe, in der beide Teams sich ihre Chancen erarbeiteten und Iserlohn im Spiel richtig ankam. 

 

Nach dem Powerbreak waren die Hausherren wieder im Vorwärtsgang und durften erneut in Überzahl agieren. Dabei bekamen die Gäste im 2 auf 1 Konter die scheinbar 100%ige Chance zum Ausgleich, doch der Puck fand nicht seinen angedachten Weg ins Gehäuse hinter Keller, der gerade noch seine rechte Schiene auspackte und fantastisch rettete. Der wieselflinke kleingewachsene Whitney sorgte stets für viel Wirbel vor dem Augsburger Tor. In Unterzahl sorgte Keller mit einem Monster Save für Aufregung und Verzweiflung bei den Roosters.

 

Der AEV hielt weiterhin eine knappe Führung. Iserlohn münzte seine vielen Gelegenheiten nicht in Tore um und lief dem Rückstand hinterher, nahm aber ca. 90 Sekunden numerische Überlegenheit in das letzte Drittel mit. Buschmann.: „Wir sind gut reingekommen, waren viel besser und sind näher dran. Bei Baxmann gibt es keine Prognose. Wir müssen unsere Chancen besser nutzen, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Ich bin zuversichtlich für das letzte Drittel.“

 



 

Im Schlussabschnitt musste das Team vom Seilersee noch eine Schippe drauflegen und an ihr gutes Mitteldrittel anknüpfen. Riefers übte heute eine Doppelrolle als Stürmer und Verteidiger aus. Lowry konnte dann doch noch jubeln über seinen Ausgleichstreffer in der 41. Spielminute im Powerplay. Die Hausherren mussten nach 4 Spielen ohne Gegentor in Unterzahl wieder mal einen Treffer hinnehmen. Nun wurde die Partie immer hitziger und physischer, man merkte den Akteuren die heutige Bedeutung deutlich an. Augsburg nahm jedoch zu viele Strafen, das könnte sich durchaus rächen. Bei Clarkes Vorstoß fehlten nur Zentimeter, denn Jenikes Kufe hatte was dagegen.

 

Und schon wieder übte sich Iserlohn im Powerplay, aber die Panther erspielten sich die 1A Chance zum Shorthander bei einem 2 auf 1 Konter. Es war mächtig was los in dieser Begegnung, welche nun in die heiße Endphase ging. Nach einem kapitalen Fehler von Valentine in der Iserlohner Zone gingen die Gäste in Person von Grenier in der 50. Spielminute erstmals in Führung. Dies war ein kurioses Tor, denn vom Spielgerät des schon am Boden liegenden Augsburger Verteidigers Holzmann wurde die Scheibe unglücklich ins Tor abgefälscht. Die Roosters hatten das Spiel komplett gedreht, und Grenier schnürte in der 54. Spielminute seinen heutigen Doppelpack mit einem unter die Latte gezimmerten Schlagschuss. Ausgerechnet Grenier, der in den letzten Partien nicht mehr traf, avancierte heute Abend zum Man of the Match, zumal er bei vier Iserlohner Toren beteiligt war.

 

Keller hielt mit seinen Saves seine Farben noch im Spiel, aber die Roosters waren nun auch mental obenauf und fokussierten sich auf ihre Defensivarbeit. Der AEV zog 2 Minuten vor Schluss den Goalie, doch Bailey, der den Iserlohner Torreigen eröffnete, besiegelte in der Schlussminute mit seinem Empty Net Goal die Niederlage der Fuggerstädter. Nach 6 Auswärtspleiten hintereinander holte Iserlohn mit einem couragierten Auftritt einen Zwei Tore Rückstand auf und sicherte sich am Ende alle 3 Punkte. Den Ausfall von Baxmann kompensierten die Roosters sehr gut und hatten einen bestens aufgelegten Grenier in ihren Reihen zusammen mit seinem kongenialen Partner Bailey. 

 

Augsburg bestreitet am 13.4. das nächste Heimspiel gegen Düsseldorf, während Iserlohn am gleichen Abend Schwenningen empfängt.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Augsburg – Tuomie:

„Wir haben heute zu viele Strafen genommen. Das hat uns zu viel Energie gekostet , wenn man so oft Unterzahl spielt. Es ist immer noch alles offen um den Kampf um Platz 4. Wir haben gutes Eishockey gespielt, hatten aber zu viele unnötige Scheibenverluste.“

 

Iserlohn – Grenier:

„Wir brauchten eine schnelle Antwort, wir spielten gut und strukturiert. Manchmal hüpft der Puck für einen richtig. Hoffentlich bleibt das so, dies war ein eminent wichtiger Sieg. Wir müssen dranbleiben.“

 

Spiel vom 11.04.2021, 19.30 Uhr

 

Augsburg – Iserlohn 2:5 (2:0|0:1|0:4)

 

Tore:

1:0 |03| Eisenmenger M. (Sternheimer, Hafenrichter)

2:0 |05| McClure (Hafenrichter, Rogl)

2:1 |25| Bailey (Grenier, O‘Connor)

2:2 |41| Lowry (Grenier, Bailey) PP1

2:3 |50| Grenier

2:4 |54| Grenier (Reinhart)

2:5 |60| Bailey (Raymond) ENG

 

1. Drittel Statistik:   12:9 Schüsse, 7:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

2. Drittel Statistik:   10:16 Schüsse, 14:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 10:6

3. Drittel Statistik:    7:10 Schüsse, 9:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Rantala/Steingroß

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Rogl, Lamb, Clarke, Payerl, Kristo, Valentine, Bergman, Holzmann, LeBlanc, Abbott, Haase, Tölzer, Hafenrichter, Stieler, McClure, Sezemsky, Kharboutli, Eisenmenger, Sternheimer.

 

Iserlohn: Jenike, Ankert, Baxmann, Riefers, Weidner, Lowry, Reinhart, Buschmann, Bailey, Grenier, Whitney, O´Connor, Raymond, Aubin, Jentzsch, Friedrich, Elten, Fleischer, Raedeke, Lautenschlager.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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PENNY-DEL - Straubing Tigers müssen eine 3:5 Niederlage gegen Kölner Haie einstecken

 

(DEL/Straubing) (MA) Im Nachhinein weiß man, dass die ersten beiden Drittel die entscheidenden waren. Straubing gab zwar nie auf, hatte auch die Hand an den Punkten, aber Köln spielte es in einer heißen Schlussphase, sicher nach Hause. Die Tigers waren heute zu oft auf der Strafbank. Vor allem die Fouls in der Offensiven Zone führten letztendlich die Haie auf die Siegerstraße.

 

(Foto: City Press) Auch Mat Robson konnte die Niederlage nicht mehr verhindern

 


 

Eine gute viertel Stunde lang passierte wenig im Eisstadion am Pulverturm. Es gab kaum gute Möglichkeiten auf beiden Seiten, einzig Matsumoto (15.) fiel durch eine Einzelaktion auf. Auf unerklärliche Art und Weise brachten sich die Tigers dann selber in Bedrängnis. Balisy nahm nach Brunnhuber ebenfalls eine Strafe in der gegnerischen Zone auf sich. Köln bekam im Powerplay viel Platz und Jason Akeson hatte Zeit, von halb links den Puck scharf durch die Beine von Vogl zum 0:1 (16.) zu setzen. Kaum ging es weiter, saß Mo. Müller in der Kühlbox. Powerplay für die Tigers und 0:2 (17.) für die Haie. 

 


 


 

 

Williams wurde an der gegnerischen blauen Linie bedrängt, entschied sich für einen schwierigen Querpass und den schnappte sich Landon Ferraro. Der ging auf und davon und ließ Vogl keine Chance. Und Köln hätte noch höher führen können. Beim Schuss von Eriksson (18.) brach der Schläger, dies leitete einen Konter der Gäste ein, aber nun blieb Vogl gegen Ferraro Sieger. Die Hausherren kamen mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, nach der ersten Pause, aus der Kabine.

Ziegler (23.) vergab als erster eine Doppelchance. Jedes Team kam im zweiten Drittel auf zwei Powerplays. Die Tigers feuerten aus allen Rohren. Die Schussstarken Brandt und Williams verfehlten dabei nur knapp, oder Poggie war zu aufmerksam und entschärfte aus kurzer Distanz. Die Haie machten es besser. Gagne traf schon mal den Pfosten und den Rebound klärte Kohl noch vor der Linie. Doch dann war es so weit.

Im Powerplay landete ein abgefälschter Schuss von Matsumoto bei James Sheppard (36.) und der hatte keine Mühe mehr, den Vorsprung auf 0:3 auszubauen. Coach Tom Pokel setzte zu Beginn des letzten Abschnitts ein Zeichen und tauschte Vogl gegen Robson im Tor. Der musste aber bei der ersten Aktion der Haie gleich hinter sich greifen. Jonathan Matsumoto (42.) war in der Mitte durchgestochen, Daschner und Robson entpuppten sich nur als interessierte Beobachter und so stand es 0:4 für die Gäste.

Wer dachte, dass die Tigers sich nun aufgeben würden, war falsch gewickelt. Die Niederbayern drehten immer mehr auf und drängten die Haie in die Defensive. Brandon Gormley kam mit Schwung aus der Ecke und schlenzte platziert in den Winkel zum 1:4 Anschlusstreffer. Straubing ließ nicht mehr locker. Brandt’s Schuss landete nach Pogge’s Abwehr bei Balisy, der vertändelte, doch die Tigers hatten dieses Mal Puckglück. Antoine Laganiere sah die Möglichkeit und nutzte sie zum 2:4 (48.).

Coach Uwe Krupp sah die aufkommende Gefahr und nahm sofort eine Auszeit, um das Spiel wieder etwas zu beruhigen. Dies gelang nur mäßig. Straubing spielte Einbahnstraßen-Eishockey. Wieder machten die Tigers Druck in der Offensive. Acolatse’s Schuss wurde von Pogge zur Seite abgewehrt, dort stand Corey Tropp genau richtig und traf ins halbleere Tor zum 3:4 (54.). Da kam Frust auf bei den Haien. Marcel Müller ließ sich zu einer unschönen Aktion hinreißen, diese blieb ungeahndet und Brandt revanchierte sich mit einem harten aber fairen Check.

Beide bekamen eine Strafe, aber Müller musste in die Kabine, da er bei der Auseinandersetzung die Handschuhe ausgezogen hatte. Durch mehr Platz bei vier gegen vier, nutze Schlitzohr Jonathan Matsumoto (54.) die Gunst der Stunde. Sein Schuss landete aus der Distanz genau in den Winkel, Robson war dabei die Sicht verdeckt. Zwischen dem 3:4 und 3:5 und der Spieldauerdisziplinarstrafe für Müller lagen nur 48 Sekunden. Es war also noch Zeit auf der Uhr für die Tigers.

Mouillierat (57.) setzte das Spielgerät an den Pfosten. Danach nahm Pokel seinen Torhüter vom Eis um in den letzten zwei Minuten “All In” zu gehen. Doch die Haie stemmten sich erfolgreich gegen die stürmenden Tigers und fuhren einen wichtigen Auswärtssieg ein. Straubing verlor das Spiel heute durch ein paar leichtsinnige Fouls in der gegnerischen Zone. 

 

 

Stimmen zum Spiel:

Sandro Schönberger (Tigers): “Wir waren vielleicht bei fünf gegen fünf sogar etwas besser. Die Spezial Teams haben heute das Spiel entschieden, dann kommt noch ein Gegentor in Unterzahl dazu. Aber kompliment an die Jungs, wir haben bis zum Schluss gekämpft. Leider gibt es hin und wieder so Spiele wo weniger klappt.”

 

Justin Pogge (Haie): “Die Tigers haben so gespielt wie erwartet. Sie kämpfen immer bis zum Schluss, aber wir sind heute stark geblieben, haben dagegengehalten und wichtige Punkte geholt. Heute haben wir einfach gespielt und genauso müssen wir im Rückspiel auch agieren.”

 

 

Spiel vom 11.04.2021
Straubing Tigers - Kölner Haie: 3:5 (0:2 | 0:1 | 3:2)

Tore:

0:1 |16.| Akeson (Gagne, Tiffels) PP 1 

0:2 |17.| Ferraro (Zalewski) SH 1
0:3 |36.| Sheppard (Matsumoto, Akeson) PP 1
0:4 |42.| Matsumoto (Barinka, Akeson)
1:4 |45.| Gormley (Ziegler, Eder)
2:4 |48.| Laganiere (Balisy, Brandt) 

3:4 |54.| Tropp (Acolatse, Balisy)
3:5 |54.| Matsumoto (Gagne, Sill)

Strafen:
Straubing Tigers: 12
Kölner Haie: 10 + 20 für Ma. Müller

Schiedsrichter: Hunnius / Rohatsch / Cepik / Hofer 

 

 


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Schwenninger Wild Wings erkämpften drei Punkte gegen die Eisbären Berlin

 

(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Schwenningen empfing die Eisbären Berlin zur Revanche und war mit Blick auf die Tabelle schon fast zum Siegen verdammt. Im Line Up ergaben sich einige Änderungen. Im Tor war Joacim Eriksson zurück. Mit Darin Olver stand zudem ein Langzeitverletzter wieder auf dem Eis. Kurzfristig mussten die Schwenninger auf Dylan Yeo verzichten, dafür war aber Jamie MacQueen überraschend dabei. Neben dem gesperrten Will Weber fehlten die verletzten Max Hadraschek und Patrik Cereveny. Schwenningen gelang im ersten Abschnitt die Führung, ehe Berlin zu Beginn des Mitteldrittels ausgleichen konnte. Bis zur letzten Pause erspielten sich die Neckarstädter eine Zwei-Tore Führung. Zwar kam Berlin nochmals heran und drückte auf den Ausgleich, aber Schwenningen rettete sich - auch Dank eines Empty Net - Treffers - die Punkte.

 

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Foto: Archivbild / citypress

 


 

Nach nicht einmal einer Minute durfte Lukas Reichel auf die Strafbank. Schwenningen kam war gut in die Aufstellung, hatte aber Glück, dass Leo Pföderl bei einem Konter nur den Pfosten traf. Auf der anderen Seite verpasste Daniel Pfaffengut nur knapp die Schwenninger Führung. Giovanni Fiore war es, der eine der wenigen Torchancen des Spiels liegen lies. Beide Teams arbeiteten konsequent in der eigenen Zone. Gegen Mitte des Drittels schnupperten die Gäste am ersten Tor. Immer wieder sorgten sie für Verkehr vor dem Tor und feuerten aus allen Lagen.

 

Auf der anderen Seite verpasste Daniel Weiß, der im Slot zum Schuss kam. Die Partie wurde zunehmend hektischer. Gegen Leo Pföderl rettete Joacim Eriksson stark mit der Fanghand. Johannes Huss tankte sich darauf bis vor das Berliner Tor vor, scheiterte aber an Tobias Ancicka. Glück hatten die Gastgeber, als der Puck frei vor dem Tor lag, aber keinen Berliner Abnehmer fand. Daniel Pfaffengut scheiterte zunächst bei einem Konter, dann jubelten aber die Wild Wings: Troy Bourke legte auf den mitgelaufenen Andreas Thuresson ab, der in den Winkel abschloss. Der Torschütze musste aber direkt nach dem Treffer verletzt vom Eis.

 

Der Mittelabschnitt begann mit einer Schwenninger Strafzeit. Giovanni Fiore vergab zunächst frei im Slot, dann schlug die Scheibe aber doch ein: Jonas Müller hatte freistehend unter die Latte getroffen. Parker Tuomie scheiterte in der Folge an Joacim Eriksson. Auf Schwenninger Seite verpasste der wieder aus der Kabine gekommene Andreas Thuresson. In Überzahl versprang Alex Weiß der Puck. Auch Troy Bourke und Andreas Thuresson vergaben. Glück hatten die Wild Wings, als die Hauptstädter daraufhin zwei Konter liegen ließen.

 



 

Zur Spielmitte zog Andreas Thuresson einfach mal ab. Der Abpraller von der Bande fand den Schläger von Alexander Weiß, der aus spitzem Winkel knapp verzog. Besser machte es Christopher Fischer: Nach tollem Nachsetzen, zog er von der blauen Linie ab und brachte sein Team erneut in Front. Was folgte waren zwei Strafzeiten gegen Schwenningen und 98 Sekunden doppelte Überzahl für Berlin. Die Wild Wings überstanden und agierten konzentriert. Gerade als die WIld Wings wieder vollzählig waren, schickten die Schiedsrichter den nächsten Neckarstädter in die Kühlbox. In Unterzahl wurde Troy Bourke auf die Reise geschickt und machte den Shorthander perfekt.

 

Kurz vor der Pause hätte Jamie MacQueen fast noch erhöht, sein Schuss ging aber an die Latte. Auf der Gegenseite wäre Berlin fast noch einmal zum Anschluss gekommen, Joacim Eriksson behielt in Unterzahl aber die Übersicht.

 

Berlin drückte zu Beginn der letzten 20 Minuten auf den Anschluss. Jamie MacQueen verfehlte bei einem Schwenninger Entlastungsangriff nur knapp. Kai Wissmann zog kurz darauf knapp neben das Tor, dann war es aber soweit. Aus spitzem Winkel lupfte Matt White den Puck unter die Latte. Die Gäste hatten nun Blut geleckt und wollten den Ausgleich Kris Foucault, fälschte brandgefährlich vor Joavcim Eriksson ab. Gegen Zach Boycuk und Simon Després zeigte Joacim Eriksson, warum er so wichtig für sein Team ist. 

 

In dieser Druckphase leisteten sich die Gäste eine Strafzeit im Angriffsdrittel. Die Wild Wings nutzten die Entlastung und verpassten knapp im Slot. Berlin zog knapp Zwei Minuten vor dem Ende den Goalie. Kapitän Travis Turnbull kam an die Scheibe und nahm Maß, sein Schuss aus dem eigenen Drittel fand den Weg in das Tor zum Endstand.

 

Spiel vom 10.04.2021: Schwenninger Wild Wings - Eisbären Berlin

 

Tore:

1:0 |18.|Thuresson (Bourke / Fischer)
1:1 |23.|Müller (Pföderl / Noebels)
2:1 |31.|Fischer (Pfaffengut / D. Weiss)
3:1 |35.|Bourke

3:2 |49.|White (Tumie)

4:2 |31.|Turnbull 

 


 

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