Unterstützung für Franz Reindl bei IIHF-Präsidentschaftswahl wächst 

 

IIHF-Präsidentenwahl (München/HG) Die Präsidentschaftskampagne des Internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF) von Franz Reindl hat heute weiter Fahrt aufgenommen, als die deutschen Sportverbände dem derzeitigen Präsidenten des Deutschen Eishockey-Bundes und IIHF-Ratsmitglied öffentlich ihre Unterstützung anboten.


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(Foto: Citypress)

 


Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Deutschen Wintersport-Verbände und Teamsport Deutschlandwelcher Deutschlands führende Sportarten (Fußball, Handball, Basketball, Volleyball, Hockey) vertritt – haben Reindls Präsidentschaftskandidatur vor der Wahl auf dem Halbjahreskongress der IIHF im September in St. Petersburg öffentlich unterstützt.

 

Etwas mehr als einen Monat vor der Wahl ist diese öffentliche Unterstützung ein bedeutender Schub für Reindls Kampagne und folgt auf den Start seiner Kampagnen-Website und seines Manifests "Hockey First – Performance through Perfect Balance".  Reindls Manifest legt "Vier Linien" fest, die eine Reihe von Vorschlägen skizzieren, um das Eishockey weiter auszubauen und sicherzustellen, dass der Sport und die IIHF noch größere Höhen erreichen.

 

Über ihre Unterstützung für Reindls Kampagne sagten Vertreter der einzelnen Verbände:  

 

Alfons Hörmann, Präsident von DOSB, sagte: "Der Deutsche Olympische Sportbund unterstützt uneingeschränkt die Kandidatur von Franz Reindl für die IIHF-Präsidentschaft. Unter der Führung von Franz hat sich der Deutsche Eishockey Bund (DEB) stark weiterentwickelt. Der Verband ist in 7 Jahren von 70 auf 102 Mitgliedsorganisationen angewachsen. Auch die Nationalmannschaft hat ihre Erfolgsbilanz deutlich verbessert und ist vom 13. auf den 5. Platz der Welt vorgerutscht, was Eishockey zu einer der erfolgreichsten deutschen Sportarten macht. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Vision und Entschlossenheit von Franz auch das internationale Eishockey in neue Dimensionen führen wird."

 

Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV) und Sprecher der Deutschen Wintersport-Verbände, sagte: "Franz hat große Führungsstärke, Leidenschaft und Vision bewiesen, um die äußerst erfolgreichen IIHF Eishockey-Weltmeisterschaften 2010 und 2017 zu organisieren. Dies zeigt, dass er über alle wichtigen Fachkenntnisse und Erfahrungen verfügt, die erforderlich sind, um enorme Vorteile für die IIHF zu schaffen und die Organisation durch die nächste Phase ihres globalen Wachstums zu führen."

 

Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB) und Sprecher von Teamsport Deutschland, sagte: "Als Teamsport Deutschland, das die fünf führenden Mannschaftsverbände mit den Profiligen Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball und Fußball vertritt, freuen wir uns, dass Franz für die IIHF-Präsidentschaft kandidiert. Seine außergewöhnliche Fähigkeit, Menschen rund um das gemeinsame Ziel des Sports zusammenzubringen, prädestiniert ihn für eine erfolgreiche Präsidentschaft."

 

 

Sportliche Karriere: 

 

Als Spieler

  • Gesamtstatistik: 861 Spiele, 955 Punkte (481 Tore/474 Assists)
  • Bronzemedaille, Innsbruck 1976 Olympische Winterspiele
  • 3 Mal Olympia-Teilnehmer: Innsbruck 1976, Lake Placid 1980, Sarajevo 1984
  • Teilnahme an neun IIHF World Championships
  • Dreimaliger deutsche Eishockey-Meister: 1978, 1981, 1985
  • Teilnehmer am Canada Cup 1981
  • Top Scorer der 1. Bundesliga 1982
  • Karriereende als Spieler 1988

Als Trainer

  • Head Coach der deutschen Nationalmannschaft beim World Cup of Hockey 2004
  • Assistant Coach der Nationalmannschaft bei drei IIHF Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Winterspielen (1991-1994)
  • Head Coach des SC Riessersee in der zweiten deutschen Liga (1988-1991)

Highlights in administrativen Positionen

  • Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (seit 2014) 
  • Beteiligt bei 26 Eishockey-Weltmeisterschaften und sechs Olympischen Spielen
  • IIHF Council Mitglied (seit 2016)
  • IIHF Chairman Competition & Coordination Committee (2016-2021)
  • IIHF Chairman bei verschiedenen IIHF Events (seit 2016)
  • Organisationschef der IIHF Weltmeisterschaften in Deutschland (2001, 2010 und 2017)
  • Erster CEO der unabhängigen Deutschen Eishockey Liga DEL (1994-1996)
  • Sportdirektor und Generalsekretär der deutschen Nationalmannschaft (2003-2011)
  • General Manager der deutschen Nationalmannschaft beim World Cup of Hockey (1996)
  • Präsident des Teams Europe beim World Cup of Hockey 2016
  • Vizepräsident der Champions Hockey Liga (CHL) seit 2018

Der dreimalige Olympia-Teilnehmer und Bronze-Medaillengewinner von Innsbruck 1976 Franz Reindl sagt über sich selbst:

 

„Ich habe mein ganzes Leben dem Eishockey verschrieben – zunächst aIs Sportler und Olympionike, und in der letzten Zeit als Präsident des DEB und IIHF Council Mitglied. Die Eishockey-Welt hat mich geprägt und zu der Person gemacht, die ich heute bin. Es ist mir eine große Ehre, nun meine Bewerbung für die Kandidatur als IIHF Präsident zu erklären. Ich danke dem Deutschen Eishockey-Bund, dass er meine Kandidatur unterstützt.” [Quelle: Eishockey News vom 5.Juni 2021]

 



DEB Logoeishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

 

Straubing Tigers entscheiden auch zweiten Vergleich gegen Innsbruck für sich

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Den Vergleich am Wochenende konnten die Straubing Tigers für sich entscheiden. Bereits am Freitag bezwang man die Tiroler in deren eigener Halle mit 0:2 und heute im Rückspiel war es ein verdienter 5:2 Erfolg. Neuzugang David Elsner konnte sich dabei zweimal in die Torschützenliste eintragen. Fast alle Tore vielen in Überzahl. 

(Foto: City Press) Andreas Eder setzte den Schlusspunkt beim 5:2 Sieg seiner Tigers 

 


 

 

Beide Teams hatten zu Beginn mit Schwierigkeiten im Aufbau zu kämpfen. Doch Straubing kam dem Tor der Innsbrucker immer näher. Im ersten Powerplay der Partie, war man auch gleich erfolgreich. Ian Scheid schlenzte über die Fanghand von McCollum, dem die Sicht auf die Scheibe leicht verdeckt war. Insgesamt konnte Pokels Team erneut in Überzahl überzeugen. Man spricht teilweise sogar schon von einer Frühform. Recht früh gab es auch die erste Rauferei. Cody Lampl und Thomas Mader mussten anschließend die Sünderbank für fünf Minuten nutzen. Im zweiten Abschnitt lief der Scheibe auf beiden Seiten besser durch die Reihen. Den Niederbayern gelang erneut ein Unterzahltreffer. Im Doppelpass mit Cody Lampl, gelang David Elsner sein erster Treffer an diesem Nachmittag zum 2:0.

Die Gäste wollten das Ergebnis aber so schnell wie möglich korrigieren. In einer weiteren Überzahl für Innsbruck klappte es dann auch mit dem ersten Treffer gegen die Tigers. Zach Magwood stand völlig frei und erzielte den 2:1 Anschluss. Noch einmal wechselte man die Seiten und da dauerte es nicht lange bis der 2:2 Ausgleich markiert wurde. Wieder war es Zach Magwood in Überzahl, der Sebastian Vogl den Puck in den Winkel setzte. Aber die Tigers eroberten die Führung wieder zurück. Erneut war es David Elsner und wieder war es ein haltbarer Schlenzer zum 3:2 für die Gastgeber. Den Tirolern schwanden die Kräfte und Straubing schraubte das Ergebnis in den letzten Minuten durch Mike Connolly und Andreas Eder zum 5:2 Endstand. 

 

 

Straubing Tigers - HC TIWAG Innsbruck 5:2 (1:0, 1:1, 3:1)

1:0 (11:40) Scheid (Akeson, Elsner, PP1)
2:0 (30:41) Elsner (Lampl, Eder, SH1)
2:1 (34:24) Magwood (McGauley, Leavens, PP1)
2:2 (42:16) Magwood (McGauley, PP1)
3:2 (47:32) Elsner (Balisy, Kohl)
4:2 (56:19) Connolly (Mouillierat, Akeson)
5:2 (57:36) Eder (Elsner, Scheid)

 

Straubing Tigers: Vogl (Karhunen) – Klein, Lampl, St. Denis, Balisy, Valenti – Manning, Scheid, Mouillierat, Connolly, Akeson – Brandt, Kohl, Samanski, Eder, Elsner – Zimmermann, Daschner, Brunnhuber, Mulock, Baßler

 

HC TIWAG Innsbruck: McCollum (Swette) – Lattner, Boruta, Leavens, McGauley, Muigg – Messner, Bourque, Dostie, Huntebrinker, Feldner – Betker, Jakubitzka, Bär, Magwood, Ulmer – Ludin, Mader, Winkler, Paulweber

Schiedsrichter: Schadewald/Schütz

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Ingolstadt verliert Vorbereitungsspiel vor Zuschauer gegen Jagr-Club Kladno

 

Vorbereitung (Ingolstadt/CD) Der ERC Ingolstadt traf am heutigen Sonntag Nachmittag vor 1.680 Zuschauer in der Saturn Arena auf den Jagr-Club Rytiri Kladno. Leider stand die lebende 49-jährige Eishockey-Legende nicht auf dem Eis. Bekanntester Spieler auf Seiten der tschechischen Aufsteiger war der langjährige NHL Veteran und Kapitän Tomas Plekanec. 

 

 

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(Foto: Jürgen Meyer)

 


Nach 532 Tagen fiel der Puck wieder vor Zuschauer in der Saturn Arena, und die warteten vergeblich auf die Nummer 68. Jaromir Jagr spielte zwar vor zwei Tagen und erzielte dabei einen Assist, gönnte sich heute jedoch eine Pause. Für Kladno war dies das fünfte und für Ingolstadt erst das dritte Vorbereitungsspiel. Beide Teams hatten ein ausgeglichenes Punktekonto nach Siegen und Niederlagen. 

 

In einer spannenden und engen Partie konnten sich die Gäste aus Kladno mit 1:4 erfolgreich durchsetzen. Für Ingolstadt geht es in der Vorbereitung noch gegen Bietigheim, bevor es dann gegen Bozen und die Vienna Capitals geht.  

 

Im ersten Drittel konnten sich die Hausherren die besseren Spielanteile erarbeiten und gingen bereits nach nur drei Minuten durch Emil Quaas in Führung. Kurz darauf schlugen jedoch die Ritter zurück und konnten ausgleichen. Kladno war vor allem beim Konterspiel stark und hatte zum Ende des ersten Drittels im Powerplay eine Druckphase, und so zeigte Kevin Reich im Ingostädter Tor warum man ihn geholt hatte. 

 

Sein Gegenüber Landon Bow stand im zweiten Drittel im Mittelpunkt, da Ingolstadt drückte und mit einigen guten Schüssen gefährlich agierte. Das Heimteam war spielbestimmend, hatte sehr viele Möglichkeiten, doch erneut gab es einen schnellen Gegenstoß und einen Traumpass vor das Ingolstädter Tor, der zum 1:2 (34.) führte. Kurz vor der zweiten Sirene netzte der erfahrenste Spieler auf dem Eis, Tomas Plekanec zur 1:3 Führung ein. 

 

Ingolstadt startete gut und druckvoll in den Schlussabschnitt und kam weiterhin zu vielen Torchancen, gerade mit einem Mann mehr auf dem Eis war man drauf und dran, den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch symptomatisch für dieses Spiel gab es in Unterzahl einen Konter der Gäste und es klingelte zum vierten Mal im Gehäuse von Kevin Reich. Mit dieser 1:4 Niederlage für die Panther ging das Spiel dann zu Ende. 

 

Die Fans konnten sich nach dem Spiel allerdings noch auf die offzielle Saisoneröffnung mit dem Auftritt einer Liveband freuen. 

 

Stimme zum Spiel:

 

Kevin Reich: "Endlich mal wieder ein Spiel vor Fans, es hat sehr viel Spaß gemacht, natürlich ist es schade, dass wir nicht gewinnen konnten. Kladno war effektvi und geduldig, die haben ihre Chancen genutzt."

 

 

Sonntag, 22.08.2021, Saturn Arena

ERC Ingolstadt - Ryttiri Kladno 1:4 (1:1|0:2|0:1)

Tore:
1:0|03.|Emil Quaas (Stachowiak, Hüttl)
1:1|05.|Daniel Ciampini (Nilsen, Plekanec)
1:2|34.|Matej Beran (Filip)
1:3|39.|Tomas Plekanec (Ciampini) 
1:4|53.|Adam Kubik (Beran) UZT 

 


Zuschauer: 1680

 


 

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 (Tomas Plekanec - Foto: Jürgen Meyer) 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Mannheim bezwingt Bietigheim nach zähem Ringen erst nach Penalty Schießen mit 5:4

 

PENNY-DEL (Bietigheim/HG)  In der EgeTransArena in Bietigheim fand am heutigen Samstag der dritte Härtetest für den Aufsteiger in die höchsten Eishockey Liga statt. Hierfür wählte man als Gegner keinen Geringeren als die etablierte Truppe der Adler Mannheim. Die bisherigen Vorbereitungsspiele gestaltete man zufriedenstellend und man konnte sich schon gut auf die Anforderungen in der Premium Liga einstellen. Schließlich bezwang der 8-fache deutsche Meister aus Mannheim nach Penalty Schiessen den Neuling knapp mit 5 zu 4 in einem sehr guten Eishockeyspiel.

 

 

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(Foto: Jan Simecek)

 


Bietigheim war gerüstet für den zweiten Auftritt gegen ein Top Team aus der Penny DEL, nachdem man vor 3 Tagen gegen Wolfsburg mit 0:3 nichts zu holen hatte. Das Team um Headcoach Dany Naud hatte sich für das Abenteuer „erste Liga“ nur punktuell verändert und ganz auf die Erfahrung der bewährten Protagonisten gesetzt. Prominentester Neuzugang war ihr Torwart Sami Aittokallio aus Tampere, der zuvor beim zweimaligen finnischen Meister Ässät Pori unter Vertrag stand.

 

Mannheim hatte bereits drei Testspiele in den Knochen, wobei man gegen zwei Schweizer Top Clubs einen Sieg und eine Niederlage verbuchte. Gegen die Kölner Haie verlor man knapp in der Overtime. In der Defensive hat Pavel Gross mit der Gallionsfigur Holzer und dem Finnen Melart aufgerüstet; den Sturm ergänzte er hochkarätig mit den beiden Kanadiern Dawes und Szwarz, dem Russen Iskhakov und dem Rückkehrer Rendulic. Außerdem durften die Offiziellen das junge Ausnahmetalent Wohlgemuth in der Pfalz begrüßen. Mit den beiden Youngstern Elias hatten die Adler noch einen weiteren Trumpf in den Händen.

 

Bei den Hausherren konnten letztlich Menner und Kuqi nicht mit von der Partie sein. Es ging gleich recht munter los mit jeweils einem Abschluss auf beiden Seiten. Die Gäste aus der Kurzpfalz übernahmen das Kommando und drückten auf den finnischen Goalie der Steelers, der sofort mächtig zu tun hatte. Mannheim legte los wie die Feuerwehr und Bietigheim konnte nur reagieren oder sich mit einem Icing befreien. Die Stimmung der zahlreich erschienen Fans war eine Augenweide und gab dieser Partie den standesgemäßen Rahmen.

 

Nach gut 5 Minuten feuerten die Hausherren ihren ersten Schuss auf Brückmann ab, während im Gegenzug Elias Versuch eine sichere Beute von Aittokallio wurde. Chancenplus ganz klar auf Seiten der Adler, die schnell zeigen wollten, wer Herr im Hause sein würde. Sheen im 1 auf 1 wurde dann geschickt abgedrängt. Den Anfangsdruck der Mannheimer überstanden, schlugen die Steelers eiskalt zu und McKnight brachte seine Farben in der 8. Spielminute etwas überraschend in Führung. Dann agierten die Adler im Powerplay und erzielten durch Plachta humorlos den schnellen Ausgleich. Nun verstärkte Mannheim wieder seine Angriffsbemühungen und schnürte die Hausherren in deren Zone ein, ein Spiegelbild der ersten 8 Minuten. Einen Konter der Steelers konnte Weiß nicht optimal zu Ende fahren.

 

Nachdem Brückmann einen gefährlich abgefälschten Schuss von Jasper abwehrte, durfte Aittokallio wieder sein Können unter Beweis stellen. Den guten Handgelenkschuss von Weiß nach einem Sahne Pass von Prommersberger konnte der Goalie der Adler gekonnt weglenken. Das erste Drittel ging emotional zu Ende, als kurz nach der Sirene gegen Eisenschmid noch eine Strafe ausgesprochen wurde. Mit einem etwas glücklichen Remis für den Aufsteiger, der sich durchaus gut verkaufte, ging es zum Pausentee.

 

Im Mittelabschnitt durften die Steelers in Überzahl ran, doch die Adler verteidigten ihre blaue Linie souverän und nur ein Zufallsprodukt brachte Brückmann dann in Bedrängnis. Erst als die Kurpfälzer wieder komplett waren, hatten die Hausherren zwei riesige Chancen, doch der Torwart von Mannheim bewahrte seine Mannschaft mit Glanzparaden zum richtigen Zeitpunkt vor dem erneuten Rückstand. Nun hatte Bietigheim in den Anfangsminuten mehr vom Spiel und das Team um Pavel Gross konnte sich nicht strukturiert befreien.

 



 

In ihrem zweiten Powerplay zogen die Adler gekonnte Pass Stafetten auf, scheiterten aber immer wieder am Finnen im Tor der Steelers, mit dem die Hausherren definitiv einen sehr guten Fang gemacht haben für die DEL. Ihre eigene Überzahl konnte Bietigheim nicht in Zählbares ummünzen trotz einer 2 auf 0 Situation gegen Ende der numerischen Überlegenheit. Dann waren die Adler wieder einen Mann mehr auf dem Eis, doch die Hausherren verteidigten ihre Box gekonnt und ließen wenig anbrennen. Einen satten Schuss von Plachta wehrte Aittokallio mit der Schulter ab.

 

Bei einem 3 auf 2 sorgte Desjardins nach tollem Zuspiel von Plachta für die erneute 1 Tore Führung, die nach der Druckphase der Gäste eine logische Folge war. Mannheim blieb am Drücker und versuchte gleich nachzulegen. Bei einer Entlastungsaktion hatte Jasper fast den Ausgleich auf seinem Schläger und Sheen prüfte Brückmann zum wiederholten Mal. 30 Sekunden vor der Sirene demonstrierte Akdag sein Können mit der Scheibe. Nach 40 Spielminuten nahmen die Adler einen knappen Vorsprung mit ins Schlussdrittel.

 

Im Schlussabschnitt erwischten die Steelers den perfekten Start und konnten durch Stretch in der 41. Spielminute den Ausgleich herstellen. Diesen Treffer hatten sie sich redlich verdient nach dem gelungenen Mittelabschnitt. Doch die Freude währte nur Sekunden, denn postwendend gingen die Adler wieder in Führung durch einen frechen Bauerntrick von Bergmann.Dies versprach ein abwechslungsreiches letztes Drittel zu werden, in dem die Steelers wieder mutiger und agiler zu werke gingen. Somit war für die nötige Spannung gesorgt. Danach hatte Preibisch nach genialem Zuspiel die Mega Ausgleichschance, doch der Innenpfosten hatte was dagegen.

 

Bei Reuls Pfostenkracher hatte Aittokallio das Glück des Tüchtigen. Preibisch zweites Solo in Unterzahl brachte sogar den erneuten Ausgleich. Dieses Mal belohnte er sich für sein beherztes Engagement und die Adler waren etwas verunsichert, denn nur kurze Zeit später drehten die Hausherren den Rückstand und ging mit 4 zu 3 in Front. Torschütze war Constantin Braun mit seinem Premierentor für Bietigheim. Ca. 4 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit ging Pavel Gross All in und nahm seinen Goalie vom Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers. Für diesen frühen Mut war der Mannheimer Coach in der Liga bekannt. Dieser Schachzug wurde schließlich 2 Sekunden vor Ablauf der Strafe belohnt mit dem Ausgleich durch Bergmann in der 58. Spielminute. Plachta ermöglichte das feine Zuspiel.

 

Die Overtime musste die Begegnung entscheiden, in der nach einem harten Einsteigen von Holzer Sheen zu Boden ging wegen hohem Stock. Somit konnte Bietigheim fast die komplette Verlängerung mit einem Mann mehr agieren, da Holzer für sein Vergehen 2 plus 2 Strafminuten aufgebrummt wurden. Nun galt es für die Steelers geduldig vorzugehen, sie mussten nichts überstürzen. Die Adler überstanden die ersten beiden Minuten in numerischer Unterlegenheit weitgehend problemlos, zu abgebrüht waren sie in solchen brenzligen Situationen. Es fehlte beim Team um Danny Naud die nötige Präzision, so dass die Lücke vor Brückmann nicht gefunden wurde.

 

Letztlich endete die Verlängerung torlos und das Penalty Schießen würde definitiv den Sieger ermitteln: Für die Steelers traf nur Stretch und Rendulic war der Matchwinner für Mannheim in einer gutklassigen Partie mit vielen positiven Ansätzen für beide Teams.

 

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(Foto Jan Simecek) 

 

Testspiel vom 21.08.2021

 

Bietigheim Steelers – Adler Mannheim 4:5 (1:1|0:1|3:2|0:1)

 

Tore :

1:0 |08| McKnight (Preibisch)

1:1 |09| Plachta PP1

1:2 |35| Desjardins (Plachta)

2:2 |41| Stretch (Schüle)

2:3 |41| Bergmann

3:3 |50| Preibisch SH1

4:3 |52| Braun

4:4 |58| Bergmann (Plachta) PP2

4:5 |65| Rendulic PenaltySchießen

 

Zuschauer : 1.970

 

Aufstellung :

 

Bietigheim: Aittokallio , Kojo, Prommersberger, Renner, Schüle, Schoofs, Naud, Braun, Ribnitzky; Hauner, Weiss, Breitkreuz, Kneisler, Jasper, Sheen, McKnight, Stretch, Zientek, Preibisch, Wenzel.

 

Mannheim: Brückmann; Holzer, Lehtivuori, Akdag, Melart, Reul, Larkin, Wirth, Dziambor; Dawes, Szwarz, Eisenschmid, Bergmann, Iskhakov, Rendulic, Krämmer, Plachta, Desjardins, Tosto, Klos, Elias F.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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PENNY-DEL Grillmeisterschaft: Nord Duell - Bremerhaven gegen Wolfsburg

 

PENNY-DEL (HG)  Das vorletzte Duell um die Grillmeisterschaft von PENNY-DEL bestritten die beiden Teams aus dem hohen Norden, die Fischtown Pinguins gegen die Grizzlys Wolfsburg. Am Grill kämpften heute auf Seiten von Bremerhaven Tim Lutz und Maximilian Franzreb gegen Armin Wurm und Gerrit Fauser von Wolfsburg um die entscheidenden Punkte, was den ersehnten Platz 1 anging, der ja zur Berechtigung eines famosen Grillevents für die gesamte Mannschaft nötig war. Die VW Städter wollten auf gar keinen Fall im Haifischbecken der Pinguins verköstigt werden, somit legten sie sich sowas von ins Zeug, um diesen Wettkampf siegreich zu gestalten.

 

 

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(Foto: Citypress / PennyDEL)

 


Auf dem heutigen Menu Zettel stand die Zubereitung von leckerem Fleisch, gegrilltem Gemüse, gerösteten Zwiebeln, Knoblauch Baguette und zum Nachtisch tollen Schoko Softcakes. Nach dem komplett vegetarisch geprägten letzten Duell freuten sich die Teilnehmer über diesen Grill Klassiker und gingen demzufolge hochmotiviert an den Start, auch wenn in Bremerhaven der Fisch normal dominiert.

 

Beim Shopping im PENNY Einkaufsmarkt zeigte sich der Vorteil des schon 8 Jahre eingespielten Wolfsburger Duos, die nahezu „beziehungsreif“ ihre Shoppingliste abwickelten.

 

Lasse Kopitz demonstrierte seine Zwiebelschneidekünste beim Grizzlys Duett und Ruth Hofmann ließ sich mit einem Kaltgetränk charmant überzeugen von den Bremerhavener Jungs. Ob sich das am Ende sogar noch vorteilhaft auswirken würde? Der Referee war von der strukturierten Arbeitsweise der Wolfsburger sehr angetan, nur beim Baguette spielten sie eher die dunkle Seite der Kreation aus. Dafür erwies sich Armin Wurm als der Süßspeisenexperte schlechthin, der in höchster Präzision das Dessert präparierte.

 

Maxi Franzreb erinnerte sich bei der Zubereitung an den famosen Nudelauflauf seiner Oma und die Grizzlys waren erpicht, hier am Grill für die Wiedergutmachung des entgangenen Meistertitels zu sorgen. Die VW Städter ließen es sich auch nicht nehmen, bei ihren Kontrahenten mal zu probieren, das sprach sicher für die Pinguins und deren Kochkünste.

 

Es wurde die bis dato härteste Entscheidung am Grill von allen Duellen – letztlich entschied bei diesem Battle auf Augenhöhe der Videobeweis und ausschlaggebend war am Ende, dass die herausfordernde Zubereitung ihrer 3 unterschiedlichen Fleischsorten den Fischtowns einen Tick besser gelang als das schwierige Flanksteak den Grizzlys, die sich schon siegessicher wähnten. Diesen Punkterückstand konnte das Duett Wurm/Fauser auch bei der Performance nicht mehr wettmachen. Letztlich wird es für Wolfsburg auch keinen Titel bei der Grillmeisterschaft geben.

 

Armin Wurm war sichtlich enttäuscht, aber den undankbaren 2. Platz sind sie ja bereits auf dem Eis gewohnt.

Beide Teams wurden mit Standing Ovations von der Jury bedacht ob dieser herausragenden kulinarischen Leistung. Beide Duos befinden sich nun in bester tabellarischer Gesellschaft knapp hinter den Kölner Haien aber mit respektablem Vorsprung vor dem aktuell vierten, den Wild Wings. Die DEG hat immer noch die rote Laterne inne.



 

 



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Dolomiten Cup2021 - Van Pottelberghes zweiter Shutout sichert dem EHC Biel-Bienne den ersten Turniersieg mit einem 2:0 gegen Augsburg

 

Dolomiten Cup 2021 (Neumarkt, Südtirol) (HG)   In der Würtharena in Neumarkt duellierten sich im Finale des Dolomiten Cups 2021 die Panther aus Augsburg und der EHC Biel-Bienne. Dies versprach ein hochinteressantes Endspiel zu werden, zumal sich beide Kontrahenten bereits aus der CHL kennen, als man sich 2019 im Achtelfinale gegenüberstand und der AEV sich erst in der Overtime knapp geschlagen geben musste. Die damalige Begegnung löste regelrechtes Gänsehautfeeling aus bzw. wie die Schweizer zu sagen pflegen Hühnerhautgefühle waren zu spüren. Demzufolge war heute ein guter Zeitpunkt für eine kleine Revanche. Schließlich setzte sich die Qualität der Special Teams von Biel gegen Augsburg durch: der Debut Teilnehmer aus der Schweiz krönte seine herausragende Performance mit einem 2 zu 0 Finalsieg.

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Die Augsburger Panther präsentierten sich gegen Team Italien bereits in beeindruckender Frühform und standen völlig verdient in ihrem nunmehr schon siebten Finale in diesem top besetzten Cup. Die Abstimmung auf dem Eis war schon sehr gut und die Neuverpflichtungen gaben einen sehenswerten Einstand, der die Erwartungen der begeisterten Fans höherschraubt.  Das heutige Geburtstagskind Lamb, der 33 Jahre alt wird, war sicher hochmotiviert.

 

Der EHC Biel-Bienne rang in spielerischer Manier den Champion aus Berlin nieder und konnte dabei u.a. auf die Qualitäten eines Gaetan Haas setzen, dessen Rückkehr sich jetzt schon bezahlt gemacht hat. Als Debut Teilnehmer beim diesjährigen Dolomiten Cup zeigten die Schweitzer eine hervorragende Leistung, die Lust auf mehr macht. Aufgrund der geringeren Regenerationszeit war man gespannt, ob die Schweizer ihr Forechecking analog wie gegen Berlin aufs Eis bringen oder doch mehr passiv agieren würden. Der Ausfall von Grossmann wog gerade in diesem Finale schwer. Biel konnte heute nur mit 6 Verteidigern auflaufen und hatte somit ein kleines Lineup. Headcoach Törmänen stand heute ebenfalls nicht hinter der Bande.

 

Biel startete mit einem aggressiven Forechecking und Stampfli visierte gleich mal den Kasten von Keller an, doch die Scheibe wanderte ins Fangnetz. Eine ausgeprägte Physis war gleich zu spüren und die Emotionen schlugen hoch nach einem harten Check eines Augsburgers. Daran sah man, wie ernst die Teams dieses Finale nahmen. Einen Freundschaftscharakter hatte das Match definitiv nicht. Eine 4-minütige Überzahl war die Folge dieser körperlichen Auseinandersetzung. Der AEV verteidigte seine Box aufopferungsvoll und die ersten 2 Minuten blieben ohne Wirkung. Letztlich überstanden die Fuggerstädter diese erste brenzlige Situation in einer hitzigen Begegnung und sofort waren ihre Fans stimmungsvoll zur Stelle.

 

Im Powerplay versenkte die Gallionsfigur Haas in der 12. Spielminute den Puck mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss unhaltbar hinter Keller zur 1 zu 0 Führung. Im direkten Gegenzug hätte der AEV beinahe die sofortige Antwort gegeben. In einer extrem intensiven Begegnung bei sommerlichen Temperaturen in der Halle zeigten beide Teams ein beherztes und niveaustarkes Match.

 

Augsburg musste unbedingt von der Strafbank wegbleiben, denn nur 2 Minuten später schlug ein fulminanter Schlagschuss von Rathgeb trocken im Gehäuse ein. Der EHC Biel nutzte konsequent seine Möglichkeiten, musste aber dann in Unterzahl ran nach einem harten Bandencheck gegen Nehring, der selbst schon mal mit längeren Verletzungen zu kämpfen hatte.

 



 

Nachdem auch Geburtstagskind Lamb in der Sünderbox Platz nehmen musste, durfte Biel-Bienne im Mittelabschnitt mit Powerplay beginnen. In einem von vielen Strafzeiten gekennzeichneten Match nahm der EHC Biel eine beruhigende zwei Tore Führung mit. Haase: „Wir müssen vorsichtiger agieren und mit den Strafen aufpassen, denn Biel ist eine technisch gute Mannschaft. Vorne müssen wir unser Powerplay besser nutzen, dann können wir ausgleichen. Wir wollen unbedingt den Turniersieg, denn gewinnen ist immer cool.“

 

Im zweiten Drittel durfte man gespannt sein, wie der EHC Biel das aufreibende Match gegen Berlin vom Vortag verarbeitet hatte und eventuell doch dem hohen Tempo aus dem ersten Drittel Tribut zollen musste. Die Eisqualität machte beim Abendspiel einen soliden Eindruck und schürte Hoffnung auf ein weiterhin schnelles Match. Biel zog sein gewohntes schnelles Pass Spiel auf, das Powerplay brachte jedoch nichts Zählbares mehr ein. Es blieb weiterhin physisch hart an der Grenze.

 

Trevelyan rauschte dann hart in die Bande, doch gottseidank ohne größere Blessuren, er ging aber vorsichtshalber vorzeitig in die Kabine zur Behandlung. Demzufolge war Pederson gefordert, seine Reihen umzustellen. Dann packte van Pottelberghe einen Monster Save aus und hielt den perfekt getimten Schluss von Clark irgendwie mit dem Ellbogen über das Gestänge. Das hätte eigentlich der Anschlusstreffer sein müssen. Augsburg zog das Tempo nun an und erspielte sich eine weitere gute Chance.

 

Nächstes Powerplay für die Fuggerstädter nach einer Bankstrafe gegen Biel wegen zu vieler Feldspieler stand an: die Schweizer demonstrierten jedoch ein effektives Penalty Killing. Weitere Handgreiflichkeiten bahnten sich bei einem Gewühl vor dem Bieler Goalie an, was zu Strafen auf beiden Seiten führte. Lange Zeit im Mittelabschnitt hatten sich die Gemüter scheinbar beruhigt. Rathgeb auf Seiten von Biel erwies sich heute als aggressive Leader, war er doch fast bei allen Konflikten auf dem Eis mit dabei.

 

Unmittelbar nach seiner Strafe lief Künzle dank eines genialen Aufbau Passes von Pottelberghe allein auf Keller zu, doch letztlich lag nur er im Tor und nicht die Scheibe. Rathgeb visierte dann die Latte an. Die Offensivbemühungen seitens der Schweizer nahmen zu gegen Ende des Drittels. Hischiers Stickhandling war sehenswert bei seinem Move vor Keller. Biel verstärkte den Druck nochmals mit schnellen Pass Staffagen, aber der AEV hielt dagegen und kreierte auch noch Chancen. Die anfängliche Dynamik ging im Mittelabschnitt etwas verloren, nichtsdestotrotz blieb es ein hochklassiges Match, in dem noch alles drin war.

Forster: „Augsburg spielt ein intensives Forechecking, wir versuchen dagegenzuhalten. Augsburg muss langsam aufmachen, wenn sie ausgleichen wollen; das gibt uns mehr Raum für Konter. Wir müssen ihnen den Stempel aufdrücken.“

 

Im Schlussabschnitt kam es darauf an, wie der AEV aus der Kabine kam. Van Pottelberghe bewahrte sein Team mit dem Save des Tages vor dem Anschluss, sah sich nun aber einem weiteren Powerplay der Augsburger gegenüber. Seine Ruhe und Gelassenheit hat er auch seinem Mentaltrainer zu verdanken. Die Körpersprache der Fuggerstädter deutete in manchen Phasen nicht auf ein Aufbäumen hin, womöglich lag dies auch an den vielen Unterzahlsituationen, die sie zu bewältigen hatten.

 

Haas hätte in einer 2 auf 1 Konstellation für die endgültige Entscheidung sorgen können, scheiterte aber am aufmerksamen Keller. Valentines unnötige Strafe bescherte den Schweizern ein weiteres Überzahlspiel, das schadlos überstanden wurde. Wenn nicht jetzt, gute 8 Minuten vor Abpfiff, die Schlussoffensive der Panther eingeläutet wurde, wann dann? Nehring hatte die gute Chance und im Gegenzug war für Hofers Antritt der Pfosten und Keller im Weg. Gegen den super Move von Haas parierte Keller ebenfalls souverän. 3 Minuten vor Schluss ging Keller vom Eis, um noch was zu reißen, aber es sprang nichts mehr heraus.

 

Schließlich machten heute im Finale die Special Teams den Unterschied. Der EHC Biel-Bienne schnappte sich mit zwei Powerplay Toren den Turniersieg und schenkte seinem Goalie van Pottelberghe den zweiten Shutout hintereinander. LeBlanc: „Biel war heute eine Spitzenmannschaft, gegen die wir hier spielen durften.“


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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 

Dolomiten_Cup-Spiel_4, Finale, 15.08.2021

 

Augsburg – Biel 0:2 (0:2|0:0|0:0)

 

Tore:

0:1 |12| Haas (Hügli, Kohler) PP1

0:2 |14| Rathgeb (Hischier, Kessler) PP1

 

Best Player of the game:

Team Augsburg:             # 28 Rogl

Team Biel-Bienne:          # 92 Haas

 

Referees:   Lazzeri / Moschen  

 

Zuschauer:   500

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Valentine, Lamb, McClure, LeBlanc, Payerl, Rogl, Bergman, Clarke, Campbell, Nehring, Haase, Graham, Trevelyan, Stieler, Sternheimer, Kharboutli, Gottwald, Miller, Magnus Eisenmenger, Max Eisenmenger, Sternheimer, Valentine.

 

Biel-Bienne: van Pottelberghe, Delémont, Forster, Lööv, Yakovenko, Rathgeb, Stampfli, Bärtschi; Kessler, Haas, Hischier, Hügli, Garessus, Hofer, Künzle, Froidevaux, Kohler, Tanner, Schläpfer, Karaffa.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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PENNY-DEL - Straubing Tigers gewinnen Gäuboden-Cup und Nürnberg sichert sich den 3. Platz

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Straubing Tigers sicherten sich beim Gäuboden-Cup den Siegerpokal. In einem ansprechenden Finale behielten sie gegen die Ingolstädter die Oberhand. Im Spiel um Platz drei konnten sich die Nürnberg Ice Tigers gegen die Grizzlys Wolfsburg durchsetzen. 

 

(Foto: City Press)

 

 


 

 

Gäuboden-Cup Spiel um Platz drei: Nürnberg Ice Tigers - Grizzlys Wolfsburg

Im Spiel um Platz drei hatten die Ice Tigers das Heft des Handelns stets in der Hand. Im ersten Drittel sprang die 1:0 Führung für die Franken heraus. Weber (20.) konnte kurz vor der Pause treffen. Den Ausgleich mussten die Nürnberger dann kurz nach dem Wiederbeginn im zweiten Abschnitt hinnehmen. Mingolia (25.) gleichte für seine Grizzlys zum 1:1 Zwischenstand aus. Doppeltorschütze Jahnke (32.) stellte noch vor der zweiten Pause die Führung wieder her. Im letzten Abschnitt ließen die kompakt stehenden Nürnberger nichts mehr anbrennen. Schmölz (46.) stellte nach Vorlage von Brown auf 3:1 und Jahnke (60.) traf erneut zum 4:1 Endstand ins leere Tor. Am Ende war der Gäuboden Cup für beide Coaches ein erster Erkenntnisgewinn, bevor Mitte September dann die Liga startet.

 


 

Gäuboden-Cup Finale: Straubing Tigers - ERC Ingolstadt

Straubing traf auf eine kompakt stehende Ingolstädter Mannschaft. Trotzdem gab es Torchancen. Vor allem in der ersten Überzahlphase hätte die Führung herausspringen können. Auf der anderen Seite hütete Sebastian Vogl das Tor und auch sein Kasten blieb im ersten Abschnitt sauber. Acht Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels musste aber dann Goalie Rämö aber doch hinter sich greifen. Jason Akeson (20.) erzielte nach Vorlage von Balisy seinen ersten Treffer für die Tigers. Im zweiten Drittel bot sich das gleiche Spiel. Die Tigers konnten immer wieder bis vor das Tor durchstechen und dementsprechend für Gefahr sorgen. Bei den Gästen fehlte im Angriff oft die letzte zwingende Aktion zum Tor. Yannik Valenti (25.) traf dann, wie auch schon am Freitag, im Powerplay. Den Rebound versenkte er souverän zum 2:0 in den Winkel.

Torreich wurde der letzte Abschnitt. Feser (46.) konnte in Unterzahl, bei einem Alleingang, auf 2:1 verkürzen. Doch nur 30 Sekunden später nutzten die Tigers ihre Überzahlmöglichkeit. Connolly (46.) wurde wunderbar freigespielt und er setzte einen plazierten Schuss zum 3:1. Schönberger (50.) und Eder (56.) erhöhten auf 5:1 für die Tigers. Den Schlusspunkt setzte Storm (60.) im Powerplay. Die Niederbayern zeigten in beiden Partien vor allem immer wieder in Überzahl schon sehr gute Ansätze. Das macht Freude nach mehr, bei den Fans, die am Tag zuvor zahlreich der Teampräsentation beiwohnten. 



Straubing Tigers - ERC Ingolstadt: 5:2  (1:0 | 1:0 | 3:2)

 

Tore:

1:0 | 20. | Akeson (Balisy) 

1:1 | 25. | Valenti (Connolly, Elsner) PP 1

2:1 | 46. | Feser (Wagner) - SH 1 

3:1 | 46. | Connolly (Akeson, Valenti) - PP 1 

4:1 | 50. | Schönberger (Eder) 

5:1 | 56. | Eder (Elsner, Schönberger) 

5:2 | 60. | Storm (Simpson, Marshall) PP 1

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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EHC Red Bull München verliert Finale des Salute 2021 in Kitzbühel gegen starke Tschechen aus Liberec

 

Red Bulls Salute 2021 (Kitzbühel/CD) Der EHC Red Bull München musste sich im Finale des Red Bulls Salute 2021 in Kitzbühel gegen starke Tschechen aus Liberec mit 3:7 geschlagen geben. Liberec konnte damit bei der ersten Teilnahme den Cup gewinnen Am Nachmittagsspiel belegten die Red Bulls aus Salzburg mit einem 6:1 Kantersieg über Kosice den Dritten Platz.  

 

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 (Foto Gepa)

 


Halbfinale - München 4:1 gegen Kosice erfolgreich

 

Im gestrigen Halbfinale gegen den 8-fachen slowakischen Meister Kosice konnten sich die roten Bullen aus München mit 4:1 siegreich behaupten. Die Tore erzielten dabei bis auf Yasin Ehliz die Neuzugänge Blum, Smith und Street. 

 

Mit viel Tempo und vor einem Publikum vom ca. 800 Zuschauer, starteten die Red Bulls in die Partie und hatte von Beginn die besseren Spielanteile, wobei die Slowaken sich nicht versteckten und Danny aus den Birken, das ein oder andere Mal zu einer Glanztat zwangen. Nach einer eher ausgeglichen Anfangsphase konnte Yasin Ehliz (7.) die Führung erzielen. Fast mit der Sirene erzielte Neuzugang Jonathan Blum das 2:0.

 

München war auch im Mitteldrittel die spielbestimmende Mannschaft und so stand der slowakische Goalie Andrej Kosaristan im Mittelpunkt. Er konnte das 0:2 jedoch festhalten und in die zweite Drittelpause retten. Nach dem Wiederanpfiff folgte der Anschlusstreffer (46.) der Slowaken. Danach verhinderte der Pfosten von Danny aus den Birken den mögichen Ausgleich. Die beiden Neuzugänge Smith (56.) und Street (58.) sorgten danach für die Entscheidung und den Einzug ins Finale. Im zweiten Halbfinale mussten sich die Red Bulls aus Salzburg mit 0:5 gegen Liberec geschlagen geben. 

 

 

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(Austin Ortega mit einem Doppelpack - Foto: Citypress)

 

Spannendes Finale gegen starke Tschechen aus Liberec

 

Im Finale des diesjährigen Red Bulls Salute 2021 standen sich der EHC Red Bull München und der tschechische Vizemeister Bili Tygri Liberec gegenüber. In einer flotten Finalpartie im Sportpark Kitzbühel erwischten die Gäste einen Blitzstart. In Überzahl sorgte Jaroslav Vlach für die schnelle tschechische Führung (2.). Der EHC steckte die Köpfe jedoch nicht in den Sand, wollte man den Salute nach 2019 erneut in die bayerische Landeshauptstadt holen.

 

Per Doppelpack drehte Neuzugang Austin Ortega die Partie und stellte auf 2:1. Der ehemalige Salzburger schnürrte damit früh in dieser Begegnung seinen persönlichen Doppelpack. Doch wie schon am Vortag beim 5:0 gegen Salzburg zeigten die Gäste aus Liberec, weshalb man in der abgelaufenen Saison nur knapp am Extraliga-Titel vorbeischrammte. Martin Fasko-Rudas stellte nach einer Viertelstunde auf 2:2 und sorgte damit für den ersten Pausenstand in diesem Endspiel.

 

Auch im Mittelabschnitt gaben beide Teams vollgas. München erspielte sich ebenso gefährliche Szenen vor dem Tor wie der Vizemeister aus Tschechien. Zunächst jubelte auch der EHC. Trevor Parkes setzte sich gekonnt durch und netzte zum 3:2 ein (32.), ehe Liberec wenig später ausglich (38.). Beide Mannschaften schenkten sich nichts und sorgten für die finalen 20 Minuten bei diesem Turnier für mächtig Spannung vor rund 800 Zusehern.

 

Auch im entscheidenden letzten Drittel in diesem Turnier kämpften beide Seiten um jeden Zentimeter. Dabei erspielte sich keine Mannschaft ein Übergewicht an Chancen, die Gäste aus Tschechien zeigten sich jedoch kaltschnäuziger und bestraften den unkonsequenten münchener Umgang mit Torchancen eiskalt. Per Doppelschlag entschied Liberec die Partie und sicherte sich den Sieg beim Red Bulls Salute 2021 in Kitzbühel. Die entscheidenden Torschützen zum Turniersieg waren Adam Klapka (56.), Michal Birner (56.) sowie der über das gesamte Wochenende formstarke Tomas Filippi, welcher nur mehr in das leere Tor treffen musste (59.).

 

Den Deckel auf den Salute 2021 setzten die Tiger dann in Person von Martin Fasko-Rudas, der mit seinem empty-net-Goal zum 7:3 den Endstand in einem sehenswerten Finale erzielte (60.).

 

 

 

(Aus Kitzbühel berichteten Christian Diepold und Mathias Funk) 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Dolomiten Cup 2021 - Eisbären Berlin holen sich Platz 3 durch einen ungefährdeten 4:1 Sieg gegen Team Italien

 

(Dolomiten Cup2021) (Neumarkt) (HG)  In der Würtharena in Neumarkt standen sich im kleinen Finale das Team Italy und die Eisbären Berlin gegenüber. Für Italien um Headcoach Ireland wäre es ein großer Erfolg, bei diesem hochkarätig besetzten Turnier den dritten Platz zu ergattern; es wäre die bis dato beste Platzierung. Der amtierende Champion der PENNY DEL wollte nicht wie bereits 2019 als letzter die Heimreise antreten. Schließlich setzte sich Berlin am Ende mit einem deutlichen 4 zu 1 Sieg durch und wurde Dritter des Turniers.

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Die italienische Nationalmannschaft zeigte in ihrem Auftaktmatch gegen bärenstarke Augsburger noch nicht ihr wahres Gesicht, zu viele wichtige Leistungsträger konnten bisher noch nicht mitwirken. Im Rahmen ihrer Vorbereitungsphase zur Olympiaqualifikation 2022 in Peking gestalteten sie den ersten Härtetest gegen die Schwaben lange Zeit ausgeglichen und mussten sich erst im Schlussabschnitt klar geschlagen geben. Daniel Frank vom HC Bozen kehrte heute zurück, ein wichtiger erfahrener Spieler mit Führungscharakter.

Frank: “Es wird ein wichtiges Spiel, wir haben die ganze Woche hindurch hart trainiert und Schritte nach vorne gemacht. Dies wird ein super Test gegen Berlin, die nötige Spannung haben wir aufgebaut.“

 

Meister Berlin lieferte dem Schweizer Vertreter aus Biel über die komplette Spielzeit ein heißes, hart umkämpftes Duell auf Augenhöhe und unterlag erst spät denkbar knapp. Die Eisbären trauerten sicher ihren zahlreichen guten Chancen nach und mussten heute versuchen, effizienter aufzutreten. Viele Stellschrauben passten bereits und das Mannschaftsgefüge funktionierte schon sehr gut. Der Weggang von McKiernan, Reichel oder Foucault konnte insoweit kompensiert werden. Coach Aubin gab heute dem Backup Ancicka die Chance im Tor.

Fiore: „It was good so far, we acted as a team and everybody was into the game. We keep growing as a team and improve step by step.”  

 

Mit Giovanne Fiore hatten die Eisbären einen Akteur mit italienischen Wurzeln in ihren Reihen, für den es heute ein ganz spezielles Match war. Sein Vater absolvierte über 60 Länderspiele für Italien und spielte über ein Jahrzehnt für Milano. Auch heute kommentierte der Schweizer Sportexperte Christian Weber, derzeit Coach in Basel mit über 600 Einsätzen in der Nationalliga und 100 Länderspielen. Insbesondere galt es die neuen Regeln mit dem 3-dimensionalen Raum der blauen Linie und dem Trapezraum hinter dem Tor möglichst schnell zu verinnerlichen. Neuerdings konnte der Goalie nicht mehr den gewohnten Aufbau Pass so ohne Weiteres einleiten.

 

Team Italy befand sich gleich im Vorwärtsgang, zumal die Eisqualität anfangs besser ist für einfaches Eishockey, mit zunehmender Spieldauer jedoch weicher wird. Neuzugang Veilleux, der bereits gestern viel Energie aufs Eis zaubert, brachte seine Farben früh in der 2. Spielminute in Führung nach einem feinen Zuspiel von Wissmann. Gleich der erste Schuss war ein Treffer, sehr unglücklich für den heutigen Goalie Fasio, der noch gar nicht warm war. Glira hatte dann eine gute Chance für die Italiener, die anfangs klar dominiert wurden.

 

Das erste Powerplay von Team Italien verpuffte wirkungslos, stattdessen hatte Berlin eine Kontergelegenheit. Die Italiener waren sichtlich geschockt ob des frühen Gegentreffers und mussten sich erst noch sortieren. Sie standen bisher zu tief und ließen die Eisbären allzu sehr gewähren, das musste verhindert werden. Das junge Talent Roßmy setzte auch heute wieder gute Akzente.

In ihrer zweiten numerischen Überlegenheit versuchte Italien möglichst schnell zum Abschluss kommen ohne lange in der Aufstellung zu verharren. Die Jungs von Greg Ireland mussten jedoch stets aufpassen, nicht in eine der gefährlichen Gegenstöße der Berliner zu fahren. Beide Unterzahlkonstellation meisterten die Eisbären problemlos, die auch in der Bully Quote deutlich vorne lagen.

 

Das erste Drittel hatten die Eisbären überwiegend im Griff, hielten Team Italien fern von der eigenen Zone und legten schon früh die Weichen zur Führung, die hochverdient war. Das erfolgreich praktizierte 1-1-2 bei eigener Unterzahl war herausragend.

Trivellato: „Wir begannen gut in den ersten 10 Minuten, es ist noch alles drin. Berlin spielt ein perfektes Powerplay aber bin zuversichtlich, denn kämpferisch halten wir gut dagegen. Berlin war damals klasse, ich bekam die Gelegenheit als Profi durchzustarten, ich bin dankbar für diese wertvolle Zeit. Es ist immer eine Ehre gegen Berlin zu spielen. Meine Familie wohnt unmittelbar in der Nähe, fühlt sich wie Heimat an.“

 

Im zweiten Drittel befand sich Berlin noch knapp eine Minute in Überzahl und wollte im zweiten Match endlich ein Powerplay Goal erzielen, was ihnen aber nicht gelang. Trotzdem erarbeiten sich die Eisbären ihre Gelegenheiten, die sie nur noch in Tore ummünzen mussten. Deprès Knaller von der blauen Linie wurde eine sichere Beute für Fazio, der freie Sicht hatte. Es gab mehrere gefährlich abgefälschte Schüsse vor dem italienischen Kasten. Berlin setzte sich immer öfters in der italienischen Zone fest und ließ Puck und Gegner laufen. Team Italy leistete sich zu viele leichtsinnige Fehler im Aufbau und wirkte schon sehr müde.

 

Mitte der Begegnung prüfte Miceli den Berliner Goalie mal wieder, die beste Chance von Italien im Mittelabschnitt. Headcoach Ireland stellte nun die Reihen etwas um für neue Impulse in seiner Mannschaft. Berlins vierte Reihe präsentierte sich auch heute lauffreudig. In der 38. Spielminute belohnten sich die Eisbären für ihren unermüdlichen Angriffsschwung mit dem 2 zu 0. Torschütze war Boychuk. Geibel hatte dann noch eine riesige Chance auf dem Schläger frei vor Fazio. Unterm Strich bauten die Eisbären ihre Führung weiter aus und sehen mit diesem komfortablen Vorsprung wie der sichere Sieger aus. Sie schielen ganz klar auf Platz 3 des Dolomiten Cups.

 

Pföderl: „Bisher ein recht zerfahrenes Spiel, richtiges August Eishockey, aber beide Teams versuchen Gas zu geben, das ist wichtig. Unser Ziel heuer ist es wieder vorne mit dabei sein. Wir haben erst eine Woche Training, da ist es noch zu früh für Prognosen.“

 

Der Schlussabschnitt musste zeigen, ob Italien noch einen Gang zulegen konnten, um doch noch heranzukommen und das Spiel zu drehen. Dieses Unterfangen wurde jäh unterbunden durch den dritten Treffer der Eisbären in Person von Clark in der 42. Spielminute, der einen genialen Pass von Müller eiskalt verwertete. Damit schien die Messe heute gelesen zu sein, zu sehr beherrschten die Hauptstädter diese Partie.

 

Die italienische Nationalmannschaft gab sich aber nicht auf, sondern versuchte weiter dagegenzuhalten und ihr Tor zu erzielen. Gilatis Alleingang führte ebenso nicht zum Erfolg; ihre wenigen Chancen mussten sie nur verwerten, denn Frigo hatte nur 10 Sekunden danach eine weitere Top Gelegenheit zum Verkürzen. Hätten sie hier getroffen, dann wäre noch genug Zeit gewesen für mehr Ergebniskosmetik. Kurze Zeit später war Italien ganz knapp dran mit dem Anschlusstreffer. Glück und Können von Ancicka und seinen Vorderleuten verhinderten Schlimmeres.

 

Der Spielfluss von Team Italy wurde nun jäh durch eine Strafe unterbunden, eine weitere Gelegenheit für die Eisbären, um ihr erstes Überzahltor auf die Anzeige zu bringen. Zengerle bekam die Chance zum vierten Treffer, aber bei 5 gegen 5 klingelte es in der 54. Spielminute wieder hinter Fazio: Mark Zengerle verwandelte dieses Mal sicher und souverän, Clark erhielt seinen heutigen zweiten Assist Punkt.

 

Der Ehrentreffer wäre dem Team Italien schon zu gönnen; ihr drittes Überzahlspiel bot dafür die Möglichkeit, aber die Müdigkeit bei vielen Akteuren war unübersehbar. Jetzt hatten sie sogar eine 5 gegen 3 Überlegenheit, eine bessere Aussicht auf ein Tor gab es nicht. Der Pfosten war erstmal diesem Ziel im Weg, doch letztendlich markierte Glira in der 58. Spielminute doch noch das hochverdiente 1 zu 4.

Schließlich holte sich der amtierende Champion aus Berlin mit einem klaren 4:1 Erfolg gegen Italien den Platz 3 im Turnier.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 

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Italien – Berlin 1:4 (0:1|0:1|1:2)

 

Tore:

0:1 |02| Veilleux (Wissmann)

0:2 |38| Boychuk (Noebels)

0:3 |42| Clark (Müller)

0:4 |54| Zengerle (Clark)

1:4 |58| Glira (Kostner)

 

Best Player of the game:

 

Team Italien:     #   2 Glira

Team Berlin:      # 45 Ancicka 

 

Referees:  Virta  / Benvegnù

 

Zuschauer:   ca. 500

 

Aufstellung:

 

Team Italy: Fazio, Miglioranzi, Trivellato, Gilati, Alberga, Frigo, Gios, Glira, Miceli, Kostner, Frank, Pavlu, Casetti, Michele Marchetti, Traversa, Deluca, Magnabosco, Larcher, Dadiè, Andergassen, Mantinger.

 

Berlin: Ancicka; Ellis, Mik, Noebels, Boychuk, Pföderl, Müller, Jensen, White, Zengerle, Clark, Wissmann, Hördler, Veilleux, Streu, Fiore, Geibel, Després, Roßmy, Wiederer, Reiner.

 



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Dolomiten Cup 2021: Biel-Bienne ringt Berlin mit 2:0 nieder und steht im Endspiel

 

Dolomiten Cup2021 (Neumarkt/Südtirol/HG)  In der Würtharena in Neumarkt im beschaulichen Südtirol empfing am Samstag der Schweizer Vertreter aus Biel die Eisbären Berlin, den aktuellen deutschen Meister der PENNY-DEL, der nach 2019 zum zweiten Mal dort antrat.  Für den EHC Biel-Bienne war es die Premiere beim diesjährigen Dolomiten-Cup und man wollte sich unter Headcoach Törmänen beim ersten Auftritt auf alle Fälle gut aus der Affäre ziehen. Schließlich bezwang Biel-Bienne in einem hochklassigen Match die Eisbären Berlin knapp mit 2 zu 0 und erwartet Augsburg im Finale am Sonntagabend.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Der EHC Biel-Bienne als Debut-Teilnehmer und dreifacher Meister wollte das Schweizer Eishockey genauso stark repräsentieren wie das Nationalteam bei der diesjährigen WM in Riga, als man erst im Viertelfinale gegen Deutschland hochdramatisch im Penalty Schießen scheiterte und die Heimreise antreten musste. Der EHC Biel hatte kürzlich noch auf dem Transfermarkt ordentlich zugeschlagen: Die Neuverpflichtung von Froidevaux sowie insbesondere die Rückkehr von Haas aus der NHL, wo er bei den Edmonton Oilers unter Vertrag war, erscheinen bemerkenswert und verleihen dem Club definitiv mehr Schlagkraft.

 

Christian Weber (Sportexperte/CH):Biel hat namhaftes Personal verpflichtet und ergänzt. Es wird super Nachwuchsarbeit geleistet.  Mit der Rückholaktion von Haas gelang ein Königstransfer. Das Ziel ist es, den Club dort hinbringen, wo man ihn erwartet, nämlich ins Finale der Schweizer Liga. Mit Grossmann hat man jemanden geholt mit viel Erfahrung. Der Headcoach Törmänen ist zurück an der Bande nach seiner Krebserkrankung. Es gibt einige Ausfälle zu beklagen, v.a. Brunner, der schon weh tut. Goalie van Pottelberghe ist nun die Nummer 1 und nah dran an der Nationalmannschaft, er hat eine gute Entwicklung vollzogen.“

 

Törmänen HC: „I’m happy to be here, it’s a great environment. This is only the second game for us, we have some injuries, but this is the chance for the younger guys. This will be a good test vs. champion Berlin. It’s nice starting here and let’s see how it goes. My expectations are to watch the old and the new players, that I don’t know yet. Coaching is important, where they are they. The pre-season needs to be checked. It’s a process and learning by doing; despite mistakes, we hope to get better step by step.”

 

Der amtierende Champion aus Berlin wollte bestimmt gleich ein erstes Ausrufezeichen in der Vorbereitungsphase setzen und seine Frühform unter Beweis stellen. Die Eisbären hatten fest vor, eine bessere Platzierung als vor zwei Jahren anzustreben, als man Letzter des damaligen Turniers wurde. Mit ihren Neuzugängen Ellis und Jensen in der Defensive bzw. Clark und Veilleux im Offensivverbund haben sie sich hochkarätig verbessert. Der Weggang von Lukas Reichel nach Chicago zur NHL wurde mit Boychuk in der Noebelsreihe gut kompensiert.

 

Christian Weber (Sportexperte/CH): „Eigentlich hätte niemand Berlin als Champion erwartet, eher schon München oder Mannheim. Es ging dann ein Ruck durch das Team, sie sind zusammengewachsen und waren am Ende nicht zu stoppen auf dem Weg zur Meisterschaft; Noebels tut immer noch weh nach dem bitteren Aus gegen Deutschland in Riga im Penaltyschiessen, denn das Schweizer Team hätte alles gehabt, um sogar den WM-Titel zu holen. Mit ihrem Coach Aubin, der auch mal für kurze Zeit den EHC Biel trainierte, haben sie einen Top Mann.“

 

Noebels: „Wir freuen uns wieder dabei zu sein, der Dolomiten-Cup ist eine renommierte Veranstaltung. Letzte Saison haben wir sehr erfolgreich abgeschlossen, nun gilt es die Vorbereitung gut starten. Der heutige Gegner ist schon lange erfolgreich, hat viele gute Spieler in seinen Reihen incl. einem hervorragenden Coach, aber der Fokus liegt heute auf uns selbst. Wir wollen wieder reinkommen, zusammenzuwachsen und Fehler, die gemacht werden, minimieren. Die Reihe mit Boychuk passt super und wir werden von ihm profitieren.“

 

Zwei Schwergewichte des europäischen Eishockeys trafen hier aufeinander, die von Beginn an hohes Tempo gingen und die Scheibe flüssig laufen ließen. Es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel auf Augenhöhe und jeder Zentimeter auf dem Eis war jetzt schon hart umkämpft. Daran war zu erkennen, dass beide Trainer dieses brisante achbarschaftsduell sehr ernst nehmen. Man wollte sich schnell an das Spielsystem und die neuen Regeln gewöhnen. Der EHC Biel hatte in den ersten 10 Minuten ein leichtes optisches Übergewicht, aber die Eisbären hielten gut dagegen und setzten ihre Nadelstiche.

 

Das Motto der Schweizer ist stets auf den Nachwuchs zu setzen, dieses Jahr agieren sogar zwei Ausländer in der Verteidigung. Fiore gelang dann ein guter Move mit einem Rückhandschlenzer. Biel forcierte ein schnelles Umschaltspiel und kombinierte sich strukturiert in die Berliner Zone. Bei den erneut hohen Temperaturen war es für die Akteure sehr kräftezehrend, denn das Eis forderte ihnen alles ab. Demzufolge galt es simples Eishockey zu demonstrieren.

 

Nach einem Stellungsfehler der Eisbären und einer 2 auf 1 Situation verfehlte der Puck nur knapp das Gehäuse; das war die erste Top Chance für die Schweizer. Im Gegenzug hätte Clark fast seinen Treffer markiert. Nun wurde das Spiel etwas offener und Berlin konnte sich nur durch ein Foul helfen. Das Powerplay zogen die Eidgenossen sehr ordentlich auf und erspielten sich gute Chancen, mussten dann aber einen Konter der Berliner hinnehmen, der jedoch nicht von Erfolg gekrönt war. Berlin überstand die erste Unterzahl letztlich weitgehend souverän.

 

Goalie Niederberger, alias die ‚Krake‘, zeigte wieder sein Können und hielt des Öfteren den Puck sicher fest. Fiore hatte in der letzten Minute eine hervorragende inschussgelegenheit, die von Pottelberghe mit Glück und Geschick vereitelt wurde. In der allerletzten Sekunde des ersten Drittels hätte es fast geklingelt, als ein Berliner Angriff um Haaresbreite mit der Sirene beinahe zum Erfolg geführt hätte. Mit einem leistungsgerechten Remis zweier super Mannschaften ging es in die Drittelpause. Beide Teams schenkten sich nichts.

 

Haas: „Es war ein guter Start, beide Teams hatten ihre Chancen, es bleiben noch 40 Minuten zu spielen, aber es lag schon ein Tor in der Luft. Nach meiner Zeit mit David und Draisaitl ist es hier wieder ein gutes Gefühl zu spielen. Ich habe viel Erfahrung mitgenommen, jede Sekunde habe ich dort genossen. Es ist noch der Anfang der Vorbereitung, Spiel für Spiel ist entscheidend und gegen top Teams zu spielen ist immer gut.“

 



 

Im zweiten Drittel wird lt. Sportexperten Christian Weber ähnlich verlaufen, wegen der Eisqualität bedingt durch die Wärme werden wohl im Laufe der Begegnung die Beine etwas schwerer werden. Biel wird das bisher erfolgreich praktizierte Forechecking weiterhin versuchen umzusetzen. In der 22. Spielminute zielte Künzle zu genau und visierte die Latte an; hier wäre für Niederberger nichts zu halten gewesen. Auf der anderen Seite hätte Depres fast den jungen Nachwuchsgoalie überwunden, doch van Pottelberghe verfiel nicht in Hektik und klärte. Leo Pföderl kreierte kurz danach die nächste Chance für die Eisbären. Beiden Gelegenheiten gingen leichte Fehler im Aufbauspiel voraus.

 

In einem bis dato sehr fairen Match war es schön zu beobachten, dass die Teams spielerisch agieren wollten. Die Eisbären erhöhten nun etwas die Schlagzahl und übten mehr Druck aus. An den zunehmenden Offensivbullys zeigte sich dies am meisten. Niederbergers Fanghand war Endstation eines schnellen Bieler Angriffs.

 

Dann durften die Eisbären zum ersten Mal in numerischer Überlegenheit ran nach einem Check gegen Zengerle. Gleich in der Aufstellung ergaben sich zwei gute Chancen, wobei Haas seinen Schläger verlor, was erschwerend hinzukam für die Bieler. Mitte der Begegnung wurde es erstmals emotional, als ein Berliner zu nah vor Pottelberghe abbremste, was nie gern gesehen wird. Nun standen beide Goalies im Fokus, es ging rauf und runter und das Körperspiel nahm an Intensität zu.

 

Berlin hätte sich nun schon die Führung verdient, eine 2 auf 1 Konstellation konnte nicht abgeschlossen werden vom kongenialen Duo Noebels und Pföderl. Es wäre beinahe der vierten Reihe vorbehalten, den ersten Treffer für die Hauptstädter zu erzielen. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis der Tor Bann gebrochen wird. Van Pottelberghe hielt nun das Remis für den EHC Biel fest mit seinen Paraden. Grossmanns immense Erfahrung mit 761 Spielen in der Nationalliga trug wesentlich zur Stabilität in der Defensive bei.

 

Im Mittelabschnitt erwies sich Berlin als stärker und konsequenter in seinen Aktionen, es fehlte nur die Belohnung für die Bemühungen. 

 

Noebels: „Es ist unser erstes Spiel in der neuen Saison, wir sind froh wie wir heute spielen. Wir müssen als Mannschaft zusammenfinden und die kommenden Spiele nutzen, um dann bereit zu sein. Wir wollen da anknüpfen wo wir letzte Spielzeit aufgehört haben und unserem Ruf gerecht werden. Wir wollen wieder angreifen, mit gutem Gefühl in die neue Saison gehen, wollen immer gewinnen und ins Finale einziehen.“

 

Im Schlussabschnitt mussten die Schweizer wieder zurück zu ihrem guten Spiel des ersten Drittels finden; zu sehr sahen sie sich kontinuierlichen Angriffswellen der Berliner gegenüber und kamen selbst zu wenig Entlastungsangriffen. Die Eisbären nutzen mit ihren clever gespielten Bandenpässen den Raum optimal und überbrückten dadurch die neutrale Zone sehr effektiv. Der EHC Biel kam nun bissiger aus der Kabine, ließen sich aber im Forechecking etwas zurückfallen. Ihr Superstar Haas war sich auch nicht zu schade, sich in die Schussbahnen zu werfen, ein echtes Vorbild.

 

Künzle hatte erneut eine Chance auf seinem Schläger und Froidevaux legte gleich die nächste Gelegenheit nach. Die Eidgenossen nahmen nun das Heft in die Hand, sie waren mit mehr Energie unterwegs und ihre Positionswechsel waren deutlich intensiver. Pföderls Abschluss war dann wieder ein Ausrufezeichen, bestens in Szene gesetzt von Roßmy.

In der 48. Spielminute ging der EHC Biel in Führung durch ein perfektes Zuspiel in den Slot, wo Kessler eiskalt vollendete.

 

Beide Coaches gaben allen 4 Reihen viel Eiszeit. Die Eisbären hatten dann einen sehr guten Wechsel mit einem Hammerschuss, der von Zengerle gefährlich abgefälscht wurde. Die Schweizer waren nun sehr abgeklärt in der eigenen Zone, ließen wenig zu und Berlin musste bald mehr riskieren, denn die Zeit lief langsam davon.

 

Gute 5 Minuten vor Schluss gab es erneut Powerplay für die Eisbären: nach Bully Gewinn stand man sofort in der Aufstellung und zog das gewohnte Dreieck auf, um die Bieler herauszulocken. Berlin konnte kein Kapital aus der Überlegenheit schlagen und musste selbst zwei Minuten vor Drittelende eine Strafe ziehen, was die Mission Ausgleich nicht leichter machte. Coach Aubin brachte nun den sechsten Feldspieler und ging all in, was blieb ihm anderes übrig. Es brachte aber nichts, ganz im Gegenteil, der EHC Biel machte 20 Sekunden vor der Sirene den Deckel drauf mit einem Empty Net Goal durch Hischier.

 

Am Ende setzte sich der Schweizer Vertreter Biel-Bienne knapp mit 2 zu 0 gegen Berlin durch und trifft nun im Endspiel am Sonntag auf die Augsburger Panther, ein Wiedersehen aus der CHL, als man sich vor Jahren schon mal gegenüberstand. Dies wird sicher eine sehr reizvolle Begegnung werden.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 

Dolomiten_Cup-Spiel_2, 14.08.2021

 

EHC Biel-Bienne – Eisbären Berlin 2:0 (0:0|0:0|2:0)

Tore:

1:0 |48| Kessler (Delémont)

2:0 |60| Hischier (Yakovenko, Haas)

 

Best Player of the game:

Team Biel-Bienne:             # 36 van Pottelberghe

Team Eisbären Berlin:        # 21 Fiore

 

Schiedsrichter:   Virta  / Benvegnù; Linienrichter: Pardatscher / Basso 

 

Zuschauer:   500

 

Aufstellung:

 

Biel-Bienne: van Pottelberghe/Paupe; Delémont, Forster, Grossmann, Lööv, Yakovenko, Rathgeb, Stampfli, Bärtschi; Kessler, Haas, Hischier, Hügli, Garessus, Hofer, Künzle, Froidevaux, Kohler, Tanner, Schläpfer, Karaffa.

 

Berlin: Niederberger/Ancicka; Ellis, Wissmann, Hördler, Mik, Müller, Geibel, Després, Jensen; Noebels, Boychuk, Pföderl, White, Zengerle, Clark, Veilleux, Streu, Fiore, Roßmy, Wiederer, Reiner.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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EHC Red Bull München gewinnt gegen 8-fachen slowakischen Meister Kosice - Neuzugänge treffen

 

Red Bulls Salute 2021 (Kitzbühel/MF) Der EHC Red Bull München konnte das Halbfinale beim Red Bulls Salute 2021 in Kitzbühel gegen den 8-fachen slowakischen Meister HC Kosice mit 4:1 durch Tore von Yasin Ehliz und den Neuzugängen Blum, Smith und Street gewinnen und steht morgen im Finale gegen Bili Tygri Liberec, die sich mit 5:0 gegen Red Bull Salzburg durchsetzten. 

 

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(Foto: Citypress)

 


München von Beginn an tonangebend

 

Im zweiten Halbfinale des Tages beim diesjährigen Red Bulls Salute 2021 im Sportpark Kitzbühel kreuzte der EHC Red Bull München mit dem slowakischen Topklub HC Kosice die Schläger. Beide Teams zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung, wobei sich die Bayern im ersten Abschnitt in aussichtsreiche Position für den Einzug ins Endspiel verschafften. Nach einem überstandenen Unterzahlspiel brachte Yasin Ehliz die Münchener mit 1:0 in Front (7.). Auch danach gab der Turniersieger von 2019 den Ton in dieser Partie an und erspielte sich Chance um Chance. Benjamin Street' Treffer zum 2:0 wenige Sekunden vor dem ersten Pausentee war somit nur folgerichtig (20.).

 

Im zweiten Abschnitt waren es erneut das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt, welches der Partie ihren Stempel aufdrückte. Die Jackson-Truppe erspielte sich zahlreiche Torchancen, die Konsequenz wie noch in den ersten 20 Minuten ließ der EHC allerdings vermissen. So verpasste Torschütze Yasin Ehliz, Dauerwirbler Yannic Seidenberg sowie Ben Smith denkbar knapp. Die Abschlüsse der Slowaken entschärfte allesamt Schlussmann Danny aus den Birken.

 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Dolomiten Cup 2021: Verdienter und souveräner Auftaktsieg für Augsburg gegen Team Italien mit 4:1

 

Dolomiten Cup2021 (Neumarkt/Südtirol/HG)  In der Würtharena in Neumarkt, wo erstmals maximal 600 Zuschauer pro Spiel zugelassen sind, standen sich im ersten Match des Dolomiten-Cups die Augsburger Panther und die italienische Nationalmannschaft gegenüber. 2020 fiel das beliebte Turnier Corona bedingt leider aus. Seit 2013 nahmen die Fuggerstädter regelmäßig an diesem Wettbewerb teil und waren mit bisher 5 Titeln und einem zweiten Platz die erfolgreichste Mannschaft.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Das Team Italien nahm zum 5. Mal am Cup teil, bis dato sprang immer nur der letzte Turnierplatz heraus. Das wollten die Mannen um ihren kanadischen Coach Greg Ireland in diesem Jahr ändern. In der heutigen Auftaktbegegnung traf sicherlich der eine oder andere Kontrahent von der letzten WM in Riga aufeinander. Schließlich bezwangen die Augsburger Panther das italienische Nationalteam am Ende hochverdient mit 4 zu 1. Letztlich setzte sich die schlittschuhläuferische Klasse und die gute Harmonie auf dem Eis seitens des AEV durch.

 

Die Panther aus Augsburg befanden sich in einer Umbruchphase, denn sie hatten etliche Abgänge zu verzeichnen wie z.B. Headcoach Tuomie oder das Urgestein Steffen Tölzer sowie ihren Abwehr Power Forward Sezemsky. Prominente Neuzugänge waren Defender Graham sowie die Stürmer Campbell, Nehring und Saponari; letzter durfte heute noch nicht auflaufen. Der AEV konnte weiterhin auf sein bewährtes Torwart Duo Roy und Keller setzen. Dieser Dolomiten Cup sollte eine erste Bewährungsprobe für die Schwaben und ihren neuen Trainer Pederson werden.

 

HC Pederson: „It’s all about making adjustments, we are expecting a good game. Our players are hungry, we expect a great atmosphere, and I’m happy to be involved for the first time. We have a good focus for game 1, there was solid practice and we are waiting for our first performance. I watched team Italy a bit, not very much, since we are more concerned about us.”

 

Team Italy konnte man noch schlecht einschätzen. Im Rahmen der WM gingen sie in ihrem ersten Match gegen die DEB Auswahl klar unter. Nichtsdestotrotz musste man die Nationalmannschaft hier ernst nehmen, um nicht die eine oder andere Überraschung zu erleben. Vielleicht konnten sie ihren Heimvorteil dieses Mal zu ihren Gunsten nutzen und ihre Gegner ein wenig ärgern, zumal es sich für das italienische Team auch um eine ideale Vorbereitung für die Olympia Qualifikation Peking 2022 handelt. Alex Trivellato: Mit Augsburg haben wir eine gute Mannschaft als Gegner. Wir sind super vorbereitet für dieses Turnier, wir haben hart gearbeitet, viel Kondition und viele Spielsituationen trainiert. Es wird heute ein super Test für uns werden, wo wir stehen. Wir freuen uns auf dieses Match.“

 

Es versprach eine interessante Partie zu werden, zu der viele Augsburger Fans anreisten, die ihre Mannschaft begeistert und sehnsüchtig begrüßten. Es bot sich ein schönes Bild im kleinen Stadion, vor allem nach der kargen Corona Saison mit den vielen Geisterspielen ohne jegliche Zuschauer. Der AEV erarbeitete sich gleich eine gute Möglichkeit, die von zwei Neuzugängen eingeleitet wurde. Ihre vierte Reihe mit den Eisenmenger Brüdern wirbelte munter mit und die Schwaben übernahmen in den ersten fünf Minuten das Kommando auf dem Eis.

 

McClure hatte eine gute Einschussgelegenheit, der kurz danach die nächste durch einen abgefälschten Schuss von Payerl folgte. Das Team um Coach Pederson machte eine sehr gute Figur bei ihrem ersten Auftritt, seine Jungs wirkten frischer und waren schllittschuhtechnisch gut unterwegs. Campbell kam dann etwas zu spät bei einem schnellen Gegenstoß der Fuggerstädter. Der italienische Goalie brauchte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen, er wurde dann ein weiteres Mal von McClure geprüft, konnte aber seinen Kasten sauber halten.

 



 

Im 5 gegen 5 schnürten die Augsburger Team Italy mächtig in deren Zone ein; der Führungstreffer schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, so überlegen agierten die Schwaben. Insbesondere ohne Scheibe waren sie sehr unangenehm mit vielen Positionswechseln und sie ließen die Italiener kaum zur Entfaltung kommen. Goalie Bernhard, gebürtiger Bozener, machte die besten Chancen zunichte, die sich fast im Minutentakt ergaben. Seine große Erfahrung aus seiner langjährigen Zeit in der höchsten finnischen Liga machte sich hier bezahlt.

 

Kharboutli markierte dann im Nachschuss die hochverdiente Führung in der 16. Spielminute.  Fast im Gegenzug gelang den Italienern der Ausgleich, als die Scheibe in Zeitlupe hinter Roy vor der Linie entlangtrudelte. Das war die bis dato beste Möglichkeit für Italien, das kurze Zeit später dann doch zum etwas glücklichen Ausgleich kam, weil dem Augsburger Keeper die Sicht verdeckt war. Torschütze war in der 17. Spielminute Michele Marchetti.

 

Der AEV bleib jedoch davon unbeeindruckt und hielt den Druck aufrecht. Trevelyan hatte die nächste Chance auf seinem Schläger. Die letzte Gelegenheit im ersten Spielabschnitt blieb Team Italy vorbehalten. Mit einem für Italien sehr schmeichelhaften Remis ging es in die erste Drittelpause. Augsburg dominierte weitgehend das Match.

Im zweiten Drittel mussten die Italiener schneller und effektiver aus der eigenen Zone rauskommen, um das Match ausgeglichener zu gestalten. Die ersten Möglichkeiten ließen aber die Augsburger liegen oder scheiterten am bärenstarken Bernhard, der fast keine Verschnaufpause bekam. Neuzugang Chad Nehring auf Seiten der Augsburger war nach seiner einjährigen Pause wieder fast der „Alte“ und beeindruckte. Nach einem genialen Spielzug vergaben die Fuggerstädter eine hochkarätige Chance leichtfertig, denn danach mussten sie zum ersten Mal in Unterzahl spielen.

 

Trivellato als Gallionsfigur führte seine Farben in die Formation, doch die erste Minute verpuffte wirkungslos. Ganz im Gegenteil fuhr der AEV einen Konter mit Sternheimer, der direkt von der Strafbank kam, doch zweimal hintereinander vergab. Dann durfte Augsburg auch im Powerplay agieren und war sofort in der Aufstellung. Mit ihren nun zwei Rechtsschützen Lamb und Campbell setzten sie gleich die Italiener unter Druck. Die Gestaltung ihres Überzahlspiels erwies sich schon als sehenswert in dieser frühen Vorbereitungszeit. Chancen auf Seiten Italiens hatten Seltenheitswert, einmal war Roy mal für einen kurzen Moment nicht auf seinen Posten, doch seine Vorderleute bereinigten diese brenzlige Situation.

 

Headcoach Ireland, der Trainer bei Bozen war, fand inzwischen klare Worte bei seinen Akteuren, denn er war nicht zufrieden mit deren Performance. Goalie Bernhard hatten sie bisher das Unentschieden zu verdanken, der immer wieder sein Können unter Beweis stellen konnte. Die Fuggerstädter bestimmten nun wieder die Begegnung, nur die Chancenverwertung war ihnen anzukreiden, auch wenn Bernhard heute einen Sahne Tag erwischte. Trotz weiterer vieler guter Gelegenheiten für den AEV stand es immer noch 1 zu 1.

 

Im Schlussabschnitt hatte LeBlanc sofort eine Megachance, doch Bernhards Präsenz verhinderte die erneute Führung für den AEV. Immerhin gab es den einen oder anderen Entlastungsangriff von Team Italien. Nach einem clever gespielten Pass über die Bande hätte Clark fast einnetzen können. Nach einem 2 auf 1 Konter hätte Kharboutli beinahe sein zweites Tor erzielt, doch die Scheibe endete im Fangnetz. Auf der anderen Seite wäre es Alberga fast gelungen in einer guten Schussposition Roy zu überwinden, mit die beste Chance in Drittel Nummer drei. Der Augsburger Goalie Roy packte dann einen Monster Save aus, um seine Farben weiter im Spiel zu halten. Das wäre fast ins Auge gegangen. 

 

Gilati erarbeite sich dann die nächste Gelegenheit für Italien, das nun etwas stärker wurde und Augsburg wohl etwas seinem hohen Tempo Tribut zollen musste. Nichtsdestotrotz gingen die Fuggerstädter in der 50. Spielminute durch Campbells Premierentor wieder in Führung. Dabei rutschte der Puck Bernhard unglücklich durch die Schoner ins Netz. Und der AEV legte kurze Zeit später den nächsten Treffer nach: Torschütze war in der 52. Spielminute Max Eisenmenger.

 

Nun schien der Finaleinzug ganz nahe zu sein für das Team um Pederson, denn McClure’s Hammer schlug in der 54. Spielminute unhaltbar hinter Bernhard ein. Endlich münzten sie ihre zahlreichen Gelegenheiten in die nötigen Tore um und führten mehr als verdient.

 

In der letzten Minute des Spiels kamen noch Emotionen hoch, was zu einem Powerplay für Italien führte. Coach Ireland nahm dafür sogar seinen Goalie vom Eis und brachte einen 6. Feldspieler, um hier noch Ergebniskosmetik zu betreiben. Am Ende setzte sich die Qualität auf Seiten der Augsburger durch, die mit einer sehr guten Leistung dank drei Treffer im letzten Drittel ins Endspiel am Sonntag einziehen.

 

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 (Fotoquelle: Dunja Dietrich)

 

Dolomiten_Cup-Spiel_1, 13.08.2021

 

Augsburger Panther – Team Italy 4:1 (1:1|0:0|3:0)

Tore:                                                                      

1:0 |16| Kharboutli (Trevelyan, Stieler)

1:1 |17| Michele Marchetti (Traversa, Deluca)

2:1 |50| Campbell (Nehring, Graham)

3:1 |52| Max Eisenmenger (Bergman)

4:1 |55| McClure (Graham)

 

Best Player of the game:

 

Team Augsburg:    #18 Kharboutli   

Team Italien:         # 1 Bernhard (GC)

 

Zuschauer:   ca. 500

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Valentine, Lamb, McClure, LeBlanc, Payerl, Rogl, Bergman, Clarke, Campbell, Nehring, Haase, Graham, Trevelyan, Stieler, Sternheimer, Kharboutli, Gottwald, Müller, Magnus Eisenmenger, Max Eisenmenger, Sternheimer.

 

Team Italy: Bernhard, Kasetti, Trivellato, Gilati, Alberga, Frigo, Stefano Marchetti, Glira, Aguirre, Köstner, Miceli, Gios, Miglioranzi, Michele Marchetti, Traversa, Deluca, Larcher, Pavlu, Dadie, Andergassen, Mantinger.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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PENNY-DEL (Ort/Autor) Bitte den Einleitungstext bestehend aus 2-3 Sätzen hier einfügen.

 

 

(Foto 740 pixel Breit)

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Straubing Tigers und ERC Ingolstadt starten mit Sieg im Gäuboden Cup

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Der Einladung der Straubing Tigers zum Gäuboden Cup sind dieses Jahr die Grizzlys Wolfsburg, Nürnberg Ice Tigers und der ERC Ingolstadt gefolgt. Für alle Teams ist es der Auftakt in eine neue Saison. Durch die Siege von Straubing und Ingolstadt ergibt sich das Finale am Sonntag. Vorher bestreiten die Franken ihr Spiel um Platz drei gegen Wolfsburg.

 

 

(Foto: City-Press) Straubing Tigers - Nürnberg Ice Tigers im Gäuboden Cup

 


 

 

Gäuboden-Cup Spiel 1: ERC Ingolstadt - Grizzlys Wolfsburg

Ein munteres Auftaktspiel im Gäuboden Cup entwickelte sich zwischen dem ERC Ingolstadt und den Grizzlys Wolfsburg. Beide Teams agierten offensiv und kamen bereits in den ersten zwanzig Minuten zu guten Torchancen. Das nach über drei Monaten Spielpause nicht gleich alles funktionieren konnte, war den beteiligten auch klar. Die Partie blieb bis zum Schluss sehr eng, in dem sich die Wolfsburger mit 3:2 den Oberbayern geschlagen geben mussten.

Trevor Mingola war es vergönnt, die Führung für die Grizzlys im ersten Abschnitt zu erzielen. Im zweiten Drittel drehten die Ingolstädter das Spiel. Neuzugang Simon Gnyp traf zum Ausgleich und Daniel Pietta erzielte gar die Führung. Wolfsburg glich durch Melchiori zwar noch einmal aus, aber Leon Hüttl besorgte den 3:2 Endstand für den ERC, der somit am Sonntag um 19 Uhr gegen die Straubing Tigers im Finale steht. 

 

 

 

Gäuboden-Cup Spiel 2: Straubing Tigers - Nürnberg Ice Tigers

Die Augen der Tigers-Fans dürften wohl hauptsächlich auf die Neuzgänge gelegt worden sein. Tomi Karhunen hütete das Tor und machte einen guten und sicheren Eindruck. Lampl und Akeson konnte man schon eine gewisse Routine ansehen und alle anderen Neuzugänge zeigten eine engagierte Leistung. Die jungen wilden wie Valenti oder Samanski könnten für eine neue Spielfreude stehen. Sie versteckten sich keineswegs und zogen so manchen Angriff bis zum Tor durch. 


Die Gäste kamen in den Anfangsminuten durch Fox und Schmölz zu Chancen. Die Führung fiel aber auf der anderen Seite. Yannik Valenti brachte die Tigers in Führung und so stand es nach dem ersten Abschnitt 1:0 für die Hausherren. Im Mitteldrittel leidete der Spielfluss auf beiden Seiten. Ohne dass das Spiel unfair wurde, gab es dennoch einige Strafzeiten auf beiden Seiten. Dies war die Gelegenheit für beide Torhüter, sich in Szene zu setzen. Ryan Stoa konnte in Überzahl zum 1:1 für seine Farben ausgleichen.

In den letzten zwanzig Minuten vielen weitere Tore, aber auch nicht bei fünf gegen fünf auf dem Eis. Cody Lampl zeigte seine Zweikampfhärte und wurde prompt mit fünf Minuten bestraft. Diese nutzten die Tigers für zwei Unterzahltore. Tim Brunnhuber und Andi Eder konnten die Scheibe an der eigenen blauen Linie ergattern und ließen bei ihren Alleingängen Goalie Sharipov keine Chance. Lampl und Kislinger wurden nach einer erneuten Meinungsverschiedenheit vorzeit zum Duschen geschickt. Mit dem 3:1 Endstand, folgten ihnen wenige Minuten später ihre Mannschaftskollegen. Die Nürnberg Ice Tigers bestreiten am Sonntag um 15 Uhr das Spiel um Platz drei gegen Wolfsburg. 

 

Straubing Tigers - Nürnberg Ice Tigers: 3:1  (1:0 | 0:1 | 0:0)

 

Tore:

1:0 | 08. | Valenti (Akeson, Scheid) PP 1

1:1 | 34. | Stoa (Schmölz, Mebus) PP 1

2:1 | 48. | Brunnhuber - SH 1 

3:1 | 53. | Eder - SH 1

 



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PENNY-DEL Grillmeisterschaft: Schwaben gegen Franken oder Panther vs. IceTigers

 

PENNY-DEL (HG)  Duell Nummer 5 um die erstmalig organisierte Grillmeisterschaft von PENNY-DEL lautete Augsburg gegen Nürnberg, ein stets von Leidenschaft geprägtes bayerisches Traditions-Derby. Sport-Moderatorin Ruth Hofmann sowie der Profi Koch- und Grillschulen Betreiber Stefan Ziemann präsentierten zusammen mit dem Profi Schiedsrichter Lasse Kopitz die teilnehmenden Duos beider Teams. Für die Augsburger Panther liefen Henry Haase und John Rogl ein, während bei den Nürnberger IceTigers der Hüne Oliver Mebus und Goalie Niklas Treutle die kulinarische Bühne betraten.

 

Eishockey Grillmeisterschaft Teaser Gesamt 

(Foto PENNY-DEL)

 


Das heutige Menu war ganz vegetarisch geprägt und lautete: Gemüse Döner bzw. Grill Pizza sowie als Einstieg die Grilltomate. Das war heute mal Welt verkehrt auf dem Grillsektor: No meat at all! Für Stefan Ziemann lag es klar auf der Hand: Auf die Umsetzung kam es heute primär an, da es sich um relativ einfach zuzubereitende Rezepte handelte. Auf die Details musste akribisch geachtet werden, insbesondere sollte ein hellwaches Auge auf die richtigen schmackhaften Gewürze gelegt werden.

 

Für das Pantherduo galt es günstig und strukturiert einzukaufen, während beim Nürnberger Duett Chilli Flocken auf keinem Fall fehlen durften. Für den AEV war es ungewöhnlich, ausschließlich mit Gemüse am Grill zu hantieren, sie sind es gewohnt, Fleisch in Reinform zu verarbeiten. Henry Haase als waschechter Berliner war als bewährter Döner Kenner nun komplett vegetarisch unterwegs, was ihn etwas irritierte. Zur Erleichterung gab Stefan Ziemann kund, extra einen Gemüsegrill besorgt zu haben.

 

Das Nürnberger Duo wirkte von ihrer unterschiedlichen Größe wie Pat und Patachon am Grill. Oliver Mebus begab sich sogar auf fremdes Terrain, um einen Eindruck vom Fortschritt der Kontrahenten zu erhaschen. Das war sehr mutig, zeugte aber gleichzeitig von einem großen Selbstbewusstsein. Das Panther Duett hatte eigentlich keine Analyse der Franken nötig, doch ‚Beikoch‘ Haase aus der zweiten Reihe ließ es sich trotzdem nicht nehmen, einen kritischen Blick in des Gegners Grill zu werfen. Er kam sehr ins Schwitzen und wurde mit ein paar Fächereinheiten von der Sport Moderatorin belohnt. Mebus wählte eine interessante Brotschneide Variante, mit viel Sorgfalt und Bedacht.

 

Am Ende fährt Augsburg mit 51 zu 47 einen hauchdünnen Sieg gegen den Derby Rivalen aus der Frankenmetropole ein. Der Grill Motor kam im ersten Drittel noch etwas holprig in Gang, als man bei der Vorspeise den IceTigers klar den Vortritt lassen musste. Der Hauptgang hat dann zur Wende geführt und das Match zu ihren Gunsten gedreht mit 11 Punkten Vorsprung. Bei der Performance lagen beide Duos nahezu gleich auf, hier war noch deutlich Luft nach oben erkennbar. Letztendlich führte Olivers anfänglicher dezenter Bestechungsversuch mit einem Kaltgetränk für den Referee doch nicht zum gewünschten Erfolg.

 

Der AEV war gar nicht überrascht ob des Erfolgs, was sicher auch Ruth Hofmann, selbst gebürtige Augsburgerin, diebisch gefreut hat. Die IceTigers waren enttäuscht über ihre Leistung, ihr Keeper Treutle meinte, sie hätten sich zu viele kleine Fehler erlaubt, wollen diese Pleite aber auf dem Eis baldmöglichst wieder wettmachen.

 

Ein Blick auf die Blitztabelle zeigt, dass sich Augsburg mit dieser Bewertung auf Rang 4 schiebt. Die IceTigers mit Rang 7 nehmen aktuell einen soliden Mittelplatz ein.

 

 

 



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PENNY-DEL (Ort/Autor) Bitte den Einleitungstext bestehend aus 2-3 Sätzen hier einfügen.

 

 

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Bietigheim Steelers starten mit Niederlage im ersten Vorbereitungsspiel in der Schweiz

 

PENNY-DEL (Porrentruy/CD) Die Bietigheim Steelers mussten sich in der Schweiiz im ersten Vorbereitungsspiel auf die PENNY-DEL Saison 2021/2022 gegen den Schweizer Erstliga-Aufsteiger HC Ajoie mit 4:1 geschlagen geben. Das einzigste Tor für die Steelers erzielte C.J. Stretch. 

 

 

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(Foto: Jan Simecek)

 


Das schweizer Stadion war erstmal wieder mit Zuschauer besetzt und einge Steelers Fans hatten die Reise in den Kanton Jura angetreten um das erste Vorbereitungsspiel des neuen PENNY-DEL Mitglied zu sehen. Bei den kommenden Heimspielen dürfen die Steelers die EgeTrans-Arena mit 2.250 Zuschauer auslasten.

 

Am Dienstag Abend gingen die Gastgeber in Führung, bevor in der 37. Minute C.J. Stretch den 1:1 Ausgleich markierte. Kurz darauf trafen die schweizer durch Fraussard erneut und konten im Schlussabschnitt die Partie dann durch einen Doppelschlag von Guillaume Asselin (41./44.) mit 4:1 für sich entscheiden. Auf Seiten Bietigheim war der Sohn des Trainers Guillaume Naud erstmals für die Steelers auf dem Eis. Er wurde nach dem Spiel offiziell als Neuzugang vom Oberligisten Herforder EV präsentiert.

 

Daniel Naud (Coach): "Guillaume ist ein guter Spieler, der einen präzisen Schuss hat und sich an die verschiedenen Spielformationen anpassen kann, ich bin mit seinem Auftreten sehr zufrieden. Mit dem Auftreten des Teams bin ich nach der intensiven Trainingswoche zufrieden, wir waren nicht vollständig angereist und so mussten einige Spieler Doppelschichten fahren."
 
Das nächste Spiel für die Bietigheim Steelers findet am 18.08.2021 gegen die Grizzlys Wolfsburg statt.

 

 



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Drei Abgänge in Geretsried / Buchloe mit zwei Neuen

 

Bayernliga (Geretsried/Buchloe/PM) Das Training auf dem Eis hat bereits begonnen. Drei Spieler aus dem Kader der vergangenen Saison sind künftig jedoch nicht mehr mit an Board. Angreifer Michael Hölzl kam 2017 von der U18 des EC Bad Tölz nach Geretsried. Der schnelle Stürmer absolvierte erfolgreich 105 Spiele im Dress der RiverRats.

 

 

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( Foto Geretsried River Rats )

 


 

 
Ebenfalls nicht mehr mit dabei ist der junge Matthias Merker. Er wechselte 2019 von der U20 des Augsburger EV zu den Rats. In zwei Spielzeiten lief er insgesamt 21-mal auf dem Eis auf.

 


Nicht nur in der Offensive, auch in der Defensive gibt es einen Abgang zu vermelden. Die 1. Mannschaft des ESC muss kommende Saison auf Maxi Rieger verzichten. Der physisch starke 22-jährige spielte bis 2019 für die U20 des EC Bad Tölz und schloss sich 2019 dem ESC Geretsried an. In 39 Einsätzen unterstützte er die Defensive und erhielt mit lediglich acht Minuten verhältnismäßig wenig Strafzeiten. Der ESC Geretsried bedankt sich bei Michi Hölzl, Matthias Merker und Maxi Rieger für Ihren wertvollen Einsatz und Ihr Engagement! Für die Zukunft wünschen wir allen weiterhin sportlichen Erfolg, alles Gute und vor allem Gesundheit!

 

 

Brückner-Brüder sind die ersten beiden Neuzugänge bei den Piraten

 

Buchloe (chs) Der Bayerligist ESV Buchloe kann seine ersten beiden Neuzugänge für die kommende Saison bekannt geben. Und mit Peter und Lukas Brückner können die Verantwortlichen dabei gemeinsam mit der Firma Hans Gabriel gleich ein Brüderpaar präsentieren, das die ESV-Offensive künftig verstärken wird. Beide kommen vom Ligakonkurrenten VfE Ulm/Neu-Ulm zu den Piraten und werden gleich im ersten Testspiel (12.09.) wieder auf ihre alte Mannschaft treffen. Neben den Vorbereitungsspielen ist mittlerweile auch der Spielplan für die BEL-Hauptrunde veröffentlicht worden, die die Buchloer am 01. Oktober mit einem Heimspiel gegen Schongau eröffnen werden.

 

 

Erstmalig im Pirates-Dress werden bei der Saisoneröffnung die beiden Brüder Peter und Lukas Brückner dabei sein. Mit den zwei Stürmern sind den Freibeutern zwei richtig starke Verstärkungen für die Offensive geglückt. Schließlich gehörte Peter – der mit 27 Jahren der ein Jahr jüngere der beiden Brüder ist – bei den Ulmer Devils zu den absoluten Topscorern. Dementsprechend schmerzhaft wurde der Abgang auch von Seiten der Donaustädter betitelt. Und auch die Buchloer konnten sich in den letzten Spielzeiten immer wieder von der Qualität des Angreifers überzeugen. „Von Peters Stärken konnten wir uns die letzten Saisons leider häufig ein Bild machen, denn er hat regelmäßig auch gegen uns getroffen“, berichtet der 2. Vorstand Florian Warkus. „Peter weiß wo das Tor steht und hat in der Offensive sehr viel Potential. Und dennoch ist er ein sehr harter Arbeiter auf dem gesamten Spielfeld“, lobt Warkus seinen Neuzugang, mit dem er die letzten Jahre bereits immer wieder mal in Kontakt war.

 


Ursprünglich kommt Peter Brückner aus der Talentschmiede des ESV Kaufbeuren, wo er seine Jugend verbrachte. 2012 war seine erste Station im Senioren-Eishockey dann der EV Bad Wörishofen, wo er insgesamt sechs Jahre am Stück spielte. 2018 wechselte der Stürmer dann nach Ulm, wo er in gut 50 Partien über 60 Treffer und rund 40 Assists erzielen konnte. Sein Bruder Lukas spielte letzte Saison ebenfalls erstmalig in Ulm, ehe Corona die Bayernliga ja bekanntermaßen zum vorzeitigen Saisonabbruch zwang. In nur sechs Partien konnte Lukas Brückner bei den Donau-Devils aber bereits zwei Tore und zwei Vorbereitungen beisteuern und so schon seinen Torriecher unter Beweis stellen. Auch sein bisheriger Werdegang liest sich durchaus eindrucksvoll: Genau wie sein Bruder startete auch Lukas seine Karriere im Kaufbeurer Nachwuchs. Nach einem Jahr im Profi-Team des ESVK zog es den heute 28-Jährigen dann in den hohen Norden in die Oberliga Nord zum Hamburger SV. Anschließend war Brückner dann für die Harzer Falken aktiv, wo er unter anderem auch bereits mit den Wittmann Brüdern zusammengespielt hat. “Mit Lukas bekommen wir einen läuferisch sehr starken Spieler, der reichlich Oberliga-Erfahrung und Routine aufweist und der schon mehrfach bewiesen hat, dass er ein sehr verlässlicher Scorer ist“, meint Warkus. „Wir sind davon überzeugt, dass die beiden Brückner-Brüder uns sehr weiterhelfen werden und das Potential haben, unsere Anhänger zu begeistern.“

 

 

Neben den beiden Neuzugängen stehen aber auch die ersten beiden Abgänge fest. Verlassen werden die Rot-Weißen Michal Telesz und Marc Barchmann. Telesz gehörte die letzten drei Jahre zum ESV-Kader, wohingegen Barchmann den Piraten sogar die letzten 10 Jahre die Treu gehalten hat und nun nach Königsbrunn wechselt. Die Verantwortlichen bedanken sich bei beiden ganz herzlich für ihren Einsatz in den zurückliegenden Jahren und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.

 

 


Bayernliga (Bayerische Eishockey Liga)

 

Die Bayerische Eishockey Liga - (Bayernliga) ist die höchste Eishockey Amateurspielklasse in Bayern und wird unter dem Dach des Bayerischen Eishockey Verbandes (BEV) ausgerichtet. Am Ligabetrieb nehmen derzeit 15 Mannschaften teil, die um den Bayerischen Meistertitel kämpfen. Die Bayernliga ist in Deutschland somit die vierthöchste Eishockey Spielklasse.

 

Mehr Informationen über die Bayernliga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 

 

 



 

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