
PENNY-DEL (Nürnberg/MA) Das Spiel begann mit 75 Minuten Verspätung, weil die Gäste im Stau standen. Vor dem ersten Bully gab es noch eine angemessene Ehrung für den “All Time Record Scorer” in der Penny DEL. Patrick Reimer bekam eine übergroße Torte in Form eines Pucks von Stefan Ustorf überreicht. Die Verpflegung in den nächsten Tagen, scheint gesichert zu sein.
(Foto: Birgit Eiblmaier) Der Ausgleich kam spät für Schwenningen, aber nicht zu spät!
Ein weiteres Thema war die Beschränkung der Zuschauer. Ustorf zeigte vor dem Spiel Verständnis dafür, dass spontan auch Spiele verlegt werden, wenn es der Spielplan hergibt. Auf der anderen Seite, sei der Manager verwundert über das Schweigen der DEL, warum sich die Liga bei den bayerischen Clubs diesbezüglich noch nicht gemeldet habe. Hier scheint in den nächsten Tagen noch Klärungsbedarf zu sein. Zugelassen waren heute maximal 2036 Zuschauer. Eine Angabe, wie viele Fans wirklich das Spiel verfolgten, blieb aus.
Spielverlauf:
Torlos blieb der erste Abschnitt und noch vor der ersten Torchance, gab es die eine Keilerei zwischen Kislinger und Weber. Beide gingen für fünf Minuten auf die Strafbank. In der Anfangsphase war das Spiel ausgeglichen, an Möglichkeiten sowie Spielanteile. Gegen Ende des ersten Abschnitts wirkten die Gäste, denen man die Umstände der Anreise nicht anmerkte, als die etwas gefährlichere Mannschaft.
Kapitän Turnbull hatte die dicke Möglichkeit zur Führung vergeben und kurz zuvor lenkte Pfaffengut den Puck an den Pfosten. Auch das einzige Powerplay, blieb von den Wild Wings ungenutzt. Max Kislinger zur Auseinandersetzung und dem Spielverlauf: “Ich bekam gleich einen Crosscheck ins Gesicht und das wurde dann auf dem Eis geklärt. Wir müssen im zweiten Drittel etwas mehr zeigen, denn das können wir auch besser. Der verspätete Spielbeginn hatte nur geringen Einfluss auf unsere Vorbereitung."
Die Franken wurden nun viel aktiver sowie aggressiver und die Chancen kamen quasi von alleine. Schwenningen musste sich immer weiter zurückziehen und folgerichtig kassierte man den ersten Treffer. Die Gastgeber erhöhten den Druck weiterhin. Nach einer doppelten Strafe für Fleischer wegen hohen Stocks, kam es dann faustdick für die Wild Wings. In Überzahl kam man nicht in die Zone der Ice Tigers.
Im Gegenteil, denn man musste einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Pech kam auch noch dazu für die Gäste, als Robak wieder nur den Pfosten traf. Maximilian Hadraschek: “Wir tun uns schwer in die Offensivzone zu kommen. Das müssen wir besser rein und dann viele Scheiben zum Tor bringen. Wir waren im zweiten Drittel einfach nicht konsequent genug.”
Nürnberg stand weiterhin gut in der Abwehr, ließ kaum noch etwas zu. Man hatte nicht mehr das Gefühl, hier könnte noch etwas anbrennen. Und während das Spiel so vor sich dahinplätscherte, stand es auf einmal nur noch 2:1. Den Wake Up Call nutzten die Gäste zur Schlussphase in der sie tatsächlich noch die Verlängerung erzwingen konnten.
Da auch hier keine Entscheidung fiel, musste der Sieger im Penaltyschiessen ermittelt werden. Alle außer Karachun vergaben und so nahmen die Wild Wings zwei Punkte mit in die Nacht hinein. Etwas glücklich, aber auch nicht ganz unverdient hatten doch die Ice Tigers es selbst in der Hand, das Spiel frühzeitig zu entscheiden.

(Foto: Birgit Eiblmaier) Mit dem 798. Scorerpunkt in der DEL ist Patrick Reimer alleiniger Rekordhalter
Stimmen zum Spiel:
Daniel Schmölz (Nürnberg): “Wir dürfen diese Führung nicht mehr aus der Hand geben. Ich denke wir haben 40 Minuten lang ein gutes Spiel gemacht und am Sonntag in Berlin müssen wir das über 60 Minuten durchziehen.”
Alexander Karachun (Schwenningen): “Ich wusste gar nicht, dass es heute mein 200. DEL Spiel ist. Die Anreise hat sich lange hingezogen und wir waren nicht so gut heute. Das zweite Drittel war katastrophal. Trotzdem haben wir dann einen Weg gefunden, um zurückzukommen und haben Charakter gezeigt.
Torfolge:
1:0 (31.) - Reimer leitete den Angriff ein, MacLeod schießt auf das Tor und Daniel Schmölz staubt zur Führung ab. 2:0 (37.) - Sogar in Unterzahl setzten die Franken die Akzente. Chris Brown umkurvte zwei Spieler, ließ den dritten auch noch stehen und tunnelte Cüpper im Tor der Wild Wings. 2:1 (55.) - Ein Tor wie aus dem Nichts. Der Puck kommt vor dem Tor zu Travis Turnbull und der hatte nur noch das leere Tor vor sich.
2:2 (59.) - Den fast nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich besorgte Max Görtz mit einem Distanzschuss ins lange Eck. 2:3 (65.) - Alexander Karachun entschied das Spiel im Penaltyschiessen für Schwenningen, bei seinem 200. DEL Spiel. Er war von sechs Schützen der einzige mit einem Torerfolg.
Spiel vom 26.11.2021
Nürnberg Ice Tigers - Schwenninger Wild Wings: 2:3 n.P. (0:0 | 2:0 | 0:2 | 0:0 | 0:1)
Tore:
1:0 |31.| Schmölz (Reimer, MacLeod)
2:0 |37.| Brown (Karrer) - SH 1
2:1 |55.| Turnbull (Spink, Bassen)
2:2 |59.| Görtz (Turnbull)
2:3 |65.| Karachun - Penalty
Schiedsrichter: Polaczek / Schrader / Wölzmüller / Züchner
Strafzeiten:
Nürnberg: 15
Schwenningen: 11
Zuschauer: keine Angabe
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Bremerhaven/MH) Zum Auswärtsspiel des Tabellenersten konnten die Kurpfälzer Pavel Gross wieder hin der Bande begrüßen. Seit vier Spielen inklusive CHL warten die Adler auf einen Sieg und sind nach wie vor nur mit einer Rumpftruppe in Bremerhaven zu Gast. Der Gastgeber zeigte zuletzt durchwachsene Leistungen.

( Foto City-press )
Das Spiel begann schwungvoll ohne große Unterbrechungen. Bremerhaven versucht sogleich das Spiel an sich zu reisen, während Mannheim aus einer sicheren Defensive heraus offensiv Akzente zu setzen. Für die Gäste hatte Eisenschmid die erste gute Gelegenheit, während auf der anderen Seite Brückmann gegen Mauermann retten musste und bei der Chance von Kapitän Moore Glück hatte, da dieser das leere Tor verfehlte. Die Adler überstanden ein druckvolles Powerplay schadlos und hatten kurze Zeit später ihrerseits eine Überzahlmöglichkeit. Aber anstatt selbst in Führung zu gehen, verlor Dawes die Scheibe, Wejse fuhr den Konter und legte auf Uher ab, der in Unterzahl die Führung erzielte.
Der Beginn des zweiten Abschnittes gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Kein Mannschaft konnte sich wirklich große Chancen erspielen. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Fischtown Pinguins wieder das Spiel, allerdings ließen die Gäste nur wenig zu. Mannheim spielte es, trotz des kleinen Lineup sehr geschickt, schließlich ging es auch darum Kräfte für den Schlussabschnitt zu sparen, um da nicht einzubrechen und im Spiel zu bleiben. Dennoch mussten sie in der 34.Spielminute das 2:0 hinnehmen. Jeglic schnappte sich die Scheibe und fuhr allein auch Brückmann zu und umspielte ihn sehenswert. Die Reaktion kam prompt. Larkin stocherte eine freie Scheibe an Maxwell zum 2:1 Anschlusstreffer vorbei. Brückmann war in der Schlussphase des zweiten Drittel noch einige Male gefordert, aber hielt was er halten konnte und so blieb es beim 2:1 zur zweiten Pause.
Nach 79 Sekunden im dritten Drittel klingelte es wieder. Der über das ganze Spiel hinweg starke Lean Bergmann überwand per Schlagschuss den Bremerhavener Schlussmann zum 2:2 Ausgleich. Die Nordmänner versuchten sofort das Tempo zu erhöhen und öffneten die Defensive. Dies bestraften die Adler sofort. Dawes und Eisenschmid fuhren einen zwei gegen eins Konter, Dawes passte auf Eisenschmid und der überwand Maxwell erneut. Nun war Brückmann im Tor der Mannheimer natürlich vermehrt gefordert. Allerdings agierte die Defensive vom Gross-Team sehr geschickt und drängte den Gegner immer wieder nach außen. Einer der wenigen Schüsse aus zentraler Position schaffte dann doch den Weg ins Tor zum 3:3.- Dauerbrenner Dietz hatte von der blauen Linie abgezogen. Leider aus Sicht der Gäste hielt auch das Unentschieden nicht lange. Bruggisser fand Andersen vor dem Tor und dieser brachte den Puck irgendwie an Brückmann vorbei ins Tor. Mannheims Kräfte ließen merklich nach. Die eigenen Angriffe waren nur noch sporadisch und auch in der Defensive lief man nun immer öfter der Scheibe hinterher. Maxwell musste dennoch gegen Dawes in höchster Not retten. In der Schussphase mobilisierten die Adler Mannheim nochmal alle Kräfte, aber eine Strafe gegen Eisenschmid beendete jegliche Hoffnung auf einen später Ausgleich und es blieb bei der knappen Niederlage.
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PENNY-DEL (Krefeld/RS) Bittere Heimniederlage gegen Nürnberg. Die Leistung am heutigen Abend hatten auch keine Zähler verdient! Die Voraussetzungen für das heutige Spiel gegen die Ice Tigers aus Nürnberg waren klar und deutlich.

( Foto Ralf Schmitt )
Krefeld war nach der Niederlage am Sonntag gegen Bremerhaven unter Zugzwang. Zum Gast, mit 25 Punkten gleichauf in der Tabelle, wollte der KEV nicht noch mehr Boden verlieren, also musste ein Dreier her. Was die Krefeld Pinguine als Kollektiv jedoch an diesem Abend ablieferten, dafür fehlen die Worte und Attribute. Ziel und planlos, eher lustlos unmotiviert präsentierten sich die Schützlinge von Igor Zhakarkin. Nürnberg, durch Verletzungen und Corona bedingten Ausfälle mit sparsam besetztem Kader in die Seidenstadt gereist, kam ganz gut ins Spiel und hatte durch Reimer und McLeod die ersten Möglichkeiten. Dem entgegen auf der anderen Seite, traf zur Mitte des Drittels Bracco die Scheibe vor Treutle nicht richtig. Dies sollte es vom KEV auch schon gewesen, was sie zum ersten Abschnitt beitragen wollten.
Als Patrick Reimer in der 8. Minute zur Gäste Führung traf, geschah historisches in der Yayla Arena. Der gebürtige Mindelheimer erzielte seinen 798. Scorerpunkt ist damit alleiniger All Time Record Scorer in der Penny DEL. Herzlichen Glückwunsch zu dieser famosen Leistung.
Allein das brachte die Hausherren nicht auf die Idee Eishockey zu spielen. Man benötigte in Drittel zwei schon ein Powerplay, um den Gleichstand zu erzielen. Valkaer- Olsen traf nach Vorarbeit von Bergström. Dieser Weckruf verfehlte im Team der Pinguine seinen Zweck. Schwarz-Gelb spielte weiterhin fehlerhaft, pomadig und war selten eine Gefahr für das Gehäuse des ehemaligen KEV lers Treutle. Der Nürnberger Schlussmann hatte es nicht allzu schwer, um sein Heiligtum vor weiterem Schaden zu bewahren.
Chris Brown (42.) brachte den Gast kurz nach der zweiten Pause erneut in Front, mit gütiger Mithilfe der Krefelder Hintermannschaft die „ehrfurchtsvoll“ untätig Spalier stand. Diese Führung baute McLeod (55.) auf zwei Tore aus. Tiffels hatte auf heimischer Seite noch nicht richtig auf der Sünderbank Platz genommen, da durfte der Verteidiger schon wieder mitmischen. Jetzt war es an den Pinguinen das Ruder herumzureißen und die letzten verbleibenden fünf Minuten alles auf eine Karte zu setzen. Allein, das Aufbäumen blieb aus. Man spielte seine Stiefel genauso weiter wie in der bereits abgelaufenen Spielzeit. Ebenfalls ohne viel Wirkung blieb das „Wundermittel“ Torhüter vom Eis. Erst als Bracco (60.) zum Anschluss traf, keimte nochmal so etwas wie Hoffnung in der Yayla Arena auf. Die Schlusssirene beendete Dieses auf ihre Art.
Bonjour Tristesse! Quo Vadis Pinguie? Auf den Rängen bei nur 2078 Zuschauern. Oder auf dem Eis mit einer Leistung, die einer sportlichen Bankrotterklärung gleich kam. Werbung für das anstehende Straßenbahn Derby gegen Düsseldorf am nächsten Sonntag sieht anders aus.
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Spiel vom 24.11.2021
Krefeld Pinguine - Nürnberberg Ice Tigers 2:3 (0:1/1:0/1:2)
Tore:
0:1 | 8.| Reimer (McLeod, Pilu)
1:1 |32.| Valkaer-Olsen (Sabolic, Bergström) PP1
1:2 |42.| Brown (Stoa)
1:3 |55.| McLeod (Stoa, Reimer)
2:3 |60.| Bracco(Weiß,Bergström)
Zuschauer: 2078
Strafen: Krefeld 8 Minuten, Nürnberg 10 Minuten
Hauptschiedsrichter: Aleksi Rantala, Lasse Kopitz
Linienrichter: Kai Jürgens, Joep Leermakers
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Christof Kreutzer stand nach dem 6-Punkte-Wochenende eine unveränderte Mannschaft zur Verfügung. Neben Joacim Eriksson (Covid-Infektion) und John Ramage (Oberkörperverltzung, Einsatz am Wochenende geplant) fehlte der unter der Woche operierte Peter Spornberger. Für ihn rückte Marius Möchel in die Defensive. Auf Seiten der Niederbayern fehlte kurzfristig auch Kapitän Sandro Schönberger, der ebenfalls positiv auf Corona getestet wurde. Nach Drangphase der Gäste erspielten sich die Wild Wings eine Drei-Tore-Führung. Die Tigers kämpften sich in der Folge bis auf einen Treffer heran und drängten auf den Ausgleich. In dieser Phase gelang es den Wild Wings nachzulegen und ein enges Spiel für sich zu entscheiden.

Archivbild / citypress
Mit viel Tempo kamen die Gäste in die Partie. Zu Beginn deckte das Team von Tom Pokel, das Schwenninger Gehäuse mit Schüssen ein. Die Wild Wings hielten dem Druck zunächst stand und lösten sich mit zunehmender Spielzeit. Eine Überzahl brachte Schwenningen letzten Endes in die Partie. Zwar blieben die großen Chancen aus, in der Folge wurde man aber nun gefährlicher. Max Görtz hatte in der achten Spielminute das Auge für Tomas Zaborsky, der knapp über den Kasten zog.
Auch die Gäste kamen immer wieder gefährlich in das Schwenninger Drittel. Marvin Cüpper musste ein ums andere Mal entscheidend eingreifen. Christof Kreutzer war zur Drittelhälfte gezwungen seine Reihen umzustellen, da Tyson Spink, verletzungsbedingt das Eis in Richtung Kabine verlassen musste. Kurz vor der Pause kam Schwenningen erneut zu einer Überzahl. Wieder hatten die Hausherren Probleme und machten sich die numerische Überzahl durch eine eigene Strafe zunichte. Bei vier gegen vier fasste sich Johannes Huss ein Herz und tankte sich ins Angriffsdrittel durch. Humorlos versenkte der Nationalspieler den Puck im kurzen Eck zur Führung.
Auch im Mittelabschnitt kamen die Bayern besser aus der Kabine. In Überzahl legte Jason Akeson gefährlich vor das Tor, wo der Puck nur knapp seinen Abnehmer verfehlte. Nur wenig später musste Marvin Cüpper in höchster Not retten. Im Gegenzug kamen die Wild Wings durch Tomas Zaborsky gefährlich ins Angriffsdrittel. Von der blauen Linie hielt Johannes Huss einfach mal drauf und erwischte Tigers-Goalie Sebastian Vogl eiskalt durch die Beine. Für Schwenningen sollte es sogar noch besser kommen: Tylor Spink drängte von außen vor das Tor und traf im Gewühl in die Maschen. Zwischen beiden Treffern lagen nur 64 Sekunden - für Tom Pokel Grund genug eine Auszeit zu nehmen. Brandon Manning versuchte seinen Frust an Will Weber zu entladen und ein Zeichen zu setzen. Nach kurzem Ringkampf wanderten beide Spieler auf die Strafbank.
Die Gäste, wechselten den Goalie und versuchten nun über das Körperspiel in die Partie zurückzukommen. Nach kurzer Druckphase war es dann Jason Akeson, der sein Team das erste Mal zum Jubeln brachte. Im weiteren Verlauf verpuffte auf beiden Seiten ein Powerplay. Kurz vor der Pause waren dann die Wild Wings in Überzahl - den Treffer erzielten aber die Tigers: Marcel Brandt zog bei einem 2 auf 1 Konter ab und stellte den direkten Anschluss her.
Zu Beginn des Schlussabschnitts versuchten die Wild Wings ihr Glück erneut in Überzahl. Patrik Lundh zog gleich mehrfach ab, Karhunen hielt dem Druck aber Stand. Die Niederbayern suchten einen Weg, den Ausgleich zu erzielen während die Schwarzwälder immer wieder Nadelstiche durch Konter setzten. In Überzahl verpasste Mike Connolly knapp vor dem leeren Tor. Zu allem Übel mussten die Schwenninger dann auch noch den Ausfall von Travis Turnbull verkraften.
Fünf Minuten lag der Ausgleich in der Luft. Brandon Manning zog vor das Tor wo Cüpper gerade noch entschärfen konnte. Auf der anderen Seite erkämpfte sich Tylor Spink den Puck im Angriffsdrittel und passte zu Alexander Karachun, der für die Vorentscheidung sorgte. Als die Tigers am den Goalie vom Eis nahmen, setzte Ken André Olimb den Schlusspunkt ins leere Tor.
Nachdem die Wild Wings zunächst auf drei Tore davon ziehen konnten agierte das Team zunächst zu passiv. Am Ende wurde es nochmal eng - entgegen der Vergangenheit brachten die Wild Wings das Spiel aber über die Zeit und legten sogar nochmals nach. Mit zwei Treffern wurde Johannes Huss zum Matchwinner. Einziger Wermutstropfen für die Schwenninger: Mit Tyson Spink, Niklas Burström und Travis Turnbull hatten die Wild Wings gleich drei nahmhafte Ausfälle zu kompensieren.
Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers
Tore:
1:0 |20.|Huss (Tyl. Spink / Robak)
2:0 |24.|Huss (Adam / Olimb)
3:0 |25.|Tyl. Spink
3:1 |28.|Akeson
3:2 |40.|Brandt (St.Denis)
4:2 |56.|Karachun (Tyl. Spink)
5:2 |58.|Olimb (Bassen)
Zuschauer:2332
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Wolfsburg/HG) In der Eis Arena erwarteten die Grizzlys Wolfsburg den rheinischen Kontrahenten aus Düsseldorf. Das Team um Mike Stewart wollte unbedingt wieder in die Top 3 zurückkehren und die Mannschaft um Coach Harold Kreis hatte die Augen fest auf die Top 6 gerichtet. Wer kam besser mit dieser englischen Woche zurecht und heimste die Punkte für sich ein? Dies war heute die 70. Begegnung dieser beiden Teams, in den letzten 5 Partien gab es 4 Siege für Wolfsburg.
Schließlich blieben die drei Punkte in Niedersachsen, denn Wolfsburg schickte die DEG mit einem 4 zu 2 nach Hause an den Rhein zurück.

(Fotoquelle City Press) Sebastian Furchners erster Streich gegen Düsseldorf
Wolfsburg kehrte ohne Punkte und ohne ein einziges Tor aus dem Schwarzwald in die Heimat zurück, ganz ungewöhnlich für die Grizzlys, deren Top Neuzugänge bisher kontinuierlich scorten und für Furore in der Liga sorgten. Ihre beiden letzten Heimauftritte gestalteten die VW-Städter jeweils erfolgreich und sie wollten heute Abend den dritten Streich in Folge einfahren.
Stewart (Coach): „Wir haben sehr gut gespielt auch gegen Schwenningen. Zuhause waren wir aggressiv und sind gut defensiv gestanden. Alles war identisch in Schwenningen, dort hatten wir genug Chancen. Es ist nicht leicht dort zu siegen, aber ich war nicht unzufrieden mit der Leistung. Es war eine ehrliche Antwort des Teams. Ich bin ein Fan von einer längeren Pause, auch die Betreuer und die Physioabteilung brauchen diese Zeit. Wir hatten 6 Tage, dann gab es ein Minitrainingslager, wo wir hart gearbeitet haben, um in den Rhythmus zu kommen und die Scheibe gut laufen gelassen. Im Profigeschäft gehört der Druck dazu, man lernt damit umzugehen und es ist ein Teil von unserem Job. Wenn du oben stehen willst, musst du hellwach sein in jedem Spiel, denn jeder kann jeden schlagen in der Liga. Wir wollen uns gut präsentieren, wir änderten nur Kleinigkeiten im System: Die DEG ist torgefährlich, für uns ist es wichtig, körperbetont und schnell zu spielen. Den Gegner unter Druck setzen ist das A und O heute Abend.“
Düsseldorf kämpfte sich nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge gegen starke Straubinger mit einem Comeback Heimerfolg zurück und wollte diesen Schwung mit nach Wolfsburg nehmen. Ihr Rumpfkader füllte sich peu á peu wieder, was dieses Unterfangen zuversichtlich stimmte. Außerdem war ihre drittbeste Defensive in der Liga ein weiterer Pluspunkt heute Abend. In der Offensive hatte die DEG noch Luft nach oben. Coach Harry Kreis musste heute auf Svensson verzichten.
Kreis (Coach): “Wir sind sicher nicht so flüssig reinzukommen in den Spielbetrieb nach der Länderspielpause. Gegen Straubing haben wir ein gutes bis sehr gutes Match abgeliefert. Gegen Schwenningen hatten wir weniger Spieler, das hat sich bemerkbar gemacht. Die restlichen Spiele müssen wir erst noch gewinnen, dann sind diese Punkte erst möglich. Jeder Punkt zählt, die 2 gegen Straubing waren sehr wichtig, auch die Moral der Mannschaft hat gestimmt, wir haben uns zurückgekämpft und haben viel weniger zugelassen als noch gegen Schwenningen. Dort gab es den Trainerwechsel, es war viel Momentum im Spiel. Es war eine Challenge und wir hatten uns gesteigert. Wir dürfen deren Offensive nicht entfalten lassen, ihr stärkstes Powerplay vermeiden und die Räume eng machen.”
Düsseldorf trifft früh und Wolfsburg wartet nun bereits 80 Minuten auf ein Tor
Den ersten Nadelstich nach anfänglichem Abtasten setzten die Gäste in Person von Eder in der 2. Spielminute. Das war ein perfekter Start für die DEG direkt nach dem gewonnenen Bully, als der Torschütze die Hartgummischeibe fulminant im Gehäuse von Pickard unterbrachte. Endlich mal wieder eine Führung in einem Match, das war Balsam auf die rheinische Seele, nachdem man in den letzten beiden Partien ständig einem Rückstand hinterherlaufen musste.
Nun stand das erste Powerplay für Düsseldorf auf dem Programm, in dem die Hausherren geschickt früh störten. Wolfsburg wies die bis dato stärkste Unterzahlquote auf und konnte zudem auf bereits 2 Shorthander Stolz sein. Diese numerische Überlegenheit brachte nichts Zählbares ein, doch das Team um Kreis blieb hartnäckig und aggressiv in seinen Vorwärtsbemühungen.
In den letzten 5 Spielminuten des ersten Abschnitts baute Wolfsburg mehr Druck auf und Pantkowski musste des Öfteren eingreifen. Die Defensivarbeit der Gäste war bisher sehenswert. Auch Furchners Distanzschuss war keine größere Gefahr für den Keeper der DEG, der in der letzten Minute mehrere brenzlige Situationen bravourös überstand.
Nach gespielten 20 Minuten ging es mit einer hauchdünnen Führung für Düsseldorf zum Pausentee. Wolfsburg wartete nun schon 4 Drittel lang auf ein Erfolgserlebnis und haderte weiter mit seinen vergebenen Chancen. Die Bully Quote sprach ganz klar für die Gäste.
Melchiori: „They came hard here, just what we had expected. We had some good chances, but we need to capitalize them sooner or later. Our strength is scoring goals. We need that consistency, but every team has to deal with such a situation.”
Früher Doppelschlag für Wolfsburg und später dritter Treffer für die Grizzlys
Im zweiten Drittel gelang schnell der Ausgleich durch Machacek in der 41. Spielminute: nur 35 Sekunden waren absolviert und nur 55 Sekunden danach drehten die Hausherren mit einem famosen Doppelschlag diese Partie. Torschütze war Furchner, der am schnellsten reagierte, als der Puck hinter Pantkowski kurz frei lag. Es war sein 297. DEL Tor in seiner reichhaltigen Karriere.
Jetzt verzeichneten die Grizzlys einen Auftakt nach Maß und die DEG musste sich von diesem frühen Schock erst mal schütteln. Da war sie wieder die gewohnte Offensivpower der Wolfsburger, die davon beflügelt wie ausgewechselt übers Eis flogen. Der Gäste Goalie war weiterhin im Fokus und rettete seine Mannen vor einem höheren Rückstand, u.a. auch gegen Mingoia, was aber eine Strafe gegen Düsseldorf nach sich zog.
Jetzt agierte Wolfsburg in Überzahl, das in dieser Disziplin Liga weit vorne lag aber dieses Mal glücklos blieb. Die Gastgeber präsentierten sich im Mittelabschnitt wesentlich wacher und konzentrierter. Sie ließen die DEG weitgehend nicht zur Entfaltung kommen, die das Powerbreak herbeisehnte, um sich neu zu justieren. Dies schien kurzzeitig zu fruchten, aber dann übernahm wieder Wolfsburg das Kommando.
Olson und Postel hatten dann die große Möglichkeit auf dem Schläger, um auszugleichen, doch Pickard hatte was dagegen. Auf der Gegenseite hätte Zitterbart fast einen Rebound von Pantkowski verwerten können. Dann packte Pickard wieder die Fanghand zum richtigen Zeitpunkt aus beim Abschluss von Fischbuch. Nun stand der Grizzlys Keeper unter Dauerbeschuss, doch Archibald markierte kurz danach in der 38. Spielminute den dritten Treffer für seine Farben. Er netzte etwas kurios aus spitzem Winkel ein, wobei Pantkowski dabei recht unglücklich aussah.
In einem furiosen Mittelabschnitt nahm Wolfsburg das Heft des Handelns ganz klar in die Hand und nahm eine zwei Tore in die Kabine mit, was mit dem deutlichen Vorsprung in der Schuss Quote auch unter Beweis gestellt wurde.
Eder: „Wir haben eigentlich relativ solide begonnen, aber im 2. Drittel ein blödes Gegentor bekommen. Im Wechsel drauf noch eins, sind dann hinterhergelaufen, aber wieder gut reingekommen. Recht unglücklich fiel das 3 zu 1, das war kurios in der eigenen Druckphase. Das ist zwar ein kleiner Rückschlag, aber es ist noch alles machbar im letzten Drittel.“
Barta verkürzt, Furchner schnürt seinen heutigen Doppelpack
Im Schlussabschnitt musste sich die DEG was einfallen lassen, um ihre gute Performance aus dem ersten Drittel wieder zu erlangen. Wolfsburgs Neuzugang Enlund hatte Pech bei seinem Solo auf Pantkowski, der gleich wieder mit einem Save rettete. Die Gäste erspielten sich nun wieder ein optisches Übergewicht und kamen dann in den Genuss des nächsten Powerplays, da Furchner wegen Crosscheck in der Kühlbox Platz nehmen musste. Getreu dem Motto „jetzt oder nie“ sollte es nun mit dem Anschluss klappen, doch die Hausherren verteidigten ihre Box engmaschig, doch Gallionsfigur Barta netzte in der 45. Spielminute eiskalt ein.
Das war die richtige Antwort und die DEG war wieder im Spiel, doch die Hausherren hatten sogleich den Vorteil eines eigenen Powerplays, das sofort brandgefährlich gestaltet wurde. O’Donnell hatte plötzlich die große Gelegenheit zum Shorthander, scheiterte jedoch gleich zweimal am hervorragend aufgelegten Pickard, der nun stärker im Mittelpunkt stand.
Die Begegnung war inzwischen hart umkämpft, beide Teams hielten dagegen und die Düsseldorfer wollten unbedingt den Ausgleich erzwingen. Die Crunch Time begann langsam und Machacek verpasste die Chance zur Entscheidung bei einem 2 auf 1 Konter. Es war jetzt ein Match mit offenem Visier und viel Risiko. Auch Festerling vergab eine scheinbar 100%ige Gelegenheit, so dass die DEG gute 3 Minuten vor der Schlusssirene immer noch nicht endgültig geschlagen war.
90 Sekunden vor dem Ende zog Kreis seinen Goalie und Cumiskeys Gewaltschuss landete in Pickards Fanghand. 41 Sekunden vor dem Ende schnürte Furchner mit seinem 298. DEL Tor seinen heutigen Doppelpack und setzte den Deckel drauf. Schließlich rang Wolfsburg die DEG in einem zähen Kampf mit 4 zu 2 nieder und drei wichtige Punkte blieben in Niedersachsen. Düsseldorf erwies sich als hartnäckiger Gegner, konnte jedoch seine Chancen nicht verwerten.
Wolfsburg muss bereits am Donnerstag nach Köln reisen, während Düsseldorf zuhause die Panther aus Ingolstadt empfängt.
Furchner: „Es ist ein Teamsport, wir sind froh über die 3 Punkte. Düsseldorf hat sehr diszipliniert gespielt. Im ersten Drittel übten wir schon viel Druck auf das Tor aus, dann haben wir es erzwungen. Wir spielten unseren Stiefel über 60 Minuten und haben auch deshalb gewonnen. Eishockey macht Spaß, da spielt das Alter keine Rolle.“
Barta: „Wir haben 2 Tore weniger geschossen, binnen 90 Sekunden 2 Gegentore bekommen und waren lange im Rückstand. Gegen eine sehr disziplinierte Mannschaft haben wir gut dagegengehalten. Wir wissen, was zu tun ist, um Spiele zu gewinnen, unser Charakter ist gut.“
24. Spieltag, 23.11.2021
Grizzlys Wolfsburg - Düsseldorfer EG 4:2 (0:1|3:0|1:1)
Tore:
0:1 |02| Eder (Schiemenz, Olson)
1:1 |21| Machacek
2:1 |22| Furchner (Pfohl, Möser)
3:1 |38| Archibald (Murray, Krupp)
3:2 |45| Barta (Nowak, Schiemenz) PP1
4:2 |60| Furchner ENG
1. Drittel Statistik: 14:12 Schüsse, 4:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
2. Drittel Statistik: 24:10 Schüsse, 11:15 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
3. Drittel Statistik: 20:11 Schüsse, 15:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
Referees: Bruggeman (USA) / Hoppe (GER)
Aufstellung:
Wolfsburg: Pickard; Melchiori, Bittner, Rech, DeSousa, Archibald, Möser, Button, Reichel, Pfohl, Furchner, Murray, Krupp, Enlund, Festerling, Nijenhuis, Raabe, Machacek, Fauser, Mingoia.
Düsseldorf: Pantkowski; Zitterbart, Cumiskey, Fischbuch, MacAulay, Proft, Nowak, Heinzinger, Ehl Barta, O’Donnell, Geitner, Järvinen, Eder, Olson, Schiemenz, Trinkberger, Postel.
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (München/HG) In der Olympia Eishalle trafen der EHC Red Bull München und die Augsburger Panther zum nächsten bayerischen Derby aufeinander. München hatte einen Sieg gegen Nürnberg im Gepäck und Augsburg musste sich in Wolfsburg geschlagen geben. Mit ungleichen Vorzeichen begann diese Partie, denn München hatte dank des Punktequotienten immer noch Rang 2 in der Tabelle inne, während Augsburg auf Platz 11 rangierte vor diesem Spieltag.
Schließlich feierte der EHC Red Bull München gegen aufopferungsvoll kämpfende Augsburger in einem klasse Derby dank eines Doppelschlags im Mittelabschnitt den dritten Sieg hintereinander und eroberte die Tabellenführung zurück.

(Fotoquelle City-Press)
München kam nach dem Deutschland Cup so richtig gut in Fahrt und setzte mit dem Auswärtserfolg in der Champions League ein erstes Ausrufezeichen. Im bayerischen Duell in Nürnberg hatten sie ebenso die Nase vorne und sahen dem nächsten Highlight Derby zuversichtlich entgegen. Inzwischen waren fast alle Akteure wieder an Bord, was ihre Schlagkraft weiter erhöhte. Daubner agierte heute wieder als Verteidiger, Mauer wirkte anstelle von Kastner mit und die komplette U9 Mannschaft des ERSC Ottobrunn (35 Kinder plus jeweils 1 Elternteil) war zum ersten Mal im Stadion präsent.
Gerber (Coach U9 Ottobrunn): „Erstmal vielen Dank an Red Bull, dass wir heute hier sein dürfen. Wir hatten im Sommer hart trainiert und wollten unbedingt ein Spiel der Münchener einmal live sehen. Es ist eine riesige Motivation für die Kids, das Ambiente ist super. Den Cracks hier zuzuschauen ist ein toller Event für die Kinder.“
Gogulla: „Ich hatte anfangs persönlich ein wenig Pech in der Saison und es ist nicht so wünschenswert gelaufen. Das Team hatte einen sehr guten Start erwischt und wir wollen heute unbedingt nachlegen. Es sind auch heute wieder drei wichtige Punkte zu vergeben. Wir haben noch etliche Nachholspiele, die wir alle gewinnen wollen. Das ist nun Gold wert mit den fehlenden Spielen. Wir hoffen, dass alle gesund bleiben und dass wir ins Rollen kommen. Wir wollen als Team viele Tore schießen, wer das letztlich macht, ist am Ende des Tages egal. Wir hatten in Augsburg mit einer Rumpf Truppe gespielt und wollen heute auf jeden Fall Revanche nehmen und gewinnen.“
Augsburg musste nach der Leistungssteigerung vor der Pause eine bittere Pille in Wolfsburg schlucken und hoffte heute Nachmittag auf den oft so einzigartigen Derby Faktor gegen die favorisierten Münchener. Positiver Stimulus für das Team um Pederson war die lang ersehnte Rückkehr von Oliver Roy als heutiger Ersatzkeeper auf der Bank. Die Fuggerstädter mussten ihre Defensivarbeit verbessern, kassierten sie doch in ihren Auswärtspartien satte 44 Tore. Die letzten 7 Begegnungen auf fremdem Terrain hatte der AEV allesamt verloren. Nur 1 Sieg aus 10 on the road matches war zu wenig.
Saponari: „The first game in Augsburg was an exciting, back and forth game with a good crowd. It was a good win for us. Today we need to be really good defensively, handle the puck well around the blue line and make it difficult for them. We have to play aggressively and bring the same type of focus on the road as at home. We create our own energy as a team. Getting some free time and being away is mentally important. I had a great time in Paris, which energizes you. “
Schütz legte vor, doch der AEV bestrafte Münchener Disziplinlosigkeit
Anfangs kam Augsburg noch nicht so richtig in Fahrt und die Hausherren bestimmten die ersten 6 Minuten, wobei ihnen auch ihr erstes Powerplay zu gute kam. Seidenbergs Knaller prallte zwar zur Seite ab, aber Ortega konnte die Scheibe nicht unterbringen ebenso kurz danach in ähnlich aussichtsreicher Position. Der erste Torschütze dieser Partie war dann in der 8. Spielminute sinnigerweise Justin Schütz. Sein trockener Schuss war für Keller unhaltbar, Schütz hatte aber auch viel zu viel Platz zur erfolgreichen Verwertung.
Den zweiten Treffer verhinderte der Innenpfosten, als die Scheibe so grad noch hinter Keller wieder raustrudelte. Dann machte Magnus Eisenmenger, der im ersten Aufeinandertreffen sein Premierentor verbuchte, auf sich aufmerksam. Sogleich folgte das zweite Powerplay für die Gastgeber. Die Gäste schafften in der Saison bereits zwei Shorthander, ein kleiner Mutmacher, zumindest hielten sie sich schadlos.
Die Red Bulls kombinierten sich gewohnt Puck sicher durch die Augsburger Zone und hätten durchaus nachlegen können. Nehring tänzelte sich dann souverän durch die Münchener Verteidigung, scheiterte aber an Fießinger; er hätte vielleicht abspielen sollen, trotzdem war es die bis dato dickste Gelegenheit der Gäste, die kurz danach mit 2 Mann mehr auf dem Eis in doppelter Überzahl agieren durften. Für Seidenberg war die heutige Partie beendet. Dies war nun die große Chance für Augsburg, auf die Anzeigetafel zu kommen. Tatsächlich gelang es dem AEV in Person von Puempel in der 17. Spielminute auszugleichen.
Und die Gäste hatten für den Rest des ersten Drittels noch immer einen Mann mehr zur Verfügung, hätten jedoch beinahe einen Shorthander eingefangen. München war noch das einzige Team in der DEL ohne einen Unterzahltreffer, ganz ungewöhnlich. In einem hitzigen Derby verabschiedete man sich mit einem Unentschieden in die Kabine: München war optisch zwar klar überlegen, brachte sich aber selbst durch unnötige Fouls in die Bredouille.
McClure: „I am sure, there was no intentional play from Seidenberg. So far, it is back and forth. It was good, how we responded. We need to keep it simple and play hard hockey.“
Augsburg nun ebenbürtig und aggressiver unterwegs
Den Mittelabschnitt konnte München wieder mit 5 gegen 5 starten und hoffte, seinen Top Neuzugang Ben Street, der zuletzt emsig scorte, besser in Position zu bringen. Zuvor musste jedoch Fießinger in höchster Not retten, nachdem Parkes einen zu komplizierten Pass spielte. Es war deutlich zu spüren, dass Augsburg nun wesentlich zielstrebiger aus der Kabine kam und sofort im Spiel war. Hager und Ortega wirbelten dann vor Keller, ohne die Scheibe entscheidend ins Tor zu bringen.
Es war nun eine Begegnung auf Augenhöhe und die Hausherren waren auf der Suche nach dem Dosenöffner. Augsburg stand hinten sehr kompakt und blockte alles gut weg. Trotzdem bekam Ehliz eine große Chance zum Abschluss ebenso wie Redmond direkt danach. Im Gegenstoß waren die Augsburger glücklos, als das Spielgerät kurz vor der Linie einen Augenblick frei herumlag, bevor Street klärte, dann aber das Tor verschoben wurde.
Beide Fanlager waren in bester Stimmung, auch der AEV wähnte zahlreiche mitgereiste stimmgewaltige Antreiber im Rücken. Wer weiß, wie sich die Auslastung ab Mitte nächster Woche darstellen würde! Saponari hatte nach dem Powerbreak eine dicke Chance, machte aber viel zu wenig draus. Es ging in diesem Drittel rauf und runter und der nächste Treffer lag sprichwörtlich in der Luft. Keller packte dann einen seiner Monster Saves aus gegen den Schuss von Parkes.
Die Fuggerstädter lieferten heute ein richtig gutes Auswärtsmatch ab, im Mittelabschnitt erwiesen sie sich als das bessere Team, waren aggressiver in den Zweikämpfen und stellten die Red Bulls des Öfteren vor Probleme. In der 37. Spielminute klingelte es jedoch zum zweiten Mal hinter Keller, der gegen den Kunstschuss von Ehliz überhaupt keine Chance hatte. Diesem Treffer ging eine mustergültige flüssige Kombination zwischen dem Torschützen und Ortega voraus.
Die Zuschauer kamen heute voll auf ihre Kosten, denn jetzt verabredeten sich McWilliam und Puempel zum Fight, den der Münchener mit einem Punktsieg beendete. Augsburg schlug nur 55 Sekunden nach dem Führungstreffer der Hausherren postwendend zurück, denn Nehring vollendete in perfekter Manier mit der Rückhand zum erneuten Remis. Das tat dem Derby sehr gut und ausgerechnet Nehring, der die komplette Vorsaison aufgrund einer Verletzung verpasste, zahlte seine Verpflichtung damit gelungen zurück.
Ehliz: „Wir sind mit viel Speed gekommen und zum Glück ist er reingegangen. Augsburg ist gefährlich, sie machen hinten dicht, sind kompakt und haben schnelle Stürmer, die Konter fahren können. Wir müssen viele Schüsse aufs Tor bringen, hoffentlich wird schon einer reingehen.“
Doppelschlag von München, Augsburger Anschlusstreffer kam zu spät
Im Schlussabschnitt war für Spannung gesorgt durch den ausgeglichenen Spielstand. Tiffels kam an Keller nicht vorbei und Bergman musste in die Kühlbox. Dies nutzte München durch Smith in der 44. Spielminute zur erneuten Führung aus, ausgerechnet im Powerplay, das bislang noch suboptimal aus Sicht der Gastgeber lief. Im zweiten Versuch brachte er die Scheibe hoch im Eck unter. Mehr als eine Zeigerumdrehung danach erhöhte Parkes sogar auf 4 zu 2, als die Augsburger zu passiv in ihrer Zone agierten.
Das ging schon etwas zu schnell für die Gäste, die jetzt verunsichert waren. Binnen 92 Sekunden war ihre bisher tolle Performance ergebnistechnisch in weite Ferne gerückt. Wie würden die Augsburger diesen gnadenlosen Doppelschlag wegstecken? München war nun spielbestimmend und drückte weiter, die Red Bulls schienen die Partie nun im Griff zu haben. Ehliz und Hager marschierten kongenial durch die Augsburger Verteidiger, hatten aber Pech im Abschluss.
Nach überstandener Unterzahl musste der AEV höheres Risiko gehen, noch waren knapp 5 Minuten auf der Uhr, doch die Gäste dezimierten sich durch Strafen selbst. Das könnte es jetzt gewesen sein für tapfer kämpfende Augsburger. Im schnellen Tic Tac Toe Kombinationsfluss war Keller auf der Hut, der auch diverse Fernschüsse gekonnt entschärfte.
Headcoach Pederson nahm gute 2 Minuten vor Schluss seinen Keeper vom Eis, er musste handeln. 13 Sekunden vor der Sirene verkürzten die Gäste noch auf einen Treffer, doch dies kam wohl zu spät. Nehring markierte somit seinen heutigen zweiten Treffer. Letztendlich setzte sich München am Ende mit einem verdienten 4 zu 3 gegen die auswärts weiter erfolglosen Augsburger durch und verbesserte seinen ohnehin guten Punktequotienten.
München erwartet am 26.11. die Krefeld Pinguine und Augsburg freut sich auf das Derby in Straubing.
Nehring: „I liked the way we mostly played, but we took way too many penalties. It is nice to be back playing, I try to help the team, we got to be a little bit sharper and need to play smarter.“
Schütz: „Es war heute ein schweres Spiel. Im letzten Drittel hatten wir mehr Power und dann die Partie souverän runtergespielt. Wir hatten harte Wochen mit wenig Leuten. Gut, dass wir wieder ein volles Line Up haben. Ich war überrascht, dass ich so viel Platz hatte. Wenn ich ein Tor erziele, dann springe ich immer so an die Bande zu den Fans.“
23. Spieltag: DEL Spiel vom 21.11.2021
EHC Red Bull München – Augsburger Panther 4:3 (1:1|1:1|2:1)
Tore:
1:0 |08| Schütz (Varejcka, Abeltshauser)
1:1 |16| Puempel (McClure) PP2
2:1 |37| Ehliz (Ortega, Street)
2:2 |38| Nehring (Graham)
3:2 |44| Smith (Gogulla, Ehliz) PP1
4:2 |45| Parkes (Tiffels, Daubner)
4:3 |60| Nehring (McClure, Payerl)
1. Drittel Statistik: 7:8 Schüsse, 9:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 27:4
2. Drittel Statistik: 12:12 Schüsse, 16:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 5:5
3. Drittel Statistik: 12:6 Schüsse, 9:15 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:6
Zuschauer: 3.278
Schiedsrichter: Steingroß (GER) / Rantala (FIN)
Aufstellung:
München: Fießinger; Blum, Daubner, Ortega, Hager, Ehliz, Redmond, Abeltshauser, Parkes, Street, Tiffels, MacWilliam, Boyle, Gogulla, Smith, Mauer, Seidenberg, Varejcka, Schütz, Heigl.
Augsburg: Keller, Lamb, Bergman, Payerl, Campbell, Clarke, Graham, Haase, Saponari, LeBlanc, Trevelyan, Rogl, Miller, McClure, Stieler, Puempel, Nehring, Magnus Eisenmenger, Max Eisenmenger.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Düsseldorf/MA) Der gute Start der Tigers half am Ende nur zu einem Punkt Auswärst. Düsseldorf kämpfte sich zurück, bot eine solide Partie und ließ 58 Minuten lang nichts mehr anbrennen. Straubing versäumte es, die Gastgeber nach der Führung weiter in Bedrängnis zu bringen. In einem stets fair geführten Spiel, ging es zuersrt in die Verlängerung, dann ins Penaltyschiessen und dort noch einmal in die Verlängerung, bis dann der zehnte Penalty die Entscheidung brachte.

(Foto: Citypress) Marcel Brandt verfolgte das Penaltyschiessen von der Bank aus
Spielverlauf:
Straubing begann mit viel Druck und hatte auch unerwartet viel Puckbesitz. Die DEG kam kaum hinterher und so führten die Niederbayern sehr schnell mit zwei Toren. Nach dem Powerbreak waren nun auch die Gastgeber ein gleichwertiger Gegner und kamen zu guten Abschlüssen. Straubing wurde mehr und mehr in die Defensivzone gedrängt und hatte einige Probleme, die Situationen zu klären.
Patrick Ehl: “Wir haben den Start verpennt und wurden gleich zweimal bestraft. Danach wurde es bei uns besser und der Anschlusstreffer war wichtig. Wir müssen in der eigenen Zone etwas schlauer spielen und brauchen schnelle Wechsel.”
Düsseldorf übernahm im zweiten Abschnitt überwiegend das Heft des Handelns. Die Struktur im Spiel war klarer als noch im ersten Drittel. Dazu wurden gute Pässe im Aufbau gespielt und was noch wichtiger war, der Raum für die Tigers wurden immer mehr eingeschränkt. Aus den kleinen Fehlern beider Hinternmannschaften konnte keines der Teams profitieren.
Joshua Samanski: “Es ist ein schnelles Spiel und wir müssen wieder härter spielen und die Checks zu Ende fahren. Ich kann es nicht genau sagen, aber wir haben nach dem guten Start etwas den Fokus verloren. Wir brauchen jetzt im letzten Drittel ein gutes Forechecking und Schüsse auf das Tor.”
Beide investierten wieder mehr in die Zweikämpfe. Das Spiel blieb dabei stets fair. Gegen Ende der Partie suchte die DEG etwas mehr die Entscheidung und so musste Karhunen bis zur letzten Sekunde wachsam sein. In einer spektakulären Verlängerung tobten sich zwar beide Kontrahenten aus, aber der Torerfolg ließ zu wünschen übrig.
Im Penaltyschiessen ging es dann ebenfalls in die Verlängerung. Der insgesamt zehnte Penalty brachte durch Brandon O’Donnell die Entscheidung. Bereits am Dienstag reisen die Tigers zum Auswärtsspiel zu den wiedererstarkten Schwenninger Wild Wings und die DEG tritt in Wolfsburg an.

(Foto: Citypress) Travis St. Denis gelang der erste Treffer der Partie
Stimmen zum Spiel:
Brandon O’Donnell: “Wir sind nicht gut aus der Kabine gekommen, haben uns dann wieder gefangen und zurück ins Spiel gefunden. Der Sieg ist natürlich wichtig für die Kabine. Wir wollen jetzt weiterhin gute Spiele zeigen und Siege einfahren. Bei meinen beiden Penaltys habe ich jeweils die Lücke gesehen und es hat zweimal geklappt.”
Tom Pokel: “Wir waren gut eingestellt für den Start, waren aggressiv vor dem dem Tor und konnten gleich in Führung gehen. Dann aber haben wir der DEG das Kommando übergeben und haben uns nicht mehr so gut Rückwärts bewegt. Wir hätten nach dem 2:0 genau so weitermachen müssen. Gegen Ende ging es dann hin und her aber nur ein Punkt ist für uns zu wenig. So eine Führung Auswärts muss man besser Schützen. Mit dem ersten Spiel von Parker Toumie bin ich sehr zufrieden.”
Torfolge:
0:1 (2.) - Leier setzte in der Zone der DEG nach, gab ab zu Scheid ab und seinen Schuss nutzte Travis St.Denis im Rebound zur Führung. 0:2 (7.) Kapitän Sandro Schönberger steht gut positioniert vor dem Tor und fälscht den Schuss von Connolly entscheidend ab.
1:2 (16.) - Bei einem schnellen Konter nutzte Ehl seine Geschwindigkeit, bediente den mitgelaufenen Alexander Barta und der schloss eiskalt ab. 2:2 (26.) - Bully gewonnen, von der Blauen abgezogen, Rebound und Tor. Manchmal kann man es sich auch ganz einfach machen wie hier Stephen Macaulay. Das ganze ergab sich innerhalb von nur fünf Sekunden. 3:2 (65.) - Brandon O’Donnell verwandelte beide seiner Penaltys und so reichte es zum Sieg für die DEG.
Spiel vom 21.11.2021
Düsseldorfer EG - Straubing Tigers: 3:2 n.P. (1:2 | 1:0 | 0:0 | 1:0)
Tore:
0:1 |02.| St. Denis (Leier)
0:2 |07.| Schönberger (Connolly, Akeson)
1:2 |16.| Barta (Ehl)
2:2 |26.| Macaulay (Fischbuch, Eder) - PP 1
3:2 |65.| O’Donnell - Penalty
Schiedsrichter: Kopitz / Schukies / Gerth / Ponomarjow
Strafzeiten:
Düsseldorf: 4
Straubing: 4
Zuschauer: 4.213
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum Klassiker am Sonntagabend trafen sich die Adler Mannheim und Kölner Haie in der SAP Arena. Auf Seiten der Adler kam Tim Wohlgemuth wieder zurück ins Team, jedoch musste Mike Pellegrims auf Korbi Holzer verzichten und das Lineup blieb auf Grund der Quarantäne diverser Spieler sehr kurz. Die Domstädter kamen mit 6 Siegen in den letzten 7 Spielen als Favorit nach Mannheim.

(Fotoquelle angeben)
Schon nach 5 Sekunden musste Pogge gegen Bergmann sein ganzes Können aufbieten, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Überhaupt waren es die Kurpfälzer, die sehr gut in die Partie kamen und in den ersten Minuten klar spielbestimmend waren. Köln tat sich etwas schwer in das Match und vor allem in die Zweikämpfe zu finden. Dennoch stand es plötzlich 0:1. Barinka spielte den Puck vors Tor und ein Klärungsversuch von Dawes und Endras, der heute für Brückmann im Tor stand, landete im Netz. Dieses Tor gab den Haien etwas Aufwind , sie fanden besser in die Zweikämpfe und waren insgesamt besser im Spiel als zu Beginn. Auch die Gastgeber waren nach wie vor gut dabei. Eisenschmid, Reul und Larkin scheiterten jeweils am Haie Keeper. Auch Szwarz konnte bei angezeigter Strafe den gut aufgelegten Keeper nicht überwinden. Am Ende des Drittels gab es noch die eine oder andere Zwei Minuten Strafe ohne Auswirkungen auf das Ergebnis, so blieb es beim 0:1 zur Pause.
Köln begann das zweite Drittel in Überzahl, welches gleich zur 0:2 Führung genutzt wurde. Landon Ferraro schloss per Handgelenkschuss ins Tor ab. Das Heimteam verlor nun ein wenig den Faden im Vergleich zum ersten Drittel und es dauerte sechs Minuten ehe Eisenschmid eine erwähnenswerte Chance auf Seiten der Mannheimer hatte. Kurz danach wurde das vermeintliche 0:3 nach Videobeweis wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Eine Strafe gegen Ugbekile und das anschließende Überzahlspiel brachte den Hausherren wieder ein wenig Leben ins Spiel. Doch jener Ugbekile traf kurz nachdem Köln wieder vollzählig war zum 0:3. Mannheim war nun bedient, es klappte gar nichts mehr, während die Kölner sich Chance um Chance erspielten. Trotz weiterer guter Chancen blieb es beim verdienten 0:3 nach zwei Dritteln.
Kurz nach Wiederbeginn nahm Haie Coach eine Auszeit. Der Grund war wohl, dass ihm nicht gefiel was ein Team gerade ablieferte. Mannheim machte das Spiel und versuchte den Anschlusstreffer zu erzielen. Dawes, Bergmann vergaben zunächst ihre Chancen ehe Bergmann mit seiner zweiten Chance zum 1:3 traf. Die Gastgeber waren nun klar am Drücker. Szwarz vergab die nächste gute Gelegenheit. Auch Klos scheiterte zweimal am Kölner Keeper Pogge. Zwei Minuten vor Schluss riskierte Pellegrims alles und nahm Endras zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Ein Treffer folgte dennoch nicht mehr und es blieb beim 1:3 für die Kölner Haie.
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Nach dem Sieg gegen Düsseldorf wollten die Wild Wings Zuhause nachlegen. Mit Wolfsburg gastierte aber niemand geringeres als der Vizemeister am Neckarursprung. Max Görtz war es, der in der 29. Spielminute den einzigen Treffer des Nachmittags erzielen konnte. Zwar rannte Wolfsburg an, der Ausgleich sollte aber nicht fallen.

Foto: Archivbild / citypress
Auf Schwenninger Seite fehlten weiter John Ramage und Goalie Joacim Eriksson. Für Peter Spornberger rückte Marius Möchel in die Verteidigung. Wolfsburg konnte das komplette Lineup aufbieten. Umso größer schien die Aufgabe für die Neckarstädter. Im ersten Abschnitt konzentrierten sich beide Mannschaften zunächst auf die Defensive. Chancen gab es auf beiden Seiten, aber sowohl Jonas Enlund für Wolfsburg, als auch Max Görtz für Schwenningen vergaben.
Auch im Mittelabschnitt waren die Gäste aktiver und drängten auf die Führung. Den Wild Wings gelang es aber immer wieder die Autostädter vom eigenen Tor fernzuhalten. Zur Drittelhälfte ließ Jordan Murray die Handschuhe gegen Daniel Pfaffengut fallen. Dieser lehnte ab und nahm das Powerplay für sein Team dankend an. Dort hatte ausgerechnet Ex-Grizzly Max Görtz den richtigen Riecher und stocherte den Puck im Gewühl über die Torlinie.
Bis zur Pause kamen die Gäste immer wieder zu guten Möglichkeiten. Marvin Cüpper blieb aber einmal mehr Sieger und vereitelte Einschussmöglichkeiten von Thomas Reichel und Ryan Button.
Im Schlussdrittel drängten die Niedersachsen weiter auf den Ausgleich. Die beste Möglichkeit bot sich dabei Sebastian Furchner, der vor dem leeren Tor nur den Pfosten traf. Schwenningen beschränkte sich nun auf das Verteidigen und kam erst kurz vor dem Ende zu einer echten Einschussmöglichkeit. Der Rückhandversuch von Thomas Zaborsky ging aber am Tor vorbei. Zwar versuchten die Grizzlys nochmal alles und zogen den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers, die Punkte sollten aber am Neckarursprung bleiben.
Am Ende feierte Marvin Cüpper einen Shutout und belohnte sich für zwei starke Partien am Wochenende. Am Dienstag gastiert mit Straubing der nächste Gradmesser, will man den Anschluss nach oben herstellen, sollten die Wild Wings auch hier punkten.
Spiel vom 21.11.2021: Schwenninger Wild Wings - Grizzlys Wolfsburg
Tore:
1:0 |29.|Görtz (Zaborsky / Karachun)
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PENNY-DEL (Bremerhaven/HG) In der Eisarena zu Bremerhaven empfingen die dort ansässigen Fischtown Pinguins die Panther aus Ingolstadt zum Kräftemessen. An diesem Abend trafen zwei punktgleiche Teams mit identischem Quotienten aufeinander, die beide in Richtung Top 6 schielten. Sowohl Bremerhaven als auch die Audi Städter verbuchten vor der Länderspielpause jeweils einen Heimsieg und demzufolge war heute ein richtungsweisendes und spannendes Match zweier unmittelbarer Tabellennachbarn zu erwarten. Schließlich zwang eine kompakte Ingolstädter Mannschaft die Bremerhavener verdient mit einem 0 zu 1 in die Knie und nahm die drei Punkte nach Bayern mit.

(Foto: Citypress)
Bremerhaven schickte zuletzt die Wild Wings aus dem Schwarzwald nach Hause und präsentierte sich zuletzt sehr stabil und torhungrig. Mit den beiden Kantersiegen gegen den DEL Aufsteiger aus Bietigheim kehrte die Offensivpower rechtzeitig in den hohen Norden zurück. Urbas & Co. spielten sich in einen Rausch und demontierten den Liga Neuling nach allen Regeln der Kunst. McGinn fehlte heute genauso wie Krogsgaard und McNeill. Wahl verließ den Club in die DEL2 zu den Kassel Huskies und als Neuling begrüßten die Fans heute den 29-jährigen slowakischen Defender Trska, der zuvor in der Tschechei bei Zlin unter Vertrag stand.
Die Panther aus Ingolstadt schafften vor dem Deutschland Cup den Turnaround und ergatterten zahlreiche wertvolle Zähler im Kampf um die beliebten Playoff Plätze. Das Team um Coach Shedden bezwang im letzten Punktspiel den amtierenden Champion aus Berlin und war heute bereit, tabellarisch weiter nach oben zu klettern, um seinen Anspruch in dieser Spielzeit zu untermauern. Auf Daniel Pietta mussten die Schanzer heute verzichten.
Interessantes Match auf Augenhöhe
Bremerhavens Paradereihe, der Karawanken Express mit Urbas, Jeglic und Verlic, hatte bereits satte 58 Scorerpunkte eingesammelt und avancierte schon wieder zum Schrecken der Konkurrenz. Dies wollten sie auch heute Abend unter Beweis stellen. Die ersten 5 Minuten waren von gegenseitigem Abtasten geprägt, es gab kaum Unterbrechungen außer einem Icing.
Jeglic hatte dann plötzlich mit einem Bauerntrick die große Chance zur Führung, bekam jedoch die Scheibe nicht mehr entscheidend zum Tor, wobei Marshalls Kelle gerade noch den Einschlag hinter Reich verhinderte. Auf der Gegenseite prüfte Höfflin den Hausherren Keeper, der aber sicher stand. Urbas famosen Kreisel hinter dem Tor konnte Friesen trotz genialem Zuspiel nicht final verwerten, da der Schoner des Gäste Goalies was dagegen hatte. Die Pinguins verbuchten bis jetzt die besseren Einschussgelegenheiten in einem rasanten Match.
Die Pinguins verbuchten bis jetzt die besseren Einschussgelegenheiten in einem rasanten Match. In einem 2 auf 1 Konter hielt Maxwell grandios gegen Bourque und im Gegenzug musste Reich gleich mehrfach eingreifen. Ingolstadt versteckte sich hier keinesfalls und Höfflin verzeichnete seine zweite Möglichkeit. Auch Quaas konnte den souveränen Maxwell nicht überwinden, genauso wenig wie Simpson, der sich genial durchtankte, aber an Bremerhavens Kufe scheiterte. Urbas probierte es dann in seiner unnachahmlichen Art und Bruggisser wollte per Fernhammer die Führung erzwingen.
Schließlich trennte man sich in einer flotten und fairen Begegnung mit einem sehenswerten torlosen Remis zur ersten Kabinenpause.
Uher: „It was a pretty hard game, we had a long break and tried to play simple. Overall, it was a 50:50 period. Trska is a really good player with a good history in the Czech league. I am sure he will help our team. He is pretty smart and will pick up English and German soon.“
Ingolstadts Dauerdruck wird nicht belohnt
Bremerhaven wartete bereits etliche Minuten seit Abschnitt ein auf die nächste gute Gelegenheit und die Panther knüpften auch dank ihrer Physis an ihr solides Auftaktdrittel nahtlos an. So vergingen die ersten fünf Minuten ohne den gewohnten Anfangsschwung der Hausherren, die weitgehend mit Abwehrarbeit beschäftigt waren und sich auf Maxwell zu 100 % verlassen konnten.
Es war schon beachtlich, dass es bis dato immer noch keine Strafen gab trotz des brisanten Charakters im heutigen Match. Auch Höfflins Solo fand in Maxwell seinen Meister. Erst gegen Mitte des zweiten Drittels warteten die Gastgeber mit einer guten Chance auf.
Ingolstadt war in diesem Mittelabschnitt bisher klar spielbestimmend, konnte jedoch aus seinen vielen Möglichkeiten kein Kapital schlagen, obwohl die Panther immer einen Spieler wirkungsvoll vor dem Keeper positionierten. Maxwells Fanghand war definitiv auf Betriebstemperatur.
In ihrem ersten Powerplay wollten die Gäste nun vorlegen, doch auch Warsofskys harter Schlagschuss wurde eine sichere Beute von Maxwell, der bisher keinen Rebound zuließ. Ingolstadt zog ein gutes Überzahlspiel auf, doch die Pinguins warfen sich mit Mann und Maus in die Schüsse und retteten sich über die Zeit. Daraus schöpften die Hausherren sicher neue Energie.
Neuzugang Trska stellte mit seinem harten Distanzschuss Kevin Reich vor einige Probleme, doch seine Vorderleute sicherten den Puck am Ende. Dies war sein erster Schuss aufs Tor, es hätte eine besondere Story werden können. In der 40. Spielminute feuerte der Debütant seinen zweiten Schuss ab. So blieb es auch nach zwei gespielten Dritteln im hohen Norden torlos, obwohl es genug Gelegenheiten für Ingolstadt gab.
Soramies: „Nach der Länderspielpause haben wir etwas Zeit gebraucht reinzukommen. Jetzt haben wir besser gespielt. Wir brauchen noch mehr Zug zum Tor, müssen jemanden vor dem Goalie stellen, dann wir schon einer reingehen. So eine Pause tut jedem gut, vor allem den Kopf frei kriegen tut gut. Es war schön, mit einem Sieg in die Pause zu gehen.“
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Feser mit dem Match Winning Goal
Im Schlussabschnitt mussten die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven unbedingt eine Schippe drauflegen, um zu ihrer gewohnten Heimstärke zurückzukehren. Das eindeutige Schussverhältnis zugunsten der Gäste sollte Motivationsschub genug sein für das Team um Coach Popiesch. Ingolstadt musste sich bisher nur die fehlende Effizienz vorwerfen lassen. Nun musste DeFazio in die Kühlbox und Bremerhaven bekam die Chance, den Tor Bann in numerischer Überlegenheit zu brechen. Dabei erwies sich Bruggisser als Antreiber und die Top Formation erspielte sich eine gute Chance.
Nach einem seltenen Fehler im Spielaufbau musste Reich in höchster Not gegen Uher retten. Gegenüber bewahrte Maxwell seine Mannschaft vor einem Rückstand. Die Begegnung war weiterhin auf hohem Niveau und die Protagonisten agierten mit offenem Visier. Mauerman visierte die Latte an und die Fans waren nun voll da. Auf beiden Seiten lag der Führungstreffer förmlich in der Luft, es blieb kaum Zeit zum Verschnaufen. Es fehlten „nur“ noch die Tore.
Höfflin schien heute Abend on Fire zu sein, denn er setzte erneut zu einem Solo an, doch es gab einfach kein Vorbeikommen am Goalie der Hausherren. Trska scheiterte dann zum wiederholten Mal am aufmerksamen Reich, der mit seinem Schlittschuh den harten Schuss entschärfte. Doch dann ist es tatsächlich passiert, dass die Hartgummischeibe in der 55. Spielminute hinter Maxwell einschlug. Torschütze war Feser, der den zuvor seltsam tänzelnden Puck unhaltbar oben im Eck einschweißte. Dieser Führung ging eine Drangphase der Hausherren voraus.
Wann würde Popiesch seinen Keeper vom Eis beordern? Zur denkbar ungünstigsten Zeit kassierte Bremerhaven auch noch eine Strafe wegen Beinstellen. Wie würde Ingolstadt dieses Powerplay umsetzen? Eigentlich ging es jetzt nur noch um die Zeit, sie mussten nicht unbedingt erfolgreich sein, und Bremerhaven konnte nur reagieren. Es blieben nur noch ca. 41 Sekunden auf der Uhr, dann noch 20 Sekunden und ein letztes Icing ermöglichte den Fischtowns nochmals ein Bully vor Reich.
Schließlich schlug Ingolstadt dank eines hervorragenden Auswärtsspiels die heimstarken Bremerhavener mit einem hauchdünnen 0 zu 1.
Maxwell: „They are a well-coached team and they played good hockey. They know what they are doing and how to defend. They play a good system. It was tough to find a way to the net. The break was good for me, because I prepared for myself and had a great game with my wife and my daughter.“
Reich: „Die Pause hat uns gutgetan, vorne und hinten war es das beste Spiel dieses Jahr. Wir haben unsere Beine bewegt nach der langen Busfahrt, um in Schwung zu kommen. Ab der der 10. Minute haben wir die kleinen Dinge richtig gemacht. Defensiv haben wir gut gearbeitet. Wir wussten, dass wir hinten besser stehen müssen. Wir hatten uns anfangs schwergetan und müssen daran anknüpfen am Sonntag.“
Ingolstadt empfängt am 21.11.21 die Nürnberg Ice Tigers, während Bremerhaven sich in Krefeld mit den dortigen Pinguinen duelliert.
22. Spieltag, 19.11.2021
Fischtown Pinguins Bremerhaven - ERC Ingolstadt 0:1 (0:0|0:0|0:1)
Tore:
0:1 |55| Feser (DeFazio, Marshall)
1. Drittel Statistik: 6:6 Schüsse, 5:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
2. Drittel Statistik: 5:11 Schüsse, 8:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
3. Drittel Statistik: 12:9 Schüsse, 9:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
Hauptschiedsrichter: Köttsdorfer / Rohatsch
Zuschauer: 3.184
Aufstellung:
Bremerhaven: Maxwell, Alber, Dietz, Urbas, Jeglic, Verlic, Trska, Eminger, Uher, Friesen, Vikingstad, Moore, Bruggisser, Andersen, Wejse, Mauerman, Lutz, Kinder, Stowasser.
Ingolstadt: Reich, Wagner, Marshall, Simpson, Aubry, Bourque, Hüttl, Bodie, Storm, Feser, DeFazio, Warsofsky, Quaas, Stachowiak, Höfflin, Flaake, Gnyp, Koch, Soramies, Henriquez-Morales.
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PENNY-DEL (Köln/MA) Die bittere Pille sollten die Steelers schon vor dem ersten Bully schlucken. Die Etatmäßige Nr. 1 Sami Aittokallio musste das Warm-Up abbrechen. Cody Brenner rückte an seine Stelle und wurde permanent von den Haien unter Beschuss genommen. Für sein bereits absolviertes 500. Spiel wurde Pascal Zerressen vor dem Spiel geehrt. Danach gab es hauptsächlich Geschenke von den Gästen. Gerade richtig für Geburtstagskind Moritz Müller, der mit seinen 922. DEL-Spiel in die Riege der Top Ten aufstieg. Jonathan Matsumoto verbuchte einen 300. Scorerpunkt in der DEL.

(Foto: Ingo Winkelmann) Köln bejubelt den Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0
Spielverlauf:
Die Haie hatten leichtes Spiel gegen eine, in vielen Belangen überforderte Steelers-Abwehr. Mit Spielwitz und Schnelligkeit setzten die Gastgeber die Gäste permanent vor Probleme. Nach vorne ging für Bietigheim immer wieder was, aber nur wenige Angriffe wurden konsequent zu Ende gespielt.
Lucas Dumont zog ein erstes Fazit: “Besser kann man nicht starten, nach der Deutschland-Cup Pause. Wir haben die Steelers gut analysiert, kennen ihre Schwächen wo sie defensiv anfällig sind. Wir müssen so weitermachen wie bisher.” Bietigheim befreite sich im zweiten Abschnitt aus der Lethargie und kam viel besser ins Spiel hinein.
Zwar blieb man hinten immer noch unsicher, aber Brenner tat sein Möglichstes. Unnötig war jedoch, dass man sich bei einer angezeigten Strafe der Haie, auf einmal mit sieben Spielern statt mit sechs auf dem Eis befand. So nahm man sich unnötig den Vorteil. Trotzdem konnte auf 5:2 nach vierzig Minuten verkürzt werden.
Kapitän Constantin Braun war dennoch etwas verärgert: “Wir haben im zweiten Drittel angefangen zu arbeiten, sind besser in die Zweikämpfe gegangen und auf einmal geht es auch. Nach dem ersten Gegentor sind wir auseinandergefallen. So darf man sich in der DEL nicht präsentieren.”
Die Gäste versuchten sich weiterhin gegen die Niederlage zu stemmen, konnten aber mit ihren begrenzten Mitteln die Kölner keineswegs mehr in Gefahr bringen. Im Gegenteil, nach dem 3:5 wurden den Steelers erneut haarsträubende Fehler in der Abwehr zum Verhängnis. Die Rheinländer gewannen auch in der Höhe völlig verdient.

(Foto: Ingo Winkelmann) Torhüter Cody Brenner tat sein Bestes
Stimmen zum Spiel:
Cody Brenner (Steelers): “Die ersten zwanzig Minuten sind wir zu locker angegangen, haben dem Gegner viel zu viel Zeit und Raum gelassen. Im zweiten wurde es dann besser, aber insgesamt haben wir zu viele Chancen zugelassen und das wird natürlich in dieser Liga gnadenlos bestraft.”
Moritz Müller (Haie): “Ausschlaggebend für den Erfolg war der gute Start von uns. Im zweiten waren wir aber nicht mehr so konsequent, dennoch haben wir das Spiel konzentriert zu Ende gespielt. Die Marke von 922 Spielen bedeutet mir natürlich schon was, weil es zeigt, dass man etwas in der Liga hinterlassen hat.”
Torfolge:
1:0 (6.) - Jonathan Matsumoto scheiterte vor seinem Tor bereits am Pfosten. Dann machte er es in Überzahl, mit viel Übersicht, sah die Lücke in der Mitte, ließ einen nach dem anderen aussteigen und kam bis zu Goalie Brenner durch. 2:0 (7.) - Nur kurze Zeit später erhöhte Maxi Kammerer. Heard vertendelte den Puck hinter dem Tor, Ma. Müller bediente Kammerer und der zog direkt im Slot ab.
3:0 (13.) - Edwards war mit aufgerückt, scheiterte zuerst an Brenner, aber Lucas Dumont konnte abstauben. 4:0 (13.) - Acht Sekunden! später klingelte es erneut. Vom Bully Weg bediente Roach mit einem Steilpass Mark Olver und der ließ den Puck durch die Hosenträger von Brenner laufen.
4:1 (31.) - Benjamin Zientek wartete ab, bis der Puck über eine Passstafette zu ihm kam und stellte den Anschluss in Überzahl her. 5:1 (35.) - Ebenfalls in Überzahl gelang Maury Edwards sein erster Treffen in dem Spiel. Bei vier gegen drei, auf halblinker Position packte er einen seiner berüchtigten Hammer aus. Die Vorlage von Matsumoto war sein 300. Scorerpunkt.
5:2 (35.) - Beide Teams waren wieder komplett und die Steelers zeigten durchaus ihren Willen, sich hier noch nicht geschlagen zu geben. C.J. Stretch ließ Pogge mit einem verdeckten Schuss im Slot keine Abwehrmöglichkeit. 5:3 (46.) - Für Mitch Heard war die Bahn im Slot frei. Bei seiner Schussqualität, war es nicht schwer, erneut auf zwei Tore zu verkürzen.
6:3 (50.) - Marcel Barinka allein im Slot. So viel Platz hatte er wohl nicht mal im letzten Training. Den springenden Puck von Ferraro verwandelte er direkt. 7:3 (53.) - Erneut konnte ein Kölner von den haarsträubenden Fehlern der Gäste profitieren. Marcel Müller bedankte sich und setzte den Schlusspunkt.
Spiel vom 19.11.2021
Kölner Haie - Bietigheim Steelers: 7:3 (4:0 | 1:2 | 2:1)
Tore:
1:0 |06.| Matsumoto (Ferraro, Barinka) - PP 1
2:0 |07.| Kammerer (Müller)
3:0 |13.| Dumont (Sill, Edwards)
4:0 |13.| Olver (Roach)
4:1 |31.| Zientek (McKnight, Heard) - PP 1
5:1 |35.| Edwards (Matsumoto, Thuresson) - PP 1
5:2 |35.| Stretch (Sheen)
5:3 |46.| Heard (Smereck, McKnight) - PP 1
6:3 |50.| Barinka (Ferraro)
7:3 |53.| Ma. Müller
Schiedsrichter: Kopitz / Rantala
Strafzeiten:
Kölner Haie: 10
Bietigheim Steelers: 10
Zuschauer: 10.791
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Auftakt nach der Länderspielpause. Debut für Christof Kreutzer in seiner alten Heimat Düsseldorf. Nach dem coronabedingten Ausfall von Joacim Eriksson musste auch John Ramage und Max Hadraschek bei den Wild Wings passen. Auch die Hausherren hatten kein volles Lineup aufzubieten. Mit Jakob Mayenschein, Bernhard Ebner und Jerry D'Amigo fehlten gleich mehrere Akteure. Schwenningen legte ein perfektes erstes Drittel auf das Eis und erspielte sich eine Drei-Tore-Führung. Im Mitteldrittel kam Düsseldorf zum ersten Treffer und legte kurz vor dem Ende ein weiteres Mal nach. Am Ende reichte es nicht, das Trainerdebut von Ex-DEG-Ikone Christof Kreutzer zu vermiesen.

Foto: Archivbild /vcitypress
Die DEG spielte sich zu Spielbeginn vor dem Tor von Marvin Cüpper fest. Schwenningen blieb über Konter und Forechecking gefährlich. Nach sieben Minuten wurde es zum ersten Mal brenzlig vor dem Schwenninger Gehäuse. Mit guter Schonerarbeit hielt Schwenningens Goalie aber die Null fest. Auf der anderen Seite lenkte Hendrik Hane den Puck gegen Tyson Spink über das Tor. Den ersten Treffer erzielten dann die Gäste. Will Weber brachte nach zehn Minuten die Scheibe zum Tor, wo im Gewühl Max Görtz zur Stelle war und zur Führung einschob.
Nach einem ebenso heftigen wie unnötigen Check wanderte Carter Proft für zwei Minuten auf die Strafbank. Schwenningen nahm zwar immer wieder die Schüsse, kam aber zu keinem weiteren Treffer. Dieser sollte dann gut vier Minuten vor der Pause fallen. Tyson Spink hatte hinter dem Tor das Auge für seinen freistehenden Bruder, der per Direktabnahme unter die Latte einnetzte. Nun drückten die Hausherren auf den Anschlusstreffer. Marvin Cüpper blieb bei der besten Möglichkeit gegen Kyle Cumiskey stabil. Kurz vor der Pause kamen die Wild Wings erneut zu einem Powerplay und dieses Mal sollte auch ein Treffer fallen. Max Görtz zog ab und brachte mit seinem zweiten Treffer, sein Team erneut zum Jubeln.
Nach einem Gerangel zum Pausenpfiff starteten die Düsseldorfer mit Überzahl in den Mittelabschnitt. Über die gesamte Strafzeit baute die DEG Druck auf. Mit Ablauf der musste Marvin Cüpper, einen starken Save auspacken, um ein Gegentor zu verhindern. In der Folge kamen die Wild Wings zu gleich mehreren Torchancen. Durch frühes Stören erzwangen die Gäste immer wieder Puckverluste der Rheinländer. Düsseldorf überstand im weiteren Verlauf eine Unterzahl und hatte kurz darauf Pech als Stephen MacAulay nur den Pfosten traf. Kurz vor der Pause jubelten dann doch noch die Gastgeber. Nachdem Brendan O'Donnell zunächst scheiterte, traf Victor Svensson zum Anschluss.
Mit Beginn der letzten 20 Minuten kam die DEG zu einer Überzahl, die aber ohne zwingende Abschlüsse verpuffte. Es entwickelte sich eine hektische Partie. Düsseldorf warf noch einmal alles nach vorne, während Schwenningen immer wieder konterte. Immer wieder musste Marvin Cüpper den Vorsprung für die Neckarstädter festhalten. Es folgte eine Schrecksekunde für die Wild Wings: Peter Spornberger wurde vom Puck im Gesicht getroffen und blutend vom Eis geführt.
Es folgte eine Drangphase der DEG. Victor Svensson hatte gleich mehrfach gute Einschussmöglichkeiten - einmal mehr stand Marvin Cüpper aber richtig. Den besten Schwenninger Angriff in dieser Phase machte Hendrik Hane zu Nichte. Nach einem 3 auf 1- Konter packte der Schlussmann eine gute Parade aus. Auch wenig später rettete der junge Goalie gegen den freistehenden Daniel Pfaffengut.
Marco Nowak bekam auf der anderen Seite seine Kelle nicht entscheidend vor das Tor, als die Scheibe im Gewühl frei vor dem Tor lag. Besser machte es Daniel Fischbuch als noch drei Minuten und 17 Sekunden auf der Uhr waren: Marvin Cüpper ließ unglücklich abprallen und Fischbuch bedanke sich. Die letzten 90 Sekunden beorderte Harold Kreis seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die Wild Wings verteidigten mit allem was sie hatten und retteten die knappe Führung über die Zeit.
Nach fulminanten Start machten es die Wild Wings am Ende nochmal unnötig spannend. Bissig und zielstrebig zeigten die Schwenninger bereits die Handschrift von Christof Kreutzer. Der neue Übungsleiter zeigte sich nach Abpfiff zufrieden: „Meine Mannschaft hat gefightet bis zum Schluss. Es war wichtig, dass wir so ein Spiel auch mal nach Hause gebracht haben. Das gibt uns das Selbstvertrauen das wir brauchen. Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung und auch eine überragende Leistung von Marvin Cüpper.“
Spiel vom 19.11.2021: Düsseldorfer EG - Schwenninger Wild Wings
Tore:
0:1 |11.|Görtz (Olimb / Weber)
0:2 |16.|Tyl. Spink (Tys. Spink / Turnbull)
0:3 |20.|Görtz (Burström / Olimb)
1:3 |40.|Svensson (O'Donnell / Cumiskey)
2:3 |57.|Fischbuch (Svensson / Nowak)
Zuschauer: 8327
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Berlin/MH) Nach der deftigen Schlappe unter der Woche in der CHL gegen Frölunda, konnte Interimscoach Mike Pellegrims zumindest wieder auf Jordan Szwarz zurückgreifen. Nach wie vor fehlten auf Grund des Corona Ausbruches diverse Spieler, während Berlin nahezu auf den vollständigen Kader zurückgreifen konnte.

( Foto City-press )
Beide Teams starteten mit viel Sicherheit im Spiel und wenig Offensivdrang, da auch die Eisbären zuletzt einige Niederlagen einstecken mussten und Mannheim nach der heftigen Niederlage einen frühen Rückstand vermeiden wollte. Zengerle hatte im ersten Powerplay die erste große Möglichkeit, aber sein Tip In Versuch rutschte am Tor vorbei. In der 15.Spielminute konnte sich Dziambor mit einer feinen Einzelleistung auszeichnen, nur Niederberger’s Maske verhinderte den Rückstand. Ansonsten war das Eröffnungsdrittel wenig ereignisreich was Chancen anging und ging torlos in die Pause.
Das erste Tor fiel für den Gastgeber durch Veilleux nach 39 Sekunden im zweiten Drittel. Hördler hatte im Powerplay sein Geschoss neben das Tor gesetzt und der Abpraller kam von der Bande zurück auf den Schläger von Veilleux, der den Puck ins Tor bugsierte. Eisenschmid antwortete umgehend mit einem Lattenschuss. Die Führung der Eisbären war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, hatten Sie insgesamt doch ein wenig mehr vom Spiel. Mannheim bekam ein Powerplay. Nach gutem Aufbau fanden sie in die Aufstellung im gegnerischen Drittel, Lehtivuori passte auf Eisenschmid, der per One Timer zum 1:1 traf. Der emotionale Höhepunkt des Spielt folgte in der 26.Spielminute als Depres und Bergmann die Fäuste austauschten. Beide durften sich 5 Minuten ausruhen. Kurz darauf folgte die 2:1 Führung der Berliner, als Nielsen durch die gegnerische Reihen tanzte und auch Brückmann ausspielte. Ein Berliner Powerplay blieb ohne Treffer, aber trotzdem folgte das 3:1 durch Boychuk, als die Eisbären im Forechecking die Adler zu einem Fehler zwangen, Boychuk ungedeckt an den Puck kam und Brückmann keine Chance ließ. Mannheim kam zum Ende des zweiten Drittels nochmal zu einem Powerplay, welches ohne Torerfolg blieb.
Die Gäste starteten gut ins letzte Drittel und konnten einige Schüsse auf Niederberger abfeuern, der jedoch stets auf dem Posten war. Auf der anderen Seite machten die Hauptstädter nicht mehr als nötig. Die Adler versuchten mit ihrem kleinen Lineup Druck zu erzeugen, wobei dies natürlich sehr auf die Kräfte ging. Ellis und Fiore scheiterten an Brückmann, während Niederberger weiterhin alle Schüsse entschärfen konnte. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Gäste noch einmal Powerplay und Mike Pellegrims nahm sogleich den Torhüter vom Eis. Alle Bemühungen der Adler waren allerdings umsonst und so blieb es am Ende beim 3:1 Heimsieg der Eisbären Berlin.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Hiobsbotschaft für die Schwenninger Wild Wings. Bei der routinemäßigen PCR-Testung wurde Goalie Joacim Eriksson positiv auf Corona getestet. Für die kommenden zwei Wochen müssen die Schwarzwälder auf ihren Stammgoalie verzichten. Der Schwede befindet sich in häuslicher Isolation und wird durch Marvin Cüpper ersetzt. Unklar ist noch, wer als Backup mit nach Düsseldorf reisen wird. Luis Benzing steht nach der Verletzung von Patrick Cerveny aktuell als Nummer eins in Freiburg zwischen den Pfosten. Kurzfristig kann auf einen Torhüter aus dem Nachwuchs zurückgegriffen werden.
Foto: eishockey-online.com / Jürgen Meyer
Christof Kreutzer wird am kommenden Freitag erstmals als Cheftrainer hinter der Bande stehen. Das dieses Spiel nun ausgerechnet in Düsseldorf stattfindet macht es für den Übungsleiter nicht einfacher. Der Ex-Düsseldorfer erwartet in der alten Heimat einen schnellen Gegner mit gutem Umschaltspiel. Nach intensiven Trainingstagen soll sein Team auch schon taktisch die ersten Feinheiten umstellen. Die Spieler möchten zudem den Schwung aus der Pause mitnehmen.
Für den Erfolg soll die Umstellung der Reihen sorgen. Kreutzer erhofft sich mehr Potential und setzt dabei auch auf Konstanz. Ziel soll es sein die Reihen auch auf Dauer so zu belassen. Offen hält er sich in engen Spielen die Umstellung auf drei Reihen um die Kräfte der besten Spieler zu bündeln.
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Nürnberg/HG) Die Nürnberg Ice Tigers rekrutierten einen mit viel Erfahrung ausgestatteten Cheftrainer, der den durchwachsenen Start der Franken auf ein neues Qualitätsniveau hin entwickeln sollte. Knapp 30 Jahre Expertise in führenden Positionen im Eishockey war ausschlaggebend für diese Entscheidung der Nürnberger Organisation.

(Foto: Citypress)
Der 65-jährige US-Amerikaner Tom Rowe, geboren am 23.5.1956 in Lynn, Massachusetts, wurde bis zum Ende der laufenden PENNY DEL Spielzeit 2021/2022 verpflichtet. Rowes letztes Engagement als Cheftrainer fand in Österreich bei den Black Wings in Linz von Januar 2019 bis März 2020 vor Corona statt, wo er sehr erfolgreich das dortige Team im Playoff gegen Klagenfurt coachte.
Rowe arbeitete sowohl in der KHL als auch in der AHL und NHL. In der russischen Extraliga betreute er von 2012 bis 2014 Lokomotive Jaroslawl, in der nordamerikanischen Liga, der NHL, agierte er von 2008-2011 als Co-Trainer bei den Carolina Hurricanes, mit denen er 2006 sogar den Stanley Cup gewann.
In der amerikanischen AHL hatte er in den Jahren 2005-2016 vier hochkarätige Engagements inne, u.a. weilte Rowe als Headcoach bei den San Antonio Rampage, dem Farmteam der Florida Panthers. Mit der AHL-Verlegung nach Portland, Maine 2015 übernahm er das Cheftrainer Amt bei den Portland Pirates.
Am 1.1.2016 gab Rowe seine Zusage als Associate General Manager bei den Florida Panthers, bevor er Ende November des gleichen Jahres Headcoach Gallant feuerte und selbst das Zepter hinter der Bande übernahm. Mitte April 2017 schluckte er die Zurückstufung seines Amtes als Chefcoach und General Manager und leistete dafür seinen wertvollen Beitrag als Berater General Managers Dale Tallon bei den Florida Panthers.
Der Rechtsschütze Rowe, der stets den rechten Flügel bediente, kann eine einzigartige Karriere von 1976 bis 1984 vorweisen: Rowe wurde 1976 von den Washington Capitals im NHL Entry Draft auf Platz 37 ausgewählt und spielte sowohl bei den Hartford Whalers als auch Detroit Red Wings. Sein Nationalmannschaftsdebut gab Rowe bei der Weltmeisterschaft 1977.
Herausragend war Rowes Kunststück, als erster gebürtiger Amerikaner in der NHL Saison 1978/1979 sage und schreibe 31 Tore in 69 Matches bei den Washington Capitals zu verbuchen. Seine Bilanz bei den Scoring Punkten lautete wie folgt: 187 Punkte in der NHL und 158 Punkte in der AHL, durchaus eine stattliche Summe, die Rowe auf seinem Konto verbuchen konnte. Was Strafzeiten anging, war Rowe auch kein Kind von Traurigkeit und sammelte fleißig Minuten in der Kühlbox: sein „Output“ belief sich in der AHL auf 387 und in der NHl auf satte 615 Minuten „Auszeit“.
In seiner bisherigen Laufbahn war es ihm sehr wichtig, die ideale Mixtur bzw. die passende Chemie im Team zu finden. Darüber hinaus legte er stets den Fokus auf die nötige Tiefe in der Mannschaft und gab jedem Spieler immer das Gefühl, dass er ein wichtiges Puzzleteil im Team sei. Mit seiner gelebten Selbstsicherheit überzeugte er seine Jungs auf dem Eis.
Sobald das von ihm gewünschte Line-Up komplett ist, bekommt auch immer jeder Akteur seine Eiszeit und kann auf seiner bevorzugten Position agieren, wo er den größtmöglichen Nutzen für das Team hat; in diesem Kontext spricht Rowe vom sogenannten „Trickle-Down-Effekt“. Rowe hält es auch für sehr wichtig, eine solide vierte Reihe zu haben, welche die oft nötige zusätzliche Energie aufs Eis bringt.
Erwähnenswert ist eine kleine nette Anekdote über Tom Rowe: aufgrund seines hünenhaften Erscheinungsbilds und der einen oder anderen kleinen Wutattacke nach einem Match oder auch im Training bekam er im Rahmen seines Coachingengagements in San Antonio 2014/2015 den Spitznamen „T-Rex“. Ein prähistorischer Kontext zu seiner modernen Spielauffassung des schnellsten Mannschaftssports der Welt ist definitiv auszuschließen.
Im Laufe seiner profunden Laufbahn war Rowe als Spieler, Scout, Trainer und Führungskraft unterwegs. Sein Credo war und ist es, stets lernbereit zu bleiben und sich an neue Gegebenheiten anzupassen und neuen kreativen und innovativen Ideen gegenüber aufgeschlossen zu sein. Da passt seine fortschrittliche Denkweise perfekt hinein, denn Rowe setzte sich schon frühzeitig mit Analytik auseinander, bevor diese Erkenntnisse in der NHL Fuß fassten. Tom Rowe entdeckte schon bald sein ausgeprägtes Faible für das Coaching.
In diesem Zusammenhang beschäftigte sich Rowe mit dem US-amerikanischen Sportdrama von Bennett Miller aus dem Jahre 2011 mit dem Titel „Die Kunst zu gewinnen - Moneyball“ und las das dazugehörige Buch von Michael Lewis. Hier ging es darum, wie die Oakland A’s Analytics im Baseball zielführend anwandten. Letztendlich schaffte es Oakland, einen legendären Ligarekord von 20 Spielen in Serie zu verzeichnen. Das war Rowes Inspiration.
Rowe ließ nichts ungenutzt und arrangierte zusammen mit dem Dekan der Wirtschaftslehrstuhls an der University of Massachusetts, den Studenten Mike Thibault für diesen Zweck zu befragen und dabei zu eruieren, ob dieser die Statistiken für ihn decodieren konnte. Thibault verschlang das Buch über Nacht und präsentierte seine Ergebnisse. Im Grunde genommen handelte es sich vorwiegend um Allgemeinplätze wie z.B. welche Spieler waren meistens in der Defensivzone gebunden?
Rowe verwendete diese Erkenntnisse, um daraus Kennzahlen und Praktiken für seine eigenen Spieler abzuleiten. Im Rahmen seiner Zeit als Assistent bei den Carolina Hurricanes wurden in Kooperation mit dem Unternehmen „Coleman Analytics“ wertvolle Früchte geerntet: oft sind es ja die kleinen Dinge, die das Spiel ausmachen. Perspektivisches Adlerauge ist eminent wichtig im Eishockey und diese Gabe hat Rowe verinnerlicht. Folgerichtig hat er das Thema Analytik im Coaching etabliert.
Man setzt in Nürnberg ganz auf Tom Rowes bewährte Philosophie im knallharten Eishockey Business: Fokus auf die Details, eine stabile Defensive und vor allem smart auf dem glatten Parkett agieren. Die Offensivpower kann letztlich nur dann effektiv genutzt werden, wenn der Abwehrverbund funktioniert; das ist einer seiner zentralen Botschaften!
Puck Management und Absicherung der eigenen Zone, darauf legt er großen Wert, um Großes zu erreichen. Bisher gibt ihm sein Erfolg Recht: in den letzten 7 Spielen (Stand 7.11.2021) hat sein Team regelmäßig gepunktet, dabei 5 Siege davongetragen. Mit Tom Rowe scheinen die Franken den idealen Fang getätigt zu haben! Der obligatorische Kaugummi während der Begegnungen gehört dabei zur Ausstattung dazu und trägt zur Beruhigung bei.
(Quellen: u.a. Wikipedia)
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PENNY-DEL (Augsburg/BM) Augsburg ging nach dem Sieg gegen Bremerhaven mit unveränderter Aufstellung in das Spiel gegen Schwenningen. Bei den Wild Wings kam Manuel Alberg ins Line Up zurück. Mit einer schnellen Führung zogen die Panther im ersten Abschnitt zwei Tore davon. Zwar konnten die Wild Wings den direkten Anschluss erzielen, Augsburg legte in den Folgeabschnitten aber jeweils nach und baute die Führung aus. Der zweite Schwenninger Treffer kam am Ende zu spät um nochmals entscheidend heran zu kommen.

Foto: Dunja Dietrich / eishockey-online.com
Max Görtz und Colby Robak prüften gleich zu Beginn Markus Keller im Tor der Hausherren. Auf der anderen Seite gab T.J. Trevelyan seine Visitenkarte bei Joacim Eriksson ab. Die Anfangsminuten gehörten den Gästen, die aus der Distanz immer wieder zu Schüssen kamen. Den ersten Treffer erzielten dann die Gastgeber. T.J. Trevelyan nutze einen Abpraller nach einem Schuss von Jesse Graham. Der Treffer gab den Panthern Auftrieb. Als Tylor Spink kurz darauf die Strafbank drückte, klingelte es erneut. Matt Puempel ließ aus kurzer Distanz keine Abwehrchance. 69 Sekunden hatte es für den Doppelschlag gebraucht. Hätte Joacim Eriksson nicht stark gerettet, wäre sogar noch ein weiterer Treffer möglich gewesen.
Will Weber setzte einen Gegenangriff kurz darauf an den Pfosten. Dann kamen die Wild Wings zur ersten Überzahl und prompt auch zum ersten Treffer. Colby Robak warf die Scheibe aufs Tor, wo John Rogl für seinen Keeper unhaltbar abfälschte. Beide Teams überstanden bis zur Pause jeweils noch eine Unterzahlsituation, so ging es mit der knappen Führung in die Kabine.
Die Wild Wings kamen entschlossen aus der Kabine und erspielten sich Chance um Chance. Das Tor machte aber erneut Augsburg. Michael Clarke schloss einen schnellen Konter unter die Latte ab. Hatten die Wild Wings am Freitag noch konsequent nach hinten gearbeitet, machte man es den Fuggerstädtern jetzt zu einfach.
Schwenningen warf alles nach vorne und wäre beinahe zum Anschluss gekommen, im Gewühl trudelte der Puck aber vom Pfosten nur entlang der Linie. Die Schwarzwälder schnürten die Gastgeber immer wieder im Drittel ein, Augsburg blieb über Konter brandgefährlich. Zwei Minuten vor der Pause lief Ken-Andre Olimb alleine auf das Tor zu und konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Penalty brachte er aber nicht im Tor unter.
Im letzten Abschnitt rannten die Wild Wings an, wurden aber geschickt aus dem Slot ferngehalten. In Überzahl - Daniel Pfaffengut leistete sich eine unnötige Strafe im Angriffsdrittel - schlugen die Augsburger eiskalt zu. Bradley McClure schloss von der blauen Linie eiskalt ab.
Die Gäste steckten nicht auf und kämpften weiter. Am Ende fehlte im Abschluss das nötige Glück. Sechseinhalb Minuten vor dem Ende sollte der Puck dann doch noch einmal über die Linie: Travis Turnbull schloss eine schnelle Kombination erfolgreich ab. Die Hoffnung auf einen Schlussspurt zerschlug sich aber kurz darauf. Marius Möchel brachte mit einem Beinstellen sein Team in Unterzahl. Kurz vor Schluss zog Niklas Sundblad seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers, ein Tor sollte aber nicht mehr fallen.
Am Ende fehlte den Wild Wings nach dem Derbyfight am Freitag die nötige Kraft und Cleverness. Auf großer Eisfläche ließ sich das Team immer wieder auseinanderziehen. Diesen Platz wussten die Panther eiskalt zu nutzen. Die Wild Wings bleiben also auch während der Deutschlandcuppause Tabellenschlusslicht.
Spiel vom 07.11.2021: Augsburg Panther - Schwenninger Wild Wings
Tore:
1:0 |7.|Trevelyan (Graham)
2:0 |8.|Puempel (Graham / McClure)
2:1 |13.|Robak (Ramage / Tys. Spink)
3:1 |24.|Clarke (Graham / Campbell)
4:1 |48.|McClure (Puempel / Graham)
4:2 |54.|Turnbull (Tys. Spink)
Zuschauer: 4384
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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