Straubing Tigers fahren wichtige Punkte für die Playoffs ein - Videobeweis mitentscheidend

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Das Duell der Tabellennachbarn hatte es in sich. Nicht die Technik der Spieler, sondern die Technik des übertragenden Senders spielte beim 2:1, das korrekterweise das 1:2 hätte sein müssen, eine entscheidende Rolle. Den Schiedsrichtern wurde dadurch die Möglichkeit genommen, den Treffer von Jeglic voll umfänglich zu überprüfen. So zählte das erzielte Tor im Anschluss für die Tigers, was in diesem Fall das Game Winning Goal von Tyler Leier war.

 

(Foto: Citypress) Travis St.Denis konnte hier gestoppt werden 

 


 

 

Spielverlauf:

 

Straubing war im ersten Abschnitt die deutlich bessere Mannschaft, konnte aber aus 11 zu 2 Torschüssen nicht viel machen. Die Gäste waren mit ihren zwei Chancen einmal erfolgreich. Denn genau einmal haben die Tigers eben hinten nicht aufgepasst. Bremerhaven versuchte vor allem die Mittelzone mit langen Pässen an die blaue Linie zu überbrücken. Darauf war Straubing aber bestens eingestellt.

Einzig und allein die Tore fehlten bei die Hausherren. Mario Zimmermann: “Wir sind eigentlich gut herausgekommen, machen ein gutes Forechecking. Vielleicht müssen wir den Puck noch schneller spielen. Der Gegner macht schon gut Druck auf uns, da müssen wir die eben Pässe genauer spielen.” Nach dem Pausentee war zuerst Fischtown die aktivere Mannschaft.

Tyler Parks vereitelte einige Möglichkeiten. So kam es zu der kuriosen Szene, die auch nach dem Spiel für Gesprächsstoff sorgte. Nach dem Ausgleich von Kapitän Schönberger, war es Ziga Jeglic, dessen Schuss aus spitzen Winkel womöglich im Tor war. Kaum einer merkte es, auch der Schiedsrichter winkte aus und die Tigers trafen quasi im Gegenzug.

Gleich im Anschluss wurde von den Schiedsrichtern der Videobeweis bemüht. Das ganze Stadion dachte dabei, dass es um den gerade erzielten Treffer von Tyler Leier ging. Aber die Schiris wussten genau, was sie sich noch einmal genauer ansehen wollten. Der Schuss von Jeglic war ganz knapp über der Linie, was aus der Übertor-Kamera zu erkennen war. 

Jedoch hatten die Unparteiischen die Einzelbildeinstellung aus technischen Gründen nicht zur Verfügung. Auch ein hinzu gerufener Techniker konnte nicht helfen. Den richtigen Riecher hatten Hunnius und MacFarlane also schon, aber aufgrund des technischen Problems, konnten sie ihre Ursprüngliche Entscheidung auf dem Eis nicht widerrufen. Und die war eben auf "kein Tor" gefallen. 

So musste das Tor auf der anderen Seite, für die Straubing Tigers Anerkennung finden. Ziga Jeglic der vermeintliche Torschütze: “Ich dachte auch zuerst, dass mein Schuss drin war. Aber ich weiß nicht, warum es nicht gegeben wurde. Wir liegen jetzt mit einem Tor zurück, aber müssen im letzten Drittel wieder so gut aus der Kabine kommen, wie schon zu Beginn des Mittelabschnitts.” 

Und die Gäste kamen gut aus der Kabine. Teilweise konnte Bremerhaven das Kommando übernehmen, ohne jedoch zwingend vor das Tor zu kommen. Immer wieder war ein Schläger oder Schlittschuh von einem Abwehrspieler der Hausherren dazwischen. Straubing wurde in den letzten Minuten des Spiels immer weiter zurückgedrängt.

Es gab nur noch Entlastungsangriffe. Zur Unzeit gab es auch noch eine Strafzeit gegen Brandt, sodass Straubing die letzten Sekunden des Spiels zu viert gegen sechs Feldspieler überstehen musste. Mike Connolly konnte zweimal entscheidend den Puck klären und die Sekunden liefen runter bis der Sieg unter Dach und Fach war. 

 


 (Foto: Citypress) Viele Zweikämpfe bekamen die 3.368 Zuschauer zu sehen

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Thomas Popiesch (Fischtown): “Wir haben uns gerade im letzten Drittel einige Chancen erarbeitet, das hat die Mannschaft ja gezeigt. Wir reden hier die ganze Zeit von Spielern, ob sie Fehler machen oder sonst was. Hier kämpfen zwei Mannschaften um die Playoffplätze und dann so eine peinliche Entscheidung, also tut mir leid, aber dafür habe ich kein Verständnis und das sollte man auch mal deutlich ansprechen und nicht um den heißen Brei herumreden.” 

 

Benedikt Schopper (Tigers): “Die Belastung ist da, davor können wir nicht davonlaufen. Wir haben die Pinguine im ersten Abschnitt zu sehr mit dem Puck spielen lassen, haben uns dann aber wieder zurückgekämpft und auch etwas Glück gehabt, aber am Ende verdient gewonnen. Tyler Parks gibt uns immer die Sicherheit, was es auch für uns Verteidiger leichter macht.” 

 

Torfolge:
0:1 (8.) - Emminger konnte an der gegnerischen blauen Linie den Spielaufbau der Tigers unterbinden, sah Christian Wejse frei vor dem Tor und der legte den Puck durch die Beine von Parks.
1:1 (31.) - Fischtown bekam den Puck nicht weg, Akeson blieb dran und gab eine scharfe Hereingabe vor das Tor, wo Sandro Schönberger unabsichtlich den Puck mit dem Schlittschuh ins Tor lenkte.
2:1 (39) - Straubing setzte sich wieder fest, Schoppers Schuss wurde zur Mitte abgewehrt und durch diese Bewegung von Franzreb war das Tor für Tyler Leier völlig frei.

 

Spiel vom 18.03.2022

Straubing Tigers - Fischtown Pingiuins Bremerhaven: 2:1 (0:1 | 2:0 | 0:0)
                                                                                                                                                                                                                                    

0:1 |08.| Wejse (Emminger, Andersen) 

1:1 |31.| Schönberger (Akeson, Schopper)
2:1 |39.| Leier (Schopper, Brunnhuber) 

 

Schiedsrichter: Hunnius / MacFarlane  / Tschirner / Wölzmüller  

Strafzeiten: Straubing 4 - Bremerhaven 6 

 

Zuschauer: 3.368 

 

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Steelers sichern gegen Mannheim wichtigen Punkt im Kampf um Platz 10

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Derby in der SAP Arena. Die Steelers waren zu Gast in Mannheim. Im letzten Duell konnten die Steelers einen 1:4 Rückstand in ein 5:4 umwandeln. Die Steelers wollten unbedingt Platz 10 weiter festigen, während die Adler die Straubing Tigers auf Distanz halten wollten.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Das Spiel startet langsam mit vielen Unterbrechungen, so dass kein wirklicher Spielfluss aufkam. Die wenige Schussgelegenheiten entschärften beide Torhüter problemlos. Bei den Steelers war es vor allem die erste Reihe um Sheen, die immer wieder auffällig auf dem Eis agierte. Die Gäste erarbeiteten sich einen leichten Vorteil und man merkte welches Selbstvertrauen der Aufsteiger sich mittlerweile in der DEL erspielt hatte. In der 10. Spielminute lief jener Sheen allein auf Endras zu, der allerdings Sieger im eins gegen eins Duell blieb. Larkin musste im Anschluss auf der Strafbank Platz nehmen. Die beste Chance in der Steelers Überzahl hatte jedoch Adler-Stürmer Wohlgemuth bei einem zwei gegen eins Konter, zuvor vergab Jaspers einen Tip In Versuch, die einzige Powerplay-Chance. Die überstanden Unterzahl gab dem Gastgeber ein wenig Auftrieb. Iskhakov holte nach feiner Einzelleistung die erste Strafe gegen die Gäste heraus. Diese dauerte nicht lange, denn Iskhakov passte auf den neben dem Tor stehenden Wohlgemuth, der gefühlte Minuten wartete bis die Passbahn auf Rendulic sich öffnete, der zum 1:0 einnetzte. Die Schwaben aber wirkten keineswegs geschockt und machten weiter wo sie vor dem Rückstand aufgehört hatten. Zwar kassierten die Kurpfälzer noch eine weitere Strafe, aber es blieb beim 1:0 zur ersten Pause.

 

 

Mit Holzer gab es auf Seiten der Adler einen weitere Ausfall zu Beginn des zweiten Drittels. 37 Sekunden waren gespielt als Ranford das leere Tor vor sich hatte und nur noch Lehtivuori’s Stock den Ausgleich verhinderte. 60 Sekunden später war es allerdings soweit. Hauner kam über die linke Seite ins Drittel hinein und ließ Endras mit einem satten Handgelenkschuss keine Chance. Nach dem Ausgleich verflachte die Partie etwas und beide Teams neutralisierten sich ohne jedoch das Tempo zu vernachlässigen, welches nach wie vor sehr gut war. Erst in er 32.Spielminute gab es wieder eine große Chance. Wolf und der starke Wohlgemuth scheiterten bei einem drei auf zwei Konter an McCollum. Kurz darauf musste Akdag auf der Strafbank Platz nehmen. Zunächst hatten die Adler durch Krämmer einen Konter, der allerdings einen Fehlpass machte und es ging in die andere Richtung mit einem zwei auf eins. Stretch auf Sheen, der wieder zurück auf Stretch, der den Puck ins Tor hämmerte. Mehr oder weniger im direkten Gegenzug, erzielte Wolf den vermeintlichen Ausgleich, doch der Puck blieb am Pfosten hängen, was auch der Videobeweis untermauerte. Immerhin gab es ein Powerplay und erneut ein Treffer in Überzahl. Wieder war es Torjäger Rendulic, der den Ausgleich markierte. Nur wenige Sekunden später sogar die Führung für den Gastgeber. Dawes passte auf Szwarz, der von der blauen Linie abzog. Larkin und Desjardins ,die vor dem Tor parkten, fälschten den Puck unhaltbar ins Tor ab.

 

 

Beide Mannschaften kamen gut aus der Kabine zum abschließenden Drittel. Früh im Schlussabschnitt hatten die Steelers eine Überzahlmöglichkeit. Zwar lief die Scheibe gut, doch Torschüsse konnte das Naud Team nur wenige abgeben. Trotzdem fiel der Ausgleich mit ablaufender Strafe. Smereck wollte schießen, aber Larkin blockte seine Schläger so, daß es zu einem Pass auf den frei vor dem Tor stehenden Naud wurde, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Knapp 14 Minuten vor dem Ende war die Partie beim Stand von 3:3 wieder völlig offen. Wolf hätte fast die erneute Führung erzielt, ebenso Preibisch auf der anderen Seite, als Endras sein ganzes Können aufbieten musste, um den Rückstand zu verhindern. Auf Seiten der Steelers war in dieser Phase fast nur noch die Sheen Reihe auf dem Eis, die der Mannheimer Hintermannschaft über das ganze Spiel hinweg immer wieder Probleme bereitete. Sechseinhalb Minuten vor dem Ende gab es wieder eine Strafe gegen die Kurpfälzer und somit die große Chance zur späten Führung der Gäste. Trotz großem Druck hielt die Unterzahl der Mannheimer stand und verhinderte einen weiteren Gegentreffer. Am Ende blieb es beim 3:3 nach 60 Spielminuten und es ging in die Verlängerung, in der die Adler bisher noch ungeschlagen waren.

 

 

Nach Rendulic und Katic hatte auch Szwarz noch einen guten Schuss auf das Bietigheimer Tor, bevor Sheen die Latte traf. Am Ende bliebe es jedoch auch nach 65 Minuten beim 3:3 und es ging ins Penaltyschiessen. Krämmer und Sheen scheiterten, Rendulic traf sehr sehendwert. Endras hielt dann gegen Ranford und McCollum gegen Dawes ehe Stretch die Verlängerung des Shootout erzwang und erneut antrat, aber dieses Mal scheiterte. Rendulic sicherte dann den Zusatzpunkt.

 

 

Tore


1:0 Rendulic (Wohlgemuth, Iskhakov) PP
1:1 Hauner (Naud, Braun)
1:2 Stretch (Sheen)
2:2 Rendulic (Katic, Eisenschmid) PP
3:2 Larkin (Desjardins, Szwarz)
3:3 Naud (Smereck, McKnight)
4:3 Rendulic PS

 

 


 

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Enge Partie bei den Straubing Tigers geht nach Verlängerung an Red Bull München

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Wie immer war es zwischen Straubing und München eine hart umkämpfte Partie mit vielen Emotionen. Bei den Fans der Straubing Tigers hinterließen einige Entscheidungen während des Spiels Fragezeichen. Das viel umkämpfte Siegtor, wurde nach Videobeweis allerdings korrekt entschieden. Parkes gewann somit sein Privatduell gegen Parks. 

 

(Foto: Citypress) Viele Chancen konnten beide Seiten vereiteln

 


 

 

Spielverlauf:

Der erste Abschnitt hatte unterschiedliche Facetten. Zuerst übernahm der Gast die Kontrolle. München spielte sich bis in den Slot vor, doch hier war vor Parks immer Endstation. Straubing brauchte Zeit, um ins Spiel zu kommen. Als es dann zu einer Drangphase der Tigers kam, wurde das Spiel auch härter und die Schiedsrichter waren gefragt, das Spiel wieder etwas zu beruhigen.

Am Ende waren es aber die Münchner, die die Führung mit zwei Pfostenschüssen verpassten. Travis St. Denis: “Es ist ein gutes Spiel, beide Teams spielen hart. Wir müssten noch etwas einfacher spielen und wenn wir den Puck haben, bereit sein für die nächste Aktion. Es ist uns auch wichtig, beim Gegner Puckverluste zu provozieren.” 

Die Gäste begannen wieder etwas besser, aber es blieb ein sehr ausgeglichenes zweites Drittel. Dieses mal trafen die Niederbayern durch Mike Connolly den Pfosten. Straubing stellte nun auch die Passwege der Oberbayern besser zu, sodass es sich auf das Spiel der Gäste auswirkte. Straubings Führung im Powerplay wurde durch Parkes und Ortega noch vor der Pausensirene gedreht.

Es kam jetzt darauf an, ob es bei den Münchnern mit der Kraft reichen würde, denn läuferisch hatten sie nach vierzig Minuten schon viel investiert und das Spiel von gestern steckte noch in den Knochen. Ben Street: “Der Ausgleich war wichtig. Ich dachte erst ich könnte schießen, aber habe schon gehant dass Trevor Parkes irgendwo vor dem Tor sein müsste. Wir müssen unsere Scheibenverluste unterbinden. Da waren wir teilweise zu lässig.” 

Die Scheibenverluste in der Mittelzone konnte München nie abstellen und bekam dadurch auch den Ausgleich. In der Schlussphase hätten beide Teams die Entscheidung herbeiführen können. Beide Goalies boten in dieser Phase eine sehr gute Leistung und so ging es in die Verlängerung. Zuerst hatte Straubing mehr Anteile, aber München entschied das Spiel für sich.

In einer unübersichtlichen Situation stand Trevor Parkes wieder einmal genau auf dem richtigen Punkt und netzte zum 2:3 Sieg ein. Der Punktgewinn für die Tigers war dennoch sehr wichtig, weil die Tabelle um Platz sechs immer näher zusammenrückt. Die Tigers bleiben zu Hause und empfangen am Freitag die Fischtown Pinguins. Für München geht es am Freitag an den Rhein, zu den Kölner Haien. 

 

(Foto: Citypress) Trevor Parks erzielt seinen ersten von zwei Treffern

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Trevor Parkes (München): “Es war ein harter Kampf heute, eigentlich so wie immer in Straubing. Jedes mal wird dir viel abverlangt, aber wir sind glücklich über den Sieg. Wenn  das entscheidende Tor auf unserer Seite gefallen wäre, hätten wir uns wohl auf beschwert.” 

 

Sandro Schönberger (Straubing): “Ich denke, man kann den Treffer auch geben. Das dann die Emotionen da sind, ist auch normal. Wir sind alle natürlich enttäuscht. Wiir haben heute  ein gutes Spiel gezeigt, aber hatten kurze schwächere Phasen auch dabei. Ich habe für ein Jahr verlängert, denn der Club ist für mich wie eine Familie. Da liegt mir vieles am Herzen,  aber ohne meine Familie wäre das auch nicht möglich.”

 

Torfolge:
1:0 (31.) - Straubing spielte das Powerplay mit zwei Mann mehr auf dem Eis souverän aus und Andy Eder zog bei halbleeren Tor ab zur Führung. 1:1 (37.) - Trevor Parkes erkannte die Situation schnell, begab sich vor das Tor und Punktgenau kam der Pass von Street.

1:2 (40.) - Wieder spielten sich die Gäste fest und nur für eine Sekunde wurde Austin Ortega frei. Damit konnte er gut umgehen und besorgte die Führung. 2:2 (48.) - Wieder war es ein Scheibenverlust, der München unter Druck brachte und dieses mal stand Travis St.Denis goldrichtig am langen Pfosten und verwertete die Hereingabe von Leier.

2:3 (65.) - Der entscheidenden Vorstoß wurde durch Abeltshauser eingeleitet, dann kam die Verwirrung vor dem Tor und Trevor Parks stand im Slot parat und konnte den Sieg eintüten. 



Spiel vom 16.03.2022

Straubing Tigers - Red Bull München: 2:3 n.V. (0:0 | 1:2 | 1:0 | 0:1)
                                                                                                                                                                                                                                    

1:0 |31.| Eder (Akeson, Scheid) - PP 2

1:1 |37.| Parkes (Blum, Street)
1:2 |39.| Ortega (Blum, Smith)
2:2 |48.| St. Denis (Leier, Balisy)
2:3 |65.| Parkes (Abeltshauser, Smith) 

 

Schiedsrichter:  Bruggeman / Rohatsch  / Höfer / Schwenk  

Strafzeiten: Straubing 8 - München 8 

 

Zuschauer: 3.404

 

 

 


 

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Mannheim findet zurück in die Erfolgsspur - Overtime Sieg in Nürnberg

 

PENNY-DEL (Nürnberg/MH) Nach den enttäuschenden Ergebnissen der letzten beiden Spiele, reisten die Adler Mannheim heute zum Gastspiel bei Lieblingsgegner Nürnberg Ice Tigers. Die Ice Tigers sind nach dem Trainerwechsel zu Beginn der Saison wieder ein Playoff Kandidat. Unter Tom Rowe gewannen sie 19 von 35 Spielen und stehen aktuell auf Platz 8, während Mannheim auf Platz 4 abgerutscht ist.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Die ersten Spielminuten waren geprägt von intensive Zweikämpfen und relativ wenigen Schüssen auf die Tore von Treutle und Brückmann. So entwickelte sich ein relativ unspektakuläres Spiel im ersten Drittel mit nur wenigen Höhepunkten. Bei einer Adler Überzahl Mitte des Drittels konnten zwar einige Torschüsse rausgespielt werden, doch Treutle war bei jedem zur Stelle. Insgesamt waren die Gäste spielbestimmend, während sich die Nürnberger aufs Konterspiel beschränkten. In den letzten Spielminuten öffnete sich die Partie etwas, so dass sich die beiden Torhüter noch einige Male auszeichnen konnten. Treutle vereitelte dabei die Chance von Desjardins und Bodnarchuk blockte mit seinem Hinterteil eine Akdag Möglichkeit aus dem Slot heraus.

 

 

Nachdem die Alder ein Powerplay zu Beginn des zweiten Spielabschnittes hatten und dies nicht nutzen konnten, fuhr auf einmal Mebus, der von der Strafbank kam, allein auf Brückmann zu, der allerdings seinen Kasten weiter sauber hielt. Eisenschmid hatte auf der anderen Seite die erste gute Möglichkeit für die Kurpfälzer, aber auch hier war der Torwart zur Stelle. Es folgte das erste Powerplay des Heimteams. Tim Fleischer hatte die beste Möglichkeit, traf zum Leid der Fans die Scheibe bei einem zwei gegen eins nicht richtig, wodurch die Scheibe am Tor vorbei ging. Als nächstes hatte Fox eine Tip In Chance, aber auch hier ging die Scheibe knapp vorbei, Sheehy hatte mustergültig aufgelegt. Das Spiel war im zweiten Drittel offener wodurch den Zuschauern wesentlich mehr Chancen geboten wurden. Auch Rendulic fand in der 35.Spielminute seinen Meister im gegnerischen Torwart. Kurz darauf fiel endlich der erste Treffer der Partie. Lehtivuori legte an der blauen Linie den Puck quer auf Dawes, der per One Timer den Puck im Gehäuse versenkte. Nürnberg antwortete druckvoll in Überzahl, konnte jedoch weiterhin den starken Brückmann nicht überwinden.

 

 

Mannheim startete druckvoll im Powerplay ins dritte Drittel und hatte direkt danach ein Weiteres. Beide Male überstanden die Nürnberger diese Situation unbeschadet. Die Ice Tigers versuchten nun langsam den Druck zu erhöhen und drängten auf den Ausgleich. Mannheim verteidigte geschickt und blieb ebenfalls gefährlich. Mitte des Drittels dennoch der verdiente Ausgleich. Dawes bekam die Scheibe nicht aus dem Drittel, Brown zog von der blauen Linie ab und Schmöltz arbeitet vor dem Tor nach, um den Puck an Brückmann vorbei ins Tor zu befördern. Mannheim überstand ebenfalls eine Unterzahl und hatte sogar einen Alleingang von Desjardins, der wieder an Treutle scheiterte. Die letzten Minuten im Spiel waren noch einmal sehr intensiv und beide Team drückten auf den Siegtreffer. Treutle und der Pfosten rettete das Nürnberger Team 30 Sekunden vor dem Ende in die Overtime.

 

 

Die in Overtime ungeschlagenen Adler hatten erneut das bessere Ende für sich. Iskhakov schnappte sich die Scheibe, ließ Freund und Feind stehen und schoss den Puck trocken ins rechte obere Ecke, unhaltbar für den ansonsten überragenden Treutle.

 

 

Tore

 

0:1 Dawes (Lehtivuori, Szwarz)
1:1 Schmöltz (Brown, Fleischer)
1:2 Iskhakov (Rendulic)

 

 


 

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Augsburg bezwingt Berlin mit 3 zu 2 – Valentine der Matchwinner

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther heute Abend den Liga Primus aus Berlin, den amtierenden deutschen Meister, der in den letzten Wochen eine beachtliche Erfolgsserie hinlegte und einsam seine Kreise als Tabellenführer zieht. Der AEV kam nun in den Genuss von mehreren Heimspielen hintereinander und wollte dabei auf seine Heimstärke vertrauen, um die noch fehlenden Punkte für eine Pre-Playoff Platzierung einzufahren. Im bisherigen direkten Vergleich führte Berlin mit zwei Siegen, die erste Begegnung in der Fuggerstadt gewannen die Eisbären mit 4 zu 2.

Schließlich rangen die Augsburger Panther in einem engen Match die Eisbären Berlin mit einem knappen aber verdienten 3 zu 2 nieder und schon wieder entschied Scott Valentine ein Spiel gegen Berlin.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg war in den letzten 5 Partien nur einmal mit einem Dreier erfolgreich und hatte nun mehrfach Gelegenheit, im heimischen Stadion die Punkte zu holen, die zum einen das Abstiegsgespenst bannen sollten und andererseits vielleicht sogar noch auf einen Pre-Playoff Platz zu klettern in der Endabrechnung. Im letzten Match in Straubing zeigte der AEV eine gute Auswärtspartie, ließ aber zu viele hochkarätige Chancen leichtfertig liegen. Dies sollte heute mit der gewohnten Offensivpower gegen den aktuellen Champion anders werden. Der Slowene Blaz Gregorc agierte heute beim AEV als Neuzugang in der Verteidigung; er wurde aus der EBEL von den Black Wings Linz in die Fuggerstadt gelotst.

 

Horber (GF): „Das ist nun die wichtigste Zeit in den nächsten Wochen. Wir versuchen in den kommenden Heimspielen so viele Punkte wie nur möglich mitzunehmen. Der Effekt des Trainerwechsels ist schon erkennbar trotz aller Startschwierigkeiten. Der Coach macht seine Sache sehr gut, es herrscht nun eine andere Kommunikation, wir sind zufrieden mit ihm. Zu viel Einfluss soll man eh nicht nehmen, dafür gibt es das Trainer Duo. Mal mit den Spielern reden, um ein Gefühl und Gespür zu kriegen, welcher Druck auf allen lastet. Wir wären auf alles vorbereitet, aber solange die Chance auf Platz 10 gegeben ist, wollen wir das Wort Abstieg nicht aussprechen. Wir wollen alles geben und dabei sind die zurückgekehrten Fans sehr wichtig für uns, denn sie geben den Spielern den nötigen Pusch, was sie auch spüren auf dem Eis. Wir waren immer die größten Befürworter des Auf- und Abstiegs. Wir wussten, dass es heuer kommt, es wurde viel diskutiert, haben das Thema aber nie auf die leichte Schulter genommen. Gegen den Spitzenreiter ist es heute der ideale Zeitpunkt, um zu punkten grad bei unserer Heimstärke.“

 

Berlin reiste mit einem großen Selbstvertrauen nach Augsburg, nachdem man die letzten sieben Matches, davon sechs in der Fremde, allesamt nach regulärer Spielzeit siegreich gestalten konnte. Dies sollte eine Warnung für den AEV sein, zu dominant präsentierte sich das Team um Headcoach Aubin in den letzten Wochen. Die Eisbären wollten keineswegs ihre Serie hier reißen lassen. Der Ex-Panther White, der zwei tolle Jahre hier verbracht hatte, war heute sicher bis in die Haarspitzen motiviert. Berlin musste auf wichtige Akteure verzichten wie Noebels, der heute seinen 30. Geburtstag feierte, Pföderl, Zengerle, Fiori, Jensen und Goalie Niederberger. Dafür gab der neue Schwede Sodergrad sein Debut im Dress der Eisbären.

 

White: „It is a nice feeling to be back here, it is a good atmosphere and always fun to come back, because this stadium is one of the most exciting places to play. The whole team is playing very well, all lines and our goalies. This gives us energy and contributes a lot, plus our great defense. Six guys are missing tonight, which is a tricky situation and difficult for every coach to handle. It will be awesome tonight.

 

Youngster Länger mit seinem Debut Treffer, Last Second Goal durch Graham

 

Nach dem Ceremony Puck drop mit dem symbolischen Motto „Drop pucks not bombs“ ging es endlich los in einem gut gefüllten Curt-Frenzel-Stadion. Beim AEV fehlte heute Gallionsfigur Lamb, dafür stand das 18-jährige Talent Nieleck im Line-Up, der heute sein zweites DEL Match absolvieren durfte. Es war heute sicher hochinteressant zu beobachten, wie sich die schwächste Offensive der Hausherren gegen die beste Offensive und zweitbeste Defensive der Berliner aus der Affäre ziehen würde. Die Eisbären ließen in den letzten Partien nie mehr als drei Gegentore zu.

 

Der slowenische Nationalspieler Gregorc sollte den Gastgebern in der Verteidigung die nötige Stabilität verleihen. Nach anfänglichem Abtasten auf beiden Seiten prüfte Payerl den Berliner Goalie und in der 8. Spielminute gingen die Augsburger durch Länger und sein Premierentor in Führung. Die abgefälschte Scheibe fiel zwar in einem seltsamen Bogen hinter Ancicka ins Gehäuse, doch grad solche Tore nimmt man gerne mal mit. Länger gab im Oktober 2019 sein Debut und verzeichnete 38 Ligaeinsätze.

 

Berlins erstes Powerplay erwies sich als noch nicht effektiv genug; das war die einzige Disziplin bei den Hauptstädtern, bei der es noch Luft nach oben gab, wenn überhaupt etwas zu bemängeln gab beim souveränen Tabellenführer. Nielsen wurde dann in der letzten Spielminute komplett alleine gelassen vor Roy, doch es gelang ihm nicht, dies zu nutzen. Ganz im Gegenteil, knapp 5 Sekunden vor der Sirene landete der Puck zum zweiten Mal hinter Ancicka im Gehäuse. Umjubelter Torschütze war Graham und Neuzugang Gregorc verbuchte seinen ersten Assistpunkt für sein Team.

 

Ein frühes und ein spätes Tor machten bisher den Unterschied. Augsburg präsentierte sich heute als kompakte Einheit.

 

Länger: „Es ist schon ein überwältigendes Gefühl, man kriegt es dann schon mit. Heute unterstützen wir uns gut auf dem Eis und kommunizieren sehr gut. Berlin spielt immer gut, sie bewegen sich gut. Das ist aber egal, wir brauchen die Punkte.

 

Wiederer sorgt für den Anschluss

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts hätte Veilleux beinahe den Anschlusstreffer markiert. Dann tauchte White allein vor Roy auf, diese Unzulänglichkeiten in der Defensive mussten die Gastgeber abstellen, zu gefährlich waren die Berliner. Augsburg spielte weiterhin ein einfaches Eishockey ohne viel Schnörkel und war mit diesem Game Plan bisher recht erfolgreich. Der AEV lauerte nun auf Konter und fuhr damit gut.

 

Nichtsdestotrotz belohnte sich Berlin nach einer Drangphase mit dem ersten Tor durch Wiederer in der 25. Spielminute. Ihr Neuzugang Sodergran bekam ebenfalls seinen ersten Scoringpunkt zugesprochen. Die Eisbären setzten gleich nach und wollten den schnellen Ausgleich herstellen, doch der harte Schuss von Ellis fand sein angedachtes Ziel nicht.

 

Langsam fand auch Augsburg wieder den Vorwärtsgang und Ancicka musste auf der Hut sein, der die nötige Ruhe ausstrahlte. Augsburgs zweites Powerplay blieb ohne Ausbeute und ein 3 auf 2 Konter des AEV führte zu keinem Treffer. Die Begegnung verlief weiterhin spannend, es war ein enges Match. Augsburg kämpfte leidenschaftlich und erzwang sich diverse gute Chancen, vor allem die vierte Reihe sorgte für viel Entlastung und eigene zusätzliche Energie.

 

Auf der anderen Seite vergab Byron eine dicke Gelegenheit und Clark hatte kurz danach ebenfalls den Ausgleich auf dem Schläger. Berlin drängte nun in der Schlussphase des Mittelabschnitts vehement, doch der AEV befreite sich etwas und Gregorc beschäftigte den Berliner Keeper mit einem Distanzschuss.

 

Der amtierende Champion Berlin fightete sich stetig heran und sorgte durch Wiederer für Hochspannung im letzten Drittel.

 

Streu: „Wir haben zurück zu unserem Spiel gefunden, denn im ersten Drittel haben wir nicht so agiert wie wir wollten. Wir müssen noch ein Level höherschalten für das letzte Drittel. Wir sind eine große Familie hier im Team, sind teilweise 24 Stunden zusammen, das hat uns zusammengeschweißt. Die Druckphase werden wir in den Schlussabschnitt bringen.“

 

Valentine avanciert zum Matchwinner

 

Beide Teams begegneten sich heute Abend auf Augenhöhe und es war noch alles offen. Maximilian Eisenmenger schloss dann blitzschnell und humorlos ab, doch der Schoner von Ancicka war zur Stelle. Es gab bisher 53 Spiele zwischen diesen beiden Teams mit 30 Erfolgen für Augsburg und 23 Siegen für die Eisbären. Nun stand erneut ein Powerplay für die Gäste auf dem Plan und zuhause betrieb der AEV bisher ein solides Penalty Killing. Matt White wollte unbedingt gegen seinen früheren Arbeitgeber scoren, doch Roy ließ ihn verzweifeln. Augsburg warf sich aufopferungsvoll in die Schüsse und zeigte eine tolle Moral.

 

Bokks Abgabe zur Mitte in den Slot wurde gerade noch entscheidend abgelenkt. Miller probierte es dann auf der Gegenseite, doch beide Goalies zeigten eine hervorragende Leistung. Hördlers genialer Pass aus dem eigenen Drittel heraus auf Boychuk konnte dieser jedoch nicht ummünzen. In eigener Überzahl schlug dann Berlin eiskalt zu und Boychuk veredelte in der 53. Spielminute einen perfekten Pass von Bokk zum verdienten Ausgleich. Die Freude hielt aber nur wenige Momente, denn der AEV holte sich die Führung postwendend, nur 78 Sekunden später, zurück durch Valentine, der die Scheibe hoch in den Winkel versenkte und die Fans verzückte.

 

Die Crunch Time hatte längst begonnen und Berlin musste bei seiner Aufholjagd erstmal 2 Strafminuten überstehen, bevor dann die letzten 90 Sekunden anbrachen, welche die Augsburger bravourös absolvierten. Schließlich sicherte sich Augsburg einen vielumjubelten Heimsieg. Es war bereits der 14. Erfolg bei 20 Partien im heimischen Rund.

 

Bokk: „Es war ein kleiner Fehler, den Augsburg ausnutzte. Wir haben heute nicht unser Hockey gezeigt, deshalb haben wir verloren. Es macht großen Spaß, ich kriege hier viel Eiszeit und die Jungs haben mich hier gut aufgenommen. Wir haben einen tiefen Kader, eine sehr gute Truppe mit einer guten Mischung. Wir haben noch viel vor. “

Valentine: „Any time you play the big clubs of the league, you have to step up. Everybody put the extra 5 % in. Tonight, it was a challenge and fortunately it went my way. Our 4th formation played great tonight, they really stepped up, worked hard and it is good to have them to make us a better team. Regarding the next four home games in a row we have to take as many important points as possible.“

 

30. Spieltag, 15.03.2022

Augsburger Panther – Eisbären Berlin 3:2 (2:0|0:1|1:1)

 

Tore:

1:0 |08| Länger (Campbell, Miller)

2:0 |20| Graham (Gregorc, Payerl)

2:1 |25| Wiederer (Depres, Sodergran)

2:2 |53| Boychuk (Bokk, Nielsen) PP1

3:2 |54| Valentine (Miller, Sternheimer)

 

1. Drittel Statistik:      11:9 Schüsse, 10:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:      13:9 Schüsse, 15:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

3. Drittel Statistik:      8:9 Schüsse, 22:3 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Haupt-Schiedsrichter:    Bruggeman (USA)  / MacFarlane (USA)

 

Zuschauer: 3.429

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Graham, Gregorc, Puempel, LeBlanc, Payerl, Haase, Länger, Clarke, Nehring, McClure, Bergman, Valentine, Sternheimer, Campbell, Miller, Eisenmenger Maximilian, Eisenmenger Magnus, Nieleck.

 

Berlin: Ancicka, Jensen, Ellis, Wiederer, Byron, Sodergran, Wissmann, Hördler, Clark, Nielsen, White, Depres, Mik, Bokk, Boychuk, Veilleux, Baßler, Streu, Rossmy.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Pinguine Debakel im NRW Derby

 

PENNY-DEL (Krefeld/RS) Die Situation: Die KEV-Pinguine meldeten sich am Sonntag mit einem 6:4 gegen Bremerhaven im Abstiegskampf zurück. Zuvor wurde mehrmals (5 Spiele) mehr oder minder deutlich verloren. Dennoch ist der Meister von 2003 mit dem aktuell schlechtesten Quotienten (1,15) letzter. Iserlohn ist aktuell Tabellendreizehnter (Quotient 1,22). Die Sauerland Gäste holten aus den letzten 10 Spielen von 30 möglichen Punkten gerade einmal 11. Von 42 Duellen bisher konnte das Heimteam 24 gewinnen, 18-mal hieß der Sieger Iserlohn. Seit 2014 holte Iserlohn in Krefeld bei 15 Auftritten nur dreimal keine Zähler.

 

KEV Iserlohn 150322 RS

( Foto Ralf Schmitt )

 


 

 

Personal


Zu den langfristig verletzten Krefelder Spielern (9 an der Zahl) kam Bracco hinzu. Nach dem Spiel gegen Bremerhaven musste auch Verteidiger Bappert verletzungsbedingt die Segel streichen. Dieser musste nach einem rüden Check des Bremerhavener Pinguins McQuinn pausieren. Dominik Tiffels und Alex Weiss dagegen hatten ihre Verletzungen auskuriert und konnten auflaufen. Spannend, wie der Krefelder Coach Zhakharkin sein Personal Puzzle immer wieder meistern muss. Die Roosters kamen mit voller Spieler Kapelle an den Niederrhein.

 

 

Der Verlauf


Krefeld im Vergleich zum Sonntag nicht wieder zu erkennen. Das Team der war von Anfang an nicht auf dem Eis. Dieser Zustand blieb über die gesamte Spielzeit. Ständige Fehlpässe in der KEV Abwehr luden die Roosters im ersten Drittel immer wieder zu Torschüssen ein. Prompt nahm Ziegler (6.) einer diese „Aufforderungen“ an und brachte den Gast in Front.

 

 

Vom KEV kam nichts, gar nichts, der erste Schuss auf das Gäste Gehäuse geschah in der 12. Minute. Im Team von Zhakharkin hatte es sich scheinbar nicht rumgesprochen, dass hier ein Sechspunkte Spiel um den Abstieg anstand?

 

 

Nicht zu vergessen, traf Jentzsch (17.) zur 2:0 Führung der Iserlohner, damit waren die Pinguine im ersten Drittel noch gnädig davongekommen. Hatte der spärliche Besuch (1984 Zuschauer) auf eine Besserung im Mittelabschnitt gehofft, wurde Dieser schwer enttäuscht. Trotz des Spielstandes kam Null Reaktion auf Seiten des KEV. Es wurde auf Heimischer Seite weitergespielt als wäre nichts passiert und man kassierte durch Raedeke (29.) und Whitney (35.) wieder zwei Treffer, ehe Kulda (36.) verkürzte.

 

 

Die Reaktion der Roosters kam im letzten Drittel durch das zweite Tor von Whitney (44.) und das sechste Gästetor durch Cornel. Den Schlusspunkt unter eine Krefelder Demütigung setzte Bailey zwei Minuten vor der Schlusssirene. Erwähnenswert, es gab insgesamt nur 4 Strafminuten! Auf Grund der Bedeutung dieser Partie spricht das Bände.

 

 

Was war sonst noch


Solche Leistungen lassen den Glauben an einen Klassenerhalt nicht zu! Worte wie Oberliga Format werden der Oberliga nicht gerecht! Die Krefeld Pinguine scheinen sich aufgegeben zu haben. Anders ist diese desaströse Leistung von heute Abend nicht zu erklären. Die nächsten Spiele stehen für Schwarz- Gelb am Freitag in Augsburg und am Sonntag in Nürnberg an. Es scheint die Abschiedstour der Krefeld Pinguine in der Penny DEL zu laufen.

 

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Spiel vom 15.03.2022


Krefeld Pinguine - Iserlohn Roosters 1:7 (0:2|1:2|0:3)

 

Tore
0:1 | 6.|Ziegler
0:2 |17.|Jentzsch
0:3 |29.|Raedeke(Alanov, Aubin)
0:4 |35.|Whitney
1:4 |36.|Kulda (Lucenius, Blank)
1:5 |44.|Whitney (Penalty)
1:6 |50.|Cornel (Bailey) PP1
1:7 |58.|Bailey (Buschmann, Cornel)

 

Zuschauer: 1984

 

Strafen: Krefeld 2 Minuten, Iserlohn 2 Minuten

 

Hauptschiedsrichter: Aleksi Rantala, Andrew Wilk


Linienrichter: Kai Jürgens, Wayne Gerth

 

 


 

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Düsseldorf bezwang Nürnberg knapp mit 1 zu 2 und holte sich den vierten Sieg in dieser Saison

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers als Tabellensiebter nach 11-tägiger Pause den Tabellenneunten, die  Düsseldorfer EG. Die DEG war zuletzt im Aufwind, während Nürnberg sein letztes Heimspiel gegen den Aufsteiger aus dem Ellental klar verlor. Heute wollte das Team um Headcoach Rowe versuchen, den Kontakt zu den Top 6 der Liga zu halten und Düsseldorf war bestrebt, den Anschluss an die Franken keinesfalls abreißen zu lassen. Für die DEG war es die erste Auswärtspartie seit dem 20.1.22. 

Schließlich gewann die Düsseldorfer EG in Nürnberg knapp mit 2 zu 1 nach regulärer Spielzeit dank einer bärenstarken Auswärtsleistung. Somit gestaltete Düsseldorf alle vier Partien gegen die Franken zu ihren Gunsten und rückte ganz nah an die Franken in der Tabelle heran.

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(Fotoquelle Birgit Eiblmaier)

 


Die Nürnberg Ice Tigers mussten zuletzt die bittere Pille einer deutlichen Pleite gegen Bietigheim schlucken und wollten im Nachmittagsspiel den Playoff Konkurrenten aus Düsseldorf auf Distanz halten. Positiv zu vermelden war die Vertragsverlängerung mit Tyler Sheehy um ein weiteres Jahr; dies motivierte ihn heute zusätzlich genauso wie den Ex-Düsseldorfer Jahnke. Weiterhin nicht mit von der Partie waren Kapitän Reimer sowie Friedrich, Kislinger und MacLeod. Headcoach Rowe wurde auch heute von Kofler vertreten, der durch Reimers Expertise Unterstützung hinter der Bande erhielt.

 

Sheehy: We approach it as any other game. I consider it in a positive way, we got some rest and a little break. I am glad to be back and play. Me and my family like it here and the building is awesome, as well staff and the crowd and the city of Nürnberg. I enjoyed it quite well so far and I have been fortunate to play with some talented guys. I did not expect it that way and I am happy to help out. Today it is kind of a revenge since the first three games did not go well. We need to come out with a strong effort. We fixed the little things, for example face off plays or getting back fast. Many things seem to click quite well now.”

 

Die DEG holte aus den letzten fünf Heimspielen 3 Siege nacheinander und befand sich klar im Aufwind, auch wenn noch Coach Kreis zuletzt nicht hinter der Bande mitwirken konnte. Sein Vertreter Dolak machte seine Sache bisher hervorragend trotz mehrerer Ausfälle im Team, die jedoch gut kompensiert wurden durch Kampf, Leidenschaft und guter Moral. Auf ihren Keeper Hane mussten die Gäste heute verzichten. Man war gespannt, ob Dauerspieler Cumiskey erneut seine durchschnittlich 30 Minuten Eiszeit pro Match erreichen würde.

 

Cumiskey: It felt good, we got some flow lastly. Maybe I would not get so many minutes on ice too often. Our goal are the playoffs. We must get points in every game. They are a tough team to play and they are well rested today. We need to keep it simple just the way we did last time. There is solid communication between Harry (Kreis) regarding our game plan and the system.”

 

Proft trifft für die DEG in einem Spiel mit vielen Strafzeiten

 

Nach dem symbolischen Puck Einwurf angesichts des Ukraine Konfliktes wurden gleich mal die ersten drei Minuten ohne Unterbrechungen durchgespielt. Es sollte ein schnelles Match werden, so viel stand schon mal fest, jedem Akteur war bewusst, dass es heute um viel ging im Kampf um die Playoff Plätze. Jahnke startete dann ein Solo in Unterzahl, doch Pantkowski war hellwach und verkürzte den Winkel geschickt. Nach einer hervorragenden Vorarbeit von Cumiskey durfte Proft den Führungstreffer in der 8. Spielminute bejubeln. Goalie Pantkowski verbuchte einen Assistpunkt.

 

Sheehy marschierte dann auf Pantkowski zu, wurde aber regelwidrig gestört, was das erste Powerplay auf den Plan rief; die DEG präsentierte sich in numerischer Unterlegenheit sehr homogen und überstand die Strafe gegen Trinkberger schadlos. Nun zogen die Gäste die nächste Strafe gegen die Hausherren, die sich dann sogar eine halbe Minute lang mit zwei Mann in Unterzahl befanden. Letztlich blieb es bei der knappen Gästeführung. Cumiskey schien heute on Fire zu sein, als er wieder durch die Mitte marschierte und zum Abschluss kam.

 

Die Ice Tigers mussten unbedingt auf unnötige Strafen achten, denn es gab schon die vierte Hinausstellung gegen die Franken. Zum Drittelende wurde es nun hektisch, denn es gab zu allem Unmut der Zuschauer eine Strafzeitenflut gegen die Hausherren. Da Proft auch in der Kühlbox Platz nehmen musste, ging es mit 3 gegen 4 auf dem Eis weiter. Nürnberg stemmte sich super entgegen und es blieb beim hauchdünnen Vorsprung der Düsseldorfer, der aus einem Powerplay resultierte.

 

Fox: „It is our discipline which brought us in this situation. They play a good system and we have to improve our forechecking and stay away from the penalty box.“

 

Barta erhöht früh aber die Ice Tigers steigern sich

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts in der 21. Spielminute erzielten die Gäste in Person von Barta, noch in Überzahl, den zweiten Treffer des heutigen Nachmittags. Sein Hammer war für Treutle unhaltbar. Endlich durften wieder 5 Akteure bei den Nürnbergern zu werke gehen und sie kamen auch zu Chancen. Ein zwei Tore Rückstand bedeutete im Eishockey noch nicht viel. Die Begegnung wurde weiterhin mit hoher Geschwindigkeit geführt. Gäste Goalie Pantkowski strahlte die nötige Souveränität aus und seine Vorderleute absolvierten bisher ein bärenstarkes Auswärtsspiel, obwohl ihnen auch wertvolle Stürmer heute nicht zur Verfügung standen und nur 5 Verteidiger aufliefen.

 

Bodnarchuks Schuss wurde abgefälscht, Sheehy lauerte bereits erwartungsvoll. Jahnke und Fleischer verpassten den Anschlusstreffer. Die Hausherren erhöhten nun den Druck, auch weil sie sich von der Strafbank fernhielten und mehr Abschlüsse produzierten sowie die DEG selbst zu Hinausstellungen zwangen. Bisher waren die Nürnberger in den ersten drei Matches gegen den heutigen Gegner im Powerplay noch nicht erfolgreich. Dies wollten die Hausherren nun ändern: Schmölz wurde am Abstauber fair gehindert.

 

Im 2 auf 1 Konter bewahrte Treutle gegen Eders Versuch seine Farben vor dem nächsten Gegentreffer. Jetzt war die DEG wieder in Unterzahl, doch Treutle packte zwei riesigen Rettungstaten gegen Eder und Ehl kurz hintereinander aus; diese beiden Saves waren eminent wichtig für die Gastgeber, welche ein ordentliches Powerplay aufzogen und nach Abschluss der Strafe erneut zwei dicke Chancen liegenließen.

Schließlich baute die DEG die Führung um ein Tor aus, doch Nürnberg zeigte eine Leistungssteigerung ohne sich dafür zu belohnen.

 

Zitterbart: „Man muss einfach kontrolliert spielen und nicht zu oft nach vorne mitgehen, damit die Energie hochgehalten werden kann. Bisher spielen wir sehr kontrolliert, bringen die Scheibe konstant tief und vors Tor. Wenn wir so weiterspielen wird es ein gutes Spiel und dann holen wir die drei Punkte.“

 

Fleischer bricht den Bann doch die DEG hält den Sieg fest

 

Im letzten Abschnitt ging es noch über eine Minute lang mit 4 gegen 4 weiter und Düsseldorf setzte den ersten Akzent. Treutles Ausflug hinter sein Gehäuse wäre beinahe brenzlig geworden wegen der neuen Regelung des Trapezareals. Doppelchance durch Bender und Brown, doch die Scheibe wollte einfach nicht an Pantkowski vorbei hinter die Linie. Den Anschlusstreffer hätten sich die Hausherren nun verdient. Dann fischte die Fanghand Treutles den Puck grandios herunter, als plötzlich ein Düsseldorfer völlig frei vor ihm auftauchte.

 

Jetzt durften die Nürnberger ein weiteres Mal mit einem Mann mehr agieren, doch Teufelskerl Pantkowski hielt den Puck fest mit seinen Kraken Armen. In der 48. Spielminute war aber auch er gegen den richtigen Riecher von Fleischer machtlos, der sicher einnetzte. Nun sollte es eine dramatische Schlussphase geben in dieser engen Begegnung, in der jetzt auch die Physis immer bedeutsamer wurde.

 

Die Ice Tigers witterten nun Morgenluft und erhöhten das Tempo und ihren Angriffsdruck. Düsseldorfs Keeper stand nun ganz klar im Mittelpunkt des Geschehens, auf ihn würde es in den letzten 5 Minuten noch ankommen. Cumiskey zog dann ganz clever eine Strafe, was den Gästen in die Karten spielte angesichts der fortschreitenden Spieldauer.

 

Wann würde Coach Kofler den sechsten Feldspieler bringen? Nachdem Ustorf gegen drei Gästespieler nur regelwidrig gestoppt werden konnte, war dies nun die große Gelegenheit für die Hausherren in zweifacher Überzahl zum Ausgleich zu kommen. Letztlich entführte Düsseldorf die nächsten drei Punkte aus Nürnberg, es war nun schon der vierte Sieg gegen die Franken in dieser Spielzeit.

 

Treutle: „Im ersten Drittel müssen wir uns besser verhalten, haben viele dumme Strafzeiten genommen. Wir müssen schlauer agieren, am Ende dann Respekt an das Team, aber Pantkowski hat ein starkes Spiel gezeigt. Es ist eine Katastrophe, die ganze Woche waren wir weg vom Eis, aber es gibt keine Ausreden, denn auch die DEG hat diese Situationen zu bewältigen.”

 

Pantkowski: „Wir haben ein starkes Spiel gezeigt, trotz des kleinen Kaders, verteidigen gut hinten und schießen die nötigen Tore, jedes Spiel gibt man das Beste, aber in den Köpfen will man einfach spielen, viel wechseln.“

 

55. Spieltag, 13.03.2022

Nürnberg Ice Tigers– Düsseldorfer EG 1:2 (0:1|0:1|1:0)

 

Tore:

0:1 |08| Proft (Cumiskey, Pantkowski) PP1

0:2 |21| Barta (Fischbuch, O’Donnell) PP1

1:2 |48| Fleischer (Stoa, Bodnarchuk) PP1

 

1. Drittel Statistik:      6:10 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 12:4

2. Drittel Statistik:     12:11 Schüsse, 11:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6

3. Drittel Statistik:     11:7 Schüsse, 8:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

 

Haupt-Schiedsrichter:   Iwert / Kohlmüller

 

Zuschauer: 3.041

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle; Parlett, Bodnarchuk, Fox, Stoa, Brown, Weber, Welsh, Schmölz, Sheehy, Lobach, Mebus, Bender, Fleischer, Jahnke, Ribarik, Ustorf, Pilu.

 

Düsseldorf: Pantkowski; Cumiskey, Zitterbart, Proft, MacAulay, D’Amigo, Geitner, Ebner, Schiemenz, Barta, Ehl, Trinkberger, O’Donnell, Eder, Fischbuch.

 


 

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Haie verlieren gegen Straubing Tigers mit 1:3

 

PENNY-DEL (Köln UG)  Nach zwei Siegen verloren die Haie mit 1:3 gegen die Straubing Tigers. Im ersten Abschnitt war das Spiel sehr ausgeglichen, aber ab dem zweiten Drittel bsteimmten die Tigers das Spiel und gewannen hochverdient.

 

71 DSC 2082 202200311 KEC vs Straubing

(Foto: Ingo Winkelmann)

 


 Das Spiel am Freitag abend stand unter dem Stern der Ukraine Krise. Pucks mit dem entsprechenden Aufdruck wurden für die Unterstützung der Betroffenen verkauft. Ein symbolischer Puck wurde eingeworfen. Danach konnte das Eishockeyspiel zwischen dem KEC und den Straubing Tigers beginnen. Sofort begann ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Chancen gab es vor beiden Toren und die beiden Goalies kommten sich mehrfach auszeichen. Jeder der beiden Teams hätte in Führung gehen können. Auch ein Überzahlspiel der Haie führte nicht zum Erfolg. So ging es mit einem 0:0 in die Drittelpause.

 

Im Mitteldrittel begannen die Tigers sehr druckvoll und überlegen. Immer wieder spielten sie sich im Drittel der Haie fest und kamen in der 22. Minute durch Tyler Leier zum 1:0. Der Druck der Tigers führte zu Fehlern bei den Haien, die die Tiogers eiskalt ausnutzten. In der Folge auch die erste Strafzeit der Haie, die folgenlos blieb. Von der Stzrafbank kommend, erhielt Luis Üffing den Puck und fuhr alleine auf Parks im Straubinger Tor zu und vergab die Riesenchance. Kurioserweise rutschte ein Straubinger Abwehrspieler hinter Üffing ins Straubinger Tor und beförderte den Puck zum 1:1 hinein. Der Treffer fiel überraschend und entsprach nicht dem Spielverlauf im zweiten Drittel. Die Straubinger blieben überlegen und in der 32. Minute dann die erneute Führung der Tigers. Marcel Brandt erzielte den schön herausgespielten Treffer. Das restliche Drittel verbrachten die Tigers permanent vor dem Kölner Tor, die sich nur aufs verteidigen bechränken konnten. Mit 2:1 für die Tigers ging es in die Kabinen.

 

Die Haie bemühten sich im Schlussdrittel das Spiel offener zu gestalten und den Ausgleich zu erzwingen. Es fehlten aber die spielerischen Mittel dafür und so blieb es bei den Versuchen, die nur gelegentlich zwingend waren. Die Tigers bestimmten weiter das Spiel und zwangen die Haie zu Fehlern. Einer davon führte in der 46. Minute durch Andreas Eder zum 3;:1 für die Straubinger. Im restlichen Drittel versuchten die Haie alles, aber Straubing war dem 4:1 näher, als Köln dem Anschlusstreffer. Die Straubing Tigers gewannen das Spiel hochverdient mit 3:1.

 

Für die Haie geht es am Sonntag zu den Wolfsburg Grizzlys, während Straubing die Ausgburger Panther empfängt.

 

Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln): " In den ersten 20 Minuten sind wir gut aus der Kabine gekommen und haben die Sache umgesetzt, die wir wollten. Im zweiten Drittel haben wir dann angefangen Zweikämpfe zu verlieren. Wir waren immer einen Schritt zu langsam, das hat sich bis ins letzte Drittel durchgesetzt."

 

Tore:

 

0:1 22. Leier (St.Denis;Zimmermann)

1:1 26. Üffing (Sieloff)

1:2 32. Brandt (Lampl;Eder)

1:3 46. Eder (Schönberger;Brandt)

 

Zuschauer: 7.500

 

Strafen: Köln 6; Straubing 2

 

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München zittert sich zu einem knappen 4 zu 3 Heimsieg gegen hartnäckige Wild Wings aus Schwenningen – Matchwinner Tiffels mit einem 3 Punkte Spiel!

 

PENNY-DEL (München/HG)  In der Olympia Eishalle traf der Tabellenvierte EHC Red Bull München die Wild Wings aus Schwenningen. München befand sich zuletzt wieder im Aufwind, währenddessen die Schwarzwälder zwei Niederlagen in Folge kassierten und dringend punkten mussten, um aus dem Tabellenkeller noch rechtzeitig herauszukommen. Insbesondere die Gäste mussten heute Abend auf 9 wichtige Akteure verzichten; wie würden die Schwäne mit ihrem kleinen Lineup diese Herausforderung bewältigen?

 

Schließlich zitterte sich München, das bereits klar in Führung lag, am Ende zu einem knappen 4 zu 3 Sieg gegen aufopferungsvoll kämpfende Schwenninger, die eine bemerkenswerte Moral zeigten.

 

 

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(Fotoquelle City-Press)  Matchwinner Tiffels 

 


Die Red Bulls aus München kehrten mit einem hart erkämpften Derbyerfolg aus Augsburg zurück und wollten mit einem Sieg an den vor ihnen rangierenden Mannheimern dicht dranbleiben. Die Defensive erwies sich bei München wieder als extrem sattelfest und die Offensivpower war rechtzeitig zur Stelle im Endspurt um die Platzierungen. Auch heute waren 8-10 Augenpaare auf das Nachwuchstalent Julian Lutz mit der Nummer 88 gerichtet angesichts des im Sommer bevorstehenden NHL-Draft.

 

Lutz: „Es ist super, dass heute wieder die NHL Scouts dabei sind. Ich habe Lust zu zeigen, was ich draufhabe, aber man darf sich selbst keinen Druck machen und nicht zu viel dran denken. Einfach immer das tun, was man immer so macht.“

 

Schwenningen musste zuletzt eine knappe Heimpleite gegen Wolfsburg einstecken und war heute in der Landeshauptstadt gefordert, gegen das drohende Abstiegsgespenst was Zählbares mit nach Hause zu nehmen und sich vom Tabellenletzten Krefeld zu distanzieren. Aufgrund etlicher, schwerwiegender Ausfälle wie Turnbull, Ramage, Olimb, Jörtz, Bassen oder Taylor Spink z.B. schien es ein schwieriges Unterfangen zu werden.

 

München druckvoll, Cüpper toller Rückhalt für die Wild Wings

 

Für die Wild Wings hütete Marvin Cüpper das Tor, es war seit dem 27.1.21 erst der zweite Einsatz für ihn. Bereits nach 9 Sekunden musste er eingreifen. Bei München ersetzte Kastner als Center den gesperrten Hager und O’Brien agierte ausnahmsweise als Stürmer. Die Hausherren begannen gewohnt forsch und setzten die Gäste sofort gehörig unter Druck, doch nach gut 5 Minuten zeigten auch die Wild Wings ihre Torgefahr. Mit Alberg hatten sie heute auch ein Nachwuchstalent im Kader und mit Spornberger einen italienischen Nationalspieler.

 

Schwenningen kam dann besser zurecht und effektiver ins Spiel rein. Hier ragte vor allem Karachun heraus, der sehr gut in Form war in den letzten Wochen. Dann agierte München in Überzahl und erarbeitete sich mehrere gute Gelegenheiten, doch Cüpper behielt die weiße Weste und ließ sich nicht überwinden. München war für den Schwenninger Goalie bisher noch kein gutes Pflaster; dies wollte er heute Abend ändern. Er war bereits gut warmgeschossen.

 

Beim Konter vergab Spink eine große Chance zur Führung, der Puck rutschte vor aus den Birken kurz raus, doch seine Vorderleute bereinigten die Situation. An den Kontern fanden die Wild Wings nun Geschmack, das war wohl ihr Game Plan. Auf der Gegenseite blieb Cüpper zweimal ruhig und cool bei Münchens Vorstoß. Die letzten Minuten des ersten Abschnitts gehörten ganz klar den Hausherren, doch Schwenningens Keeper bewahrte seine Jungs vor einem Rückstand, gerade beim Schuss von Kastner.

 

Druckvolle Münchener schafften es bisher nicht, den bärenstarken Rückhalt der Wild Wings zu überwinden und somit ging es mit einem torlosen Remis in die erste Pause.

 

Feist: „Wir müssen insbesondere gut in der Defensive stehen und jede Chance sofort nutzen, die wir bekommen. Unser Goalie hält uns drin und wir haben ihm viel zu verdanken. Die Intensität bin ich schon gewohnt, aber es ist schon ein großer Unterschied. Wir müssen weitermarschieren.”

 

Red Bulls nutzen ihre Chancen zweimal, Schwenningen bleibt dran

 

Tiffels prüfte Cüpper nach nur wenigen Sekunden und als Kastner just von der Strafbank herauskam hatte dieser gleich eine große Gelegenheit, die er vergab und erneut in der Kühlbox Platz nehmen durfte. Die Gäste zogen ein sehenswertes Powerplay auf und ließen die Scheibe flüssig laufen mit kreativen Schachzügen. George bekam dann den Puck toll aufgelegt, doch er scheiterte. Im 3 auf 2 Konter parierte wieder mal Cüpper bravourös gegen Parkes. Auch gegen Street war Cüpper Endstation. Allein im ersten Drittel lautete das Schussverhältnis schon 20 zu 9.

 

In der 28. Spielminute markierte Smith bei angezeigter Strafe die Führung für die Hausherren. Doch nur 24 Sekunden danach glichen die Wild Wings durch den agilen Karachun sofort aus. Diese schnelle Antwort tat dem dezimierten Kader um Headcoach Kreutzer mehr als gut.

 

Die Wild Wings praktizierten verständlicherweise schnelle Wechsel, um die kurze Bank effektiv in Szene zu setzen. Tiffels wirbelte mit Parkes und Street durch die Schwenninger Zone. Bei seinen wenigen Einsätzen bisher ließ der junge Lutz sein Können schon aufblitzen, was die NHL Scouts bestimmt mit Genugtuung zur Kenntnis nahmen.

 

Dann schien die erneute Führung für München durch Tiffels erfolgt sein, dem die Scheibe nach einem scharfen Zuspiel auf seine Schlittschuhkippe vorne drauffiel und von dort dann ins Tor gelang. Der Videobeweis wurde bemüht, um festzustellen, ob eine aktive Kickbewegung stattfand oder nicht. Nach kurzem Studium durch die Referees blieb die Entscheidung auf ein gutes Tor bestehen. 35 Minuten waren absolviert.

 

Feist konnte einen toll herausgespielten Konter nicht veredeln, das waren die Chancen, welche die Wild Wings unbedingt nutzen mussten, da sicher auch die Kräfte stetig schwinden würden. Trotzdem erspielten sich die nimmermüden Gäste in der letzten Minute des Mittelabschnitts weitere Top Gelegenheiten, die sie liegenließen.

 

Die Hausherren münzten ihre zahlreichen in zwei Treffer um, während Schwenningen weiterhin aufopferungsvoll dagegenhielt und die Spannung im dritten Drittel aufrechterhielt.

 

O‘Brien: „I am used to play as forward, in the AHL I actually played that role. Due to a couple of injuries, I help out. It is fun, and the game is good. We hope to get advantage of their short bench in the last period.“

 

Doppeltorschütze Tiffels, Parkes erhöht , Schwenningen zeigt Moral und kommt heran, doch München siegt

 

Bisher verbuchte der junge NHL Anwärter Lutz, der erst letzte Woche volljährig wurde und beim Kooperationspartner in Salzburg wertvolle Erfahrung sammelte, über 7 Minuten Eiszeit. Nach einer genialen Kombination der Hausherren schnürte Tiffels seinen Doppelpack in der 42. Spielminute. Dies hatte sich bereits abgezeichnet, weil die Hausherren schon vorher mehrfach brandgefährlich vor Cüpper auftauchten.

 

Nach einem Gewühl im Münchener Slot, als Spink den Goalie ins Tor hineinschob, resultierte folgerichtig das nächste Powerplay für die Gastgeber. Nun galt es für die Wild Wings diese Unterzahl erstmal zu überstehen, um danach die Aufholjagd einzuläuten. Cüppers grandioser Reflex bei Parkes Abschluss bewahrte sein Team vor einem höheren Rückstand.

 

München drängte nun vehement auf den wohl vorentscheidenden vierten Treffer und holte eine weitere Strafe heraus. Und dies gelang auch tatsächlich in Person von Parkes, der gedankenschnell bei einem Rebound reagierte und die Scheibe ins Tor bugsierte. Die Wild Wings waren für den Torschützen ein Lieblingsgegner, da er gegen dieses Team schon oft traf.

 

Schon stand das nächste Überzahlspiel für die Hausherren an, das jedoch verpuffte. Hatte der dezimierte Kader noch die Kraft, um sich gegen die drohende Niederlage entgegenzustemmen? Es waren noch gute 8 Minuten auf der Uhr. Mit einer Überzahlkonstellation bekam nun Schwenningen die Möglichkeit, nochmals heranzukommen und doch noch etwas Spannung reinzubringen. Zaborskis Treffer in der 54. Spielminute bedeutete den Anschlusstreffer und bei einer Restspieldauer von 6 Minuten war noch viel Zeit für die Gäste.

 

Hadrascheks dritter Treffer für die Schwäne sorgte nun für die Dramatik, die sich München wohl ersparen wollte. Die Red Bulls wankten nun urplötzlich gehörig und die Schwarzwälder waren wieder in Überzahl. Eine Sahne Kombination wurde am Ende eine sichere Beute von aus den Birken. Schwenningen kam jedoch nicht konsequent in die Aufstellung und dieses Mal blieb das Powerplay ohne Auswirkung für München, das nun schwer zu kämpfen hatte gegen leidenschaftliche Wild Wings, die eine tolle Moral aufs Eis zauberten.

 

Kastners Mega Block Sekunden vor der Sirene war ausschlaggebend für den knappen Erfolg der Red Bulls München, da das Gehäuse offen war. Chapeau für die Performance der Wild Wings!

 

Hadraschek: „Das Tor fühlte sich toll an, aber die Niederlage schmerzt. Es war sehr bitter für das, was wir aufgeboten hatten. Riesen Kompliment an das Team und Cüpper, wir haben nie aufgegeben und ein tolles Spiel gemacht, toll gekämpft.“

 

Tiffels: „Zwei Strafen am Ende hat Schwenningen ausgenutzt, wir haben einen 2 auf 1 Konter bekommen; deswegen wurde es nochmals eng. Das können wir definitiv besser machen. Wir wollen mehr Tore schießen, es war besser als in der Vergangenheit. Defensiv arbeiten wir besser, heute beim dritten Treffer war es ein schlechtes Beispiel. Wir wollen weniger Rushes bekommen.“

 

54. Spieltag: DEL Spiel vom 11.03.2022

EHC Red Bull München – Schwenninger Wild Wings 4:3 (0:0|2:1|2:2)

 

Tore:

1:0 |28| Smith (Ehliz, Ortega)

1:1 |28| Karachun (Spink Tys., Burstrom)

2:1 |35| Tiffels (Street, Abeltshauser)

3:1 |42| Tiffels (Blum, Parkes)

4:1 |47| Parkes (Tiffels, Redmond) PP1

4:2 |54| Zaborski (Pollock) PP1

4:3 |56| Hadraschek (Robak)

 

1. Drittel Statistik:      20:9 Schüsse, 11:4 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

2. Drittel Statistik:      17:10 Schüsse, 12:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:       20:6 Schüsse, 15:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:8 

 

Zuschauer: 1.724

 

Schiedsrichter:  Kopitz (GER) / Rantala (FIN)

 

Aufstellung:

 

München: Aus den Birken; Szuber, Boyle, Gogulla, Kastner, Mauer, Abeltshauser, Redmond, Ehliz, Smith, Ortega, MacWilliam, Blum, O`Brien, Daubner, Lutz, Tiffels, Street, Parkes.

 

Schwenningen: Cüpper; Spornberger, Burstrom, Spink Tyson, Pollock, Karachun, Huß, Weber, Zaborsky, Möchel, George, Zernikel, Robak, Feist, Hadraschek, Alberg.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Der nächste Sieg! DEG schlägt Krefeld mit 4:1

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Es ist eigentlich völlig egal, in welcher Situation sich die Krefeld Pinguine befinden. Zuletzt ging es immer knapp zu, wenn die Düsseldorfer EG gegen sie ran musste. So auch heute, als die Pinguine personell angeschlagen und als Schlusslicht im PSD BANK DOME antraten. Erst in der Schlussminute sorgten zwei DEG-Tore für ein dann doch klares 4:1 (0:0; 1:1; 3:0).

 

DEG KEV 110322 CP

 

( Foto City-press )

 


 

 
Vor dem Spiel galt die Aufmerksamkeit der 6.000 Zuschauer den Helden längst vergangener Tage. 50 Jahre nach dem Gewinn des zweiten Meistertitels der DEG fanden sich einige der Meisterspieler von 1972 auf dem Eis ein, um dort geehrt zu werden. Der damalige Gegner im Endspiel um den Titel: Der Krefelder EV.

 


Im Hier und Jetzt ging es im ersten Drittel etwas weniger glanzvoll zu. So richtig verübeln konnte man das beiden Mannschaften nicht. Die Pinguine plagen gerade arge Verletzungssorgen, etliche Leistungsträger fallen aus. Die DEG war, wie schon am Mittwoch, coronabedingt dezimiert. So hatten beide Teams nur eine kurze Bank zur Verfügung. Die erneut von Thomas Dolak gecoachten Düsseldorfer hatten übers ganze Drittel gesehen mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Jerry D’Amigo von der rechten Seite suchte und fand Carter Proft am Rand des Torraums, doch die Scheibe nicht den Weg ins Tor (1.). Tobi Eder bot sich die Chance aus dem Slot, doch Sergei Belov war zur Stelle (6.). Auf der anderen Seite wurde es für Mirko Pantkowski brenzlig, als Anton Berlyov von links den Puck aufs Tor brachte und Laurin Braun den Abpraller mit der Rückhand neben das Tor legte (9.). In Krefelder Überzahl war Stephen MacAulay auf und davon, aber erneut stand Belov im Weg (11.). Auch Barta zog noch einmal aus dem Slot ab (13.). Bernhard Ebner packte nach Zuspiel von Cedric Schiemenz einen One-Timer aus, doch der geriet zu unplatziert (14.). Kyle Cumiskey steckte die Scheibe super zu Proft vor dem Tor durch, der aber zu wenig Platz hatte, um sich zu entfalten (15.). Für die Gäste trat Lucas Lessio mit einem halben Bauerntrick auf den Plan, Pantkowski reagierte aufmerksam (16.). Barta luchste Arturs Kulda im Angriffsdrittel die Scheibe ab, legte zu D’Amigo, dessen Schuss aber stich am Tor vorbei (19.).

 


Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts war die DEG wieder im Vorwärtsgang. MacAulay kam im Slot frei zum Schuss (21.). In der Folge gaben die Mannen von Igor Zakharkin zwar viele Schüsse in Richtung Pantkowski ab, die aber allesamt ziemlich harmlos waren. Alex Barta war es dann, der den Bann brach. Von der linken Seite brachte Ebner die Scheibe aufs Tor, die doppelt abgefälscht und zuletzt berührt von Philipp Mass über die Linie ging. Der DEG-Kapitän war der offizielle Torschütze (27.). Alex Ehl und Schiemenz waren gemeinsam in einer Art 2 gegen 0,5-Konter unterwegs, aber Schiemenz bekam die Scheibe nicht gut genug unter Kontrolle für einen gefährlichen Abschluss (32.). Berlyov hatte den Ausgleich auf dem Schläger, sein Handgelenksschuss klatschte aber an den rechten Pfosten (32.). Den Ausgleich besorgte dann wenig später Alex Blank, nachdem ein Schuss von Maximilian Gläßl hängen geblieben war und Blank die Scheibe auf die Kelle fiel. Den sehr gut platzierten Handgelenksschuss muss man dann trotzdem erstmal so in den Winkel setzen (34.). Zum Ende des Drittels durften die Rot-Gelben das erste Mal in Überzahl ran. Die Scheibe lief gut. Krefeld war lange im eigenen Drittel eingeschnürt, aber es blieb beim Unentschieden.

 


Das dritte Drittel hätte für die DEG besser nicht starten können. Wenige Sekunden waren von der aus dem zweiten Durchgang mitgenommenen Überzahl noch übrig, da schoss Brendan O’Donnell das typische O’Donnell-Tor. Mehr muss man über diesen Treffer eigentlich nicht sagen (41.). In Überzahl hatte Niclas Lucenios das leere Tor vor Augen, bekam aber die Scheibe nicht kontrolliert (43.). Die Pinguine waren in einer undankbaren Situation. Einerseits schwanden die Kräfte, andererseits mussten sie nun das Spiel machen. Sie mühten sich nach Kräften, gerieten aber ein ums andere Mal ins Straucheln. Hin und wieder gelang es ihnen, Druck auf das DEG-Tor auszuüben. Als Proft in der Schlussphase etwas zu aggressiv gegen Belov nachsetzte, flogen die Fäuste und verlor der KEV-Keeper die Nerven. Mit 4 gegen 4 ging es in die letzten Sekunden. Mit einem zusätzlichen Angreifer setzten sich die Gäste noch einmal fest, Kulda versuchte sich von der blauen Linie, doch Pantkowski behielt die Übersicht (60.). MacAulay machte mit seinem Schuss alles klar, Eder setzte nach einer schönen Kombination, nachdem Berlov zwischen die Pfosten zurückgekehrt war, sogar noch einen drauf (60.).

 


Am Sonntag reist die DEG nach Nürnberg, wo sie ab 14 Uhr auf die dort beheimateten Ice Tigers trifft. Die sind zwar noch ein wenig voraus in der Tabelle. Aber wenn das so weiter geht…

 

 


 

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Berlin gewinnt Gipfeltreffen in Mannheim

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Die zwei aktuell besten Teams der DEL standen sich am Freitag im Top Spiel gegenüber und trotz einiger prominenter Ausfälle auf beiden Seiten war die Begegnung heiß erwartet. Mannheim kam mit zwei Siegen unter der Woche gegen Ingolstadt ins Heimspiel gegen Berlin, die mit 5 Siegen in Folge in die SAP Arena reisten.

 

MAN EBB 110322 CP

( Foto City-press )

 


 


Der Schwung der ersten Spielminuten wurde von einem Bandenproblem zwar kurz unterbrochen, doch auch danach spielten beide Team mit viel Tempo. Die 8494 Zuschauer versuchten mit guter Stimmung der Partie einen würdigen Rahmen zu geben. Erster Aufreger war ein etwas misslungener Ausflug von Torhüter Ancicka, den Szwarz und Dawes fast genutzt hätten. Auf der anderen Seite rettete Endras gegen Roßmy in höchster Not. Gleich darauf vernaschte Nielsen den Verteidiger Larkin und scheiterte erneut am Mannheimer Goalie. Wieder nur kurze Zeit später war Ancicka im Fokus und vereitelte die Chance von Dawes, nach einer starken Kombination über Eisenschmid und Szwarz. Die Torhüter konnten sich über zu wenig Arbeit nicht beschweren, versuchten doch beide Mannschaften möglichst viele Pucks aufs Tor zu bringen. Es sollte sich auszahlen für die Gäste. Clark klaut Wohlgemuth den Puck, passt auf außen zu Nielsen, der den Puck Richtung White vors Tor passte. Larkin fälschte dort den Puck unglücklich ins Tor zum 0:1 ab. Nach einigen aufeinanderfolgenden Strafen hieß es viereinhalb Minuten vor der Pause drei gegen fünf aus Sicht der Adler. Diese brenzlige Situation wurde gut überstanden. In den letzten Spielminuten ging es noch einmal intensiv zur Sache, aber es blieb beim 0:1 zur ersten Drittelpause.

 


In den ersten Minuten des zweiten Drittels passierte nicht viel, zwar war nach wie vor viel Tempo und Intensität im Spiel, doch Chancen konnte sich keine der beiden Mannschaften erspielen. Nachdem die Adler in den ersten Minuten das aktivere Team waren, drehte sich das Ganze Mitte des Drittels. Veilleux scheiterte an Katic, der für den geschlagenen Endras retten musste. Wolf hatte für den Gastgeber die erste gute Chance, als er einen Pass von Wohlgemuth abfälscht aber in Ancicka seinen Meister fand. Ansonsten neutralisierten sich beide, da in der Defensive sehr gut gearbeitet wurde und insbesondere die Stürmer gut nach hinten arbeiteten. Erst Tosto mit einer Doppelchance knapp sechs Minuten vor der zweiten Pause eröffnete eine Druckphase der Adler in der Wohlgemuth den Außenpfosten traf. Der Ausgleich lag in dieser Phase in der Luft, aber die Eisbären überstanden den Druck und gingen mit einer knappen 0:1 Führung in die zweite Pause.

 


Früh im letzten Spielabschnitt bekamen die Berliner eine Strafe, so dass die Adler mit einem Powerplay die Chance zum Ausgleich hatten. Allerdings sollte dieses Powerplay nicht lange Bestand haben und es kam zu einer vier gegen vier Situation, welche der amtierende Meister zum 0:2 nutzte. Jensen setzte per Stretch-Pass den völlig alleinstehenden White ein, der Endras im eins gegen ein keine Chance ließ. Wieder einmal rannten die Adler wie schon zuletzt gegen Ingolstadt einem zwei-Tore Rückstand hinterher. Ein weiteres Powerplay der Kurpfälzer folgte, in dem Eisenschmid fast den Anschluss erzielte, doch der junge Ancicka zeigte auch hier wieso er als großes Talent gilt. Mannheim versuchte mit allen Mitteln den Anschluss zu markieren, aber es klingelte auf der Gegenseite. Neuzugang Bokk schnappte sich den Puck, lief ins gegnerische Drittel, passte auf den mitgelaufenen Streu, der mit einem schönen Handgelenkschuss Endras versetzte. Nicht unverdient hieß es 0:3 aus Sicht der Adler Mannheim. Berlin überzeugte mit einer reifen Spielanlage und einem starken Ancicka als Rückhalt. Clarke erhöhte kurz vor dem Ende sogar noch auf 0:4, nachdem ein Adler Verteidiger die Scheibe einfach liegen ließ und Clark zum Konter einlud. Trotzdem versuchten die Mannheimer alles, um zumindest den Ehrentreffer zu erzielen. Am Ende blieb es allerdings beim 0:4 Auswärtserfolg der Eisbären Berlin.

 

 

Tore


0:1 White (Nielsen, Clark)
0:2 White (Jensen, Mik)
0:3 Streu (Bokk)
0:4 Clark

 

 


 

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Dezimiert, aber furios! DEG schlägt Bremerhaven 6:1

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Drei Stürmer, drei Verteidiger, ein Torwart und ein Cheftrainer. Die Liste der coronabedingten Ausfälle bei der DEG war lang vor der Begegnung gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Die “übrig gebliebenen” Rot-Gelben ließen die Köpfe aber überhaupt nicht hängen und lieferten vor 3457 Zuschauern im PSD BANK DOME eine kämpferische Leistung und schlugen die Gäste von der Nordseeküste verdient mit 6:1 (1:0; 2:1; 3:0).

 

DEG FISCH 090322 CP

( Foto City-press )

 


 

 
Trotz der schwierigen Personallage startete die DEG munter und angriffslustig in die Partie. Die Mannschaft suchte schnell den Abschluss und schickte früh etliche Scheiben in Richtung Maximilian Franzreb im Tor der Gäste. Die ersten Schüsse kamen aus den Schlägern von Fischbuch und Ebner, Franzreb war zur Stelle. Bremerhaven ließ mit einem Treffer des Außenpfostens durch Peter Trska das erste Mal aufhorchen (8.). Einige Minuten später hatte dann Miha Verlic die große Chance zur Gästeführung. Freistehend am langen Pfosten bekam er die Scheibe, Pantkowski war aber geistesgegenwärtig zur Stelle (12.). Fast im direkten Gegenzug klingelte es dann zum ersten Mal. Kyle Cumiskey schlenzte die Scheibe von der blauen Linie in Richtung Tor, eigentlich wäre sie wohl knapp am Tor vorbeigegangen, ein Verteidiger der Fischtown Pinguins fälschte allerdings so entscheidend ab, dass Franzreb nichts mehr tun konnte (14.). Die DEG durfte kurz darauf dann noch im Powerplay ran, Zählbares gab es dabei allerdings nicht zu verzeichnen.

 


Kurz nach Wiederbeginn musste die DEG eine Unterzahl überstehen und tat dies recht souverän. Danach war es dann meistens wieder Rot-Gelb, wenn es gefährlich wurde. Dank einer wunderbaren Passkombination über Eder und Fischer auf Postel gab es wieder Grund zum Jubeln (26.). 30 Sekunden später musste Dominik Uher auf der Strafbank Platz nehmen. Diese Überzahl nutzte die DEG zum Doppelschlag. 64 Sekunden nach dem 2:0 stand es 3:0. Fischbuch hatte von der blauen Linie geschossen, d’Amigo und Schiemenz wühlten im Slot. Letzterem gelang es, den Puck über die Linie zu drücken (27.). Die beiden Treffer zeigten Wirkung, die DEG war nun richtig am Drücker und hatte sogar gute Chancen auf ein viertes Tor. Erst durch ein eigenes Powerplay fingen sich die Gäste wieder und fanden nun zurück in die Partie. Christian Wejse hatte die erste richtig gute Gelegenheit für die Fischtown Pinguins, doch sein Schuss landete in den sicheren Händen von Pantkowski (35.). Bremerhaven hatte nun aber immer mehr Platz und nutzte diesen schließlich auch, Krogsgaard bekam die Scheibe quer durchs Drittel von McGinn zugespielt und verwandelte unten links (36.). Trotz weiterer Bemühungen der Gäste blieb es zunächst beim 3:1 für die DEG.

 


Im Schlussabschnitt mühten sich die Gäste, die Sache noch einmal knapp zu machen. Die DEG hielt aber gut dagegen und ließ keine Großchancen zu. Im Gegenteil lauerte sie auf die sich zwangsläufig bietenden Konterchancen. Einen solchen Konter nutzte Alex Ehl zum vorentscheidenden 4:1. Ehl selber hatte per Rückhand auf MacAulay abgelegt, der einfach mal geschossen und den Abpraller verwandelte dann wieder Ehl, wiederum mit der Rückhand (48.). Eigentlich schien die Messe gelesen, dann kochten aber noch einmal die Emotionen hoch, nach einem Bandencheck von Carter Proft stellte McGinn den DEG-Stürmer mit blanken Fäusten zur Rede. Ergebnis: Powerplay für Bremerhaven. Thomas Popiesch versuchte noch einmal alles und beorderte Franzreb auf die Bank. Die DEG nutzte das verwaiste Tor und machte in Person von Jerry d’Amigo das fünfte Tor des Abends. Doch damit immer noch nicht genug: ein weiteres DEG-Powerplay endete mit einem satten O’Donnell-Onetimer zum hochverdienten 6:1-Endstand (54.).

 


Das hat richtig Laune und Lust auf mehr gemacht. Wie schön, dass schon am Freitag das nächste Heimspiel im PSD BANK DOME steigt. Dann reisen die Pinguine aus Krefeld zum Straßenbahnderby nach Düsseldorf, Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Ein besonderes Schmankerl: Viele Spieler der zweiten DEG-Meistermannschaft werden im Stadion zu Gast sein, um 50 Jahre danach an den Triumph von 1972 zu erinnern.

 

 


 

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München entscheidet ein hitziges Derby in Augsburg mit 1:2 nach Verlängerung

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther die Red Bulls aus München zum Derby. Augsburg stand zuletzt am 20.2. auf dem Eis und war coronabedingt gezwungen, eine fast dreiwöchige Pause einzulegen. Im heutigen Duell mit dem oberbayerischen Kontrahenten wollten die Fuggerstädter wichtige Zähler im Kampf um den Abstieg ergattern. Es war heute das 55. Spiel zwischen diesen beiden Teams, bisher gab es 19 Siege für den AEV und 35 Erfolge für München.

Schließlich rangen die Red Bulls aus München die Augsburger Panther nach zähem Kampf  in der Verlängerung nieder dank eines schnellen Treffers von Redmond, der zum Matchwinner wurde.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg absolvierte längere Zeit kein Match mehr und somit fehlte die nötige Spielpraxis, gerade jetzt in den richtungsweisenden letzten Begegnungen, wo es galt, die noch fehlenden Punkte gegen den drohenden Abstieg zu sammeln. Den letzten Auftritt hatte der AEV beim überraschenden Auswärtserfolg in Straubing. Man war gespannt, wie schnell sich das Team um Coach Pelletier wieder in den Ligarhythmus einfinden konnte. Insgesamt standen noch 16 Matches auf dem Programm bis zum Abschluss der Hauptrunde.

 

Ullrich (Assistentcoach): „Ich kannte Serge bereits und sollte das Skillstraining übernehmen. Wir müssen mit 100% Gas geben, vorher waren es nur 70%. Wir wollen modernes und schnelles Eishockey reinbringen und mit mehr Emotionen spielen, Die Fans sind ein wichtiger Rückhalt für uns, es ist die beste Fankulisse in der Liga. Es gab kürzlich ein Treffen, wir wollten uns kennenlernen. Seit Montag sind alle Spieler da, vorher gab es nur ein Skills Training, dann haben wir das Teamtraining forciert. Wir haben genug trainiert und die Spieler wissen, worum es geht.“

 

München musste nach fünf Siegen in Folge beim Tabellenkind Krefeld eine unerwartete Niederlage einstecken. Mit einem Dreier wollten die Red Bulls den Abstand zum Drittplatzierten Wolfsburg weiter reduzieren. Die Mannschaft um Headcoach Don Jackson wollte auch Revanche für die Pleite im ersten Aufeinandertreffen nehmen, als man im Curt-Frenzel-Stadion im Oktober 2021 knapp nach Verlängerung den Kürzeren zog. 

 

Parkes: „I started my career in Europe in Augsburg, it’s been 4 years now, since I played here. This was an awesome experience and always a special place to be. It was a fun ride so far, now I am happy to be in Munich. We had to look ourselves into the mirror and got back to our identity. Krefeld was unfortunate. My line is clicking better now.

 

Powerplaytor von Trevelyan machte den Unterschied

 

Der AEV trat heute wieder mit ganz speziellen Jerseys in Regenbogenfarben an, Sternheimer und Saponari fehlten heute im Kader. Beim Team von Don Jackson absolvierte heute Parkes sein 300. DEL Spiel. Während seiner Zeit in Augsburg erzielte der Stürmer 47 Tore, für seinen aktuellen Arbeitgeber München verbuchte er schon 82 Erfolgserlebnisse.

 

Beide Mannschaften forcierten ein aggressives Forechecking und nach gespielten sieben Minuten kochten die Emotionen hoch angesichts eines harten Checks von Hager gegen Stieler, der zur Behandlung in die Kabine musste und ins Krankenhaus transportiert wurde. Schon früh offenbarte sich der hitzige Derbycharakter in dieser Begegnung und der AEV durfte gemäß Regel 48.5 fünf Minuten lang in einfacher Überzahl ran, denn für Hager war das Spiel vorbei. Seinen Part übernahm der junge Lutz, der ohne Vollvisierschutz spielen durfte und heute von NHL Scouts beäugt wurde.

 

Daubner mit seinem speziellen Schutz am Schlittschuh blockte bereits zum zweiten Mal bravourös und München fuhr sogar einen Konter in Unterzahl, der jedoch in letzter Sekunde von Puempel unterbunden wurde. München hatte schon 5 Unterzahltreffer in dieser Saison markiert. Die ersten beiden Minuten verstrichen wirkungslos, man merkte schon, dass der AEV sich erst seit 2 Tagen wieder im Training befand. Smith war dann schon wieder in Richtung Roy unterwegs, bisher hatten die Gäste wenig Probleme in Unterzahl und ließen fast nichts zu. Auch Mauer fuhr einen Konter, das waren zu viele Leichtsinnsfehler auf Seiten der Hausherren.

 

Die vierte Augsburger Reihe brachte viel Druck und Energie auf das Eis und erarbeitete sich die beste Gelegenheit für den AEV. Im Rahmen ihrer zweiten Überzahl belohnten sich die Augsburger durch Trevelyan in der 17. Spielminute mit der Führung. Dies war bereits sein 126. Treffer für seine Farben. Auf Seiten der Gäste verließ auch Daubner vor dem Drittelende das Eis. Kurz vor der Sirene vergab Clarke denkbar knapp.

Nach holprigem Start nahm der AEV einen knappen Vorsprung mit in die Kabine. Den Ausfall von Stieler mussten sie nun verkraften.

 

Miller: „Wir wollten der ganzen Mannschaft Energie geben und haben einen guten Job gemacht. Wir wollten das Beste draus machen, hinten gutstehen und vorne Chancen kreieren. Ich hoffe das Beste für David (Stieler). Wir müssen jeden Check zu Ende fahren und wollen die Führung ausbauen.“

 

Varejcka gleicht aus für stärker werdende Münchener

 

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts waren beide Mannschaften noch auf der Suche nach mehr Struktur in ihrem Spiel, es ging noch ein wenig wild rauf und runter. Beide Teams nahmen das eine oder andere Icing in Kauf. Abeltshausers erster Abschluss wurde eine sichere Beute von Keeper Roy. Clarke verzeichnete dann einen Pfostenknaller für die Gastgeber. Das Match wurde nun immer offener, was zwangsläufig zu mehr Chancen führte.

 

Nach einem Puckgewinn in der neutralen Zone und einem Zauberpass von Gogulla auf den mitgelaufenen Varejcka konnte Letzterer in der 31. Spielminute leicht zum Ausgleich einschieben. Ortegas fast perfektes Zuspiel konnte Redmond nicht zur Führung ummünzen. Das Solo von Street kurz danach wurde ebenfalls nicht veredelt, weil Roy die Ecke zumachte. Auch Mauers Versuch blieb an Roy hängen.

Daubner konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen, somit fehlten Don Jackson schon zwei Stürmer.

 

Trotzdem hatten die Gäste im zweiten Drittel ein Chancenplus. Ein 4 auf 2 Konter der Münchener konnte genauso wenig genutzt werden wie auf der Gegenseite eine fast identische Konstellation durch die Hausherren. Eine halbe Minute vor der Sirene nahm der AEV noch eine Strafe, denn sonst hätte wohl Ortega getroffen. München verdiente sich den Ausgleich durch ein weitaus beherzteres Auftreten im Mitteldrittel.

 

Varejcka: „Es gab eine Ansprache in der Kabine und wir haben uns zusammengerissen. Im ersten Drittel hatten wir viele Probleme wegen den Strafzeiten. Es sieht nun besser aus, aber wir müssen konsequenter sein. Hinten stehen wir nun gut.“

 

Redmond besiegelt die Niederlage in der Overtime

 

Für den Schlussabschnitt war vom Ergebnis her für Spannung gesorgt. Clarke verbüßte nun schon seine dritte kleine Strafe am heutigen Abend. Augsburg war nun mehrfach gefordert gegen ein gutes Kombinationsspiel der Münchener, doch der AEV hielt das Remis. München schloss nahtlos an seine gute Performance im zweiten Abschnitt an, doch McClure hatte dann eine gute Gelegenheit wie aus dem Nichts. Der junge Lutz hätte sich dann fast mit einem Treffer selbst belohnt, das sahen die heute im Stadion anwesenden Scouts sicher gern. Parkes wurde plötzlich vor Roy vergessen, doch er konnte diese Verwirrung nicht ausnutzen.

 

Es war weiterhin ein enges Match, in dem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Ehliz prüfte Roy, der nun häufiger im Fokus stand, auch weil sich Augsburg zu weit zurückzog und damit München gefährlich anmarschieren ließ. Das Schussverhältnis sprach bis dato auch eine deutliche Sprache für die Gäste.

 

Campbell und Eisenmenger bekamen nun Chancen im Sekundentakt und die Red Bulls mussten knapp 5 Minuten vor dem Ende in Unterzahl agieren, vielleicht ein gutes Omen für die Fuggerstädter, die ja ihren Treffer im Powerplay erzielten. Puempels schnellen Abschluss fing Haukeland sicher herunter. Ehliz Versuch beim Konter brachte zumindest viele Sekunden, die von der Uhr runterliefen.

 

Goalie Roy packte eine Minute vor Schluss einen fantastischen Save aus gegen Ortega, das war eminent wichtig. Primäres Ziel für den AEV war die Sicherung des einen Zählers schon mal, denn jeder Punkte zählte für Augsburg in der momentanen tabellarischen Konstellation. Die Verlängerung brachte dann die schnelle Entscheidung, denn nach nur 29 Sekunden hämmerte Redmond die Scheibe unhaltbar in das Tor.

 

Eisenmenger Maximilian: „Wir können sehr zufrieden sein mit unserem Auftritt, haben gut zusammengespielt. Unser innerer Zusammenhalt wurde stärker, haben mit mehr Speed agiert und waren aggressiver. Es sind oft kleine Details, die den Unterschied machen. “

 

Gogulla: „Im ersten Drittel haben wir uns schwergetan, es gab viele Emotionen hier. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen, haben das Match dann übernommen und gottseidank den zweiten Punkt mitgenommen. Emotionen sind grundsätzlich gut, das macht den Sport aus, grad auswärts hier, das sind immer spezielle Spiele. Wir sind Profis genug, um damit zurechtzukommen. Wir stehen nun hinten viel besser, spielen simpler und haben einen leichten Lauf.“

 

53. Spieltag, 09.03.2022

Augsburger Panther – EHC Red Bull München 1:2 n.V. (1:0|0:1|0:0|0:1)

 

Tore:

1:0 |17| Trevelyan (Puempel, Graham) PP1

1:1 |31| Varejcka (Gogulla, Boyle)

1:2 |61| Redmond (Tiffels, Street)

 

1. Drittel Statistik:      11:7 Schüsse, 13:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:33

2. Drittel Statistik:      5:14 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:      3:13 Schüsse, 14:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

Overtime Statistik:      0:1 Schüsse, 0:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Schiedsrichter:    Rekucki (USA) / Rohatsch (GER)

 

Zuschauer: 3.680 

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Haase, Graham, Puempel, LeBlanc, Payerl, Rogl, Lamb, Clarke, Nehring, Campbell, Bergman, Valentine, Travelyan, Stieler, McClure,  Länger, Eisenmenger Maximilian, Eisenmenger Magnus, Miller.

 

München: Haukeland, Seidenberg, Boyle, Mauer, Hager, Gogulla, Blum, O’Brien, Varejcka, Daubner, Lutz, Redmond, Abeltshauser, Ortega, Ehliz, Smith, Szuber, Parkes, Tiffels, Street.

 


 

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Mannheim siegt erneut knapp gegen starke Ingolstädter

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum „Rückspiel“ in der SAP Arena zwischen Mannheim und Ingolstadt gab es bei beiden Team keine Änderungen im Lineup, außer dem üblichen Torhüterwechsel. Nach dem knappen Spiel am Montag und der unglücklichen Niederlage der Panther im Penalty, brannten diese auf Revanche.

 

MAN ING 090322 CP

 

( Foto City-press )

 


 

 
Schon in den ersten Minuten entwickelte sich für die Zuschauer eine sehenswerte Begegnung. Beide Teams gaben mächtig Gas und feuerten aus allen Lagen. Auch das Körperspiel war sehr gefragt, insbesondere die Gäste versuchten so die Adler zu beeindrucken. In der siebten Minute war es Reul zu verdanken, dass es nicht 0:1 hieß. Bei einem Konter konnte der Mannheimer in höchster Not den Puck mit seinem Körper blocken. Eine erste Überzahl der Adler konnten die Gäste ohne Problem entschärfen. Kurze Zeit später die nicht unverdiente Führung der Panther. Ingolstadt eroberte die Scheibe und nutzte die schlechte Zuordnung in der Adler Hintermannschaft aus. Defazio fand dann Feser frei vor dem Tor, der Brückmann keine Chance ließ. Zwei Minuten später sogar der zweite Treffer. Storm wurde dieses Mal von Feser bedient und schoss den Puck auf der Stockhandseite ins Tor. Deja Vu der Gastgeber. Diese lagen wie schon am Montag 0:2 zurück. Doch Mannheim fand noch vor der Pause eine Antwort im Powerplay. Eisenschmid zog von links in die Mitte, zog ab und der Puck fand den Weg vorbei an Taylor im Tor der Panther.

 


Auch zu Beginn des zweiten Drittels war das Spiel hoch interessant und sehr intensiv, ohne jedoch unfair zu werden. Storm, Rendulic und Elias hatten die ersten guten Möglichkeiten, scheiterten jedoch jeweils am gegnerischen Torwart. Die Kurpfälzer überstanden ein weiteres Unterzahlspiel schadlos und mussten kurz darauf erneut in Unterzahl antreten. Brückmann hielt dabei eine zwei gegen Null Situation und Mannheim bestrafte die vergebene Ingolstädter Möglichkeit im Gegenzug mit dem 2:2 Ausgleich durch Szwarz. Nur wenige Sekunden später sogar die 3:2 Führung. Holzer, der erst von der Strafbank zurückkam, weil er eine 10 Minuten Strafe absitzen musste, schlenzte von der blauen Linie den Puck zum Tor, dieser wurde von einem Ingolstädter abgefälscht und landete im Tor. 20 Sekunden später fuhr Rendulic allein aufs Panther Tor zu und markierte das 4:2. Innerhalb 51 Sekunden machten die Adler also aus einem 1:2 ein 4:2. Trotzdem blieben die Gäste weiter gefährlich. Der auffällige Soramies scheiterte jedoch an Brückmann. Zur Pause blieb es beim 4:2.

 


Früher Anschlusstreffer der Schanzer im Schlussabschnitt. Warsofsky zog per One Timer nach Bullygewinn ab und der Puck schlug im Gehäuse von Brückmann ein. Nur 31 Sekunden waren gespielt. Die Panther waren nach dem Anschluss wesentlich aktiver und drückten auf den Ausgleich. DeFazio hatte die nächste gute Möglichkeit. Holzer’s Pfostentreffer nach knapp sieben Minuten im dritten Drittel, war bis dato die einzige Mannheimer Chance. Doug Shedden dagegen musste mit ansehen wie sein Team ein weiteres Powerplay ungenutzt liegen ließ. Die Kurpfälzer befreiten sich Mitte des Drittels etwas vom Druck der Gäste. Eisenschmid hatte in dieser Phase die Entscheidung auf dem Schläger, traf allerdings den Puck nicht richtig, so dass dieser am Tor vorbei ging. Mannheim hatte noch die Möglichkeit im Powerplay das Spiel zu entscheiden, vergab diese jedoch. Ingolstadt warf dann alles nach vorne und nahm Taylor zu Gunsten eines sechsten Spielers vom Eis und die Adler bekamen sogar noch eine Strafe. 6 gegen 4 hieß es für 82 Sekunden. Doch es half alles nichts, mit vereinten Kräften verhinderten die Adler-Defender des Ausgleich und sichert die Punkte.

 

 

Tore
0:1 Feser (Storm, Defazio)
0:2 Storm (Feser, Defazio)
1:2 Eisenschmid (Katic, Iskhakov)
2:2 Szwarz (Dawes, Wohlgemuth)
3:2 Holzer (Katic, Szwarz)
4:2 Rendulic (Iskhakov)
4:3 Warsofsky (Defazio, Jobke)

 

 


 

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Wichtiger Sieg der Kölner Haie über die Krefeld Pinguins im Kampf um den Abstieg

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Überlegene Haie gewinnen drei wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg. Lange wehrten sich die Krefeld Pinguins gegen die Niederlage. Ein Unterzahltor der Haie brachte diese auf die Siegerstrasse. Krefeld konnte zwei Konter zu Toren fahren, während die Kölner wieder mit ihrer Chancenauswertung unzufrieden waren.

 

51 DSC 1779 202200308 KEC vs Krefeld

 

(Foto:Ingo Winkelmann)

 


 

 

Die Haie starteten überlegen und druckvoll in sie Partie und setzten die Krefelder Pinguine permanent unter Druck. Mit dem Sieg in Bremerhaven im Rücken wollten die Haie unbedingt die frühe Führung. Die Krefelder lauerten immer auf Konter. Die Haie waren spielbestimmend und erspielten sich einige Chancen. In Führung gingen aber die Gäste. Im ersten Überzahlspiel der Haie fuhren die Pinguine einen Konter durch Berlev in der 16. Minute zur 1:0 Führung zu Ende. Dieser Rückstand brachte die Haie nicht aus dem Konzept und so fiel in der 20. Minute durch Ferraro der verdiente Ausgleich. Mit 1:1 endete der erste Spielabschnitt.

 

 

Im Mittelabschnitt setzte sich die Kölner Überlegenheit fort. Sie drängten die Krefelder in ihr Drittel. Aber wenn man seine Chancen nicht nutzt, passiert es häufig das der Gegner zuschlägt. In der 23. Minute erzielte Leon Niederberger mit dem ersten Konter der Krefelder im zweiten Drittel das 2:1 für die Pinguine. Am Spielverlauf änderte sich nichts. Nach einem Bullygewinn erzielte Alexander Oblinger mit einem satten Schuss in der 27. Minute das verdiente 2:2. Der Rest vom Drittel ist schnell erzählt. Überlegene Köälner drängten auf die Führung und liessen beste Chnacen fahrlässig aus. Die Pinguine wehrten sich dagegen und so blieb es beim unentschieden bis zur Drittelpause.

 

 

Auch im Schlussabschnitt änderte sich nichts auf dem Eis. Die Haie blieben überlegen und liessen weitere Chancen ungenutzt. Erst in eigener Unterzahl gelang ein Konter durch Landon Ferraro und Maxi Kammerer. Der erste Schuss von Landon Ferraro traf noch die Latte des Tores, den Nachschuss konnte Torhüter Belov noch abwehren, gegen den zweiten Schuss von Landon Ferraro war er dann machtlos.  Eine Minute später konnte Andreas Thuresson mit einem harten Schuss in der 51. Minute das Spiel zum 4:2 vorentscheiden. Die Kölner spielten anschließend das Spiel souverän zu Ende. Im gesamten Spiel liessen die Haie nur 10 Schüsse auf ihr eigenes Tor zu.

 

 

Am Freitag empfangen die Haie die Straubing Tigers und die Krefelder fahren zum nächsten rheinischen Derby nach Düsseldorf.

 

 

Stimmen zum Spiel: Moritz Müller (Köln)  " Es war das zu erwartende Spiel gegen Krefeld, die sich defensiv sehr clever anstellen. Sie schaffen es immer lange im Spiel zu bleiben. Es war wichtig, sie dann irgendwann geknackt zu haben. Es ist ein verdienter Sieg für uns."

 

 

Tore:

 

0:1 16. Berlev

1:1 20. Ferraro (Edwards,Thuresson)

1:2 23. Biederberger (Blank,Olsen)

2:2 27. Oblinger (Sill)

3:2 50. Ferraro (Kammerer)

4:2 51. Thuresson (Roach)

 

Zuschauer: 7263

Strafen: Köln 4; Kreferld 4

 

  


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Schwenningen mit kurzer Bank gegen Wolfsburg – Alexander Karachun bleibt ein Wild Wing

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Die Schwenninger Wild Wings blicken gespannt auf das Duell gegen die Grizzlys aus Wolfsburg. Ersatzgeschwächt wird das Team vom Neckarursprung nur 3 Reihen aufbieten können. Zehn Angreifer und sechs Verteidiger sollen gegen die Gäste alles in die Waagschale werfen.

 

 

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Geht auch weiter für die Wild Wings auf Torejagd - Alexander Karachung (Foto: citypress) 


 

Nach der jüngst verhängten Corona-Quarantäne bat Christof Kreutzer sein Team bereits zwei Mal zu Trainingseinheiten und feilte dabei auch an den Special-Teams. Durch die Ausfälle, sind die Schwaben zu massiven Umstellungen gezwungen.
Besonders hart trifft es dabei die Center-Position. Mit den Ausfällen von Ken-André Olimb, Travis Turnbull und Tylor Spink muss der Schwenninger Übungsleiter gehörig improvisieren. Dazu gesellen sich mit Daniel Pfaffengut und Max Görtz zwei weitere Offensiv- und mit John Ramage und Maxi Adam zwei Defensivkräfte.

 

Mit dem Tabellendritten aus Niedersachsen gastiert ein Topteam am Neckarursprung. Für die Wild Wings kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. „Ich will immer eine Top Leistung bringen, dafür werden wir letztendlich bezahlt!“, gibt sich Alexander Karachun optimistisch. Gegen sein Ex-Team kommt dazu eine extra Prise Motivation.

 

Und als ob dies nicht schon Antrieb genug wäre, verlängerte der Powerforward seinen Vertrag jüngst um zwei weitere Jahre. „Schwenningen hat schon ziemlich frühzeitig Interesse an einer Verlängerung gezeigt. Es gab natürlich auch andere Anfragen, aber die Entscheidung hier zu bleiben, fiel mir letztlich nicht schwer. Ich wollte in einem Team spielen, in dem ich eine wichtige Rolle einnehmen und einen großen Beitrag zum Erfolg beisteuern kann. Ich fühle mich hier wohl und konnte auch mein Spiel seit Saisonbeginn immer weiter verbessern. Die Organisation und das gesamte Umfeld haben so viel Potenzial und die Entwicklung ist hier sicher noch nicht am Ende“, gibt Karachun einen Einblick in seine Entscheidungsfindung, um augenzwinkernd hinzuzufügen: „Wir haben hier außerdem eine richtig gute Fanbase und viel Unterstützung, die zwar manchmal etwas sachlicher ausfallen könnte, aber im Großen und Ganzen sehr viel Spaß macht und sich richtig gut anfühlt.“

 

Auf eben diese Fanbase wird es gegen Wolfsburg ankommen. Christof Kreutzer ist sich sicher, dass sein Team alles geben wird und die Unterstützung der Fans noch ein Stück mehr benötigen wird. Damit dies gelingt, haben alle Dauerkartenbesitzer die Möglichkeit eine Person zum halben Preis mit ins Stadion zu nehmen.

 

 


 

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