
PENNY-DEL (Straubing/MA) Straubing hatte sich das Heimrecht für die Playoffs hart erkämpft und damit auch die geballte Unterstützung der Fans auf ihrer Seite. Doch auch die ca. 400 mitgereisten Mannheimer Anhänger gaben sich lautstark. Sie sahen einen offenen Schlagabtausch und ein intensiv, aber stets fair geführtes Spiel von beiden Teams. Straubing hatte die besseren Möglichkeiten, doch Mannheim holte sich den Sieg denkbar knapp. Goalie Felix Brückmann war der große Rückhalt und musste öfter als sein Gegenüber Tyler Parks eingreifen.

(Foto: Citypress) Harte aber faire Zweikämpfe zwischen Straubing und Mannheim
Spielverlauf:
Straubing begann wuchtig und kontrollierte bis zur Führung auch das Spiel. Der hauchdünne Vorsprung bis zum Powerbreak war sogar etwas schmeichelhaft für die Adler. Akeson, Elsner und Tuomie hatten schon vor Mouillierat’s Treffer die Führung auf dem Schläger. Mannheim war etwas zögerlich in den Aktionen, kam nur mit Distanzschüssen langsam ins Spiel.
Aber die Gäste wurden nach dem Ausgleich stärker und das Spiel etwas flüssiger, sodass sich die Tigers in die Pause mühen mussten. Sandro Schönberger: “Wir haben zwar das erste Powerplay gekillt, aber müssen von der Strafbank wegbleiben. In den Playoffs wird anders gespielt, aber darauf sind wir vorbereitet. Es werden die Kleinigkeiten entscheiden.”
Mannheim machte da weiter, wo sie gegen Ende des ersten Drittels aufhörten. Mit viel Druck auf die Abwehr dominierten sie phasenweise das Spielgeschehen und die Führung war zu diesem Zeitpunkt verdient. Doch die Gastgeber konnten sich wieder freispielen aus der Umklammerung und kamen zu großen Chancen.
Schönberger scheiterte im schnellen Umschaltspiel, Connolly verfehlte freistehend den Puck und Mouillierat traf nur Sekunden vor dem Pausentee den Pfosten. Genau den Pfosten visierte auch Akeseon schon ein paar Minuten vorher an.
Mark Katic: “Ich habe zuletzt vor fünf Jahren in der KHL als Stürmer gespielt. Man muss mehr laufen, aber ich komme schon zurecht. Straubing spielt sehr intensiv, sind ein schnelles Team und wir müssen aufpassen. Bei den Angriffen müssen wir gut stehen und dürfen sie nicht durchkommen lassen.”
Der letzte Abschnitt hatte es absolut in sich. Straubing wurde immer stärker und ließ die Adler kaum mehr zum Luft holen kommen. Felix Brückmann war für Mannheim in dieser Phase der wichtigste Spieler und er blieb fehlerlos. Coach Tom Pokel ging zwei Minuten vor dem Ende “All In” und nahm Goalie Parks vom Eis für einen weiteren Feldspieler.
Mannheim traf dadurch ins leere Tor und viele dachten das Spiel ist gelaufen. Aber die Tigers schlugen nur 35 Sekunden später zurück. Jedoch waren nur noch 41 Sekunden über, um die Gäste in die Verlängerung zu zwingen.
Die Mannen um Coach Bill Stewart waren aber clever genug und ließen keine weitere Möglichkeit mehr zu. Straubing verlor ein intensiv geführtes Spiel, dass sie nicht verlieren hätten müssen. In allen drei Abschnitten waren die hochkarätigen Chancen da, um Tore zu erzielen.
Aber wie Kapitän Schönberger sagte, es entscheiden die Kleinigkeiten. Bei Mannheim ging der Puck über den Innenpfosten rein und bei den Tigers scheiterten Akeson und Mouillierat eben an jener Stange des Glücks. Beide Coaches waren sich nach dem Spiel sicher, dass es eine lange Serie geben wird. Teil zwei findet am Dienstag in Mannheim statt.

(Foto: Citypress) Ruslan Iskhakov bereitete den 1:1 Ausgleich vor
Stimmen zum Spiel:
David Elsner (Straubing): “Am Ende war es zu spät, aber wir brauchen jetzt den Kopf nicht hängen lassen. Wir hatten sehr viele Schüsse und es war ein starkes Spiel von beiden. Es ist denkbar knapp, das ist so in den Playoffs und am Dienstag geht es weiter.”
Andrew Desjardins (Mannheim): “Es war ein harter Kampf heute, dass wussten wir und es ging um jeden Zentimeter. Es war uns schon klar, dass wir nach dem 1:3 noch nicht durch sind. Wir müssen jetzt am Dienstag wieder so weitermachen zu Hause.”
Torfolge:
1:0 (9.) - Einen von Straubings schnellen Angriffen, verwandelte Kael Mouillierat mit einem Bauerntrick. Der Videobeweis belegte, dass der Puck knapp über der Linie war und die Rettungstat von Brückmann zu spät kam. 1:1 (11.) - Mannheim gewann in Überzahl das Bully und den Schuss von Katic fälschte Jordan Szwarz an den Innenpfosten ab.
1:2 (21.) - Viel zu leicht kamen die Adler in die Gegnerische Zone, wurden dort auch nicht allzu sehr gestört und Andrew Desjardins trifft genau in den Winkel. 1:3 (59.) - Straubing ging All In, nahm den Goalie raus und Jordan Szwarz traf aus dem eigenen Dritteln heraus ins leere Tor. 2:3 (60.) - Noch war nicht Schluss. Die Tigers gaben nicht auf und Travis St.Denis drückte den Puck noch einmal über die Linie.
Spiel vom 10.04.2022
Straubing Tigers - Adler Mannheim: 2:3 (1:1 | 0:1 | 1:1)
1:0 |09.| Mouillierat (Akeson, Connolly)
1:1 |11.| Szwarz (Katic, Iskhakov) - PP 1
1:2 |21.| Desjardins (Akdag, Wolf)
1:3 |59.| Szwarz (Lehtivuori)
2:3 |60.| St.Denis (Schönberger, Balisy) - EQ/EA
Schiedsrichter: Bruggeman / Schukies / Hofer / Schwenk
Strafzeiten: Straubing 6 - Mannheim 6
Zuschauer: 5.635 (Ausverkauft)
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (München/PM) Nach der erfolgreichen öffentlichen Namensfindungs-Kampagne haben Red Bull München, der FC Bayern Basketball und SAP erneut Fans und Interessierte in die Gestaltung des derzeit in Bau befindlichen SAP Gardens einbezogen. In einer Online-Befragung konnten die Teilnehmer ihre Wünsche in allen relevanten Bereichen kundtun. Die Ergebnisse der 7038 Mitwirkenden helfen nun dabei, in der neuen multifunktionalen Sportarena ein außergewöhnliches Stadionerlebnis auf höchstem Niveau zu kreieren.

(Foto: eishockey-online.com Archiv)
Mittwoch, 6. April 2022. Red Bull München, der FC Bayern Basketball und SAP haben erneut die Öffentlichkeit in die Gestaltung des SAP Gardens involviert. In einer Online-Befragung ermittelten die Partner die Wünsche und Bedürfnisse von Fans und Interessierten für den Besuch der zukünftigen Heimspielstätte von Red Bull München und dem FC Bayern Basketball. Dabei haben die 7038 Teilnehmer zwischen dem 28. Januar und 14. Februar 2022 insgesamt 27 Fragen beantwortet. Die Bandbreite der Themen ging von der Anreise zur Arena über Unterhaltungs- und Informationsangebote während eines Events bis hin zur Abreise.
Ausgespielt wurde die Online-Befragung über die Homepage sapgarden.com und alle Social-Media-Kanäle der Beteiligten. Die Ergebnisse liefern nun wichtige Erkenntnisse für die Gestaltung des SAP Gardens. So gaben beispielsweise 62 % der Befragten an, den Erwerb ihrer Eintrittskarte über ihr Smartphone abwickeln zu wollen. Das klassische Ticket (21 %) sowie das Print-at-Home-Ticket (17 %) haben dagegen eine geringere Relevanz. Auch die Anreise ist ein wichtiges Thema: Fast die Hälfte (48 %) der Teilnehmenden gab an, am liebsten mit dem eigenen Auto zu einem Sportevent anzureisen. 40 % bevorzugen den ÖPNV, 5 % Fahrgemeinschaften und 4 % das Fahrrad (Motorrad, Car-Sharing und E-Scooter unter 1 %).
Interessante Erkenntnisse lieferte auch die Frage nach einer SAP Garden-App. Eine große Mehrheit befürwortet einen solchen Service. Rund zwei Drittel (64 %) würden eine SAP Garden-App sicher herunterladen, 24 % zieht dies zumindest in Betracht. Lediglich 12 % würden eine SAP Garden-App nicht herunterladen. Wichtige Zusatzleistungen der SAP Garden-App sind für die Befragten vor allem die Ticketabwicklung (77 %) und Parkplatzreservierung (60 %). 53 % erachten die Visualisierung von Live-Anstehzeiten als einen wichtigen zusätzlichen Service, 50 % eine Navigationsfunktion für den Innen- und Außenbereich der Arena sowie 48 % die Möglichkeit zum mobilen Vorbestellen von Essen & Trinken. In Bezug auf gastronomische Dienstleistungen im SAP Garden wünschen sich die zukünftigen Stadionbesucher pragmatische Lösungen. Für sie sind vor allem kurze Wartezeiten (91 %) ein wichtiges Kriterium. Dazu kommen praktische Mitnahmemöglichkeiten (61 %) und sinnvolle Abstellflächen (47 %). 39 % gaben an, dass für sie Produkte aus regionalem Anbau wichtig sind. 13 % bevorzugen vegane/vegetarische Speisen und 11 % wünschen sich die Möglichkeit für Vorbestellungen.
Bereits von Tag 1 an setzt Bauherr Red Bull auf Service, Innovation und ein möglichst perfektes Stadionerlebnis. So werden zum Beispiel optimale Sichtwinkel von jedem Platz bei jedem Event gewährleistet. Die Einbindung der künftigen Besucher unterstreicht, dass bei diesem außergewöhnlichen Bauprojekt die Fans im Mittelpunkt stehen. Im nächsten Schritt werden die Wünsche auf Umsetzbarkeit geprüft und in den weiteren Bau der neuen multifunktionalen Sportarena integriert.
Christian Winkler, Managing Director Sports Red Bull Eishockey: „Wir kennen die Wünsche unserer Fans sehr gut. Vieles haben wir bereits in den frühen Planungen berücksichtigt. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Umfrage werden wir nun bestmöglich in die noch laufende Bauphase einpflegen.“
Marko Pesic CEO FC Bayern Basketball: „Bei diesem außergewöhnlichen Arena-Projekt legen wir - insbesondere bei der digitalen Fan Experience - besonderen Wert auf die Meinung der Fans. Sie stehen im Mittelpunkt und mit ihnen wollen wir etwas Einzigartiges erschaffen.“
Daniela Huckele-Görisch, Director Strategic Initiatives bei SAP: „Für uns ist es sehr wichtig, die Fans von Anfang an in die Gestaltung des SAP Gardens zu involvieren. Ihnen möchten wir ein außergewöhnliches Sporterlebnis auf höchstem Niveau ermöglichen.”
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (HG) Mit Reimer, Furchner, Hördler und Yannick Seidenberg handelt es sich um vier herausragende langjährige Akteure der PENNY DEL. Eishockey online möchte diese Identifikationsfiguren in ihren jeweiligen Clubs gebührend würdigen. Deren rekordverdächtigen Leistungen im Rahmen ihrer beeindruckenden Karriere gilt es hier jetzt schon ein nachhaltiges und würdiges Denkmal zu setzen.

(Foto: Citypress)
Sebastian Furchner
Urgestein und Dauerbrenner Sebastian Furchner hängt nun doch seine Schlittschuhe an den berühmten Nagel, weil ihn fortschreitende gesundheitliche Probleme zu dieser Entscheidung zwingen, obwohl er zur Freude der Fans bereits seinen bestehenden Vertrag kürzlich verlängert hatte. Der in Kaufbeuren am 3.5.1982 geborene Furchner, der seit der Spielzeit 2008 ununterbrochen die Kapitänsbinde bei den Grizzlys trägt, entwickelte sich in Wolfsburg schnell zur Identifikationsfigur auf und neben dem Eis. Seine stets professionelle Einstellung und seine Worte in der Kabine hatten immer Gewicht und Einfluss auf seine Mitspieler, die ihn respektierten.
Seine Geburtsstadt Kaufbeuren war für Furchner der Beginn seines Eishockeylebens. Dort durchlebte er alle Jugendmannschaften und folgerichtig absolvierter er sein 2.Liga Debut in der Saison 1998/99 mit dem ESV. Im Jahr 2000 war er fester Bestandteil der Kaufbeurener Mannschaft nach dem Aufstieg in die Oberliga. Beim ESV Kaufbeuren markierte Furchner in insgesamt 92 Spielen 28 Tore und 23 Vorlagen. In der ungeliebten Kühlbox verbrachte er lediglich 50 Minuten im Laufe dieser Jahre. 2001 wechselte Furchner nach Bremerhaven in die 2. Bundesliga, wo er zu einer festen Konstante avancierte und in 60 Spielen, davon 10 Playoffbegegnungen, mit 28 Scorerpunkten, darunter 19 Treffer, herausragende Leistungen ablieferte.
Nach diesem kurzen Gastspiel im hohen Norden unterschrieb Furchner zur Spielzeit 2002/03 einen Vertrag bei den Kölner Haien, die ihn schon länger im Auge hatten und in die Domstadt lotsen wollten. In Köln blieb Furchner stattliche 6 Jahre und verbuchte mit den Haien zwei Vizemeisterschaften. Schon immer machte Furchner mit einer bemerkenswerten Plus-Minus-Statistik auf sich aufmerksam, dies zeichnete ihn kontinuierlich aus. Bei den Domstädtern verzeichnete er beachtliche 350 DEL Einsätze und kam dabei auf bemerkenswerte 72 Tore.
Aus privaten Gründen und angesichts einer längerfristigen Bindung begann Furchner zu Beginn der Saison 2008/09 sein Engagement in Wolfsburg, wo er sage und schreibe 4 Vizetitel ergatterte. Bei den Grizzlys überzeugte Furchner schnell und wurde 2014/15 mit 21 Treffern Top-Torschütze seines Teams. Seine bisher punktbeste Saison absolvierte er 2017/18, als er mit insgesamt 28 Toren und 27 Assists inklusive Playoffs erfolgreich war.
Mit seinen bereits absolvierten unglaublichen 1.115 Spielen und 302 Toren setzte er rekordverdächtige Höchstmarken in der Liga. Historisch war seine 1.000 DEL Partie am 27.09.2019 in Köln. Aktuell liegt Furchner auf Rang 2 der ewigen Bestenliste hinter Mirko Lüdemann, der insgesamt 1.197 Mal auflief. Seinen denkwürdigen 300. Treffer erzielte Furchner am 18.2.22 im Spiel gegen Straubing. Ligaweit rangiert Sebastian Furchner nun auf Platz 3 hinter Patrick Reimer und Michi Wolf.
Nach seinem am 24.3.22 gefassten Entschluss zum Rücktritt von der Profibühne möchte sich der Flügelstürmer Sebastian Furchner noch den sehnlichen Wunsch nach einem Meistertitel erfüllen, der ihm in seiner langen Karriere bislang noch verwehrt war, obwohl er schon mehrfach in einem Finale stand. Das Sahnehäubchen eines Championships fehlt in seiner reichhaltigen Sammlung noch und wäre der krönende und hochverdiente Abschluss seiner an Höhepunkten vollgespickten Laufbahn.
Seine größten Erfolge bildeten zwei mal den Gewinn des DEB-Pokals: 2004 gelang ihm dies mit den Kölner Haien und 2009 wiederholte er diesen Coup mit den Grizzly Adams Wolfsburg.
Auf dem internationalen Parkett kann Furchner 54 Einsätze für die Nationalmannschaft aufweisen, er war Teilnehmer beim Deutschland Cup 2003 und 2004 und nahm an der WM 2005 in Österreich und 2012 in Finnland und Schweden teil. Olympische Meriten sammelte Furchner ebenfalls mit dem Turnier in Turin im Jahr 2006, doch dabei erlitt er eine Schulterverletzung, die ihn für den Rest der Saison außer Gefecht setzte.
Das Thema Verletzung zog sich schon wie ein roter Faden durch seine Laufbahn. Zum ersten Mal verspürte Furchner nach dem Match gegen Köln am 4.10.2015 Taubheitsgefühle in beiden Füßen und seine Unterschenkel brannten wie Feuer; so hatte er es wörtlich umschrieben. Nervenprobleme und Empfindungsstörungen zählten zu den zentralen Aspekten in den letzten Jahren, deren Ursachen jedoch nie abschließend aufgeklärt werden konnten. Furchner versuchte letztlich einen Weg für sich zu finden, damit pragmatisch umzugehen und die latent vorhandenen Schmerzen einigermaßen erträglich zu halten, was aber nunmehr nicht mehr möglich war.
Trotz einer tollen medizinischen Betreuung, die alles Erdenkliche probierte, traf er diese auch für ihn schwere und schmerzlich Entscheidung.
Nichtsdestotrotz will Furchner nun die Playoffs so gut es geht genießen und die atmosphärische Unterstützung der Fans mitnehmen. Ihm ist bewusst, dass eine erfolgreiche Hauptrunde mit der Sicherung des Heimrechtsund die anstehenden Playoffs zwei völlig unterschiedliche Konstellationen darstellen. Die Belohnung für diese Saison steht nun ganz oben auf seiner Wunschliste, es wäre diesem sympathischen Leistungsträger zu gönnen!
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (HG) Mit Reimer, Furchner, Hördler und Yannick Seidenberg handelt es sich um vier herausragende langjährige Akteure der PENNY DEL. Eishockey online möchte diese Identifikationsfiguren in ihren jeweiligen Clubs gebührend würdigen. Deren rekordverdächtigen Leistungen im Rahmen ihrer beeindruckenden Karriere gilt es hier jetzt schon ein nachhaltiges und würdiges Denkmal zu setzen.

(Foto: Citypress)
Patrick Reimer
Der am 10.12.1982 in Mindelheim geborene Reimer war und ist für die Nürnberg Ice Tigers die Identifikationsfigur schlechthin, wo er seit 2012 ununterbrochen seine Schlittschuhe geschnürt hatte und als rechter Flügelstürmer unterwegs war. Der 24. Spieltag in der aktuellen Saison 2021/2022 stellte für ihn einen Meilenstein in seiner Karriere dar: in Krefeld ergatterte Patrick Reimer den Titel des alleinigen Top-Scorers der DEL beim Spiel seiner Mannschaft, als er mit seinem Treffer die Nürnberger in Führung schoss und damit seinen grandiosen 798. Scorerpunkt verbuchte. Daran erinnert er sich sicher gerne, denn nach dem Tor rannten alle seine Mitspieler auf ihn zu und feierten diesen Moment so ausgiebig und natürlich, als ob gerade der Meistertitel errungen wurde. Die Krefelder ließen gewähren und auch das Publikum klatschte Beifall ob dieser aussergewöhnlichen und historischen Leistung.
Patrick Reimer, dessen jüngerer Bruder Jochen Eishockeytorwart war, verbrachte seine Zeit vor Nürnberg zuerst beim ESV Kaufbeuren, wo er nach dem Gastspiel beim EV Bad Wörishofen zu deren Knaben wechselte. Schließlich durfte Reimer über den Aufstieg des ESV in die 2. Bundesliga jubeln. Danach stand er 8 Jahre, von 2004 bis 2012, bei Düsseldorf unter Vertrag, die seinerzeit noch unter DEG Metro Stars firmierten. Im Laufe der Jahre erwies sich Reimer als talentierter und fester Bestandteil der Mannschaft und demonstrierte schnell seine Torriecher Qualitäten. 2 Vizemeisterschaften mit den Rheinländern durfte er auf seinem Konto verbuchen. Als Förderlizenzspieler unterstützte er den EV Duisburg, mit dem er dann den Aufstieg in die DEL klarmachte. Den Titel „Rookie des Jahres“ hatte er sich 2003 ebenfalls schon verdient.
Nach dem Rückzug des Düsseldorfer Hauptsponsors nutzte Patrick Reimer die Gunst der Stunde und heuerte 2012 bei den Nürnberg Ice Tigers an, wo er sich seitdem nach bereits 9 Jahren und 9 Monaten pudelwohl fühlt und dort u.a. mit seinen kongenialen Sturmpartnern Steven Reinprecht und Yasin Ehliz eine der gefährlichsten Paradereihen der Liga bildete. Dank seiner herausragenden 33 Tore avancierte Reimer 2013/2014 zum DEL Spieler des Jahres. Die Spielzeit 2014/15 absolvierte Reimer als drittbester Scorer der DEL und in der Saison 2015/16 wurde er mit 62 Punkten und 26 Toren zum Top Scorer der Liga. Verdienter Lohn war die erneute Wahl zum DEL Spieler des Jahres! Die Auszeichnung DEL-Spieler und Stürmer des Jahres konnte er außerdem auch 2017 für sich einheimsen.
Aufgrund seiner unerreichten sagenhaften 372 Toren katapultierte sich der Flügelstürmer Reimer auf den Olymp der erfolgreichsten Torschützen in der DEL Historie und belegt aktuell Rang drei der ewigen Besteliste. Dank seiner 88 Punkte und 44 Treffern war er, Stand 03/2020, auch erfolgreichster Scorer und Torschütze der DEL Playoffs. Seit März 2020 kletterte an die Spitze der erfolgreichsten Scorer bei den Nürnberg Ice Tigers seit deren Mitwirken in dieser Liga. Als Sahnehäubchen markierte der 3.12.2021 seine 1.000 DEL Partie: er war damit erst der 7. Spieler, der diese sensationelle Rekordmarke knackte. Chapeau zu diesem elitären Kreis!
Auf internationalem Parkett agierte Reimer bei diversen Weltmeisterschaften (2011, 2012, 2015, 2016, 2017) und vertrat Deutschland bei diesen hochkarätigen Turnieren, wo er ab 2015 sogar als Kapitän mit Vorbildfunkion fungierte. Er war Mitgestalter bei der Qualifikation für die olympischen Winterspiele 2014 und 2018 und erfüllte sich seinen Traum einer Medaille bei Olympia Pyeonchang 2018, als er voller Stolz mit Silber heimkehrte. Folgerichtig verkündete Reimer im April 2018 seinen Rücktritt aus der DEB Auswahl.
Insgesamt verzeichnete Reimer 47 Spiele in der Nationalmannschaft, schoss 16 Tore und gab 25 Assistpunkte. Er galt schon immer als ausgesprochen fairer Akteur auf dem Eis und kassierte dabei nur 14 Strafminuten.
In der laufenden Spielzeit ist sein Hunger auf mehr noch nicht gestillt, denn es stehen für seine Nürnberg Ice Tigers ab 5.4.22 die Pre-Playoffs an: im Duell gegen die Düsseldorfer EG hatte er nun die Chance, ins Viertelfinale einzuziehen und seinen Traum auf einen nächsten Titel aufrechtzuerhalten. Dies war für ihn Motivation pur neben seiner kürzlichen Vertragsverlängerung bei seinem Lieblingsclub.
Letztendlich ist Reimer mit seinen Ice Tigers nach drei denkwürdigen Partien gegen Düsseldorf ausgeschieden und muss seinen Titeltraum auf die nächste Spielzeit verlagern. Patrick Reimer leistete seinen wertvollen Beitrag zum Auswärtserfolg am Rhein, als er selbst ein Tor beisteuerte in seiner unnachahmlichen Art und Weise.
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PENNY-DEL (Köln/UG) Kölner Haie besiegen die Ingolstädter Panthers in der Overtime mit 3:2. 2:0 führten die Panthers nach 20 Minuten, danach lieferten sich beide Mannschaften einen intensiven und leidenschaftlichen Kampf mit dem glücklichen Ende zugunsten der Kölner Haie.

(Foto Jürgen Meyer)
Die Haie wollten nach dem Sieg von Dienstag unbedingt nachlegen um die Serie vorzeitig zu beenden. Die Ingolstädter kamen druckvoll aus der Kabine und liessen die Haie keine Luft zur Entlastung. So führten Sie nach 8. Minuten durch Höfflin hoch verdient mit 1:0. Die Panthers behielten den Druck bei und bereits in der 11. Spielminute erhöhte DeFazio aiuf 2:0. Die Haie kamen kaum zu Entlastungsangriffen und mit dem 2:0 ging es in die erste Drittelpause.
Die Haie kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. Bereits nach 51 Sekunden erzielte Andreas Thuresson in Überzahl den Anschlusstreffer. Keine Minute später erzielte Jonas Holos mit seinem ersten Tor für die Haie den Ausgleich. Das Spiel entwickelte sich zu einem echten PlayOff-Krimi. Die Haie traten jetzt selbstbewusser auf, ab Ingolstadt blieb stets gefährlich. Beide Torhüter konnten sich mehrfach auszeichnen. Zu diesem Zeitpunkt war das 2:2 aus Sicht der Haie mehr als verdient.
Das Schlussdrittel begann mit sehr guten Gelegenheiten für die Gastgeber, aber Justin Pogge im Kölner Tor konnte alle Möglichkeiten vereiteln. Die Kölner konnten sich bei ihrem Goalkeeper bedanken, dass sie im Spiel blieben. Das Drittel blieb somit torlos und es ging in die Overtime.
Doe Overtime musste die Entscheidung bringen. Die Haie verteidigten eine Unterzahlsituation mit allem was sie hatten. Die Ingolstädter brachten den Puck nicht über die Linie. Als die Haie selbst ein doppeltes Überzahlspiel erhielten, drücke Jon Matsumoto den Puzck in der 70. Minute über die Linie des Ingolstädter Tores und beendete die erste Runde der Play Off Serie. Nach einem dramatischen Spiel stehen die Haie wieder einmal im Viertelfinale.
Dort geht es am Sonntag gegen die Esibären aus Berlin weiter.
Stimmen zum Spiel: Justin Pogge (Köln): " Sie haben alles aufs Tor gebracht, was sie hatten. Wir haben sehr hart gekämpft und ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs, das sie nach dem Rückstand einen Weg gefunden haben, das Spiel zu drehen."
Tore:
1:0 08. Höfflin (Hüttl)
2:0 11. Defazio ( Pietta,Bourque)
2:1 21. Thuresson ( Ferraro,Mo.Müller)
2:2 22. Holos ( Dumont,Sill)
2:3 70. Matsumoto (Edwards,Thuresson)
Strafen: Ingolstadt 10, Köln 12
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PENNY-DEL (Nürnberg/HG) Showdown in der Arena Nürnberger Versicherung: im Pre-Playoff Match Nummer 3 musste die Entscheidung über den Einzug in das Viertelfinale fallen. Nach einem hochdramatischen Spiel in Düsseldorf vor 24 Stunden holte sich Nürnberg den Heimvorteil wieder zurück und hoffte, den Rückenwind vom späten Comeback Erfolg bei der DEG mitzunehmen. Düsseldorf wollte nahtlos an seine bärenstarke Vorstellung vor drei Tagen anknüpfen und erneut als Sieger vom Eis gehen.
Schließlich gewann die Düsseldorfer EG dank einer bärenstarken Auswärtsleistung auch das zweite Spiel im Hexenkessel von Nürnberg. Die Special Teams um Fischbuch und O’Donnell machten den Unterschied und der famose Pantkowski wurde zum Helden in seinem erst dritten Playoffmatch seiner noch jungen Karriere.

(Fotoquelle Birgit Eiblmaier) Es ging hoch her im dritten Spiel
Die Nürnberg Ice Tigers kehrten mit großem Selbstvertrauen in die Heimat an die Pegnitz zurück, nachdem sie ein fast aussichtsloses Match am Ende noch zu ihren Gunsten drehten und den Serienausgleich erzwingen konnten. Dank einer fantastischen Moral, dem unermüdlichen Willen, zu keiner Sekunde der Begegnung aufzugeben und dem geplatzten Knoten im Powerplay belohnte sich das Team um Headcoach Rowe für dieses ‚Do or Die Match‘ zuhause vor den eigenen frenetischen Fans, welche die Arena sicher zu einem Hexenkessel werden ließen. Brown konnte heute wieder auflaufen nach seiner großen Strafe vom Vorabend und Bodnarchuk war wieder mit von der Partie.
Mebus: “Es waren drei Kapitel, im Bus, zuhause und am Nachmittag nochmals. Das Gleiche galt für die DEG ebenso. Emotional war es ein Wechselbad der Gefühle gestern, aber es geht bei null wieder los. Man muss sich mental drauf einstellen, wir sind auf einem guten Weg, haben bisher ein gutes Hockey gezeigt. Wir sind gut eingestellt und müssen mindestens 1 Tor mehr als Düsseldorf schießen und unser Spiel ab Drittel 2 von gestern auch heute aufziehen.”
Die DEG gab ein Spiel doch noch aus der Hand, das eigentlich schon entschieden schien. Zweimal konnte ein drei Tore Vorsprung nicht in einen Sieg am Ende umgemünzt werden. Das war sehr bitter für das Team um Assistenzcoach Dolak, welches ein herausragendes erstes Drittel zeigte mit höchster Effizienz. Letztlich scheiterte man an immer bissigeren Nürnbergern, die alles in die Waagschale warfen und sich die Verlängerung redlich verdient hatten. Dann wurden zwei hochkarätige Chancen nicht genutzt und es kam wie es kommen musste mit dem Lucky Punch zugunsten der Franken. Der verletzungsbedingte Ausfall von Cumiskey wog heute bei der DEG schwer ebenso wie das Fehlen von Nowak. Ein positiver Stimulus war jedoch die Tatsache, dass Harold Kreis wieder hinter der Bande das Kommando gab.
Fischbuch: “Es war nach dem Spiel schon bitter, ist aber jetzt abgehakt und der Fokus liegt auf heute. Wir wissen worum es geht, wir waren bisher recht ordentlich in allen Spielen. Wir gehen jedes Spiel gleich an wie bisher und müssen mehr Tore als Nürnberg erzielen und unser Spiel über die kompletten 60 Minuten durchziehen.”
Effektivität der DEG mit knapper Führung
Nürnberg hatte das Momentum definitiv auf seiner Seite nach dem gestrigen Comeback Erfolg am Rhein. Bei der DEG stand Verteidiger Ebner immer noch auf Abruf, da sein Nachwuchs noch auf sich warten lässt. Für alle Fälle ist er mit dem eigenen Auto angereist, um sofort handeln zu können. Sollte das Signal ertönen, hätten die Düsseldorfer in der Verteidigung eine erhebliche Schwächung zu verkraften.
Eine erste brenzlige 3 gegen 4 Konstellation überstand Nürnberg zwar, aber just als die Hausherren zu viert waren, traf Barta nach einem genialen Zuspiel in der 6. Spielminute zur Gästeführung, die jedoch nur 76 Sekunden Bestand hatte, denn dann egalisierte Friedrich. Es war das erwartet enge Match mit harten Zweikämpfen an der Bande. Die Hausherren zogen von jedem Winkel aufs Tor ab, das erneut von Pantkowski gehütet wurde.
Der emsige O’Donnell hatte seinen Moment mit einem perfekten Flip Pass, auch gehobener Pass, auf den losstartenden Ex-IceTiger Fischbuch, der diese Scheibe in der 12. Spielminute eiskalt zur erneuten Führung verwertete. Schon wieder demonstrierte die DEG ihre Effektivität. Nürnberg skatete gewohnt viel und nutzte alle möglichen Laufwege der Mitspieler. Dann zankten sich Proft und Karrer an der Spielerbank der Gäste und die Fäuste flogen erneut. Es entwickelte sich wieder das bereits gewohnte wilde Spiel mit offenem Visier auf beiden Seiten. Bodnarchuk erwies sich als perfekte Ergänzung des Nürnberger Line Ups.
Beim Powerplay der Hausherren zeigte Reimer seine Übersicht und Brown war ein wichtiger Aktivposten beim Spielaufbau und die Scheibe hoppelte am Tor vorbei. Düsseldorf präsentierte sich genauso treffsicher und nahm einen ein Tore Vorsprung in die Kabine mit dank zweier Treffer ihrer Schlüsselspieler Barta und Fischbuch. Letzterer sammelte weitere 2 Assistpunkte im ersten Abschnitt und verbuchte in dieser Serie bereits 7 Scorerpunkte.
Friedrich: „Es ist eine hitzige Serie, Strafen sind nie gut. Wir wollen Traffic vor dem Tor erzeugen, das war genau das was wir wollten beim Ausgleich.“
Treffsicheres Powerplay der DEG
Welches der beiden Teams würde besser aus der Kabine kommen? Es ging munter weiter und rauf und runter. Das aggressive Forechecking der Gäste verhinderte einen kontrollierten Spielaufbau der Franken. Järvinen und seine profunde WM-Erfahrung für Finnland war eine Bereicherung für die DEG. Nach einem Gewühl vor Pantkowski gingen die verbalen Auseinandersetzungen sofort weiter, doch man hatte sich etwas im Zaum.
Schmölz nahm dann wertvolle Sekunden von der Uhr bei eigener Unterzahl und Reimer tat es ihm gleich. Somit funktionierte das Penalty Killing optimal. Pantkowski packte dank Maske und Schulterbereich dann einen Weltklasse Save gegen Schmölz aus und das zweite Powerbreak stand auf dem Programm, um die Gemüter etwas abzukühlen. Düsseldorfs Defensive absolvierte bisher eine sehr solide Partie und ließ wenig zu. Auch Nürnberg erwies sich sehr diszipliniert in der eigenen Verteidigungszone.
Beim nächsten Powerplay für die Gäste dauerte es nur 4 Sekunden und die Scheibe lag erneut hinter Treutle im Kasten. Torschütze war O’Donnell in der 32. Spielminute. Besser hätte der Zeitpunkt für diesen Treffer nicht sein können aus Sicht der DEG. Bisher machten die Special Teams den Unterschied zugunsten von Düsseldorf und das unschätzbar nützliche Händchen von Fischbuch, der hier erneut assistierte. In diesem Kontext trifft der Begriff ‚Schlüsselspieler‘ voll und ganz zu.
Der andere Key Protagonist Barta marschierte dann auf Treutle zu und verzog knapp. Die letzten beiden Minuten im Mittelabschnitt agierte Nürnberg wieder in Überzahl; das wäre der ideale Zeitpunkt für den wichtigen Anschlusstreffer, doch die DEG hätte fast für den nächsten Nackenschlag beim Konter gesorgt. Letztlich standen die Gäste gut in der Box und gingen mit zwei Toren Vorsprung in das letzte Drittel, auch weil Reimer nur die Latte anvisierte.
Mayenschein: „Schon die ganze Serie über waren Strafen grundsätzlich ein Problem. Wir haben es gut hingekriegt im zweiten Drittel. Man fühlt sich ohne Strafzeiten besser und kann mit 4 Reihen gut rotieren. Es geht von Drittel zu Drittel, von Wechsel zu Wechsel.“
Nürnberg kämpft aufopferungsvoll, aber Düsseldorf rettet den Sieg über die Zeit
Bisher war die Torschuss Statistik absolut ausgeglichen, lediglich das Powerplay klappte bei Düsseldorf wesentlich besser und mit Fischbuch und O’Donnell hatte die DEG zum wiederholten Mal zwei Top Torjäger in ihren Reihen, die lieferten und heute Abend schon jeweils 3 Scorerpunkte verbuchen konnten. Das Spiel mit und ohne Puck war nun wichtig, während die Sicherung des eigenen Gehäuses ganz klar im Vordergrund stand. Imme wieder war ein Stock der Gäste dazwischen und der strukturierte Aufbau ging den Franken nicht so leicht vom Schläger. Auch für das eine oder andere Icing war sich die DEG nicht zu schade.
Die Hausherren probierten nun auch mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen, doch in dieser heißen Phase der Playoffs konnte es nur über das Kollektiv gehen. Düsseldorf agierte nun verständlicherweise mehr passiv, mit einfachem Hockey sprich einem Chip raus aus der Zone wollte man hier als Sieger vom Eis gehen und setzte auch den einen oder anderen Block. Die Ice Tigers rannten an und waren bestrebt, den Anschlusstreffer zu erzwingen.
Pantkowski wurde mit vielen Schüssen eingedeckt, doch am Hexer im Tor der Gäste gab es kein Vorbeikommen, weil immer sein Schoner zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle war. Langsam begann die Crunchtime im alles entscheidenden Spiel um den Einzug ins Viertelfinale, wo als Gegner München schon wartete.
Düsseldorf verteidigte leidenschaftlich und ihr Keeper blieb der ruhige und coole Rückhalt im Team. Ein 3 auf 2 Konter wurde schon wieder von einem DEG Akteur weggeblockt und die Sekunden verronnen im Sinne der Düsseldorfer.
Maskottchen Pucki und die Fans sorgten für Gänsehautstimmung im Stadion und puschten die Spieler regelrecht nach vorne, es war ein richtiger Playoff Hexenkessel. Auch Sportdirektor Ustorf hielt es nicht mehr auf der Tribüne, sondern er begab sich nach unten, um auf Augenhöhe zum Geschehen zu sein.
Jetzt musste das vierte Powerplay für die Hausherren was Zählbares ergeben knapp 6 Minuten vor dem Ende. Düsseldorf überstand auch diese Unterzahl und war nun der Qualifikation sehr nahe, denn es waren nur noch 3 Minuten zu spielen und Treutle ging bald vom Eis für einen sechsten Feldspieler. Dann zeigte Pantkowski seinen bisher besten Save mit seiner Stockhand, als die Nürnberger schon jubeln wollten. Dies war das Playoff Highlight der Serie!
Schließlich siegte Düsseldorf in Spiel 3 in Nürnberg mit 3 zu 1 und spielte nun im Viertelfinale gegen die Red Bulls München. Es war auch ein Sieg für ihren Headcoach Harold Kreis, der ja bekanntlich die DEG zum Ende der Saison verlassen wird. Nürnberg haderte mit seiner Chancenverwertung und musste sich letztlich geschlagen geben.
Reimer: „Düsseldorf war besser, Hut ab vor den Fans, die waren bereit, mehr gibt es nicht zu sagen.”
Barta: „Ich bin sehr stolz, es war eine tolle Serie. Gestern wow, ich habe schon viel erlebt, aber das gestern noch nicht. Es ist immer wichtig, wie man sich erholt und ins Spiel reinkommt. Respekt an die Mannschaft, Harry ist wieder da und wir haben ihm den Sieg geschenkt, da er 2 Jahre keine Playoffs hatte. Nach dem Spiel in Augsburg war es sehr emotional mit ihm, wir haben es gut verkraftet, sind glücklich über dieses Ende, grad mit so einer jungen Mannschaft. Wir fanden die richtigen Worte.“
Rowe: „We battled so hard last night in Düsseldorf, you give Harry and his boys credit. We kept going, it was an amazing season, great series but disappointed, this place is crazy, they showed character, young guys played, next year we take a step forward and come back.“
Kreis: „Wir haben viel Charakter gezeigt, vom Eröffnungsbully an wollten wir gewinnen. Auf den blauen Linien waren wir konsequent und im letzten Drittel waren wir sehr diszipliniert. Teamgeist und Kampf waren entscheidend. Pante hat super gespielt, sein big big save war grandios. Das Glück erarbeitet man sich auch, er stand seinen Mann, wenn man ihn brauchte. Der Gegner München spielt auch sehr druckvoll, wir müssen es einfach halten, aber jetzt erholen wir uns und ruhen uns aus.“
Pre-Playoff-Spiel 3, 08.04.2022
Nürnberg Ice Tigers - Düsseldorfer EG 1:3 (1:2|0:1|0:0)
Tore:
0:1 |06| Barta (O’Donnell, Fischbuch) PP1
1:1 |07| Friedrich (MacLeod, Mebus)
1:2 |12| Fischbuch (O‘Donnell, Zitterbart)
1:3 |32| O‘Donnell (Fischbuch, MacAulay) PP1
1. Drittel Statistik: 12:10 Schüsse, 6:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:8
2. Drittel Statistik: 7:9 Schüsse, 11:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
3. Drittel Statistik: 16:1 Schüsse, 11:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Haupt-Schiedsrichter: Bruggeman (USA) / Schrader (USA)
Zuschauer: 6.183
Aufstellung:
Nürnberg: Treutle; Bodnarchuk, Parlett, Fox, Brown, Lobach, Welsh, Bender, Reimer, Fleischer, Schmölz, Weber, Mebus, Friedrich, MacLeod, Sheehy, Karrer, Kislinger, Jahnke, Ustorf
Düsseldorf: Pantkowski; Zitterbart, Ebner, Fischbuch, MacAulay, Proft, Heinzinger, Järvinen, Eder, Barta, O’Donnell, Geitner, Trinkberger, Ehl, Svensson, D’Amigo, Schiemenz, Bittner, Mayenschein, Fischer.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Düsseldorf/HG) Spiel Nummer 2 der Pre-Playoffs fand im PSD Bank Dome zu Düsseldorf statt: nachdem sich die DEG vor zwei Tagen in Nürnberg den ersten Match-Puck erarbeitet hatte, mussten die Ice Tigers heute eine Reaktion zeigen, um nicht frühzeitig die Segel streichen zu müssen. Schon das erste Aufeinandertreffen im Frankenland war hart umkämpft und bot alles, was das Playoff Herz der Fans begehrt: Dramatik, Comeback Qualitäten, spannende Zweikämpfe und sehenswerte Torraumszenen gepaart mit grandiosen Torhüterleistungen. Es wurde eine enge Serie zwischen diesen beiden Teams auf Augenhöhe erwartet und der Ausgang war völlig offen.
Schließlich gewannen die Nürnberg Ice Tigers trotz klarem Rückstand nach Verlängerung bei der DEG mit 6 zu 5. Dank einer hervorragenden Moral, großer Leidenschaft und einem Kämpferherz sowie dem dreifachen Scorer Fox glich Nürnberg die Serie aus und am Freitagabend kam es zum Showdown im Frankenland.

(Fotoquelle City-Press) Glückliche Nürnberger gestern abend in Düsseldorf
Die DEG hoffte, den Rückenwind aus dem ersten Match in den PSD Dome mitzunehmen und vor der eigenen lautstarken Kulisse den Deckel drauf zu setzen auf diese Pre-Playoff Serie. Ihr etatmäßiger Trainer Harold Kreis konnte aufgrund persönlicher Angelegenheiten auch in diesem Spiel nicht hinter der Bande die Kommandos geben und somit bekam Thomas Dolak im Verbund mit Kreutzer erneut die Gelegenheit, die Coachingaufgabe zu bewerkstelligen. Auf Fischbuch und den quirligen Cumiskey setzte das Trainer Duo wieder alle Hoffnungen und gab erneut Pantkowski das Vertrauen im Tor, der mit seinem allerersten Playoff Start gleich einen Sieg feiern durfte. Schiemenz lief heute in der vierten Formation wieder als siebter Verteidiger auf.
Mondt: “Die Trainer sind untereinander im Austausch und besprechen alles. Wir wollen Harold Kreis am besten vertreten. Die Bereitschaft war top am Dienstag. Es wird eine schwere Aufgabe gegen Nürnberg, die sehr körperbetont spielen, aber wir haben gut dagegengehalten und waren effizienter als Nürnberg. Letztlich waren wir um das eine Tor besser. Nürnberg spielt intensiv und sie gehen unter die Haut und provozieren. Das wollen wir vermeiden und weniger Strafen ziehen. Es wird wieder Leidenschaft zu sehen sein, wir wollen den Sack zumachen.”
Die Nürnberg Ice Tigers reisten mit einer Heimpleite an den Rhein und wollten dort den Serienausgleich erzwingen. Das Team um Headcoach Rowe zeigte vor zwei Tagen einen beherzten und couragierten Auftritt, scheiterte jedoch am Ende an der eigenen Chancenverwertung und am herausragenden Goalie der DEG. Die Führungsspieler sollten heute den Unterschied ausmachen: mit Reimer und Schmölz hatte Nürnberg zwei starke Akteure, die nun das Heft des Handelns in die Hand nehmen sollten. Die Vermeidung von leichtfertigen Scheibenverlusten stand im Vordergrund, da die DEG bisher ein beeindruckendes und effektives Forechecking betrieb. Heute Abend wirkte Kislinger in der vierten Reihe wieder mit, wohingegen Stoa nicht mit von der Partie war.
Rowe: “We arrived last night. The guys needed to relax had a team dinner. We are ready for tonight. We have to control our emotions, be aggressive and physical. Basically, you need to embrace the moment because this is the best time of the year. We gotta play our game and dictate the match upon coming in. On Tuesday we were a bit nervous, we have the youngest team in the league. There is more pressure and intensity and you need to handle those moments. Jessica Campbell did a great job and we try to even up the series.”
Traumstart für die DEG durch Ebner, viel Hektik auf dem Eis und Düsseldorf legt noch zweimal nach
Nürnberg kam gut aus der Kabine und befand sich gleich im Vorwärtsgang doch die DEG ging nach nur 79 Sekunden dank eines Krachers von Ebner in Führung. Es war der erste Schuss auf das Gehäuse von Treutle. Welch ein Auftakt nach Maß für die Hausherren und noch dazu vom baldigen Papa, der schon am Dienstag unter Strom und ständig auf Abruf war.
Nach einer kurzen Verschnaufpause, der Eismeister musste nach einem harten Check an der Bande in Aktion treten, ging es munter weiter. Zitterbart hatte dann freie Sicht auf Treutle, doch sein Schuss fand nicht seinen Weg ins Tor. Mit der ersten Strafzeit gegen die Gastgeber ging es gleich wieder hoch her hinter dem Gehäuse von Pantkowski, als sich die Akteure in die Haare kriegten. Schon früh kochten die Emotionen hoch wie schon am Dienstag. Nachdem die Ice Tigers keine ihrer sechs Überzahlgelegenheiten im Spiel 1 nutzen konnten, bleib auch dieses Powerplay wirkungslos.
Und es ging schon wieder mit einem Fight los zwischen Ustorf und D’Amigo, was dann eine weitere Strafzeit gegen die DEG nach sich zog. Cumiskey blockte einen Schuss von Reimer, der im ersten Aufeinandertreffen bemerkenswerte 23 Minuten Eiszeit verbuchte. Auch diese Überzahl wurde nicht in Zählbares umgemünzt und kurz danach trudelte die Scheibe mit etwas Effet vor der Linie am Gehäuse der DEG vorbei, als Fleischer Pantkowski schon ausgetanzt hatte.
Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, denn auf dem Eis hatten die Schiedsrichter größte Probleme, die Partie nicht ausufern zu lassen. Es gab ständig Handgreiflichkeiten und verbale Auseinandersetzungen zwischen den Akteuren, u.a. wurde nun von den Refs ein möglicher Check von Brown gegen Ebners Kopf verifiziert. Letztlich wurde eine Match Penalty gegen den Nürnberger verhängt, was eine fünfminütige Strafe bedeutete. Für den Übeltäter war die Begegnung nun zu Ende und Düsseldorf bekam nun die einmalige Chance, die Führung auszubauen.
Nach mehr als der Hälfte des ersten Drittels gab es schon mehr Strafminuten zu verzeichnen als im gesamten Match am Dienstag. Die Gäste verteidigten ihre Zone mit einer soliden Box gut und die DEG kam nicht konsequent in die Formation. MacAulay visierte dann das Gestänge in Form der Latte an und Treutle parierte großartig gegen D’Amigo. Barta und Reimer wurden heute auch keine Freunde mehr und mussten sich in der Kühlbox beruhigen. Es war so extrem hitzig, echte Playoff-Atmosphäre wie es im Buche steht. Als sich die Strafzeit fast schon zu Ende neigte, fasste sich der Schlüsselspieler Fischbuch, der schon beim ersten Treffer beteiligt war, ein Herz und zog trocken ab zum 2 zu 0 für seine Farben.
Und es kam noch schlimmer für die Gäste, denn eine krumme Scheibe, die von der Bande auf das Netz unten hinter das Gehäuse fiel, wurde Treutle zum Verhängnis, denn er kam nicht schnell genug in seine Position und D’Amigo war der Glückliche, der sie versenkte. Zwischen dem zweiten und dritten Treffer lagen nur 38 Sekunden.
Es war wieder die hohe Effizienz der Düsseldorfer, die aus ihren wenigen Schüssen das Maximale herausholten. Fischbuch war mit 3 Scorerpunkten an allen drei Treffern des ersten Spielabschnitts beteiligt. Nürnberg hatte gute Chancen, doch Pantkowski überzeugte auch heute wieder. Nürnberg musste auf seine Disziplin achten, obwohl das Ergebnis deutlicher aussah, als es der Spielverlauf wiedergab.
Fleischer: „Wir dürfen keine dummen Strafen ziehen. Bei 5 gegen 5 sind wir die bessere Mannschaft, wir müssen unsere Chancen einfach nutzen.“
Fox stellt den Anschluss her, doch die DEG antwortet prompt und Fox trifft erneut
Es war hochinteressant, ob und inwieweit die gelebte Intensität auch im Mittelabschnitt bestehen blieb. Bei den Gästen fehlte nun mit Brown ein wichtiger Protagonist; wie würde Headcoach Rowe diesen Ausfall kompensieren? MacLeods Schuss verpasste das Tor knapp und Nürnberg war sichtlich bemüht, hier möglichst bald auf die Anzeigetafel zu kommen, doch zunächst mussten die Ice Tigers eine weitere Unterzahl überstehen. Dank eines Konters holten die Gäste selbst eine Strafe heraus, als Schmölz sich energisch durchsetzte, aber unfair vom Puck getrennt wurde.
Nürnberg schaffte es wieder nicht, im eigenen Powerplay am Hexer Pantkowski vorbeizukommen. Jahnke oder Sheehy scheiterten kurz nacheinander. Es war zum Mäuse melken, die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Die Ice Tigers verbrachten auch in diesem Drittel zu viel Zeit in der Kühlbox, das mussten sie dringend abstellen. Unfassbar, sogar im 2 auf 0 blieb Pantkowski am Ende Sieger. Nürnberg hätte sich schon längst ein Tor verdient. Und dann war es endlich passiert, als Fox dank einer super Zuarbeit von Fleischer, der bisher schon auffällig unterwegs war, in der 30. Spielminute zum ersten Mal einnetzte.
Düsseldorf schüttelte sich nur kurz und stellte den alten Abstand in der 32. Spielminute durch Eder wieder her. Das war bitter für die Gäste, die drauf und dran waren, den zweiten Treffer zu markieren. Es gab hochkarätige Chancen für Nürnberg, doch die Kaltschnäuzigkeit fehlte und der Pfosten war auch noch im Weg. Dann musste in der 40. Spielminute Treutle sein ganzes Können aufbieten, um den fünften Gegentreffer zu verhindern und im Gegenzug jubelte Fox erneut und dies nur 3,3 Sekunden vor der Sirene. Dies war ein eminent wichtiges Lebenszeichen der Nürnberger für eine spannenden Schlussakkord.
Eder: „Das Spiel ist definitiv noch nicht durch. Es gab Nachlässigkeiten in der defensiven Zone, das darf uns nicht passieren. Wir müssen es solide zu Ende bringen, Pante ist wieder toll. Wir werden genau wie Nürnberg alles reinhauen und gewinnen.“
Schmölz verkürzt für Nürnberg, Bartas Geniestreich, Parlett und Reimer gleichen aus
Bisher hatten die Düsseldorfer bei den Special Teams klar die Nase vorn, bei Nürnberg klappte das Powerplay immer noch nicht. Die Gäste würden bestimmt bald mehr riskieren, um die Wende einzuleiten. Die Marschrichtung war klar, es konnte nur den Vorwärtsgang geben und hinten durften keine Leichtsinnsfehler passieren. Die DEG war bestimmt bedacht, den bisherigen recht erfolgreichen Game Plan weiter zu verfolgen und sich nicht zu sehr nach hinten reindrängen zu lassen. Für Taktiker war es nun eine interessante Partie.
Eder hatte nach gut 6 Minuten die erste dicke Gelegenheit für die Hausherren, doch Treutle war auf dem Posten. Und Barta musste dann auf der Strafbank Platz nehmen. Endlich hat das Powerplay funktioniert und Schmölz verkürzte auf 4 zu 3. Nun wurde es doch noch eine dramatische Schlussphase im PSD Dome nach den beeindruckenden Comeback Qualitäten der Gäste, die aber schon wieder in numerischer Unterlegenheit auskommen mussten. Proft hatte dann wohl zu viel Zeit vor Treutle, somit blieb es weiterhin denkbar knapp.
In der 52. Spielminute machte wohl Barta mit einem tollen Tor aus schier unmöglichem Winkel den Deckel auf diese Begegnung drauf. Im Videostudium wurde die On Ice Entscheidung sofort bestätigt. Was hatte Nürnberg noch im Köcher? Zumindest befanden sie sich erneut in Überzahl und es klappte schon wieder. Fox brachte die Ice Tigers auf einen Treffer heran. Es war heute Abend schon sein dritter Treffer.
Hitchcock hätte es nicht besser schreiben können, denn die Ikone Reimer zog von der blauen Linie ab und bezwang Pantkowski zum fünften Mal. Was war denn hier nun los? Die DEG schien wie der sichere Sieger zu sein mit einem 3 Tore Vorsprung, doch Nürnberg zeigte eine tolle Moral und gab nie auf. Es entwickelte sich nun am Ende eine Begegnung auf des Messers Schneide, die in die Verlängerung ging.
Fox: „Simply scoring the next goal, shooting the puck to the net.”
Wer würde sich nun in der Overtime durchsetzen? Ein Tor musste die Entscheidung bringen: entweder Serienausgleich für Nürnberg oder Einzug ins Viertelfinale für die DEG. Den ersten Aufreger gab es mit dem Pfostenschuss von O’Donnell und dann marschierte Fischbuch durch und scheiterte am hellwachen Treutle. Dies hätte es schon sein können für die Hausherren. Es brannte lichterloh vor Nürnbergs Keeper. Beide Teams schalteten keinen Gang herunter, ein Abtasten gab es nicht.
Der dreimalige Torschütze Fox, der nun on fire war, tankte sich erneut durch, blieb aber hängen. Tatsächlich drehten die Ice Tigers noch das Match und sicherten sich den Siegtreffer in der 68. Spielminute durch MacLeod. Der Jubel bei den Gästen kannte keine Grenzen, die nun im Spiel 3 wieder zuhause den Einzug ins Viertelfinale klarmachen konnten.
Barta: „Eigentlich sollten wir das über die Runden bringen, ist uns nicht gelungen. So ist es, morgen geht es weiter.“
Ustorf: „Ich ziehe den Hut vor beiden Teams, dieser Einsatz und Charakter, es macht Spaß, ihnen zuzuschauen. Es war 100% Arbeit, ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir hatten ein paar Fehler zu viel gemacht, die bestraft wurden. Die große Strafe tut weh, 5 Gegentore müssen wir morgen vermeiden. Wir wollen gefestigter in der Defensive stehen. Wir essen hier noch gut und fahren dann nach Hause lt. unserem Schlafexperten, um morgen Abend bereit zu sein.“
Dolak: „Es war zu erwarten dieser Fight, beide Teams sind sich ähnlich. Wir hatten einen guten Start erwischt, 2x mit einer 3 Tore Führung. In der Overtime hatten wir drei Riesenmöglichkeiten zum Sieg. Wir waren irgendwann zu passiv, haben zu viel Platz in der neutralen Zone gelassen und Cumiskey fiel dann auch noch aus. Schüsse blocken, es sind Kleinigkeiten, die über Nacht aufgearbeitet werden.“
Reimer: „Es war ein verrücktes match, das zeigt, was die Playoffs ausmachen. Wir gaben nie auf, hatten das Glück auf unserer Seite am Ende. Wir gehen mit gutem Gefühl in das morgige Match rein, es fehlt noch ein Sieg für das Viertelfinale. Wir haben heute gezeigt, wie wir spielen müssen, das werden wir morgen fortführen.“
Pre-Playoff-Spiel 2, 07.04.2022
Düsseldorfer EG - Nürnberg Ice Tigers 5:6 n.V. (3:0|1:2|1:3|0:1)
Tore:
1:0 |02| Ebner (Fischbuch)
2:0 |17| Fischbuch (D‘Amigo, O‘Donnell) PP1
3:0 |18| D‘Amigo (Ebner, Fischbuch)
3:1 |30| Fox (Fleischer)
4:1 |32| Eder (O‘Donnell)
4:2 |40| Fox (Ustorf, Kislinger)
4:3 |48| Schmölz (Sheehy, Welsh) PP1
5:3 |52| Barta (Eder, O‘Donnell)
5:4 |54| Fox (Lobach, Fleischer) PP1
5:5 |56| Reimer (Schmölz, Ustorf)
5:6 |68| MacLeod (Friedrich)
1. Drittel Statistik: 8:8 Schüsse, 11:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 13:34
2. Drittel Statistik: 8:9 Schüsse, 10:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4
3. Drittel Statistik: 3:16 Schüsse, 15:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
Overtime Statistik: 3:3 Schüsse, 5:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Haupt-Schiedsrichter: Bruggeman (USA) / Wilk (USA)
Zuschauer: 5.816
Aufstellung:
Düsseldorf: Pantkowski; Cumiskey, Zitterbart, Eder, Barta, O’Donnell, Järvinen, Ebner, Fischbuch, MacAulay, Proft, Geitner, Trinkberger, Ehl, Svensson, D’Amigo, Schiemenz, Bittner, Mayenschein, Fischer.
Nürnberg: Treutle; Karrer, Parlett, Fox, Brown, Lobach, Welsh, Bender, Reimer, Fleischer, Schmölz, Weber, Mebus, Friedrich, MacLeod, Sheehy, Ribarik, Kislinger, Ustorf, Jahnke.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Köln/UG) Haie sichern sich den ersten Sieg in der Pre-PlayOff Serie gegen Ingolstadt. Mit 4:3 wiesen sie die starken Ingolstädter in die Schranken, wobei der Sieg durchaus hätte höher ausfallen können. Individuelle Fehler brachten die Ingolstädter immer wieder heran, so dass das Spiel bis zum Schluss spannend blieb.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Zwei Tage nach dem knappen 1:0 in der Verlängerung gegen Ingolstadt trafen die beiden Mannschaften im ersten Pre-PlayOff Spiel in Köln erneut aufeinander. Die Zuschauer sollten ein völlig anderes Spiel erleben. Von Beginn an spielten die Haie druckvoll und überlegen. Dir Panther verlegten sich aufs Kontern und blieben immer gefährlich. So entwickelte sich ein hartes und leidenschaftlich geführtes Spiel. Bereits nach drei Minuten traf Maximilian Kammerer mit der Rückhand in den Torwinkel zum 1:0 für die Haie.
Die Ingolstädter zeigten sich nicht besonders beeindruckt und nach einem Fehler in der Kölner Defensive traf Tim McGauley zum 1:1. So geschehen in der sechsten Minute. Beide Teams suchten die Offensive und es ergaben sich Chancen auf beiden Seiten. Die Zuschauer sahen ein aggressives Spiel das die Schiedsrichter an der langen Leine führten. Es blieb bei jeweils zwei Strafminuten für eine Rangelei. Die beiden Torgüter Reich und Pogge standen immer wieder im Mittelpunkt und konnten sich mehrfach glänzend auszeichnen.
Chancen auf beiden Seiten prägten den Beginn des zweiten Drittels. Die Schiedsrichter liessen die mannschaften spielenb und es wurde ein verbissenes PlayOff Match geführt. In der 27. Minute dann doch eine Strafzeit gegen die Ingolstädter. Diese nutzte Moritz Müller in der 28. Minute mit einem Schlagschuss zur erneuten Kölner Führung. Die Haie blieben am Drücker und setzten die Panther immer weiter unter Druck. In der 32. Spielminute fiel dann der hochverdiente dritte Treffer für die Haie durch Alexander Oblinger.
Die Haie schienen das Spiel im Griff zu haben. Ein erneuter Fehler im Angriffsdrittel der Ingolstädter führte in der 35. Minute zu einem Konter, der zum überraschenden Anschlusstreffer durch Höfflin führte. Die Kölner machten sich das Leben selber schwer. Viele hervorragende Einschussmöglichkeiten wurden wieder einmal kläglich vergeben. So blieb das Spiel spannend und mit 3:2 für die Haie ging es ins Schlussdrittel.
Die spielerisch deutlich verbesserten Haie setzten ihr überlegenes Spiel im Schlussdrittel fort und suchten die Entscheidung. Chance um Chance erspielten sich dier Kölner und scheiterten immer wieder an Torhüter Reich, der vielbeinigen Abwehr der Panther oder am eigenen Unvermögen. Das Spiel stand auf Messers Schneide, weil die Ingolstädter mit ihren Kontern stets gefährlich blieben.
In der 52. Minute belohnten sich die Haie für das unermüdliche Anrennen. Landon Ferraro fälschte einen Schuss von Moritz Müller zum 4:2 ab.
War das die Entscheidung? Die Ingolstädter mussten jetzt mehr tun und drängten die Haie vorübergehend in das eigene Drittel zurück. Vereinzelte Konter der Haie wurden vergeben und die Panther verkürzten noch einmal durch Flaake in der 56. Spielminute auf 3:4. Die Spannung und die Emotionen auf und neben der Spielfläche stiegen mit jeder Schiedsrichter Entscheidung.
Auch die Herausnahme von Torhüter Reich etwa zwei einhalb Minuten vor Spielende brachte nicht mehr den Ausgleich für die Ingolstädter. Die Haie brachten das 4:3 nach Hause und konnten sich den ersten Sieg in der Best of Three Serie sichern.
Am Donnerstag geht es mit dem zweiten Spiel in Ingolstadt weiter. Auch ein eventuelles drittes Spiel wird am Freitag in Ingolstadt ausgetragen.
Stimmen zum Spiel:
Uwe Krupp (Köln): " Es war das zu erwartende enge Spiel gegen Ingolstadt. Am Ende haben wir ein gutes Spiel gemacht. Jetzt geht es nach Ingolstadt und dort geht es vonn neu los."
Maxi Kammerer (Köln): " Wir haben uns vorgenommen das erste Spiel zu gewinnen. Jetzt fahren wir mit einer 1:0 Führung nach Ingolstadt und wollen sofort den Sack zu machen."
Tore:
1:0 03. Kammerer (Matsumoto,Mo.Müller)
1:1 06. McGauley (Koch)
2:1 29. Mo.Müller (Thuresson,MacIntyre)
3:1 32. Oblinger (Zerressen,Dumont)
3.2 35. Höfflin (Soramies)
4:2 52. Ferraro (Mo.Müller,Thuresson)
4:3 56. Flaake (Aubry,MacGauley)
Zuschauer: 10091
Strafen: Köln 4; Ingolstadt 4
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PENNY-DEL (Nürnberg/HG) Start der Pre-Playoffs in der Arena Nürnberger Versicherung: Am heutigen Abend empfingen dort die Ice Tigers die Düsseldorfer EG zu Spiel 1 in der Serie. Nürnberg schloss die Hauptrunde mit zwei Siegen ab, wohingegen die DEG in zwei Spielen kein einziges Tor erzielen konnte und die letzten vier Begegnungen allesamt verlor. Ob sich der Heimvorteil für die Franken auszahlen würde? Beide Begegnungen in der aktuellen Saison hatte Düsseldorf in Nürnberg für sich entschieden. Diese Negativstatistik wollte das Team um Headcoach Rowe bestimmt zu seinen Gunsten drehen und heute den ersten wichtigen Meilenstein in Richtung Viertelfinale legen. Bislang gab es 4 Playoff Duelle zwischen diesen beiden Teams, von denen die DEG zwei und Nürnberg eine für sich entschied.
Schließlich gewann Düsseldorf in Nürnberg denkbar knapp mit 2 zu 3 und sicherte sich den ersten Match-Puck am Donnerstag. Es war bereits der dritte Erfolg bei den Ice Tigers in dieser Saison. Pantkowski war der Turm in der hitzigen Schlacht und Fischbuchs Treffer in Überzahl bedeutete das Game Winning Goal.

(Fotoquelle Birgit Eiblmaier) DEG Goalie Pantkowski hielt überragend und sicherte den Gästen den Sieg
Die Nürnberg Ice Tigers waren gut vorbereitet für dieses erste Aufeinandertreffen mit der DEG in den Pre-Playoffs. Kürzlich holten sich die Franken in den Coaching Staff auch noch die kanadische Nationalspielerin Jessica Campbell, um an einigen Stellschrauben wie das Powerplay, kreative Offensive und effektives Schlittschuhlaufen zu drehen. Ihre Präsenz hatte einiges bewirkt, denn sie fungiert normalerweise als selbständiger Power-Skating-Coach mit NHL Profis. Headcoach Rowe ist bekannt für neue und innovative Inputs und er übergab Jessica im Training das Zepter. Campbell, erst die zweite Frau im Trainerstab der DEL neben der Ingolstädter Fitnesstrainerin Maritta Becker, wird vielleicht sogar in die Frankenmetropole zurückkehren und dort weiter für Furore sorgen.
Reimer: “Die Verhandlungen gingen schnell, meine Frau gönnt mir dieses eine Jahr noch. Ich habe viel Spaß am Spiel und blicke positiv in die Zukunft. Mit meinen bereits 132 Playoff-Spielen ist dies zwar keine Normalität, aber die Aufregung ist trotzdem riesig. Playoffs sind immer super, wir sind gut vorbereitet, haben eine gute Entwicklung genommen. Den Heimvorteil mit den Fans im Rücken wollen wir nutzen.”
Die DEG hoffte trotz der beiden letzten torlosen Pleiten auf einen ähnlich erfolgreichen Auftritt wie bei den bisherigen zwei Matches hier in Nürnberg. Noch Coach Harry Kreis, der heute wegen eines familiären Grundes leider nicht vor Ort sein konnte, hatte sein Team sicher bestens eingestellt für dieses Achtelfinale und er konnte auch wieder auf seine Leistungsträger zählen sowie 6 Verteidiger aufbieten. Es galt vor allem die Defensive zu stabilisieren nach der Gegentorflut zuletzt. ‚Defense first‘ lautete das bewährte Motto in diesen KO-Spielen und den Fokus auf höchste Effektivität legen sowie die Kleinigkeiten richtig zu machen, sprich simples gradliniges Eishockey zu zelebrieren. Thomas Dolak übernahm das Zepter hinter der Bande und konnte auf seine positive Statistik blicken, als er schon mal im Einsatz war. Es bestand durchaus die Wahrscheinlichkeit, dass Defender Ebner wegen einer bevorstehenden Geburt noch im Laufe des Matches ausfallen würde; damit wären es nur noch 5 Abwehrrecken, die es richten müssten.
Dolak: “Wir haben heute noch telefoniert, ihm geht es soweit gut und er klärt seine Angelegenheiten zuhause. Das ist für uns zwar schade, aber es gibt wichtigere Dinge. Wir wissen seine Leistungen der letzten Jahre zu würdigen. Wir hatten diese Situation schon mal und wir kennen die Abläufe. Wir müssen defensiv gut und stabil stehen, unsere Geschwindigkeit nutzen, die Scheibe gut nach vorne bringen und uns dort festsetzen.”
Effizienz der DEG bedeutet zwei Tore Führung
Vor dem offiziellen Puck Einwurf gab es noch eine wertschätzende Ehrung für einen langjährigen Fanbeauftragten der Nürnberger. Die zahlreichen Fans waren in bester Stimmung vor diesem Match und warteten mit einer sehenswerten Choreographie auf, um ihre Akteure einzustimmen. Der erste Torschuss wurde von der DEG abgegeben und Cumiskey eröffnete den Torreigen nach nur 3 Minuten. Dabei sprang die Scheibe etwas unglücklich, so dass Treutle gar nichts erkennen konnte.
Dies war natürlich der Traumstart für die Gäste, die dann in Überzahl agierten. Hier brannte es gleich lichterloh vor Pantkowski, als mehrfach nachgestochert wurde, doch die Scheibe wollte einfach nicht ins Ziel. Der Gäste Goalie war schon früh mächtig unter Dauerbeschuss.
Weber rettete nach eigenem Scheibenverlust reaktionsschnell, sonst wäre wieder ein Düsseldorfer durchgebrochen. Die Ice Tigers legten leidenschaftlich und druckvoll los und ließen sich aus dem Rückstand überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. Die Franken hatten nun wieder ein Powerplay: die Gastgeber drückten, aber die DEG blockte viele Schüsse weg und zeigte ein effektives Penalty Killing. Die Gäste vom Rhein schafften es bisher, die Schusswege gut zuzustellen.
Nichtsdestotrotz erhöhte Düsseldorf in der 12. Spielminute durch MacAulay sogar auf 0 zu 2, nachdem ein fahrlässiger Aufbaufehler der Hausherren eiskalt ausgenutzt wurde. Die Gäste erwiesen sich bis dato als perfekte Minimalisten was die Chancenverwertung anging. Nach dem Powerbreak stand das erste Überzahlspiel für die DEG an; in dieser Disziplin hatten sie schon länger nicht mehr getroffen. O’Donnell probierte es mal ganz untypisch im Powerplay und Treutles Maske wehrte ab. Cumiskey mit seinen neuen Schlittschuhen suchte seinen Buddy Proft vor dem Kasten, doch Treutle war Herr der Lage. Eders Schuss fand dank des grandiosen Blocks von Mebus nicht sein Ziel. Von der Strafbank kommend prüfte Fox dann Pantkowski, der seinen Kasten weiter sauber hielt. Der Hüne Mebus erzielte sein bislang einziges Tor ausgerechnet gegen den heutigen Gegner.
Wie in Playoffs so üblich wurden die Checks zu Ende gefahren und es wurde um jeden Zentimeter auf dem Eis gerungen. Im dritten Powerplay für die Hausherren stand erneut Pantkowski im Mittelpunkt. Kapitän Reimer übernahm Verantwortung, doch der Gäste Keeper hatte was dagegen. Düsseldorf überstand auch diese brenzligen Momente schadlos. Schließlich nahm die DEG einen zwei Tore Vorsprung mit in die erste Pause auch dank einer schlauen Auswärtsperformance bislang.
Weber: „Es ist eine gute Stimmung in der Halle, ein super Eishockey, das Spaß macht. Ja, wir sind schlecht aus der Kabine rausgekommen, wir müssen mehr reden. Wir wurden eiskalt bestraft, wir müssen wieder unser Eishockey spielen. Wir hatten viele Schüsse und Chancen. es werden noch Tore fallen, da bin ich mir sicher.“
Schmölz verkürzt, Fischbuch gibt sofortige Antwort und Friedrich bringt Nürnberg erneut heran
Heute kam es u.a. auf die Schlüsselspieler beider Teams an: bei den Hausherren waren dies Rekordspieler Reimer und Schmölz und auf Seiten der Gäste erfüllten diese Funktion Barta, der mit seinen 39 Lenzen schon mal Meister war und Fischbuch. Die Ice Tigers setzten ihren Sturmlauf auch zu Beginn des Mittelabschnitts fort und beschäftigten die DEG, deren Akteure schon einen langen Wechsel auf dem Buckel hatten. Nach gut 24 Minuten befand sich der Puck im Kasten von Pantkowski, doch es wurde der Videobeweis bemüht, weil eine eventuelle Kickbewegung überprüft wurde. Die on Ice Entscheidung auf ein gutes Tor blieb bestehen und Schmölz brachte seine Farbe heran. Dieser Anschlusstreffer war eminent wichtig und heizte die Stimmung in der Halle weiter an.
Treutle parierte mit einer starken Rettungstat gegen O’Donnell im Rahmen des nächsten Powerplays für die Gäste. Fischbuch stellte in der 25. Spielminute den alten Abstand wieder her und gab die prompte Antwort der Franken binnen 54 Sekunden. Tobi Eder hätte dann nachlegen können, scheiterte aber knapp. Düsseldorf war nun heiß gelaufen und wollte mehr. Am Bully Punkt hatte die DEG auch die Nase vorn. Es war weiterhin ein rasantes und schön anzusehendes Match zweier hungriger Mannschaften mit unterschiedlicher Spielphilosophie.
Friedrich hatte in der 29. Spielminute den richtigen Riecher, als er den genialen Aufbaupass von Sheehy perfekt verwertete. Damit feierte er sein drittes Playoff Tor seiner Karriere. Es gab weiterhin Chancen im Minutentakt hüben wie drüben. Im 2 auf 1 Konter musste Treutle sein ganzes Können aufbieten gegen die pfeilschnellen DEG Skater, welche sich inzwischen hochkarätige Gelegenheiten herausspielten. Cumiskey demonstrierte seine herausragenden Fähigkeiten und wurde zum Aktivposten bei den Gästen. Dann gab es ein aufregendes Gewühl vor Pantkowski.
Das Spiel war gekennzeichnet von vielen Nickligkeiten und dann provozierte Treutle eine Strafzeit gegen die Gäste, wurde aber deswegen ebenfalls dafür bestraft. Die Spieler waren sehr gereizt und jeder Pfiff löste einen Trash Talk aus. Dann gab es eine fast einminütige 4 gegen 3 Überzahl für die Hausherren, bei der Reimer seinen gefürchteten One Timer einsetzte. Düsseldorf war in der neutralen Zone gut positioniert und konnte immer wieder einen gelungenen Forecheck ausüben. Auf diese Weise erarbeiteten sich die Gäste immer wieder gute Chancen.
Ein Schuss von Parlett war für Pantkowski, der heute sein erstes DEL Playoff Match bestritt, spät zu sehen, bevor er eingreifen konnte. Es fanden sich bereits mehrere Streithähne auf dem Eis, die heute sicher keine Freundschaften mehr schlossen. Die Begegnung hatte absoluten Playoff Charakter. Nürnberg brachte sich jedoch des Öfteren um den Lohn, weil Aufbaufehler zu unnötigen Aufenthalten in der Kühlbox führten. Eine 3 gegen 4 Unterzahl blieb wirkungslos, auch weil sich die Franken heroisch in die Schüsse warfen. Mittlerweile kam Nürnberg auf ein Tor heran und sorgte für Hochspannung im letzten Drittel.
Cumiskey: „It is a very intense playoff game and we killed off a bunch of penalties. I feel pretty good about my new skates and I am confident for a win.“
Nürnberg rennt an, doch die DEG sichert sich den ersten Match-Puck
Der letzte Abschnitt startete noch mit einer 4 gegen 3 Überzahl für die DEG, die aber bald wegen Fischbuchs Stockschlag beendet war und dann durfte Nürnberg noch ne knappe Minute in einfacher numerischer Überlegenheit spielen. Düsseldorf verhinderte geschickt die Aufstellung der Hausherren, die dadurch nicht effektiv genug agieren konnten. Die Strafzeitenflut ging munter weiter, nun traf es erneut einen Ice Tiger. Kaum komplett marschierte Fleischer nach dem perfekten Pass von Weber allein auf Pantkowski zu, doch der Gäste Keeper behielt die Nerven und seine flinke Fanghand war Endstation für die Scheibe. Das ganze Stadion hatte den Torjubel schon auf den Lippen.
Positiv war für die DEG, dass Bittner immer noch mitwirken konnte, da die Geburt sich wohl etwas hinzog. Die Gemüter waren immer noch erhitzt in dieser emotionalen Begegnung und es gab viel Gesprächsbedarf auf dem Eis zwischen den Protagonisten.
Ein genialer Rückhandabschluss von Schmölz ließ sich nicht veredeln. In den letzten 10 Minuten mussten beide Teams unbedingt darauf achten, von der Kühlbox fernzubleiben. Die Disziplin war nun oberstes Gebot für die Coaches. Nürnberg erwies sich weiterhin fehlerbehaftet in der eigenen Zone und die DEG konnte effizient dagegensetzen und stören. Parlett scheiterte am Schoner von Pantkowski und schon ging es wieder in die andere Richtung. Es gab fast keine Verschnaufpause für die Akteure.
Die Crunchtime war angebrochen und Nürnberg musste mehr riskieren; auf der anderen Seite müsste Düsseldorf genauso weiterspielen und nicht zu schnell in den Verwaltungsmodus übergehen. Die Ice Tigers bekamen 5 ½ Minuten vor dem Ende schon die sechste Überzahl zugesprochen. Irgendwann musste es im Powerplay mal klappen, wenn nicht jetzt wann dann? Doch auch jetzt verrannen die Sekunden ohne Zählbares zu erreichen. Am Hexer Pantkowski schien heute kein Vorbeikommen mehr möglich zu sein. Seine aufopferungsvoll kämpfenden Vorderleute unterstützten ihn auch entsprechend.
Wann würde Treutle vom Eis gehen? Es brachen die letzten 120 Sekunden an und der Pfosten rettete für Pantkowski. Treutle wollte, konnte länger nicht, denn die DEG checkte vorbildlich vor und gab ihm nicht die Gelegenheit dazu. Dann gab es ein wildes Getümmel vor Pantkowski, aber sein Gehäuse war wie vernagelt. Was hatten die Ice Tigers noch anzubieten, um doch noch den Ausgleich zu erzwingen? Nur das Außennetz wackelte doch der Auswärtssieg war den Düsseldorfern nicht mehr zu nehmen. Somit hatte das Team um Dolak und Kreutzer den ersten Matchpuck am Donnerstag in heimischer Halle.
Schmölz: „Die Chancenauswertung war entscheidend. Im 1. Drittel waren wir zu verhalten, zu nervös. Insgesamt waren wir die bessere Mannschaft und hätten das Spiel gewinnen müssen. Wir waren etwas verunsichert, unser Powerplay läuft dann im nächsten Match, das wir gewinnen werden.”
Ebner: „Es war ein so enges Spiel heute, der Pante war sehr gut. Die Chancenverwertung im ersten Drittel war optimal. Am Ende hat es gereicht. Ohne den Coach war es heute nicht einfach, wir machen es für Harry, der uns die ganze Saison so gut durchgeboxt hat. Unser Betreuer hatte das Handy an wegen der Geburt. Ich kann es nicht kontrollieren. Wir brauchen zwei Siege zum Weiterkommen.“
Fischbuch: „Es war definitiv viel Adrenalin heute drin. Es war ein hartes Spiel, keiner wollte die Scheibe gerne hergeben. Vor dem Tor war es auch härter. Das sind die Playoffs. Der Mirko hat uns heute im Spiel gehalten. Das Blocken der Schüsse war heute sehr wichtig. Bei meinem Tor hatte ich eine kleine Lücke entdeckt. Ohne Harry (Kreis) war es nicht einfach, wir haben für ihn gekämpft und den Sieg geholt.“
Pre-Playoff-Spiel 1, 05.04.2022
Nürnberg Ice Tigers– Düsseldorfer EG 2:3 (0:2|2:1|0:0)
Tore:
0:1 |03| Cumiskey (Ehl, D’Amigo)
0:2 |12| MacAulay (Fischbuch, Proft)
1:2 |24| Schmölz (Reimer, Welsh)
1:3 |25| Fischbuch (MacAulay, O‘Donnell) PP1
2:3 |29| Friedrich (Sheehy)
1. Drittel Statistik: 11:10 Schüsse, 9:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:6
2. Drittel Statistik: 13:14 Schüsse, 17:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 8:6
3. Drittel Statistik: 13:6 Schüsse, 9:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
Haupt-Schiedsrichter: Schrader (GER) / Bruggeman (USA)
Zuschauer: 3.479
Aufstellung:
Nürnberg: Treutle; Karrer, Parlett, Reimer, Fleischer, Schmölz, Welsh, Bender, Fox, Jahnke, Brown, Weber, Mebus, Friedrich, MacLeod, Sheehy, Pilu, Ribarik, Ustorf, Lobach.
Düsseldorf: Pantkowski; Cumiskey, Zitterbart, Eder, Barta, O’Donnell, Järvinen, Ebner, Fischbuch, MacAulay, Proft, Geitner, Trinkberger, Ehl, Svensson, D’Amigo, Bittner, Mayenschein, Fischer.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Köln/UG) Vor 14682 Zuschauern gelang den Haien ein 1:0 Erfolg über ihren Pre Play-Off Gegner Ingolstadt. Das Tor fiel in der Overtime- Beide Mannschaften schafften es nicht, trotz guter Möglichkeiten in der regulären Spielzeit ein Tor zu erzielen. Insgesamt waren die Haie das aktivere Team und gewannen letztendlich verdient. Das unentschieden nach 60 Minuten hätte für den Einzug
in die Pre Play-Offs bereits ausgereicht.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Zwei Jahre mit Zuschauerbeschränkung fand am 3. April ein Ende. 14682 Zuschauer pilgerten in die Lanxess-Arena um die Haie bei ihrem entscheidenden Spiel zur Erreichung des Pre Ply-Off Platzes zu unterstützen. Die Atmosphäre in der Halle war schon vor Beginn eine ganz andere als bei den bisherigen Heimspielen. Die Haie begannen sehr druckvoll und erspielten sich einige erste gute Chancen. Torhüter Reich auf Ingolstädter Seite verhinderte das frühe 1:0. Auch die erste Überzahl der Ingolstädter überstanden die Haie ohne nennenswerte Probleme. Wie so oft in dieser Saison wurde das Spiel ausgeglichener und auch die Ingolstädter kamen zu ersten Chancen, die Justin Pogge im Kölner zu vereiteln wusste. Da auch die Haie mit ihren Chancen nichts anzufangen wussten, ging es mit 0:0 in die Drittelpause.
Druckvoll kamen die Haie aus der Kabine, aber sió richtig zwingend war ihr Spiel nicht. In dieser Phase des Spiels sahen die Zuschauer viele ungenaue Pässe, so dass die Abwehrreihen leichtes Spiel hatten. Die erste Überzahl der Haie führte ebenfalls nicht zum Erfolg. Im Laufe das zweiten Drittels übernahmen die Ingolstädter die Initiative und drängten die Haie in ihr eigenes Drittel zuzrück. Die Kölner brachten nur noch zaghafte Befreiungsversuche zustande. Auch die zweite Überzahl der Kölner führte nicht zu einem Tor. Danach verlagert sich das Spiel wieder in das Kölner Drittel. wo es kurzt vor Schluss eine weitere Strafe für diue Kölner gab. Mit der Schlusssirene durfte dann Edwards ebenfalls in die Kühlbox.
Das letzte Drittel begannen die Kölner anderthalb Minuten lang mit einer doppelten Unterzahl. Die Ingolstädter spielten geduldig um das Kölner Tor, aber es war am Ende zu geduldig gespielt, so dass im Grunde keine Gefahr für das Kölner Tor entstand. Die Haie wurden im letzten Drittek wieder stärker und wollten unbedingt ein Tor vorlegen,um sicher in die Pre Play-Offs zu gelangen. Die Ingolstädter verteidigten ihr Tor und waren mit ihren Kontern immer gefährlich. Ein Tor für Ingolstadt und die plötzkiche Chance auf weitere Spiele wäre vertan gewesen. So lebte das Spiel im letzten Drittel von der Spannung, ob und wer noch ein Tor erzielen würde. Kurz vor Schluss gab es noch eine Strafe für Ingolstadt. Viele Schüsse kamen auf das Ingolstädter Tor, aber ein Tor wollte nicht fallen. Die letzte Spielminute verbrachten Die Haie im eigenen Drittel und versuchten den Puck an der Bande festzuspiuelen bis die Zuschauer die letzten Sekunden herunterzählten. Nach dem ersehnten Schlusspfiff fielen sich dioe Kölner in die Arme. Die Pre Play-Offs waren erreicht.
In der Overtime begannen beide Mannschaften sehr verhalten und nach 2:40 Minuten konnte Landon Ferraro seinem Gegenspieler entwischen und den Zusatzpunkt für die Haie sichern.
Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln): 0:0 ist an Drama kaaum zu überbieten. Icvh freuze mich aber dennoch, dass wir einen Weg gefunden haben auf den 10. Platz zu landen und damit weiterspielen.
Tor:
1:0 62. Ferraro (Olver)
Zuschauer 14.682
Strafen: Köln 6; Ingolstadt 6
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Krefeld/RS) Time To Say Good Bye! Das war der Tenor für das letzte Heimspiel der Krefeld Pinguine. Die PENNY DEL ist nun Geschichte für die Seidenstädter, die als erster sportlicher Absteiger seit 2006 die Liga verlassen mussten. Heute bestritt der KEV sein vorläufig letztes Match in der höchsten deutschen Eishockeyliga gegen die Adler Mannheim, die erst vor 5 Tagen drei Punkte gegen den KEV einfuhren. Bisher gingen alle drei Saisonspiele mehr oder weniger klar an die Gäste aus der Pfalz. Für das Team um Neu Coach "Wild" Bill Steward stand der Rang fünf als Play-Off-Ausgangsplatzierung seit Freitag fest.
Das vorerst letzte Krefelder Spiel in der Penny DEL endete zumindest versöhnlich mit zwei Punkten für den KEV. Lessio war der Siegtorschütze in der Verlängerung.

(Fotoquelle Ralf Schmitt) Lessio mit dem Game Winner in der Overtime
Krefeld startete auch heute mit seinen verbliebenen fünf Defendern in diese Partie. In der Offensive konnte man weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Für so manchen Crack würde es heute in der Yayla Arena ein Abschiedsspiel werden.
Mannheim begann wie gewohnt auch dank der Kaderqualität optisch sofort überlegen und erspielte sich gute Chancen. Rendulic, Wolf und Krämmer mussten aber gegen Belov im Pinguine Tor den Kürzeren ziehen bzw. fanden in ihm ihren Meister.
Auf Gegenseite scheiterte Torjäger Lessio an Adler Goalie Endraß, der heute das Vertrauen vom neuen Headcoach bekam. Offensiv brachten die Hausherren nicht viel aufs glatte Parkett. Es dauerte bis zur 7. Minute, ehe die Adler durch Szwarz in Front gingen. Den überraschenden Ausgleich markierte noch vor Drittelende Mass in der vorletzten Minute.
Nach Wiederbeginn war das gleiche Szenario zu beobachten: die Adler agierten überlegen, waren aber oft zu verspielt, um ihre Spielkontrolle in Zählbares umzumünzen. Es musste schon ein krachender Onetimer von Holzer (31.) herhalten, um erneut in Führung zu gehen. Krefeld hätte sich über eine höhere Gästeführung nicht beschweren können.
Der erneute Ausgleich für die Gastgeber resultierte aus dem Nichts und war die Folge eines der wenigen Nadelstiche in Richtung Mannheimer Gehäuse. Weiss jubelte 28 Sekunden vor der Sirene.
Auch im letzten Drittel bot sich den treuen Fans das gleiche Bild: Mannheim marschierte und die Mannen um "Neu" Coach Steward wollten hier unbedingt einen Dreier zum Abschluss mitnehmen. Die Gäste mussten jedoch in den letzten 20 Minuten höllisch auf das bewährte Konterspiel der Pinguine achten, das Igor Zahkharkin fast in Perfektion im Laufe dieser Saison seinen Jungs beibrachte.
Die Hausherren wurden mit zunehmender Spieldauer immer gefährlicher, doch man trennte sich nach regulärer Spielzeit Remis und die Overtime musste die Entscheidung bringen. Hier dauerte es lediglich 95 Sekunden, bis der KEV ein Powerplay strategisch geschickt ausspielte und Lessio, dank eines genialen Passes von Bracco, am langen Pfosten zum 3 zu 2 Siegtreffer mühelos einnetzte.
Eine Krefelder Institution, Hallen Sprecher Kristian Peters-Lach, nahm nach 18 Jahren emotional Abschied vom Pinguine Publikum, das ein vielversprechendes Transparent mit der Aufschrift „Egal in welcher Liga, wir kommen wieder“ illustrierte.
Der "Abstieg" des KEV geriet zur Nebensache, zumal in dieser Angelegenheit das letzte Wort nicht gesprochen scheint. Die Chefetage der Pinguine beabsichtigt nämlich den Abstieg auf Grund von Wettbewerbsverzerrung per Klage anzufechten. Ob und inwieweit dieser Schachzug, vor einem sportlichen Gericht der DEL oder vor einer Zivilkammer, Erfolg haben kann, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Die Anwälte sind auf jeden Fall gewappnet und haben sich der Angelegenheit bereits angenommen. Am Niederrhein wird über den Sommer bestimmt keine Langeweile aufkommen!
Positiv ist immerhin hervorzuheben, dass die Krefeld Pinguine die Robert Müller Fair Play Wertung klar für sich entschieden mit nur 383 Strafminuten in dieser denkwürdigen Spielzeit.
Spiel vom 03.04.2022
Krefeld Pinguine - Adler Mannheim 3:2 n.V. (1:1|1:1|0:0|1:0)
Scorer:
0:1 |07| Szwarz (Krämmer)
1:1 |19| Mass (Bracco, Tiffels)
1:2 |31| Holzer (Lehtivuori, Szwarz)
2:2 |40| Weiss (Hänggi, Kulda)
3:2 |62| Lessio (Sabolic, Bracco) PP1
Zuschauer: 4318
Strafen: Krefeld 10 Minuten, Mannheim 16 Minuten
Hauptschiedsrichter: Lasse Kopitz, Stephen Reneau
Linienrichter: Kai Jürgens, Patrick Laguzow
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Straubing Tigers sichern sich mit einem eindrucksvollen Auftritt gegen den deutschen Meister Berlin, das Heimrecht im Viertelfinale der Playoffs. Straubing überstand die Anfangsoffensive und spielte über weite Strecken cleveres Eishockey. Taktisch sowie diszipliniert konnten sie die Eisbären immer wieder aus ihrem Konzept bringen. Die Tore fielen zum richtigen und wichtigen Zeitpunkt. Nun haben die Niederbayern zum ersten Mal in ihrer DEL-Geschichte Heimrecht im Viertelfinale. Gegner am 10.April sind die Adler Mannheim.

(Foto: Citypress) Immer einen Schritt schneller waren die Tigers
Spielverlauf:
Der Verlauf des Spiels war nach dem ersten Abschnitt etwas auf den Kopf gestellt. Die Gäste begannen druckvoll mit schnellen Kombinationen und dem direkten Weg zum Tor. Selten sieht man beim deutschen Meister, dass gleich zwei hundertprozentige Chancen durch White und Boychuk vergeben werden.
Auch das Powerplay funktionierte mäßig. Ganz anders die Tigers. Lauern, spekulieren und Abfahrt war die Devise. So machten die Tigers aus einem Minimum das Maximum. Zuerst bei fünf gegen fünf und dann ein über sieben Stationen heraus gespieltes Tor im Powerplay brachte eine komfortable Führung ein.
Sandro Schönberger: “Ich habe spekuliert auf den langen Pass und Marcel hat mich gut bedient. Die Eisbären bekommen zu viele Chancen von uns. Wir müssen jetzt hinten konzentrierter agieren, denn wir wollen unbedingt den vierten Platz erreichen und werden uns jetzt noch zwei Drittel voll reinhängen.”
Die Gäste taten sich zunehmend schwerer. Straubing erhöhte die Pace und gewann mehr Zweikämpfe. Berlin konnte kaum noch einen Stich in der so wichtigen neutralen Zone machen. Nach einem weiteren Treffer der Tigers, der das Ergebnis immer deutlicher werden ließ, wurde es unangenehm.
Berlin wollte die Tigers aus dem Konzept bringen und sie gingen es mit teils übertriebener Härte an. Es begann mit einem nicht geahndeten Foul von Müller, bis es dann nach einige Nicklichkeiten sogar Benedikt Kohl zu bunt wurde und der Kevin Clark rasch in die Schranken wies. Im Anschluss ließ Manning, Veilleux ins Leere laufen und der fand sich für 10 Minuten auf der Strafbank wieder.
Kai Wissmann: “Wir hatten einen schweren Start, machen unsere Chancen nicht und verlieren zu oft den Puck in der neutralen Zone. Wir müssen versuchen, in das Spiel zurückzukommen und kompakter spielen."
Straubing gab im letzten Abschnitt für kurze Zeit die Kontrolle an die Gäste ab und die agierten schneller und cleverer. Die Tigers konnten aber dem Druck wieder standhalten und sich aus der Umklammerung befreien. Am Ende machten sie den Deckel drauf und konnten frei weg mit den Fans eine Party feiern.
Denn der nicht für möglich gehaltene vierte Platz kann ihnen niemand mehr nehmen. Nun ist es auch klar, dass man in den Playoffs gegen die Adler Mannheim Heimrecht hat. Die werden Seite ein paar Tagen von einem alten bekannten trainiert.
Bill Stewart wird mit den Adlern wieder an die Donau zurückkehren, die kurz vor den Playoffs einen Trainerwechsel vollzogen haben. Dieser Erfolg dürfte bei den Tigers einen Run auf die Karten auslösen, denn zwei Heimspiele sind ihnen sicher. Am 10. April wird es dann am Pulverturm zu Spiel eins kommen.

(Foto: Citypress) Kapitän Sandro Schönberger erzielte heute seinen 16. Saisontreffer
Stimmen zum Spiel:
Tom Pokel (Straubing): “Wir waren etwas enttäuscht von dem Spiel in Iserlohn, aber wir hatten es heute selber in unserer Hand. Nach der Führung haben wir etwas runtergeschaltet und so etwas nützt Berlin natürlich sofort aus. Ich bin aber unheimlich stolz auf die Mannschaft. Jeder hat seinen Anteil. Die Saison hatte Höhen und Tiefen, aber wir sind immer drangeblieben. Seit November haben wir einfaches Eishockey gespielt und das eine Kapitel ist zu Ende und mit den Playoffs beginnt ein neues. Wir sind bereit.”
Jonas Müller (Berlin): "Wir sind zu spät ins Spiel gekommen, waren von Anfang an nicht da und hätten unsere Chancen besser nutzen müssen. Straubing war da eiskalt und hat das Spiel verdient gewonnen. Wir waren einfach allgemein von unserem nächsten Mitspieler zu weit weg und müssen da wieder enger zusammenrücken.”
Torfolge:
1:0 (7.) - Akeson holte sich nochmal die Scheibe an der blauen Linie, zog ab und Mike Connolly hielt den Schläger entscheidend dazwischen zur Führung. 2:0 (17.) - Die wurde dann durch Sandro Schönberger ausgebaut. Brandt schickte seinen Teamkollegen mit einem Steilpass auf die Reise und der blieb eiskalt vor Ancicka.
3:0 (19.) - Noch hatten die Tigers hunger. Eine tolle Kombination über sieben Stationen vollendete Travis St.Denis. 4:0 (33.) - Zimmermann scheiterte zuerst bei einem Break, wurde dann aber nicht angegriffen. Seinen Schuss, fälschte Yannik Valenti ab und erzielte seinen ersten Treffer in der DEL.
4:1 (45.) - Jonas Müller leitete den Angriff ein und konnte dann vor dem Tor den Abpraller zum Anschlusstreffer nutzen. 4:2 (47.) Eine Einzelaktion von Routinier Frans Nielsen brachte die Eisbären wieder näher ran. Von den Tigers fühlten sich aber auch nur wenige für ihn zuständig.
5:2 (51.) Tyler Leier nutzte die unkoordinierte Abwehrarbeit der Eisbären und brachte die Vorentscheidung mit einem verdeckten Weitschuss. 5:3 (57.) - Sebastian Streu konnte im Slot unbedrängt noch einmal verkürzen, was aber nicht mehr als Ergebniskosmetik war.
6:3 (59.) - Berlin nahm den Torhüter als letzte Option vom Eis, bekam aber erneut die Quittung von Tyler Leier, der ins leere Tor zum Endstand traf.
Spiel vom 01.04.2022
Straubing Tigers - Eisbären Berlin: 6:3 (3:0 | 1:0 | 2:3)
Tore:
1:0 |07.| Connolly (Akeson)
2:0 |17.| Schönberger (Brandt
3:0 |19.| St.Denis (Connolly, Akeson) - PP 1
4:0 |33.| Valenti (Zimmermann, Balisy)
4:1 |45.| Müller (White, Wissmann)
4:2 |47.| Nielsen (Geibel)
5:2 |51.| Leier (Manning, Balisy)
5:3 |57.| Streu (Mik, Bassler)
6:3 |59.| Leier (St.Denis) - EN
Schiedsrichter: Kopitz / Reneau / Hofer / Schwenk
Strafzeiten: Straubing 14 - Berlin 14 + 10 für Veilleux
Zuschauer: 4.574
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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DEB-Nachwuchs (Landshut/Kaufbeuren/PM) Die U18-Weltmeisterschaft der Eishockey-Junioren wird vom 23. April bis 01. Mai 2022 in Landshut und Kaufbeuren ausgespielt. Statt der ursprünglich geplanten zehn, werden nun acht Teams in zwei, neu gesetzten, Gruppen um den Weltmeistertitel kämpfen.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Das Team von U18-Bundestrainer Alexander Dück trifft demzufolge in Gruppe A in Landshut auf Titelverteidiger Kanada, Rekord-Titelträger USA und Nachbarland Tschechien. In Gruppe B stehen sich Finnland, Schweden, die Schweiz und Lettland gegenüber.
Der Turnierverlauf wird nach der Gruppenphase angepasst und es wird ein Viertelfinale eingeführt in dem die Gruppen über Kreuz die Halbfinalteilnehmer ausspielen. Am Wochenende 30. April/01. Mai 2022 werden in Landshut dann jeweils die Halbfinal- und Finalspiele ausgetragen. Aufgrund der zwei freien Plätze in der Top Division wird es bei dieser U18-WM keinen Absteiger geben.
Der Ticketvorverkauf für das Turnier startet am 01. April 2022 über das DEB-Ticketportal (https://www.deb-online.de/tickets).
Die Gruppen
Gruppe A (Fanatec Arena Landshut): Kanada (1. nach Setzliste/Can), USA (4), Tschechien (5/CZE), Deutschland (8/GER)
Gruppe B (Erdgas Schwaben Arena Kaufbeuren): Schweden (2/SWE), Finnland (3/FIN), Schweiz (6/SUI), Lettland (7/LAT)
Der Spielplan : https://www.deb-online.de/wp-content/uploads/2022/03/IIHF-U18-WM-Spielplan.pdf
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.
DEB-Nationalmannschaft (PM) Bundestrainer Toni Söderholm bleibt langfristig hauptverantwortlich für die Nationalmannschaft der Männer beim Deutschen Eishockey-Bund e. V. (DEB). Der 43-jährige Finne verlängerte seinen Vertrag um vier Jahre bis 2026.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
DEB-Präsident Franz Reindl: „Das ist eine richtungsweisende und für den DEB sportlich, aber auch darüber hinaus, extrem wichtige Personalentscheidung. Wir freuen uns darauf, die mit Toni Söderholm begonnene Mission im olympischen Zyklus fortzuführen. Er ist ein allseits respektierter, anerkannter Trainer, mit dem unsere Nationalspieler zielgerichtet zusammenarbeiten.“
Bundestrainer Toni Söderholm: „Ich freue mich über das Vertrauen und die weitere Zusammenarbeit. Unsere Konzentration gilt jetzt der WM-Vorbereitung und der Weltmeisterschaft in Helsinki. Wir wollen die nächsten Schritte mit dem deutschen Eishockey gehen.”
DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Mit Toni Söderholm konnten wir die Entwicklung der Nationalmannschaft fortsetzen. Wir werden diesen eingeschlagenen Weg weitergehen. Ich freue mich persönlich sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“
Söderholm ist seit 01. Januar 2019 verantwortlich für die DEB-Auswahl. Bei seiner ersten Weltmeisterschaft 2019 qualifizierte sich das Team für das Viertelfinale und wurde am Ende Sechster. 2021 dann folgte der Einzug ins Halbfinale und am Ende Rang 4. 2021 gewann das DEB-Team mit ihm den Deutschland-Cup.
Als Spieler nahm er selbst dreimal mit Finnland an Weltmeisterschaften teil und gewann dabei 2007 die Silbermedaille mit der Auswahl seines Heimatlandes.
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Nach dem ersten deutlichen Sieg der Adler nach dem Trainerwechsel gegen Krefeld, stand heute mit Wolfsburg eines der aktuellen Top Teams in der Arena als Gegner auf dem Eis. Die Wolfsburger wollten natürlich den zweiten Tabellenrang verteidigen und hatten nur 3 Niederlagen in den letzten 10 Spielen. Der Gastgeber dagegen steht im Fernduell mit Straubing um Platz vier unter Druck, um sich doch noch das Heimrecht für die erste Playoff Runde zu holen.

( Foto City-press )
Schon früh in der Begegnung musste Endras gegen Möser seine Fanghand auspacken, um den Rückstand zu verhindern. Wolfsburg begann stark und schoss Endras in den ersten Spielminuten förmlich warm. Neun zu Null Schüsse hieß es für die Gäste nach acht gespielten Minuten. Der erste Schuss von Torjäger Rendulic war so etwas wie ein Startschuss der Adler. Nun nahm auch Mannheim am Spiel teil und hatte eine kleine Druckphase. Schon der zweite Torschuss landete im Netz. Holzer zog mit dem Puck nach innen und traf per Handgelenkschuss zur etwas überraschenden Führung. Die Grizzlys antworteten mit wütenden Angriffen, doch die Adler waren nun wesentlich besser und konzentrierte im Spiel. Nur wenige Schüsse fanden den Weg bis zu Endras hindurch. Spielerisch war es Mannheim nun möglich gleichwertig zu agieren, allerdings ohne Torchancen zu kreieren. Erst Melart 135 Sekunden vor der Pause konnte den dritten Torschuss auf Strahlmeier anbringen. Der Club aus der Autostadt zeigte wieso sie auf Platz zwei standen und hatten die Partie bis auf den Gegentreffer im Griff. Dennoch ging es mit einem Rückstand in die erste Pause.
Auch im zweiten Drittel kamen die Gäste besser aus der Kabine, wurden dann aber von einer Strafe jäh gestoppt, so dass die Kurpfälzer zu ihrem ersten Powerplay kamen. Die Überzahl verstrich ohne großartige Gelegenheiten. Mannheim tat sich nach wie vor schwer. Mit der kompakten Spielweise in der neutralen Zone, war es schwer für Bill Stewarts Team mit entsprechendem Tempo in die gegnerische Zone zu kommen. In der 26. Spielminute hatten Eisenschmid und Wohlgemuth bei einem zwei auf eins Konter die große Gelegenheit auf den zweiten Treffer, den Strahlmeier mit einer großartigen Parade verhinderte. Endras auf der anderen Seite war immer wieder bei diversen Schüssen gefordert, welche sich allerdings nicht als große Herausforderung bewiesen. Das Schussverhältnis zur Mitte des Spieles betrug 21 zu 9 für die Gäste aus dem Norden. Die nächste Gelegenheit durch Endelund bei einer zwei gegen eins Gelegenheit wurde ebenfalls vergeben. Plötzlich fiel der Ausgleichstreffer. Gaudet bekam im hohen Slot den Puck von Machacek, nachdem Bittner in der Ecke den Puck von Reul eroberte. Gaudet zog direkt ab und überwand so Endras zum 1:1. Zum Abschluss des Drittel gab es noch einmal ein Powerplay für die Grizzlys. Zunächst war es Holzer der in Unterzahl an Strahlmeier scheiterte ehe Endras einige Male Sekunden vor dem Ende gegen Fauser und Gaudet gefordert war.
Zu Beginn des dritten Drittels war auf beiden Seiten das körperspiel im Vordergrund, wodurch das Spiel etwas litt, da viele Scheibenverluste das Bild prägten. Die erste Gelegenheit tat sich nach einem Schuss von Larkin auf, als der Puck im Torraum nach der Strahlmeier Parade frei liegen blieb, jedoch kein Adler Spieler dem Puck den entscheidenden Stoß ins Tor geben konnte ehe Strahlmeier den Puck schlussendlich sicherte. Kurz darauf vergaben Fauser und DeSousa erneut eine gute zwei gegen eins Situation. Dennoch gab es immerhin ein weiteres Powerplay für die Gäste, welches wieder vergeben wurde. Das Spiel war in dieser Phase etwas offener als in den vergangen beiden Dritteln. Die Intensität nahm gegen Ende des Spieles immer mehr zu was der Stimmung in der Arena nicht schadete. Neun Minuten vor dem Ende gab es für 101 Sekunden eine doppelte Überzahl für die Adler Mannheim. Dawes, Iskhakov, Plachta, Melart und Lehtivuori vergaben zunächst. Am Ende war es der junge Iskhakov, der aus dem Gewühl heraus die Scheibe über die Linie brachte. Alles noch bei 5 auf 3. Kurz danach gab es erneut eine Strafe gegen die Grizzlys. Erneut hieß es 5 gegen 3 und wieder nutzten die Gastgeber die Möglichkeit. Rendulic zog in bekannter Manier nach Bullygewinn ab und der Puck schlug im Netz ein. Obwohl Wolfsburg über lange Strecken des Spieles die bessere Mannschaft war, lagen sie durch diverse Strafen nun mit 1:3 in Rückstand. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Mike Stewart seinen Torhüter vom Eis, um das Unmögliche möglich zu machen. Nur Sekunden später schoss Plachta von der eigenen blauen Linie das 4:1 ins leere Tor. In den letzten Sekunden der Partie geschah nichts mehr, so dass Mannheim zwar die drei Punkte einsackte aber durch den zeitgleichen Sieg der Straubing Tigers keine Chance mehr auf Platz 4 hat.
Tore
1:0 Holzer (Szwarz, Krämmer)
1:1 Gaudet (Machacek, Bittner)
2:1 Iskhakov (Desjardins, Lehtivuori) PP
3:1 Rendulic (Melart, Dawes) PP
4:1 Plachta EN
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG) In der Saturn-Arena empfingen die Panther aus Ingolstadt nur 24 Stunden nach dem ersten Auftritt erneut die Steelers aus Bietigheim zum Back-to-Back Nachholspiel des 35. Spieltages. Ingolstadt befand sich tabellarisch auf Rang 8 knapp hinter Nürnberg, und Bietigheim war im Punktequotient nur marginal besser als Köln im Kampf um Platz 10. Sollte heute Bietigheim einen Zähler holen, hätten sowohl Köln als auch die Steelers den exakt gleichen Quotienten. Beide Teams, Ingolstadt und Bietigheim hatten noch drei Spiele zu absolvieren, was die heutige Begegnung wieder sehr spannend machte.
Schließlich zwang Ingolstadt die Steelers aus Bietigheim erneut in die Knie und feierte seinen zweiten Heimsieg innerhalb von 24 Stunden.

(Fotoquelle Jürgen Meyer) McGauley war ein emsiger Aktivposten im Match und fühlte sich zwischenzeitlich in der Paradereihe mit Simpson und Feser sichtlich wohl
Ingolstadt zeigte im ersten Aufeinandertreffen gegen den Aufsteiger die erwartete Reaktion nach der herben Pleite in München auch dank großartiger Reflexe seines Goalies Danny Taylor. Die Panther mussten unbedingt versuchen, von der Strafbank fernzubleiben und von Beginn an mit voller Konzentration zu agieren, um diszipliniert und möglichst fehlerfrei in die Partie zu starten. Der 17-jährige Youngster und Talent Hübner war heute mit von der Partie, wohingegen Bodie nicht mitwirken konnte.
Quaas: „Ich will so gut es geht dem Team helfen. Wir hatten ein kleines Formtief, spielen aber nun wesentlich besser. Beim Pass habe ich die Optionen ausgelotet, dann Simpson gesehen und ihm zugespielt. Es war wichtig gestern über 60 min. gut gespielt zu haben, wir haben die richtige Reaktion gezeigt. Das Heimrecht wäre sehr wichtig in den Playoffs, vor allem vor den Fans ist es immer besser. Wir müssen defensiv gut spielen und im eigenen Slot aufpassen.“
Bietigheim bekam heute Abend gleich die Gelegenheit zur schnellen Revanche nach der gestrigen Niederlage an gleicher Stätte. Die Steelers benötigten weiterhin dringend Punkte, um doch noch den Platz 10 für die Pre-Playoff Qualifikation fix zu machen. Hier führten sie ein spannendes Fernduell mit den Kölner Haien, die auch heute wieder aus der Ferne zuschauten und am Freitag den Showdown im Ellental zu bewältigen hatten. Heute bekam Aittokallio wieder die Möglichkeit, das Tor zu hüten; das war die einzige Änderung zu gestern im Line Up.
Sheen: „Yes, it is a huge effort to reach the pre playoffs, we want to accomplish that and get those points. Then let’s see what happens. Every player goes through those scoring stretches. I always try to find other ways to win with the team. Right now, I am not concerning about where to play next year right now. I want to push the steelers to reach the playoffs. Yesterday, the match had some playoff character. We had chances to tie it up, tonight we need to focus on the defense and some details.“
Feser mit Doppelpack bringt knappe Führung für die Panther
Nach der ersten Chance durch einen abgefälschten Schuss von Preibisch auf Zuspiel von Braun markierte nach nur 28 Sekunden Ingolstadt durch Feser die schnelle Führung. Die Panther kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und übten gleich viel Druck auf Aittokallio aus. Kochs Querpass erreichte dann den Abnehmer nicht ganz und Simpson übte einen unnötigen, weil viel zu harten Check gegen Jaspers aus, was objektiv betrachtet nur zu einer kleinen Strafe führte, die im Videostudium manifestiert wurde. Top Torjäger Sheen markierte in gewohnt souveräner Manier in der 5. Spielminute den Ausgleich in diesem ersten Powerplay. Es war bereits sein 39. DEL Treffer, Chapeau!
Hauner bei Bietigheim musste dann wegen Schlägerwurf in die Kühlbox und die Hausherren nutzten dies sogleich in Person von DeFazio in der 6. Spielminute zur erneuten Führung aus. Der Torschütze staubte goldrichtig im Slot ab. Die Gastgeber waren heute sehr aggressiv unterwegs und zeigten mehr Biss als gestern. Höfflins Solo nach dem Powerbreak war sehenswert und Soramies konnte beinahe einen Steelers Fehler beim Aufbau nutzen.
Prommersberger demonstrierte seine Qualitäten in der Offensivzone der Panther. Bourque musste dann wegen unsportlichen Verhaltens eine 10-minütige Disziplinarstrafe absitzen. Schon wieder offenbarten sich diese Disziplinlosigkeiten bei den Hausherren; dies mussten sich schleunigst abstellen. Es wurde aber letztlich 4 gegen 4 weitergespielt und die heimischen Fans hatten schon den Jubelschrei auf den Lippen, doch Warsofsky blieb am Pfosten hängen, sonst hätte er die auf der Linie trudelnde Scheibe locker eingeschoben. Großes Glück für die Gäste.
Die Fäuste flogen auch schon früh in dieser Partie, es war Feuer in der Begegnung. In der 17. Spielminute glich Bietigheim erneut aus, der Torschütze war Naud, der schon am Vorabend erfolgreich war. Es hagelte weiterhin Strafen auf beiden Seiten, Ingolstadt war kurzzeitig mit zwei Mann mehr auf dem Eis, konnte dies jedoch nicht ummünzen. Auch das restliche einfache Powerplay lief erst schleppend an, wurde dann aber kurz vor Ablauf der Strafe doch noch veredelt durch Feser, der seinen Doppelpack schnürte.
Damit ging Ingolstadt zum dritten Mal in Führung und das Endergebnis vom gestrigen Abend war fast schon erreicht. Die Schiedsrichter hatten ihre liebe Mühe mit den Aktionen beider Mannschaften und mussten aufpassen, dass ihnen das Spiel nicht entgleitet. Es wurde sehr dreckig und nicklig agiert auf dem Eis, der Playoff Charakter war offensichtlich.
Feser: „Both teams compete hard. We got to keep going, for a back to back game it is somehow typical due to bad luck for the other team. The compete level is there but we have to reduce powerplay situations for them.“
Ingolstadt baut Führung auf zwei Tore aus, Naud verkürzt spät
Im Mittelabschnitt wurden die gezeigten Emotionen bestimmt weiter hochgehalten. Es war interessant zu beobachten, ob die Schiedsrichter ihre bisherige Linie beibehalten würden. Sheen hatte mit seinem Bauerntrick scheinbar getroffen, so war zumindest seine Reaktion zu deuten. Nach schneller Analyse war klar, dass der Puck nicht hinter der Linie war. Headcoach Naud beorderte nun McCollum ins Gehäuse, der bei Ingolstädter Überzahl gleich mal hinter sich greifen musste, denn Warsofsky hämmerte in der 25. Spielminute unhaltbar ein.
Es gab weiterhin diverse Wortgefechte einzelner Akteure, doch es war bei weitem nicht mehr so hitzig wie in Drittel Nummer 1. Trotzdem wurden von beiden Teams kontinuierlich Strafminuten gesammelt. Beide Mannschaften erspielten sich ihre hochkarätigen Chancen. Hauner zimmerte die Scheibe dann an die Latte und Simpson marschierte auf McCollum zu, blieb jedoch ohne Fortune. Bourque kehrte inzwischen wieder auf das Eis zurück nach seiner langen Session auf der Strafbank. McCollum erwies sich nun als der Fels in der Brandung und hielt sein Team im Spiel.
Mittlerweile waren die Panther die spielbestimmende Mannschaft, welche den Steelers kaum Zeit zum Verschnaufen und zur Entlastung gewährte. Der fünfte Treffer für die Hausherren lag förmlich in der Luft. McGauley hätte fast sein Tor gegen seinen ehemaligen Teamkollegen McCollum erzielt. Bietigheim schien etwas von der Rolle zu sein, konnte das Tempo nicht mithalten und Ingolstadt zauberte sich durch die Verteidigung der Gäste, manchmal auch etwas zu verspielt. Simpson vergab dann eine fast sichere Gelegenheit mutterseelenalleine vor dem Gehäuse.
Die fahrlässige Chancenverwertung könnte sich vielleicht rächen. MacGauley agierte nun in der Simpson Reihe, wohingegen Bourque von Shedden in die vierte Reihe zurückgestuft wurde. Tatsächlich freute sich Neustürmer Naud über seinen heutigen zweiten Treffer in der 19. Spielminute und brachte seine Farben ins Match zurück. Dieser Anschlusstreffer kam etwas aus dem Nichts, weil Ingolstadt zu dominierend war im Mittelabschnitt.
Naud: „Ich freue mich über die 2 Treffer. Es hat Playoff Spiel Atmosphäre, es ist ein sehr intensives Spiel, Ingolstadt hat viel Druck gemacht, aber wir geben nicht auf, es kann noch viel passieren. Wir müssen unser Steelers Eishockey zeigen, konsequent aufs Tor gehen und hart arbeiten.“
Kochs Riecher besiegelt Niederlage der Steelers
Spannung im Schlussabschnitt: Bietigheim würde bestimmt alles in die Waagschale werfen, um Punkte heute mitzunehmen und nicht auf Rang 12 abzurutschen und dann den identischen Punktequotienten wie Köln aufzuweisen. Ihr punktbester Verteidiger Smereck wollte es dann wissen mit seinem Distanzschuss. Hauner und Naud hatten dann eine große Doppelchance auf dem Schläger, doch Taylors Kufe und ein Block eines Verteidigers verhinderten den Ausgleich. Die ersten 5 Minuten gehörten ganz klar den Gästen, die enorm druckvoll vorgingen.
Bourque kehrte nun wieder in die Simpson Feser Formation zurück, doch die Panther gerieten nun arg ins Schwimmen. Die Steelers erarbeiteten sich Chance um Chance. Trotzdem gelang den Hausherren in der 46. Spielminute der fünfte Treffer in Person von Koch, der den Puck vom Innenpfosten am Ende hinter die Linie stupste. Höfflin wollte sofort nachlegen, scheiterte aber am aufmerksamen McCollum.
Hatten die Gäste vom Ellental noch die Kraftreserven, um eine Schluss Offensive einzuläuten? Flaake vergab eine Top Gelegenheit zur wohl endgültigen Entscheidung. Die Steelers ließen sich nicht beeindrucken und blieben im Vorwärtsgang und haderten auch mit ihren vielen guten Chancen. Insbesondere Prommersberger war ein Aktivposten und auf der Gegenseite parierte McCollum den Schuss von Bourque. Ingolstadt versteifte sich nunmehr auf die Defensive, hatte aber des Öfteren Probleme, die Scheibe vom eigenen Tor fernzuhalten. Der Puck wurde meistens nur aus der eigenen Zone heraus gechipt.
Hauners Versuch blieb in der Fanghand von Taylor hängen. Im Konter hatte Aubry Pech bei seinem Abschluss. Die Gastgeber wollten kein Risiko mehr eingehen und den zwei Tore Vorsprung über die Zeit retten. Die Sekunden verrannen und schließlich gewannen die Panther auch das zweite Heimspiel gegen den Aufsteiger, der nun den Showdown am Freitag gegen den direkten Konkurrenten aus Köln zu bestreiten hatte.
Jasper: „They capitalized on their powerplay and the special teams were decisive. We had our chances but could not use them. We have the big one against cologne and try to get points vs Berlin. It was a hard hit versus my head, in fact a dangerous hit. The refs decided only 2 minutes, which I don’t understand.“
Koch: „It was an intense game from the start. It is always nice to get 3 points. Our line creates energy and I was lucky with my goal. It is playoff intensity now.“
35. Spieltag: DEL Spiel vom 30.03.2022
ERC Ingolstadt – Bietigheim Steelers 5:3 (3:2|1:1|1:0)
Tore:
1:0 |01| Feser (Simpson, Wagner)
1:1 |05| Sheen (Ranford, Stretch) PP1
2:1 |07| DeFazio (Bourque, Simpson) PP1
2:2 |17| Naud (Sheen)
3:2 |19| Feser (Warsofsky, DeFazio) PP1
4:2 |25| Warsofsky (Simpson) PP1
4:3 |39| Naud (Schule, Weiß)
5:3 |46| Koch (Henriquez-Morales, Gnyp)
1. Drittel Statistik: 12:8 Schüsse, 13:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 16:8
2. Drittel Statistik: 10:4 Schüsse, 10:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
3. Drittel Statistik: 10:14 Schüsse, 13:17 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Hauptschiedsrichter: Rohatsch (GER) / Bruggeman (USA)
Zuschauer: 2969
Aufstellung:
Ingolstadt: Taylor; Quaas, Hüttl, Bourque Feser, Simpson, Warsofsky, Wagner, Soramies, Pietta, Höfflin, Gnyp, Jobke, DeFazio, Aubry, Flaake, Hübner, Koch, McGauley, Henriquez-Morales.
Bietigheim: Aittokallio/McCollum, Prommersberger, Smereck, Sheen, Stretch, Jasper, Renner, Braun, Ranford, McKnight, Preibisch, Kojo, Schule, Naud, Weiß, Hauner, Martinovic, Kneisler, Schoofs, Kuqi.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de