Wolfsburg ringt Bremerhaven in Spiel 5 mit 2:0 nieder – 2. Shutout für Strahlmeier in der Serie

 

PENNY-DEL (Wolfsburg/HG)  In der Eis Arena zu Wolfsburg empfingen die Grizzlys die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zum alles entscheidenden Spiel 5 der hart umkämpften Viertelfinalserie dieser beiden Mannschaften. Bremerhaven egalisierte die 2 zu 0 Führung von Wolfsburg und wollte nach dem Auswärtserfolg vor 4 Tagen erneut groß auftrumpfen und sogar nach den Sternen greifen. Die Truppe um Coach Stewart war gewarnt ob der kürzlich eindrucksvoll unter Beweis gestellten Kämpfer- und Comeback Qualitäten der Gäste. Playoff Herz, was willst du mehr!

Schließlich bezwang Wolfsburg in einem packenden Krimi aufopferungsvoll kämpfende Bremerhavener mit 2 zu 0 dank eines Geniestreichs von Gaudet und dem feinen Lupfer von Machacek kurz vor Schluss. Bremerhaven legte alles rein und Wolfsburg verdiente sich ein Sonderlob für seine ausgezeichnete Verteidigungsarbeit, die letztlich in den zweiten Shutout für Strahlmeier, den Goalie des Jahres mündete.

Wolfsburg spielt im Halbfinale gegen München. Am Mittwoch findet Spiel 1 in der Landeshauptstadt statt.

 

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(Fotoquelle: Citypress)

 


Die Grizzlys Wolfsburg vergaben bereits zwei Match Pucks in dieser Serie und standen nun vor heimischer Kulisse unter Druck, den Deckel zu machen zu müssen. Sie waren zum Siegen verdammt, zu dominant traten sie in den ersten beiden Partien auf. Man durfte gespannt sein, ob sich der bärenstarke Archibald schließlich doch als das Playoff Monster für die Gäste erweisen würde. Bisher traf der Stürmer in allen Begegnungen. Urgestein Sebastian Furchner verfolgte diese richtungsweisende Partie noch vom Krankenstand aus und war besonders angespannt, zumal er unbedingt noch mit seinen Farben einen Titel zelebrieren wollte.

 

Fauser: „Es ist eine Mischung aus allen, man stellt sich darauf ein, die Dinge besser zu machen. Wer mehr Zweikämpfe gewinnt, wer den stärkeren Willen hat, das wird entscheidend sein. Letztes Mal waren wir nicht nah genug dran, haben gut zurückgekämpft. Die Overtime ist oft glücklich. Wir haben zu viel Raum gelassen die letzten beiden Spiele, das müssen wir heute besser machen.“

 

Bremerhaven schaffte quasi den österlichen, sportlichen Turnaround, nachdem das Team um Headcoach Popiesch fast schon hoffnungslos in der Serie zurücklag. Die Fischtown Pinguins setzten aber in Spiel 3 in Wolfsburg ein dickes Ausrufezeichen und wollten an diese starke Performance heute Abend nahtlos anknüpfen, zumal das Momentum nun ganz klar auf ihrer Seite lag dank des kürzlich erzwungenen geduldigen Overtimeerfolges. Matchwinner Bruggisser war heute sicher bis in die Haarspitzen motiviert, wenn es gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber ging. Ziga Jeglic leistete auch heute hinter der Bande seinen wertvollen mentalen Support.

 

Moore: “In the meantime, we got to know each other very well over the season and especially in the playoffs. The individual battles will be important, we play as a team and take whatever comes our way. We play the way we can and see what will happen. We still believe in ourselves regarding our powerplay. We help each other and are excited for the battle. It would be amazing to turn this series and to play in front of our great fans.“

 

Gaudets Geniestreich bringt Wolfsburg in Front

 

Bei prächtiger Kulisse war es heute Nachmittag angerichtet für ein grandioses Entscheidungsspiel um den Einzug in das Halbfinale. Wolfsburg war bekannt viel zu schießen, aber Bremerhaven schaffte es in den letzten beiden Partien, den Gegentorschnitt erheblich zu drücken und ihre eng gezogene Box vor Franzreb gut zu positionieren. Hier versuchten die Grizzlys bessere Antworten zu finden, um heute entscheidend vorne zu liegen.

 

In der 06. Spielminute packte Gaudet einen genialen Move aus, verlud einen Bremerhavener Verteidiger und düpierte Franzreb zum ersten Mal. Pfohl wollte dann die Scheibe seitlich unter die Latte zirkeln. Auf der Gegenseite probierte es Bruggisser mit der Rückhand.

 

Bremerhaven mit seinem ersten Powerplay, aber die Grizzlys nahmen viele Sekunden von der Uhr mit eigenen Angriffen. Das Überzahlspiel der Fischtowns ist definitiv noch ausbaufähig in dieser Serie. Urbas Schuss erwies sich als brandgefährlich. Die rasante Begegnung war auf einem hohen Niveau, es wurde geradlinig und zielstrebig von beiden Seiten agiert. Defender Alber musste dann in die Kabine, es lag wohl eine Verletzung nach einem vorherigen Check vor. Dies wäre schon eine erhebliche Schwächung für die Gäste. Gottseidank kehrte Alber noch vor Drittelende aufs Eis zurück.

 

Friesen versuchte dann den Bauerntrick, nachdem Strahlmeier prallen ließ. Dies war die beste Gelegenheit für die Gäste bisher. Dann brannte es erneut lichterloh vor Franzreb. Melchioris Distanzhammer wurde eine sichere Beute vom Gäste Goalie. Wolfsburg übte enormen Druck aus und wirkte frischer und agiler, was vor allem auch am starten Forechecking lag.  Die Hausherren nahmen einen verdienten, hauchdünnen Vorsprung mit in die Kabine.

 

Gaudet: “We keep coming, it is always important to get the first goal. There is still a lot of time to play, but we won’t stop.”

 

Fliegauf (Sportdirektor): ”Man hat Puls, es wäre schlimm, wenn es anders wäre. Es ist eine prickelnde Situation für uns. Im 3. Spiel gab es zu viele Fehler und wir haben falsche Entscheidungen getroffen. Im 4. Match haben wir es gut gemacht nach dem Rückstand, aber dann gab es den lucky bounce. Das Tor wurde mit den gewonnenen Zweikämpfen hinten schon erzwungen. Furchners Verletzung war ein Schockmoment für alle, aber er ist sehr positiv, ist beim Training präsent. Es geht ihm von Tag zu Tag besser, er will zurückkommen, er ist nicht ganz weit weg.”

 

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(Fotoquelle: Citypress)  Sebastian Furchner war stets präsent in der Eis Arena

 

Bremerhaven drängt vehement auf den Ausgleich

 

Bremerhaven war noch auf der Suche nach den besten Schusspositionen und startete im Mittelabschnitt deutlich aktiver mit brandgefährlichen Vorstößen. Mittlerweile sorgten die Pinguins für mehr Verkehr vor dem Gehäuse und drehten binnen weniger Minuten das Schussverhältnis zu ihren Gunsten. Die von Popiesch sicherlich geforderte Reaktion fand jedenfalls sichtbar statt. Verlic scheiterte knapp vor Strahlmeier. Die Gäste spekulierten nun mehr auf den langen Pass oder eine schnelle Seitenverlagerung. Verlic und Urbas wirbelten nun die Grizzlys gehörig durcheinander und sorgten für viel Unruhe.

 

Jetzt prüfte Torschütze Gaudet wieder mal Franzreb und Mingoia tat es ihm gleich, doch Bremerhavens Keeper hielt sicher. Die physische Note war ebenfalls unverkennbar in diesem Do or Die Match. Bislang gehörte das zweite Drittel optisch den Gästen, die wesentlich zielstrebiger marschierten und ihr zweites Powerplay zugesprochen bekamen nach einem harten Check an die Bande. Es wurde immer ihr Blueliner Bruggisser gesucht mit seinem bekannten Hammer von der blauen Linie, doch Wolfsburg zeigte ein solides Penalty Killing.

 

Nach einer tollen Aktion mit kreativen Pass Stafetten war wieder einmal Franzreb Endstation, der mit einer gekonnten lateralen Bewegung sein Können zeigte. Bremerhaven drängte vehement auf den Ausgleichstreffer und investierte viel dafür. Dann gab es für Wolfsburg eine Schrecksekunde, als DeSousa vor dem eigenen Tor liegenblieb, als zuvor sein Kopf einen Bremerhavener Spieler unglücklich touchierte. Er begab sich sicherheitshalber gleich in die Kabine, um sich behandeln zu lassen.

 

Wolfsburgs erstes Powerplay stand zum Ende hin an, in dem es nur eine hochkarätige Gelegenheit gab. Zu fahrig wirkte der Spielaufbau der Hausherren, um in die Aufstellung zu gelangen. Somit blieb es bei dem knappen Vorsprung für die Gastgeber in einem engen Match, auch weil das Powerplay bei den Gästen bisher noch nicht klappte.

 

Verlic: „Still one goal is missing, but we got more chances. We have to keep going like this. Without Ziga (Jeglic) it is different, but no excuses. We need to simplify our powerplay and bring more pucks to the net.“

 

Machazeks Lupfer bringt Wolfsburg ins Halbfinale

 

Im Schlussabschnitt lief die Strafzeit gegen die Gäste ab und diese kamen nun selbst in den Genuss der dritten Überzahlsituation. Irgendwann musste es doch mal klappen, oft brachten die Grizzlys einen Schläger dazwischen und die Pässe waren zu ungenau. Gute Nachricht für die Hausherren, denn DeSousa konnte wieder mitwirken. Bremerhaven machte da weiter, wo sie im Mittelabschnitt aufhörten und gingen druckvoll zu werke. Die Gäste brauchten wohl einen besonderen Moment, um etwas Außergewöhnliches zu realisieren. Wolfsburg war mehr mit Verteidigung beschäftigt und chipte die Scheibe oft nur raus, um auch mal ein Icing in Kauf zu nehmen.

 

Die Fans aus der Seestadt feuerten ihre Helden unaufhörlich an und die Akteure mussten nun langsam die richtige Balance finden zwischen Offensive und Absicherung. Dietz und Urbas probierten es dann kurz hintereinander, blieben aber ohne Fortune. Strahlmeier hütete wie gewohnt souverän und cool. Nun begann die Crunchtime und die Beine wurden nun auch etwas schwerer nach den Strapazen der letzten Wochen. Was hatte Popiesch noch an kreativen Lösungen im Köcher?

 

Bremerhaven warf alles nach vorne und suchte die perfekte Schussposition, doch Wolfsburg blockte leidenschaftlich und ihr Keeper blieb hellwach in jeder noch so brenzligen Konstellation. Genau 2 Minuten vor der Sirene nahm Popiesch den Goalie vom Eis für den sechsten Feldspieler, doch dieser nötige Schachzug ging sofort nach hinten los, denn Machacek lupfte an der roten Linie die Scheibe in Richtung leeres Tor und tatsächlich ging sie über die Linie zur 2 zu 0 Führung. Das schien die Vorentscheidung zu sein, doch es waren noch über 90 Sekunden zu absolvieren, genug Zeit für zwei Treffer.

 

Zwei Versuche der Grizzlys verfehlten das leere Gehäuse und Bremerhaven hatte durchaus Gelegenheiten zum schnellen Anschlusstreffer. Es war ein richtiges Herzschlagfinale, aber irgendwie schien das Wolfsburger Tor wie vernagelt zu sein und die Grizzlys schafften den Einzug ins Halbfinale. Dank einer bärenstarken Wolfsburger Defensivleistung bezwangen sie aufopferungsvoll kämpfende Pinguins in Spiel 5.

 

Urbas: „It is tough, but is part of the game and of life. It was a great series, we played really good hockey. They deserved it and had a bit more luck. The last 3 games we played really good as a team and came back.“

 

Stewart: „Emotionen spielen eine große Rolle in den Playoffs auch beim Coaching Staff. Wir haben hart geackert, Schüsse geblockt. Hockey ist ein Teamsport, alle Verteidiger und Stürmer und Torwart haben eine super Leistung abgerufen. Der Shutout geht durch die ganze Mannschaft, es geht hin und her, nur paar Zentimeter fehlen meistens. Heute gaben beide alles bis zum Schluss, Bremerhaven hat bärenstark gespielt. Wir sind eine mental starke Mannschaft, es wird nicht leicht am Mittwoch zum HF. Wir wollen heute zusammen feiern mit den Familien. Neue Mannschaft, neue Saison und neue Ziele. “

 

Popiesch: „Der frühe Rückstand hat uns nicht so sehr geschockt, wir haben uns viel erarbeitet, die Kleinigkeiten waren entscheidend. Wir haben viel investiert, Wolfsburg ist sehr gutgestanden und hat nicht so viel zugelassen. Wir zeigten phasenweise sehr gutes Hockey, gegen ein defensiv gutes Team brauchst du die nötige Qualität. Die special teams haben nicht den Unterschied gemacht in der Serie. Wolfsburg hat gut verteidigt, wir waren oft zu überhastet und haben nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Wir haben eine sehr gute Champions League gespielt, eine super regular season gezeigt. Das letzte Quäntchen fehlt noch, schade, dass die Mannschaft nicht belohnt wurde.”

 

Franzreb: „Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs, keiner hat uns noch auf der Rechnung gehabt. Das nötige Glück war bei den Wolfsburgern, wir bekamen auch nicht die Torchancen. Sie haben gut verteidigt, wir haben eine gute Saison gespielt und werden nächstes Jahr wieder angreifen. Alle standen hinter mir, ich wollte alles geben und zeigen, dass ich in diese Liga gehöre. Manchmal muss man zwei Schritte zurückgehen, um wieder drei nach vorne zu kommen.“

 

Strahlmeier: „Der Shutout geht and die komplette Mannschaft, es gehört ein großes Lob an das Team. Wir haben viel eingesteckt vor dem eigenen Tor, dicht halten ist immer wichtig. Ein 2 zu 0 kurz vor dem Ende ist unheimlich wichtig, aber ich habe den Jungs gesagt, nicht zu euphorisch sein und weiter machen. Zusammenhalten, es ist ein Teamsport. Es war eine geschlossene Mannschaft, Hauptsache wir gewinnen 3 Spiele, egal wie.“

 

 

Playoff Viertelfinale Spiel 5, 18.04.2022

Grizzlys Wolfsburg - Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:0 (1:0|0:0|1:0)

 

Tore:

1:0 |06| Gaudet (Festerling, Schinko)

2:0 |59| Machacek (Bittner) EN

 

1. Drittel Statistik:       12:9 Schüsse, 3:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

2. Drittel Statistik:        10:12 Schüsse, 12:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

3. Drittel Statistik:        5:7 Schüsse, 10:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

 

Hauptschiedsrichter:   Bruggeman (USA) / Schrader (GER)

 

Zuschauer:   3.589

 

Aufstellung:

 

Wolfsburg: Strahlmeier, Krupp, Murray, Rech DeSousa, Enlund, Button, Wurm, Schinko, Festerling, Nijenhuis, Melchiori, Bittner, Archibald, Pfohl, Fauser, Mingoia, Gaudet, Machacek.

 

Bremerhaven: Franzreb, Bruggisser, Moore, Uher, Friesen, Vikingstad, Krogsgaard, Eminger, Urbas, Verlic, McGinn, Alber, Dietz, Mauerman, Andersen, Wejse, Stowasser, Lutz, Kinder, Trska.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Yannic Seidenberg vom Stürmer zu einem der besten deutschen Verteidiger

 

PENNY-DEL (München/HG) Mit Reimer, Furchner, Hördler und Yannic Seidenberg handelt es sich um vier herausragende langjährige Akteure der PENNY DEL. Eishockey online möchte diese Identifikationsfiguren in ihren jeweiligen Clubs gebührend würdigen. Deren rekordverdächtigen Leistungen im Rahmen ihrer beeindruckenden Karriere gilt es hier jetzt schon ein nachhaltiges und würdiges Denkmal zu setzen.

 

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(Foto: Citypress)

 


Yannic Seidenberg 

 

Mit Yannic Seidenberg tritt ein weiterer legendärer Akteur der deutschen Eishockeyliga schon lange vorbildlich in Erscheinung. Yannic, dessen älteren Bruder Dennis in der NHL spielt, wurde am 11.1.1984 in Villingen-Schwenningen geboren. 

 

Folgerichtig begann Yannic das Eishockeyspielen beim lokalen Schwenninger ERC, bevor er 2000 nach Mannheim wechselte, wo er in seiner Funktion als Flügelstürmer zunächts bei den Jungadlern anheuerte. Es dauerte nicht lange und Yannic Seidenberg agierte beim Profiteam, mit dem er in der Spielzeit 2001/02 sogar das Finale gegen die Kölner Haie erreichte, dies aber am Ende verlor. Ein Jahr später stand er mit den Adlern im Halbfinale und musste erneut gegen die Haie den Kürzeren ziehen.

 

2003/2004 zog es Seidenberg Y. über den großen Teich und er sammelte Erfahrung in der WHL (Western Hockey Liga) bei den Medicine Hat Tigers: dort avancierte er zum besten Spieler und ergatterte in fast jedem Match einen Scorerpunkt. Schließlich holte Yannic mit den Tigers den President’s Cup nach erfolgreich gestalteten Playoffs.

 

2004/2005 wurde Y. Seidenberg für eine Spielzeit ein Hai, konnte jedoch seine zuvor gezeigten guten Leistungen dort nicht bestätigen. Dies hatte zur Folge, dass er nach diesem kurzen Gastspiel zum bayerischen Konkurrenten in Ingolstadt ging. Dort platzte der Knoten und Y. Seidenberg war äußerst treffsicher im Gegensatz zu seinem Engagement in Köln zuvor. Bei den Panthern scorte er sich zu einem der besten deutschen Spieler. Nach 4 Jahren in der Audistadt zog es ihn wieder in die Kurpfalz zu den Adlern, wo er sich 2012 die Vize-Meisterschaft verdiente.

 

Seit 2013 trägt Yannic Seidenberg das Trikot des EHC Red Bull München: diese Entscheidung war quasi goldrichtig, denn 2016 durfte er über seinen ersten deutschen Meistertitel jubeln. Diese Erfolgstory wiederholte er in den Jahren 2017 und 2018 mit zwei weiteren nationalen Championship Trophäen. In diesen beiden Spielzeiten beendeten die Münchener auch die Hauptrunde souverän als Tabellenerster. 

 

Die Saison 2018/2019 hatte es in sich: zuerst verlor Yannic Seidenberg das Playoff Finale gegen den Rivalen aus Mannheim und er zog mit seinen Münchenern im Rahmen der Champions Hockey League (CHL) im Finale gegen den schwedischen Vertreter und europäischen Dauerchampion und Seriensieger Frölunda Indians den Kürzeren.

 

In der Spielzeit 2021/21 verzeichnete Seidenberg die beste Plus/Minus-Bilanz aller DEL Akteure und er schloss als viertbester Scorer und seinen Verteidigerkollegen ab mit sagenhaften 27 Punkten. In den darauffolgenden Playoffs, die er mit München wieder erreichte, war dieses Mal im Viertelfinale Schluss der Reise.

 

Yannic Seidenberg ging mit Rekorden in die DEL Geschichte ein: der 18.2.2020 markierte ein episches Datum, denn an diesem Tag absolvierte er seine 1.000 DEL Partie beim Spiel seiner Red Bulls in Mannheim. Diese legendäre Schallmauer hatten zuvor nur Mirko Lüdemann, Daniel Kreutzer, Niki Mondt, Patrick Köppfchen und Sebastian Furchner gerissen. Mittlerweile rangiert Seidenberg auf Platz 5 mit aktuell 1.046 Matches auf seinem Buckel. Mit Stand 18.3.2022 verbuchte Seidenberg stattliche 518 Scorerpunkte auf seinem Konto, was für einen umgeschulten Verteidiger eine herausragende Leistung darstellt. Nur Mirko Lüdemann konnte mit 538 Punkten mehr erzielen. Zum gleichen Zeitpunkt hatte Seidenberg dank seiner famosen 180 Tore auch die Bestmarke unter den Verteidigern aufgestellt.

 

Auf internationaler Bühne vertrat Yannic Seidenberg die deutsche Nationalmannschaft bei insgesamt 10 Weltmeisterschaften und er war ein Silbermedaillen Held im Olympiateam von 2018 in Pyeongchang. Die Ehrung zum DEL-Verteidiger des Jahres 2018 war nur eine logische Konsequenz seiner tollen Performance.

 

Er trug das deutsche Trikot mit Stolz in 173 Länderspielen und trug mit seinen 17 Toren und 36 Vorlagen zum Erfolg der DEB Mannschaft wesentlich bei. Nachdem sein Teamkollege und Goalie Danny aus den Birken seinen Rückzug von der internationalen Karriere verkündete, machte Yannic Seidenberg es ihm kürzlich gleich und sagte ebenso Adieu. Franz Reindl beschrieb ihn treffend mit den Worten: […] „Er ist ein Paradebeispiel für Vielseitigkeit, Einsatz, Zuverlässigkeit und Erfolg […]“ 

 

Seine angesprochene Vielseitigkeit spiegelt sich am besten darin wider, dass Yannic seine anfänglichen Stürmerqualitäten zugunsten eines talentierten Verteidgers im Laufe der Jahre aufgab und somit auf beiden Positionen seine Klasse unter Beweis stellte.

 

Yannic Seidenberg fühlt sich noch nicht dem sogenannten „alten Eisen“ zugehörig und beabsichtigt auch weiterhin in der DEL der Liga seinen Stempel aufzudrücken. Solange sein Körper mitspielt, werden wir mit ihm noch lange Zeit viel Freude haben.

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Berliner Meisterbär Frank Hördler im Portrait

 

PENNY-DEL (Berlin/HG) Mit Reimer, Furchner, Hördler und Yannick Seidenberg handelt es sich um vier herausragende langjährige Akteure der PENNY DEL. Eishockey online möchte diese Identifikationsfiguren in ihren jeweiligen Clubs gebührend würdigen. Deren rekordverdächtigen Leistungen im Rahmen ihrer beeindruckenden Karriere gilt es hier jetzt schon ein nachhaltiges und würdiges Denkmal zu setzen. 

 

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(Foto;: Citypress)

 


 

 

Frank Hördler

 

Frank Hördler erblickte am 26.1.1985 in Bad Muskau in der ehemaligen DDR das Licht der Welt und entdeckte seine Leidenschaft zum Eishockeysport schon in frühen Jahren. Frank Hördler hatte in seinem Vater, den DDR-Ex-Nationalspieler Jochen Hördler, den idealen Mentor und Förderer. 

 

Frank begann in Weißwasser mit dem Eishockeyspielen und verbrachte seine Jugendzeit beim oberfränkischen ERC Selb, wo er von 2001 bis 2003 in der Oberliga erste wertvolle Erfahrungen sammelte und auf sein Talent früh aufmerksam machte. Im zweiten Jahr half er tatkräftig mit, den Abstieg zu verhindern. Sein Bruder David (Selb) und seine Söhne Eric und Jonas (Eisbären Juniors) haben de schnellsten Mannschaftssport der Welt ebenfalls für sich entdeckt.

 

Nach diesem Gastspiel in Bayern zog es den linksschießenden Offensivverteidiger Hördler in die Bundeshauptstadt nach Berlin zu den dortigen Eisbären, wo er zur Saison 2003/04 hinwechselte und dort zuerst mit einer Förderlizenz agierte. Schon sehr schnell zeichnete es sich ab, dass Frank Hördler eine nicht mehr wegzudenkende feste Konstante bei den Eisbären sein würde und die meiste Zeit in der DEL auf dem Eis stand.

 

Bereits 2005 konnte Hördler über seinen ersten Meistertitel mit Berlin jubeln, was für ihn einen grandiosen Einstieg und Meilenstein in seiner noch jungen Karriere bedeutete. Diesen Championship Erfolg wiederholte er sensationellerweise in den Jahren 2006, 2008, 2009, 2011-2013 und 2021, womit er der alleinige Rekordhalter mit den meisten Titeln, 8 an der Zahl geworden ist. Als doppeltes Sahnehäubchen kam noch hinzu, dass Hördler bislang der einzige Eisbär ist, der alle bisherigen Titelgewinne miterlebt hat und beim letzten Titel sogar als Kapitän die Trophäe zuerst hochhieven durfte, eine außergewöhnliche Ehre und Wertschätzung.

 

Mehr Rekordspieler geht nicht! Chapeau!

 

2008 feierte Hördler zusätzlich noch den Pokalsieg mit Berlin und gewann mit den Eisbären 2010 die European Trophy. 2006 und 2009 bekam er die Auszeichnung zum All Star Game und 2015 avancierte Hördler zum DEL Verteidiger des Jahres. 

 

2014/15 verbuchte Hördler sagenhafte 37 Scorerpunkte (12 Tore, 25 Assists) auf seinem Konto, in der aktuellen Spielzeit ergatterte er bereits 28 Punkte, davon 5 Tore und 23 Assists. Mit der erneuten Playoff Teilnahme in seiner mittlerweile 20. Saison hatte er nun die Gelegenheit sogar noch einen weiteren Titel draufzusetzen; für dieses Ziel verbringt Hördler viel Zeit im Kraftraum, um für die Playoff Serien fit zu bleiben. Trotz der Vielzahl an großartigen Erfolgen ist Hördler noch nicht müde sondern immer noch hungrig für mehr.

 

International wirkte Hördler bei der WM 2005, 2007-2008, 2009-2011 sowie 2013-2014 und 2017 mit. 2010 leistete er seinen Beitrag in der Nationalmannschaft zur Qualifikation für die Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver. Als Krönung erfüllte er sich seinen olympischen Traum mit dem epischen Erfolg als Silbermedaillengewinner von Pyeongchang 2018, der sich für immer in seinem Gedächtnis einbrannte, zumal er selbst einen Treffer beisteuerte. 2019 beendete Hördler nach 124 Spielen mit 9 Toren und 22 Assistpunkten das Kapitel DEB Auswahl getreu dem Motto „wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“.  

 

Hördler wurde und wird auch umschrieben als absoluter Führungsspieler mit Vorbildfunktion auf internationalem Top-Niveau, ein Kämpfer vor dem Herrn, der immer den Teamgedanken in den Vordergrund stellte und mit viel Ruhe seine Mitspieler kontinuierlich besser machte, die in ihm auch eine Art Vaterfigur sahen.

 

Einen Traum möchte er sich noch erfüllen, denn es wäre eine ideale Fügung, wenn sein älterer Sohn mit seinen momentan 17 Jahren zusammen mit dem Papa bei den Eisbären auflaufen würde. Eric spielt ja als Stürmer schon länger in der DNL bei den Juniors und hat mit ihnen kürzlich die deutsche U-20 Meisterschaft ergattert, was den emotional gerührten Papa sichtlich mit Stolz erfüllt hat, da nun sein Sohnemann in seine Fußstapfen getreten ist und sich für höhere Weihen empfahl.

 

Für Eric wäre dieser Moment, gemeinsam mit Papa in der Mercedes-Benz Arena zu spielen, das Größte auf der Welt, wie er es treffend zum Ausdruck bringt. Gemeinsame Trainingseinheiten hatten die beiden schon oft realisiert, d.h. die Voraussetzungen für diese epische Konstellation sind vorhanden, quasi der folgerichtige logische nächste Schritt. Für den Vater wäre dies DAS Highlight schlechthin und die perfekte Abrundung seiner ohnehin vollgespickten Laufbahn bei seinem heißgeliebten Verein, der ihm über die Jahre eng ans Herz gewachsen ist. 

 

Für ihn, den ‚ewigen Eisbär‘ heißt es noch nicht, Adieu zu sagen nach fast 20 Jahren Engagement in Berlin. Frank Hördler als Berliner Eishockey Legende und langjähriger Capitano möchte später dem Nachwuchs eine Chance geben und räumt dann gerne seinen Platz für aufstrebende Talente.

 

Sobald es sein Körper nicht mehr zulässt, will Frank Hördler die Prioritäten verlagern und der Familie mehr Zeit widmen sowie mit seinem Hund in seiner grünen Oase am Ostrand von Berlin öfters unterwegs sein. Bis es soweit ist, möchte er die Eisbären DNA weiter absorbieren, auf dem Eis demonstrieren und auf Trophäenjagd gehen.

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Bremerhaven gleicht die Serie aus und erkämpft das Entscheidungsspiel am Ostermontag in Wolfsburg – 3:2 Erfolg nach 2. Verlängerung – Bruggisser der Matchwinner

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG)  In der Eisarena empfingen die Fischtown Pinguins zu ihrem zweiten Viertelfinal Heimspiel die Grizzlys aus Wolfsburg. Dank ihres Auswärtserfolgs holte sich Bremerhaven die Serie zurück ins heimische Stadion, wo ihre begeisterten Fans die hochmotivierten Akteure zum Sieg schreien würden. Bremerhaven setzte am Donnerstag ein großes Ausrufezeichen in der Fremde und hatte fest vor, ein entscheidendes Match Nummer 5 zu erzwingen. Die grandiose Choreographie zu Beginn machte den Gastgebern bestimmt Mut, zumal genau vor 20 Jahren die Zweitligameisterschaft gefeiert wurde. Nun galt es auch heute wieder ein wenig Geschichte zu schreiben. 

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(Foto: Citypress)

 


Schließlich verlängerte Bremerhaven die Viertelfinalserie mit einem hart umkämpften Sieg in der zweiten Verlängerung durch einen Treffer von Bruggisser. Wolfsburg holte zwar einen 0 zu 2 Rückstand auf und hätte im Mittelabschnitt die Weichen stellen können, doch die Fischtowns blieben hartnäckig und sicherten sich den Serienausgleich.

 

Bremerhaven schaffte es tatsächlich, in Wolfsburg den Sieg zu ergattern auch dank des in den Playoff nötigen Scheibenglücks, das endlich zurückzukommen schien. Leider musste Headcoach Popiesch weiterhin auf Ziga Jeglic verzichten. Vor dem eigenen Publikum wollten sie viel Druck auf den Gegner ausüben und das Momentum, das sie durch den Erfolg in Wolfsburg errangen, aufrechterhalten.

 

Urbas: „It is impossible to win when you get so many goals. Defense is our first priority for sure. Ziga is a big part of the team and our powerplay. We definitely miss him, but it is part of the game, you have to deal with it. It will be better today.“

 

Jiranek: “Das hat mit der Leistung zu tun aus dem letzten Spiel. Franzreb hat die heißere Hand momentan, deswegen bekommt er den Start heute. Beide Teams wollen gut ins Spiel kommen, wir wollen den Gegner unter Druck setzen. Wer macht heute weniger Fehler? Darauf wird es unter anderem ankommen, das ist Playoff Philosophie. Auch die Müdigkeit nimmt zu, deswegen ist es wichtig im System zu bleiben, hart zu kämpfen und leichte Turnovers zu vermeiden.“

 

Die Grizzlys Wolfsburg verpassten es zuhause, den Deckel drauf zu machen und mussten heute Abend erneut in den Hexenkessel nach Bremerhaven reisen, was sie eigentlich vermeiden wollten. Diese Konstellation versprach Hochspannung und Playoff Dramaturgie, denn in der Eisarena waren die Fischtowns immer eine schwer zu bezwingende Mannschaft. Ein so klarer Kantersieg wie in Spiel 2 war heute sicher nicht zu erwarten. Pfohl und Festerling haben heute die Reihen getauscht, das war die einzige Änderung. Urgestein Furchner konnte wie erwartet nicht mit von der Partie sein.

 

Archibald: „We did not expect to sweep the series by all means. We played really good hockey the first two matches, last game they capitalized on their chances and we did not play our best. We were a bit slow on our forecheck, did not well retrieve the pucks. It was not our night and it was not easy. Certain teams seem to be lucky opponents like Bremerhaven, hopefully some lucky bounces get in.“

 

Traumstart nach Maß für Bremerhaven, doch Wolfsburg bleibt dran

 

Bei prächtiger Kulisse erwischten die Hausherren einen Traumstart, denn nach nur 18 Sekunden netzte Uher nach idealer Vorarbeit von Vikingstad zur blitzschnellen Führung ein. Das war ein echter Nackenschlag für die Gäste, die sich das ganz anders vorstellten. Dieser Treffer beflügelte das Team und das Publikum war elektrisiert und auf Wolke 7.

 

Und es dauerte nur bis zur 4. Spielminute, bis die Gastgeber nachlegten, denn Verlic erzielte seinen ersten Playoff Treffer. Kaum zu glauben, wie dynamisch die Pinguins aus der Kabine kamen und in den ersten Minuten die Wolfsburger schier überrannten und düpierten. Das Momentum war nun ganz klar auf Seiten der Hausherren, doch Wolfsburg schlug zurück durch Archibalds Tor in der 7. Spielminute. Ausgerechnet Archibald, der ohnehin so gerne gegen Bremerhaven trifft und schon fleißig Scoring Punkte gesammelt hat. In 4 Spielen hat er bereits 4 Tore markiert.

 

Wolfsburg schien sich nun gefangen zu haben und kam besser in die Partie rein. Der verletzte Jeglic unterstützte seine Mannschaftskollegen von der Bank aus, was sicher psychologisch wertvoll war und sowohl für die Fans Balsam auf der Seele war als auch Popiesch im Coaching guttat.

 

McGinn zählte auch heute wieder zu den bad guys und war bei den ersten verbalen Auseinandersetzungen gleich mit dabei. DeSousas Alleingang wurde dann von Franzreb entscheidend entschärft. Nun gab es das erste Powerplay für die Gastgeber, welches sie gut aufzogen trotz des fehlenden Denkers und Lenkers Ziga Jeglic. Bruggissers Distanzschuss ging über den Kasten und Urbas wurde händeringend gesucht für seinen gefürchteten Abschluss von der Seite. Wolfsburg überstand die Unterzahl und nahm gleich wieder Fahrt nach vorne auf.

 

Schon jetzt entwickelte sich ein intensives und schnelles Match mit richtigem Playoff Charakter. Beide Teams bevorzugten das einfache schnörkellose Eishockey mit zügigen Abschlüssen. Schließlich nahm Bremerhaven eine hauchdünne Führung mit in die erste Pause. Die Fans waren begeistert und verabschiedeten ihre Helden mit frenetischem Applaus.

 

Bittner: “Es waren 2 Konter, die wir abgaben. Einmal vom Bully weg und einmal die falsche Entscheidung getroffen beim Turnover. Ansonsten haben wir das Spiel dominiert. Die Scheibenentscheidung wird wichtig sein und ein gutes Forechecking. Wir müssen weiter viel Druck auf das Gehäuse erzeugen. Über Kräfte braucht sich niemand beschweren in den Playoffs.”

 

Prey [Sportdirektor]: „Mir würde es gefallen, wenn das Spiel jetzt abgepfiffen würde. Es ist super Eishockey und beste Werbung für den Sport. Für uns ist es eine perfekte Geschichte, dass wir heute zuhause spielen dürfen.  Dies ist mehr als verdient nach dem letzten Auftritt in Wolfsburg. Wir müssen versuchen, das erste Tor zu erzielen, um den druck rauszunehmen, das ist uns schon in Wolfsburg gut gelungen. Wir können ohne Druck spielen, haben keine Favoritenrolle. Vor dem fantastischen Publikum wollen wir heute noch tolles Eishockey zeigen. Wenn es dann weitergeht, umso besser. Ziga fehlt uns schon sehr, aber wir haben gute Spieler, die effektiv mitspielen können. Wolfsburg hat super Akteure. Archibald ist für uns schon ein Playoff Monster geworden. Wir sind immer in der Saisonplanung, erst die Serie zu Ende spielen, dann gibt es genug Zeit dafür. “

 

Fauser mit seinem ersten Playoff Tor zum Ausgleich

 

Wolfsburg war sicher nun erpicht, sich nicht erneut überrumpeln zu lassen zu Beginn eines Drittels. Dieses kleine Ziel wurde schon mal erreicht und die Gäste durften dann auch zum ersten Mal in Überzahl ran. Franzrebs blitzschnell ausgefahrener Schoner verhinderte den Ausgleich und die Fans unterstützten pausenlos und mit Leidenschaft. Wolfsburg war inzwischen optisch überlegen und die Hausherren lauerten auf Konter. Bruggissers Zuspiel wollte McGinn kreativ an Strahlmeier vorbeibugsieren, scheiterte jedoch. Festerling fand in Franzreb seinen Meister nach einem tollen Pass von Schinko. Franzrebs flinke Fanghand war goldrichtig zur Stelle.

 

Die Hausherren zeigten ein effektives Forechecking und schielten immer wieder auch auf Konter. Nun stand wieder Powerplay für die Grizzlys an, nachdem Bruggisser in der Kühlbox Platz nehmen musste, worüber er gar nicht amused war. Letztlich gelang es den Gästen nicht optimal in die Aufstellung zu gelangen. DeSousas Schuss wurde von Franzreb locker heruntergefischt, ein Save für die Fans und die Galerie. Wolfsburg übte weiterhin viel Druck aus und beim 2 auf 1 hätte es fast geklingelt, aber der Schläger von Dietz ging in höchster Not dazwischen.

 

Ein pfeilschneller Konter der Wolfsburger führte in der 37. Spielminute zum Ausgleich durch Fauser, der von Archibald hervorragend bedient wurde. Dieses Remis war auf jeden Fall hochverdient für die Gäste, die mehr investierten im Mittelabschnitt. Demzufolge ging es wieder bei Null los sozusagen. Die Gäste positionierten stets mehrere Spieler vor dem Goalie der Bremerhavener, um dort für Konfusion und Gefahr zu sorgen. Das Schussverhältnis sprach inzwischen eine deutliche Sprache zugunsten der Grizzlys.

 

Alber: „They came out a little bit stronger, but we played good in the d-zone. We have to find a way shooting the pucks deep. You got to be ready and we will be going.“

 

Hart umkämpftes Schlussdrittel, noch keine Entscheidung

 

Im Schlussabschnitt war bedingt durch das Remis für Spannung gesorgt. Welches Team hatte den besseren und zielführenderen Game Plan? Die ersten Minuten gehörten den Gastgebern, die agiler aus der Kabine kamen und den Puck flotter durch Wolfsburgs Zone bewegten. Die Disziplin würde sicher ein wichtiger Aspekt werden; bisher zogen sich die Grizzlys hier besser aus der Affäre.

 

Franzreb erwies sich immer mehr als Turm in der Schlacht und beeindruckte mit tollen Paraden, auch wenn mal der Pfosten zu Hilfe kam. Diese willkommene Unterstützung nahm er gerne in Kauf, um seine Farben im Spiel zu halten, gerade jetzt in Unterzahl, welche die Gastgeber schadlos überstanden.  Die Intensität nahm minütlich zu und kein Team wollte zu viel riskieren, um ins Hintertreffen zu geraten. Die Fans waren unermüdlich im Dauereinsatz und peitschten ihre Jungs nach vorne.

 

Bremerhaven schaffte es nun wieder, die Scheibe besser laufen zu lassen und mehr Schüsse auf das Tor zu bringen und den Gegner zu beschäftigen. Nach einem schlechten Wechsel der Gäste musste Strahlmeier gekonnt eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern. Bremerhavens Spieler wirkten nun wieder zielstrebiger und unterstützten sich auch wieder besser als im zweiten Drittel. Es war nun ein komplett offenes Match zweier auf Augenhöhe agierender Kontrahenten.

 

Jede Scheibe zum Tor war nun eine gute Scheibe – eine alte Eishockeyweisheit, der gerade jetzt in der beginnenden Crunch Time ihre Bedeutung bekommt. Angetrieben vom frenetischen Publikum legte Bremerhaven alles in die Waagschale, um hier noch was Großes zu erreichen. 40 Sekunden vor der Sirene gab es wegen Beinstellens eine Strafe gegen Mauerman, was sehr umstritten war, denn kurz zuvor hätte auch schon gegen Wolfsburg ein Vergehen gepfiffen werden müssen. Wolfsburg drängte, Franzreb parierte und man verabschiedete sich in die Verlängerung.

 

Uher: „Yes, it is a very emotional and fast game, playoff hockey. There are many challenges on the ice. We got to focus on our discipline and have to stay out of the box and kill this penalty.“

 

1. Overtime: Umkämpftes Match auf Augenhöhe, Entscheidung vertagt

 

Wolfsburg nahm noch mehr als eine Minute mit ins Powerplay der ersten Verlängerung und schon nach wenigen Sekunden hätte es eingeschlagen. Dann gab es eine 2 auf 1 Situation mit Mauerman und Urbas, doch im letzten Moment warf sich ein Wolfsburger Spieler geschickt dazwischen. Die Fans waren schon jubelbereit. Es ging gleich munter hin und her, denn beide Teams suchten die Entscheidung.

 

Jetzt bekam Bremerhaven die einfache numerische Überlegenheit zugesprochen. Es war seit dem Anfangsdrittel erst die zweite Gelegenheit für die Fischtowns, die aber dann auf der Hut sein mussten bei Fausers Ausflug, doch Franzreb war hellwach.

 

Die Devise lautete nun, möglichst simpel den Puck in Richtung gegnerisches Gehäuse zu befördern und sich nicht zu lange in der neutralen Zone aufzuhalten. Es gab bisher keine glasklaren Torchancen hüben wie drüben, es war auch ein Abnützungskampf auf hohem Niveau. Beim fast 3 auf 1 für die Wolfsburger rettete Franzreb rechtzeitig und es ging sofort in die andere Richtung, keine Zeit zum Verschnaufen. Strahlmeier war dran und die Scheibe ging ganz knapp am Gehäuse vorbei.

 

Bremerhaven hatte bislang die besseren Gelegenheiten und die Anfeuerung der Fans ging unermüdlich weiter. Wolfsburg konterte brandgefährlich und war jederzeit für einen Treffer gut. Beide Coaches setzten ihr Vertrauen mehr auf ihre beiden ersten Sturmreihen und das Match ging in die zweite Overtime.

 

Fauser: „Ja der Wille, keiner will den Fehler machen. Gegenseitiges aussondieren ist gefragt, geduldig bleiben. Wir sehen hier ein gutes Spiel. Die Mannschaft, die mehr läuft und mehr Zweikämpfe gewinnt, wird siegen. Wir geben weiter Gas.“

 

2. Overtime: Bruggisser sorgt für Spiel 5 am Ostermontag in Wolfsburg

 

Im 5 gegen 5 Modus ging es auch in der zweiten Verlängerung weiter. Wer würde das bessere Ende für sich haben? Nach Mingoias Abschluss war der Schoner von Franzreb dran. Nun kamen die Gäste etwas frischer aus der Kabine. Beiden Teams steckten die Anstrengungen der Hauptrunde in den Knochen, das merkte man durchaus. Verlics pfeilschneller und überraschender Antritt mit dem Ziel des Bauerntricks ging fast gut aus. Bittners Schuss verfehlte dann das Gehäuse knapp. Es wurde nun aus allen erdenklichen Positionen geschossen und beide Goalies standen vermehrt im Mittelpunkt.

 

Franzreb parierte dann gleich zweimal hervorragend, erst mit dem Schoner und dann mit der Fanghand, Chapeau! Wer hatte die eine kreative Idee auf dem Schläger? Archibald war on Fire, er wollte heute Abend unbedingt seinen dritten Scorerpunkt.

 

Schließlich erlöste Bruggisser seine Fischtowns in der 92. Spielminute mit seinem Game Winner. Ausgerechnet Bruggisser, der noch in der letzten Saison im Trikot der Gäste den entscheidenden Treffer hier markierte.

 

Stewart: „Wir waren im zweiten Drittel überlegen, hatten da top Chancen. Wir haben uns zurückgekämpft, das lucky goal ist leider passiert. Die nächste Chance gibt es in zwei Tagen. Die mentale Frage ist wichtig, ruhig weiterarbeiten. Es war heute nicht so geplant. “

 

Bruggisser: „I got a fortunate bounce, I am really happy with the team, it was a team effort. We played really well tonight, the crowd is great. It is not yet over, we still have one game on Monday. We did not play our best in the second. We have to keep playing the way we did so far and keep it simple.”

 

Playoff Viertelfinale Spiel 4, 16.04.2022

 

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Grizzlys Wolfsburg 3:2 n.V. (2:1|0:1|0:0|0:0|1:0)

Tore:

1:0 |01| Uher (Vikingstad)

2:0 |04| Verlic (McGinn, Urbas)

2:1 |07| Archibald (Pfohl, Fauser)

2:2 |37| Fauser (Archibald)  

3:2 |92| Bruggisser (McGinn, Urbas)

 

1. Drittel Statistik:       7:11 Schüsse, 11:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:        4:15 Schüsse, 9:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2

3. Drittel Statistik:        10:5 Schüsse, 15:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

Overtime-Statistik:     11:13 Schüsse, 11:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Hauptschiedsrichter:   Wilk (USA) / Rohatsch (GER)

 

Zuschauer:   4.035

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Franzreb, Bruggisser, Moore, Uher, Friesen, Vikingstad, Krogsgaard, Eminger, Urbas, Verlic, McGinn, Alber, Dietz, Andersen, Wejse, Mauerman, Stowasser, Kinder, Lutz, Trska.

 

Wolfsburg: Strahlmeier, Melchiori, Bittner, Mingoia, Gaudet, Machacek, Button, Wurm, Archibald, Pfohl, Fauser, Krupp, Murray, Rech DeSousa, Enlund, Schinko, Festerling, Nijenhuis.

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Mannheim feiert Einzug ins Halbfinale - Deutlicher Sieg in Spiel 4 gegen Straubing

 

PENNY-DEL (Mannheim/PM) Nach dem klaren Tigers Heimsieg in Spiel 3, kam es heute zum vierten Spiel in der Serie der Adler Mannheim und Straubing Tigers. Trainer Bill Stewart nahm zwei Veränderungen im Vergleich zum Donnerstagsspiel vor. Nigel Dawes und Jason Bast kehrten in die Formation zurück, dafür nahmen Ruslan Iskhakov und Ilari Melart auf der Tribüne Platz. Auf Straubinger Seite gab es keine Veränderungen.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Wie in den Spielen zuvor ging es sofort intensiv zur Sache. Viel Körperkontakt und zug zum Tor prägten den Beginn des Spiels. Dawes auf der einen und Balisy auf der anderen Seite hatten die ersten Chancen, die jeweils entschärft wurden. Als nächstes war es Akeson, der aus der Drehung schoss, aber auch hier war Brückmann zur Stelle, während Szwarz an Parks bei seinem Alleingang scheiterte. Überhaupt kamen sehr viele Schüsse auf die jeweilige Tore durch, so dass die Partie offensiv sehr schön anzusehen war, während die Coaches wahrscheinlich nicht so glücklich waren. Ein Schuss von Eisenschmid konnte kurz darauf von Parks nur Zentimeter vor der Linie gehalten werden. Ein guter Forecheck führt zur 1:0 Führung. Die Reihe um Wohlgemuth eroberte die Scheibe, Rendulic passte auf den frei vor dem Tor stehenden Wohlgemuth zur Führung. Die Führung beruhigte das Spiel keineswegs, im Gegenteil die Nickligkeiten nahmen weiter zu. So musste Manning vier Minuten vor Drittelende auf der Strafbank Platz nehmen. Das anschließende Powerplay dauert nur wenige Sekunden ehe Krämmer nach feinem Querpass von Dawes zum 2:0 einnetzte. Zwar gab es noch eine Überzahlmöglichkeit für die Gäste, doch am Pausenstand von 2:0 änderte dies nichts mehr.

 

 

Das zweite Drittel begann zunächst etwas weniger intensiv, es schien als mussten beide Teams etwas Luft holen. Dann ging es Schlag auf Schlag. Mannheim ging innerhalb von knapp vier Minuten mit 5:0 in Front. Zunächst schloss Plachta einen Konter über Dawes zum 3:0 ab, ehe Desjardins nach einem Bully einen Lehtivuori Hammer unhaltbar abfälschte. Plachta schoss mit einem unhaltbaren Schlagschuss das 5:0. Straubing aber spielte unbeirrt weiter und konnte immerhin selbst den ersten Treffer durch Elsner verbuchen. Zwischenzeitlich wechselte Tom Pokel auch den Torhüter, so dass anstatt Parks nun Vogl im Tor der Tigers stand. Die Gäste versuchten nach wie vor alles, um wieder ins Spiel zurück zu kommen, doch die Adler standen in dieser Phase sicher und waren immer wieder durch Konter gefährlich. Wohlgemuth vergab solch eine Kontermöglichkeit. Zum Abschluss des zweiten torreichen Drittels bekamen die Gastgeber noch einmal ein Powerplay zugesprochen, welches allerdings ohne weitere Folgen blieb. Somit ging es mit einer 5:1 Führung in die zweite Pause.

 

 

Straubing musste im letzten Drittel alles nach vorne werfen, um die Saison noch weiter zu verlängern. Jegliche Hoffnung wurde von den Adler Mannheim jedoch früh beendet. Wolf nutzt bereits nach knapp zwei Minuten eine weitere Überzahl zum 6:1 und wiederum fünf Minuten später folgte sogar das 7:1 durch Bast. Das Spiel und die Serie waren nun entschieden. Straubing fiel förmlich auseinander. Ein weiterer Alleingang von Wohlgemuth führte sogar zum 8:1. Die 10311 Zuschauer waren natürlich aus dem Häuschen. Immerhin konnte Youngster Zimmermann noch einmal einen weiteren Treffer für Straubing erzielen und auf 8:2 verkürzen. Auch die Straubinger Fans sollten nicht unerwähnt bleiben, die ihr Team trotz des drohenden Ausscheidens für eine tolle Saison zu Recht feierten. Gute vier Minuten vor dem Ende konnte diese sogar einen weiteren Treffer durch St.Denis feiern. Die letzten Minuten plätscherten so vor sich hin bis die Sirene ertönte. Mannheim gewann damit die Serie mit 3:1 und steht im Halbfinale, während Straubing sich in die Sommerpause verabschiedete.

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Red Bull München entscheidet Serie gegen Düsseldorfer EG und steht im Playoff Halbfinale

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/RB) Für die Düsseldorfer EG hiess es nach dem verlorenen Auswärtsspiel in München heute vor den eigenen Fans "verlieren verboten". Die DEG machte zweimal einen Rückstand wett, verlor aber am Ende das Spiel mit 2:4 und die Serie mit 1:3. Es war auch das letzte Spiel für Harold Kreis im Amt des Cheftrainers der DEG.

 

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(Foto: Ralf Relle Schmitt)

 


 

7490 Zuschauer fanden am Ostersamstag den Weg in den PSD Bank Dome, um ihre Teams lautstark zu unterstützen. Nach kurzem gegenseitigen Abtasten wurde Yasin Ehliz über die Seite mit einem kurzen Pass von Austin Ortega auch gleich perfekt angespielt, zog vors Tor und schloss mit der Rückhand ins hohe Toreck zum 0:1 ab. Damit gingen die Gäste in der vierten Spielminute früh in Führung. Dafür konnten die Düsseldorfer kurz darauf in Überzahl agieren, als sich Benjamin Street einen hohen Stock erlaubte. Das Powerplay der DEG blieb ungenutzt. In der zehnten Spielminute folgte der Ausgleich! Jerry D'Amigo passte von hinter dem Tor perfekt in den Slot, wo Alexander Ehl richtig stand und mit seinem ersten Playoff-Treffer das Spiel ausglich. Gegen das erste Powerplay Münchens stand ein starkes DEG-Boxplay entgegen. Wie aus dem Nichts kam bei 5 gegen 5 Zachary Redmond an der blauen Linie zum Abschluss und bezwang Mirko Pantkowski mit einem platzierten Schuss zum 1:2. Daryl Boyle verpasste kurz darauf das 1:3 nur knapp.

 

Die DEG drückte im Mittelabschnitt auf den Ausgleich. Unter anderem Ehl und Svensson brachten die Offensive in Gang, doch Münchens Schlussmann Henrik Haukeland zeichnete sich mehrmals erfolgreich aus. Düsseldorf agierte in der 28. Minute dank dem Beinstellen von Yannic Seidenberg ein weiteres Mal in Überzahl. Die Red Bulls überstanden die Unterzahl trotz zwei gefährlichen Topchancen von Tobias Eder. Nachdem die DEG in der 35. Minute eine Strafzeit unbeschadet überstanden hatte, pfiffen die Unparteiischen gleich darauf das nächste Vergehen, welches die Gemüter der Fans erhitzte. Seidenberg und Street prüften Pantkowski im folgenden Powerplay, auch Hager biss sich an der DEG-Verteidigung die Zähne aus. 44 Sekunden vor der Pause leistete sich Münchens Philip Gogulla ein weiteres Foul. Jerry D'Amigo und Paul Bittner verzeichneten die besten Möglichkeiten auf den Ausgleich vor der Pause, doch das Drittel ging torlos zu Ende.

 

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(Foto: Ralf Relle Schmitt) 

 

 

Nach einer gut herausgepsielten Chance der DEG im Schlussabschnitt, konterte Red Bull München und kam dabei zweimal brandgefährlich vor das Tor von Pantkwoski. Doch dann setztn sich die Düsseldorfer in der Münchner Zone fest und Alexander Ehl schippte den Puck im Slot an Haukeland vorbei. Der vielumjubelte Ausgleich zum 2:2 war Tatsache. Gogulla, der bei der nächsten Aktion im vor dem Torraum alleine gelassen wurde, stellte nach nur 26 Sekunden den Ein-Tore-Vorsprung für die roten Bullen wieder her. Knapp fünf Minuten vor Schluss ermöglichte Smith den Einheimischen ein viertes Überzahlspiel. Sie alle scheiterten: Barta mit zwei Chancen, D'Amigo mit der Rückhand und O'Donnell zog am Tor vorbei. Harold Kreis setzte mit dem sechsten Feldspieler und nach dem Time-out alles auf eine Karte. Doch auch mit einem Mann mehr riss der Gastgeber das Ruder nicht mehr herum. Benjamin Smith machte mit dem 2:4 ins leere Tor den Halbfinaleinzug für den EHC Red Bull München klar.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Harold Kreis (Düsseldorfer EG): "Wir haben auch heute nicht aufgegeben und haben mit viel Herz und Teamgeist gespielt. Kleinigkeiten haben schlussendlich entschieden. Und München ist gut genug, diese Kleinigkeiten für sich zu nutzen."

 

Don Jackson (EHC Red Bull München): "Es war eine ausgeglichene Serie. Der Teamspirit bei unserer Mannschaft hat gepasst und deshalb konnten wir den Sieg in der Serie gegen die Düsseldorfer EG erarbeiten."

 

 

Spielstatistiken

PSD Bank Dome, Düsseldorf, 16.04.2022
Düsseldorfer EG - EHC Red Bull München 2:4 (1:2|0:0|1:2)



Tore:
0:1|04.|Yasin Ehliz (Ortega)

1:1|10.|Alexander Ehl (D'Amigo, Svensson)

1:2|18.|Zachary Redmond (Mauer)

2:2|44.|Alexander Ehl (D'Amigo, Svensson)

2:3|44.|Philip Gogulla (Mauer, Hager)

2:4|60.|Benjamin Smith EN



Aufstellung:

 

Düsseldorfer EG: Pantkowski; Ebner, Zitterbart; Trinkberger, Geitner; Heinzinger, Järvinen; Schiemenz; O'Donnell, Macaulay, Fischbuch; D'Amigo, Svensson, Ehl; Proft, Barta, Eder; Fischer, Mayenschein, Bittner.

 

EHC Red Bull München: Haukeland; Daubner, Boyle; Abeltshauser, Redmond; Szuber, Blum; Seidenberg; Ehliz, Smith, Ortega; Tiffels, Street, Parkes; Varejcka, Hager, Schütz; Gogulla, Kastner, Mauer.

 

 

Zuschauer: 7'490

 

 


 

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Andy Jenike hält den 2:0 Erfolg für Deutschland über Tschechien fest

 

DEB-Nationalmannschaft (CD) Weniger als 24-Stunden vergingen nach der gestrigen 2:6 Niederlage in Chomutov und am heutigen Karfereitag konnte das etwas veränderte Team von Bundestrainer Toni Söderholm einen sensationellen 2:0 Erfolg über Tschechien feiern. Der Matchwinner mit 29 Saves und einem Shutout war der Iserlohner Goalie Andy Jenike. 


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(Foto: Imago-Images)

 


Auf Seiten der Tschechen war heute ebenfalls ein anderer Goalie, Petr Kvaca, zwischen den Pfosten. Der 24-jährige Schlussmann machte wie sein Gegenüber Andy Jenike ein sehr gutes Spiel und wurde anschliessend zu Recht zum besten Spieler des Spiels gewählt. Ansonsten gab es auf Seiten der Gastgeber kaum Veränderungen, im Gegensatz zur Truppe von Toni Söderholm. 

 

Die DEB Auswahl führte heute Dominik Kahun als Kapitän an und Debütant Danja Leonhardt (19) rückte in die Aufstellung. Deutschland musste auf die Verteidiger Ankert und Fohler verzichten. Pietta wurde geschont, so dass die sechs Verteidiger etwas mehr Eiszeit bekamen. 

 

Im Vergleich zur gestrigen Partie war das deutsche Team heute von Beginn an hellwach und kam besser ins Spiel. Das Game-winning-goal erzielte Daniel Schmölz in der 6. Minute. Game-winning-goal kann man nach Ablauf der Partie leicht sagen, aber in der Anfangsphase einen Treffer zu erzielen und diesen dann bis zum Ende erfolgreich zu verteidigen, das zeigt wie stark heute die DEB Auswahl mit Ihrem Goalie in der Defensive war. 

 

In der Schlussphase wurde es richtig spannend, da der Ausgleich der Tschechen in der Luft lag, doch Jenike bekam irgendwie immer den Schläger, Blocker oder Schoner dazwischen. Tschechien traf in der 52. Minute in Unterzahl die Latte, das Spiel lief daraufhin ohne Unterbrechung minutenlang weiter und als Höfflin kurz vor dem Ende zum 2:0 ins leere Tor traf, bemühten die Schiedsrichter den Videobeweis, um den Lattentreffer von Tschechien zu untersuchen. Es handelte sich um einen Lattentreffer und somit kein Tor. Dies besiegelte den 2:0 Erfolg der deutschen Eishockey Nationalmannschaft. 

 

Für das Team von Toni Söderholm geht es heute noch zurück nach Nürnberg, bevor es nächste Woche am 21. und 23. April in Rosenheim weitergeht. 

 

15. April 2022

Tschechien - Deutschland 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)


Tore:

0:1 (6.) Schmölz (Kahun, Rogl),

0:2 (59.) Höfflin (ENG); 

 

Zuschauer: 

4.351

 



 

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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

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Eisbären nach dem dritten Sieg über die Haie im Halbfinale

 

PENNY-DEL (Köln/UG) 4:0 gewannen die Eisbären vor heimischer Kulisse gegen die Kölner Haie. Das Ergebnis klingt höher als es der Spielverlauf vermuten ließ. Die Haie versäumten es wieder einmal  beste Chancen zu nutzen, während die Eiosbären effizienz ijhre Chancen nutzen konnten.

 

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(Foto:citypress)

 


Die Eisbären setzen sich im Viertelfinale mit 3:0 Siegen gegen die Kölner Haie durch. Das dritte Spiel begann wieder mit einem frühen Tor der Berliner, die damit den Kölner Haien wieder einen frühen Rückstand hinterherlaufen liessen. In der 3. Minute liess Wiederer Justin Pogge im Kölner Tor keine Chance und netzte zur frühen 1:0 Führung ein. Die Haie gaben sich nicht auf und erkämpften sich einige gute Chancen. Doch die kompakte Berliner Abwehr und ein gut aufgelegter Matthias Niederberger im Eisbären Tor liessen keinen Treffer zu.  Die Eisbären gingen mit der 1:0 Drittelführung in die erste Pause.

 

Auch im Mittelabschnitt blieben die Eisbären hinten stabil. Zu viele Strafen auf Kölnmer Seite konnten keine Kölner Überlegenheit erzaugen. Ein Powerplay Spiel der Berliner führte dann zum 2:0 Durch Boychuk in der 28. Minute. War das bereits die Vorentscgheidung? Überzahlspiele der Haie konnten die Eisbären recht einfach verteidigen. ZUm Ende des Drittels erspielten sich die Kölner einige hochkarätige Chancen, sie schgeiterten aber immer an Goalie Niederberger. Die Chancenverwertung blieb das große Manko der Haie und die Berliner nutzten ihrerseits ihre Chancen. So ging es mit 2:0 in die zweite Drittelpause.

 

In der 45. Minute erzielte wiederum Boychuk mit seinem zweiten Treffer das vorentscheidende 3:0. Die Haie kamen nicht in gewohnte Überzahlformationen und auf der anderen Seite verursachten Fehler immer wieder Berliner Chancen. Die Haie kämpften zwar weiter um den Anschlusstreffer, aber die stabile Deckung der Eisbären hielt dem Druck stand. In der 55. Minute beorderte Kölns Trainer Uwe Krupp sieinen Goalie Pogge auf die Bank und prompt eroberte sich Fiore an der blauen Linie den Puck und traf ins leere KÖlner Tor. Die restlichen Minuten spielten die Eiosbären runter und holten sich mit dem 4:0 den dritten Sieg in diesem Viertelfinale.

 

Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln) " Insgesamt war es eine deutliche Sache, wenn man auf die Ergebnisse schaut. Die Spiele an sich waren aber hartumkämpft. Der größte Unterschied ist, dass wir keinen Hebel gefunden haben, um aus den Chancen, die wir hatten,Tore zu machen."

 

 

Tore:

 1:0 03. Wiederer (Streu,Roßmy)

 2:0 28. Boychuk (White,Hördler)

 3:0 45. Boychuk (Veilleux)

 4:0 55. Fiore

 

 

Strafen: Berlin 18; Köln 22

 


 

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Straubing Tigers melden sich eindrucksvoll in der Serie gegen Adler Mannheim zurück

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Es war ein beeindruckender Auftritt der Straubing Tigers, die von der ersten Sekunde an die nötige Aggressivität und Playoff-Härte auf das Parkett brachten. Auch die Fans waren elektrisiert und unterstützten ihr Team lautstark. Von den drei Treffern innerhalb zwei Minuten zu Beginn des mittleren Abschnitts, konnten sich die Adler das restliche Spiel nicht mehr erholen. Mit zwei Toren im Powerplay und einem effizienten Penaltykilling, waren die Gastgeber auch bei den Special-Teams die bessere Manschaft und vertagten die Entscheidung fürs Erste auf kommenden Samstag. 

 

(Foto: Dunja Dietrich) Nicht nur um jeden Zentimeter, gar um jeden Millimeter Eis wurde gekämpft 

 


 

 

Spielverlauf:

Im ersten Abschnitt spielte nur eine Mannschaft. Das war phasenweise Einbahnstraßen-Eishockey, was die Tigers auf das Eis legten. Es gab für die Abwehr der Adler kaum eine Verschnaufpause und es konnte nur eine Frage der Zeit sein, bis der Führungstreffer fallen würde. Aber die Gäste brachten sich mit Geschick ohne Gegentor in die Pause.

Auf der anderen Seite war Tyler Parks aber nicht ohne Arbeit geblieben. Bei den Weitschüssen und der einen guten Möglichkeit durch Eisenschmid, strahlte der Schlussmann absolute Ruhe aus. Auch ansonsten, war die Abwehr der Niederbayern über die gesamte Partie stabil. 

Andy Eder: “Beide Teams geben sich nicht viel. Jeder Puck ist hart umkämpft und vielleicht können wir jetzt gleich das Powerplay im zweiten Drittel nutzen. Es ist klar, die Adler wollen den Sack zumachen und wir zurück in die Serie.” 

Die Niederbayern legten einen Blitzstart hin. Sie nutzten das erste Powerplay, einen schnellen Konter und erneut ein Powerplay zur 3:0 Führung. Coach Bill Stewart hatte nach dem schnellen 2:0 innerhalb von nur 45 Sekunden sofort eine Auszeit genommen, diese verfehlte aber die erhoffte Wirkung.

Mannheim konnte sich aber wieder fangen und kam auf 3:1 zurück. Vor allem in dieser starken Phase mit zwei Überzahlspielen war Goalie Parks stets zur Stelle. Insgesamt war es aber das Playoff-Eishockey, was die Straubing Tigers so stark macht. Hart am Gegner, mit den Fans im Rücken und die Emotionen mitnehmen.

Korbinian Holzer: “Wir haben zu Beginn den Fokus verloren. So ein glückliches Tor kann mal passieren, aber dann dürfen wir nicht gleich noch zwei kassieren. Danach lief es etwas besser, hatten das Momentum wieder bei uns. Jetzt müssen wir wieder mehr arbeiten, Druck machen und die Scheibe vor das Tor bringen. Zwei Tore sind immer machbar, dann gewinnen und nach Hause fahren.” 

Der letzte Abschnitt stand im Zeichen des unbändigen Siegeswillens, den die Tigers heute an den Tag legten. Mannheim fing spät an, den Druck zu erhöhen. In der Crunchtime war es wieder Tyler Parks, der sein Team im Spiel hielt. Straubing ließ sich auch nicht mehr aus dem Konzept bringen. Viele Pucks konnten geklärt werden und was ebenfalls wichtig war, sie blieben von der Strafbank weg.

Zweieinhalb Minuten vor dem Ende wurde der Torhüter für einen weiteren Feldspieler gezogen, was dann aber den Hausherren zugute kam. Straubing meldet sich mit einer eindrucksvollen Leistung in der Serie zurück und kann nun am Samstag in Mannheim ausgleichen und zu einem entscheidenden fünften Spiel wieder nach Hause kommen. 

 

 (Foto: Dunja Dietrich) Parker Tuomie #6 wird gerade noch von Ilari Melart #11 abgedrängt

 

 

Torfolge: 

1:0 (21.) - Im Powerplay versuchte es Tyler Leier mit einem Schuss durch die Mitte und von Holzers Schläger ging der Puck an Lehtovuori und dann direkt ins Tor. 2:0 (22.) - Ein langer Pass auf Akeson, der leitet weiter zu Connolly und dann war Kael Mouillierat am langen Pfosten genau richtig positioniert.

3:0 (23.) - Erneut waren die Tigers im Powerplay und wieder konnten sie zuschlagen. Jason Akeson nutzte die freie Bahn und hämmerte den Puck mit voller Wucht in die Maschen. 3:1 (27.) - Mannheim war in der Ecke stark und bei den Tigers stand niemand bei Borna Rendulic im Slot. Nun waren die Gäste zurück im Spiel.. 4:1 (59.) - Mannheim ging All In und bekam die Quittung von Mike Connolly, der aus dem eigenen Drittel ins leere Tor traf.

 

Stimmen zum Spiel:

Tom Pokel (Tigers): "Es ist eine sehr enge Serie und harte Spiele. Die beiden ersten Spiele hätten auch anders ausgehen können. Wir sind heute heute dorthin gegangen wo es weh tut und es ist natürlich immer emotional. Die Fans geben uns hier immer die extra 10 Prozent für das Spiel. Mir gefällt wie wir spielen, die Schnelligkeit ist da, das ist sehr wichtig."

 

 

David Wolf (Adler): "Der Knackpunkt waren sicherlich die schnellen Tore im zweiten Drittel. Wir haben heute zu viele Strafen genommen und wissen natürlich, dass die Tigers ein gutes Powerplay haben. Somit ist der Sieg für die Tigers verdient. Nach dem Rückstand war es schwer, hier bei der Kulisse zurückzukommen, dann kam noch der Nebel hinzu, aber so sind die Playoffs und am Samstag geht es weiter. Da wollen wir dann den Sack zumachen."

 

 

Tyler Parks (Tigers): "Es sind intensive Playoffs und das Tempo ist sehr hoch. Die Jungs vor mir haben heute alles vor dem Tor weggebracht und der Support der Fans ist einfach unglaublich." 

 

 

Spiel vom 14.04.2022

Straubing Tigers - Adler Mannheim: 4:1 (0:0 | 3:1 | 1:0)

 

Tore:
1:0 |21.| Leier - PP 1

2:0 |22.| Mouillierat (Akeson, Connolly)
3:0 |23.| Akeson (Manning, St.Denis) - PP 1
3:1 |27.| Rendulic (Wolf, Szwarz)
4:1 |59.| Connolly - EN

 

Schiedsrichter: Bruggeman / Schukies  / Hofer  / Schwenk  

Strafzeiten: Straubing 8 - Mannheim 12

 

Zuschauer: 5.635 - Ausverkauft

 

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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EHC Red Bull München mit 3:1 Erfolg über Düsseldorf auf dem Weg ins Halbfinale

 

PENNY-DEL (München/AH) Nach der Auswärtsniederlage am Dienstag startete München ohne Andrew O’Brien und Andrew MacWiliam, dafür kamen Yannik Seidenberg und Konrad Abeltshauser zu ihren ersten Playoff Einsätzen. Keine Änderungen gab es hingegen im Line Up der DEG. Der EHC startete erneut schlecht, aber dank einer deutlichen Leistungssteigerung, nach etwa 10 Minuten, sicherten sich die Red Bulls die erneute Serienführung.

 

 

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(Foto: Citypress) 

 


Düsseldorf kam stark aus der Kabine. Nach einem Scheibenverlust in der neutralen Zone war die Münchner Hintermannschaft unsortiert. Im Doppelpass mit Stephen MacAulay kombinierte sich Bernhard Ebner vors Tor und erzielte im Nachschuss das 0:1.

Alexander Barta hätte kurz danach auf 0:2 erhöhen können, zögerte aber den Abschluss zu lang hinaus.

 

Mit der ersten Überzahl, ab der 10 Minute, setzte der Gastgeber erste Akzente im Angriff. Maxi Daubner, als Verteidiger aufgestellt, scheiterte an Mirko Pantkowski. Für Filip Varejcka war in der 14. Minute ebenfalls Endstation beim starken Gäste Goalie.

 

München erhöhte weiter das Tempo, aber sowohl Ben Smith als auch Daryl Boyle, im Nachschuss, konnten den Puck nicht im Tor unterbringen. Das gelang dann Felix Schütz im Zusammenspiel mit Patrick Hager. Der Kapitän drückte den eigenen Nachschuss über die Linie. Der Treffer wurde nach langen 5 Minuten Videoreview bestätigt. Die Fans mussten sich hier lange in Geduld üben, bevor sie so richtig jubeln konnten.

 

Bernhard Ebner in der Pause: “Beide Mannschaften zeigen bisher ein gutes Spiel, jeweils ein Turnover in der neutralen Zone führte zu einem Tor”

 

RedBull wollte im Mittelabschnitt an diese gute Phase anknüpfen, aber Zach Redmond ließ sich zunächst in der neutralen Zone düpieren. Das folgende Zwei-auf-Eins wurde von Stephen MacAulay und Daniel Fischbuch gut ausgespielt. Nur eine Rettungstat vom zurück geeilten Ben Street, verhinderte den 1:2 Rückstand in der 22. Minute.

 

Fast im Gegenzug gelang dann die Führung für München. Die Reihe um Austin Ortega, Ben Smith und Yasin Ehliz schnürte Düsseldorf im eigenen Drittel minutenlang ein. Maxi Daubner schlenzte, Ehliz fälschte ins Tor ab.  

Der EHC dominierte in der Folge das Spiel. Weitere Tore fielen aber lange nicht. 

 

Patrick Hager: “Wir sind heute aggressiver in den Zweikämpfen und können so wieder mehr Scheiben in der offensiven Zone gewinnen. Das ist unser Eishockey.”

 

Im Schlussabschnitt passiert nicht mehr viel. Der EHC München agierte spielbestimmend, zwingende Chancen resultierten daraus aber nur selten.

 

Just in dem Moment, als Düsseldorf sich etwas weiter nach vorn wagte, erzielte München mit einem Konter den 3:1 Endstand. Parkes trug sich in die Torschützenliste in der 56. Spielminute ein.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Christian Winkler: “Es ist eine gute Serie. Düsseldorf spielt sehr gutes Eishockey. Sie nutzen alle unsere Fehler aus. Sie sind nervig.”

 

Tobi Eder: “Im zweiten Drittel sind wir von unserem Spiel abgekommen, weil München uns brutal hinten reingedrückt hat. Samstag geht es weiter”

 

Konrad Abeltshauser: “Es war ein gutes Spui. Früh hat Hauki ein paar starke Saves gemacht, dann sind wir besser reingekommen.”

 

Spiel vom 14.04.2022

 

EHC Red Bull München - Düsseldorfer EG 3:1 (1:1 | 1:0 | 1:0)

 

Tore:

0:1 | 05. | Ebner (MacAulay)

1:1 | 18. | Hager (Schütz, Abeltshauser)

2:1 | 24. | Ehliz (Daubner, Redmond)

3:1 | 56. | Parkes (Boyle, Tiffels)

 

Schiedsrichter: Hunnius/Rantala

Strafzeiten:   München 2 - Düsseldorf 10

 

Zuschauer: 4.573

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Deutschland unterliegt Tschechien im ersten Test mit 6:2

 

DEB-Nationalmannschaft (PM) Das deutsche Eishockey-Nationalteam unterlag Tschechien am späten Nachmittag mit 2:6. Die Tore für die deutsche Mannschaft erzielten Verteidiger Fabio Wagner (Ingolstadt) und Stürmer Daniel Schmölz (Nürnberg) im Schlussdrittel.


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(Foto: Imago-Images)

 


Es war ordentlich was los in der Rocknet Arena zu Chomutov am Gründonnerstag-Nachmittag. Viele Plätze waren besetzt, insgesamt 3852 Zuschauer anwesend und die Stimmung war ebenfalls gleich zu Spielbeginn nahezu festlich. Dafür sorgten nicht nur die beiden tschechischen Löwen-Maskottchen Tuk und Puk, sondern auch eine ordentlich stimmungsvolle und unermüdliche Fangruppe in einer Kurve. 

 

In den ersten zehn Spielminuten waren die Fans sehr auf sich allein gestellt. Es gab weder für das eine noch das andere Team größere Torchancen. Ganz langsam tauchten dann beide Mannschaften auch mal vor dem gegnerischen Torhüter auf. Die Gastgeber allerdings wesentlich entschlossener und durchschlagskräftiger und ehrlich gesagt auch wesentlich öfter. So war es dann fast ein Doppelschlag in Minute 10 und 12 der die Führung für die Tschechen brachte. Zuerst bediente Jiri Cernoch aus der Ecke jakub Krejčík zentral vor dem Tor aber etwas weiter hinten, der schoss dennoch klar ein.

 

Dann war es Adam Klapka der mit viel Schwung und Platz über die rechte Seite ins Drittel zog und rechts oben unter die Latte einschoss. Diese beiden Treffer trugen natürlich ebenso zur guten Stimmung unter den Fans der Gastgeber bei, wie der nächste Doppelschlag zu Beginn von Drittel 2. Als Tim Fleischer fürs deutsche Team auf der Strafbank saß, tat sich Cernoch diesmal als Torschütze mit einer Direktabnahme im linken Bullykreis zum ersten Powerplaytor des Spiels hervor. 82 Sekunden später schloss Petr Holik einen Konter eiskalt ab. natürlich war das eine kleine Vorentscheidung. 

 

Das deutsche Team aber gab keinesfalls auf, im Gegenteil. Endlich gelang es auch mal, sich in der gegnerischen Zone festzusetzen und die eine oder andere Chance im Verlauf des Drittels zu erarbeiten. Exemplarisch sei hier ein geblockter Schuss von Taro Jentzsch genannt, der dann alleine auf und davon ging, aber am tschechischen Keeper Stepan Lukes, der aus Chomutov stammend derzeit für Karlovy Vary spielend, Heimvorteil genoss, scheiterte. 

 

In der Drittelpause vor dem letzten Abschnitt lief dann Chumbawambas Eishockey-Arenen-Klassiker “I get knocked down, but I get up again” und die Deutschen hatten zugehört. Zwei wirklich schöne Tore von Fabio Wagner (47. Minute) nach gutem Forechecking von Alex Blank und Justin Volek und Daniel Schmölz (49. Minute), der einen von der Bande hinterm Tor zurückprallenden Puck mit dem Schläger durch die eigenen Beine ins Tor beförderte, brachten das deutsche Team auf die Anzeigetafel. Aber auch die Tschechen trafen im Schlussabschnitt durch Patrik Zdrahal (45.) und Jakub Flek (54.).

 

Es braucht eher nicht erwähnt werden, dass nach dem Spiel sicherlich auch analysiert, aber der Blick natürlich direkt aufs morgige Match geworfen wurde. Um 15 Uhr gibt’s am Karfreitag die Revanche, live auf MagentaSport.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Bundestrainer Toni Söderholm: “Wir haben in der Anfangsphase ein paar Zweikämpfe verloren, die uns Gegentore gekostet haben. Das war eine gute Lehrstunde in Sachen Effizienz auf internationalem Level. Dann sind wir besser ins Tempo gekommen und haben im zweiten und dritten Drittel ganz gut gespielt. Wir haben in verschiedenen taktischen Formen auch einige gute Akzente gesetzt.”

 

Taro Jentzsch über das Spiel und seine Torchancen: “2:6 war vielleicht ein bisschen zu hoch, aber es waren eigene Fehler von uns und daran müssen wir arbeiten. Ich persönliche hatte heute, glaube ich, ein bisschen Pech. Hätte ich das eine oder andere Ding gemacht, hätten wir noch mal rankommen können.”

 

Fabio Wagner über die Partie heute und die morgen: “Wir hatten uns den Start in die Vorbereitung jetzt sicher besser vorgestellt. Wir werden jetzt das Spiel analysieren und dann die Sachen morgen besser machen, die uns heute nicht so gut gelungen sind. 

 

 



 

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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

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Eisbären sichern sich auch das 2. Spiel gegen die Kölner Haie

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Auch in der heimischen Lanxess-Arena können sich die Haie nicht gegen die Eisbären. Eine historisch frühe Strafzeit führte bereits in der ersten Minute zur Berliner Führung, die auch das gesamte restliche Spiel dominierten. Berlin war sehr effektiv und die Haie produzierten Fehler und trafen das Tor der Eisbären nicht.

 

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


 

 Die Haie wollten nach der knappen Niederlage in Berlin unbedingt die Serie ausgleichen. 14.642 Zuschauer in der Lanxess Arena sahen einen historischen Auftakt. Bereits nach 17 Sekunden musste Andreas Thuresson auf Kölner Seite auf die Strafbank und nach 33 Sekunden stand es 1:0 für die Berliner Eisbären durch ein Tor von Leo Pföderl. Eine kalte Dusche für die Haie, die sich mühten und dagegen hielten. Die Eisbären blieben die tonangebende Mannschaft, doch David McIntyre gelang mit einem abgefälschten Schuss in der 10. Spielmiute der vielumjubelte Ausgleich. Berlin blieb weiter die gefährlichere Mannschaft und in der 19. MInute schaltete Jonas Müller am schnellsten und erzielte die abermalige Führung für die Berliner, mit der es in die erste Pause ging.

 

Zum Ende des ersten Drittels vergaben die Schiedsrichter einige Strafen. Es ging dennoch weiter mit 5 gegen 5. Die Haie begannen druckvollere und verschafften sich einige Chancen. Ein Fehler im Aufbau der Haie nutzte Dominik Bokk in der 26. Minute zum 3:1. Die Haie drückten weiter. Viele Schüsse auf das von Niederberger glänzend gehütete Tor der Eisbären, doch der Anscghluss wollte nbicht gelingen. Kurz vor Ende des Drittels voelor McIntyre einen Zweikampf hinter dem Tor von Pogge und Matt White bedankt sich mit dem 4:1 kurz vor der Drittelsirene.

 

Bei den Haien gab im letzten Drittel  Niklas Lunemann sein DEL Debüt. Diue ersten Schüsse konnte er bravourös abwehren, doch in der 44. Minute erzielte Jonas Müller seinen zweiten Treffer am heutigen Tag zum 5:1 für die Eisbären. Das Spiel blieb hart und es gab einige Strafen auf beiden Seiten, die allesamt nicht genutzt werden konnten. Einige Fehler im Spiel der Haie konnten die Eisbären nicht nutzen. Die Eisbären spielten das Spiel souverän runter und sicherten sich den Matchpuck im nächsten Spiel am Donnerstag zuhause in  Berlin. Die Haie verbuchten eine unnötige Niederlage, die durch Strafen und unnötige Fehler verursacht wurden. Insgesamt waren die Berliner aber die bessere Mannschaft. Am Donnerstag findet Spiel 3 in Berlin statt.

 

Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln): "Berlin hat sofort den Ton angegeben. Wir sind nie so richtig ins Spiel gekommen und so dem Egebnis hinterhergelaufen. Immer, wenn wir dran waren, hat Berlin einen Weg gefunden, ihre Position zu halten."

 

Tore:

 

0:1 01. Pföderl (Nielsen,Hördler)

1:1 10. McIntyre (Roach,Oblinger)

1:2 19. J.Müller (White,Byron)

1:3 26. Bokk (Byron,White)

1:4 40. White (Fiore)

1:5 44. J.Müller (Roßmy,Streu)

 

Zuschauer 14.642

 

Strafen: Köln 81 ; Berlin 44

 

 

 


 

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Wolfsburg feiert einen 6:2 Kantersieg in Bremerhaven: Match-Puck am Donnerstag

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG)  In der Eisarena zu Bremerhaven empfingen die Fischtown Pinguins zu ihrem ersten Viertelfinal Heimspiel die Grizzlys aus Wolfsburg, die das Auftaktmatch unerwartet klar für sich entschieden und ihrem Goalie Strahlmeier gleich mal einen Playoff Shutout bescherten. Bremerhaven fühlte sich unter Wert geschlagen und wollte heute Abend die Serie ausgleichen zusammen mit der Unterstützung seiner zahlreichen treuen Fans im Rücken, welche das erstmals ausverkaufte Stadion seit 2 Jahren bestimmt zum Beben bringen würden. Beide Teams waren in Spiel 1 in Bestbesetzung angetreten.

 

Schließlich deklassierte Wolfsburg nach einem ausgeglichenen ersten Drittel am Ende klar mit 2 zu 6.  Mit diesem Sieg hatten die Grizzlys nun Matchpuck zuhause am Donnerstag. Rech mit einem 4 Punkte Spiel!

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(Fotoquelle Citypress)

 


Bremerhaven musste zwar eine Auswärtspleite in Wolfsburg hinnehmen, doch letztlich zählt in den Playoffs nicht das Ergebnis, sondern nur Sieg oder Niederlage. Getreu dem Motto ‚Mund abwischen und weitermachen‘ wollten die Pinguins heute alles dran setzen, um das Heimspiel erfolgreich zu gestalten. Ihre Paradereihe mit dem in der Liga gefürchteten pfeilschnellen „Karawanken Express“ bestand heute lediglich aus Verlic und Urbas, denn Jeglic fehlte verletzungsbedingt; dessen Rolle übernahm Vikingstad. Dies war ein herber Verlust für das Team um Coach Popiesch. Ihr starker Goalie Maxwell sollte den nötigen Rückhalt geben und auf den Rückkehrer Trska in der Verteidigung legte man auch viel Hoffnung. Das so hochgelobte Powerplay war heute gefordert, das in Wolfsburg nicht geklappt hatte.

 

Prey [Geschäftsführer]: „Das ist genau das, wofür wir gehofft haben mit den Fans, es gibt nur noch ein paar Restkarten. Die Stimmung ist super, hoffentlich wird das Spiel genauso faszinierend wie die Stimmung. Es ist besser, einmal klar mit 0:5 zu verlieren, dann braucht man nicht zu hadern, aber es war eine große Watschn. Wir müssen heute dagegenhalten, am Anfang haben wir uns in Spiel 1 den Schneid abkaufen lassen. Unsere Bully Statistik war schlecht, wir kassierten ein unglückliches zweites Tor, ein Sonntagsschuss von Krupp. Hoffentlich gibt es ein happy end. Ziga hat in Wolfsburg einen Check bekommen, das ist ein herber Verlust für uns, denn er ist der Denker und Lenker in der Reihe. Wir müssen das kompensieren, das tut uns weh, aber mit guter Taktik hoffen wir den Wolfsburgern Paroli bieten zu können.“

 

Die Grizzlys Wolfsburg reisten mit großem Selbstbewusstsein nach Bremerhaven und wollten dort sofort nachlegen und einen nächsten Schritt in Richtung Halbfinale gehen. Eins war klar, dass ihr Urgestein und Kapitän Furchner heute nicht mit von der Partei sein würde nach seinem harten Check, den er am Sonntagabend einstecken musste. Ausgerechnet das Wolfsburger Aushängeschild, dessen Karriere sich dem Ende neigt und der unbedingt noch seinen ersten Meistertitel als Krönung mit in den Ruhestand nehmen wollte, nachdem er bereits sechs Mal in einem Finale stand und immer leer ausging. Ob Furchner am Donnerstag auflaufen würde, stand ebenfalls noch in den Sternen. Dafür kehrten Wurm und Pfohl ins Line Up zurück. Möser und Reichel bekamen eine Pause.

 

Shuchuk [Co-Trainer]: „He (Furchner) is up moving and recovered right now. I am not sure if he comes back, but he is a warrior. Our first win was huge, they have a great team and we knew to play our best and were fortunate to get the win. During my championship time in Krefeld we had fun, played for each other and had nothing to lose. Their character is similar to ours. We have a great goal tender and great forwards. This place will be rocking tonight, atmosphere is amazing, it will be a great game.“

 

Nach Rechs Führungstor musste Strahlmeier das erste Mal in der Serie hinter sich greifen

 

Bei prächtiger Stimmung in der Arena hatten die Hausherren sofort eine dicke Gelegenheit zur frühen Führung, doch Strahlmeier, der Goalie des Jahres war bereits hellwach. Auch Maxwell musste gleich mit dem Schoner parieren. Es ging schon munter los und die Gäste wirkten frischer, konzentrierter und übten guten Druck auf das Gehäuse von Maxwell aus. Bei 5 gegen 5 sah es teilweise wie ein Powerplay aus. Bremerhaven hatte Probleme, einen geordneten Spielaufbau zu praktizieren.

 

Mit der ersten Strafzeit gegen die Grizzlys gab es nun die Möglichkeit für die Gastgeber, besser in die Partie zu kommen. Bisher gelang es nicht geordnet in die Formation zu gelangen. Man merkte das Fehlen von Jeglic schon sehr und Wolfsburg überstand diese Situation gekonnt. Wieder komplett konterten die Grizzlys brandgefährlich und im zweiten Versuch, als es schon geklärt schien, markierte Rech in der 10. Spielminute die Führung. Wie in Spiel 1 war es wieder die berühmte 10. Minute, in der ein erster Treffer zu verzeichnen war.

 

Nur 2 Minuten später egalisierte die Arbeitsbiene Mauerman das Ergebnis mit einem sogenannten ‚dreckigen‘ Tor, das für Strahlmeier recht unglücklich war. Dies Treffer, der keinen Schönheitspreis verdiente, war wohl der Dosenöffner für die Hausherren, die von diesem Erfolgserlebnis beflügelt wirkten und sofort das Publikum damit anstachelten. Die Grizzlys betrieben ein gutes Forechecking, teilweise mit 2 Stürmern in der Zone der Hausherren.

Es war von Beginn an das erwartete intensive Match, in dem die Gäste weitgehend tonangebend waren.

 

Mauerman: “We had a good start and the goal got us back into the match. It gave us confidence and we got the momentum. Now we are happy about the result. The crowd is awesome to play with, we cannot be more thankful to be here.”

 

Wolfsburg zeigt Powerplayqualitäten und erzielt drei Tore im Mittelabschnitt

 

Verlic verbuchte heute sein 200. DEL Spiel und Urbas prüfte gleich mal Strahlmeier. Bremerhaven kam nun wesentlich agiler aus der Kabine. Ein Tip In Versuch von McGinn scheiterte knapp. Die Gäste sahen sich nun stark unter Druck in den ersten 3 Minuten des Mittelabschnitts. Mauerman hatte gleich die nächste Chance. Beim Gewühl vor Strahlmeier flogen dann die Fäuste und DeSousa musste in die Kühlbox. Nach einem Fehler beim Spielaufbau gab es fast den Shorthander, doch Maxwell war auf dem Posten. Auch Bruggisser rutschte kurz weg, was ebenfalls fast zu einer brenzligen Situation geführt hätte.

 

Dann brannte es lichterloh vor Strahlmeier, als die Gastgeber zu kompliziert agierten und vorher Wurm in letzter Sekunde beim 2 auf 1 Konter rettete. Set Play direkt vom Bully weg durch Mingoia, doch Maxwell blieb aufmerksam. Wurms Schuss fand sein Ziel nicht und Urbas nahm auf der Strafbank Platz nach einem Stockschlag. Nun spürten die Fans, dass ihre Helden auf dem Eis mehr Unterstützung benötigten. Wolfsburg tat sich schwer in numerischer Überlegenheit und die Hausherren hielten sich schadlos. Fauser stand dann mutterseelenallein vor Maxwell und verpasste diese Gelegenheit, doch die Grizzlys bekamen ein weiteres Powerplay zugesprochen.

 

Dieses Mal agierten die Gäste cleverer, doch der heimische Goalie erwies sich in Bestform, konnte jedoch in der 34. Spielminute nicht den erneuten Rückstand verhindern durch DeSousa. Unmittelbar danach gab es eine Massenkeilerei am Mittelkreis, aus der eine Matchstrafe gegen McGinn hervorging, der nun seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies mit einer fünfminütigen Unterzahl. Das war die große Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen, denn Maxwell zog die nächste Strafe. Ein 5 gegen 3 für ganze 2 Minuten war nun eine Mammutaufgabe für die Gastgeber, die sich unnötig schwächten in dieser Phase.

 

Hexer Maxwell bewahrte sein Team vor dem dritten Gegentreffer und machte seinen Fauxpas von zuvor etwas gut. Und schon wieder demonstrierte der Keeper sein ganzes Können bei einem eigentlich perfekten Spielzug der Grizzlys. Dies waren nun spielentscheidende Momente in dieser Begegnung. Es könnte nun in beide Richtungen gehen, doch dann schlugen die Gäste doch noch zu in Person von Melchiori, dessen Schlagschuss hinter dem tapferen Maxwell unhaltbar einschlug.

 

Nun kam es knüppeldick für die Fischtowns, denn Archibald netzte zum 1 zu 4 für die Gäste ein. War dieses zweite Drittel bereits die Vorentscheidung in diesem Match? Zum Teil begaben sie sich selbst in diese prekäre Konstellation. Letztlich nahmen die Grizzlys einen drei Tore Vorsprung mit in das Schlussdrittel.

 

Murray: „The first period was pretty close, now we were able to capitalize our powerplay. Now we have to play smart in the third period.“

 

Wolfsburg schlägt sofort eiskalt zu mit Treffer Nummer 5 und Bittner macht das halbe Dutzend voll, Friesen verkürzt noch

 

Im Schlussabschnitt war es nun eine Herkulesaufgabe für Bremerhaven, die einem drei Tore Rückstand hinterherliefen. Welchen Plan hatte Headcoach Popiesch noch im Köcher? Doch nach nur knapp einer Minute schien bereits alles vorbei zu sein, denn die Gäste markierten durch Gaudet den fünften Treffer. Im weiten Rund war natürlich die Stimmung auf dem Siedepunkt, denn die Hoffnung auf eine Aufholjagd schwand damit immer mehr. Wolfsburg hatte ganz klar das Heft in der Hand und blieb im Vorwärtsgang. Es war kein Wunder, die Scheibe wurde flüssig durch die Reihen bewegt. Dann kam es noch schlimmer für die Gastgeber, denn Bittner verbuchte mit einem Distanzschuss das halbe Dutzend.

 

Headcoach Popiesch war bedient und für seine Verhältnisse richtig angefressen. Nichtsdestotrotz beließ er seinen Keeper im Kasten, der einem schon ein wenig leidtun konnte. Und schon stand das nächste Powerplay für die Gäste auf dem Programm, doch dieses Mal blieb es wirkungslos. Was konnte Bremerhaven in den letzten 10 Minuten noch bewirken? Es ging um Schadensbegrenzung und ein gutes Gefühl für Spiel 3 am Donnerstag zu bekommen, sprich im letzten Drittel noch das eine oder andere positive Zeichen zu setzen. Letztlich war die Luft raus aus dem Match, doch in Überzahl verkürzte Bremerhaven durch Friesen in der 52. Spielminute auf 2 zu 6.

 

Die Zuschauer ließen sich ihre gute Stimmung dennoch nicht nehmen und feuerten ihre Akteure leidenschaftlich an. Die Minuten liefen nun weitgehend ereignislos herunter und Fischtown erarbeitete sich eine weitere tolle Gelegenheit durch Vikingstad, um näher heranzukommen.

 

Schließlich ging Wolfsburg in der Serie mit 2 zu 0 Siegen in Front und könnte Gründonnerstag sogar schon den Deckel drauf machen und ins Halbfinale einziehen. Am Schluss standen alle Zuschauer und applaudierten ihrer Mannschaft.

 

Rech: „They came out hard like, it was nice to play tonight. We were ready and played aggressively, we tried to simplify our game tonight. We have his jersey in the locker room, we played for him.“

 

Moore: „We appreciate the fans behind us, it was not enough, had the crowd and the energy but it was not enough, everything was missing. We got to play for each other and win the individual battles. We were struggling recently, could turn things around and came back as a group. We try to get the win in Wolfsburg and have one more game here at home.“

 

 

Playoff Viertelfinale Spiel 2, 12.04.2022

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Grizzlys Wolfsburg 2:6 (1:1|0:3|1:2)

 

Tore:

0:1 |10| Rech (Mingoia, Festerling)

1:1 |12| Mauerman (Wejse)

1:2 |34| DeSousa (Rech) PP1

1:3 |37| Melchiori (Rech) PP2

1:4 |39| Archibald (DeSousa)

1:5 |41| Gaudet (Mingoia, Melchiori)

1:6 |45| Bittner (Rech, DeSousa)

2:6 |52| Friesen (Vikingstad)

 

1. Drittel Statistik:       11:16 Schüsse, 11:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:        9:18 Schüsse, 8:15 gewonnene Bullys, Strafminuten: 31:2

3. Drittel Statistik:        4:10 Schüsse, 9:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Hauptschiedsrichter:   Bruggeman (USA) / Schukies (GER)

 

Zuschauer:   4.550

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Maxwell, Bruggisser, Moore, Andersen, Wejse, Mauerman, Trska, Eminger, Urbas, Vikingstad, Verlic, Alber, Dietz, McGinn, Friesen, Uher, Stowasser, Lutz, Kinder, Krogsgaard.

 

Wolfsburg: Strahlmeier, Krupp, Murray, Fauser, Festerling, Archibald, Button, Wurm, Mingoia, Gaudet, Machacek, Melchiori, Bittner, Enlund, DeSousa, Rech, Schinko, Pfohl, Nijenhuis.

 

 


 

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Düsseldorf gleicht Viertelfinalserie gegen München aus

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/Hempel) Mit dem Sieg aus Spiel 1 im Gepäck wollte München direkt nachlegen. Neu im Kader Filip Varejcka. Bei den Gastgebern konnte Nicolas Geitner mit Vollvisier auflaufen, der frischgebackene Vater, Bernhard Ebner, führte die Verteidigung wieder an. Düsseldorf brauchte den Sieg und zeigte 60 Minuten intensives Playoff Hockey. Am Ende reichte das knapp für den verdienten Serienausgleich.

 

 

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(Foto: Ralph Schmitt)

 


 

Düsseldorf kam deutlich besser ins Spiel. München agierte etwas leichtfertig in der Offensive und zog eine frühe Strafe (3. Spielminute). Henrik Haukeland wurde in dieser Anfangsphase einige Male geprüft. Bis zur Hälfte des Drittels kam der EHC langsam in der Partie an, wurde aber nach dem Powerbreak durch die zweite Unterzahl erneut ausgebremst.

 

Erst mit eigenem Powerplay in der Schlussphase (17.) gelangen den Münchnern bessere Abschlüsse durch Smith, Ortega und Redmond. Die beste Möglichkeit verpassten Felix Schütz und Frank Mauer kurz vor der Sirene. Mirko Pantkowski schien am Eis liegend schon geschlagen, der scharfe Querpass von Schütz fand aber nicht den mitgelaufenen Sturmpartner.

 

Im zweiten Drittel gab es dann auch Tore. Der EHC RedBull München startete druckvoll, den ersten Treffer erzielten aber die Gastgeber durch Alexander Barta in der 23. Spielminute. Davon ließ sich München zunächst wenig beeindrucken, und durch Philipp Gogulla konnte der Ausgleich erzielt werden, 29 Spielminuten waren absolviert.

 

Düsseldorf agierte deutlich defensiver als im ersten Abschnitt und nahm einige unerlaubte Weitschüsse. Sobald sie aber in der Münchner Zone auftauchten, wurde es gefährlich. Ein schöner Move von Tobi Eder (33.) und ein guter Abschluss freistehend vor Haukeland, konnte entschärft werden. Beim Querpass vom Playoff Monster Daniel Fischbuch (10 Punkte) und dem One-Timer von Stephen MacAulay, war Münchens Schlussmann allerdings chancenlos.

 

Kurz danach beförderte Verteidiger Andrew MacWilliam den Torschützen unsanft in die Bande. Nach Videobeweis musste München 5 Minuten zu viert spielen. In dieser Phase erhöhte Alexander Barta in der 39. Spielminute auf den 3:1 Pausenstand.

 

Im Schlussabschnitt konnte der EHC in Überzahl beginnen, aber außer einem Abschluss von Yasin Ehiz weit übers Tor (42.) kam dabei nicht viel heraus. Erst als Zach Redmond, plötzlich freigespielt vor Haukeland, vergab, wuchs der Glaube an eine Aufholjagd. Kurz darauf versuchte sich Ortega mit einer Direktabnahmen, aber Pantkowski zeigte eine Glanzparade. 

 

Der Anschlusstreffer gelang Zach Redmond dann schließlich in der 53. Minute. Aber insgesamt stellte München die Düsseldorfer Verteidigung auch in dieser Phase zu selten vor Probleme.

 

Don Jackson zog gewohnt früh den Goalie (57.) womit die Spannung noch einmal spürbar anstieg. Fast drei Minuten Dauerdruck brachten aber keinen weiteren Treffer. Redmonds Schüsse von der linken Seite wurden alle geblockt, die im Slot freiliegenden Scheiben räumte die DEG rechtzeitig ab.

Stimmen zum Spiel:

 

Don Jackson: “Die DEG hat von Anfang an besser gespielt, Der Unterschied waren die Specialteams und die Intensität in den Zweikämpfen. So hat die DEG von Anfang an das Spiel gemacht, Wir haben zwar geantwortet, aber zum Schluss war es zu spät. Am Donnerstag geht es weiter.”

Harold Kreis: “Ich bin froh, dass wir gleich von Anfang an das Pensum und die Intensität wie im ersten Spiel bringen konnten. Das war wichtig, sonst wäre es noch schwerer gegen München geworden. Es war ein Charaktersieg. Ein bisschen Fortune ist aber auch immer dabei.”

Spiel vom 12.04.2022

 

Düsseldorfer DEG - EHC Red Bull München  3:2 ( 0:0 | 3:1 | 0:1 )

1:0 | 23 | Barta (Eder)

1:1 | 29 | Gogulla (Mauer, Kastner)

2:1 | 34 | MacAulay (Fischbuch, Proft)

3:1 | 39 | Barta (Eder, Fischbuch)

3:2 | 53 | Redmond (Parkes, Tiffels)

Zuschauer:
6.809

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Krämmer Overtime Hero - Mannheim geht gegen Straubing mit 2:0 in Führung

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Straubing hatte sich das erste Spiel sicherlich anders vorgestellt. Dennoch war die Leistung sehr gut. Das kaltschnäuzigere Team aus Mannheim hatte den Sieg für sich verbucht. Nun stand am Dienstagabend das zweite Spiel der intensiven Serie in der SAP Arena auf dem Programm. Beide Trainer nahmen keine Veränderungen im Vergleich zum Sonntag vor.

 

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( Foto City-press )

 


 


Die Gäste kamen sehr gut in die Partie und ließen den Adlern wenig Entfaltungsmöglichkeiten. So gehörten die ersten Schussgelegenheiten ebenfalls den Gästen, während Parks im Tigers Tor nahezu arbeitslos war. Doch die erste richtig große Torchance gehörte den Mannheimern, als plötzlich Plachta frei vor Parks auftauchte und nur knapp scheiterte. Dies beflügelte die Heimmannschaft ein wenig und das Kombinationsspiel wurde etwas besser. Es ergaben sich durch Eisenschmid, Wolf und Hännikäinen ein paar Chancen. Aber auch die Tigers waren nach wie vor stark im Spiel. Deren nächste gute Möglichkeit hatte Top-Scorer Akeson, der knapp am Tor von Brückmann vorbeizog. Beide Mannschaften führten die Zweikämpfe sehr intensiv aber immer fair. Erst Zwei Minuten vor Drittelende gab es die erste Überzahl, als Plachta auf die Strafbank musste. Die beste Unterzahlmannschaft der Liga hielt die Tigers jedoch von jeglichen Chancen ab, so dass es mit 0:0 in die Kabine ging.

 


Der zweite Abschnitt begann zunächst ausgeglichen. Nach einem Außenpfostentreffer von Wohlgemuth folgte erneut ein Tigers Powerplay, als Wolf für Zwei Minuten in der Kühlbox Platz nahm. Im Vergleich zum ersten Powerplay war dieses wesentlich druckvoller. Zunächst hatte St.Denis eine gute Chance, scheiterte an der Querlatte. Kurz darauf machte es Ex-Adler Leier besser. Tuomie und Elsner spielten Leier, der im Slot lauerte frei, der mehr oder weniger locker den Puck ins Tor bugsierte. Nach der Führung ging es beiden Teams eher darum einige Zeichen zu setzen. Nach einem vier gegen vier bekamen auch die Tigers ihre erst Unterzahl vom Unparteiischen aufgebrummt. Nur 14 Sekunden später hieß es auf einmal sogar drei gegen fünf aus Sicht der Tigers. Die Kurpfälzer machten sehr viel Druck. Trotz einiger Möglichkeiten hielten Tom Pokel’s Männer mit viel Herz und vereinten Kräften die Führung. Direkt nach der Überzahl, hätte Akeson bei einem zwei gegen eins fast den zweiten Treffer erzielt. Kurze Zeit später war auch Manning dem zweiten Treffer nahe, traf zum Leidwesen der Tigers allerdings erneut den Pfosten. Etwas überraschend kam der Ausgleichstreffer der Adler. In einer Situation als das Spiel gerad Luft holte, traf der Doppeltorschütze vom Freitag Szwarz erneut. Melart hatte abgezogen und Szwarz nur den Schläger reingehalten. Straubing antwortete wütend und hatte durch Schönberger einen Alleingang, der allerdings wieder nur das Gestänge traf. In dieser Phase war die Partie sehr hitzig. Beide Mannschaften schenkten sich nix. Kurze Zeit später kam St.Denis für zwei Minuten auf die Strafbank, jedoch verstrich auch diese ungenutzt. Das zweite Drittel endete ebenfalls unentschieden mit 1:1.

 


Leier war es, der zu Beginn des dritten Drittels, einen schönen Alleingang hinlegte, ehe er in Brückmann seinen Meister fand. Der Gastgeber fand sich dann wieder einmal auf der Strafbank wieder. Straubing erzeugte viel Druck, Mannheim überstand es allerdings ohne Schaden zu nehmen. Das Spiel verflachte danach etwas, da beide Mannschaften auf Grund des Spielstandes und der Spielzeit der Defensive mehr Aufmerksamkeit zukommen ließen. Eine Strafzeit gegen Brunnhuber zehn Minuten vor dem Ende, gab Bill Stewarts Team die Chance in Front zu gehen. Die Adler taten sich allerdings schwer, da die Tigers eine aggressive Unterzahl aufs Eis brachten und immer wieder den Aufbau störten. Die Spannung in der Arena stieg immer weiter an, dies merkte man auch auf den Rängen. Wohlgemuth bekam fünf Minuten vor Schluss nach einen Turnover im Straubinger Aufbau eine gute Chance quasi geschenkt. Parks war hier auf dem Posten, so dass es weiter 1:1 hieß. Auf dem Eis passierte ansonsten nichts mehr, so dass es leistungsgerecht in die Verlängerung ging.

 


Gleich zu Beginn der Overtime fanden sich die Adler abermals in Unterzahl, nachdem Akdag vom Eis gestellt wurde. Mannheim überstand diese Situation und holte im Gegenzug ihrerseits eine Strafe heraus. Auch diese Überzahl konnte nicht genutzt werden. In der Folge war das Spiel ausgeglichen ohne dass ein Team sich große Vorteile erspielen konnte. Nach sieben Minuten und 30 Sekunden der erlösende Treffer durch Krämmer. Rendulic hatte den Puck aufs Tor gebracht und vom Schlittschuh von Krämmer sprang der Puck ins Tor. Der anschließende Videobeweis brachte den Tigers nichts, so dass Mannheim in der Serie mit 2:0 in Führung ging.

 

 

Tore

0:1 Leier (Elsner, Tuomie) PP
1:1 Szwarz (Melart, Wolf)
2:1 Krämmer (Rendulic, Szwarz) OT

 

 


 

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Eisbären aus Berlin sichern sich Spiel 1 gegen die Kölner Haie

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Denkbar knapp gewannen die Berliner Eisbären ihr erstes Viertelfinalspiel gegen die Kölner Haie. 2:1 gewann der Titelverteidiger in einem typischen PlayOff Krimi. Sie wirkten frischer als die Haie, die nie aufgaben.

 

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(Foto: citypress)

 


Der Titelverteidiger aus Berlin  begann das Spiel so wie es erwartet wurde. Druckvoll und zielstrebig zum Kölner Tor. Die Haie wirkten nicht so frisch, wie in den Spielen gegen Ingolstadt und so dauerte bis zur neunten Minute bis der erste Schuss auf das Berliner Tor kam. Sie setzten Härte und Kampf gegen Berliner Spielstärke ein.

 

Die Schussstatistik sprach eindeutig für die Berliner, die einen frischen und entschlossenen Eindruck hinterliessen. Nach einem Fehler besassen die Haie aber durch Matsumoto die grösste Chance des Spiels, aber Niederberger im Berliner Tor parierte sensationell. Überhaupt stachen auf beiden Seiten die Torhüter besonders hervor. So ging es mit 0:0 in die erste Drittelpause.

 

Auch im Mittelabschnitt begannen die Berliner hellwach. Einen Puckgewinn im Kölner Verteidungsdrittel nutze Marcel Noebels nach 27 Sekunden zum 1.= für die Berliner. War damit der Widerstand der Haie gebrochen? Die Haie hielten weiter dagegen, hatten auch Schusschancen, die aber allesamt erfolglos blieben.

 

So fiel in der 31. Minute durch Leo Pföderl das 2:0 für die Eisbären, die das Spielgeschehen bestimmten und mit einer Führung in den Schlussabschnitt gingen. Die Haie mussten einige Zeit auf Maxi Kammerer verzichten, der sich eine Gesichtsverletzung zuzog und lange behandelt wurde.

 

Die Berliner verwalteten im Schlussabschnitt den Vorsprung. Das Spiel plätscherte vor sich hin. Die Eisbären im Gefühl des sicheren Sieges liessen die Kölner spielen und so gelang den Haien in der 54. Spielminute der Anschlusstreffer. Nach einem satten Schuss von Lucas Dumont konnte Matthias Niederberger den Puck nicht festhalten und McIntyre staubte zum 2:1 ab.

 

Trainer Uwe Krupp beorderte zwei Minuten vor Spielende seinen Torhüter auf die Bank. Trotz einer grossen Möglichkeit konnten die Haie den Ausgeich nicht mehr erzielen. So gewannen die Eisbären das erste Viertelfinalspiel mit 2:1.

 

Am Dienstag findet in der Kölner Lanxess Arena das zweite Spiel vor sicher vollem Haus statt.

 

Tore:

 

1:0 21. Noebels (Pföderl,Boychuk)

2:0 31. Pföderl (Ellis, Geibel)

2:1 54. McIntyre (Dumont,Neill)

 

Strafen: Eisbären 12; Köln 10

 


 

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