Bokk trifft wieder und bringt Frankfurt auf die Siegerstrasse

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Etwas über zwölf Jahre ist es her, dass eine Frankfurter Eishockeymannschaft in Düsseldorf gastierte, nun war es mal wieder soweit. Die aufgestiegenen Löwen sind stark in die Saison gestartet und haben schon für die ein oder andere Überraschung gesorgt. Die DEG dominierte das erste Drittel der Partie, schlug daraus aber leider kein Kapital. Frankfurt schlug im letzten Drittel zu und so verlor die DEG vor 7446 Zuschauern im PSD BANK DOME letztlich mit 2:4 (0:0; 1:0; 1:4).

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Auf den Rängen nahm die Partie vom ersten Bully an Fahrt auf, unten auf dem Eis dauerte es ein paar Minuten bis es die ersten nennenswerten Szenen gab. Nach fünf Orientierungsminuten nahm die DEG das Heft des Handelns aber deutlich in die Hand. Daniel Fischbuch, der mit Speed außen durchs Angriffsdrittel kurvte und per Rückhand abschloss, eröfnnete den Chancenreigen. Der DEG-Druck mündete schnell im ersten Powerplay für die Hausherren. Da war dann richtig Druck aufs Frankfurter Tor, indem Jake Hildebrand sich erfolgreich gegen alle Einschussversuche wehrte.

 

O’Donnell hätte gleich zweimal einschieben können, auch Tobi Eder scheiterte aus erfolgversprechender Position. Doch auch danach schaltete die DEG keinen Gang runter, Fischbuch und Harper hatten die nächsten guten Möglichkeiten. Die Löwen spielten ein typisches Auswärtsspiel, ließen die DEG kommen und vertrauten auf ihren starken Keeper. Zwei weitere Powerplays sorgten für zusätzliche gute Chancen. Immer wieder waren es vor allem O’Donnell und Fischbuch, die sich an Hildebrand die Zähne ausbissen. Trotz klarer Überlegenheit endete der erste Abschnitt torlos.

 

Im Mittelabschnitt zeigte sich der Aufsteiger deutlich verbessert und agierte nun deutlich aktiver in Richtung von Hendrik Hane. Den Anfang machte Nathan Burns, der sich alleine durchtankte und den Puck durch Hanes Schoner legen wollte. Der DEG-Schlussmann ließ sich allerdings nicht an der Nase herumführen und machte dicht (22.). Kurz darauf dann endlich das erste Tor des Abends. Josef Eham bediente per Rückhand Alex Blank, der Hildebrand bezwang.

 

Die Führung: überfallig! Doch Frankfurt machte nun weiter Druck. Nach einer kurzen Aunaufmerksamkeit in der Defensive kam Rylan Schwartz plötzlich frei zum Schuss, Hane war zur Stelle. Gefährlich auch die Powerplays der Frankfurter: die besten Chancen hier hatten Olsen (an den Pfosten) und Moser (an die Latte).

 

 

Im letzten Drittel lief leider einiges schief für die DEG, zuviel wie sich am Ende herausstellen sollte. Los ging es damit, dass Dominik Bokk zu frei zum Abschluss kam und seiner Mannschaft den Ausgleich bescherte (44.). Eigentlich zeigte die DEG sich unbeeindruckt, machte sogar wieder Druck vor dem Tor von Hildebrand, doch mitten hinein in die Bemühungen vollendete Brett Breitkreuz einen Frankfurter Konter zur Führung (48.). Leider kam es dann noch dicker, nach einem Patzer in der Verteidigung konnte Brendan Ranford ohne Assistenten sogar auf 1:3 erhöhen (54.).

 

Jetzt schien die Luft eigentlich raus, doch aus dem Nichts wurde Harper schön von Fischbuch freigespielt und der DEG-Topscorer zögerte nicht, den Puck einzunetzen (57.). Roger Hansson setzte alles auf eine Karte, nahm Hane vom Eis. Trotz gutem Druck in der Offensivzone gelang der Ausgleich aber leider nicht mehr, Brett Breitkreuz markierte seinen zweiten Treffer des Abends ins leere Tor zum Endstand.

 

 


 

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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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München patzt gegen Schwenningen

 

PENNY-DEL (München/PM) Red Bull München hat gegen die Schwenninger Wild Wings mit 1:5 (0:0|1:2|0:3) verloren. Vor 4.852 Zuschauern erzielte Chris DeSousa den Münchner Treffer gegen defensivstarke Gäste.

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Schwenningen gleich zu Beginn mit zwei guten Möglichkeiten, Danny aus den Birken im Münchner Tor war aber zur Stelle. Seine Vorderleute erhöhten danach das Tempo. Die Folge waren einige Chancen wie der Abschluss von Yasin Ehliz (6.), den Joacim Eriksson im Kasten der Gäste entschärfte. Auch Justin Schütz und Veit Oswald (14.) konnten den Schweden nicht bezwingen, sodass der erste Abschnitt trotz offensivfreudiger Teams torlos endete.

 

Das änderte sich im zweiten Drittel. Den Anfang machte Schwenningen: Brandon DeFazio fälschte in Überzahl ab, aus den Birken war chancenlos – 0:1 (23.). Wenig später die Red Bulls mit ihrem ersten Powerplay und immer mehr Druck auf das Tor der Wild Wings. Nach Ablauf der Strafe veredelte DeSousa einen sehenswerten Spielzug über Austin Ortega und Ehliz zum Ausgleich (29.). München besser und in Überzahl mit der Chance auf die Führung, erfolgreich war aber Schwenningens Stürmer Phil Hungerecker, der einen Unterzahl-Konter zum 1:2 nutzte (37.).

 

Die Wild Wings auch im Schlussabschnitt mit starken Specialteams und einem weiteren Überzahltreffer durch Tyson Spink (44.). Das Jackson-Team musste die richtige Balance finden, denn die Gäste lauerten auf Kontermöglichkeiten. In den Schlussminuten dann mehr Druck der Red Bulls, an Eriksson war aber kein Vorbeikommen. Ein Entlastungsangriff der Schwenninger führte zum vorentscheidenden 1:4 durch Boaz Bassen (58.). Ville Lajunen legte per Empty-Net-Treffer noch das 1:5 nach (59.).

 

 

Daryl Boyle: „Wir waren nicht gut, müssen aber nach vorne blicken und uns ab morgen auf das nächste Spiel vorbereiten.“

 

 

Endergebnis
Red Bull München gegen Schwenninger Wild Wings 1:5 (0:0|1:2|0:3)

 

Tore
0:1 | 22:27 | Brandon DeFazio
1:1 | 28:28 | Chris DeSousa
1:2 | 36:21 | Phil Hungerecker
1:3 | 43:48 | Tyson Spink
1:4 | 57:01 | Boaz Bassen
1:5 | 58:18 | Ville Lajunen

 

Zuschauer:
4.852

 

 


 

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Ingolstadt siegt im Derby knapp gegen Augsburg und klettert in der Tabelle auf Platz drei

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG) In der Saturn-Arena trafen in einem bayerischen Derby Ingolstadt und Augsburg aufeinander. Während die Gastgeber nach drei Erfolgen hintereinander unter den Top vier rangierten, befand sich Augsburg nach drei Pleiten in Folge auf einem Abstiegsplatz. Zumindest würde eine Serie heute Abend reißen. Schließlich siegte Ingolstadt am Ende gegen Augsburg denkbar knapp mit 1:0, obwohl nach Chancen und Torschussverhältnis ein durchaus höherer Sieg möglich gewesen wäre. Mirko Höfflin war der Matchwinner des Abends!

 

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(Fotoquelle Citypress)

 


Ingolstadt konnte sich nach einer Durststrecke wieder richtig fangen und holte zuletzt drei Mal die volle Punktzahl. Insbesondere die Siege in Mannheim und in Schwenningen gaben den Audi Städtern enorm viel Selbstvertrauen, um auch die heutige Partie mit breiter Brust anzugehen und weitere wertvolle Zähler zur Festigung ihres derzeitigen Tabellenplatzes zu sichern. Die Heimstärke des ERC Ingolstadt war sicher ein Faktor: von den bisher sechs heimischen Auftritten wurden vier erfolgreich realisiert.

 

Augsburg konnte in den letzten fünf Begegnungen nur einmal einen Dreier einfahren und dümpelte schon länger im Tabellenkeller herum. Headcoach Peter Russell wollte mit seinem Team nun beim bayerischen Rivalen die Früchte ernten, um den Turnaround einzuläuten und aus der bedrohten Zone schleunigst herauszukommen. Bislang gab es für den AEV gerade auf fremdem Terrain nicht viel zu holen in dieser Saison: von sechs Matches konnte nur die Partie in Nürnberg siegreich gestaltet werden, ebenfalls ein Derby. Das machte zumindest Hoffnung!

 

Rückkehrer Höfflin lässt den ERC jubeln

 

Die Halle war gut gefüllt mit Gästefans, die von Anfang an mächtig Radau machten im Verbund mit den heimischen gut gelaunten Fans. Bei den Hausherren absolvierte Daniel Pietta heute Abend sein 888. DEL-Spiel, eine stattliche Schnapszahl. Chapeau! In der 6. Spielminute erzielte Mirko Höfflin mit der Rückhand aus der Drehung wunderbar die frühe Führung für die Gastgeber. Auftakt nach Maß für Ingolstadt, während der Game Plan beim AEV nicht aufging, die ersten zehn Minuten schadlos zu überstehen.

 

Ingolstadt schaffte es, die Augsburger weitgehend fern vom eigenen Slot zu halten. Das Spiel der Gäste wirkte noch sehr zerfahren. Kevin Reich parierte in der 16. Spielminute einen gefährlichen Vorstoß der Gäste in Person von Michael Clarke und behielt den Überblick. Ansonsten hatte der ERC die Begegnung gut im Griff und verbuchte die klar besseren Chancen. 

Es bewahrheitete sich die Statistik, dass gerade beim Toreschießen das erste Drittel für die Augsburger das schwächste der Liga derzeit ist. Für die Hausherren machte es sich gleich bezahlt, dass Mirko Höfflin wieder im Line Up war.

 

Hüttl: „Ich bin relativ zufrieden mit der Mannschaft. Wir spielen gutes und schnelles Eishockey, die Aufbaupässe kommen sehr gut an und könnten auch schon höher führen. Wir müssen genauso weitermachen wie bisher.”

 

Zähes zweites Drittel trotz klarer heimischer Überlegenheit bei den Torschüssen

 

Im Mittelabschnitt musste Augsburg unbedingt versuchen, unnötige Aufbaufehler wie im ersten Drittel zu vermeiden. Die Gastgeber verzeichneten gleich die nächste Top Gelegenheit, als die Scheibe zuerst den Pfosten touchierte und dann am Außennetz landete. Nach kurzem Videostudium wurde die on Ice getroffene Entscheidung auf ‚kein gutes Tor‘ auch erwartungsgemäß bestätigt. Daniel Piettas Alleingang nach gut fünf Minuten wurde nicht mit einem Tor belohnt, obwohl er sich fast perfekt in seinen Gegenspieler hineindrehte und mit der Rückhand abschließen wollte. Schon jetzt lautete das Torschussverhältnis schon wieder deutlich zugunsten der Hausherren.

 

Ingolstadt dominierte weiterhin die Partie und Augsburg hatte viel Mühe ein geordnetes Spiel aufzuziehen. Das einzig Positive für den AEV war der knappe Spielstand. T.J. Trevelyan hatte dann die große Gelegenheit zum Ausgleich, als er alleine vor Kevin Reich auftauchte, doch letztlich knapp verzog.Frederik Storms Hammer ging nur knapp am Tor vorbei.

 

Die Begegnung war ungewöhnlich fair für ein Derby, doch dann erwischte es Adam Payerl. Augsburg stand gut in der Box, Ingolstadt zog das Powerplay ruhig und überlegt auf und wartete auf die beste Abschlussmöglichkeit. Das Spiel plätscherte im Mittelabschnitt dahin, beide Teams neutralisierten sich weitgehend und die Gäste überstanden auch ihre zweite Unterzahl. Bei den Torschüssen lag die Heimmannschaft mit 32:8 in Front, ein mehr als deutliches Statement.

 

Trevelyan: „We stuck with it so far, we need to find a way to get more shots to the net. We need dirty goals.”

 

Zweiter Shutout für Kevin Reich

 

Im dritten Drittel war ergebnismäßig noch alles drin für die Augsburger Panther. Der ERC Ingolstadt ging sehr fahrlässig mit seinen vielen Chancen um und verpasste es höher zu führen.  Die Gäste waren inzwischen schon über 100 Minuten ohne eigenen Treffer unterwegs. Justin Volek scheiterte am linken Schoner von Kevin Reich. Auf der anderen Seite demonstrierte Markus Keller seine Fangkünste gleich mehrfach. Beide Teams verstärkten nun die Offensive und die Gäste kamen nun auch in den Genuss eines Powerplays. Augsburg mühte sich redlich, doch Kevin Reich war nicht zu bezwingen.

 

Es begannen die letzten zehn Spielminuten und für Spannung war definitiv gesorgt. Ein kapitaler Fehlpass brachte Michael Clarke in eine nahezu perfekte Position vor Kevin Reich, doch auch diese unverhoffte Chance wurde vergeben. Kevin Reichs rechter Schoner verhinderte Sekunden vor der Sirene doch noch den Ausgleich. Letztlich brachte Ingolstadt den knappen Sieg nach Hause, es war der vierte in Folge, und für Augsburg war es die fünfte Niederlage in Serie.

 

Keller: „Es ist natürlich bitter hier zu verlieren. Hinten haben wir es gut gemacht, wir hatten Chancen, müssen halt aber auch ein Tor schießen. Wir würden es gerne anders machen. Wir waren zu viel in der eigenen Zone die ersten beiden Drittel. Da unten drin zu stehen ist nicht gut, aber wir haben charakterlich eine gute Truppe und mit ein paar Siegen wird es auch wieder anders aussehen.”

 

Höfflin: “Ja, es war knapper als wir es uns vorgestellt hatten. Laut Statistik hätten wir paar Tore mehr schießen müssen. Augsburg wollte lange Pässe spielen, deshalb haben wir uns dann zurückgezogen und so fertiggespielt. Wir sind stolz auf die Leistung, müssen aber weiter Spiel für Spiel gehen.“

 

ERC Ingolstadt – Augsburger Panther 1:0 (1:0|0:0|0:0)

 

Tore:

1:0 |06.| Mirko Höfflin (Friedrich, Hüttl)

 

Schiedsrichter: Frano (CZE) / Hinterdobler (GER)

 

Zuschauer: 3.623

 

1. Drittel Statistik:        11:4 Schüsse, 14:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:        21:4 Schüsse, 16:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

3. Drittel Statistik:        9:8 Schüsse, 8:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Reich, Wagner, Marshall, Simpson, Pietta, McGinn, Quaas, Edwards, Storm, Höfflin, Friedrich, Bodie, Hüttl, Brune, Henriquez-Morales, Krauß, Jobke, Bertrand, Stachowiak, Flaake.

 

Augsburg: Keller, Lamb, Haase, Payerl, LeBlanc, Kuffner, Sacher, Gregorc, Wannström, Clarke, Broadhurst, Länger, Rogl, Saponari, Soramies, Johnson, Bergman, Hanke, Volek, Trevelyan.

 


 

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Straubing Tigers können Höhenflug der Iserlohn Roosters nicht stoppen - Bangen um Miska

 

PENNY-DEL (Iserlohn/MA) Zwei Jubilare hatte dieses Spiel. Sandro Schönberger trat zu seinem 600. Spiel in der DEL an. Mit 300 Spielen hat nun Goalie Andreas Jenike genau die Hälfte erreicht. Das Schussverhältnis von 26 zu 38 sagt einiges aus über den Spielverlauf. Aber die schwache Effektivität der Tigers reichte nicht aus, um die Roosters ins Wanken zu bringen. Besorgte Mienen gab es bei den Gästen nach der Verletzung von Hunter Miska. 

 

(Foto: Ingo Winkelmann) Hunter Miska konnte das Spiel, wegen einer Verletzung, nicht zu Ende bringen 

 


 

 

Spielverlauf:

Wie immer am Seilersee, gilt es für die Gäste, die Anfangsphase der Gastgeber zu überstehen. Straubing schaffte das nur mit Mühe und Not. Die Tigers mussten auch zwei Strafen überstehen, aber hier gehören die Niederbayern schon seit Jahren zur Tabellenspitze. Die Roosters verpassten es also, in Führung zu gehen und mussten dann von Minute zu Minute mehr Spielanteile an die Straubinger abgeben.

Sandro Schönberger für die Tigers: “Wir wissen, dass es immer schwer wird in Iserlohn, so auch heute wieder. Die kommen immer gut aus der Kabine, aber nach zehn Minuten sind auch wir besser ins Spiel gekommen. Wir brauchen mehr Schüsse aufs Tor und ich hoffe bei meinem Jubiläum natürlich auf einen Sieg.” 

Wieder kamen die Sauerländer besser aus der Kabine. Jetzt machten sie es besser, denn jetzt kamen die Mannen von Coach Poss zu zählbarem. Per Doppelschlag führte man zu Hause mit 2:0. Die Straubinger blieben davon unbeeindruckt. Für eine lange Zeit waren sie das Team mit den besseren Chancen. Doch die Tore fehlten auch nach vierzig Minuten.

Beinähe hätte sogar Chris Brown noch getroffen, doch der Innenpfosten stand ihm im Weg. Lean Bergmann für die Roosters: “Ich denke, wir waren jetzt im zweiten Drittel die bessere Mannschaft. Wir haben die Tore gemacht und viele Schüsse geblockt. Nachlassen dürfen wir jetzt auf keinen Fall.” 

 

Die Gäste hatten ihre besten zwanzig Minuten im Schlussabschnitt. Aber es gab das gleiche Problem wie schon in einigen Spielen zuvor. Die Chancenverwertung. Wie man das macht, zeigten die Roosters eindrucksvoll. Coach Tom Pokel ging nach dem 3:0 All in und nahm Goalie Dietl vom Eis.

Der Ersatztorwart musste zehn Minuten vor Ende des Spiels, aufgrund einer Verletzung von Hunter Miska, eingewechselt werden. Die Wende im Spiel blieb jedoch aus und die kleine Siegesserie der Roosters ging weiter. 

 

Stephan Daschner (Tigers): “Eigentlich hatten wir Übergewicht im Spiel, waren sehr oft in deren Zone, aber sie haben eben die Chancen gemacht, die wir verpasst haben. Es lag schon auch an uns selbst. Ich hoffe natürlich das die Verletzung von Hunter jetzt nicht schlimm ist.” 

 

Andreas Jaenicke (Roosters): “Wir freuen uns natürlich über diese Serie. Es war zwar vorher nicht alles schlecht, aber nach dem Trainerwechsel spielen wir hinten mehr solide und haben jetzt wichtige Punkte eingefahren.”

 

 

Torfolge: 

1:0 (28.) - Iserlohn setzt zum Konter an, Kaspars Daugavins lässt Zimmermann stehen und zielt genau in den Winkel. 2:0 (30.) - Wieder setzen sich die Roosters im Drittel der Tigers durch. Die Vorarbeit von Brown verwandelte Lean Bergman im Flug.

3:0 (56.) - Der einzige echte Entlastungsangriff im letzten Abschnitt reichte zu einem Tor. Casey Bailey konnte sich vor dem Tor gegenüber Bugl behaupten. 3:1 (58.) - JC Lipon brachte sein Team, mit dem Distanzschuss der an Mann und Maus vorbei ging, noch einmal heran. 4:1 (59.) - Die Hoffnung auf Punkte verpuffte schnell. Eric Cornel traf ins leere Tor. 



Spiel vom 23.10.2022

Iserlohn Roosters - Straubing Tigers: 4:1 (0:0 | 2:0 | 2:1)
                                                                                                                                                                                                                         

1:0 |28.| Daugavins (Foucault, Bailey)

2:0 |30.| Bergmann (Brown, Cornell)
3:0 |56.| Bailey (Daugavins, Foucault) 
3:1 |58.| Lipon (Brandt, Zengerle) - EA
4:1 |59.| Cornel (Ankert) - EN                                                                                                                                                                                                                            

Strafen: Iserlohn 10 - Straubing 8

 

Schiedsrichter: Hoppe / Hunnius / Zunde / Tanko

 

Zuschauer: 3.597

 

 


 

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Mannheim zurück in der Erfolgsspur nach Sieg in Berlin

 

PENNY-DEL (Berlin/MH) Duell der beiden DEL Rekordmeister in der Mercedes Benz Arena von Berlin. Das ewig junge Duell versprach vor der heutigen Partie besondere Spannung. Beide Teams kamen mit zuletzt zwei Niederlagen in Folge im Gepäck in die Partie. Vor allem Berlin zeigte im bisherigen Saisonverlauf eine eklatante Heimschwäche, welche die Adler versuchten auszunutzen, um wieder in die Erfolgsspur zu gelangen.

 

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( Foto City-press )

 


 


Der Gastgeber begann motiviert im Spiel. Nach der ersten Chance folgte schon nach 30 Sekunden ein Powerplay, da Dawes auf der Strafbank Platz nehmen musste. Die Gäste überstanden diese erste brenzlige Situation ohne Schaden zu nehmen. Jentzsch verpasste im Anschluss knapp mit einem Tip In die Führung. Diese fiel auf der anderen Seite. Nach Bullygewinn der Eisbären, schloss Noebels ein Set Play zur Führung ab. Jener Noebels markierte nur kurze Zeit später einen weiteren Treffer, als er aus einem eigentlich ungünstigen Winkel den Puck aufs Tor brachte und dieser Brückmann durchrutschte. Die Maßnahme von Coach Aubin seine Reihen komplett zu ändern zeigte bisher Wirkung. Defensiv hatten die Berliner einige Male jedoch Glück. Allein in den ersten zehn Spielminuten gaben sie zwei bis drei Kontersituationen ab, die von den Adlern einfach inkonsequent zu Ende gespielt wurden. Ein weiteres Powerplay für die Eisbären wurde nach einer Strafe gegen Loibl ausgesprochen, die von den Adlern wieder ohne Gegentreffer überstanden wurde. Danach war die Begegnung etwas zerfahren. Beider Mannschaften leisteten sich viele kleine Scheibenverluste. Brückmann hielt am Ende des Drittels sein Team im Spiel, als er eine Doppelchance von Clark und Boychuk vereitelte.

 


Ähnlich wie bei der Partie gegen Düsseldorf, fanden die Adler nur schwer oder kaum in die Partie. Man dürfte also gespannt sein ob Trainer Bill Stewart sein Team in der Pause aufwecken konnte. Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Mannheimer jedenfalls enger am Mann und besser in den Zweikämpfen. Dennoch war es Regin der die erste große Chance hatte, als Pilu seinen Gegenspieler aus den Augen verlor. Wenig später brach Boychuk nach einem langen Pass durch, verlor aber ebenfalls das Duell mit Brückmann. Aus dem Nichts heraus plötzlich der Anschlusstreffer durch Torjäger Rendulic, der eine Ablage von Szwarz direkt verwertete. Das Tor gab den Gästen wieder etwas mehr Sicherheit in ihrem Spiel. Die Pässe waren genauer und es gab die eine oder andere Schussmöglichkeit. Dann musste Berlin in Unterzahl ran. Das Powerplay der Kurpfälzer war in den letzten fünf Spielen nicht erfolgreich. Zwei Sekunden vor Ende der Überzahl wurde diese Serie gebrochen. Krämmer passte vors Tor auf Szwarz, der den Puck zum Ausgleich über die Linie drückte. Berlin versuchte direkt zu antworten, aber Mannheim brachte das Unentschieden in die zweite Pause.

 


Loibl startete in den letzten Abschnitt mit einem Lattenknaller. Ein weitere Adler-Powerplay wurde von den Hauptstädtern durch ein gutes Unterzahlspiel im Keim erstickt. Mannheim war jetzt die etwas bessere Mannschaft ohne sich die richtig großen Torchancen zu erspielen. Berlin wirkte etwas ratlos und setzen offensiv nur wenige Akzente. Leider verflachte die Partie auch etwas, den für beide Teams stand nun einiges auf dem Spiel auf Grund der Niederlagenserien der letzten Spiele. Zur Mitte des Drittel hatten der amtierende deutsche Meister eine kleine Druckphase bei der White gleich dreimal eine Möglichkeit zum Treffer hatte. Danach geschah auf dem Eis außer einiger intensiver Zweikämpfe nicht mehr viel, so dass die Partie in die Verlängerung ging.

 


Bis auf einen Alleingang von Tim Wohlgemuth, den Ancicka grandios vereitelte, passierte nichts viel. So ging die Partie vor knapp über 10000 Zuschauern ins Penatly schiessen. Hier hatten die Adler Mannheim am Ende das Glück bei sich und sicherten sich den Zusatzpunkt.

 

 

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 2:3 PS (2:0;0:2;0:0;0:0;0:1)


Tore
1:0 Noebels (Pföderl, Mik)
2:0 Noebels (Pföderl, Boychuk)
2:1 Rendulic (Szwarz, Pilu)
2:2 Szwarz (Krämmer) PP
2:3 Dawes PS

 

 


 

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Aufschwung in Iserlohn hält auch in Berlin an

 

PENNY-DEL (Berlin/PM) Mit Superlativen sollte man immer vorsichtig sein, dennoch konnte man über das erste Drittel der Sauerländer in der Hauptstadt Lobeshymnen verbreiten. Es lief fast perfekt. Die Frage nach dem ´Warum` war gleichfalls einfach zu beantworten. Die Roosters spielten erneut mit einem Hauch mehr Selbstbewusstsein, sie spielten einfach, aggressiv und hatten erneut das Glück, ein frühes erstes Tor zu erzielen.

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Diesmal war es Cornel, schmählich allein gelassen vor dem Eisbären-Tor, der nach einem Schuss abstauben und zum 1:0 treffen konnte (4.). Treffer Nummer 2 hatten die Eisbären Lean Bergmann zu verdanken, der den Gastgebern in der neutralen Zone die Scheibe abluchsen konnte, Cornel auf die Reise schickte, der schon auf dem Bullypunkt der rechten Seite abzog und Ancicka zum zweiten Mal überwand.

 

Anschließend überstanden die Sauerländer, auch dank des starken Hannibal Weitzmanns (über 97% Fangquote) zwei Unterzahlsituationen, in denen die Hauptstädter richtig gute Möglichkeiten hatten und trafen 11 Sekunden vor Drittelende sogar noch zum 3:0. Diesmal stand Daugavins goldrichtig vor Ancicka, schappte sich einen Abpraller und brachte ihn über die Linie. Ein wahrhaft demoralisierender Zeitpunkt für den amtierenden Meister – trotzdem sollte noch viel Zeit von der Uhr zu bringen sein.

 

Die Gastgeber kamen stärker aus der Kabine, verbrachten im Mittelabschnitt deutlich mehr Zeit in der Zone der Sauerländer, schossen öfter, hatten mehr Gelegenheiten und verbuchten in der 26. Minute den 1:3-Anschlusstreffer. Clark brachte nach einem Schuss von der blauen Linie die Scheibe vorbei an Weitzmann. Doch die Antwort der Sauerländer sollte nur bemerkenswerte 35 Sekunden auf sich warten lassen. Dann zog Bergmann per Konter auf und davon, war im Abschnitt des Gegners angekommen, entschied sich gegen den Abschluss und spielte stattdessen einen genialen Pass auf den hereinstürmenden Brown, der seine zweite Chance nutzte, nachdem Ancicka seinen ersten Schuss noch pariert hatte.

 

Leider blieben auch im weiteren Verlauf die Hauptstädter das etwas bessere Teams. Es fehlte aber am Abschlussglück, denn die Iserlohner aber kämpften verbissen, standen gut in der Defensive und nutzen eine weitere Kontergelegenheit sogar zum 5:1 (34.). Alanovs Pass auf Bender war gut, das Auge des Verteidigers noch besser, der nicht schoss, sondern von halblinks die Scheibe auf halbrechts brachte, wo Ziegler abschließen konnte.

 

So gingen die Blau-Weißen mit einem Vier-Tore-Vorsprung in den Schlussabschlitt – eigentlich ein sicherer Vorsprung. Als Bailey allerdings nach einem vermeidbaren Foul die Strafminuten fünf und sechs aufgebrummt bekam, hatten die Berliner weitere gute Chancen, aber auch einen konstant auf Topniveau spielenden Hannibal Weitzmann gegen sich, der einen weiteren Anschlusstreffer vereitelte. Iserlohns Goalie blieb auch in den Folgeminuten im Mittelpunkt, weil es seine Vorderleute immer seltener schafften, vor dem gegnerischen Kasten für Entlastungsangriffe zu sorgen – richtig brenzlig wurde es allerdings nicht mehr.

 

So tickte die Uhr herunter und arbeiteten sich die Sauerländer in die letzten 10 Minuten dieser Auswärtspartie. 6:45 Minuten vor dem Ende kassieren die Eisbären die erste Strafe, wenige Sekunden später die zweite Hinausstellung – die Roosters haben die Chance die Partie zu entscheiden, nehmen aber den Umweg über eine Brown-Strafe und treffen mit 4-gegen-3 zum 6:1. Ryan O´Connor ließ die Roosters jubeln und sorgte für die finale Entscheidung.

 

Quelle: Iserlohn-Roosters.de

 


 

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Löwen Frankfurt erneut mit Heimerfolg

 

PENNY-DEL (Frankfurt/PM) Nach einem Auswärts-Marathon ging es am heutigen Freitag, den 21.10.2022 für die Löwen Frankfurt vor heimischem Publikum gegen die Nürnberger Ice Tigers weiter. Mit einem abwechslungsreichen und energischen Spiel zeigten die Frankfurter Nerven und besiegten die Nürnberger mit einem verdienten 5:3. Die Torschützen des heutigen Abends auf der Seite der Hausherren waren Brendan Ranford mit den gleich vier Toren zum 1:1, 2:2, 4:3 und dem schlussendlichen 5:3, während Ryon Moser den Ausgleich im dritten Drittel mit dem 3:3 gesichert hatte.

 

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(Foto: Marija Diepold)

 


 

Die Partie startete mit einem Wechselbad der Gefühle. Zwar zeigten die Löwen Frankfurt immer wieder starke Aktionen gegen die Gegner, wie auch von Ryon Moser in der 6. Spielminute, der einen günstigen Pass von Reece Scarlett erhielt, diesen aber am Ende nicht zum ersten Führungstreffer verwandeln konnte. Auch die Abwehr konnte glänzen und die Ice Tigers lange vom ersten Treffer abhalten. Die wenigen Chancen, die die Nürnberger jedoch herausarbeiteten, nutzen sie auch und so fiel in der 12. Spielminute der Führungstreffer durch Hayden Shaw. 

 

Die Überzahl der Löwen, nach einer zwei Minuten Strafe für Hayden Shaw wegen Hohem Stocks, erhöhte nochmalig die Intensität des ersten Drittels, doch es fehlte an klaren Torchancen für beide Mannschaften. Erst in der letzten Spielminute gelang Brendan Ranford, dank eines geschickten Passes durch Carter Rowney, der verdiente Ausgleich.

 

Die Löwen Frankfurt zeigten in diesem Drittel deutlich, dass sie den Ice Tigers in nichts nachstanden und das Spiel sogar in weiten Teilen dominierten. Ihnen gelang es gleich zwei Mal die von den Nürnbergern erzielte Führung innerhalb kürzester Zeit abzuwehren und sich nicht so leicht verunsichern zu lassen. Einzig in den Powerplay-Phasen schwächelten die Frankfurter noch etwas und konnten hier ihre Leistung nicht voll ausspielen. 

 

In der 26. Spielminute prallte ein Fernschuss der Ice Tigers ab und wurde dann im Nachschuss von Blake Parlett im Kasten von Jake Hildebrand versenkt. Doch die Löwen antworteten schnell und schonungslos. Ein Assist von Carter Rowney verschaffte Brendan Ranford das zweite Tor an diesem Abend für die Löwen Frankfurt. 

 

Doch lange sollte es nicht dauern, bis es zum nächsten großen Schlagabtausch der Großkatzen kommen sollte. In der 28. Spielminute wurde der nächste Führungstreffer der Nürnberger erzielt. Eigentlich schien Jake Hildebrand die sich ihm gebotene Situation im Griff und unter Kontrolle zu haben, doch plötzlich und unerwartet tauchte Tyler Sheehy vor dem Kasten der Hausherren auf und schob den Puck eiskalt ins Gehäuse. Die Löwen versuchten noch in diesem Drittel auch diese Führung wieder aufzulösen und machten nun mehr Druck. Einige gute Konter konnten auch erzielt werden, doch auch die Abwehr stand recht stabil. Erst im letzten Drittel sollte der Erfolg für die Löwen festgeschrieben werden. 

 

Lange sollte man im letzten Drittel nicht auf die ersehnte Antwort der Löwen Frankfurt warten. Gleich in der 42. Spielminute konnte Davis Vandane aus halb rechter Seite scharf in den Slot einspielen, sodass Ryon Moser nichts weiter tun musste, als den Puck in die richtige Richtung zu lenken. Das 3:3 zu Beginn des letzten Drittels beflügelte die Hausherren zu noch mehr Dominanz auf dem Eis und so war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Führung der Löwen eingeläutet wurde.

 

Carter Rowney versuchte im ersten Anlauf die Führung klarzumachen, der Puck prallte ab, doch der geschickt gesetzte Rebound von Brendan Ranford durch die Beine von Leon Hungerecker erhöhte auf 4:3. Immer wieder versuchten die Ice Tigers nun etwas dagegen zu setzen und die Initiative in diesen letzten Minuten des Spiels zu ergreifen, doch die Löwen-Abwehr hielt stark dagegen an. Doch der Nervenkitzel blieb bis zum Schluss, da die Einzelaktionen der Nürnberger durchaus Potential für einen Gegenschlag gehabt hätten. So war die Erleichterung groß, als Brendan Ranford die Großkatzen aus Frankfurt mit dem wichtigen 5:3 in der letzten Spielminute erlösen konnte. 

 

 


 

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Straubing Tigers lassen Punkte gegen Tabellenführer München liegen

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Unter den Augen von Ex-Tigers Kapitän Laurent Meunier, entwickelte sich ein hochklassiges Match am Pulverturm. Straubing hatte die besseren Möglichkeiten, ging dreimal in Führung und musste dennoch jeweils den Ausgleich hinnehmen. Bei den Gästen taten sich vor allem Goalie Niederberger und Ex-Tiger Andy Eder als Partycrasher hervor. Am Ende des Spiels standen die Niederbayern mit mindestens einem Punkt zu wenig da.

 

(Foto: Citypress) Sandro Schönberger verpasste nur knapp vor Matthias Niederberger

 


 

Spielverlauf:

Beide Kontrahenten kamen flott in die Partie. Das Ziel war, sich nicht allzu lange in der Defensive aufzuhalten. Chancen gab es auf beiden Seiten, jedoch hatten die Hausherren die besseren. Straubings starkes Überzahlspiel klappte auch im ersten Abschnitt gut und brachte die Führung für die Niederbayern.

München dominierte vor allem die Mittelzone, in der sie immer wieder die Angriffe der Tigers geschickt abfangen konnten. Dennoch war bei Goalie Hunter Miska Endstation. Bei gleicher Stärke auf dem Eis egalisierten sich beide Teams weitestgehend. Die Tigers hatten dennoch eine extrem starke Phase.

Nach der erneuten Führung von Brandt, war es Niederberger, der für sein Team immer wieder Schlimmeres verhindern konnte. München überstand diese schwierigen Minuten und konnte das Spiel noch vor der Pause wieder ausgleichen. Bis dato war es ein packendes Derby, welches im letzten Abschnitt an Intensität noch mehr anbieten sollte.

Keiner der beiden Duellanten wollte hier klein bei geben. Marcel Brandt: "Es hat heute sehr viel Spaß gemacht, weil es ein sehr intensives Spiel war. Natürlich hätten wir auch gewinnen können, denn die Chancen dazu waren da." Wenn sich die Tigers in diesem Spiel etwas vorwerfen lassen müssen, dann wäre es eben diese erwähnte Chancenverwertung.

Vor dem Penaltyschiessen, welches mit nur einem verwandelten Schuss an München ging, steuerten die Tigers schon viermal allein auf Niederberger zu. Dazu kamen noch die starken Phasen, die man in allen drei Dritteln für sich hatte. München blieb dran und lauerte auf Fehler der Hausherren.

Was für das Team von Coach Don Jackson steht, ist der erkennbare Wille seines Teams, niemals Punkte liegen zulassen. So mussten die 4.480 Fans mit ansehen, das sich der Tabellenführer einfach nicht abschütteln ließ und jede Führung ausgleichen konnte.

Selbst in der Verlängerung, in der es insgesamt nur einen einzigen Unterbruch gab, hatten die Tigers den Sieg auf dem Schläger. Im Penaltyschiessen traf von sechs Schützen nur Szuber. Die Straubinger müssen sich bis zum Januar 2020 zurückerinnern, als sie ihr letztes Penaltyduell für sich entscheiden konnten.  

 

 (Foto: Citypress) Hunter Miska stand ständig im Fokus

 

 

Torfolge: 

1:0 (12.) - Die Tigers nutzen ihre zweite Überzahl. Bei München stand die Box noch nicht und Zengerle sah vor dem Tor seinen Compagnon Taylor Leier. Der konnte Niederberger tunneln. 1:1(29.) Natürlich haben auch die Oberbayern ein gutes Powerplay. Miska konnte den Schuss von Desousa nicht festhalten und Patrick Hager war zur Stelle.

2:1 (31.) - Erneut war Straubing in Überzahl und der Treffer durch Marcel Brandt wurde wunderbar herausgespielt. Niederberger konnte erst reagieren, als der Strahl schon oben im Winkel längst einschlug. 2:2 (39.) - Ausgerechnet Ex-Tiger Andy Eder startet aus dem eigenen Drittel durch und kann ungehindert in den Winkel abschließen. 

3:2 (31.) - Publikumsliebling Cody Lampl setzte zu einem platzierten Schuss ins lange Eck an, nachdem ihn St.Denis gut in Szene gesetzt hatte. 3:3 (51.) - Tolle Einzeilleistung von Trevor Parkes brachte erneut den Ausgleich. Möglich geworden war diese durch das zu zögerliche Eingreifen von Brunnhuber. 3:4 (65.) - Den einzigen Penalty überhaupt verwandelte Maksymilian Szuber. 

 

 

Spiel vom 21.10.2022

Straubing Tigers - Red Bull München: 3:4 n.P. (1:0 | 1:2 | 1:1 | 0:1)                                                                                                                                                                                                                            

1:0 |12.| Leier (Lipon, Zengerle) - PP 1

1:1 |29.| Hager (Desousa, Ortega) - PP 1
2:1 |31.| Brandt (Zengerle, Lipon) - PP 1
2:2 |39.| Eder (Niederberger) 

3:2 |51.| Lampl (St.Denis, Manning)
3:3 |56.| Parkes (Hager)  

3:4 |65.| Szuber - Penalty

  

Strafen: Straubing 8 - München 8

 

Schiedsrichter: Gofman / Hunnius / Hofer / Tschirner

 

Zuschauer: 4.480 (ausverkauft)


 

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Auswärtssieg in Bietigheim

 

PENNY-DEL (Bietigheim/PM) Die Düsseldorfer EG hat die Partie bei den Bietigheim Steelers deutlich mit 8:2 gewonnen. Die Rot-Gelben zeigten eine ganz starke Leistung, ließen die Gastgeber über die komplette Distanz kaum ins Geschehen. Der Sieg am Ende auch in der Höhe durchaus verdient.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 

 

Mit einem guten Gefühl ging die DEG in die Partie gegen den Ex-Liganeuling. 4:1 hatte das Team von Roger Hansson am Mittwoch überzeugend gegen die Adler Mannheim gewonnen. So konnte es aus Sicht der Rot-Gelben natürlich gerne weiter gehen. Bei diesem Unterfangen mussten die Düsseldorfer auf Bernhard Ebner verzichten. Der Verteidiger hatte sich gegen die Adler eine muskuläre Verletzung zugezogen. Auch Joonas Järvinen war leider noch nicht wieder fit, sonst blieb es wie am Mittwoch.

 

 

Die DEG startete mit viel Druck in die Partie, war optisch die überlegenere Mannschaft. Das machte sich auch vor dem Tor bemerkbar. Sowohl Harper mit einem Alleingang, als auch Fischbuch mit einem verdeckten Schuss, hätten die Düsseldorfer früh in Führung bringen können. Es war schließlich McCrea, der die Rot-Gelben nach rund sieben Minuten jubeln lies. Völlig verdient zu diesem Zeitpunkt. Damit nicht genug. Kurz darauf machte mit Zitterbart, ein weiterer Verteidiger ein Tor. Sein Schuss kullerte unglücklich über den Steelers-Schlussmann in den Kasten. Weil es Svensson ebenfalls nur wenige Minuten später dann seinen beiden Mitspielern nachmachte, war die Partie nach rund zwölf Minuten bereits auf Motto “Vorentscheidung”. 3:0 ging es in die erste Pause. Haukeland verlebte bis dato einen ruhigen Abend.

 

 

Dabei sollte es auch im zweiten Drittel bleiben. Denn die Rot-Gelben machten genau da weiter, wo sie im ersten Abschnitt aufgehört hatten. Sie spielten weiter mit viel Druck, kombinierten stark und belohnten sich. Erst war es Eder, der zum zwischenzeitlichen 4:0 einschob, wenige Augenblicke später erhöhte Fischbuch gar auf 5:0. Nicht einmal die Hälfte der Partie war zu diesem Zeitpunkt gespielt. Doch der nächste Treffer ging an die Gastgeber. Stretch fälschte einen Schuss unhaltbar für Haukeland ab. Die Düsseldorfer ließen sich davon nicht beeindrucken und spielten weiter auf das Steelers Gehäuse – mit Erfolg. Svensson verbuchte mit einem Abfälscher seinen nächsten Treffer und machte das halbe Dutzend voll.

 

 

Kurz nach Beginn des Schlussabschnitts gab es die erste Unterzahl für die Düsseldorfer. Diese spielten die Hausherren clever und kamen durch einen schönen Schlenzer von Jesper zum 2:6. Wie schon nach dem ersten Gegentreffer ließen sich die Rot-Gelben davon nicht schocken und nutzten ihrerseits eine Überzahl. Fischbuch trug sich erneut in die Torschützenliste ein. Und die Gäste kannten weiter keine Gnade. Blank erhöhte fünf Minuten vor Spielende auf 8:2 Endstand. Auch in der Höhe ein durchaus verdienter Sieg.

 

 


 

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Effiziente Wolfsburger siegen in Augsburg

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG) Im Curt-Frenzel-Stadion kam es zum Aufeinandertreffen der Augsburger Panther mit den Grizzlys aus Wolfsburg. Während die Fuggerstädter am Mittwoch in Straubing mit leeren Händen heimreisten, gelang den Grizzlys der zweite Heimsieg in Folge. Der AEV wollte unbedingt wieder mal zuhause erfolgreich sein und Wolfsburg schielte weiter nach oben in der Tabelle. 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)   An Markus Keller lag es nicht, dass Augsburg heute Abend den Kürzeren zog

 


Interessante Randnotiz: Schiedsrichter Lasse Kopitz absolvierte übrigens seit dem 19.10.22 sein insgesamt 1000. DEL-Spiel, wenn man alle seine Matches in den früheren Vereinen mit dazuzählt. Schließlich kassierten die Augsburger Panther eine denkbar knappe 2:3 Heimniederlage gegen clevere Wolfsburger, die an den Adler Mannheim vorbeizogen und nun auf Platz drei der Tabelle rangieren.

 

Augsburg musste nach der Pleite gegen Bremerhaven auch am Pulverturm eine herbe Pleite einstecken und war vor heimischen Fans auf Wiedergutmachung aus. Das letzte Heimspiel wollte man so schnell wie möglich vergessen machen und heute Abend eminent wichtige Zähler mitnehmen, um die Pre-Playoff Plätze anzuvisieren. David Warsofsky pausierte in diesem Match, dafür konnte Vinny Saponari doch mitwirken und Wade Bergman stabilisierte die Defensive.

 

Lamb: „There were lots of personal mistakes. We are playing horrible hockey right now, but we try to sort out our problems. Of course, we miss some players (Matt Puempel e.g.) a lot. However, at the end of the day there is no excuse. We try to get the job done. Wolfsburg is well structured and they have a very fast team.”

 

Wolfsburg demonstrierte in seinen vergangenen beiden Heimauftritten das gewohnte Grizzlys Hockey und beabsichtigte auch auswärts wieder mal zu punkten, was zuletzt in der Partie am Seilersee und in Turku Anfang Oktober gelang. Auch dank des Doppelpacks vom quirligen Laurin Braun zuletzt reisten die VW-Städter mit breiter Brust nach Augsburg. Ihr Headcoach Mike Stewart kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück und war sicher hochmotiviert.

 

Braun: „Durch die Ausfälle wächst man besser zusammen, es wird von Spiel zu Spiel besser. Wenn man hinten sicher steht, kann man auch mit einem oder zwei Toren gewinnen, Hauptsache wir stehen da oben. Ich sollte schon ein wenig Verantwortung übernehmen, die Jungs führen. Ich hoffe, dass es so weitergeht. Kein Team ist mehr zu unterschätzen, die Liga ist zu eng geworden, jeder kann jeden schlagen. Die werden Gas geben, wir müssen aufpassen. Wir müssen stabiler stehen, grad der dritte Stürmer muss hier auch mehr rückwärts agieren.“

 

DEL Debut Tor für Hanke gleicht frühen Rückstand aus

 

Die Hausherren hatten fest vor, nicht schon wieder in Rückstand zu geraten, sondern selbst die Partie zu bestimmen und in Führung zu gehen. Markus Keller musste dann sofort seine ganz Klasse auspacken, um gegen Valentino Klos zu retten. Die Gäste übten gleich mal gehörig Druck aus, doch Augsburg kam auch sehr gut aus der Kabine und setzte sofort Nadelstiche mit gutem Zug zum Tor. In der 6. Spielminute war das Unterfangen der Fuggerstädter zunichte gemacht, denn Dominik Bittner netzte zur Wolfsburger Führung ein. Der Assistgeber Luis Schinko absolvierte heute sein 50. DEL-Spiel.

 

Der AEV schüttelte sich kurz und erarbeitete sich gute Möglichkeiten. Vinny Saponari tankte sich toll durch, doch sein Schuss war zu zentral. Nur wenige Sekunden später in der 10. Spielminute markierte der erst 19-jährige Christian Hanke in seinem erst vierten Match mit seinem ersten DEL-Tor den Ausgleich. Augsburgs Verteidigung war zeitweise unaufmerksam und löchrig und gewährte den Gästen brandgefährliche Aktionen vor Markus Keller. Solche Nachlässigkeiten musste das Team um Headcoach Peter Russell abstellen. Es war eine flotte Begegnung mit wenigen Unterbrechungen und ohne Strafzeiten.

 

Hanke: „Es war eine glückliche Situation, aber ich freue mich natürlich. Ich war schon aufgeregt, nach dem Tor kriegt man gleich eine zweite Lunge. Die Jungs haben mich beruhigt. Wir dürfen keine Turnovers in der eigenen neutralen Zone zulassen, aber wir sind auf einem guten Weg.“

 

Payerl dreht die Partie, Top Einzelleistung von Machacek

 

Im Mittelabschnitt spielten beide Teams weiter munter nach vorne, doch Leichtsinnsfehler in der Augsburger Defensive ermöglichten Fabio Pfohl die erste dicke Chance, doch Markus Kellers Fanghand war zur Stelle. Die ersten fünf Minuten gehörten den Gästen, die sich nun aber dem ersten Augsburger Powerplay erwehren mussten. Diese numerische Überlegenheit gestalteten die Hausherren sehr zielstrebig und in der 26. Spielminute drehte Adam Payerl dank seiner Hartnäckigkeit das Spiel zugunsten seiner Farben.

 

Für den AEV war es wichtig zu wissen, dass das Powerplay gleich richtig klappte. Die Gastgeber wollten gleich nachlegen und forcierten ihre Bemühungen bevor sie sich selbst zum ersten Mal in Unterzahl befanden. Das Penalty Killing funktionierte sehr gut, doch gegen die Energieleistung von Spencer Machacek in der 30. Spielminute hatte Markus Keller keine Chance. Somit waren die Special Teams auf beiden Seiten sofort erfolgreich. Im zwei auf eins verpasste Darren Archibald die Führung, weil dies noch ein Schläger eines Augsburgers im letzten Moment verhinderte. Lambs Distanzschuss verfehlte das Ziel nur knapp und dann gab es den Fight zwischen Adam Payerl und Ryan Button. Nun war das Publikum hellwach im Augsburger Hexenkessel Curt-Frenzel-Stadion.

 

Wolfsburg setzte sich dann etwas fest in der Zone der Fuggerstädter. Die Begegnung wurde immer hitziger und nickliger. Terry Broadhurst visierte das Außengestänge an und man trennte sich weiterhin mit einem Remis in die zweite Pause.

 

Machacek: „Both teams are playing hard, it was a good answer back. We got to bring our best in the third period, we need to simplify our game.”

 

Grizzlys kontern eiskalt

 

Im dritten Drittel wollten die Augsburger alles daransetzen, ihre schlechte Bilanz gegen den heutigen Gegner aufzupolieren. Es konnten nur zwei von 13 Partien gewonnen werden. T.J. Trevelyan verpasste den erfolgreichen Abschluss und auf der Gegenseite profitierten die Gäste erneut von unnötigen Aufbaufehlern, um zu Chancen zu kommen. Ryan Kuffner tauchte dann gefährlich vor Dustin Strahlmeier auf. Beim Konter der Wolfsburger, mitten hinein in die Augsburger Drangphase, erzielte Jean-Christophe Beaudin nach Sahnepass von Spencer Machacek in der 47. Spielminute den dritten Treffer der Grizzlys. 

 

Vinny Saponari hatte dann den Ausgleich auf seinem Schlägerblatt, was von den Schiedsrichtern überprüft wurde, zumal sich das Tor kurz aus der Verankerung löste und der Verlauf des Pucks analysiert werden musste. Der AEV hatte nun das Momentum auf seiner Seite, aber die Scheibe wollte einfach nicht ins Gehäuse rein. Der Druck war nun spürbar größer seitens der Gastgeber, doch Dustin Strahlmeier war Meister seines Fachs. Wolfsburg spielte die Partie clever herunter und setzte auf seine Konterfähigkeiten.

 

Die letzten drei Minuten brachen an: wann würde Markus Keller das Eis verlassen?  Die Grizzlys verhinderten lange den klaren Scheibenbesitz der Hausherren und die Sekunden verronnen. Knapp 40 Sekunden vor der Schlusssirene kam der sechste Feldspieler, doch es war zu spät für ein Erfolgserlebnis der Hausherren.  

 

Möser: „Wenn man auswärts gewinnt, gerade hier in Augsburg, ist es toll. Wir hatten zuletzt einen straffen Terminplan, wir sind happy. Defensiv war es von beiden Teams ein gutes Spiel, die Kleinigkeiten haben letztlich entschieden. Wir haben unsere Chancen genutzt, deswegen haben wir gewonnen.”

 

Payerl: “We play overall good hockey, we had enough chances to score tonight. We made little mistakes, turnovers, have to find ways to correct it. We have a resilient group here, we battle through and focus on the three points in the next game.“

 

Augsburger Panther – Grizzlys Wolfsburg 2:3 (1:1|1:1|0:1)

 

Tore:

0:1 |06.| Dominik Bittner (Schinko)

1:1 |10.| Christian Hanke (Trevelyan, Volek)

2:1 |26.| Adam Payerl (Broadhurst, Lamb) PP1

2:2 |30.| Spencer Machacek (Archibald) PP1

2:3 |47.| Jean-Christophe Beaudin (Machacek, Dumont)

 

Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Kopitz (GER)

 

Zuschauer: 3.768

 

1. Drittel Statistik:        6:7 Schüsse, 10:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:        11:6 Schüsse, 9:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 9:9

3. Drittel Statistik:        9:4 Schüsse, 4:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Gregorc, Sacher, Payerl, LeBlanc, Kuffner, Lamb, Rogl, Wannström, Clarke, Broadhurst, Haase, Bergman, Saponari, Soramies, Johnson, Länger, Hanke, Volek, Trevelyan.

 

Wolfsburg: Strahlmeier, Murray, Krupp, Schinko, Morley, Archibald, Button, Wurm, Braun, Jeffrey, Fauser, Bittner, Möser, Dumont, Beaudin, Machacek, Raabe, Reichel, Pfohl, Klos.

 

 


 

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München gewinnt auch zweites Spiel gegen Meister Berlin

 

PENNY-DEL (München/PM) Final-Neuauflage, zweiter Teil – und wieder heißt der Sieger Red Bull München. Der Tabellenführer der PENNY DEL hat sich in einem spannenden Spitzenspiel gegen Meister Eisbären Berlin mit 4:3 (2:0|1:1|1:2) durchgesetzt. Vor 3.790 Zuschauern verbuchten Andreas Eder, Jonathon Blum, Daryl Boyle und Justin Schütz die Münchner Treffer.

 

 

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(Foto: Citypress) 

 


Ein flotter Beginn mit äußerst effizienten Red Bulls. Eder spitzelte in der achten Minute den Puck an Juho Markkanen vorbei ins Netz. Eine sehenswerte Verteidiger-Kombination bescherte München den nächsten Treffer: Zach Redmond spielte quer auf Blum, der den Berliner Schlussmann umkurvte und zum 2:0 einschob (13.). Auf der anderen Seite war Mathias Niederberger gegen Marcel Noebels (9.) und Alexandre Grenier (15.) zur Stelle.

 

Zach Boychuk verkürzte früh im Mittelabschnitt für die Gäste (24.), spielfreudiger war aber nach wie vor München. Wenn die Red Bulls aufs Tempo drückten, wurde es gefährlich. Yasin Ehliz (27.) und Redmond (30.) hatten Topchancen, verfehlten das Gehäuse aber knapp. Genauer zielte Boyle. Der Verteidiger stellte mit einem Hammer von der blauen Linie auf 3:1 (36.).

 

Die Eisbären auf der Suche nach dem erneuten Anschluss. Niederberger war nun gefordert, unter anderem parierte der Nationaltorhüter den Direktschuss von Matt White (46.). Im Gegenzug sorgte Schütz nach starker Vorarbeit von Filip Varejcka für Jubel bei den Münchner Fans – 4:1 (46.). Berlin war aber noch nicht geschlagen. White (50.) und im Powerplay Jonas Müller (53.) sorgten mit ihrem Doppelschlag für Spannung, München verteidigte den knappen Vorsprung aber aktiv und feierte im siebten Heimspiel den sechsten Sieg.

 

Andreas Eder: „Wir haben es über weite Strecken sehr gut gemacht. Am Ende sollten wir etwas cleverer sein, dann wird es nicht so eng. Aber die drei Punkte nehmen wir natürlich gerne mit.“

 

Endergebnis
Red Bull München gegen Eisbären Berlin 4:3 (2:0|1:1|1:2)

 

Tore
1:0 | 07:03 | Andreas Eder
2:0 | 11:42 | Jonathon Blum
2:1 | 23:12 | Zach Boychuk
3:1 | 35:12 | Daryl Boyle
4:1 | 45:51 | Justin Schütz
4:2 | 49:14 | Matt White
4:3 | 52:42 | Jonas Müller

 

Zuschauer:
3.790

  


 

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Schwache Adler bei Niederlage gegen Düsseldorf

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Die zuletzt schwächelnde Düsseldorfer EG war zu Gast in der Mannheimer SAP Arena. Während der Start vielversprechend war, mit vier Siegen aus den ersten fünf Spielen, war es danach nur noch ein Sieg in fünf Spielen. Bei den Gastgebern endete mit der Niederlage gegen Ingolstadt eine Serie von sieben Siegen in Folge.

 

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( Foto Sörli Binder )

 


 

 
Die Hausherren begannen druckvoll. Haukeland, der heute im DEG Tor stand, durfte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beschweren. Im anderen Tor stand heute Arno Tiefensee für Felix Brückmann, der eine Pause von Coach Stewart bekam. Dieser musste nach gut etwa acht Spielminuten etwas überraschend zum ersten Mal hinter sich greifen. Ein Schuss wurde von Reul und Tiefensee abgefälscht, so dass der Puck genau auf dem Schläger von O’Donnell landete, der das 0:1 markierte. Am Spielgeschehen auf dem Eis änderte das Tor wenig. Mannheim hatte nach wie vor optisch etwas mehr vom Spiel. Die DEG dagegen verstand es in der eigenen Zone gut zu verteidigen, so dass nur wenige Schüsse bis zu Haukeland durchdrangen. Düsseldorf bekam dreieinhalb Minuten vor der Pause ihr erstes Powerplay zugesprochen. Mannheim überstand die brenzlige Situation mehr oder weniger ohne größerer Probleme. Düsseldorf ging verdient mit einer Führung in die erste Pause.

 

 

Die Adler kamen etwas bemühter aus der Kabine, fanden jedoch immer noch keinen Weg konstant Druck vor dem gegnerischen Tor aufzubauen oder mehr Schüsse anzubringen. Nach wie vor waren es die Düsseldorfer die den Ton offensiv wie defensiv angaben. Selbst bei einer Überzahl Mannheims kamen kaum Schüsse zustande, Ehl hätte sogar fast den zweiten Treffer in Unterzahl erzielt. Mitte des Drittel hatten Szwarz und Wohlgemuth die Doppelchance auf den Ausgleich. Kurz danach fiel der zweite Treffer der Partie. Erneut trafen die Gäste. Ehl fälschte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Tiefensee ins Tor ab. Nur Sekunden später fuhr Gogulla auf Tiefensee zu, der sein Team allerdings im Spiel halten konnte. Mannheim wirkte danach ratlos und gab weitere Chancen ab. Ein Puckverlust im gegnerischen Drittel ergab eine zwei gegen null Situation, die Fischbuch überlegt abschloss. Die Adler fanden gar keinen Weg sich Chancen zu kreieren. Zum Abschluss des Drittels bekamen die Gäste noch eine Strafe aufgebrummt, so dass Mannheim den letzten Abschnitt in Überzahl begann.

 

 

Was für die Adler als Hoffnungsschimmer im dritten Drittel begann, endete sozusagen im Desaster. Svensson schnappte sich in Unterzahl den Puck von Rendulic, fuhr allein auf Tiefensee zu und ließ diesem keine Chance zum 0:4 . Die 7126 Zuschauer dürften größtenteils sehr unzufrieden über die gezeigte Leistung ihres Teams gewesen sein. Acht Schüsse brachten die Kurpfälzer bis dahin auf das Tor von Haukeland. Der Wille der Adler Mannheim schien nun natürlich gebrochen zu sein. Düsseldorf tat ebenfalls nur noch das Nötigste und verteidigte den eigenen Kasten nach wie vor sehr geschickt. Tiefensee war es zu verdanken, dass es die DEG nicht noch das eine oder andere Tor mehr erzielte, so rettete er unter anderem gegen Barta in höchster Not. Düsseldorf ließ es jetzt ausklingen, selbst in Überzahl wurde nicht mehr auf Biegen und Brechen auf ein weiteres Tor gespielt. Plachta konnte eine Minute vor dem Ende noch den Shutout von Haukeland verderben.Dennoch setzte es für Mannheim die zweite Niederlage in Folge, während die DEG um ihren Trainer Roger Hansson die Gesamtbilanz wieder etwas verbesserte.

 

 

Adler Mannheim – Düsseldorfer EG 1:4 (0:1;0:2;1:1)


Tore
0:1 O’Donnell
0:2 Ehl (Böttner, Gogulla)
0:3 Fischbuch ( MacAuley, Harper)
0:4 Svensson SH
1:4 Plachta (Wohlgemuth, Krämmer)

 

 


 

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Kollektiver Rausch am Seilersee! Greg Poss ist zurück an der Bande in Iserlohn und die Roosters fertigen Bietigheim ab

 

PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Unterm Strich war es ein einseitiges "Keller-Duell" am Dienstagabend am Seilersee in Iserlohn. Die Gastgeber knüpften an die verbesserte Leistung beim letzten Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen Frankfurt an und setzten einen weiteren Erfolg nach. Angeführt von einem überragend aufspielenden Kris Foucault trafen sie auf einen Gast aus Bietigheim, der seinerseits einen rabenschwarzen Tag erwischte. Am Ende hieß es, auch in der Höhe verdient, 7:1.

 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 


 

 

Bereits vor dem ersten Bully gab es einiges an Nostalgie in der altehrwürdigen Eissporthalle am Seilersee. Greg Poss ist zurück! Die Erfolge vergangener Tage hat man nicht vergessen in Iserlohn und auch seine Rolle als Sympathieträger nicht, entsprechend frenetisch wurde er von den knapp 3000 Besuchern empfangen. Dass er ebenso frenetisch auch wieder verabschiedet wurde, lag an entfesselt aufspielenden Roosters, die von Beginn an wenig Zweifel daran aufkommen ließen wer das Eis als Sieger verlassen sollte.

Bereits nach 4 Minuten gingen die Gastgeber, die noch von Assistent – Coach und Interims Trainer Pierre Beaulieu eingestellt wurden, in Führung. Kris Foucault spielte sich sehenswert frei und passte die Scheibe quer zu Bailey der nur noch den Schläger hinzuhalten brauchte. Sieben Minuten später war es Youngster Nils Elten, der gebürtige Iserlohner und ehemaliger Spieler der Nachwuchsabteilung Young Roosters konnte seinen ersten DEL – Treffer feiern. Der Abwehrspieler schlenzten den Puck von der blauen Linie aus sehenswert ins Netz. Ein paar Sekunden später staubte Kris Foucault dann noch einmal ab und es stand drei zu null, dem Spielverlauf berücksichtigend konnte man schon von einer Vorentscheidung sprechen.

Im zweiten Drittel Namen die Gastgeber demzufolge den Gang etwas heraus. Dennoch war das zweite Drittel gerade einmal 3 Minuten jung, als bereits der vierte Treffer für die Gastgeber fallen sollte. Ryan O'Connor vollendete sehenswert seinen Alleingang selbst. Chris Brown durfte sich dann auch noch in die Torschützenliste eintragen: nach einem Bailey – Schluss staubte er zum fünf zu null ab. Konzentration und Spielkontrolle ließen nun verständlicherweise ein wenig nach, so kam Bietigheim im zweiten Drittel dann noch zum Ehren-Treffer durch Constantin Braun.

 

Das letzte Drittel sollte sich aufgrund des klaren Spielstands dann etwas zäh gestalten. So plätscherte das Spiel vor sich hin, die Roosters verwalteten, die Steelers wirkten auch nicht so als würden sie daran glauben dass es noch erfolgsversprechend sein könnte alles hinein zu werfen. Gegen Ende der Partie wurde es dann noch einmal laut in der Halle, zu groß war der Frust der Fans in den letzten Wochen und den vielen Niederlagen in Serie, so dass man sich, Greg Poss, den Moment und das Team noch einmal lautstark und stimmungsvoll in den Dienstagabend entlassen wollte.

Die Jungs auf dem Eis spielten mit und zogen noch einmal das Tempo an, kamen in einer doppelten Überzahl durch Brown zum 6:1. Kris Foucault muss auch zum Ende dieses Berichts noch einmal explizit genannt werden, da er während der 60 Minuten mit einer unglaublichen Eleganz über das Eis tanzte, seine Mitspieler sehenswert in Szene setzte und selbst immer wieder zum Abschluss kam. Eine herausragende Leistung. Standesgemäß sollte es ihm vorbehalten sein den Schlusspunkt zu setzen: sein Schuss aus dem Slot markierte den Sieben zu eins entstand in der 58. Minute.

 

IEC: Weitzmann, Jenike – O´Connor, Buschmann; Acolatse, Bender; Ankert, Elten – Daugavins, Bailey, Foucault; Brown, Cornel, Bergmann; Ziegler, Raedeke, Alanov; Broda, Rutkowski, Busch; Streu.
 
SCB: Doubrawa, Knecht – Braun, Renner; Maione, Flade; Martinovic, Prommersberger – Jasper, Stretch, Lepaus; Wilkie, Berger, Lindner; Kuqi, Weiß, Zientek; Kneisler, Naud.
 
Tore:
1:0 Bailey (Foucault, Daugavins – 03:40 – EQ)
2:0 Elten (Rutkowski, Broda – 10:37 – EQ)
3:0 Foucault (Bailey, Daugavins – 11:34 – EQ)
4:0 O´Connor (Broda, Rutkowski – 22:42 – EQ)
5:0 Brown (Bailey – 34:20 – EQ)
5:1 Braun (Lepaus, Wilkie – 35:31 – EQ)
6:1 Brown (Cornel, Daugavins – 53:31 – PP2)
7:1 Foucault (Daugavins, Cornel – 58:27 – EQ);
 
Strafen: Roosters: 4, Bietigheim: 12
Schüsse aufs Tor: 47:26
 
Zuschauende: 2.916 in der Balver Zinn Arena

 

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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Straubing Tigers zeigen erhebliche Leistungssteigerung gegenüber den Augsburger Panthern

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Den Straubing Tigers reichte eine starke Leistung in den ersten vierzig Minuten, gegen eine etwas schläfrig wirkende Augsburger Mannschaft. Der AEV kam kaum zu Torchancen und wenn doch, dann unterstützt durch Fehler der Hausherren. Zusätzlich klappte bei den Niederbayern das Unterzahlspiel perfekt. Ein weiterer Grund dafür, dass der Sieg nie gefährdert war, lag auch an Goalie Florian Bugl, der vor allem gegen Ende der Partie den Panthern die Lust am Spiel nahm. 

 

(Foto: Citypress) Jubel bei den Straubing Tigers 

 


 

 

Spielverlauf:

 

Der Spielverlauf wurde kurz vor Ende des Drittels durch den Treffer der Panther etwas auf den Kopf gestellt. Hatten doch die Tigers mehrere gute Chancen und Spielanteile. Doch dabei müssen sich die Hausherren den Vorwurf gefallen lassen, nur zwei Treffer erzielt zu haben. Schon früh hatten Zengerle, Brandt und Leier beste Möglichkeiten kläglich vergeben. Den Speed gaben ebenfalls die Niederbayern vor, an dem die Gäste immer wieder zu knabbern hatten.

JC Lipon für die Tigers: “Wir sind gut aus der Kabine gekommen, auch wenn wir jetzt ein unglückliches Gegentor fangen mussten, mag ich unseren Auftritt heute. Wir haben gute Offensivaktionen und müssen weiterhin den Druck hochhalten.” An Effektivität waren die Gäste kaum zu überbieten. Sie machten eben fast jede Chance rein.

Dennoch war es zu wenig. Die Hausherren gingen kraftvoll voran, legten ein ums andere mal die Abwehr der Panther lam. Der Doppelschlag in der 27. Minute spielte den Tigers in die Tatzen. Dazu kam auch noch die Bereitschaft, die bein den Mannen von Coach Pokel heute sehr hoch war. Augsburg profitierte hauptsächlich von Fehlern der Tigers. Selbst kreierte Möglichkeiten blieben Mangelware.

Mirko Sacher für die Panther: “Wir haben das Drittel gut begonnen, aber dann wieder dumme Tore kassiert. Das vom Bully weg darf einfach nicht passieren. Noch ist alles drin für uns, müssen nur eben mehr zum Tor gehen und eventuell die Rebounds nutzen.” 

Augsburg wollte das Spiel noch einmal spannend machen. Die Fuggerstädter hatten ihre beste Phase in den letzten zwanzig Minuten. Die Niederbayern konnten ich nicht mehr so druckvoll durchsetzen, was den Gästen zum mehr Spielraum in der Offensive verhalf.

Florian Bugl, der seinen ersten DEL-Einsatz im Dress der Tigers bekam, wurde dann in den letzten Minuten zum Matchwinner. Denn Augsburg versuchte alles, ging All in. Coach Russel zog seinen Goalie, aber es reichte nicht mehr zu weiteren Treffern. Der AEV muss sich den Vorwurf gefallen lassen, die erste Hälfte des Spiels vollkommen zu träge gespielt zu haben. 

 

Coach Peter Russell: “Es war ein wichtiges Spiel für beide. Straubing brauchte die Punkte und genau so sind sie auch aufgetreten. Wir tun uns momentan schwer, unsere Leistung über die volle Distanz zu zeigen. Aber die Saison läuft noch länger und wir haben noch 45 weitere Spiele vor uns.”

Coach Tom Pokel: “Wir sind mit Feuer von Anfang an aus der Kabine gekommen. Wir waren heute sehr bissig und entschlossen, die Zweikämpfe zu gewinnen. Unser Penaltykilling liegt heute bei 100 %. Die Schlüsselfigur für uns war heute Florian Bugl in den letzten dreißig Minutenl. Nun wollen wir natürlich im nächsten Spiel unsere Heimbilanz weiter ausbauen.” 



Torfolge: 

1:0 (13.) - Manning bekam nach dem Bullygewinn den Puck zugespielt, hatte Zeit um auf Keller zuzusteuern. Sein Pfostenschuss brachte Luke Adam in Stellung, der keine Mühe hatte, das leere Tor zu treffen. 2:0 (14.) - Kaum waren die Panther wieder komplett, verloren sie ihre Zuordnung. Daraus machte JC Lipon sein Tor.

2:1 (16.) - Adam Payerl positionierte sich geschickt vor dem Tor und noch geschickter seinen linken Schlittschuh an dem er angeschossen wurde und der Puck die Linie überquerte. 3:1 (27.) - Die Tigers setzten zu viert zu einem schnellen Break an. Da war einer völlig frei und da machte es Parker Tuomie mit der “Erich-Kühnhackl-Gedächtnisrückhand” beeindruckend gut.

4:1 (27.) - Bully Tor. Connolly gewinnt das Anspiel und Sandro Schönberger ist bereit für den Schuss. Für Goalie Keller ging das viel zu schnell. 4:2 (32.) - Eine der wenigen Chancen für Augsburg resultierte aus einem Fehler von Akeson. Vincent Saponari reagierte sofort und schlenzte in den Winkel. 5:2 (60.) - Den Schlusspunkt setzte Taylor Leier, der ins leere Tor um Endstand traf. 

 

 

Spiel vom 18.10.2022

Straubing Tigers - Augsburger Panther: 5:2 (2:1 | 2:1 | 1:0)
                                                                                                                                                                                                                         

1:0 |13.| Adam (Manning, Akeson) - 4:4  

2:0 |14.| Lipon (St.Denis) 
2:1 |16.| Payerl (LeBlanc, Kuffner)
3:1 |27.| Tuomie (Lampl, Daschner)
4:1 |27.| Schönberger (Connolly)
4:2 |32.| Saponari 

5:2 |60.| Leier (Zengerle, Manning) - EN                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               

Strafen: Straubing 8 - Augsburg 10

Schiedsrichter: MacFarlane / Steingross / Heffner / Koziol


Zuschauer:
3.054

 

 


 

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Ingolstadt mit einem Sieg des Willens gegen Frankfurt

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)  In der Saturn-Arena stand die Begegnung zwischen dem dort heimischen ERC Ingolstadt und dem Aufsteiger Löwen Frankfurt auf dem Programm. Es handelte sich um ein direktes Verfolgerduell am 12. Spieltag der PENNY DEL, das hohe Brisanz und Spannung versprach.

 

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(Fotoquelle City-Press) 

 

Schließlich kämpfte der ERC Ingolstadt die hartnäckigen Frankfurter Löwen am Ende mit 3:2 nieder und knüpfte an den Erfolg bei den Adlern nahtlos an. Frederik Storm war der späte Matchwinner in dieser auf Augenhöhe verbissen geführten Partie.

 


Ingolstadt konnte seine drei Spiele andauernde Durststrecke mit dem Auswärtsdreier in Mannheim dank eines furiosen Schlussdrittels beenden und wollte heute Abend auf dieser Erfolgswelle weiter skaten.  Die letzten beiden Heimspiele gingen verloren, nun sollte wieder ein Heimdreier eingefahren werden. Die Mannschaft um Headcoach Mark French musste vor allem auf die Top Formation der Löwen achtgeben, die schon mächtig auf sich aufmerksam gemacht hatte. Mirko Höfflin fehlte an diesem Abend.

 

Henriquez-Morales: „Es ist schön endlich mal Tore zu schießen. Ich freue ich mich umso mehr, dass es geklappt hat. Den Puck in Iserlohn habe ich mir gesichert, er ist immer dabei. Das Gefühl in Mannheim war toll, es ist schön, das Vertrauen vom Team zu haben. Unser Coach setzt viel auf junge Spieler. Das ist für Ingolstadt wichtig, wir kriegen viel Eiszeit. Es ist gut, wenn es so ausgeglichen ist im Team. Ich spiele mit jedem gern in einer Reihe. Wir müssen an Mannheim anknüpfen, simples Eishockey spielen, Rebounds kreieren, früh in Führung gehen.“

 

Frankfurt punktete in den vergangenen fünf Matches regelmäßig und sammelte fleißig wertvolle Zähler, um sich im oberen Viertel der Tabelle festzusetzen. Chapeau für den bisher famos auftretenden Aufsteiger und dessen bisherige Performance in der Liga!  Die Hessen erwiesen sich bislang als würdiger Aufsteiger und echte Bereicherung.

 

Ranford: “It was a good start thanks to my linemates, so far my partners are awesome. Bokk is one of the best guys I have ever seen. Hard working is part of my game, we work well together. In Bietigheim I enjoyed every minute, there are good organizations as well in Bietigheim and Frankfurt. Ingolstadt play hard, they have big forwards and come out strong. It is a tough building to play in this league“.

 

Enges, zähes Spiel von beiden Teams

 

Zuerst übten die Hausherren viel Druck aus, dann setzte der Aufsteiger erste Nadelstiche und Michael Garteig hatte Glück bei einem Schuss an sein Gestänge. Der Ex-Ingolstädter David Elsner war sicher hochmotiviert gegen seine ehemaligen Kollegen. Von Beginn an war hohe Geschwindigkeit im Match und die Gäste versteckten sich keineswegs. Die Hausherren übernahmen dann wieder das Kommando und erspielten sich gute Gelegenheiten auch dank ihres hervorragenden Forecheckings. Dann gab es kurz vor dem Powerbreak eine Schrecksekunde, als sich Brian Gibbons vor Schmerzen krümmte. Hoffentlich resultierte daraus nichts Schlimmeres.

 

Die Gastgeber agierten zielorientiert, wurden aber auch meistens außen an der Bande gehalten von den cleveren Frankfurter Verteidigern. Der Keeper der Hessen Bastian Kucis machte seine Sache sehr gut anstelle von Jake Hildebrand. Bisher waren auf beiden Seiten noch keine hochkarätigen und zwingenden Chancen zu verzeichnen. Das erste Powerplay der Panther, das statistisch noch ganz viel Luft nach oben hatte, strahlte auch wenig Gefahr aus. Bei vier gegen vier auf dem Eis tänzelte Dominik Bokk durch die Ingolstädter Zone und traf das Außennetz, ein erstes Highlight im ersten Drittel, bis Wayne Simpson in den letzten Sekunden den Pfosten traf.

 

Scarlett: „It is a bit tough to get back. We gotta start to get to the net. We need to move our feet and sort things out.”

 

Wirt bricht den Bann

 

Zum Mittelabschnitt kehrte Brian Gibbons nicht mehr auf die Ingolstädter Bank zurück. Das noch andauernde Powerplay zogen die Hausherren weitaus druckvoller auf und deckten den Löwen Goalie mit Schüssen ein. Es gab jedoch keine Rebounds. Im zwei auf eins scheiterten die Hausherren ebenso. Dann durften die Frankfurter zum ersten Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis ran: ihre bisherige Erfolgsquote mit 17 % bedeutete Rang zehn in der Liga und war optimierungsfähig. Michael Garteig rettete bravourös und die Löwen waren nun sogar in doppelter Überzahl, die jedoch bald zu einer einfachen wurde. Dann jubelten die Hausherren, doch die Schiedsrichter entschieden on Ice auf zu hohen Stock. Das Videostudium musste Klarheit bringen: es wurde folglich auf kein gutes Tor entschieden, zu knifflig war die endgültige Auflösung. Letztlich ging es um einen Hand Pass zuvor, der regelwidrig war.

 

Die Begegnung wog hin und her, kein Team konnte sich mal länger festsetzen. Einmal ließ Bastian Kucis prallen, doch Louis Brune konnte dies nicht ausnutzen. Nach einem Fehler beim Spielaufbau konnte auch ein 4 auf 2 seitens der Hausherren nicht kreativ verwertet werden.

 

Es entwickelte sich weiterhin ein zähes Ringen auf dem Eis, es war ein kampfbetontes Match. Nathan Burns hatte zwei Mal kurz hintereinander die Top Gelegenheit zur Führung. Es wurde nun mit offenem Visier agiert, Tye McGinn verfehlte das Gehäuse. In der 19. Spielminute klingelte es dann hinter Garteig zur Frankfurter Führung durch den satten Abschluss von Daniel Wirt. Ingolstadt versäumte es im zweiten Drittel, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken und die Hessen gingen mit einer Sahnekombination in Front. Brendan Ranford scorte dabei bereits im elften Spiel nacheinander, eine bärenstarke Leistung.

 

Bertrand: „My stick was not too high, I don’t know. There are quite a lot of penalties to get a rhythm. Frankfurt is a pretty dangerous team, we hope to keep the momentum on our side.”

 

Ex-Löwe Hüttl trifft, Schwarz hält die Löwen vorne, spätes Glücksgefühl für den ERC

 

Im dritten Drittel musste sich der ERC Ingolstadt was einfallen lassen gegen das Bollwerk Frankfurt. Bei den Torschüssen und im Bully Spiel lag der Gastgeber vorne. Und dieses Unterfangen klappte dann auch in der 42. Spielminute, als der junge Leon Hüttl gegen seinen Ex-Club den Ausgleich markierte. Es war sein zweites Saisontor für ihn. Doch nur 46 Sekunden danach holte sich Frankfurt die Führung wieder zurück, als ein Schuss von Rylan Schwarz seinen Weg ins Ziel fand. Nathan Burns verdeckte geschickt vor Michael Garteig dessen Sicht auf die Flugbahn der Scheibe. 

 

Das nächste Powerplay für Ingolstadt stand an: den Schuss von der blauen Linie von Maury Edwards wehrte der Löwen Keeper mit seinem Schoner ab, ansonsten verpuffte das Überzahlspiel wirkungslos. Marko Friedrich verpasste ebenfalls was Zählbares zu erzwingen. Rylan Schwarz hatte es auf dem Schläger, für die Entscheidung zu sorgen, doch die Scheibe kullerte denkbar knapp am Tor vorbei.

 

Man merkte der Heimmannschaft schon das Fehlen von Höfflin und Gibbons an. Brian Olsen visierte den Pfosten an und in der 55. Spielminute netzte der Franzose Charles Bertrand zum Ausgleich ein. Nun zählte sein Tor nach dem nicht gegebenen Treffer im ersten Drittel. Carter Rowney hätte beinahe getroffen, die Löwen ließen sich nicht abschütteln. 

 

Es wurde um jeden Millimeter gekämpft. Dann hüpfte der Puck tänzelnd an der Linie entlang, doch Kucis hatte das Glück des Tüchtigen, da er einen Pakt mit dem Pfosten abschloss. Nun wurde es ein offener Schlagabtausch. Gute eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene fälschte Frederik Storm den Distanzschuss von Leon Hüttl geschickt zur erstmaligen Führung ab. 

Eine dramatische Schlussphase überstand Ingolstadt und sicherte sich drei wichtige Punkte.

 

Wirt: „Es war ein schöner Pass von Bokki, aber es hilft letztlich nicht dem Team. Es waren zu viele klare Fehler an der eigenen blauen Linie. Da müssen wir die Scheibe besser rausbringen. Wir können mithalten, es ist schwer gegen uns zu spielen, da wir gutes Eishockey spielen.”

 

Storm: “Ich habe Hüttl gesehen, es war ein smarter Schuss von ihm und ich habe nur meinen Schläger hingehalten. Es war schön. Wir haben eigentlich ganz gut gespielt, aber wir waren nicht so effektiv. Wir haben drei Punkte bekommen, das war das Wichtigste.“

 

ERC Ingolstadt – Löwen Frankfurt 3:2 (0:0|0:1|3:1)

 

Tore:

0:1 |39.| Daniel Wirt (Bokk, Rowney)

1:1 |42.| Leon Hüttl (McGinn)

1:2 |43.| Rylan Schwarz (Burns)

2:2 |55.| Charles Bertrand (Simpson, Stachowiak)

3:2 |59.| Frederik Storm (Hüttl)

 

Schiedsrichter: Sewell (GB) / Schrader (GER)

 

Zuschauer: 2.733

 

1. Drittel Statistik:        7:5 Schüsse, 12:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:16

2. Drittel Statistik:        14:6 Schüsse, 12:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:        10:5 Schüsse, 11:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Garteig, Wagner, Marshall, Friedrich, Pietta, Storm, Quaas, Edwards, Brune, Henriquez-Morales, Krauß, Bodie, Hüttl, Bertrand, Stachowiak, Flaake, Jobke, Simpson, Gibbons, McGinn.

 

Frankfurt: Kucis, Sezemsky, Maginot, Bokk, Rowney, Ranford, Vandane, Gläßl, Olsen, Wruck, Moser, Wirt, McNeill, Elsner, McMillan, Eisenmenger Magnus, Scarlett, Schwartz, Burns, Breitkreuz.

 

 


 

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Schwenningen weiter in der Krise - Niederlage gegen Bremerhaven

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Ernüchterung ist am Neckarursprung eingekehrt. Nach einer Niederlagenserie kamen die Pinguins aus Bremerhaven in den Schwarzwald. Harold Kreis mahnte im Vorfeld an, trotzdem Vertrauen zu haben und die Marschroute nicht zu verlassen. Der letzte Sieg der Wild Wings sollte ausgerechnet gegen die Norddeutschen geklappt haben, die aber mit einem überzeugenden Sieg aus Augsburg angereist waren. Schwenningen kam verbessert in die Partie, musste aber nach 22 Minuten einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Im Mittelabschnitt kamen die Schwarzwälder noch zum Anschlusstreffer, Bremerhaven brachte das Spiel aber über die Zeit.

 

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Archivbild: citypress

 


 

Schwenningen hatte die Aufstellung leicht verändert, so rückte Marvin Cüpper zwischen die Pfosten und Miks Indrasis startete neben den Spink-Zwillingen. Johannes Huss musste neben Mitch Wahl und Alexander Karachun passen.

 

Ziga Jeglic war es, der die erste nennenswerte Chance für die Gäste herausspielen konnte. In der Folge machte der Karawankenexpress mächtig Druck. Jeglic war es dann auch, der die erste Strafzeit zog und bei Maximilian Franzreb, im Gästetor für Arbeit sorgte. Bremerhaven überstand die zwei Minuten und hatte danach die Führung auf dem Schläger: Markus Vikingstad hatte das freie Tor vor sich, erwischte den Puck aber nicht richtig.

 

Schwenningen trat im Vergleich zu den vergangenen Partien wesentlich engagierter auf, fand sich aber trotzdem immer wieder in der Verteidigung wieder. Erst gegen Drittelende kam dann auch eine kleine Druckphase der Hausherren. Dort leistete sich Miks Indrasis allerdings einen unnötigen Scheibenverlust an der blauen Linie. Die Pinguins spielten den Konter geduldig aus und kamen in Person von Moritz Wirth zur Führung.

 

Mit Beginn des Mittelabschnittes kamen die Gäste zu einem Powerplay. Zwar verteidigten die Wild Wings beherzt, mussten dann aber trotzdem den Gegentreffer hinnehmen. Alex Friesen staubte vor dem Tor ab. Schwenningen versuchte zunächst bissig zu antworten, fiel dann aber in eine Schockstarre. Viel wollte zu diesem Zeitpunkt nicht gelingen.

 

Erst nach dem Powerbreak kamen die Gastgeber wieder zu Offensivaktionen. Bremerhaven zog in einer Sequenz gleich zwei Strafminuten. Beide waren von Alex Friesen abzusitzen. Nachdem er auf der Strafbank protestierte, kam postwendend nochmal eine Strafzeit oben drauf.

 

Die Neckarstädter waren von Beginn an gefährlich, Miks Indrasis verpasste nur haarscharf das Tor. Besser machte es John Ramage der von der blauen Linie abzog, wo Tylor Spink abfälschte. Zu diesem Zeitpunkt waren noch zwei weitere Strafzeiten in der Uhr. Schwenningen zeigte aber neben gelungenen Aktionen auch Leichtsinnsfehler und verpasste es den Ausgleich nachzulegen.

 

Der Schlussabschnitt plätscherte bis zum Powerbreak dahin. Schwenningen zeigte sich durchaus engagiert und schnupperte in Person von Tylor Spink am Ausgleich. Nach einem Ausflug hinter das Tor, verhindert Marvin Cüpper den dritten Gegentreffer. Diesen hätte Bremerhaven nur wenig später machen müssen, als Alex Trivellato dem freistehenden Ziga Jeglic auflegte. Fünf Minuten vor dem Ende kamen die Wild Wings dem Ausgleich ganz nah, aber Gregory Kreutzer konnte in letzter Sekunde gegen Sebastian Uvira retten. Bevor Schwenningen seinen Keeper ziehen konnte, versenkte Skyler McKenzie den Puck im Schwenninger Gehäuse.

 

Die Wild Wings zeigten sich im Gegensatz zum Wochenende verbessert, spielen aber weiter deutlich unter ihren Möglichkeiten.

 

Spiel vom 18.10.2022: Schwenninger Wild Wings - Fischtown Pinguins Bremerhaven

 

Tore:

0:1 |20.|Wirth (Mauermann / Verlic)
0:2 |22.|Friesen (Bruggisser / McKenzie)
1:2 |33.|Tyl. Spink (Ramage / Indrasis)
1:3 |33.|McKenzie (Bruggisser / Mauermann)

 

Zuschauer: 2102

 

 

 

 


 

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