Ingolstadt mit starkem Auftritt und klarem Sieg im Sauerland bei den Iserlohn Roosters

 

PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Beim Debüt von Stürmer Emile Poirie (27,CAN), der in der letzten Spielzeit in Lettland bei Dynamo Riga sowie in Schweden bei Djurgardens IF in der KHL/SHL unter Vertrag stand, hatten die Roosters gegen starke Panther aus Ingolstadt am Ende keine Chance an diesem Abend und verloren klar und verdient mit 1:4. Dabei waren die Schanzer von Beginn an das bessere Team, gingen bereits mit 0:2 in die erste Drittelpause. Gegen Ende wurde es noch einmal aufregend nach spätem Anschlusstreffer und anschließender Zeitstrafe gegen Ingolstadt.

 

 

(Foto:Patrick Rüberg)

 

 


 

 Die Panther kamen direkt gut in die Partie und erarbeiteten sich die ersten Chancen, die Roosters kamen zunächst schwerer zu eigenen Offensivaktionen. Sie standen jedoch sicher ohne selbst strukturierte Angriffe kreieren zu können. Das Spiel entwickelte sich zusehends ausgeglichener, mit leichten Vorteilen zu Gunsten der Panther. Als die Roosters durch Bergmann und Daugavins eine Drangperiode mit einer Doppelchance abschließen konnten, wurden sie eiskalt erwischt: die Gäste aus Ingolstadt fuhren einen perfekten Konter zum 0:1. Charles Bertrand traf auf Zuspiel von Wayne Simpson. Nur knapp zwei Minuten später kamen die Schanzer in Überzahl (Buschmann wegen Beinstellens) sofort gut in die Aufstellung und erhöhten durch Frederik Storm auf 0:2, womit es auch in die Pause ging.

 

Der Mittelabschnitt kann als Kopie der ersten Drittels bezeichnet werden. Die Panther waren das bessere Team, die Roosters hielten zwar dagegen kamen aber viel zu selten vielversprechend zum Abschluss. Teilweise war es etwas zerfahren, es gab hier und da härtere Zweikämpfe mit entsprechenden Feedbacks. Die Roosters hatten insbesondere gegen Ende des zweiten Drittels Mühe und am Ende auch Glück, dass die Gäste aus Bayern nicht noch zu einem dritten Treffer kamen. Insbesondere die Reihe um Bertrand, Flaake und Simpson tauchte immer wieder gefährlich im Slot auf und verlangten Andy Jenike im Tor der Sauerländer sein ganzes Können ab. Somit blieb es beim 0:2 aus Sicht der Gastgeber. Mit der Schlusssirene gab es noch einen Stock-Check von Poirie sodass die Roosters mit einer Zeitstrafe das Schlussdrittel mit einer Hypothek angehen mussten.

 

Die Überzahl brachte den Schanzern zunächst nichts Zählbares ein, jedoch konnte Brune mit Ablauf der Strafe auf 0:3 erhöhen. Die Gastgeber kamen in der Folgezeit zwar etwas häufiger als zuvor ins Angriffsdrittel, aber nach wie vor viel zu ungefährlich. Die Angriffe waren letztlich geprägt von Einzelaktionen und selten strukturiert vorgetragen, was in erster Linie an sehr gut stehenden, starken Panthern lag. Elf Minuten vor dem Ende mussten die Hausherren eine Zeitstrafe wegen eines Spielers zuviel auf dem Eis hinnehmen, die zwar überstanden wurde, jedoch wie schon beim 0:2 fiel kurz nach Komplettierung des Teams der Gegentreffer: 0:4 durch Jerome Flaake. Damit war der Widerstand der Roosters zwar nicht gebrochen, das Spiel jedoch entschieden. Bei 39:53 Schüssen zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Greg Poss holte drei Minuten vor Ende Jenike vom Eis zugunsten eines weiteren Feldspielers um eine Minimalchance zu wahren. Für den Mut wurden die Roosters belohnt, bzw. belohnten sich selbst mit dem 1:4 durch Tim Bender. Da die Hausherren direkt anschließend die Latte trafen wäre es um ein Haar noch einmal richtig interessant geworden. Zumal die Roosters die letzten zwei Spielminuten noch in Überzahl spielen durften. Diese brachte nichts ein, auch wenn die Hausherren bis zur letzten Sekunde fighteten.

 

Unterm Strich war es ein bärenstarker Auftritt der Ingolstädter die völlig verdient drei Punkte aus dem Sauerland entführten.

 

Spiel vom 01.11.2022
Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt 1:4 (0:2; 0:0; 1:1)

 

0:1 | 17. | Bertrand (Simpson)
0:2 | 18. | Storm (Simpson Stachowiak)
0:3 | 43. | Brune (Henrique, Krauss)
0:4 | 54. | Flaake (Bertrand)
1:4 | 58. | Bender (Daugavins)

 

Zuschauende: 4.084 in der Balver Zinn Arena

 

 


 

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Straubing Tigers bleiben auch gegen die DEG auf der Erfolgsspur

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Straubing Tigers schließen mit diesem Sieg zur DEG nun gleich auf. Die Schlüsselszene des Spiels, war der gehaltene Alleingang von Goalie Bugl beim 0:1 Rückstand. Von da an wurden die Hausherren immer stärker. Coach Hansson meinte: "Drittel zwei und drei gehörte den Straubingern." Zusätzlich werden die Niederbayern auch immer schwerer ausrechenbar. Die letzten zwölf Tore durch die Tigers, erzielten zwölf verschiedene Torschützen. 

 

(Foto: Citypress) JC Lipon trug sich heute auch in die Torschützenliste ein

 


 

 

Spielverlauf:

Die DEG war auf dem Kurs der Wiedergutmachung an den Pulverturm gereist, nach der bitteren Niederlage gegen die Haie. Straubing kam mit dem nötigen Rückhalt aus Bremerhaven aber auch gut zurecht. Düsseldorf schaffte es zunächst sehr gut, die Angriffe der Tigers im Keim zu ersticken und daraus Chancen zu kreieren.

Eine davon konnte Gogula nutzen, während sich die Niederbayern an der Abwehr der Rheinländer abarbeiteten. Dennoch ging es mit dem gerechten 1:1 bis dahin in die Kabine. Niklas Heinzinger für die DEG: “Der Ausgleich so kurz vor der Pause ist natürlich extrem bitter, aber Straubing hat jetzt in den letzten Minuten auch wirklich Druck gemacht. Wir mussten am Freitag eine harte Niederlage einstecken und wollen es heute natürlich besser machen.” 

Nun kamen die Hausherren etwas besser zurecht im Spielaufbau und dies wirkte sich auch auf das Chancenverhältnis aus. Düsseldorf kam auch nicht mehr zwingend vor das Tor von Bugl. Gefährlich wurde es dann in Überzahl, weil sich die Tigers einige Strafen zu viel leisteten. Aber das Powerplay nutzten sie durch JC Lipon trotzdem bei vier gegen drei auf dem Eis.

Insgesamt blieb es dem Spielstand entsprechend eine enge Partie. Marcel Brandt für die Tigers: “Mit dem Ergebnis bis jetzt können wir zufrieden sein, mit allem anderen nicht. Wir geben denen zu viele Turnovers und machen uns dadurch das Leben selbst schwer. Einfach spielen, Scheibe tief, hinterhergehen, Checks zu Ende fahren, dann gewinnen wir.” 

Düsseldorf kam mit weniger Kraft aus der Kabine zurück. Die Tigers hingegen wollten den dritten Treffer schon fast mit brachialer Gewalt erzielen. Genau so kam es dann auch und je länger das Spiel dauerte, umso schwieriger machten es sich die Gäste selbst durch teils unnötige Strafzeiten. Von der Strafbank blieben die Tigers fern und steuerten siegesgewiss dem Ende entgegen. Kontrolliert brachten sie Sieg Nummer drei in Folge unter Dach und Fach. 

 

Roger Hansson (DEG): “Im ersten Drittel war das Spiel sehr ausgeglichen, aber die beiden anderen gingen an die Tigers. Am Ende fehlte uns die Kraft in der Offensive und unser Passspiel war heute nicht so effizient. Durch die zusätzlichen Strafzeiten, wurde unsere Rotation auch immer schwieriger.” 

 

Florian Bugl (Tigers): “Für uns zählt jeder Punkt. Die DEG war heute ein starker Gegner. Uns gelingt es in letzter Zeit immer besser, kompakt zu stehen und hier vor eigenem Publikum zu gewinnen, ist natürlich ein Traum.” 

 

(Foto: Citypress) Henrik Haukeland musste heute viermal hinter sich greifen

 

 

Torfolge: 

0:1 (10.) - Die Tigers waren noch im Powerplaymodus, sind viel zu weit aufgerückt. Dadurch erst konnte sich dieser Alleingang durch Philip Gogula ergeben und der lässt mit all seiner Routine Youngster Bugl alt aussehen. 1:1 (20.) - Straubing kam wieder forsch nach vorne, Haukeland konnte nur prallen lassen und Parker Tuomie schlenzt in Schräglage das Ding in die Maschen.

2:1 (30.)
- Straubing hatte bei 4 gegen 3 Platz auf dem Eis und das geniale Zuspiel von Zengerle nutzte JC Lipon, um Haukeland zu tunneln. 3:1 (43.) - Brandt eroberte sich die Scheibe wieder zurück, sah Mark Zengerle, der sich an den langen Pfosten geschlichen hatte und Haukeland war ohne Chance. 4:1 (57.) - Den Schlusspunkt setzte Taylor Leier mit einer spektakulären Einzelleistung.

 

Spiel vom 30.10.2022

Straubing Tigers - Düsseldorfer EG: 4:1 (1:1 | 1:0 | 2:0)
                                                                                                                                                                                                                        

0:1 |10.| Gogula (Heinzinger)  

1:1 |20.| Tuomie (Lipon, Adam)
2:1 |30.| Lipon (Brandt, Zengerle) - PP 1 
3:1 |43.| Zengerle (Brandt)
4:1 |57.| Leier

                                                                                                                                                                                                         

Strafen: Straubing 10 - Düsseldorf 14

 

Schiedsrichter: MacFarlane / Zsombor / Tschirner / Merk

 

Zuschauer: 3.903

 

 

 


 

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Augsburger Panther bleiben trotz engagierter Leistung gegen Kölner Haie ohne Punkte

 

PENNY-DEL (Augsburg/RB) Der AEV gewann das erste Aufeinandertreffen gegen die Kölner Haie der Saison deutlich. Nun war der Achtplatzierte erneut zu Gast im erstmals in dieser Saison ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg und nahm Revanche. Vor allem im Mitteldrittel wurde das Spiel zu einem hitzigen Schlagabtausch.

 

2022 10 30 AEV KEC 0N4A7149 komprimiert

(Fotoquelle: Dunja Dietrich)

 


 

Die Gäste aus Köln verzeichneten in den Startminuten die besseren Möglichkeiten, wobei noch keine Zwingenden dabei waren. Köln-Hüter Mirko Pantkowski wurde beim Schuss von Sebastian Wännström ein erstes Mal richtig geprüft. Die Augsburger versuchten es weiter mit Thomas Jordan Trevelyan von hinter dem Tor und David Stieler scheiterte darauf gleich doppelt. Die erste Strafe des Spiels gegen Zachary Sill führe im Überzahlspiel der Augsburger zu zwei Fehlern an der blauen Linie. Der Zweite von Blaz Gregorc führte zu einem 2-1-Konter über Maximilian Kammerer, der im Doppelpass mit Julian Chrobot das 0:1 erzielte. Die Panther waren bemüht, blieben aber noch erfolglos im Abschluss. Die Haie hätten beinahe auf 0:2 erhöhen können, doch Torhüter Keller hielt das knappe Resultat zur Pause.

 

Die Kölner erwischten erneut den besseren Start ins Drittel. Ein Wechsel der Augsburger führte zu einem Konter über Nicholas Baptiste, der im Alleingang in der 22. Minute das 0:2 markierte. Nach Ablauf einer Strafe gelang Augsburg wie aus dem nichts der Anschlusstreffer. Braden Lamb traf zwischen den Schonern von Pantkowski hindurch. Es war sein erstes Tor seit März. Nur Sekunden später auf der anderen Seite wurde den Haien der nächste Treffer aberkannt. Obschon das Tor von Augsburg verschoben wurde, wäre der Puck am Pfosten gelandet. Dann wurde die Partie hitziger und es hagelte Strafzeiten auf beiden Seiten. Die Kölner hatten vermehrt Überzahlsituationen, die sie allerdings nicht ausnutzten. Wieder war es ein Konter, der zum nächsten Tor führte. Kurz vor der Pause erhöhte der KEC durch David McIntyre auf 1:3. Der Kanadier brachte den Puck im Fallen über die Torlinie und stellte den 2-Tore-Vorsprung wieder her.

 

Ein Auftakt nach Mass gelang dem AEV im Schlussabschnitt. Andrew Leblanc lief in den Konter und versenkte den Puck auf der Fanghandseite präzis zum 2:3 nach nur 24 Sekunden. Die Augsburger waren weiterhin bemüht und versuchten offensiv Akzente zu setzen. Die Haie kamen aber schliesslich wieder besser ins Spiel zurück und sorgten ebenfalls für Torgefahr. 7,5 Minuten vor Schluss vereitelte Keller eine Riesenachnace der Gäste. Auch Augsburg kam noch zu Möglichkeiten und hielt die Hoffnung lang hoch, doch noch den Ausgleich zu erzielen. Zwei Minuten 18 vor Schluss nahm der AEV das Time-out und den Torhüter vom Eis. Die Haie brachten den knappen Vorsprung über die Zeit und machten drei Punkte auf die Düsseldorfer EG gut, die ab 19 Uhr auswärts auf die Straubing Tigers treffen werden.

 

 

Augsburger Panther vs. Kölner Haie 2:3 (0:1|1:2|1:0)

 

Tore:
0:1|09.|Maximilian Kammerer (Chrobot) SH1
0:2|22.|Nicholas Baptiste (Aubry, Müller)
1:2|27.|Andrew Leblanc (Lamb, Wännström)
1:3|39.|David McIntyre (Bast, Glötzl)
2:3|41.|Andrew Leblanc (Wännström)

 

Augsburger Panther: Keller; Gregorc, Sacher; Kuffner, Soramies, Saponari; Länger, Lamb, Broadhurst, Clarke, Wännström; Haase, Bergman, Johnson, Leblanc, Payerl; Volek, Stieler, Trevelyan.

 

Kölner Haie: Pantkowski; Austin, Bailen, Proft, Sill, Oblinger; Müller, Roach, Matsumoto, McIntyre, Bast; Dietz, Sennhenn, Kammerer, Aubry, Baptiste; Glötzl, Niedenz, Steck, Chrobot.

 

Zuschauer: 6'179 (ausverkauft)

 

 


 

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Gut eingestellte Ice Tigers stutzen die Adler

 

PENNY-DEL (Nürnberg/MH) Mit viel Rückenwind kamen die Mannheimer zum Spiel gegen den alten Rivalen aus Nürnberg. Der Sieg über die Löwen hat nicht nur den Fans gutgetan, denn vor allem die Art und Weise dürfte Trainer Bill Stewart gefallen haben. Nürnberg, die schmerzlichst auf den verletzten Stoa verzichten müssen, kamen mit nur einem Sieg in den letzten fünf Spielen in die Begegnung.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 

 

Erneut stand der junge Tiefensee für den erkrankten Brückmann im Kasten. Die Blitzstarter der Liga schlugen auch bei den Franken früh zu. Tim Wohlgemuth fälschte einen Schuss von Katic unhaltbar ins gegnerische Gehäuse ab. In den ersten Minuten spielten ausschließlich die Gäste, auch wenn es einige Unterbrechungen gab, so dass kein wirklich Spielfluss zustande kam. Auf einmal haute Sheehy den Puck an die Latte des Adler Tores. Kurz darauf hatte Holzer Glück im Unglück, als ihn eine Scheibe am Kopf traf. Eine Platzwunde war das Resultat. Die kurze Unterbrechung half wohl eher den Ice Tigers. Oldie Reimer zimmerte den Puck in die Maschen zum Ausgleich. Beim verdeckten Schuss hatte Tiefensee keine Chance. Der Ausgleich brachte die Gastgeber besser ins Spiel. Das Spiel wurde auf beiden Seiten hart geführt, viele Checks und immer wieder kleine Nicklichkeiten prägten die weiteren Minuten nach dem Ausgleich. Torschütze Wohlgemuth war der erste Spieler, der auf der Strafbank Platz nahm.

 

 

Im folgenden Überzahlspiel war es insbesondere Goalie Tiefensee, der mit ein zwei starken Paraden den Nürnberger Führungstreffer verhinderte. Auch beim Alleingang von Leonhardt war es wieder Tiefensee, der den Puck parierte. Eine Führung der Nürnberger zu diesem Zeitpunkt wäre nicht unverdient gewesen. Drei Minuten vor der Pausensirene fiel die Führung doch noch. MacLeod schloss bei einem eins gegen eins mit einem verdeckten Handgelenkschuss zur Führung ab. Mannheim ließ sich langsam aber sicher etwas die Butter vom Brot nehmen, verlor zunehmend Zweikämpfe und waren nicht mehr so Gedankenschnell wie noch zu Beginn des Spieles. Mit einem weiteren Powerplay für Nürnberg endete das erste Drittel.

 

 

Die restlichen Sekunden des Powerplays zu Beginn des zweiten Drittels verstrichen ohne jegliche Gefahr für das Adler Tor. Die Ice Tigers hatten in den ersten Minuten optisch mehr vom Spiel, aber die beste Gelegenheit hatten die Kurpfälzer, als Treutle gegen Donovan mit einer starken Parade den Ausgleich verhinderte. In den Minuten nach dieser hochkarätigen Chance agierten beide Mannschaften größtenteils ausgeglichen. Gegen Loibl behielt Treutle abermals die Oberhand. Relativ ereignislos waren die folgenden Minuten auf dem Eis. Erst sieben Minuten vor der Pause gab es wieder nennenswerte Chancen bei denen erneut Treutle im Mittelpunkt stand. Erst gegen Plachta und Sekunden später Donovan war er wieder zur Stelle. Mannheim war mehr und mehr spielbestimmend. Nürnbergs Trainer Rowe durfte aber nach wie vor mit seinem Team zufrieden sein, stand es defensiv doch weiterhin sehr gut. Gerade in der Phase als die Adler das Spiel langsam übernahmen, leistete sich Wolf eine unnötige Strafe. Das beste Unterzahl der Liga hielt den Spielstand bei 1:2 und verabschiedete sich in die zweite Pause.

 


Mit einem Pfostentreffer in Überzahl starteten die Ice Tigers ins dritte Drittel. Ein anschließender Videobeweis, weil die Scheibe die Linie entlang trudelte ergab keine Bestätigung für einen weiteren Nürnberger Treffer. Die Gastgeber waren wieder die besser Mannschaft in der Anfangsphase des Schlussabschnittes. Im Wechsel gab es insgesamt drei Überzahlchance bis es nur noch knapp sieben Minuten auf der Uhr waren. Reimer hatte sechs Minuten vor dem Ende die bis dato beste Gelegenheit auf einen weiteren Treffer, verzog allerdings knapp am Tor vorbei. Die Adler versuchten vergeblich den Druck zu erhöhen, denn Nürnberg spielte clever in der eigenen Zone. 80 Sekunden vor Schluss ging Tiefensee auf die Bank zu Gunsten einen sechste Feldspielers. Helfen sollte es nichts mehr. Schmöltz erzielte den Emtpy Net Treffer zum 3:1 und sicherte den harte arbeitenden Nürnbergern einen insgesamt verdienten Sieg. Daran änderte auch der zweite Treffer von Wohlgemuth 20 Sekunden vor Schluss nichts mehr.

 

 

Nürnberg Ice Tigers – Adler Mannheim (2:1;0:0;1:0)


Tore
0:1 Wohlgemuth (Katic, Wolf)
1:1 Reimer (Schofield, Fox)
2:1 MacLeod (Shaw)
3:1 Schmöltz
3:2 Wohlgemuth (Reul, Krämmer)

 

 


 

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Last Minute Sieg für die Haie im packenden rheinischen Derby

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/HG)  Spitzenspiel und Derby im ausverkauften PSD Bank Dome zu Düsseldorf: DEG vs. Haie, das Duell der rheinischen Rivalen, ein echter Leckerbissen für Eishockey Fans stand auf dem Programm. Beide Teams befanden sich Kopf an Kopf auf den Pre-Playoff Plätzen und Köln hatte ein Spiel weniger absolviert. Wer würde sich in diesem stets sehenswerten Klassiker am Ende durchsetzen?

 

Schließlich rangen in einem Derby für die Geschichtsbücher die Kölner Haie am Ende trotz eines zwei Tore Rückstands eine Minute vor Schluss die DEG mit 3:4 nach Verlängerung nieder. Der Ausgleich fiel binnen 23 Sekunden und Jason Bast avancierte zum Matchwinner.

 

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(Fotoquelle Ralf Schmitt) Die Kölner Haie zwangen die DEG in die Knie

 


Düsseldorf bezwang zuletzt den amtierenden Meister aus Berlin und verbuchte drei Siege aus den letzten fünf Begegnungen. Ihr Top Stürmer Brendan O’Donnell erwies sich im letzten Heimspiel als herausragender Akteur und besiegte die Eisbären mit seinen drei Scorerpunkten fast im Alleingang. Düsseldorf konnte sich in den letzten drei der vergangenen vier Begegnungen durchsetzen.

 

Gogulla: „Der Trainer nahm einige Reihenumstellungen vor. Wir müssen uns auf dem Eis besser absprechen, um dann die für den Teamerfolg beste Lösung zu finden.

 

Köln reiste mit zwei Niederlagen im Gepäck zur DEG, v.a. die Pleite in Bremerhaven tat weh nach langer zwei Tore Führung. Gegen Wolfsburg ließen die Haie zuhause ebenfalls wertvolle Punkte liegen. Die Truppe um Headcoach Uwe Krupp wollte weiter aufschließen zu den Top sechs und benötigte dafür einen Dreier beim heutigen Kontrahenten, um diesen nicht davonziehen zu lassen. Der letzte Sieg der Haie beim Rivalen fand im November der letzten Saison statt. Maxi Kammerer und Carter Proft trafen heute Abend auf viele ehemalige Kollegen.

 

Kammerer: „Man kriegt es schon mit beim Scoring Streak. Es ist leichter als letztes Jahr, wir haben viel Qualität, v.a. im Überzahlspiel. Die Konstanz fehlt uns noch. Wir machen gute Spiele aber nicht perfekt über 60 Minuten. Wir nehmen unnötige Strafen, was uns dann das Spiel kostet, wir brauchen aber die Energie. Wir müssen schon aggressiv bleiben. Ich komme sehr gerne zurück nach Düsseldorf, denn ich hatte hier eine gute Zeit und ich freue mich nach dem Spiel, jeden zu sehen. “

 

Beide Teams schenkten sich nichts im hochklassigen ersten torlosen Drittel

 

Die DEG nahm keine Veränderungen im Line-Up vor im Vergleich zum letzten Match gegen Berlin. Bei den Haien konnte Mark Olver nicht auflaufen. Maxi Kammerers Wunsch vor dem Spiel, die unnötigen Strafen tunlichst zu vermeiden, ging schon nach 38 Sekunden nicht auf. Düsseldorf fand schnell die Aufstellung, doch McIntyre hatte den Shorthander auf seinem Schläger, konnte jedoch die Scheibe nicht optimal kontrollieren. Köln überstand das Powerplay und erspielte sich selbst gute Gelegenheiten. Die Stimmung auf den Rängen war fantastisch und beide Fanlager trugen zur Derby Atmosphäre bestens bei.

 

Auch bei den Akteuren auf dem Eis gab es Diskussionsbedarf, es war schon früh eine hitzige Partie dieser beiden ewigen Rivalen am Rhein. Im ersten Powerplay konstatierte Alex Barta, „dass es sehr ausgeglichen sei, Wir hätten unser Powerplay besser nutzen sollen. Wir sind gut ins Spiel gekommen. Es ist Derbystimmung, einfach schön, es ist pickepacke voll.“

 

Die DEG bekam ihr zweites Powerplay zugesprochen, doch die Haie hielten die Hausherren weitgehend außen und ließen wenig zu im Slot. Philip Gogulla visierte dann den Pfosten an, das war die bisher beste Chance in dieser rasanten Partie. Alexander Oblinger scheiterte kurz darauf im zwei auf eins am hellwachen Henrik Haukeland. Der Gäste Goalie rettete bravourös gegen Stephen Harpers Solo.

 

Oblinger: “Es ist das erste Derby in diesem Jahr, es war klar, dass es hitzig wird. Wir müssen cool bleiben, dann werden wir es in den Griff kriegen. Wir müssen bei den Strafen besser werden, nicht über die Linie gehen. Dann haben wir eine gute Chance, heute zu gewinnen.“

 

Endlich Tore im PSD-Dome, der nun abhob, weil die DEG die Partie dreht

 

Im Mittelabschnitt übten die Haie erstmal gehörig Druck aus und Köln durfte dann auch gleich wegen eines hohen Stocks vier Minuten im Powerplay agieren. Bitter war für Köln, dass ihr agiler Andreas Thuresson nicht seinen Beitrag bei fünf gegen vier leisten konnte, da er verletzungsbedingt fehlte. Die Gastgeber wehrten sich sehr gut in Unterzahl, auch weil die Haie nicht richtig in die Formation gelangten.

 

Doch in der 25. Spielminute klingelte es hinter dem Gehäuse von Henrik Haukeland zum ersten Mal, denn Jonathan Matsumoto glückte erneut gegen seinen Lieblingsgegner ein Erfolgserlebnis. Alex Ehl hätte fast den Ausgleich markiert und im Gegenzug traf der Torschütze die Scheibe nach genialem Zuspiel von Jason Bast nicht richtig, das Tor war leer.

 

Es ging hin und her und jetzt waren die Gastgeber einen Mann mehr auf dem Eis, was sich bald bezahlt machte, denn Daniel Fischbuch stellte das schnelle Remis her, nur knapp zwei Minuten später. Kuriose Parallelitäten, denn gleich danach verpasste die DEG das nächste Tor, weil Louis-Marc Aubry seine Schlägerspitze noch im letzten Moment entscheidend an den Puck brachte. Die Partie verlief nun offener und die Top Chancen häuften sich. Jonathan Matsumoto brachte es im Powerbreak auf den Punkt: “It is a derby game, we hate Düsseldorf. We are not playing great, but we are getting better.”

 

Jonas Järvinen zielte knapp vorbei, nachdem die Haie wieder komplett waren, doch noch auf der Suche nach der gewohnten Ordnung bei numerischem Gleichstand waren. Defender Alex McCrea, der auch viele Schüsse gern blockt, brachte seine Farben mit einem überlegten nicht zu scharfen Distanzschuss in der 34. Spielminute in Front und die DEG drehte das Match. Jonathan Matsumoto war heute Abend on Fire, er wollte unbedingt nochmals auf der Anzeigetafel erscheinen. 

 

Fischbuch: In der Offensive müssen wir noch besser werden. Wir dürfen nicht zu passiv werden, müssen so konzentriert weiterspielen.”

 

Intensives und irres Derby voller Emotionen: DEG führt mit zwei Toren Vorsprung, Köln gleicht binnen 23 Sekunden aus und holt sich den Zusatzpunkt

 

Im Schlussabschnitt war für Spannung gesorgt, die DEG führte hauchdünn und die Haie durften erneut Powerplay üben, was die Gastgeber schadlos überstanden. Beide Goalies zeigten eine souveräne Leistung und Köln lief weiterhin dem Rückstand hinterher. Jonathan Matsumoto leistete Doppelschichten, weil er abwechselnd auch in der vierten Haie Reihe zum Einsatz kam. Der Kölner Wirbelwind zog jedoch die nächste Strafe gegen die Heimmannschaft und wieder musste der DEG-Kapitän Alex Barta in die Kühlbox, der einen Kölner Angriffswirbel von seiner Warte aus geboten bekam.

 

Letztlich holten die Haie nichts Zählbares heraus und die letzten zehn Minuten brachen langsam an. Es war bis dato ein sehr intensives Derby, doch die Handschuhwärmer wurden brüderlich geteilt, was im letzten Powerbreak schön illustriert wurde. Plötzlich gingen die Emotionen auf beiden Seiten hoch und die Fäuste flogen, was die Fans gerne als zusätzliches Adrenalin annahmen. Brendan O’Donnell versuchte im Liegen die Scheibe noch zu verwerten, Einsatz und Laufbereitschaft waren bei beiden Kontrahenten sehenswert.

 

Den Haien lief langsam die Zeit weg, obwohl sie alles probierten, um Henrik Haukeland zu überwinden. Headcoach Uwe Krupp signalisierte 90 Sekunden vor der Schlusssirene seinem Keeper, zugunsten eines sechsten Feldspielers seine Kasten zu räumen, doch Stephen Harper traf ins verwaiste Gehäuse zur Entscheidung zugunsten der Hausherren – oder doch nicht? Denn 25,2 Sekunden vor dem Ende verkürzte David McIntyre nochmals. Nun spielten sich unglaubliche Szenen auf dem Eis ab, denn die Haie gaben einfach nicht auf und tatsächlich glich Nick Baptiste sage und schreibe 3,8 Sekunden vor dem Ende aus. Uwe Krupp lächelte hinter der Bande!

 

Binnen 23 Sekunden stellten die Haie die Partie wieder auf Anfang und es ging in die Verlängerung – ein Wahnsinn! Und kaum zu glauben, Jason Bast entschied diese hochklassige Begegnung sogar noch zugunsten der Haie. Die DEG war am Boden zerstört, die Fans konnten nicht glauben, was sich hier in der Schlusssequenz abspielte.

 

Hansson [HC]: „Hoffentlich lernen wir was für die Zukunft. Wir dachten, das Spiel wäre vorbei, wir haben aufgehört zu spielen.”

 

Bast: “We wanted to accomplish to play the full 60 minutes. We needed these two points, it feels so good to get on a happy bus. We had some tough times the last weeks.“

 

Krupp [HC]: “Wir haben bis zur letzten Sekunde gekämpft, wir brauchten das zweite Tor, wir mussten einen Weg finden, um zurückzukommen. Ich kann meine Jungs nur loben, wir mussten mehr machen als die DEG, die Jungs haben gekämpft und daran geglaubt. Eishockey ist die beste Sportart der Welt, wenn man so ein Spiel sieht, das ist beste Werbung für den Sport für die Region und für Deutschland. Es war ein super Ding.“

 

Düsseldorfer EG – Kölner Haie 3:4 n.V. (0:0|2:1|1:2|0:1)

 

Tore:

0:1 |25.| Jonathan Matsumoto (Kammerer, Bailen) PP1

1:1 |27.| Daniel Fischbuch (Kousa, Harper) PP1

2:1 |34.| Alec McCrea (Blank, Borzecki)  

3:1 |59.| Stephen Harper   EN

3:2 |60.| David McIntyre (Aubry, Chrobot) 

3:3 |60.| Nick Baptiste (Matsumoto, Kammerer)

3:4 |62.| Jason Bast (Austin)  

 

1. Drittel Statistik:        11:4 Schüsse, 4:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:        14:17 Schüsse, 10:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

3. Drittel Statistik:        6:14 Schüsse, 4:18 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:12

Overtime Statistik:        0:1 Schüsse, 0:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0 

 

Schiedsrichter: Schukies / Schrader

 

Zuschauer: 13.102 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Düsseldorf: Haukeland, Kousa, Geitner, Fischbuch, MacAulay, Harper, Zitterbart, Järvinen, O’Donnell, Eder, Gogulla, McCrea, Böttner, Ehl, Barta, Eham, Heinzinger, Borzecki, Blank, Schiemenz.

 

Köln: Pantkowski, Austin, Bailen, Proft, Sill, Oblinger, Müller, Roach, Matsumoto, McIntyre, Bast, Dietz, Sennhenn, Kammerer, Aubry, Baptiste, Glötzl, Niedenz, Steck, Chrobot.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Spektakuläres Spitzenspiel: Red Bulls feiern Derbyerfolg in Ingolstadt

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/PM) Mit einem furiosen Auftritt im ersten Drittel legte Red Bull München den Grundstein für seinen 6:3-Erfolg (5:0|1:2|0:1) beim ERC Ingolstadt. Chris DeSousa erzielte vor 3.605 Zuschauern einen Doppelpack. Außerdem waren Ben Smith, Justin Schütz, Yasin Ehliz und Maximilian Kastner für München erfolgreich.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Die Münchner mit dem besseren Start ins oberbayerische Derby, nach dem Doppelschlag durch Smith (5.) und Schütz (6.) ging es dann nur noch in eine Richtung. Das Team von Trainer Don Jackson zeigte sich spielfreudig, gedankenschnell und äußerst effizient. DeSousa bescherte mit einem strammen Schuss das 3:0 (12.), wenig später legte Ehliz den nächsten Treffer nach (14.). Damit war der Arbeitstag von Michael Garteig beendet. Für den kanadischen Torhüter kam Kevin Reich in die Partie. Dieser musste bereits nach 14 Sekunden hinter sich greifen: Kastner stellte auf 5:0 (15.).

 

 

Nach dem Seitenwechsel ging es hin und her. Beide Teams mit Chancen – und Toren: Louis Brune verkürzte für Ingolstadt (24.), DeSousa antwortete mit einem Powerplay-Hammer zum 6:1 (26.). Tempoerhöhungen der Red Bulls sorgten für Gefahr vor dem Tor von Reich, doch der Schlussmann hielt seinen Kasten fortan sauber. Auf der anderen Seite erzielte Charles Bertrand den zweiten Ingolstädter Treffer – Danny aus den Birken erneut ohne Chance (39.).

 

 

München im Schlussabschnitt kompakt und mit einem weiteren Powerplay, doch den Treffer erzielte Ingolstadt: Wayne Simpson verkürzte auf 3:6 (47.). Der ERC danach ohne nennenswerte Chancen gegen abgezockte Red Bulls. Fünf Minuten vor Spielende brachte Trainer Mark French erstmals den zusätzlichen Feldspieler, am Spielstand änderte sich aber nichts mehr.

 

 

Yasin Ehliz: „Wir wollten stark aus der Kabine kommen und das ist uns auch gelungen. Es war ein sehr gutes Spiel von uns.“

 


ERC Ingolstadt gegen Red Bull München 3:6 (0:5|2:1|1:0)

 

Tore
0:1 | 04:44 | Ben Smith
0:2 | 05:57 | Justin Schütz
0:3 | 11:55 | Chris DeSousa
0:4 | 14:14 | Yasin Ehliz
0:5 | 14:28 | Maximilian Kastner
1:5 | 23:01 | Louis Brune
1:6 | 25:07 | Chris DeSousa
2:6 | 38:37 | Charles Bertrand
3:6 | 46:45 | Wayne Simpson

 

Zuschauer: 3.605

 

 


 

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Iserlohn ringt Wolfsburg nach intensiven 60 Minuten nieder

 

PENNY-DEL (Iserlohn/PR) In einem hart umgkämpften Spiel gewannen die Hausherren glücklich aber verdient gegen die Gäste aus der Autostadt mit 2:1 (2:1,0:0,0:0). Nach furiosem Beginn der Hausherren kämpften sich die Grizzlys zurück ins Spiel und kamen noch im ersten Drittel bis auf einen Zähler ran, mehr sprang am Ende gegen stabil und beherzt verteidigende Roosters nicht heraus. 

 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 


 

Die Roosters begannen direkt druckvoll und gingen nach sechs Minuten durch Casey Bailey in Führung, zwei Minuten später erhöhte Streu sogar auf 2:0. Daugavins scheitere kurz darauf frei stehend an Strahlmeier, der dritte Treffer lag bereits in der Luft. Geschockt waren die Niedersachsen ob des schnellen deutlichen Rückstandes nicht und drängten auf den Anschlusstreffer, der ihnen durch Jordan Murray in Überzahl per "Blueliner" auch gelingen sollte. Drei Tore nach elf Minuten, es deutete sich ein wahres Schützenfest an, dazu kam es jedoch nicht. Unterhaltsam war die Partie dennoch, auch wenn bis zur ersten Sirene keine weiteren Treffer mehr fallen sollten. 

 

Der Mittelabschnitt ging an die Wolfsburger, die zu vielen Abschlüssen kamen, jedoch glücklos blieben. Mal scheiterten sie an der Querlatte, mal am herausragenden Hannibal Weitzmann im Tor der Sauerländer. So ging es etwas glücklich mit 2:1 in die nächste Pause.

 

Der Schlussabschnitt war äußerst intensiv, die Roosters wurden nun wieder offensiver und wollten die Entscheidung erzwingen, Wolfsburg hielt dagegen und hatte Chancen auf den Ausgleich, allerdings nicht mehr so druckvoll wie im Mittelabschnitt. Die Zeit lief teilweise minutenweise runter, es ging hin und her, ohne dass wirklich viel passierte und mit extrem wenigen Unterbrechungen. Zwei Minuten gegen Ende holten die Gäste Strahlmeier vom Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers, die dadurch gewonnene Überzahl brachte jedoch nichts ein. Die Iserlohner machten es in der Schlussphase richtig gut und ließen keine Schüsse aus den gefährlichen Sektoren zu, ihrerseits gab es aus der Distanz noch zwei Versuche per empty-net zu entscheiden, bleiben hierbei jedoch glücklos.

 

So durften die Iserlohner am Ende jubeln, glücklich aber nicht unverdient gegen einen starken Gegner aus Wolfsburg. Nach dem zwischenzeitlichen Hänger in Mannheim (0:3) unter der Woche geht die Euphorie um Heimkehrer Greg Poss weiter, unter ihrem neuen Coach feierte Iserlohn nun den vierten Sieg im fünften Spiel.

 

Die Gäste aus der Autostadt empfangen am kommenden Sonntag die Bietigheim Steelers, Iserlohn tritt die Reise zum EHC Red Bull München an.

 

IEC: Weitzmann; Jenike – Ankert, Ugbekile; Acolatse, Bender; O´Connor, Buschmann; Elten – Brown, Cornel Bergmann; Daugavins, Bailey, Foucault; Ziegler, Raedeke, Streu; Broda, Rutkowski, Busch;

 

WOB: Strahlmeier; Pogge – Möser, Bittner; Zajac, Button; Krupp, Murray – Archibald, Morley, Schinko; Braun, Jeffrey, Rakhshani; Fauser, Beaudin, Machacek; Kloß, Pfohl, Dumont;

 

Tore:

1:0 Bailey (Foucault, Daugavins – 5:26 – PP1)

2:0 Streu (Raedeke, Ziegler – 7:43 – EQ)

2:1 Murray (Morley, Beaudin – 12:53 – PP1)

 

Zuschauende: 3.987 in der Balver Zinn Arena

 


 

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Straubing Tigers stoppen Siegesserie der Fischtown Pinguins

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/MA) Die Straubing Tigers legten einen teilweise bärenstarken Auftritt beim Tabellenführer hin. 46 Schüsse auf das Tor, doppelt so viele wie von Bremerhaven, das dürfte einigen Kopfzerbrechen gemacht haben. Fischtown hatte vor allem in den ersten beiden Abschnitten einige Chancen genutzt, aber auch einiges liegen lassen. Da die Gäste nicht abzuschütteln waren, mussten die Pinguine nach sechs gewonnen Spielen am Stück nun wieder eine Niederlage einstecken. Ebenso konnten die Tigers nach längerer Zeit, Auswärts wieder Punkte einfahren.

 

 

 

(Foto: Citypress) Straubing Tigers holen zwei Punkte beim Spitzenreiter 

 


 

 

Spielverlauf:

Einen ziemlich offenen Schlagabtausch lieferten sich beide Teams. Ob das von den Coaches genau so vorgegeben war, sei dahingestellt. Die Fans hatten ihre helle Freude an dem Spiel. Die Gäste schafften es sogar, 20 Schüsse im ersten Drittel beim Spitzenreiter abzugeben.

Durch die vielen Schüsse gingen die Pucks auf einmal rein. Bremerhaven steckte keineswegs zurück und machte aus weniger Chancen sogar ein Tor mehr. Die hauchdünne Führung war dennoch verdient, weil die Pinguine ihre Arbeit wie immer eiskalt verrichteten.

Yannick Valenti für Straubing: “Wir bekommen zu viele einfache Gegentore in letzter Zeit. Vorne machen wir die Chancen nicht und hinten sind wir offen wie ein Scheunentor.” 

 

Auch im zweiten Abschnitt war die Marschroute klar. Es ging für beide immer mit voller Kraft nach vorne. Teils zum Leidwesen der beiden Goalies, die sich so manchen Konter erwehren mussten. Franzreb und Bugl mussten zwar nach 40 Minuten je viermal hinter sich greifen, aber die Leistung konnte sich sehen lassen. Vielmehr nutzten beide Teams die sich bietenden Lücken für ihre Tore.

Moritz Wirth für Fischtown: “Wir müssen vieles anders machen. Das Drittel war gar nicht gut von uns. Wir spielen nicht so konzentriert, die Pässe kommen nicht an. Wir müssen uns den Sieg heute erarbeiten, weil Straubing ist ein gutes Team und die lassen natürlich nicht nach.” 

 

Auf die Physis kam es im letzten Abschnitt besonders an und auch hier konnten die Gäste noch eine Schippe drauflegen. Ganze drei Schüsse brachte der Tabellenführer noch auf das Tor von Bugl. Die Tigers machten hinten dicht, blockten weitere Versuche und kamen dem Sieg näher. Dieser musste aber in die Verlängerung verlagert werden.

Hier verpassten sie es zwar in Überzahl den Sack zuzumachen, aber nur Sekunden später war es Taylor Leier, der zuerst den Pfosten traf und dann zum Sieg hechtete. Leier führte den Sieg auf eine geschlossene Mannschaftsleistung zurück, auch wenn er zugeben musste, dass die Pinguine in den ersten vierzig Minuten sehr gefährlich waren.

Nicholas Jensen fügte hinzu, dass man dem Gegner insgesamt zu viele Räume zum Spielen gelassen hat. So stoppten heute die Tigers gleich zwei Serien. Zum einen die sechs Spiele anhaltende Siegesserie der Nordlichter, sowie ihre eigene Durststrecke bei Auswärtsspielen. 

 

 

Spiel vom 28.10.2022

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Straubing Tigers: 4:5 n.V. (3:2 | 1:2 | 0:0 | 0:1)
                                                                                                                                                                                                                         

0:1 |06.| Lipon - PP 1 

1:1 |07.| Kinder (Wirth, Mauermann) - PP 1
2:1 |12.| Wejse (Jeglic, McKenzie) 
2:2 |13.| Valenti
3:2 |19.| Mauermann
3:3 |22.| Adam (Connolly, Brandt) - PP 1

3:4 |35.| Bourque (Connolly, Akeson) 
4:4 |38.| Vikingstad (Friesen, Bruggieser) - PP 1 
4:5 |63.| Leier (Akeson)

                                                                                                                                                                                                                         

Strafen: Bremerhaven 10 - Straubing 8

 

Zuschauer: 4.068

 

 

 


 

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Schwenningen beendet Heimniederlagenserie - Sieg gegen Nürnberg

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Leichte Entspannung bot sich im Schwenninger LineUp, so kehrte mit Johannes Huss wieder ein Defensivspieler zurück ins Team. Nürnberg musste unter anderem auf Ryan Stoa, Nicholas Welsh und Charlie Jahnke verzichten. Zunächst kam für die Wild Wings ein Traumstart zustande. Zwischenzeitlich führten die Hausherren mit vier Toren. Nürnberg verkürzte allerdings bis zum Schlussdrittel auf zwei Tore und wollte es nochmal wissen. Sebastian Uvira machte aber kurz vor dem Ende alles klar und traf zum 5:2 Endstand.

 

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Archivbild: citypress

 


 

Schwenningen erwischte den Auftakt nach Maß: Julius Karrer drückte die Strafbank, Tyson Spink nahm Maß und zog ab, wo Phil Hungerecker vor seinem Bruder Leon im Nürnberger Tor abfälschte. Beflügelt von der Führung spielten die Wild Wings mutig nach vorne. Schwenningen ließ eine weitere Überzahl ungenutzt, kam aber wenig später zum nächsten Treffer. Alex Trivellato schloss ab und fand die Kelle von David Ullström, der entscheidend abfälschte.

 

Erst nach dem Powerbreak kamen die Gäste - dank eines Powerplays - zu den ersten nennenswerten Chancen. Kaum waren die Hausherren wieder komplett, jubelten die Schwenninger auch schon wieder. Kapitän John Ramage zog einfach mal ab und traf ins Tor. Bis zur Pause spielten weiter nur die Wild Wings, die in Überzahl sogar fast nochmal nachlegen konnten.

 

Für den Mittelabschnitt hatten sich die Gäste Wiedergutmachung vorgenommen. Und in der Tat wirkten die Franken frischer als noch zu Beginn des Spiels. Ein druckvolles Powerplay konnte das Team von Tom Rowe nicht zum Anschluss nutzen. Schwenningen kam zur Spielhälfte wieder zu besseren Offensivaktionen. Blake Parlett rettete in höchster Not gegen Kenny Olimb.

 

Es folgte eine hektische Phase beider Mannschaften. Peter Spornberger musste dabei, nach einem Ausflug seines Goalies, in höchster Not retten. Auf der anderen Seite vergab Boaz Bassen einen Alleingang, konnte dabei aber nur regelwidrig gestoppt werden. Leon Hungerecker verhinderte zunächst mit einem Big-Save einen weiteren Schwenninger Treffer, gegen Ken-Andre Olimb musste er sich aber dann doch noch geschlagen geben.

 

Postwendend stellte Patrick Reimer den alten Abstand wieder her. Rick Schofield legte vor dem Tor nochmal zurück und fand den Rekordspieler, der ins kurze Eck vollendete. Und für die Ice Tifers sollte es noch besser kommen. Schofield verkürzte aus dem Nichts, mit einem Treffer, auf zwei Tore.

Die Nürnberger wollten gleich zu Beginn des Schlussabschnittes nachlegen und störten früh. Mit Kontern blieben aber auch die Schwaben gefährlich.

 

Die Nürnberger wollten gleich zu Beginn des Schlussabschnittes nachlegen und störten früh. Mit Kontern blieben aber auch die Schwaben gefährlich. Es folgten gleich zwei Nürnberger Überzahlsituationen, die aber jeweils ungenutzt verstrichen. Sebastian Uvira zeigte wie es geht und schloss einen Konter zur erneuten drei-Tore-Führung ab, indem er seinen eigenen Rebound verwertete.

 

Tom Rowe beorderte knapp vier Minuten vor dem Ende seinen Goalie für einen weiteren Feldspieler vom Feld. Die Gäste spielten sich zunächst fest und feuerten aus allen Lagen, ein Treffer sollte aber nicht mehr fallen.

 

Spiel vom 28.10.2022 - Schwenninger Wild Wings - Nürnberg Ice Tigers

 

Tore:

1:0 |3.|Hungerecker (Tys. Spink / Indrasis)
2:0 |10.|Ullström (Trivellato / Spornberger)
3:0 |15.|Ramage (Indrasis / Ullström)
4:0 |36.|Olimb (Ullström / DeFazio)
4:1 |36.|Reimer (Fox / Schofield)
4:2 |38.|Schofield (Reimer / Fox)

 


 

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Mannheim siegt im ersten Derby nach 12 Jahren / Ranford Streak beendet

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Seit 12 Jahren warteten die Fans der Löwen Frankfurt und Adler Mannheim auf diesen Tag. Endlich gab es wieder ein Derby dieser beiden Teams, die sich in der Vergangenheit schon legendäre Duelle geliefert hatten (Stichwort 59:59). 

 

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( Foto Sörli Binder )

 


 

 

Zwar wurde das Duell in den vergangenen Jahren in der Vorbereitung immer wieder am Leben gehalten, doch nun ging es wieder um Punkte. Fans und Spieler waren heiß auf dieses Spiel und wer hätte vor der Saison gedacht, dass es sogar ein richtiges Topspiel werden würde, denn aktuell belegten die beiden Teams Platz 4 und 5. Insbesondere der fünfte Platz der Gäste im bisherigen Saisonverlauf war bisher einer der großen Überraschungen. Mit Rowney, Bokk und Ranford hatten die Löwen bisher die vielleicht stärkste Reihe der DEL in ihrem Kader.

 

 

Auf Seiten der Gastgeber gab es kurz vor dem Spiel noch die Hiobsbotschaft, dass Nummer eins Torhüter Brückmann wegen Krankheit nicht spielen konnte und somit Tiefensee im Kasten stand. Torjäger Ranford konnte heute einen alten DEL Rekord einstellen. Sein Scoring Streak ab Saisonbeginn stand vor der Partie bei 13 Spielen, die bisherige Bestmarke von Ex-Lion Pat Lebeau stand bei 14 Spielen aus der Saison 2004-05.

 

 

Nach nur 51 Sekunden traf Larkin schon den Pfosten. Überhaupt kamen die Adler sehr gut ins Spiel, spielten konzentriert und zielstrebig, während Frankfurt sich auf ihre bekannte harte Spielweise besannen und jeden Check zu Ende fuhr. Die Fans in der ausverkauften Arena gaben von Beginn an alles, so dass sich eine gutes Derby im ersten Drittel entwickelte. Mannheim bekam nach zwei Minuten ihre erste Überzahl, die in den letzten Spielen allerdings eher ein Problemfeld im Spiel der Gastgeber war. So auch hier, denn die beste Möglichkeit hatte Eisenmenger für die Löwen in Unterzahl. Hildebrand war in der Anfangsphase schwer beschäftig. Akdag und Thiel scheiterten mit ihren Schüssen. Dennoch musste Hildebrand nach zehn Minuten hinter sich greifen. Loibl bekam an der gegnerischen blauen Linie den Puck, zündete den Turbo, ging durch zwei Verteidiger hindurch und vernaschte Hildebrand zur 1:0 Führung. Ein Powerplay brachte die Löwen besser in Spiel. Die Paradereihe hätte fast den Ausgleich erzielt, als Bokk auf Ranford ablegte und dieser nur knapp per One Timer das Tor verfehlte. Just in dem Moment als Frankfurt besser im Spiel war, kam es zum zweiten Powerplay für Mannheim. Zwar lief es zunächst ähnlich schlecht, dennoch stand am Ende der zweite Treffer zu buche. Erneut war es Loibl, der vor dem Tor ein Pass von Plachta mit seinem Schläger unhaltbar abfälschte. Frankfurt antwortete im Stile einer Spitzenmannschaft. Bokk zog von der Bande mit dem Puck in die Mitte und schloss mit einem satten Handgelenkschuss in den Winkel ab. Überhaupt war die erste Reihe der Löwen immer auffälliger und stellte die Adler Hintermannschaft immer wieder vor Probleme. Mit einem Powerplay für Frankfurt, nachdem Szwarz auf die Strafbank musste, ging es in die Pause.

 

 

Das zweite Drittel startet mit einem Alleingang in Unterzahl. Wohlgemuth konnte die Scheibe nicht an Hildebrand vorbei im Tor unterbringen, so dass es beim 2:1 blieb. Auch bei einem Schuss von Oldie Dawes war der Frankfurter Torhüter auf dem Posten. Der Löwen Coach Fleming konnte mit dem Start seines Teams ins zweite Drittel nicht zufrieden sein. Hildebrand war der Fels in der Brandung, als die Löwen kaum aus dem eigenen Drittel heraus kamen. Erst nach sechs Minuten im zweiten Drittel hatte Tiefensee die erste Gelegenheit sich auszuzeichnen. Schlussendlich war es nur eine Frage der Zeit bis der dritte Treffer für die Hausherren fiel. Nach einem der wenigen Löwen Angriffe fuhren Szwarz und Dawes ein zwei gegen eins Konter. Szwarz passte quer auf Dawes und dieser netzte zum 3:1 im Tor ein. Zu diesem Zeitpunkt war die zwei Tore Führung mehr als verdient. Der Gegentreffer stachelte die Gäste wohl etwas an, denn danach war der Aufsteiger wieder etwas besser im Spiel. Dennoch blieben die Kurpfälzer klar Herr im Hause. Zu bemängeln gab es eigentlich nur, dass die Adler trotz aller Überlegenheit, relativ wenige klare sogenannte 100 prozentige Chancen herausspielten. Auch auf dem Eis zeigten sich die Derby Emotionen. Olsen und Szwarz lieferten sich einen Faustkampf, nachdem Olsen zuvor einen Mannheimer Spieler unfair mit einem Bandencheck gefoult hatte. Das anschließende Powerplay bestrafte das Heimteam direkt. Rendulic hämmerte aus gewohnter Position den Puck in die Maschen bevor es in die Kabine ging.

 

 

Die Frage vor dem Abschlussdrittel war eigentlich nur ob und wie der Coach der Löwen sein Team wieder zurück in die Partie bringen könnte. Stewart hatte seine Mannschaft bis dahin sehr gut eingestellt und sie waren klar das spielbestimmende Team auf dem Eis. Jegliche Hoffnung wurde schnell zerstört. Die ersten Spielminuten gehörten wieder nur den Adlern. Nach fünf Minuten schloss Wolf eine starke Kombination über Loibl und Plachta erfolgreich zum 5:1 ab. Kurz danach konnte sich Tiefensee stark gegen Burns behaupten. Auch Hildebrand war nach wie vor gefordert und verhinderte mehrmals gegen Loibl einen noch höheren Rückstand. Frankfurt gab sich dennoch nicht auf. Der bisher noch punktlose Ranford verlor sechs Minuten vor dem Ende das Duell gegen den Mannheimer Torhüter. Kurz vor Schluss folgte ein weiteres Powerplay für die Kurpfälzer. Diese spielten auf Grund des Spielstandes nicht mehr mit letzter Konsequenz und so verstrichen die letzten Minuten ohne weitere nennenswerte Aktionen auf dem Eis. So ging das erste Derby seit 12 Jahren etwas überraschend deutlich mit 5:1 an die Adler Mannheim.

 

 

Adler Mannheim – Löwen Frankfurt 5:1 (2:1;2:0;1:0)

 

Tore
1:0 Loibl (Pilu, Plachta)
2:0 Loibl (Plachta, Donovan)
2:1 Bokk (Maginot)
3:1 Dawes (Szwarz, Rendulic)
4:1 Rendulic (Plachta, Donovan) PP
5:1 Wolf (Plachta, Loibl)

 

 


 

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Wolfsburger Grizzlys besiegen die Kölner Haie in der Verlängerung

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Im zweiten Aufeinandertreffen der Kölner Haie und den Grizzlys aus Wolsburg in der Lanxess Arena gab es zuzm zweiten Mal die Entscheidung in der Overtime. Dieses Mal hatten die Grizzlys das bessere Ende für sich.

 

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Foto: Ingo Winkelmann (Köln)

 


 Die Haie starteten, wie so ofgt, gut in die Partie. Nach 120 Sekunden traf Carter Proft zur Führung für die Haie. Im weiteren Verlauf besaßen die Haie eineige sehr gute Einschussmöglichkeiten, die alle vergeben wurden. Die beiden größten Chancen vergaben Louis-Marc Aubry und Nicholas Baptiste. Die Haie kontrollierten während des gesamten ersten Drittels die Partei. Mit dem knappen 1:0 ging es in die Drittelpause.

 

Nach Wiederbeginn vergaben erst die Haie eine mögliche 2:0 Führung durch David McIntyre. Auf der Gegenseite waren dann die Grizzlys zur Stelle. Mirko Pantkowski konnte sich mehrfach auszeichnen, trotzdem trafen die Gäste zum Ausgleich. In der 26. Minute traf Zajac zum 1:1 für die Grizzlys.  Die haie hatten prompt die Antwort parat, doch scheiterte Jon Matsumoto am gut reagierenden Dustin Strahlmeier im Wolfsburger Tor. Eine Faustkampfeinlage von Björn Krupp und Carter Proft bildete das nächste Highlight dieses Drittels. Mit 1:1 ging es in die zweite Drittelpause.

 

Ausgeglichen ging es in den Schlussabschnitt. In der 43. Minute erzielte Nicholas Baptiste nach Vorarbeit von Maximilian Kammerer und Louis-Marc Aubry die erneute Führung für die Haie. Die Hie kontrollierten das letzte Drittel, verpassten es wieder einmal, die Führung auszubauen. Lange Zeit sah es so aus, als würde das Ergebnis ausreichen. Dreieinhalb Minuten vor Spielende traf dann Björn Krupp zum 2:2. Ein Treffer aus dem Nichts. Es fielen keine Trfefer mehr in der normalen Spielzeit, so mußte wieder einmal die Verlängerung die Entscheidung bringen.

 

Im Gegensatz zum Heimspiel vor fünf Wochen, hatten dieses Mal die Gäste das bessere Ende für sich. 43 Sekunden vor Ende der Overtime traf Archibald zum Siegtreffer für die Grizzlys.

 

Die Haie treten am Freitag zum ersten Derby in der Saison bei der Düsseldorfer EG an, die Grizzlys bei den Iserlohn Roosters.

 

Stimmen zum Spiel: Carter Proft (Köln): Es ist immer ein schweres Spiel gegen eine Spitzenmannschaft wie Wolfsburg. Wir hatten heute Abend leider kein Scheibenglück, um das Spiel zu gewinnen.

 

Tore:

 

02. 1:0 Proft (Müller,Roach)

26. 1:1 Zajac (Archibald)

43. 2:1 Baptiste (Kammerer,Aubry)

57. 2:2 Krupp (Morley)

65. 2:3 Archibald (Morley,Zajac)

 

Strafen: Köln 9; Wolfsburg 9

Zuschauer 15.826

 

 



 

 

 

 

 

 


 

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Adler halten die Roosters in Schach und festigen Rang vier in der Tabelle – Shutout für Felix Brückmann

 

PENNY-DEL (Mannheim/HG)  Am 26.10.2022 duellierten sich in der SAP-Arena zu Mannheim die dort heimischen Adler mit den Roosters aus Iserlohn, die mit vier Siegen in Folge und breiter Brust in die Kurpfalz anreisten. Mannheim konnte aus den letzten fünf Partien drei Siege verbuchen und zwangen zuletzt den amtierenden deutschen Meister Berlin nach Rückstand doch noch knapp in die Knie. Wer hatte heute die Nase vorne?

 

Schließlich besiegte Mannheim die Iserlohn Roosters am Ende deutlich mit 3:0. Rückkehrer David Wolf traf zur Führung und Borna Rendulic schnürte seinen heutigen Doppelpack. Felix Brückmann jubelte über einen weiteren Shutout.

 

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(Fotoquelle Sörli Binder)  Rückkehrer David Wolf leitet den Sieg ein

 


Mannheim wollte seine aufsteigende Form heute fortsetzen und zuhause wichtige Punkte einfahren, um den Anschluss an das Spitzentrio der Liga nicht zu verlieren. Drei Siege aus den vergangenen fünf Begegnungen ließen sich schon gut ansehen, der Anspruch der Adler ging aber ganz klar viel weiter nach oben. Taro Jentzsch traf heute Abend auf etliche seiner ehemaligen Teamkollegen. David Wolf konnte heute wieder mitwirken.

 

Jentzsch: „Ja, das ist auf jeden Fall was Besonderes, denn ich habe zwei Jahre in Iserlohn gespielt. Ich habe noch Kontakt mit den Jüngeren. Es läuft bis jetzt ganz gut, oben mitzuspielen macht immer Spaß. Meine Rolle ist hier mehr in der defensiven Rolle, ich versuche mein Bestes zu geben. Iserlohn sind zuletzt warm geschossen. Sie sind immer hart am Mann dran, wir müssen deshalb gut dagegenhalten.

 

Iserlohn reiste mit großem Selbstvertrauen und Rückenwind nach Mannheim. Die Erfolgsstory mit zuletzt vier Siegen in Serie sollte heute bei den Adlern nicht reißen. Ihr neuer Headcoach und alter Bekannter hinter der Bande, Greg Poss, hatte den Sauerländern neues Leben eingehaucht und seiner Mannschaft wieder das Siegergefühl zurückgebracht. Die Roosters wollten mit einem weiteren Erfolgserlebnis Tuchfühlung zu den Top Six wahren und tabellarisch weiter nach oben klettern. Lean Bergmann sowie Sena Acolatse standen heute nicht im Line-Up.

 

Foucault: „We played good hockey. We have done good adjustments regarding our system. It is all about a fresh mind for everybody, a new open mind set and a new feeling. Our new coach is very passionate about the game, he is very prepared. Our defense we addressed a lot. We play harder in our d-zone and need to continue with our structure. “

 

Mannheim dominiert das erste Drittel

 

Man durfte gespannt sein, ob die Mannheimer erneut loslegten wie die Feuerwehr im ersten Drittel und wieder ein frühes Tor erzielen würden. Bis jetzt haben sie die mit 16 Toren im Anfangsabschnitt den Ligabestwert generiert. Iserlohn fing sich mit dem Trainerwechsel nur drei Gegentore ein und markierte selbst stattliche 17 Treffer, ein starker Fingerzeig nach oben. Iserlohns Goalie Andreas Jenike war sofort gut beschäftigt in den ersten Minuten und verhinderte den Führungstreffer der Hausherren, die optisch überlegen waren und zahlreiche Chancen herausspielten. 

 

Die Adler kombinierten sich gefällig durch die Iserlohner Zone, wechselten immer wieder mal durch, doch oft wurden sie außen gehalten oder der entscheidende Pass kam noch nicht an. Die Roosters blockten ordentlich, hatten aber viel zu tun, um ihren Kasten sauber zu halten. Eigene gefährliche Angriffe waren bislang Mangelware und Andreas Jenike wehrte auch mit seiner Maske bravourös ab. Kris Foucaults Schuss rief dann etwas Gefahr hervor und Iserlohn konnte sich mal etwas festsetzen. Mannheim versäumte es, aus seinen vielen Möglichkeiten Tore zu kreieren, doch Iserlohn verteidigte bis dato stark.

 

Wolf: “Defensiv stehen wir sehr gut, lassen kaum was zu und kreieren Chancen in der Offensive. Wir müssen mal einen reinmachen. Ich hatte ein paar Trainingseinheiten. Ich fühle mich gut, Covid war ein Thema. Wir müssen geduldig bleiben, Iserlohn hat einen guten Lauf, wir dürfen nicht nachlassen.“

 

Offensivspektakel der Adler, Jenike in Topform hält sein Team im Spiel

 

Im Mittelabschnitt machte Mannheim genauso weiter wie im ersten Drittel, mit viel Zug zum Tor und hoher Geschwindigkeit. Chris Brown hatte nach Scheibenverlust von Taro Jentzsch die dicke Chance zur Gästeführung auf seinem Schlägerblatt. Die Roosters wurden etwas aktiver und lauerten auf Konter. Das Pass Spiel der Gastgeber war weiterhin sehr ansehnlich, nur die Veredelung fehlte noch. Die Begegnung wurde bisher ausgesprochen fair geführt von beiden Seiten. Stefan Loibl und Nico Krämmer näherten sich dem Slot Bereich an und es war nur noch eine Frage der Zeit, wann die Adler in Front gehen würden.

 

Es gab weiterhin Möglichkeiten im Minutentakt, doch es gab kein Vorbeikommen am Gäste Keeper, der sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen brauchte. Auch Wohlgemuth schaffte es nicht, Andreas Jenike zu bezwingen. Mannheim drückte nun vehement auf den ersten Treffer. Inzwischen zählte Iserlohn bereits 14 Blocks, musste nun aber die erste Strafe hinnehmen. Das Powerplay wurde hervorragend gespielt, doch die Gäste hatten das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Die Druckphasen der Adler häuften sich jedoch stetig. Das Schussverhältnis von 13 zu 3 sprach klar zu ihren Gunsten.

 

Elten: Wir stehen hinten kompakt und spielen ganz gut, wir müssen so weitermachen. Wir arbeiten besser zusammen und lassen weniger zu. Wir müssen einfach spielen, mit Chips über die Bande, Rushes kreieren und damit zum Erfolg kommen.”

 

Wolf fälscht zur Führung ab, Rendulic schnürt Doppelpack

 

Nach nur 33 Sekunden im Schlussabschnitt gelang es dem Rückkehrer David Wolf, seine Farben in Front zu bringen. Zu allem Ungemach musste danach auch noch ein Roosters Akteur auf die Sünderbank, doch diese brenzlige Konstellation überstand das Team von Greg Poss schadlos. Die Adler blieben dran, sie ließen nicht locker und wollten sofort nachlegen, um den Sauerländern schnell den Zahn zu ziehen. Mit der Hinausstellung gegen Korbinian Holzer, der auch noch eine zehnminütige Disziplinarstrafe aufgebrummt bekam, hatte Iserlohn nun die Gelegenheit, auf die Anzeigetafel zu kommen. Tim Bender stand plötzlich mutterseelenallein vor Felix Brückmann, doch er scheiterte. Solche hochkarätigen Chancen mussten die Gäste nutzen, um hier noch was zu reißen.

 

Borna Rendulic netzte stattdessen in der 54. Spielminute zum zweiten Mannheimer Treffer ein. Jetzt wurde es ein langer Weg für die Roosters und die letzten fünf Minuten brachen an. Eine weitere Strafzeit gegen die Adler gab Iserlohn doch noch die Option heranzukommen. Nach einem individuellen Aufbaufehler der Gäste bedankte sich Borna Rendulic mit dem leichten Empty Netter in der 58. Spielminute. Damit war der Deckel drauf in dieser Partie, aber Greg Poss nahm seinen Goalie trotzdem nochmals heraus zugunsten eines sechsten Feldspielers.

 

Letztlich sorgte Mannheim für die erste Niederlage der Iserlohn Roosters nach deren längere Erfolgsstory. Borna Rendulic schnürte seinen Doppelpack und David Wolf belohnte seine Rückkehr aufs Eis mit dem Führungstreffer. Felix Brückmann gelang sein nächster Shutout.

 

Brown: „It was a good road game at least for 40 minutes. There were then a couple of lucky bounces for Mannheim. We were sticking with our game plan and we are glad that we had some good results.”

 

Brückmann: “Wir waren sehr dominierend heute, wir waren gewarnt vor Iserlohn. Wir wollten wieder mal ein solides Heimspiel, das ist uns über 60 Minuten gelungen. Die defensive war entscheidend, wir haben sehr diszipliniert agiert. Lob an das Team, es hat sehr gut gespielt. Wolfi ist sehr wichtig für uns, er ist unser emotionaler Leader und er bringt Aggressivität auf das Eis. Seine Reihe hat gut harmoniert, wir wollen weiter klettern, besser spielen. Die Art und Weise wie man spielt, ist wichtig.“

 

Adler Mannheim – Iserlohn Roosters 3:0 (0:0|0:0|3:0)

 

Tore:

1:0 |41.| David Wolf (Katic, Plachta)

2:0 |54.| Borna Rendulic

3:0 |58.| Borna Rendulic 

 

1. Drittel Statistik:        12:10 Schüsse, 5:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:        13:3 Schüsse, 10:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

3. Drittel Statistik:        13:5 Schüsse, 6:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 14:2

 

Schiedsrichter: Frano (CZE) / Schukies (GER)

 

Zuschauer: 7.356

 

Aufstellung:

 

Mannheim: Brückmann, Reul, Akdag, Plachta, Loibl, Wolf, Katic, Larkin, Rendulic, Szwarz, Dawes, Holzer, Donovan, Eisenschmid, Wohlgemuth, Krämmer, Dziambor, Thiel, Jentzsch, Tosto.

 

Iserlohn: Jenike, Ugbekile, Ankert, Streu, Cornel, Brown, Buschmann, O’Connor, Foucault, Bailey, Daugavins, Bender, Elten, Alanov, Raedeke, Ziegler, Busch, Proske, Rutkowski, Broda.

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Sauberer Sieg gegen Meister Berlin

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Nur zwei Tage nach der ärgerlichen Heimniederlage gegen die Löwen Frankfurt hatte die DEG gegen die Eisbären Berlin die Chance auf den nächsten Erfolg. Die Jungs zeigten eine blitzsaubere und disziplinierte Leistung gegen den amtierenden Meister und siegten vor 5423 Zuschauern verdient mit 4:2 (1:0; 2:1; 1:1).

 

DEG EBB 251022 RS

( Foto Ralf Schmitt )

 


 

 

Roger Hansson konnte endlich wieder auf die Dienste von Joonas Järvinen zählen, dafür musste Victor Svensson angeschlagen passen, Cumiskey und Ebner fehlten natürlich auch weiterhin. Svenssons Ausfall war Anlass für ein paar Reihenanpassungen, Philip Gogulla gesellte sich zu O’Donnell und Eder, Josef Eham rückte an die Seite von Barta und Ehl. Die Partie begann bis auf ein erstes Testschüsschen von McCrea in der zweiten Minute ereignisarm. Nach circa fünf Minuten wurde die DEG aktiver und kam durch O’Donnell (5.), Schiemenz (7.) und Eder (9.) zu ersten guten Möglichkeiten. Auf Seite der Eisbären hatte Giovanni Fiore mit einem Vorstoß über rechts die erste wirklich gute Gelegenheit für die bis dahin eher harmlosen Gäste, Haukeland hielt aber ohne Probleme (10.). Ein guter druckvoller Wechsel der Reihe um Harper, Fischbuch und MacAulay resultierte in einer Überzahl, die prompt genutzt wurde. Brendan O’Donnell zog knochentrocken von rechts ab und ließ den jungen Ancicka im Eisbären-Tor alt aussehen (12.). Die restlichen Minuten verliefen sowohl hüben als auch drüben ohne Großchancen.

 

 

Zurück aus der Kabine kam die DEG mit ordentlich Dampf. Schon in den ersten Wechseln kamen Kouse und Geitner zu ersten Gelegenheiten, danach versuchte es Gogulla aussichtsreich im Slot (22.). Berlin blieb aber auch nicht ganz untätig und kam durch den schön freigepassten Barinka zur bis dahin besten Gelegenheit (23.). Es folgte ein wirklich schön vorgetragener Angriff über Eder zu O’Donnell auf den am langen Pfosten freistehenden Gogulla. Der ließ sich nicht zweimal bitten und netzte endlich seinen ersten Saisontreffer ein (26.). Die Eisbären suchten ihr Heil nun in körperlicher Härte und fuhren harte Checks. Nach einem solchen war die Zuordnung in der DEG-Verteidigung kurz durcheinander, diese Unordnung nutzten die Gäste in Person von Marcel Noebels zum Anschluss (30.). Plötztlich schienen die Hauptstädter wie wachgeküsst und machten ordentlich Druck, die DEG musste richtig beißen. Doch mitten hinein in die Druckphase fand Josef Eham den perfekten Pass auf den davoneilenden Alex Ehl, der wunderbar an Ancicka vorbei ins Netz verwandelte, ganz wichtig! Jetzt beruhigten sich die Gemüter wieder ein wenig, Pföderl gegen Haukeland und Harper gegen Ancicka hatten noch gute Gelegenheiten vor der Sirene.

 

 

Im letzten Drittel sah zunächst alles entspannt aus, die DEG spielte überlegt und zielstrebig, hielt sich oft im gegnerischen Drittel auf. Rasch kam es sogar zur nächsten Überzahlchance. Hier allerdings wurde es dann haarig, weil Leo Pföderl sich in Unterzahl auf- und davonmachte und nur regelwidrig zu stoppen war: Penalty für die Eisbären. Im Duell Pföderl gegen Haukeland behielt der norwegische Schlussmann aber zum Glück die Oberhand (45.). Während die DEG ihre Führung auf dem Eis nun gekonnt verteidigte, stimmten sich die Fans in der Westkurve gesanglich schon einmal auf das Derby gegen die Kölner Haie ein. Das konnten sie auch gut und gerne tun, hatte Rot-Gelb den Meister doch wirklich gut im Griff. Bis kurz vor Ende ging es so, dann nahm Serge Aubin Ancicka vom Eis. Die Jungs ließen sich nicht lange bitten und machten in Person von Brendan O’Donnell mit dem 4:1 endgültig alles klar (58.). Dass Marcel Noebels 16 Sekunden vor dem Ende in doppelter Überzahl ein zweites Berliner Tor schoss, sei der Vollständigkeit halber erwähnt, ist uns aber egal.

 

 

Das erste Saisonviertel ist rum, acht Saisonsiege sind bereits eingesammelt, es hätten sogar noch mehr sein können. Der nächste Sieg soll am besten am Freitag beim ersten rheinischen Derby der Saison folgen. Über 11.000 Karten sind für das ewig junge Duell gegen die Kölner Haie bereits verkauft. Wer sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen will, wird unter www.degtickets.de fündig. Es lohnt sich!

 

 


 

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Straubing müht sich gegen Schwenningen ab

 

PENNY-DEL (Straubing/PM) Die Straubing Tigers taten sich am Dienstagabend über weite Strecken schwer gegen die Schwenninger Wild Wings. Am Ende blieben die drei Punkte aber in Niederbayern, was auch Ersatztorhüter Florian Bugl zu verdanken war, der ein starkes Spiel machte.

 

straubin blau cp 2022

(Foto: Citypress)

 


Vor dem Dienstagsspiel standen die Straubing Tigers und die Schwenninger Wild Wings punktgleich auf den Plätzen 11 und 13 der Tabelle (Aufgrund des besseren Quotienten hatten sich die Eisbären Berlin dazwischen geschoben.). Am vergangenen Sonntag besiegten die Schwenninger Wild Wings nach zuvor sieben Niederlagen in Folge überraschend den bisherigen Tabellenführer Red Bull München mit 5:1, während die Straubing Tigers mit 1:4 in Iserlohn verloren.

 

Der Schwenninger Cheftrainer Harold Kreis musste im Dienstagsspiel auf mehrere Spieler verzichten. Aufgrund der Verletzungen bzw. Erkrankungen von Kai Zernikel, Manuel Alberg, Johannes Huss und Will Weber konnten die Wild Wings nur mit fünf Verteidigern spielen. Dafür konnte Kreis auf den schwedischen Neuzugang David Ullström zurückgreifen, der nach seinem Tryout mit einem festen Vertrag ausgestattet wurde. Auf Seiten der Straubing Tigers fehlten Hunter Miska, Yannik Valenti, Benedikt Kohl, Ian Scheid, Yuma Grimm und Bastian Eckl.

 

Vor Spielbeginn wurde Tigers-Kapitän Sandro Schönberger von Geschäftsführerin Gaby Sennebogen für sein 600. DEL-Spiel geehrt.

 

Die Straubing Tigers konnten sich nur Sekunden nach Spielbeginn bereits zum ersten Mal im Powerplay versuchen, denn Alex Trivellato wanderte wegen Beinstellens auf die Strafbank. Die Tigers ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Kurz vor Ablauf der Strafe legte Travis St. Denis auf Marcel Brandt zurück. Dessen Schuss konnte Marvin Cüpper im Schwenninger Tor nur nach vorne abprallen lassen.

 

JC Lipon wurde zwar noch von einem Wild Wings-Verteidiger abgedrängt, aber dafür stand St. Denis am Pfosten goldrichtig und ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen (3. Min.). In den folgenden Minuten unterbanden beide Seiten geschickt die gegnerischen Angriffsbemühungen und ließen nur wenige Chancen zu. Und wenn doch mal ein Schwenninger durchkam, wie bei den Schüssen von Peter Spornberger (11. Min.) und Phil Hungerecker (17. Min.), dann war Florian Bugl, der an Stelle des verletzten Stammtorhüters Hunter Miska im Straubinger Kasten stand, auf dem Posten. Die größten Chancen auf Straubinger Seite hatten Luke Adam und Stephan Daschner, die beide knapp am Schwenninger Tor vorbeizielten (18. / 19. Min.).

 

Das zweite Drittel begann mit einer kalten Dusche für die Tigers. Es waren gerade 21 Sekunden gespielt, als Bugl einen abgefälschten Schuss von Wild Wings-Verteidiger Ville Lajunen nicht festhalten konnte. Brandon DeFazio war zur Stelle und brachte den Puck im Nachstochern über die Linie (21. Min.). Der Ausgleich gab den Wild Wings Auftrieb, die in den folgenden Minuten die Tigers-Verteidigung gehörig unter Druck setzten. In der 23. Minute entschärfte Bugl einen Alleingang von Boaz Bassen, eine Minute später konnte John Ramage gleich dreimal kurz hintereinander gefährlich auf´s Straubinger Tor schießen.

 

Die Tigers brauchten bis zur 25. Minute, ehe auch sie die erste Torchance im zweiten Drittel zu Stande brachten. Doch der Schuss von Taylor Leier ging knapp am Schwenninger Gehäuse vorbei. Gleich darauf verpasste Sandro Schönberger einen Pass von Tim Brunnhuber nur um Haaresbreite. Kurz vor dem Powerbreak verhinderten Brandon Manning und Bugl mit vereinten Kräften die Schwenninger Führung, als Phil Hungerecker und Tyson Spink einen Zwei-auf-eins-Konter fuhren. Auch bei einem weiteren Konter von DeFazio und Sebastian Uvira konnte Florian Bugl gerade noch klären (33. Min.). In der 34. Minute bekamen die Wild Wings nach einer Strafe gegen Joshua Samanski ihr erstes Powerplay zugesprochen, konnten dieses aber nicht nutzen.

 

Stattdessen kam Luke Adam zu einer Großchance. Sein Schuss bei einem Konter wurde aber von einem Wild Wings-Verteidiger über das Tor gelenkt. Kaum war Schwenningen wieder komplett, hatte Mike Connolly die Führung auf dem Schläger, schoss aber aus kurzer Distanz knapp vorbei. Sekunden vor Drittelende kam Straubing noch zu drei weiteren guten Chancen unmittelbar hintereinander. Marcel Brandts Schuss rutschte Cüpper über den Schoner und trudelte parallel zur Linie am Tor vorbei. Luke Adam kam einen Schritt zu spät und gegen Leier klärte Cüpper akrobatisch mit dem Schläger. So ging es mit einem Unentschieden in die zweite Pause.

 

Straubing kam mit Schwung aus der Pause und hatte nun endlich auch das Glück auf seiner Seite, denn Mario Zimmermanns Schuss wurde von Schwenningens Ville Lajunen mit dem Schlittschuh unhaltbar ins eigene Tor abgelenkt (43. Min.). Sebastian Uvira wäre im Gegenzug beinahe der erneute Ausgleich gelungen. Der Schwenninger Stürmer lief auf und davon, scheiterte aber bei seinem Konter am starken Florian Bugl. In der Folge erarbeiteten sich die Wild Wings ein klares Chancenplus, brachten den Puck aber nicht im Straubinger Kasten unter.

 

Beim Schuss von Uvira war erneut Endstation bei Bugl, den Schuss von Alex Trivellato blockte Marcel Brandt mit vollem Körpereinsatz. Drei Minuten vor Ende hätte Straubing alles klar machen können, doch Leier schlug beim Pass von St. Denis über den Puck. Schwenningen nahm schließlich den Torwart vom Eis, was Mike Connolly zum 3:1-Endstand nutzte (60. Min.).

 

 

Straubing Tigers vs. Schwenninger Wild Wings 3:1 (1:0, 0:12:0)

 

Tore: 1:0 (02:56) Travis St. Denis (JC Lipon, Marcel Brandt, PP1); 1:1 (20:21) Brandon Defazio (Ville Lajunen, Sebastian Uvira, EQ); 2:1 (42:40) Mario Zimmermann (EQ); 3:1 (59:18) Michael Connolly (Luke Adam, Sandro Schönberger, EQ-EN)

 

Quele: Straubing-Tigers.de

 

 


 

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Bremerhaven baut Tabellenführung gegen München aus – Shutout für Franzreb

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG)  Spitzenspiel in der Eisarena Bremerhaven: Am 25.10.22 empfingen die Fischtown Pinguins dort den EHC Red Bull München. Während die Seestädter schon wieder von der Tabellenspitze grüßten und fünf Spiele nacheinander voll punkten konnten, leistete sich München am Sonntag einen Ausrutscher gegen Schwenningen vor heimischer Kulisse. Würde es heute Abend einen neuen Tabellenführer der PENNY DEL geben oder konnte Bremerhaven seinen Platz an der Sonne verteidigen?

 

Schließlich rang Bremerhaven die Red Bulls aus München am Ende denkbar knapp mit 1:0 nieder und festigte seine Tabellenposition gegenüber den Bayern. Ein bärenstarker Maximilian Franzreb feierte seinen Shutout und Nino Kinder war der Matchwinner mit seinem goldenen Tor.

 

 

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(Foto: Citypress -  Siegtorschütze Nino Kinder)

 


Bremerhaven wollte in der Erfolgsspur bleiben und den in der Vereinsgeschichte historisch einzigartigen Saisonauftakt weiter fortsetzen. Dem Team um Headcoach Thomas Popiesch gelang beim Torspektakel in Wolfsburg ein wichtiger Sieg, der sie an die Spitze der Liga führte. Die grandiose Bilanz von fünf Erfolgen in Serie der Fischtown Pinguins sollte auch gegen München nicht abreißen.

 

Popiesch: „Wir sind froh, dass wir in dieser Position sind, erst 15 Spieltage hinter uns, es ist eine schöne Momentaufnahme. Die Mannschaft ist grundsätzlich mental sehr bereit, um die Basics zu machen. Oft fallen auch die Pucks gut. Läuferisch waren wir gegen Köln stark. Den Druck gegen Wolfsburg haben wir gut standgehalten. Wir finden immer Wege, die Struktur zu wahren. Dann funktioniert auch vieles besser. In den ersten Minuten haben wir es auch gut umgesetzt, wir sind besser geworden und sind konstant unterwegs.

 

München musste eine herbe Heimpleite einstecken gegen ein arg dezimiertes Team aus Schwenningen, das mit nur vier Verteidigern souverän alle Punkte aus der Landeshauptstadt entführte. Das Team um Don Jackson war sicher darauf aus, diese Scharte schnellstens auszumerzen und mit drei Punkten aus der Seestadt die Rückreise anzutreten.

 

Daubner: „Geknirscht hat es nicht, es war nur eine Niederlage. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, der Zug zum Tor hat gefehlt, so ist der Sport. Wir wissen, was wir können, haben dies oft bewiesen und lassen den Kopf deshalb nicht hängen. Wir schauen nach vorne, haben noch viele Spiele und müssen immer fokussiert bleiben. Wir sind alle top fit. “

 

Jackson: „They have a great core of a group. We know they have a five game winning streak. They have got three good lines to score. We hear good things about them. They know what to do on the ice. We talked about the defense a lot, we focus on it and we feel confident.”

 

Hochklassige Partie zweier Top Teams

 

Patch Alber war seitens der Gastgeber verletzungsbedingt nicht mit von der Partie, Nicholas Jensen hingegen konnte mitwirken. Alex Friesen absolvierte heute sein 200. DEL-Spiel. Nick Aichinger wurde vom Kooperationspartner aus Hannover geholt. Ben Smith fand sich heute als Center in der Reihe mit Ehliz und Ortega wieder. München begann druckvoll und auf Seiten der Gastgeber hatte der Neuzugang aus Finnland Tyrvainen die erste gute Schussgelegenheit. Danny aus den Birken musste gleich hellwach sein gegen die starke Offensive der Fischtown Pinguins. München hatte die Mehrfachchance zur Führung, es war höchst brenzlig vor Maximilian Franzreb, der bravourös seinen Kasten sauber hielt.

 

Es entwickelte sich von der ersten Sekunde ein hochklassiges Match zweier Top Teams, die ohne Verschnaufpause den Vorwärtsgang einlegten. Dann visierte Jan Urbas nach seinem Durchmarsch den Pfosten an, das war die bisher beste Möglichkeit vor dem Powerbreak. Die Geschwindigkeit wurde problemlos aufrechterhalten, die Fans demonstrierten mit Standing Ovations schon früh ihre Wertschätzung für dieses tolle Match. Beide Bully Teams trafen heute aufeinander, die Hausherren wiesen die zweitbeste Defensive auf. Skyler McKenzie und Alex Friesen hatten die Doppelchance auf ihrem Schläger, doch der Gäste Keeper war auf der Hut. Bremerhaven blockte etliche Schüsse effektiv und jedes Team hatte seine Momente im ersten Drittel.

 

Jensen: “There are two good teams both ways. We need more traffic in front of Danny aus den Birken. The quicker we move the puck, the harder it will be for them.”

 

München erhöht den Druck

 

Im Mittelabschnitt ging es erstmal so munter weiter und es gab das erste Powerplay für die Gastgeber. Danny aus den Birken musste mehrmals eingreifen, doch die Gäste überstanden diese heikle Phase schadlos. Dann rettete Maximilian Franzreb in höchster Not, als Trevor Parkes in den Slot zog. Die Referees bemühten nun den Videobeweis nach der vorherigen Situation, doch die Scheibe ging zuvor an die Latte. Die Gäste erwiesen sich in der Anfangsphase dieses Drittels als die aktivere Mannschaft mit mehr Zug zum Tor.

 

Das anfangs zelebrierte Hurra Eishockey wurde inzwischen nicht mehr auf das Eis gezaubert, beide Teams neutralisierten sich weitestgehend. Trevor Parkes wirbelte nun gehörig und die Gäste erhöhten die Physis, was den Hausherren gar nicht schmeckte. München erarbeitete sich mittlerweile ein Chancenplus und Freddy Tiffels traf das Gestänge, der zweite Metalltreffer für München bereits. Danach erspielte sich Bremerhaven wieder eine sehr gute Möglichkeit durch Miha Verlic und Jan Urbas, was sofort die Fans anspornte. Trotz Rebounds schaffte es der Gast nicht, den Puck über die Linie zu bringen. Ross Mauerman hatte kurze Zeit später die Führung für seine Farben vor Augen. 

 

Es ging hin und her, aber beide Goalies waren nicht zu überwinden. Maxi Franzreb parierte kurz vor der Sirene gegen Maxi Kastner und die Gastgeber sehnten die Pause herbei, um sich wieder neu zu justieren für den Schlussabschnitt.

 

Tiffels: Beide Teams skaten gut, verteidigen gut und machen wenig Fehler. Deswegen ist es ein spannendes Spiel. Grundsätzlich versuchen wir immer gleich zu spielen. Nun waren wir etwas besser. Wir versuchen nicht zu verspielt zu agieren, sondern die Rebounds zu nutzen.”

 

Shorthander durch Nino Kinder verzückte die Fans

 

Austin Ortega prüfte gleich mal den heimischen Keeper, aber Maxi Franzreb blieb cool und hielt seinen Kasten sauber. Trevor Parkes war on Fire und wollte heute unbedingt treffen, er war ein echter Aktivposten bei den Gästen. Beide Teams hatten gehörig Respekt voneinander und keiner wollte entscheidende Fehler machen. Moritz Wirths Abschluss war eine sichere Beute von Danny aus den Birken, der kurz danach auch gegen Nicholas Jensens Gewaltschuss beherzt eingreifen musste. Beide Goalies absolvierten eine klasse Partie. Die Hausherren verbuchten nun die besseren Gelegenheiten.

 

Philip Samuelssons unglücklich abgefälschter Schuss wurde ebenfalls von Maxi Franzreb entschärft. Mitte des Schlussabschnitts kamen auch die Münchener in den Genuss ihres ersten Überzahlspiels, mussten jedoch stets auf der Hut vor Kontern sein. Die Gäste schafften es aber nicht in die Aufstellung zu gelangen und die Hausherren schrubbten viele wertvolle Sekunden von der Uhr. Es kam noch besser für die Hausherren, denn Nino Kinder markierte in der 52. Spielminute sogar den Shorthander. Was war denn hier los? Das Powerplay der Gäste verpuffte komplett, ganz ungewohnt, und Bremerhaven bestrafte dies eiskalt aus.

 

Die Gastgeber kämpften nun um jeden Zentimeter und wollten diesen Sieg des Willens unbedingt über die Zeit retten. Zwei Minuten vor dem Ende zog Don Jackson seinen Keeper und ging All in. Was blieb ihm anderes übrig?  Zu guter Letzt holten sich die Hausherren den hauchdünnen Erfolg und schenkten ihrem Goalie Maximilian Franzreb einen Shutout.

 

Parkes: „They just made a better play. It was a tough battle of two great hockey teams. We had our chances to win the game, but they capitalized their chances better. We had too many turnovers at the blue line.”

 

Kinder: “Wir hatten eine sehr gute Teamleistung, wir sind stolz auf uns. Es war ein enges Spiel, es war eine super Performance heute. Die sind richtig Tor stark. Es hat mit einem Tor geklappt und wir haben die drei Punkte geholt. Es war das schönste Tor bisher.“

 

Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 1:0 (0:0|0:0|1:0)

 

Tore:

1:0 |52.| Nino Kinder  SH1

 

1. Drittel Statistik:        11:12 Schüsse, 7:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:        11:18 Schüsse, 7:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

3. Drittel Statistik:        10:6 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Schiedsrichter: MacFarlane (USA) / Gofman (RUS)

 

Zuschauer: 3.989

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Franzreb, Jensen, Bruggisser, Verlic, Jeglic, Urbas, Kreutzer, Eminger, McKenzie, Friesen, Uher, Wirth, Samuelsson, Mauerman, Vikingstad, Tyrvainen, Aichinger, Kinder, Wejse, Saakyan.

 

München: Aus den Birken, Redmond, McKiernan, Ortega, Smith, Ehliz, Boyle, Daubner, Tiffels, Eder, Schütz, Blum, Szuber, Kastner, Hager, Oswald, Appendino, Varejcka, DeSousa, Parkes.

 

 


 

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Erster Heimsieg der Fishtowns Penguins Bremerhaven gegen die Kölner Haie nach neun sieglosen Heimspielen

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Die Haie geben eine 2:0 Führung bei den Fishtowns Penguins in Bremerhaven aus der Hand. Im letzten Drittel konnten die Bremerhaven den ersten Sieg nach neun erfolglosen Heimspielen gegen die Kölner Haie erzielen.

 

 

(Foto 740 pixel Breit)

(Fotoquelle angeben)

 

Das erste Drittel begannen die Haie furios.nach einem starken Unterzahlspiel schlugen die Kölner eiskalt zu. Zunächst traf Andreas Thuresson in der  16. Minute in Überzahl. Jason Bast konnte in der 18. Minute dann auf 2:0 erhöhen. Die Haie brachten die Führung sicher in die erste Drittelpause.

 

Ab dem zweiten Drittel ließen die Haie die Pinguine ins Spiel kommen. Wieder einmal führten Strafzeiten zu einer Verlagerung des Spielgeschehens.  Insgesamt 8 Minuten Unterzahl kosteten viel Kraft. Die Haie konnten alle Unterzahlsituationen zwar allesamt gut verteidigen. Die Bremerhavener liessen viele Möglichkeiten ungenutzt und so retteten sich die Kölner mit dem 2:0 Vorsprung in die zweite Drittelpause.

 

Im Schlussabschnitt übernahmen die Pinguine endgültig das Spielgeschehen. Ein Doppelschlag führte zum Ausgleich für die Hausherren. Mauermann in der 42. und Wejse in der 43. Minute  erzielten die Tore. Bremerhaven gestaltete das Spiel überlegen und in der 51. Minute wurden die Bemühungen belohnt. Vikingstad  erzielte auf Vorlage von Mauermann das hochverdiente 3:2. Jan Urbas konnte bereits in der 54. Minute auf 4:2 erhöhen. Die Vorentscheidung war gefallen. Die Haie gaben zwar nie auf, zu gefährlichen Abschlüssen kam sie allerdings nicht. Auch bei einer 6 gegen 4 Überzahl gelang ihnen nicht der erhoffte Torerfolg.

 

Für die Haie geht es am Mittwoch, den 26.10. gegen die Grizzlys aus Wolfsburg in der heimischen Lanxess Arena weiter, die Pinguine reisen am Sonntag nach Wolfsburg.

 

Stimmen zum Spiel: Jason Bast (Köln): Wir haben ab dem zweiten Drittel unseren Rhythmus verloren.In Unterzahl haben wir einen guten Job gemacht, was uns aber auch viel Energie gekostet hat. Wir hatten die frühe Führung und haben sie im letzten Drittel weggeworfen.

 

Tore:

 

16. 0:1 Thuresson (Bailen,Baptiste)

18. 0:2 Bast (Üffing,Bailen)

42. 1:2 Mauermann (Samuelson)

43. 2:2 Wejse (Bruggisser,Tyrvainen)

51. 3:2 Vikingstad (Tyrvainen,Mauermann)

54. 4:2 Urbas (Jeglic,Alber)

 

Strafen: Bremerhaven 6; Köln 10

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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