DEL - Kölner Haie unterliegen Ingolstadt mit 1:5

 

(DEL/Köln) PM Der KEC muss sich dem ERC Ingolstadt auf eigenem Eis geschlagen geben. Die Haie schossen aus allen Rohren, die Gäste erzielten die Treffer. Unterm Strich steht für das Team von Haie-Headcoach Cory Clouston eine 1:5-Heimniederlage gegen die Panther aus Ingolstadt.

 

 

Satte 61 Schüsse feuerten die KEC-Profis auf das von Timo Pielmeier gehütetete Ingolstädter Tor. Doch passieren ließ der wieder einmal in Köln stark aufgelegte Gäste-Goalie nur eine Scheibe. Auf der anderen Seite nutzten die die Ingolstädter fünf ihrer 35 Schüsse. Effektivität war also Trumpf am Sonntag-Nachmittag.

 

 

Schon in der 3. Minute musste Haie-Torhüter Daniar Dshunussow, der den erkrankten Gustaf Wesslau vertrat, erstmals hinter sich greifen. ERC-Stürmer Petr Pohl kam vor dem Tor frei an den Puck und musste diesen nur noch einschieben. Ein denkbar ungünstiger Start gegen eine Mannschaft, die traditionell in der LANXESS arena mit viel Selbstvertrauen auftritt. Es entwickelte sich eine zunächst hart geführte Partie mit vielen Strafen und Möglichkeiten auf beiden Seiten.

 

 





Die Haie auch zu Beginn des Mittelabschnitts mit viel Druck. Pielmeier stand häufig im Brennpunkt, konnte sich aber immer wieder auszeichnen und ließ die Haie verzweifeln. Anders die Gäste: Jean-Francois Jacques nutzte in der 30. Minute seine Möglichkeit aus kurzer Distanz zum 0:2. Doch der KEC spielte weiter mit Druck auf das Ingolstädter Tor. In Überzahl brach schließlich der Bann: Einen Schuss von Fredrik Eriksson fälschte Patrick Hager unhaltbar ab (39.). 1:2 – der Wendepunkt im Spiel? Nein! Nur knapp eine Minute später stellte Petr Taticek den alten Abstand kurz vor der zweiten Pausensirene wieder her. 1:3 (40.). Erneut ein äußerst ungünstiger Zeitpunkt aus Haie-Sicht.

 

Auch ins Schlussdrittel legte der KEC gut los. Doch das Tor erzielten wieder die Gäste: Danny Irmen zum 1:4 (44.). In der Folge lauerten die Panther hauptsächlich auf Konter, ließen die Haie kommen, doch Pielmeier war nicht mehr zu bezwingen. Den Treffer zum 1:5 steuerte Thomas Greilinger ins leere Kölner Tor bei (60.).

 

 

"Wir haben unsere zahlreichen Chancen nicht genutzt. Ingolstadt schon. Das war heute der Unterschied", fasste Haie-Coach Cory Clouston nach dem Spiel zusammen. "Normalerweise gewinnen wir Spiele, in denen wir uns so viele Möglichketen erspielen", so Clouston weiter. Weiter geht es für die Haie bereits am Dienstag, 25.10.2016, mit dem Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

 

(Foto Telekom)

 


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DEL - Die Comeback-Kids schlagen zurück: Iserlohn Roosters – Straubing Tigers 4:2 (0:0/1:2/3:0)

 

(DEL/Iserlohn) PM Die Spätstarter vom Seilersee setzen den positiven Trend fort. Nach einem 0:2-Rückstand sichert sich das Team vom Seilersee einen verdienten Heimerfolg, feiert ein grandioses Comeback und muss sich bei Chet Pickard bedanken, der das Team im ersten Abschnitt im Spiel hielt.

 

 

Das Auftaktdrittel hielt, wie erwartet, für Hockey-Ästheten wenig glanzvolle Kunst bereit. Auf dem Eis herrschte harte Arbeit, hochkarätige Chancen blieben Mangelware. Über 20 Minuten betrachtet, hatten die Gäste aus Niederbayern mehr Spielanteile, mehr Schüsse auf das Iserlohner Tor, wussten aber genauso wenig wie die Roosters, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Immer wieder im Mittelpunkt: Chet Pickard. Der Deutsch-Kanadier, an diesem Abend für Mathias Lange zwischen die Pfosten gerückt, machte eine Woche nach der Geburt seiner Tochter ein herausragendes erstes Drittel, wirkte so ruhig wie noch nie in dieser Saison. Insbesondere als die Sauerländer nach Strafen gegen Milan und Dziurzynski in doppelter Unterzahl auf dem Eis standen, hielt Pickard jede Scheibe fest, gab damit seinen Kollegen die notwendigen Ruhepausen zum Verschnaufen und parierte jeden der Straubinger Schüsse. Auf der anderen Seite hatte Dimitrij Pätzold wenig zu halten, hätte aber in der 17. Spielminute bei Dziurzynskis Querpass, gedacht auf Rallo, nichts zu halten gehabt, hätte der Neuzugang die Scheibe am linken Pfosten erreicht. So blieb es beim torlosen Unentschieden nach 20 Minuten.

 

 

Die Pause und die sicherlich nicht ausgebliebenen Worte von Cheftrainer Jari Pasanen machten das Iserlohner Spiel nach Wiederbeginn besser. Endlich entwickelten die Blau-Weißen die Power, die es brauchte, um die Tigers in ihre Schranken zu weisen. Milam hämmerte die Scheibe in der 24. Minute an den Pfosten, ein erster Warnschuss. Drei Minuten später checkte Dziurzynski im eigenen Drittel einen Straubinger gegen die Bande und wurde Sekunden später von Jobke zum Zweikampf gefordert, in dem die Linesmen mehr Schläge kassierten als die Kontrahenten selbst.

 

 



 

 

Köttstorfer/Steinecke entschieden sich anschließend für eine Strafzeitenflut. Dziurzynski allein bekam 39 Strafminuten inkl. Spieldauer, Jobke 16 Minuten, darunter eine zehn Minuten dauernde Disziplinarstrafe. So aber spielten die Gäste drei Minuten in Überzahl, trafen einmal durch Sullivan im Powerplay und 75 Sekunden später, nur Momente nach Ablauf der Strafe, durch Connolly (33./34.). Ein herber Rückschlag für den IEC nach einem Check, der mit den TV-Bildern noch einmal genau betrachtet werden sollte. Zumindest sorgte der doppelte Rückstand für einen Weckruf. Weil die Straubinger gleich anschließend vom Iserlohner Druck genötigt Strafminuten im Dreierpack kassierten, wechselte das Momentum. Erst Jones, dann Sekunden später Rallo an den Pfosten, der IEC war am Drücker und jubelte nach Bassens genialer Einzelaktion (39.). Der Anschlusstreffer fiel zu einem wichtigen Zeitpunkt, der den Sauerländern Selbstvertrauen geben sollte.

 

 

Allerdings verpasste es das Pasanen-Team in den 25 Überzahl-Sekunden zu Beginn den Ausgleich zu verbuchen. Doch die Roosters sollten weitere Möglichkeiten bekommen und nutzen. Erst tankte sich Milam durch die Straubinger Abwehr, dann verpasste Wruck. Im nächsten Powerplay aber jubelte Jones erneut nach einem Schlagschusshammer (46.).

 

 

Gleich anschließend: Jones setzte die nächste Scheibe an den Pfosten, bevor Blank einen abgefälschten Pikkarainen-Hammer zum 3:2-Führungstreffer nutzte. Es war der dritte Überzahltreffer der Blau-Weißen, Straubing kam mit dem Tempo der Sauerländer in diesem Schlussdrittel nicht zurecht. Das zeigte sich auch beim vierten Iserlohner Tor. 6:20 Minuten vor dem Ende verloren die Straubinger ein Bully im Iserlohner Defensivdrittel, Rallo passte die Scheibe auf Wruck, Doppelpass, Rallo ließ Pätzold reagieren und legte die Scheibe über den Goalie der Niederbayern ins Tor! Larry Mitchell nahm am Ende zwar noch Pätzold vom Eis, schaffte es aber nicht mehr den Roosters-Sieg zu verhindern.

 

Die Statistik:

 

Roosters: Pickard – Milan, Périard; Larsson, Pikkarainen; Fischer, Orendorz; Button – Jaspers, Jones, Ross; Down, Rallo, Bassen; Dziurzynski, Shevyrin, Blank; Friedrich, Kahle, Wruck

 

Tigers: Pätzold – Cornell, Sullivan; Edwards, Renner, Bettauer, Jobke, Hartl – Connolly, Williams, Whitmore; Zalewski, Mitchell, Hedden; Brandl, Röthke, Schönberger; Timmens, Oblinger, Miller

 

Schiedsrichter: Köttstorfer (Rosenheim), Steinecke (Erfurt)

 

Tore: 0:1 (32:16) Sullivan (Williams, Timmens/5:4), 0:2 (33:31) Connolly (Williams, Sullivan) 1:2 (38:16) Bassen (5:4), 2:2 (45:08) Jones (Fischer, Jaspers/5:4), 3:2 (48:10) Blank (Pikkarainen, Jones/5:4), 4:2 (53:40) Rallo (Wruck)

 

Strafen: Roosters: 14 + 5 +10 (Dziurzynski, Pikkarainen) + Spieldauer (Dziurzynski); Tigers: 24 + 10 (Jobke)

 

Zuschauer: 3.672




 

(Foto: Ralf Schmitt)



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DEL - Ein unnötiges 2:3: Die Düsseldorfer EG verliert in Augsburg

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat am Sonntag Abend ihre an sich positive Augsburg-Bilanz unterbrochen und bei den Panthern mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:1) verloren. Es war eine völlig unnötige Niederlage.

 

Alles neu macht der Oktober! Christof Kreutzer stellte den jüngst verpflichteten Brandon Yip zu Daniel Weiß und Drayson Bowman. Leon Niederberger war 13. Angreifer. Das Tor wurde von Bruder Mathias (gut) gehütet. Die DEG im ersten Drittel präsenter und irgendwie frischer als die Gastgeber. Deshalb die frühe Führung durchaus verdient. Lewandowski zog ab und traf durch die Schoner des verdutzten Jonathan Boutin (3.00; Strodel, Daschner). Fast eine Kopie des 1:0 am Freitag. Auch danach die Gäste mit mehr Druck.

 

 

Davis mit schöner Schusschance, aber Boutin diesmal auf der Hut. Ab Minute neun die Panther bissiger und Niederberger mit ersten Arbeitsnachweisen. In den folgenden Minuten war das Spiel etwas zerfahren, aber mit besserer Spielkontrolle seitens der DEG. Dazu gefiel Brandon Yip mit einigen Checks. Deshalb fiel der Ausgleich aus dem ziemlichen Nichts. Trevor Parkes konnte einen verdeckten Schuss anbringen und Niederberger war die Sicht verdeckt (15.32; Holzmann, Valentine). Die DEG ergriff anschließend wieder die Initiative, konnte aber nicht mehr einnetzen. Mit einem etwas unglücklichen 1:1 ging es in die erste Pause.

 

 




Hin und her und auf und ab

 

Das Team der DEG fuhr als erstes zurück in das gleißende Hallenlicht des Curt-Frenzel-Stadions. Der Mittelabschnitt war ein ziemliches Hin und Her. Bei einer Strafe gegen Bowman die Augsburger mit einem pantherstarken Überzahlspiel, aber Mathias Niederberger mit gleich mehreren über-ra-gen-den Paraden. Auf der Gegenseite weiße Chancen durch Maxi Kammerer aus dem hohen Slot, Chris Minard mit einem fast-tip-in sowie Marcel Brandt und Alex Preibisch mit guten Schüssen. Leider erfolglos. Die Panther wiederum mit Holzmann und Hanowski kurz vor dem zweiten Torjubel. Die DEG in dieser Phase mit zu wenig Übersicht in der Defensive (und vielen unnötigen Strafen). Dies nutzte Alexander Polaczek schließlich aus. Er zog nach einem DEG-Scheibenverlust im Angriffsdrittel alleine davon und schoss Niederberger zum 2:1 durch die Hosenträger (36.32). Mit einem vermeidbaren Rückstand ging es zur zweiten Pause in die Kabine.

 

 

Dramtisches, unglückliches Ende

 

Zu Beginn des letzten Drittels erhöhte die DEG den Druck. Chris Minard hatte für seine Farben Pech mit einem Pfostentreffer. Aber auch die Panther jederzeit gefährlich. Nach einem Foul an Strodel die Gäste in Überzahl, aber mit Schwierigkeiten, in Position zu kommen. So blieb auch diese Chance ungenutzt, ebenso wie in den Folgeminuten Kurzdistanz-Schüsse durch Milley und Minard. Düsseldorf optisch überlegen, die Hausherren beschränkten sich zunehmend auf Defensivarbeit. Die Schlussminuten wurden dann dramatisch. Zunächst der Ausgleich! Rob Collins schlenzte die Scheibe bei eigenem Powerplay zum 2:2 ins rechte Eck (52.00). Doch die Freude währte nur kurz. Fast im Gegenzug drosch Thomas Holzmann den Puck in den Winkel (52,58). Die DEG warf danach vor 3248 alles nach vorne.

 

 

Dann die letzten Sekunden. Daschner zieht ab – und trifft! Gleichzeitig zur Sirene. Bange Minuten des Videobeweises folgten. Schließlich die Entscheidung: Kein Tor. Somit war das Spiel beendet und die Punkteausbeute bei Null.

 

 

Fazit: Das war eine absolut unnötige Niederlage. Bei konsequenterer Chancenverwertung und Zweikampfhaltung wäre hier mehr drin gewesen. Aber was hilft´s. Am nächsten Wochenende kommen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven in den ISS DOME (Freitag, 28. Oktober, 19.30 Uhr).  Am Sonntag erwarten uns die Iserlohn Roosters (30. Oktober, 16.30 Uhr). Sollen sie doch.

 

 

Strafen: AEV 6, DEG 10

 


(Foto Birgit Häfner)


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DEL - Adler Mannheim stolpern in Berlin

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(DEL/Mannheim) PM Trotz spielerischer Überlegenheit mussten die Adler Mannheim das Wochenende mit einer 3:4-Niederlage in Berlin beenden. Die Treffer von Jamie Tardif, Chad Kolarik und Aaron Johnson reichten nicht, da Jens Baxmann, Darin Olver, Kyle Wilson und Bruno Gervais für Berlin erfolgreich waren.

 


Adler stolpern über Chancenverwertung   

 
Jamie Tardif sorgte für einen Start nach Maß. 49 Sekunden war die Partie alt, da hielt der Angreifer seinen Schläger in einen Schuss von Marcel Goc. Die Adler blieben dran und kamen durch Ronny Arendt zur nächsten Möglichkeit (3. Spielminute). David Wolf fälschte einen Abschluss von Niki Goc ab – knapp vorbei (5.). Die Gäste kamen erstmals in der 6. Minute gefährlich vor das Tor von Youri Ziffzer, doch Mannheims Nummer 35 blieb gegen Spencer Machacek Sieger.

 

 

Erneut fehlte bei David Wolf nicht viel, diesmal nach einem Pass von Marcus Kink (9.). Auf der anderen Seite scheiterte Sven Ziegler an Ziffzer (ebenfalls 9.). Wenig später musste der Keeper doch hinter sich greifen. Nach einem Scheibenverlust in der offensiven Zone wurden die Adler ausgekontert, Jens Baxmann traf zum 1:1 (10.). Mannheim ließ sich davon nicht schocken, Sinan Akdag (12.) und Marcel Goc nach Doppelpass mit Dominik Bittner (19.) hatten die erneute Führung auf dem Schläger.

 





Berlin dreht das Spiel

 

Die verpasste Christoph Ullmann kurz nach Wiederbeginn trotz eines leeren Tores (22.). Auch Danny Richmond konnte die Scheibe nach einem Doppelpass mit Ullmann nicht versenken (23.). Chad Kolarik zielte hingegen genauer. Sinan Akdag fand die Lücke, bediente den Angreifer uneigennützig und der traf zur 2:1-Führung (31.). Die effektivere Chancenverwertung der Berliner sollte das Spiel in der Folge aber drehen.

 

 

Erst war Darin Olver frei durch und jagte die Scheibe von links in den rechten Winkel (25.), dann stand Kyle Wilson goldrichtig. Der Angreifer, im vergangenen Jahr als Leihspieler für die Adler beim Spengler Cup aktiv, staubte ab und besorgte die erstmalige Führung der Eisbären (38.). Kurz vor der zweiten Pause tauchte Kolarik alleine vor Petri Vehanen auf, traf aus halbrechter Position aber nur das Außennetz (39.).

 

 

Chancenverwertung der Knackpunkt

 

Auch der Schlussabschnitt begann mit einer guten Chance für Ullmann. Der Angreifer traf die Unterlatte, von dort sprang die Scheibe auf die Linie. Der Videobeweis bestätigte: Kein Tor (42.). Im Powerplay fiel es dann doch. Über Wolf und Kolarik kam die Scheibe zu Aaron Johnson, der von der blauen Linie seinen ersten DEL-Treffer erzielte (45.). Die Berliner waren auch in der Folge das passivere Team, nutzten ihre Möglichkeiten aber eiskalt. Bruno Gervais brachte die Gastgeber erneut in Führung (51.).

 

 

Ziffzer hielt seine Vorderleute gegen Jamie MacQueen und Machacek im Spiel (beide 52.). Im zweiten Überzahlspiel verpassten Marcel Goc und Luke Adam den erneuten Ausgleich (beide 54.). Auch in der Schlussphase waren die Adler dran am Ausgleich, er wollte aber nicht mehr fallen. Marcel Goc scheiterte kurz vor Ende mit der letzten Chance an Vehanen.



(Foto: Wolf-Rüdiger-Hass)


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DEL - Grizzlys Wolfsburg übernehmen die Tabellenführung

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(DEL/Wolfsburg) (JM) Die Gäste wollten eine Negativ-Serie beenden: Seit 2010 gewannen die Ice Tigers nur 2 von 20 Spielen gegen die Grizzlys. Weiterhin schieden sie jedesmal in den Playoffs gegen die Mannschaft um Kapitän Tyler Haskins aus, zuletzt im Halbfinale 2015/16. Mit einem weiteren Heimsieg könnten sich die Grizzlys gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoffplätze durchsetzen und sich gleichzeitig an der Tabellenspitze etablieren. Pavel Gross musste dabei auf den verletzten Alexander Dotzler und den für den Kooperationspartner Crimmitschau auflaufenden Alexander Karachun verzichten. Bei den Ice Tigers fehlten Jens Mailleur und Marcus Weber.

 

 

Das erste Drittel begann ohne großes Abtasten mit Chancen auf beiden Seiten. Die erste richtige Möglichkeit ergab sich, als Fabio Pfohl die Scheibe eroberte und auf und davon ging. Seinen Pass auf Gerrit Fauser konnte dieser nicht verwerten. Nachdem Yasin Ehliz in der 4. Minute wegen Stockschlags vom Eis musste, ergab sich das erste Powerplay für die Grizzlys Wolfsburg. Als auch noch David Steckel vom Eis musste, hatten die Wolfsburger für 45 Sekunden doppelte Überzahl. Diese konnten sie nicht in Zählbares umwandeln. Das gefürchtete Powerplay ließ auf sich warten. In der 9. Minute war plötzlich Alexander Weiss alleine vor Andreas Jenike, der aber souverän hielt. Einen von Yasin Ehliz angeschobenen Konter auf Milan Jurcina, der auf den Topscorer der Ice Tigers Patrick Reimer weiterleitete, führte zum 0:1 aus Wolfsburger Sicht. Reimer verwandelte eiskalt in den Winkel. Danach mussten sich die Grizzlys sammeln und Sebastian Vogl konnte sich mehrfach auszeichnen. Ein erstes Unterzahlspiel nach einer Strafe gegen den Kapitän Tyler Haskins blieb ohne Folgen. Einen Alleingang von Christoph Höhenleitner konnte die Abwehr der Ice Tigers erst kurz vor dem Tor beenden. Die Grizzlys wollten noch vor der Pause den Ausgleich erzielen. In den letzten 3 Minuten vor der Pause deckten sie den Kasten von Andreas Jenike mit Schüssen ein. Trotz einer weiteren Strafe gegen Nürnberg blieb es beim Pausenstand von 0:1.

 



 

Ein unkonzentrierter Beginn der Hausherren in Überzahl ließ die Gäste immer wieder gefährlich ins Drittel kommen. Allerdings ohne die ganz zwingenden Möglichkeiten. Die erste erwähnenswerte Aktion war ein verdeckter Schuss von Jeff Likens, der knapp am Tor vorbeiging. Die Gäste aus Nürnberg wirkten zu diesem Zeitpunkt insgesamt schneller und konstruktiver. Eine Strafe gegen Brandon Segal konnte nichts am Spielstand ändern. Im Powerplay fehlte den Grizzlys heute die entscheidende Idee. Leichte Puckverluste unterbrachen immer wieder die Bemühungen der Grizzlys, den Ausgleich zu erzielen. 2 schnelle Strafen gegen Wolfsburgs Tyler Haskins und Björn Krupp sorgten für 1:24 doppelte Überzahl für die Ice Tigers.  Doch ließen die Grizzly keine weiteren Tore zu. Die aufgeheizte Stimmung entlud sich bei einer Rangelei zwischen Patrick Reimer und Jeff Likens, blieb aber ohne Folgen. Anschließend hielt Sebastian Vogl seine Mannschaft mit einem BigSave im Spiel. Bei einem 4 gegen 4 hatte Gerrit Fauser die Möglichkeit, ein 2 auf 1 abzuschließen. Knapp vorbei. Im Gegenzug hatten die Nürnberger die Chance, aber Sebastian Vogl mit Übersicht, langem Arm und Schläger verhinderte den 2. Treffer der Nürnberger. So ging es wieder mit dem gleichen Spielstand in die Kabinen.

 

 

Im letzten Abschnitt waren gerade 2:04 gespielt, als Gerrit Fauser einen Pass abfängt. Sein Pass auf Alexander Weiß wurde von diesem eiskalt zum Ausgleich verwandelt. Wolfsburg mit der zweiten Lunge und den besseren Möglichkeiten. Alexander Weiss und Gerrit Fauserr scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Torhüter der Nürnberger Andreas Jenike. Mitten in diese Drangphase der Wolfsburger musste Jeff Likens auf die Strafbank. Das blieb aber ohne Folgen. Von der Strafbank kommend hatte er die Chance auf die Führung, wurde aber von gleich 3 Nürnbergern abgedrängt. Bei angezeigter Strafe wegen Angriffs auf den Wolfsburger Torhüter Sebastian Vogl erzielte Sebastian Furchner den vielumjubelten Treffer zum inzwischen verdienten 2:1. Eine Abwehrschlacht nach Strafe gegen Armin Wurm begann. Immer wieder konnten sich die Grizzlys befreien und zwangen die Ice Tigers zum Neuaufbau. Aufopferungsvoll wurde der Ausgleich verhindert. 30 Sekunden vor dem Ende verfehlte Mark Voakes das inzwischen verlassene Tor der Gäste. Eine Strafe gegen Patrick Reimer erleichterte den Wolfsburgern, die volle Punktzahl nach Hause zu fahren.

 

 

Fazit:

Ein hitziges Spiel mit anfänglichen Vorteilen für die Gäste wurde nach dem Ausgleich zum verdienten Heimsieg umgemünzt. Die Grizzlys gaben nie auf und waren nach dem Ausgleichstreffer die spielbestimmende Mannschaft, obwohl die Gäste beim Konter immer gefährlich waren.

Belohnung war die Tabellenführung.


Endergebnis:

 

Grizzlys Wolfsburg gegen Tomas Sabo Ice Tigers 2:1 (0:1|0:0|2:0)

 

Tore: 
0:1 | 11:16 | Patrick Reimer (Jurcina, Blacker) 
1:1 | 42:04 | Alexander Weiß (Fauser) 
2:1 | 53:31 | Sebastian Furchner (Pfohl, Dehner)

 

 

Zuschauer: 
2.061


Aufstellung Wolfsburg:

 

#90 Brückmann, #25 Vogl, #29 Ersel
#2 Dehner, #3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #28 Bina, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #60 Riefers, #81 Foucault, #95 Pfohl

 

 

Aufstellung Nürnberg:

 

#29 Jenike, #32 Reimer, J.,

#2 Festerling, #5 Syvret, #9 Blacker, #22 Mebus, #23 Martinovic, #33 Teubert, #68 Jurcina,
#17 P. Reimer, #19 Kozek, #21 Buzas, #26 Segal, #28 Reinprecht, #39 Steckel, #42 Ehliz, #47 Pfleger,
#74 Filin, #77 Möchel, #91 Dupuis, #93 Pföderl

 

 

Bericht: Martina u. Jörg Matthias

Foto: Britta Koglin

 

 


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DEL Kompakt: Überraschung in München! - Berlin gewinnt Spitzenspiel gegen Mannheim.

del logo kompakt(DEL/Kompakt) M.F In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sorgte Neuling Bermerhaven für eine enorme Überraschung in München. Spitzenreiter Köln hatte gegen den ERC Ingolstadt das Nachsehen, Berlin entschied Spitzenspiel für sich. 

 

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DEL - Red Bulls München unterliegen Bremerhaven

161023 Bremerhaven HEI9084 E Online(DEL/München) PM RBM – BHV 1:2 | Konrad Abeltshauser: „Haben unsere Chancen nicht genutzt“;  München, 23. Oktober 2016. Der EHC Red Bull München hat vor heimischem Publikum gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 1:2 (0:1|1:0|0:1) verloren. Den Münchnern gelang es vor 3.420 Zuschauern nur einmal, die starke Verteidigung der Gäste zu bezwingen. Dominik Kahun traf im zweiten Drittel zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Sieben Minuten vor dem Ende erzielte Ross Mauermann den Siegtreffer für Bremerhaven.

 

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DEL - Schwenninger Wild Wings haben gegen die Krefeld Pinguine das Nachsehen

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(DEL/Schwenningen) (BM) Schwenningen musste erneut auf Poukkula, Hult und Bartalis verzichten. Im Tor stand erstmals in dieser Saison Joey MacDonald. Es hätte das Spiel des Marc El-Sayed werden können. Mit einer Faustkampfeinlage und zwei Treffern war der Schwenninger Neuzugang auf dem besten Weg der Matchwinner zu werden. Zwischenzeitlich hatte Krefeld schon mit 2:0 geführt, ehe Schwenningen den Ausgleich erzwang. Die Wild Wings gingen kurz vor dem Ende zwar in Führung, die Gäste schafften aber den Ausgleich. Im Penaltyschiessen entschied Marcel Müller das Spiel zu Gunsten der Seidenstädter.

 

 

Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn erst einmal ab. Zwar konnte sich Krefeld leichte Vorteile erspielen, zwingende Chancen blieben aber auf beiden Seiten Mangelware. Die beste Chance zur Führung hatte Kyle Klubertanz. Sein Schuss traf aber nur an das Gestänge. Für den Höhepunkt des ersten Drittels musste eine kleine Faustkampfeinlage herhalten. Nach einem Gerangel vor dem Krefelder Tor ließ Kyle Sonnenburg die Handschuhe fallen und forderte Marc El-Sayed heraus. Die Schiedsrichter schickten beide Spieler mit 2+2+10 Strafminuten zum Nachdenken, Tore sollten in diesem Abschnitt keine mehr fallen.

 

Die Pinguine erwischten im zweiten Abschnitt einen Auftakt nach Maß. In eigener Unterzahl gelang den Gästen die Führung. Mike Collins arbeitete sich bis hinter das Schwenninger Tor vor, wo er über Joey MacDonalds Rücken die Führung erzielte. Bei Schwenningen lief in der Folgezeit nicht viel zusammen, einzig Simon Danner hatte in Unterzahl, bei einem schnellen Konter den Ausgleich auf dem Schläger. Im direkten Gegenzug markierte Herberts Vasiljevs das 2:0.

 

Schwenningen bemühte sich nun mehr für das Spiel zu tun. Zwar konnte sich die Mannschaft von Pat Cortina im gegnerischen Drittel festsetzen, der entscheidende letzte Pass wollte aber nie ankommen. Kurz vor der Pause fälschte Marc El-Sayed den Puck dann doch noch einmal entscheidend zum Anschlusstreffer ab.

 

 



 

Wie so oft startete Schwenningen gut in das letzte Drittel. Stefano Giliati verpasste in der 44. Spielminute nur knapp den Ausgleich. Besser machte es erneut El-Sayed, der vor dem Tor abfälschte. Schwenningen drückte nun auf die Entscheidung und war voll im Spiel. Krefeld zog zur Beruhigung eine Auszeit, doch auch dies hinderte Stefano Giliati nicht den Führungstreffer zu erzielen. Mit einem satten Schuss in den Winkel erzielte der Neuzugang seinen ersten DEL-Treffer.

 

Fünf Minuten vor dem Ende hatte Schwenningen in Überzahl die Chance das Spiel zu entscheiden. An der blauen Linie passierte Simon Gysbers aber ein schwerwiegender Fehler. Daniel Pietta machte sich auf und davon und umkurvte MacDonald. Nun bebte der vollbesetzte Gästeblock. In der regulären Spielzeit sollte nicht mehr viel passieren.

 

In der Overtime konnte Stefano Giliati nur durch Festhalten gestört werden. Den dafür fälligen Penalty konnte er aber nicht im Tor unterbringen. Da auch die Verlängerung keine Entscheidung brachte, musste der Sieger im Penaltyschiessen ermittelt werden. Herberts Vasiljevs behielt die Nerven und sicherte seiner Mannschaft den Zusatzpunkt.

 

 

Spiel vom: 23.10.2016

 

Schwenninger Wild Wings - Krefeld Pinguine

 

Tore:

0:1 |24.|Collins (Klubertanz / Müller)

0:2 |30.|Vasiljevs (Umicevic / Rosa)

1:2 |39.|El-Sayed

2:2 |44.|El-Sayed (Kaijomaa)

3:2 |50.|Giliati (Danner)

3:3 |56.|Pietta

3:4 |SO |Vasiljevs (Penalty)

 

Zuschauer: 3919





 

Bericht: Benjamin Maser 

Foto: Jens Hagen


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DEL - DEG stürmt gegen Ingolstadt!

duesseldorf(DEL/Düsseldorf) PM Manchmal läuft es, manchmal läuft es nicht. Das kennt so wohl jeder Sportler. Bei der DEG war diese Regel in den letzten beiden Heimspielen gut zu beobachten. Hatte sich die Mannschaft vergangenen Freitag gegen Nürnberg noch fruchtlos bemüht, die Scheibe hinter die Linie zu bringen, lief es nun gegen den ERC Ingolstadt wie geschmiert. Gleich sechs Tore erzielte die Mannschaft von Christof Kreutzer und schlug den Deutschen Meister von 2014 mit 6:2 (2:0; 3:1; 1:0). 6.058 Zuschauer im ISS DOME waren hochzufrieden und feierten ihre Mannschaft.

 

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DEL - KEC holt Auswärtssieg in Bremerhaven!

000000000000000000000119(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie schlagen die Fischtown Pinguins mit 5:2. Fünf verschiedene Spieler erzielen die KEC-Tore. Das erste DEL-Duell der Haie mit den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven war ein hartes Stück Arbeit für das Team von Headcoach Cory Clouston.

 

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DEL - Straubing Tigers weiterhin Tabellenletzter nach 2:7 Klatsche gegen Wolfsburg

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(DEL/Straubing) (MA) Die Tigers ließen diese Woche, nach fünf Niederlagen am Stück, nichts unversucht um dem Negativ-Trend entgegenzuwirken. Für die Torhüter kam Verstärkung aus Nordamerika in Form von Torwarttrainer Belitski, der bereits letzte Saison schon eine Woche vor Ort weilte. Für die Defensive wurde Sean Sullivan (#37) mit einem Probevertrag ausgestattet und zu guter letzt lichtete sich das Tigers-Lazarett. Colton Jobke und Kapitän Sandro Schönberger kehrten wieder in den Kader zurück. Das bedeutet auch, daß Larry Mitchell wieder mehr Tiefe im Kader zur Verfügung steht.

 

 

Die ersten Minuten gehörten den Gästen und hätte nicht Matt Climie zweimal gegen Höhenleitner und Haskins Kopf und Kragen riskiert wären die Tigers schon früh in der Partie einem Rückstand hinterhergelaufen. Besser wurde es nach dem Powerbreak. Die Straubinger befreiten sich aus der Umklammerung und erspielten sich einige gute Torchancen. Rene Röthke und Mike Connolly waren dem ersten Treffer der Partie sehr nahe. Als sich bereits viele Fans den ersten Pausentee abholten klingelte es doch noch im Kasten der Tigers. Philip Riefers reagierte vor dem Tor am schnellsten
und hatte keine Mühe mehr den Puck vorbei an Climie im Tor zu versenken. Natürlich war dieser Rückschlag sieben Sekunden vor Ende des Drittels nicht gerade förderlich für die Niederbayern.

 


Im Mittelabschnitt stiegen nicht nur die Torchancen beider Teams sondern auch die Emotionen der Spieler und Fans. Gleich mehrere fragwürdige Entscheidungen wurden von den Unparteiischen getroffen bzw. nicht getroffen. Während im ersten Drittel nur die Linienrichter sich uneins waren, folgten im zweiten Abschnitt auch einige Entscheidungen der Hauptschiedsrichter die kaum nachvollziebar waren. Immer wieder suchte Sandro Schönberger das Gespräch mit den Mannen im schwarzen Dress. Meist musste er Kopfschüttelnd wieder abdrehen. Die Tigers kassierten die Quittung dafür. Zwei mal in Überzahl trafen die Gäste durch Foucault und Bina zur beruhigenden 0:3 Führung des Teams um Coach Pavel Gross. Eiskalt nutzten sie den freien Raum aus. Die Gastgeber blieben wirkungslos. Die herausgespielten Chancen verpufften ein ums andere mal oder Sebastian Vogl hielt was zu halten war. Ein aufbäumen in so einer Phase wenn alles gegen einen läuft ist natürlich schwer, aber den Tigers muss man trotzdem Respekt zollen, das sie wieder
versuchten Ruhe in das Spiel zu bringen und den Rückstand zu verkürzen.

 

 



 

Für die Entscheidung sorgte Brent Aubin (43.) sehr früh im Schlussabschnitt. Mit einem satten Handgelenkschuss traf er unter die Latte zum 0:4. Den ersten Treffer des Abends für die Tigers erzielte kurze Zeit später in Überzahl Scott Timmins der ebenfalls die Scheibe in den Winkel hämmerte zum 1:4 (46.) aber nur eine Minute später stellte der beste Feldspieler des Abends Tyler Haskins den alten Toreabstand wieder her und erzielte für sein Team
das 1:5 (47.). Den zweiten Treffer für die Tigers markierte Mike Cornell (55.) was aber nur noch reine Ergebniskosmetik war. Zum Schluss wurde es den Grizzly Adams zu leicht gemacht und sie kamen noch zu zwei weiteren Treffern durch Mulock und Weiß. Somit war der 2:7 Endstand für die Tigers besiegelt.

 

 

Zum Spiel passte dann die anschließende etwas merkwürdige Pressekonferenz beider Trainer: Pavel Groß sprach davon mit seinem Team nicht ganz zufrieden zu sein. Er bemängelte die Defensivarbeit seines Teams bei dem er einige Schwächen sah. Larry Mitchell hingegen ließ ankündigen die heutige Pressekonferenz auf Englisch abzuhalten. Er machte das bewusst um nicht mehr falsch interpretiert zu werden. Mitchell resümierte das in den vergangen Spielen genug Tore erzielt wurden um zu Punkten aber die Disziplin gibt es derzeit nicht her. "Wir müssen disziplinierter auftreten und uns in der Defensive verbessern." Eine bemerkenswerte Aussage von einer Mannschaft die sich über weite Strecken diszipliniert verhalten hat, jedoch von einigen Entscheidungen nicht gerade profitierte. Das wohl bei einer 2:7 Niederlage ausgerechnet der Torhüter der beste Mann auf dem Eis war passt zum Gesamtbild dazu. Völlig untergegangen ist das Debüt von Sean Sullivan, der eine Verstärkung werden könnte aber noch Spielpraxis benötigt.

 


Die Mannschaft muss jetzt einen Weg finden aus dem Tief wieder rauszukommen und das würde sie nicht zum ersten mal beweisen.



(Foto Gepa-Pictures)


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DEL - Pinguine verlieren knapp 0:2 (0:1,0:0, 0:1) gegen den Meister

krefeld neutral ralfschmitt

 

(DEL/Krefeld) PM  Nach dem überzeugenden Sieg in Bremerhaven stand für die Pinguine am heutigen Freitagabend das Kontrastprogramm auf dem Spielplan, denn nach dem Aufsteiger folgte in Red Bull München der amtierende Meister. Vor 3.667 Zuschauern konnte Trainer Fritzmeier dabei nicht nur auf stetig wachsendes Selbstvertrauen seines Teams, sondern auch auf den kompletten Kader bauen. München hingegen musste mit mehreren Ausfällen zurecht kommen. Im Tor der Schwarz-Gelben begann wie geplant wieder Neu-Nationalspieler Niklas Treutle. Ihm gegenüber stand in aus den Birken ebenfalls ein Nationaltorwart.

 

Die Partie begann ausgeglichen und beide Teams waren zunächst darauf bedacht, aus einer sicheren Deckung heraus zu agieren. Erst in der achten Minute gab es die ersten Chancen. Erst stand auf Münchener Seite Aucoin frei, scheiterte aber an Treutle, dann parierte aus den Birken einen gefährlichen Schuss von Supis. Noch näher am ersten Treffer waren die Schwarz-Gelben dann in der 15., als die Collins-Reihe gleich mehrere gute Gelegenheiten hatte, die Münchener Abwehr aber mit viel Glück hielt. Wenig später dann das erste Überzahlspiel der Gäste. Das überstanden die Pinguine sicher, doch als sie gerade komplett waren, stand plötzlich Jaffray frei und ließ Treutle aus kurzer Distanz keine Chance. Eine Minute später kam Seidenberg nach einem bösen Fehlpass im eigenen Drittel völlig frei zum Schuss, doch Treutle war überragend mit der Fanghand zur Stelle. So blieb es nach 20 Minuten beim 0:1.

 

Die erste ganz große Chance des 2. Drittels hatten dann in der 23.Minute Rosa und Mancari bei einem 2-auf-1, doch aus den Birken hielt den Schuss des Centers mit etwas Glück und Mancari erreichte den Abpraller nicht ganz. Insgesamt war es in der Folge ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams zu wenigen, aber durchaus guten, Chancen kamen. Beide ließen je ein Überzahlspiel ungenutzt und in der 39. gab es dann gleich zweimal die große Chance für die Pinguine. Erst traf Hambly nach starker Pietta-Vorlage die Latte, dann scheiterte Vasiljevs freistehend aus der Drehung an aus den Birken. So blieb es auch nach 40 Minuten beim 0:1.

Der letzte Abschnitt zeigte dann weiter ein vergleichbares Bild. München nahm clever das Tempo aus dem Spiel, die Pinguine schafften es zunächst nicht, sich entscheidend in Szene zu setzen.

 



 

Beide Teams ließen erneut je ein Überzahlspiel liegen. Doch in der 48. Minute dann doch die große Ausgleichschance, als Pietta und Umicevic überragend agierten und der Schwede am langen Eck Müller perfekt bediente, doch dem Torjäger sprang die Scheibe über den Schläger. Glück hatten die Gastgeber dann allerdings drei Minuten später, als Macek in ähnlicher Situation wie zuvor Müller, Treutle nicht überwinden konnte. Mancari schlug die Scheibe letztlich von der Linie. Knapp zwei Minuten vor dem Ende ging Treutle vom Eis und Franz Fritzmeier nahm seine Auszeit.

 

Als dann 1:26 vor dem Ende Smaby eine Strafzeit bekam, hatte man die Chance bei 6 gegen 4! Doch München eroberteen Puck und Jaffray traf aus dem eigenen Drittel ins leere Tor. Zwar versuchten die Pinguine es unverdrossen weiter, doch die Scheibe wollte nicht ins Tor und so blieb ein letztlich durchaus unglückliches 0:2 gegen den clever agierenden Meister.

 

Für die Pinguine geht es nun Sonntag per „Sambazug“ nach Schwenningen, ehe sie am Dienstag dann die Augsburger Panther empfangen.

 

Tore:

0:1 18. Jaffray (Aucoin, Christensen)

0:2 59. Jaffray (Seidenberg) SHG, ENG

 

Strafen:

Krefeld: 6

München: 6




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DEL - Red Bulls München feiern Arbeitssieg in Krefeld

20161021 KREvsRBM MM

(DEL/München) PM Krefeld, 21. Oktober 2016. Der EHC Red Bull München hat bei den Krefeld Pinguinen verdient mit 2:0 (1:0|0:0|1:0) gewonnen. 3.667 Zuschauer sahen defensivstarke Münchner, die durch Jason Jaffray im ersten Abschnitt in Führung gingen. Kurz vor Schluss war es erneut Jason Jaffray, der mit einem Empty-Net-Treffer den Endstand markierte. Danny aus den Birken feierte seinen zweiten Shutout in dieser Saison.

 

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DEL - Thomas Sabo Ice Tigers mit deutlichem Sieg gegen die Schwenninger Wild Wings

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(DEL/Schwenningen) (BM) Schwenningen erwischte in Nürnberg einen gebrauchten Tag. Konnte man im ersten Drittel das Spiel noch eng halten, kamen die Ice Tigers im zweiten Abschnitt ins Rollen. Vier Treffer erzielte das Team von Rob Wilson innerhalb 20 Minuten. Im letzten Drittel konnte Schwenningen noch zwei Treffer erzielen. Mehr als Ergebniskosmetik sollte dies allerdings nicht mehr sein.

 

 

Pat Cortina forderte vor dem Spiel von seiner Mannschaft mehr Aktivität, doch den besseren Start erwischte Nürnberg mit einem Überzahltreffer. Steven Reinprecht zog vor das Tor der Schwenninger und überwand Dustin Strahlmeier mit der Rückhand. Zuvor hatten Kozek (3.) und Martinovic (6.) bereits Chancen die Gastgeber in Führung zu bringen. 

 

Schwenningen schaffte es erst in der zehnten Minute durch Daniel Schmölz ein Schuss auf das Tor von Jochen Reimer zu platzieren. Eine Zeigerumdrehung später verpasste Steven Reinprecht die Führung auszubauen. Simon Gysbers war mitgeeilt und blockte den Angriff der Hausherren. Kurz vor der Pause hatte Schwenningen noch einmal Glück als Leo Pföderl bereits an Dustin Strahlmeier vorbei war. Mit vereinten Kräften brachten aber Jake Hansen und Dustin Strahlmeier die Scheibe unter Kontrolle.

 

Marc El-Sayed, in den letzten beiden Spielzeiten noch für Nürnberg aktiv, zeigte sich in der Pause selbstkritisch: "Wir müssen die einfachen Pässe noch konsequenter und präziser spielen!" Doch der Vorsatz sollte sich nicht erfüllen. In eigener Überzahl kassierten die Wild Wings den nächsten Gegentreffer. Sascha Goc war beim Spielaufbau tief ins Angriffsdrittel gefahren, beim Konter der Nürnberger fehlte er hinten. Colten Teubert nutzte die Chance und schloss zum 2:0 ab. Nur 52 Sekunden kam es noch dicker für die Schwarzwälder. Philippe Dupuis umkurvte nach Zuspiel von Andrew Kozek den Schwenninger Schlussmann und schob ein.

 

 





In der 24. Minuten setzte sich Jerome Samson an der Bande durch und versuchte den Bauerntrick. Doch Reimer blieb ebenso wie beim Nachsetzen von Stefano Giliati Sieger. Stattdessen markierte Leo Pföderl in Überzahl den vierten Treffer für die Franken. Für Schwenningen war damit das Spiel endgültig gelaufen. Pat Cortina nutzte die Gelegenheit und gab Förderlizenzspieler Jonah Hynes die Möglichkeit sich weiterzuempfehlen. Kurz vor der Drittelpause jubelten erneut die Hausherren. Andrew Kozek hatte keine Mühe völlig frei vor Strahlmeier zu vollstrecken.

 

Das letzte Drittel gehörte Ausnahmsweise den Gästen. Nürnberg schaltete einen Gang zurück und ermöglichte den Wild Wings mehr Spielanteile zu übernehmen. In Überzahl konnte Jochen Reimer die Scheibe nicht richtig festhalten. Simon Danner setzte nach und Jake Hansen erzielte den Ehrentreffer. Zwar hätte Nürnberg durch Reimer (47.) und Steckel (55.) den alten Abstand wieder herstellen können, aber Schwenningen wusste dies zu verhindern. Die letzte Aktion des Spiels gehörte den Gästen. Will Acton schickte Jerome Samson auf die Reise, welcher sich gegen dich gesamte Nürnberger Hintermannschaft durch setzte und noch einmal zur Ergebniskosmetik traf.

Für Schwenningen geht es nun am kommenden Sonntag gegen Krefeld um wichtige Punkte gegen einen direkten Kontrahenten.

 

 

Spiel vom: 21.10.2016

 

Thomas Sabo Ice Tigers - Schwenninger Wild Wings

 

Tore:

1:0 |8.  |Reinprecht (Pföderl / Reimer)

2:0 |21.|Teubert (Reimer / Reinprecht)

3:0 |22.|Dupuis (Kozek / Jurcina)

4:0 |28.|Pföderl (Reimer  / Ehliz)

5:0 |40.|Kozek (Steckel / Dupuis)

5:1 |44.|Hansen (Danner / Kaijomaa)

5:2 |58.|Samson (Acton / Bender)


Zuschauer: 4218

 Bericht: Benjamin Maser

 Foto: Birgit Eiblmaier


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DEL - Einstand nach Maß für Luke Adam beim 5:-1-Heimsieg der Adler Mannheim über die Iserlohn Roosters

mannheim aev 30092016

 

(DEL/Mannheim) (SK) Besser spät als nie: Am Ende einer über weite Teile zerfahrenen Partie reichte den Adlern ein starkes letztes Drittel zum 5:1-Heimnsieg über die Iserlohn Roosters. Dank der Tore von Andrew Joudrey (17.), Marcel Goc (41./57.), Luke Adam (47.) und Mathieu Carle (56.) sicherten sich die Mannheimer nach der bitteren Niederlage vom vergangenen Dienstag beim ERC Ingolstadt die ersten drei Punkte an diesem Wochenende. Den Ehrentreffer für die Sauerländer erzielte Chad Bassen (13.).

 

 

Schön war das nicht was die 9.622 Zuschauer in der Mannheimer SAP Arena am heutigen Freitagabend geboten bekamen. Zumindest zu Beginn - denn gegen den Tabellensiebten aus Iserlohn taten sich die Quadratestädter enorm schwer. Durch die erneut veränderten Reihen und zahlreichen Fehlpässe fanden die Adler einfach nicht in ihren Spielrhythmus. Iserlohn spielte zwar nicht überragend, war aber dennoch über weite Strecken deutlich überlegen.
Folgerichtig daher leider auch die verdiente Führung der Gäste aus dem Sauerland. Chad Bassen nutzte die Vorlage von Hannu Pikkarainen eiskalt aus
und brachte seine Roosters mit 0:1 in Führung (13.). Und die Sauerländer hätten danach gleich mehrfach die Gelegenheit gehabt zu erhöhen.

 

 

Mannheim wirkte fahrig und hatte Glück, dass Dennis Endras gegen Ross Bradley und Blair Jones (beide 14.) zur Stelle war. Eher überraschend daher auch der 1:1-Ausgleich durch Andre Joudrey (17.). Joudrey brauchte nach Vorarbeit von Mathieu Carle und Marcus Kink die Scheibe nur noch am bereits geschlagenen Mathias Lange vorbei ins Tor zu schieben. Zwar war das Spiel der Anzeigentafel nach ausgeglichen, doch auch im Mittelabschnitt bot das Spiel nur wenig Sehenswertes. Mannheim hatte Mühe mitzuhalten und sorgte auch in eigener Überzahl nur für wenig Gefahr vorm gegnerischen Tor. Das schienen sich die Blau-Weiß-Roten für das letzte Drittel aufgehoben zu haben.







Denn jetzt fielen die Tore gleich reihenweise. Keine Minute war gespielt als Marcel Goc nach nach Zuspiel von Neuzugang Luke Adam seine Mannheimer
erstmals mit 2:1 in Führung (41.). Danach hatte das Team von Sean Simpson in doppelter Überzahl die beste Gelegenheit das 3:1 nachzulegen. Das fiel dann allerdings erst bei fünf gegen vier. Den Fans wars egal - das Tor zählte, auch nachdem die Unparteiischen noch den Videobeweis bemühten.

 

 

Besonders gefreut haben dürfte sich Luke Adam. Nach dem Assist legte Neu-Adler Luke Adam in seiner ersten Partie direkt noch sein erstes Tor nach (47.). Mannheim schien nun endlich aufgewacht und war mit dem Solo von Brent Raedeke nur eine Minute später nah dran am nächsten Treffer (48.). Den legte dann Mathieu Carle nach. In der 56. Spielminute erhöhte der Adler-Verteidiger auf 4:1 (56.). Eine weitere Minute war gespielt, da machte Marcel Goc mit seinem zweiten Treffer zum 5:1-Endstand an diesem Abend den Deckel zu (57.).

 

 

Am kommenden Dienstag empfangen die Adler die Schwenninger Wild Wings zum zweiten Baden-Württemberg-Derby der Saison (SAP Arena, 25. Oktober 2016, 19.30 Uhr), ehe am darauffolgenden Freitag die Krefeld Pinguine zu Gast sein werden (28. Oktober 2016, 19.30 Uhr).

 

 

Spiel vom 21. Oktober 2016

 

Adler Mannheim - Iserlohn Roosters 5:1 (1:1|0:0|4:0)

 

Tore:
0:1 |13.|Chad Bassen (Hannu Pikkarainen)
1:1 |17.|Andrew Joudrey (Mathieu Carle, Marcus Kink)
2:1 |41.|Marcel Goc (Luke Adam, Mathieu Carle)
3:1 |47.|Luke Adam (Marcel Goc, Chad Kolarik)
4:1 |56.|Mathieu Carle (David Wolf, Aaron Johnson)
5:1 |57.|Marcel Goc (Jamie Tardif, Luke Adam)

 

Zuschauer:
9.622



(Foto Birgit Häfner)


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DEL - Krefeld Pinguine lösen Vertrag mit Patrick Klöpper auf

(DEL/Krefeld) PM Die Krefeld Pinguine lösen den Vertrag mit Patrick Klöpper mit sofortiger Wirkung auf. Klöpper war in der vergangenen Saison nach Bremerhaven ausgeliehen worden und im Sommer zurück zu den Pinguinen gekehrt.

 

In der laufenden Spielzeit absolvierte der gebürtige Duisburger acht Partien für die Füchse Duisburg. In der DEL kam der 24-Jährige 2016/17 nicht zum Einsatz. Trotz eines vorliegenden Angebots aus der zweiten Liga hat sich Patrick Klöpper für seinen Heimatverein Füchse Duisburg in der Oberliga entschieden.







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