

(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG verliert das erste Spiel nach der Länderspielpause gegen die Adler Mannheim mit 1:2 (1:0, 0:1, 0:1). Dabei fiel der Treffer zum Sieg der Gäste erst kurz vor Schluss.
Zwei Wochen Spielpause sind beendet und direkt gastierte der Deutsche Meister von 2015 aus Mannheim im pickepackevollen ISS DOME. Das spornte die DEG an. Ein Feuerwerk an Schüssen ging in den ersten fünf Minuten auf Dennis Endras im Mannheimer Kasten nieder – mit Erfolg! Beflügelt durch seine Vertragsverlängerung setzte Manuel Strodel hinterm Kasten nach und erzwang ein Eigentor von Mannheim (2.18). Danach Bowman doppelt, Neuzugang Courchaine und Yip mit Großchancen. Mannheim anschließend mit Akzenten und einem Pfostentreffer, aber Niederberger war immer zur Stelle. Mit der Führung ging es in die Pause.
Mannheim reagiert blitzschnell
Diesmal erwischten die Gäste aus Mannheim den besseren Start. Keine Minute war im Mitteldrittel gespielt, da glich Christoph Ullmann nach einem super Zuspiel von Sparre aus – Niederberger machtlos. Danach ging das Spiel von Tor zu Tor, mit Vorteilen für die Adler. Beide Mannschaften jeweils mit einem kurzen Powerplay, doch nichts kam dabei rum. Nach der Hälfte des Spiels hatte sich die DEG wieder gefangen und ging in den Angriff. Großchancen von Kammerer, Yip, Courchaine und Davis blieben aber ungenutzt. Mit einem bebenden Stadion und voller Optimismus endete das Drittel.
Unnötige Strafe kostet das Spiel
Das Schlussdrittel begann zunächst verhalten. Mannheim prüfte Niederberger, der hielt den Kasten sauber. Dann die DEG aus dem Nichts mit der Möglichkeit: Brandt mit dem Tunnel gegen Endras, aber die Scheibe ging Zentimeter am Tor vorbei. Die 12.878 Zuschauer sahen zwei Teams, die hart und leidenschaftlich kämpften – beide wollten vor der Verlängerung gewinnen. Die Teams weiter mit Chancen ohne wirklich gefährlich zu werden. Dann fiel doch noch das goldene Tor – allerdings auf der falschen Seite. Während Collins die Strafbank für Spielverzögerung drückte, versenkte Kolarik einen Schlenzer mustergültig in den Winkel. Die Anstrengungen der Düsseldorfer blieben also unbelohnt.
Bereits am Sonntag gibt es die Gelegenheit zur Besserung. Dann empfängt
die DEG die Krefeld Pinguine zum Straßenbahnderby im ISS DOME.
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(DEL/Köln) PM Der KEC startet mit einer 2:3-Niederlage nach der Länderspielpause in die Liga. Die Kölner Haie müssen sich erstmals in der laufenden Spielzeit auf fremdem EIs geschlagen geben. Bei den Straubing Tigers verlor das Team von Headcoach Cory Clouston mit 2:3.
"Wir sind heute erst am Ende des zweiten Drittels ins Spiel gekommen. Straubing hat über die vollen 60 Minuten seinen Gameplan umgesetzt. Das war der Unterschied", erklärte Clouston nach dem Spiel.
Im torlosen ersten Durchgang stand KEC-Goalie Gustaf Wesslau mehrmals im Mittelpunkt, konnte aber Gegentore zunächst verhindern. Das änderte sich in Drittel zwei. Rene Röthke (25.), Thomas Brandl (32.) und Mike Hedden (34.) nutzten ihre Möglichkeiten eiskalt und schossen die Gastgeber nicht unverdient in Führung. Für den Anschlusstreffer der Haie sorgte Kai Hospelt in der 36. Minute. Tigers-Keeper Matt Climie war aus seinem Tor heraus, um die Scheibe zu spielen, doch sein Verteidiger spielte den Pass vor das Tor, wo Hospelt schon wartete und ins leere Gehäuse traf.
Mit 1:3 aus KEC-Sicht ging es in die zweite Drittelpause. Im Schlussabschnitt mussten die Haie dann zunächst zwei Unterzahlsituationen überstehen. In der Folge spielten die Haie zwar überlegen, Straubing verteidigte aber geschickt. In der 55. Minute traf Ryan Jones schließlich zum 2:3. Er verwertete einen abgewehrten Schuss von Alex Sulzer aus kurzer Distanz. In den Schlussminuten versuchten die Haie noch einmal alles, drängten auf den Ausgleich und nahmen Torhüter Gustaf Wesslau zu Gunsten eines sechsten Feldpielers vom Eis. Doch ein weiterer Treffer sollte dem KEC nicht gelingen.
Weiter geht es für die Haie in der DEL am Sonntag, 13.11.2016, mit dem Heimspiel gegen die Eisbären Berlin. Spielbeginn in der LANXESS arena ist dann um 16:30 Uhr.
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(DEL/Krefeld) (RS) Auch gegen den ERC Ingolstadt, der beileibe am Freitagabend keine Bäume ausriss, mussten die Krefeld Pinguine, nach einer mehr als unzureichenden Leistung die Segel streichen.
Krefeld und Ingolstadt taten sich im ersten, langweiligen Drittel nichts und so sahen die 4144 Zuschauer ein Match zum Abgewöhnen. Krefeld im zweiten Abschnitt immer noch pomadig und ohne Game Plan, fing sich in der 24. Minute das 0:1 durch Buck ein. Das 0:2 erzielt von Petr Pohl (34.) machte die Sache nicht eben einfacher für die Gastgeber. Die Drittelsirene erlöste einen Großteil der Besucher vom Spiel.
Das 1:2 durch Müller, in Unterzahl, versprach Besserung, die prompt durch Taticek’s 1:3 zur Makulatur, zu Nichte gemach wurde!
Ein aufbäumen der Schwarz- Gelben war weiterhin nicht wirklich erkennbar. Ziel- und irgendwie Planlos irrten Fritzmeiers Schützlinge auf dem glatten Geläuf daher und schlitterten von Sekunde zu Sekunde mehr der Niederlage entgegen. Diese besiegelte der Ex- Pinguin Schopper mit dem Empty Netter zum 1:4. Schwere Zeiten für die Krefelder Pinguine, die langsam Fahrt aufnehmen sollten um nicht wieder eine „Übergangs“ Saison hinzulegen!
Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 1:4 (0:0, 0:2, 1:2)
Scorer:
Tore:
1.Drittel:
Es wurden keine Tore erzielt
2. Drittel
0:1 24. Buck (McNeil, Oppenheimer)
0:2 34. Pohl (Taticek)
3.Drittel
1:2 46. Müller (Pietta, Sonnenburg) SHG
1:3 47. Taticek (McNeil, Buck) PP
1:4 60. Schopper (Köppchen, Oppenheimer) SHG ENG
Strafen:
Krefeld Pinguine 4 Strafen 8 Minuten
Ingolstadt: 6 Strafen 12 Minuten
Zuschauer: 4144
Foto Ralf Schmitt
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(DEL/Straubing) (MA) Die Tigers kamen gut aus der Länderspielpause zurück, konnten mit einer überzeugenden Leistung den Favoriten aus Köln zu Karnevalsbeginn in die Schranken weisen. In den entscheidenden Phasen des Spiels waren die Hausherren hell wach, während die Nordrhein-Westfahlen lange Zeit nicht zu ihrem Spiel fanden. Die Reihe um Max Brandl legte im Mittelabschnitt den Grundstein für den fünften Heimerfolg in dieser Saison.
Beide Teams begannen vorsichtig, keiner wollte dem anderen gleich zu Beginn des Spiels ins offene Messer laufen. Den Tigers gelangen die ersten nennenswerten Möglichkeiten während die Kölner mit Chancen noch geizten. Steven Zalewski und T.J. Mulock hatten die besten Chancen im ersten Abschnitt.
Im zweiten Drittel kamen erneut die Tigers besser aus der Kabine und dieses mal sollte auch zählbares dabei herausspringen. Rene Röthke brachte die Tigers (26.) in Führung. Und die Reihe um Brandl, Röthke und Schönberger brachte nicht nur nach vorne die nötigen Akzente, sondern konnte immer wieder das Spiel der Haie zerstören. Beim zweiten Treffer waren erneut alle drei beteiligt.
Schönberger mit viel Übersicht auf Brandl, der auf den freistehenden Röthke (35)., der keine Probleme mehr hatte den Puck vorbei an Goalie Weslau ins Tor zu schießen. In der stärksten Phase der Tigers legten sie zwei Minuten später nach. Mike Hedden (35.) erzielte für sein Team den wichtigen dritten Treffer. Wichtig deswegen weil die Kölner immer besser zu ihrem Spiel fanden und prompt durch Hospelt (36.) mit dem Geschenk zum 3:1 zurückschlagen konnten. Die Vorlage zu diesem Treffer gaben die Tigers selbst als Maury Edwards völlig unnötig den Puck vor das eigene Tor spielte und Hospelt davon profitieren konnte. Die Tigers dezimierten sich zu Ende des zweiten Abschnitts so dass die Haie bei doppelter Überzahl den Anschlusstreffer erzielen hätten können. Aber hier zeigte Matt Climie im Tor der Tigers gleich mehrmals seine Klasse und hielt seinem Team den zwei Tore Vorsprung fest.
Im letzten Abschnitt spielten die Tigers clever gegen die immer besser werdenden Gäste, die ein ums andere mal sich an Climie die Zähne ausbissen. Dennoch kamen die Kölner Haie durch Ryan Jones (56.) noch zum 2:3 Anschlusstreffer. Jones nutzte vor dem Tor einen Abpraller und machte die Partie noch einmal höchst spannend. Die Tigers agierten in den letzten Minuten abgebrüht, verhinderten immer wieder dass Weslau sein Tor verlassen konnte. Dies klappte kurz vor Ende doch noch, aber die Kölner konnten auch dann mit einem Mann mehr auf dem Eis nicht mehr den Ausgleich erzielen.
Die Freude im Lager der Tigers über den wichtigen Sieg nach der Pause war groß. Auch der Blick auf die Tabelle zeigt dass man zwar noch Tabellenletzter ist, aber nur noch zwei Punkte Rückstand auf Platz zehn hat. Für die Tigers geht es am Sonntag nach Mannheim, ehe man am Dienstag zu Hause die Nürnberg Ice Tigers empfängt.
Spiel vom 11.11.2016
Straubing Tigers - Kölner Haie 3:2 (0:0|3:1|0:1)
Tore:
1:0 |25.|Rene Röthke (Brandl/Yeo)
2:0 |32.|Max Brandl (Röthke/Schönberger)
3:0 |34.|Mike Hedden (Renner/Yeo)
3:1 |36.|Kai Hospelt
3:2 |56.|Ryan Jones (Sulzer/Reinhart)
Zuschauer:
4.218
(Foto Birgit Eiblmaier)
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben sich mit einem 2:1-Sieg über Düsseldorf aus der Deutschland-Cup-Pause zurückgemeldet. In einer umkämpften Partie trafen Christoph Ullmann und Chad Kolarik für die Gäste. Manuel Strodel hatte den zwischenzeitlichen Führungstreffer für die Gastgeber markiert. Dennis Endras erwies sich abermals als sicherer Rückhalt.
In einem an Höhepunkten armen ersten Durchgang erwischten die Düsseldorfer einen glücklichen Start. Manuel Strodel brachte die Scheibe vor das Tor, dort fälschte sie ein Mannheimer Bein ins eigene Netz ab (3. Spielminute). Der Führungstreffer gab den Hausherren Aufwind, Drayson Bowman (4.) und Marco Nowak (5.) konnten Dennis Endras aber nicht überwinden.
Auf der anderen Seite entschärfte Mathias Niederberger die erste Mannheimer Chance durch Chad Kolarik (6.). Fast hätte Ex-Adler Brandon Yip gegen seine ehemaligen Kollegen getroffen (7.), Niederberger hielt gegen Daniel Sparre (11.) und David Wolf (12.). Nach einer Strafe gegen Alexander Preibisch durften die Adler in Überzahl ran und fast den Ausgleich bejubeln: Luke Adam setzte die Scheibe aber an den Pfosten (18.).
Schneller Ausgleich durch Ullmann
Fast hätte Sinan Akdag kurz nach dem ersten Seitenwechsel ausgeglichen, doch das holte Sekunden später Christoph Ullmann nach. Nach toller Vorarbeit von Daniel Sparre musste Mannheims Rekord-Torjäger nur noch einnetzen (21.). Endras bewies seine ganze Klasse bei einer Doppelchance durch Norm Milley und Adam Courchaine (25.). Niederberger parierte stark gegen Garrett Festerling und Kolarik (beide 31.).
Akdag scheiterte von der blauen Linie (33.), Milley erneut an Endras (34.). In ihrem zweiten Powerplay an diesem Abend fanden die Adler schneller in ihre Formation, brenzlig wurde es für Düsseldorf aber nur beim erneuten Schuss von Akdag (37.). Kaum vollzählig, scheiterte Kurt Davis am Aluminium (ebenfalls 37.).
Kolarik trifft zum Sieg
Im Schlussabschnitt hatten beide Mannschaften Chancen für den Siegtreffer. Marcel Brandt traf nur den Schoner von Endras (44.), Marcus Kink schoss im direkten Gegenzug drüber (45.). Erst scheiterte Chris Minard, auf der Gegenseite Dominik Bittner (beide 48.). Vor beiden Toren war einiges los, die Torhüter hielten ihre Vorderleute jedoch im Spiel.
Andrew Joudrey fälschte einen Schuss von Bittner ans Außennetz ab (51.), Daniel Weiß scheiterte alleine vor Endras an Mannheims Nummer 44. Als die Verlängerung bereits in der Luft lag, schlug Chad Kolarik im Powerplay zu. Nach einer tollen Stafette über Marcel Goc und Luke Adam schlenzte er die Scheibe direkt unter die Querlatte – der Siegtreffer (57.).
Düsseldorfer EG vs. Adler Mannheim 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München ist erfolgreich aus der Deutschland-Cup-Pause gestartet. Die Münchner schlugen in einer spannenden Partie die Iserlohn Roosters mit 4:3 (1:1|0:1|3:1). Vor 3.410 Zuschauern glich Dominik Kahun die Gästeführung kurz vor der ersten Pause aus. Bis zur Mitte des Schlussabschnitts erspielten sich die Iserlohner eine Zwei-Tore-Führung, doch die Red Bulls kamen zurück: Yannic Seidenberg und Keith Aucoin glichen aus. 49 Sekunden vor dem Ende erzielte Mads Christensen den Siegtreffer.
Der EHC Red Bull München startete druckvoll, durch zwei Strafen kurz hintereinander nahm sich das Team von Don Jackson aber den Schwung. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Die Gäste spielten aggressiv und checkten hart vor. München hielt dagegen, fand aber kein Mittel gegen die gut organisierte Verteidigung der Roosters. Ein Direktschuss von Jason Jaffray, der knapp vorbei ging, läutete die chancenreiche Schlussphase des ersten Drittels ein. In der 18. Minute brachte Troy Milam die Roosters mit einem Schlagschuss in den Winkel in Führung. Die Münchner Antwort folgte wenig später: Erst traf Derek Joslin den Pfosten (19.), dann drückte Dominik Kahun den Puck nach einer schönen Vorarbeit von Frank Mauer zum 1:1-Ausgleich über die Linie (20.).
Auch nach dem Seitenwechsel waren die Zweikämpfe hart umkämpft. Die Roten Bullen waren das spielbestimmende Team mit mehr Torabschlüssen, Iserlohns Torhüter Mathias Lange hatte aber einen guten Tag erwischt. Die Gäste setzten auf Konter – und die waren gefährlich: Greg Rallo schloss in der 29. Minute eine 2-auf-1-Situation erfolgreich ab und brachte die Roosters erneut in Führung. München machte in der Folge Druck, agierte vor dem gegnerischen Tor aber zu verspielt. Die letzten Minuten des zweiten Abschnitts waren von Strafen auf beiden Seiten geprägt.
Im Schlussabschnitt scheiterte Yannic Seidenberg nach 12 Sekunden an Mathias Lange. Die Red Bulls erspielten sich nun Chancen im Minutentakt, sie trafen aber nicht. Iserlohn zeigte sich effektiver. Dylan Wruck erzielte bei einem Konter den dritten Treffer der Gäste (45.). München erzeugte nun noch mehr Druck und kam zurück in die Partie. Erst verkürzte Yannic Seidenberg von hinter der Torlinie auf 2:3 (52.). Vier Minuten später kombinierten sich die Red Bulls in Unterzahl zum Ausgleich. Keith Aucoin schloss zum 3:3 ab. München wollte die drei Punkte und drängte die Roosters weiter in deren Drittel. 49 Sekunden vor dem Ende legte Rückkehrer Steve Pinizzotto für Mads Christensen auf. Der Däne machte alles richtig und erzielte den 4:3-Endstand.
Frank Mauer: „Man sollte uns nie abschreiben, das haben wir heute wieder gezeigt. Wir konnten eine schwierige Partie am Ende noch drehen. Die ersten Wechsel für mich waren anstrengend, aber ich bin dann immer besser ins Spiel gekommen. Wir fahren mit einem guten Gefühl am Sonntag nach Ingolstadt.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Iserlohn Roosters 4:3 (1:1|0:1|3:1)
Tore
0:1 | 17:11 | Troy Milam
1:1 | 19:06 | Dominik Kahun
1:2 | 29:50 | Greg Rallo
1:3 | 44:42 | Dylan Wruck
2:3 | 51:39 | Yannic Seidenberg
3:3 | 55:30 | Keith Aucoin
4:3 | 59:11 | Mads Christensen
Zuschauer
3.410
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Bremerhaven) (BM) Im Duell der beiden jüngsten DEL Mitglieder behielt Schwenningen die Oberhand. Beide Mannschaften mussten aufgrund der vielen Verletzten den Kader umstellen. Auf Schwenninger Seite fehlten neben den Verteidigern Benedikt Brückner und Jiri Hunkes die Angreifer Markus Poukkulla, Istvan Bartalis, Steven Billich und Andreé Hult. Die Hausherren hatten durch die Ausfälle von Rob Bordson, Ross Mauermann, Steve Slaton, Jason Bast, David Zucker, Jeremy Welsh und Sami Venäläinen nicht gerade mehr Glück. Nach anfänglichem Abtasten ging Schwenningen durch Giliati in Front. Nach zwischenzeitlichem Drei-Tore-Vorsprung erzielten die Pinguins den Ehrentreffer ehe Schwenningen mit zwei weiteren Treffern für klare Verhältnisse sorgte.
Im ersten Drittel waren die Gäste aus dem Schwarzwald die bessere Mannschaft. Vom Auftaktbully weg versuchte Schwenningen die Führung zu erzielen. Acton (1.), Schmölz (3.) und Goc (4.) kamen aber nicht entscheidend vor das Tor von Jani Nieminen. Die Pinguins taten sich im Angriff schwer und versuchten auf Konter zu bauen.
Während Marc El-Sayed und Mike Moore die Strafbank drückten konnte sich Bremerhaven erstmals im Drittel der Gäste festsetzen, kam aber nicht zu zwingenden Torchancen. Die beste Chance zur Führung besaß Stefano Giliati in der 15. Spielminute, als er frei vor dem Tor knapp verfehlte. Kurz vor Ende des Drittels konnte Schwenningen noch einmal in Überzahl agieren, aber auch hier sollte kein Tor fallen.
Bremerhaven kam frischer aus der Kabine und spielte zu Beginn des zweiten Abschnitts besser mit. Tiffels hatte in der 22. Minute schon die Führung auf der Kelle, aber Joey MacDonald wusste dies zu verhindern. Die Wild Wings spielten vor dem Tor zu kompliziert und suchten eher den Pass statt dem Abschluss. Das Spiel blieb weiterhin offen. Während Tiffels und Owens Chancen zur Führung hatten vergaben auf Gästeseite Bender und Giliati.
In der 33. Minute schafften es die Schwarzwälder endlich ihre Torflaute zu beenden. In doppelter Überzahl setzten sich die Gäste zunächst fest. Nach einem Bremerhavener Konter schnappte sich Stefano Giliati die Scheibe und umkurvte die Hintermannschaft der Pinguins ehe er eiskalt einnetzte. Nur 3 Minuten später setzte Simon Danner energisch gegen Kevin Lavallee nach und hatte das Auge für den freistehenden Kai Herpich. Aus zentraler Position baute der Schwenninger die Führung aus. Mit viel Selbstvertrauen kam Schwenningen jetzt ein ums andere Mal in das Drittel der Norddeutschen, ein Tor sollte aber nicht mehr fallen.
Den Start in das letzte Drittel hatte sich Bremerhaven sicher anders vorgestellt. Nach 24 Sekunden markierte Stefano Giliati mit seinem zweiten Treffer die Vorentscheidung. Kurios wurde es in der 47. Spielminute. Die Pinguins jubelten schon nachdem Joey MacDonald geschlagen war. Nach dem Videobeweis entschied das Schiedsrichtergespann aber auf kein Tor obwohl die Scheibe wohl knapp hinter der Linie war. Zwei Minuten später sollte es aber dann soweit sein. Marian Dejdar überwand im Nachschuss MacDonald.
Nun keimte Hoffnung bei den Hausherren auf, welche aber nur kurz anhielt. Simon Danner feuerte aus vollem Lauf einen Schlagschuss in den Winkel ab und stellte den alten Abstand wieder her. Das letzte Tor des Abends erzielte Marc El-Sayed in Überzahl. Zuerst fälschte er einen Schuss von Sascha Goc vor dem Tor ab und verwertete direkt den Abpraller. Bremerhaven bäumte sich nochmals auf, ein Tor wollte aber nicht mehr gelingen.
Spiel vom: 11.11.2016
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Schwenninger Wild Wings
Tore:
0:1 |33.|Giliati (Hansen)
0:2 |36.|Herpich (Danner)
0:3 |41.|Giliati (Acton / Maurer)
1:3 |50.|Dejdar (Quirk / Lampl)
1:4 |52.|Danner (Samson / Kurth)
1:5 |54.|El-Sayed (Goc / Acton)
Zuschauer: 4439
Foto: Jens Hagen
Bericht: Benjamin Maser
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(DEL/Wolfsburg) JM Das erste Spiel nach der Länderspielpause bestritten die Grizzlys Wolfsburg gegen die Panther aus Augsburg. Wer kam besser aus der Pause: Die Panther, die zwar auswärts die drittmeisten Tore erzielten, allerdings auch 50 Tore kassierten? Schlechter waren nur Krefeld und Straubing. Oder die Grizzlys, bei denen erst im letzten Spiel vor der Pause durch RedBull München die Siegesserie gerissen war? Bei den Grizzlys fehlten Dotzler und Riefers wegen Verletzung, während Karachun wieder für den Kooperationspartner auflief.
Das erste Drittel sah gleich die Hausherren mit viel Druck. Einem Pfostenschuss von Robbie Bina in der 3. Minute folgte die erste Strafe gegen Wolfsburg. Augsburg in Überzahl sehr gefährlich bisher, aber die Grizzlys konnten sich immer wieder befreien und hatten durch Likens sogar die Chance zum Shorthander. Diese Strafe blieb ohne Folgen für die Hausherren. Nach 6 Minuten war Arvids Rekis frei vor Felix Brückmann. Durch einen Reflex konnte dieser mit der Schulter den Puck über das Tor lenken. Die Heimmannschaft störte früh und brachte jeden erkämpften Puck Richtung Panther-Tor. Die richtig guten Möglichkeiten liessen aber auf sich warten. Nach 10:20 die erste Strafe gegen Augsburg. Wolfsburg sofort in der Aufstellung und gleich gefährlich Richtung Jean Boutin. Kurz vor Ablauf der Strafe konnten erst Brent Aubin und dann Mark Voakes den Puck nicht unter Kontrolle bringen. Im Gegenzug erzielten die Gäste das 0:1 aus Wolfsburger Sicht direkt vom Bully durch Trevor Parkes auf Zuspiel von Andrew LeBlanc. Felix Brückmann hatte aus dieser Entfernung keine Möglichkeiten entscheidend einzugreifen. Die Führung der Gäste zu diesem Zeitpunkt sehr überraschend. Das Spiel inzwischen ausgeglichen, wenn auch nicht vom Ergebnis. Eine weitere Strafe gegen die Grizzlys blieb vor der Pause ohne Folgen. Mit einer überraschenden Führung für die Gäste ging es in die erste Pause.
Den Mittelabschnitt begannen die Grizzlys mit fast 50 Sekunden Unterzahl. Mit Ablauf der Strafe gegen Kris Foucault musste mit Christoph Höhenleutner erneut ein Wolfsburger auf die Strafbank. Als der Torschütze Parkes ebenfalls vom Eis musste, ging es mit 4 gegen 4 weiter. Direkt von der Bank kommend hatte C. Höhenleitner die Möglichkeit auszugleichen kam aber nicht an Boutin vorbei. Aber auch die Augsburger kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Felix Brückmann. Parkes knapp vorbei, Trupp auch verzogen. In der 29. Minute zog Davis schnell ins Drittel der Grizzlys und legte gleich für Trupp auf. Felix Brückmann sicher mit der Fanghand. Gerrit Fauser mit der nächste Riesenmöglichkeit in der 30. Minute. Die Fans hatten den Torjubel schon auf den Lippen, aber Boutin bekam noch irgendwie die Hand hoch. Auf der anderen Seite konnte Parkes fast einen unkontrolliert zurückprallenden Puck verwerten. Fabio Pfohl erlöste in der 31. Minute die Wolfsburger Fans. Nachdem er sich in der Ecke durchgesetzt hatte zog er vor das Tor. Ein schöner Schlenzer über die Fanghand führte zum wohlverdienten Ausgleich. Ein verschobenes Augsburger Tor unterband eine aussichtsreiche Kontermöglichkeit für die Augsburger, die sich seit dem Ausgleich unter enormen Druck gesetzt sahen. Nach einer kurzen Unterbrechung, um das Tor wieder zu verankern ergab sich für den Toptorschützen der Grizzlys Sebastian Furchner eine Chance in Unterzahl, die nicht genutzt werden konnte. 3 Minuten vor dem Ende hatten die Wolfsburger die Möglichkeit, in Überzahl in Führung zu gehen. Sie kamen schnell in die Aufstellung. Der Ex-Augsburger Patrick Seifert hatte die mögliche Führung auf dem Schläger. Aber ein zerbrochener Schläger verhinderte dies. 46 Sekunden vor dem eigentlichen Ende ging es in die Pause, da erneut ein Tor aus der Verankerung gerissen wurde und die Reparatur länger angedauert hatte.
Die letzten Sekunden des 2. Drittel verliefen ohne besondere Aktionen. Nach der kurzen Pause, um die Seiten zu wechseln, ging es gleich weiter. Eine Strafe gegen Derek Dinger eröffnete den Gizzlys erneut die Chance in Überzahl zu agieren. Durch aggressives Spiel konnten die Panther verhindern, dass die Hausherren Kapital aus dieser Situation ziehen konnten. Nach einer langen Durststrecke gab es in der 47. Minute endlich wieder mal eine Möglichkeit. Jeremy Dehner mit der Hereingabe, aber zuviele Spieler vor dem Tor, die sich gegenseitig behinderten. Das Spiel plätscherte momentan ziemlich ereignislos vor sich hin. In der 49. Minute musste erneut ein Augsburger auf die Bank. Evan Trupp konnte sich gegen Jeremy Dehner nicht anders helfen. Kris Foucault auf Jeremy Dehner, zurück auf Kris Foucault, dann war es zu eng. Danach die Chance für Alexander Weiss, aber der Pass von Kris Foucault zu ungenau. Auf der anderen Seite ein 3 auf 1, welches eine Strafe für Lubor Dibelka nach sich zog. Braden Lamp mit einer besseren Chance für Augsburg, aber noch zu ungenau. 6 Minuten vor dem Ende sind die Grizzlys wieder komplett. Trevor Parkes mit einer großartigen Einzelleistung sorgte 4 Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Von der Seite kommend zieht er am Tor vorbei und hebt aus spitzem Winkel über den am Boden liegenden Felix Brückmann unter die Latte. 1 Minute vor dem Ende bei Bully vor dem Augsburger Kasten nahm Pavel Gross eine Auszeit. Felix Brückmann blieb auf der Bank. Jeremy Dehner wieder mit der Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. Aber die kurze Ecke war zu. So traten die Panther mit 3 Punkten im Gepäck die Heimreise an.
Fazit:
Eine eigentlich überlegene Heimmannschaft war nicht in der Lage diese Überlegenheit in Tore umzusetzen. Die Gäste aus Augsburg waren effektiver und spielten einfach. Der Sieg der Panther war glücklich, aber nicht ganz unverdient.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Augsburger Panther 1:2 (0:1|1:0|0:1)
Tore:
0:1 | 13:54 | Trevor Parkes (LeBlanc)
1:1 | 30:59 | Fabio Pfohl
1:2 | 55:52 | Trevor Parkes
Zuschauer:
2.154
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #28 Bina, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #18 Dixon, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #81 Foucault, #95 Pfohl
Aufstellung Augsburg:
#35 Boutin, #30 Meisner
#40 Trupp, #84 Parkes, 24 Trevelyan, #2 Lamb, #14 Hanowski, #9 Davies, #19 LeBlanc, #17 Holzmann, #4 Cundari, #22 Valentine, #13 Tölzer, #83 Grygiel
#21 Stieler, #16 Polaczek, #74 Thiel, #77 Hafenrichter, #10 Guentzel, #47 Dinger
Text: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Britta Koglin (eishockey-online.com)
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(DEL/München) PM Beinverletzung zwingt den Stürmer der Red Bulls zur Pause. Stürmer Tobias Wörle vom Deutschen Meister EHC Red Bull München fällt mindestens vier Wochen aus. Der 32-Jährige zog sich eine Beinverletzung zu, die konservativ therapiert werden kann. Wörle absolvierte in dieser Saison alle 16 Partien für die Landeshauptstädter und brachte es bislang auf drei Scorerpunkte.
Der gebürtige Füssener wechselte im November letzten Jahres von Straubing nach München. Während seiner bisherigen Karriere absolvierte der Stürmer bereits 601 Spiele in Deutschlands höchster Eishockeyliga. Dabei erzielte Wörle 87 Treffer und 102 Assists.
(Foto Gepa-Pictures)
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat einen weiteren Stürmer verpflichtet. Der Kanadier Adam Courchaine wird die Offensive bis zum Saisonende verstärken. Der 32-Jährige ist bei der DEG kein Unbekannter: Er spielte bereits zwischen 2008 und 2012 vier Saisons für den achtmaligen Deutschen Meister. In der Spielzeit 2008/09 wurde er mit 13 Treffern zum MVP der Playoffs gewählt.
Cheftrainer Christof Kreutzer: „Adam Courchaine hat seine Torgefährlichkeit in der DEL bereits nachhaltig und konstant bewiesen. Ich bin mir sicher, dass er uns mit seinem ‚Killerinstinkt‘ weiterhelfen kann. Ich kenne Adam sowie seine Stärken und Schwächen sehr genau. Er will sich in der DEL unbedingt beweisen und für weitere Engagements empfehlen.“ Adam Courchaine: „Ich freue mich total, wieder in Düsseldorf zu sein. Hier habe ich meine besten Jahre in der DEL gehabt. Ich brenne vor Ehrgeiz, möchte dem Team helfen und mich erneut in der Liga beweisen!“
Adam Courchaine hat bislang genau 400 DEL-Spiele für die Füchse Duisburg (2007/08), die DEG (2008 bis 2012) und die Krefeld Pinguine (2012 bis 2014) bestritten. Dabei gelangen ihm gute 361 Punkte (163 Tore, 198 Vorlagen). Für die Krefeld Pinguine kam er in der Saison 2013/14 in 51 Spielen auf starke 74 Punkte. Für Düsseldorf lief er insgesamt 228 Mal auf. Dabei machte er 77 Tore und gab 97 Vorlagen. Weitere Stationen des Linksschützen in Europa waren EK Zell am See (2006/07) und die Graz 99ers (2012/13, beide Österreich) sowie der EHC Olten (2014/15, Schweiz) und HK Hradec Kralove (2015/16, Tschechien). Zuletzt lief Courchaine für den ungarischen Club Székesfehérvár in der EBEL auf.
Courchaine erhält die Rückennummer 15, trainiert ab sofort mit dem Team und ist theoretisch bereits am Freitag im Spiel gegen die Adler Mannheim einsatzbereit. Am Sonntag trifft er auf seinen ehemaligen Club, die Krefeld Pinguine.
(Foto DEG)
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(Deutschlandcup 2016) (CD) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft konnte im letzten Spiel gegen eine starke kanadische Mannschaft nicht viel ausrichten und verlor mit 1:3 und belegte damit den 3. Platz beim 27. Deutschlandcup 2016 in Augsburg.
Marco Sturm musste auf die verletzten Spieler Yasin Ehliz und Felix Schütz verzichten, dafür stand im letzten Spiel mit Torhüter Niklas Treutle (Krefeld) ein weiterer Debütant auf dem Eis.
Kanada stand von Beginn an kompakt und spielte sehr effektiv nach vorne, brauchte sehr wenig Chancen und so stand es nach zwanzig Minuten bereits 0:3 aus Sicht von der deutschen Auswahl. Kevin Clark traf zwei Mal (05./19.) sowie Derek Roy (18.). Das 2:0 und 3:0 fiel innerhalb von weniger als 40 Sekunden. Die besten Chancen für Deutschland hatten Thomas Oppenheimer mit einem harten Schuss und der Kapitän Kai Hospelt mit einem Rückhandschlenzer, bei beiden war der kanadische Torhüter auf dem Posten. Mit diesem ernüchternden Ergebnis ging es dann in die Kabine.
Auch im Mittelabschnitt bestimmten die Ahornblätter weitgehend das Geschehen auf dem Eis, waren meist einen Schritt schneller oder ein Pucklänge voraus. Niklas Treutle konnte sich einige Male hervorragend auszeichnen. Das Schuss- und Chancenverhältnis sprach ganz klare Töne für die Kanadier.
Das Auftreten der deutschen Mannschaft war im letzten Drittel um einiges besser, aggressiver als die zwei Drittel zuvor und so ergaben sich einige gute Torchancen. Eine davon nutzte Thomas Greilinger (46.) zum 1:3 Anschlusstreffer. Kurz darauf hätte es beinahe nochmals im kanadischen Gehäuse eingeschlagen als ein Querpass nicht den Abnehmer fand. Sinan Akdag hatte in der 55. Minute bei einem Lattentreffer noch mehr Pech, zu diesem Zeitpunkt wäre dies verdient gewesen. Marco Sturm nahm vor dem Ende noch Niklas Treutle vom Eis und griff nochmals mit 6 Mann an doch es sollte bei der 1:3 Niederlage bleiben.
Deutschland - Kanada 1:3 (0:3|0:0|1:0)
wurd
Tore:
0:1 |05.|Kevin Clark
0:2 |18.|Derek Roy
0:3 |19.|Kevin Clark
1:3 |46.|Thomas Greilinger
0:0 |12.|Max Mustermann (Vorlagengeber)
Zuschauer:
5.670
Best Player of the Game:
Deutschland: Nicolas Krämmer
Kanada: Danny Taylor
(Foto Stefan Diepold)
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(Deutschlandcup) (CD) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft konnte sich gestern mit einem Arbeitssieg von 3:2 über die Eidgenossen aus der Schweiz die Chance auf eine mögliche Titelverteidung aufrecht erhalten. Den Siegtreffer erzielte Denis Reul (49.) in vermeindlicher Unterzahl.
eishockey-online.com hat sich nach dem Spiel mit einigen Spielern kurz unterhalten:
Denis Reul, es kommt ja nicht alle Tage vor, dass Du ein Tor erzielst und dann auch noch den Siegtreffer, wie war das Spiel für Dich?
Denis Reul:"Ich bin jemand, der nicht so gerne im Mittelpunkt steht und deswegen möchte ich über den Siegtreffer auch kein großes Aufsehen bereiten, wir haben heute eine gute Teamleistung gezeigt, es gibt noch viel zu verbessern, aber egal wer ein Tor schiesst, wichtig ist, dass wir trotzdem noch gewonnen haben."
Thomas Holzmann, das war ja ein Einstand nach Maß für Dich heute?
Thomas Holzmann: "Ja das kann man so sagen, ich sehr glücklich dass mein erstes Spiel im DEB Trikot erfolgreich war. Klar war ich zu Beginn so schon sehr nervös, aber nach den ertsen paar Wechseln hat es dann gepasst. Eine sehr große Chance hatte ich auch, schade dass ich diese nicht nutzen konnte, ansonsten bin ich sehr zufrieden und glücklich."
Justin Krueger:"Wir müssen uns bei Mathias Niederberger bedanken, der heute ausgezeichnet gespielt hat und das Team hat nie aufgegeben un d den Sie hart erarbeitet."
Marco Sturm: "Wir haben heute eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und Charakter bewiesen, nie aufgesteckt und immer weiter gegangen, damit war der Sieg auch verdient und morgen schauen wir weiter auf das erste Spiel der Slowakei."
Philip Gogulla: "Heute hat der Teamgeist gewonnen, trotz einiger Ausfälle haben wir gemeinsam bis zum Schluss gekämpft und zum Glück wurden wir dafür auch belohnt."
Co-Trainer Jochen Hecht: "Nachdem zwei Spieler verletzungsbedingt ausgefallen sind mussten wir zum Schluss die Reihen etwas umstellen. Die Schweiz hatte im Schlussabschnitt schon sehr viel Druck und viele Schüsse auf unser Tor abgegeben, wir haben aber gut dagegengehalten und dann sehr gut gekontert."
(Foto Stefan Diepold)
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(Deutschlandcup 2016) (CD) Wieder einmal ein richtungsweisendes Spiel für das Team von Bundestrainer Marco Sturm, denn nach dem Erfolg der Slowakei im Penaltyschiessen über Kanada stand die DEB Auswahl gegen die Eidgenossen im heutigen zweiten Spiel im Curt-Frenzel-Stadion mit dem Rücken zur Wand. Mit einem harten 3:2 Arbeitssieg wahrte Deutschland die Chance auf eine mögliche Titelverteidigung. Den entscheidenden Treffer erzielte Denis Reul (49.).
Im Tor durfte heute der Düsseldorfer Mathias Niederberger ran und Lokalmatador Thomas Holzmann (AEV Panther) kam heute zu seinem ersten Länderspiel. Im Vergleich zur gestrigen Aufstellung waren heute Denis Reul, Thomas Greilinger, Sinan Akdag, Thomas Holzmann und Brent Raedeke mit dabei.
Die Schweiz spielte von Beginn an konzentriert, solide und geradlinig, es wurde ein einfaches und schnelles Eishockey gespielt und aus fast allen Lagen auf das Tor von Mathias Niederberger geschossen. Dahingehend war das Spiel der DEB Auswahl meist zu kompliziert und von Fehlpässen und Ungenauigkeiten geprägt. Mit praktisch der ersten großen Chance im Spiel erzielten die Eidgenossen (5.) den Führungstreffer. Auch eine Überzahlmöglichkeit konnte dem deutschen Spiel bis dahin keine Sicherheit geben, im Gegenteil die Schweizer kamen in nummerischer Unterlegenheit zu zwei großen Chancen, welche von Mathias Niederberger zu Nichte gemacht wurde. So gab nach 20. Minuten das Schussverhältnis von 11:5 für die Schweiz Aufschluss über die bisherigen Partie.
Marco Sturm schien seiner Truppe die richtigen Worte mitgegeben zu haben, denn die Nationalmannschaft kam mit einer rießen Chance durch Sinan Akdag nach nur 30 Sekunden sehr stark aus der Kabine. Kurz darauf war es Philip Gogulla, der mit einem saftigen Schuss den schweizer Schlussmann prüfte. Nach einem Bandencheck gegen Yasin Ehliz, der daraufhin verletzungsbedingt in die Kabine gebracht werden musste, gab es für die Schweiz eine 5+Spieldauer Disziplinarstrafe.
Die anschliessende Überzahlsituation konnte Nicolas Krämmer in der 26. Minute mit dem verdienten Ausgleichstreffer nutzen. 21 Sekunden vor dem Ablauf der Strafe gab es eine weitere für die Schweizer, so dass das DEB Team sogar kurz in doppelter Überzahl angreifen konnte, dies jedoch nicht nutzte. Nach einer weiteren deutschen Druckphase schlenzte Reto Schäppi die Scheibe ins Tor. Bei diesem Treffer war Mathias Niederberger die Sicht verdeckt und so ging es mit dem erneuten Rückstand in die zweite Drittelpause.
Der Nürnberger Stürmer Leo Pföderl schoss die Scheibe aus voller Bewegung in der 45. Minute unhaltbar für den Schweizer Torhüter ins Netz zum 2:2 Ausgleich zur Freude der über 4.985 Zuschauer im Curt-Frenzel-Stadion. Kurz darauf hatten erst der Neuling Thomas Holzmann und dann Thomas Greilinger jeweils die Führung auf dem Schläger. In Unterzahl, aber bei angezeigter Strafe schloss Denis Reul einen Konter auf Vorlage von Daniel Pietta mustergültig zur 3:2 Führung ab. Mit dem Treffer war die angzeigte Strafe erloschen und das DEB Team musste noch knapp eine Minute in Unterzahl agieren.
Nach dieser überstandenen Unterzahl leutete die Schweiz die heiße Schlussphase ein und drückte auf den Ausgleich, doch die deutsche Abwehr um Mathias Niederberger arbeitete hart und mit vereinten Kräften und hielt dem Druck bis zum Ende stand. Durch diesen Sieg hat Deutschland morgen bei einem Sieg (nach 60. Minuten) gegen die Kanadier und einer Niederlage der Slowaken die Chance den Titel des Deutschlandcup erfolgreich zu verteidigen.
Schweiz - Deutschland 2:3 (1:0|1:1|0:2)
Tore:
1:0 |05.|Yannick Herren
1:1 |26.|Nicolas Krämmer (Hospelt, Brandt)
2:1 |39.|Reto Schäppi
2:2 |45.|Leo Pföderl (Raedeke)
3:2 |49.|Denis Reul (Pietta)
Zuschauer:
4.985
Best Player of the Game
Schweiz: Reto Schäppi
Deutschland: Mathias Niederberger
(Foto Stefan Diepold)
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(DEB) Die Nachwuchsteams des DEB waren am Wochenende im Einsatz und dabei gab es Siege (U20) gegen die Schweiz und Frankreich (U17) und eine Niederlage des U18 Teams gegen Weißrussland.
Die U20-Nationalmannschaft hat im norwegischen Lillehammer mit 3:0 (0:0; 2:0; 1:0) gegen die Schweiz gewonnen. Die nächste Partie findet heute um 13.00 Uhr gegen die Slowakei statt.
U20-Bundestrainer Christian Künast: „Wir haben heute durch eine sehr gute Teamleistung verdient mit 3:0 gewonnen. Besonders gut waren unsere beiden Spezialteams!“
Tore: 1:0 (05:29 / PP2) L.Dumont; 2:0 (05:53 / PP1) V.Kopp; 3:0 (43:20) J.Mayenschein
Strafminuten: Deutschland 12 – Schweiz 6
U18-Nationalmannschaft: Niederlage gegen Weißrussland
Die U18-Nationalmannschaft verliert trotz guter Leistung im weißrussischen Gomel beim Druzhba Cup 2016 mit 2:4 (1:1; 1:2; 0:1) gegen den Gastgeber. Heute um 14.30 Uhr steht die Partie gegen den WM-Gegner Dänemark an.
Team Manager André Dietzsch: „Das Ergebnis spiegelt nicht ganz unsere heute Leistung wider, wir hatten gute Chancen und haben phasenweise wirklich gut mitgespielt, doch am Ende hat sich dann die technische Klasse der Weißrussen durchgesetzt. Wir müssen unsere Fehler minimieren und über 60 Minuten hinweg konstant spielen.“
Tore: 0:1 (10:12) Paulenka; 1:1 (11:22) Brunnhuber; 1:2 (24:35) Filiayeu; 1:3 (28:18 / SH) Martynau; 2:3 (29:26 / PP2) Appendino; 2:4 (45:21 / PP1) Dziarabin
Strafminuten: Deutschland 14 – Weißrussland 12
U17 gewinnt gegen fränzösische U18-Nationalmannschaft
Die U17-Nationalmannschaft gewinnt beim 4-Nationen-Turnier in Zuchwil (Schweiz) mit 6:5 (1:1; 0:3; 4:1; 1:0) nach Verlängerung gegen die U18-Mannschaft Frankreichs. Die letzte Partie des Turniers steht heute um 10.00 Uhr gegen die Slowakei an.
Sven Felski, U17-Bundestrainer: „Nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen körperlich robuste Franzosen hat die Mannschaft einen Weg gefunden aus einem 1-4 Rückstand ein 6:5 nach Verlängerung zu erzielen! Dieser Sieg ist auf eine geschlossene Mannschaftsleistung und Charakterstärke zurückzuführen!“
Tore: 1:0 (14:26 / PP1) Schnitz; 1:1 (18:49 / SH) Dair; 1:2 (20:40) Convert; 1:3 (25:27 / SH) Convert; 1:4 (31:25) Dair; 2:4 (44:05 / PP1) Fleischer;
(Foto DEB)
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG arbeitet bereits jetzt an der Kaderplanung für die kommenden Spielzeiten. So hat der achtmalige Deutsche Meister den Vertrag mit Manuel Strodel um zwei weitere Jahre verlängert. Damit setzt die DEG ihren Weg der Förderung deutscher Spieler und auch der Stärkung der eigenen Nachwuchsarbeit konsequent weiter fort.
Der 24-jährige Stürmer kommt – wie viele Spieler der aktuellen Profi-Mannschaft – aus dem eigenen Nachwuchs. Stefan Adam, Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH: „Wir setzen auch weiterhin auf die ‚deutsche Karte‘ und die Stärkung von Spielern, die wir selber ausgebildet haben. Das ist ein wichtiger Baustein unseres Gesamtkonzeptes. Da passt ein Akteur wie Manuel Strodel hervorragend hinein.“ Cheftrainer Christof Kreutzer: „Manuel Strodel hat den Weg vom DNL-Talent zum gestandenen DELSpieler erfolgreich beschritten. Es macht Spaß, diese Entwicklung zu begleiten.
Manuel ist ein Stürmer, auf den wir uns jederzeit verlassen können, er stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft.“ Manuel Strodel: „Die DEG hat mir vor vier Jahren die Chance gegeben, mich in der DEL zu beweisen. Dieses Vertrauen möchte ich auch weiterhin zurückzahlen. Ich freue mich, noch mindestens zwei weitere Jahre Teil der DEG zu bleiben!“
Manuel Strodel kommt aus dem Nachwuchs der Düsseldorfer EG und hat in der Saison 2011/12 seine ersten Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse absolviert. Seitdem wurde er in bislang 197 DEL-Spielen eingesetzt, in denen ihm 23 Tore und 27 Vorlagen gelangen. In der vergangenen Saison 2015/16 kam er auf 21 Punkte (13 Tore, acht Vorlagen). Höhepunkte seiner bisherigen Karriere waren sicherlich die Halbfinal-Teilnahme 2014/15, die Teilnahme am DEL Winter Game und die Spiele in der Champions Hockey League im Sommer 2015.
(Foto Birgit Häfner)
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(Deutschlandcup) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat das Auftaktspiel zum 27. Deutschlandcup 2016 im Curt-Frenzel-Stadion gegen die Slowakei mit 1:3 verloren. Torchancen waren genügend vorhanden und auch die Bemühungen auf Seiten Deutschlands waren zu erkennen, jedoch gab es zum Schluss keinen Grund zum jubeln. Ivo Jaschick von eishockey-online.com hat sich nach dem Spiel mit einigen Akteuren unterhalten.
Maximilian Kastner Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Nationalmannschaftsdebüt – was waren Ihre Eindrücke?
Maxi Kastner: Ich war natürlich ein bisschen nervös, als das Spiel anfing. Ich glaube aber, dass ich eine ganz solide Partie abgeliefert habe – fast wäre mir sogar ein Tor gelungen. Wenn ich auf diesem Weg weitermache, wird das schon. Ich habe mich natürlich auch mega gefreut. Vom Ergebnis her, war es eher nicht so berauschend! Noch ist natürlich nichts verloren! Wenn wir weiter hart arbeiten und unsere Chancen in den näch-sten beiden Spielen halt rein machen, dann können und werden wir diese gewinnen. Wie gesagt, wenn wir weiter hart arbeiten, geht das ein oder andere Ding rein und dann machen wir das.
Konrad Abeltshauser Für Sie war es heute das Debüt in der Nationalmannschaft!
Konrad Abeltshauser: Es war natürlich super! Schon seit Wochen habe ich mich auf diesen Moment gefreut. Dass ich direkt beim ersten des Deutschland-Cups dabei sein konnte, war natürlich super! Wenn das ganze Stadion die Nationalhymne singt, ist das schon Gänsehaut pur. Da habe ich dann erst so richtig realisiert, was da jetzt passiert. Wenn der Puck dann eingeworfen wird, ist alles vergessen und man spielt Eishockey. An das erste Spiel denkt man natürlich gerne zurück, auch wenn es durch das 1:3 einen faden Beigeschmack hat.
Aber so gewinnen wir halt die nächsten Spiele und dann schaut man doch gerne auf den Deutschland Cup 2016 zurück. Es ist immer ein schöner Moment, an den man sich gerne erinnert, wenn man das erste Spiel in der Nationalmannschaft hat. Es ist einfach super, wenn der Kreis der Nationalspieler ein wenig erweitert wird. Man kann ja nie wissen, was passiert! Die deutschen NHL---Spieler können verhindert sein, Verletzungen können eine große Rolle spielen.
Weitere Stimmen zum Spiel:
Justin Krueger: "Wir haben eigentlich ganz gut gespielt nur eben unsere Chancen nicht genutzt. Wenn wir daran arbeiten und vorallem auch etwas aggressiver spielen, dann werden wir auch wieder erfolgreich sein."
Marco Sturm: "Die Slowaken liegen uns als Gegner einfach nicht und das haben sie heute auch wieder bewiesen. Uns hat aber der Siegeswille gefehlt und durch den Rückstand kam dann auch Unsicherheit in unser Spiel. Die Mannschaft und vorallem die jungen neuen Spieler haben ihre Sache ganz gut gemacht, morgen werde ich Greilinger, Raedeke und Holzmann einsetzen."
(Foto Stefan Diepold)
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