DEL - Red Bulls München verlieren torreiches Spitzenspiel - 11 Tore in Nürnberg

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(DEL/München) PM In einem hochklassigem Topspiel musste sich der EHC Red Bull München den Thomas Sabo Ice Tigers in der Verlängerung geschlagen geben. Beim 5:6 (1:1|4:1|0:3|0:1) vor 6.037 Zuschauern reichten die Treffer von Drei-Tore-Mann Derek Joslin, Steve Pinizzotto und Jerome Flaake nicht aus, um den 10. Sieg in Folge einzufahren.

 

 

Beim Duell Zweiter gegen Erster hatten die Ice Tigers zu Beginn die etwas gefährlicheren Abschlüsse, Leo Pföderl erzielte folgerichtig das erste Tor des Tages (4.). Die Landeshauptstädter zeigten sich aber überhaupt nicht geschockt, Jon Matsumoto scheiterte knapp an der Latte (9.). Genauer zielte dann ausgerechnet ein Ex-Nürnberger. Steve Pinizzotto mit dem Pass von hinter dem Tor auf Derek Joslin und der ehemalige Ice Tiger mit einem perfekt getimten One-Timer ins linke Kreuzeck (13.).

 

 

Im zweiten Abschnitt zündeten die Münchner dann ein wahres Offensivfeuerwerk. In der 22. Minute erzielte Derek Joslin in Überzahl sein zweites Tor des Tages – wieder per One-Timer. Steve Pinizzotto legte dann wenig später nach. Seinen Schuss von der rechten Seite konnte Ice-Tigers-Goalie Jochen Reimer nicht mehr abwehren (29.). Und die Münchner blieben eiskalt vor dem Nürnberger Tor. 32. Minute, Steve Pinizzotto mit dem perfekten Querpass auf Derek Joslin und der Verteidiger markierte seinen ersten Hattrick in der DEL. Wenig später dann noch einmal Überzahl für den Tabellenführer. Wieder war es Steve Pinizzotto, der mit seinem dritten Assist das Tor von Jerome Flaake mustergültig vorbereitete. Kurz vor der Pause konnte Marco Pfleger auf 2:5 verkürzen (39.).

 



 

Das Schlussdrittel begannen die Franken mit viel Wut im Bauch und mit Andreas Jenike im Tor anstelle von Jochen Reimer. Durch einen Doppelschlag von Verteidiger Jesse Blacker konnten die Hausherren schnell auf 4:5 verkürzen (42. und 45.). Danach konnten die Münchner die Partie wieder ausgeglichener gestalten, das Tor gelang aber erneut den Ice Tigers. Andrew Kozek erzielte in der 53. Minute den Nürnberger Ausgleich. Die Partie war jetzt komplett offen: Steve Pinizzotto und Yannic Seidenberg scheiterten an Andreas Jenike, der mit zwei überragenden Paraden die erneute Münchner Führung verhinderte (57.).

 

 

Die Entscheidung musste folglich in der Overtime fallen. Und dort schlug Jesse Blacker zum dritten Mal am heutigen Tag für die Ice Tigers zu (62.). Damit kassierten die Red Bulls die erste Niederlage nach neun Siegen in Folge.

 


Derek Joslin: „Im Eishockey passieren manchmal verrückte Sachen. In den ersten beiden Dritteln haben wir unsere Chancen perfekt genutzt, danach hat Nürnberg das dann besser gemacht und so das Spiel gedreht. Wir wollen jetzt eine neue Serie starten.

 


Endergebnis:
Thomas Sabo Ice Tigers gegen EHC Red Bull München 6:5 n.V. (1:1|1:4|3:0|1:0)

 

Tore:
1:0 | 03:39 | Leonhard Pföderl
1:1 | 12:57 | Derek Joslin
1:2 | 21:29 | Derek Joslin
1:3 | 28:25 | Steve Pinizzotto
1:4 | 31:41 | Derek Joslin
1:5 | 36:01 | Jerome Flaake
2:5 | 38:37 | Marco Pfleger
3:5 | 41:05 | Jesse Blacker
4:5 | 44:14 | Jesse Blacker
5:5 | 52:44 | Andrew Kozek
6:5 | 61:23 | Jesse Blacker

 

Zuschauer:
6.037



(Foto Gepa Pictures)


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DEL - Krefeld Pinguine können wieder gewinnen - Heimsieg gegen Schwenningen

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(DEL/Krefeld) (RS) Die Krefeld Pinguine haben ihren zweiten Heimsieg eingefahren! Ein relativ müheloses 3:1 gegen Schwenningen reichte zum Heimdreier. Aber, wiederum zu viele Chancen ausgelassen. Der KEV hat endlich in der Deutschen Eishockeyliga den zweiten Heimsieg erreicht! Eine eher durchschnittliche Leistung reichte zum 3:1 über Schwenningen.

 


Marco Rosa (5.) bei doppelter Überzahl, eröffnete früh das Tore schiessen. Dem wollte Norman Hauner (7.) nicht nachstehen und erhöhte für seine Farben auf 2:0. Für den Rest des Drittels war von Krefelder Seite verwalten angesagt, bei den wenigen brenzligen Situatione war Galbraith im Krefelder Gehäuse jederzeit Herr der Lage.

 

 

Das zweite Drittel lief eigentlich genauso ab, Schwenningen nicht zwingend vor dem Krefelder Tor. Das dritte Heimtor durch einen Shorthander von Kretschmann (29.) entschied die Partie schon zu diesem Zeitpunkt. Mehr ging auf beiden Seiten nicht mehr zusammen. Dass Krefeld im Schlußabschnitt noch den Anschluß durch Schmölz bei Überzahl kassierte, interessierte die 3267 Zuschauer nur noch am Rande.

 




Die Messen waren gelesen, vier Minuten vor dem Ende. Ein Arbeitsieg der Pinguine, den man nicht überbewerten sollte. Daür waren die Wild Wings zu schwach. Am nächsten Freitag gegen Straubing geht es weiter. Mit dem nächsten Dreier?

 

 

Spiel vom 27.11.2016

 

Krefeld Pinguine - Schwenninger Wild Wings 3:1 (2:0|1:0|0:1)

 

Tore:
1:0  5. Rosa (Mancari, Little) PP2
2:0  7. Hauner (Orendorz, Sonnenburg)
3:0 29. Kretschmann (Galbraith) SHG
3:1 56. Schmölz (Kaijomaa, Goc) PP

Zuschauer:
3267

Strafminuten:
Krefeld 8
Schwenningen 8



(Foto Ralf Schmitt)


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DEL - Adler Mannheim sichern sich mit knappem 2:1 über Augsburg in der Verlängerung vorerst Tabellenplatz 2

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(DEL/Mannheim) (SK) Nach dem knappen, aber verdienten 1:0-Auswärtssieg über Wolfsburg vom vergangenen Freitag wollte sich das Team von Sean Simpson die nächsten drei Punkte krallen und so den Vorsprung auf den direkten Tabellennachbarn und Gegner am heutigen Sonntagnachmittag, die Augsburger Panther, weiter ausbauen.

 

Das gelang auch, denn die Hausherren waren über weite Strecken die klar spielbestimmende Mannschaft. Die Panther strahlte einfach zu wenig Torgefahr aus, konnte sich aber dank des einzigen Augsburger Treffers von T.J. Trevelyan (19.) immerhin in die Verlängerung retten. Auf Seiten der Adler hatte zuvor Garrett Festerling (6.) das einzige Tor in der regulären Spielzeit erzielt, ehe Luke Adam das entscheidende 2:1 in der Overtime erzielte.

 

 

Mit viel Tempo starteten die Adler an diesem ersten Advent in die Partie. Keine zwei Minuten waren gespielt, als die Kurpfälzer das erste Mal mit einem mann mehr auf dem Eis randurften und sich üer Luke Adam und Chad Kolarik (3.) sowie David Wolf und Brent Radeke (4.) erste gute Chancen erarbeiteten. Von den Gästen aus Augsburg war über weite Strecken im ersten Drittel nichts zu sehen. Folgerichtig da nur die frühe Führung der Quadratestädter. Sechs Minuten waren gespielt, da nutzte Garrett Festerling das Zuspiel von Denis Reul und Daniel Sparre und brachte die Scheibe im Augsburger Gehäuse unter (6.). Die Unparteiischen bemühten zwar noch den Videobeweis, doch das Tor zählte sehr zur Freude der 9.086 Fans. Und die Fans hatten kurz darauf schon den erneuten Torjubel auf den Lippen. Doch der Schuss von Ronny Arendt auf Andrew Joudrey traf nur das Gestänge des Augsburger Tores (13.). Der Pfostenknaller schien wie ein Weckruf auf die Panther gewirkt zu haben, denn sie kamen nun zunehmend besser ins Spiel.
Eine Minute vor der ersten Pause belohnte sich das Team von Mike Stewart dann mit dem Ausgleich von T.J Trevelyan selbst (19.), so dass es beim Stand von 1:1 in die Kabinen ging.

 

 





Im zweiten Drittel kamen die Gäste zunehmend besser ins Spiel, doch nicht zuletzt dank der zahlreichen Strafen auf beiden Seiten neutralisierten sich beide Teams gegenseitig. Nichtsdestotrotz gaben die Quadratestädter das Heft nie wirklich aus der Hand und konnte selbst in eigener Unterzahl ein ums andere Mal für Torgefahr vor Augsburgs SchlussmannBoutin sorgen. Zwar blieb das Tempo im Schlussabschnitt hoch, doch Tore sollten trotz einiger guter Chancen auf beiden Seiten zunächst keine mehr fallen. Mannheim hatte ein ums andere Mal den nächsten Treffer auf der Kelle, doch weder Marcel Goc in eigener Unterzahl (49.), Chad Kolarik mit Brent Raedeke (52.) oder Garrett Festerling (57.) und Luke Adam (58.) konnten die Scheibe an Jonathan Boutin vorbei im Augsburger Gehäuse unterbringen.

 

 

Die Entscheidung sollte damit erst in der ersten Minute Verlängerung fallen: Nach Zuspiel von Chad Kolarik war es Luke Adam, der am langen Eck gelauert hatte und so seinen Adlern den Zusatzpunkt mit dem 2:1-Endstand sicherte.

 

 

Für die Adler geht es am kommenden Freitag in den hohen Norden zur ersten Stippvisite der laufenden Saison bei Liga-Neuling Bremerhaven, ehe am zweiten Advent der amtierende  Deutsche Meister, der EHC Red Bull München, zu Gast in der heimischen SAP Arena sein wird (4. Dezember 2016, SAP Arena Mannheim).

 


Spiel vom 27. November 2016


Adler Mannheim - Augsburger Panther 2:1 (1:1|0:0|0:0|OT 1:0)

 

Tore:
1:0 | 6.|Garrett Festerling (Daniel Sparre, Denis Reul)
1:1 |19.|T.J. Trevelyan (Gabe Guentzel, Matthew Mackay)
2:1 |61.| Luke Adam (Chad Kolarik)

Zuschauer:
9.086



(Foto Tina Kurz)


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DEL - Mannheimer Adler verpflichten 490-fachen NHL Verteidiger Carlo Colaiacovo

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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben mit Carlo Colaiacovo einen NHL-erfahrenen Verteidiger unter Vertrag genommen. Colaiacovo spielte zuletzt für die Buffalo Sabres und unterzeichnet in Mannheim einen Kontrakt bis zum Ende der Saison 2016/17.

 


Colaiacovo wagt erstmals den Sprung über den großen Teich, blickt aber auf eine ereignisreiche Karriere in der NHL zurück. Für die Sabres, die Philadelphia Flyers, die St. Louis Blues, die Detroit Red Wings und die Toronto Maple Leafs, die sich im NHL Entry Draft 2001 die Rechte an ihm sicherten, absolvierte der Italo-Kanadier insgesamt 490 Partien, in denen er 34 Tore und 127 Vorlagen verbuchte. Erfahrungen sammelte der 33-Jährige auch in der AHL. Im Trikot der St. John’s Maple Leafs, der Toronto Marlies und der Grand Rapids Griffins bestritt der 1,85 Meter große und 92 Kilogramm schwere Linksschütze 139 Spiele. Dabei trug er sich 16 Mal in die Torschützenliste ein und assistierte bei 57 Treffern.

 



 

Adler-Manager Teal Fowler: „Carlo ist ein robuster Verteidiger, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht und unserer Defensive noch mehr Stabilität verleiht. Die Erfahrungen, die er in der NHL gesammelt hat, werden uns weiterhelfen. Er ist ein Charakterspieler und wir sind froh, dass er sich für ein Engagement in Mannheim entschieden hat.“

 

 

Colaiacovo wird im Laufe der nächsten Woche in Mannheim erwartet und mit der Rückennummer 8 auflaufen.



(Foto Adler Mannheim)


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DEL - Torfestival in Ingolstadt. Die Kölner Haie siegen 8:4!

 

(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie schlagen den ERC Ingolstadt auf eigenem Eis mit 8:4. Drei Treffer im Powerplay. Sieben verschiedene Torschützen.

 

Der KEC hat sich zurückgemeldet! Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge, siegten die Haie verdient mit 8:4 in Ingolstadt. "Wir sind nach den letzten Spielen mit einem etwas angeschlagenen Selbstvertrauen ins Spiel gegangen, haben uns dieses aber heute zurückgeholt. Das erste Tor hat uns Sicherheit gegeben. Nach dem Ausgleich sind wir nicht nervös geworden und haben im zweiten Drittel eine starke Leistung gezeigt. Zudem hat unser Powerplay sehr gut funktioniert", analysierte Haie-Headcoach Cory Clouston nach der Partie.







Die Haie konnten in Ingolstadt wieder auf die Verteidiger Christian Ehrhoff und Alexander Sulzer zurückgreifen. Ehrhoff war es dann auch, der den Torreigen in der sechsten Minute eröffnete. In Überzahl nahm er von der blauen Linie Maß und traf vorbei an Panther-Goalie Timo Pielmeier zur Führung – 0:1. Ehrhoffs erstes Tor im Haie-Trikot. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs überstand der KEC zwei Unterzahlsituationen ohne Gegentreffer, musste dann aber in der 18. Minute doch den Ausgleich durch John Laliberte zum 1:1 hinnehmen. So ging es in die erste Pause.

 

Das Mitteldrittel dominierten die Haie dann nach Belieben. Unmittelbar nach dem Wiederbeginn bekam Max Reinhart den Puck von Kai Hospelt aufgelegt, kam mit Geschwindigkeit über die rechte Seite und netzte sehenswert zum 1:2 in den Winkel. Drei Minuten später legte Travis Turnbull in Überzahl nach. Im Slot fälschte er die Scheibe ab – 1:3 (24.). Erneut im Powerplay erzielte Kai Hospelt dann seinen ersten Treffer des Spiels auf Zuspiel von Corey Potter und Max Reinhart zum 1:4 (29.), um zwei Minuten später das 1:5 aus zentraler Position hinterher zu schieben (31.). Zu viel für Keeper Pielmeier, der sich im Anschluss selber auswechselte. Backup Marco Eisenhut hielt den Panther-Kasten zunächst sauber.

 

Doch im Schlussabschnitt musste auch der Ersatzmann hinter sich greifen: Wiederrum wenige Sekunden nach Beginn traf Patrick Hager aus ganz spitzem Winkel zum 1:6 (41.). Den Treffer zum 2:6 durch Laliberte mussten die in Unterzahl hinnehmen (45.). Dann war wieder der KEC dran: Dane Byers mit einem platzierten Schlagschuss (49.) und Nico Krämmer mit einem einem Alleingang (51.) schraubten das Ergebnis auf 2:8 für die Haie. Die Treffer von Brandon Buck zum 3:8 (55.) und Petr Pohl zum 4:8 (58.) waren nur noch Ergebniskosmetik.

 

Weiter geht es für die Haie in der DEL am Sonntag mit der Partie bei den Iserlohn Roosters. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.

Das nächste Heimspiel steigt für die Kölner Haie am Sonntag, 04.12.2016, gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg (14:00 Uhr).





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DEL - Berliner Eisbären: 5:0 Heimsieg bei „Baxis“ 700. Spiel

 

(DEL/Berlin) PM Mit 5:0 besiegen die Eisbären Berlin vor 12.926 Zuschauern die Düsseldorfer EG.

Vor dem Spiel wurde ein ganz besonderer Spieler geehrt. Der Verteidiger Jens Baxmann zog sich zum 700. Mal in seiner Karriere das Trikot der Eisbären über. Dieses Jubiläum wollte natürlich bitte gefeiert werden - und zwar mit einem Sieg. Die Heimmannschaft begann schon sehr früh mit den Feierlichkeiten.

 

Nach nur 49 gespielten Sekunden jubelten die 12.926 Zuschauer zum ersten Mal am heutigen Freitag Abend. Darin Olver schnappte sich die Scheibe am linken Bullypunkt und zog Richtung Tor. Er tanzte durch die Defensive der Gäste sowie am Schlussmann Mathias Niederberger herum und schob das Spielgerät über die Torlinie. Es war sein 151. Tor in seinem 445. Spiel (00:49). Mit der Führung im Rücken ließen es die Berliner etwas gemächlicher angehen. Da aber auch die Düsseldorfer sich nicht besonders bemühten am Spielstand etwas zu ändern, trottete die Partie so dahin.

 

Irgendwann im Mittelabschnitt wurde es den Eisbären dann wohl doch etwas zu heikel, sich nur auf ihre 1-Tore-Führung zu verlassen und spielten konzentrierter nach vorne. Gesagt – getan. Julian Talbot fand seinen Landsmann Spencer Machacek direkt am Torkreis. Der Kanadier ließ sich nicht lange bitten. Ganz frech drehte er sich um die eigene Achse und spitzelte den Puck Niederberger unter seine Schoner hindurch (33:28). Mit einer 2:0-Führung der Berliner ging es ins dritte Drittel.

 

Wieder zurück auf dem Eis war die Heimmannschaft immer noch hungrig. Dazu kam, dass die Gäste aus der Reinstadt sie gewähren ließen. Daniel Fischbuch, dessen Profi-Eishockeykarriere in Düsseldorf begann, spurtete den linken Flügel hinunter. Der Heilbronner legte quer auf seinen Sturmpartner Nick Petersen. Durch einen „tip-in“ (Kelle in den Pass reinhalten) überwand er den Gäste-Torhüter (44:26). Das Spiel war aber lange noch nicht rum. Kyle Wilson hatte sich goldrichtig im oberen Bereich des Slots positioniert und hämmerte Barry Tallacksons Pass in den linken Winkel (55:55). Man konnte fast schon Mitleid mit dem bedrückten Niederberger haben. Kurz vor Schluss ließ er Tallacksons Schuss abprallen und hatte anscheinend nicht mehr mit Sven Ziegler gerechnet. 6 Sekunden vor der Schlusssirene pfefferte der Franke den Puck ins Netz (59:54). Mit fünf zu null Toren ließ sich ein strahlender Jens Baxmann zum Abschluss seines 700. Spiels von den Fans und der Mannschaft feiern.

 

 

 





Nun folgen zwei weitere Heimspiele in der Mercedes-Benz-Arena gegen Mannschaften aus Bayern. Am Sonntag, dem 25.11. ab 14:00 Uhr, spielen die Eisbären gegen den ERC Ingolstadt. Nur drei Tage später, am Mittwoch den 30.11., werden sich die Berliner gegen die Straubing Tigers ab 19:30 Uhr behaupten müssen. Kommt vorbei und genießt die Show! Karten gibt es dort, wo es Karten gibt ;)

Jens Baxmann nach dem Spiel: "Ich freue mich auf jeden Fall über den Sieg. Wir haben einen super Start gehabt mit dem frühen Tor. Dann haben wir ein bisschen gewackelt. Es war zwischendurch auch ein bisschen chaotisch in der eigenen Zone. Ich denke im dritten Drittel haben wir ganz gut gespielt, gerade defensiv, und haben vorne auch die Tore gemacht."

 

Tore

1:0 Olver, Darin (Busch, Florian, DuPont, Micki) , EQ, 00:49
2:0 Machacek, Spencer (MacQueen, Jamie, Talbot, Julian) , EQ, 33:28
3:0 Petersen, Nick (Fischbuch, Daniel, Talbot, Julian) , EQ, 44:16
4:0 Wilson, Kyle (Tallackson, Barry, Rankel, André) , EQ, 55:55
5:0 Ziegler, Sven (Tallackson, Barry) , EQ, 59:54

 

Strafminuten

Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2)
Düsseldorfer EG: 6 (0, 2, 4)

 

Schiedsrichter:

Schimm, Hoppe

 

Linienrichter:

Westhaus, Salewski

 

Zuschauer:

12926





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DEL - Augsburger Panther siegen weiter und bangen

 

(DEL/Augsburg) PM Die Siegesserie der Augsburger Panther geht weiter. Gegen die Iserlohn Roosters gewann der AEV mit 5:4, feierte damit den fünften Sieg in Serie und verließ in sieben der letzten acht Partien das Eis als Sieger. Den Erfolg gegen Iserlohn mussten die Panther aber womöglich teuer bezahlen, denn mit Evan Trupp, Arvids Rekis und Adrian Grygiel mussten gleich drei Akteure verletzt vom Eis. Die Treffer für den AEV erzielten Drew LeBlanc (6.), Jaroslav Hafenrichter (13.), Ben Hanowski (14., 18.) und T.J. Trevelyan (25.). Für Iserlohn waren Hannu Pikkarainen (2., 38.), Jason Jaspers (16.) und Greg Rallo (56.) erfolgreich.

 

 

Boutin wieder im Kader - Valentine und Davies fehlen

 

Personell musste Mike Stewart weiter auf Michael Davies und Scott Valentine verzichten, konnte aber wieder auf Jonathan Boutin zurückgreifen. Dieser nahm zunächst auf der Bank Platz, denn im Tor begann der zuletzt starke Rückhalt Ben Meisner.

 

Und dieser musste ich früh geschlagen geben. Hannu Pikkarainen zog von der blauen Linie ab und der Puck ging an Freund und Feind vorbei ins Augsburger Tor (2.). Evan Trupp hat den Rückstand nicht mehr auf dem Eis miterlebt - der Stürmer musste bereits nach wenigen Sekunden verletzt in die Kabine.

Doch auch ohne Trupp hatte der AEV eine Antwort parat. Drew LeBlanc schloss eine starke Einzelaktion sehenswert aus kurzer Distanz direkt unter die Latte zum 1:1 ab (6.). Der Ausgleich war verdient, da die Panther mehr ins Spiel investierten und auch Chancen hatten, aber auch die Roosters spielten gut mit und hätten durch Louie Caporusso auch erneut in Führung gehen können (10.).

 

Doppelschlag des AEV

 

Meisner blieb im Duell mit dem Ex-Augsburger aber Sieger, konnte sich kurz danach aber bei der Latte bedanken, dass es beim Remis blieb, als Johann Larsson abzog (11.).Der Treffer fiel dann aber auf der anderen Seite: Nachdem Gabe Guentzel eine Zwei-auf-Eins-Situation der Gäste stark klärte, setzten die Panther ihrerseits zum Konter an.

 

 





Stieler bediente den mitgelaufenen Hafenrichter und dieser traf humorlos zum 2:1 (13.). Und 41 Sekunden später konnten die Augsburger Fans erneut jubeln. Matt MacKay behauptete an der Bande stark die Scheibe, legte auf Hanowski quer und dieser versenkte eiskalt (14.).

 

Die Roosters nahmen ihre Auszeit und wechselten auch den Torhüter - für Mathias Lange kam Chet Pickard ins Spiel - aber der Doppelschlag verfehlte seine Wirkung nicht. Die ohnehin schon selbstbewussten Gastgeber bestimmten das Spiel, verpassten es aber nachzulegen.

Effizienter präsentierten sich die Roosters, die fast aus dem Nichts zum Anschlusstreffer kamen. Troy Milam zog ab, Meisner rutschte der Puck im Zeitlupentempo durch die Beine und Jaspers spitzelte den Puck über die Linie (16.).

 

Rekis und Grygiel verletzt vom Eis

 

Der AEV ließ sich von diesem Rückschlag aber nicht beirren und stellte im ersten Überzahlspiel den alten Abstand wieder her. Nachdem Pickard zuvor schon mehrfach herausragend parieren konnte, war er gegen Hanowski chancenlos, als dieser sich schnell um die eigene Achse drehte und das 4:2 erzielte (18.).

Unschön wurde es dann zehn Sekunden vor Drittelende, als Arvids Rekis nach einem üblen Bandencheck von Blair Jones verletzt liegen blieb und nicht mehr weiterspielen konnte. Jones wurde folgerichtig mit einer Spieldauer belegt und so durfte der AEV das Mitteldrittel im Powerplay beginnen.

Und als auch Larsson auf die Strafbank musste, schlugen die Panther bei doppelter Überzahl zu. Die Scheibe lief flüssig durch die eigenen Reihen und am Ende staubte Trevelyan nach einem Abpraller von Lange - der wieder für den kranken Pickard zwischen die Pfosten rückte - zum 5:2 ab (25.).

Zuvor hatten die Panther allerdings den dritten Verletzten zu beklagen, als Adrian Grygiel ohne gegnerische Einwirkung liegen blieb und mit der Trage vom Eis gebrachte werden musste (22.).

 

Roosters verkürzen

 

Die Panther kontrollierten anschließend die Partie und zogen sich etwas weiter zurück. Iserlohn erarbeitete sich mehr Spielanteile, aber die Defensive der Fuggerstädter stand gut und ließ kaum Chancen zu.

Ein Tor fiel dennoch, als Pikkarainen abzog, Meisner an der Schulter traf und der Puck von dort in hohem Bogen über den Goalie ins Tor fiel (38.).

Mit diesem Spielstand ging es auch in den dritten Spielabschnitt, wo die Hausherren auf den sechsten Treffer drängten, aber der durchgebrochene Trevelyan schoss knapp neben das Tor (43.) und auch LeBlanc gelang das 6:3 nicht (48.).

 

Spannung bis zum Schluss

 

So blieb es bis zum Schluss spannend - erst recht, nachdem Rallo per Abstauber vier Minuten vor dem Ende auf 5:4 stellte (56.). Doch obwohl Iserlohn in den letzten Minuten unglaublichen Druck ausübte und auch zu Chancen kam, ließen Meisner und seine Vorderleute den Ausgleich nicht mehr zu.

 

Für die Panther geht es nun am Sonntag um 16:30 Uhr mit einem Spitzenspiel bei den Adler Mannheim weiter. Am kommenden Freitag geben die Eisbären Berlin ihre Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion ab.





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DEL - Siegesserie der Red Bulls München geht weiter - 5:1 Sieg über Straubing

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat sich auch von den Straubing Tigers nicht stoppen lassen. Das Jackson-Team feierte im Derby gegen die Niederbayern einen hochverdienten 5:1-Erfolg (2:0|3:1|0:0). Vor 4.710 Zuschauern sicherten Deron Quint, Mads Christensen, Brooks Macek und Doppelpacker Dominik Kahun mit ihren Treffern den neunten DEL-Sieg in Serie.

 

 

Vor dem Spiel wurde Stadionsprecher Stefan Schneider, die Stimme des Münchner Eishockeys, für seinen 750. Einsatz geehrt. Danach entwickelte sich ein intensives Derby, in dem beide Teams unterschiedliche Ansätze wählten: Der EHC Red Bull München versuchte sich zum Torerfolg zu kombinieren, die Straubing Tigers setzten auf schnelle Abschlüsse. In der achten Minute brachte Deron Quint die Hausherren mit einem Handgelenkschuss in den Winkel in Front.




In der Folge drängte München auf den zweiten Treffer. Der fiel in der 14. Minute in einer 4-gegen-4-Situation: Frank Mauer und Dominik Kahun kreisten so lange durch die Tigers-Zone, bis sich die Chance zum Anschluss bot. Kahun zog ab und traf knapp unter die Latte zum 2:0.

 

 

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Red Bulls das dominierende Team. Im Powerplay erhöhte Mads Christensen per Nachschuss auf 3:0 (23.). Nur zwei Minuten später stellte Brooks Macek auf 4:0, indem er Straubings Torhüter Matt Climie bei einem Schuss von hinter der Torlinie als Bande benutzte. Climie räumte danach das Tor für Dimitri Pätzold, der sich in der 34. Minute mit einer Glanzparade gegen Jerome Flaake glänzend einführte. Kurz darauf erzielte Mike Hedden per Nachschuss den Anschlusstreffer (34.). München ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und stellte wenig später durch Dominik Kahuns zweiten Treffer den Vier-Tore-Abstand wieder her (36.).

 

 

In den letzten 20 Minuten verteidigten die Roten Bullen ihren Vorsprung offensiv. Straubing kam nicht mehr gefährlich vor das Tor von Danny aus den Birken, auf der Gegenseite hätten die Münchner ihren Vorsprung ausbauen können, wenn sie in ihren Aktionen konsequenter im Abschluss gewesen wären. So blieb es beim 5:1-Erfolg, Münchens neuntem DEL-Sieg in Folge.

 

 

Steve Pinizzotto: „Wir haben heute eine starke Mannschaftsleistung gebracht und sehr gut gespielt. Dominik Kahun hat seine Klasse wieder gezeigt, er hat großes Selbstvertrauen mit der Scheibe. Am Sonntag in Nürnberg wollen wir unseren Lauf weiter fortsetzen, wir erwarten ein intensives Spiel.

 


Endergebnis:


EHC Red Bull München gegen Straubing Tigers 5:1 (2:0|3:1|0:0)

 

 

Tore:
1:0 | 07:54 | Deron Quint
2:0 | 13:28 | Dominik Kahun
3:0 | 22:57 | Mads Christensen
4:0 | 24:39 | Brooks Macek
4:1 | 33:59 | Mike Hedden
5:1 | 35:27 | Dominik Kahun

Zuschauer:
4.710


(Foto Heike Feiner)


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DEL - Keine Änderung der Ausländer-Regelung

del telekom eishockey 2016

 

(DEL) PM Die aktuell in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bestehende Ausländer-Regelung bleibt unangetastet. Ein Antrag, das Kontingent der pro Spiel einsetzbaren ausländischen Spieler ab der Saison 2017/18 auf elf zu erhöhen, wurde von den 14 DEL-Clubs mehrheitlich abgelehnt.

 


Keine Änderung der Ausländer-Regelung     


Derzeit dürfen die DEL-Clubs elf ausländische Profis im Laufe einer Saison lizenzieren, davon können jedoch maximal neun in einer Partie eingesetzt werden.

 

 



 


Deutsche Eishockey Liga (DEL)

del logo kompaktDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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 (Foto DEL)

DEL - Die Krefelder Pinguine können Zuhause nicht gewinnen

krefeld bremerhaven 25112016

(DEL/Krefeld) (RS) Die Mannen von Coach Fritzmeier scheinen ein Fall für die Coach. Auswärts Hui, daheim Pfui! 1:3 Niederlage gegen Neuling Bremerhaven.

 

Auch im elften Heimspiel konnten die Pinguine aus der Seidenstadt nicht den ersehnten Dreier einfahren. Ein weitaus effektiverer Gegner, Bremerhaven, nahm das maximale Punktepaket mit in den Norden. Dabei begann der KEV recht ordentlich und mit Zug zum vom Ex- Krefelder Kuhn gehütete Heiligtum der Penguins aus Bremerhaven. Das die Gastgeber zu diesem Zpunkteit ihre Chancen nicht nutzten lag auch an Jerry Kuhn.

 


So kam es wie es immer kommt, die Gäste gingen mit dem ersten Schuss auf das heimische Gehäuse in Führung.Bordson traf (13.) Diese Gäste Führung egalisierte Schymainski (19.). Bereits im Gegenzug erzielte Combs (20.) die erneute Gästeführung. Wiederum Combs (24.) baute diese Führung auf 3:1 aus und Krfeld erholte sich davon nicht mehr.





War das Spiel der Hausherren schon nicht von Zweikämpfen geprägt, so wurde das Spiel immer körperloser und langsamer, ja Schlafwagen ähnlich.
Selbst ein Penalty, den Pietta vergab und eine fünf Minütige Überzahl, nach dem Lampl eine Spieldauerstrafe verbüßte, brachte den Schwarz- gelben keine Vorteile. Im gegenteil, Bremerhaven war bei den wenigen Vorstößen gefährlich als Krefeld. Die Gäste brachten schließlich den Vorsprung eigentlich verdient über die Ziellinie, die Schlusssirene!

 


Der KEV steht Zuhause selber im Weg. Dieser Komplex muss weg. Da ist Trainer Fritzmeier mehr als gefordert.

 


Spiel vom 25.11.2016

 

Krefeld Pinguine - Fishtown Penguins Bremerhaven 1:3 (1:2|0:1|0:0)

 

 

Tore:

0:1 13. Bordson (Bergmann, Lampl)
1:1 19. Schymainski (Vasiljevs, Collins) PP
1:2 20. Combs (Bordson, Owens)
1:3 24. Combs (Welsh, Bergman)

Zuschauer:
4.717

Strafen:
Krefeld 8
Bremerhaven 13 + Spieldauer (Lampl)



(Foto Ralf Schmitt)


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DEL - Grizzlys Wolfsburg, die deutlich bessere Mannschaft verliert

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(DEL/Wolfsburg) (M+JM) Die Grizzlys mussten gewarnt sein: Angstgegner Mannheim kam in die VW-Stadt. Es hieß 60 Minuten Eishockey zu spielen, zu kämpfen und nicht nachzulassen. Wurde doch so manches Spiel bei einem schon sicher geglaubten Sieg noch von den Adlern gedreht.

 


Es begann ein schnelles Eishockeyspiel ohne großartiges Abtasten. In der 3. Spielminute gab es die erste Möglichkeit für die Wolfsburger nach Puckverlust von Marcel Goc. Sebastian Furchner eroberte die Scheibe und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Im folgenden Powerplay gab es einige gute Möglichkeiten für die Grizzlys, allerdings zeigten die Adler auch sehr gutes Unterzahlspiel. Es blieb ein schnelles Spiel mit Vorteilen für die Hausherren, die immer wieder mit Druck ins Mannheimer Drittel fuhren. Die Wolfsburger waren optisch sehr viel besser als am Mittwoch zuvor, spielten aber gegen einen ungleich besseren Gegner. Ca. 5 Minuten vor Ende des ersten Drittels hatten die Zuschauer schon einen Treffer für Wolfsburg gesehen. Das Spiel lief weiter und die Schiedsrichter verzichteten auf einen Videobeweis. Die Führung für Wolfsburg lag in der Luft. Oft fehlten nur Millimeter. Dennoch ging das Spiel ohne Tore in die erste Pause.

 

 

 

 






Nahtlos ging es im 2. Drittel weiter. Die Adler wirkten jetzt konzentrierter und zielstrebiger als noch im ersten Drittel. Es gab mehr Raum für beide Mannschaften. Ein Powerplay in der 25. Minute konnten die Grizzlys nicht nutzen. Mannheim zeigte erneut ein gutes Unterzahl und spielte immer wieder die Scheibe aus dem eigenen Drittel. Tyler Haskins versuchte es mit einem Schlagschuss von der Blauen, Endras hatte aber viel Sicht und parierte sicher. Wolfsburg war jetzt die klar bessere Mannschaft, doch das Tor fiel in der 31. Minute für Mannheim. Richmond traf auf Zuspiel von Arendt aus dem Nichts. Die Adler setzten nach und die Grizzlys wehrten sich verbissen. Wolfsburg setzte sich mehrfach im Drittel der Mannheimer fest, trafen trotz vieler Chancen nicht ins Tor. Aufgrund mangelnder Chancenverwertung der Grizzlys ging es mit einem aus ihrer Sicht unglücklichen 0:1 in die Pause.


Das letzte Drittel in Kurzform: Wolfsburg drückte, erarbeitete eine Chance nach der anderen. Aber das Tor wollte nicht fallen. Klarste Chancen wurden nicht genutzt. Mannheim verlegte sich auf Konter, die aber nicht gefährlich für die Grizzlys wurden. Die Adler verwalteten das Ergebnis mit viel Glück. So blieb es beim Auswärtssieg der Adler Mannheim.



Fazit:

Die Grizzlys Wolfsburg fanden zu alter Stärke zurück und zeigten ihre gewohnten Qualitäten wie schnelles Kombinationsspiel und Einsatzbereitschaft. Aufgrund ihrer klaren Überlegenheit hätten sie heute zumindest 1 Punkt verdient. So verloren sie gegen die Adler knapp mit 0:1.

 

 

Endergebnis:

 

Grizzlys Wolfsburg gegen Adler Mannheim 0:1 (0:0|0:1|0:0)

 

 

Tore:

 

0:1 | 30:03 | Daniel Richmond (Arendt)

 

Zuschauer:
3.119


Aufstellung Wolfsburg:

 

#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #9 Likens, #18 Dixon, #12 Wurm, #20 Seifert, #10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun,#26 Mulock, #28 Bina, #43 Weiss, #49 Voakes, #60 Riefers, #95 Pfohl

 


000000000000000000000000129Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Schwenninger Wild Wings beenden Negativserie gegen die Ice Tigers aus Nürnberg

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(DEL/Schwenningen) (BM) Für Schwenningen kam mit Nürnberg ein denkbar unangenehmer Gegner um die Negativserie zu beenden. Nürnberg kam mit 8 Siegen in Folge zum Schlusslicht an den Neckarursprung. In einer hart umkämpften Partie schafften die Ice Tigers zunächst die Führung. Schwenningen kämpfte aber unermüdlich und kam durch ein glückliches Tor kurz vor dem Ende zum Ausgleich. In der Verlängerung sicherte Stefano Giliati den Zusatzpunkt und beendete die Niederlagenserie der Neckarstädter.

 

 

Schwenningen wollte nach der Ankündigung von Trainer Pat Cortina defensiv agieren. Trotz allem spielten die Hausherren von Anfang an munter mit. In der 3. Spielminute verpasste Andreé Hult knapp nach Vorlage von Marcel Kurth. Jubelnd durften aber erst einmal die wenig mitgereisten Nürnberger. Andrew Kozek kam im Slot frei zum Schuss und nutzte die Chance direkt.

 

Schwenningen tat weiter mehr für das Spiel und setzte sich vermehrt im Drittel der Gäste fest. Zwingende Torchancen sollten dabei aber nicht herausspringen. In Überzahl war es erneut Andreé Hult der an Jochen Reimer im Tor der Ice Tigers scheiterte.

 

Im zweiten Abschnitt konnte sich kein schönes Eishockeyspiel entwickeln. Beide Teams beschränkten sich auf das frühe Stören des Gegners. Zwingende Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Kalle Kaijomaa hatte in der 26. Minute die Chance zum Ausgleich als er frei zum Schuss kam. Bei der Direktabnahme brach allerdings sein Schläger, wodurch Reimer keine Probleme hatte die Scheibe abzuwehren.

 

Nürnberg investierte nun mehr in das Spiel und kam durch Segal (32.) zu einer weiteren Möglichkeit. Nur eine Minute später jubelten die Gäste. Nachdem die Schiedsrichter den Videobeweis bemüht hatten entschieden diese allerdings korrekterweise auf Schlittschuhtor. Fünf Minuten vor Drittelende brennte es erneut lichterloh vor dem Schwenninger Gehäuse. Pföderl verpasste aber frei im Torraum. Schwenningen kämpfte angepeitscht vom Publikum aufopferungsvoll weiter und kam durch Danner beinahe zum Ausgleich.

 

 





Für Schwenningen startete der letzte Abschnitt mit optimalen Bedingungen. In Überzahl brachten die Hausherren aber einmal mehr wenig zu Stande. Nürnberg verteidigte weiter clever. In der 46. Spielminute kam es für Schwenningen knüppeldick. Zuerst wanderte Giliati fragwürdig auf die Strafbank, direkt danach Benedikt Brückner. Nürnberg schaffte es aber nicht, das vorentscheidende Tor zu erzielen. Im Gegenzug verpasste Kalle Kaijomaa.  

 

Die Franken verteidigten hart und drängten Schwenningen konsequent nach außen. Knapp acht Minuten vor dem Ende brachte Will Acton seine Mannschaft endlich zum Jubeln. Nach einem hohen Pass von Uli Maurer legte er sich die Scheibe aus der Luft selbst vor und brachte diese über die Linie. Die Wild Wings versuchten das Momentum zu nutzen El-Sayed und Giliati verpassten 5 Minuten vor dem Ende nur knapp die Führung. 3 Minuten vor dem Ende nahm Steven Reinprecht seinen Stock zu weit nach oben und traf Will Acton im Gesicht. Nach langen Diskussionen gaben die Schiedsrichter aber keine Strafe.  Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte Leo Pföderl noch einmal die Chance zum Siegtreffer, das Spiel sollte aber nicht entschieden werden.

 

In der Verlängerung verpasste Andreé Hult nach 30 Sekunden komplett frei vor Reimer die Entscheidung. Pföderl scheiterte an Strahlmeier im Gegenzug vergaben Samson und Hult. Beide Teams suchten die Entscheidung, der Lucky Punch sollte aber Schwenningen gelingen. Stefano Giliati drückte im Nachfassen nach Querpass von Will Acton die Scheibe über die Linie.

 

 

Spiel vom: 25.11.2016

 

Schwenninger Wild Wings - Thomas Sabo Ice Tigers

 

Tore:

0:1 |6.|Kozek (Dupuis / Segal)

1:1 |53.|Acton (Maurer / Samson)

2:1 |65.|Giliati (Acton / Kaijomaa)

 

Zuschauer: 3166




 

Bericht: Benjamin Maser

Foto: Jens Hagen


schwenningen Mehr Informationen über die Schwenninger Wild Wings erhalten Sie hier...

 

 

 

U20-Nationalmannschaft: Künast benennt erweiterten WM-Kader

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(DEB) /PM) 26 Spieler für WM-Vorbereitung nominiert / Tests gegen Norwegen und Frankreich. Das Grundgerüst steht: Bundesnachwuchstrainer Christian Künast nominiert 26 Spieler für die WM-Vorbereitungsphase vom 01.-07.12. in Langenhagen. Die drei Torhüter, acht Verteidiger und 15 Stürmer testen in zwei Vorbereitungsspielen gegen Norwegen (06.12. / 18.00 Uhr) und Frankreich (07.12. / 16.00 Uhr).


 
Für die anstehende 2017 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I in Bremerhaven muss der Kader noch auf 20 Spieler und zwei Torhüter gekürzt werden. Die Mannschaft um Bundesnachwuchstrainer Künast kämpft in der Seestadt mit Kasachstan (11.12. / 16.30 Uhr), Österreich (12.12. / 20.00 Uhr), Weißrussland (14.12. / 20.00 Uhr), Norwegen (15.12. / 20.00 Uhr) und Frankreich (17.12. / 20.00 Uhr) um den Aufstieg in die Top-Division.


 
Künast: „Insgesamt haben die Jungs in den Turnieren und auch bei der U20 Future Challenge gegen die DEL2-Teams wirklich gute Leistungen abrufen können. Doch wir wissen auch, dass es erst ab dem 11.Dezember zählt. Daher werden wir uns in Langenhagen noch mal gemeinsam auf die anstehenden Aufgaben einstimmen und an den Kleinigkeiten in unserem Spielplan arbeiten. Nach den beiden Vorbereitungsspielen werden wir den endgültigen WM-Kader bekannt geben."

 

 

 





WM U20 - Kader Deutschland

 

 

No Pos Name Vorname geb. am cm kg L/R Home Team
1 GK Pantkowski Mirko 26.05.98 182 75 L Adler Mannheim /Kassel Huskies
20 GK Brenner Cody 19.01.97 181 72 L EV Regensburg
25 GK Böhm Michael 29.01.97 182 79 L EC Bad Tölz
2 D Kälble Lukas 13.10.97 187 86 L Fargo Force
3 D Granz Oliver 18.09.97 176 80 L ESC Wohnbau Moskitos Essen
4 D Mannes Niklas 02.07.98 180 76 L Düsseldorfer EG/EC Bad Nauheim
5 D Fohrler Tobias 06.09.97 195 102 R EV Zug
6 D Halbauer Philipp 27.02.97 179 81 R Eispiraten Crimmitschau
7 D Gläßl Maximilian 13.03.97 189 90 L Straubing Tigers / Löwen Frankfurt
9 D Gawanke Leon 31.05.99 186 82 R Cape Breton Screaming Eagles
10 D Schütz Simon 09.11.97 178 87 L ERC Ingolstadt / ESV Kaufbeuren
8 F Soramies Samuel 30.06.98 182 82 L Jungadler Mannheim
11 F Mayenschein Jakob 01.04.97 181 78 L EC Red Bull Salzburg
12 F Kornelli Julian 05.08.97 185 82 L EC Bad Tölz
13 F Dumont Lucas 08.06.97 187 74 R Kölner EC „Die Haie“ /Eislöwen Dresden
14 F Jahnke Charlie 14.02.98 177 79 L Eisbären Juniors Berlin
15 F Drews Yannick 30.07.97 180 82 L EV Regensburg
16 F Körner Christoph 09.07.97 188 84 L Fischtown Pinguins
17 F Napravnik Julian 06.05.97 180 74 L Des Moines Buccaneers
18 F Kopp Valentin 19.08.97 183 83 R EV Landshut
19 F Daubner Maximilian 20.09.97 179 77 L EC Red Bull Salzburg
21 F Eder Tobias 04.03.98 183 81 R EC Red Bull Salzburg
22 F Kislinger Maximilian 11.02.98 189 91 L North Bay Battalion
23 F Postel Niklas 19.03.98 180 76 L EC Red Bull Salzburg
24 F Spitzner Lois 13.06.97 185 80 L Füchse Duisburg
26 F Busch Valentin 08.01.98 183 80 L EHC Bayreuth



(Foto Natascha Eymold)


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DEL - Nächster Derbysieg! Augsburger Panther mit Auswärtssieg in Ingolstadt

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther eilen in der DEL weiter von Sieg zu Sieg. Der verdiente 4:2-Erfolg beim ERC Ingolstadt war bereits der fünfte Auswärtssieg in Folge. Insgesamt entschied der AEV sechs der letzten sieben Partien für sich und zog in der Tabelle an Ingolstadt vorbei und belegt derzeit den sechsten Platz. Die Treffer für die Panther erzielten Thomas Holzmann (1.), Mark Cundari (23.), Trevor Parkes (46.) und David Stieler (48.).

 

 

Für Ingolstadt waren Dustin Friesen (5.) und Danny Irmen (60.) erfolgreich Valentine und Davies fehlen Auch ohne den verletzten Scott Valentine und den kranken Michael Davies erwischte der AEV dabei einen absoluten Traumstart. Gerade einmal 50 Sekunden waren gespielt, als Holzmann einen Schuss von Parkes stark abfälschte und die Gästeführung besorgte (1.).

 

 

Die Antwort des ERC ließ allerdings nicht lange auf sich warten. In der fünften Spielminute konnte Ben Meisner, der weiter für Jonathan Boutin das Gehäuse der Panther hütete, einen Schuss von Darryl Boyce nicht festhalten und Friesen staubte zum 1:1 ab (5.).

 

 

Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs hatten beide Teams gute Chancen auf weitere Treffer, aber Thomas Greilinger vergab die beste Ingolstädter Chance, als er nur die Latte traf (13.) und auf der Gegenseite setzte David Stieler den Puck an den Pfosten (16.).

 

 





AEV dominiert zweites Drittel

 

Somit ging es mit einem leistungsgerechten Remis ins zweite Drittel, wo der AEV wieder den besseren Start erwischte und eine doppelte Überzahl zum zweiten Treffer nutzte. Die Scheibe lief flüssig durch die eigenen Reihen und am Ende staubte Cundari zum 1:2 ab (23.). Und die Panther blieben dran und waren das tonangebende Team. Immer wieder attackierten die Gäste früh und ließen Ingolstadt nie zur Entfaltung kommen. Doch obwohl die Panther nach 40 Minuten doppelt so viele Schüsse abfeuerten wie der ERC wollte ein weiterer Treffer im zweiten Durchgang nicht fallen. An Chancen mangelte es dabei nicht. Adrian Grygiel (27., 29.), Matt MacKay, der für Davies im Kader stand (30.) oder auch Ben Hanowski (33., 34.) nutzten diese aber nicht.

 

 

Doppelschlag sorgt für Entscheidung

 

Im Schlussdrittel klappte es dann besser. Nachdem die Panther eine kurze Drangphase des ERC schadlos überstanden, zog man erneut in Überzahl auf 3:1 davon. Nach einer tollen Kombination stand Parkes im Slot völlig frei und schoss eiskalt ein (46.). Doch damit nicht genug, denn nach einem langen Pass von Jaroslav Hafenrichter fuhr Stieler alleine auf Timo Pielmeier im Tor der Hausherren zu und ließ diesem keine Chance (48.).

 

 

Von diesem Doppelschlag erholten sich die Ingolstädter nicht mehr. Die Panther standen extrem sicher in der Defensive, ließ selbst in Unterzahl kaum Chancen zu und brachten den völlig verdienten Auswärtsdreier über die Zeit. Der Treffer von Irmen 23 Sekunden vor dem Ende war nur Ergebniskosmetik aus Sicht der Gastgeber. Der AEV kann nun am Freitag zu Hause gegen die Iserlohn Roosters die Siegesserie weiter ausbauen, ehe es am Sonntag zu den Adler Mannheim geht.



(Foto Birgit Eiblmaier/Archiv)


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DEL - Red Bulls München stellen mit 8. Sieg in Folge neuen Clubrekord auf

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat in Bremerhaven seinen achten Sieg in Folge eingefahren und damit einen neuen Klubrekord aufgestellt. Der bisherige Bestwert aus der Saison 2014/15 lag bei sieben Erfolgen in Serie. Vor 4.010 Zuschauern siegte das Jackson-Team durch die Tore von Deron Quint, Yannic Seidenberg und Jason Jaffray verdient mit 3:1 (2:0|1:1|0:0).

 

 


Schon nach 58 Sekunden konnte sich der EHC Red Bull München über das 1:0 in Bremerhaven freuen. Mads Christensen hatte von der blauen Linie abgezogen, Deron Quint im Slot unhaltbar abgefälscht. Die Gäste agierten weiter extrem clever. Bullygewinn vor dem Bremerhavener Tor, trockener Abschluss von Yannic Seidenberg. Nach nicht einmal sieben Minuten stand es 2:0 für den Tabellenführer. Auf der anderen Seite dauerte es bis zur achten Spielminute, ehe sich David Leggio das erste Mal auszeichnen konnte. Die Isarstädter versuchten immer wieder mit schnellen Angriffen die Hausherren zu überspielen. Einen tollen Querpass verwertete Christensen fast zum dritten Münchner Tor (18.).

 

 

Den besseren Start ins zweite Drittel erwischten abermals die Gäste. Aber sowohl Keith Aucoin (22.) als auch Frank Mauer und Jerome Flaake scheiterten mit ihren Versuchen an Nieminen (23.). In der 26. Minute dann eine knifflige Situation. Der Schuss von Kevin Lavallee wurde von Cory Quirk zum 1:2 aus Sicht der Hausherren abgefälscht. Nach Studium der Videobilder erkannten die Schiedsrichter den Treffer an – kein hoher Stock vom Torschützen. Die Fischtown Pinguins waren jetzt ein ebenbürtiger Gegner, aber mitten in deren Drangphase hinein veredelte Jason Jaffray seinen Alleingang zum 3:1 (33.).

 







In den letzten 20 Minuten fehlten zunächst die ganz großen Tormöglichkeiten. Bei den Abschlüssen von Marian Dejdar (46.) und Jack Combs (47.) hatte Leggio keine Probleme. Auf der Gegenseite prüfte Jerome Flaake freistehend vor dem Tor Pinguins-Goalie Nieminen (48.). In der 53. Minute hatte Jason Jaffray die Entscheidung bei einer Break-Chance auf dem Schläger, er wurde aber per Stockschlag von Brock Hooten gestoppt. Die Schiedsrichter entschieden zu Recht auf Penalty, den der Red Bulls-Stürmer aber nicht verwandeln konnte. Die Münchner brachten den Vorsprung auch ohne viertes Tor problemlos über die Zeit, um so den achten Sieg in Folge einzufahren.

 

 

Jason Jaffray: „Bremerhaven hat richtig hart gespielt, gerade im zweiten Drittel hatten sie ein paar gute Torchancen. Mein Tor zum 3:1 war daher sehr wichtig, sonst hätte das Spiel kippen können. Wir waren zuletzt öfter zurückgelegen, das wollten wir heute von Beginn an besser machen.“

 


Endergebnis:
Fischtown Pinguins Bremerhaven gegen EHC Red Bull München 1:3 (0:2|1:1|0:0)

 

 

Tore:
0:1 | 00:58 | Deron Quint
0:2 | 06:48 | Yannic Seidenberg
1:2 | 25:22 | Corey Quirk
1:3 | 32:58 | Jason Jaffray

Zuschauer:
4.010



(Foto Gepa Pictures)


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DEL - Aufholjagd nicht belohnt - Düsseldorf holt 0:4 auf und veerliert 5:6 gegen Nürnberg

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat den Schwung des Derbysieges nicht ganz bis nach Nürnberg tragen können. Bei den Thomas Sabo Ice Tigers unterlag sie nach dramatischem Spiel schlussendlich mit 4:6 (0:2, 2:2, 3:2). Dabei zeigte sie aber über weite Strecken eine starke Leistung und bewies sehr gute Moral.

 


Starkes Anfangsdrittel


Die DEG erneut mit einigen zwangsbedingten Umstellungen. Zum Lazarett hatten sich Henry Haase (Ausfall in Ingolstadt) und Stephan Daschner (Verletzung gegen Köln) hinzugesellt. Dafür kehrte Tim Conboy zurück! Neben diesem Comeback bemerkenswert: Das DEL-Debüt von DEG-Eigengewächs Nicklas Mannes in der Verteidigung. Im Tor heute zunächst Felix Bick mit seinem zweiten Saisoneinsatz, nachdem er beim Auswärtssieg in Krefeld stark gehalten hatte.

 


Die ersten Spielminuten erlebten ein gutes und verteiltes Spiel. Die DEG hellwach und mit guten Gelegenheiten durch Kammerer, Bowman (nach tollem Davis- Pass!) und Lewandowski. Aber natürlich – wie kann es auch anders sein – auch Reimer & Co gefährlich. Nach zehn Minuten bekam Comebacker Conboy einen Schuss an das Kinn und blieb ausgeknockt liegen. Die 4 konnte aber selbstständig das Eis verlassen und wurde in der Kabine genäht. Bei 12.16 die Führung der Ice Tigers. Die DEG-Defensive und Felix Bick bekamen die Scheibe nicht unter Kontrolle und Marius Möchel staubte zum 1:0 ab (Pföderl, Steckel).

 


Doch es kam noch schlimmer: Wenig später die Gäste in doppelter Unterzahl – Kammerer und Brandt saßen draußen. Und es dauerte nur wenige Sekunden, bis ein satter Schlagschuss von Jesse Blacker zum 2:0 in die Maschen rauschte (16.23, Reinprecht, Jurcina). Der DEG tat dieser Pausenstand etwas Unrecht. Immerhin kehrte Tim Conboy noch vor der Sirene wieder auf das Eis zurück. Schwache Anfangsminuten So ausgeglichen wie der erste Abschnitt, so einseitig verliefen die ersten Minuten des zweiten. Nürnberg drehte mächtig auf und erhöhte den Druck minütlich. Die Folge: Das 3:0 durch Leo Pföderl (24.16, Steckel, Möchel) und sogar der vierte Treffer durch Andrew Kozek, der Felix Bick im 1 gegen 1 überwand (24.51, Dupuis).

 


Christof Kreutzer reagierte und brachte Mathias Niederberger für Felix Bick. Ab Minute 28 erholte sich die DEG zusehends. Nach der vermeintlichen
Entscheidung spielten sie befreiter auf und kamen zu guten Einschusschancen. Courchaine, Minard und Kammerer scheiterten nur um Puckbreite. Einzig
Drayson Bowman konnte nach feiner Vorarbeit von Bernhard Ebner bei eigener Überzahl treffen (31.32, Ebner, Brandt). Die Düsseldorfer waren in diesen Minuten nah dran am zweiten Treffer – und machten ihn! Der nimmermüde Alex Preibisch zog beherzt ab und traf wenige Sekunden vor der Sirene zum 2:4 (39.55, Davis, Weiß)! Mit neuer Hoffnung gingen die Düsseldorfer in den Schlussabschnitt.

 


Turbulentes Schlussdrittel


Und diese wurden erfüllt! Die DEG wach und schnell wie zu Spielbeginn. Und auch ihr gelang ein Doppelpack! Der wunderbare Maxi Kammerer traf binnen
weniger Sekunden zwei Mal: Bei 44.58 und 45.12 konnte der Rookie einnetzen. Doch die Ice Tigers bissen zurück. Mitten in den Düsseldorfer Drang die kalte Dusche: Jesse Blacker (46.53) und – im dritten Powerplay nacheinander – Reinprecht brachten die Nürnberger wieder mit zwei Toren in Front. Doch die Düsseldorfer steckten auch jetzt nicht auf. Brandon Yip verkürzte bei 58.37 noch einmal auf 5:6. Aber trotz großer Dramatik gegen Ende reichte es nicht mehr zum Ausgleich. Nürnberg-Goalie Jenike kratzte in letzter Sekunde einen Puck von der Linie.

 


Fazit: Die DEG hat bei dieser dramatischen Niederlage tolle Moral bewiesen und spielte, bis auf wenige Minuten im Mitteldrittel – mit dem Favoriten auf Augenhöhe. Das sollte zumindest Mut geben für das Auswärtsspiel am Freitag bei den Eisbären Berlin. Kopf hoch, Jungs!

 

(Foto Birgit Häfner)





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