

Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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(DEL/Köln) (ST) Sonntag und das hieß Spieltag. Die Bremerhaven Penguins reisten mit zahlreichen Anhängern, zwei Sonderzügen, nach Köln in die LANXESS arena. Insgesamt waren es 15.117 Zuschauer.
Die Penguins bewiesen bereits in den ersten Spielen als DEL-Aufsteiger, dass sie keine Angst vor den Topteams der Liga haben und sich nicht abschrecken lassen. Auch die Kölner Haie wurden von ihnen schon mit 0:2 auf Kölner Eis und 6:0 in Bremerhaven besiegt.
Für diese niederschmetternden Niederlagen wollte der KEC sich nun revanchieren. Zudem wollten die Haie ihre Siegesserie, die lediglich kurz von Ingolstadt mit einem 0:1 unterbrochen wurde, nicht einreißen lassen. Es waren neun Siege in gesamt zehn Spielen. Der Tabellendritte wollte den Abstand zu Nürnberg und München weiter reduzieren.
Bremerhaven dagegen befindet sich derzeit auf Platz acht der Tabelle und hat die direkte Play-off Qualifikation auf dem Plan. Am Freitag mussten sich die Penguins gegen Ingolstadt geschlagen geben, daher waren sie hoch motiviert heute zu gewinnen. Der KEC hingegen gewann gegen Augsburg 4:1 und konnte so mit Selbstvertrauen und Rückenwind starten und hatte natürlich etwas gegen eine erneute Niederlage gegen Bremerhaven.
Der erste Abschnitt begann mit Tempo. Bremerhaven erarbeitete sich mit Schnelligkeit und Kraft einige gute Chancen. Die Penguins drückten die Haie immer wieder in die Defensive, der KEC immer einen Schritt hinterher. Zwischenzeitlich nahmen die Haie zu viele Strafzeiten, wurden dafür aber bislang von Bremerhaven nicht mit einem Tor abgemahnt. In der 16. Minute gelang den Gästen der Treffer, sie belohnten sich für ihr offensives Spiel. Nun versuchte der KEC Druck aufzubauen und den Ausgleich zu erzielen, das gelang im ersten Drittel nicht. Zum Ende bekam Patrick Hager eine 5 + Spieldauer Strafe wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken und verließ wutentbrannt das Eis. Es endete mit 0:1 für Bremerhaven. Die Statistik von acht Schüssen aufs Tor für die Penguins und fünf für die Haie untermauerte, dass der KEC im nächsten Drittel zulegen musste.
Das zweite Drittel begann dann mit einer Unterzahlsituation für Köln. Noch 4,27 Minuten musste der KEC mit vier gegen fünf Penguins durchstehen. Das schafften sie ohne größere Probleme. Es war dennoch noch Luft nach oben. Die Partie nahm immer mehr an Fahrt auf, beide Teams schenkten sich nichts. Köln erarbeitete sich nun mehr Chancen, konnte diese nur nicht in Tore umwandeln. In der 35. Minute hatte Nico Krämmer den Ausgleich schon fast auf der Kelle, der Bremerhavener Goalie konnte das Tor aber verhindern. Zum Ende bekam Kevin Lavallee eine Strafe und die Kölner die Möglichkeit in Überzahl den Ausgleich zu erzielen. Das gelang in der 38. Minute durch Ryan Jones mit Vorlage von Christian Erhoff und Shawn Lalonde.
Das letzte Drittel begann so noch einmal bei Null mit einem Unentschieden von 1:1. Welches Team sollte die Nerven behalten? Die Atmosphäre schien angespannt. Köln machte Druck und hatte Zug zum Tor. In der 46. Minute wurde diese Zielstrebigkeit belohnt. Kai Hospelt schlug zu und erzielte die Führung für Köln nach Vorlage von Sebastian Uvira und Corey Potter. Eine gute Möglichkeit für die Gäste wurde souverän von Gustaf Wesslau verhindert. Bremerhaven drängte nun zum Ausgleich, der im Powerplay in der 55. Minute auch gelang. Es stand 2:2 und die Zeit lief. Es wurde nochmal spannend. Direkt im Anschluss an das Tor erhielt Bremerhaven eine Strafe und die Haie konterten mit der erneuten Führung. Max Reinhart und Christian Erhoff gaben die Vorlage und Shawn Lalonde verwandelte den Treffer zur 3:2 Führung und zum Endstand.
Insgesamt war es ein rasantes, offensiv starkes und spannendes Spiel. Im ersten Drittel hatten die Gäste, die Köln immer einen Schritt voraus waren, die Nase vorn. Sie waren schneller und in der Offensive aggressiver. Köln geriet vermehrt in die Defensivrolle. Auch im Mittelabschnitt war Bremerhaven die spielführende und schnellere Mannschaft. Doch der KEC konnte etwas zulegen und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten. Kurz vor Ende dann der lang ersehnte Ausgleich für Köln. So ging im letzten Drittel noch einmal alles auf Start. Die Haie gaben nun Gas und konnten recht schnell in Führung gehen. Zunächst gelang den Gästen der Ausgleich bevor Köln erhöhen konnte und so endete es mit 3:2 für den KEC. Beide Goalies spielten stark und verhinderten so einige Tore.
Es wirkte in den letzten Spielen des KEC, als ließen die Haie den Gegner erstmal kommen und laufen und erst im letzten Drittel zeigen sie dann ihre volle Stärke. So schwimmen die Haie nun auf Erfolgskurs.
(Foto Citypress9
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(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Das haben sich die Fischtown Pinguins ganz anders vorgestellt, es spielt der Tabellensiebte gegen den Achten, aus vier Punkten Abstand sollte einer werden, es wurden sieben.
Die Eishalle in Bremerhaven mal wieder mit 4.647 Zuschauern ausverkauft, doch so eine richtige Stimmung wollte irgendwie nicht aufkommen, dachten alle schon an Sonntag ? Da geht es nach Köln.
Es kam beim Verlesen der Mannschaftsaufstellung doch zu einem emotionalen Moment, als der Stadionsprecher die Nr. 79 verabschiedete, Andrew McPherson hallte es durch die Halle, der die Pinguine in Richtung Polen verlassen hat. Die Pinguine beginnen druckvoll, doch ohne so richtig torgefährlich zu sein, der letzte Pass kommt einfach nicht an und wenn ja dann stand ein glänzend aufgelegter Timo Pielmeier im Tor der Gäste. Jack Combs, Topscorer der Pinguine und auch Hooten vergaben die guten Chancen der Pinguine im ersten Drittel, in dem beide Teams viele Aufbaufehler begangen und somit kein richtiger Spielfluss zustande kam.
Das zweite Drittel wurde etwas besser, die Pinguine wieder mit den guten Chancen, Jack Combs mit einer hochkarätigen, doch Pielmeier war zur Stelle und rettet sein Team vor dem Rückstand. Beim Schuss von Jason Bast war der Nationaltorhüter dann aber geschlagen, doch diesmal rettet der Pfosten für die Ingolstädter. Die Pinguine machten nun mehr Druck, doch genau in diese Phase gab es ein Powerplay für Ingolstadt und dies nutzte Daryl Boyce zum 1:0 für die Gäste in der 37 Minute.
Der REV greift weiter an und es war nur eine Minute später, als Cody Lampl der den Puck von Owens bekommt und unhaltbar für Pielmeier einschoss und so ging es auch in die Pause.
Das letzte Drittel wurde leider auch nicht viel besser, wieder viele Abspielfehler auf beiden Seiten, jeder wusste wohl „das nächste Tor entscheidet“. Bremerhaven hätte das nächste Tor in Person Jorden Owens machen können, doch wieder rettet der Pfosten und fast im Gegenzug dann das 2:1 für Ingolstadt, Oppenheimer trifft auf Zuspiel von Svensson für Ingolstadt in der 51 Minute.
Die Pinguine versuchten nochmal alles, Goalie Kuhn ging für einen sechsten Feldspieler vom Eis, aber es sollte an diesem Abend einfach nicht sein. Ingolstadt gewinnt in einem taktischen Spiel, wo kein Team so richtig zu glänzen wusste. Die Pinguinsfans verabschieden Ihr Team trotzdem mit großen Applaus und freuten sich schon auf Köln, wo sie am Sonntag mit 2 Zügen und ca. 1.500 Fans aufschlagen werden.
Daten zum Spiel:
Strafzeiten: Bremerhaven 6 Minuten, Ingolstadt: 2 Minuten
Zuschauer: 4.647 (Ausverkauft)
Tore:
0:1 (36:22) Boyce (Taticek, Svensson)
1:1 (37:59) Lampl (Owens, Hooton)
1:2 (50:21) Oppenheimer (Svensson, Taticek)
(Foto Heike Feiner/Archiv)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat sein Auswärtsspiel bei den Eisbären Berlin mit 4:3 (1:2|2:0|1:1) gewonnen. Konrad Abeltshauser, Jon Matsumoto, Matt Smaby und Dominik Kahun drehten vor 13.339 Zuschauern die Partie, nachdem die Landeshauptstädter mit 0:1 und 1:2 zurücklagen.
Die Roten Bullen starteten unglücklich in die Partie. Schon nach 46 Sekunden wurde ein Schuss vom Schlittschuh von Florian Busch ins Münchner Tor abgelenkt. Die Gäste waren aber nicht geschockt. Konrad Abeltshauser verwertete einen Rebound von Eisbären-Schlussmann Marvin Cüpper zum 1:1 (9.). Die Partie blieb danach ausgeglichen, den nächsten Treffer erzielten aber wieder die Berliner in Person von Laurin Braun (16.).
Im zweiten Abschnitt hatten die Isarstädter den besseren Auftakt. Nachdem Jon Matsumoto in Unterzahl bei einem Konter gefoult wurde, verwandelte der Stürmer den fälligen Penalty eiskalt zum 2:2-Ausgleich (22.). Und die Münchner legten nach: Matt Smaby erzielte in der 28. Minute die erstmalige Führung für die Gäste aus Bayern. Die
Red Bulls waren nun die klar spielbestimmende Mannschaft, aber sowohl Derek Joslin (30.), als auch Jason Jaffray scheiterten mit ihren Versuchen (32.).
Spencer Machacek eröffnete dann für die Berliner das Schlussdrittel, sein Schuss landete aber am Pfosten (42.). Kaltschnäuziger agierten dagegen die Landeshauptstädter. Dominik Kahun schloss in der 46. Minute einen tollen Münchner Spielzug zum 4:2 ab. Die Berliner kamen in der Folge kaum zu Torabschlüssen, in Überzahl sollte ihnen aber trotzdem der Anschlusstreffer durch Florian Busch gelingen (54.). Am Sieg der Red Bulls änderte das aber nichts mehr.
Don Jackson: „Wir haben im ersten Drittel gut dagegen gehalten, im Zweiten waren wir dann die bessere Mannschaft, das war entscheidend. Wir arbeiten immer von Spiel zu Spiel, wir wollen immer gewinnen. Auch am Sonntag gegen Straubing.“
Endergebnis
Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München 3:4 (2:1|0:2|1:1)
Tore
1:0 | 00:46 | Florian Busch
1:1 | 08:46 | Konrad Abeltshauser
2:1 | 15:19 | Laurin Braun
2:2 | 21:40 | Jon Matsumoto
2:3 | 27:16 | Matt Smaby
2:4 | 45:40 | Dominik Kahun
3:4 | 55:38 | Florian Busch
Zuschauer
13.339
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Düsseldorf) PM Nicht viele Siege durften die DEG-Fans in den letzten Wochen feiern. Allzu oft paarten sich technische oder kämpferische Unzulänglichkeiten mit jeder Menge Pech. Vor dem heutigen Spieltag gelang der letzte Sieg am Iserlohner Seilersee. Seitdem ging die Mannschaft von Christof Kreutzer fünfmal in Folge als Verliererin vom Eis. Da machte es doch Mut, dass der Gegner erneut Iserlohn hieß und dieses Mal sogar ein Heimspiel im mit 6268 Zuschauern gefüllten ISS DOME stattfand. Besondere Brisanz erhielt die Partie dadurch, dass der Verlierer auf jeden Fall den letzten Tabellenplatz bekleiden würde. Doch die DEG wehrte sich mit einem 5:4-Erfolg (2:0; 3:2; 0:2) erfolgreich gegen die rote Laterne.
Schon in der ersten Minute hätte Daniel Weiß nach Zuspiel von Chris Minard die Führung erzielen können, erlangte freistehend vor dem Tor aber keine Puckkontrolle. Die DEG nahm früh das Zepter in der Hand und stemmte sich sichtlich gegen den drohenden letzten Tabellenplatz. Die nächste Gelegenheit verpassten Alexej Dmitriev und Brandon Yip, die beide den Rebound nach einem Nowak-Schuss verpassten. In der fünften Minute war es dann soweit: das langersehnte Comeback von Daniel Kreutzer. Kreutzer rotierte als 13. Stürmer in verschiedene Reihen hinein, um auf diese Art und Weise behutsam erste Gehversuche nach der langwierigen Verletzung zu machen. Für die verdiente Führung sorgte dann der Mann, der in Kreutzers Abwesenheit das Kapitänsamt bekleidet hatte.
Rob Collins verwertete einen satten Pass von Maxi Kammerer und überwand Mathias Lange im Tor der Roosters. Die meldeten sich nun auch mal zu Wort, Blaine Down setzte den Puck an den Pfosten. Vor der Pause dann sogar noch ein zweiter Treffer für die Rot-Gelben. Einen druckvollen Wechsel krönte Bernhard Ebner mit einem satten Schlenzer ins Kreuzeck.
Der Mittelabschnitt sorgte für einen im ISS DOME lange nicht mehr erlebten Torreigen. Den Anfang machten die Sauerländer mit ihrem ersten Tor des Abends. Erst hätte Kammerer fast den dritten Treffer für die DEG gemacht, doch dann nutzten die Roosters den direkten Gegenzug, um in Person von Dylan Wruck einzunetzen (24.). Die DEG zeigte sich wenig beeindruckt und schlug umgehend zurück. Daniel Kreutzer hätte sein Comeback fast durch einen Treffer vergoldet, scheiterte aber noch an Lange. Den Rebound allerdings verwertete er in Form eines tödlichen Passes in den Slot. Dort rauschte Daniel Weiß heran und hatte wenig Mühe, die Maschen zu treffen.
Wieder war der Jubel kaum verhallt, da war auch schon der nächste Treffer zu bestaunen. Nun waren es wieder die Iserlohner, die durch Marcel Kahle den alten Abstand wiederherstellten. Nach diesen drei Toren binnen weniger Minuten kehrte etwas Ruhe ein bis in der 34. Minute wieder die in letzter Zeit viel zu selten gespielte DEG-Torhymne zu hören war. Drayson Bowman schoss von der blauen Linie und Rob Collins hielt seinen Stock so passend rein, dass der Puck im langen Eck einschlug (34.). Das i-Tüpfelchen auf das ereignisreiche zweite Drittel setzte Verteidiger Bernhard Ebner, der den gegnerischen Torwart durch einen Beinschuss düpierte. Bemerkenswert an diesem Treffer waren gleich mehrere Dinge: er fiel 13 Sekunden vor der Sirene, er fiel in eigener Unterzahl, es war der 100. DEG-Saisontreffer und er bedeutete einen Doppelpack für Ebner, nicht gerade alltäglich für einen Verteidiger.
Das letzte Spieldrittel plätscherte zunächst ein wenig dahin. Die DEG verwaltete Führung, Iserlohn mühte sich. Die meisten Zuschauer waren wohl hauptsächlich damit beschäftigt, sich am Blick auf die Anzeigentafel zu laben. Der dritte Iserlohner Treffer durch Blaine Down sorgte so auch erstmal nicht für allzu viel Beunruhigung. Die Fans sangen und freuten sich. Ganz am Ende wurde es aber doch noch einmal spannend. IEC-Trainer setzte alles auf eine Karte und nahm Torwart Lange vom Eis. Der zusätzliche Feldspieler führte dann auch zum Erfolg. Greg Rallo verkürzte 45 Sekunden vor dem Ende der Partie auf 5:4. Nun bangten doch einige Zuschauer um die schon sicher geglaubten drei Punkte. Doch wenig später verwandelten sich die ängstlichen Gesichter wieder in fröhliche Mienen. Die rot-gelbe Abwehr hielt stand und sicherte somit den langersehnten Sieg.
Kapitän Daniel Kreutzer feierte einen gelungenen Wiedereinstieg. Nicht nur durch seine Vorlage für Daniel Weiß, sondern auch durch viele hart geführte Zweikämpfe und durch eine positive Körpersprache fiel das DEG-Urgestein positiv auf. Diesen Weg zurück zu seiner alten Form kann Kreutzer schon am Sonntag im ISS DOME weitergehen. Dann steht nämlich schon das nächste Heimspiel auf dem Programm. Um 16:30 Uhr gastieren die Grizzlys Wolfsburg an der Theodorstraße. Tickets gibt es wie immer an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder auf die bequemste Art und Weise unter www.degtickets.de. Auf zum nächsten Sieg!
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/Wolfsburg) (MM) Zwei Tage nach der Heimpleite gegen die Augsburger Panther hatten die Grizzlys die Chance auf Wiedergutmachung. Dafür sollte der Tabellen-12. Schwenningen herhalten müssen. Die bisherigen Spiele gewannen die Wolfsburger, wenn auch immer knapp. Der Vorsprung auf Platz 7 beträgt immer noch 9 Punkte, aber der Rückstand auf Platz 4 mit dem damit verbundenen Heimrecht in den Playoffs sind sieben Punkte. „Es kann nach oben und nach unten gehen. Es liegt nur an uns, wohin die Reise geht. Was wir beeinflussen können, ist unsere eigene Performance“, ließ sich Trainer Pavel Gross zitieren. Dabei musste er weiterhin auf Jeremy Dehner, Kris Foucault, Robbie Bina und Stephen Dixon verzichten. Schwenningen ohne Giliati und Goc sowie Strahlmeier und MacDonald. Die Wild Wings standen mit dem Rücken zur Wand und mussten unbedingt gewinnen, um die Chance auf Platz 10 zu wahren. Dabei setzten die Gäste auf ihren Topscorer Will Acton, der bisher 30 Scorer-Punkte erreichte. Bei den Grizzlys standen mit Sebastian Furchner und Mark Voakes gleich zwei Spieler mit je 33 Scorer-Punkten an der Spitze.
Bullygewinn durch Wolfsburg. Der Puck wurde sofort vor das Schwenninger Tor gespielt und nach 10 Sekunden wurde auch schon die erste Strafe gegen die Gäste angezeigt. Den ersten Torschuss gab Patrick Seifert ab. Nach 1:16 gab es die nächste Strafe gegen Schwenningen. Somit standen 1,5 Minuten doppelte Überzahl für die Wolfsburger auf der Uhr. Nach 1 Minute war Brent Aubin durch Jeff Likens freigespielt und traf zum 1:0. Die restliche Strafzeit überstanden die Wild Wings. In der 6.+7. Minute scheiterten Tyler Haskins und Alexander Weiss am Torhüter der Gäste. Schwenningen kam durchaus vor das Wolfsburger Tor, aber zu diesem Zeitpunkt nicht zwingend. Erst in der 11. Minute musste Sebatian Vogl ernsthaft eingreifen. Das 1:1 fiel kurz danach. Die Abwehr der Grizzlys passte nicht auf und Andree Hult traf auf Zuspiel von Bender und Bartalis. Anschließend probierten die Grizzlys, minutenlang die Abwehr der Gäste zu überlisten, bis die Grizzlys erneut eine Überzahl bekamen. Schwenningen stand mächtig unter Druck, konnte sich nur einmal kurz befreien, aber überstand die Strafzeit. In der 16. Minute waren die Hausherren das erste Mal in Unterzahl. Schwenningen machte es besser und schoss nach 30 Sekunden das 1:2. Torschütze war der Topscorer Will Acton auf Zuspiel von Tim Bender. In der Schlussphase gab es erneut eine Strafe gegen die Grizzlys. Diese wurde nach 46 Sekunden durch die Pausensirene unterbrochen. Mit dem Spielstand von 1:2 ging es auch in die erste Pause.
Noch 1:14 Unterzahl für die Hausherren zu Beginn des Mittelabschnittes. Beim 2. Angriffsversuch wurde Simon Danner von einem Schläger im Gesicht getroffen. Damit kamen weitere 5 Minuten Strafzeit dazu. Es war sichtbar keine Absicht gewesen, aber eben eine unglückliche Abwehraktion. Die 30 Sekunden 3 gegen 5 überstanden die Grizzlys, danach waren noch 4:30 4 gegen 5. Nach einer Minute hatte Vogl den Puck sicher, kurz danach rettete er mit einem Hechtsprung. Als noch 3 Minuten auf der Uhr waren wurde der Puck erstmals sicher aus dem Drittel gespielt. Bei der nächsten Unterbrechung gingen die Schiedsrichter zum Videobeweis. Es wurde kein Tor gegeben. Noch 2 Minuten Unterzahl waren zu spielen. Vogl musste nach 10 Sekunden gleich wieder retten. Dann wurden die Reihen gewechselt und die Grizzlys hatten die lange Unterzahl überstanden. Auch mit vollem Personal bekamen sie den Puck nicht aus der Gefahrenzone und Schwenningen erhöhte zum 1:3 in der 27. Minute. Torschütze war Jake Hansen auf Zuspiel von El-Sayed und Kaijomaa. Mit Glück konnte Wolfsburg 2 Minuten später verkürzen. Rückwärts zum Tor stehend, fälschte Tyler Haskins einen Schuss von Gerit Fauser ab. Schwenningen war weiter gefährlich. Bei der Abwehrarbeit seitens der Grizzlys halfen jetzt die Stürmer mit aus. Die wenigen Entlastungsangriffe konnten nicht verwertet werden. Erst in den letzten 6 Minuten vor Drittelende suchten die Hausherren wieder den Angriff, aber Wölfl war nicht zu bezwingen. Auch ein weiteres Überzahlspiel brachte nichts Zählbares. So gingen die Grizzlys mit einem Tor Rückstand in das letzte Drittel.
In den ersten Minuten des letzten Drittel kämpften die Wolfsburger verbissen, waren jetzt etwas besser in den Zweikämpfen und verloren nicht mehr so oft den Puck. Einen gefährlichen Konter konnte Sebastian Vogl entschärfen. Er und der Schwenninger Stürmer landeten im Tor. Der Puck aber nicht. Danach drehte sich das Spiel erneut. Die Grizzlys konnten sich nur unkorrekt wehren und Schwenningen bekam ein Überzahl, welches aber nichts einbrachte. Die Zeit schien den Grizzlys davonzulaufen. Schwenningen verteidigte gut und fuhr entlastende Konter. Nach einer Auszeit, 1:35 vor dem Ende, blieb Sebastian Vogl auf der Bank zugunsten eines weiteren Feldspielers. Die Wild Wings nutzten das zu gleich 2 EmptyNetGoals aus. Erfreulich war, dass der verletzte Simon Danner zwar mit leicht lädiertem Kinn, aber ansonsten wohlauf, dem Sieg seiner Mannschaft von aussen zusehen konnte.
Fazit:
Nach der Spieldauerstrafe gegen Björn Krupp und der Verletzung eines weiteren Verteidigers konnten sich die Grizzlys nicht mehr gegen die drohende Niederlage stemmen. Daraus resultierte der durch 2 Emptynetgoals zu hoch ausgefallene, aber verdiente Sieg für die Schwenninger Wild Wings.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Schwenninger Wild Wings 2:5 (1:2|1:1|0:2)
Tore:
1:0 | 01:46 | Brent Aubin (Likens)
1:1 | 09:22 | Andre Hult (Bender, Bartalis)
1:2 | 15:35 | Will Acton (Bender)
1:3 | 26:41 | Jake Hansen (El-Sayed, Kaijomaa)
2:3 | 28:26 | Tyler Haskins (Fauser, Höhenleitner)
2:4 | 58:34 | Kalle Kaijomaa (Hult)
2:5 | 59:08 | U. Maurer (Acton, Kaijomaa)
Zuschauer:
2.132
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #27 Johnson, #43 Weiss, #49 Voakes, #60 Riefers, #95 Pfohl
Auftsellung Schwenningen :
#50 Velm, #94 Wölfl
#5 Trivellato, #6 Brückner, #55 Bender, #56 Kaijomaa, #67 Gysbers, #84 Hunkes, #10 Kurth, #11 Palausch, #12 Hult
#13 Herpich, #14 Danner, #26 Hansen, #41 Acton, #63 Poukkula, #71 Samson, #77 Maurer, #90 Bartalis, #91 El-Sayed, #92 Schmölz
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Axel Kanert
Foto: ???
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(DEL/Straubing) (MA) Ein äußerst schwieriges Wochenende steht den Tigers bevor. Mit dem heutigen Gegner aus Nürnberg präsentiert sich der Tabellenzweite, ehe man am Sonntag zum Tabellenführer nach München reist. Unter den Augen des Meister-Trainers vom DEL-Aufstieg 2006 Olle Öst zeigten sich die Tigers in Torlaune. Die Nürnberger kamen kaum durch und verloren das Spiel hauptsächlich durch den eignen fehlerhaften Spielaufbau, der immer wieder von den Tigers unterbunden wurde. Gegen die schnellen Konter und das Überzahlspiel fanden die Franken am heutigen Abend keine Antwort.
Den Tigers gelang ein Traumstart. Nach 53 Sekunden erzielte Adam Mitchell den Führungstreffer. Er fälschte den Schuss von Dylan Yeo noch entscheidend ab. Das war für die Tigers kein Zufall denn das erste Drittel beherrschten sie nach belieben. Die Aufbaupässe der Nürnberger Verteidiger wurden regelmäsig abgefangen und führten zu schnellen Gegenangriffen. Als die Gäste dann auch noch zwei Spieler auf der Strafbank parkten, legten die Hausherren einen weiteren Treffer nach. Das 2:0 (11.) besorgte Mike Hedden der wunderbar von Bettauer und Brandl freigespielt wurde. Kurz drauf wurde ein Schlittschuhtor von Oblinger aberkannt was aber dem Offensivdruck der Tigers nicht anzumerken war. Im Gegenteil denn so wie heute dürften Jochen Reimer im Tor der Tomas Sabo IceTigers die Pucks selten um die Ohren geflogen sein. In der 16. Minute zappelte der Puck erneut im Tor. Thomas Brandl war es der aus kurzer Distanz abzog und für die 3:0 Führung sorgte. Die Gäste kamen zwar ab und zu mal Gefährlich vor das Tor aber bis zur 19. Minute war an Dimitri Pätzold kein vorbeikommen. Daniel Syvret erzielte kurz vor Ende des ersten Abschnitts den ersten Treffer für die Franken
mit einem verdeckten Schuss.
Ein hochklassiges Spiel nahm auch im Mitteldrittel seinen Lauf. Die Gäste kamen besser aus der Kabine, drängten die Tigers zurück in die eigene Zone, die somit immer mehr mit der Abwehrarbeit beschäftigt waren. Aber es waren eben die Hausherren denen es vergönnt war den ersten Treffer in Abschnitt zwei zu erzielen. Kapitän Sandro Schönberger (27.) hämmerte nach schönem Zuspiel von Rene Röthke den Puck unter die Latte. Die Freude währte kurz. Man lies Patrick Reimer zu viel Platz, der zielte auf Pätzold, dieser lies prallen und dann stand Steven Reinprecht (28.) einschussbereit parat. Dennoch brachten sich die Nürnberger immer wieder selbst durch ihre Undiszipliniertheiten in Bedrängnis. Eine weitere doppelt Überzahl für Straubing führte zu den Treffern fünf und sechs. Zuerst war es Maure Edwardy (31.) und nur eine Minute später Jamie Bettauer (32.) die das Ergebnis auf 6:2 hochschraubten. Da war sie wieder zurück die Stärke im Powerplay der Tigers, die Coach Larry Mitchell noch unter der Woche so vermisste. Nur kurze Zeit später kamen die Gäste in den Genuss mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren zu können und dass sie es können bewiesen sie auch. Nur acht Sekunden dauerte es bis die Überzahl ausgenutzt werden konnte. Brandon Segal (34.) konnte ohne Gegenwehr zum 6:3 Zwischenstand nach 40 Minuten einschieben.
Die Chance für die Ice Tigers wäre kurz nach Wiederbeginn dagewesen, weil die Tigers eine Strafzeit aus dem zweiten Drittel mitnahmen. Doch die Nürnberger agierten zu glücklos, schafften den Anschluss nicht und dann schlugen die Tigers eiskalt zu. Steven Zalewski vollendete den Konter zum 7:3 (45.). Das war die Vorentscheidung in diesem Spiel. Das dachte sich auch Jochen Reimer der darauf hin seinen Kasten für Philip Lehr räumte. Die Tigers spielten von da an die Uhr runter, auch wenn man das etwas zu früh anging tat sich auf Seiten der Gäste nicht mehr viel. Andrew Kozek war es vorbehalten den letzten Treffer für die Franken zum 7:4 (51.) zu erzielen.
Den Endstand besorgte dann für die Straubinger Adam Mitchell der seine eigen gute Leistung damit krönte. Die Fans der Tigers waren entzückt, feierten die Mannschaft zurecht, denn acht Tore hat man in der Straubinger DEL-Geschichte noch nicht gesehen.
Spiel vom 27.01.2017
Straubing Tigers - Tomas Sabo Ice Tigers (3:1|3:2|2:1)
Tore:
1:0 |01.|Adam Mitchell (Yeo)
2:0 |11.|Mike Hedden (Brandl, Bettauer) PP2
3:0 |16.|Thomas Brandl (Mitchell)
3:1 |19.|Daniel Syvret (Kozek, Segal)
4:1 |27.|Sandro Schönberger (Röthke)
4:2 |28.|Steven Reinprecht (Reimer, Blacker)
5:2 |31.|Maury Edwards (Yeo, Connolly) PP2
6:2 |32.|Jamie Bettauer (Mitchell) PP1
6:3 |34.|Brandon segal (Pfleger, Blacker) PP1
7:3 |45.|Steven Zalewski (Connolly, Yeo)
7:4 |51.|Andrew Kozek (Segal, Dupuis)
8:4 |59.|Adam Mitchell
Strafen:
6 - 12
Zuschauer:
4.302
(Foto Birgit Eiblmaier)
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(DEL/Mannheim) (SK) - Mit der mageren Ausbeute von fünf Punkten aus drei Spielen, war der Wunsch der Adler und ihrer Anhänger am heutigen Freitagabend wohl klar:
zur Abwechslung mal wieder in der regulären Spielzeit gewinnen und volle drei Punkte einfahren. Am Ende einer diszipliniert geführten und an Strafen armen Partie stand ein deutlicher und leistungsgerechter 6:2-Heimsieg für die Quadratestädter. Der Doppelpack von Matthias Plachta (25./41.) und der Treffer von Sinan Akdag (27.) hatten die Adler auf die Siegstraße gebracht. Mit den Toren von Garrett Festerling (53.), Carlo Colaiacovo (55.) und Andrew Joudrey (57.) machten die Adler dann den Sack zu. Daran sollten weder die Treffer von Herberts Vasiljevs (45.) und Mikko Vainonen (53.) noch die handfesten Auseindersetzungen kurz vor der Schlusssirene etwas ändern.
Nachdem die letzten drei Partien alle erst in der Verlängerung oder im Penalytyschießen entschieden werden konnten, war die Marschrichtung für die Blau-Weiß-Roten klar: Von Beginn an Druck aufs gegnerische Tor machen und auf Torchancen lauern. Und das schienen die Adler zu beherzigen. Denn von Beginn an spielten sie mit viel empo und druckvoll auf das Tor der Pinguine. Krefelds Schlussmann Niklas Treutle musste stets auf der Hut sein und bekam von Beginn an gut zu tun. Die erste gute Einschussmöglichkeit bot sich Mirko Höfflin und David Wolf, doch der Winkel war zu spitz (2.). Danach folgten die guten Gelegenheiten praktisch im Minutentakt: doch weder Chad Kolarik (3.) noch Mirko Höfflin (4.) oder Daniel Sparre (5.) konnten ihre Chancen verwerten.
Auf der Gegenseite war Drew Macintyre im Adler-Tor kaum zum Eingreifen gezwungen, denn von den Gästen war vor allem zu Beginn nur wenig zu sehen. Das änderte sich erst kurz vor der ersten Pause. Nachdem die Mannen um Kyle Klubertanz um ein Haar den Puck ins eigene Tor befördert hätten, versuchten sie sich mit einem schnellen Konter zu befreien und plötzlich lag die Scheibe hinter Treutle. Doch die Unparteiischen verweigerten dem Treffer die Anerkennung, da sie ein Schlitschuhtor erkannt hatten.
War der erste Abschnitt noch torlos ausgegangen, so machte sich im Mittelabschnitt das Chancenübergewicht der Hausherren endlich auch auf der Anzeigentafel bemerkbar.
Als mit Kyle Klubertanz der erste Pinguin auf die Strafbank wanderte, fackelte Matthias Plachta nicht lange. Der Stürmer, der vor der Partie für sein 300. Spiel im Adler-Dress geehrt worden war, nutzte die Vorlage von Brent Raedeke und Danny Richmond zur 1:0-Führung (25.). Zwar hatte Timothy Hambly den direkten Ausgleich auf
der Kelle (26.), doch Drew Macintyre war mit einem starken Save zur Stelle. Zur Freude der 11.220 Zuschauer auf der Gegenseite fallen. Sinan Akdag hatte sich die Scheibe an der Mittellinie geschnappt und war allein auf Niklas Teutle zugelaufen. Nach einem kurzen Querpass auf den mitgelaufenen Ronny Arendt, musste der Ex-Krefelder Akdag nur noch einschieben und erhöhte so auf 2:0 für sein Team (27.). Zwar lag Treffer Nummer drei in der Luft, doch es blieb zunächst beim 2:0-Pausen-stand.
Hoch her ging es dann im Schlussabschnitt, in den die Adler mit einem Mann mehr auf dem Eis starten durften. Und Matthias Plachta bedankte sich prompt mit dem 3:0 (41.).
Damit hatten die Adler zwar ihren Vorsprung ausgebaut, doch sie hatten keineswegs vor, sich auf dem Polster auszuruhen. Mit den drei Toren von Garrett Festerling (53.), Carlo Colaiacovo (55.) und Andrew Joudrey (57.) machten sie binnen vier Minuten alles klar. Daran sollte weder der zwischenzeitliche 3:1-Anschlusstreffer durch Herberts Vasiljevs (45.) noch das 4:2 durch Mikko Vainonen (53.) etwas ändern. Zwar versuchten die Krefelder noch etwas Frustabbau zu betreiben, doch auch da zogen sie in Person
Kyle Sonnenburg gegen Adler-Kapitän Marcus Kink den Kürzeren.
Mit dem hochverdienten 6:2-Heimsieg und den ersehnten drei Punkten im Gepäck geht es nun für die Adler nach Ingolstadt, wo am kommenden Sonntag der ERC Ingolstadt
wartet (Sonntag, 29. Januar 2017).
Spiel vom 27. Januar 2017
Adler Mannheim - Krefeld Pinguine 0:0 (0:0|2:0|4:2)
Tore:
1:0 |25.|Matthias Plachta (Brent Raedeke, Danny Richmond)
2:0 |27.|Sinan Akdag (Ronny Arendt, Andrew Joudrey)
3:0 |41.|Matthias Plachta (Danny Richmond)
3:1 |45.|Herberts Vasiljevs (Kevin Orendorz, Christian Kretschmann)
4:1 |53.|Garrett Festerling (David Wolf)
4:2 |53.|Mikko Vainonen (Dragan Umicevic)
5:2 |55.|Carlo Colaiacovo (Daniel Sparre, Chad Kolarik)
6:2 |57.|Andrew Joudrey (Ronny Arendt, Danny Richmond)
Zuschauer:
11.220
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/Augsburg) PM mit einer besonderen Überraschung für ihre Fans konnten die Augsburger Panther unmittelbar vor dem heutigen Heimspiel gegen die Kölner Haie aufwarten. Unter großem Beifall wurde die Vertragsverlängerung mit T.J. Trevelyan, dem zweitdienstältesten Spieler des aktuellen Teams nach Steffen Tölzer, vermeldet.
Zur Saison 2011-12 wechselte T.J. Trevelyan von den Worcester Sharks aus der American Hockey League nach Augsburg. Über die Jahre hinweg entwickelte sich der 32-jährige Kanadier zu einem der absoluten Publikumslieblinge im Curt-Frenzel-Stadion. In 229 DEL-Spielen markierte der torgefährliche Außenstürmer 82 Tore und 69 Assists. Beinahe die Hälfte seiner Treffer erzielte Trevelyan dabei im Powerplay.
Doch nicht nur offensiv weiß Trevelyan zu überzeugen. Vor allem sein schonungsloser Einsatz in jeder Partie, seine Comeback-Qualitäten nach Verletzungen und seine gewachsene Verbundenheit zur Stadt Augsburg und dem Club machten den 175 cm großen und 78 kg schweren Linksschützen zu einer Identifikationsfigur bei allen Anhängern der Panther.
Aktuell laboriert Trevelyan an den Folgen einer Schulterverletzung. Der Heilungsprozess verläuft wie prognostiziert, eine Rückkehr ins Team noch in dieser Saison scheint möglich. Auf ein Comeback des Leistungsträgers hofft auch Coach Mike Stewart: „T.J. ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Auch wenn er in den letzten Jahren verletzungsbedingt einige Spiele verpasst hat, so war er doch in jedem seiner Einsätze ein Schlüsselspieler, der durch seine Tore viele Spiele zu unseren Gunsten entschieden hat und immer Leistung gebracht hat. Wir sind froh, dass wir weiterhin auf seine Dienste zählen können und wünschen ihm und uns vor allem Verletzungsfreiheit.“
„Es soll nicht nur eine Floskel sein, wenn ich sage, dass Augsburg für mich und meine Frau Kate eine zweite Heimat geworden ist. Die Stadt, der Club und die Fans sind mir sehr wichtig. Und mit unserem Sohn Quinn, der hier geboren wurde, haben wir auch einen echten Augsburger in der Familie. Mein Fokus liegt nun auf einer schnellen Genesung und Rückkehr ins Team. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere gute Hauptrunde mit dem direkten Einzug ins Viertelfinale belohnen“, so T.J. Trevelyan, der nun seiner siebten Saison als Panther entgegenblickt.
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Iserlohn) PM Stürmer Blair Jones wird nicht mehr für die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auflaufen.
Nach der Suspendierung durch die sportliche Leitung des Clubs sahen es die Iserlohn Roosters als sinnvoll an, die Zusammenarbeit gänzlich zu beenden. Dieser Schritt ist nun durch die Vertragsauflösung vollzogen worden. „Wir haben angekündigt, durchzugreifen und unseren Standpunkt deutlich zu machen. Dies ist in diesem Fall und bei der Vertragsauflösung von Matt Halischuk auch so umgesetzt worden“, unterstreicht Clubchef Wolfgang Brück.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Was beide Teams auf dem Eis ablieferten war so richtig nach dem Geschmack der Eishockeyfans, allerdings nicht so der Trainer. Die Bremerhavener begangen stark und gingen bereits nach 3 Minuten in Führung, Christoph Körner auf Mr. Bremerhaven, Marian Dejdar und der Puck schlug nach dem ersten Schuss bei Denis Endras, im Mannheimer Tor ein.
Bremerhaven drückte weiter und erhöhte durch ein Powerplay-Tor von Jeremy Welsh auf 2:0 (13.) und nur eine Minute später schoss Jason Bast aus fast unmöglichem Winkel und es stand 3:0 (14.). Doch wer dachte damit ist das Spiel gelaufen, musste sich eines Besseren belehren lassen, ein Fehlpass im eigenen Drittel brachte Mannheim wieder ins Spiel, Torschütze MacMurchy in der 18 Spielminute, mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel legte Mannheim nach und das im Powerplay der Fischtowner, Andrew Joudrey traf zum 3:2 (22.) und nun ging es hin und her, es wurde ein spannendes und hochklassiges Eishockeyspiel. Ross Mauermann erhöhte für Bremerhaven auf 4:2, nach toller Vorarbeit von Jason Bast in der 25 Minute. Nun war Mannheim wieder an der Reihe, Nicki Goc zum 4:3 (29.) und der Ausgleich durch Aaron Johnson (32.). Doch wer nun dachte das Mannheim das Spiel dreht und die Fischtowner straucheln, der sah sich auch hier getäuscht, Bremerhaven kam zurück und wie ….
Jeremy Welsh schnappte sich nur 2 Minuten nach dem Ausgleich den Puck und Cody Lampl netzte ein zur erneuten Führung der Pinguine und das war es auch noch nicht im zweiten Drittel, Cory Quirk macht nach 2 guten Paraden von Endras das 6:4, damit ging es in die zweite Pause. Die Fans des Pinguins verabschiedeten Ihr Team mit tosendem Beifall in die Pause und hatten schon ein Gedanken, der erste Sieg gg. Mannheim ??
Im letzten Drittel zeigte Mannheim warum sie da oben stehen und das sie ein Klasse Team haben, Andrew Joudrey verkürzte in der 49 Minute auf Zuspiel von MacMurchy. Mannheim nun am Drücker und Simpson holte Endras raus, brachte dafür einen sechsten Feldspieler, Bully vor dem Tor der Pinguins, Mannheim gewinnt das Bully und 9 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit glich Mannheim durch Kolarik aus, es ging in die Verlängerung.
Die Bremerhavener natürlich geschockt durch den späten Ausgleich, doch sie hatten die erste Große Möglichkeit in der Verlängerung, Mike Höffel läuft allein auf Endras zu, scheiterte aber und so kam es dann, wie es kommen musste, wieder war es Kolarik der die Mannheimer in der 63 Minute
zum Sieg schoss.
Fazit, eine clevere Mannheimer Mannschaft schlägt den tapfer kämpfenden Neuling der Liga und Bremerhaven freut sich trotzdem über den Punktgewinn.
Daten zum Spiel:
Strafzeiten: Bremerhaven 10 Minuten, Mannheim: 14 Minuten
Zuschauer: 4.591
Tore: 1:0 (2:10) Dejdar (Körner,Pentikäinen),
2:0 (12:59) Welsh (Quirk,Bergman)
3:0 (14:14) Bast (George,Pentikäinen),
3:1 (17:04) MacMurchy (Johnson)
3:2 (21:47) Joudrey (Arendt)
4:2 (24:44) Mauermann (Lampl,Bast),
4:3 (28:38) N. Goc (Festerling)
4:4 (31:25) Johnson (Wolf, Bittner),
5:4 (33:07) Lampl (Welsh, Bordson),
6:4 (35:56) Quirk (Hooton, Owens),
6:5 (49:00) Joudrey (MacMurchy),
6:6 (59:51) Kolarik (Ullmann, Colaiacovo),
6:7 (62:10) Kolarik (Wolf,Raedeke)
(Bericht Norbert Lenga)
(Foto
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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben nach dem Null-Punkte-Wochenende und der deutlichen Heimniederlage gegen Bremerhaven eine starke Reaktion gezeigt und bei den Wolfsburg Grizzlys mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen. Für den AEV war es der vierte Sieg im vierten Duell mit den Niedersachsen und der erste Erfolg nach zuletzt drei Niederlagen in Serie. Die Treffer für den AEV erzielten Trevor Parkes (7., 62.), Arvids Rekis (28.) und Brady Lamb (59.). Für Wolfsburg waren Mark Voakes (18., 32.) und Alexander Weiß (49.) erfolgreich.
Parkes trifft früh
Die Panther gingen im Vergleich zur Schlappe gegen Bremerhaven unverändert in die Partie und waren auch sofort im Spiel. In einer abwechslungsreichen Anfangsphase suchten beide Teams stets den direkten Weg zum Tor und kamen auch zu Chancen. Jonathan Boutin konnte sich dabei gegen Jeff Likens auszeichnen, als der Wolfsburger Verteidiger alleine auf ihn zulief (4.). Effizienter in der Chancenverwertung präsentierten sich die Panther, die in der siebten Spielminute nicht unverdient in Führung gingen. Evan Trupp erkämpfte hinter dem Wolfsburger Tor stark die Scheibe, bediente Parkes zentral vor dem Kasten und dieser zog trocken ab und ließ Felix Brückmann keine Chance (7.). Der Treffer tat dem AEV gut: In der Defensive standen die Gäste sicher und setzten offensiv immer wieder Akzente.
Voakes gleicht aus
Trupp verpasste den zweiten Treffer (12.) und vor allem Thomas Holzmann ließ eine hochkarätige Möglichkeit aus, als er völlig frei vor Brückmann bedient wurde, aber der Wolfsburger Goalie mit einem Weltklasse-Reflex noch parieren konnte (14.).
Auf der Gegenseite hatten die Panther Glück, dass Sebastian Furchner mit einem wuchtigen Schuss nur die Latte traf (15.). Kurz vor Drittelende glückte den Grizzlys aber doch noch der Ausgleich: Brent Aubin brachte die Scheibe zum Tor, Voakes fälschte entscheidend ab und Boutin war chancenlos (18.).
Im zweiten Drittel bekamen die Zuschauer dann weniger torgefährliche Situationen zu sehen. Beide Mannschaften agierten diszipliniert und verteidigten ihr Tor geschickt. Mehr oder weniger aus dem Nichts gelang dem AEV die erneute Führung, als Rekis von der blauen Linie abzog und Brückmann ein zweites Mal chancenlos war (28.).
Rekis trifft, Voakes schnürt Doppelpack
Die Hausherren waren um eine Antwort bemüht, aber das Team von Mike Stewart ließ defensiv nichts zu und wenn doch ein Schuss durchkam, war Boutin aufmerksam. In Überzahl klappte es aber doch mit einem Treffer für die Grizzlys. Ein Schuss von Patrick Seifert wurde zwar geblockt, gelangte aber genau zu Voakes, der das leere Tor vor sich hatte und zum 2:2 einschießen konnte (32.). Dies war auch gleichzeitig der Spielstand nach 40 Minuten.
Im dritten Spielabschnitt waren die Gäste zu Beginn das bessere Team und hatten durch Trupp (44.) und Parkes (45.) auch zwei große Chancen auf das 3:2, aber der Treffer fiel auf der Gegenseite. In Überzahl zog Weiß ab und brachte die Hausherren erstmals in Front (49.).
Lamb gleicht aus, Parkes sichert Extrapunkt
Die Gäste waren davon aber keineswegs geschockt und drängten auf den Ausgleich. Zwar boten sich den Niedersachen in der mittlerweile äußerst kampfbetonten Partie nun Lücken für Konter, aber auch der AEV kam zu Chancen.
Die Panther hielten den Druck kontinuierlich hoch und trafen kurz vor dem Ende in doppelter Überzahl auch zum insgesamt verdienten Ausgleich. Nachdem die Scheibe eine Minute lang gut durch die eigenen Reihen lief, zog Lamb ab und Brückmann hatte das Nachsehen (59.). Die Verlängerung musste somit über den Extrapunkt entscheiden und diesen sicherten sich die Fuggerstädter. Parkes spitzelte Brent Aubin die Scheibe weg, lief allein auf Brückmann zu, fuhr um das Tor herum und markierte per Bauerntrick den Endstand (62.).
Für die Augsburger geht es am kommenden Freitag zu Hause gegen die Kölner Haie weiter, ehe am Sonntag das nächste Auswärtsspiel bei den Schwenninger Wild Wings auf dem Programm steht.
(Foto Britta Koglin/Archiv)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat gegen die Krefeld Pinguine verdient mit 7:2 (2:1|2:1|3:0) gewonnen. Vor 3.630 Zuschauern trafen Brooks Macek, Frank Mauer, Richie Regehr, Jason Jaffray, Mads Christensen, Keith Aucoin und Daryl Boyle für den Deutschen Meister. Es war Münchens zehnter Sieg in Folge gegen die Pinguine.
Den besseren Start erwischten die Gäste aus dem Rheinland. In der dritten Minute brachte Mike Little Krefeld in Führung, indem er einen Bandenabpraller verwertete. Danach fanden die Red Bulls besser ins Spiel, vor dem Tor fehlte ihnen aber zunächst die Effektivität. Das änderte sich in der zwölften Minute, als Brooks Macek eine Lücke in der Krefelder Defensive sah und platziert zum 1:1-Ausgleich einschoss. Wenig später brachte Frank Mauer die Red Bulls aus kurzer Distanz erstmals in Führung (15.).
Im zweiten Abschnitt war München dann deutlich überlegen. Die Hausherren hatten sogar mehr Spielanteile, als sie nach einer Strafe gegen Richie Regehr in Unterzahl spielten. Als der Verteidiger wieder zurück auf dem Eis war, erhöhte er mit einem Schuss ins linke Kreuzeck auf 3:1 (25.). Es war Regehrs 100. Treffer in der DEL. Auch in der Folge spielte sich das Geschehen in der Krefelder Zone ab. In der 32. Minute nutzte Jason Jaffray eine von vielen Münchner Chancen zum 4:1 (32.). Die Pinguine schossen im zweiten Drittel kaum aufs Tor, der Anschlusstreffer von Dragan Umicevic kurz vor der Sirene hielt die Gäste aber im Spiel.
Auch im letzten Abschnitt waren die Red Bulls die spielbestimmende Mannschaft. Aus der Überlegenheit der Hausherren resultierten drei weitere Treffer. In der 47. Minute stocherte Mads Christensen den Puck zum 5:2 über die Linie, drei Minuten später erzielte Keith Aucoin nach Zuspiel des Dänen das 6:2. Den Schlusspunkt markierte Daryl Boyle, der einen Schuss von Deron Quint zum 7:2 abfälschte.
Mads Christensen: „Wir haben jetzt zwei gute Leistungen gezeigt, aber wir können noch besser spielen. Unsere Teamleistung war heute sehr stark, jede Reihe war torgefährlich. So kann es weitergehen.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Krefeld Pinguine 7:2 (2:1|2:1|3:0)
Tore
0:1 | 02:54 | Mike Little
1:1 | 11:12 | Brooks Macek
2:1 | 14.42 | Frank Mauer
3:1 | 23:24 | Richie Regehr
4:1 | 31:57 | Jason Jaffray
4:2 | 39:29 | Dragan Umicevic
5:2 | 46.43 | Mads Christensen
6:2 | 49:30 | Keith Aucoin
7:2 | 54:11 | Daryl Boyle
Zuschauer
3.630
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Mannheim) PM In einem irren Spiel haben die Adler mit 7:6 nach Verlängerung bei den Fischtown Pinguins gewonnen. Ryan MacMurchy, zwei Mal Andrew Joudrey, Niki Goc und Aaron Johnson trafen in der regulären Spielzeit für Mannheim, Marian Dejdar, Jeremy Welsh, Jason Bast, Ross Mauermann, Cody Lampl, Corey Quirk für Bremerhaven. Chad Kolarik schickte die Partie 9 Sekunden vor dem Ende in die Overtime und erzielte dort den Siegtreffer.
Die Gastgeber nahmen den Schwung aus den Erfolgen über Augsburg und München fulminant mit in das erste Drittel. Marian Dejdar traf zur frühen Führung (3. Spielminute), Mike Moore scheiterte Sekunden später mit einem abgefälschten Schuss an der Latte. Als die Adler zum ersten Mal in Unterzahl verteidigen musste, hatte Matthias Plachta die Chance zum Ausgleich, Janie Nieminen im Kasten der Pinguins war aber zur Stelle (13.).
Im direkten Gegenzug erhöhte Jeremy Welsh auf 2:0 (Powerplay, ebenfalls 13.). Beim 3:0 traf Jason Bast aus spitzem Winkel (15.). Doch noch vor der ersten Pause schlugen die Adler zurück. Aaron Johnson legte quer zu Ryan MacMurchy, dessen Schuss war drin – das 1:3 (18.).
Sechs Tore im zweiten Durchgang
Kurz nach Wiederbeginn verkürzte Andrew Joudrey in Unterzahl (22.) und ließ fast den nächsten Shorthander folgen (24.). Mit dem ersten Torschuss im zweiten Abschnitt stellten die Bremerhavener durch Ross Mauermann den alten Abstand wieder her (25.). Das stachelte die Adler an. Durch ein Traumtor von Niki Goc (29.) und einem von Aaron Johnson verwerteten Abpraller (32.) glich Mannheim aus. Doch Cody Lampl (34.) und Cory Quirk (36.) brachten die Hausherren wieder mit zwei Toren in Front.
Erneute Aufholjagd & Happy End
Im Schlussabschnitt nahmen die Adler Anlauf zur dritten Aufholjagd an diesem Abend. Joudrey mit seinem zweiten Treffer machte die Partie spannend (49.). David Wolf (56.) und Christoph Ullmann (57. / Powerplay) hatten den Ausgleich auf dem Schläger. Der fiel dann 9 Sekunden vor dem Ende, als Chad Kolarik nach einem Schuss von Carlo Colaiacovo am Schnellsten reagierte. In der Overtime war es dann erneut Mannheims Topscorer, der eine tolle Kombination über Denis Reul und Wolf zum Siegtreffer verwertete (63.).
(Foto Tina Kurz/Archiv)
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(DEL/Augsburg) PM auch wenn die aktuelle Spielzeit für die Augsburger Panther noch möglichst lange andauern sollen, so laufen im Hintergrund bereits seit Wochen die Planungen für die Saison 2017-18. Mit der langfristigen Vertragsverlängerung von Kapitän und Urgestein Steffen Tölzer kann der DEL-Club nun auch die erste Personalentscheidung offiziell vermelden.
Steffen Tölzer, der aus der Talentschmiede des Augsburger Eislaufvereins stammt, wird noch bis mindestens 2020 das Panther-Trikot tragen. Vor zwei Wochen löste Tölzer Duanne Moeser als ewigen DEL-Rekordspieler der Augsburger Panther ab. Mittlerweile stehen für den 31-jährigen ausgewiesenen Defensivverteidiger 571 Einsätze und 100 Scorerpunkte in der Deutschen Eishockey Liga zu Buche. Hinzu kommen unzählige Partien für die Ober- und Bayernliga-Mannschaften des AEV zu Beginn der 2000er.
Von 2008 bis 2014 fungierte der 182 cm große und 95 kg schwere Linksschütze als Assistenzkapitän der Panther, seit 2014 führt Tölzer seinen Club sogar als Captain aufs Eis. Sowohl im Club wie auch bei Fans und Sponsoren genießt er höchste Wertschätzung. In der ewigen Bestenliste der Einsätze für die jeweils 1. Mannschaft des Augsburger EV oder der Augsburger Panther rangieren lediglich noch die Legenden Duanne Moeser (705 Spiele), Mambo Pätzig (638) und Georg Hetmann (617) vor Steffen Tölzer.
„Die Augsburger Panther sind mein Club. Es erfüllt mich mit Stolz, dass mein Name in einem Atemzug mit solchen Legenden, die für mich noch heute absolute Vorbilder sind, genannt wird. Natürlich wäre es ein Traum, eines Tages an Duanne in der ewigen Bestenliste vorbeizuziehen, Priorität hat für mich allerdings der sportliche Erfolg mit unserer Mannschaft. Es gilt jetzt, einen guten Hauptrunden-Endspurt hinzulegen und die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale zu schaffen. Nur zu gerne würde ich meiner Statistik in den kommenden Jahren noch viele Playoff-Spiele hinzufügen“, so Steffen Tölzer.
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Wolfsburg) PM Die Grizzlys Wolfsburg müssen vorerst auf ihren punktbesten Verteidiger Jeremy Dehner auskommen. Der US-Amerikaner hat sich beim Auswärtsspiel in Nürnberg am vergangenen Sonntag eine Unterkörperverletzung zugezogen.
Für den amtierenden deutschen Vizemeister ist der Ausfall Dehners, dem bislang in 40 DEL-Partien sechs Tore und 19 Vorlagen gelangen, eine Hiobsbotschaft. Gerade erst war mit Kapitän Tyler Haskins ein Langzeitverletzter zurückgekehrt. Mit Kris Foucault (vorzeitiges Saisonende) sowie Robbie Bina und Stephen Dixon müssen die Niedersachsen nun erneut auf insgesamt vier Importspieler und wichtige Stützen der Mannschaft verzichten.
„Wir hoffen, dass Jeremy seine Verletzung schnell auskuriert und uns bald wieder auf dem Eis helfen kann. Was die Ausfälle betrifft, sind wir in dieser Saison bislang nicht vom Glück verfolgt. Jammern werden wir deshalb aber keineswegs, sondern uns akribisch auf die kommenden Aufgaben vorbereiten“, so Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf.
Foto: Citypress
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