DEL - Sebastian Uvira bleibt ein Hai

DEL Kölner Haie 2017 02 08

 

(DEL/Köln) PM  - Die Kölner Haie haben den Vertrag mit Stürmer Sebastian Uvira bis 2020 verlängert.


 
Der KEC hat den nächsten Spieler an den Club gebunden: Sebastian Uvira hat seinen nach der Saison auslaufenden Vertrag um weitere drei Jahre bis 2020 verlängert.


 
„Sebastian Uvira ist ein großgewachsener, stabiler und torgefährlicher Stürmer und hat sich in der laufenden Spielzeit sehr gut weiterentwickelt. Wir sind froh, dass er sein Potenzial auch weiterhin im Trikot der Kölner Haie ausschöpfen wird“, freut sich Haie-Sportdirektor Mark Mahon über die Vertragsverlängerung Uviras.

 




Sebastian Uvira wechselte während der Saison 2014/15 aus Augsburg nach Köln, hat bislang 97 Spiele für den KEC absolviert und dabei 36 Scorerpunkte gesammelt (15 Tore, 21 Vorlagen). In der aktuellen Spielzeit verbuchte der Linksschütze bislang 13 Scorerpunkte (8 Tore, 5 Vorlagen).

 

 

Foto Ingo Winkelmann


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DEL - Straubing Tigers reagieren auf Verletzung von Jeremy Williams

josh nicholls

 

(DEL/Straubing) PM Die Straubing Tigers haben auf den verletzungsbedingten Ausfall von Torjäger Jeremy Williams reagiert und mit Josh Nicholls einen zusätzlichen Stürmer unter Vertrag genommen. Der 24-jährige kommt von den Colorado Eagles aus der nordamerikanischen ECHL und wird bereits am morgigen Mittwoch in Straubing eintreffen.

 

 

Der Kanadier wurde 2010 in der siebten Runde, an Stelle 182, von den Toronto Maple Leafs gedraftet und gehörte zuletzt der Organisation der New York Rangers an. In seinem bisherigen Karriereverlauf war der Rechtsschütze überwiegend in der ECHL aktiv und kann, verteilt auf vier verschiedene Teams, eine beachtliche Bilanz vorweisen: 73 Tore und 89 Vorlagen (204 Spiele) plus 18 Playoff-Einsätze (6 Treffer und 9 Assists). In der AHL hat Josh Nicholls bereits ebenfalls seinen Mann gestanden (22 Spiele/ 1 Tor / 3 Vorlagen). Nicholls kann als Mittel- und Außenstürmer eingesetzt werden, verfügt über Stärken im Forechecking und gilt als Zwei-Wege-Stürmer mit Zug zum Tor.

 

 

„Josh ist ein junger, hungriger Spieler, der sich in Europa beweisen will“, erklärt Jason Dunham, sportlicher Leiter der Straubing Tigers. „Und wir geben ihm die Chance, da auch ein paar unserer Akteure nur Gutes über Josh zu berichten wussten“, schlüsselt der 46-jährige weiter auf. „Ein Dank geht auch an unseren Gesellschafterkreis, denn dieser hat kurzerhand das Okay für eine Nachverpflichtung gegeben. Somit können wir im Endspurt um die Playoff-Plätze Vollgas geben“, erörtert Jason Dunham abschließend.



( Foto Straubing Tigers )

 



 

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2017 IIHF WM - Angelique Kerber ist offizielle Botschafterin der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft

2017 02 07 Kerber Botschafterin AK FR

 

(IIHF WM 2017/Köln) Die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft (5. – 21. Mai 2017 in Köln und Paris) bekommt äußerst hochkarätige Unterstützung. Keine Geringere als Weltklasse-Tennisspielerin Angelique Kerber hat die Aufgabe einer offiziellen Botschafterin der 2017 IIHF WM übernommen. Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) und des WM-Organisationskomitees, überreichte ihr persönlich die Ernennungsurkunde. Für das Erinnerungsfoto tauschte Angelique Kerber gleich einmal das Tennis-Racket gegen den Eishockey-Schläger.


 
Angelique Kerber zu ihrer neuen Rolle: „Auf dem Tennisplatz bin ich meist Einzelkämpferin. Gerade deshalb bewundere ich, wie im Mannschaftssport die eigene Leistung erst im perfekten Zusammenspiel richtig zur Geltung kommt und sich alle für den Erfolg des gesamten Teams zerreißen. Eishockey hat mich dabei schon immer besonders fasziniert, weil alles in atemberaubendem Tempo passiert. Für diesen Sport und ein tolles Ereignis wie die WM in Deutschland und Frankreich übernehme ich deshalb sehr gern die Aufgabe einer Botschafterin. Ich treffe in meinem Beruf viele Menschen und nutze gern die Gelegenheiten, auf die Eishockey-WM in Köln und Paris hinzuweisen. Wenn mein Turnierkalender es zulässt, will ich auf jeden Fall auch WM-Spiele besuchen“.

 




Franz Reindl äußerte sich begeistert von der neuen WM-Botschafterin: „Angelique Kerber hat sich mit herausragendem Tennis in die Herzen von Sportfans auf der ganzen Welt gespielt. Mit ihrer Hingabe für den Sport, ihrem unbändigen Leistungswillen, aber auch mit ihrer Fairness und dem Respekt für ihre Gegnerinnen ist sie ein Vorbild und steht für viele Werte, die auch das Eishockey verkörpert. Bei uns in der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft sind sowieso alle Fans von Angelique, spätestens, seit sie letztes Jahr bei der IIHF WM in Russland eine Videobotschaft in die Kabine gesendet hat. Das hat die Jungs extrem motiviert und schon da war klar, dass Angelique Kerber die ideale Botschafterin für unsere Heim-WM sein würde. Auf unsere entsprechende Bitte hat sie denn auch sofort zugesagt“.


 
In 2016, dem bislang erfolgreichsten Jahr ihrer Karriere seit ihrem Profidebüt im Jahre 2003, hat die 29-jährige Angelique Kerber die Australian Open, die US Open sowie eine olympische Silbermedaille für Deutschland in Rio de Janeiro gewonnen, stand in Wimbledon und beim WTA Masters im Finale, schloss das Jahr als Weltranglisten-Erste ab und wurde zu Deutschlands Sportlerin des Jahres gewählt. Aktuell nimmt Kerber auf der WTA-Weltrangliste den zweiten Platz ein. Ihre immense Beliebtheit bei Sportfans auf der ganzen Welt und weit über die Grenzen des Tennissports hinaus äußert sich u.a. in rund 830.000 Facebook-Abonnenten. Auf Twitter folgen Angelique Kerber fast 280.000 Menschen.

 

 

(Foto copyright 2017 IIHF WM)


Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info

 

 

 

 

DEL - Eisbären Berlin taumeln Richtung Saisonfinale – Noebels bleibt bis 2022

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(DEL/Berlin) TK Zum zweiten Mal in dieser Saison kassieren die Eisbären Berlin sieben Gegentore. Nach ihrem Null-Punkte Wochenende in Augsburg und Wolfsburg ist die direkte Playoff-Qualifikation nicht mehr möglich, auch die Pre-Playoffs geraten in Gefahr. Einzig die Vertragsverlängerung eines Leistungsträgers macht Hoffnung.

 

Zwei neue Spieler nahmen die Eisbären Berlin in der Vergangenen Woche unter Vertrag. Charles Linglet feierte bereits am Dienstag gegen Schwenningen (1:0) sein Debüt. Louis-Marc Aubry folgte dann am vergangenen Wochenende. Auch Aubry ist wie Linglet höchstens ein Ergänzungsspieler. Beide würden im Normalfall für mehr Tiefe im Berliner Kader und für etwas Druck aus den hinteren Reihen sorgen, doch aktuell müssen die beiden Neuzugänge in Rollen schlüpfen, für die sie (noch) nicht gemacht sind.


Gerade Aubry zeigte am vergangenen Wochenende häufig, dass der großgewachsene Außenstürmer noch Probleme mit der Umstellung auf das europäische Eis hat. Beiden fehlt es, wohl auch wegen der kurzen Eingewöhnungszeit, noch an Bindung zum Spielsystem der Berliner. In Augsburg kehrten jedoch auch die beiden Langzeitverletzten Jonas Müller und Darin Olver zurück in den Berliner Kader. Doch auch diese positive Nachricht wurde mit der Verletzung von Micki DuPont – der mit einer Ellenbogenverletzung wohl bis zum Saisonende fehlen wird – überschattet.

 

 

 





Ein vom Kampf geprägtes und sehr enges Eishockey-Spiel entschieden die Augsburger Panther am Freitag mit 2:1 für sich. Mit der Leistung und ihrer Einstellung konnten die Berliner am Freitag durchaus noch zufrieden sein, nur der Puck will seit einigen Wochen den Weg nicht ins Tor finden.
Ein ganz anderes Bild zeigte sich am Sonntag, als das Spiel in Wolfsburg quasi nach 10 Minuten entschieden war. Die Grizzlys erzielten drei Tore in der ersten Hälfte des ersten Drittels und beendeten den Arbeitstag von Maximilian Franzreb, der nur der drei von sechs Schüssen parieren konnte. Die Grizzlys führten die Berliner beim 7:1 nahezu vor. Der höchste Saisonsieg der Niedersachsen geriet nie in Gefahr.


Und so taumeln die Berliner Richtung Saisonfinale. Auf Platz zehn befindet sich der Rekordmeister aktuell, nur sieben Punkte vor den Schwenninger Wild Wings, die dazu noch ein Spiel weniger haben. Am kommenden Freitag haben die Hauptstädter spielfrei, vielleicht hilft die etwas längere Pause, um das letzte Wochenende schnell zu vergessen.


Am kommenden Sonntag in Köln könnte vielleicht auch Marcel Noebels wieder dabei sein. Der Nationalspieler verletzte sich eine Woche vor dem DEL-Saisonstart in der CHL am Kreuzband und arbeitet seither an seinem Comeback. Am Montag wurde nun auch bekannt, dass die Eisbären langfristig mit Noebels, der seit 2014 an der Spree spielt, planen. Der auslaufende Vertrag mit dem Stürmer wurde laut Berliner Morgenpost bis 2022 verlängert.

 

Bericht: Tom Kanzock

Foto: Dunja Dietrich

 

 


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DEL - Augsburger Panther binden Verteidigerpaar

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben die Verträge mit zwei Spielern um ein weiteres Jahr verlängert. Die beiden Verteidiger Derek Dinger und Simon Sezemsky gehören auch in der Saison 2017-18 zum Kader des DEL-Clubs.

 

 

Mit bereits 461 Einsätzen verfügt Derek Dinger über reichlich DEL-Erfahrung. Über die Stationen Schwenningen, Ingolstadt, Düsseldorf, Kassel und Berlin wechselte der 183 cm große und 82 kg schwere Linksschütze zur Saison 2015-16 nach Augsburg. Aktuell führt Dinger die teaminterne Plus-Minus-Statistik der Panther mit einem Wert von +9 an. Die Trainer wissen aber vor allem Dingers Trainingsfleiß, seine Verlässlichkeit und seine solide Defensivarbeit zu schätzen. Auch im Penalty-Killing ist der 29-jährige Kasselaner ein wichtiger Bestandteil im Panther-Team.

 

 

Simon Sezemsky feierte in dieser Saison sein Debut in Deutschlands Eliteliga. In mittlerweile drei Spielen durfte das Verteidigertalent DEL-Luft schnuppern. Überwiegend wurde Sezemsky jedoch bei den beiden Panther-Kooperationspartnern Ravensburg in der DEL2 und Sonthofen in der Oberliga eingesetzt. Dem 184 cm großen und 81 kg schweren Rechtsschützen trauen die Verantwortlichen in den nächsten Jahren den Sprung zum DEL-Stammspieler zu.

 

 

Panther-Coach Mike Stewart: „Derek Dinger ist der Typ Spieler, der sich seinen Stammplatz in der DEL, den er seit vielen Jahren inne hat, durch harte Arbeit verdient hat. Er zeigt in jedem Spiel vollen Einsatz und stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Derek ist läuferisch gut, kann gegen jede Reihe des Gegners eingesetzt werden und arbeitet auch in Unterzahl hart für sein Team. Simon Sezemsky ist ein noch junger Spieler, der in der DEL2 immer wieder bewiesen hat, über welches Potential er verfügt. Es ist wichtig, dass wir weiter intensiv und kontinuierlich mit ihm arbeiten, dann wird auch er seinen Weg in der DEL gehen können.“

 

 



 

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DEL - ERC Ingolstadt holt Brett Bulmer

Brett Bulmer

 

(DEL/Ingolstadt) PM/Kürzel (Autor) Der ERC Ingolstadt hat sich im Endspurt der Hauptrunde mit Angreifer Brett Bulmer verstärkt. Der körpergewaltige Kanadier (193cm, 96 kg) war zuletzt beim finnischen Erstligisten Tapperen Ilves tätig und hat einen Vertrag bis Hauptrundenende unterschrieben.

 


„Brett ist ein Zwei-Wege-Stürmer mit guten läuferischen Fähigkeiten und Zuverlässigkeit in der Defensivarbeit“, sagt Jiri Ehrenberger, Sportdirektor des ERC. „Wir haben derzeit eine Verletzungsmisere. Wenn alle Spieler fit sind, haben wir großes Offensivpotential. Wir wollten noch weitere Körperstärke in die Mannschaft bringen. So ein physischer Spielertyp ist Brett Bulmer.“

 


Der Neuzugang bringt überdies NHL-Erfahrung mit. Der 24-Jährige bestritt 13 Einsätze für die Minnesota Wild und bereitete dabei drei Tore vor. Ende Oktober entschloss er sich zum Wechsel nach Europa, wo er für die „Luchse“ aus Tappara angriff (23 Spiele, 2 Tore, 3 Vorlagen). Bulmer kam am Montagmorgen nach Ingolstadt. Nach absolviertem Medizintest bei Mannschaftsarzt Dr. Olaf Büttner und beantragter Spielerlizenz beim Ligabüro steht einem Einsatz am kommenden Wochenende mit den beiden Derbys gegen Augsburg und München nichts mehr im Wege. Brett Bulmer wird beim ERC Ingolstadt das Trikot mit der Nummer 92 tragen.

 

 




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DEL - Der Schwenningenfluch hält an – Bremerhaven verliert in Overtime 3:4 gegen die Schwarzwälder

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(DEL/Bremerhaven) (NL) Bremerhaven kann gegen Schwenningen einfach nicht gewinnen, diesmal fehlten ganze 1:47 Minuten zum sicher geglaubten Sieg.

 

 

Die Pinguine legten gut los im ersten Drittel, sie ließen die Scheibe laufen und hatten Übergewicht, allerdings blieben die ganz großen Möglichkeiten aus. Ein tolles Zuspiel von Jordan Gerorge schloß Jason Bast ab zum 1:0 für die Pinguine. Die Pinguine drehen nun auf und folgegleich viel das 2:0, durch den Torschützen vom Dienst Jack Combs. Mit einem verdienten 2:0 ging es dann auch in die erste Pause.

 

 

Das zweite Drittel plätscherte erst einmal so dahin, Bremerhaven mit der „sicheren“ Führung, machte nur was nötig war. Innerhalb einer halben Minute machte Schwenningen dann aus  dem 2:0 ein 2:2! Kalle Kajjomaa zum 2:1 nach 30:54 und dann Jarome Samson exakt 26 Sekunden später mit dem 2:2. Doch die Pinguine waren nicht lange geschockt, schon in der 35 Minute brachte  Mike Hoeffel die Bremerhavener nach tollem Doppelpass mit David Zucker wieder in Front.

 





Die Bremerhavener verpassten im letzten Drittel dann den Sack zuzumachen, es gab einige Chancen für die Seestädter, doch es fehlte das Glück und die Cleverness. So kam es dann wie es kommen musste, Schwenningen nahm den Goalie (Dustin Strahlmeier) vom Eis und brachten einen sechsten Feldspieler, in der 59 Minute musste Fischtown mal wieder ein spätes Gegentor hinnehmen, Daniel Schmölz traf für die Schwenniger zum schmeichelhaften Ausgleich.

 

 

In der Overtime wurde dann der Schiedsrichter zum Buhmann der Pinguins-Gemeinde Ein Foul an Brock Hooten wurde nicht geahndet und nur kurze Zeit später musste Jordan Owens vom Eis, wofür wussten nur die Schiedsrichter. Im Powerplay bei 4 gegen 3 war es dann Will Acton der das Spiel für die Schwenniger entschied. Trotz der unglücklichen Niederlage war es ein Erfolgreiches Wochenende für die Fischtown Pinguins, 4 Punkte und die Pre-Playoffs fest im Visier.  

 


Daten zum Spiel:


Strafzeiten: 

Fischtown Pinguins 8 Minuten, Schwenninger Wild Wings: 4 Minuten

 

 

Tore:
1:0 (14:26) Jason Bast  (George, Mauermann)
2:0 (18:57) Jack Combs (Owens, Bordson)
2:1 (30:28) Kaijomaa (Samson, Hult)
2:2 (30:54) Samson (Schmölz, Acton)
3:2 (34:06) Mike Hoeffel (Zucker, Moore)
3:3 (58:13) Schmölz (Gysbers, Bender)
3:4 (63:28) Acton (Bender)


Zuschauer: 4.625 (fast ausverkauft)

(Foto Jens Hagen/Archiv)


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DEL – Die Kölner Haie verlieren knapp das Klassikerduell gegen die Adler Mannheim mit 2:4

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(DEL/Köln) (ST) Zum letzten Mal am vergangenen Sonntag reisten die Adler Mannheim nach Köln in die LANXESS arena, zusammen mit insgesamt 14.032 Zuschauern. Die Hauptrunde neigt sich so langsam dem Ende zu. Nur noch acht Spiele stehen für den KEC auf dem Programm bevor es mit den Playoffs los geht.

 

 

Die Kölner Haie erlitten am Freitag gegen die Straubing Tigers einen bitteren Dämpfer in ihrer Erfolgsserie. Sie verloren knapp mit 3:2. Die Straubinger konnten die Haie im Powerplay mit zwei schnellen Toren bestrafen, der KEC kam noch einmal ran, schaffte den Ausgleich jedoch nicht. Diese ernüchternde Niederlage sollte gegen die Mannheimer wieder gut gemacht werden. Vor allem da es ein direktes Kopf-an-Kopf-Duell war. Köln befand sich auf Platz 3 mit 86 Punkten und Mannheim punktgleich auf Platz vier. Dies hob die Brisanz dieses Klassikers noch hervor, denn Spiele gegen Mannheim bedeuten immer Derbycharakter.

 

 

Es sollte das letzte Aufeinandertreffen beider Kontrahenten in der Hauptrunde sein. Die ersten beiden Spiele gewannen die Haie mit keinem Gegentor (2:0, 4:0) und das letzte Auswärtsspiel gewannen die Gastgeber Mannheim mit 4:2. Im Vorfeld stichelte Mannheim gegen die Siegesbilanz der Haie, sie würden immer nur 2:1 gewinnen, was faktisch nicht ganz korrekt ist. Korrekt hingegen ist, dass die Haie viele Spiele knapp, meist mit einem Tor mehr, gewonnen haben. Aber auch knapp gewonnene Spiele sind nun mal gewonnen. Der KEC lockte mit einer besonderen Aktion für Damen, es war Ladies Night mit speziellen Programmpunkten und Aktionen nur für die weiblichen Eishockeyfans.

 

 

Patrick Hager spielte nicht, da er noch gesperrt war. Zudem fehlten auch Jean-Francois Boucher und der neue Spieler des Kaders Alex Bolduc. Philip Gogulla und Alexander Sulzer waren wieder fit. Auch Marcel Ohmann bekam Eiszeit, wohingegen Torsten Ankert zuschauen musste. Das erste Drittel begann mit hohem Tempo. Die Mannheimer spielten direkt mit Zug zum Tor und druckvollem Offensivspiel. Die Kölner wurden etwas in die Defensivhaltung gedrängt und waren gesamt einen Schritt langsamer. Dennoch erarbeiteten sich beide gute Möglichkeiten, die aber zunächst ohne Erfolg blieben. Auch in einer doppelten Überzahl gelang den Mannheimern die Führung nicht, denn Gustaf Wesslau hielt die Kölner im Spiel. Erst in der 17. Minute schoss Daniel Sparre das Führungstor. 0:1 für die Gäste.

 

 

 

 



Das zweite Drittel begann mit einem Powerplay von 1,29 Minuten für die Haie, doch in diesem Powerplay gelang ihnen der Ausgleich nicht. Die Mannheimer waren immer noch besser in der Partie, obwohl die Statistik besagte, dass die Kölner neun Schüsse aufs Tor erzielten und die Mannheimer hingegen nur acht.  In der 26. Minute erlöste Shawn Lalonde die Gastgeber endlich und netzte zum 1:1 ein.Mannheim versuchte nun die erneute Führung zu erspielen und drückte kräftig nach vorne. Köln hingegen wirkte durch das Tor beflügelt und kämpfte eisern. Doch nur 29,4 Sekunden vor der Sirene fiel das zweite Tor für die Adler durch Garrett Festerling. Der Mittelabschnitt endete 1:2 für die Gäste.

 

 

Das letzte Drittel sollte noch einmal spannend werden. In der 44. Minute erhöhte David Wolf auf 1:3. Köln versuchte noch ranzukommen und setzte alles daran Tormöglichkeiten zu bekommen. Mannheim dagegen spielte weiterhin offensiv hart. Im Powerplay in der 50. Minute schoss Lalonde mit Vorlage von Kai Hoppelt und Christian Erhoff erneut aufs Tor und traf zum Anschluss. Es sollte Köln jedoch kein weiteres Tor mehr gelingen. 12,4 Sekunden schossen die Mannheimer ins leere Tor und beendeten den Kampf der Haie. Das Spiel endete somit mit 2:4 für Mannheim. Insgesamt kamen die Mannheimer Adler besser ins Spiel. Die Partie blieb dennoch wie erwartet brisant und spannend.

 


Im ersten Drittel schenkten sich beide nichts. Es war ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, obwohl Mannheim mehr Spielanteile hatte und den Kölnern immer einen Schritt voraus schienen. Gustaf Wesslau war Kölns Fels in der Brandung und entschärfte die ein oder andere Möglichkeit der Adler. Kurz vor Ende des Drittels kam dann die Führung für die Gäste. Im zweiten Abschnitt kämpfte Köln dann für den Ausgleich, doch Mannheim blieb etwas besser und schneller. In der 26. Minute schoss Lalonde den hart erarbeiteten Ausgleich. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts gingen die Gäste dann erneut in Führung, so dass das letzte Drittel mit einem Stand von 1:2 begann. Die Adler konnten in der 44. Minute auf drei Tore erhöhen. Später war es wieder Lalonde, der die Haie ran brachte und auf 2:3 verkürzte. Doch mit dem Empty-Net Goal machten die Gäste den Sack zu und nehmen drei Punkte mit nach Hause. Letztlich war es ein verdienter Sieg von 4:2 für die Mannheimer Adler.

 

 

Am kommenden Freitag spielen die Kölner Haie auswärts gegen die Schwenninger Wild Wings um 19.30 Uhr. Am Sonntag kommen dann die Berliner Eisbären ein letztes Mal und die LANXESS arena, um 16.45 Uhr geht



(Foto Winkelmann9


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DEL - Krefeld Pinguine verlieren auch gegen den ERC Ingostadt!

krefeld ingolstadt 05022017

(DEL/Krefeld) (RS) Die Krefeld Pinguine verlieren mal wieder ein Heimspiel. Das 1:2 gegen den ERC Ingolstadt ist ein Spiegelbild der Saison 2016/2017. Saison gelaufen!

 


Auch das Heimspiel gegen die "Schanzer" ging in die Hose. Dabei war den Gastgebern das unbedingte WOLLEN anzu merken. Man bemühte sich früh in Führung zu gehen, spielte gut auf den Körper, fuhr die Checks zu Ende. Ja" Ende am Ende waren die Hände wieder Punkte leer! Dabei, fing alles sehr gut an . Die Pinguine sehr bemüht die Punkte zu behalten, gingen durch Collins 8(.)

 


Der Ausgleich von Boyce fiel in Gäste Überzahl, glücklich, Little bekam demn den Pass von Boyce an den Schlittschuh, von da aus sprang er ins KEV- Gehäuse von Galbraith, Boyce stand auf dem Scoreboard, nicht Little! Spielverlauf auf dem Kopf . Der KEV schlich mit hängenden Köpfen zum Pausentee und versuchte danach mit wütenden Angriffen das Ingolstädter Heiligtum sturmreif zu schiessen.  

 





Der Chancentod, war auf heimischer Seiter allgegenwärtig und vereitelte alle Möglichkeiten. Dafür hileten sich die Gäste ind Minute 36 schadlos. Jacques nutzte eine Schlafmützigkeit in der Schwarz- Gelben Defensive und netzte zur Führung der Gäste ein. Das war es dann für die Heimmannschaft.....!

 

 

Im letzte Abschnitt kam nicht mehr all zu viel von Seiten Hausherren, der Akku schien leer und die Chancen wurden nicht genutzt. Das wars dann! Der Ausklang passt. Letztes Heimspiel gegen Wolfsburg am Karnevalssonntag...Ein Schelm der Schlechtes dabei denkt. Beginnt der Aschermittwoch Kater?

 


Spiel vom 05.02.2017

Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt 1:2 (1:1|0:1|0:0)

 

Tore:
1:0  8. Collins (Pietta, Müller)
1:1 14. Boyce (Köppchen, Taticek) PP
1:2 36. Jacques (Buchwieser, Boyce)

Strafen:
Krefeld: 4
Ingolstadt: 6+10 Oppenheimer

 

 

Zuschauer:
3505



(Foto Ralf Schmitt)


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DEL - Straubing Tigers vergeben Big Points gegen Iserlohn Roosters bei 2:3 Niederlage

conolly straubing2016

 

(DEL/Straubing) (MA) Die Straubing Tigers haben heute einen Weg gefunden mit einer zwei Tore Führung gegen die mit Abstand schwächste Ausswärtsmannschaft der Liga keine Punkte mitzunehmen. Die Tore von Röthke und Mitchell sowie eine fünf minütige Überzahl im letzten Drittel reichten nicht aus, um aufopferungsvoll kämpfende Gäste zu bezwingen. Die Roosters gaben den Tigers somit ihre Quittung für ein überhebliches Auftreten zu einem völlig falschen Zeitpunkt.

 

 

Von Beginn an spielte nur Straubing auf das Tor von Chet Pickard, der heute den Vortritt vor Matthias Lange erhielt. Als sich die Chancen der Tigers häuften, klingelte es auch schon im Kasten der Roosters. Rene Röthke war durchgestartet, erhielt einen Steilpass von Mike Connolly und setzte sich im eins gegen eins durch. Mit der Rückhand besorgte er für sein Team die 1:0 Führung (8.) die auch zugleich der Pausenstand war. Zwar wurde Iserlohn nach dem Powerbreak etwas stärker ohne jedoch für große Gefahr vor Matt Climie im Tor der Tigers zu sorgen. Der Spielaufbau der Roosters war nicht flüssig und zu behäbig was die Tigers vor nicht allzu große Probleme stellte. Gut und gerne hätten die Hausherren auch noch ein weiteres Tor erzielen können aber die letzte Entschlossenheit fehlte noch vor dem Tor.

 

 

Vorerst blieben die Tigers auch im Mittelabschnitt am Drücker. Dennoch gingen sie mit den sich bietenden Möglichkeiten wieder etwas zu leichtsinnig
um. Zwar konnte Adam Mitchell (24.) durch einen Konter die 2:0 Führung erzielen. Einen Fehlpass an der gegnerischen blauen Linie der Roosters Verteidung schnappte sich Thomas Brandl und bediente Adam Mitchell der allein vor Pickard keine Probleme mehr hatte den Puck im Tor unterzubringen. Aber die Gäste gaben sich keineswegs geschlagen. Dylan Wruck (26.)lies sein Team wieder hoffen. Zu nachlässig im Zweikampf agierten die Tigers in der eigenen Zone was auch zu weiteren Chancen der Roosters führte. Trotz ihrer Überlegenheit bettelten die Tigers förmlich um die Gegentore. So kam es auch das kurz vor dem Ende des zweiten Drittels die Roosters den verdienten Ausgleich erzielten. David Dziurzynski stand goldrichtig vor dem Tor und musste nur noch einschieben. Dem Treffer ging ein Wechselfehler der Straubinger voraus, was in dieser Phase auch bezeichnend war für die Lockerheit des Teams zum absolut unangebrachten Zeitpunkt. Hätte kurz zuvor Chad Bassen aus spitzen Winkel getroffen, dann hätte es wohl ein Donnerwetter von Coach Larry Mitchell in der zweiten Pause gegeben. Denn dieses Spiel war viel zu wichtig für die Tigers, als dass man es so leichtfertig vergeben könnte.

 

 





Vielen Fans im Stadion schwante nichts gutes. Die Tigers haben in dieser Saison schon viel zu oft bewiesen, dass die gegen gleichwertige Gegner auch Spiele verlieren können. So spielten sie auch im letzten Abschnitt. Entweder war man zu ängstlich, zog sich zu weit zurück oder man war sich in der Offensive dann zu sicher dass irgendwann mal einer wieder reinfallen würde. Zum einen stand dem ein gutaufgelegter Chet Pickard im Weg und zum anderen hatten die Roosters immer mehr Spaß am Spiel. Luigi Caporusso, der noch kurz zuvor bei einem Alleingang gegen Matt Climie nur zweiter Sieger war, entschied das Spiel mit seinem Treffer zum 2:3 (48.) für sein Team. Das zwar noch lange nicht Schluss war zu diesem Zeitpunkt war klar, aber selbst eine fünf gegen drei Überzahl in voller Länge, konnten die Tigers am heutigen Abend nicht mehr ausnutzen. Einiges war am Ende wirklich unerklärlich für die Fans. Somit verpassten die Straubinger den Abstand auf Platz elf weiter auszubauen, da die heutigen anderen Ergebnisse alle für die Tigers sprachen nur nicht das eigene.

 

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Jari Pasanen (Iserlohn): "Ich blicke etwas neidisch auf die Tigers denn sie haben den Turnaround geschafft und Anschluss zu den Playoffs gefunden und wir leider nicht. Aber heute bin ich wirklich sehr glücklich endlich mal wieder Auswärts gewonnen zu haben. Ich muss zugeben es sah nicht wirklich danach aus, wenn du 0:2 hinten liegst und Straubing das Spiel bestimmt. Um so mehr freut es mich für das Team für die drei Punkte heute."

 

 

Larry Mitchell (Straubing): "Wir haben so angefangen wie wir uns es vorgestellt haben. Aber wir sind mit unseren Chancen zu leichtfertig umgegangen. Woran es dann letzendlich lag kann verschiedene Gründe haben aber das ist jetzt egal. Ich möchte unser Überzahlspiel nicht kritisieren, da wir auf Platz eins der Liga stehen aber heute hat es nicht so funktioniert wie wir das eigentlich können. Der Sieg geht zurecht an Iserlohn."

 


Spiel vom 05.02.2017


Straubing Tigers - Iserlohn Roosters 2:3 (1:0|1:2|0:1)

 

1:0 |08.|Rene Röthke (Connolly)
2:0 |24.|Adam Mitchell (Brandl)
2:1 |26.|Dylan Wruck (Caporusso, Down)
2:2 |39.|Dziurzynski (Larsson, Kahle)
2:3 |48.|Luigi Caporusso (Wruck, Jaspers)

Strafen:
Straubing 4 - 11 + Spieldauerdisziplinarstrafe für Jaspers

Zuschauer:
4.139



(Foto Heike Feiner/Archiv)


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DEL - Nichts zu holen für die Düsseldorfer EG beim Meister aus München

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG muss eine weitere Niederlage verkraften. Beim Deutschen Meister EHC Red Bull München setzte es eine 2:5-Niederlage (0:1, 1:1, 1:3). Die Gäste konnten die Partie zwar über weite Strecken relativ offen halten, eine lange Unterzahl zu Beginn des Schlussdrittels entschied aber die Begegnung.

 

 

Powerplays prägen das Drittel

 

Die DEG musste kurzfristig auf Henry Haase verzichten, der sich in Schwenningen eine Verletzung zugezogen hatte. Dadurch rückte Manuel Strodel in die Verteidigung. Auch Youngster Johannes Huss war wieder mit dabei. Das erste Drittel war durch insgesamt fünf Überzahlspiele geprägt – vier für München und eine für Düsseldorf. Die DEG daher naturgemäß mehr und sehr unter Druck, aber durch engagiertes Spiel und einen starken Niederberger konnte man den Kasten lange gegentorfrei halten. Erst bei 18.14 traf Jubilar Yannic Seidenberg (800 DEL-Spiele) zum 1:0, Niederberger war hierbei die Sicht versperrt. Für die DEG hatten Kammerer und Courchaine gute Einschusschancen, blieben jedoch jubellos.

 





DEG kann Partie ausgeglichener gestalten

 

Ab Minute 20 kam die DEG besser ins Spiel. Doch mitten in dieser etwas offensiveren Phase musste sie zunächst das 0:2 schlucken. Jason Jaffray nahm ein schnelles Zuspiel auf und traf aus kurzer Distanz in den linken Winkel (24.14). Doch die DEG brach dieses Mal nicht ein, sondern hielt das Spiel mit konsequenter Defensivarbeit weiter offen. Natürlich hatten die Hausherren zahlreiche Chancen, etwa durch Wolf und Abeltshauser, aber weitere Gegentreffer fielen zunächst nicht. Im Gegenteil: Bei einer der gar nicht so seltenen Gästeattacken traf Brandon Yip nach feiner Vorarbeit durch Rob Collins (34.13). Hoffnung keimte auf. Die DEG beginn anschließend nicht den Fehler, zu offensiv zu agieren und damit in Konter zu laufen. Zäh und beharrlich bearbeiteten sie den Gegner. Lei-der handelte sich Brandon Yip kurz vor der Sirene eine Matchstrafe wegen angeblichem Stockschlag ein. Eine harte Entscheidung. Mit einem 1:2 ging es in die zweite Pause.

Lange Unterzahl entscheidet das Match

 

 

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(Foto Birgit Häfner) 

 

 

Die DEG musste den Schlussabschnitt also mit einer langen Unterzahl beginnen. Die Verteidigung verrichtete Schwerstarbeit und Niederberger stand unter Dauerbeschuss. Dennoch die Gastgeber eiskalt. Matsumoto (42.32) und Boyle (43.19) trafen binnen kurzer Zeit zum 3:1 und 4:1 und entschieden damit das Spiel. Zwar konnte Drayson Bowman auf Vorlage von Kurz Davis noch einmal verkürzen, aber danach kam die DEG nicht weiter heran. Wenige Sekunde vor dem Ende traf Aucion ins leere Tor (59.18). Es blieb und bleibt bei null Punkten gegen München in dieser Spielzeit.

 

 

Ausblick: Am Freitag kommen die Adler Mannheim in den ISS DOME. An diesem Tag wird auch die 67er Meistermannschaft geehrt. Die DEG erwartet zu diesem emotionalen Abend weit über 10.000 Besucher. Tickets unter www.degtickets.de.

Strafen: RB München 4, DEG 10 plus 25 (Yip).



(Foto oben Heike Feiner)


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DEL - Entfesselt aufspielende Grizzlys aus Wolfsburg schicken die Eisbären Berlin mit 7:1 nach Hause

wolfsburg jubel schwarz

 

(DEL/Wolfsburg) (JM) Nach dem deutlichen 5:2-Erfolg am Freitag über den ERC Ingolstadt wollten die Grizzlys am Sonntag im Derby gegen die Eisbären ihren Aufwärtstrend bestätigen. Zwar hatten sie ihren ärgsten Verfolger auf 9 Punkte Abstand gehalten, aber bei noch acht ausstehenden Spieltagen kann dieser Vorsprung schnell schwinden.

 


Aber auch die auf Platz 10 liegenden Eisbären benötigten jeden Punkt, um den direkten Einzug in die Pre-Play-off-Runde abzusichern. Zwar hatte die auf 12 stehende DEG 11 Punkte Rückstand, aber auch 3 Spiele weniger. Deshalb erwartete Pavel Gross ein enges Spiel: „Beide Mannschaften wollen Punkte sammeln. Dementsprechend hoch wird die Intensität sein. Es kann durchaus sein, dass ein Tor den Unterschied ausmachen wird.“ Topscorer bei den Gästen ist Nick Petersen, der in den Duellen gegen die Grizzlys 2x getroffen hatte. Bei den Grizzlys waren Sebastian Furchner und Gerrit Fauser je zweimal gegen den Hauptstadtclub erfolgreich.

 


Der Topscorer bei den Hausherren ist Mark Voakes mit 34 Punkten. Bullygewinn Berlin, aber Sebastian Furchner erkämpfte den Puck und Tyler Haskins wurde anschließend unfair in die Bande gecheckt. Nach 19 Sekunden Powerplay konnten die Fans der Grizzlys zum ersten Mal jubeln. Der Pass von Jeff Likens wurde von Brent Aubin zum 1:0 abgefälscht. Sehr gut forecheckende Wolfsburger ließen die Gäste gar nicht zum Luftholen kommen.

 


Tyler Haskins zog wieder einmal unwiderstehlich ums Tor und fand vor dem Tor den einschussbereiten Gerrit Fauser, der ins leere Tor einschob. Die Eisbären unter Schock. Bei einer Chance der Eisbären kamen Dotzler und Braun in intensive Gespräche, aber ohne Folgen. Die Grizzlys Wolfsburg zu diesem Zeitpunkt die dominierende Mannschaft. Mehrere gut herauskombinierte Chancen u.a. von Aubin, Fauser und Krupp konnten nicht verwertet werden. Erst gegen Mitte des ersten Drittels konnten sich die Eisbären kleinere Chancen erarbeiten. Aubry, der Sünder vor dem 1:0, testete Felix Brückmann, der den Schuss aber ins Fangnetz abfälschte.

 


MacQueen, der alleine gelassen wurde, mit DER Chance zum Anschluß. Aber dann dieser Konter: Superpass aus der Verteidigung von Patrick Seifert auf Tyler Haskins, der schaut auf den links mitlaufenden Gerrit Fauser, verwandelt aber dann doch selbst zum 3:0! Damit war auch der Arbeitstag von Maximilian Franzreb beendet. Als nach 13 Minuten Aubin wegen Stockschlages vom Eis musste, hatten die Gäste die Möglichkeit in Überzahl zu agieren. Wolfsburg verhinderte souverän, dass die Gäste überhaupt in die Aufstellung kamen. Zwei Schüsse ließen sie in diesem Powerplay gerade mal zu. 3:40 vor dem Ende des ersten Abschnittes gab es einen Videobeweis wegen vermeintlichen Torraumabseits von Sebastian Furchner.

 


Entscheidung: Kein Tor! Für die Eisbären: Glück gehabt. Die Grizzlys waren in diesem Drittel in allen Belangen überlegen und die Führung durchaus auch in dieser Höhe verdient.  Als Björn Krupp wegen Beinstellens 2 Minuten vor dem Ende auf die Starfbank musste, hatten die Gäste nochmals die Möglichkeit, Powerplay zu spielen. Ein guter Block von Voakes nach einem Schuss von Gervais und dann versuchte es Linglet noch ein Mal. Aber weit am Tor vorbei. Damit endete ein sehr starkes erstes Drittel der Grizzlys. Die Grizzlys nahmen eine beruhigende 3:0 Führung mit in die Pause.

 

 

Das zweite Drittel sah zu Beginn stürmische Eisbären. Linglet konnte erst im letzten Moment von Seifert am Schuss gehindert werden. Den Schuss von Olver lenkte Felix Brückmann mit der Schulter ab. Auf der anderen Seite zog Furchner ab und Fauser wartete auf den Abpraller. Einen Schuss von Hördler erwartete Brückmann gewohnt ruhig und sicher. Nach gut fünf Minuten dann die erste Strafe im Mittelabschnitt. Gervais hielt Gerrit Fauser fest und musste für 2 Minuten gehen. Die Grizzlys schnell in der Aufstellung und liessen den Puck laufen. Den Schuss von Likens konnte Cüpper festhalten. Einen Konter von Machacek in Unterzahl wurde von Seifert verhindert. Nachdem die Grizzlys erneut in die Aufstellung  kamen, flogen Cüpper die Pucks im Sekundentakt um den Helm. Aber am Spielstand änderte sich nichts.

 


Dann Gestochere und die Eisbären jubelten. Aber es wurde erneut der Videobeweis zu Rate gezogen. Die Frage: wann wurde abgepfiffen? Bevor oder nachdem der Schlittschuh von Brückmann mit dem Puck ins Tor geschoben wurde. Die Entscheidung lautet: kein Tor. Die Grizzlys blieben 3 Tore vorne. Eine Strafe wegen Spielverzögerung gegen Nick Johnson sorgte für erneutes Überzahlspiel der Gäste. Ein schneller Konter durch Olver und ein genauer Pass auf den mitgelaufenen Machacek brachten den Treffer zum 3:1. Aber Lubor Dibelka wollte den alten Abstand wieder herstellen. Im Gewühl vor dem Tor konnte er den Puck nicht weit genug zurücklegen und blieb am Pfosten hängen.

 

 



 

Eine Strafe gegen Hördler nach Faustschlag ins Gesicht von Likens wurde auch, unverständlicherweise, mit einer Strafe gegen Wolfsburg belegt. So ging es 4 gegen 4 weiter. Die Eisbären versuchten jetzt, über Aggressivität ins Spiel zurückzufinden. Das Ganze entlud sich nach einer abgepfiffenen Abseitssituation in einer Rangelei zwischen Armin Wurm und Jonas Müller. Wieder es ging es mit 4 gegen 4. Dann legte Mark Voakes genial auf Brent Aubin zurück und 1:45 vor der 2. Sirene stellte Brent Aubin den 3-Tore-Abstand wieder her.

 


Dann musste Berlin erneut auf einen Spieler wegen Stockschlag verzichten. Diesmal warteten die Grizzlys nicht lange. Nach 23 Sekunden schlug Gerrit Fauser zu und jagte den Puck zum 5:1 in die Maschen. Mit diesem Spielstand ging es in die letzte Pause. Die erste Eisbärenchance von Jens Baxmann vereitelte Felix Brückmann, indem er einfach stehen blieb. Wollten die Gäste noch etwas erreichen brauchten sie einen schnellen Treffer.

 


Aubry versuchte es von weitem, aber Felix Brückmann ohne Probleme. Nach einem Schuss von Florian Busch zeigte sich schon ein wenig Resignation, weil wieder Brückmann im Weg stand. In dieser Phase waren die Gäste bemüht, aber nicht konstruktiv genug. Die Grizzlys standen sicher in der Abwehr.

 


Sollte der Puck dennoch durchkommen, war immer wieder Felix Brückmann zur Stelle. Nach einem starken Einsatz von Sebastian Furchner, der alleine im Drittel der Eisbären agierte und gleich 3 Abwehrspieler auf sich zog, hatte nach dem Rückpass Alexander Dotzler von der blauen Linie abgezogen. Cüpper war ohne Sicht, aber mit dem Schoner unten. 12 Minuten vor dem Ende waren die Grizzlys wieder mit ihrer Paradereihe im Powerplay aktiv. Die Scheibe läuft und läuft und läuft und findet Brent Aubin. Brent Aubin mit einem Strich in den Winkel zum 6:1.

 


Gervais mit dem Fehler im Aufbau. Der Konter über Furchner und Haskins wurde von Sebastian Furchner zum 7:1 vollendet. Acht Minuten vor dem Ende war das wohl mehr als eine Vorentscheidung.  Aber die Grizzlys spielten einfach weiter ihr Spiel und liessen die Eisbären nicht zum Spiel finden. Die Grizzlys in den letzten Minuten darauf nur noch bedacht, das Ergebnis zu halten. Mit dem Endstand von 7:1 ging das Spiel an die Grizzlys.

 

 

Fazit:
Die Hausherren nach Blitzstart und mit 3x effektiven Specialteam den Eisbären am heutigen Sonntag überlegen. 3 Tore von Brent Aubin und 2 Tore von Gerrit Fauser brachten die Hausherren auf die Siegerstrasse. Insgesamt verdient, weil die Grizzlys die Eisbären überhaupt nicht ins Spiel kommen liessen und ihr einfaches Spiel durchgezogen haben.

 


Endergebnis:

Grizzlys Wolfsburg gegen Eisbären Berlin   7:1 (3:0|2:1|2:0)


Tore:

1:0 | 00:43 | Brent Aubin (Likens)
2:0 | 03:25 | Gerrit Fauser (Haskins)
3:0 | 10:04 | Tyler Haskins (Likens, Seifert)
3:1 | 32:11 | Spencer Machacek (Olver)
4:1 | 38:15 | Brent Aubin (Voakes, Dotzler)
5:1 | 39:16 | Gerrit Fauser (Haskins)
6:1 | 49:23 | Brent Aubin (Voakes, Höhenleitner)
7:1 | 50:30 | Sebastian Furchner (Haskins)


Zuschauer:
4.354


Aufstellung Wolfsburg:
 
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #27 Johnson, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #43 Weiss, #49 Voakes, #60 Riefers, #95 Pfohl


Aufstellung Berlin:

#30 Franzreb, #39 Cüpper
#41 Aubry, #10 Machacek, #17 Macqueen, #3 Gervais, #4 Roach, #40 Olver, #77 Fischbuch, #9 Linglet, #18 Müller, #29 Baxmann, #26 Busch, #12 Braun, #24 Rankel, #90 Braun,
#7 Hördler, #21 Wilson, #6 Wissmann, #22 Tallackson


Bericht und Foto: Martina u. Jörg Matthias (eishockey-online.com)


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DEL - Augsburger Panther ringen Eisbären Berlin nieder

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben vor 5661 Zuschauern einen weiteren großen Schritt Richtung Playoff-Viertelfinale gemacht. In einer temporeichen Partie setzten sich die Panther knapp mit 2:1 gegen starke Eisbären Berlin durch. Die Treffer für die Panther erzielten Mark Cundari (5.) und Brady Lamb (44.). Bei den Eisbären war Jamie MacQueen (32.) erfolgreich.

 

 

Cundari trifft früh

 

Die Panther, die wieder auf das gleiche Personal wie in den letzten Wochen setzen konnten, begannen stark. Der AEV übernahm sofort die Initiative und attackierte die Gäste früh. Im ersten Überzahlspiel klappte es auch mit der Führung, als Cundari trocken abzog und Marvin Cüpper im Tor der Eisbären bezwingen konnte (5.). Viele weitere Highlights bekamen die Zuschauer im ersten Drittel dann aber nicht mehr zu sehen. Der AEV stand sicher und die wenigen Chancen der Gäste durch Daniel Fischbuch (10.) oder Charles Linglet (13.) machte Jonathan Boutin souverän zunichte.

 

 

Auf der Gegenseite hatten Drew LeBlanc (17.) und Trevor Parkes, der einen Schuss von Gabe Guentzel stark abfälschte (19.), die Chance auf das 2:0, aber es blieb bei der knappen AEV-Führung. Im Mitteldrittel waren die Hausherren bemüht diese auszubauen und hatten dazu mehrfach die große Chance. Erst scheiterten Scott Valentine und Derek Dinger in aussichtsreicher Position (je 24.) und kurz danach hielt Cüpper einen Penalty gegen Parkes (25.).

 

 

Parkes vergibt Penalty - MacQueen gleicht aus

 

Beinahe im Gegenzug hätten aber auch die Eisbären treffen müssen. Boutin parierte allerdings mit einem Weltklassereflex mit der Fanghand gegen Laurin Braun (25.) und war wenig später auch gegen Jonas Müller stark zur Stelle (29.). Insgesamt war deutlich mehr Zug in der Partie als noch in den ersten 20 Minuten und die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. So hätten auch Justin Shugg (29.) und Thomas Holzmann (30.) treffen können, aber Cüpper stand seinem Gegenüber in nichts nach und konnte dann auch den Ausgleich bejubeln. Constantin Braun brachte die Scheibe zum Tor, MacQueen fälschte ab und Boutin war chancenlos (32.). Die Panther antworteten mit wütenden Attacken und hatten bei einem Drei-auf-Eins-Konter auch die große Chance erneut in Führung zu gehen, aber Shuggs Schuss war zu unplatziert (34.). Auch Berlin blieb gefährlich und Boutin musste sein ganzes Können in die Wagschale werfen um gegen Linglet zu parieren (35.).

 

 





Lamb per Hammer zum 2:1

 

Letztlich blieb es beim leistungsgerechten 1:1 nach 40 Minuten, aber im dritten Spielabschnitt gelang den Panthern früh die erneute Führung. Kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Berlin packte Lamb, dessen Vertragsverlängerung kurz vor Spielbeginn bekannt gegeben wurde, den Hammer aus und traf unhaltbar ins rechte Kreuzeck zum 2:1 (44.).

 

 

Die Eisbären waren aber keineswegs geschockt und waren um den schnellen Ausgleich bemüht und hatten auch Chancen, aber Boutin war immer wieder zur Stelle. Treffer auf beiden Seiten werden nicht gegeben Zehn Minuten vor Schluss jubelten die Gäste dann zwar, nachdem Frank Hördler den Puck über die Linie beförderte, aber das Spiel war kurz zuvor wegen Torraumabseits unterbrochen worden (50.). Auch der AEV spielte munter nach vorne, so dass das Spiel hin und herwogte.

 

 

Drei Minuten vor dem Ende bejubelten die Panther die vermeintliche Entscheidung, als Shugg den Puck über die Linie stocherte, doch auch hier war das Spiel vorher unterbrochen (57.). So blieb es bis zum Schluss spannend, aber der AEV um den überragenden Boutin brachte den äußerst wichtigen Dreier über die Zeit. Für die Panther geht es Sonntag gleich mit dem nächsten Heimspiel weiter. Ab 16:30 Uhr sind die Thomas Sabo Ice Tigers im Curt-Frenzel-Stadion zu Gast.



(Foto Dunja Dietrich)


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DEL -Spannendes Spitzenspiel - Shootout Sieg der Thomas Sabo Ice Tigers gegen den Meister aus München

nuernberg muc 0302017

 

(DEL/Nürnberg) (CG) Nürnberg schlägt den EHC Red Bull München zu vierten Mal in dieser Saison und kann weiter vom Platz an der Sonne zum Saisonende träumen. Bis acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit sah München wie der strahlende Sieger aus, doch dann drehten die Nürnberger auch dieses Spiel gegen München. Am Ende bleiben nach dem 3:2 n.P. (0:1, 0:0, 2:1, 0:0, 1:0) 2 Punkte in der Frankenmetropole.

 


Wettschulden sind Ehrenschulden und so überreichte Konrad Abeltshauser vor dem Spiel Leo Pföderl 5kg Leberkäse, den Wetteinsatz aus dem letzten Aufeinandertreffen der beiden Top-Teams. Doch Nürnberg wirkte keineswegs wie ein Team im Suppenkoma und kam schon in der ersten Spielminute zu zwei guten Abschlussmöglichkeiten. Fortan entwickelte sich ein weitgehend taktisch geprägtes Topspiel zwischen den beiden besten Mannschaften der Liga. Das erste Drittel gehörte hauptsächlich den Gästen aus der bayrischen Landeshauptstadt, welche durch Yannik Seidenberg und Michael Wolf zu besten Chancen kamen. Während der Kapitän der Münchner mit der Rückhand knapp am Tor vorbei zielte rettete gegen Yannik Seidenberg, welcher wieder als Verteidiger auflief, nur der Pfosten. In der 16. Spielminute belohnte sich München für die konzentrierte Leistung und ging durch einen Schuss von Jason Jaffray mit 1:0 in Führung (15:07), welche trotz guter Chancen von Brandon Segal und Patrick Reimer bis zur ersten Pause Bestand haben sollte.

 


Das zweite Drittel setzte dort an, wo das Erste aufhörte. Defensiv orientierte Nürnberger, die München oft erst ab der roten Linie angriffen, ließen kaum gefährliche Aktionen des amtierenden deutschen Meisters zu. Durch Andrew Kozek, welcher nach 22:25 gespielten Minuten im Alleingang an Danny aus den Birken scheiterte, kamen die Franken zu einer guten Ausgleichschance. In einem an Highlights armer Spielabschnitt zeigte die defensivere Spielweise des Tabellenzweiten aus Nürnberg Wirkung. Während München kaum zu nennenswerten Chancen kam, offenbarte Nürnberg im Powerplay gute Ansätze, konnte aber auch keinen Torerfolg verbuchen. Die in der Verteidigung verletzungsgeplagten Franken (Teubert und Jurcina werden erst zu den Playoffs zurück erwartet) mussten kurz vor Ende des Mittelabschnitts um Topverteidiger Jesse Blacker bangen, welcher nach einer, zumindest diskussionswürdigen, Aktion von Mads Christensen (35:34) frühzeitig in die Kabine musste. Kurze Zeit später folgten ihm auch seine Kameraden in die Pause, weiterhin beim Stand von 0:1 für den Spitzenreiter aus München.

 

 





Der Schlussabschnitt sorgte dafür, dass alle 7672 Zuschauer in der ausverkauften Arena Nürnberg auf ihre Kosten kamen. Die Ice Tigers erhöhten den Druck auf die roten Bullen immer weiter und kamen so zu besseren Torchancen. Eine Strafe gegen Jason Jaffray (50:41) sollte der Startschuss der Nürnberger Aufholjagd sein, auch wenn München erst zum elften Shorthander der laufenden Saison einnetzen konnte. Einen verlorenen Zweikampf der Nürnberger tief im Angriffsdrittel nutze Frank Mauer zum drei-auf-zwei-Konter und traf mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 0:2 (51:38). München sah zu dieser Zeit wie der sichere Sieger aus, doch nur 30 Sekunden später, noch immer in Überzahl, belebte Nürnbergs Topscorer Leo Pföderl die Ice Tigers mit dem Anschlusstreffer. Einen Schuss von Jesse Blacker, der zur Erleichterung aller Nürnberger nicht schwerer verletzt war, konnte Danny aus den Birken nicht festhalten. Pföderl stand goldrichtig und beförderte das Hartgummi im zweiten Nachschuss, zum 1:2, über den Schoner des Münchner Goalie‘s ins Tor (52:08). Nürnberg war nun überlegen und nahm bei eigener Überzahl kurz vor Schluss

 


den Torwart vom Eis. Während Jochen Reimer von der Bank aus zuschaute schoss sein Bruder Patrick, nach Zuspiel des auffälligen Nürnberger Neuzugangs Robbie Schremp, knapp am Tor vorbei. Den zurückprallenden Puck schob Steven Reinprecht, zum 2:2 Ausgleich, über die Linie (59:14) und lies die Halle förmlich explodieren.
Mit einem 2:2 nach 60 Minuten ging es in die Overtime, in der München die besseren Chancen für sich verbuchen konnte, doch sowohl Boyle, Wolf als auch Aucoin konnten, ebenso wie Festerling auf der Gegenseite das Spiel nicht entscheiden, so dass der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden musste. Den ersten Penalty verwandelte Phillipe Dupuis für Nürnberg mit einem schönen Move gegen Münchens Torwart Danny aus den Birken. Da die weiteren fünf Schützen das Netz nicht zappeln ließen, entschied das Tor von Dupuis das Spiel zu Gunsten der Nürnberger, welche alle vier Spiele der regulären Saison gegen München gewinnen konnten.

 


Durch die zwei Punkte melden sich die Thomas Sabo Ice Tigers im Kampf um die Spitze der Deutschen Eishockey Liga zurück. Mit den immer näher rückenden Playoffs gilt es sowohl für die Franken am Sonntag in Augsburg (16:30 Uhr) als auch für die Oberbayern daheim gegen Düsseldorf (14:00 Uhr) die gute Ausgangsposition zu festigen.

 

(Text Christian Göbel, Foto Birgit Eiblmaier)


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DEL - Duelll der Pinguins geht nach Fischtown - Bremerhaven gewinnt in Krefeld

krefeld bremerhaven 03022017

(DEL/Krefeld) (RS) Der Selbstbedienungsladen im Königpalast, wird langsam geschlossen. Die Fishtown Penguins aus Bremerhaven nehmen auch alle Punkte mit. Für den KEV scheint auch diese Saison vorzeitig beendet. Bremerhaven gewinnt völlig verdient in Krefeld.

 


Der DEL Neuling Bremerhaven hielt sich auch wieder in Krefeld schadlos. Die Fishtown Penguins gewannen im Königpalast mit 4:2 und läuten den Schwarz- Gelben das frühe Saison Ende ein. Krefeld mal (wieder) ohne Plan und Konzept, geriet nach sieben Minuten bereits ins Hintertreffen. Bordson hatte in zweifacher Überzahl getroffen.

Als die Gastgeber nach der Drittelpause mit viel Elan und Willen aus der Kabine kamen und zu dem durch Müller (24.) und Ness ((26.) zum Ausgleich und gar zur Führung kamen, keimte Hoffnung in der Seidenstadt.

 

 




Ein, mal wieder kollektiver Aussetzer in der Krefelder Defensive verschaffte den Gästen den Ausgleich (27.) durch Combs. Combs brachte die Gäste auch in der 44. Minute in Führung. Spästestens jetzt war klar, dass Krefeld nichts mehr nach legen konnte. Das Combs mit dem Empty Netter den Schlusspunkt zum 4:2 (60.)setzte passte zu dem Eishockey Abend, bei dem die Krefelder Eishokey Familie mal wieder traurig nach Hause zog.

 


Wieder eine (Übergangssaison) die vorzeitig beendet scheint! So ganz langsam muss man sich über das Krefelder Eishockey seine Gedanken machen.

 


Spiel vom 03.02.107

Krefeld Pinguine - Fishtown Penguins Bremerhaven 2:4 (0:1|2:1|0:2)

 

 

Tore:
0:1  7. Bordson (Owens, Lampl) PP2
1:1 24. Müller (Pietta, Collins)
2:1 26. Ness (Orendorz)
2:2 27. Combs
2:3 44. Combs (Bordson, Moore) PP
2:4 60. Combs (Bordson)

 

Strafen:
Krefeld: 10
Bremerhaven:  8

 

Zuschauer:
3.815



(Foto & Artikel Ralf Schmitt)


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DEL - Augsburger Panther verlängern Vertrag mit Brady Lamb

brady lamp151009 Augsburg HEI2790 Galerie

 (DEL/Augsburg) PM die Augsburger Panther haben den Vertrag mit einem weiteren Leistungsträger verlängert. Verteidiger Brady Lamb läuft auch in der Saison 2017-18 für den DEL-Club auf.


 
Nach seiner erfolgreichen College-Zeit in der NCAA für die University of Minnesota-Duluth absolvierte Brady Lamb zwischen 2012 und 2014 insgesamt 95 Spiele (fünf Tore und 13 Assists) in der American Hockey League für Abbotsford Heat. Zur Saison 2014-15 sicherten sich dann die Augsburger Panther die Dienste des 185 cm großen und 104 kg schweren Rechtsschützen. Mittlerweile stehen für Lamb 141 Partien mit 14 Toren und 65 Assists zu Buche.

 

 

Offensiv setzt Lamb als guter Aufbauspieler und schussstarker Blueliner immer wieder Akzente. Aber auch defensiv ist der Kanadier mit seinem robusten Zweikampfverhalten und seiner körperlichen Präsenz ein Schlüsselspieler im Pantherteam. Umso glücklicher sind die Verantwortlichen, dass der Vertrag mit Brady Lamb, der beim Deutschland Cup 2016 für Team Kanada nominiert wurde, nun verlängert werden konnte.

 



 

„In unseren Augen gehört Brady Lamb zu den besten Verteidigern der Deutschen Eishockey Liga. Brady ist stark in der eigenen Zone, spielt einen guten ersten Pass und trifft auch unter Druck die richtigen Entscheidungen auf dem Eis. Auch in den Special-Teams ist er von großer Wichtigkeit für unser Team. Zudem ist er ein absoluter Leader, sein Wort hat auch in der Kabine Gewicht“, so Panther-Coach Mike Stewart.



Brady Lamb persönlich verfolgt aktuell nur ein Ziel: „In meinem dritten Jahr in Augsburg stehen wir endlich unmittelbar vor der Playoff-Teilnahme. Ich habe in meiner gesamten Profi-Karriere noch keine Playoffs absolviert und kann es schon heute kaum erwarten, dass die schönste Zeit des Jahres endlich beginnt. Wir werden alles dafür geben, dass wir direkt ins Viertelfinale einziehen. Egal auf wen wir treffen, wir können jeden Gegner schlagen. Das haben wir dieses Jahr schon bewiesen.“

 


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