(DEB/Nationalmannschaft) 68 Millionen für acht Jahre: 21 Jahre altes Ausnahmetalent nun bestbezahlter deutsche Eishockey-Spieler aller Zeiten Leon Draisaitl wird auch weiterhin für die Edmonton Oilers aus der National Hockey League (NHL) aufs Eis gehen.

( Foto Tobias Müller )
68 Millionen für acht Jahre: 21 Jahre altes Ausnahmetalent nun bestbezahlter deutsche Eishockey-Spieler aller Zeiten Leon Draisaitl wird auch weiterhin für die Edmonton Oilers aus der National Hockey League (NHL) aufs Eis gehen. Am 16.08.2018 gaben die Kanadier bekannt, dass der deutsche Nationalspieler ein neues Arbeitspapier bis 2025 unterschrieb. Mit einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Dollar gehört der gebürtige Kölner ab sofort nicht nur zu den Topverdienern in der NHL, sondern ist gleichzeitig auch Deutschlands bestbezahlter Eishockey-Spieler aller Zeiten. „Ich freue mich sehr für Leon und die Oilers. Beide Seiten haben jetzt Planungssicherheit für die kommenden Jahre“, sagte Bundestrainer Marco Sturm.
Im Interview spricht der 21 Jahre alte Ausnahmespieler über den neuen Vertrag, seine Pläne für die Zukunft mit den Oilers und die deutsche Nationalmannschaft.
Leon, erstmal Glückwunsch zum neuen Vertrag. Warum haben sich die Verhandlungen solange hingezogen?
Leon Draisaitl: Danke. Ich bin froh, dass jetzt endlich Klarheit herrscht. Grundsätzlich waren wir uns eigentlich die ganze Zeit einig, nur musste eben alles schriftlich fixiert werden. Da ging es dann um viele Details. Außerdem hat das Oilers-Management ja auch noch andere Dinge zu erledigen, als sich nur um meinen Vertrag zu kümmern. Beide Seiten haben aber immer mit offenen Karten gespielt und wussten, dass überhaupt kein Grund zur Eile bestand.
Mit einer Laufzeit von acht Jahren und einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Dollar gehörst du nicht nur in der NHL zu den Topverdienern. Du bist jetzt - mit erst 21 Jahren - auch der bestbezahlte deutsche Eishockeyspieler aller Zeiten. Denkt man über sowas nach?
Leon Draisaitl: Nein, eigentlich nicht. Mir ist zwar bewusst, dass solche Zahlen gerade in Deutschland immer für Aufsehen sorgen, aber das ist mehr ein Thema für die Öffentlichkeit als für mich persönlich. Der neue Vertrag ist aber besonders eine Investition der Oilers in die Zukunft des Clubs. Es hat sich personell in den letzten beiden Spielzeiten ohnehin einiges getan. Die Oilers sind ein Traditionsclub, der nach nicht so erfolgreichen Jahren mittelfristig wieder an alte und glorreiche Zeiten anknüpfen möchte. In der vergangenen Saison haben wir schon gezeigt, dass wir unglaublich viel Potenzial in der Mannschaft haben. Ich fühle mich geehrt, in den kommenden acht Jahren meinen Teil zum Erfolg beitragen zu können. Ich freue mich auf diese Herausforderung. Das sind für mich die eigentlichen Argumente, die noch mehr zählen.
Gab es eigentlich jemals Gedanken, zu einem anderen Team zu wechseln?
Leon Draisaitl: Nein, nie. Seit dem ich in Edmonton bin, fühle ich mich pudelwohl. Auch in meiner ersten echten NHL-Saison, als wir die Playoffs verpasst haben und ich phasenweise in der AHL gespielt habe, war für mich klar, dass ich ein Oiler bleiben will. Meine Teamkameraden und ich wussten immer um das Potenzial der Mannschaft. Edmonton ist eine totale Eishockeystadt, wir haben fantastische Fans und eine sehr professionell geführte Organisation. Wer einmal ein Playoff-Spiel in unserer neuen Arena gesehen hat, der wird das sein Leben lang nicht vergessen.
Dein Teamkamerad Connor McDavid und du gelten als das vermutlich beste Sturm-Duo der gesamten Liga. Hattest du schon Kontakt mit ihm?
Leon Draisaitl: (lacht). Wir halten immer Kontakt, sind ja schließlich auch gut befreundet. Es ist natürlich klasse, wenn man mit einem solch starken Spieler wie Connor zusammen spielen kann. Ich hoffe, dass uns der Trainer in der kommenden Saison wieder zusammen aufs Eis stellt. Wir harmonieren ja bekanntlich ganz gut miteinander. Aber das bleibt abzuwarten.
Früher hießen die deutschen Topspieler in der NHL u.a. Marco Sturm, Jochen Hecht oder Christian Ehrhoff – die neue Generation heißt Leon Draisaitl, Tom Kühnhackl und Tobias Rieder. Wie wichtig siehst du deine Rolle als Repräsentant des deutschen Eishockeys?
Leon Draisaitl: Ich versuche natürlich, mein Land so gut wie möglich zu vertreten. Das geht in erster Linie über Leistung, die ich bringen muss. Ich freue mich, wenn man auch in Deutschland registriert, dass es da drüben in Nordamerika ein paar Jungs in der NHL gibt, die erfolgreich sind. Wenn wir dadurch etwas für die Entwicklung des Sports hierzulande ausrichten können, dann freut einen das. Leider sind wir fast acht Monate im Jahr nicht in Deutschland, somit nicht ganz so greifbar, wie die Jungs aus der DEL. Das ist dann nun mal die Kehrseite der Medaille.
Apropos Medaille: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft möchte mittelfristig auch wieder um Medaillen mitspielen. Der Verband hat mit „POWERPLAY 26“ eine Zielsetzung formuliert. Wirst du auch weiter dein Land vertreten, wenn es zeitlich möglich ist?
Leon Draisaitl: Das ist keine Frage. Es ist eine Ehre für mich, Deutschland bei einer WM zu vertreten. Ich bleibe dabei: Sobald es irgendwie möglich ist, komme ich. Das weiß Marco Sturm auch. Natürlich stehen die Playoffs mit den Oilers an erster Stelle. Doch grundsätzlich kann der Bundestrainer auf mich zählen. Dass der DEB so denkt, gefällt mir sehr. Wir müssen schließlich auch die kommenden Jahre im Blick haben. Andere Nationen haben sich auch verbessert.
Letzte Frage, Leon: Wann geht’s wieder zurück nach Nordamerika?
Leon Draisaitl: Ich weile derzeit noch bis Ende August bei meinem Fitnesstrainer in Prag, komme dann kurz nach Köln zurück und werde Anfang September nach Edmonton fliegen.
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(DEL/Mannheim) PM Die Eishockey-Spielzeit 2017/18 rückt näher und näher. Doch bevor im September die DEL ihren Spielbetrieb wiederaufnimmt, steht mit dem DEL Junior Cup noch ein besonderes Highlight in Mannheim auf dem Programm.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Als Vorbild für das Nachwuchsturnier dient der Spengler Cup, das älteste und prestigeträchtigste Eishockey-Clubturnier der Welt. Neben den Jungadlern nehmen Lokomotive Jaroslawl (Russland), Helsingfors IFK (Finn¬land), St. Andrews College (Kanada), Energie Karlovy Vary (Tschechien) und die deutsche U18-Nationalmannschaft teil.
Die Teams sind in der Vorrunde in zwei Gruppen eingeteilt. Die Gruppe „Hecht“ spielt jeweils am Nachmittag während die Gruppe „Goc“ die Abendspiele bestreiten wird. Das Eröffnungsspiel ist am 22. August 2017 auf 16.30 Uhr angesetzt. Ab dem 25. August geht es bereits um die Qualifikation für die Halbfinals. Dafür sind die besten beiden Teams der Vorrunde gesetzt. Die übrigen Mannschaften ermitteln übers Kreuz in Pre-Semifinals die übrigen Plätze in den Top vier. Der Zweite der Gruppe „Hecht“ spielt gegen den Dritten der Gruppe „Goc“ und umgekehrt. Die beiden Sieger dieser Duelle ziehen in die nächste Runde ein, wo sie am vorletzten Turniertag auf die erstrangierten der jeweiligen Gruppen treffen. Die Sieger dieser Spiele stehen sich am 27. August um 17 Uhr im Finale gegenüber.
Gespielt wird in der Nebenhalle Süd der SAP Arena in Mannheim. Spielberechtigt sind Spieler der Jahrgänge 1999/2000/2001, zusätzlich dürfen drei Spieler aus dem Jahrgang 1998 eingesetzt werden. Weitere Informationen können Sie über die Internetseite www.jungadler.de oder über die Jungadler-Facebookseite abrufen. Über ein zahlreiches Erscheinen freuen sich alle Beteiligten.

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(DEB) Vom 18.-20.08.2017 nimmt die U16-Nationalmannschaft in Kitzbühel (Österreich) am 3-Nationen-Turnier teil. Die deutsche Auswahl wird sich unter der sportlichen Leitung vom U16-Bundestrainergespann Stefan Mayer und Norbert Weber mit Gastgeber Österreich sowie zwei Auswahlmannschaften der Schweiz messen.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Nach dem erfolgreichen „Christian Ehrhoff U16 Supercamp 2017“ mit 46 Nachwuchstalenten in Füssen werden dies nun die ersten internationalen Vergleiche der U16-Nationalmannschaft in der Saison 2017/18 sein. Trainer Stefan Mayer nominiert für die anstehenden Spiele drei Torhüter, zehn Verteidiger und 14 Stürmer: „Für die Jungs stehen die ersten internationalen Vergleiche an, das ist immer etwas ganz Besonderes.“ Vor den Spielen hatte die DEB-Auswahl noch mal die Möglichkeit in Füssen gemeinsam an ihrem Spielsystem zu arbeiten. Neben vertiefenden Skill-Übungen wurden auch die bereits im U16 Camp besprochenen taktischen Prinzipien in Übungen und Spielformen trainiert. „Beim Turnier in Kitzbühel wollen wir versuchen die Gegner überall auf dem Eis früh zu stören und das Spiel selbst zu gestalten“, so Mayer.
Spielplan:
Datum Uhrzeit Begegnung
18.08.17 17.30 h Österreich - Deutschland
19.08.17 14.00 h Deutschland - Schweiz rot
20.08.17 10.00 h Deutschland - Schweiz weiß
Kader:
No Pos Name Vorname geb. am L/R Home Team
1 GK Bugl Florian 14.05.02 L EC Red Bull Salzburg
30 GK Schunda Marinus 02.12.02 L Starbulls Rosenheim
31 GK Tiefensee Arno 01.05.02 L EC Bad Tölz
2 D Herrmann Fabian 12.02.02 L EV Regensburg
3 D Glötzl Maximilian 16.03.02 L KEC "Die Haie"
4 D Menner Maximilian 27.04.02 L EC Red Bull Salzburg
5 D Pilu Fabrizio 31.10.02 R Jungadler Mannheim
6 D Ramoser Julius 05.02.02 L Jungadler Mannheim
7 D Scholz Justin 04.02.02 L Krefelder EV
8 D Schwaiger Daniel 24.02.02 L EC Red Bull Salzburg
9 D Szuber Maksymilian 25.08.02 L EC Red Bull Salzburg
10 D Mayer Maximilian 27.09.02 L Starbulls Rosenheim
14 D Geuß Joshua 22.07.02 L KEC "Die Haie"
11 F Bruch Daniel 16.04.02 R KEC "Die Haie"
12 F Danzer Ludwig 25.02.02 L Starbulls Rosenheim
13 F Diebolder David 24.01.02 L ESV Kaufbeuren
15 F Dubé Samuel 30.05.02 L EC Red Bull Salzburg
16 F Eham Josef 29.07.02 L EC Bad Tölz
17 F Elias Florian 07.08.02 L Jungadler Mannheim
18 F Peterka John 14.01.02 L EC Red Bull Salzburg
19 F Samanski Joshua 22.03.02 L Jungadler Mannheim
20 F Schurr Felix 19.02.02 L ESV Kaufbeuren
21 F Schweiger Markus 31.08.02 L ESV Kaufbeuren
22 F Reichel Lukas 17.05.02 L Starbulls Rosenheim
22 F Stützle Tim 15.01.02 L Jungadler Mannheim
23 F Volek Justin 08.02.02 L ESV Kaufbeuren
27 F Dopatka Pascal 15.07.02 L Eisbären Juniors Berlin
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(DEL/Kompakt) PM Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) verändert mit Beginn der Spielzeit 2017/18 die Auslegung einiger Regeln des Weltverbandes IIHF. Dabei handelt es sich um die Regeln zu „Hoher Stock“, „Angreifer im Torraum“ und „Schlittschuh-Tor“. Darauf haben sich die Sportlichen Leiter der 14 DEL-Clubs geeinigt. Um die Attraktivität des Spiels zu steigern, wurde zudem das Anspielprozedere überarbeitet. Umgesetzt werden diese Modifikationen von den Schiedsrichtern bereits in der Saisonvorbereitung.
(Foto: eishockey-online.com)
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Hoher Stock
Abweichend zur langjährigen Praxis zieht ein „Hoher Stock mit Verletzungsfolge“ keine Große Strafe nebst automatischer Spieldauerdisziplinarstrafe mehr nach sich. Der Spieler erhält dafür nunmehr eine „doppelte Kleine Strafe“ und kann im Anschluss wieder am Spiel teilnehmen. Die Schiedsrichter auf dem Eis behandeln die „doppelte Kleine Strafe“ jedoch wie eine „Große Strafe“. Das heißt: Die Linesmen müssen, sollte der Schiedsrichter die Szene nicht gesehen haben, einen „Hohen Stock mit Verletzungsfolge“ melden, die Strafe wird dann nachträglich ausgesprochen. Im Falle eines vorsätzlich „Hohen Stockes“ wird die „Große Strafe“ nebst automatischer Spieldauerdisziplinarstrafe ausgesprochen.
Angreifer im Torraum
Die Regel „Angreifer im Torraum“ bleibt grundsätzlich wie in der vergangenen Saison eingeführt, wird jedoch weiter vereinfacht. Ab der Saison 2017/18 ist ein Tor auch dann gültig, wenn sich ein Spieler im Torraum befindet und dem Torhüter dabei die Sicht nimmt. Dies gilt aber nur dann, wenn der Spieler aus der Aktion heraus im Torraum steht. Der Angreifer darf weiterhin keine Dauerpräsenz im Torraum herstellen und diese Position taktisch nutzen. Weiterhin gilt, dass ein Tor keine Gültigkeit erlangen kann, wenn ein angreifender Spieler im Torraum einen relevanten Kontakt mit dem Torhüter herstellt.
Tor mit dem Schlittschuh – Kicking Action
Beim „Schlittschuh-Tor“ kehrt die DEL zur alten Auslegung zurück. Ab sofort darf ein Spieler einen Puck wieder mit dem Schlittschuh ins Tor ablenken. Dies gilt auch dann, wenn dies bewusst oder mit Absicht geschieht. Treffer mit dem Schlittschuh werden nur dann nicht anerkannt, wenn eine erkennbare Kickbewegung ausgeführt wird. Weiterhin erhält ein Tor keine Anerkennung, wenn ein ruhender Puck mit dem Schlittschuh ins Tor befördert wird.
Anspielprozedere
Das Anspielprozedere wurde in der DEL dahingehend angepasst, dass die Faceoffs schneller, effektiver und dennoch fair ausgeführt werden. Ziel ist es, den Puck wieder zügiger ins Spiel zu bekommen und die Attraktivität des Spiels zu steigern.
Hat in den vorhergegangenen Spielzeiten der Linienschiedsrichter den Zeitpunkt des Einwurfs des Pucks bestimmt, bestimmt ab sofort der angreifende Spieler das Anspiel. Nachdem sich der verteidigende Spieler korrekt aufgestellt hat, setzt der Angreifende Spieler aus der korrekten Position den Schläger ins weiße Feld. In diesem Moment wirft der Linesman den Puck ein. Bei Anspielen in der Mitte hat der Gastgeber den Vorteil.
Divingliste
Die Ligagesellschaft ist berechtigt, gegen Lizenzspieler disziplinarisch tätig zu werden, die im Spiel vortäuschen, dass gegen sie eine Foul begangen worden ist, und / oder sich aufgrund eines Fouls gegen sie verletzt haben („Diving“ / „Embellishment“). Beim ersten Vergehen erhält der Spieler eine Verwarnung. Nach dem zweiten Vergehen wird der Spieler namentlich auf einer Liste vermerkt. Diese Liste wird den Sportlichen Leitern aller Clubs, den Trainern aller Clubs und allen DEL-Schiedsrichtern zugänglich gemacht.
Sollte auch dies keine Wirkung zeigen und der Spieler seine Tat wiederholen, erhält dieser eine Geldstrafe, die sich mit jedem Vergehen dieser Art erhöht. Ab der fünften Wiederholung wird zudem der entsprechende Trainer mit einer Geldstrafe belegt. Jörg von Ameln, Leiter Spielbetrieb: „Unser Fokus liegt darauf, dass die Spiele für die Spieler selbst und die Teams sicher und fair verlaufen. Ein System, das unsportliches Verhalten in Form von „Schwalben“ oder vorgetäuschten Verletzungen erkennt und sanktioniert, ist da ein weiterer und wichtiger Schritt."
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Wolfsburg) PM/Salzburg Der EC Red Bull Salzburg musste sich im Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 2:4 geschlagen geben, bot dem deutschen Vizemeister aber eine Partie auf Augenhöhe. Das war zugleich das letzte Vorbereitungsspiel, weiter geht es am 25. August bereits mit dem ersten Gruppenspiel der Champions Hockey League.

(Foto: Gepa-Pictures)
Für beide Teams war es das dritte Spiel der Pre-Season und es ging auch gleich voll zur Sache. Beide suchten den Weg zum Tor und waren dabei nicht zimperlich, sodass im ersten Abschnitt viel Über- und Unterzahl gespielt wurde. In der 16. Minute verwerteten die Red Bulls, die heute gleich auf fünf verletzte Stammkräfte verzichten mussten, nach einigen guten Möglichkeiten davor ein solches Powerplay und holten damit auch die 1:0-Pausenführung. Torschütze war Neuzugang Mario Huber, der Innsbrucker traf im Nachschuss und fixierte seinen ersten Treffer für die Salzburger. Zum Ende des ersten Drittels kam es zu einigen Raufereien, was die Brisanz dieses Duells unterstrich, beide Mannschaften begegnen sich Anfang Oktober ja noch in der Gruppenphase der Champions Hockey League.
Im zweiten Durchgang wurde wieder Eishockey gespielt. 1.400 Zuschauer sahen ein weiterhin schnelles Spiel mit guten Szenen auf beiden Seiten. In der 26. Minute hatten die Red Bulls gerade ein Unterzahlspiel überstanden, als kurz danach die Scheibe hinter Goalie Bernhard Starkbaum einschlug. Tyson Mulock war für den Wolfsburger Ausgleich verantwortlich. Danach erarbeiteten sich die Salzburger etliche Top-Chancen, etwa als Brant Harris in der 29. Minute in Unterzahl einen Alleingang unternahm oder in der 38. Minute, als Alex Rauchenwald vor dem Goalie an die Scheibe kam. Das Tor machten allerdings die Gäste, die in der 40. Minute die 2:1-Führung fixierten. Goalie Luka Gracnar, der in der 30. Minute planmäßig für Bernhard Starkbaum eingewechselt wurde, wurde von Brent Aubin geschlagen. Jenem Wolfsburger Stürmer, der einst drei Jahre in Salzburg gespielt hat und in der letzten DEL-Saison Top-Scorer des deutschen Vizemeisters war.
Im Schlussdrittel spielten die Red Bulls noch druckvoller nach vorn und erarbeiteten sich eine Vielzahl an Chancen. In der 50. Minute kam Daniel Welser aus vollem Lauf zum Schuss, in der 52. Minute verpasste Thomas Raffl einen Pass vors Tor nur knapp. Aber auch Wolfsburg kam bei den Kontern zu Möglichkeiten und einer dieser endete mit der 3:1-Führung der Gäste. Alexander Karachun versenkte bei einem Angriff 2 vs. 1 die Scheibe in der 55. Minute oben rechts im Kreuzeck. Die Salzburger setzten nach, nahmen den Goalie vom Eis. Das wurde in der 59. Minute belohnt, als Layne Viveiros im Powerplay zum 2:3-Anschluss traf. Doch sechs Sekunden vor dem Ende trafen die Wolfsburger noch ins leere Tor und fixierten damit den 4:2-Endstand aus ihrer Sicht. Die Salzburger, in deren Reihen heute u.a. der 19-jährige Villacher Christof Wappis sein Debüt gab, mussten sich somit knapp geschlagen geben. Es war die dritte Niederlage im dritten Pre-Seasonspiel.
Das war der letzte Test der Red Bulls vor Beginn der Champions Hockey League: Am 25. und 27. August starten die Salzburger mit den Heimspielen gegen Tappara Tampere bzw. HC05 Banska Bystrica in die Gruppenphase. Bis dahin kommt noch eine intensive Trainingsphase auf die Red Bulls zu.
FREUNDSCHAFTSSPIEL
EC Red Bull Salzburg – Grizzlys Wolfsburg 2:4 (1:0, 0:2, 1:2)
Tore: Huber (16./PP), Viveiros (59./PP) resp. Mulock (26.), Aubin (40.), Karachun (55.), Voakex (60./EN)
Zuschauer: 1.400

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(DEL/Mannheim) PM Zum Abschluss des sechstägigen Trainingslagers in der Schweiz absolvierten die Adler am Dienstagabend ein drittes Testspiel. Nach jeweils einem Sieg und einer Niederlage zuvor gewann das Team von Cheftrainer Sean Simpson gegen den SC Rapperswil-Jona Lakers in der St. Galler Kantonalbank Arena vor 702 Zuschauern mit 4:2.

(Matthias Plachta erzielte in Rapperswil seinen zweiten Treffer der Vorbereitung, Foto: Adler Mannheim)
Beim amtierenden Vizemeister der Schweizer NLB gelang Mannheim ein perfekter Auftakt in die Partie. Bereits nach 157 Sekunden stocherte Chad Kolarik die Scheibe in Überzahl zum 1:0 über die Linie. Auf der anderen Seite nutzte Fabian Brem ebenfalls eine Powerplaymöglichkeit zum ersten Tor der Hausherren (7.). In der Folge ergaben sich für die Adler zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten, doch sowohl David Wolf (8.) als auch Luke Adam (10.) scheiterten aus aussichtsreicher Position. Besser machte es Matthias Plachta, der, abermals mit einem Mann mehr auf dem Eis, trocken abzog und SC-Goalie Melvin Nyffeler keine Abwehrchance ließ (10.). Per Alleingang hatte kurz vor Drittelende Phil Hungerecker das 3:1 auf dem Schläger. Der Youngster blieb aber knapp am linken Schoner von Nyffeler hängen.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts durften sich die Adler 81 Sekunden in doppelter Überzahl versuchen und kamen hier zum 3:1. Wolf schloss eine gute Passstafette über Sinan Akdag und Plachta erfolgreich ab. Zwei eigene Unterzahlsituationen mit zwei Mann weniger überstand Mannheim derweil zunächst noch schadlos, doch Dion Knelsen gelang in einfachem Powerplay im dritten Nachsetzen schließlich der Anschluss (29.) Zur Mitte der Partie wechselte Simpson absprachegemäß Chet Pickard für Dennis Endras zwischen die Pfosten. Gegen Ende des Mitteldrittels leistete sich die Hintermannschaft der Gastgeber noch zwei dicke Patzer, die aber weder durch Garret Festerling noch durch Marcus Kink genutzt werden konnten.
Im Schlussabschnitt blieben nennenswerte Chancen Mangelware. Ryan MacMurchy traf lediglich den Außenposten (46.) und der Schlenzer von Kolarik fand in der Fanghand von Nyffeler sein Ziel. So brauchte es beim sechsten Treffer des Abends zum sechsten Mal ein Überzahl. Wolf verwertete ein Zuspiel von Devin Setoguchi am langen Pfosten (53.). Diesen Zwei-Tore-Vorsprung brachten die Adler trotz einer abermaligen doppelten Unterzahl letztlich über die Zeit.

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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat Greg Mauldin für die kommende Spielzeit in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verpflichtet. Der US-amerikanische Stürmer war zuletzt fünf Jahre beim Schweizer Erstligisten HC Fribourg-Gottéron aktiv.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Sportdirektor Larry Mitchell sagt: „Greg ist ein harter Arbeit auf dem Eis wie auch im Fitnessstudio. Er verfügt über gute schlittschuhläuferische Fähigkeiten und ist es gewohnt, in starken Ligen wie der Schweizer NLA und der American Hockey League als Top-6-Stürmer aufzulaufen.“ „Das spricht für Qualität“ Der Rechtsschütze Mauldin (180 cm, 88 kg) kam über die College-Schiene ins Profigeschäft. Von einem Jahr in Schweden abgesehen spielte er bis 2012 in Nordamerika, wo er sich in der AHL als verlässlicher Punktesammler hervortat (486 Spiele, 120 Treffer und 154 Vorlagen). Auch in der besten Liga der Welt, der NHL, kam er in 36 Partien zum Einsatz und sammelte dort je fünf Tore und Assists.
2012 entschied sich der US-Amerikaner zu einem Wechsel zu Fribourg-Gottéron. Fünf Jahre (231 Spiele, 77 Tore, 77 Assists) blieb er beim viermaligen Schweizer Meister. „Das ist alles andere als selbstverständlich“, sagt Mitchell. „In der Schweiz dürfen nur vier Kontingentspieler pro Partie eingesetzt werden, die Ausländerplätze sind entsprechend umkämpft. Dass Greg fünf Jahre dort im selben Club spielte, das spricht für seine Qualität.“ Topfit, schnell, abschlussstark „Greg ist zwar nun 35 Jahre alt, aber topfit“, sagt Mitchell, der unter anderen mit Larry Huras über den Mauldin sprach. Der frühere Panther-Trainer gab im Vorjahr bei Fribourg-Gottéron die Anweisungen. Auch dank Mauldins zehn Punkten in zehn Relegationsspielen hielt sich die Mannschaft die Liga. In der Champions Hockey League drangen die Fribourger sogar bis ins Halbfinale gegen den späteren Champion Frölunda Göteborg vor.
„Ich habe mich bei Larry Huras und meinem Kumpel Alex Picard über Ingolstadt erkundigt. Dazu hatte ich ein sehr gutes, offenes Gespräch mit Sportdirektor Larry Mitchell. All das hat mich davon überzeugt, dass die Panther die richtige Option für mich sind“, sagt Mauldin. „Ich möchte dem Team mit meiner Geschwindigkeit und meinem Schuss zu Siegen verhelfen und auch in Unter- wie Überzahl zum Erfolg beitragen.“ Greg Mauldin wird bereits am Mittwoch in Ingolstadt eintreffen.
Der Angreifer erhält beim ERC Ingolstadt das Trikot mit der Nummer 20.
Greg Mauldin – seine bisherige Karriere
1999-2001 Boston Jr. Bruins (EJHL)
2001-2004 University of Massachusetts Amherst (NCAA)
2003-2004 Columbus Blue Jackets (NHL), Syracuse Crunch (AHL)
2004-2006 Syracuse Crunch, Houston Aeros (beide AHL)
2006-2007 Bloomington PrairieThunder (UHL), IK Oskarshamn, Huddinge IK (beide Allsvenskan)
2007-2009 Binghamton Senators (AHL)
2009-2010 New York Islanders (NHL), Bridgeport Sound Tigers (AHL)
2010-2011 Colorado Avalanche (NHL), Lake Erie Monsters (AHL)
2011-2012 Lake Erie Monsters (AHL)
2012-2017 HC Fribourg-Gottéron (NLA, Swiss Cup, Spengler Cup, European Trophy und Champions Hockey League)
Greg Mauldin – seine größten Erfolge
2000 Wertvollster Spieler der EJHL
2004 NCAA (Hockey East) All Tournament Team

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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat das Testspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 1:4 verloren. „Das Spiel hatte zwei Gesichter“, analysierte ERC-Trainer Tommy Samuelsson. „In der ersten Hälfte gewann Wolfsburg fast jeden Puck. In den letzten 30 Minuten hätten wir das Spiel - mit ein wenig Glück - noch drehen können.“

(Foto: Jürgen Meyer)
Die Panther hatten durch Dustin Friesens Fernschuss die erste gute Chance der Partie (2.), fingen sich aber umgehend den Gegentreffer. Philip Riefers‘ Querpässchen flippte von einem Verteidigerschlittschuh zurück, was für den ERC doppelt unglücklich war, da Torwart Jochen Reimer bereits auf dem Weg in die andere Ecke war und Riefers nun ins freie Netz einschieben konnte (3.). Tyson Mulock erhöhte in der 9. Minute gar auf 0:2.
Das war auch das (gerechte) Zwischenergebnis nach 20 Minuten. Eigene Großchancen wie von John Laliberte (8.) und Thomas Greilinger (14.) blieben Seltenheit. Dagegen bügelte Goalie Reimer mit guten Saves manchen Fehler seiner Vorderleute aus. „Wir haben durch Fehler am Wochenende einige Gegentore bekommen“, meinte Samuelsson. „Daraus müssen wir lernen.“
Dazu kam: Gegen die spritzigen Wolfsburger waren die Woche Trainingsrückstand und die harte Arbeitswoche Gift, was sich in Umschaltspiel und in Strafenanhäufungen zeigte. „Wolfsburg ist bereits im Spielmodus“, sagte Samuelsson und verwies auf die bald beginnende Champions Hockey League, an der die Grizzlys als Vizemeister teilnehmen.
Reimer war auch im zweiten Abschnitt mehrmals gefordert, etwa gegen Christoph Höhenleitner (22.). Bei einem abgefälschten Fernschuss war er jedoch geschlagen – Sebastian Furchner traf zum 0:3 (26.).
Der ERC steckte nach dem Nackenschlag aber nicht auf, sondern zeigte fortan, dass die Beine trotz intensiver Belastung in den Einheiten unter der Woche gut in Schuss sind. Die Panther kamen im Powerplay zum 1:3: Patrick McNeill ging über links durch und legte vors Tor auf Jacob Berglund. Der Neuzugang, der tags zuvor Vater eines Sohnes geworden war, verwertete eiskalt (30.). Die Panther agierten danach um einiges verbessert, hatten aber bei Höhenleitners Fehlschuss aufs leere Tor Glück (37.).
Im Schlussdrittel kamen die Panther, auch durch Überzahlspiele begünstigt. Gerade die Reihe Laliberte/Olver/Mouillierat fuhr einige Angriffe, die Gästetorwart Jerry Kuhn mit guten Paraden zu nichte machte.
Auch Benedikt Kohl war zweimal aussichtsreich in Tornähe, vergab jedoch. So brachten die Grizzlys die Führung nicht nur über die Zeit, sondern machten durch Höhenleitners emptynetter (59.) gar noch das 1:4. Samuelsson sagte: „Beide Testspiele des Wochenendes waren gute Tests, in denen wir einiges ausprobiert haben. Gut gefallen haben mir bereits das Unterzahlspiel, in dem wir in zwei Spielen kein Gegentor bekommen haben, und das Überzahlspiel.“

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(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Die neue Eishockeysaison 2017/2018 steht vor der Tür und im Team der Kölner Haie sind kleine, aber wesentliche Veränderungen zu vermerken. Einige Spieler wechselten und neue Spieler werden die Lücken in der kommenden Spielzeit füllen.

(Foto: Kölner Haie)
Für den KEC kann die neue Saison nun beginnen, alles zurück auf Anfang. Die vergangene Spielzeit und das Scheitern im Viertelfinale der Playoffs spielt keine Rolle mehr. Im Gesamten wurde der Kader ein wenig reduziert.
Bereits nach Spielende wurde bekannt, dass Dane Byers und Max Reinhardt keinen Vertrag mehr bekommen würden. Sie hatten die an sie gestellten Erwartungen nicht erfüllen können. Johannes Salmonssons Vertrag wurde nicht verlängert, er kommt in der kommenden Saison in Iserlohn unter. Torsten Ankert wechselte wie zuvor bereits Björn Krupp und Alexander Weiss nach Wolfsburg zu den Grizzlys. Er bekam in der letzten Saison nicht genug Eiszeit und daher zog er diese Konsequenz. Auch Marcel Obmann wechselt zu den Grizzlys aufgrund dessen, dass er zu häufig auf der Tribüne sitzen musste.
Travis Turnbull wurde vom KEC freigestellt und wechselt in der kommenden Saison an den Seilersee zu den Iserlohn Roosters. Nach dem Hin und Her um Patrick Hager, wurde in der Sommerpause offiziell verkündet, dass Hager zukünftig für die Münchner auflaufen wird. Gerüchte verlauteten dies bereits im Januar.
Und wie sieht das Team der Kölner Haie nun aus? Der Fokus bei der Suche nach neuen Spielern lag auf der Offensive. Dem KEC fehlte es zuletzt an der Torausbeute, daher konzentrierte sich der Verein bei den Neuzugängen auf Stürmer. „ Wir brauchen mehr Kreativität in der Offensive. Wir haben auf dem Markt nach solchen Spielern geschaut.“, so Mark Mahon im Interview mit haimspiel.de. Zudem spielten die Neuzugänge bereits in der DEL und kennen somit die Liga, da dies weniger Risiken birgt. Mit einem Gegentorschnitt von 109 Toren, hatte der KEC eine stabile Defensive in der vergangenen Saison, Rückhalt bot hier Gutaf Wesslau oder auch Christian Erhoff, daher konnte sich der Verein auf Stürmer konzentrieren.
Hierbei war wohl die größte Neuigkeit, dass der ehemalige Hai und Nationalspieler Felix Schütz aus Schweden in die DEL zum KEC zurückkehren wird. Die Nachricht kam sowohl für die Fans als auch für die Medien relativ überraschend. „Ich hatte Angebote von einigen Klubs. Aber ich habe immer gesagt, dass Köln die erste Adresse bei einem DEL-Engagement für mich ist“, erklärte Schütz in einer Kölner Zeitung. (Quelle: http://www.express.de/28070550 ©2017).
Dennoch scheint es eine nachvollziehbare Lösung, fehlt den Haien durch den Abgang von Patrick Hager ein kreativer Stürmer, der Tore schießen kann. Auch wenn Schütz sich nicht als Ersatz sieht. Beide Stürmer seien doch im Stil zu unterschiedlich um sie gleichsetzen zu können. „Ich bin kein Ersatz für Patrick Hager, sondern habe meinen eigenen Eishockey-Stil. Wir wollen erfolgreich spielen und haben einen Topkader beisammen. Die Chancen stehen gut, Meister zu werden. Aber das wollen viele andere Teams auch.“ (Quelle: http://www.express.de/28070550 ©2017). Und Sportdirektor Mark Mahon sagte in einem Interview mit Haimspiel.de: „Er gibt uns Flexibilität in der Kaderplanung mit den Mittelstürmern und den Außenstürmern. Wir sind sehr zufrieden.“
Als erster Neuzugang wurde Justin Shugg bekannt gegeben. Er wechselt von den Augsburger Panthern an den Rhein. Er ist ein Offensivspieler mit KHL- und auch DEL- Erfahrung. Er spielte in der letzten Saison zunächst für Dynamo Riga bevor er im Dezember nach Augsburg ging. In seinen 26 geleisteten DEL Spielen erzielte er 10 Tore und 13 Vorlagen. Der KEC nahm ihn unter Vertrag, da er Tore schießen kann und auch als kreativer und smarter Stürmer gilt. Zudem bringt er trotz seines jungen Alters Erfahrung mit. Dies sind alles wichtige Kriterien für die Haie, die zur Auswahl führten. Shugg wird die 41 auf dem Rücken tragen.
Aus Iserlohn kommt Dylan Wruck in die Domstadt. Der 24jährige Stürmer steht noch am Beginn seiner Karriere. Er lief für die Iserlohn Roosters bereits drei Spielzeiten auf und erzielte in 119 DEL-Spielen 75 Scorerpunkte. Er trägt die Rückennummer 16. „Dylan Wruck ist ein talentierter, junger Angreifer, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, und schon über reichlich Erfahrung aus der DEL verfügt. Mit seiner kreativen Spielweise in der Offensive und seiner Arbeitseinstellung wird er uns weiterhelfen.“, so Sportdirektor Mark Mahon. (Quelle: www.haie.de).
Ben Hanowski, ebenfalls aus Augsburg, ist als Zwei-Wege-Spieler bekannt. Er wurde direkt nach der Saison unter Vertrag genommen, da der KEC ihn bereits im November 2016 aufgrund seiner Toreffizienz interessant fand. Seine Nummer ist die 86.
Ein weiterer Neuzugang ist Dominik Tiffels. Er wechselte aus Bremerhaven nach Köln. Mit Tiffels als neuem jungen Verteidiger wurde in der Defensive eine Ergänzung vorgenommen. Der Rechtsschütze spielte bereits in der Jugend für die Haie (Schülerbundesliga und DNL) und soll nun nach Bremerhaven seinen nächsten Karriereschritt machen. In der vergangenen Saison spielte er in allen DEL Spielen der Pinguins und war auch in den Playoffs auf dem Eis. Er erhält die 7 als Rückennummer.
Cory Clouston ernannte kürzlich einen neuen Kapitän, dies ist nun nicht mehr Moritz Müller, sondern Christian Erhoff. Assistenten sind Ryan Jones, Alexandre Bolduc und Kai Hospelt. Jedoch verletzte sich Bolduc im Sommertraining, so schwer, dass unklar bleibt, ob und wann er wieder einsatzbereit ist. Gerüchte besagen, dass er die ganze Saison ausfallen könnte. Da bleibt zu hoffen, dass er sich doch schnell wieder erholt. Für ihn verpflichtete der KEC nun einen ehemaligen NHL Spieler, der bereits in Iserlohn spielte, Blair Jones. Jones spielte in 30 DEL-Spielen für die Roosters und konnte 7 Tore und 12 Vorlagen erzielen. Er wird die Nummer 37 tragen. Mark Mahon sagte zu der Verpflichtung: „ Blair Jones ist ein großer, stabiler und rechtsschießender Zwei-Wege-Mittelstürmer mit einem sehr guten Schuss, der genau in unsere Organisation passt. Nach vielen Gesprächen und ausgiebiger Recherche sind wir von der Verpflichtung überzeugt. Blair Jones ist dazu bereit, für die Kölner Haie jede Rolle auf dem Eis zu übernehmen.“ (Quelle: www.haie.de). Mit Jones gibt es allerdings eine Sache, die schief gehen könnte. Bei den Rooster wurde er aufgrund seines für die DEL viel zu harten Spiels suspendiert. Beim KEC könnte es nun seine letzte Chance sein in der DEL spielen zu können. Hat Jones dazu gelernt?
Eine weitere wichtige Bekanntgabe gab es im Vorfeld bereits. Denn im Hintergrund der Vereinsstruktur stellten sich auch wichtige und überraschende Veränderungen ein. Geschäftsführer Peter Schönberger wurde entlassen. An seine Stelle tritt Oliver Müller, der im Sport bereits 20 Jahre Erfahrungen in Sport, Marketing und Sponsoring Business aufweisen kann. „Ich freue mich natürlich sehr, ab sofort Teil der Haie-Familie zu sein. Ich bin überzeugt, für den Erfolg des KEC mit meiner Erfahrung und meinen Fähigkeiten meinen Beitrag leisten zu können und bin voller Tatendrang, was meine neuen Aufgaben angeht“, erklärte Müller im Vorfeld. (Quelle: www.haie.de).
Jedoch fehlen ihm Erfahrungen im Eishockey. Zudem kommt er aus Baden Württemberg und ist mit der Kölschen Art besonders im Hinblick auf den KEC noch nicht vertraut. Schönberger tauchte zuletzt negativ in den Medien auf, da er in Bezug auf den Kader zu viel Einfluss hatte nehmen wollen. Er soll im Mannschaftsbus und auch in der Kabine zu häufig anwesend gewesen sein, in seiner Position als Geschäftsführer indiskutabel.
Daher scheint die Entscheidung seitens der Führung nachvollziehbar und verständlich. Unruhe im Team und nach außen hin schadet der Leistung in jedweder Hinsicht. Doch ob dies letztlich zum Scheitern der letzten Saison im Viertelfinale führte, bleibt in Frage zu stellen. Und ob der neue Geschäftsführer Müller den KEC ein positives Gesicht gibt und eine gute Bilanz erzielt, ist natürlich noch nicht absehbar.
Die Frage, ob diese Veränderungen im Kader und in der Vereinsleitung ausschlaggebend sein werden, wird sich ab September und besonders in der Playoff Zeit zeigen. Kann Cory Clouston die Kölner Haie die kommende Saison weiter führen als nur ins Viertelfinale? Das werden die entscheidenden Fragen sein.
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(DEL/Straubing) (Mathias Funk) Zweiter Test, zweiter Sieg! Die EHC LIWEST Black Wings Linz gewannen auch den zweiten Test binnen 48 Stunden gegen die Straubing Tigers. In der niederbayerischen Provinzstadt setzten sich die Stahlstädter am Ende mit 4:3 nach Penaltyschießen durch, verspielten zuvor jedoch ein komfortables 3:0.

(Foto: Eisenbauer/Linz)
Brian Lebler als Kapitän erwischten die Linzer den deutlich besseren Start in die Partie. Nach nur 40 gespielten Minuten erzielte Patrick Spannring bereits den Gästetreffer (40.). Sehr zur freude der gut 100 mitgereisten Fans aus Österreich waren es auch danach ihre Black Wings, welche das Spielgeschehen am Pulverturm in die Hand nahmen. Folgerichtig erhöhte Sebastien Piche auf 2:0 für den EBEL Klub (4.).
Von den Hausherren bis dato wenig zu sehen taten sich die Black Wings nicht sonderlich schwer, die komfortable Führung in die erste Pause zu nehmen. Auch im Mitteldrittel zeigte sich der EHC zunächst tonangebend. Nachdem Dan DaSilva eine zwei auf eins Situation gekonnt zu Ende spielte und auf 3:0 erhöhte (25.), kamen danach die Niederbayern besser in die Partie und erspielten sich erstmals Torszenen. Dabei klingelte es im Kasten von Florian Janny gleich doppelt.
In Unterzahl zeigte sich der Youngster chancenlos, als Mike Zalewski den ersten Tigerstreffer markierte (33.). Beim zweiten Gegentreffer stand Janny dann im Mittelpunkt, als er einen schier ungefährlichen Schuss von Maximilian Gläßl am kurzen Pfosten durchließ (36.). Somit kam Straubing auf nunmehr 2:3 heran und spielte auch danach gut nach vorne.
Dennoch brauchte der DEL Klub bis zum Schlussdrittel, ehe er in erneuter Überzahl den 3:3 Ausgleich in Person von Kyle Mackinnon anschreiben konnte (41.). Ansonsten passierte in einer durchwachsenen Partie nichts mehr, sodas es ein Penaltyschießen brauchte, um einen Sieger zu ermitteln.
Im Shootout zeigten sich dier Black Wings sicher, versenkten alle Drei Anläufe, während auf der Gegenseite die Tigers doppelt vergaben. Die Black Wings Linz siegten damit auch im zweiten Aufeinandertreffen mit 4:3 gegen die Straubing Tigers.
Straubing Tigers vs. EHC LIWEST Black Wings Linz 3:4 (0:2/2:1/1:0/0:1) n.P
Tore:
0-1 | 00:40 | Patrick Spannring
0-2 | 03:50 | Sebastien Piche
0-3 | 25:00 | Dan DaSilva
1-3 | 32:47 | Mike Zalewski PP1
2-3 | 35:19 | Maximilian Gläßl
3:3 | 40:59 | Kyle MacKinnon PP1
3:4 | 60:00 | Brian Lebler (Penaltyschuss) GWG

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(DEL/Nürnberg) PM Die Thomas Sabo Ice Tigers mussten sich beim Dolomitencup 2017 in Südtirol nach zwei Niederlagen gegen den schweizer Vizemeister EV Zug (4:5 n.P.) und dem französischen Meister die Rapaces de Gap (3:6) mit dem vierten Platz abfinden.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Thomas Sabo Ice Tigers 3:6 die Rapaces de Gap
Zum Spiel um Platz 3 mussten die THOMAS SABO Ice Tigers am Sonntagnachmittag gegen den französischen Meister antreten, die Rapaces de Gap, antreten. Niklas Treutle bekam den Start im Tor, ansonsten gingen die Ice Tigers mit der selben Aufstellung zu Werke wie am Vorabend gegen Zug. Im Gegensatz zum Halbfinalspiel hielt sich das Tempo gegen Gap zunächst in Grenzen, erst in der 6. Minute kam es zur ersten nennenswerten Aktion, als Evan Ritt es mit einem Bauerntrick probierte, aber an Treutles linkem Schoner scheiterte. In der 9. Minute ging Gap dann in Überzahl in Führung, als Phil Dupuis auf der Strafbank saß: Eric Scheid überwand Niklas Treutle mit einem halbhohen Handgelenkschuss aufs lange Eck zum 0:1 aus Nürnberger Sicht.
Die Antwort der Ice Tigers ließ aber nicht lange auf sich warten: Neuzugang Dane Fox hielt die Scheibe stark im Gaper Drittel, zog zum Tor und verwertete seinen eigenen Nachschuss zum 1:1-Ausgleich (12.), gleichzeitig auch der Zwischenstand nach dem ersten Drittel. Im zweiten Drittel kam Patrick Reimer an der blauen Linie zu einer satten Direktabnahme, scheiterte aber an Gaps Torhüter Jeffrey Lerg (23.). Auf der anderen Seite stellte auch Niklas Treutle sein Können unter Beweis, als er einen Konter von Eric Scheid entschärfte (27.). In der 35. Minute bekamen die Ice Tigers ihr erstes Überzahlspiel der Partie zugesprochen und gestalteten dieses auch direkt erfolgreich. Tom Gilberts Schlenzer von der blauen Linie wurde abgeblockt, Petr Pohl kam aber zum Nachschuss und schoss aus dem Handgelenk in den Winkel - 2:1 für Nürnberg (36.).
Keine Minute später durften sich die mitgereisten Nürnberger Fans erneut freuen: Patrick Buzas ließ einen Gegenspieler an der Bande sehenswert aussteigen und legte ab an die blaue Linie. Marius Möchel schoss, Eugen Alanov fälschte ab, kam an den Nachschuss und drückte den Puck zum 3:1 über die Linie (37.). Mit der Zwei-Tore-Führung gingen die Ice Tigers ins letzte Drittel, mussten aber erneut zu viel Zeit auf der Strafbank verbringen und kassierten in der 45. Minute durch Tim Campbell den Anschlusstreffer - nur noch 3:2. In der 52. Minute besorgte Maurin Bouvet den 3:3-Ausgleich durch einen platzierten Schuss unter die Latte, in der 55. Minute traf Shawn Hulshof am kurzen Pfosten und auf einmal lagen die Ice Tigers mit 3:4 in Rückstand. Doch damit noch nicht genug: Eric Scheid war nach einem weiten Pass schneller als Niklas Treutle, umkurvte diesen und schob ins leere Tor zum 3:5 ein. Chad MacDonalds Treffer ins leere Tor bedeutete letztlich den 3:6-Endstand.
Thomas Sabo Ice Tigers 4:5 n.P. EV Zug
Nach zehn Trainingstagen stand für die THOMAS SABO Ice Tigers am Samstagabend endlich das erste Testspiel auf dem Programm. Beim Dolomitencup 2017 traf das Team von Rob Wilson auf den schweizer Vizemeister, den EV Zug. Außer Milan Jurčina und Colten Teubert kamen alle Spieler zum Einsatz, der leicht angeschlagene Dane Fox bekam gerade rechtzeitig noch grünes Licht und konnte auflaufen. Im Tor bekam Andreas Jenike den Start.
Die Ice Tigers erwischten einen perfekten Start und gingen nach nicht einmal zwei gespielten Minuten in Führung: David Steckel leitete an der blauen Linie direkt weiter auf Oliver Mebus. Der zog von der linken Seite flach ab und zwang Zugs Torhüter Tobias Stephan zum Abpraller. Leo Pföderl reagierte am schnellsten und erzielte in seinem ersten Spiel nach über fünf Monaten sein erstes Tor - 1:0 für Nürnberg (2.). Die Ice Tigers machten weiter Druck und stellten Zug mit aggressivem Forechecking vor Probleme. Marius Möchel spitzelte einem Zuger Verteidiger im Spielaufbau die Scheibe weg, Leo Pföderl tauchte völlig frei vor Stephan auf, legte sich den Puck auf die Rückhand und schob ihn mit einer Hand am Schläger sehenswert zum 2:0 über die Linie (5.).

(Foto Birgit Eiblmaier)
Zug kam erst in doppelter Überzahl richtig gefährlich vors Nürnberger Tor und erzielte in der 13. Minute in Person von Sven Senteler den 1:2-Anschlusstreffer. Für einen kurzen Augenblick hatte Zug nun mehr vom Spiel, Taylor Aronson stellte in Unterzahl aber den alten Abstand wieder her. Er leitete sein Tor mit einem klugen Aufbaupass auf Marius Möchel selbst ein, bekam den Pass zurück und ließ Stephan mit einem flachen Schuss ins lange Eck keine Chance - 3:1 (16.). Noch im ersten Drittel erhöhte Tom Gilbert auf 4:1, als er zum Tor zog und den Puck nach einer Hereingabe von Steven Reinprecht über die Linie stocherte.
Im zweiten Drittel erhöhte der EV Zug zwar merklich das Tempo, wurde dabei aber auch von der extrem einseitigen Strafzeitenverteilung der beiden Hauptschiedsrichter unterstützt. Die Ice Tigers spielten ständig in Unterzahl, mussten im Mittelabschnitt aber trotzdem nur einen Gegentreffer hinnehmen. Robin Gossmann war es, der Andreas Jenike mit einem Schlagschuss von der blauen Linie überwinden konnte und auf 4:2 verkürzte. (27.). Steven Reinprecht hatte zuvor die große Chance zum 5:1, schob den Puck nach feinem Zuspiel von Yasin Ehliz aber am leeren Tor vorbei (25.). Die Ice Tigers retteten den Zwei-Tore-Vorsprung in die zweite Drittelpause, mussten in der 46. Minute aber den 4:3-Anschlusstreffer hinnehmen. Sven Senteler lief nach einem weiten Pass alleine auf Jenike zu und blieb mit der Rückhand eiskalt.
In der 50. Minute gelang Zug in Person von Timothy Kast sogar noch der 4:4-Ausgleich. Kasts Handgelenkschuss von der linken Seite schlug unhaltbar für Jenike im Winkel ein.
Da in der regulären Spielzeit nichts mehr passierte und auch die Overtime keine Entscheidung brachte, musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Für die Ice Tigers scheiterten Phil Dupuis, Taylor Aronson und Dane Fox, für Zug traf Lino Martschini. Damit verloren die Ice Tigers ihr Halbfinalspiel mit 4:5 nach Penaltyschießen.

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(DEL/Schwenningen)(BM) Im Duell der ewigen Rivalen behielten die Schwenninger Wild Wings die Oberhand. Konnte Freiburg das erste Drittel zwar noch ausgeglichen gestalten, zeigten sich die Gastgeber in Abschnitt zwei und drei cleverer und spielten ihre Klasse aus. Ohne die Verletzten Simon Danner, Dominik Bohac und Benedikt Brückner machten die Neckarstädter am Ende den Klassenunterschied mit 6:1 vor 4178 Zuschauern deutlich.

Foto: Jens Hagen
Zuschauer: 4178
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG ist mit einem Erfolg wieder auf die Eisflächen der Republik zurückgekehrt. Vor 2895 Zuschauern bei den ESC Wohnbau Moskitos Essen gewann das Team mit 5:4 (3:0; 2:2; 0:2). Die Partie gegen den Oberligisten aus dem Ruhrgebiet war das erste von acht Testspielen in der Vorbereitung auf den DEL-Start am 8. September gegen Augsburg.

(Foto: DEG / Häfner)
Mike Pellegrims begann seine Premiere als DEG-Trainer mit folgender Starting Six: Timo Herden startete im Tor, davor bildeten Marco Nowak und Bernhard Ebner ein Verteidigerpaar. Vorne lief Alexej Dmitriev mit den beiden Neuzugängen Jeremy Welsh und János Hári auf. Wer neuer Kapitän der Rot-Gelben wird, steht noch nicht fest. Am Sonntag übernahm Marcel Brandt die Rolle – seine Assistenten: Marco Nowak und Jeremy Welsh. Nicht im Kader waren die Rekonvaleszenten Nicklas Mannes und Johannes Huß sowie Eddi Lewandowski und Darryl Boyce, die mit kleinen Blessuren aussetzten.
Die Neuen fackeln nicht lange
Die DEG zum ersten Mal seit langem wieder im gelben Trikot und nach drei Wochen Eistraining gleich zu Beginn schwungvoll. Besonders auffällig dabei die Neuzugänge, die acht der neun Scorerpunkte im ersten Drittel für sich verbuchen konnten. Gleich die erste Überzahl nutzte Jeremy Welsh auf Vorlage von Spencer Machacek und Brandon Burlon zur Führung. Danach war es zweimal Machacek selbst, der für die Erfolgserlebnisse sorgte. Erst fälschte der immer vor dem Tor präsente Kanadier einen Schuss von Burlon unhaltbar ab (Zweiter Assist: János Hári), dann setzte er aus Höhe des Bullykreises noch einmal nach. Wieder bereitete Hári vor, dazu konnte Bernhard Ebner einen Assist verbuchen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Rot-Gelben mit sechs Feldspielern auf dem Eis, weil eine Strafe gegen die Moskitos angezeigt war. Es wäre die dritte Überzahl gewesen, denn auch Treffer Nummer Zwei fiel mit einem Mann mehr. Es hätte sogar noch höher ausfallen können, so schön kombinierten sich die Jungs von Mike Pellegrims teilweise vor das Stechmücken-Tor. Bis zur ersten Pause blieb es allerdings trotz zeitweiser 5:3-Überzahl dann bei der 3:0-Führung.
Kämpferische Essener wehren sich
Vier von sieben Neuzugängen – von Timo Herden im Tor abgesehen – hatten also schon Scorerpunkte auf dem Konto. Und Nummer Fünf zog schnell nach. Lukas Laub schickte Daniel Weiß auf die Reise, der Leon Niederberger mustergültig bediente. Und unser Youngster traf wie schon in der Vorsaison gegen Essen. Jetzt war es an der Zeit, dass sich die tapfer kämpfenden Hausherren an der Curtiusstraße auch einmal belohnten. Als Stephan Daschner für die zweite DEG-Unterzahl sorgte, nutzte André Bires die zahlenmäßige Überlegenheit zum 1:4. Nur ein kurzzeitiger Rückschlag. Alexej Dmitriev stellte den alten Vier-Tore-Abstand rasch wieder her. Erneut hatte János Hári die Vorlage gegeben – es war bereits die dritte des Ungarn. Beste Laune auch auf der Tribüne bei den zahlreich mitgereisten DEG-Fans, die sich schon in Karnevalsstimmung sangen. Minimal getrübt vom erneuten Überzahltor der Ruhrgebietler kurz vor Drittelende durch Julian Lautenschlager. Auch bei diesem Treffer saß Stephan Daschner draußen.
Am Ende wird es nochmal eng
Weniger spektakulär und torreich als die ersten beiden Abschnitte verlief das Schlussdrittel – zumindest zunächst. Gute Chancen für die Rot-Gelben hatten John Henrion, Maxi Kammerer, Alexej Dmitriev und Bernhard Ebner, aber Sebastian Staudt im Essener Kasten verhinderte nun einen höheren Rückstand. Auf der anderen Seite kam auch das Team von Frank Gentges zu Möglichkeiten. Und die nutzte es dann auch. Erst markierte Kapitän Oliver Granz das 3:5, dann stellte Doppelpacker Julian Lautenschlager sogar den Anschluss her. Fünf Minuten waren da noch zu spielen. Doch letztlich brachten die Rot-Gelben den ersten Sieg im ersten Vorbereitungsspiel knapp über die Runde.
Von jetzt an geht es Schlag auf Schlag – und zwar vor allen Dingen in der Schweiz. Bereits am kommenden Freitag trifft die DEG in Wil bei St.Gallen auf den Schweizer Erstligisten EHC Kloten (19.45 Uhr).
Strafminuten: Essen 12 – Düsseldorf 14

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat sich den Titel beim Red Bulls Salute 2017 in Garmisch-Partenkirchen gesichert. Vor 2.843 Zuschauern setzte sich der Deutsche Meister im Finale gegen den tschechischen Topklub Sparta Prag mit 5:2 (3:1|1:1|1:0) durch.

(Foto: Gepa Pictures)
Die Red Bulls legten stürmisch los und gingen in der vierten Minute durch einen Abstauber von Yannic Seidenberg in Führung. Innerhalb der nächsten 68 Sekunden erhöhten Jason Jaffray und Brooks Macek auf 3:0. Prag nahm nach dem dritten Gegentreffer eine Auszeit und wechselte den Torhüter. Für David Honzik, den bei den Gegentoren keine Schuld traf, kam Sami Aittokallio aufs Eis. Die Tschechen fanden danach besser in die Partie. In der neunten Minute erzielte Petr Kumstat im Powerplay den Anschlusstreffer. In der Folge lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Duell.
Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Die Partie lebte weiterhin vom hohen Tempo sowie schönen Spielzügen – und sie blieb eng, denn Dominik Uher verkürzte Prags Rückstand durch einen Powerplaytreffer in der 28. Minute auf ein Tor. Dominik Kahun scheiterte kurz darauf auf der Gegenseite an einer Glanzparade von Sami Aittokallio (29.). Vier Minuten später war der Goalie chancenlos, als Yannic Seidenberg in 5-gegen-3-Überzahl per Schlagschuss in den Winkel traf.
Bis in die 45. Minute des Schlussabschnitts ließen es beide Teams ruhiger angehen. Dann erhöhten die Roten Bullen in Überzahl den Druck. Steve Pinizzotto veredelte einen schönen Spielzug mit dem Treffer zum 5:2. Prag gab sich allerdings noch nicht geschlagen. Die Tschechen drängten die Red Bulls in die Defensive und schossen aus allen Lagen. Alex Reichenberg traf in dieser Phase das Lattenkreuz (49.). Wenig später ebbte Spartas Druck ab. München verteidigte konzentriert, kassierte keinen weiteren Gegentreffer und reihte sich durch den 5:2-Triumph in die Siegerliste des Red Bulls Salute ein.
Dominik Kahun: „Wir wussten, dass Sparta ein unangenehmer Gegner ist. Unser Start hat uns sehr geholfen. Nachdem sie ins Spiel zurückgekommen sind, haben wir wieder unseren Job gemacht und verdient gewonnen. Das Turnier war eine tolle Sache. Es macht immer Spaß, wenn man etwas gewinnen kann.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen HC Sparta Prag 5:2 (3:1|1:1|1:0)
Tore
1:0 | 03:04 | Yannic Seidenberg
2:0 | 03:45 | Jason Jaffray
3:0 | 04:12 | Brooks Macek
3:1 | 08:19 | Petr Kumstat
3:2 | 27:38 | Dominik Uher
4:2 | 32:50 | Yannic Seidenberg
5:2 | 45:24 | Steve Pinizzotto
Zuschauer
2.843
Red Bulls Salute (in Garmisch-Partenkirchen)
Do, 10.08.17: Sparta Prag - EC Red Bull Salzburg 4:3 n.V.
Fr, 11.08.17: EHC Red Bull München - SC Bern 7:2
Sa, 12.08.17: Spiel um Platz 3: EC Red Bull Salzburg - SC Bern 1:3
Sa, 12.08.17: Finale: Sparta Prag - EHC Red Bull München 2:5

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(DEL/Iserlohn) PM Der US-amerikanische Neuzugang Chad Costello wird mindestens bis zum Ende der kommenden Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Seilersee bleiben.

( Foto Fotostudio Tölle )
Die Iserlohn Roosters haben sich entschieden, den auslaufenden Probevertrag bis zum Ende der Spielzeit zu verlängern. „Die Leistungen von Chad in der zweiten Trainingswoche und im ersten Spiel waren überzeugend, deshalb haben wir uns bereits jetzt entschieden, dass er bleiben wird“, sagt Roostersmanager Karsten Mende. Costellos Vertrag beinhaltet auch eine einseitige Option des Clubs für eine weitere Spielzeit.
„Ich freue mich über die Entscheidung und bedanke mich noch einmal dafür, mit wie viel Leidenschaft sich die Roosters nach meiner Erkrankung in der vorletzten Woche um mich gekümmert haben. Das war bemerkenswert. Ich freue mich, ein Rooster zu sein“, so Costello.

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München entschied beim Red Bulls Salute in Garmisch-Partenkirchen das zweite Halbfinalspiel gegen den SC Bern mit 7:2 für sich und steht damit im Finale. Der deutsche Meister trifft dort auf HC Sparta Prag, der gestern gegen den EC Red Bull Salzburg in der Verlängerung mit 4:3 knapp die Oberhand behielt.

(Foto:Gepa-Pictures)
Bei der heutigen Begegnung zwischen München und Bern boten beide Teams vor knapp 2.700 Zuschauern (!) ein schnelles und attraktives Spiel, in dem sich die Deutschen schon im ersten Abschnitt einige Vorteile erarbeiten konnten, aber auch bei tollen Möglichkeiten der Schweizer auf der Hut sein mussten. Nach dem torlosen ersten Drittel legten die Red Bulls in der 22. Minute dann mit einem Doppelschlag von Konrad Abeltshauser und Jon Matsumoto vor, in der 37. Minute fixierte der Kanadier sogar die 3:0-Führung.
Aber noch kurz vor der zweiten Pause erzielte Simon Moser den ersten Treffer für den SC Bern, um in der 44. Minute auch noch den Anschlusstreffer zu markieren. Drei Minuten später aber stellte Steve Pinizzotto mi einem Powerplaytreffer den alten 2-Tore-Abstand wieder her, Dominik Kahun und Kapitän Michael Wolf trafen kurz darauf zur 6:2-Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Jon Matsumoto mit seinem dritten Tagestreffer in der 59. Minute zum 7:2-Endstand für die Münchner, die damit das deutsch-schweizerische Meisterduell klar für sich entschieden.
RED BULLS SALUTE
EHC Red Bull München – SC Bern 7:2 (0:0, 3:1, 4:1)
Tore: Abeltshauser (22./PP), Matsumoto (22., 37., 59), Pinizzotto (47./PP), Kahun (51.), Wolf (54.) resp. Moser (40./PP, 44./PP)
Morgen, Samstag, steht beim Red Bulls Salute der letzte Spieltag auf dem Programm. Um 15:00 Uhr trifft der EC Red Bull Salzburg auf den SC Bern und um 19:00 Uhr steigt das Finale zwischen dem HC Sparta Prag und EHC Red Bull München.
Red Bulls Salute | Garmisch-Partenkirchen
Do, 10.08.17: HC Sparta Prag - EC Red Bull Salzburg 4:3 OT
Fr, 11.08.17: EHC Red Bull München - SC Bern 7:2
Sa, 12.08.17: Spiel um Platz 3 - EC Red Bull Salzburg vs. SC Bern (15:00 Uhr)
Sa, 12.08.17: Finale - HC Sparta Prag vs. EHC Red Bull München (19:00 Uhr)

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