Nürnberg holt den zehnten Heimsieg und ringt Köln nieder

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  Die Nürnberg Ice Tigers empfingen zuhause die Kölner Haie zum Duell am Jahresende. Während Köln mit einem Sieg anreiste, mussten sich die Franken trotz mehrmaliger Führung in Bietigheim letztlich nur mit einem Punkt zufriedengeben. Nürnberg wollte den Anschluss an die Pre-Playoff Plätze wahren und Köln schnupperte an den Top Sechs. Bislang entschied jede Mannschaft jeweils eine Partie für sich.

 

Schließlich gewann Nürnberg auch dank des Doppelpacks von Daniel Schmölz mit 4:2 gegen die Kölner Haie.

 

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(Fotoquelle Birgit Eiblmaier)

 


Nürnberg verbuchte aus den letzten fünf Partien lediglich zwei Siege und wollte an den vor ihnen platzierten Teams aus Iserlohn und Schwenningen dranbleiben. Headcoach Tom Rowe legte sicher heute großen Wert darauf, von der Strafbank fernzubleiben, und er musste etliche Verletzte weiter kompensieren. Ikone Patrick Reimer konnte u.a. nicht mitwirken und Nürnberg bot nur drei komplette Reihen auf.

 

Köln holte aus den vergangenen fünf Spielen vier glatte Dreier und reiste demzufolge mit großem Selbstbewusstsein nach Nürnberg. Maxi Kammerer befand sich in den letzten Wochen auf einem beachtlichen Scoring Streak. Das Team um Headcoach Uwe Krupp konnte nach dem Winter Game Blues in schöner Regelmäßigkeit punkten und war bestrebt, die Erfolgsstory fortzusetzen. Zuletzt gewann man bei den Franken im Dezember 2018, danach gab es sechs Niederlagen in Folge. Dies wollte man heute ändern.

 

Auftakt nach Maß für die Ice Tigers

 

Referee Kilian Hinterdobler feierte heute Abend sein 150. DEL-Match im 117. Aufeinandertreffen dieser beiden Traditionsteams.  Was für ein furioser Auftakt für die Hausherren, die bereits früh in der 2. Spielminute durch Dennis Lobachs dritten Saisontreffer in Führung gingen! Somit traf die Reihe mit den sogenannten Young Guns. Für den jungen Gäste Goalie Niklas Lunemann, der seine Erfahrung bei Bad Nauheim in der DEL2 sammelte, war dies kein optimaler DEL-Einstand. Die Gastgeber schafften es immer wieder, schnell umzuschalten trotz ihrer fehlenden Körper Masse als drittkleinste Mannschaft der Liga. Die Kölner Truppe fand schwer ins Spiel und mühte sich um gut strukturierte Angriffe. Niklas Treutle konnte sich bislang auf eine konzentrierte Abwehrarbeit seiner Vorderleute verlassen. Die bisherige Bully Quote sprach auch für die Hausherren. Nicholas Baptiste verzeichnete die erste gute Gelegenheit für die Gäste, die einem knappen Rückstand hinterherliefen nach den ersten 20 Minuten.

 

Lobach:Wir mussten reagieren und unsere Fans wieder auf unsere Seite bringen. Wir müssen defensiv brutal wach sein und aufpassen, keine unnötigen Strafen zu ziehen. Wir sind fit, sind alle jung und wollen alle viel spielen.“

 

Fox legt nach, Bailens Bogenlampe lässt Köln jubeln

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts führte Webers Schuss durch das Getümmel zu erster großer Gefahr vor dem Kölner Goalie, der erst im Nachfassen zupacken konnte. Sein Reflex war sehenswert. Eine schöne Kombination der Hausherren wurde von Dane Fox in der 24. Spielminute zum zwei Tore Vorsprung umgemünzt. Köln tat sich weiterhin sehr schwer, längeren Scheibenbesitz in der Nürnberger Zone zu erarbeiten. Der Haie Keeper rettete bravourös gegen Gregor MacLeod und kurze Zeit später ließen die Hausherren einen drei auf eins Konter ungenutzt. Köln agierte nun druckvoller, musste jedoch stets auf Kölner Gegenstöße achten, welche den Nürnberger Goalie Niklas Treutle bislang noch nicht vor größere Probleme stellte. Auch Top Scorer Maxi Kammerer kam noch nicht zur Entfaltung. Gregor MacLeod war on Fire und visierte das Außengestänge an. Dann konnten sich die Haie mal länger mal vor Treutle festsetzen, doch das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber ließ immer wieder mal aufhorchen. In der 34. Spielminute flog ein ganz krummes Ding hinter Niklas Treutle ins Gehäuse zum Anschlusstreffer für die Gäste. Torschütze war Nick Bailen, der zuletzt an der Scheibe war. Tyler Sheehy konnte den jungen Kölner Keeper nicht überwinden, weil dieser ganz cool blieb.

Nun war Niklas Treutle mächtig gefordert, doch er behielt die Übersicht gegen Nicholas Baptistes Alleingang. Die Begegnung wurde auch emotionaler und hitziger geführt.

 

Glötzl:Es war ein ordentliches auf und ab in den letzten Minuten. Wir müssen auf die Nürnberger Konterstärke achten und defensiv stabil stehen. Es kann auch ein dreckiges Tor sein. Eigentlich müssten wir viel mehr schießen, nachgehen und die Dinger unterbringen.”

 

Schmölz mit Doppelpack, Spieldauer für Glötzl, Baptiste trifft nochmals

 

Man war gespannt, ob Ryan Stanton wieder zurück aufs Eis kehren konnte nach dem Malheur im Mittelabschnitt. Gerade auf der Defender Position wäre dies ein Nackenschlag für die Haie. Doppelchance dann für die Kölner, einmal rettete der Pfosten.   Der dritte Abschnitt war das Paradedrittel der Haie, doch Daniel Schmölz sorgte erstmal in der 42. Spielminute mit seinem feinen Händchen für die erneute zwei Tore Führung. Das war bitter für Köln, das so gut rauskam aus der Kabine. Das Powerplay der Haie sah sich gut an, doch Niklas Treutle pflückte den Puck lässig herunter. Die Ice Tigers hielten sich schadlos und Köln rannte weiter an. Dann gab es einen hässlichen Check gegen Haudegen Markus Weber und Daniel Schmölz schnappte sich den Übeltäter Maxi Glötzl zum Fight. Ein längeres Videostudium musste Klarheit geben über eine potentielle große Strafe, die dann auch bestätigt wurde. Nun hatte Köln nur noch fünf statt der anfangs sieben Verteidiger zur Verfügung, was die Aufholjagd nicht gerade erleichterte. Im dreiminütigen Powerplay konnte Nürnberg nun alles klar machen, auch wenn die Haie die beste Mannschaft mit den meisten Shorthander war. Köln überstand diese brenzlige Konstellation und war bereit für die Schlussoffensive, denn die letzten fünf Minuten standen an. Die 7.044 Zuschauer peitschten ihre Mannschaft nach vorne und sorgten für Gänsehautstimmung. 2:25 Minuten vor dem Ende ging Lunemann vom Eis und Köln ging All in, doch es half gar nichts, denn Daniel Schmölz schnürte seinen Doppelpack mit einem Empty Netter, als er den Puck eroberte und im Fallen ins Tor beförderte. War dies die Entscheidung? Nein, denn Nicholas Baptiste markierte den Anschlusstreffer in der 58. Spielminute. Eine Minute war noch Zeit für zwei schnelle Treffer, doch die Sekunden verrannen und Nürnberg holte sich den Dreier.

 

Schmölz: „Es war ein hartes Stück Arbeit und tut uns gut für die nächsten Spiele. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Es ist egal, wie sie reingehen, wir hatten paar harte Wochen hinter uns. Wir nehmen den Schwung mit in die nächsten Wochen.“

 

Lunemann: “Mir wurde es gestern vor der Busfahrt mitgeteilt, das Spiel war ganz in Ordnung, es war eine gute Mannschaftsleistung. Vorne fehlten die Tore, wir sind gut gelaufen, v.a. nach dem ersten Drittel nach den ersten zehn Minuten. Wir waren dann besser, vorne fehlte etwas das Glück.“

 

Nürnberg Ice Tigers – Kölner Haie 4:2 (1:0|1:1|2:1)  

 

Tore:

1:0 |02.| Dennis Lobach (Hede, Leonhardt)

2:0 |24.| Dane Fox (MacLeod)

2:1 |34.| Nick Bailen (McIntyre, Austin)

3:1 |42.| Daniel Schmölz (Fleischer, Schofield)

4:1 |58.| Daniel Schmölz (Schofield) EN

4:2 |59.| Nicholas Baptiste (Aubry, Thuresson)

 

1. Drittel Statistik:        10:5 Schüsse, 12:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:          9:7 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

3. Drittel Statistik:         5:18 Schüsse, 9:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 5:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Schrader / Hinterdobler

 

Zuschauer: 7.044

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle, Weber, Welsh, Fox, MacLeod, Sheehy, Karrer, Mebus, Schmölz, Schofield, Fleischer, Bodnarchuk, Merkl, Hede, Leonhardt, Lobach.

 

Köln: Lunemann, Sennhenn, Austin, Baptiste, McIntyre, Bast, Bailen, Stanton, Thuresson, Aubry, Kammerer, Dietz, Müller, Uffing, Matsumoto, Olver, Glötzl, Oblinger, Sill, Proft.

 


 

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Schwenninger Wild Wings fangen sich eine Klatsche zum Jahresabschluss

 

PENNY-DEL (Frankfurt/BM) Im letzten Duell im Jahr 2022 reisten die Wild Wings nach Frankfurt. Als direkte Tabellennachbarn war dieses Duell von besonderer Brisanz. Im ersten Drittel präsentierten sich die Wild Wings völlig von der Rolle und mussten vier Tore einstecken. Im Mittelabschnitt legten die Hausherren einen weiteren Treffer nach. Zwar kamen die Wild Wings im Schlussdrittel mit zwei Toren nochmal in die Partie, am Frankfurter Sieg änderte dies aber nichts mehr.

 

 

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Archivbild: Citypress

 


 

Schwenningen kam gut in die Partie und fand sich nach einer halben Minute in Überzahl. Einem Frankfurter Befreiungsschlag eilte Carter Rowney nach, klaute dem herausgelaufenen Joacim Eriksson die Scheibe und traf zur Führung.

 

Nach diesem Schock mussten sich die Schwarzwälder zunächst neu sortieren. Direkt nach dem Powerbreak hatten die Wild Wings dann die große Chance zum Ausgleich. Plötzlich stand Boaz Bassen alleine vor Bastian Kucis, brachte den Puck aber nicht im Tor unter. Verteidiger David Elsner hatte sich auf der Linie langgemacht.

 

Auf der anderen Seite agierten die Löwen in Überzahl harmlos. Schwenningen hatte zunächst alles im Griff, ließ dann aber Kevin Maginot alleine, der eiskalt vollstreckte. Nur kurz darauf traf es Schwenningen noch härter: Bei angezeigter Strafzeit schob Carter Rowney den Puck zum dritten Mal über die Linie.

 

Ins Frankfurter Tor rückte nun Jake Hildebrand, nachdem sich Kucis in der ersten Aktion des Spiels verletzt hatte. Sebastian Uvira zeigte in der Folge ein Schwenninger Lebenszeichen und zog vor das Frankfurter Tor. Nach dem Pfiff der Schiedsrichter wanderte er aber selbst - und unter Protest - auf die Strafbank. Die Schiedsrichter wollten eine „Behinderung“ gesehen haben. Da auch Alex Trivellato auf die Strafbank musste kamen die Hausherren zu einer doppelten Überzahl. Dort fackelten die Gastgeber nicht lange und erhöhten auf 4:0.

 

Mit einer Minute Powerplay kamen die Gäste aus der Kabine. Brandon DeFazio fälschte nur knapp neben das Tor ab. Schwenningen war nun besser in der Partie. Sowohl mit einem Mann mehr, als auch bei fünf gegen fünf sollte aber kein Treffer gelingen. In eigener Überzahl verpasste Dominik Bokk nur knapp den nächsten Treffer, Phil Hungerecker störte aber entscheidend.

 

Nach einem Bandencheck von Will Weber entluden sich die Emotionen und es kam zu einem Gerangel. Weber wurde zum Duschen geschickt und die Löwen kamen zum nächsten Powerplay. Carter Rowney nahm nach 78 Maß und machte seinen Hattrick perfekt.

 

Nachdem die Wild Wings zu Beginn des Schlussabschnitts eine weitere Unterzahl überstanden hatten legte Daniel Pfaffengut auf Johannes Huss, der von der Strafbank kam und alleine auf das Frankfurter Tor zulief. Ganz abgezockt versenkte der Verteidiger. Zwölf Minuten standen noch auf der Uhr, als sich Alexander Karachun ein Herz fasste und sich durch die Frankfurter Hintermannschaft tankte. Am Ende schoss er trocken in den Winkel und ließ nochmals Hoffnung aufkommen.

 

Die Neckarstädter waren nun voll in der Partie und erarbeiteten sich eine Möglichkeit nach der anderen. Angepeitscht von gut 500 mitgereisten Fans durfte Schwenningen nochmals im Powerplay ran. Jake Hildebrand rettete in höchster Not gegen Alexandere Karachun. Am Ende lief Schwenningen die Zeit davon, weshalb es beim 5:2 blieb.

 

Spiel vom 30.12.2022 Löwen Frankfurt – Schwenninger Wild Wings

 

Tore:
1:0 | 2.|Rowney
2:0 |11.|Maginot (Wruck / Nehring)
3:0 |13.|Rowney (Sezemsky / Nehring)
4:0 |17.|Bokk (Scarlett / Rowney)
5:0 |33.|Rowney (Scarlett / Breitkreuz)
5:1 |44.|Huss (Pfaffengut)
5:2 |48.|Karachun

 

Zuschauer: 6990

 

 


 

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Adler gewinnen das Erste von drei aufeinander folgenden Derbys

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum letzten Heimspiel des Jahres kam es in der gut besuchten SAP Arena zum Baden-Württemberg Derby zwischen Mannheim und Bietigheim. Die Steelers konnten nur eines der letzten fünf Spiele gewinnen, während die Adler zwei Niederlagen in Serie einstecken mussten und den Jahresabschluss positiv gestalten wollten. Vor dem Spiel wurde Matthias Plachta für sein 600. DEL Spiel, alle im Adler-Dress, geehrt.

 

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( Foto Sörli Binder )

 


 

 
Keine Zwei Minuten waren gespielt als Rückkehrer Krämmer einen von der Bande kommenden Puck eiskalt im Tor versenkte. Bis dahin war auf dem Eis noch nicht wirklich viel passiert. Auch in den folgenden Minuten war nicht viel mehr los. Beide Teams neutralisierten sich weitestgehend und es kamen nur wenige Schüsse auf die jeweiligen Torhüter. Die Führungstreffer gab dem Heimteam jede Menge Sicherheit im Spiel. Erst ein Powerplay gegen Ende des ersten Drittels brachte den Gästen die ersten Chancen ein. Unter anderem scheiterte Stretch zunächst an Tiefensee, ehe er mit Ablauf der Strafe glücklich den etwas überraschenden Ausgleich markierte, nachdem er den Verteidiger Larkin bei einem Pass vors Tor anschoss. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

 


Mannheim legte los wie die Feuerwehr im zweiten Drittel. Aittokallio parierte gegen Dawes glänzend und hatte bei Wohlgemuths Schuss Glück, als dieser nur die Latte traf. Die Gastgeber waren drückend überlegen. Die Steelers fanden kaum einen Weg aus dem eigenen Drittel. Donovan verpasste knapp das Tor. Die Adler verpassten es in dieser Phase die Führung zu erzielen. Dies sollte wenig später doch noch geschehen. Torjäger Rendulic hämmerte nach der Vorarbeit von Wohlgemuth den Puck in die Maschen(29.). Die Gastgeber taten gut daran Tempo und Intensität hoch zu halten, um die Gäste erst gar nicht wieder ins Spiel kommen zu lassen. Es folgte das erste Powerplay für die Stewart Truppe. Mit Glück und vereinten Kräften vereitelten die Steelers einen weiteren Gegentreffer. An der Überlegenheit änderte sich bis zum Drittelende nichts mehr. Aittokallio war es zu verdanken, dass das Steelers-Team weiter im Spiel war, denn Bietigheim hatte am Ende des Drittels keinen einzigen Torschuss zu vermelden.

 


Die Kurpfälzer bekamen nach Wiederbeginn ihr zweites Powerplay zugesprochen. Szwarz konnte endlich, aus Sicht der Adler, den dritten Treffer markieren, nachdem er Donovans Schuss mit der Wade abfälschte. Auf Grund des bisherigen Spielverlaufs war die Partie eigentlich schon zu diesem Zeitpunkt entschieden auch wenn die Gäste aus dem Schwabenland offensiv etwas aktiver waren als noch im zweiten Drittel. Das Heimteam ließ es etwas sachter angehen, wohl wissen über die eigene Überlegenheit. So konnte Stewart seine Reihen durch rotieren lassen, um Kräfte für die beiden nächsten Derbys gegen in Schwenningen und gegen Frankfurt zu sparen. Wohlgemuth vergab eine weitere Topchance ehe Steelers-Coach Kangasalusta kurz vor Schluss den Torhüter vom Eis nahm. Tosto machte dann mit seinem Empty Netter den Deckel endgültig drauf.

 

 

Adler Mannheim – Bietigheim Steelers 4:1 (1:1;1:0;2:0)


Tore
1:0 Krämmer (Holzer, Szwarz)
1:1 Stretch (Naud, Keränen) PP
2:1 Rendulic (Wohlgemuth)
3:1 Szwarz (Donovan, Dawes)
4:1 Tosto (Rendulic, Wohlgemuth)

 

 


 

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Haie besiegen die Straubing Tigers in einem kampfbetonten und ausgeglichenem Spiel

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Mit einer Energieleistung bezwangen die Kölner Haie vor 16.472 Zuschauern die Straubing Tigers. Im letzten Heimspiel 2022 wurde das Spiel im letztendlich durch Powerplay Tore entschieden.

 

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Foto: Ingo Winkelmann (Köln)

 


Die Kölner Haie hatten die Absicht, das letzte Heimspiel in 2022 zu gewinnen. Gegen starke Straubinger sollte das ein Akt des Willens werden. Die Straubinger kamen etwas besser aus der Kabine und hatten schon nach 25 Sekunden die große Chance zur Führung, doch Mirko Pantkowski konnte den Penalty von Travis St.Denis stark parieren. Im Gegenzug konnte Jason Bast mit einem One Timer den starken Straubinger Goalie Florian Bugl nicht bewzingen. In der 18. Minute war der Straubinger Torwart dann machtlos. Im Powerplay passte David McIntyre die Scheibe in den Slot und Jason Bast unhaltbar zur 1:0 Führung abfälschte. Mit der knappen Führung ging es in die erste Drittelpause.

 

Das zweite Drittel stand dem ersten Drittel in puncto Intensität und leidenschaftlich geführten Zweikämpfen in nichts nach. in der 28. Minute gerieten Haie Kapitän Moritz Müller und Straubings Bastian Eckl nach einem Zweikampf vor dem Kölner Tor aneinander und durften sich in der Kühlbox abkühlen. Die beiden herausragenden Goalies standen immer wieder im Mittelpunkt und konnten die vielen Schüsse alle abwehren. Nach dem auch die Kölner beste Chancen zur Erhöhung der Führung ausliessen, ging es mit dem knappen 1:0 für die Haie in die zweite Drittelpause.

 

Dieser Spielstand sollte im letzten Drittel nicht lange Bestand haben. Stark aufspielende Straubinger belohnten sich im Powerplay nach einer unnötigen Strafe gegen die Kölner mit dem 1:1 Ausgleich. Marcel Brandt erzielte den Treffer in der 42. Spielminute. Das Spiel wogte hin und her. Beide Mannschaften wollten den Sieg und die Straubinger waren oft näher dran. Ihr Spiel wirkte frischer und strukturierter, doch die Haie konnten  sieben Minuten vor Spielende durch Nick Bailen wieder in Führung gehen. Auch dieser Treffer fiel im Powerplay. Wütende Angriffe der Straubinger konnten die Haie Defensive und Mirko Pantkowski im Tor in der Folgezeit abwehren. Auch die Herausnahme des Torhüters führte nicht zum Ausgleich. So gewannen die Haie in einem sehr guten und ausgeglichenen Spiel mit 2:1 gegen die Straubing Tigers.

 

Die Haie beenden das Jahr 2022 mit dem Auswärtsspiel in Nürnberg am Freitag und die Straubing Tigers empfangen die Eisbären aus Berlin.

 

Stimmen zum Spiel: Mirko Pantkowski (Köln) "Wir wussten,was auf uns zukommt. Straubiung spielt dreckiges und sehr aggressives Hockey. Es war wichtig, cool zu bleiben und so wenig wie möglich Strafen zu nehmen - das ist uns gut gelungen. am Ende haben wir verdient gewonnen. Über 16.000 Zuschauer waren heute hier, das hat auf jeden Fall geholfen und ist unglaublich. Nicht umsonst haben wir den höchsten Schnitt in der Liga."

 

Kölner Haie - Straubing Tigers 2:1 (1:0|0:0|1:1)

 

Tore:

 

1:0 18. Bast PP (McIntyre|Matsumoto)

1:1 42. Brandt PP (Zengerle|Turnbull) 

2:1 53. Bailen PP (Stanton|Sill)

 

Strafen: Köln 8|Straubing 10

Zuschauer: 16.472


 

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Spitzenreiter München mit Niederlage gegen Düsseldorf

 

 

PENNY-DEL (München/PM) Red Bull München musste sich in der PENNY DEL der Düsseldorfer EG mit 2:5 (0:1|1:1|1:3) geschlagen geben. Vor 5.728 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion verbuchten Trevor Parkes und Austin Ortega die Treffer des Tabellenführers.

 

 

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(Foto: Citypress) 

 


Ein ausgeglichener Beginn, dann Münchner Tempo-Eishockey. Die Red Bulls nervten Düsseldorf mit einem harten Forecheck und spielten sich mehrere Male vor dem Tor der Gäste fest. Seine besten Chancen hatte der Spitzenreiter nicht während einer Drangphase, sondern in Unterzahl: Maximilian Kastner (11.) und Patrick Hager (12.) konnten Henrik Haukeland jedoch nicht bezwingen. Die DEG mit deutlich weniger Spielanteilen, dafür aber mit einem schnörkellosen Angriff in der 19. Minute, den Victor Svensson zur Führung nutzte.

 

Die Red Bulls im Mittelabschnitt zunächst am Drücker, Düsseldorf mit einem Pfostentreffer durch Philip Gogulla (24.). Die Gäste ließen weiterhin wenig zu – bis zu einem Münchner Powerplay in der 32. Minute: Parkes staubte zum 1:1 ab. Die DEG blieb allerdings gefährlich und führte nach dem Treffer von Bernhard Ebner (37.) erneut.
 
München wollte den schnellen Ausgleich und konnte sich auf zwei seiner formstärksten Spieler verlassen: Ortega netzte nach Vorarbeit von Yasin Ehliz zum 2:2 ein (43.). Doch Düsseldorf hatte die perfekte Antwort parat und ging durch Daniel Fischbuch zum dritten Mal in Führung (44.). Die Red Bulls erhöhten in der Folge den Druck, den nächsten Treffer erzielte aber die DEG: Mikko Kousa in Überzahl mit dem 4:2 (54.). Stephen Harper machte mit dem Empty-Net-Tor zum 5:2-Endstand alles klar (59.).

 

 

Konrad Abeltshauser: „Düsseldorf hat richtig gut gestanden und wir haben teilweise zu kompliziert gespielt. Das war heute einfach nicht genug von uns.“
 
Tore:
0:1 | 18:30 | Victor Svensson
1:1 | 31:52 | Trevor Parkes
1:2 | 36:31 | Bernhard Ebner
2:2 | 42:33 | Austin Ortega
2:3 | 43:33 | Daniel Fischbuch
2:4 | 53:46 | Mikko Kousa
2:5 | 58:07 | Stephen Harper
 
Zuschauer:
5.728

 

 


 

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Frankfurt lässt Augsburg keine Chance

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG) Duell Panther gegen Löwen im Curt-Frenzel-Stadion: Augsburg empfing Frankfurt zum nächsten Heimspiel binnen zwei Tagen. Während die Hessen auswärts in Bietigheim siegten, musste der AEV eine weitere Pleite gegen München einstecken. Heute mussten unbedingt Punkte her, um den Anschluss an die Berliner nicht zu verlieren. Dies war heute Abend das erste Aufeinandertreffen seit dem Jahr 2015, als Augsburg ein Freundschaftsspiel gegen Frankfurt für sich entschied.

Schließlich holten sich die Frankfurter Löwen mit einem deutlichen 3:6 Erfolg einen souveränen Auswärtssieg nach einer zwischenzeitlichen Aufholjagd der Augsburger. Ein bärenstarkes erstes Drittel legt den Grundstein, Rowney mit Doppelpack und Ranford mit drei Punkte Spiel.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg war heute zum Siegen verdammt und wollte seinem neuen Headcoach Kai Suikkanen den ersten Heimdreier schenken. Dessen Handschrift war bereits im Match vor zwei Tagen gegen die hoch gehandelten Münchener zu erkennen und heute sollten die Stellschrauben endlich zum Erfolg führen. Blaz Gregorc Adam Johnson und Urgestein T.J. Trevelyan standen heute nicht im Line Up, wohingegen Dennis Endras wieder das Tor hütete und Michael Clarke zurückkam.

 

Frankfurt zeigte sich gut erholt von den zuletzt vier Niederlagen am Stück und behielt beim letztjährigen Aufsteiger im Ellental klar die Oberhand. Dank des Rückkehrers Brendan Ranford etablierten sich die Löwen mittlerweile unter den Pre-Playoff Rängen und waren inzwischen eine feste Größe in der Liga. Mit Chad Nehring stand ein Ex-Augsburger in den Reihen der Löwen.

 

Doppelschlag der Löwen und ein dritter Nackenschlag folgt nach – Anschluss in letzter Sekunde

 

Die Löwen starteten rasant in die Partie und Dennis Endras musste gleich mal zupacken. Die Gäste waren anfangs spielbestimmend und Augsburg musste sein Passspiel stabilisieren, um in die Begegnung richtig reinzukommen. Bislang spielte sich das Geschehen weitgehend in der Zone der Hausherren ab. Folgerichtig gingen die Frankfurter in der siebten Spielminute durch Ryan Olsen in Führung, bei dem Dennis Endras etwas unglücklich aussah. Nur 21 Sekunden später erhöhte Davis Vandane sogar auf 0:2. Welch ein schlechter Auftakt für die Fuggerstädter in diesem so wichtigen Match! Jetzt kam auch noch eine Strafe hinzu und kaum war die Strafzeit abgelaufen, markierte Carter Rowney den dritten Treffer. Die Schussbilanz von 0:11 für Frankfurt sprach Bände! Was war nur mit dem AEV los? Nach  erst knapp 12 Minuten wurde der erste heimische Torschuss verzeichnet! Das war auch sehr ungewöhnlich für die ansonsten so heimstarken Augsburger, die nur zu vereinzelten Entlastungsangriffen kamen, weil die Gäste enormen Druck ausübten und schnörkellos zu Werke gingen. Einen drei auf eins Konter spielten die Hausherren kläglich aus, das war symptomatisch für den bisherigen Spielverlauf. Es funktionierte gar nichts bei den Gastgebern, die sich bei ihrem Goalie bedanken konnten, der mit einem tollen Reflex Schlimmeres verhinderte. Mit der Drittelsirene folgte nun ein langer Videobeweis, weil der Anschlusstreffer der Augsburger durch Drew LeBlanc bestätigt werden musste. Für den Torschützen war der Treffer was ganz Besonderes, denn nun lag er in der All Time Bestenliste mit 86 Toren gleichauf mit dem legendären Sergej Vostrikov auf Platz 3. Das war zumindest rein psychologisch ein sehr wichtiger Zeitpunkt. Das einzige Positive für den AEV war die Effizienz seiner Torschüsse, denn von insgesamt zwei war einer drin. Kai Suikkanen musste nun die richtigen Worte in der Kabine finden.

 

Vandane:We had a good start, kept it simple, shooting the puck. We will bounce back, I think.“

 

Wannström verkürzt und haucht dem AEV neues Leben ein

 

War dieser last-second Treffer ein Weckruf für die Hausherren? Schon zum 14. Mal wurde ein Anfangsdrittel verloren, kein gutes Omen. Die Bully Quote nach dem ersten Abschnitt war ebenfalls unterirdisch beim AEV. Und fast hätten die Löwen ihren nächsten Treffer zelebriert. Der neue finnische Headcoach hat wohl die nötige Ansprache gehalten, denn seine Jungs zeigten eine ganz andere Körpersprache zu Beginn des Mittelabschnitts, auch wenn die Frankfurter weiterhin brandgefährlich agierten. Augsburg war nun gewillt, den zweiten Treffer nachzulegen und der Gäste Keeper Jake Hildebrand hatte endlich was zu tun an diesem Abend. Der AEV erarbeitete sich mehr und mehr gute Gelegenheiten, um zum Anschluss zu gelangen. Es entwickelte sich mittlerweile eine ausgeglichene Begegnung und Augsburg erzielte durch Sebastian Wannström in der 37. Spielminute den zweiten Treffer für seine Farben. Plötzlich war der AEV im Match angekommen und kurze Zeit später wurde Niklas Länger übel gecheckt von Ryan Olsen, der seinem Team mit dieser unnötigen Aktion einen Bärendienst erwies. Dies gab den Gastgebern die einzigartige Möglichkeit, während der fünfminütigen Überzahl die Fans noch mehr zu verzücken. Die ersten beiden Minuten verrannen wirkungslos, aber zu Beginn des Schlussabschnitts waren noch knapp 60 Sekunden Powerplay angesagt.

 

Sacher:Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen, die Ansprache war etwas lauter in der Kabine. Wir haben nun alles besser gemacht, unser Spiel aufgezogen, nicht jedes battle verloren. Wir müssen im offensiven Drittel unser Spiel machen und Tore schießen. ”

 

LeBlanc mit Doppelpack, doch Löwen beißen zwei Mal zurück, Bokk macht Deckel drauf

 

Plötzlich war das Schussverhältnis ausgeglichen und auch bei der Laufleistung lag der AEV knapp vorne. Das Schlussdrittel zählte bei den Gästen statistisch zum Besten, was die Liga derzeit bieten kann. Wollten die Augsburger heute noch siegreich vom Eis gehen, wäre es der nächste nach 2010, als der heute als Schiedsrichter Nach nur 49 Sekunden im Schlussabschnitt glich Drew LeBlanc mit seinem heutigen Doppelpack tatsächlich aus. Damit rangierte er auf der internen Bestenliste nun alleine auf Platz drei. Nun war das Stadion ein Tollhaus, unfassbar was heute Abend hier passierte, denn fast postwendend holten sich die Löwen die Führung wieder zurück durch Jerry D’Amigo in der 43. Spielminute. Kurze Zeit später rettete der Pfosten für Jake Hildebrand. Es war nun ein begeisterndes Eishockeymatch und die Zuschauer waren hellwach und feuerten ihre Akteure an. Trotzdem markierte Carter Rowney ebenfalls mit seinem Doppelpack in der 44. Spielminute. Alle bisherigen Bemühungen der Fuggerstädter waren vergebens, denn schon wieder musste ein zwei Tore Rückstand aufgeholt werden. War dies noch zu schaffen?

 

Frankfurt, das sich schon in Bietigheim eine schöpferische Pause gönnte und den Gegner herankommen ließ, schlug eiskalt zurück und schnappte sich die Führung erneut. Das Momentum lag nun wieder bei den Gästen und der AEV bemühte sich nach Kräften, befand sich aber jetzt zwei Minuten in Unterzahl.  

Einen zwei auf eins Konter konnte Augsburg nicht ummünzen, da die Scheibe schwer zu verwerten war. Die letzten drei Spielminuten brachen an: wann würde der AEV All in gehen und Endras ziehen? Alles half nichts, denn Dominik Bokk markierte 69 Sekunden vor dem Ende den sechsten Treffer, der die endgültige Entscheidung brachte. Somit blieb Augsburg auch beim zweiten Heimspiel unter dem neuen Headcoach sieglos. Es war die fünfte Niederlage in Serie.

 

D‘Amigo: „I am glad that I got it, it was great for me and the team to win here on the road, we are a resilient team and battle back, that is part of our character, we proved a lot of people wrong.“

 

Lamb: “It is hard to come back after such a bad first period. There is no excuse, we need to reput our game. The prep time is limited, that’s not the way to act like today.“

 

Augsburger Panther – Löwen Frankfurt 3:6 (1:3|1:0|1:3)

 

Tore:

0:1 |07.| Ryan Olsen (Schwartz)

0:2 |07.| Davis Vandane (Bokk, Ranford)

0:3 |10.| Carter Rowney (Maginot)

1:3 |20.| Drew LeBlanc (Warsofsky, Sacher)

2:3 |37.| Sebastian Wannström (Kuffner, Stieler)

3:3 |41.| Drew LeBlanc (Broadhurst, Barinka) PP1

3:4 |43.| Jerry D’Amigo (Elsner, Wruck)

3:5 |44.| Carter Rowney (Ranford)

3:6 |59.| Dominik Bokk (Ranford) EN

 

1. Drittel Statistik:        2:13 Schüsse, 3:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

2. Drittel Statistik:        17:6 Schüsse, 12:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:25

3. Drittel Statistik:        14:8 Schüsse, 7:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

 

Haupt-Schiedsrichter: Frano (CZE) / Schukies (GER)

 

Zuschauer: 6.179 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Endras, Sacher, Warsofsky, Payerl, LeBlanc, Barinka, Lamb, Länger, Puempel, Soramies, Broadhurst, Bergman, Haase, Wannström, Stieler, Kuffner, Saponari, Volek, Clarke.

 

Frankfurt: Hildebrand, Scarlett, Vandane, Ranford, Rowney, Bokk, Maginot, Sezemsky, D’Amigo, Wruck, Elsner, McNeill, Wirt, Breitkreuz, Nehring, Wenzel, Eisenmenger Magnus, Schwartz, McMillan, Olsen.

 

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Gelungener Jahresausklang in Iserlohn: die Roosters ringen Mannheim in der OT nieder!

 

PENNY-DEL (iserlohn/PR) Beflügelt vom Auswärtssieg bei den heimstarken Straubing Tigers wollten die Roosters im Heimspiel gegen die Adler Mannheim nachlegen und die drei Punkte vom zweiten Weihnachtsfeiertag veredeln. Die nach Mannheim zurückgekehrte Leihgabe Lean Bergmann ist noch länger verletzt und somit blieb den Zuschauern am Seilersee zunächst ein so rasches Wiedersehen mit ihrem „Local Hero“ verwehrt bzw. erspart. Bei den Adlern fehlte mit Taro Jentzsch auch ein weiterer Ex-Iserlohner verletzungsbedingt. Es entwickelte sich ein spannendes, hochintensives Spiel, welches beide Teams für sich hätten entschieden können, am Ende hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich und freuen sich über wichtige zwei Punkte „des Willens“ im letzten Heimspiel 2022.

 

 

DSC 1272

(Foto: Patrick Rüberg)

 


 

 

Die Adler aus Mannheim waren von Beginn an präsenter, machten Druck, hatten mehr Scheibenbesitz als die Sauerländer und auch einige Abschlüsse.

Am Aussichtsreichsten scheiterte Wohlgemuth (09.) an Jenike. In der zwölften Spielminute klappte es aus Sicht der Quadrate-Städter besser, Donovan bekam den Puck im Slot und schob an Jenike vorbei. Die Roosters kamen anschließend besser ins Spiel, waren keineswegs geschockt vom Rückstand. Nach einem Fehlpass in der neutralen Zone brach Ziegler „Eins auf Null“ durch und ließ Brückmann keine Chance, Ausgleich nur eine Minute nach der Mannheimer Führung!

Anschließend kam es zu einer Duplizität der Ereignisse, jedoch scheiterte Daugavins diesmal an Brückmann (15.). Es entwickelte sich eine spannende, intensive Schlussphase des ersten Drittels, am Ende wurde es auch noch einmal unübersichtlich. Nachdem Brown wegen Stockschlags auf der Strafbank Platz nehmen musste versuchten es die Adler mit einem Distanzschuss aus der neutralen Zone, Jenike ließ den Schuss abprallen ohne ihn zu sichern oder weiterzuspielen. Er wartete damit bis sich Freund und Feind näherten, nahm somit Zeit von der Uhr und wurde von den Unparteiischen mit einer Zwei-Minuten-Strafe wegen Spielverzögerung bestraft, die Strafe wurde von Casey Bailey abgesessen, die Roosters somit in zweifacher Unterzahl. Nach der Schlusssirene kam es zu Rangeleien, infolgedessen Eisenschmid mit einer Zehn-Minuten-Strafe wegen Unsportlichkeit belegt wurde und seinem Team somit die große Chance zur Führung im Fünf gegen Drei nahm.

 

Die Roosters starteten mit 26 Sek. Rest-Strafzeit ins zweite Drittel, sollten dies jedoch schadlos überstehen. Das Spiel ging ähnlich unterhaltsam weiter, nicht hochklassig, aber spannend mit Chancen auf beiden Seiten. In der 28. Minute ließ zunächst Sena Acolatse sehenswert diversen Mannheimer stehen ehe Daugavins zum inzwischen nicht unverdienten 2:1 traf. Das spiel wog nun bis zum Ende des zweiten Drittels hin und her, Chancen gab es auf beiden Seiten, Andy Jenike im Tor der Sauerländer war sehr aufmerksam und konnte den einen oder anderen durchgerutschten Puck entschärfen. Tore fielen bis zur Sirene keine mehr, die Roosters konnten im zweiten Drittel nach großem Aufwand und Kampf das Spiel drehen, man durfte gespannt sein auf ein intensives Schlussdrittel.

Nachdem zunächst die Sauerländer die Chance ihre Führung auszubauen suchten, musste Aldanov in der 48. Spielminute zunächst auf der Strafbank Platz nehmen. Die folgende Überzahl nutzten die Adler zum Ausgleich, Borna Rendulic zog kurz hinter der Blauen Linie auf Zuspiel von Donovan direkt ab und nagelte den Puck am chancenlosen Jenike vorbei ins Netz.
Die letzten zehn Minuten gehörten den Adlern aus Mannheim, die Roosters hatten viel Energie im zweiten Drittel gelassen um das Spiel zu drehen, Mannheim schien den längeren Atem zu haben. Allerdings wollten die Roosters unbedingt und hatten die letzten Schüsse im Spiel für sich, insbesondere da Eisenschmid in der letzten Minute nochmal eine Strafe zog.

Somit ging es mit einer Überzahl in die Overtime und einem Vorteil für die Roosters. Nachdem Poirie zunächst knapp verfehlte, war er wenige Sekunden da und traf zum viel umjubelten Gamewinner für die Sauerländer.

 

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Spiel am 28.12.2022
Iserlohn Roosters - Adler Mannheim 3:2 (0:1| 2:0| 0:2)
Tore:
0:1 12. Donovan|EQ (Schwarz)
1:1 13. Ziegler|EQ (O´Connor)
2:1 29. Daugavins|EQ (Labrie|Acolatse)
2:2 48. Rendulic|PP1 (Donovan)
3:2 OT. Poirie|PP1-EA (Daugavins|Bailey)

Zuschauende: 4.967 in der BalverZinn Arena

 

 

 

 


 

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München entscheidet Derby in Augsburg klar für sich

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Ungleiches Duell im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion, wo die Augsburger Panther am zweiten Weihnachtsfeiertag den EHC Red Bull München zu Gast hatten. Als Tabellenprimus schienen die Landeshauptstädter ein unbezwingbarer Riese zu sein, doch die Fuggerstädter mussten um jeden Punkt kämpfen, um aus dem Ligakeller herauszukommen. Da kam München gerade recht, um dieses schwierige Unterfangen mit dem neuen finnischen Headcoach Kai Suikkanen in die Tat umzusetzen. Bisher gingen beide Partien nach 60 Minuten an die Red Bulls.

 

Schließlich holten sich die Münchener einen weiteren Derbysieg gegen Augsburg mit 1:4. Filip Varejcka freute sich über ein drei Punkte Spiel. München brach den Rekord von nun neun gewonnenen Auswärtspartien am Stück. München war zu dominant am heutigen Abend und Augsburg ging zu fahrlässig mit den wenigen gebotenen Chancen um.

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg konzentrierte sich auf seine Heimstärke, denn drei der letzten fünf Partien vor eigenem Publikum entschieden die Panther für sich. Die Rekrutierung ihres neuen Chefs hinter der Bande sollte dem Team neuen Schwung verleihen und auch gegen einen angeblich übermächtigen Gegner zu außergewöhnlichem Eishockey motivieren. Der Auftritt beim zweiten Match in München sollte den Panthern Mut geben, denn sie verloren dort nur denkbar knapp. Heute wirkten Blaz Gregorc, Adam Johnson und Michael Clarke nicht mit, dafür spielte David Warsofsky wieder mit.

 

Suikkanen: „They called if I am still available, it happened very fast, it was on Friday. We had one practice unit, it is a fast start for me. They want to do better, we have not played on that high level as expected, you can’t do miracles in one practice. I speak straight to the face, I tell the guys directly what is good or bad, we have to be honest as a first step. Our game plan has to be simple and easy to understand for everybody. It does not matter what league you are, hockey is still hockey. I have my own idea of how to play hockey.“

 

München demonstrierte auch auswärts seine Vormachtstellung derzeit in der Liga, die letzten acht Begegnungen in der Fremde wurden siegreich gestaltet, und reiste somit als klarer Favorit in das Curt-Frenzel-Stadion, das auch heute wieder sehr gut besucht war. München zog als Tabellenführer einsam an der Spitze ungehindert seine Kreise und war der Konkurrenz schon deutlich enteilt. Auf dieser Erfolgsspur wollte das Team um Headcoach Don Jackson noch lange bleiben. Heute fehlt Ben Smith im Line Up.

 

Boyle: „I am proud of that achievement. It is business as usual, a bit special with the kids. The crowd and environment are tough on the road. It will be tough here tonight as well, it will be a fun derby.“

 

Torlos, aber spannendes und faires erstes Drittel

 

Die Vita des neuen finnischen Headcoaches Kai Suikkanen war reichlich gespickt mit Highlights: Silbermedaille bei Olympia in Calgary, drei Mal finnischer Meister, mit Turku 2010 Champion in Finnland. Außerdem übernahm er den Club Bozen 2018 und führte ihn aus schwierigen Rahmenbedingungen sogar zur Meisterschaft. Das heutige bayerische Derby wurde bestimmt von den Emotionen leben sowohl auf den Rängen als auch unten auf dem Eis. Die ersten Minuten gehörten den Gästen, die den Hausherren wenig Entfaltung ließen. Markus Keller hütete heute das Gehäuse für den erkrankten Dennis Endras. Matt Puempel im Duett mit Terry Broadhurst verbuchten dann die erste gute Schussmöglichkeit für die Panther, die sich langsam aus der anfänglichen Umklammerung befreiten, um selbst Akzente zu setzen.

 

Trevor Parkes und heutiger Rekordspieler bei München, Daryl Boyle vergaben dann vor Markus Keller. Trevor Parkes visierte auch den Pfosten an. Die Gäste hatten die Begegnung bisher recht gut im Griff. Der AEV tat sich sehr schwer, strukturiert aus der eigenen Zone aufzubauen, weil München ein aggressives Forechecking betrieb. David Warsofskys Abschluss war die bisher beste Ausbeute und der Augsburger Goalie war hinten gut beschäftigt und er musste dann einen Monstersave auspacken gegen Ortega und Blum. Im Gegenzug behielt Mathias Niederberger den Überblick. Kurz vor der Drittelsirene war die Geschwindigkeit von Filip Varejcka sehenswert.

 

Sacher:Wir haben ganz gut Chancen herausgearbeitet. Markus Keller hält uns bisher im Spiel. Unser Powerplay und Penalty Killing ist ganz gut, in der defensiven Zone und beim Forecheck haben wir was geändert.“

 

Horber (Geschäftsführer):Wir hoffen den Schwung mitzunehmen mit dem neuen Coach. Erste Ansätze hat man im ersten Drittel schon gesehen. Wir wollten Peter (Russell) die zweite Chance geben, aber der Trainerwechsel kam letztlich zum richtigen Zeitpunkt. Lothar Sigl hat seine Fühler ausgestreckt in Österreich (u.a. Dornbirn) und somit ist Kai S. hier gelandet. Er hat eine klare und deutliche Ansprache in der Kabine, er will seine Jungs auf Kurs bringen. Momentan liegt der Fokus auf kurzfristige Ziele, v.a. unten rauszukommen. Das Potenzial in der Mannschaft ist definitiv da und auch die Fans tragen das Team fantastisch mit.“

 

Vierter Shorthander für München, Redmond trifft gern gegen Augsburg, das den Anschluss schafft

 

Zu Beginn des Mittelabschnitt kam der AEV besser ins Spiel und durfte gleich mal im Powerplay antreten, welches zuletzt ganz gut in Schwung kam, doch es kam ganz anders, denn Maximilian Kastner staubte in der 25. Spielminute den Schuss von Patrick Hager zur Führung ab. Es war schon der vierte Shorthander für München in dieser Saison. Das Pass Spiel der Augsburger ließ noch zu wünschen übrig und der Strafbanksünder Nicolas Appendino hätte beinahe nach Ablauf seiner zwei Minuten bei eigenem Solo erhöhen können, doch er verpasste knapp. Bei angezeigter Strafe gegen Augsburg erhöhte Zach Redmond in der 30. Spielminute auf 0:2. Der AEV scheint für den Torschützen der Lieblingsgegner zu sein, denn er scort in schöner Regelmäßigkeit gegen die Fuggerstädter. Jetzt war München wieder klar der Herr auf dem Eis und schnürte die Hausherren minutenlang in deren Zone ein. Die Führung war bis dato hochverdient. Matt Puempels hartnäckiges Vorgehen gegen Konny Abeltshauser brachte Terry Broadhurst in die perfekte Schussposition, der in der 34. Spielminute zum Anschlusstreffer einnetzte. Dieses Tor kam irgendwie aus dem Nichts, aber sofort war das Publikum wieder da im ausverkauften Stadion. Dies wirkte wie eine Befreiung in der Mannschaft, die gleich viel selbstbewusster zu Werke ging.

 

Kastner:Augsburg macht es gut, sie üben viel Druck auf uns aus. Wir haben sehr viele Chancen kreiert, hätten mehr verwerten können. Sie lassen uns viel Freiräume, wir müssen die Schusswege besser finden, einen Mann vor dem Tor haben für den Rebound. Die Chancenverwertung muss besser werden.”

 

Ehliz erhöht, Ortega macht den Deckel drauf

 

Im Schlussabschnitt war vom Ergebnis her für Spannung gesorgt. Augsburg musste unbedingt sein Passspiel optimieren, um die Partie vielleicht doch noch drehen zu können. Doch es kam ganz anders, denn nur 32 Sekunden waren von der Uhr, als Yasin Ehliz schnell wieder den alten zwei Tore Vorsprung fixierte. So stellte man sich aus Sicht der Gastgeber den Startschuss zur Aufholjagd nicht vor. Der deutlichen spielerischen Überlegenheit der Gäste konnte nur mit Kampf und Leidenschaft Paroli geboten werden. Eine vierminütige Unterzahl musste jedoch erst noch überstanden werden, um wieder in den Vorwärtsgang schalten zu können. Dies gelang auch mit viel Engagement und eine große Chance im Slot konnte seitens des AEV nicht umgemünzt werden. Auch ein weiteres Überzahlspiel war nicht von Erfolg gekrönt, nur der Pfosten wurde getroffen. So langsam musste der Anschluss forciert werden, denn die Uhr lief gnadenlos herunter. Matt Puempel scheiterte am aufmerksamen Mathias Niederberger. In der 57. Spielminute erhöhte Austin Ortega auf 1:4, was die Entscheidung bedeutete. Diesen hohen Rückstand konnte der AEV nicht mehr wettmachen, zu sehr waren die Münchener heute überlegen.

 

Ehliz: „Heute haben wir über 60 Minuten sehr gut gespielt, beim Gegentor aber etwas geschlafen. Unser Ziel war, gleich schnell aus der Kabine zu kommen. Es war eine gute Stimmung auch von den Münchener Fans, es war ein schönes Derby. Wir spielen alle kompakt, es sind keine Solisten mit dabei.“

 

Haase: “Wir haben Energie ins Spiel gebracht, wir wollten alle gewinnen, alle haben geackert, aber es sollte dennoch nicht sein. München hatte viele Chancen. Mit dem neuen Headcoach haben wir ein Zeichen gesetzt. Wir kriegen alle unsere Anweisungen und versuchen alles reinzuhauen. Das Passspiel muss stimmen, wir sind aber auch mutig, wir wollen was ausprobieren. München war heute ein undankbarer Gegner.“

 

Augsburger Panther – EHC Red Bull München 1:4 (0:0|1:2|0:2)

 

Tore:

0:1 |25.| Maximilian Kastner (Hager, Boyle) SH1

0:2 |30.| Zach Redmond (Abeltshauser, Varejcka)

1:2 |34.| Terry Broadhurst (Puempel)

1:3 |41.| Yasin Ehliz (Varejcka)

1:4 |57.| Austin Ortega (Varejcka)

 

1. Drittel Statistik:        10:14 Schüsse, 9:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:        10:14 Schüsse, 9:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

3. Drittel Statistik:        16:17 Schüsse, 10:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Odins (LAT / Rohatsch (GER)

 

Zuschauer: 6.179 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Lamb, Länger, Payerl, LeBlanc, Barinka, Bergman, Haase, Puempel, Soramies, Broadhurst, Sacher, Warsofsky, Wannström, Stieler, Kuffner, Trevelyan, Saponari, Volek.

 

München: Niederberger, Abeltshauser, Redmond, Ortega, Varejcka, Ehliz, Boyle, McKiernan, DeSousa, Hager, Kastner, Szuber, Blum, Tiffels, Street, Parkes, Daubner, Appendino, Schütz.

 

 


 

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Sieg gegen die Nürnberg Ice Tigers - Schwenninger Wild Wings beschenken sich selbst

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Nach den jüngsten Niederlagen waren die Wild Wings auf Wiedergutmachung aus. Nürnberg kam mit dem Rückenwind von zwei Siegen an den Neckarursprung. Dabei musste Tom Rowe auf Patrick Reimer, Hayden Shaw, Ryan Stoa, Blake Parlett, Charlie Jahnke und Roman Kechter verzichten. Auf Schwenninger Seite fehlten Miks Indrasis und Mitch Wahl. Dank einer geschlossenen Teamleistung erarbeiteten sich die Wild Wings einen 4:0-Erfolg gegen den Tabellennachbarn. 

 

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Archivbild / citypress


 

Die Wild Wings kamen gut in die Partie. Florian Elias und David Ullström prüften gleich zu Beginn Nürnbergs Schlussmann Niklas Treutle. In der fünften Spielminute jubelte die Helios Arena dann aber prompt. Daniel Pfaffengut schickte Sebastian Uvira auf die Reise, der sich für den Torabschluss entschied und den Puck im Tor versenken konnte.

 

Die Führung gab den Wild Wings etwas Auftrieb. Zwar wollten die Franken direkt wieder ausgleichen, scheiterten aber Joacim Eriksson. Bis zur Drittelpause entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit wenigen Highlights.

 

Auch der Mittelabschnitt bescherte zunächst keine Besserung. Zwar hätten Alexander Trivellato, Tyson Spink, John Ramage und Phil Hungerecker den Vorsprung ausbauen können, vergaben aber jeweils. Auf der anderen Seite war es erneut der starke Schwenninger Torhüter, der spektakulär gegen Dennis Lobach rettete. Erst kurz vor der Drittelpause gab es dann wieder etwas zu bejubeln. Oliver Mebus hatte den Puck über die Torlinie gebracht – allerdings war es die eigene. Unglücklich, fand ein Pass durch den Torraum die Kufe von Niklas Treutle, der sich den Puck ins Tor legte.

 

Knapp eine Minute vor der Pause machten es die Wild Wings es dann aber doch nochmals selbst. Ken-Andre Olimb hatte vor dem Tor abgefälscht.

 

Zwar bäumten sich die Ice Tigers im Schlussabschnitt nochmal auf, bei Joacim Eriksson war an diesem Nachmittag aber Endstation. So vergab Elis Hede die beste Chance. Den vierten Schwenninger Treffer markierte am Ende erneut Ken- Andre Olimb ins verwaiste Nürnberger Tor zum Endstand.

 

Spiel vom 26.12.2022 – Schwenninger Wild Wings – Nürnberg Ice Tigers

 

Tore:
1:0 | 5.|Uvira (Pfaffengut)
2:0 |35.|Trivellato
3:0 |39.|Olimb (Lajunen / DeFazio)
4:0 |56.|Olimb

 

Zuschauer: 4337

 

 

 


 

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Pinguine stutzen Adler

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/MH) Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es für den Gast aus der Rhein Neckar Metropole weit hinauf in den Norden zum Topspiel gegen die Fischtown Pinguins nach Bremerhaven. Mit Krämmer, Jentzsch, Gaudet, und Lehtivuori fehlten vier etablierte Stammkräfte im Team der Gäste. Mit Urbar kehrte auf Seiten den gebeutelten Pinguine ein Topspieler ins Lineup zurück.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 

 
Das Spiel begann intensiv, so dass beide Torhüter sogleich warm geschossen wurden. Zweimal war es „Neuzugang“ Urbas, der Brückmann testete, aber beides mal den Kürzeren zog. In der körperbetonten Partie folgte das erste Powerplay des Spiels für den Gastgeber. Diese feuerten einige Schüsse ab, konnte jedoch den Puck nicht im Tor versenken. Entweder war es Brückmann oder ein Mannheim der den Schuss blockte. Das Heimteam war in dieser Phase des ersten Drittels spielbestimmend. Gegen Ende des Auftaktdrittels konnten die Alder das Spiel jedoch etwas mehr in die Zone des Gegner verfrachten. Eine Mannheimer Überzahl blieb ohne Torerfolg und gegen kurz vor Drittelende gab es ein weiteres Powerplay für den Gastgeber, welches jedoch bis zur Pause ohne Treffer blieb.

 


Mit vier gegen vier ging es im zweiten Drittel los. Gleich zu Beginn hatte Franzreb Glück als der Puck aus dem Slot heraus auf einmal an den Pfosten ging. Kurze Zeit später war es Urbas der in Überzahl den Führungstreffer erzielte. Die Vorarbeit kam natürlich von Jeglic. Mannheim versuchte mit wütenden Angriffen direkt zu antworten, kam aber an Franzreb nicht vorbei. Popieschs Team verteidigte vor dem eigenen Tor sehr hart. So war es für die Gäste schwer in den Slot vors Tor zu kommen. Trainer Stewart auf Seiden der Adler Mannheim konnte mit seinem Team nicht wirklich zufrieden sein, denn immer wieder zogen sie Strafen, was das Team nicht nur in Unterzahl brachte und enorm viel Kraft kostete, sondern auch den Spielfluss störte. Nachdem eine weitere vier gegen vier Situation beendet war, folgte der zweite Treffer des Spiels. Mauermann nutzte einen unnötigen Puckverlust von Oldie Dawes aus, nachdem Kinder den Puck zum Tor gebracht hatte. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause, die etwas hitzig zu Ende ging.

 


Natürlich mussten die Adler jetzt kommen, wollten sie den Zwei-Tore Rückstand noch aufholen. Die Pinguine machten es ihnen allerdings von Beginn an schwer. Waren eng am Mann, insbesondere in der gefährlichen Zone vor dem Tor ließen sie wenig zu. Erst nach gut sieben Minuten hatten die Gäste die erste bessere Gelegenheit und die saß sofort. MacInnis eroberte die Scheibe und traf mit seinem Handgelenkschuss zum unter den vielen mitgereisten Adler-Fans umjubelten Anschlusstreffer. Mannheim drückte jetzt auf den Ausgleich, fand jedoch keinen Weg wirklich große Chancen zu erspielen. Schon drei Minuten vor dem Ende nahm Stewart seinen Torhüter vom Eis. Uher zerstörte mit seinem Empty Netter jegliche Hoffnung auf einen Punktgewinne der Adler.

 

 

Fischtown Pinguins – Adler Mannheim 3:1 (0:0;2:0;1:1)

 

Tore
1:0 Urbas (Jeglic, Samuelsson)
2:0 Mauermann (Kinder, McKenzie)
2:1 MacInnis
3:1 Uher

 

 


 

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Iserlohn Roosters stoppen Siegesserie der Straubing Tigers

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Siegesserie von zehn Heimspielsiegen am Stück ist gebrochen. Die Iserlohn Roosters konnten ihr sonst schwächers Powerplay nutzen, um bei den Niederbayern drei wichtige Punkte einzfahren. Straubing kam nach einem zwei Tore Rückstand wieder ins Spiel, verpasste im zweiten Abschnitt nicht nur die Fürhung, sondern eigentlich schon auf die Siegerstraße einzbiegen. Dieser Mangel wurde von den Sauerländern am Ende gnadenlos bestraft. 

 

(Foto: Citypress) Coach Tom Pokel sah den Auftritt seines Teams heute kritisch 

 


 

 

Spielverlauf:

Die Roosters haben den Weihnachtsbraten wohl besser verdaut, als die Tigers. Sie waren im ersten Abschnitt klar die bessere Mannschaft und gingen auch verdient durch einen Doppelschlag in Führung. Straubing konnte kaum Gegenwehr leisten, weil die Gäste das Spiel vor dem Tor eng hielten und dann zu schnellen Kontern ansetzten.

 

Hubert Labrie für die Roosters: “Wir hatten einen guten Start. Das Spiel fordert physisch sehr viel. Wir bringen viele Pucks vor das Tor und müssen uns jetzt weiter an den Plan halten. Wie jeder weiß, ist Straubing sehr stark zu Hause.” 

 

Straubing konnte das Spielgeschehen wenden. Jetzt waren es die Sauerländer, die schwer ins Atmen kamen. Die Tigers ließen dem Gegner kaum noch Luft und Spielraum. Auch bei fünf gegen fünf war man die überlegene Mannschaft. Einzig die Torausbeute ließ zu wünschen übrig. Nur ein Treffer bei diesen Chancen ist dann doch zu wenig.

 

Stephan Daschner für die Tigers: “Ich weiß es auch nicht, aber das zieht sich jetzt schon länger durch bei uns. Wir haben im 1. Drittel immer unsere Probleme und müssen uns dann immer wieder zurückkämpfen. Wir hatten jetzt wirklich viele Chancen. Den Schwung müssen wir jetzt ins letzte Drittel mitnehmen.” 

 

Iserlohn konnte in den letzten zwanzig Minuten das Spiel wieder offener gestalten. Zuerst verpassten die Gäste bei guten Gelegenheiten die Führung zu erzielen. Diese kam dann etwas umstritten. Die Fans der Tigers waren mit der Strafe von Bourque so gar nicht einverstanden, wurde doch zuvor ein klares Halten gegen Akeson nicht gepfiffen.

 

So mussten die Hausherren All In gehen und zogen den Torhüter für einen weiteren Feldspieler. Das ging nach Hinten los, denn die Roosters machten den Sack zu und somit war die Heimserie der Tigers von zehn aufeinanderfolgenden Siegen gebrochen. 

 

Tom Pokel (Tigers): “Wir haben ein unterdurchschnittliches 1. Drittel gespielt. Das 2. Drittel gehörte uns komplett, aber auch da haben wir zu wenig Kapital daraus geschlagen. Unser Penaltykilling war heute nicht das beste und am Ende ist uns auch die Zeit davongelaufen.”

 

Sven Ziegler (Roosters): “Die Tigers sind das Heimstärkste Team der Liga und hier zu gewinnen bedeutet dann schon etwas. Unser Anfang war sehr solide, dann haben wir im 2. Drittel zu viel an die Tigers abgegeben. Ich denke dennoch, dass der Sieg über 60 Minuten verdient ist.”

 

 

Torfolge: 

0:1 (8.) - Die Roosters, die in den letzten 10 Spielen nur einen Überzahltreffer auf das Eis brachten, trafen wieder einmal durch Casey Bailey im Nachschuss. 0:2 (9.) Vom Bully weg wurden die Tigers förmlich überrannt und Hubert Labrie ließ Bugl keine Chance. 1:2 (20.) - Travis Turnbull deutete es schon vorher an, dass der den Puck sauber zugespielt haben möchte. So war es auch und er zog von der blauen Linie zum Anschlusstreffer ab.

 

2:2 (29.) - Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fallen würde. Kurios durch Garrett Festerling, weil er den Fuß genau so positionierte, dass der Puck über die Linie ging. 2:3 (53.) - Erneut schlugen die Roosters im Powerplay zu. Eric Cornel positionierte sich vor dem Tor und konnte den Schuss von Poirier entscheidend abfälschen. 


2:4 (60.) - Eric Cornel macht den Deckel drauf. Seine Bogenlampe aus dem eigenen Drittel heraus, traf direkt ins leere Tor. 3:4 (60.) - Der erste Saisontreffer von Stephan Daschner von der “roten Linie” brachte den Tigers auch nichts mehr ein. 

 

 

Straubing Tigers - Iserlohn Roosters: 3:4 (1:2 | 1:0 | 1:2)
                                                                                                                                                                                                                                    

0:1 |08.| Bailey (Poirier, O’Conner) - PP 1

0:2 |09.| Labre (Daugavins)
1:2 |20.| Turnbull (St.Denis, Brandt) - PP 1
2:2 |29.| Festerling (Daschner, Brandt)
2:3 |53.| Cornel (O’Conner, Poirier) - PP 1
2:4 |60.| Cornel (Brown) - EN

3:4 |60.| Daschner (Zimmermann)


Strafen: Straubing 4 - Iserlohn 4

 

Schiedsrichter: Hunnius / Hinterdobler / Römer / Merk

 

Zuschauer: 3.913

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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DEG-Siegesserie endet mit Niederlage gegen Wolfsburg

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Die allergrößte Siegesserie gepaart mit dem größtmöglichen Selbstbewusstsein verhindert nicht, Respekt vor Begegnungen mit den Grizzlys Wolfsburg zu haben. Spiele gegen die Niedersachsen sind immer unangenehm und können in die Hose gehen. So kam es dann auch. Die Düsseldorfer EG tat sich schwer, blieb ohne Tor und ging beim 0:1 (0:0; 0:0; 0:1) nach fünf Siegen mal wieder als Verliererin vom Eis.

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(Fotoquelle Ralf Schmitt)

 


 

Keine Tore im ersten Drittel

 

Beide Mannschaften begannen überraschend nervös. In den Anfangsminuten wechselte die Scheibe sehr häufig ihren Besitzer, oftmals war ein Fehlpass im Spiel. Die erste dicke Chance für die Gäste war dann aber keinem Fehl-, sondern einem starken Aufbaupass zu verdanken. Der erreichte den viel zu freien Spencer Machacek, der den Puck im Alleingang an die Latte setzte. Nachdem sich die Anfangsnervosität gelegt hatte, entwickelte sich ein ansehnliches Eishockeyspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die DEG hatte immer wieder Phasen, in der sie viel Zeit im Drittel der Wolfsburger verbrachte und die Scheibe gut lief. Sie brachte aber wenig aufs Tor. Die beste Gelegenheit hatte Tobi Eder, der einen Onetimer von der linken Seite flach in Richtung Dustin Strahlmeier im Kasten der Gäste abfeuerte (16.). Insgesamt strahlte die Mannschaft von Mike Stewart einen Ticken mehr Torgefahr aus. Laurin Braun bekam den Puck in den Slot gelegt und zwang mit seinem Schuss auf die Stockhand Henrik Haukeland im DEG-Tor zu einer Glanzparade (17.). Schon anzusehen war auch ein Diagonalpass von Bernhard Ebner von der blauen Linie an den Torraum, wo Alex Barta bereitstand, aber die Scheibe nicht im Tor unterbrachte (19.).

 

Seine Vertragsverlängerung wurde vor dem Spiel verkündet: Alec McCrea bleibt für weitere zwei Jahre.

 

Weiter keine Tore, aber eine Strafe

 

Die Partie war bisher nicht nur torarm, sondern kam auch ohne Strafe aus. Wenigstens das änderte sich im Mittelabschnitt. Die DEG hätte allerdings gut darauf verzichten können, denn sie war es, die die letzten 79 Sekunden des Drittels mit einem Mann weniger agieren musste. In dieser Zeit setzten sich die Gäste vor 5.783 Fans im Drittel der Schützlinge von Roger Hansson fest und sorgten so für viel Gefahr. Aber die DEG überstand die brenzlige Situation bis zur Pausensirene schadlos. Die Wolfsburger waren auch besser in die letzten 20 Minuten gestartet, als Machacek die Scheibe im Drittel der DEG von einem Düsseldorfer direkt auf den Schläger gespielt bekam und aus seinem Freiraum zum Glück viel zu wenig machte (22.). Mitte des Drittels erspielte sich die DEG eine etwas länger anhaltende Druckphase, in der sie oft aufs Tor schoss und Philip Gogulla einmal äußerst gefährlich seinen Schläger in einen Schuss hielt (30.). Daniel Fischbuch hatte den bisher unbezwingbaren Strahlmeier schon bezwungen, bekam die Scheibe aber nach erfolgreicher Torumkurvung nicht rumgezogen, so dass sie parallel zur Torlinie entlang aus der gefährlichen Zone ging (31.). Nach 40 Minuten war klar, dass dem ersten Treffer des Abends eine gewisse Bedeutung zukommen würde.

Was auch immer die DEG unternahm: Der Puck wollte heute nicht ins Tor.

 

Dieses eine Tor

 

21 Sekunden in Überzahl blieben den Wolfsburgern zu Beginn des dritten Drittels. Und leider, leider wussten sie diese gut zu nutzen. Jean-Christophe Beaudin jagte den Puck aus dem rechten Bullykreis in die Maschen. 15 Sekunden waren da wieder gespielt. Die Rot-Gelben, die heute wieder schwarz gekleidet waren, vermochten es nicht, einen wirklichen Sturmlauf zu starten. Immer wieder misslang eine Kleinigkeit oder war ein Grizzly im Weg. Auch die einzige Düsseldorfer Überzahl des Abends brachte keine Wende. Ein paar Chancen gab es aber natürlich trotzdem: Fischbuch legte die Scheibe von der rechten Seite zu Gogulla in die Mitte, doch der brachte nicht genug Druck in seinen noch dazu zu zentralen Schuss (48.). Wenig später war Fischbuch mit viel Dampf im Drittel der Grizzlys unterwegs, legte den Puck aber am Tor vorbei (51.). Eine späte Strafe machte das Unterfangen Ausgleich für die DEG nicht unbedingt leichter. Auch mit der allerletzten Option des sechsten Mannes auf dem Eis wurde es nicht mehr wirklich gefährlich.

 

 

Fazit und Ausblick

 

Auch wenn Gewinnen schöner als Verlieren ist, war die heutige Niederlage zu verschmerzen. Die DEG hat sich mit ihrer Siegesserie in den Playoff-Plätzen festgespielt und kann nun unbeschwert Weihnachten feiern. Sogar noch ein wenig mehr als andere Mannschaften. Denn am zweiten Weihnachtsfeiertag haben die Rot-Gelben spielfrei. Weiter geht es erst am 28.12. mit einem Auswärtsspiel. Dann aber wartet mit dem unangefochtenen Tabellenführer EHC Red Bull München ein ganz harter Brocken. Spielbeginn in der bayerischen Landeshauptstadt ist um 19:30 Uhr.

 

 


 

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Drei Punkte unter dem Weihnachtsbaum: Red Bulls München gewinnen in Schwenningen

 

PENNY-DEL (Schwenningen/PM) Red Bull München hat das letzte Spiel vor Weihnachten gewonnen. Der Spitzenreiter der PENNY DEL siegte bei den Schwenninger Wild Wings mit 5:2. Vor 5.044 Zuschauern in der Helios Arena erzielten Ben Smith, Patrick Hager, Yasin Ehliz, Trevor Parkes und Austin Ortega die Tore für das Team von Trainer Don Jackson.

 

 

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(Foto: Citypress) 

 


 

Zu Beginn ein Abtasten beider Teams. Das änderte sich nach etwa fünf Minuten: Die Red Bulls mit den ersten Chancen, auch Schwenningen näherte sich dem Tor von Mathias Niederberger an – das Match auf Betriebstemperatur. Genau wie Rückkehrer Smith, der in Überzahl das 1:0 für die Red Bulls besorgte (8.). München überlegen und mit Möglichkeiten, Schwenningen verteidigte leidenschaftlich. Weil unter anderem Youngster Timo Ruckdäschel (17.) vergab, blieb es bei der knappen Führung zur ersten Pause.
 
Die Red Bulls legten einen Blitzstart in den Mittelabschnitt hin. Ein Traumpass von Zach Redmond und Kapitän Hager erhöhte allein vor Goalie Joacim Eriksson auf 2:0. Gerade einmal 16 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt. Die Gastgeber danach mit mehr Zug zum Tor, intensive Duelle prägten das Spiel. Kein Problem für den Tabellenführer, der konzentriert verteidigte, geschickt angriff und das Spielgeschehen wieder vor das Tor der Wild Wings verlagerte. München weiterhin eiskalt. So legte Ehliz in Überzahl das 3:0 nach (38.). Das tolle Zuspiel kam diesmal von Jonathon Blum. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.
 
Erst die Riesenchance für Schwenningen, dann der Pfostentreffer von Ortega – der Schlussabschnitt startete spektakulär. Die Red Bulls hatten weiter alles im Griff und entschieden die Partie mit einem Doppelschlag: Zunächst erzielte Parkes das 4:0 (52.) und nur 48 Sekunden später ließ Ortega den fünften Treffer folgen. Brandon DeFazio und Daniel Pfaffengut trafen danach noch zweimal für die Gastgeber (57.), am souveränen Sieg des Spitzenreiters änderte dies aber nichts mehr.
 
Trevor Parkes: „Es ist immer schwer, in Schwenningen zu bestehen. Diese drei Punkte sind definitiv ein großartiges Weihnachtsgeschenk. Wir werden die Heimreise genießen, aber am Montag gegen Augsburg wieder bereit sein.“
 
Tore:
0:1 | 07:41 | Ben Smith
0:2 | 20:16 | Patrick Hager
0:3 | 37:14 | Yasin Ehliz
0:4 | 51:21 | Trevor Parkes
0:5 | 52:09 | Austin Ortega
1:5 | 56:35 | Brandon DeFazio
2:5 | 56:59 | Daniel Pfaffengut
 
Zuschauer: 5.044
 

 


 

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Souveräner Auswärtssieg von Ingolstadt in Frankfurt

 

PENNY-DEL (Frankfurt/HG)  In der Eissporthalle Frankfurt empfingen die heimischen Löwen die Panther aus Ingolstadt zum Duell kurz vor Heilig Abend. Während der Aufsteiger zuletzt Punkte liegen ließ, verbuchten die Audi Städter vier Siege aus den vergangenen fünf Begegnungen. Die ersten beiden Partien dieser Saison entschied Ingolstadt jeweils knapp für sich. Wer würde heute die Schlägerspitze vorne haben?

 

Schließlich bezwang der ERC Ingolstadt den Aufsteiger in eigener Halle klar und deutlich mit 1:5, weil ihre Effektivität ausschlaggebend war und Michael Garteig einen bärenstarken Abend erwischte. Frankfurt mangelte es heute an der Kaltschnäuzigkeit und Mirko Höfflin feierte einen Doppelpack und einen Assistpunkt. Wayne Simpson sammelte drei Assists. 

 

Höfflin

(Fotoquelle City-Press)  Doppeltorschütze Mirko Höfflin in Frankfurt

 


Frankfurt musste zuletzt ein paar Niederlagen einstecken und fand sich deshalb auf Rang neun der Tabelle wieder, was derzeit die Pre-Playoff Qualifikation bedeutete. Die Schwäne und die Roosters lagen jedoch bereits in Schlagdistanz hinter den Löwen. Headcoach Gerry Fleming musste heute auf David Elsner und Nathan Burns verzichten, dafür war Brendan Ranford wieder mit von der Partie, was ihrer Offensive den nötigen Push verleihen sollte.

 

Ingolstadt gestaltete die letzten Partien recht erfolgreich und steuerte auf den zweiten Platz der Tabelle zu. Mit einem Auswärtserfolg könnten die Panther noch dichter an den Ligaprimus aus München heranrücken. Headcoach Mark French wollte die Erfolgsserie der letzten fünf Spiele bei den Hessen fortsetzen.

 

Höfflin mit Führung, Bokk gleicht aus

 

Die Eissporthalle in Frankfurt erleuchtete dank der gewohnten Wunderkerzen der Fans und es wurde auch an den 1. Todestag des Nachwuchstalents Niclas Kaus erinnert, der exakt vor einem Jahr tragisch ums Leben kam.

 

Dann ging es los und die Gäste kamen rasant aus der Kabine und setzten die ersten gefährlichen Akzente. Es entwickelte sich eine abwechslungsreiche Begegnung, in der die Hausherren erst reinfinden mussten. Dominik Bokks Vorstoß beschäftigte Keeper Michael Garteig. Die anfängliche Drangphase der Ingolstädter wurde in der 9. Spielminute durch den Führungstreffer von Mirko Höfflin belohnt. Es wurde aber das Videostudium bemüht, um zu klären, ob der Schläger zu hoch war. Letztlich wurde die on-Ice Entscheidung auf ein gutes Tor bestätigt. Frankfurt schüttelte sich nur kurz und wollte eine schnelle Antwort geben mit wütenden Angriffen. Das erste Powerplay gab die Möglichkeit, für den Ausgleich zu sorgen, doch die Panther betrieben aggressives Forechecking und hielten sich auch nicht zurück, selbst den Shorthander zu forciren. Carter Rowney war on Fire und Brett Breitkreuz scheiterte am famosen Gäste Goalie. Auf der anderen Seite konnte Torschütze Mirko Höfflin einen tollen Pass nicht verwerten. Nun stand das erste Powerplay von Ingolstadt auf dem Plan, das holprig in Schwung kam bzw. wirkungslos verpuffte. In der 19. Spielminute schlug die Frankfurter Paradereihe wieder mal zu, denn Dominik Bokk netzte zum verdienten Ausgleich ein. Rückkehrer Ranford gab einen wertvollen Assist und Bokk punktete mittlerweile in 23 von 31 Spielen. 

 

Simpson: “It was a little sloppy, it is a bit warm here inside and the ice not ideal. We need more pressure in the neutral zone and have to try to keep it simple.“

 

Youngster Brune bringt den ERC in Führung, Edwards baut sie aus

 

Der Mittelabschnitt startete genauso furios und die Gäste markierten die erneute Führung durch Louis Brune in der 24. Spielminute. Ingolstadt wollte nun nachlegen und nicht schon wieder wie im ersten Drittel die Spielkontrolle nach einem Treffer abgeben. Die Löwen hatten Probleme strukturiert hinten rauszukommen und die Panther hatten das Momentum auf ihrer Seite. Dominik Bokk agierte als kreativer Antreiber und versuchte seine Mitspieler gut in Szene zu setzen. Dylan Wrucks Hammer von der blauen Linie sorgte für ein sehenswertes Löwen Ausrufezeichen. Die weiche Eisqualität machte beiden Teams zu schaffen, denn zwei Stunden vor Anpfiff fand noch ein Publikumslauf statt. Es dauerte nur neun Sekunden in einem weiteren Powerplay der Gäste, als Mauray Edwards die Scheibe ins Netz hämmerte. In eigener numerischer Überlegenheit lenkte Goalie Garteig den Puck in letzter Sekunde noch an den Pfosten, bevor er ins Tor rutschen konnte. Danach überschritt ein Schuss von McMillan um Millimeter die Torlinie nicht. Ein Powerplay gute zwei Minuten vor der Drittelsirene wäre die Chance, um aus Sicht der Gastgeber zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt wieder heranzukommen. Schocksekunde, denn fast hätte Daniel Pietta den Shorthander erzielt. Schließlich nahm Ingolstadt einen zwei Tore Vorsprung in die zweite Pause mit. Frankfurt haderte mit seiner eklatanten Chancenverwertung.

 

D‘Amigo: We are not playing our best. We gotta be better, it is a tough game, hopefully our big guns will succeed. I hope to get some legs now.”

 

Matteau nutzt Powerplay, Höfflin trifft erneut

 

Was konnten die Hausherren noch entgegensetzen, um die Partie zu ihren Gunsten doch noch zu drehen? Konnte das vierte Powerplay nun die Wende einläuten? Auch jetzt hatten die Löwen Schwierigkeiten in die Formation zu gelangen, zu bissig gingen die Panther zu werke und verteidigten ihre Zone, bis sie die Unterzahl schadlos bewältigten. Die Gäste ließen nun wenig zu und Frankfurt mühte sich redlich. Schon stand deren nächstes Powerplay an und es sollte endlich mal klappen mit etwas Zählbares, doch die Löwen brachten sich durch eine eigene Strafe selbst aus dieser guten Konstellation. Dann flog das obligatorische Gummihuhn als Zeichen des Missfallens. Dann musste auch noch der Ex-Ingolstädter D’Amigo in die Kühlbox und jetzt wurde es mehr als brenzlig für die Gastgeber, die auch nicht lange fackelten und durch Stefan Matteau in sehenswerter Manier weiter erhöhten. Die Löwen brachten sich selbst unnötig in diese Gefahr, sie zogen einfach zu viele Strafen, denn die nächsten zwei Minuten musste Chad Nehring absitzen. In der 55. Spielminute machte Mirko Höfflin, der den abendlichen Torreigen eröffnete, den Deckel drauf auf diese Begegnung. Die Gäste spielten dabei ihren Konter schulbuchmäßig aus.

 

Barta (Co-Trainer/FRA): „Ein bisschen zu hoch verloren. Wir bleiben unserem Motto treu und haben nach Weihnachten eine neue Chance. Aktuell fehlt uns das Puck Glück, gut dass wir die Chancen haben, wir müssen sie einfach nur reinmachen. Defensiv müssen wir stabiler stehen. Wir haben ein Ziel, wir sind gekommen, um zu bleiben. Wir sammeln weiter fleißig Punkte, haben tolle Fans, sind positiv gestimmt.”

 

Garteig: “The guys make my job so easy working so hard in front of me. We are a well-structured team, we act as a team. It is an unbelievable support from our fans.“

 

Löwen Frankfurt – ERC Ingolstadt 1:5 (1:1|0:2|0:2)

 

Tore:

0:1 |09.| Mirko Höfflin (Simpson, Bertrand)

1:1 |19.| Dominik Bokk (Rowney, Ranford)

1:2 |24.| Louis Brune (Henriquez-Morales, Wagner)  

1:3 |32.| Maury Edwards (Matteau, Höfflin)  PP1

1:4 |48.| Stefan Matteau (Simpson , Edwards) PP2

1:5 |55.| Mirko Höfflin (Simpson, Bertrand)

 

1. Drittel Statistik:        8:9 Schüsse, 5:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:        6:7 Schüsse, 10:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

3. Drittel Statistik:        11:8 Schüsse, 6:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 8:4

 

Haupt-Schiedsrichter: Ansons (LAT) / Schrader (GER)

 

Zuschauer: 5.786

 

Aufstellung:

 

Frankfurt: Hildebrand, McNeill, Wirt, Bokk, Rowney, Ranford Vandane, Gläßl, Wenzel, Wruck, D’Amigo, Maginot, Sezemsky, Schwartz, Nehring, Breitkreuz, Vogt, Olsen, McMillan, Eisenmenger Magnus.

 

Ingolstadt: Garteig, Hüttl, Bodie, McGinn, Pietta, Henriquez-Morales, Edwards, Jobke, Friedrich, Stachowiak, Matteau, Wagner, Marshall, Bertrand, Höfflin, Simpson, Quaas, Brune, Krauß, Flaake.

 

 


 

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Die Fischtown Pinguins Bremerhaven gewinnen Spiel der Stadium Series bei den Kölner Haien

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Pinguine setzen sich im ersten Spiel der Stadion Spiele bei den Kölner Haien mit 2:1 durch. Den Haien merkte man die vielen Spiele der letzten Tage an und Pinguine wirkten spritziger und gewannen verdient. 

 

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Foto: Ingo Winkelmann (Köln)

 


Im zweiten von drei Outdoor Spielen der Saison entwickelte sich eine enge Partie zwischen den Haien und den Pinguinen. Die ersten Chancen gehörten den zunächst spielbestimmenden Gastgebern. Mark Olver vergab freistehend vor Bremerhavens Goalie Maximilian Franzreb. Auch Andreas Thuresson brachte den Puck in Überzahl nicht im Tor der Pinguine unter. Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Mannschaften und so endete das erste Drittel mit 0:0.

 

Die Haie kamen mit viel Schwung aus der Drittelpause. Nach 26 Minuten konnte Mark Olver einen Schuss von Jan Luca Sennhenn zur 1:0 Führung für die Haie abfälschen. Nach Studium des Videobeweises gaben die Schiris den Treffer. Die Pinguine wurden danach stärker und Alexander Oblinger erhielt eine Fünf Minuten Strafe wegen Bandenchecks. Die Haie überstanden diese Strafe noch, aber in der darauf folgenden zwei Minuten Strafe von Louis-Marc Aubry glichen die Gäste kurz vor Drittelende zum 1:1 aus. Die äußeren Bedingungen waren sehr schwieruig, da andauernder Regen das Eis schwer zu bespielen machte. Mit dem verdienten 1:1 ging es in die zweite Drittelpause.

 

Auch im Schlussabschnitt mussten die Haie eine Fünf Minuten Strafe hinnehmen. Zach Sill wurde nach einem Check gegen den Kopf des Bremerhaveners Andersen vom Spiel ausgeschlossen und musste frühzeitig in die Kabine. Kurz vor Ablauf der Strafe erzielten die Pinguine ihr zweites Überzahltor an diesem Abend. Viele lautstarke Bremerhavener Fans bejubelten den Treffer. Antti Tyrväinen ließ Oleg Shilin im Tor der Haie mit einem Schuss aus kurzer Entfernung keine Chance. Die Haie legten alles rein und warfen noch einmal alles nach vorne, doch die Gäste überstanden die wütenden Angriffe des KEC. Kamen die Haie Stürmer doch einmal durch, hatten die Bremerhavener Maximilian Franzreb im Tor, der ein überragendes Spiel ablieferte. So blieb es beim letztlich nicht unverdienten Sieg der Fishtown Pinguins bei den Kölner Haien.

 

Für die Haie geht es am 2. Weihnachtstag bei den Wolfsburg Grizzlys weiter, die Fischtown Pinguine empfangen dann die Adler aus Mannheim.

 

Stimmen zum Spiel: Brady Austin (Köln) "Wir sind gut ins Spiel gekommen und dann wurde es mehr und mehr ein Spiel zwischen den Special Teams. Das Eis wurde mit der Zeit immer schwieriger zu bespielen, aber damit hatten beide Teams zu kämpfen. Es war trotzdem einmal mehr schön, vor den Fans zu spielen.. Beim Regen kamen Kindheitserinnerungen hoch. Jetzt müssen wir uns kurz erholen und die Körper für die Tage nach Weihnachten wieder fit kriegen."

 

Kölner Haie - Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:2 (0:0|1:1|0:1)

 

Tore:

 

1:0 26. Olver EQ (Sill|Sennhenn)

1:1 39. Wejse PP (Tyrväinen|McKenzie)

1:2 47. Tyrväinen PP (Friesen)

 

Strafen:
Köln 34|Bremerhaven 8

Zuschauer:
14.352

 

 


 

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Ingolstadt weist Schwenningen klar in die Schranken

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)  In der Ingolstädter Saturn-Arena duellierten sich am Abend des 21.12.22 die heimischen Panther und die Wild Wings aus Schwenningen. Beide Teams mussten zuletzt eine Niederlage einstecken und hofften heute auf die Trendwende. Die beste Defensive traf auf die zweitbeste Verteidigung der Liga. Schließlich besiegte Ingolstadt die Schwenninger Wild Wings am Ende deutlich mit 5:2. Daniel Pietta mit einem Doppelpack.

 

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(Fotoquelle Birgit Eiblmaier)

 


Ingolstadt musste in Bremerhaven Federn lassen und hoffte auf seine Heimstärke, um vor eigenem Publikum den nächsten Dreier einzufahren und die aktuelle Positionierung unter den Top 3 zu festigen. Die Formkurve der Audistädter ging zuletzt stark nach oben: 16 Punkte aus den vergangenen acht Spielen und dabei nur 17 Gegentore kassiert. Die letzten sechs Begegnungen gegen den heutigen Gegner gingen allesamt an die Heimmannschaft. Mark French musste heute auf Storm, Faser und Gibbons verzichten.

 

Regan (Sportdirektor): „Wir denken von Spiel zu Spiel, wir überstürzen nichts. Die Jungs arbeiten hart, intern waren wir sehr ruhig, haben es durchgedacht, was wir wirklich benötigen und abgewartet. Wir übertrugen die Chance an die jungen Spieler. Mit Mark French ist die Zusammenarbeit sehr gut, wir sind ständig in Kontakt, tauschen uns viel aus, auch mit dem Trainerstab. Mit dem coaching team haben wir die Weichen gestellt, es geht uns um schnelles Eishockey mit läuferischen Stärken. Schweninngen hat robuste und relativ groß Spieler. Wir wollen auf den Körper gehen, wollen unsere Stärken ausspielen und unser transition Spiel forcieren.“

 

Schwenningen konnte sich mittlerweile unter den Top 10 festsetzen und war klar auf Playoff Kurs, nachdem vier der letzten fünf Partien in der Liga erfolgreich gestaltet werden konnten und auch beim letzten Heimauftritt zumindest ein Zähler hängenblieb. Der Ex-Ingolstädter Brandon DeFazio war sicher bis in die Haarspitzen motiviert, gegen seinen vorherigen Club anzutreten. Das Team um Headcoach Harold Kreis setzte auf seine Auswärtsstärke mit starker Defensive, denn die letzten drei Partien in der Fremde gingen mit voller Punktzahl. Marvin Cüpper hütete heute das Tor anstelle von Joacim Eriksson.

 

DeFazio: “It is about getting the puck to the net. We have done a better job recently, we fight back being confident. In Ingolstadt during corona everybody relied on each other. I have got many wonderful memories, got my childs. I love it in Germany, the culture, the way they treat one is great. For me it has been an enjoyable process.

 

Auftakt nach Maß für die Panther, Schwäne beißen zweimal zurück

 

Nachdem das Christkindl den symbolischen Puck Einwurf vollzog, dauerte es nur 69 Sekunden, bevor der Traumstart der Hausherren Fakt wurde: den Distanzschuss veredelte der seitlich vor Marvin Cüpper positionierte Daniel Pietta mit seiner Rückhand genial in die Maschen. Es war ein Zaubertor! Der Torschütze war nun heiß und prüfte den Gäste Keeper. Schwenningen lief bislang nur hinterher und musste erst ins Spiel finden. Ingolstadt betrieb ein aggressives und wirkungsvolles Forechecking. Doch es dauerte nicht lange, bis die Schwäne ausgleichen konnten in Person von Daniel Pfaffengut, der in der 7. Spielminute eiskalt vollendete.

 

In Unterzahl vergab Ingolstadt eine dicke Chance durch Wojtek Stachowiak und hätte Sekunden später fast mit dem Bauerntrick Marvin Cüpper überwunden. Es entwickelte sich eine schnelle Partie, die neutrale Zone wurde zügig durchquert von beiden Teams. Die Wild Wings befanden sich nun schon zum zweiten Mal im Powerplay und zogen dieses gut auf. Die Belohnung in der 15. Spielminute war der Treffer durch Tyson Spink, der den finalen Pass vom Bruder bekam. Für den Torschützen lief es immer besser in dieser Saison, es war schon sein 16. Erfolgserlebnis. Die Schussgeschwindigkeit betrug hierbei 98,3 km/h. Trivellatos Lattenschuss war das nächste Highlight, bis es in die erste Pause ging.

 

Pfaffengut: „Uns ist es bisher gut gelungen. Die Führung ist durchaus verdient. Wir wollen als Team unter die Haut gehen und von der Strafbank wegbleiben.”

 

Special Team der Panther trifft zweimal

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts agierten die Gäste noch knapp 90 Sekunden in Überzahl, doch im Konter wäre fast der Ausgleich perfekt gewesen, aber Sebastian Uvira bugsierte die Scheibe am Pfosten in höchster Not heraus. Unmittelbar vor Ablauf der Strafe gegen die Gäste traf Ingolstadt in Person von Stefan Matteau zum Ausgleich. Es waren 27 Minuten absolviert. Defender Spornberger fälschte den Schuss sehr unglücklich für Marvin Cüpper ab. Ingolstadt war optisch überlegen, ohne die ganz großen Chancen zu verbuchen und die Gäste waren mehr mit Defensivarbeit beschäftigt. Dann wurde Miks Indrasis am Gesicht getroffen und war auf dem Weg in die Kabine zwecks Behandlung.

 

Gute Besserung an den lettischen Akteur! Nun hatte Ingolstadt beim 4 gegen 3 viel Platz auf dem Eis und sie nutzten diese numerische Überlegenheit zur Führung durch Mirko Höfflin in der 36. Spielminute. Die Hausherren ließen dem Gegner wenig Raum und Gelegenheiten, die Effizienz der Panther sprach eine klare Sprache.

 

Matteau: „We tried to simplify our game, we did a good job in executing. Schwenningen is a big heavy forechecking team, we should keep going this way to the end”

 

Zwei Empty Netter bringen die Entscheidung

 

Würde sich im Schlussabschnitt das Momentum erneut drehen zugunsten der Wild Wings? Doch schon wieder musste ein Schwenninger in die Kühlbox, das waren nun auf Seiten der Gäste zu viele Strafen, die sie absitzen mussten und somit keine Zeit hatten, um eigene Vorstöße zu kreieren. Ingolstadts Pfund war es, Vorsprünge über die Zeit zu bringen in dieser Spielzeit. Was fiel dem Team um Coach Harold Kreis noch Geniales ein, um die Partie wieder zu drehen? Gute Nachricht für die Gäste:

 

Miks Indrasis kehrte auf das Eis zurück und die Schwäne kamen nun in den Genuss eines fünfminütigen Powerplays. Das war nun die Möglichkeit, etwas Zählbares zu schaffen: Ausgleich bzw. sogar mehr? Stefan Matteau hätte beinahe den Shorthander markiert. Michael Garteig war nun der Turm in der Schlacht und hielt die Führung fest. Der Monsterschuss von Ville Lajunen ging an seine Schulter, was den Goalie kurz schmerzte. Die Panther überstanden tatsächlich diese Drangphase und kamen dem Heimsieg einen wesentlichen Schritt näher. Nach überstandener Unterzahl ging es sofort wieder in den Angriffsmodus.

 

Den Gästen lief die Zeit gnadenlos davon und Marvin Cüpper ging vom Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers. Dies ging nach hinten los, denn Daniel Pietta erzielte den Empty Netter in der 59. Spielminute. Marko Friedrich sorgte kurz vor Schluss für die endgültige Entscheidung durch einen zweiten Treffer ins leere Gehäuse.

 

Höfflin: „wir waren dominanter, brachten uns selbst in Schwierigkeiten, können zufrieden sein letztlich, drittes drittel zeichnet uns ein wenig aus in dieser Saison, machen sehr guten Job hinten raus, immer besser, wenn wir alle gute Laune haben, haben Spaß und genießen es.”

 

Huß: “Ja ist zu hoch ausgegangen, man riskiert so was, wenn man den Goalie zieht. Es war kein schlechtes Auswärtsspiel, wir hatten nicht das Quäntchen Glück, hatten zuletzt aber einen richtig guten Push.“

 

ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings 5:2 (1:2|2:0|2:0)

Tore:

1:0 |02.| Daniel Pietta (Wagner, Marshall)

1:1 |07.| Daniel Pfaffengut (Uvira, Ramage)

1:2 |15.| Tyson Spink (Spink Tyl., Lajunen) PP1

2:2 |27.| Stefan Matteau (Edwards, McGinn) PP1

3:2 |36.| Mirko Höfflin (Simpson, Edwards) PP1

4:2 |59.| Daniel Pietta (Henriquez-Morales, Simpson) EN

5:2 |60.| Marko Friedrich (Matteau) EN

 

1. Drittel Statistik:        11:11 Schüsse, 10:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2

2. Drittel Statistik:        10:4 Schüsse, 9:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:6

3. Drittel Statistik:        8:10 Schüsse, 6:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 5:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Schrader (GER) / Frano (CZE)

 

Zuschauer: 2.926

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Garteig, Bodie, Hüttl, Bertrand, Höfflin, Simpson, Wagner, Marshall, McGinn, Pietta Henriquez-Morales, Jobke, Edwards, Friedrich, Stachowiak, Matteau, Quaas, Brune, Krauß, Flaake.

 

Schwenningen: Cüpper, Lajunen, Trivellato, Bassen, Olimb, DeFazio, Ramage, Huß, Hungerecker, Spink Tyl., Spink Tys., Spornberger, Weber, Karachun, Neumann, Indrasis, Uvira, Pfaffengut, Elias

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 

 

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