DEL - Red Bulls feiern Derbysieg gegen Augsburg

 

(DEL/München) PM München, 1. Dezember 2017. Der EHC Red Bull München hat ein spannendes Derby gegen die Augsburger Panther mit 4:3 (2:1|1:1|1:1) gewonnen. Vor 4.640 Zuschauern sicherte sich das Team von Trainer Don Jackson auch im dritten Duell gegen die Fuggerstädter die volle Punktzahl. Konrad Abeltshauser, Frank Mauer, Steve Pinizzotto und Patrick Hager erzielten die vier Tore für die Münchner.

 

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(Foto: Heike Feiner)


 

Spielverlauf
Das Derby begann spektakulär. Konrad Abeltshauser schoss die Red Bulls in der zweiten Minute in Führung. Nur 35 Sekunden später glichen die Panther durch Derek Dinger aus. Danach waren es die Hausherren, die für die spielerischen Höhepunkte sorgten. Frank Mauer belohnte sein Team mit dem Treffer zum 2:1 (11.). Noch vor der ersten Pause hatte Jon Matsumoto das 3:1 auf dem Schläger, er scheiterte aber nach einem Solo an AEV-Torhüter Olivier Roy (18.).

Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Red Bulls einen Traumstart. Zwei Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als Steve Pinizzotto einen Querpass von Keith Aucoin per Direktabnahme unter die Querlatte schoss. Obwohl München in der Folge die Partie kontrollierte, sorgten die Panther durch den Anschlusstreffer von Andrew LeBlanc für Spannung (35.).

 

Im Schlussabschnitt legten die Red Bulls erneut vor: Patrick Hager traf nach dem dritten Assist von Keith Aucoin per Beinschuss zum 4:2 (47.). Die Vorentscheidung war das nicht, denn Trevor Parkes schloss nur eine Minute später einen Alleingang erfolgreich ab. Augsburg riskierte danach viel, München ließ aber bis auf einen Schuss von Michael Davies keine Großchancen zu (58.) und sicherte sich den Sieg nach zuletzt drei Niederlagen.
 
Patrick Hager
„Es war ein hart umkämpftes Derby. Wir haben viel richtig gemacht, nur leider direkt nach unseren Toren das Momentum wieder verloren. Nach den Niederlagen haben wir aber Moral bewiesen. Wir wollten heute eine Reaktion zeigen und das ist uns gelungen.“

 

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Augsburger Panther 4:3 (2:1|1:1|1:1)

 

Tore
1:0 | 01:30 | Konrad Abeltshauser
1:1 | 02:05 | Derek Dinger
2:1 | 10:50 | Frank Mauer
3:1 | 21:58 | Steve Pinizzotto
3:2 | 34:16 | Andrew LeBlanc
4:2 | 46:31 | Patrick Hager
4:3 | 47:28 | Trevor Parkes

 

Zuschauer
4.640

 


 

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Der Didi Hegen Cup findet auch im Jahr 2018 an der Brehmstraße in Düsseldorf statt

 

(Dieter Hegen Cup 2018) Die Eishockey Legende Dieter Hegen veranstaltet zum zweiten Mal in Düsseldorf an der ehrwürdigen Brehmstraße den Didi Hegen Cup, die Deutsche Meisterschaft für Hobby-Eishockeyteams. Letztes Jahr gab es die Premiere und vom 13. - 15. April 2018 messen sich erneut die besten Hobbyteams in Düsseldorf.

 

Dieter Hegen Cup2018 EOL Bild

 

Als Titelverteidiger gehen die Dirty Dangler aus Rosenheim auch in diesem Jahr wieder ins Rennen und eishockey-online.com wird erneut das Turnier des besten Linksaußen des 20. Jahrhunderts als Partner und Sponsor begleiten.

 

Hier finden Sie die Statistiken aus dem letzten Jahr...

 


 

 

 

TEILNAHMEBEDINGUNGEN:

 

Allgemeine Informationen:
Aufgrund der Vielzahl an Hobbymannschaften in Deutschland und den uns zur Verfügung stehenden Eisflächen, Umkleiden, etc. ist das Teilnehmerfeld 20 Mannschaften begrenzt.

 

 

Spielmodus:
Gespielt wird in 5 Gruppen à 4 Mannschaften. Die Spieldauer beträgt 2 x 20 Minuten, wobei die Zeit durchläuft. Nur bei einer Verletzung wird die Uhr angehalten.
Die ersten 3 Mannschaften jeder Gruppe und der beste Gruppenvierte ziehen ins 1/8-Finale ein. Die verbleibenden 4 Mannschaften spielen ein Platzierungsspiel um Platz 17 - 20.

 

 

Spielberechtigung:
Spielberechtigt sind alle Spieler, die in Deutschland nicht in der 1., 2. und 3.Liga gespielt haben. Dazu gehören auch die 1., 2. und 3. Liga der Schweiz, Österreich und Italien. Außerdem dürfen Nachwuchsspieler teilnehmen. Diese müssen 5 Jahre inaktiv gewesen sein und können somit ab dem 23. Lebensjahr teilnehmen.

 

 

Losverfahren:
Sollten sich mehr als 20 Mannschaften bis zum 15.01.2018 angemeldet haben, entscheidet das Los.

 

 

Haftungsausschluss für Unfälle:
Jeder Spieler und jede Mannschaft nimmt auf eigene Gefahr an dem Turnier teil. Daher empfehlen wir zu prüfen, ob eine Vereinsunfallversicherung oder eine private Unfallversicherung besteht.


dh stoerer

 

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anmeldeschluss: 15.01.2018


Ort: Eisstadion an der Brehmstraße in 40239 Düsseldorf
Turnierdatum: 13. - 15. April 2018


Preis pro Team: € 950,00 inklusive Players Night am Samstag Abend

 

Außerdem ist ein Legendenspiel in Planung: Didi Hegen & Friends – All Star Hobbyteam (jedes Hobbyteam kann 2 Spieler benennen)

 

 

 

Es sind noch ein paar wenige Plätze frei, also meldet Euch an !

 

 

 

 

Eurosport ist offizieller Medienpartner des DOSB, Tägliche Live-Berichterstattung aus dem Deutschen Haus in PyeongChang

 

(DEB/Nationalmannschaft) Discovery Networks Deutschland und die Deutsche Sport Marketing (DSM), Vermarktungsagentur des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), haben eine umfassende Medienpartnerschaft mit dem Olympia Team Deutschland abgeschlossen. Diese beinhaltet sowohl die Olympischen Winterspiele in PyeongChang 2018 als auch die Olympischen Spiele in Tokio 2020. Mit der Zusammenarbeit wollen DOSB und DSM gemeinsam mit dem Discovery-Sender Eurosport die Berichterstattung rund um das Team Deutschland (#TeamD) verstärken.

DOSB Praesident Hoermann Birgit Noeoesing St Moritz 2017

(DOSB-Präsident Alfons Hörmann und Eurosport-Moderatorin Birgit Nössing bei der Ski-WM 2017. Bild: Eurosport)

 


Discovery-Sender Eurosport ist als „Home of the Olympics“ in Europa* natürlicher Partner des olympischen Sports in Deutschland und liefert den deutschen Fans jeden Moment der Olympischen Spiele auf allen Endgeräten. Als zentraler Bestandteil der Medienpartnerschaft wird Eurosport im Deutschen Haus, das die DSM im Auftrag des DOSB betreibt, ein festes Studio einrichten und von dort in einer einstündigen Sendung mit dem Titel #TeamD - Live aus dem Deutschen Haus täglich zum Abschluss des Live-Tages von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr (deutsche Zeit) über das #TeamD berichten. Dabei empfangen Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen und Moderator Sascha Kalupke die Athletinnen und Athleten live.

 


Darüber hinaus wird Eurosport auch weitere Events von Team Deutschland wie beispielsweise die Einkleidung der Olympiamannschaft im Januar 2018 intensiv begleiten und den Partnern von Team Deutschland neue und erweiterte Möglichkeiten bieten, sich im Vor- und im Umfeld der Olympischen Winterspielen auf verschiedenen Kanälen zu präsentieren.

 


Zitate zur Medienpartnerschaft:


Alfons Hörmann, DOSB Präsident: „Wir freuen uns, dass wir mit Eurosport/Discovery als Olympiasender diese wegweisende Medienpartnerschaft abschließen konnten. Sie ist deshalb so wertvoll für den DOSB, weil sie uns enorm dabei unterstützt, die Athletinnen und Athleten von Team Deutschland noch stärker in der Kommunikation zu begleiten und ihnen noch mehr Möglichkeiten der Darstellung zu bieten. Ganz besonders begrüßen wir, dass Eurosport aus dem Studio im Deutschen Haus berichten und von dort Informationen und Hintergründe, aber vor allem auch die Stimmung im Team hervorragend nach Deutschland transportieren wird.“

 


Susanne Aigner-Drews, Geschäftsführerin Discovery Networks Deutschland: „Die Zusammenarbeit mit DOSB und DSM ist für uns der nächste wichtige Schritt, um direkt aus dem nationalen Zentrum der Olympischen Spiele berichten zu können und ich freue mich sehr, dass wir diese wegweisende Medienpartnerschaft mit DOSB und DSM haben schließen können. Mit der engen Zusammenarbeit wollen wir als ‚Home of the Olympics’ in Europa den nationalen Athleten und Athletinnen eine noch stärkere Aufmerksamkeit schenken, sie noch mehr ins Rampenlicht rücken und die Olympioniken sowohl auf ihrem Weg als auch bei den Spielen hautnah begleiten. Und über die tägliche Live-Show aus dem ‚Home of Team Deutschland‘ werden wir die Atmsophäre und die Emotionen aus dem Deutschen Haus in die Wohnzimmer der Fans tragen.“

 


Thomas Dieckhoff, Geschäftsführer DSM: Die Partnerschaft mit Discovery ist ein sehr wichtiger Baustein unserer Strategie, dem Team Deutschland und seinen Athletinnen und Athleten medial noch mehr Zugkraft zu verleihen – und das nicht nur während, sondern auch zwischen den Olympischen Spielen. Durch die individuellen Formate und Presentings von Eurosport entsteht für die Athleten und auch für die Wirtschaftspartner von Team Deutschland ein kommunikativer Mehrwert. Gerade im digitalen Bereich kann Eurosport hier ganz neue Möglichkeiten bieten – für eine wachsende Zielgruppe jüngerer Menschen, die zu Team Deutschland passt. Mit Blick auf PyeongChang 2018 sind wir sehr stolz, dass wir erstmals seit 12 Jahren wieder ein Fernseh-Studio mit einem eigens dafür aufgesetzten Format unter unserem Dach beherbergen dürfen – das ist nicht nur für uns, sondern auch für unsere Gäste ein absolutes Highlight. Denn neben den digitalen Kanälen von Team Deutschland haben wir so zusätzlich eine reichweitenstarke TV-Bühne als Multiplikator. Angesichts der Power dieses medialen Pakets können wir von einer maximalen Content-Verbreitung rund um Team Deutschland ausgehen.
Deutsches Haus in PyeongChang 2018: Näher dran geht kaum

 


Das Deutsche Haus wird auch 2018 zum traditionellen Treffpunkt für Athletinnen und Athleten, Wirtschaftspartner, Journalisten/innen sowie Vertreter/innen aus Politik und Gesellschaft. In PyeongChang 2018 ist das Deutsche Haus im Birch Hill Golf Club in direkter Nachbarschaft zu zahlreichen Wettkampfstätten beheimatet. Der „Alpensia Jumping Park“ als Austragungsort für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 befindet sich in Sichtweite. Noch kürzer ist der Weg ins Olympische Dorf sowie zum „Alpensia Resort“, das die Wettkampfstätten für Biathlon, Skilanglauf, Nordische Kombination und Rodeln umfasst. Auf 1.500 Quadratmetern soll sich der Treffpunkt zu PyeongChang in seinen vielen Facetten entfalten: Partyzone, Kommunikationszentrale, Showbühne, Netzwerkplattform, Medienforum. Kurz: Die Basisstation für das Team Deutschland und seine Gäste aus Medien, Wirtschaft, Politik und Society sein.

 


Olympische Spiele bei Discovery/Eurosport


Discovery/Eurosport sind in Europa als offizieller Rechtehalter sämtlicher TV- und Multiplattform-Übertragungsrechte der Olympischen Spiele 2018 bis 2024 das neue „Home of the Olympics“ in Europa für alle Sportfans. Ziel des Unternehmens ist es, die Olympischen Spiele einem breiteren und vor allem jüngeren Publikum zugänglich zu machen und dank einer umfassenden Multi-Plattform-Strategie die Athleten und den Sport in den Mittelpunkt zu rücken. Für den Zuschauer in Deutschland bedeutet dies, dass er erstmalig die Möglichkeit haben wird, jede einzelne Sekunde der Olympischen Winterspiele über mehr Bildschirme und Plattformen als je zuvor zu verfolgen. Im Livestreaming-Angebot Eurosport Player werden alle Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen PyeongChang 2018 zur Verfügung stehen:

 

 

Mehr als 4.000 Stunden Programm, davon mehr als 900 Stunden live, mehr als 100 Wettwerbe, alle Events, alles live und stets verfügbar auf allen Endgeräten wie Smartphones, Tablets oder SmartTVs. Mit dem Eurosport Player können Zuschauer ihr persönliches Olympia-Erlebnis so komplett nach ihren Vorlieben gestalten. Nicht nur auf den Digital-Plattformen, auch im linearen TV wird 2018 das bisher umfassendste Olympia-Angebot in Free- und Pay-TV stattfinden. Discovery berichtet auf drei linearen TV-Sendern: Im Free-TV bei Eurosport 1, der 24 Stunden nonstop über die Olympischen Winterspiele berichten wird, und auf TLC sowie im Pay-TV bei Eurosport 2. *außer in Frankreich und Russland


 

 

 



 

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Nationalspieler Ehliz unterstützt die Ice Tigers von morgen, 
4.242,42 Euro für den Nachwuchs des EHC 80 Nürnberg

 

(42Yasin Ehliz)Beim Derby gegen den ERC Ingolstadt bat Publikumsliebling Yasin Ehliz vergangene Woche bereits zum zweiten Mal Vertreter des Nürnberger Eishockeys zur feierlichen Scheckübergabe auf das Eis.

20171123 Scheckubergabe Yasin Ehliz AFU klein

(v. l. n. r.: Ice-Tigers-Maskottchen Pucki, Busfahrer Andreas Otto, Fanbeauftragter Sven Trautner, Steidl-Geschäftsführerin Martha Brandl, EHC 80 Nürnberg-Vorstand Harald Röckelein und Ice-Tigers-Stürmer Yasin Ehliz)(

 


Die Erlöse verschiedener Aktionen in Höhe von 4.242,42 Euro kommen der Nachwuchsarbeit des EHC 80 Nürnberg und somit den „Young Ice Tigers“ zugute. Zusammen mit dem Neumarkter Busunternehmen Steidl, das zugleich Partner der Profimannschaft ist, hat die Fanbetreuung in diesem Jahr erneut eine Tour zum Yasin-Ehliz-Cup, dem Nachwuchsturnier des 24-jährigen Stürmers, nach Bad Tölz angeboten. Die Teilnahmegebühren der Nürnberger Fans flossen vollständig in den Spendentopf, weil Steidl den Bus inklusive Fahrer kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

 

 

Ein weiterer Teil der Spendensumme stammt aus dem gemeinsamen Verkauf von Fan-Shirts durch Ice-Tigers-Sponsor Crazy Company anlässlich der Vertragsverlängerung von Yasin Ehliz  beim fränkischen Topclub der Deutschen Eishockeyliga. Über die Hälfte der Einnahmen aus dem Verkauf der gut 150 Shirts sind für den sozialen Zweck bestimmt. Der Erfolg der Aktion lag nicht zuletzt auch am Aufdruck der Jahreszahlen „20/21“, denn mindestens vier weitere Jahre wird der schon jetzt dienstälteste Spieler der Ice Tigers weiterhin für die Franken auf Torejagd gehen.

 

 

Aufgerundet wurde die Spendensumme von Yasin Ehliz persönlich, der sein Engagement mit einem weiteren vierstelligen Betrag auf die symbolische Zahl 4.242,42 Euro erhöhte, in Anlehnung an seine Rückennummer 42.

 

 

Zum Heimspiel gegen Ingolstadt versammelten sich alle Beteiligten vor dem Eröffnungsbully zur Scheckübergabe mit Yasin Ehliz auf dem Eis. Steidl-Geschäftsführerin Martha Brandl mit  Busfahrer Andreas Otto, Ice-Tigers-Maskottchen Pucki und Fanbeauftragter Sven Trautner waren gekommen, um dem Vorstand des EHC 80 Nürnberg, Harald Röckelein, persönlich den Scheck zu übergeben.

 

 

Am Ende hieß das Ergebnis übrigens, wie sollte es an diesem Tag auch anders sein, 4:2 zugunsten der Nürnberger um Yasin Ehliz.

 

 

 



 

yasin ehliz cup logoeishockey-online.com ist offizieller Medienpartner von dem Nationalspieler der Thomas Sabo Ice Tigers Yasin Ehliz

 

 

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DEL - Die Fischtown Pinguins drehen das Spiel gegen den Meister und gewinnen 3:2

 

(DEL/Bremerhaven)  (Norbert Lenga) Die Bremerhavener lagen nach 2 Dritteln bereits mit 0:2 gegen Red Bull München hinten, dann kam die Stunde des Jan Urbas, der Slowene erzielte 2 Treffer und leitete so die Wende im Spiel ein.

 

 

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(Foto: Gepa Pictures)

 


Der Meister aus München bestimmte im ersten Drittel klar das Spiel, Bremerhaven viel zu Passiv und mit zu viel Respekt vor den Red Bulls. Die Ordnung bei Bremerhaven stimmte einfach nicht und München erspielte sich immer wieder gute Chancen. In der 14 Minute wares dann Dominik Kahun der Tomas Pöpperle mit einem Bauerntrick überlisten konnte. Er nahm den Puck hinter dem Tor auf und täuschte den Bremerhavener Goalie mit einem Seitenwechsel und schob zum 1:0 für München ein. Bremerhaven hatte dann noch die Chance durch Chad Nehring, der allein in der 19 Minute auf Danny aus den Birken zulief, dieser hielt die Führung allerdings fest und so ging es mit 1:0 für München in die Pause.

 
 
Das zweite Drittel verlief anfangs so wie das Erste, München zeigte seine Klasse und hatte das Spiel fest im Griff. Bremerhaven lief meistens hinterher und als dann in der 25 Minute das 2:0 für die Red Bulls durch Florian Kettemer fiel, dachten alle an die Entscheidung. Doch das 2:0 brachte nicht die Sicherheit für München, nein plötzlich wachten die Bremerhavener auf und erspielten sich ihrerseits Möglichkeiten. Bremerhaven legte den Respekt ab und zeigte Eishockey mit Herz und Leidenschaft, das Team kämpfte um jeden Puck. Danny aus den Birken rettete den Münchenern die 2:0 Führung mit der es in die zweite Pause ging.
 
 
Im letzten Drittel spielte dann nur noch ein Team und zwar die Fischtown Pinguins, der Puck lief plötzlich schneller durch die Reihen und so erspielten sie sich gute Möglichkeiten. Ein Powerplaytor von Jan Urbas in der 45 Minute leitete die Wende ein, München brach endgültig ein. Eine Energieleistung von Jordan Owens brachte den Ausgleich für die Fischtowner in der 48 Minute, wieder durch ein Powerplaytor. Die Bremerhavener drängten den amtierenden Meister weiter hinten rein, die Lücken in der Münchener Abwehr wurde größer. Der zweite Streich von Jan Urbas dann in der 54 Minute, er wurde sträflich allein gelassen und so konnte er einen Pass von Kris Newbury zum 3:2 abschließen. München versuchte in der Schlussphase noch mal alles und nahm Danny aus den Birken vom Eis für einen sechsten Feldspieler, doch die Bremerhavener warfen sich in jeden Schuss und ließen sich diesen Sieg nicht mehr nehmen.
 
 
Die Fans seitens der Pinguins feierten Ihr Team und vor allem Torjäger Jan Urbas,München hingegen schlich vom Eis, die Zuschauer hatten ein tolles und verrücktes Eishockeyspiel zu sehen bekommen.
 
 
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(Jan Urbas erzielte zwei Treffer)
 

Fischtown Pinguins – EHC Red Bull München 3:2 (0:1, 0:1, 3:0)
 
 
Daten zum Spiel:
 
Tore:
0:1 (13:52) Dominik Kahun (Konrad Abeltshauser, Maximilian Kastner)
0:2 (24:10) Florian Kettemer (Keith Aucoin)
1:2 (44:37) Jan Urbas (Chris Rumble, Björn Svensson)
2:2 (48:00) Jordan Owens (Cory Quirk, Wade Berman)
3:2 (54:00) Jan Urbas (Kris Newbury, Chad Nehring)
 
Strafzeiten:    Fischtown Pinguins 6 Minuten   –   EHC Red Bull München 6 Minuten
 
Zuschauer: 3.970  

 




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DEL - Augsburger Panther verpflichten Goalie Roy von den Eispiraten Crimmitschau

 

(DEL/Augsburg) PM Die Panther haben ihre erste Nachverpflichtung der laufenden Spielzeit getätigt. Von den Eispiraten Crimmitschau aus der DEL2 wechselt Torhüter Olivier Roy zum DEL-Club. Der Kanadier ist bereits in Augsburg eingetroffen, wo er einen Vertrag bis Saisonende unterzeichnete.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )


 

 

Der 26-jährige Schlussmann hütete in dieser Saison bislang das Tor in Crimmitschau und verzeichnete in 21 Einsätzen eine Fangquote von 91,5 %. Mit starken Leistungen ist der Linksfänger einer der Garanten für die bisherige gute Saison der Eispiraten in der zweiten deutschen Spielklasse gewesen.

 

 

Bereits vor seiner Zeit in Deutschland konnte Roy Europaerfahrung sammeln. Von 2015 bis 2017 war der 183 cm große und 81 kg schwere Torhüter für Olimpija Ljubljana und Villach in der EBEL aktiv. Im Jahr 2009 wurde Olivier Roy von den Edmonton Oilers in der fünften Runde gedraftet. Bei der U20-Weltmeisterschaft 2011 gewann er mit der kanadischen Auswahl die Silbermedaille. In Nordamerika absolvierte Roy 44 AHL-Spiele für die Springfield Falcons, die Oklahoma City Barons und Abbotsford Heat. Dazu kommen 152 Partien in der ECHL für Stockton Thunder, die Idaho Steelheads und die Alaska Aces. Mit den Aces gewann er 2013-14 als Teamkollege von Panther-Stürmer Evan Trupp den Kelly Cup in der East Coast Hockey League.

 

 

Panther-Trainer Mike Stewart: „Ich verfolge den Werdegang von Olivier Roy seit seiner Zeit in der EBEL sehr genau. Ich habe zu seiner Person nur positives Feedback bekommen, viele meiner Kontakte haben uns zu seiner Verpflichtung geraten. Gerade weil wir dieses Jahr auf Jonathan Boutin und Ben Meisner bedingt durch Krankheit und Verletzung immer wieder verzichten mussten, war es uns wichtig, auf dieser sensiblen Position rechtzeitig zu reagieren. Abgesehen davon trauen wir es Olivier Roy absolut zu, den Sprung in die DEL zu schaffen. Er kommt hier topfit und motiviert an und möchte seine neue Chance in einer europäischen Topliga nutzen.“

 

 



Augsburger Panther eishockey-online.com

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DEL - Eisbären Berlin entführen Punkte von den Schwenninger Wild Wings - Dustin Strahlmeier bleibt am Neckarursprung

 

(DEL/Schwenningen) (BM) Harte Wochen für die Schwenninger Wild Wings in den November-Playoffs, wie es Pat Cortina im Vorfeld beschrieb. Mit den Eisbären Berlin gastierte ein absolutes Spitzenteam im Schwarzwald. Trotz Ausfällen von Mirko Sacher, Mirko Höfflin, Marc El-Sayed und Will Acton konnten die Schwenninger das Spiel lange offen gestalten. Wie zuletzt im Heimspiel gegen Köln sollte nur ein einziges Tor das Spiel entscheiden. Eine Einzelaktion von Marcel Noebels führte in der 52. Spielminute zur Entscheidung.

 

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Foto: Jens Hagen


 

Das Spiel begann mit verhaltenem Abtasten der beiden Teams. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. In Überzahl verpasste erst Stefano Giliati und danach Istvan Bartalis die frühe Führung für die Hausherren. Auf der anderen Seite konnte Marcel Noebels die Scheibe nicht an Dustin Strahlmeier vorbeibringen. Kurz vor Drittelende tauchte Anthony Rech nach einem schnellen Antritt nochmals vor Petri Vehanen auf. Im entscheidenden Moment konnte die Berliner Hintermannschaft aber nochmals klären.

 

Im Mittelabschnitt erarbeiteten sich die Schwenninger mehr und vor allem zwingendere Chancen. Zunächst scheiterte Istvan Bartalis nach schöner Kombination am Gästekeeper (27.). Im Gegenzug verfehlte Berlin nur knapp das Schwenninger Gehäuse. Sechs Minuten vor der Pause musste Dustin Strahlmeier sein ganzes Können gegen Marcel Noebels aufbieten. Mit dem Schoner konnte er die Situation bereinigen. 

 

Kurz vor der Pause lag die Schwenninger Führung in der Luft. Zunächst scheiterte Dominik Bohac von der blauen Linie. Simon Danner vergab aus kurzer Distanz ehe Andreé Hult auf das freie Tor abschließen konnte. Vehanen bewahrte sein Team aber mit einem sehenswerten Hechtsprung vor dem Rückstand.

 

Auch im Schlussabschnitt schafften es die Wild Wings die Berliner Paradereihe um James Sheppard, Sean Backmann und Ex-Schwenninger Nick Petersen aus dem Spiel zu nehmen. Jonas Müller scheiterte zunächst noch mit einem verdeckten Schuss an Strahlmeier. Schwenningen kam zehn Minuten vor dem Ende durch eine schnelle Kombination zum Abschluss. Anthony Rech und Damien Fleury spielten Dominik Bittner frei, der aber in Vehanen seinen Meister fand.

 

In der 52. Spielminute nutze Marcel Noebels eine Unkonzentriertheit der Schwenninger Defensive. Zwar scheiterte der Berliner zunächst an Dustin Strahlmeier, verwertete dann aber seinen eigenen Nachschuss. Schwenningen riskierte in den Schlussminuten nochmal alles und agierte in Überzahl ohne Torwart. Andreé Hult scheiterte allerdings am Außenpfosten.

 

Dustin Strahlmeier bleibt am Neckarursprung

 

Schon vor der Partie gaben die Verantwortlichen die Vertragsverlängerung von Dustin Strahlmeier bekannt. Der Gelsenkirchener unterzeichnete einen Kontrakt für die kommende Saison. Als klare Nummer eins spielt er eine überragende Saison bei den Wild Wings. Für die Verlängerung machte Strahlmeier das Trainerteam als einen der Hauptfaktoren verantwortlich.

 

HFG 6804

 

 

Spiel vom 30.11.2017

 

Schwenninger Wild Wings - Eisbären Berlin

 

Tore:

 

0:1 |52.|Noebels (Busch / Fischbuch)

 

Zuschauer: 3707

 

 

Bericht: Benjamin Maser

Bilder: Jens Hagen 

 


 

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DEL - Erfolgreiches Heimdebüt von Haie Coach Peter Draisaitl beim 5:1 Erfolg über Straubing

 

 

draisaitl peter 27112017(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Die Kölner Haie empfingen an diesem Dienstag die Straubing Tigers in der LANXESS arena zu Peter Draisaitls erstem Spiel vor heimischer Kulisse und 7.097 Zuschauern. Nach einer doch schwierigen Zeit für die Haie und ihre Fans, die durch Niederlagen und einen Trainerwechsel geprägt waren, siegte die Mannschaft nun wieder. Die Straubinger Tigers mussten sich mit 5:1 klar geschlagen geben und verließen ohne Punkte die Domstadt.

 

 

Drei Auswärtsspiele durften die Haie bereits unter Peter Draisatl, als neuem Trainer bestreiten, davon zwei knappe Niederlagen, gegen Iserlohn 5:4 nach Penalty und gegen Schwenningen 1:0. Am letzten Sonntag gewannen die Kölner dann die Mutter aller Derbys in Düsseldorf gegen die DEG in der Verlängerung mit 2:3. Ein knapper, aber dennoch wichtiger Sieg.

 

 

Denn vielleicht sind das Selbstvertrauen und die Moral die entscheidenden Knackpunkte innerhalb des Teams, diese können am besten durch Erfolge wieder aufgebaut werden. "Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert, sind aber immer noch nicht da, wo ich die Mannschaft gerne sehen möchte. Gegen Straubing soll der nächste Schritt folgen", so Peter Draisatl. (Quelle: www.haie.de)

 

 

(Foto Birgit Häfner)

 



Allerdings schwächelten auch die Tigers aus Straubing in den letzten Spielen, sie mussten in gesamt zehn Spielen ganze neun Niederlagen verkraften. Straubing befand sich vor dem Spiel am Dienstag auf Platz 14 der Tabelle, dagegen Köln auf Platz zehn. So versprach es zumindest ein emotional heiß umkämpftes Spiel zu werden, beide Mannschaften mit genügend Motivation für den Sieg. Doch letztlich entwickelte sich die Partie etwas einseitig, denn die Haie waren 50 Minuten die spielführende Mannschaft.

 


Für Köln hieß es erneut ohne Gustaf Wesslau, Alex Bolduc, Alex Sulzer, Dylan Wruck und Blair Jones zu spielen. Lucas Dumont fiel krankheitsbedingt aus. Das erste Drittel begann etwas zögerlich und verhalten von beiden Seiten. Straubing begann Justin Peters im Tor der Haie zu testen, doch zunächst ohne Erfolg. In der 9. Minute fiel das erste Tor, Michael Hedden konnte für die Bayern punkten. Die Haie agierten aber ruhig und besonnen und ließen im weiteren Verlauf des Drittels kaum noch etwas zu und übernahmen die Führung. In der 15, Minute fielen dann dementsprechend zwei Tore für Köln, Zunächst traf Kai Hospelt und dann Nick Latta. Kurz vor Ende dieses ersten Abschnittes erhöhten die Haie noch mal auf 3:1. Felix Schütz zog ab und erzielte ein klares Tor.

 


Auch im Mittelabschnitt ließen sich die Haie nicht aus ihrem Rhythmus bringen. Straubing wurde nicht gefährlich, hatte aber auch zu wenig Raum. Der KEC dominierte klar ohne sich aber stark abmühen zu müssen. Insgesamt verlief dieses Drittel daher etwas zäh. In der 39. Minute fiel das vierte Tor für Köln, Ryan Jones netzte ein. Und schließloch fiel in der 40. Minute das fünfte und letzte Tor durch Philip Gogulla. Sebastian Uvira verließ das Eis verletzt und kam im dritten Drittel nicht mehr zurück.

 


Im Schlussdrittel verteidigten die Haie ihren Vorsprung souverän. Straubing kam nicht mehr ran, erzielte aber auch kaum Möglichkeiten.  So endete das Spiel 5:1 für den KEC. Es war der zweite Sieg unter Peter Draisaitl.

 


Alles in allem war es eine souveräne, aber auch nicht zu kräfteraubende Leistung der Kölner Haie. Die Straubing Tigers machten es ihnen nicht allzu schwer, sie kämpften, aber ohne wirklich gefährlich zu werden. Der KEC schien Kräfte sparen zu können, was sich für die nächsten Partien auszahlen kann. Zudem gab der Erfolg von fünf Toren der Mannschaft Rückenwind, den sie in die kommenden Spiele mitnehmen kann. Nach dem Spiel analysierte Draisaitl: „Ich bin glücklich mit dem Sieg und mit unserer kämpferischen Leistung. Aber ich sehe trotzdem auch noch Luft nach oben. Wir sind noch nicht da wo wir stehen wollen.“ (Quelle: www.haie.de)

 


War es der Trainer Cory Clouston, der die Mannschaft nicht erreichte, ist es eine mentale Formschwäche einzelner Spieler oder gar der ganzen Mannschaft oder aber ist es lediglich ein fehlender Wille? Es bleibt dahin gestellt, welcher Aspekt zu den zahlreichen Niederlagen und der krisenhaften Situation der Haie im Vorfeld des Trainerwechsels führte. Fakt ist jedoch, dass sich etwas ändern musste, sogar schnell, bevor die Playoffs in Gefahr geraten wären. Am Ende jedoch war es der Trainerwechsel, der vollzogen wurde. Einige Veränderungen sind auch bereits spürbar, doch reicht das Alles? Diese Fragen werden in den nächsten Wochen beantwortet werden können.


Am Freitag um 19.30 Uhr steht das kleine Rheinische Derby in Krefeld an.

 

 


 

Kölner Haie eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

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DEL - Augsburger Panther punkten 15 Sekunden vor dem Ende in Mannheim

 

(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther mussten bei den Adler Mannheim die fünfte Schlappe am Stück hinnehmen. Nach starker Leistung nahm der AEV bei 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen aber immerhin einen verdienten Zähler mit. Der Ausgleich des AEV fiel dabei erst 15 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit durch Mark Cundari (60.). Zuvor hatte T.J. Trevelyan (29.) für die Panther getroffen. Für Mannheim waren Matthias Plachta (10.) und Devin Setoguchi (46.) erfolgreich. Den Zusatzpunkt für die Adler sicherte Chad Kolarik, der als einziger Spieler seinen Penalty verwandeln konnte (65.).

 

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( Foto Tina Kurz )


 

 

Sternheimer gibt DEL-Debüt

 

Trainer Mike Stewart musste in Mannheim weiter auf Steffen Tölzer und Scott Valentine verzichten. Hans Detsch und kurzfristig auch Aleksander Polaczek standen ebenfalls nicht zur Verfügung, so dass Marco Sternheimer sein DEL-Debüt für den AEV feierte. Und die Panther fanden trotz der schlechten Ergebnisse zuletzt sofort ins Spiel. Die Gäste spielten mutig nach vorne und hatten durch Gabe Guentzel die erste Riesen-Chance des Spiels. Der Verteidiger fing den Puck an der gegnerischen blauen Linie ab und fuhr alleine auf Dennis Endras zu, verzog aber knapp (5.). Zudem scheiterte Daniel Schmölz nach einem Konter (7.) und auch Trevelyan brachte den Puck freistehend vor dem Mannheimer Tor nicht in diesem unter (8.).

 

 

Plachta trifft für die Adler

 

Deutlich effektiver präsentierten sich die Adler, die ihre zweite Chance gleich nutzten. Gegen Garrett Festerling parierte Ben Meisner, der erneut den Vorzug vor Jonathan Boutin erhielt, noch stark (9.), kurz danach war die Scheibe aber im Netz. Nach toller Vorarbeit von Ryan MacMurchy stand Plachta in der Mitte frei und schoss unhaltbar zum 1:0 ein (10.). Dieser Treffer gab den Mannheimern sichtlich Auftrieb und die Quadratestädter verdienten sich die Führung. Marcus Kink scheiterte bei Großchancen gleich zweimal am starken Meisner (14., 19.) und auch Kolarik hatte im Duell mit dem Panthergoalie das Nachsehen (17.).

 

 

Panther gleichen aus

 

Im zweiten Drittel verflachte die Partie dann zunächst etwas, aber es waren die Panther, die sich als erstes wieder Chancen erarbeiten konnten. In Unterzahl tauchte plötzlich Cundari frei vor Endras auf, scheiterte aber (26.). Auch Drew LeBlanc konnte einen Alleingang nicht nutzen - Endras parierte herausragend mit dem Schoner (29.). Wenig später belohnten sich die Gäste aber doch mit dem Ausgleich: Cundari brachte die Scheibe hart zum Tor, Trevelyan hielt den Schläger dazwischen und der Puck trudelte per Bogenlampe ins Mannheimer Tor, nachdem Endras noch dran war (29.). Die Adler antworteten mit wütenden Attacken und hatten durch Setoguchi auch die große Chance auf die prompte Antwort. Doch bei seiner Direktabnahme aus der Luft war Meisner einmal mehr stark zur Stelle (31.).

 

 

Setoguchi netzt nach tollem Solo ein

 

Auch Christoph Ullmann scheiterte am Augsburger Schlussmann (35.). Die Panther versteckten sich aber ebenfalls nicht und hatten durch Evan Trupp eine weitere Großchance. Sein Schuss ging aber knapp neben das Tor (36.), so dass es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die zweite Pause ging. Dort drehte Mannheims Setoguchi auf. Zunächst scheiterte der Ex-NHL-Star zweimal aus kurzer Distanz an Meisner (45.), brachte die Adler aber kurz danach erneut in Führung, als er nach tollem Solo zum 2:1 einschoss (46.).  Mannheim verlagerte sich nun auf Konter und hielt die Panther geschickt vom eigenen Tor weg. Lange funktionierte dies auch hervorragend, aber in der Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorne und kamen tatsächlich noch zum nicht mehr erwarteten Ausgleich.

 

 

Last-Minute-Ausgleich

 

Cundari brachte die Scheibe mit der Rückhand zum Tor, dort fälschte Dennis Reul noch ab und der Puck war 15 Sekunden vor der Schlusssirene im Mannheimer Tor (60.).  In der Overtime hatten die Panther in Überzahl sogar die Chance auf den Sieg, aber Mannheim stand gut und es ging ins Penaltyschießen. Dort traf mit Kolarik nur der erste Spieler und somit ging der Extrapunkt an die Adler (65.). Die Panther können dennoch viel Positives aus dem Spiel in die nächsten schweren Aufgaben am Freitag beim EHC Red Bull München und zwei Tage später gegen die Thomas Sabo Ice Tigers nehmen.

 

 



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DEL - Krefeld verschenkt wichtige Punkte - Strassenbahnderby geht in der Overtime nach Düsseldorf

 

(DEL/Krefeld) PM  Schwarz- Gelb hatte nach dem Sieg in Augsburg die Pflicht nach zu legen. Dieses Vorhaben ging gründlich in die berühmte Hose. Der KEV kam zwar durch eine feine Einzelleistung von Müller, schon nach vier Minuten zur Führung, tat sich aber schwer damit umzugehen und Dieses zu sichern.

 

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( Foto Ralf Schmitt )


 

 

Welsh (19.) egalisierte die heimische Führung noch vor der ersten Sirene. Zuvor hatte sich der Pinguin Trivellato einen haarsträubenden Fehlpass erlaubt. Überhaupt, das Match war geprägt von vielen Fehlpässen, hüben und drüben. Immerhin an einem Dienstag (Ansetzung eines Derbys, Fragwürdig) sahen 5044 Zuschauer die Partie.

 

 

Fehlpass Festival auch im zweiten Drittel


Umicevic brachte zwar mit einem Hammer die Hausherren, bei eigener Überzahl,  wieder in Front (33.). Das Haltbarkeitsdatum dieser Führung war begrenzt, denn Henrion (37.) glich postwendend wieder aus.  Die Pinguine in der Defensive einfach zu passiv. Das Mikado Prinzip kann in der DEL nicht angewendet werden.

 


 "Wer sich bewegt, der verliert"!!!

 

Im letzten Drittel tat sich nicht mehr viel, wobei nicht zu übersehen war, das die Gäste von der anderen Rheinseite ein Übergewicht bekamen. In der Overtime nahm sich Krefeld zur Unzeit die zweite Strafzeit, Pietta musste wegen Hakens runter. Die Gäste spielten diese numerische Überlegenheit clever aus und Barta (62.) machte am Ende den Deckel drauf. Die Saison scheint in Krefeld schon abgehakt, wenn nicht noch das berühmte Wunder geschieht!

 

 

Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG  2:3 n.V.      (1:1/1:1/0:0/0:1)


Tore
1:0 (4.)  Müller (Davis),
1:1 (19.) Welsh (Weiß),
2:1 (33.) Umicevic (Müller, Pietta) PP1,
2:2 (37.) Henrion (Ebner, Laub),
2:3 (62.) Barta (Weiß, Machacek) PP1.

 

Strafen: Krefeld 4, Düsseldorf 8

 

Schiedsrichter: Bauer/Hoppe, Schrader/Scheleweski

 

Zuschauer: 5044

 

 


 

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DEL - Wolfsburger Siegesserie reißt gegen Ingolstadt

 

(DEL/Wolfsburg) PM Die Serie der Grizzlys ist gerissen. Die Mannschaft von Cheftrainer unterlag am 26. Spieltag dem ERC Ingolstadt vor rund 2.400 Zuschauern mit 1:2 (0:1 | 1:1 | 0:0). Grizzlys-Headcoach Pavel Gross nahm im Vergleich zum Spiel am Sonntag gegen Bremerhaven eine personelle Änderung vor: Für Jerry Kuhn, der am Montagmorgen stolzer Vater eines kerngesunden Sohnes geworden ist, stand Felix Brückmann im Tor.

 

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( Foto Jürgen Meyer )


 

 

In einem insgesamt ereignisarmen ersten Drittel zeigten die Grizzlys die bessere Spielanlage und agierten optisch überlegen. Sekunden nach Beginn vergab Tyson Mulock (1.) die erste Großchance zur Führung. Wenig wehrte Jochen Reimer im Tor der Ingolstädter einen Schuss von Tyler Haskins (6.) ab. Im weiteren Verlauf produzierten beide Teams einige Fehlpässe im Spielaufbau. Erst gegen Ende wurden die Gäste aktiver und trafen sechs Sekunden vor der Sirene durch Michael Collins (20.) zum 0:1.

 

 

Panther bleiben in Front

 

Im Mittelabschnitt erwischten die Gäste den besseren Start und drückten auf den zweiten Treffer. Doch das Tor fiel auf der Gegenseite: Gerrit Fauser (23.) hatte einen Schuss von Jeremy Dehner abgefälscht – Ausgleich! Der Jubel auf Seiten der Grizzlys dauerte jedoch nicht allzu lange. Denn Benedikt Schopper brachte seine Mannschaft erneut in Front. Im Anschluss blieb die Partie äußerst zerfahren. Beide Teams ließen immer wieder die letzte Konzentration vermissen. Das setzte sich auch im Schlussdrittel fort. An Höhepunkten mangelte es bis zur Schlusssirene. Den Grizzlys fiel wenig gegen sehr gut verteidigenden Panthern wenig ein. Letztlich war es ein gebrauchter Tag für den Vizemeister und ein verdienter Sieg der Gäste.

 

 

Das Spiel im Stenogramm

Ergebnis 1:2 (0:1 | 1:1 | 0:0)

 

Tore

0:1 (19:54) Collins (McNeill, Berglund)

1:1 (22:40) Fauser (Dehner, Haskins)

1:2 (24:12) Schopper (Mauldin)

 

Strafminuten: Grizzlys 2, Ingolstadt 2

 

Schiedsrichter: Lasse Kopitz, Gordon Schukies

 

Zuschauerzahl: 2.343 | Eis Arena

 

 


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DEB - U20-Nationalmannschaft: Cedric Schiemenz nachnominiert

 

(DEB) Stürmer Cedric Schiemenz von den Dresdner Eislöwen wurde von U20-Bundestrainer Christian Künast in den vorläufigen WM-Kader berufen.

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )



 

 

Schiemenz wird sich ab Donnerstag gemeinsam mit der U20-Nationalmannschaft im Bundesleistungszentrum in Füssen auf die anstehende 2018 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft (10.-16.12.2017) in Frankreich vorbereiten. Vorher hatte Tim Wohlgemuth (ESV Kaufbeuren) seine mögliche Teilnahme an der WM verletzungsbedingt absagen müssen.

 

 

Die U20-Nationalmannschaft trifft in Courchevel / Meribel auf Kasachstan (10.12. / 14.30 Uhr), Österreich (12.12. / 19.00 Uhr), Gastgeber Frankreich (13.12. / 19.00 Uhr), Aufsteiger Ungarn (15.12. / 13.00 Uhr) sowie den letztjährigen Absteiger der Top Division Lettland (16.12. / 14.30 Uhr). Der finale Kader für die Weltmeisterschaft wird vor Abflug der Mannschaft bis zum 05.12.2017 benannt. 

 

 




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DEL - Siegesserie der Grizzlys Wolfsburg geht auch gegen Bremerhaven weiter

 

(DEL/Wolfsburg) PM Die Siegesserie der Grizzlys geht weiter! Der Vizemeister setzte sich am 25. Spieltag im Nordderby mit 5:2 (1:1 | 4:0 | 0:1) gegen die Fischtown Pinguins durch und feierte damit den fünften Erfolg nacheinander. Die Partie bot den rund 3.200 Zuschauern alles, was ein Eishockeyspiel ausmacht. Bereits übermorgen geht es mit dem Heimspiel gegen Ingolstadt weiter. Für dieses Spiel gibt es Tickets im Sonderangebot – Mehr dazu unter grizzlys.de/afterwork.

 

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(Foto: Britta Koglin)


Auf Seiten der Grizzlys feierte Brent Aubin nach Verletzungspause sein Comeback. Spezielles Spiel dazu für Jerry Kuhn, der gegen die ehemaligen Teamkollegen das Tor hütete. Der Vizemeister begann forsch und erspielte sich in den ersten Minuten einige gute Torchancen. Es dauerte aber bis Minute 16, als das erste Tor fiel. Im Powerplay lief die Scheibe schnell durch die Reihen. Mark Voakes bediente Brent Aubin, der mit seinem Treffer für die 1:0-Führung sorgte – Traumrückkehr für den Grizzlys-Torjäger. Die Antwort der Pinguine ließ nicht lange auf sich warten: Wade Bergman (17.) konnte Kuhn nur 56 Sekunden nach dem Gegentor erstmals überwinden und für den Ausgleich sorgen.

 

 

Erneutes Feuerwerk

 

Der zweite Abschnitt sollte die rund 3.200 Fans restlos begeistern. Die Grizzlys boten wie schon am Freitag in München eine überragende Leistung und zogen auf 5:1 davon. Aber der Reihe nach. Zunächst sorgte Kris Foucault mit seinem 12. Saisontor für die erneute Führung. Wenig später setzte Armin Wurm einen trockenen Handgelenkschuss in die Maschen und ließ sich ausgiebig feiern. Dem Treffer von Kamil Kreps folgte das 5:1 durch Brent Aubin, der sein zweite Tor nach einem langen Videobeweis doch noch bejubeln konnte. Danach wurde es kurios: Bremerhaven hatte das Eis bis auf vier Feldspieler schon verlassen. Die Refs drehten die Uhr jedoch zurück. Drei Sekunden sollten noch gespielt werden. Goalie Jaroslav Hübl war wie seine Teamkollegen in der Kabine. Kurzzeitig stand Verteidiger Cody Lampl im Tor, dann kam Hübl jedoch zurück – Slapstick pur! Der Vizemeister hatte zuvor weitere Großchancen und viel Pech, wie beim Pfostentreffer von Alex Karachun. Und auch geboxt wurde! Björn Krupp schickte Bremerhavens Kapitän Mike Moore auf die Bretter – die Grizzlys waren in allen Belangen überlegen.

 

 

Bremerhaven steckte nach dem ereignisreichen Mittelabschnitt keinesfalls auf und kam im letzten Drittel früh zum 2:5 durch Marian Dejdar. Mehr passierte danach jedoch mehr auf dem Scoreboard. Die Grizzlys holten letztlich aufgrund eines starken zweiten Drittels den fünften Heimsieg in Serie und feiern diesen anschließend gemeinsam mit ihren Fans. Schon am Dienstag steigt das nächste Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt.

 

 

Das Spiel im Stenogramm

 

Ergebnis: 5:2 (1:1 | 4:0 | 0:1)

 

Torfolge: 1:0 (15:30) Aubin (Voakes, Likens | 5:4), 1:1 (16:26) Bergman (Owens, Körner), 2:1 (27:53) Foucault (Karachun, Likens), 3:1 (29:45) Wurm (Mulock, Höhenleitner) 4:1 (35:32) Kreps (Aubin), 5:1 (39:57) Aubin (Likens, Kreps | 5:4), 5:2 (45:43) Dejdar (Nehring, Schwarz)

 

Strafminuten: Grizzlys 4 plus 2+2+10 Krupp (übertr. Härte), Bremerhaven 12 plus 2+2+10 Moore (übertr. Härte)

Schiedsrichter: Elvis Melia, Markus Schütz

Zuschauerzahl: 3.194 | Eis Arena

 

 


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DEL - Sean Backman mit 3-Punkte Spiel, Eisbären Berlin schlagen Adler Mannheim deutlich

 

(DEL/Berlin) PM Nach dem Sonntagnachmittagsspiel schickten die Eisbären die Adler mit einem fabulösen 6:3 wieder gen Mannheim.

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(Foto: Birgit Häfner)

 


Berlin vs. Mannheim – was wurde über dieses traditionsreiche Duell noch nicht geschrieben; welche faszinierende Rivalitätsgeschichte von den Journalisten noch nicht in den Medien breitgetreten? Das Geschichtsbuch über diese Gegnerschaft ist dick. Ein weiterer Höhepunkt kam sicherlich durch das jüngste Duell hinzu. Vor allem vier Berliner drückten dem 125. Aufeinandertreffen ihren Stempel auf. Das die Berliner Paradereihe Backman, Petersen und Sheppard wie ein Diamant brilliert, das ist nationweit bekannt. Aber an diesem Nachmittag staunten sogar die drei Nordamerikaner über ihre eigene Leistung.

 

 

In der sechsten Spielminute erhielt Chad Kolarik den Puck in der neutralen Zone und fuhr ins Angriffsdrittel hinein. Kurz nach dem Eintreten schmetterte der Stürmer die Scheibe ins lange Eck des Gehäuses vom Berliner Petri Vehanen (05:32). Die Gastgeber ließen sich ihre Gelassenheit nicht nehmen. Nur 10 Sekunden später hätte Mark Olver schon den Ausgleich erzielen können. Doch Mannheims Schlussmann Dennis Endras vereitelte den Penaltyschuss. Kurz darauf nahm das Geschehen in der Mercedes-Benz Arena an Fahrt auf. Sean Backman sah James Sheppard im Slot. Der Center fälschte den harten Pass unhaltbar ins Netz ab (08:50) – der Ausgleich. Wenig später entlud Mathieu Carle etwas Frust und wurde daraufhin prompt auf die Strafbank geschickt. Berlins Fabeltrio bedankte sich. Uwe Krupps Powerplay-Anweisung dürfte sich ungefähr so angehört haben: ´Jungs, die Scheibe richtig laufen lassen, Sheppard steht links, Petersen wartet vorm Tor und täuscht die Gegner mit einem schlauen Pass durch die Beine und Backman, du darfst dich in den Slot stellen und auf den Puck warten. Wenn du ihn bekommst – knall ihn rein`. Gesagt, getan – und schon stand es 2:1 (11:49).

 

 

Während des torlosen Mittelabschnitts war die Spielgeschwindigkeit so hoch, dass der Eine oder Andere Zuschauer einige Herzsprünge erlebte. Besondere Spiele erfordern besondere Maßnahmen – wie z.B. von Micki DuPont in der 31. Minute. Die Gäste wollten den Ausgleich erzielen – unbedingt. Die Adler verankerten sich mit ihren Krallen in der Berliner Verteidigungszone und ließen den Griff über lange Zeit nicht locker. Höhepunkt war der Schuss von Luke Adam. Torhüter Petri Vehanen lag geschlagen am Boden, doch DuPonts Schlägerkelle rettete wortwörtlich auf der Linie. Wie lange sollte das Auf und Ab noch so weitergehen?

 

 

Kurz nach der zweiten verdienten Verschnaufpause hieß es wieder ´shine like a diamond`. Hoffentlich ist die Sängerin Rihanna stolz auf ihren Einfluss auf die Berliner. Sheppard spielte zu Petersen, der verzögerte und lupfte das Spielgerät im entscheidenden Moment quer durch die Gäste Defensive. Backman stand goldrichtig und verwandelte (41:43; 3:1) – es war sein 19. Scorerpunkt aus den letzten 13 Spielen. Petersens Vorlage bedeutete für ihn den 200. Punkt in 233 Ligaspielen. Was für faszinierende Werte! Zurück zum Spiel: 58 Sekunden später verkürzte der Mannheimer Phil Hungerecker den Rückstand erneut auf nur ein Tor. Torhüter Vehanen musste den abgefälschten Schuss passieren lassen (42:41; 3:2). Nun folgte Nick Petersens one-Man-Show! Eigentlich gibt es für die nächsten 6 Minuten keine adäquate Beschreibung. (43:56; 4:2) Beim Penaltyschuss lief Petersen los und ließ sich alle Zeit der Welt. Kurz das linke Bein angehoben, Handgelenkschuss und die Scheibe zappelte im Netz.

 

Der Sunnyboy ließ den Gästen keinen Moment zum Verschnaufen. Wieder bekam er die Scheibe von Sheppard auf dem Tablett serviert. Der Nordamerikaner tanzte zwei Verteidiger aus – einmal links, einmal rechts – stand alleine vorm Torhüter Endrass und zack, da leuchtete die Torlampe zum Fünften Mal auf (48:56). Direkt hinein in diesen Frustrationsmoment der Mannheimer spielten sich Mark Olver, Martin Buchwieser und Jamie MacQueen die Scheibe schnell zu. MacQeen stand im unteren Slotbereich und lupfte das Spielgerät direkt unter die Latte (51:59; 6:2). Wäre es nicht Mannheim gewesen, man hätte fasst Mitleid mit dem zerstörten Gegner haben können. Mathias Plachtas Tor – die Verkürzung auf 3 zu 6 – war nur noch reine Ergebniskosmetik (54:49). An dem Spielausgang hat es nichts mehr verändert.

 

 

    Nick Petersen nach dem Spiel: „Der Trainer hat uns nach dem ersten Drittel einige Dinge gesagt und uns damit aufgeweckt. Wir haben bestimmt kein schlechtes Spiel gespielt, aber wir haben ihnen zu viele Chancen gegeben. Jeder war dann bereit im letzten Drittel. Wir hatten gute Wechsel und somit ziemlich viel Energie, das Momentum lag dann bei uns. Es war auch ein gutes Spiel für unsere Reihe, wir haben viele Zweikämpfe gewonnen und gepunktet. Wir hatten noch einige 1-gegen-1-Situationen, die wir auch noch hätten nutzen können. Ein gutes Spiel hat auch wie immer Petri gemacht.“

 

Tore

0:1 Kolarik, Chad (Adam, Luke) , EQ, 05:32
1:1 Sheppard, James (Backman, Sean) , EQ, 08:50
2:1 Backman, Sean (Petersen, Nick, Sheppard, James) , PP1, 11:49
3:1 Backman, Sean (Petersen, Nick, Sheppard, James) , EQ, 41:43
3:2 Hungerecker, Phil (Reul, Denis, undefined) , EQ, 42:41
4:2 Petersen, Nick, PS, 43:56
5:2 Petersen, Nick (Sheppard, James, DuPont, Micki) , EQ, 48:56
6:2 MacQueen, Jamie (Buchwieser, Martin, Olver, Mark) , PP2, 51:59
6:3 Plachta, Matthias (Festerling, Garrett, Reul, Denis) , EQ, 54:49

Strafminuten

Eisbären Berlin: 6 (0, 4, 2)
Adler Mannheim: 2 (2, 0, 0)

Zuschauer: 10.861

 

 


 

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DEL - Düsseldorf verliert das Derby der Derby´s gegen Köln in der Overtime

 

(DEL/Köln) PM Zweites rheinisches Derby der Saison, zweites Mal am Sieg geschnuppert, zweites Mal knapp in der Overtime gescheitert. Mit der 2:3-Niederlage nach Verlängerung (1:1; 0:0; 1:1; 0:1) vor 12.179 Zuschauern endet die rot-gelbe Siegesserie ausgerechnet gegen den Erzrivalen aus Köln.

 

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(Foto: Birgit Häfner)

 


Anfangs schienen beide Mannschaften ein bisschen zu viel Respekt vor der Mutter aller Derbys zu haben. Verhalten wurde auf beiden Seiten agiert und das Augenmerk zunächst auf Fehlervermeidung statt auf mutige Aktionen gelegt. Auf Seiten der Hausherren dauerte es sogar ganze vier Minuten bis der erste Puck auf Haie-Torwart Justin Peters befördert wurde. Erste nennenswerte Offensivszenen waren im Powerplay der Haie zu beobachten. Köln schnürte die DEG im eigenen Drittel ein, konnte aber außer einen Schuss von Shawn Lalonde nichts wirklich Gefährliches auf Mathias Niederberger bringen. Die DEG tat sich vorne schwer und so war der Jubel umso größer, als ein Schuss von Alexander Barta ein wenig überraschend den Weg in die Maschen fand (11.). Die Freude über die Derby-Führung währte allerdings nicht allzu lang, weil Sebastian Uvira in der 13. Minute zurückschlug und per halbhohem Handgelenkschuss für den Ausgleich sorgte. Die Schlussminuten des Drittels gehörten zugegebenermaßen eher den Haien, weitere Tore fielen aber nicht.



Den Mittelabschnitt begannen die Haie mit genau dem hohen Tempo, das man schon im ersten Drittel gesehen hatte. Mathias Niederberger stand immer wieder im Fokus und das nicht nur aufgrund seines 25. Geburtstages. Er machte seine Sache blendend. Sowohl gegen Jean-Francois Boucher (23. Minute, Rückhandheber) als auch gegen Nickolas Latta (25. Minute, Konterchance) behielt das Geburtstagskind die Oberhand. Die DEG setzte sich im Haie-Drittel meist nur dann fest, wenn die Gäste numerisch dezimiert waren. Auch wenn Justin Peters einige Male tätig werden musste, waren die im Powerplay kreierten Chancen nicht zwingend genug. Die größte Gelegenheit des Drittels hatten die Gäste kurz vor der Pausensirene. In Unterzahl stürmten die Haie aufs Tor. Den ersten Schuss konnte Niederberger noch problemlos halten, den Nachschuss aber entschärfte er im Liegen mit einer wahren Fanghand-Heldentat. Gerade noch erwischte er die Scheibe und lenkte sie so entscheidend am Tor vorbei.



 

Eingangs der letzten 20 Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend. Auffällig viele Szenen spielten sich in der neutralen Zone ab und klare Torszenen gab es eher wenige. Richtig zur Sache ging es dann erst nachdem Sebastian Uvira und Kevin Marshall gleichzeitig auf die Sünderbank mussten und beide Teams nur mit vier Feldspielern agierten. Plötzlich bot sich den Angreifern auf beiden Seiten mehr Raum und den nutzten sie. Den Anfang machte für die Haie Felix Schütz, der in den Slot zog und erfolglos versuchte, Niederberger per Rückhandheber zu überlisten (53.). Im direkten Gegenzug fanden sich plötzlich Barta und Kammerer frei vor Peters, doch letzterer konnte das Zuspiel nicht gewinnbringend verwerten.

 

 

In der 57. Minute dann der Schockmoment für die DEG-Fans: von hinter dem Tor steckte Philip Gogulla die Scheibe durch zu Ryan Jones und der traf zum 1:2. Aufgeben gibt es im Derby natürlich nicht und so zog Mike Pellegrims rasch den Torwart und kaum hatte Niederberger die Bank erreicht, jubelte Rot-Gelb auch schon freudig. Ein Schlenzer von Bernhard Ebner flog an allen KEC-Verteidigern und Justin Peters vorbei ins Netz (59.). Nach kurzem Videobeweis-Zittern folgte überschwänglicher Freude im ISS DOME.

 

 

So musste also die Verlängerung die Entscheidung bringen. Chancen gab es reichlich auf beiden Seiten. Für den Bruchteil einer Sekunde fühlte die DEG sich schon als Derbysieger, doch der Kracher von Jeremy Welsh landete nur an der Latte. Ganze 3,7 Sekunden vor dem Ende der Overtime gelang den Kölnern dann der Todesstoß. Justin Shugg bekam im Slot den Puck von Hanowski serviert und konnte Niederberger überwinden. Mike Pellegrims lobte den Gegner nach dem Spiel: „Die Kölner waren insgesamt hungriger und aggressiver. Wir können mit dem gewonnenen Punkt zufrieden sein.“

 

 

Schon am Dienstag hat die DEG die nächste Chance auf einen Derbysieg. Dann gastiert Rot-Gelb in Krefeld. Am Freitag steht dann das erste Saisongastspiel in Bremerhaven an bevor es Sonntag das nächste Heimspiel im ISS DOME gibt. Dann kommt der Deutsche Meister aus München (Bully 16:30 Uhr, Eintrittskarten unter www.degtickets.de).

 

 


 

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DEL - ERC Ingolstadt dreht 1:3 Rückstand in einen 5:3 Heimerfolg über Schwenningen

 

(DEL/Ingolstadt) PM 1:3 lag der ERC Ingolstadt zwischenzeitlich gegen die Schwenninger Wild Wings zurück. Der Gegner hatte bis zu diesem Zeitpunkt die zweitbeste Defensive der Gegner. Der ERC aber fand zurück ins Spiel und drehte die Partie auf einen 5:3-Heimsieg.

 

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(Foto: Jürgen Meyer)

 


Während der elftplatzierte ERC noch an den Nachwirkungen der Niederlagenserie in den vergangenen vier Wochen zu kämpfen hatte, herrschte bei den Schwenninger Wild Wings Zufriedenheit. „Pat Cortina und sein Coaching Staff machen hervorragende Arbeit“, meinte ERC-Sportdirektor Larry Mitchell. Nur eine Niederlage stand im November bis dato zu Buche und das Kellerkind der vergangenen Jahre war auf einen Viertelfinalplatz vorgerutscht.

 

 

Erstes Drittel


Im ersten Drittel fielen drei Treffer, zwei für die Gäste aus Schwenningen. Den Spielverlauf spiegelte dies nicht wider, denn der ERC war die druckvollere Mannschaft und kam gerade in zwei Überzahlspielen zu sehr guten Chancen. Darin Olver (4. und 5.) hatte beispielsweise zweimal die Führung auf der Kelle. Stattdessen ging Schwenningen durch einen Tempogegenstoß in Führung: Andrée Hult kam über links und schoss ins lange Eck ein (7.). Dem ERC gelang das rasche 1:1: Benedikt Schoppers Fernschuss fälschte Mike Collins noch ab und überwand Gästetorwart Dustin Strahlmeier (8.). Wie schon vor dem ersten Schwenninger Tor hatten die Panther in der 14. Minute wieder Überzahl, verwerteten aber ordentliche Möglichkeiten nicht. Stefano Giliati bestrafte dies und brachte die Gäste durch einen herausragenden Alleingang erneut in Front (17.).

 

 

Zweites Drittel


Ähnlich verhielt es sich vor der 3267 Zuschauern in der Saturn Arena im zweiten Abschnitt: Die Gäste machten aus einer von zwei echten Chancen ein Tor. Tim Bender staubte mit Ablauf eines ansonst harmlosen Powerplays ein (26.). Die Panther antworteten umgehend: Brandon Buck gewann am linken, offensiven Bullypunkt das Anspiel, das Laurin Braun direkt verwertete (27.).

 


In der 33. Minute boxten sich Kael Mouillierat und Uli Maurer am Schwenninger Tor. Dort spielte sich das Spiel zumeist auch ab. Erst parierte Schwenningens Goalie Strahlmeier gegen den am rechten Pfosten bedienten Greg Mauldin (22.), in der 36. Minute wehrte er sogar eine ERC-Triple-Chance ab. Berglund, Sullivan, Olson – alle trafen aus bester Lage nicht ins Tor. „Früher oder später würde Ingolstadt aber die Tore schießen“, meinte Gästetrainer Cortina mit Blick auf die Angriffswellen der Panther.

 

 

Drittes Drittel


ERC-Interimscoach Mitchell und seine Assistenten Clayton Beddoes und Fabian Dahlem waren in der Drittelpause gefordert. „Entweder hat man Mitleid mit sich selbst und sackt zusammen, oder aber man findet einen Weg“, erklärte Mitchell. Und das letztere taten die Panther. 16 Sekunden nach Wiederbeginn fälschte Brett Olson einen Sullivan-Fernschuss nach unten ab – 3:3. 63 Sekunden nach Wiederbeginn staubte Thomas Greilinger einen Abpraller nach einem McNeill-Fernschuss in die Maschen.

 

In der 43. Minute dann sah Petr Taticek David Elsner im Slot und passte blitzgescheit auf den späteren Torschützen – 5:3. Die Panther verwalteten den Vorsprung clever und kämpferisch. Am Ende holte der ERC drei viel umjubelte Punkte. Auch Goals for Kids freute sich besonders über die Tore, denn der wohltätige Verein zu Gunsten benachteiligter Kinder erhielt am "Goals for Kids-Spieltag" zum Zehnjährigen pro Treffer zusätzliche 150 Euro aus der Panther-Mannschaftskasse. Auch Fans konnten als Torpate fungieren und fünf Euro pro Tor ihres Patenspielers an Goals for Kids zahlen. Vergelt's Gott!

 


 

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