
PENNY-DEL (Köln/HG) Drittes und letztes Open Air Match in Köln: zum Abschluss der Cologne Stadium Series und passend zum 50-jährigen Jubiläum der Haie in dieser Saison empfingen die Kölner Haie die Panther aus Augsburg unter freiem Himmel im RheinEnergieSTADION. Von den bisherigen drei Partien entschied Köln zwei für sich. Beim ersten Heimspiel gegen den heutigen Gegner konnten die Haie nach einem zwei Tore Rückstand noch die Begegnung zu ihren Gunsten drehen. Wer hatte heute die Schlägerspitze vorne?
Schließlich holten die Kölner Haie auch dank ihres herausragenden Maximilian Kammerer und einem fleißigen Assistgeber Louis-Marc Aubry einen klaren Sieg gegen aufopferungsvoll kämpfende Augsburger, der mit zwei Empty Net Goals am Ende etwas zu deutlich ausfiel. Jan-Luca Sennhenn feierte seinen Debuttreffer und sammelte insgesamt drei Punkte.
(Fotoquelle Ingo Winkelmann)
Köln musste nach dem Erfolg im rheinischen Derby bei den Eisbären in Berlin eine Pleite einstecken. Auch gegen stark dezimierte Ingolstädter taten sich die Haie sehr schwer und unterlagen am Ende deutlich. Die Haie beabsichtigten mit einem Heimsieg den Abstand auf die Top Sechs weiter zu verkürzen. Der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Moritz Müller wog sicherlich schwer bei den Haien. Nick Baptiste kehrte jedoch heute wieder ins Line Up zurück.
Oblinger: „Wir nehmen uns das immer vor, wir halten uns an taktische Vorgaben, aber wir machen verschiedene Fehler, die wir abstellen müssen. Es geht auch um mehr Disziplin, phasenweise spielen wir gut, dann liefern wir unkonzentrierte Matches. Wir müssen einen Weg hin zu mehr Konstanz finden.”
Augsburg zeigte sich spielerisch und taktisch in aufsteigender Form mit zuletzt zwei Erfolgen nach Overtime. Gerade die wilde Partie in Wolfsburg gab den Panthern Mut, auch aus der Domstadt wertvolle Zähler um den Klassenerhalt mitzunehmen. Im Heimderby gegen Nürnberg gab Augsburg binnen 28 Sekunden am Ende das schon sichergeglaubte Match aus den Händen. Diesen erneuten Nackenschlag musste das Team um Headcoach Kai Suikkanen erst verdauen, seine Akteure waren aber heiß drauf, dieses spezielle Open Air game für sich zu entscheiden. Der Ex-Hai Marcel Barinka war bestimmt hochmotiviert gegen seine ehemaligen Teamkollegen.
Moeser: „Späte Gegentore sind immer ein Thema, aber es zeigt die Lage, wo wir gerade stecken. Die Jungs sind gut drauf. Alle Szenen gehen wir am nächsten Tag durch, Video zeigen, analysieren und beim nächsten Mal die richtigen Entscheidungen treffen.”
Ausgeglichene Partie unter besten Voraussetzungen
Die Panther starteten in diese Begegnung unterstützt von zahlreichen Fans aus der Heimat, denn ein Sonderzug mit knapp 1200 Fans begleitete die Protagonisten in das umfunktionierte Fußballstadion. Es war interessant zu beobachten, wie die Haie ihren dritten Auftritt unter freiem Himmel absolvieren würden, was sicher einen komparativen Vorteil darstellte. Meteorologisch sprach auch alles für ein schönes Match, denn Regen war nicht prognostiziert. Die erste große Gelegenheit nach verhaltenem Beginn hatte Adam Johnson auf Seiten der Gäste, doch Keeper Mirko Pantkowski war hellwach. Alex Oblinger prüfte dann Dennis Endras zum ersten Mal und Robin van Calster wollte gleich nachlegen. Der AEV zeigte bislang ein sehr gutes Auswärtsmatch und beschäftigte die Haie in deren Zonen. Nach zehn Minuten kamen die Hausherren besser in die Partie rein und übten verstärkt Druck aus, doch die Panther ließen nicht locker und erspielten sich weitere gute Chancen, wobei diese Saison die mangelnde Effektivität das Problem war. Nach hartnäckigem Forechecking hatte Maxi Kammerer die Führung auf dem Schläger. Beide Goalies strahlten die nötige Ruhe aus und demzufolge trennte man sich torlos in die erste Pause.
Steck: „Es ist ein atemberaubendes Spiel hier, es macht viel Spaß. Wir holen uns das Ding heute, wir müssen hinten stabil stehen, das ist unser Ziel.“
Walter (Geschäftsführer Haie): „Wir sind schon ein bisschen wehmütig, aber noch liegt der Fokus auf das heutige Match. Es war insgesamt eine große Herausforderung für uns gewesen mit den drei Outdoor Matches. Es war viel Aufwand damit verbunden, wir genießen die Atmosphäre. Wir hatten über 7000 Leute beim öffentlichen Lauf, Schulen war hier, die Junghaie, auch Hobbyteams und Unternehmen. Wir sind auch froh, dass wir den Schlüssel wieder abgeben dürfen. Die Bilanz bindet sich in das Gesamtbudget mit ein, es waren hohe Kosten damit verbunden. Die Spiele gegen Bremerhaven und Augsburg waren auch mehr der Not geschuldet, weil die Halle belegt war. Wir haben daraus das Bestmögliche gemacht. Die Leute haben uns die Bude eingerannt, es war schnell ausverkauft beim Publikumslauf. Das Resümee war total positiv, insbesondere das Wintergame hatte einen hohen Impact, der IIHF Präsident war auch da und hat uns gelobt. Das Wetter muss natürlich auch mitspielen. Wir arbeiten hart, das Spiel ist recht ausgeglichen, genau was wir erwartet hatten.“
Mayer (Co-Trainer, AEV): „Wir dürfen die Scheibe nicht blind wegspielen und müssen die Chancen nutzen. Jeder soll sich trauen, mehr mit der Scheibe was auszuprobieren und den Puck nicht gleich wegspielen. Das Eis ist etwas anders, es ist erfrischend hier zu spielen, man muss nicht so viel schwitzen.“
Köln wurde zwar ein Treffer versagt, doch dreht den Rückstand binnen 22 Sekunden
Bisher gab es noch keine Strafzeiten, doch nach gut drei Minuten erwischte es den Kölner Nick Bailen. Die Gäste mussten höllisch aufpassen, weil die Haie das beste Team mit den meisten Shorthandern bislang war. Mirko Pantkowski rettete seine Farben mit einer sagenhaften Parade und er musste kurz danach schon wieder in höchster Not eingreifen. Auch wenn die Powerplay Quote in letzter Zeit nicht berauschend war, demonstrierten die Gäste ein solides Überzahlspiel. Kaum wieder komplett, gingen die Haie scheinbar in Front. Die on Ice Entscheidung lautete auf „kein gutes Tor“, und auch das lange Videostudium führte zu keiner klaren Aussage, zumal die hierfür nötige Über Tor Kamera nicht vorhanden war. Uwe Krupp konnte es nicht fassen, doch den Gästen war dies egal. Laut Maxi Kammerer war es bisher „ein gutes Spiel seiner Haie, die Chancen wurden bislang nicht reingemacht.“
Köln erwies sich im Mittelabschnitt als die tonangebende Mannschaft und hätte die Führung verdient gehabt. Doch es kam anders, denn in der 35. Spielminute fälschte David Stieler den Schuss seines Kollegen Bergman unhaltbar ab für den Haie Keeper. Nach dem deutlichen Übergewicht bei den Torschüssen war dies nun bitter für die Gastgeber. Der AEV war nun im Aufwind und hatte das Momentum auf seiner Seite, doch nach dem zweiten Powerbreak glich Köln dank einer kongenialen Aktion von Aubry durch Maxi Kammerer in der 37. Spielminute aus. Damit nicht genug, denn Maxi Kammerer legte binnen 22 Sekunden nach und schnürte seinen Doppelpack, erneut tatkräftig unterstützt von Louis-Marc Aubry. Dennis Endras bewahrte sein Team Sekunden vor der Sirene vor einem höheren Rückstand.
Stieler: „We made two mistakes, but we need to keep skating and battling.”
Blitzstart für den AEV, Haie beißen zurück und machen mit zwei Empty Net Goals den Deckel drauf
Furioser Start für Augsburg im Schlussabschnitt, denn David Stieler trug sich in der 43. Spielminute erneut als Torschütze ein. Somit prägten bislang zwei Protagonisten diese Begegnung bei weiterhin besten Witterungsbedingungen. Dann durfte Jan-Luca Sennhenn seinen Premierentreffer bejubeln, als er eine geniale Vorlage seiner Sturmpartner zur erneuten Führung verwertete. Louis-Marc Aubry leistete bereits seinen dritten Assistpunkt im heutigen Match. Augsburg nahm dann noch eine Strafe und die Haie hatten die Möglichkeit ihr bisher starkes Powerplay aufs Eis zu zaubern, was die Gäste schadlos überstanden. Die Crunchtime brach an und die Panther mussten bald All in gehen, um hier doch noch den Ausgleich zu schaffen. Endras ging vom Eis, doch Lamb verlor das Laufduell gegen Nick Baptiste, der nun doch noch seinen Treffer feiern konnte, nachdem ihm anfangs ein Tor verwehrt wurde.
Den Schlusspunkt setzte Alex Roach neun Sekunden vor der Schlusssirene ins leere Gehäuse. Letztlich fiel das Ergebnis etwas zu hoch aus, doch der Sieg war im Endeffekt hochverdient für Köln.
Kammerer: „Die Konstanz unserer Reihe ist extrem gut, immer brandgefährlich. Über 60 Minuten haben wir gut gespielt, hatten genug Chancen, wir haben nicht nachgegeben, immer weitergemacht. Heute sind wir umso glücklicher, dass wir mit drei Punkten heimgehen.“
Endras: “Wir machen ganz ok Spiele, aber der letzte Punch fehlt uns immer, wir sind immer so nah dran. In den letzten drei Spielen haben wir fünf Punkte hergeschenkt. Die Gegner sind alle stark und wissen worum es geht.“
Kölner Haie - Augsburger Panther 5:2 (0:0|2:1|3:1)
Tore:
0:1 |35.| David Stieler (Bergman, Haase)
1:1 |37.| Maximilian Kammerer (Aubry)
2:1 |38.| Maximilian Kammerer (Aubry, Sennhenn)
2:2 |43.| David Stieler (Puempel)
3:2 |49.| Jan-Luca Sennhenn (Aubry, Thuresson)
4:2 |59.| Nick Baptiste (Sennhenn) EN
5:2 |60.| Alex Roach (Oblinger, Austin) EN
1. Drittel Statistik: 23:7 Schüsse, 11:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
2. Drittel Statistik: 13:9 Schüsse, 14:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
3. Drittel Statistik: 8:7 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Zuschauer: 14.915
Haupt-Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Hunnius (GER)
Aufstellung:
Köln: Pantkowski, Stanton, Bailen, Kammerer, Aubry, Thuresson, Dietz, Roach, Baptiste, McIntyre, Bast, Austin, Sennhenn, Proft, Olver, Oblinger, Tropmann, Uffing, van Calster, Steck.
Augsburg: Endras, Sacher, Warsofsky, Johnson, LeBlanc, Broadhurst, Lamb, Rogl, Kuffner, Soramies, Wannström, Bergman, Haase, Barinka, Stieler, Puempel.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Bremerhaven/MA) Das perfekte Auswärtsspiel lieferten die Tigers nicht ab. Aber es war wohl das effektivste dieser Saison. Von den gewonnenen drei Punkten gehören zwei Hunter Miska ganz alleine. Phasenweise zeigte er im Minutentakt glänzende Reflexe. Vorne waren die Gäste eiskalt im nutzen der sich bietenden Chancen. Genau das fehlte Bremerhaven an diesem Nachmittag.

(Foto: Citypress) Straubing Tigers bejubeln ihren zweiten Auswärtssieg im neuen Jahr
Spielverlauf:
Neunzehn Minuten und fünfzig Sekunden rannten die Pinguine auf das Tor von Hunter Miska an. Dann klappte es endlich mit dem längst überfälligen Treffer. Bis dahin fand Straubing kaum statt.
Nur einer war ständig im Fokus der Kameras. Hunter Miska trieb die Stürmer der Hausherren reihenweise zur Verzweiflung. Die Tigers konnten sich bei ihren Torhüter bedanken, dass es nach zwanzig Minuten nur Unentschieden stand.
Benedikt Kohl für die Tigers: “Das es hier schwer wird war uns klar. Die Führung kam etwas glücklich zustande, aber danach haben wir viel zu viele Chancen hergegeben. Wir müssen in der Mitte kompakter stehen und früher stören, damit Fischtown nicht mehr so leicht in unser Drittel kommt.”
Kaum war der Puck auf dem Eis, da lag Straubing schon wieder in Front und diese Führung sollte bis zum Ende auch halten. Für das Team von Coach Pokel klappte es nun etwas besser, die Räume kleiner zu machen für Fischtown.
Die Pinguine konnten sich aber trotzdem immer wieder im Drittel der Gäste festsetzen und Druck aufbauen. Aber Hunter Miska war an diesem Tag eine Nummer zu stark für Urbas und Co. Die Niederbayern brachten eine 2:3 Führung in die Kabine.
Jan Urbas für die Pinguins: “Wir bringen schon viele Schüsse auf das Tor aber wir nutzen dann die Rebounds nicht gut genug. Wir haben zwar zwei unglückliche Gegentore bekommen, aber wir können das schon noch drehen im letzten Abschnitt.”
Es war das gleiche Bild, wie schon die vierzig Minuten zuvor. Straubing blieb effektiv, machte aus wenig viel und Bremerhaven scheiterte weiterhin an Goalie Miska. Da die Tigers sich auch von der Strafbank fern halten konnten, musste es das Team von Coach Popiesch spielerisch bei fünf gegen fünf versuchen.
Auch mit einem Mann mehr auf dem Eis, Franzreb verließ das Parkett für einen weiteren Feldspieler, sollte es nicht mehr klappen. Somit musste sich Fischtown auch das zweite mal in der Saison zu Hause den Tigers geschlagen geben.

(Foto: Ingo Winkelmann) - Hunter Miska hatte heute viel Arbeit im Tor der Tigers
Marcel Brandt (Tigers): “Es war eines der härtesten Spiele der letzten Wochen. Wir haben die Zweikämpfe angenommen, das ganze Spiel über. Hunter Miska war heute unfassbar gut. Vorne waren wir effektiv und haben die Chancen genutzt. Das erste Drittel war nicht gut, aber dann sind wir besser ins Spiel gekommen und haben durchgehalten.”
Nino Kinder (Pinguins): “Wir haben super gespielt, hatten viele Möglichkeiten aber diese leider nicht alle genutzt. Straubing macht das eiskalt und war effektiv genug. Klar kostet der Spielplan zur Zeit sehr viel Kraft, aber das soll keine Ausrede sein.”
Torfolge:
0:1 (1.) - Ein äußerst kurioser Treffer war das schon zur Führung der Tigers. Kohl versucht den Puck ins Drittel der Pinguine zu schießen, trifft an der Bande aber Mark Zengerle, der dem ganzen eigentlich nur ausweichen wollte und von dort springt der Puck direkt ins Tor.
1:1 (20.) - Eine sensationelle Kombination über vier Stationen beendete Dominik Uher, der nur noch die Kelle hinhalten musste. 1:2 (21.) - Dieses mal dauerte es nur sieben Sekunden bis JC Lipon den Fehler im Aufbau der Pinguine mit einem platzierten Schuss in den Winkel nutzen konnte.
1:3 (30.) - Die Tigers nutzten ein schnelles Break, das gut heraussgespielt war und Marcel Brandt schloss den Angriff erfolgreich ab. 2:3 (43.) - Connolly spielte einen gefährlichen Pass vor das eigene Gehäuse und Antti Tyrväinen traf mit dem zweiten Schuss gegen Miska.
2:4 (53.) - Die Tigers machten aus einer eigentlich ungefährlichen Situation wieder ein Tor. Ein Schuss wie ein Strich von Jason Akeson, schlug hinter Franzreb ein. 3:4 (55.) - Straubing befand sich komplett in der Zone der Gastgeber. Alexander Friesen hatte sich aber davongeschlichen, den Laufpass bekommen und ließ Miska keine Chance.
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Straubing Tigers: 3:4 (1:1 | 0:2 | 2:1)
0:1 |01.| Zengerle (Kohl)
1:1 |20.| Uher (Tyrväinen, Bruggisser)
1:2 |21.| Lipon
1:3 |30.| Brandt (St. Denis, Leier)
2:3 |43.| Tyrväinen (McKenzie)
2:4 |53.| Akeson (Brandt, Connolly)
3:4 |55.| Friesen (McKenzie)
Strafen: Bremerhaven 2 - Straubing 6
Zuschauer: 4.444
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Augsburg/PM) Die Augsburger Panther haben in der PENNY DEL zum dritten Mal in Folge einen Dreier in der Schlussphase noch verspielt. Gegen die Nürnberg Ice Tigers fiel der Ausgleich der Gäste erst 23 Sekunden vor Schluss. Am Ende unterlag der AEV dann mit 3:4 nach Verlängerung. Die Treffer für die Panther erzielten Matt Puempel (8.), David Stieler (34.) und Ryan Kuffner (43.). Für Nürnberg waren Andrew Bodnarchuk (15.), Tim Fleischer (32.), Tyler Sheehy (60.) und Rick Schofield (61.) erfolgreich.
(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Keller erneut im Tor
Headcoach Kai Suikkanen veränderte sein Team im Vergleich zum Sieg gegen Iserlohn nur auf einer Position. Vinny Saponari rückte für Michael Clarke ins Lineup. Dennis Endras war zwar auch wieder fit, saß zunächst aber auf der Bank als Backup von Markus Keller.
Der hatte zu Beginn aber nicht wirklich viel zu tun, denn die Panther kamen mit viel Dampf aus der Kabine und waren in der Anfangsphase das bessere Team. Die Gastgeber spielten sich auch einige gute Möglichkeiten heraus, aber die Führung resultierte letztlich aus einer Einzelaktion und etwas Glück:
Puempel trifft
Puempel fing die Scheibe an der eigenen blauen Linie ab, zog auf und davon, wurde am Ende beim Alleingang noch von Bodnarchuk gestört, so dass er den Puck nicht richtig traf. Das war aber nicht weiter schlimm, denn vom Schläger des ebenfalls mitgelaufenen Julius Karrer kullerte die Scheibe letztlich zur Panther-Führung über die Linie (8.).
Nürnberg brauchte eine Weile, um ins Spiel zu finden, kam dann aber mit seiner ersten richtigen Chance direkt zum Ausgleich. Nach schönem Direktspiel hatte Bodnarchuk zuviel Platz, zog trocken ab und ließ Keller keine Chance (15.).
Dieser Treffer zeigte Wirkung, denn die Franken übernahmen nun das Kommando und hätten die Partie im ersten Drittel durchaus noch drehen können. Die Ice Tigers hatten einige gute Chancen, aber Keller hielt seine Farben in dieser Phase im Spiel und somit ging es mit einem insgesamt leistungsgerechten Remis nach 20 Minuten in die erste Pause.
Ice Tigers drehen das Spiel
Im zweiten Drittel war der AEV dann zunächst wieder tonangebend, aber man verpasste es - auch während des ersten Überzahlspiels - die Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Komplett anders die Gäste aus Nürnberg, die wie schon im ersten Drittel gleich ihre erste richtige Chance nutzten.
Daniel Schmölz setzte sich hinter dem Panther-Tor gut durch, bediente Fleischer im Slot und der hatte keine Probleme einzuschießen (32.). Anders als im ersten Durchgang jedoch war der AEV dieses Mal nicht geschockt, sondern hatte eine perfekte Antwort, denn nur 69 Sekunden nach dem 1:2 gelang den Hausherren den Ausgleich.
AEV gleicht prompt aus
Bei einem schnellen Angriff bediente Puempel Marcel Barinka, der sofort abzog. Niklas Treutle wehrte mit dem Schoner ab, aber Stieler stand goldrichtig und staubte zum 2:2 ab (34.). Trotz weiterer Möglichkeiten auf beiden Seiten, war dies letztlich auch der Zwischenstand nach 40 Minuten.
Die änderte sich im Schlussdrittel aber rasch, denn die Panther erwischten einen perfekten Start. Kuffner setzte an, probierte es mit dem Bauerntrick und traf ins lange Eck zum 3:2 (43.). Nürnberg wurde nun offensiver und wollte den Ausgleich, aber der AEV verteidigte geschickt und überstand auch das zweite Unterzahlspiel der Partie.
Nächster Last-Minute-Rückschlag
So liefen die Minuten herunter und da die Panther ihr zweites Powerplay ebenfalls nicht nutzen konnten, blieb es enorm spannend. Und wie schon in Wolfsburg und gegen Iserlohn klappte es wieder nicht mit drei Punkten. Zwar verteidigten es die Panther gut, aber ein Gewaltschuss von Sheehy 23 Sekunden vor dem Ende reichte, dass es zum dritten Mal in Folge in die Overtime ging (60.).
Dort dauerte es dann nur fünf (!!) Sekunden bis Nürnberg direkt nach Bullygewinn und einer Unaufmerksamkeit durch Schofield den Zusatzpunkt holte (61.)
Für den AEV geht es nun mit dem Freiluftspiel am Sonntag bei den Kölner Haien um 16:30 Uhr weiter.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Köln/UG) In einem verbissen geführten Spiel gewannen die Ingolstädter mit 4:1 bei den Kölner Haien. Beide Teams schenkten sich nichts und am Ende fiel der Sieg durch zwei Empty Net Goals zu hoch für die Ingolstädter aus.
Foto: Ingo Winkelmann (Köln)
Beide Mannschaften klagten über einige Ausfälle. Die Ingolstädter agierten nur mit drei Strurmreihen, während die Haie mit jungen Spielern vier Sturmreihen aufbieten konnten. Auch in der Defensive gabe es ein neues Gesicht. Der erst 17 jährige Edwin Tropmann wurde kurzerhand lizensiert und durfte zum ersten Mal DEL Luft schnuppern.
Die Haie erwischten einen guten Start und bereits nach wenigen Sekunden kam der KEC zum ersten Powerplay. Trotz einiger Chancen konnte kein zählbares Ergebnis erzielt werden. Auch die Ingolstädter bekamen nach Ablauf der Strafe die ersten Chancen. Dennoch bestimmten die Haie in den ersten Minuten das Spiel, aber trotz bester Chancen durch Thuresson und Aubry blieben die Ingolstädter mit ihrem starken Goalie Michael Garteig im Spiel. Nach dem Powerbreak kamen die Panther immer besser in die Partie und erzielten in der 12. Minute durch Wojciech Stachowiak die Führung. Dieser Treffer beflügelte die Ingolstädter und sie hätten die Führung durchaus ausbauen können. Mit der knappen Führung für die Ingolstädter ging es in die Drittelpause.
In das zweite Drittel starteten die Ingolstädter in Überzahl. Doch die erste Chance vergab Thuresson freistehend vor dem Tor. Im Gegenzug entschärfte Mirko Pantkowski eine Riesenchance von Daniel Pietta. Das Spiel wogte hin und her. Die Haie mit viel Kampf und die Ingolstädter kühl und souverän aus der sicheren Defensive heraus. Die neutrale Zone gehörte den Ingolstädtern. Kaum ein geordneter Angriff der Haie konnte gespielt werden. Sie wurden gezwungen immer tief an die Bande zu spielen. Die ingolstädter spielten sich meist in das Drittel der Haie und in der 31. Minute dann das überfällige 2:0 für die Panther. Wiederum konnte Wojciech Stachowiak den Puck im Tor der Haie unterbringen. Das Spiel schien bereits zur Hälfte entschiedem, zu sicher agierten die Ingolstädter. Die Schiedsrichter mit etlichen fragwürdigen Entscheidungen trugen massgeblich dazu bei. Sie waren die schwächsten Akteure auf dem Eis. In der 37. Minute fiel der überraschende Anschlusstreffer durch Ryan Stanton. War das die Befreiung für die Haie? Ingolstadt ging mit der knappen Führung ins letzte Drittel.
Das Schlussdrittel versprach noch einmal Spannung. Schon oft holten die Haie im letzten Drittel einen Rückstand auf. Schnell gab es wieder eine fragwürdige Unterzahl für die Haie. Sie überstanden diese Situation, bekamen aber dennoch keinen Zugriff auf das Spiel. Zu clever agierten die Ingolstädter. Sie liessen kaum eine gefährliche Aktion der Haie zu, besassen aber selber Chancen zum Ausbau der Führung. Auch die Herausnahme von Mirko Pantkowski brachte keinen Erfolg. Die Ingolstädter erzielten noch zwei Empty Net Goals, weil das Überzahlspiel der Haie an diesem Tag zu einfach zu verteidigen war. Es war ein hochverdienter Sieg der Ingolstädter, der ein wenig zu hoch ausfiel.
Die Haie empfangen am Sonntag die Augsburger Panther im letzten Outdoor Spiel der Saison, während Ingolstadt den starken Aufsteiger aus Frankfurt empfängt.
Stimmen zum Spiel: Maxi Kammerer (Köln) " Ein Tor ist einfach zu wenig. Wir hatten genügend Chance, aber leider keine Tore gemacht. Ingolstadt hat ein gutes Auswärtsspiel gemacht, von daher haben sie wahrscheinlich verdient gewonnen. Das ist ärgerlich, da wir uns sehr viel vorgenommen hatten. Natürlich fehlen uns ein paar Jung, aber das ist keine Ausrede. Da müssen wir als Mannschaft enger zusammenrücken und mit den Spielern, die uns zur Verfügung stehen, das Spiel gewinnen. Das nehmen wir uns für Sonntag vor."
Kölner Haie - Ingolstädter Panther 1:4 (0:1|1:1|0:2)
Tore:
0:1 12. Stachowiak (Flaake) EQ
0:2 31. Stachowiak (Flaake|Henriquez Morales) EQ
1:2 37. Stanton (Austin|Olver) EQ
1:3 59. Friedrich (Krauß|Hüttl) EQ|EN
1:4 60. Storm (Henriquez Morales|Pietta) EQ|EN
Strafen: Köln 10|Ingolstadt 6
Zuschauer: 14.768
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Frankfurt/PM) Red Bull München hat bei den Löwen Frankfurt mit 3:2 (1:1|1:1|1:0) gewonnen und damit seine Auswärtsserie in der PENNY DEL auf elf Siege ausgebaut. In einem hochklassigen Duell vor 6.990 Zuschauern verbuchten Chris DeSousa, Maksymilian Szuber und Ryan McKiernan die Treffer für den Tabellenführer.

( Foto City-press )
Dominik Bokk sorgte mit seinem Tor nach nur 36 Sekunden für einen Frankfurter Traumstart. Der Aufsteiger angetrieben von der Führung, doch Mathias Niederberger verhinderte den zweiten Treffer – unter anderem mit einer Glanzparade gegen Brett Breitkreuz (6.). München erhöhte zunehmend das Tempo, der Druck auf den Kasten der Löwen wurde größer. Unmittelbar vor der ersten Drittelpause zu groß: DeSousa fälschte unhaltbar für Jake Hildebrand zum 1:1 ab (20.).
Beide Teams auch im Mittelabschnitt spielfreudig und mit viel Zug zum Tor. Die Folge waren Möglichkeiten im Minutentakt, doch die Keeper glänzten weiterhin. Ein atemberaubendes Eishockey-Spiel. Die erstmalige Münchner Führung durch Austin Ortega vereitelte Hildebrand (32.), auf der anderen Seite stellte Bokk auf 2:1 für die Löwen (34.). Die Red Bulls meldeten sich erneut kurz vor der Pause zurück – diesmal durch Szuber, der nach einer Traumkombination mit Justin Schütz auf 2:2 stellte (39.).
Im Schlussabschnitt legten die Gäste vor: McKiernan brachte den Spitzenreiter nach nur 14 Sekunden erstmals in Front. München verteidigte den Vorsprung offensiv, die Löwen blieben ohne gefährlichen Abschluss – bis in die Schlussminuten. Mit dem zusätzlichen Feldspieler machte Frankfurt Druck, doch der herausragende Niederberger hielt den 3:2-Auswärtserfolg fest.
Mathias Niederberger: „Frankfurt war mutig, wir mussten geduldig bleiben. Im richtigen Moment hatten wir das Glück auf unserer Seite. Weil wir im letzten Drittel mehr Energie hatten, war der Sieg verdient.“
Tore
1:0 | 00:36 | Dominik Bokk
1:1 | 19:24 | Chris DeSousa
2:1 | 33:42 | Dominik Bokk
2:2 | 38:19 | Maksymilian Szuber
2:3 | 40:14 | Ryan McKiernan
Zuschauer 6.990
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Da ist er, der heiß ersehnte erste Sieg der Düsseldorfer EG im Kalenderjahr 2023! In einem mit 9.632 Fans prächtig gefüllten und stimmungsvollen PSD BANK DOME zeigten sich die Rot-Gelben gegen die Eisbären Berlin hochmotiviert, gegenüber den letzten Spielen stark verbessert und führten mit dem verdienten 4:2 (2:1; 2:1; 0:0) eine Serie aus dem abgelaufenen Jahr fort: Im Duell der Serienmeister gewinnt in dieser Saison immer das Heimteam.
( Foto Ralf Schmitt )
Wenn es nach den beiden Niederlagen zu Jahresbeginn noch eines Weckrufes bedurft hätte, Peter Regin im Trikot der Eisbären hätte ihn mit einem Schlenzer an die Latte parat gehabt (1.). Danach kamen die Mannen von Trainer Roger Hansson immer besser ins Spiel. Zuerst arbeitete sich Stephen MacAulay durch die Angriffszone, doch Juho Markkanen im Gehäuse der Hauptstädter war zur Stelle (4.). Aus dieser Chance resultierte ein weiterer gefährlicher Schuss der Rot-Gelben, Daniel Fischbuch stellte den Berliner Schlussmann auf die Probe (4.). Wenig später gab es das erste DEG-Powerplay, das gut aussah und in dem Tobi Eder vor dem Tor perfekt in Szene gesetzt wurde, aber den Puck auch nicht im Tor unterbrachte (6.). Besser machten es die Eisbären in ihrem ersten Überzahlspiel, als der Puck flüssig lief und Marcel Noebels ansatzlos von der rechten Seite aus spitzem Winkel abzog und Henrik Haukeland im kurzen Eck überwand (8.). Die DEG aber ließ sich nicht beirren und kam, etwas glücklich, zum Ausgleich. In einer eigentlich nicht mit voller Kontrolle vorgetragenem Angriff zog Alex Ehl einfach mal ab, halbhoch schlug es im langen Eck auf der Stockhandseite Markkanens ein (13.). Es sollte noch besser kommen. Philip Gogulla zauberte einen wunderbaren Lupferpass in die Kelle und den Lauf von Daniel Fischbuch, der sich den nötigen Platz verschaffte und den Puck in den rechte Winkel jagte (18.). Angesichts der größeren Offensivbemühungen der DEG war das Ergebnis zur ersten Pause durchaus verdient.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts kam Kevin Clark vor Haukeland gefährlich frei zum Schuss, der Spielstand änderte sich aber nicht (22.). Mit dieser Aktion war das Momentum aber vorübergehend bei den von Serge Aubin trainierten Gästen, die nun mehr vom Spiel hatten. Dann aber schlug die DEG per Konterspiel zu. Und wie! Flink auf den Kufen und technisch versiert: Zuerst zimmerte Paul Bittner den Puck nach einem Querpass von Alex Barta im 2:1-Konter an den Pfosten (29.). Sekunden später spielte Luca Zitterbart eine lange Scheibe diagonal durchs Mitteleis zu Seppi Eham, der mit ihr bis zum Rand des Bullykreises ins Drittel fuhr und sie von halblinks in die Mitte zum nachziehenden Jakob Borzecki zurücklegte. Dessen Schuss war eigentlich gar nicht platziert genug, aber trotzdem drin! Es war Borzeckis erster DEL-Treffer (29.). Einen weiteren perfekten Konter über Ehl und Barta, der die Scheibe herrlich abtropfen ließ, krönte Alec McCrea mit seinem Treffer aus kurzer Distanz zum 4:1 (39.). 55 Sekunden später wurde die Euphorie ein wenig gebremst, als Matt White im zweiten Anlauf den Puck von halbrechts ins lange Eck beförderte. Da war die DEG-Defensive nicht ganz auf der Höhe (40.).
Wäre es noch einmal eng geworden, hätte man über diese letzte Szene aus dem Mitteldrittel sicher noch genauer sprechen müssen. Doch zum Glück brannte für die DEG in den letzten 20 Minuten nichts mehr an. Daran änderte auch nichts, dass Aubin einen Wechsel im Tor vornahm und nun Tobias Ancicka ins Rennen schickte. Im Powerplay waren die Berliner noch einmal gefährlich, erzielten aber dieses Mal kein Tor. Ansonsten kamen die Eisbären aber nicht so recht ins Rollen und hatten sogar Glück, dass die Rot-Gelbe einen 2:1-Konter über Eder und MacAulay nicht erfolgreich abschlossen (46.). Im Übrigen tat die DEG das, was man tun muss, um einen Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit zu bringen. Sie hielt ihr Spiel einfach, machte hinten dicht und riskierte nicht mehr viel. In der Schlussphase agierten die Gäste mit einem sechsten Feldspieler. Aber auch das änderte am Ergebnis nichts mehr.
Nun fährt die DEG also bestens gerüstet zum nächsten Duell mit den Adlern aus Mannheim in die SAP-Arena. Spielbeginn dort ist am Sonntag um 14 Uhr. Bislang konnte die DEG alle Vergleiche mit den Quadratestädtern gewinnen. Das darf gerne so bleiben.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Es war ein Kampf auf biegen und brechen am Pulverturm. Zwischen Straubing und Mannheim kennt man das auch nicht anders. Am Ende müssen die Tigers ihren vergebenen Möglichkeiten aus dem ersten Abschnitt nachtrauern, denn den Adlern ist es ab dem zweiten Abschnitt gelungen, das Spiel der Niederbayern zu zerstören und daraus Kapital zu schlagen. Hauptakteur des Abends war David Wolf, der für die Gäste alle drei Treffer erzielte.

(Foto: Tina Kurz) Forlian Bugl entschärfte 13 Schüsse auf sein Tor
Spielverlauf:
Die Gastgeber waren im ersten Abschnitt deutlich flinker, handlungsschneller und mit einer Passgenauigkeit, die kaum zu überbieten war. Daraus resultierte auch die Führung, nachdem die Gäste das Powerplay der Tigers zwei Minuten lang mit Mühe und Not überstanden. Auch das zweite Powerplay wäre gut genug für einen weiteren Treffer gewesen, doch es blieb beim 1:0 für Straubing.
Luke Adam für die Tigers: “Mit der Führung sind wir nicht so ganz Happy. Beide Goalies spielen gut mit, aber wir wissen, dass wir zu Hause mit unseren Fans immer stark spielen. Wir müssen weiter hart gegen Mannheim Forechecken.” :
Mannheim machte es ab dem zweiten Abschnitt besser. Sie störten den Aufbau der Tigers und dominierten in der Mittelzone. Ergebnis davon waren mehr Chancen und Schüsse auf das Tor von Florian Bugl. Dennoch gingen die Tigers mit einer Führung in die zweite Pause, weil die Adler es, wie auch schon die Tigers zuvor, versäumten nach dem ersten Treffer nachzulegen.
David Wolf für die Adler: “Straubing ist nicht umsonst das beste Heimteam der Liga. Wir sind jetzt besser in die Zweikämpfe gekommen und haben uns gegenseitig besser unterstützt, um das Spiel der Tigers zu unterbinden.”
Das Spiel stand in den letzten zwanzig Minuten auf Spitz und Knopf. Samanski traf nur den Pfosten, dafür David Wolf noch zweimal für die Adler. Dem Rückstand hinterherzulaufen sind die Tigers grundsätzlich ja mittlerweile gewohnt, doch heute bissen sie sich an den Gästen und auch an Goalie Arno Tiefensee die Zähne aus. So wurde es nichts mit einem weiteren Heimsieg der Tigers, dafür führen die Adler ihre Siegesserie fort.
David Wolf (Adler): “Ich hatte heute ein glückliches Händchen bei meinen Toren. Ich bin wirklich froh, dass wir hier das Spiel noch drehen konnten. Ab dem 2. Drittel haben wir überragend gekämpft und Charakter bewiesen.”
Tom Pokel (Tigers): “Es war ein hohes Tempo bis zum Ende mit vielen Chancen und wir wollten geduldig bleiben. Die Gegentore kamen alle etwas komisch zustande und dann ist uns heute das Spiel aus den Händen geglitten. Kampfgeist und Wille war heute alles da, aber es hat nicht gereicht am Ende.”

(Foto: Tina Kurz) Hier musst Arno Tiefensee hinter sich greifen
Torfolge:
1:0 (9.) - Straubing kam in eine gute Powerplay-Aufstellung, diese konnte Luke Adam nach Zuspiel von Connolly direkt nutzen. 1:1 (28.) - Konfusion an der blauen Linie, das nützen die Adler in Person von David Wolf, der mit einem starken Abschluss ausgleichen kann. 2:1 (40.) - Wieder war Straubing fest im Drittel der Adler und da konnte Marcel Brandt perfekt freigespielt werden. Sein “Laser” schlug ein, dass es nur die wenigsten bemerkten. 2:2 (48.) - Mannheim kam aus der Ecke mit der Scheibe, David Wolf war im hohen Slot in Position und konnte mit einem Direktschuss ausgleichen. 2:3 (50.) - Mannheim verlor zuerst das Bully, eroberte den Puck aber gleich wieder und Donovan’s Schuss konnte David Wolf ins Tor ablenken.
Straubing Tigers - Mannheimer Adler: 2:3 (1:0 | 1:1 | 0:2)
1:0 |09.| Adam (Connolly, Akeson)
1:1 |28.| Wolf (Wolgemuth)
2:1 |40.| Brandt (Leier, Lipon)
2:2 |48.| Wolf (Holzer, Wohlgemuth)
2:3 |50.| Wolf (Donovan, Plachta)
Strafen: Straubing 21 - Mannheim 13
Schiedsrichter: Hunnius / Rohatsch / Wolzmüller / Hofer
Zuschauer: 4.485
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Düsseldorf/MA) Düsseldorf kann in dieser Saison gegen die Tigers keinen Stich setzen. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison konnten die Niederbayern alle Punkte einsammeln. Die DEG hatte es kurzzeitig in eigener Hand, verspielte dann die Führung gar bei eigener Überzahl. Straubing bestrafte diese Fahrlässigkeit im letzten Abschnitt, indem sie abgeklärt und mit ruhiger Hand bis zum Ende agierten.

(Foto: Ralf Schmitt) Henrik Haukeland konnte sich über Arbeit nicht beschweren
Spielverlauf:
Besser ins Spiel kamen ganz klar die Gäste. Die DEG hatte häufig Probleme im Spielaufbau und brachte sich damit immer wieder selbst in Gefahr. Straubing nutzte das ein ums andere mal gut aus und kam so zu den Chancen. Die Hausherren wachten aber dann plötzlich auf und kamen noch vor der Pause zum Ausgleich.
Luca Zitterbarg für die DEG: “Wir hatten Probleme bei unserem Aufbau. Da müssen wir im 2. Drittel enger stehen, dann läuft es besser. Wir können uns ja nicht immer nur auf unseren Goalie verlassen. Die letzten fünf Minuten waren gut, da müssen wir jetzt darauf aufbauen.”
Der zweite Abschnitt verlief quasi wie der erste, nur unter umgekehrten Voraussetzungen. Düsseldorf machte zuerst das Spiel, ging auch schnell in Front und hatte die besseren Möglichkeiten. Straubing dagegen blieb weitestgehend harmlos, dennoch sprang ein Treffer in Unterzahl für die Niederbayern heraus, weil die DEG ein äußerst schwaches Powerplay auf das Parkett brachte.
Parker Tuomie für die Tigers: “Es wird eine schwere Aufgabe im letzten Drittel. Die Spiele sind alle sehr eng. Wir müssen bei der DEG auf die Konter aufpassen und unsere Pässe wieder genauer zu spielen.”
Es kam wie es kommen musste in diesem Spiel. Es drehte sich erneut und zwar zugunsten der Gäste, die aber auch im letzten Abschnitt mehr für den Sieg investiert haben als die DEG. Vor allem die gefährlichen Konter der Gastgeber wurden unterbunden und selbst waren genügend Chancen dabei. Eine davon nutzte Ex-Düsseldorfer Luke Adam zum Siegtreffer.
Alexander Blank (DEG): “In den ersten 10 Minuten waren wir nicht gut, doch dann kamen wir besser ins Spiel. Die Führung im zweiten Drittel hätten wir natürlich mit dem Powerplay ausbauen müssen, stattdessen bekamen wir schon wieder einen Gegentreffer in eigener Überzahl. Wir hatten zuvor eine gute Serie hingelegt und da müssen wir wieder zurückfinden.”
Sandro Schönberger (Tigers): “Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich denke, wir haben schon verdient gewonnen. Nach dem guten Start haben wir dann den Faden etwas verloren, sind dann auch in Rückstand gekommen, daher wurde es natürlich nicht leichter. Unser Unterzahl hat heute wieder gut funktioniert, das war in letzter Zeit nicht immer so.”

(Foto: Ralf Schmitt) Mike Connolly, im Dress der Tigers, konnte heute den Führungstreffer vorbereiten
Torfolge:
0:1 (3.) - Jason Akeson legt ab auf Connolly, der bekommt den Puck wieder zurück und legt ihn durch die Beine von Haukeland. 1:1 (19.) - Eine starke Drangphase gegen Ende des Abschnitts nutzten die Rheinländer durch Tobi Eder, der seinen Direktschuss gut platzierte. 2:1 (21.) - Straubing kam nicht aus der Ecke, die DEG übernahm und Daniel Fischbuch war im Slot zum Schuss positioniert.
2:2 (38.) - Straubing kam in Unterzahl zu einem zwei auf eins Konter und Taylor Leier schloss mit einem One-Timer ab. 2:3 (51.) Es zeichnete sich für die Tigers ab und dann kam Manning mit nach vorne, bediente den freistehenden Luke Adam, der dann die Führung erzielte.
Düsseldorfer EG - Straubing Tigers: 2:3 (1:1 | 1:1 | 0:1)
0:1 |03.| Akeson (Connolly)
1:1 |19.| Eder (Svensson, Järvinen)
2:1 |21.| Fischbuch (Gogulla, MacGauley)
2:2 |38.| Leier (Manning) - SH 1
2:3 |51.| Adam (Manning, Lipon)
Strafen: Düsseldorf 0 - Düsseldorf 4
Schiedsrichter: Köttsdorfer / MacFarlane / Leermarkers / Klijberg
Zuschauer: 4.858
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Augsburg/HG) Erster Heimauftritt im neuen Jahr im Curt-Frenzel-Stadion: die Augsburger Panther empfingen die Iserlohn Roosters zum Duell. Während die Sauerländer mit drei Siegen aus den letzten fünf Partien anreisten, siegte der AEV in einem irren Match in Wolfsburg nach Overtime und verkürzte den Rückstand auf Berlin. In den bisherigen drei Begegnungen gab es immer Heimsiege für beide Mannschaften. Es war heute das 90. Aufeinandertreffen dieser Teams, bisher führte Augsburg mit 45 zu 44.
Schließlich holten sich die Augsburger Panther einen knappen 2:1 Sieg nach Verlängerung, obwohl sie bis kurz vor Schluss noch geführt hatten. Terry Broadhurst war der vielumjubelte Matchwinner und es war der zweite Sieg nacheinander.
(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Augsburg zeigte sich in Wolfsburg stark verbessert und nahm in einem wahren Torspektakel den Extrapunkt mit, auch dank der Rückkehrer Matt Puempel und Adam Johnson. Heute Abend ging es darum, den Schwung aus dem hohen Norden mitzunehmen, um weiter Boden gut zu machen auf die Eisbären. Payerl und Trevelyan wirkten heute nicht mit, wohingegen Gregorc und Barinka wieder im Line Up standen.
Suikkanen: „I had two kind of feelings. The way we played in the last period, especially in the last ten minutes we were not happy. Overall it is getting better a little bit, most important that we finally scored. Our offensive game and puck management looked far better, even passes were better, but there are so many things that we have to improve.”
Iserlohn holte zuletzt aus fünf Spielen drei Siege und wollte sich unter den Pre-Playoff Plätzen etablieren, mit einem Auswärtssieg an Frankfurt herankommen und mit Köln in Tuchfühlung zu gelangen.
Wannström brach den Bann
Die Panther starteten heute mit den grauen Jerseys, was die Unterscheidung auf dem Eis etwas schwierig gestaltete. Die Fans wollten heute ein Zeichen setzen und vereinbarten untereinander, bis zum ersten Powerbreak erst mal schweigen, um ihren Unmut zum Ausdruck zu bringen was die bisherige Leistung ihrer Protagonisten anging. Sie wollten die Spieler kämpfen sehen. Schon nach wenigen Sekunden musste Markus Keller aber in höchster Not eingreifen, konnte den Puck aber noch rechtzeitig vor der Linie einfrieren. Augsburg begann druckvoll und war auf Wiedergutmachung aus. Es ging schon früh munter hin und her. Nach dem guten Beginn des AEV war auch schon erster Beifall von den Rängen zu hören, als sich der Gastgeber länger mal in der Iserlohner Zone festsetzen konnte und gute Möglichkeiten kreierte. Und in der 11. Spielminute war es dann passiert und das Stadion wurde endlich lauter, als Sebastian Wannström seine Panther in Front brachte.
Der Torschütze ließ seinem Jubel freien Lauf und bat die Fans in der Südkurve um tatkräftige Unterstützung. Brady Lambs Distanzschuss verfehlte kurz danach sein Ziel, doch auch die Gäste agierten stets brandgefährlich. Gesagt getan, nach dem ersten Break war der Support da und der AEV durfte sein erstes Powerplay demonstrieren, was sich dann sogar 63 Sekunden lang in eine doppelte numerische Überlegenheit verbesserte. Diese Überzahl konnte aber nicht umgemünzt werden trotz guter Chancen. Die Fans waren nicht amused über die etwas statische Spielweise und wurden erneut leiser. Gute Nachricht für die Roosters, denn Torsten Ankert kehrte auch wieder aufs Eis zurück, nachdem er vom Puck zuvor im Gesicht unglücklich getroffen wurde.
Zähes Mitteldrittel – Broadhurst visiert Gestänge an
Iserlohn befand sich noch im restlichen Powerplay und wollte schnell ausgleichen, doch die Hausherren überstanden diese Konstellation. Der AEV bekam dann selbst ein Überzahlspiel zugesprochen nach dem Foul von Acolatse. Auch dieses Powerplay verpuffte relativ wirkungslos. Insbesondere bei den Augsburger Special Teams war noch viel Luft nach oben am heutigen Abend. War der Schuss von Terry Broadhurst an die Latte ein Weckruf für seine Kollegen? Das Spiel war weiter ausgeglichen und die Roosters drängten auf den ersten Treffer. Bei beiden Teams gab es etliche Unsicherheiten zu verzeichnen, es lebte von der Spannung ob des engen Spielstands. Die Augsburger warfen sich leidenschaftlich in die Schüsse und zeigten eine gute kämpferische Leistung. Die Fans honorierten diese Einstellung.
Bailey: „It is a pretty back and forth game, both teams are getting their chances. We need to play a bit better defensively. We need a quicker shooting mentality instead of circling too long around the box.”
Später Roosters Ausgleich durch Buschmann - Broadhurst sorgt für Zusatzpunkt
Furioser Start im Schlussabschnitt, denn Soramies hätte beinahe einen Rebound gleich verwertet. Die ersten Minuten gehörten den Hausherren, die heute unbedingt die drei Punkte behalten und ihrem Headcoach den zweiten Sieg schenken wollten. Der bisher einzige Torschütze des Abends Wannström war on Fire. Iserlohn probierte es immer wieder mit den langen Pässen, die für viel Gefahr sorgten, aber Markus Keller war zur Stelle und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich. Es gab immer wieder leichtfertige Scheibenverluste im eigenen Drittel des AEV, doch die Roosters konnten noch kein Kapital draus schlagen. Knapp zehn Minuten waren im letzten Drittel gespielt und Augsburg agierte erneut in Überzahl. Andreas Jenike im Kasten der Roosters parierte alles was auf sein Gehäuse kam, auch das Solo von Adam Johnson. Die Stimmung auf dem Eis und auf den Rängen wurde hitziger, es ging ja auch um sehr viel. Iserlohn zeigte wieder ein starkes Penalty Killing und musst nun bald mehr riskieren, um auf Remis zu stellen. Markus Keller war der Turm in der Schlacht, vor allem wenn die Top Formation der Gäste mit Daugavins auf dem Eis stand und zauberte. Auch Browns Versuch wurde erfolgreich geblockt. Augsburg verpasste es bislang, den Deckel drauf zu machen auf diese hart umkämpfte Partie. Die letzten zweieinhalb Minuten brachen an und tatsächlich fand der Distanzschuss von Erik Buschmann seinen Weg ins Ziel. Nun hatte plötzlich Iserlohn das Momentum auf seiner Seite und wollte noch mehr, während der AEV nun wackelte aber zumindest einen Zähler sicher hatte.
Die Verlängerung musste entscheiden: Mirko Sacher konnte es nicht fassen, dass sein Schuss noch von Andreas Jenike gehalten wurde; es war ein Monster Save des Roosters Keepers. Auch Markus Keller stand im Fokus und hielt bravourös. Schließlich wurden die unermüdlichen Bemühungen der Gastgeber belohnt, denn in der 65. Spielminute sorgte Terry Broadhurst für den Overtime Sieg.
Sacher: „Es fühlt sich eher wie ein Sieg ähnlich wie vorgestern, aber wir hätten gerne die drei Punkte geholt, zwei sind jedenfalls besser. Jenike hat super gehalten, sicher einer für die Top Ten der Woche. Wir wollten erst recht zeigen, dass wir es können, die Fans haben recht. Vorgestern haben wir angefangen unser Eishockey zu spielen bis auf die letzten zehn Minuten.“
Jenike: “Augsburg hat umgestellt wie sie gespielt haben, sie haben mehr in die Offensive gelegt, sich viele Chancen erarbeitet. Sie kamen wie die Feuerwehr. Wenn sie so weiterspielen wie heute, werden sie sich unten rauskämpfen. Es ist schwer offensiv kreativ zu werden, wenn man hinten viel arbeiten muss. Augsburg hat ein großes Spiel gemacht.“
Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 2:1 n.V. (1:0|0:0|0:1|1:0)
Tore:
1:0 |11.| Sebastian Wannström (Warsofsky, Kuffner)
1:1 |58.| Erik Buschmann (Acolatse, Daugavins)
2:1 |65.| Terry Broadhurst (Puempel, Sacher)
1. Drittel Statistik: 12:13 Schüsse, 7:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
2. Drittel Statistik: 6:8 Schüsse, 4:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
3. Drittel Statistik: 13:8 Schüsse, 8:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Overtime-Statistik: 4:2 Schüsse, 4:2 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Haupt-Schiedsrichter: Ansons (LAT) / Schukies (GER)
Zuschauer: 5.309
Aufstellung:
Augsburg: Keller, Lamb, Gregorc, Kuffner, Soramies, Wannström, Bergman, Haase, Johnson, LeBlanc, Broadhurst, Sacher, Warsofsky, Barinka, Stieler, Puempel, Volek, Clarke.
Iserlohn: Jenike, Bender, Ankert, Bailey, Cornel, Brown, Bigras, Ugbekile, Alanov, Poirier, Daugavins, Buschmann, Labrie, Acolatse, Raedeke, Rutkowski, Broda, Streu, Ziegler.
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Beide Teams kamen mit einer Niederlage im Gepäck in die Partie. Zunächst konnten die Gäste im ersten Drittel vorlegen, mussten aber noch vor der Pause den Ausgleich einstecken. Einem weiteren Schwenninger Tor folgte im Mittelabschnitt ein weiterer Treffer, ehe die Niedersachsen nochmals den direkten Anschluss herstellen konnten. Dem Ausgleich im Schlussabschnitt ließen die Grizzlys den Sieg im Penaltyschiessen folgen.

Archivbild: citypress
Schwenningen zeigte vom Bully weg, wer Herr im Haus ist und marschierte nach vorne. Die erste gute Möglichkeit hatten aber die Grizzlys. Den Gästen war dann auch der erste Treffer vorbehalten. Aus der Kategorie „Murmeltor“ bugsierte Jordan Murray den Puck über die Linie.
Schwenningen blieb hartnäckig und kam durch einen Konter zum Ausgleich. Daniel Neumann hatte das Auge für den mitgelaufenen Ville Lajunen, der halbbhoch abschloss. Nur fünf Minuten später tankte sich Alex Karachun durch. Vor dem Tor wurde der Angreifer gelegt und rutschte mitsamt der Scheibe ins Wolfsburger Tor. Dustin Strahlmeier war machtlos und protestierte. Nach Ansicht der Videobilder blieb es aber bei der Entscheidung.
Gleich zu Beginn des Mittelabschnittes erhöhten die Neckarstädter im Powerplay. Tyson Spinks Nachschuss fand den Weg ins Tor. Zur Spielmitte kamen dann die Wolfsburger zum Anschluss. Zwar hatte zu diesem Zeitpunkt keines der Teams optische Vorteile, dennoch kam der Treffer überraschend.
Im letzten Drittel waren gut fünf Minuten gespielt, als Wolfsburg wieder alles auf Anfang stellte. Im Powerplay hatte Jordan Murray abgezogen und Marvin Cüpper überwunden.
Die Hausherren leisteten sich in der Folge einige einfach Puckverluste und Probleme, zügig durch die neutrale Zone kommen.
Daniel Neumann hatte im Zusammenspiel mit Alexander Karachun die erneute Führung auf dem Schläger, Strahlmeier war aber auf dem Posten.
Auf der anderen Seite scheiterte Spencer Machacec aus aussichtsreicher Position.
Angepeitscht von einer grandiosen Kulisse drückten die Wild Wings in den Schlussminuten nochmals deutlich. Am Ende sollte aber nach 60 Minuten noch kein Sieger feststehen. In der Overtime erarbeiteten sich die Schwenninger ein klares Chancenplus, verpassten es aber den Treffer zu erzielen.
Die Entscheidung musste letzten Endes das Penaltyschiessen bringen. Erst nach jeweils fünf Schützen konnten sich die Gäste durchsetzen - Tyler Morley hatte den entscheidenden Penalty verwandelt.
Spiel vom 04.01.2023: Schwenninger Wild Wings – Grizzlys Wolfsburg
Tore:
0:1 |06.|Murray
1:1 |09.|Lajunen (Neumann / Karachun)
2:1 |14.|Karachun (Neumann)
3:1 |22.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Karachun)
3:2 |30.|Zajac (Morley / Krupp)
3:3 |46.|Murray (Lorito)
3:4 |Pen.|Morley
Zuschauer: 4997
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum ersten Heimspiel 2023 der Adler Mannheim in der SAP Arena begrüßte man den Rivalen aus Frankfurt. Bisher gab es zwei Duelle, die beide an die Gastgeber gingen. Trotzdem gehören die Löwen zu den positiven Überraschungen der bisherigen DEL Saison.

( Foto Sörli Binder )
Wieder einmal gab es einen Blitzstart der Adler. Dawes passte auf den freien Donovan der vom rechten Bullykreis Hildebrand zum 1:0 auf dem falschen Fuss erwischte. McMillan hätte umgehend den Ausgleich erzielen können, brachte den Puck aber nicht um Brückmann herum. Die Gäste verpassten bei einem Powerplay den Ausgleich, nur um wenig später diesen doch zu erzielen. David Elsner schloss einen Konter erfolgreich ab. Nur eine Minute später musste Brückmann erneut eingreifen, um einen Rückstand zu verhindern. Auch Hildebrand hatte nach einem Save gegen Tosto Glück, als der Puck über die Schulter in Richtung Tor rollte und er in höchster Not diesen noch stoppen konnte. Mit vielen Zweikämpfen und einem Löwen Powerplay ging es in die erste Drittelpause.
Die ersten 94 Sekunden Unterzahl überstanden die Kurpfälzer schadlos und kamen danach ihrerseits zu einer Überzahlmöglichkeit. Trotz zahlreicher Schüsse unter anderem von Katic, MacInnis und Plachta blieb es beim Unentschieden. Mannheim war auch nach der Überzahl weiter die spielbestimmende Mannschaft. Hildebrand hatte einiges zu tun, hielt seinen Kasten aber weiterhin sauber. Donovan traf die Latte. Frankfurt fand ab Mitte des zweiten Drittels wieder besser in die Partie, so dass auch Brückmann wieder einiges Schüsse auf sein Tor bekam und stoppte Burns bei einem zwei gegen eins. Danach konnte Hildebrand Dawes Chance vereiteln zog aber bei Larkins Handgelenkknaller kurz vor der Pause den Kürzeren. Mit einer umjubelten 2:1 Führung der Gastgeber ging es in die zweite Pause.
Frankfurt überstand zu Beginn des dritten Drittels die restliche Zeit in Unterzahl. Nur kurz wurde fünf gegen fünf gespielt ehe erneut Frankfurt in Überzahl agieren durfte. Brückmann verhinderte mit seinen Paraden den Ausgleich. Frankfurt verschärfte den Druck nach vorne und drückte auf den Ausgleich. Auch Mannheim war trotzdem immer wieder gefährlich. Die 13600 Zuschauer sahen bis dato eine abwechslungsreiche und spannende Partie. Der Tabellenzweite agierte aus einer sicheren Defensive heraus, so dass es den Löwen schwer fiel Chancen zu kreieren, trotz aller offensiven Bemühungen. Die Löwen kassierten drei Minuten vor dem Ende eine unglückliche Zwei-Minuten Strafe, die alle Bemühungen auf den Ausgleich zunichtemachten. Zumindest meinten das wohl die Adler Akteure. Burns weckte nach seine Pfostentreffer in Unterzahl alle wieder auf. Fleming nahm seinen Torhüter ein Minute vor dem Ende heraus. Dieser Mut des Frankfurter Teams wurde sechs Sekunden vor dem Ende belohnt. Breitkreuz bekam im Slot den Puck und schloss zum verdienten Ausgleich ab. Das Spiel ging in die Verlängerung.
Die Löwen waren zunächst aktiver, bevor Hildebrand gegen Rendulic die Oberhand behielt. Danach waren es wieder die Frankfurter, die mehr in der Verlängerung machten. Die größeren Chancen aber hatten die Adler. Holzer und erneut Rendulic scheiterten wieder am starken Hildebrand. Schlussendlich ging es torlos ins Penaltyschiessen. Dawes, Ranford, Rendulic, Rowney vergaben allesamt ihre Penaltys. Plachta und Bokk trafen. Weiter ging es. Bokk vergab, so dass Krämmer den Zusatzpunkt sicherte.
Adler Mannheim – Löwen Frankfurt 3:2 SO (1:1;1:0;0:1;0:0,1:0)
Tore
1:0 Donovan (Dawes, Szwarz)
1:1 Elsner (D’Amigo)
2:1 Larkin (MacInnis, Dawes)
2:2 Breitkreuz (Wruck)
3:2 Krämmer
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PENNY-DEL (Köln/UG) Kölner Haie bezwingen die Düsseldorfer EG im Derby Klassiker hochverdient mit 5:2. Trotz Rückstand setzte sich am Ende die stärkere Präsenz der Haie in diesem ewigen Duell durch.
Foto: Ingo Winkelmann (Köln)
Ein gelungener Start für die Kölner Haie ins neue Jahr. Der ewig junge Klassiker zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG war der ideale Auftakt vor 17.121 Zuschauern in der Lanxess Arena.
Die Düsseldorfer starteten besser als die Haie in den Klassiker und hielten die Gastgeber sicher in Schach. Die Abwehr stand stabil und in der Offensive setzten sie immer wieder Nadelstiche. Einer dieser Nadelstiche führte bei eigener Unterzahl in der 6. Minute zur Führung durch Tobias Eder. Die Haie wirkten verunsichert und die DEG hatte mehrfach die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Um so überraschender der Ausgleich beim ersten gelungen Angriff durch Andreas Thuresson, der bei einem eigenen Lattentreffer am schnellsten schaltete. Intensiv bespielten sich beide Teams und versuchten über Kampf zu weiteren Chancen zu kommen. Der nächste gelungene Angriff der Haie führte durch Brady Austin in der 18. Minute zur Führung. Mit wütenden Angriffen antworteten die Düsseldorfer, doch die Haie brachten diesen Vorsprung in die Drittelpause.
Schwungvoll starteten die Haie ins zweite Drittel. Bereits in der 22. Minute die nächste Überzahl der Haie. Diesmal verwertete Louis-Marc Aubry eine schnelle Kombination zum 3:1 für die Haie. Im weiteren Spielverlauf erspielten sie sich weitere gute Möglichkeiten. Die Nadelstiche und Schüsse der Düsseldorfer wurden harmloser. das einzige Manke der Haie war die mangelnde Chancenauswertung. Mit 3:1 ging es in die zweite Drittelpause.
Im Schlussdrittel versuchten die Düsseldorfer mit viel Elan den Anschluss zu finden. Mirko Pantkowski im Kölner Tor hielt mit seinen Paraden die Haie im Spiel. Die Führung wackelte, aber der Vorsprung hielt. Ein weiteres Überzahlspiel führte in der 49. Minute zum 4:1 durch David McIntyre. Ein Düsseldorfer Spieler fälschte den Querpass unhaltbar zum 4:1 ein. Das Spiel schien entschieden, doch in der 53. Minute konnten die Düsseldorfer nach einer geraden abgelaufenen Überzahlsituation durch Stephen MacAulay den Anschlusstreffer erzielen. Das Spiel wurde noch einmal spannend. Die Haie verlegten sich jetzt aufs Kontern und hielten die Defensive zusammen. Zwei Minuten vor Spielende ging Torhüter Haukemann vom Eis und Jason Bast konnte zum hochverdienten 5:2 ins leere Düsseldorfer Tor einschiessen. Es war der erste Heimsieg der haie gegen die DEG seit dem 20. Oktober 2019.
Für die Haie geht es am Mittwoch in Berlin gegen die Eisbären weiter, während die DEG die Straubing Tiugers empfängt.
Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln) "Von der ersten Minute an war es ein gutes Spiel unsererseits. Wir haben die Räume eng gemacht und haben Düsseldorf in der neutralen Zone nicht viel Platz gelassen. Ich biun stolz auf die Mannschaft, denn es ist auch immer ein gewisser Druck das beim Derby zu Hause. Die Art und Weise wie wir gespielt haben, hat mir gut gefallen. Die Jungs haben über 60 Minute am Spielplan festgehalten."
Kölner EC - Düsseldorfer EG 5:2 (2:1|1:0|2:1)
Tore:
0:1 06. Eder (MacAulay) SH
1:1 11. Thuresson ( Müller|Kammerer) EQ
2:1 18. Austin (Proft|Sill) EQ
3:1 22. Aubry (Thuresson|Baptiste) PP
4:1 49. McIntyre (Dietz|Matsumoto) PP
4:2 53. MacAulay (Ebner|Gogulla) EQ
5:2 60. Bast EQ|EN
Strafen: Köln 4|Düsseldorf 8
Zuschauer: 17.121
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
sport1, eishockey-online.com, eishockey online, eishockey-online, telekom eishockey, del deutsche eishockey liga, del,servustv, servus tv, servus, eishockey, del, eishockey tv, laola1.tv, eishockey, red bull, fernsehsender, laola, düsseldorf, eishockey düsseldorf, deg, eg düsseldorf, del, münchen, del münchen, eishockey münchen, red bull, red bulls, red bull münchen, ehc münchen, eishockey, eishockey oberliga, herne, herner ev, eishockey, deb, oberliga west, hockey

PENNY-DEL (Nürnberg/HG) Zweites Heimspiel für Nürnberg nacheinander: die Ice Tigers empfingen dieses Mal den Tabellenzweiten, den ERC Ingolstadt zum bayerischen Derby.
Schließlich gewann der ERC Ingolstadt knapp nach Verlängerung mit 2:3 in Nürnberg dank des Treffers von Daniel Pietta.

(Fotoquelle Birgit Eiblmaier) Daniel Pietta als Matchwinner
Nürnberg verbuchte einen wichtigen Heimdreier gegen die Kölner Haie und wollte heute direkt weitere Punkte gegen den bayerischen Kontrahenten einfahren, um die Pre-Playoff Plätze nicht aus den Augen zu verlieren. Headcoach Tom Rowe musste heute auf Markus Weber verzichten wegen eines üblen Checks im Match gegen Köln kürzlich. Dafür konnte Ryan Stoa wieder mitwirken, nachdem er beim Warm Up sein Go gab. Dies war eine sehr gute Nachricht für das Team und die Fans. Das Eigengewächs und gebürtiger Nürnberger Maximilian Merkl bekam heute das volle Vertrauen und Tim Fleischer agierte ausnahmsweise als Defender. Letzterer hatte gute Vorbilder auf diesem Sektor wie Yannick Seidenberg oder Marcel Brandt.
Leonhardt: „Er (Ryan Stoa) hat uns bisher gepuscht, seine Tore fehlten uns in letzter Zeit. Er bringt vor allem Energie und ganz viel Erfahrung mit. Er ist ein cooler Typ, auch in der Kabine.“
Ingolstadt zeigte zuhause gegen Augsburg die erwartete Reaktion nach der herben Klatsche in Wolfsburg. Das Team um Headcoach Mike French wollte weiter Boden gut machen auf den Tabellenprimus aus München und die Adler aus Mannheim auf Distanz zu halten. Das Fehlen von Mirko Höfflin bedeutete heute für die Panther eine ziemliche Schwächung. Marko Friedrich freute sich, an seiner alten Wirkungsstätte auftreten zu dürfen.
Remis im Derby dank McGinn und MacLeod
Nach erstem Abtasten ging Ingolstadt in der 4. Spielminute durch Tye McGinn in Führung, als er die geniale Übersicht von Daniel Pietta nutzte. Gregor McLeod verbuchte dann die erste gute Gelegenheit auf seinem Schläger, doch der Gäste Keeper Michael Garteig behielt die Übersicht. Nürnberg musste erst ins Spiel hineinfinden, während Ingolstadt bisher einen soliden Auftritt zeigten und gute Chancen kreierten. Nach der überstandenen Unterzahl glichen die Gastgeber durch Gregor MacLeod in der 14. Spielminute aus, als es zuvor mehrere Fehler bei den Gästen gab, die erst zu diesem Konter führten, der souverän vollendete. Oliver Mebus spielte immer wieder seine Gardemaße auf dem Eis aus und bediente seine Mitspieler gut. Ryan Stoa fügte sich bei seinem Comeback Match richtig gut ein und Oliver Mebus sorgte für einen starken Hammer von der blauen Linie, wobei der Puck auch noch im Nachschuss von Stefan Kislinger gefährlich wurde. Die Heimmannschaft wurde mit Standing Ovations in die erste Pause verabschiedet, wenn man bedenkt wie viele wichtige Akteure sich nicht im Line Up befanden , wie z.B. Reimer oder Parlett. Oliver Mebus war heute der Dienstälteste Akteur bei den Gastgebern.
Mebus: „Ja, es hat nicht viel gefehlt bei meinem Schuss, es hat sich auf dem Eis noch gefährlicher angefühlt. Wir machen es sehr vernünftig trotz einer Rumpftruppe, die viel Eiszeit bekommt. Ingolstadt spielt sehr gradlinig, aber wir kreieren auch unsere Chancen, so dass das Remis verdient ist. Der Mannschaft tut die Rückkehr von Stoa sehr gut.“
Leonhardt sorgt erstmals für Führung, Storm stellt auf Remis
Zu Beginn des Mittelabschnitts verzeichneten die Gäste gleich eine Top Möglichkeit, doch Niklas Treutle bügelte diese brenzlige Situation gewohnt sicher aus gegen Flaakes Abschluss. Es war weiterhin ein offener Schlagabtausch in diesem schnellen Spiel. Nun war Nürnberg zum ersten Mal in einfacher numerischer Überlegenheit, konnte aber daraus wenig Kapital schlagen; ganz im Gegenteil, denn die Gäste fuhren einen Konter in Unterzahl, den Treutle parierte. Wayne Simpson konnte ein tolles Zuspiel im Slot nicht verwerten, das Toreschießen klappte bei ihm nicht so gut wie die Assists in letzter Zeit, die er reihenweise servierte. Bodnarchuks Hammer von der blauen Linie wurde eine sichere Beute von Garteig. Ingolstadt wurde Mitte des zweiten Drittels wieder aktiver und setzte die Gastgeber mächtig unter Druck. Doch Nürnberg durfte erneut im Powerplay ran nach einem Foul von Leon Hüttl: es mussten definitiv mehr Abschlüsse produziert werden im Vergleich zu vorher. Dann war es passiert und die ‚Young Guns‘ mit Hede, Lobach und Leonhardt, wobei Letzterer die Scheibe noch geschickt abgefälscht hatte. Es war schön zu beobachten, dass Headcoach Tom Rowe den jungen deutschen Spielern immer viel Vertrauen schenkte. Ingolstadt kombinierte sich gut im Powerplay und hatte dabei Erfolg in Person von Frederik Storm, der in der 38. Spielminute ausglich. Es war ein krummes Ding in Form eines Billardtors und Wayne Simpson lieferte wieder mal einen seiner wertvollen Assists. Das war schon sein 14. In den letzten sechs Partien. Kurz vor Ende musste Niklas Treutle sein ganzes Können zeigen, um das Unentschieden zu halten.
Friedrich: „Es ist toll hier zu spielen, ich wohne hier, es ist meine Heimatstadt. Es ist für mich wie ein cooles Trainingsspiel mit meinen alten Freunden. Nürnberg macht es gut, sie stehen kompakt an der neutralen Zone und warten auf unsere Fehler. Wir haben mehr Spielanteile und gewinnen das Spiel.”
Pietta als Party Crasher in der Overtime
Man war gespannt, ob Ingolstadt wieder sein Sahnedrittel abrufen konnte; bisher lag die Statistik bei allen letzten Abschnitten bei plus 16! Lediglich die Klatsche in Wolfsburg hat eine kleine Delle hier hinterlassen. Bodnarchuk probierte es erneut von der blauen Linie und Schmölz zog aus aussichtsreicher Position ab. Flaake hätte sich beinahe durchgetankt. Es ging weiterhin rasant hin und her und jedes Team hatte seine kreativen Momente. Ingolstadt visierte bereits mehrfach das Gestänge an und es gab wenig Unterbrechungen in diesem sehr gut anzusehenden Derby. Wer würde den finalen Lucky Punch setzen in der nun anstehenden Crunch Time? Beide Goalies standen im Mittelpunkt und jedes Team schielte auf Fehler des Gegners. Michael Garteig zeigte ungewohnte Probleme, ihm rutschte die Scheibe durch die Hosenträger am Torgestänge vorbei und die Kulisse war da. Die Fans waren hellwach und vor jedem Slot gab es aufregende Szenen. Jeder Mannschaft ging voll auf Sieg und versuchte alles, um die drei Zähler zu sichern.
Nach der Punktteilung nach regulärer Spielzeit musste die Entscheidung bringen, obwohl Tyler Sheehy Sekunden vor dem Ende die dicke Chance zum Siegtreffer hatte. Gleich die erste Mega Gelegenheit verbuchten die Hausherren durch Schofield, doch die Scheibe wollte einfach nicht die Torlinie überschreiten, weil er Garteig anschoss. Es war wie verhext und die Verlängerung hätte eigentlich schon nach wenigen Sekunden zu Ende sein können. Weiterhin wurde mit offenem Visier agiert, es gab nur den Vorwärtsgang und die Gäste nahmen den Extrapunkt durch Daniel Piettas Treffer in der 62. Spielminute mit.
Hede: „Natürlich sehr schade, es war ein knappes Spiel heute gegen Ingolstadt. Man kann schon stolz sein, es hätten drei sein können, jetzt nehmen wir halt einen Punkt mit. Es war eine super Atmosphäre hier.“
Pietta: “Ab und zu rutscht einer rein, es war auch das Quäntchen Glück dabei. Wir haben uns das am Ende auch verdient, die Vorlagen waren super. Wir haben alles richtig gemacht, das Spiel war auf des Messers Schneide, beide Goalies haben gut gehalten, wir sind glücklich über den extra Punkt.“
Nürnberg Ice Tigers – ERC Ingolstadt 2:3 n.V. (1:1|1:1|0:0|0:1)
Tore:
0:1 |04.| Tye McGinn (Pietta)
1:1 |14.| Gregor MacLeod (Bodnarchuk)
2:1 |34.| Danjo Leonhardt (Hede, Lobach) PP1
2:2 |38.| Frederik Storm (McGinn, Simpson) PP1
2:3 |62.| Daniel Pietta (Wagner, Marshall)
1. Drittel Statistik: 6:11 Schüsse, 8:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
2. Drittel Statistik: 9:12 Schüsse, 7:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
3. Drittel Statistik: 10:6 Schüsse, 6:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Overtime Statistik: 1:3 Schüsse, 2:0 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Haupt-Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Palkovi (HUN)
Zuschauer: 4.613
Aufstellung:
Nürnberg: Treutle, Bodnarchuk, Welsh, Lobach Schofield, Schmölz, Fleischer Karrer, Sheehy, MacLeod, Fox, Mebus, Merkl, Hede, Leonhardt, Kislinger, Ustorf, Stoa, Ribarik.
Ingolstadt: Garteig, Marshall, Wagner, Storm, Pietta, McGinn, Gnyp, Edwards, Flaake, Henriquez-Morales, Friedrich, Bodie, Hüttl, Simpson, Stachowiak, Bertrand, Krauß, Brune.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Nach dem Overtime-Win vor Jahreswechsel gegen die Adler aus Mannheim durften die Iserlohn Roosters auch ihr erstes Spiel in 2023 in der heimischen Balver Zinn Arena austragen, zu Gast waren die Löwen aus Frankfurt, die im alten Jahr zuletzt die Schwenninger Wild Wings mit 5:2 nach Hause schickten. Mit Blick auf die Tabelle war es das Spiel 11. gegen 09. und somit ein klassisches „Sechs-Punke-Spiel“. Entsprechend beherzt ging es am Montagabend in Iserlohn zur Sache, es war ein temporeiches, interessantes Spiel was mit Iserlohn am Ende einen effektiv spielenden und gut verteidigenden Sieger fand.
(Foto: Patrick Rüberg)
Bereits nach wenigen Sekunden hatten die Roosters eine vielversprechende zwei auf eins Situation, Bailey scheiterte jedoch an Hildebrand. Im Verlauf wollten die Roosters die Führung erzwingen, gingen teilweise jedoch etwas zu hektisch vor und es kam zu unnötigen Scheibenverlusten, was die Löwen aus Frankfurt zu Konterchancen brachte. Das Geschehen kühlte sich im Verlauf des Drittels etwas ab, die Sauerländer blieben das aktiviere Team mit mehr Schüssen aufs Tor, Frankfurt um den sicheren Goalie Hildebrandt hielt dem Druck jedoch Stand. In der 17. Spielminute war es dann doch soweit: sehenswerte Direktabnahme von Tim Bender, die voll einschlug- 1:0 für die Gastgeber!
Im direkten Gegenzug musste Labrie wegen Stockchecks vom Eis und somit bekamen die Löwen die Chance direkt zu egalisieren. So kam es dann auch, die Strafe war gerade einmal 17 Sek. jung als Bokk auf Zuspiel von Scarlett zum etwas schmeichelhaften Ausgleich traf. Damit ging das unterhaltsame Spiel in die Pause.
Ins zweite Drittel starteten die Gäste vom Main zwar als das aktivere Team, das Tor fiel jedoch auf der anderen Seite, Abwehr-Recke Labrie traf auf Zuspiel von Acolatse zur erneuten Führung. Es entwickelte sich ein immer rasanter werdendes, kurzweiliges Eishockeyspiel, was bis auf weitere Tore alles zu bieten hatte. Zwischen der der 28. und 35. Minute hatte Frankfurt eine extrem gute Phase und machte enorm Druck auf das von Jenike gehütete Tor der Sauerländer. Hier halfen das Scheibenglück, ein starker Jenike und ein sehr umsichtiger Bigras, der ein ums andere Mal den entscheidenen Pass unterbrach, Schuss blockte und mit extrem sicherem Passspiel den Fels in der Brandung gab. Dieser extreme Druck bot den Sauerländern jedoch einige Konterchancen, u.a. scheiterte Aldanov im Eins gegen Null. In der 40. Minute explodierte dann die Halle am Seilersee zunächst, als das erlösende 3:1 durch Cornel fiel. Die Freude hielt jedoch keine zehn Sekunden, im direkten Gegenzug kam Frankfurt wieder auf 3:2 ran, was durchaus verdient war. Wenzel überraschte Jenike mit einem Schuss über die Schulter und kurze Eck. So ging ein sehr unterhaltsames Drittel mit einer knappen Führung in die Pause.
Ins Schlussdrittel starteten die Gastgeber mit viel Spielkontrolle und versuchten die knappe Führung auszubauen. Frankfurt schien im rasanten zweiten Drittel viel Kraft gelassen zu haben. In der 45. Minute zog Ankert von der Blauen Linie ab, Rutkowski hielt den Schläger hin und es stand 4:2- das erste DEL-Tor von Rutkowski für die Sauerländer. In der 54. Spielminute traf Poirie zum vermeintlich vorentscheidenden 5:2 mit einem satten Schuss in den Winkel. Doch auch diesmal schlugen die Löwen postwendend zurück, Ex-Rooster Simon Sezemsky stellte den alten Abstand wieder her und hielt die Spannung noch einmal oben.
Die Löwen holten knapp drei Minuten vor dem Ende Goalie Hildebrand zugunsten eines Angreifers vom Eis, spielten sich im Drittel der Iserlohner fest, jedoch leistete sich Scarlett gegen Cornel einen Bandencheck, woraufhin es zwischen Brown und Scarlett sowie Labrie und Breitkreuz Faustkämpfe gab. Sie erhielten je fünf Minuten wegen dieser Kämpfe, Scarlett zwei Strafminuten wegen des Bandenchecks, sodass die Roosters für die letzten Minuten in Überzahl spielten. Dies wurde genutzt um nichts mehr anbrennen zu lassen bis zur Schlusssirene.
Spiel vom 02.01.2023
Iserlohn Roosters - Löwen Frankfurt 5:3 (1:1| 2:1| 2:1)
Tore:
1:0 17. Bender|EQ (Ankert|Cornel)
1:1 18. Bokk|PP1 (Scarlett)
2:1 23. Labrie|EQ (Buschmann|Acolatse)
3:1 40. Cornel|EQ (Brown)
3:2 40. Wenzel|EQ (Vandane|Nehring)
4:2 45. Rutkowski|EQ (Ankert)
5:2 54. Poirie|EQ (Broda|Cornel)
5:3 54. Sezemsky|EQ (Rowney|Bokk)
Zuschauende: 3.961 in der BalverZinn Arena
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Tom Pokel sah heute das stärkste Berlin in dieser Saison und das war nicht zu hoch gegriffen. Erst nach gut der Hälfte der Spielzeit ließ sich das Team von Coach Aubin das Zepter aus der Hand nehmen. Die Niederbayern hätten im letzten Abschnitt einen Dreier durchaus perfekt machen können, aber Berlin überstand die Drangphase bis zum Penaltyschießen. Hier war Florian Bugl der Fels in der Brandung und hielt alle drei Penaltys. Für Straubing entschied JC Lipon nach unnachahmlicher Art und Weise die Partie.

(Foto: Citypress) Zum Jahresende konnten die Tigers einen weiteren Heimsieg feiern
Spielverlauf:
Beide Teams versuchten, die neutrale Zone für sich zu beanspruchen. Schneller über die rote Linie kamen zumeist die Gäste. Sie waren es auch, die die ersten Akzente setzten und in Führung gingen. Zwar wurde schnell wieder ausgeglichen, aber trotzdem brachten die Berliner eine erneute Führung in die Pause.
Straubing kam mit dem Spiel des amtierenden Meisters nicht sehr zurecht, was wohl auch daran lag, weil Coach Serge Aubin taktische Umstellungen vornahm. Marcel Noebels für die Eisbären: “Wir hatten einen guten Start und mit einer Führung in die Pause zu gehen ist ganz wichtig, vor allem auswärts. Nach vorne haben wir gar nicht so viel verändert, aber ein paar Dinge, die sich bei uns im Rückwärtsgang ergeben, da eben schon.”
Nun kamen die Tigers besser aus der Kabine. Es gelang dem Team von Coach Tom Pokel, das Spiel wieder mehr in Richtung Goalie Markkanen zu verlagern. Doch die Gäste wussten sich immer wieder zur Wehr zu setzen, aber die Konter blieben aus.
Berlin machte es dann anders, setzte Straubing im eigenen Drittel unter Druck und führte plötzlich mit zwei Toren. Die Hausherren konnten prompt zurückschlagen und so ging es wieder mit einem Tor Unterschied in die letzte Pause.
Jason Akeson für die Tigers: “Wir wollten das Spiel wieder an uns ziehen und hatten jetzt einige gute Momente in diesem Drittel. Es gelingt uns etwas präziser zu agieren. Die Fans stehen hinter uns und werden uns auch im letzten Drittel lautstark unterstützen.”
Im letzten Abschnitt drehten die Tigers das Spiel komplett zu ihren Gunsten. Bis zum Ausgleich von Samanski, gab es für Noebels und Co. kaum eine Verschnaufpause. Straubing drückte dann logischerweise auch auf einen Sieg in der regulären Spielzeit.
Aber dafür reichte es nicht mehr und etwas Glück war auch dabei, da die Eisbären bei ihrer einzigen guten Möglichkeit nur den Pfosten trafen. Die Verlängerung war von Taktik geprägt. Keines der beiden Teams ließ sich zu Fehlern verleiten. Im Penaltyschiessen fanden die Gäste in Florian Bugl ihren Meister.
Alle drei Penalties konnte der Durchstarter der Tigers vereiteln. Für Straubing traf, wie schon auch bei den letzten Duellen im Penalty, JC Lipon. Somit bestätigten die Straubing Tigers zum Jahresende noch einmal ihre phänomenale Heimstärke und feierten gebührend mit den Fans.

(Foto: Citypress) Marcel Brandt trieb das Spiel der Tigers immer wieder von Hinten an
Torfolge:
0:1 (14.) - Scharfe Hereingabe von der Seite durch Mauer, findet in Yannick Veilleux einen dankbaren Abnehmer. 1:1 (14.) - Es dauerte nur 34 Sekunden und Travis Turnbull konnte mit seinem Abfälscher im Nachstochern ausgleichen.
1:2 (15.) - Die Eisbären antworteten noch schneller. 32 Sekunden nach dem Ausgleich schloss Marcel Noebels einen sehenswerten Konter zur erneuten Führung ab. 1:3 (38.) - Noebels setzte gegen Daschner nach, stibitzte sich den Puck und sein Pass in den Torraum verwertete Kevin Clark.
2:3 (39.) - Gerade noch reagierte Bugl gegen White im eigenen Drittel und nur Sekunden später schlug es bei Markkanen ein. Jason Akesen setzte einen platzierten Schuss von halblinks an und traf. 3:3 (46.) - Joshua Samanski wurde von St.Denis in Szene gesetzt und der Youngster blieb vor Markkanen unglaublich cool und ließ den Puck durch die Hosenträger gleiten.
4:3 (65.) - Im Shootout ist JC Lipon einfach eine Kategorie für sich. Eiskalt konnte er den gegnerischen Keeper verladen und war der einzige aller Schützen, der seinen Penalty verwandelte.

(Foto: Citypress) Travis St.Denis war auch von zwei Eisbären nicht zu stoppen
Straubing Tigers - Eisbären Berlin: 4:3 n.P. (1:2 | 1:1 | 1:0 | 1:0)
0:1 |14.| Veilleux (Zerter-Gossage, Mauer)
1:1 |14.| Turnbull (Brunnhuber, Schönberger)
1:2 |15.| Noebels (Clark, Boychuk)
1:3 |38.| Clark (Noebels)
2:3 |39.| Akeson (Connolly, Samanski)
3:3 |46.| Samanski (St.Denis,
4:3 |65.| Lipon - Penalty
Strafen: Straubing 9 - Berlin 13
Schiedsrichter: Kopitz / Schukies / Hofer / Züchner
Zuschauer: 4.485 - Ausverkauft
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (München/PM) In einem hochklassigen Duell vor 5.612 Zuschauern erzielten Maximilian Daubner, Chris DeSousa, Yasin Ehliz und Ryan McKiernan die Tore für den Tabellenführer der PENNY DEL.

(Foto: Citypress)
München gleich im Vorwärtsgang, Wolfsburg in der Defensive gefordert. Die Gäste verteidigten kompakt vor dem eigenen Tor, einmal ließen sie den Red Bulls aber zu viel Platz: Ehliz spielte Daubner frei und der Verteidiger zielte ganz genau – 1:0 für den Spitzenreiter (7.). Die Grizzlys wurden erstmals in der achten Minute so richtig gefährlich: Darren Archibald sprintete auf das Tor von Mathias Niederberger zu, doch der Münchner Keeper reagierte stark. Das Duell danach ausgeglichener, vor der ersten Drittelpause sollten aber keine weiteren Treffer fallen.
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