
PENNY-DEL (Schwenningen / BM) Nachdem die Schwenninger Wild Wings unter der Woche in Köln erfolgreich waren, folgte in Augsburg ein weiteres und vor allem wichtiges Spiel. Richtungsweisend galt die Partie für beide Teams. Während man sich in der Fuggerstadt an den letzten Strohhalm in Richtung Nichtabstieg klammern wollte, schielten die Neckarstädter auf die Pre-Playoff-Ränge. Nach einem starken ersten Drittel führten die Wild Wings mit zwei Toren, ehe im Mittelabschnitt jedem Team ein Treffer gelingen sollte. Die Panther bissen sich in die Partie und kamen im Schlussabschnitt erneut zum direkten Anschluss. Es folgte ein packendes Eishockeyspiel mit Emotionen und Kampfgeist, welches Schwenningen am Ende für sich entscheiden konnte.

Foto: eishockey-online.com / Dunja Dietrich
Schwenningen kam gut in die Partie und setzte die Panther von Beginn an unter Druck. War man zuletzt in Spielen gegen direkte Konkurrenten nicht immer hellwach, machte das Team von Harold Kreis einen spritzigen Eindruck. Im ersten Powerplay der Partie spielten es die Gäste dann auch ganz stark aus. Ville Lajunen legte auf Tylor Spink, der zu seinem Bruder weiterleitete, welcher per Direktabnahme die Führung erzielte.
Keine drei Minuten später waren es wieder die Spinks, die sich durchs Pantherdrittel kombinierten. Will Weber brachte den Puck schließlich vor das Tor, wo Phil Hungerecker entscheidend abfälschen konnte. „Wir wollen euch kämpfen sehen“ skandierte das Heimpublikum, als die Teams in die erste Pause gingen.
Augsburg schien sich diese Rufe zu Herzen genommen zu haben. Im Mittelabschnitt wirkte das Team aus der Fuggerstadt präsenter und legte eine andere Körpersprache an den Tag. Nach einem Aufbaufehler der Wild Wings kombinierten sich die Gastgeber plötzlich vor das Schwenninger Tor. Am Ende stand Ryan Kuffner frei am langen Pfosten und netzte zum Anschluss ein.
Lange drohte die Partie zu kippen, ehe Alexander Karachun den alten Abstand wiederherstellte. 101 Sekunden vor der Pause wurde der Schwenninger Angreifer sträflich alleine gelassen und stand frei vor Dennis Endras.
Im Schlussabschnitt nahm die Partie nochmals an Härte zu. Nach einem Handgemenge nutzen die Panther die Unterbrechung zu ihren Gunsten. Im Nachschuss brachte Terry Broadhurst den Puck über die Linie.
Es entwickelte sich ein Spiel mit offenen Visier, wo beide Teams ihr Heil in der Offensive suchten. Torabschlüsse und Checks folgten nun im Minutentakt. Die Panther hatten den Kampf spätestens jetzt angenommen.
Was folgten waren packende Schlussminuten. Knapp 120 Sekunden vor dem Ende zogen die Panther ihren Goalie. Vor dem Tor von Joacim Eriksson brannte es nun lichterloh. Da Boaz Bassen die Scheibe mit dem Handschuh festhielt bekamen die Gastgeber einen Penalty zugesprochen. Ryan Kuffner zeigte beim Schuss allerdings Nerven und verzog neben das Tor.
Eine Minute vor dem Ende kassierte Joacim Eriksson eine Strafzeit wegen Beinstellens. Zwar versuchten es die Panther nochmal und sorgten für Gefahr - Schwenningen brachte die Führung aber über die Ziellinie.
Nach einem harten und aufopferungsvollen Kampf steht für die Panther erneut kein Sieg auf der Anzeigetafel. Am Ende verlangten die Augsburger den Gästen alles ab, blieben aber unbelohnt. Die Wild Wings schieben sich durch die drei Zähler wieder auf einen Pre-Playoffplatz und erwarten nun am Sonntag die Löwen aus Frankfurt zum nächsten 6-Punkte-Spiel.
Spiel vom 20.01.2023: Augsburg Panther – Schwenninger Wild Wings
Tore:
0:1 |05.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Lajunen)
0:2 |08.|Hungerecker (Weber / Tyl. Spink)
1:2 |26.|Kuffner (Warsofsky / Broadhurst)
1:3 |39.|Karachun (Huss)
2:3 |43.|Broadhurst (Kuffner / Sacher)
Zuschauer: 5773
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
sport1, eishockey-online.com, eishockey online, eishockey-online, telekom eishockey, del deutsche eishockey liga, del,servustv, servus tv, servus, eishockey, del, eishockey tv, laola1.tv, eishockey, red bull, fernsehsender, laola, düsseldorf, eishockey düsseldorf, deg, eg düsseldorf, del, münchen, del münchen, eishockey münchen, red bull, red bulls, red bull münchen, ehc münchen, eishockey, eishockey oberliga, herne, herner ev, eishockey, deb, oberliga west, hockey

PENNY-DEL (Mannheim/MH) München kam mit sehr viel Rückenwind zum Spiel in Mannheim. Zwölf Auswärtssiege in Folge standen zu Buche. Den bisherigen Rekord, ebenfalls zwölf, hielt ausgerechnet der heutige Gegner die Adler Mannheim, welchen Red Bull heute als alleinigen Rekordhalter übernehmen könnte. Mit Plachta, Loibl und Katic kehrten drei Leistungsträger zurück ins Lineup, die diesen Rekord verhindern wollten. Neuzugang Cramarossa gab sein Debut.

( Foto Sörli Binder )
Die ersten Chancen im Spiel hatten die Gastgeber durch Donovan und Holzer. Beide Male war Niederberger der Fels in der Brandung. Dies spiegelte gut den Spielverlauf in den ersten zehn Minuten wieder. Mannheim machte das Spiel, war optisch überlegen ohne jedoch die ganz großen Möglichkeiten zu erspielen. Trotzdem gingen die Mannheimer in Führung. Im Powerplay traf Gaudet vom hohen Slot aus per Handgelenkschuss. Im direkten Gegenzug war es Brückmann zu verdanken, dass nicht der postwendende Ausgleich durch DeSousa fiel. Überhaupt gab der Gegentreffer eher den Gästen Aufwind. So war es Ortega der den Ausgleich markierte. Nachdem eine Überzahl mehr oder weniger ohne Torchance ablief, traf jener Ortega mit Ablauf der Strafe gegen Holzer per Direktschuss vom linken Bullykreis. Mannheim antwortete in Stile einer Spitzenmannschaft. Rendulic brachte den Puck ins Drittel und passt von hinter dem Tor auf den im Slot freistehenden Eisenschmid, der Niederberger keine Chance ließ. Nach ein paar Minuten Leerlauf drückte in der letzten Minute noch einmal Red Bull auf den Ausgleich. Mehrmals konnte sich dabei Brückmann auszeichnen und so ging es mit einer knappen Führung in die erste Pause.
Das zweite Drittel begann mit viel Tempo aber unspektakulär. Intensive Zweikämpfe und Härte waren nun Trumpf. Viele Checks und die eine oder andere Auseinandersetzung gab es nun auf dem Eis. Ein Adler-Powerplay verlief ohne jeglichen Torschuss. Mannheim spielte aus einer gesicherten Defensive heraus. München mühte sich, kam aber nicht so richtig zu den gefährlichen Möglichkeiten. Gaudet auf Seiten der Adler verzog bei einem drei gegen zwei Konter knapp. Insgesamt verflachte das Spiel aber deutlich im Vergleich zum ersten Abschnitt. Wie im ersten Abschnitt waren es die Münchner, die wieder gegen Ende des Drittels mehr Druck auf das Tor von Brückmann ausübten und so ein Überzahl erspielten. Zunächst war es allerdings Szwarz der in Unterzahl knapp an Niederberger scheiterte bevor Parkes knapp über das Tor von Brückmann zog. So blieb es beim knappen 2:1 zur zweiten Pause.
Die 12532 konnten sich auf ein spannendes letztes Drittel freuen. Intensiv begann der dritte Abschnitt. Insbesondere die Offensive der Mannheimer schaffte es immer wieder die Münchner in der eigenen Zone zu binden. Reuls Flatterschuss hätte Niederberger beinahe überrascht. Die Adler Defensive stand hingegen sicher, agierte ruhig, so dass es München schwer hatte sich festzusetzen. Bis zum Powerbreak hatte Red Bull nur wenige Schüsse. Eine Strafe gegen DeSousa nahm dem Jackson Team ebenfalls viel Schwung und Zeit. Und es kam noch schlechter. Hager musste auch auf der Strafbank Platz nehmen, so dass es für gut eine Minute fünf auf drei hieß. Nur wenige Sekunden dauerte es bis das 3:1 fiel. Rendulic zimmerte den Puck mit einem Riesen-One-Timer ins Niederberger Tor. München versuchte nun natürlich alles. Sogar in Unterzahl versuchten sie den Anschluss zu erzielen, kassierten aber wieder eine Strafe, so dass Mannheim erneut Powerplay spielen durfte. Auch diese Mal bestraften sie die Red Bull Disziplinlosigkeiten. Gaudet fand den Schläger von Szwarz im Slot zum 4:1. Danach spielten nur noch die Kurpfälzer. Plachta und Wohlgemuth vergaben weitere Chancen den Vorsprung auszubauen. Trotz des drei Tore Rückstandes nahm Coach Jackson zwei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis. Am Ende machte Wolf noch einen Empty Netter zum 5:1. Mannheim gewann verdient und verhinderte den alleinigen DEL Rekord der Münchner.
Adler Mannheim – Red Bull München (2:1;0:0;2:0)
Tore
1:0 Gaudet (Rendulic, Szwarz) PP
1:1 Ortega (Blum, DeSousa)
2:1 Eisenschmid (Rendulic, Pilu)
3:1 Rendulic (Plachta, Loibl) PP
4:1 Szwarz (Gaudet, Donovan) PP
5:1 Wolf
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Frankfurt/HG) In der Eissporthalle Frankfurt empfingen am 44. Spieltag die Löwen die Eisbären aus Berlin zum Duell um den Playoff Strich. Bisher entschied jedes Team eine Begegnung mit einem Tor Vorsprung für sich in dieser Spielzeit. Während der Aufsteiger zuletzt vier Pleiten einstecken musste, befand sich der amtierende deutsche Meister auf dem Weg der Besserung und hielt Augsburg auf Schlagdistanz. Die bisherigen beiden Partien wurden erst in der Overtime entschieden, als Frankfurt sehr spät den Ausgleich markierte. Diesen Klassiker gab es bereits 2004, als die Lions den Meistertitel im Finale gegen Berlin errangen.
Schließlich holten sich die Eisbären mit einem 2:4 Auswärtserfolg die drei Punkte aus Frankfurt auch dank ihrer Schlüsselspieler Pföderl und Clark, die beide ein zwei Punkte Match absolvierten. Die Löwen Frankfurt verloren das zweite Heimspiel hintereinander und rutschten aus den Playoff Plätzen heraus.

(Fotoquelle Citypress)
Frankfurt musste in eigener Halle eine Niederlage gegen bissige Kölner Haie hinnehmen und war heute auf Wiedergutmachung aus. Das Team um Headcoach Gerry Fleming musste den Fokus auf mehr Effizienz legen, um den hohen investierten Aufwand in Zählbares umzusetzen. Das Fehlen von Dominik Bokk machte sich schmerzlich bemerkbar, außerdem fehlte heute auch Jerry D’Amigo im Line-Up. Dafür kehrte Ryan Olsen zurück und agierte in der ersten Formation.
Elsner: „Zuletzt sind wir unkonzentriert gewesen im letzten Drittel, ggf. hat die Kraft gefehlt. Die Stimmung ist immer gut als Aufsteiger. Wir haben gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft haben. Wir müssen immer Vollgas geben, es ist enorm wichtig heute. Wir müssen uns auf uns konzentrieren.”
Berlin zeigte einen klaren Aufwärtstrend und konnte am letzten Sonntag ganz entspannt verfolgen, wie ihr unmittelbarer Konkurrent um die Abstiegsplätze weiter Federn lassen musste. Die Eisbären wollten weiter Boden gut machen auf Augsburg und bei den heimstarken Hessen wichtige Punkte einfahren, um vielleicht doch noch in die Pre-Playoff Ränge zu rutschen. Da die vor ihnen rangierenden Wild Wings in Köln punkteten, musste unbedingt ein Sieg nach regulärer Spielzeit her. Bennet Rossmy pausierte heute, dafür wirkte Lewis Zerter-Gossage wieder mit.
Clark: „We had strong but tight games since Christmas. Regarding powerplay we kept our units together for quite a while, they know what to do. It is an awesome atmosphere here and it will be fun to play here tonight. Every game is big for us and a playoff one.”
3 Eisbärentreffer binnen 1 ½ Minuten, Olsen verkürzt
Die Eissporthalle war auch unter der Woche sehr gut gefüllt mit knapp 5600 Fans, Chapeau! Berlin begann wie die Feuerwehr und hatte sich wohl viel vorgenommen. Schon früh wurden die Checks zu Ende gefahren, was die Emotionen sofort zum Kochen brachte. Kevin Clark scheiterte bei seinem Solo und gleich danach parierte Jake Hildebrand bravourös gegen Marcel Noebels. Der amtierende deutsche Meister war hellwach und die schwere Aufgabe in der Höhle der Löwen war ihnen wohl bewusst. Rückkehrer Ryan Olsen war hochmotiviert, was seine Physis demonstrierte. Die Eisbären blieben hartnäckig und verdienten sich die Führung in der 7. Spielminute durch Giovanni Fiore, der das Getümmel vor Hildebrand eiskalt ausnutzte. Nur 49 Sekunden danach markierte Leo Pföderl den zweiten Berliner Treffer und damit nicht genug, denn wiederum lediglich 36 Sekunden später erhöhte Jonas Müller gar auf 0:3. Was war das denn für ein rasanter Start! Bei den ersten beiden Toren sah die Löwen Defensive nicht allzu gut aus, während der dritte Treffer unglücklich zustande kam.
Die Löwen wirkten sichtlich geschockt und mussten sich erst schütteln, bis Ryan Olsen in der 13. Spielminute mit seinem genialen Handgelenkschuss seine Farben zum ersten Mal auf die Anzeigetafel brachte. Sogar in Unterzahl erkämpfte und erspielte sich Berlin Top Gelegenheiten. Danach verbuchte Frankfurt beste Chancen, um weiter zu verkürzen, u.a. gab es einen Lattentreffer zu verzeichnen. Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel mit Playoff Charakter, es war giftig, hitzig und intensiv. Fiore war ein Aktivposten bei den Gästen und die Hausherren steigerten sich minütlich. Bei den Torschüssen lag Berlin klar in Front.
Boychuk: “It was huge, we wanted to make a push for the playoff. Hopefully we bury our chances. We have to keep playing solid, because we know about their comebacks.“
Fritzmeier (Sportdirektor FRA): „Mit einigen Aktionen bin ich nicht zufrieden. Berlin hat eine top Mannschaft, die solche Fehler bestraft. Wir müssen wieder die Balance finden, Energie und Spirit sind da, aber die Cleverness brauchen wir. Wir müssen uns weiterentwickeln, es ist ein Lernprozess. Die Kaderplanung ist in vollem Gange, die Wahrscheinlichkeit in der Liga zu bleiben, ist sehr gut aktuell.“
Nehring sorgt für Anschluss
Den Mittelabschnitt begannen die Eisbären genauso furios. Fiore ließ in seinem Tatendrang nicht nach. Jake Hildebrands grandiose Parade verhinderte einen höheren Rückstand und die Begegnung verlief nahezu ohne Unterbrechungen. Frankfurt musste nun mehr investieren, aber gleichzeitig auf der Hut vor den Berliner Kontern sein. Der Eisbären Riegel ließ sich bisher nicht knacken, was sich auch in der Torschussstatistik weiter niederschlug. Es war weiterhin eine schnelle Partie, in der beide Teams ihr Heil in der Offensive suchten. Mit dem zweiten Powerplay hatten die Gastgeber nun die Möglichkeit, ihre Torschüsse nach oben zu schrauben und die bisherige Bilanz zu optimieren. Die ersten 45 Sekunden verrannen wirkungslos, bevor die Aufstellung gefunden wurde: Olsen verpasste seinen zweiten Treffer, doch Chad Nehring machte es in der 34. Spielminute besser, als er den Puck zum 2:3 versenkte. Das war Effektivität pur, denn es war erst der zweite Torschuss im zweiten Drittel. Frankfurt war nun oben auf und hätte beinahe das Gewühl vor Ancicka ausgenutzt.
Berlin verpasste es zuvor, seine hochkarätigen Chancen zu verwerten. Es bewahrheitete sich wieder einmal, dass eine scheinbar deutlich drei Tore Führung nicht beruhigend war. Berlin agierte nun im Powerplay, was bisher sehr gut funktionierte; es ergab sich sogar eine numerische Überlegenheit mit zwei Mann mehr auf dem Eis für fast 90 Sekunden, doch die Eisbären agierten zu pomadig und statisch. Die Löwen überstanden diese knifflige Konstellation und tankten somit viel Energie für den Schlussabschnitt.
Vogt: “Wir sind aufgewacht, haben die Checks härter gefahren. Wir müssen weiter so spielen, dann wird das noch was heute. Dieses überstandene Unterzahl gibt einen riesigen Boost. Es wird noch spannend und wir versuchen es noch zu drehen.”
Veilleux verzückt die Eisbären
Der Schlussabschnitt wurde nach wenigen Sekunden mit einer Strafe gegen den Eisbär Nowak eingeläutet, d.h. gleich die große Chance zum Ausgleich für die Löwen: einmal hatte es ja schon geklappt, nur dieses Mal konnten die Hausherren daraus kein Kapital schlagen. Auf der Gegenseite blieben die Gäste selbst bei Überzahl erfolglos. Olsen wäre alleine durch gewesen, wenn nicht der hohe Stock im Weg gewesen wäre. Die Partie wurde ausgeglichen geführt und die Spannung war förmlich zu spüren. Beide Teams zogen abwechselnd Strafen und Berlin hatte große Probleme, in die Formation zu gelangen. In der 53. Spielminute sorgte Yannick Veilleux wohl für die Vorentscheidung, als er alleine vor Hildebrand auftauchte, den Goalie austanzte und einschob.
Frankfurt zeigte aber gerade gegen Berlin ihre Comeback Qualitäten und waren noch lange nicht abzuschreiben. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende zog Gerry Fleming schon seinen Keeper und ging All in, doch alles Risiko half am Ende nichts und Berlin schnappte sich die wichtigen drei Zähler aus der Höhle der Löwen.
Fleming: „First period was decisive at the end, we had too many turnovers though we talked before. Our puck management was not well. We have injuries, we gave maximum effort, but you cannot get frustrated, it is a long season.”
Ancicka: “Der Sieg war sehr wichtig, wir spielen sehr gutes Hockey die letzten Wochen und haben verdient hier gewonnen. Wir spielen momentan geradlinig von Nord nach Süd, wir blocken die Schüsse bringen die Pucks raus. Es ist umso wichtiger, dass wir heute gewonnen haben.“
Löwen Frankfurt – Eisbären Berlin 2:4 (1:3|1:0|0:1)
Tore:
0:1 |07.| Giovanni Fiore
0:2 |08.| Leo Pföderl (Clark, Boychuk)
0:3 |09.| Jonas Müller (Pföderl, Clark)
1:3 |13.| Ryan Olsen (Burns, Vandane)
2:3 |34.| Chad Nehring (Wruck, Scarlett) PP1
2:4 |53.| Yannick Veilleux (Mauer)
1. Drittel Statistik: 8:15 Schüsse, 12:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 5:12 Schüsse, 7:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
3. Drittel Statistik: 4:5 Schüsse, 10:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
Haupt-Schiedsrichter: Ansons (LAT) / Schrader (GER)
Zuschauer: 5.572
Aufstellung:
Frankfurt: Hildebrand, Vandane, Scarlett, Olsen, Rowney, Ranford, Sezemsky, Maginot, Wenzel, Burns, Wruck, Wirt, McNeill, Elsner, Nehring, Moser, Reiner, Vogt, McMillan, Schwartz.
Berlin: Ancicka, Müller, Ellis, Noebels, Pföderl, Clark, Melchiori, Nowak, White, Boychuk, Fiore, Hördler, Mik, Veilleux, Regin, Mauer, Bettahar, Heim, Zerter-Gossage, Nijenhuis.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Köln/UG) Schwenningen gewinnt auch das dritte Saisonspiel gegen die Kölner Haie. 65 Minuten brachten keinen Sieger hervor und so entschied das Penalty Schiessen wo die Schwenninger das bessere Ende für sich hatten.
Foto: Ingo Winkelmann (Köln)
Ganze 21 Sekunden brauchten die Haie für die Führung in diesem Spiel. Maxi Kammerer spielte einen wunderbaren Pass auf Nick Bailen, der den Puck unhaltbar für Marvin Cüpper ins Tor schob. In der Folge blieb der KEC die dominierende Mannschaft. Viele Chancen wurden herausgespielt, der gewünschte Erfolg blieb aber aus. So gut wie das Drittel auch begann, so unerfreulich endete es für die Haie. Zunächst hatten die Haie Glück,wurde doch ein Tor der Schwenninger aufgrund einer Strafe eines Schwenningers nicht gegeben.Die daruffolgende Überzahl konnten die Haie nicht nutzen. Nach dem Powerbreak kamen die Gäste immer besser ins Spiel und erzielten den Ausgleich in ihrer ersten Überzahl. Tyson Spink traf in der 14. Minute per One-Timer zum 1:1. Mit diesem Ergebnis verabschiedeten sich beide Teams in die erste Drittelpause.
Auch in das zweite Drittel starteten die Haie besser und konnten erneut in Führung gehen. Wieder war es Nick Bailen, der ein schönes Zuspiel von Andreas Thuresson aus der Luft nahm und vollendete. Drei Minuten später hätte Zach Sill die Führung ausbauen können. Auch Jon Matsumoto reihte sich in die Vielzahl der vergebenen Chancen ein. Die Haie besassen deutlich mehr Chancen als die Schwenninger, diese blieben aber immer gefährlich bei ihren Gegenangriffen. 64 Sekunden vor Schluss des zweiten Drittels erzielte Miks Indrasis beim zweiten Überzahlspiel der Wild Wings den zweiten Treffer. 2:2 hiess es am Ende des zweiten Drittels.
Zu Beginn des Schlussabschnitts kontrollierten die Schwenninger das Spiel und erzielten in der 43. Spielminute ihre erste Führung. Tylor Spinks hob aus kurzer Distanz die Scheibe unter die Latte. Jetzt besassen die Schwenninger ein Chancen Plus, doch Mirko Pantkowski hielt was zu halten war. Nach einer kurzen Phase kamen auch die Haie wieder vors Tor der Schwenninger. Es wurde kurios, als die Scheibe auf den Rücken Marvin Cüppers sprang, jedoch von dort aus neben das Tor flog. Es dauerte bis zur 50. Minute ehe der Ausgleich fiel. Andreas Thuresson drückte den Puck über die Linie im Getümmel vor dem Schwenninger Tor. Beide Teams wollten den Sieg in der regulären Spielzeit, doch auch die besten Chancen machten die beiden Torhüter zunichte. Unentschieden endeten die ersten 60 Minuten und es ging in die Overtime.
In der Overtime mussten die Haie bereits nach einer Minute eine Strafe gegen Jason Bast hinnehmen. Sie überstanden diese brenzlige Situation mit großem Kampf. In der Overtime fielen keine Tore und so musste das Penalty schiessen die Entscheidung bringen. Für die Haie war es das erste Mal in der Saison.
Tyson Spink traf für die Wild Wings und für die Haie scheiterten Thuresson, Kammerer und Bailen. Schwenningen nahm den Zusatzpunkt mit nach Hause und sicherten sich den dritten Sieg gegen die Haie im dritten Saisonspiel. Insgesamt war es nicht unverdient, da die Schwenninger strukturierter und zielstrebiger agierten und weniger Fehler im Aufbauspiel machten. Die Special Teams brachten die Schwenninger immer zurück ins Spiel.
Für die Haie geht es am Freitag nach Düsseldorf zum Derby und die Wild Wings spielen in Augsburg bei den Panthers.
Stimmen zum Spiel: Zach Sill (Köln) "Ich glaube wir haben heute nicht gut genug gespielt, um zu gewinnen. Unser Penaltykill hatte einige Probleme, das war wahrscheinlich der Unterschied. Wir haben unsere Chancen nicht gut genug genutzt, Schwenningen schon. In solch Spielen musst du dein bestes Hockey spielen und das haben wir nicht gemacht - zwei Gegentore im Penaltykill sind einfach zu viel. Wir konnten aber immerhin einen Punkt mitnehmen und nehmen den gerne mit."
Kölner Haie - Schwenninger WildWings 3:4 (1:1|1:1|1:1|0:0|0:1)
Tore:
1:0 01. Bailen (Kammerer|Thuresson) EQ
1:1 14. Tyson Spink (Indrasis|Lajunen) PP
2:1 24. Bailen (Thuresson|Stanton) EQ
2:2 39. Indrasis (Karachun|Lajunen) PP
2:3 43. Tylor Spink (Hungerecker|Spornberger) EQ
3:3 50. Thuresson (Stanton|Aubry) EQ
3:4 SO Tyson Spink GWS,EA
Strafen: Köln 8|Schwenningen 6
Zuschauer: 9.411
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Ingolstadt/HG) In der Saturn-Arena empfingen die Panther aus Ingolstadt die Ice Tigers aus Nürnberg. Bisher haben die Audi Städter alle drei Begegnungen für sich entschieden. Ihr erstes Heimspiel gegen die Franken absolvierte Ingolstadt klar und deutlich. Während Ingolstadt mit einer Pleite aus Straubing heimkehrte, rupften die Nürnberger die Adler am vergangenen Sonntag zu Null. Konnte Nürnberg nun den ersten Erfolg für sich verbuchen? Dies war die 90. Partie zwischen diesen Kontrahenten, bislang verbuchte Ingolstadt 47 und Nürnberg 42 Siege.
Schließlich gewann Ingolstadt trotz klammem Kader und dank einem bärenstarken Mitteldrittel mit 6:0 gegen die Nürnberg Ice Tigers und knüpfte damit an letztjährige Kantersiege an. Youngster Philipp Krauß sorgte mit einem Drei Punkte Match für Aufsehen und Keeper Michael Garteig feierte seinen zweiten Shutout.

(Fotoquelle Citypress)
Ingolstadt verbuchte aus den letzten fünf Partien drei Siege und wollte auch das vierte Match gegen die Franken für sich entscheiden. Als Tabellenzweiter wollten sie die Adler Mannheim weiterhin auf Distanz halten und weiter zum Primus aus München aufschließen. Charles Bertrand, Hüttl, Simpson und McGinn konnten heute nicht auflaufen, was eine herbe Schwächung bedeutete. Insgesamt musste man acht Ausfälle verkraften und man hatte sieben U23-Spieler in Line Up. Lukas Ullmann feierte heute sein DEL-Debut.
Wagner: „Es sind ein paar neue Gesichter dabei, natürlich tun die Ausfälle weh, aber es ist ein guter Zeitpunkt für andere Spieler, in neue Rollen zu schlüpfen, sich zeigen und zu beweisen auf DEL Niveau. Es ist nie ein guter Zeitpunkt für Ausfälle, wir wollen oben bleiben konstant spielen. Es geht heute wieder bei null los, es ist eine neue Herausforderung. Die Moral ist schon die ganze Saison gut. Wir müssen defensiv stabiler stehen, wir brauchen einen guten Start.“
Nürnberg reiste mit zwei Erfolgen in Serie nach Ingolstadt; insbesondere der Comeback Sieg in Iserlohn gab dem Team um Headcoach Tom Rowe ganz viel Selbstvertrauen, um auch heute Zähler zu entführen. Dank vier Erfolge aus den letzten fünf DEL-Begegnungen waren die Franken gut drauf und hochmotiviert, zumal sich das Team mittlerweile unter die Pre-Playoff Ränge gemogelt hatte. Ikone und Gallionsfigur Patrick Reimer konnte zuletzt wieder auflaufen und verstärkte die Mannschaft ebenso wie Charlie Jahnke. Die so erfolgreichen „Young Guns“ Hede, Leonhardt und Lobach durften heute in der ersten Formation agieren. Fleischer bekam eine spielerische Pause.
Hede: „Hart arbeiten und Forechecking ist wichtig. Es ist immer schwer in dieser Liga, man muss alles geben. Die Eisfläche ist kleiner in Finnland, es ist auch schneller, aber hier gibt es mehr Skill. Es macht sehr viel Spaß hier zu spielen. Wenn Spieler zurückkommen, wird das Team stärker. Wir müssen hellwach sein von Anfang an und gut defensiv spielen wie gegen Mannheim.“
Ausgeglichenes Derby
Tom Rowe schenkte seinen jungen talentierten Spielern viel Vertrauen und gab ihnen viel Eiszeit. Der Nürnberger Headcoach konnte auf ein volles Line Up zurückgreifen, Shaw kehrte für Parlett zurück. Nürnberg war sicher froh, dass die Hausherren dieses Mal nicht mit ihren berüchtigten neonfarbenen Jerseys aufliefen, in denen es letzte Saison deftige Pleiten setzte. Neun der letzten 11 Duelle wurden verloren, im Rahmen der letzten fünf Niederlagen stand eine desaströse 4:37 Tore Bilanz zu Buche. Ingolstadts Konterspiel war anfangs gleich brandgefährlich. MacLeods Solo konnte Michael Garteig gerade noch entschärfen. Der Vater von MacLeod arbeitet übrigens als Nachwuchstrainer beim ERC. Die Gastgeber übernahmen wie gewohnt zuhause früh das Kommando auf dem Eis, doch Nürnberg versteckte sich nicht und stand sehr kompakt in der Verteidigung.
Die Gäste spielten sehr schlau und setzten ihre Stürmer im Slot stets gut in Szene. Ein Bandencheck von Colton Jobke brachte Nürnberg ihr erstes Powerplay. Bisher gab es nur zwei Powerplay Tore in der Saison, d.h. diese Disziplin war insbesondere auswärts noch eine große Baustelle für den Headcoach. Und auch dieses Mal blieb der Torerfolg aus. Insgesamt war Nürnberg offensiv präsenter als die Ingolstädter, was auch die Torschussstatistik mit 9:14 zugunsten der Gäste ausdrückte.
Mebus: „Es ist ein gutes erstes Drittel wie gegen Mannheim. Wir haben Druck ausüben können, v.a. weil sie dünner besetzt sind. Das ist aber nicht immer von Vorteil. Sie spielen einfaches Hockey, aber wenn wir so weiterspielen, passt es.“
4 Tore von Ingolstadt binnen 11 Minuten
Es lag schon von je her viel Brisanz in diesem Traditionsderby. Mit seinem ersten DEL-Treffer brachte Colton Jobke seine Farben in Führung. Seit 109 Spielen war er mal wieder erfolgreich, sein letztes Tor erzielte er ebenfalls gegen den heutigen Gegner. Philipp Krauß erhöhte kurz danach in der 25. Spielminute auf 2:0. Hier zeigte sich mal wieder die hohe Effektivität und Effizienz der Hausherren. Nürnberg setzte sofort alles daran, den Anschluss herzustellen und zeigte sich keineswegs geschockt. Nichtsdestotrotz markierte Frederik Storm in der 27. Spielminute sogar den dritten schnellen Treffer. Dieser klare Rückstand erforderte die Auszeit von Tom Rowe und die Fans erinnerten sich wohl an vergangene Begegnungen.
Die Franken taumelten etwas ob dieses Nackenschlags, hatten sie doch bislang eine sehr gute Auswärtspartie absolviert. Nun kam auch noch eine Unterzahlkonstellation hinzu. Im Penalty Killing lag Nürnberg auf Platz 14 der Liga und den Gastgebern gelang zuletzt nur ein Treffer in numerischer Überlegenheit. Die Franken hielten sich zwar schadlos, doch kaum komplett netzte Enrico Henriquez-Morales in der 33. Spielminute zum vierten Mal für die Hausherren ein. Dabei jubelte Nicolas Schindler über seinen ersten DEL Assistpunkt. Jetzt galt es ausgerechnet noch eine 3 gegen 5 Unterzahl für die Nürnberger zu überstehen, was ihnen auch tatsächlich gelang. War dies vielleicht ein Weckruf oder war die Messe bereits gelesen in dieser Partie? Trotz der zahlreichen Ausfälle überbrückten die Hausherren die neutrale Zone viel zügiger, was den Unterschied ausmachte.
Krauß: „Wir hatten mehr Zug zum Tor, wir besprachen in der Pause, dass wir mehr schießen müssen. Auch mit drei Mann hoch an der blauen Linie stehen. Wir wollten nicht lange den Puck halten, sondern sofort umschalten und Konter generieren, was auch gelungen ist. Ich bin zufrieden, aber es geht immer noch mehr.”
Matteau und Brune machen das halbe Dutzend voll
Man war gespannt, was sich die Nürnberger nun einfallen lassen würden, um sich gegen eine erneute drohende deutliche Niederlage zu wehren. Erst einmal war gegen die heimische Offensivstärke nichts zu machen, denn Stefan Matteau schoss den Puck humorlos ins verwaiste Gehäuse, das nun Leon Hungerecker hütete. Es wurde den Hausherren aber oft auch viel zu leicht gemacht, ging bei diesem Tor ein kapitaler Fehler in der Verteidigung voraus. Die Luft schien nun raus zu sein in dieser Begegnung, welche von Ingolstadt weitgehend kontrolliert wurde. Louis Brune trug sich in der 52. Spielminute als nächster Torschütze ein, denn durch seinen Einsatz prallte die Scheibe erst von der Kufe von Julius Karrer ins Tor, dessen Schläger danach wutentbrannt zu Bruch ging. Nun lag der Fokus des ERC nur noch darin, ihrem Goalie Michael Garteig seinen Shutout zu schenken und die Kräfte zu schonen für die nächste schwere Aufgabe beim Tabellenführer in München am Sonntag, den 22.1.23.
Für Nürnberg war es bereits die sechste Niederlage im sechsten Aufeinandertreffen mit Ingolstadt: 4:43 Tore lautete das ernüchternde Torverhältnis für die Franken.
Reimer: „Gute Frage, wir hatten uns was Anderes vorgenommen. Sobald wir hier ein Gegentor bekommen, geht’s bergab glauben wir. Wir haben es gegen Mannheim bewiesen, sicher ein Rückschlag für uns, aber wir werden sicherlich nicht den Kopf in den Sand stecken.“
Pietta: “Trotz vieler Ausfälle hat jeder Einzelne dazu beigetragen, dass es so ausgeht. Ab dem zweiten Drittel war es sehr gut. Wir sind eine Einheit, wir zeigen dies meistens und spielen konstant gutes Eishockey. Jeder weiß was er zu machen hat.“
ERC Ingolstadt – Nürnberg Ice Tigers 6:0 (0:0|4:0|2:0)
Tore:
1:0 |22.| Colton Jobke (Krauß, Marshall)
2:0 |25.| Philipp Krauß (Storm, Bodie)
3:0 |27.| Frederik Storm (Pietta, Krauß)
4:0 |33.| Enrico Henriquez-Morales (Bodie, Schindler)
5:0 |43.| Stefan Matteau (Flaake)
6:0 |52.| Louis Brune (Bodie, Jobke)
Haupt-Schiedsrichter: MacFarlane (USA) / Kopitz (GER)
Zuschauer: 3.114
Aufstellung:
Ingolstadt: Garteig, Edwards, Bodie, Storm, Pietta, Krauß, Jobke, Wagner, Brune, Henriquez-Morales, Friedrich, Marshall, Schwaiger, Matteau, Stachowiak, Flaake, Hübner, Ullmann, Schindler.
Nürnberg: Treutle, Mebus, Welsh, Hede, Leonhardt, Lobach, Weber, Shaw, Sheehy, MacLeod, Fox, Karrer, Bodnarchuk, Schmölz, Schofield, Reimer, Jahnke, Kislinger, Stoa, Ustorf.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Frankfurt/HG) In der Eissporthalle Frankfurt trafen sich am Sonntagabend die heimischen Löwen mit den Haien aus Köln zum Duell um die Playoff Plätze. Der Aufsteiger verbuchte nach drei Pleiten in Folge ein Erfolgserlebnis der besonderen Art mit einem unerwarteten Kantersieg bei den hochgehandelten Ingolstädtern, musste sich aber danach trotz einer bärenstarken Leistung in Straubing geschlagen geben. Köln schloss die Open Air Series erfolgreich ab und sicherte sich zuletzt in Mannheim den Extrapunkt. Beide Teams schielten weiterhin auf die Top Sechs. Die ersten beiden Begegnungen in der Lanxess Arena entschied Köln klar für sich.
Schließlich holte sich Köln trotz Rückstand noch die drei Punkte in der Höhle der Frankfurter Löwen auch dank ihrer Top Formation mit Thuresson, Aubry und Kammerer.

(Foto: Citypress)
Frankfurt reiste ohne einen Zähler aus Straubing nach Hause, obwohl die Löwen am Pulverturm eine hervorragende Auswärtspartie zeigten. Im direkten Kampf um den Playoff Strich nach oben wollten die Hessen heute Abend einen wichtigen Schritt machen, da sie bereits Nürnberg in ihrem Nacken spürten. Nur ein Sieg aus den jüngsten fünf Spielen war definitiv zu wenig für den Liganeuling. Frankfurt wollte bestimmt Revanche nehmen für die herbe Klatsche zuletzt in Köln, als man fast zweistellig und ohne eigenen Torerfolg vom Eis schlich. Top Scorer Dominik Bokk fehlte heute angeschlagen im Line-Up ebenso wie Nathan Burns, was definitiv eine Schwächung darstellte.
Rowney: „It was a long stretch over Christmas with lots of games, but we take it with pride and responsibility. It is a bit frustrating since we lost a few games just with one goal difference. Maybe it is a learning curve for us. We focus on every game, the standing right now is a great feeling for the organization., but there is no time for complacency.”
Köln leistete den Adlern famos Widerstand und entführte aus der SAP-Arena zwei wertvolle Zähler. Das Team um Headcoach Uwe Krupp wollte nahtlos an die beiden deutlichen Heimsiege gegen den Aufsteiger anknüpfen. Mit zuletzt drei Erfolgen aus den vergangenen fünf DEL-Partien waren die Haie gut unterwegs. Mit Aubry, Thuresson und Kammerer hatten sie eine Top Reihe im Aufgebot. Außerdem kehrte Landon Ferraro zurück.
Thuresson: „We are playing really good hockey lately. We play well in the neutral zone. It is nice to have a full line-up healthy, it is good for us. We have been working for consistency and figured out some things in our d-zone. It is a new game today, their fans will be loud and they look for revenge.”
Rowney trifft ins Glück
Die Eissporthalle in Frankfurt bot erneut eine prächtige Kulisse auch dank zahlreicher Haie Fans, die den Weg hierher fanden. Bisher gab es 76 DEL-Duelle zwischen diesen beiden Teams mit positiver Bilanz zugunsten von Köln. Es entwickelte sich von Beginn an eine rasante Partie, in der beide Mannschaften schnell den Abschluss suchten und ihre Checks sauber zu Ende fuhren. Auch ohne ihre Leitfigur Dominik Bokk zeigten die Löwen ein gutes Kombinationsspiel und gingen folgerichtig in der 11. Spielminute in Person von Carter Rowney in Führung.
Somit stach die Top Reihe der Hausherren erneut und für den Torschützen war es der vierte Scoring Punkt in den letzten vier Heimspielen. Kurz vor der Drittelsirene flogen dann die traditionellen Gummihühner auf das Eis als Unmutszeichen der Fans wegen der spät gepfiffenen Strafzeit gegen die Gastgeber. Interessant war die deutliche Führung bei der Bully Statistik zugunsten der Hausherren, vor allem, weil Köln das beste Team in dieser Disziplin in der Liga ist.
Elsner: “Wir machen einen guten Eindruck. Nach der extremen Pleite in Köln wollten wir ein Zeichen setzen. Wir sind den Fans und uns selbst das schuldig und haben noch eine Rechnung offen.“
Kölns Top Reihe netzt zweimal ein, Nehring trifft in Überzahl
Der Mittelabschnitt begann mit Powerplay für die Haie, die sich schwertaten, in die Aufstellung zu gelangen und sich auch einem Frankfurter Konter erwehren mussten. In der 4. Spielminute markierte Louis-Marc Aubry jedoch den Ausgleich für die Kölner, weil er gedankenschnell vor Jake Hildebrand zur Stelle war. Und auch hier war deren erste Top Formation erfolgreich bei der Torausbeute.
Dann sahen sich die Gäste einer brenzligen 3 gegen 5 Konstellation gegenüber, welche die Frankfurter zunächst sehr fahrlässig ausspielten, bevor in der einfachen numerischen Überlegenheit doch noch Chad Nehring für seine Farben in der 30. Spielminute traf. Die Haie mussten unbedingt darauf achten, von der Strafbank fernzubleiben, gehörten sie doch zum schwächsten Team der Liga in dieser Disziplin. Nichtsdestotrotz ließen sich die Kölner nicht beirren und stellten erneut auf Remis durch Andreas Thuresson in der 34. Spielminute.
Kölns Powerplay schwächelte heute schon zum zweiten Mal, diese Baustelle musste Headcoach Uwe Krupp bald bereinigen. Es war weiterhin ein extrem furioses Eishockeymatch mit Top Chancen auf beiden Seiten. Einmal rettete der Pfosten für Mirko Pantkowski und auf der Gegenseite war Jake Hildebrand hellwach.
McIntyre: “The game is going both ways, we need more discipline. We have to simplify some things, we need to capitalize on our chances.”
Köln dreht die Partie und bestraft Hildebrands Lapsus, Scarletts Anschluss, doch Thuresson trifft ins verwaiste Tor
Der Schlussabschnitt wurde im vier gegen vier eingeläutet, was den Technikern entgegenkam. Bei den Torschüssen hatten nun die Haie die Nase vorne und sie drehten die Begegnung durch Nicholas Baptiste in der 43. Spielminute zu ihren Gunsten. Köln war nun tonangebend und hatte das Momentum zurückgewonnen. Die Haie agierten sehr geradlinig und setzten ihre Stürmer in Szene. Man durfte aber die Gastgeber nie abschreiben, waren sie doch schon so oft in letzter Sekunde noch erfolgreich.
Nun kam aber zu allem Ungemach noch ein Fehler ihres Keepers hinzu, der vom Rückkehrer Landon Ferraro eiskalt bestraft wurde in der 46. Spielminute. Carter Rowney probierte es dann alleine, blieb aber ohne Fortune. Die Löwen investierten viel, doch der Ertrag ließ zu wünschen übrig. Köln beschränkte sich nun auf das Wesentliche und Frankfurt rannte unerbittlich an. Die Crunch Time würde sicherlich hochdramatisch werden wie so manche heißumkämpfte Schlussphase bei den Löwen zuhause. Ein Powerplay für die Gastgeber circa fünf Minuten vor dem Ende trug hierzu bei: Carter Rowney trieb an und Reece Scarletts Distanzschuss fand in der 56. Spielminute den Weg ins Ziel.
Knapp 120 Sekunden vor Schluss beorderte Headcoach Gerry Fleming seinen Goalie vom Eis und sein Team ging All in. Wieder mal ein Herzschlagfinale in der Eissporthalle! Es half alles nichts, denn Andreas Thuresson machte den Deckel drauf durch seinen Empty Netter in der 60. Spielminute.
Traditionell wurden noch die Spieler des Tages gewählt: Rowney für die Löwen und Thuresson für Köln erhielten die Ehrung.
Barta (Co-Trainer): „Es war ein spannendes Spiel, wo wir am Ende leider den Kürzeren zogen. Wir waren nicht immer hellwach, das bestraft Köln. Manchmal haben wir schlechter gespielt und gewonnen, heute gut gespielt und keine Punkte geholt. Unser gutes Powerplay nehmen wir gerne mit, auch wenn wir davon nichts haben.”
Ferraro: “It was awesome, it’s fun to be back with the guys. We find a way to win, it is fun to be part of it. I had a tough year, lots of rehab, now I feel great.“
Löwen Frankfurt – Kölner Haie 3:5 (1:0|1:2|1:3)
Tore:
1:0 |11.| Carter Rowney (Ranford, Elsner)
1:1 |24.| Louis-Marc Aubry (Thuresson, Kammerer)
2:1 |30.| Chad Nehring (Wruck, Maginot) PP1
2:2 |34.| Andreas Thuresson (Kammerer, Aubry)
2:3 |43.| Nicholas Baptiste (Matsumoto)
2:4 |46.| Landon Ferraro (Baptiste)
3:4 |56.| Reece Scarlett (Rowney, Ranford) PP1
3:5 |60.| Andreas Thuresson (Kammerer) EN
1. Drittel Statistik: 7:5 Schüsse, 13:3 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
2. Drittel Statistik: 8:14 Schüsse, 10:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:8
3. Drittel Statistik: 10:9 Schüsse, 15:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Haupt-Schiedsrichter: Odins (LAT) / Hoppe (GER)
Zuschauer: 6.990 (ausverkauft)
Aufstellung:
Frankfurt: Hildebrand, Vandane, Scarlett, Elsner, Rowney, Ranford, Gläßl, Sezemsky, Vogt, Nehring Wruck, Wirt, Maginot, Wenzel, McMillan, Schwartz, Moser, D’Amigo Reiner.
Köln: Pantkowski, Bailen, Stanton, Thuresson, Aubry, Kammerer, Roach, Dietz, Olver, McIntyre, Bast, Sennhenn, Austin, Baptiste, Matsumoto, Ferraro, Glötzl, Proft, Sill, Uffing.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Es gibt Tage, da läuft einfach nicht viel zusammen. Das Duell gegen das Tabellenschlusslicht aus Bietigheim fiel leider auf einen solchen. Gegen zähe und wacker rackernde Steelers wollte es der DEG einfach nicht gelingen, die Scheibe im Tor unterzubringen. So sahen 9772 Zuschauer im PSD BANK DOME letztlich eine ärgerliche 0:1-Niederlage nach Penaltyschießen (0:0; 0:0; 0:0; 0:0; 0:1).
(Fotoquelle: Ralf Schmitt / eishockey-online.com)
Der erste Abschnitt war nicht unbedingt der Kategorie Eishockeyleckerbissen zuzuordnen. Beide Mannschaften starteten eher gemächlich in den Nachmittag und schickten vorerst nur Schüsschen in Richtung der Torhüter Henrik Haukeland und Cody Brenner. Die ersten Annäherungsversuche auf Seiten der DEG erfolgten durch Alec McCrea (3.) und Daniel Fischbuch (5.). Sehenswert war dann eine Einzelaktion von Tobi Eder, der sich in Richtung Tor durchtankte, ein zwingender Abschluss gelang dann aber leider nicht (8.). Die zweifelsfrei beste Möglichkeit des ganzen Drittels hatten aber die Gäste aus Bietigheim. Ex-DEG-Verteidiger Tim Schüle fand sich nach einem flott vorgetragenen Konter in aussichtsreicher Position vor Haukeland wieder, traf aber nur den Pfosten, Glück für Rot-Gelb (12.). Ein weiterer Bietigheimer mit DEG-Vergangenheit, Sausewind Alex “Preibo” Preibisch, sorgte mit einer Strafe wegen Haltens für das erste Powerplay der DEG, doch wie so oft in dieser Saison taten sich die Mannen von Roger Hansson schwer in dieser Disziplin und fanden nicht den Weg zur Führung.
Ein ähnliches Bild im Mitteldrittel. Die Steelers waren weiter der zähe Gegner, der um jeden Zentimeter Eis kämpfte, die DEG mühte sich, klare Aktionen aufs Eis zu bringen und den entscheidenden Schwung in die Partie zu bringen. Gleich zu Beginn hatte der achtmalige Deutsche Meister gleich zweimal die Möglichkeit, in Überzahl für die Führung zu sorgen. Es gab zwar durchaus Abschlüsse (Fischbuch & MacAulay), aber abermals wollte der Knoten nicht platzen. Bietigheim tauchte eher selten vor Haukeland auf, konzentrierte sich eher auf eine solide Defensive. Einzig in ihrem ersten eigenen Powerplay kam ein wenig Gefahr für das DEG-Tor auf, doch Blocks und Haukeland verhinderten einen Gegentreffer. Auch nach vierzig Minuten ging die Partie torlos in die Pause.
In den letzten 20 Minuten war die DEG dann letztlich schon deutlich überlegen, hätte den Führungstreffer durchaus verdient gehabt, doch so langsam dämmerte es wohl allen, dass das so ein gebrauchter Tag war, an dem einfach gar nichts gelingen wollte. Egal ob Kousa aus halbhoher Position (44.), Järvinen schön bedient am Pfosten (46.) oder Eder per strammem Schuss (48.), die Scheibe wollte einfach nicht hinter die Linie. Vor allem in den letzten fünf Minuten vor der Schlusssirene machte die DEG nochmal richtig Dampf, Fischbuch traf den Pfosten und Gogulla scheiterte aus bester Position im Slot, in der allerletzten Minute hätte Stephen Harper es noch richten können, doch es nützte alles nichts: 0:0 nach 60 Minuten Eishockey!
In der fünfminütigen Verlängerung hatte Rot-Gelb deutlich mehr Puckbesitz, doch die Gäste verteidigten gut und ließen keine hochkarätigen Chancen zu. So musste das Penaltyschießen über den Gewinner des zweiten Punkts entscheiden. Erst einmal ging es auch hier so weiter, wie vorher im laufenden Spiel: kein Tor hüben, kein Tor drüben. Erst der neunte Schütze, Teemu Lepaus, brachte die Scheibe für die Bietigheim Steelers im Tor unter. Da Alex Ehl im Anschluss vergab, war die Entscheidung gefallen und der zweite Punkt wanderte ins Bietigheimer Reisegepäck. Machen wir uns nichts vor, das war keine Eishockeygala. Ein Sonntag so ganz ohne DEG-Tor ist wirklich nicht schön. Als nächste Aufgabe wartet das vierte und vorerst letzte rheinische Derby der Saison auf die Mannschaft. Am kommenden Freitag (Beginn: 19:30 Uhr) kommt der Erzrivale aus der Domstadt in den pickepackevollen PSD BANK DOME, dann wird es auch wieder rot-gelbe Tore geben, ganz bestimmt.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Zum Verfolgerduell empfingen die Wild Wings, die Roosters aus Iserlohn. Für beide Teams ging es um wichtige Punkte im Kampf um einen Playoffplatz. Zunächst konnten die Sauerländer in Führung gehen, ehe Schwenningen die Partie drehte. Noch vor der zweiten Pause stellten die Gäste wieder auf Null und so ging es in einen spannenden Schlussabschnitt. Dort lauerten beide Teams auf einen Fehler des Gegners, ein weiterer Treffer sollte aber nicht fallen. In der Verlängerung sicherten sich die Gäste dann aber den Zusatzpunkt.

Archivbild citypress
Schwenningen kam besser in die Partie und zeigte vom Bully weg, dass man die Punkte am Neckarursprung behalten wollte. Das Tor machten dann aber die Gäste. Colin Ugbelike hatte das Auge, legte quer und Brent Raedeke schloss eiskalt ab.
Die Wild Wings beeindruckte der Treffer und so leisteten sich die Gastgeber immer wieder einfache Scheibenverluste. Trotzdem blieb man mit starkem Forechecking aktiv und erspielte sich die ein oder andere Möglichkeit. Nach einem Bully in der neutralen Zone ging es dann ganz schnell. Ville Lajunen kombinierte sich mit den Spinks vor das Tor, wo Tylor Spink wieder alles auf Anfang stellte.
Für Schwenningen sollte es noch besser kommen: Druckvoll agierte die nominell dritte Reihe um Ken-André Olimb. Sebastian Uvira blockte den Weg für Florian Elias frei, der seinen vierten Saisontreffer erzielen konnte.
Bis zur Pause bekam dann auch Joacim Eriksson mehr zu tun und hielt die Führung für sein Team fest.
Direkt nach Wiederanpfiff gelang den Roosters der Ausgleich. Tim Bender hatte mit einem satten Schlagschuss getroffen. Nun hatten die Sauerländer Oberwasser und schnupperten an der erneuten Führung. Kurz vor dem Powerbreak ließ Tylor Spink die beste Schwenninger Chance liegen, als er einen Zwei auf Eins-Konter ungenutzt ließ.
Die Wild Wings bissen sich nun besser in die Partie, Möglichkeiten hatten aber beide Teams. Gegen Eric Cornel musste sich Joacim Eriksson ganz breit machen und hielt stark. Kurz vor der letzten Pause retettet Andy Jenike im Fallen gegen Florian Elias.
Der Schlussabschnitt glich einem Abtasten. Beide Mannschaften beschränkten sich zunächst auf die Verteidigung und wollten den entscheidenden Fehler vermeiden. Zwar zog Schwenningen gegen Ende nochmals das Tempo an, nach 60 Minuten stand aber kein Sieger fest. In der Verlängerung drückten die Wild Wings, den Treffer machten aber die Gäste. Eugen Alanov nahm kurz vor Ende der Overtime Maß und traf mit einem satten Handgelenkschuss.
Spiel vom 15.01.2023: Schwenninger Wild Wings – Iserlohn Roosters
Tore:
0:1 |05.|Raedeke (Ugbelike)
1:1 |10.|Tyl. Spink (Lajunen / Karachun)
2:1 |15.|Elias (Uvira / Trivellato)
2:2 |23.|Bender
2:3 |64.|Alanov
Zuschauer: 4807
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Augsburg/CD) Im ausverkauften Curt-Frenzel Stadion (6.179) trafen am heutigen Nachmittag im bayerischen Derby die Augsburger Panther auf den Ligaprimus aus München.

(Foto: Dunja Dietrich)
Amüsantes erstes Drittel
Das 59. Derby begann schwungvoll von beiden Teams mit Vorteilen für die Gäste aus der Landeshauptstadt, die in den ersten zwanzig Minuten sehr konzentriert und effektiv auftraten. Augsburg hatte in der ersten Überzahlsituation einige gute Möglichkeiten und nach Ablauf der Strafzeit lief Yasin Ehliz direkt von der Strafbank auf das Tor von Dennis Endras zu und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden.
Den anschliessenden Penalty durch Andy Eder konnte der Ex-Nationalgoalie Endras noch halten, doch bei dem platzierten Handgelenkschuss von Ryan McKiernan (11.) war er dann chancenlos. Kurz darauf traf der Top-Scorer Yasin Ehliz mit seinem 17. Saisontor zum 0:2 (14.).
Augsburg konnte die nächste Überzahl durch einen Treffer von Ryan Kuffner erst nutzen, doch nur 21 Sekunden später war es Konrad Abeltshauser, der den alten zwei Tore Vorsprung für sein Team wieder herstellte.
Konrad Abeltshauser: "Es ist ganz gut gelaufen, wir müssen in Unterzahl aufpassen und von der Strafbank wegbleiben, dann klappt es mit dem Derbysieg."
München bleibt souverän
Augsburg kam eigentlich gut aus der Kabine, hatte sich einiges vorgenommen, doch musste nach einem Icing gegen die frische 4. Reihe der Münchner durch Justin Schütz (23.), an seinem Geburtstag, das 1:4 hinnehmen. Kurz darauf gab es auf beiden Seiten jeweils einen Lattentreffer. Den Anfang machte TJ Trevelyan, der seit acht Spielen auf seinen 250. DEL-Punkt wartet.
Mathias Niederberger hatte in seinem 300. DEL-Hauptrundenspiel im Münchner Tor einen ruhigen Arbeitstag, sein Gegenüber Dennis Endras musste im Mittelabschnitt einige Schüsse der Red Bulls entschärfen und hatte beim Pfostentreffer von Ortega (36.) das Glück des Tüchtigen. Kurz vor der Drittelpause gab es dann das erste Powerplay für die Gäste. Mit Ablauf der Strafzeit traf DeSousa zum 1:5.
DEL-Rekord aus 2000/2001 eingestellt
Im letzten Drittel schien die Ausgangslage für die Panther aussichtslos, doch die ausverkaufte Halle peitschte Ihr Team nach Vorne, doch man tat sich gegen die solide Defensive der Münchner weiterhin schwer. München, die das zweitbeste Penaltykilling der Liga haben, liess keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. 57 Sekunden vor dem Ende machte Austin Ortega das halbe Dutzend voll und Yasin Ehliz konnte mit der Vorlage sein Drei-Punkte-Derby erfolgreich beenden.
Durch diesen 12. Auswärtssieg in Folge stellten die Red Bulls München den bisherigen DEL-Ligarekord der Adler Mannheim aus der Saison 2000/2001 ein und festigen damit den ersten Tabellenplatz in der Deutschen Eishockey Liga.
Bereits am kommenden Freitag geht es für die Augsburger Panther zuhause gegen die Schwenninger Wild Wings weiter, ehe dann drei Auswärtsspiele in Serie in Bremerhaven, Frankfurt und Düsseldorf anstehen.
Stimmen zum Spiel:
Henry Haase: "Viel zu sagen habe ich, wir waren klar unterlegen, viel zu viele Fehler, ich weiss nicht warum. Trotzdem geht es weiter die Saison ist noch nicht vorbei."
Justin Schütz: "Wir haben heute über die volle Spielzeit konzentriert gespielt und verdient gewonnen. Jetzt geht es nach Mannheim, wir wollen den Rekord dann neu aufstellen."
15. Januar 2023
Augsburger Panther - EHC Red Bull München 1:6 (1:3|0:2|0:1)
Tore:
0:1|11.|Ryan McKiernan (Eder, Daubner)
0:2|14.|Yasin Ehliz (Smith)
1:2|17.|Ryan Kuffner (Stieler, Wännström) PP
1:3|17.|Konrad Abeltshauser (Eder)
1:4|23.|Justin Schütz (Varenka, Kastner)
1:5|39.|Chris DeSousa (Smith, Blum)
1:6|60.|Austin Ortega (Ehliz, Smith)
Zuschauer:
6.179
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Das Derby gegen Ingolstadt am heutigen Nachmittag, hatte durchaus alles was das Fanherz benötigt. Straubing konnte eine zwei Tore Führung nicht ins Ziel bringen, weil sich die dezimierte Truppe von Coach French aufopferungsvoll bis ins Penaltyschießen kämpfte. Kurz vor Ende der Partie wäre für Ingolstadt der Sieg möglich gewesen, aber die Tigers zeigten Biss und verlängerten die Partie. Im Shootout war es dann Travis Turnbull vorbehalten, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Gepaart mit beeindruckenden Torhüterleistungen auf beiden Seiten verließen 4485 Fans das Stadion.

(Foto: Citypress) Benedikt Kohl hatte über 23 Minuten Eiszeit
Spielverlauf:
Heute brauchten die Straubing Tigers ungewöhnlich lange, um ins Spiel zu kommen. Ingolstadt legte ein sehr hohes Tempo vor, mit dem die Hausherren zuerst nicht zurechtkamen. Gefühlt mit dem ersten Schuss kam auch die Führung durch Festerling im Alleingang zustande. Stachowiak hätte es ihm nachmachen können, scheiterte aber an Miska.
Cody Lampl für die Tigers: “Ingolstadt hat sehr gut angefangen und hat das Tempo vorgegeben. Wir haben mit der Führung besser zu unserem Spiel gefunden. Die Kulisse ist heute wieder so laut, als wären 10.000 im Stadion. Wir müssen das Tempo mitgehen, die Checks zu Ende fahren und auf die Konter aufpassen.”
Es war kaum zu glauben, dass beide Mannschaften die Pace aus dem ersten Drittel im zweiten Abschnitt noch einmal erhöhen konnten. Es ging rauf und runter, ohne jedoch mit zwingenden Torchancen beim Zuschauer zu glänzen. Straubing traf erneut durch Schönberger. Für die Niederbayern war es sicherlich ungewöhnlich, mit einer Führung in die letzten zwanzig Minuten zu gehen, denn eigentlich sind sie schon Meister im Spiele drehen.
Philipp Krauß für die Panther: “Natürlich ist es für uns härter, mit drei Reihen gegen deren vier zu spielen. Eigentlich haben wir hinten nicht viel zugelassen, aber schön langsam müssen wir mit dem Tore schießen beginnen."
Wie so oft in Straubing, ist das letzte Drittel an so manchen Thriller angelehnt. So auch heute, denn die Oberbayern entwickelten einen so hohen Druck auf die Tigers, dem diese plötzlich nicht mehr standhalten konnten. So war nach dem 2:3 Coach Pokel gezwungen, All In zu gehen. Straubing belohnte sich mit dem Ausgleich und brachte die Verlängerung noch irgendwie über die Bühne.
Im Penaltyschießen traf jedes Team einmal die Latte. Travis Turnbull hatte mehr Zielwasser getrunken und als einziger getroffen. Die Punkteverteilung geht nach der vollen Distanz so in Ordnung, auch wenn Ingolstadt den größeren Aufwand betreiben musste.
Leon Hüttl (Ingolstadt): “Wir haben im letzten Drittel noch einmal alles gegeben, den Rückstand aufgeholt und dann waren wir sehr knapp am Sieg dran. Klar Straubing ist zu Hause sehr stark. Vielleicht hat uns das Quäntchen Glück gefehlt. Heute war eine tolle Stimmung, weil so viele Fans von uns mit dabei waren.”
Marco Zimmermann (Tigers): “Die drei Gegentore sind sehr schnell gekommen. Uns haben dann die Fans weiter nach vorne gepusht und wir konnten zwei Punkte holen. So ein Derby ist immer geil zu spielen, bei so einer super Stimmung.”
Coach Mark French (Ingolstadt): “Wir haben uns im letzten Drittel mit den Toren belohnt, die uns noch in den ersten 40 Minuten verwehrt geblieben sind." Es gab dann eine spannende Verlängerung für die Fans, weniger für uns Coaches und am Ende hat es leider nicht zu einem Sieg gereicht. Michael Garteig hat heute hervorragend für uns Gehalten.”
Coach Tom Pokel (Tigers): “Es war ein gutes Spiel von uns und auch etwas abenteuerlich. Das Momentum hat hin und her gewechselt. Den späten Rückstand konnten wir dann noch einmal egalisieren, was für das Selbstvertrauen sehr wichtig ist. Die Hütte war wieder voll, die Spiele haben jetzt schon Playoff-Charakter und werden immer enger.”
Torfolge:
1:0 (8.) - Lampl konnte einen Querpass von Ingolstadt ab, Garrett Festerling startet los und bekommt den langen Pass und vollendet eiskalt vor Garteig. 2:0 (24.) - Marshall konnte nicht klären, Lipon fing den Puck ab, Samanski leitete auf Sandro Schönberger weiter und der fackelte nicht lange.
2:1 (45.) - Frederik Storm schlich sich in den Rücken der Abwehr, das sah Bodie und reagierte mit einem Steilpass. Miska hatte nur noch das Nachsehen. 2:2 (50.) - Ingolstadt drang auf den Ausgleich. Die Überlegenheit nutzte Stefan Matteau im Slot.
2:3 (55.) - Tohuwabohu vor dem Tor der Tigers. Miska reckte und streckte sich, am Ende war es Leon Hüttl, der zur Führung für die Oberbayern traf. 3:3 (59.) - Straubing ging All In und nahm den Goalie raus, was sich auch bezahlt machte. Den Schuss von Brandt konnte Mike Connolly ins Tor ablenken.
4:3 (65.) - Im Shootout traf nur Travis Turnbull für die Tigers.
Straubing Tigers - ERC Ingolstadt Panther: 4:3 n.P. (1:0 | 1:0 | 1:3 | 1:0)
1:0 |08.| Festerling (Lampl)
2:0 |24.| Schönberger (Lipon, Samanski)
2:1 |45.| Storm (Bodie, Edwards)
2:2 |50.| Matteau (Flaake, Morales)
2:3 |55.| Hüttl (Bodie, Storm)
3:3 |59.| Connolly (Brandt, Adam) - EA
4:3 |65.| Turnbull - Penalty
Strafen: Straubing 6 - Ingolstadt 6
Schiedsrichter: Gofman / Steingross / Hofer / Tschirner
Zuschauer: 4.485 (Ausverkauft)
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Berlin/HG) In der Mercedes-Benz Arena empfingen die dort heimischen Eisbären die Panther aus Augsburg zum Kellerduell am 42. Spieltag. Während Berlin zuletzt in Nürnberg erfolgreich war, reisten die Fuggerstädter mit zwei Pleiten im Gepäck an die Spree. Das erste Aufeinandertreffen in Augsburg entschieden die Eisbären knapp für sich. Für Augsburg war dies heute ein sogenanntes „Do or Die Game“, wollten die Panther nicht den Anschluss an die vor ihnen platzierten Berliner verlieren. Wer würde am heutigen Freitag den 13. am Ende die Nase vorne haben von diesen beiden Traditionsclubs und Gründungsvereinen der DEL?
Schließlich holten die Eisbären in einem irren Match nach einem zwei Tore Rückstand doch noch den Extrapunkt kurz vor Ablauf der Overtime. Ihre Special Teams machten heute den Unterschied, Boychuk und Noebels mit einem drei Punkte Match und Clark als Doppeltorschütze. Augsburg hingegen durchlebte eine Achterbahnfahrt der Emotionen und fühlte sich um den Sieg gebracht auch wegen diverser angeblicher Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns.

(Fotoquelle Citypress)
Berlin ergatterte in den letzten fünf Spielen zwei glatte Siege und baute den Vorsprung vor dem heutigen Kontrahenten leicht aus. In Nürnberg erwies sich das Team um Headcoach Serge Aubin höchst effektiv und klaute sich den Dreier. Der kürzliche Heimsieg gegen Köln motivierte die Eisbären, auch das heutige Match vor eigenem Publikum erfolgreich zu gestalten. Tobias Ancicka bekam heute den Vorzug vor Juho Markkanen im Gehäuse. Berlin musste versuchen, das ‚secondary scoring‘ zu optimieren und dadurch die Abhängigkeit von ihren Top Torjägern zu minimieren.
Noebels: „Es wird heute richtungsweisend sein, ob wir tatsächlich noch nach oben klettern können.“
Ellis: „I try to keep it pretty simple, get the puck to the net. communication on the ice is important, helping out each other and creating traffic in front of the goalie. It will be the biggest game of the year. We need to skate, play fast and maintain pressure. I don’t look at the table, I try to help the team as far as possible.”
Augsburg vergab zuletzt zu häufig einen Vorsprung und ließ etliche wertvolle Punkte liegen im Kampf um den drohenden Abstieg. Heute konzentrierte sich die Mannschaft voll und ganz auf die schwere Aufgabe beim direkten Tabellennachbarn, wo sie unbedingt punkten mussten. Bei zwei Spielen Rückstand auf Berlin war für das Team um Headcoach Kai Suikkanen noch alles drin, um die nötigen Zähler zu sammeln im Verlaufe der restlichen Spielzeit. Die Panther reisten heute ohne Clarke, Johnson, Rogl und Bergman in die Bundeshauptstadt. Mit von der Partie waren heute Gregorc, Payerl und Saponari.
Lamb: „Our problem is the inconsistency over the last weeks. Our goal is to maintain our game over 60 minutes. Every game is a very important game right now. We need to figure out something in the last upcoming matches.“
Boychuk sorgt für entspannte Mienen
Schon vor Beginn dieser brisanten Partie war die knisternde Spannung in der Halle förmlich zu spüren. Die Arena war sehr gut gefüllt und die Eisbären Fans gaben ihr Bestes, um ihre Protagonisten nach vorne zu peitschen. Die Hausherren übernahmen auch gleich das Kommando auf dem Eis und setzten den AEV unter Druck. Der gebürtige Berliner Henry Haase auf Seiten der Gäste war sicher extra motiviert beim Auftritt in der Hauptstadt. Nun hatte Berlin zum ersten Mal Powerplay, doch Terry Broadhurst hatte den Shorthander auf seinem Schläger. Unmittelbar im Gegenzug netzte Zachary Boychuk zur Führung ein. Die vorausgegangene Strafe war durchaus vermeidbar.
Das war nicht der Start, den sich die Panther vorstellten. Dieser Treffer beflügelte die Hausherren sichtlich und die Gäste hatten große Probleme, strukturiert nach vorne zu agieren. Der Ex-Eisbär Marcel Barinka hatte dann frei im Slot die große Ausgleichschance und Samuel Soramies scheiterte kurze Zeit später an Tobias Ancicka. Augsburg kam besser in die Partie hinein, doch Berlin erspielte sich immer wieder gute Gelegenheiten. Terry Broadhurst fand erneut seinen Meister im Berliner Keeper und die Gastgeber nahmen eine hochverdiente hauchdünne Führung mit in die Kabine.
Boychuk: „It was a great play from Nowi (Nowak), luckily the puck went in. Our powerplay is huge right now. A solid defense is important, we have to take advantage of our special teams.”
Kurioser Ausgleich durch Kuffner, Wannström dreht die Partie, LeBlanc erhöht
Statistisch betrachtet bedeutete der Rückstand für Augsburg nichts Gutes, doch diesen Fluch wollte die Mannschaft heute unbedingt brechen. Den Anfangselan verzeichnete jedoch Berlin, das sofort Dampf machte und Dennis Endras zu Paraden zwang. Die Unsicherheit war den AEV-Cracks anzumerken, denen oft leichte Fehler unterliefen. Der Ex-Augsburger Matt White war on Fire und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Die Hausherren machten bislang einen konzentrierten Eindruck und kontrollierten die Partie weitgehend.
Der Augsburger Goalie verhinderte Schlimmeres, doch beim Getümmel vor Ancicka erzielte Ryan Kuffner den kuriosen Ausgleich, weil er gedankenschnell reagierte und die Scheibe ins Tor bugsierte. Dieses Gegentor mussten die Eisbären auf ihre Kappe nehmen, weil sie es nicht schafften, den Puck frühzeitig einzufrieren unter Ancicka. Berlin war wohl geschockt ob dieses Ausgleichstreffers, denn Sebastian Wannström markierte nur 95 Sekunden später vom Bully weg sogar die Führung.
Augsburg hätte sogar erhöhen können, doch im zwei auf eins traf Justin Volek die falsche Entscheidung; das war sehr ärgerlich. Vielleicht klappte es ja im Powerplay, welches sich sogar für 15 Sekunden in eine doppelte Überzahlkonstellation wandelte. Tatsächlich waren die Special Teams in der 32. Spielminute in Person von Drew LeBlanc erfolgreich; die on Ice Entscheidung lautete auf Tor, doch es wurde das Videostudium bemüht. Letztlich lag keine Kickbewegung vor und somit wurde das gute Tor bestätigt. Berlin antwortete mit wütenden Angriffen und wollte schnell den Anschluss bewerkstelligen.
Matt White hatte erneut kein Glück bei seinem Versuch. Nationalverteidiger Marko Nowak blieb ab der 26. Spielminute in der Kabine, was ein herber Verlust für die Gastgeber wäre. Höchst effiziente Panther drehten diese Begegnung und Berlin musste sich was einfallen lassen im Schlussabschnitt.
LeBlanc: „We needed a goal with our special teams and it went in. It is all about talking in our d-zone. We have to push for one more.”
Eisbären kommen heran, gleichen aus und nehmen Extrapunkt mit
Im Schlussabschnitt musste sich zeigen, ob und inwieweit Augsburg diesen Vorsprung endlich mal halten und den Sieg nach Hause fahren konnte. Auch auf Keeper Dennis Endras würde es nun ankommen. Berlin haderte bisher mit seinen zahlreichen guten Möglichkeiten und musste sich diesen Rückstand selbst zuschreiben. Der anfängliche Schwung und die Energie, welche die Eisbären im ersten Drittel vor allem aufs Eis zauberten, waren plötzlich weg und die Fans spürten auch auf den Rängen, dass die Panther als Party Crasher fungierten.
In den ersten Minuten des letzten Drittels taten sich die Hausherren sehr schwer, gute Aktionen zu kreieren. Dann bekamen die Eisbären ein Überzahlspiel zugesprochen, was aus Sicht der Gäste mehr als fragwürdig war. Und zu allem Ungemach traf Berlin in diesem Powerplay in Person von Kevin Clark in der 50. Spielminute. Dabei fand die Scheibe etwas glücklich über den Helm von Dennis Endras den Weg ins Tor. Es wurde nun turbulent, auch weil David Warsofsky seinem Team einen Bärendienst erwies, in dem er sich eine Spieldauerdisziplinarstrafe einbrockte. Im zwei auf eins Konter verpasste Marcel Barinka den vierten Augsburger Treffer denkbar knapp. Die langsam anbrechende Crunch Time versprach Hochspannung, zumal schon wieder eine fragwürdige Entscheidung gegen Augsburg getroffen wurde. Und auch jetzt wurden die Panther doppelt bestraft, weil Kevin Clark zum zweiten Mal in der 56. Spielminute ins Netz traf. Unfassbar, was hier nun los war.
Augsburg hatte in der letzten Spielminute den Siegtreffer auf dem Schläger, scheiterte aber am bärenstarken Ancicka, der seine Farben im Spiel hielt und ihnen die Overtime bescherte. Die Verlängerung verlvief bislang recht ereignisarm, bis Frank Mauer 31 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung die Scheibe irgendwie ins Gehäuse beförderte. Die Refs bemühten aber noch den Videobeweis ob einer eventuellen Kickbewegung des Torschützen. Dies wurde nicht festgestellt und somit ergatterte die Eisbären doch noch den Sieg und vergrößerten den Vorsprung auf den heutigen Gegner auf zehn Punkte.
Kuffner: „We played well enough to get three points, we were very disciplined, we did everything to win. I keep to play the right way play hard.”
Mauer: “Es ist enorm wichtig für uns, auf das Powerplay haben wir uns verlassen können. Wir hatten zwei Gesichter, die wir oft zeigten. Es war ein glücklicher Sieg, den wir aber gerne mitnehmen. Aus Augsburger Sicht natürlich sehr bitter, aber die Refs können es nicht immer recht machen, sie versuchen nach bestem Wissen u. Gewissen zu entscheiden. Man muss auch fair sein, der Druck ist schon lange da, immer mit einem Auge nach unten. Nun ist es leichter in die nächste Woche zu gehen, wir tun gut daran von Spiel zu Spiel zu denken. wir haben diese Situation angenommen, wir sind nicht das top Team das wir sein wollen, aber wir geben die Hoffnung nicht auf, wir wollen das Beste erreichen.“
Eisbären Berlin - Augsburger Panther 4:3 n.V. (1:0|0:3|2:0|1:0)
Tore:
1:0 |09.| Zachary Boychuk (Nowak, Noebels) PP1
1:1 |25.| Ryan Kuffner (Sacher)
1:2 |27.| Sebastian Wannström (Stieler)
1:3 |32.| Drew LeBlanc (Payerl, Barinka) PP1
2:3 |50.| Kevin Clark (Boychuk, Noebels) PP1
3:3 |56.| Kevin Clark (Boychuk, Noebels) PP1
4:3 |65.| Frank Mauer (Fiore)
1. Drittel Statistik: 16:10 Schüsse, 10:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 9:10 Schüsse, 11:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0
3. Drittel Statistik: 11:9 Schüsse, 15:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:24
Overtime Statistik: 4:0 Schüsse, 1:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Haupt-Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Odins (LAT)
Zuschauer: 13.287
Aufstellung:
Berlin: Ancicka, Müller, Ellis, Noebels, Pföderl, Fiore, Melchiori, Nowak, White, Boychuk, Clark, Hördler, Mik, Veilleux, Regin, Mauer, Bettahar, Heim, Rossmy, Nijenhuis.
Augsburg: Endras, Gregorc, Lamb, Kuffner, Soramies, Broadhurst Haase, Länger, Payerl, LeBlanc, Barinka, Warsofsky, Sacher, Puempel, Stieler, Wannström, Trevelyan, Volek, Saponari.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Ingolstadt/PM) Die Düsseldorfer EG hat das Spiel beim ERC Ingolstadt mit 3:4 verloren. Es war eine enge, lange umkämpfte Partie bei den Panthern. Den Rot-Gelben gelang es trotz Rückständen immer wieder zurück in die Partie zu finden. Am Ende behielt der ERC die Punkte denkbar knapp im eigenen Stadion.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Es war Freitag, es war der 13.. es war eine Partie beim ERC Ingolstadt. Die DEL-Spieltagskommission bewies eindeutig Humor. Denn: Die Düsseldorfer hatten seit mehr als fünf Jahren nicht mehr bei den Schanzern gewonnen. Nach zwei Siegen in Folge gegen Berlin und in Mannheim reisten die Rot-Gelben allerdings mit Selbstvertrauen an. Cheftrainer Roger Hansson vertraute selbigem Personal wie zuletzt, lediglich Hendrik Hane kehrte nach seiner Verletzung zurück in den Kader. Cedric Schiemenz musste als überzähliger Profi auf die Tribüne.
Die ersten Minuten der Partie waren sehr umkämpft, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Erste Schüsse fanden den Weg in Richtung beider Gehäuse, wirklich gefährlich wurde es aber nicht. Die erste große Möglichkeit hatte DEG-Kapitän Alex Barta, der nach einem Pass von Stephan Harper völlig frei im Slot war. Sein Versuch ging knapp am Tor vorbei. Die Panther blieben dennoch in der Folge die aktivere Mannschaft, hielten Haukeland im DEG-Tor warm. Die beste Möglichkeit hatte Louis Brune nach rund 13 Minuten, als er einen Pass von hinterm Tor bekam. Haukeland entschärfte stark. Doch die Gastgeber drückten weiter und trafen kurz vor der Pause zur Führung. Stefan Matteau bekam einen Fehlpass der DEG-Defensive, bedankte sich und verwandelte eiskalt. Der Gegentreffer vor der Pause bitter, aber nicht ganz unverdient.
Rot-Gelb kam gut aus der Kabine, hätte kurz nach Wiederbeginn direkt ausgleichen können. Nach einer tollen Kombination von Alex Ehl und Tobi Eder war es Victor Svensson, der knapp an Michael Garteig scheiterte. Die Ingolstädter schauten jedoch keineswegs nur zu. Nach einem schnellen Konter waren die Panther plötzlich mit einem 3-auf-1 in Richtung DEG-Tor unterwegs. Haukeland hielt allerdings bärenstark gegen Frederik Storm. Es folgte das erste Powerplay der Partie. Die Rot-Gelben durften mit einem Mann mehr agieren, machten allerdings zu wenig aus der Überzahl. Lediglich Daniel Fischbuch mit einer guten Möglichkeit. Wenig später machten die Düsseldorfer es im zweiten Powerplay dann besser. Nachdem zuvor Tobi Eder mit einer tollen Chance gescheitert war, zog Alex Barta einfach mal per Schlagschuss von der Blauen ab – 1:1. Manchmal braucht es keinen Zauber im Sturm. Den hatte sowieso Henrik Haukeland für sich gepachtet, der weiter Schuss um Schuss blockte und stark hielt. Doch vier Minuten vor Ende des Mittelabschnitts war er dann erneut machtlos. Ben Marshall umkurvte zunächst das Tor und schloss nach einer schönen Drehung ab. Der DEG-Goalie ohne Sicht – 1:2 aus Sicht der Düsseldorfer.
Die ersten Momente des Schlussdrittels gehörten klar den Gastgebern. Mit viel Druck in Richtung Haukeland kamen die Panther aus der Kabine, hätten durchaus die Führung ausbauen können. Taten sie aber nicht. Die DEG tat hingegen das einzig richtige, sie glich aus. Und wie: Bernhard Ebner packte im Offensivdrittel einen satten Hammer aus. Garteig hatte keine Möglichkeit zu reagieren. So ging es nach knapp 45 Minuten mit 2:2 wieder von vorne los. Ein Ergebnis, welches nicht lange Bestand haben sollte. Es folgte eine bittere Szene. Zunächst musste Daniel Fischbuch die DEG eigentlich in Führung bringen, vergab aber eine Großchance nach Fehler im ERC-Aufbau. Beim daraus resultierenden Konter schlugen die Panther zu. Tye McGinn vollendete sehenswert mit der Rückhand im Winkel. Es sollte nicht sein einziger Treffer bleiben. Knapp fünf Minuten vor Ende des Spiels schlug der ERC-Stürmer erneut zu und vollendete einen starken Konter. Doch wer dachte, dass die Rot-Gelben sich geschlagen geben würden, lag falsch. Bei 3.47 auf der Uhr machte es Alex Ehl nochmal spannend. Der Stürmer fälschte einen Puck unhaltbar ins Netz ab. Die Düsseldorfer warfen im Anschluss alles nach vorne – es brachte nichts mehr. Der ERC gewann am Ende knapp mit 4:3.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Die Sauerländer festigen ihre gute Form nicht und kamen gegen Nürnberg nach einer starken Leistung in den ersten zwei Dritteln nicht zu dem Heimsieg, nach dem es lange (51. Minuten) ausgesehen hat. Zwei Drittel lang war die stabile Abwehr um O’Connor und Ankert sowie die stets gefährlichen Sturmreihen der Schlüssel zum Erfolg, getragen von lautstarkem Anhang in der Balver Zinn Arena am Seilersee in Iserlohn. Doch dann kam das Schlussdrittel und alles anders: mit vier Tigers-Treffern in den letzten neun Minuten, insgesamt zwei Treffern in Unterzahl und somit einer Wende, mit der wohl kaum einer mehr gerechnet hätte.
(Fotos: Patrick Rüberg)
Das Spiel war wenige Sekunden jung, da klingelte es bereits das erste Mal im Kasten von Treutle. Daugavins bugsierte das Spielgerät irgendwie zu Aldanov und der irgendwie aus spitzem Winkel am geschlagenen Treutle vorbei ins Tor der Franken. Nürnberg stand von Beginn an unter Dauerdruck, jedoch brachten die Roosters die Scheibe nicht mehr gefährlich vor das Tor. Nach fünf Minuten gab es die erste Strafzeit für die IceTigers. Diese Überzahlgelegenheit konnten die Sauerländer nutzen. Poirie vollendete per halbhohem Schuss ins rechte Eck nach Zuspiel von Bailey und O’Connor. Das Spiel beruhigte sich im zweiten Abschnitt des ersten Drittels etwas, die Iserlohner waren aber durchgängig das gefährlichere Team. In der 17. Minute war es nochmal Acolatse, der noch eine gute Torchance hatte, jedoch an Treutle scheiterte. Besonders Acolatse brachte mit seiner körperlichen Präsenz in der Offensive ein ständiges Übergewicht und Scheibenbesitz. Auf Seiten der Nürnberger wandelte Mebus ein uns andere Mal am Rande einer Strafzeit, da er seine Gegenspieler des öfteren sehr intensiv und lange an der Bande fixierte. So endete ein aus Iserlohner Sicht ziemlich starkes erstes Drittel hochverdient mit 2:0.
Im zweiten Drittel waren die Franken sofort da und deutlich präsenter und griffiger, kamen auch zu einigen guten Möglichkeiten, in der 29. Minute gab es eine Strafzeit für die Gastgeber die ihr Tor mit viel Glück und Geschick verteidigen mussten. Diese Drangperiode der Gäste überstand Iserlohn insgesamt schadlos. Die Roosters nahmen das Heft nun wieder mehr und mehr in die Hand und in der 37. Minute konnte „Toto“ Rech einen Schuss von Bailey abstauben, zum vermeintlich vorentscheidenden 3:0- seinem ersten Treffer für die Sauerländer.
Die Franken versuchten auch im Schlussdrittel alles, um den Abstand noch einmal zu verkürzen. Die Roosters hatten das Geschehen jedoch im Griff und beschränkten sich aufs Kontern. Eins ums andere Mal war ein Stürmer der Gastgeber auf dem Weg zu Treutle, allesamt scheiterten sie jedoch. Nach zehn Minuten gab es eine Strafzeit für die Franken (Mebus), jedoch konnten das die Roosters nicht zur endgültigen Entscheidung nutzen. Nach Puckverlust wurde Tyler Sherry von Macleod auf die Reise geschickt und verkürzten in Unterzahl auf 1:3. Direkt im Anschluss leistete sich noch der Ex-Nürnberger Tim Bender eine Strafzeit wegen Stockschlags, sodass die komfortable Führung plötzlich doch am seidenen Faden hing. Gemessen am Spielverlauf aus Sicht der Gastgeber durchaus unnötig.
Den Vorteil des Powerplays nahmen sich die IceTigers jedoch nach einer Minute selbst, als Fox Poirie, der durchgebrochen wäre, durch Beinstellen stoppen musste. 03:28 vor dem Ende nahmen die Gäste noch die Auszeit und anschließend Treutle vom Eis: letzte Karte! Der Mut wurde belohnt, nach nur fünf Sekunden erzielten sie durch das 2:3. Die Roosters wirkten nun angeschlagen, das Spiel hatte besonders im zweiten Drittel Energie gekostet, was nun auf dem Eis sichtbar wurde.
Aber auch jetzt kassierte Nürnberg zur unpassendsten Zeit eine Strafzeit, blieben aber dennoch am Drücker. Und erzielten den zweiten „Shorthander“. Mit einer großen kämpferischen Leistung erzwangen die Tigers den Ausgleich, worauf Ende des zweiten Drittels nicht viel hingedeutet hat. Durch zwei Tore in Unterzahl, die zeitweise wie eine Überzahl aussahen.
Spiel vom 13.01.2023
Iserlohn Roosters - Nürnberg IceTigers 3:4 (2:0| 1:0| 0:4)
Tore:
1:0 01. Alanov|EQ (Poirie|Daugavins)
2:0 06. Poirie|PP1 (O´Connor|Bailey)
3:0 37. Rech|EQ (Poirie|Bailey)
3:1 51. Sheehy|SH1 (McLeod)
3:2 57. Schmölz|EQ (Ustorf|Fox)
3:3 59. Schofield|SH1 (Weber|Mebus)
3:4 60. Schmölz|EQ
Zuschauende: 4.967 in der BalverZinn Arena
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Wenn die Tigers in dieser Saison auf die Löwen treffen, dann gibt es nur ein Ergebnis. Jedes Spiel konnten die Niederbayern bisher mit 4:3 gewinnen. Doch heute reichten zum ersten Mal 60 Minuten für den Sieg. Der war jedoch sehr lange in Gefahr, weil Frankfurt vor allem in den ersten 40 Minuten ein Chancenplus für sich verzeichnen konnte.

(Foto: Citypress) Travis St.Denis leitete mit seiner Vorarbeit die Wende im Spiel gegen Frankfurt ein
Spielverlauf:
Lange wollten sich beide Teams nicht abtasten. Straubing war wie immer am Pulverturm von Beginn an quicklebendig und ging durch Manning in Führung. Doch Frankfurt konnte nicht nur ausgleichen, sondern auch für einen durchaus offenen Schlagabtausch sorgen.
Nathan Burns für die Löwen: “Auswärts ist es immer wichtig, dass man gut ins Spiel findet. Es ist eine hohe Intensität auf dem Eis und wir müssen stets bereit sein. Der schnelle Ausgleich war wichtig und wir haben noch spannende 40 Minuten vor uns.”
Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste immer mehr das Kommando. Zwar gaben die Hausherren mehr Schüsse auf das Tor ab, doch die Qualität der Chancen lag bei den Löwen. Die Führung nach dem zweiten Drittel war daher nicht unverdient. Die Tigers spielten es teilweise zu kompliziert und so musste sich die Abwehr von Coach Flemming kein Bein ausreißen.
Brandon Manning für die Tigers: “Wir haben ihnen zu viel Raum gegeben und müssen jetzt zeigen, dass wir hier der Herr im Haus sind. Sicherlich sind wir etwas mehr ins Risiko gegangen und dafür halt noch nicht belohnt worden.”
Turbulent wurde es im letzten Abschnitt, weil die Tigers ihre ganze Heimstärke in die Waagschale geworfen hatten. Die Aufholjagd glückte am Ende, obwohl sich die Löwen bis zur letzten Sekunde nicht geschlagen gaben.
Das Entscheidende in diesem Spiel waren die gewonnenen Zweikämpfe in den letzten zwanzig Minuten. Dieses Selbstvertrauen, Spiele im letzten Drittel noch drehen zu können, haben sich die Tigers über die gesamte Saison schon erarbeitet.
Stimmen nach dem Spiel:
Dominik Bokk (Löwen): “Es war ein ausgeglichenes Spiel. Leider haben sich bei uns kleine Fehler eingeschlichen, die dann von den Tigers eiskalt bestraft wurden. Den Rückstand im letzten Drittel aufzuholen, war dann eben schwer. Vielleicht haben wir auch ein paar Zweikämpfe zu viel verloren.”
Sandro Schönberger (Tigers): “Wir haben uns heute über zwei Drittel lang schwergetan. Die Spiele werden härter und es wird um jeden Punkt gekämpft. Ich selber fühle mich richtig gut, habe die Unterstützung meiner Familie und bleibe noch an Bord.”

(Foto: Citypress) - Luke Adam leitete mit seinem Steilpass den Siegtreffer durch JC Lipon ein
Torfolge:
1:0 (9.) - Die erste Chance durch Samanski konnte Kucis noch abwehren, aber die Tigers blieben am Puck und Brandon Manning traf von der blauen Linie zu seinem ersten Saisontor. 1:1 (9.) - Die Freude währte nur kurz. 22 Sekunden später lenkte Nathan Burns den Puck nach einem guten Angriff der Gäste ins Tor.
1:2 (27.) - Frankfurt gewinnt das Bully im Powerplay und Dominik Bokk lässt es oben rechts einschlagen. 2:2 (47.) - Straubing drängte auf den Ausgleich und Akeson sah am spitzen Winkel Garrett Festerling stehen, der dann Maßarbeit nahm.
3:2 (52.) - St. Denis arbeitete hinter dem Tor im Zweikampf äußerst clever und brachte den Puck zu Mark Zengerle in den Slot. 3:3 (54.) - Zweites Überzahltor an diesem Abend und wieder für Frankfurt. Chad Nehring konnte aus der Halbdistanz treffen. 4:3 (56.) - Adam hatte die Übersicht, spielte den Reisepass auf JC Lipon und der traf direkt ins Herz der Löwen.
Straubing Tigers - Löwen Frankfurt: 4:3 (1:1 | 0:1 | 3:1)
1:0 |09.| Manning (Samanski, St. Denis)
1:1 |09.| Burns (Wenzel, Schwartz)
1:2 |27.| Bokk (Scarlett, Ranford) - PP 1
2:2 |47.| Festerling (Akeson)
3:2 |52.| Zengerle (St.Denis, Leier)
3:3 |54.| Nehring (Wruck) - PP 1
4:3 |56.| Lipon (Adam)
Strafen: Straubing 6 - Frankfurt 4
Schiedsrichter: Kopitz / MacFarlane / Römer / Züchner
Zuschauer: 4.480 (Ausverkauft)
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum ewig jungen Duell trafen sich die Adler Mannheim und Kölner Haie in der SAP Arena. Bei den Gastgebern durfte Trainer Stewart ein wenig durchatmen. Mit Lehtivuori, Jentzsch und Akdag kehrten immerhin drei Spieler zurück und entschärften die angespannte Personalsituation ein wenig. Köln steckt mitten im Kampf um Platz sechs und jeder Punkt zählt für Coach Krupp.

( Foto Sörli Binder )
Wie erwartet starteten beide Teams intensiv in die Partie und versuchten ihr Forechecking-Spiel sofort an den Mann zu bringen. So waren in den ersten Minuten nur wenig Torchancen zu verzeichnen. Plötzlich hieß es 1:0 für Köln. Den ersten wirklich gut herausgespielten Angriff, schloss Proft nach gute Vorarbeit durch Thuresson erfolgreich ab. Mannheim wirkte angeschlagen und wusste nicht so recht wie sie reagieren sollten. Weitere Chancen durch Bailen, Bast und McIntyre wusste Brückmann abzuwehren. Die Haie spielten konzentriert und abgeklärt. Die nächste Chance hatte Aubry, der bei seinem Alleingang and Brückmann scheiterte. Die Domstädter ganz klar am Drücker. Nach einer Aktion gegen Brückmann flogen ein wenig die Fäuste. Vielleicht ein Hallo wach für die Gastgeber, die bis dahin so gut wie nichts aufs Eis gebracht hatten. Bis zu Pause kamen sie zwar noch einmal besser ins Spiel, holten sogar die erste Strafe heraus. Schlussendlich blieb es beim 0:1 zur ersten Pause.
Durch das Überzahl kamen die Kurpfälzer gleich gut ins zweite Drittel. MacInnis hatte hier die beste Chance auf den Ausgleich, doch Köln Torwart Pantkowski war zu Stelle. Ferraro tanzte auf der anderen Seite den junge Dziambor aus, konnte den Puck jedoch nicht im Tor unterbringen. Danach war ein paar Minuten Leerlauf auf dem Eis. Das körperliche Spiel stand wieder im Vordergrund. Erst MacInnis hatte in der 29.Spielminute eine weitere nennenswerte Möglichkeit. Mannheim war über weite Strecken des zweiten Drittels tonangebend, nachdem im ersten Abschnitt noch so gut wie gar nichts zusammen lief. Pantkowski war weiterhin gefordert. Er entschärfte eine zwei gegen eins von Jentzsch und Wohlgemuth. Die Adler drückten vor der Pause auf den Ausgleich, blieben allerdings erfolglos, so dass es 0:1 zur zweiten Pause hieß.
Die 12666 Zuschauer hielten den Atem an, als schon nach 20 Sekunden Aubry die Latte an Brückmanns Tor traf. Kurz danach durften die Fans endlich jubeln. Gaudet brachte den Puck ins gegnerische Drittel, passte auf den agilen Eisenschmid, der Pantkowski keine Chance ließ. Köln antwortete körperbetont. Mannheim nahm den Kampf an. Brückmann hielt bei vier gegen vier sensationell gegen Ferraro. Weiterhin war die körperbetonte Spielweise trumpf. Beide Teams blieben über das gesamte Spiel hinweg immer fair trotz aller Härte im Spiel. Knapp sechs Minuten vor dem Ende ergab sich eine weitere Überzahlchance für das Stewart Team. Das drittbeste Unterzahl der Liga hielt das Unentschieden. Gegen Ende des letzten Drittel drückte noch einmal Mannheim auf den Siegtreffer. Szwarz und zweimal Krämmer hatten die letzten Chancen in der regulären Spielzeit bevor es in die Verlängerung ging.
Ferraro und Bast hatten die ersten beiden Chancen auf Seiten der Haie. Kurz danach traf Aubry zum umjubelten Siegtreffer. Köln sicherte sich zwei ganz wichtige Punkte um Platz 6.
Adler Mannheim – Kölner Haie 1:2 (0:1;0:0;1:0;0:1)
Tore
0:1 Proft (Thuresson, Dietz)
1:1 Eisenschmid (Gaudet, Reul)
1:2 Aubry
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PENNY-DEL (München/HG) In der Olympia Eishalle empfing am 42. Spieltag der Tabellenprimus Red Bull München die Wild Wings aus Schwenningen. Während München von den letzten zehn Spielen acht siegreich gestaltete, reisten die Schwarzwälder mit der Negativbilanz von sieben Pleiten im gleichen Zeitraum an die Isar. Beide Auswärtspartien konnte der Tabellenführer bislang für sich entscheiden, wohingegen die Wild Wings das erste Aufeinandertreffen in München klar gewannen. Insgesamt konnte München 14 der letzten 19 Duelle gegen die Schwarzwälder für sich entscheiden.
Schließlich bezwangen die von Headcoach Harold Kreis hervorragend eingestellten Wild Wings den Spitzenreiter dank einer tollen Auswärtsleistung verdient mit 1:2 und holten sich wertvolle Zähler im Rennen um die Playoffs.
(Fotoquelle Citypress) Siegtreffer von Alexander Karachun
München wollte auf der Erfolgsspur bleiben und hatte den nächsten Dreier fest im Visier. Das Team um Don Jackson zog an der Spitze der Liga ungestört und souverän seine Kreise und lag bereits mit 15 Punkten schier uneinholbar vor den Adlern aus Mannheim. Rückkehrer Andi Eder erwies sich beim letzten Kantersieg gegen das Schlusslicht gleich wieder als wertvoller Assistgeber. Freddy Tiffels und Ben Smith wirkten heute wieder mit.
Desousa: „It is nice to score that often. I was often beneficiary due to my line mates. We really have a good team not even on paper. We have a goal winning championship mentality and we have got team players. They have a good team. We respect them and it won’t be an easy game tonight.”
Schwenningen musste zuletzt vier Pleiten am Stück verkraften und verlor ein wenig den Anschluss auf die Pre-Playoff Ränge. Ihr deutlicher Sieg zu Beginn der Saison in München machte dem Team um Headcoach Harry Kreis sicher Mut für den heutigen Auftritt an gleicher Stelle. Ullstrom und Wahl standen heute nicht im Line Up.
Kreis: „In Bietigheim haben wir gar nicht gespielt, zuvor in den Matches sehr gut gekämpft, nur keine Punkte geholt. David Ullstrom und Mitch Wahl haben lange nicht gespielt, deswegen sind sie nicht mit dabei. In München müssen wir die Scheibe hinter die Verteidiger bringen, wir müssen schnell und geradlinig agieren, das Transition Game von München vermeiden und die Räume eng halten. Im Zusammenhang mit dem Chefposten bei der Nationalmannschaft bin ich zwar immer noch Kandidat, aber es gibt noch keine Entscheidung.”
Schwäne legen vor
Heute war Mädels Abend angesagt mit vergünstigtem Eintritt, d.h. es wurden viele Ladies im Stadion unter den Zuschauern erwartet. Die Olympia Eishalle war für ein Spiel unter der Woche relativ gut besucht, auch im Gästeblock wurden viele mitgereiste Fans gesichtet. Die Gäste starteten gut in die Begegnung und verzeichneten schnell gute Einschussmöglichkeiten. Die Physis wurde von Anfang an hochgehalten und die Wild Wings waren bereit, den Kampf anzunehmen. Nach gut fünf Minuten schien München besser in die Partie zu kommen und der zuletzt regelmäßig punktende Chris DeSousa erwies sich erneut in Schusslaune. Den Anfangselan der Hausherren unterband jedoch in der 8. Spielminute Johannes Huß mit dem Führungstreffer für die Wild Wings, die gleich nachlegen wollten und insbesondere Pfaffengut war gegen München stets sehr gut aufgelegt. Heute war es auch hochinteressant, wie die Teams im Slot agierten: hier ließen die Schwäne bis dato am wenigsten in der Liga zu, wohingegen die Red Bulls in dieser Disziplin das tonangebende Team der PENNY DEL war. Die Spink Brüder hätten beinahe den zweiten Treffer markiert, doch Mathias Niederberger parierte bravourös. München konnte sein erstes Powerplay nicht in Zählbares ummünzen. Beim Bully Spiel hatten die Hausherren die Schlägerspitze vorne und die Gäste hielten gut dagegen. Schwenningen verteidigte bemerkenswert und ließ die heimischen Akteure nicht zur Entfaltung kommen vor ihrem Goalie.
Huß: “Es war ein guter Schuss, solche Chancen müssen halt rein bei so einem Match. Wir müssen noch härter spielen.”
Hagers Jubiläumstor
Im Mittelabschnitt kamen die Gäste gleich zu ihrem ersten Überzahlspiel, das sie brandgefährlich aufzogen und etliche gute Chancen herauskombinierten. Auch nachdem München wieder komplett war, übten die Wild Wings bei fünf gegen fünf viel Druck auf Mathias Niederberger aus. Dann war München mit einem Mann mehr auf dem Eis und wollte seine toll Powerplay Quote bestätigen, doch die Gäste überstanden auch diese knifflige Situation schadlos. Nun wurde mit offenem Visier und harten Bandagen gespielt und Schwenningen leistete erbittert Widerstand dank aggressiven Forecheckings. Joacim Eriksson war bislang nicht zu bezwingen, der sich nun mit seinen dezimierten Vorderleuten dem dritten Powerplay der Hausherren gegenüber sah. Aller guten Dinge waren drei und endlich traf München in Person von Patrick Hager, der die Scheibe in der 33. Spielminute regelrecht über die Linie arbeitete. Es war sein 200. DEL-Tor! Dieser Ausgleichstreffer gab den Gastgebern sichtlich Auftrieb und das Momentum lag ganz klar auf ihrer Seite. Florian Elias verpasste den erneuten Führungstreffer, weil die Latte im Weg stand und er verbuchte kurz danach eine weitere gute Möglichkeit. Interessante Randnotiz: beide bisherigen Torschützen hatten die Nummer 52 auf ihrem Jersey.
Nunmehr war das Schussverhältnis komplett ausgeglichen, was den engen Spielverlauf bestätigte.
Hager: “Schwenningen macht einen super Job, sie spielen einfach, wir spielen großen Mist heute. Wir haben zu viele Turnovers. Wir müssen uns konzentrieren, um das Spiel zu gewinnen.“

(Fotoquelle Citypress) Jubilar Patrick Hager mit seinem 200. DEL Tor
Karachun mit Siegtreffer
Im dritten Drittel kam München in den Genuss eines frühen Powerplays, das jedoch nicht von Erfolg gekrönt war. Die Begegnung blieb weiterhin spannend und beide Teams warteten auf entscheidende Fehler des anderen. Die Gastgeber wählten oft den etwas zu komplizierten Pass, was dem Gegner ermöglichte gut dazwischen zu gehen. Die vierte Reihe der Red Bulls demonstrierte des Öfteren ihre Klasse. Auf der Gegenseite verpasste der quirlige Florian Elias erneut und war weiterhin vom Pech verfolgt am heutigen Abend nach seinem Schuss ans Gestänge im zweiten Drittel. Die Gäste blieben hartnäckig und nah am Gegner dran, jeder Punkt wäre Gold wert im Kampf um die Playoff Plätze und gegen den Abstieg.
Langsam brach die Crunch Time an und beide Teams schenkten sich nichts, wobei die Wild Wings mehr investierten, um die Partie nach regulärer Spielzeit zu entscheiden. Und tatsächlich markierte Alexander Karachun in der 58. Spielminute mit unbändigem Willen den erneuten Führungstreffer für seine Farben. Nach der Auszeit von Don Jackson ging Mathias Niederberger vom Eis und All in. Nun war Joacim Eriksson mit seinen Fangkünsten gefragt, der seinen Vorderleuten letztlich den Sieg schenkte. Es war bereits der zweite Erfolg für Schwenningen in München in dieser Saison. Hut ab!
Schütz: „Wir haben sehr schlecht gespielt, ein Fehler im dritten Drittel führte zum Tor, das wurde eiskalt bestraft. Unsere Reihe hat gut funktioniert.”
Karachun: “Wir haben noch gezittert am Ende, aber die Jungs haben super geackert. Nach dem letzten Derby haben wir uns zusammengesetzt und uns ausgesprochen. Wir haben Schnelligkeit und Kraft, das müssen wir ausnutzen. Hinten hat der Jokki einen super Job gemacht. Es liegt an uns, die Leistung abzurufen.“
EHC Red Bull München – Schwenninger Wild Wings 1:2 (0:1|1:0|0:1)
Tore:
0:1 |08.| Johannes Huß (Karachun, Lajunen)
1:1 |33.| Patrick Hager (Redmond, Eder) PP1
1:2 |58.| Alexander Karachun
1. Drittel Statistik: 10:8 Schüsse, 13:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 10:11 Schüsse, 13:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6
3. Drittel Statistik: 11:8 Schüsse, 13:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
Haupt-Schiedsrichter: MacFarlane (USA) / Iwert (GER)
Zuschauer: 4.762
Aufstellung:
München: Niederberger, McKiernan, Daubner, Parkes, Street, DeSousa, Redmond, Abeltshauser, Eder, Hager, Tiffels, Blum, Boyle, Ortega, Smith, Ehliz, Szuber, Schütz, Kastner, Varejcka.
Schwenningen: Eriksson, Trivellato, Lajunen, Spink Tyl., Spink Tys, Hungerecker, Huß, Ramage, Indrasis, Neumann, Karachun, Weber, Spornberger, Elias, Olimb, Uvira, Zernikel, DeFazio, Pfaffengut, Bassen.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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