
(DEL/Ingolstadt) PM Rauschender Abend in der ausverkauften Saturn Arena: Der ERC Ingolstadt landete einen 6:2-Derbysieg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Die Panther sind damit sicher fürs Playoffviertelfinale qualifiziert und haben auch besten Aussichten, im Heimspiel am Sonntag gegen die Kölner Haie (14 Uhr) das Heimrecht fest zu machen.

(Foto: Jürgen Meyer)
Erstes Drittel
Der muntere ERC erspielte sich im ersten Abschnitt eine Zwei-Tore-Führung. Durchaus zurecht angesichts der vielen Chancen, die der ERC gerade in den Überzahlspielen kreierte. Im Powerplay fielen dann auch die Tore gegen die beste Defensive der Liga: Thomas Greilinger per Abstauber (6.) und Ville Koistinen per Fernschuss (20.) waren erfolgreich. Brett Olson, Kael Mouillierat, Mike Collins an den Pfosten und Darin Olver hatten weitere Hochkaräter.
Der Tabellenzweite Nürnberg war auf die Defensive konzentriert, kam aber durchaus auch zu Chancen. Strafbankrückkehrer Brett Festerling (13.) und der auffällige Philippe Dupuis (15., 19.) hatten den zwischenzeitlichen Ausgleich auf dem Schläger.
Zweites Drittel
Im Mittelabschnitt verpasste Tim Stapleton den Gästen die kalte Dusche. Torwart Treutle war in den Bullykreis geeilt und schob die Scheibe weg. Das Tor war verwaist – Stapleton schoss von nahe der Bande ein zum 3:0 (21.). Danach agierten die Ice Tigers bissig und waren die aktivere Mannschaft. ERC-Goalie Timo Pielmeier zeigte mehrmals seine Klasse.
Die Panther konterten. Durch einen schnellen Angriff über Laurin Braun kamen sie – Kreuzeckschuss – zum 4:0 (33.).
Drittes Drittel
Im Schlussabschnitt wechselte das Momentum phasenweise. Beide Torhüter – Timo Pielmeier und auf Nürnberger Seite nun Andreas Jenike – zeigten gute Paraden. In einem Powerplay stellte der nimmermüde Brett Olson auf 5:0 (46.). Danach verkürzten die Gäste durch die beiden Olympia-Helden Yasin Ehliz (48.) und Leo Pföderl (54.) auf 2:5. Das Schlusswort aber hatten die Panther: Ville Koistinen traf zum 6:2-Endstand.
Nächste Spiele:
Am Sonntag kommen die Kölner Haie zum Abschluss der Hauptrunde (14 Uhr, Saturn Arena).

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG verliert gegen die Eisbären aus Berlin deutlich mit 2:6 (1:2; 0:4; 1:0). Das Team von Coach Tobias Abstreiter war dabei bemüht, aber chancenlos. Die Playoffs sind damit für die Rot-Gelben nicht mehr zu erreichen.Zu Spielbeginn merkten die 13.205 Zuschauer, dass die DEG ein Zeichen setzten wollte. Das Team um Goalie Dan Bakala machte von Anfang an Druck auf den Kasten der Berliner. Alex Barta hatte nach wenigen Sekunden bereits die Führung auf dem Schläger. Trotzdem waren es die Eisbären, die den ersten Treffer erzielten. Der Berliner Louis-Marc Aubry nutzte die erste große Chance der Gäste für die Führung (11:18).

(Foto: Birgit Häfner)
Die Rot-Gelben schockte dies aber nicht. Sie spielten weiter auf das Tor von Petri Vehanen. Allerdings ohne Erfolg. Der Goalie-Veteran hielt mit mehreren Glanzparaden seinen Kasten sauber – zumindest bis zu einer Strafzeit der Gäste. In dieser legte Brandon Burlon den Puck zu Barta, der einfach mal abzog: 1:1 (16:42; Burlon, Kammerer). Doch der Ausgleich währte nicht lange: Als die DEG im Slot vor Bakala die Scheibe einfach nicht rausbekam, klingelte es erneut. Jamison MacQueen stocherte den Puck über die Linie (19:41), Bakala blockte zuvor drei Schüsse. Durch eine Unkonzentriertheit in der Defensive ging es in Rückstand in die Pause.
Der Anfang vom Ende
Es dauerte keine Minute im zweiten Drittel, da machten die Eisbären klar, wer hier als Sieger vom Eis geht. Thomas Oppenheimer konnte nach einem Konter viel zu einfach einnetzen (20:47). Die Düsseldorfer spielten zwar weiter mutig nach vorne, aber bei Vehanen war immer Endstation. Berlin macht es auf der Gegenseite deutlich besser. Nach einer Traumkombination gelang Nicholas Petersen nach 25 Minuten bereits die Vorentscheidung zum 4:1 (24:37). Und es war immer noch nicht genug: Wieder dauerte es keine Minute und der einstig rot-gelbe Daniel Fischbuch erzielte das 5:1 (25:26). Die Düsseldorfer brachen auseinander. Für Dan Bakala war das Spiel vorbei, Mathias Niederberger übernahm. Die DEG hätte kurz darauf zumindest noch einmal treffen können, aber Rob Bordson vergab ein sicheres Tor. Die Effektivität auch dieses Mal das Problem der Düsseldorfer. Auch Niederberger musste nicht lange warten, bis er zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Das 6:1 fiel durch MacQueen (31:52).
Das Ende vom Ende
Nach einer ereignislosen Phase im letzten Drittel, war es wieder einmal Alex Barta, der sich ein Herz nahm und abzog. Der Schuss schlug im Winkel zum 2:6 ein (48:14; Weiß). Viel änderte das nicht mehr.
Nach der Niederlage steht fest: Das Spiel am Sonntag gegen die Krefeld Pinguine wird das letzte der Saison sein. 10.000 Karten wurden für die Partie bereits abgesetzt. Tickets gibt es unter www.degtickets.de. Feiert mit uns den Saisonabschluss im Straßenbahn-Derby!

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(DEL/Straubing) (MA) Für beide Teams war es kein unwichtiges Spiel. Es ging zwar nicht mehr um die begehrten Playoff-Plätze aber dafür stand der Kampf um die rote Laterne auf dem Plan. Krefeld hätte mit einem Sieg noch mal die Spannung erhöhen können. Für die Fans war es kein Leckerbissen, jedoch spielten beide Teams, so lange die Kraft vorhanden war, auf Sieg. Straubing behielt die Oberhand und konnte seine sich mit seinen Fans noch etwas versöhnen.
(Foto: Ralf Schmitt)
Gleich zu Beginn hatten die Gäste mehr vom Spiel. Sie waren in den Zweikämpfen agiler und Sebastian Vogl bekam einige verdeckte Schüsse auf sein Tor. Die Tigers meldeten sich zum ersten Mal nach dem Powerbreak. Mike Zalewski konnte den Steilpass nicht verwerten. Sein Abschluss allein vor dem Ex-Straubinger Dimitri Pätzold war einfach zu schwach. Dennoch gingen die Niederbayern in Führung. James Bettauer fand in der Zone der Pinguine die Lücke und netzte zum 1:0 (13.) ein. Das Spiel lief munter weiter, so dass die beiden Torhüter sich über wenig Arbeit nicht beklagen mussten. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts erzielten die Krefelder den 1:1 (19.) Ausgleich. Es tat sich dabei die alte Schwäche der Tigers auf. Adrian Grygiel hatte viel zu viel Platz im Slot. Bei seinem Direktschuss war Vogl ohne Chance. Die Freude der ca. 50 mitgereisten Krefelder Fans währte nur kurz. Erneut war es James Bettauer mit einem satten Schlagschuss in den Winkel der die 2:1 (20.) Führung besorgte. Die Mithilfe kam von der Krefelder Hintermannschaft die an der eigenen blauen Linie die Scheibe zu leicht vertändelten.
Der Mittelabschnitt verlief ähnlich wie der erste. Krefeld drückte wieder mehr auf das Tor der Hausherren und sie kamen zu guten Möglichkeiten. Eine davon konnte Christoph Gawlik, der zu Saisonbeginn bei den Straubing Tigers anheuern wollte und jedoch keine Berücksichtigung fand, nutzen. Im ersten Powerplay für Krefeld waren sie schon knapp dran, aber im zweiten Powerplay kurz nacheinander traf der Deggendorfer zum 2:2 (27.) Ausgleich. Die Tigers spielten ihre Angriffe nicht mehr konsequent zu Ende. Zwar kam Dimitri Pätzold ab und zu in Bedrängnis, strahlte jedoch die nötige Ruhe aus und hielt seine Mannschaft im Spiel. Mit dem Spielstand von 2:2 wechselten beide Teams noch einmal die Seiten.
Die Fans zeigten sich etwas enttäuscht nach dem schwachen zweiten Drittel ihres Teams. Ging es doch immerhin um die rote Laterne. Deshalb nahmen sich die Spieler um Kapitän Sandro Schönberger vor, dieses letzte Heimspiel vor ihren Fans als Sieger zu verlassen. Es sollte ein Kraftakt werden. Man merkte den Tigers das kräftezehrende Spiel vom Mittwoch noch an, aber auch auf der Gegenseite schwanden die Kräfte. Mit nur drei Reihen konnten die Krefelder nicht mehr den nötigen Druck aufbauen. So entschied ein Mike Zalewski das Spiel für die Tigers mit dem Abpraller zum 3:2 (53.) Endstand. Krefeld tauchte nur noch einmal gefährlich vor Sebastian Vogl auf, nutzte die Chance nicht mehr. Somit steht nach langer Durststrecke auf dem letzten Platz fest, dass die rote Laterne diese Saison an Krefeld geht.
Spiel vom 02.03.2018
Straubing Tigers - Krefeld Pinguine: 3:2 (2:1|0:1|1:0)
1:0 |13.|James Bettauer (Brandl, Edwards)
1:1 |19.|Adrian Grygiel (Umicevic, Vainonen)
2:1 |20.|James Bettauer (Brandl, M. Zalewski)
2:2 |27.|Christoph Gawlik (Grygiel, Nordlund) PP 1
3:2 |53.|Mike Zalewski (Klassen, Hedden) 4-4
Strafen: 8 - 8
Schiedsrichter:
HSR Michael Klein, Volker Westhaus
LSR Thorsten Lajoie, Markus Wölzmüller
Zuschauer: 4.327
Aufstellung:
Straubing Tigers: Vogl, Filimonov - Dotzler, Yeo; Jobke, Renner; Klassen, Edwards - S. Zalewski, Connolly, Mitchell;
Koper, MacKinnon, Oblinger; Hedden, M. Zalewski, Schönberger; Bettauer, Brandl
Krefeld Pinguine: Pätzold, Weidekamp - Vainonen, Nordlund; Seifert, Trivellato; Davis - Umicevic, Feser, Hanson;
Grygiel, Gawlik, Miller; Mieszkowski, MacKay, Orendorz; Kunekath, Spitzner

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(DEL / Mannheim) (SK) - Ehre, wem Ehre gebührt. Auch am heutigen Freitagabend gab es, wie zuletzt beim Auswärtsspiel in Schwenningen, vor der Partie eine Ehrung der Olympioniken. Begleitet von den Highlights der Winterspiele auf dem Videowürfel und einer Ansprache von Adler-Geschäftsführer Matthias Binder wurden die Nationalspieler geehrt. Dabei machte es zu diesem Zeitpunkt auch keinen Unterschied, welche Farbe das Trikot hatte.
( Foto Tina Kurz )
Sowohl die Kölner Moritz Müller und Christian Ehrhoff, als auch die Mannheimer um Adler-Kapitän Marcus Kink wurde die herausragende Leistung mit Blumen und einem Porträt verdientermaßen gewürdigt. Danach wurden aus Teamkameraden aber wieder Gegner. Nach einer temporeichen Partie sollten am Ende aber die Adler die Oberhand behalten. Dank der Tore von Devin Setoguchi (14.) und Chad Kolarik (50.) sicherten sich die Hausherren so drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffplatzierungen und können am Sonntag mit der letzten Partie gegen die Augsburger Panther alles klar machen.
Volles Haus hieß es heute Abend in Mannheim. Denn in der heimischen SAP Arena stieg nicht nur das erste Heimspiel nach dem Sensationssieg der deutschen Olympiamann- schaft in Pyeongchang, sondern zeitgleich auch das voerst letzte Heimspiel vor der heißen Phase der Saison. Und mit gerade mal einem Punkt Abstand auf einen direkten Playoffplatz und noch insgesamt sechs möglichen Punkten ist für die Adler noch alles drin. Und als wäre das nicht Motivation genug, schien die Silbermedaille und der 4:1-Auswärtssieg über Schwenningen dem Team von Headcoach Bill Stewart zusätzlichen Auftrieb zu geben. Fünf Minuten waren gespielt, ehe Matthias Plachta erstmals die Reflexe von Gustaf Wesslau im Tor der Haie prüfte (5.). Auf der Gegenseite musste Dennis Endras kurz darauf gleich mehrfach sein Können unter Beweis stellen. Erst gegen Nicolas Krämmer und Dylan Wruck (8.) im ersten Kölner Powerplay, dann gegen Philip Gogulla, der völlig unbeaufsichtigt vorm Mannheimer Tor lauerte (8.). Mannheim hatte aber zunehmend mehr vom Spiel und zeigte sich hellwach. Fast schon folgerichtig war dann der erste Treffer. Devin Setoguchi fackelte in eigener Überzahl nicht lange und brachte nach Zuspiel von Andrew Desjardins und Garrett Festerling seine Farben erstmals in Führung (14.). Und nicht nur in Überzahl präsentierten sich die Quadratestädter stark, sondern auch in Unterzahl. Doch trotz Einsatz bis zur ersten Pausensirene wollten keine weiteren Treffer fallen.
Ein ähnliches Bild sollte sich auch im Mitteldrittel zeigen, denn Tore sollten trotz viel Mühe und Kampfgeist keine fallen. Immerhin blieben die Adler jetzt der Strafbank fern. Stattdessen nahmen im Verlauf des Drittels immer wieder die Kölner dort Platz. Kaum war eine Strafe abgelaufen, fiel die nächste Strafe. Einen Umstand den aber weder Chad Kolarik mit Mathieu Carle (28.) oder Luke Adam aus kürzester Distanz (33.) in Tore auf der Anzeigentafel ummünzen konnten. Die Haie konnten sich ein ums andere Mal bei Gustaf Wesslau bedanken. Der Kölner Goalie war ein bärenstarker Rückhalt für sein Team. Doch auch sein Gegenüber Dennis Endras zeigte immer wieder Glanzparaden, wie gegen Corey Potter (38.) oder Blair Jones (39.).
Mit dem knappen Tor Vorsprung ging es somit in den Schlussabschnitt. Und der begann verheißungsvoll. Keine Minute war gespielt, als Mathias Plachta wieder vor Wesslau auftauchte. Doch der Adler-Stürmer vergab knapp. Ganze zehn Minuten mussten die Fans warten, ehe sie nochmals jubeln durften: Chad Kolarik liess Wesslau aus kürzester Distanz keine Chance und erhöhte nach Zuspiel von Luke Adam und Marcel Goc auf 2:0 (50.). Den erneuten Treffer im Rücken hätten die Adler nutzen können, um weiter Druck aufzubauen, doch sie brachten sich durch die Strafe gegen Garrett Festerling kurz selbst aus dem Tritt. Die Abwehr stand jedoch gut und so konnte auch diese Strafe unbeschadet überstanden werden. Aber auch Köln zog noch Strafen. Erst musste Blair Jones wegen zu vieler Spieler auf dem Eis auf die Strafbank, ehe drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit Corey Potter rauswanderte. Mannheim nahm nun keineswegs Tempo raus, sondern spielte weiter druckvoll nach vorne und drängte auf den nächsten Treffer. 43 Sekunden vor der Schlussirene nahm Haie-Coach Peter Draisaitl Wesslau vom Eis. Am Spielstand sollte sich dadurch aber nichts mehr ändern. Die drei so wichtigen Punkte sollten in Mannheim bleiben und Adler-Goalie Dennis Endras konnte sich verdientermaßen über seinen Shutout freuen.
Mit dem 2:0-Heimsieg geht es für die Adler am Sonntag nach Augsburg zum vorerst letzten Auswärtsspiel.
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Spiel vom 2. März 2018
Adler Mannheim - Kölner Haie (1:0|0:0|1:0)
Tore:
1:0 |14.| Devin Setoguchi (Andrew Desjardins, Garrett Festerling)
2:0 |50.| Chad Kolarik (Marcel Goc, Luke Adam)
Zuschauer: 13.600

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(DEL/Augsburg) PM Die nächste Vertragsverlängerung bei den Augsburger Panther ist unter Dach und Fach. Olivier Roy hütet auch in der nächsten Spielzeit das Tor des DEL-Clubs. Der Schlussmann unterzeichnete einen Einjahresvertrag.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Olivier Roy begann die Saison bei den Eispiraten Crimmitschau in der DEL 2. Mit starken Leistungen dort spielte sich der 26-jährige Kanadier in den Fokus einiger DEL-Teams. Ende November konnten sich dann die Panther die Dienste des begehrten Schlussmanns sichern. Auch im Oberhaus wusste Roy auf Anhieb zu überzeugen. In 1259:29 DEL-Minuten seit seinem Wechsel verzeichnete der 183 cm große und 81 kg schwere Linksfänger 641 Saves bei einem Gegentorschnitt von 2,72. Mit einer Fangquote von fast 92 % gehört Olivier Roy zu den stabilsten Goalies der Deutschen Eishockey Liga.
Panther-Trainer Mike Stewart ist überzeugt von den Qualtiäten seiner Nummer eins: „Oliver Roy, dessen Werdegang ich schon seit längerer Zeit verfolge, benötigte nach seinem Wechsel keinerlei Eingewöhnungszeit. Er war sofort der erhoffte Rückhalt. So konnte er unserer Defensive neue Stabilität verleihen. Mit der entsprechenden Vorbereitung glauben wir, dass Olivier noch stärker spielen und uns in der Saison 2018-19 viele wichtige Punkte gewinnen kann.“
„Es war immer mein Ziel, ein Starting-Goalie in einer euopäischen Top-Liga wie der DEL zu sein. Ich bin den Augsburger Panthern, bei denen ich mich von Beginn an wohlgefühlt habe, sehr dankbar für die Chance, die ich hier erhalten habe und hoffe, dass ich das Vertrauen der Verantwortlichen auch nächste Saison mit guten Leistungen zurückzahlen kann“, so Olivier Roy nach seiner Vertragsverlängerung.
Auch das Logo von Richter + Frenzel ziert kommendes Jahr die Schienen, Stockhand und Fanghand unserer Goalies. Der Premiumpartner der Panther gab letztes Jahr seine Zusage für eine zweijährige Verlängerung seines Engagements.

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(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben sich entschieden, ihren Kader noch mit einem weiteren Stürmer zu ergänzen. Deshalb wechselt der 24 Jahre alte Kanadier Anthony Camara von den Graz99ers aus der österreichischen Erste Bank Liga (EBEL) an den Seilersee.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Er unterzeichnete einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Spielzeit. „Aufgrund der Verletzung von Louie Caporusso war es uns wichtig, den Kader noch ein wenig breiter aufzustellen. Das ist uns mit Anthony gelungen“, so Manager Karsten Mende.
Camara begann seine Karriere in der Ontario Hockey League, der kanadischen Juniorenliga, stand in Saginaw und Barrie unter Vertrag, gehörte in der Saison 2012-2013 auch zum Kader der kanadischen Nationalmannschaft für die U20 WM. Bereits zwei Jahre zuvor war er von den Boston Bruins in der dritten Runde an 81. Position gedraftet worden. In der Organisation der Bruins unterzeichnete Camara anschließend seinen ersten Profivertrag, spielte allerdings ausschließlich in den Farmteams. Im Sommer 2017 entschied er sich für einen Wechsel nach Europa, heuerte zuerst bei den Odense Bulldogs in der dänischen Liga an, bevor er im Januar nach Graz wechselte. Dort erzielte er in 14 Spielen fünf Treffer und bereitete sechs weitere Tore vor.
„Anthony ist ein sehr physischer Spieler, der uns mehr Tiefe geben wird. Er ist ein harter Arbeiter, der auch Tore schießen kann“, sagt Roosters-Cheftrainer Rob Daum. Camara ist bereits am Abend in Iserlohn eingetroffen, bestreitet am Vormittag sein erstes Training am Seilersee. Ein Einsatz im Abendspiel gegen die Schwenninger Wild Wings ist derzeit nicht vorgesehen.

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(DEL/Schwenningen) (BM) Der Ligaalltag in der DEL ist zurück, das Olympiawintermärchen ist Geschichte. Direkt zum Auftakt empfingen die Schwenninger Wild Wings die Adler Mannheim zum Derby. In einem emotionslos geführten Spiel behielten die Gäste die Oberhand und lösten ihr Playoffticket. Für Schwenningen geht das große Zittern weiter, die Ausgangslage hat sich aufgrund von Niederlagen der Düsseldorfer EG und der Augsburg Panther aber nicht verändert.

(Foto: Tina Kurz)
Vor ausverkauftem Haus wurden vor Anpfiff zunächst die Olympioniken für ihre Leistung in Pyeongchang geehrt. Marc El-Sayed und Tobias Wörle konnten aufgrund Verletzungen nicht eingreifen, Tim Bender und Lennart Palausch mussten als überzählige Spieler auf der Tribüne Platz nehmen. Von Beginn an entwickelte sich eine rassig geführte Partie. Istvan Bartalis hatte in der fünften Spielminute die Führung auf dem Schläger, Mannheim konnte aber entscheidend stören.
Man merkte beiden Teams die Pause und fehlende Spielpraxis an. In der 12. Spielminute rettete Benedikt Brücker auf der Linie nachdem Marcel Goc die Scheibe zum Tor gebracht hatte. Direkt im Anschluss verlor Daniel Sparre die Fassung: Zuerst ging er Jussi Timonen mit einem Stockcheck an und schlug im darauffolgenden Wortgefecht mit dem Schläger nach. Die Folge: Vier Minuten Überzahl für die Hausherren. Wie aber schon vor der Olympiapause, zeigten sich die Wild Wings mit einem Mann mehr auf dem Eis viel zu harmlos. 18 Sekunden vor Drittelende nutzte Andrew Desjardins eine Unkonzentriertheit der Schwenninger Defensive zur Führung.
Im zweiten Drittel konnten die Gäste nochmals einen Gang zulegen. Zwar scheiterte zunächst Andreé Hult am Gästeschlussmann Dennis Endras, auf der anderen Seite erhöhte Devin Setoguchi für die Kurpfälzer. Postwendend gelang Simon Danner der Anschlusstreffer. Es dauerte aber nur 87 Sekunden ehe Brent Raedeke den alten Abstand wiederherstellen konnte. Zuvor hatte Dustin Strahlmeier im Schwenninger Tor noch sensationell pariert, ehe er beim Nachschuss machtlos war.
Mit der Pausensirene gelang den Mannheimern ein weiterer Treffer. Schwenningen zeigte sich kurz vor der Pause im Angriff, verlor dort aber die Scheibe. Für den Konter der Adler fühlte sich die Schwenninger Hintermannschaft nicht mehr verantwortlich und die Scheibe passierte 0,9 Sekunden vor Drittelende die Linie.
Im letzten Abschnitt passierte nicht mehr viel. Auf Schwenninger Seite sollte an diesem Abend nicht viel zusammenlaufen. Die Gäste verwalteten den Spielstand clever und ließen nichts mehr anbrennen. Chad Kolarik scheiterte in der 51. Spielminute, nach einem Puckverlust von Kyle Sonnenburg, mit einem sehenswerten Move an Dustin Strahlmeier. Am Ende blieb es beim verdienten 4:1 aus Sicht der Adler.
Für Schwenningen gilt es am Freitag in Iserlohn und am Sonntag gegen die Grizzlys aus Wolfsburg um wertvolle Punkte um die Pre-Playoffs zu sichern.
Spiel vom 01.03.2018
Schwenninger Wild Wings - Adler Mannheim
Tore:
0:1 |20.|Desjardins (Kolarik / Mullen)
0:2 |28.|Setoguchi (Kink / Carle)
1:2 |29.|Danner (Maurer / Sacher)
1:3 |31.|Raedeke (Mullen / Kink)
Zuschauer: 6215
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(IIHF WM 2018/Dänemark) In gut zwei Monaten ist es soweit, dann fällt der Startschuss zur Eishockey-Weltmeisterschaft in Dänemark. Mehr als 250.000 verkaufte Eintrittskarten für die Royal Arena (Kapazität 12.500) in Kopenhagen und für die Jyske Bank Boxen (Kapazität 11.000) in Herning sind ein Beweis für das enorme Interesse an den Spielen der besten Eishockey-Nationen der Welt.

(Foto IIHF)
Die deutschen Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele können sich unter anderem darauf freuen, schon am ersten WM-Tag vor voll besetzten Tribünen zu spielen, wenn die Mannschaft in der komplett ausverkauften Jyske Bank Boxen auf Dänemark trifft. Das Interesse, Dänemark, die deutschen Olympiahelden und den Rest der Weltelite zu erleben, war insgesamt enorm, was auf den dänischen NHL-Star Frans Nielsen großen Eindruck macht:
Rein eishockeymäßig ist Dänemark mit weniger als 5.000 Aktiven und landesweit nur 27 Eishockey-Hallen ein kleines Land. Es war daher eine riesige Sache, die Eishockey-WM nach Dänemark zu holen. Und auch dass es mit noch etwas mehr als zwei Monaten bis zu den Wettkämpfen gelungen ist, über eine viertel Million Tickets zu verkaufen, ist absolut toll. Es war schwer vorauszusagen, wie gut diese WM aufgenommen werden würde, da Eishockey in Dänemark nicht denselben Stellenwert wie Fußball hat. Aber wie es aussieht, haben die Dänen mittlerweile wirklich erfasst, was für ein großes Ereignis uns da im Mai ins Haus steht, sagt Frans Nielsen.
Internationales Volksfest wartet
Seit dem Start des Ticketverkaufs für Einzelwettkämpfe am 2. Februar wurden mehr als 50.000 Eintrittskarten verkauft – viele davon an Fans im Ausland und nicht zuletzt deutsche Fans, die ihre erfolgreichen Helden von Pyeongchang gerne feiern möchten. Verkaufs- und Marketingdirektorin Maja Grimnitz erklärt:
Bisher wurden die meisten Tickets an Dänen verkauft, aber in der letzten Zeit ist Bewegung in die ausländischen Märkte, nicht zuletzt Deutschland, gekommen, wo wir einen „Olympia-Effekt“ spüren können. In beiden Austragungsorten wird es große Fanmeilen mit einem bunten Unterhaltungsangebot geben: ein internationales Volksfest ist bestimmt nicht zu viel gesagt.
Eishockey-Fans haben eine ganz spezielle Art zu feiern, die sich kurz als „Schulter an Schulter“ charakterisieren lässt, trotz unterschiedlicher Nationalitäten. Ein Besuch in den Fanmeilen vor, während und nach den Wettkämpfen wird daher zweifellos ein riesiges Erlebnis werden, sagt Maja Grimnitz, die auf Schweden, Finnland, Russland, die Schweiz und eben Deutschland als die Länder verweist, die außer den Dänen bisher die meisten Tickets gekauft haben.
Die Gruppen:
Royal Arena/Kopenhagen Schweden, Russland, Tschechien, Slowakei, Österreich, Frankreich, Schweiz und Weißrussland Jyske Bank Boxen/Herning: Kanada, USA, Finnland, Lettland, Deutschland, Norwegen, Südkorea und Dänemark.
Die 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.
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(DEL/Nürnberg) PM Wenn sich über 5.000 Zuschauer an einem Mittwochabend schon vor dem Spiel erheben und Standing Ovations geben, muss etwas Besonderes passiert sein: Patrick Reimer, Yasin Ehliz und Leo Pföderl holten sensationell die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen und wurden von den Fans der THOMAS SABO Ice Tigers begeistert empfangen.

(Ehrung für die Silbermedaillengewinner Yasin Ehliz, Patrick Reimer und Leo Pföder, Foto: Birgit Eiblmaier)
Mit einer kurzen Verspätung ging es dann los mit dem ersten Heimspiel nach der langen Pause. Niklas Treutle bekam den Start im Tor, Patrick Bjorkstrand kam zu seinem DEL-Debüt. Das Spiel begann mit viel Energie von Nürnberger Seite, nach knapp zwei Minuten hatte der aufgerückte Taylor Aronson in Überzahl die erste Chance zur Führung, Düsseldorfs Torhüter Dan Bakala parierte gerade noch mit der Stockhand. Die Ice Tigers setzten nach und gingen nach knapp zweieinhalb Minuten in Führung. Dane Fox jagte eine Direktabnahme vom Bullykreis nach schöner Vorarbeit von John Mitchell und Phil Dupuis unhaltbar in den Winkel - 1:0 für Nürnberg.
Die Ice Tigers hatten deutlich mehr vom Spiel, verpassten es aber, ihre Führung deutlicher zu gestalten. Bakala rettete glänzend gegen Patrick Reimer (5.), John Mitchell, Leo Pföderl und Patrick Bjorkstrand brachten den Puck trotz drückender Überlegenheit und Chaos im Düsseldorfer Drittel ebenfalls nicht über die Linie (11.). Erst in der 14. Minute wurde die DEG gefährlicher, Niklas Treutle brachte den rechten Schoner gerade noch an einen platzierten Schlagschuss von Jeremy Welsh von der rechten Seite. Dass es nach 20 Minuten beim knappen 1:0 für Nürnberg blieb, hatte die DEG vor allem Dan Bakala zu verdanken, der noch einmal großartig mit der Fanghand gegen Brandon Segal reagierte (19.).
Das zweite Drittel begann mit veränderten Vorzeichen, die Ice Tigers verloren in der Defensive nicht nur Tom Gilbert (Vorsichtsmaßnahme), sondern auch ein wenig ihre Ordnung. Nach 66 Sekunden tauchte Spencer Machacek völlig frei vor Treutle auf, der Nürnberger Schlussmann riss aber seine Fanghand hoch und hielt die Scheibe fest. In der Folge mussten die Ice Tigers für zwölf Minuten auf Milan Jurcina wegen eines Checks gegen den Kopf verzichten und konnten daher nur noch mit fünf Verteidigern agieren. Die DEG hatte nun mehr vom Spiel und kam in der 26. Minute auch zum verdienten Ausgleich, wenngleich die Entstehung eher glücklich war.

(Foto Birgit Eiblmaier)
Rob Bordson brachte die Scheibe flach zum Tor, Jeremy Welsh bugsierte den Puck im Nachschuss zum Tor, Dane Fox hechtete zur Linie und klärte mit dem Handschuh - allerdings wohl wenige Millimeter hinter der Linie. Die Ice Tigers taten sich im Mittelabschnitt schwer, kontrolliert nach vorne zu spielen. Leo Pföderl hatte eine der wenigen Möglichkeiten, als er direkt nach einem Bully im Angriffsdrittel abzog und nur knapp am kurzen Pfosten vorbeischoss (32.). Die DEG hatte in Unterzahl die besseren Möglichkeiten, ebenfalls direkt nach einem Bully kam Alexej Dmitriev zum Abschluss, scheiterte aber an Treutle (33.). Fünf Sekunden vor Ende des zweiten Drittels kamen die Ice TIgers dann doch noch einmal gefährlich vors Tor und gingen wieder in Führung. Leo Pföderl tauchte frei vor Bakala auf und schoss ansatzlos genau unter die Latte.
Im letzten Drittel hatten die Ice Tigers wieder deutlich mehr Kontrolle übers Spiel und nach 15 Sekunden auch schon die Riesenchance zur Zwei-Tore-Führung. Yasin Ehliz setzt sich über die rechte Seite gut durch und legte ab auf den mitgelaufenen David Steckel, der freie Schussbahn gehabt hätte, den Puck aber mit der Rückhand am Verteidiger vorbeiziehen wollte, was ihm aber nicht gelang. Petr Pohl machte es in der 44. Minute einfacher und zwang Bakala mit einem Schlagschuss zum Abpraller, Oliver Mebus setzt nach, scheiterte aber mit seinem Rückhandversuch. Nach einem Fehlpass der DEG im eigenen Drittel kam Leo Pföderl zum Abschluss, konnte Bakala aber ebenfalls nicht bezwingen.
Bakala stand auch kurz darauf im Mittelpunkt, als Marius Möchel einen Verteidiger abschüttelte und flach aufs lange Eck schoss, Bakala brachte den Schoner gerade noch an die Scheibe (49.). Mit zunehmender Spielzeit konzentrierten sich die Ice Tigers mehr und mehr auf ihre starke Defensive und ließen gegen die gut kämpfende DEG nicht mehr viel zu. Auch als die DEG den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, passierte nichts mehr. Die Ice Tigers brachten die knappe Führung souverän über die Zeit und durften sich über einen wichtigen Sieg im Kampf um den zweiten Tabellenplatz freuen.
Stimmen zum Spiel:
Tobias Abstreiter (Düsseldorf): Im ersten Drittel waren wir zu passiv und schläfrig und haben zu viele Scheiben unnötig verloren. Ab dem zweiten Drittel hat man gesehen, dass die Jungs ihre Aufgabe besser machen wollen, was sie dann auch getan haben. Wir hätten im zweiten Drittel mehr Tore schießen müssen, Niklas Treutle hat aber sehr gut gehalten. Im letzten Drittel hat Nürnberg nicht viel zugelassen und wir haben auch nicht mehr so viel Druck aufgebaut.
Rob Wilson (Nürnberg): Mir hat unsere Arbeitsmoral in den letzten Wochen sehr gut gefallen. Wir hätten im ersten Drittel die Führung deutlicher gestalten können, was sehr wichtig gewesen wäre. Düsseldorf hat sich im Verlauf des Spiels einige Chancen erarbeitet, Niklas war aber sehr stark und wir haben es geschafft, das letzte Drittel ohne Gegentor zu überstehen.
(Quelle icetigers.de)

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(DEL/Augsburg) PM Die Playoffs der DEL-Saison 2017-18 werden mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ohne die Augsburger Panther stattfinden. In einem wilden Spiel unterlag der AEV trotz fünf Treffer in Überzahl gegen die Fischtown Pinguins mit 5:6. Die Panther liegen damit als Tabellenzwölfter bei noch sechs zu vergebenden Punkten bereits fünf Zähler hinter dem Zehnten aus Schwenningen.
(Foto: Dunja Dietrich)
Die Augsburger Tore gegen Bremerhaven erzielten Thomas Holzmann (9.), Gabe Guentzel (19.), Simon Sezemsky (27.), Trevor Parkes (32.) und Jaroslav Hafenrichter (49.). Für die Gäste waren Michael Moore (7., 8.), Jordan Owens (22.), Wade Bergman (24.). Kristopher Newbury (25.) und Jason Bast (35.) erfolgreich.
Die Partie begann spektakulär, denn bereits nach sechs Sekunden (!) hatte Jan Urbas die erste gute Chance für die Pinguins, aber Olivier Roy war zur Stelle (1.). Danach übernahmen die Panther die Spielkontrolle und kamen beispielsweise durch Parkes (6., 7.) zu absoluten Topchancen, aber Tomas Pöpperle im Kasten der Gäste zeigte mehrfach seine ganze Klasse. Effizienter präsentierten sich die Norddeutschen, die das erste Powerplay sofort durch Moore zum 0:1 nutzten (7.). 36 Sekunden jubelten die Pinguins erneut. Wieder war Moore der Torschütze. Dieses Mal netzte der Angreifer aber in Unterzahl ein, nachdem der AEV den Puck in der eigenen Zone vertändelte (8.).
Doch die Panther hatten eine Antwort parat und kamen noch im gleichen Powerplay durch ein schönes Tor von Holzmann zurück in die Partie (9.). Danach spielte nur noch der AEV, was aber auch daran lag, dass die Hausherren fast durchgängig mit einem Mann mehr agieren konnten.
Es dauerte allerdings bis zur 19. Spielminute, ehe der Ausgleich fiel. Natürlich im Powerplay bediente Parkes den aufgerückten Guentzel, der problemlos einschob. Insgesamt lautete das Schussverhältnis nach den ersten 20 Minuten sage und schreibe 23:8 für den AEV, aber zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten beide Mannschaften lediglich zwei Tore auf dem Konto.
Die zahlreichen ausgelassenen Chancen auf Seiten der Panther sollten sich rächen, denn innerhalb von nicht einmal drei Minuten stellten die Gäste von 2:2 auf 2:5. Erst traf Owens bei numerischer Gleichheit nach einem schönem Anspiel per Tip-In (22.) und dann waren Bergman (24.) und Newbury (25.) in Überzahl erfolgreich. Doch Powerplay beherrscht der AEV bekanntlich auch und Sezemsky aus der Distanz (27.) und Parkes (32.) per Abfälscher brachten die Gastgeber wieder auf ein Tor heran. Kurz danach wurde es aber äußerst kurios.
Nach einem regelwidrigen Check von Parkes gegen Nicolas Jensen verschwand der Verteidiger der Gäste sofort in die Kabine. Die Unparteiischen berieten und schickten Parkes für zwei Minuten auf die Strafbank. Als dies bis zu Jensen durchgedrungen war, sprintete der Pinguin wutentbrannt zurück aufs Eis und zeigte auf eine blutende Wunde am Kopf. Und tatsächlich revidierten die Schiedsrichter ihre Entscheidung, nahmen die bereits ausgesprochenen zwei Minuten zurück und entschieden auf Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Parkes.
Während der folgenden fünfminütigen Unterzahl kassierten auch die Gäste eine Strafe und bei vier gegen vier gab es dann den nächsten Aufreger. Nach einem Konter traf Bast zum vermeintlichen 4:6 (35.). Die Fernsehbilder zeigten, dass der Gäste-Stürmer die Scheibe nach einer unnatürlichen Bewegung mit dem Schlittschuh erzielte. Dennoch blieben die Unparteiischen bei ihrer Entscheidung auf dem Eis und gaben den Treffer.
Im Schlussdrittel beruhigte sich das Spiel dann etwas. Die Panther kamen zwar durch Hafenrichter zu ihrem fünften Powerplaytor (49.), aber der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.
Chancen dazu waren allerdings durchaus vorhanden, aber Pöpperle und seine Vorderleute brachten den Auswärtssieg über die Zeit. Für die Panther geht es nun am Freitag bei den Grizzlys Wolfsburg weiter, ehe die Adler Mannheim zwei Tage später zum letzten Hauptrundenspiel zu Gast im Curt-Frenzel-Stadion sind.
(Foto Dunja Dietrich)

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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt ist mit einem Sieg aus der Olympia-Pause gekommen. Die Panther besiegten die Krefeld Pinguine mit 5:1. Ingolstadt, das aktuell den vierten Platz hält, hat sich damit fix für die erste Playoffrunde qualifiziert. Infos zum Verkauf der Playofftickets (ob nun für die erste Runde oder das Viertelfinale) folgen am Donnerstag auf www.erc-ingolstadt.de.

(Ehrung für Silbermedaillengewinner Timo Pielmeier, Foto: Jürgen Meyer)
Der ERC führte nach 20 Minuten mit 1:0. Tim Stapleton traf in der 10. Minuten auf schönes Rückhandzuspiel Darin Olvers zur Führung. Die Panther waren die tonangebende Mannschaft und hätten gut und gerne den zweiten Treffer nachlegen können. Zweimal Olver (2., 4.) oder auch Brett Olson auf Collins-Zuspiel (16.) hatten beste Gelegenheiten, vergaben aber.
Krefeld hatte um die fünften Minute zwei gute Chancen, als erst Christoph Gawlik bei einem 2-auf-1 und dann Greger Hansen an Timo Pielmeier scheiterten. Der Olympia-Held war vor der Partie unter lauten Timo-Rufen durch Ignaz Berndaner (Ex-ERC-Trainer und Bronzemedaillengewinner in Innsbruck 1976) ausgezeichnet worden.
Im zweiten Drittel hatte Krefeld eine Handvoll blendende Gelegenheiten. „Das zweite Drittel war unser bestes Drittel. Wir hatten Torchancen und das leere Tor, trafen aber nicht“, haderte Gästetrainer Rick Adduono. Hanson (21.), Seifert in einem der Powerplays (24.), Feser und Gawlik (27.) sowie Spitzner (28.) waren dem Ausgleich sehr nahe. Stattdessen traf der ERC. Joachim Ramoser schoss zum wichtigen 2:0 ein (28.). Kael Mouillierat bestrafte die Krefelder mit einem Unterzahltor (32.). Greg Mauldin und erneut Mouillierat stellten dann in Überzahlspielen gar auf 5:0.
Im Schlussabschnitt verwaltete der ERC seinen Vorsprung. Lediglich Meisterpanther Christoph Gawlik schoss den Krefelder Ehrentreffer (45.). "Wir haben noch Arbeit vor uns", meinte ERC-Coach Doug Shedden, "aber ich bin froh über die drei Punkte."
Nächste Spiele:
Der ERC hat in der Hauptrunde noch zwei Spiele zu bestreiten, beide in der heimischen Saturn Arena. Am Freitag sind die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg zu Gast (19.30 Uhr). Am Sonntag kommen die Kölner Haie (14 Uhr).

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(DEL/München) PMbDer EHC Red Bull München verliert die erste Partie nach der Olympiapause mit 2:3 (0:1|1:2|1:0) bei den Eisbären Berlin. Die beiden Tore in der Hauptstadt schossen mit Derek Joslin und Ryan Button zwei Verteidiger.

(Foto: Gepa Pictures)
Zu Beginn taten sich beide Teams schwer in die Partie zu kommen: Die beste Möglichkeit für die Red Bulls hatte Steve Pinizzotto in der 14. Minute, als der Stürmer Eisbären-Keeper Petri Vehanen an den Schlittschuh schoss, der Finne den Puck aber noch kurz vor der Torlinie mit der Fanghand stoppte. Die Führung für die Hauptstädter markierte James Sheppard, der einen Rebound ins kurze Eck verwertete (17.).
Das Mitteldrittel begann mit einem frühen Treffer für München: Derek Joslin fälschte einen Schuss von Andreas Eder zum Ausgleich ab (22.). Doch Mark Olver traf aus dem Slot wieder zur Führung (35.). Kurz vor der zweiten Pause spielte Berlins Thomas Oppenheimer in doppelter Überzahl Sean Backman am langen Pfosten frei, der den Puck ins Netz schlenzte (40.).
Red Bulls-Kapitän Michael Wolf verpasste in Überzahl nach knapp fünf Minuten im Schlussabschnitt das leere Tor. In doppelter Überzahl hämmerte Joslin den Puck nur an den Pfosten und Jason Jaffray scheiterte am langen Pfosten an Vehanen. Noch mehr Pech hatte Jon Matsumoto, der den Puck über den geschlagenen Vehanen hinweg an den Pfosten lupfte (48.). Ryan Button verwertete noch zum 2:3-Anschluss (57.), der Ausgleich gelang aber nicht mehr.
Mads Christensen: „Wir hatten heute sieben Spieler nicht dabei und haben trotzdem ein super Spiel gemacht – nur das Ergebnis hat nicht gestimmt. Wir haben toll gekämpft und viel Willen gezeigt. Wir sind jetzt bereit für die Playoffs und hoffen, wieder gute Runden spielen zu können.“
Endergebnis
Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München 3:2 (1:0|2:1|0:1)
Tore
1:0 | 16:42 | James Sheppard
1:1 | 21:25 | Derek Joslin
2:1 | 34:14 | Mark Olver
3:1 | 39:10 | Sean Backman
3:2 | 56:43 | Ryan Button
Zuschauer
14.200

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(DEL/Wolfsburg) PM Im ersten Spiel nach der Olympiapause und personell arg gehandicapt mussten sich die Grizzlys in eigener Arena den Straubing Tigers mit 1:4 geschlagen geben. Zu allem Überfluss verlor der Vizemeister auch noch seinen Stürmer Gerrit Fauser, der sich im zweiten Drittel verletzt hatte.

(Foto: BrittaKoglin)
Cheftrainer Pavel Gross konnte im ersten Spiel nach der Olympiapause auf seine Silbermedaillengewinner Björn Krupp und Gerrit Fauser bauen. Beide wurden vor dem Spiel von Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Grizzlys-Aufsichtsratsrätin Hiltrud Werner für ihre großartige Leistung geehrt. Zusätzlich gab es seitens der Grizzlys-Fans eine Choreo für ihre Helden und einen ohrenbetäubenden Applaus – völlig zurecht.
Bei den Niedersachsen fehlte eine ganze Palette an Spielern. Pünktlich zur entscheidenden Saisonphase ereilt den Vizemeister das altbekannte Verletzungspech. Nicht mit im Kader standen Kapitän Tyler Haskins, Kris Foucault, Torsten Ankert, Fabio Pfohl, Alexander Weiß und Marcel Ohmann.
Gäste nutzen Chancen
Die Grizzlys waren im ersten Drittel das über weite Strecken spielbestimmende Team mit einer Mehrzahl an Großchancen. Die Defensive der Gäste und speziell Basti Vogl arbeiteten jedoch hochkonzentriert und verhinderten selbst beste Möglichkeiten, wie durch Gerrit Fausers Schuss (18.), den der ehemalige Goalie der Grizzlys sehenswert vor der Linie stoppen konnte. Straubing hingegen zeigte sich äußerst effektiv. Alexander Oblinger (13.) und wenig später Dylan Yeo (15.) sorgten für einen beruhigenden 2:0-Vorsprung zur ersten Pause.
Im Mittelabschnitt schafften es die Niederbayern, in Person von Thomas Brandl (24.) auf 3:0 zu stellen. Die Grizzlys schafften kurze Zeit später zwar den Anschluss durch Brent Aubin (27.), mussten zu diesem Zeitpunkt jedoch auf Gerrit Fauser verzichten, der verletzt in die Kabine begleitet werden musste und nicht mehr zurückkehren konnte.
Ein frühes Powerplay bescherte den Niedersachsen im Schlussdrittel zunächst weitere Chancen, die allesamt jedoch ungenutzt blieben. Nach einer kleinen Auseinandersetzung zwischen Kyle Mackinnon und Mark Voakes (45.) fehlte der spielstarke Center zunächst für zehn Minuten und konnte bei der Aufholjagd nicht helfen. Sebastian Vogl war es in einer weiteren Unterzahl der Tigers erneut, der gleich zweimal gegen Brent Aubin (52.) retten konnte. Stattdessen trafen die Gäste in Person durch Steven Zalewski (57.) zum 1:4-Endstand.
Das Spiel im Stenogramm
Ergebnis: 1:4 (0:2 | 1:1 | 0:1)
Torfolge: 0:1 (13.) Oblinger, 0:2 (15.) Yeo, 0:3 (24.) Brandl, 1:3 (27.) Aubin (Voakes, Dixon | 5:4), 1:4 (57.) S. Zalweski (5:4)
Strafminuten: Grizzlys 20, Straubing 28
Schiedsrichter: Christoffer Hurtik, Rainer Köttstorfer
Zuschauerzahl: 2.794 | Eis Arena

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(DEL/Iserlohn) PM Iserlohn – An diesem Hockeyabend hatten die Fans am ausverkauften Seilersee wirklich etwas zu feiern. Dazu zählten nicht nur die Olympioniken auf beiden Seiten, dazu gehörte auch der Moment als die Rückennummer von Torhüterlegende Cestmir Fous (#25) für alle Zeiten unter die Decke der Eissporthalle am Seilersee gezogen wurde und dazu zählten vor allem die drei Punkte, die sich die Roosters mit einem 3:1-Erfolg im Westderby gegen die Kölner Haie verdienten. Dank dieses Sieges ist den Sauerländern mindestens die Teilnahme an der 1. Playoff-Runde nicht mehr zu nehmen.

(Foto: Patrick Rüberg)
Einen besseren Start in die letzten drei Hauptrundenmatches hätten die Waldstädter kaum erleben können. 137 Sekunden waren nach dem ersten Bully gespielt, als die Scheibe zum ersten Mal im Netz der Haie landete. Nach einem Schuss von Bonsaksen, den Gustav Wesslau im Haie-Tor pariert hatte, holte Costello die Scheibe aus der Bandenrundung, spielte den ´No-Look-Pass` in die Mitte, wo Weidner goldrichtig stand. Anschließend suchten beide Teams nach Tempo, Timing und Technik, brauchten Zeit um in die Partie und auf das Niveau von vor der Pause zu finden. Das gelang beiden bis zum Ende des Auftaktdrittels nur eingeschränkt. Einen Akzent aber wussten die Haie dennoch noch zu setzen. Gogullas Schuss, zu ungestört abgefeuert, fand den Weg ins Tor der Sauerländer, genauer ins obere linke Eck zum 1:1-Ausgleich (15.).
Ab der 21. Spielminute wirkten die Sauerländer fokussierter, hatten kleinere Anpassungen im taktischen Spiel vorgenommen und setzten den Kasten der Haie mit einigen guten Angriffen unter Druck. Turnbull, Jaspers und Brown prüften Wesslau, überstanden anschließend als Mannschaft eine Unterzahl wegen Spielens mit sechs Feldspielern. Geburtstagskind Sebastian Dahm stand nicht nur in diesem Momenten im Fokus, sondern auch kurz später als Combs wegen Beinstellens vom Eis musste. Auch diesen Moment überstanden die Blau-Weißen ohne Gegentreffer. Obwohl die Zahl der wirklich gefährlichen Tormomente gering war, hatten die Sauerländer im Mittelabschnitt mehr vom Spiel und belohnten sich. 1:39 Minuten vor Drittelende nutzte Mannschaftskapitän Jason Jaspers eine unkontrollierte Scheibe vor dem Kölner Kasten zum 2:1.
Es war eine Führung, die nicht nur verdient war, sondern den Waldstädtern auch das nötige Selbstvertrauen gab, um auch zu Beginn des Schlussabschnitts ihre Akzente zu setzen. Das tat erneut Mannschaftskapitän Jason Jaspers. Nach einem Pass von Schmidt gab er der Scheibe eine neue Richtung, die unhaltbar für Wesslau zum dritten Mal im Kölner Tor einschlug. (43.). Anschließend brachten die Roosters Minute um Minute von der Uhr, hatten in Überzahl, als Silbermedaillengewinner Ehrhoff auf der Strafbank saß, gute Chancen. Es blieb allerdings bei der 3:1-Führung. Die brachte das Team am Ende über die Zeit. Obwohl Kölns Trainer Peter Draisaitl früh Gustav Wesslau vom Eis nahm, hielt die Defensive stand. Auch dank eines grandiosen Sebastian Dahm zwischen den Pfosten.
Iserlohn Roosters – Kölner Haie 3:1 (1:1/1:0/1:0)
Die Statistik:
Roosters – Dahm – Fischer, Martinovic;Larsson, Eklund; Schmidt, Bonsaksen; Orendorz – Jaspers, Turnbull, Combs; Down, Brown, Florek; Weidner, Costello, Friedrich; Shevyrin, Blank, Salmonson
Haie: Wesslau – Sulzer, Ehrhoff; Zerressen, Eriksson; Tiffels – Thomas, Schütz, Gogulla; Bolduc, Shugg, Hanowski; Hospelt, Krämmer, Ryan Jones; Mulock, Blair Jones, Uvira
Schiedsrichter: Iwert, Schukies
Tore: 1:0 (02:17) Weidner (Friedrich, Costello), 1:1 (14:25) Gogulla (Schütz), 2:1 (38:21) Jaspers (Turnbull, Combs), 3:1 (42:07) Jaspers (Schmidt, Combs)
Strafen: Roosters: 6; Haie: 4
Zuschauer: 4967 (ausverkauft)

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(DEL/Ingolstadt) PM Laurin Braun spielt auch in der Spielzeit 2018/19 für den ERC Ingolstadt. Beide Seiten einigten sich auf eine Vertragsverlängerung über ein Jahr. Der 27-jährige Stürmer ist die Allzweckwaffe der Panther und gehört mit seinem hartnäckigen Einsatz und seiner frischen Art zu den Publikumslieblingen.

( Foto ERC Ingolstadt )
„In seiner Profilaufbahn zuvor hatte Laurin praktisch nur für die Eisbären Berlin gespielt. Er hat sich aber sehr schnell in Ingolstadt eingelebt und von Beginn an im Panther-Trikot gute Leistungen gezeigt“, sagt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell. Braun kommt in 49 Einsätzen auf fünf Tore und zwölf Vorlagen. „Laurin ist vielseitig einsetzbar, das macht ihn für uns wertvoll. Er ist jung, läuferisch gut und gibt unserem Spiel viel Energie. Er ist auch eine feste Größe in unserem Unterzahlspiel.“
„Ich bin kein Wandervogel und mir gefällt’s in Ingolstadt“, sagt Laurin Braun. „Die Leute passen, die Mannschaft stimmt und auch das Außenherum ist super gemacht. Darum wollte ich auch bleiben und ich freue mich, auch kommende Saison beim ERC zu sein. Aktuell geht unser Blick aber voll auf die heiße Zeit des Jahres.“
Für den ERC stehen nach dem Mittwochsspiel gegen die Krefeld Pinguine noch zwei Hauptrundenspiele an. Am Freitag kommen die Thomas Sabo Ice Tigers in die Saturn Arena (19.30 Uhr), zwei Tage später sind die Kölner Haie zu Gast (14 Uhr). „Wir wollen direkt ins Viertelfinale“, sagt Braun, der bereits vier DEL-Titel gewann. „In den Playoffs steht alle zwei Tage ein Spiel an. Das wird eine harte Zeit, in der man jeden Mann braucht. Wir werden bereit sein und dann werden die Playoffs hoffentlich auch positiv ausfallen.“
Laurin Braun – persönliche Daten
Geburtsdatum: 18.02.1991
Geburtsort: Lampertheim
Größe: 179 Zentimeter
Gewicht: 78 Kilogramm
Laurin Braun – seine bisherige Karriere
2005-2006 Eisbären Juniors Berlin (Schüler-Bundesliga)
2006-2007 Jungadler Mannheim (DNL)
2007-2009 Eisbären Juniors Berlin (DNL und Oberliga)
2009-2011 Eisbären Berlin (DEL), Dresdner Eislöwen, Eispiraten Crimmitschau (beide Bundesliga)
2011-2017 Eisbären Berlin (DEL, European Trophy, CHL)
Seit 2017 ERC Ingolstadt
Laurin Braun – seine Erfolge
2009 Deutscher Meister
2011 Deutscher Meister
2012 European Trophy Champion
2012 Deutscher Meister
2013 Deutscher Meister

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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim treiben die Neuausrichtung weiter voran. Mit Jan-Axel Alavaara übernimmt zum 01. Juli 2018 erstmals in der Geschichte des Clubs ein Schwede die Position des Sport-Managers. Der 42-Jährige unterzeichnete in Mannheim einen Dreijahresvertrag. Alavaara ist vielen noch aus seiner Zeit bei den Grizzlys Wolfsburg bekannt. Von 2008 bis 2011 lief der ehemalige Verteidiger für die Niedersachsen auf.

( Foto Heike Feiner )
Dabei sammelte er in 178 DEL-Partien beachtliche 117 Scorerpunkte (35 Tore / 82 Vorlagen). Im Verlauf seiner erfolgreichen Karriere gewann Alavaara zweimal die schwedische und einmal die österreichische Meisterschaft. Im April 2012 beendete der in Kiruna geborene Alavaara seine aktive Laufbahn als Spieler und wechselte umgehend auf die Trainerbank. Nach vier Jahren als Assistenztrainer bei seinem Heimatverein MODO Hockey, drei davon beim SHL-Team, wurde Alavaara Scout der Buffalo Sabres. Seine Aufgaben als Talentsucher wird er noch bis zum 30. Juni 2018 ausführen.
Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp: „Wir freuen uns sehr, mit Jan-Axel Alavaara einen Manager gefunden zu haben, der den Neuanfang in Mannheim mitgestalten wird. Er verfügt über ein breitgefächertes Netzwerk und hat sich von Beginn unserer Gespräche an mit der Neuausrichtung und dem Trainergespann Pavel Gross und Mike Pellegrims identifizieren können. Wir möchten seine Verpflichtung auch als Öffnung in den skandinavischen Markt und damit einer deutlich breiteren Aufstellung im sportlichen Bereich des Clubs verstanden wissen.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Axel und sind von seiner fachlichen Kompetenz, seinem breiten Netzwerk sowie seiner Person überzeugt. Darüber hinaus sind wir den Buffalo Sabres sehr dankbar, dass wir trotz des laufenden Vertrages mit ihm in Kontakt treten durften.“ „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, Teil des sportlichen Neuanfangs bei den Adlern zu sein. Zusammen mit dem Gesellschafter, den Trainern und den Mitarbeitern sind wir verpflichtet, ein positives Umfeld für die Spieler zu schaffen.
Unser Ziel ist es, ein nachhaltig hohes Leistungsniveau zu erreichen und mit den Fans in Mannheim Erfolge zu feiern. Wir werden uns auch stark auf die Spieler der Jungadler konzentrieren, um ihnen die beste sportliche Entwicklung zu ermöglichen, damit sie ihre Ziele erreichen und hoffentlich irgendwann in der DEL, der Nationalmannschaft oder auch in der NHL spielen können. Ich möchte den Adlern danken, dass sie mir die Chance für diesen herausfordernden und spannenden Job geben. Mein Dank gilt jedoch auch den Buffalo Sabres, bei denen ich zwei tolle Jahre im Scouting verbracht habe“, so Alavaara.

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