(DEL/Ingolstadt) PM Der schnelle Stürmer kommt von den Fischtown Pinguins Der ERC Ingolstadt hat Jordan George unter Vertrag genommen. Der 27-jährige Stürmer kommt von Ligarivale Fischtown Pinguins Bremerhaven.

( Foto Heike Feiner )
ERC-Sportdirektor Larry Mitchell sagt: „Jordan ist einer der schnellsten Skater in der Liga und auch technisch begabt. Er möchte bei uns den nächsten Schritt in seiner noch jungen Karriere machen.“ George, der US-amerikanischer und deutscher Staatsbürger ist, wechselte direkt nach der Universitätskarriere 2013 nach Europa. Die drei Spielzeiten in Norwegen und Dänemark schloss der 173cm große und 73kg schwere Angreifer einmal als zweitbester und zweimal als Top-Scorer seiner Mannschaft ab.
2016 debütierte er in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und zog mit den Fischtown Pinguins zur allgemeinen Überraschung zweimal bis ins Viertelfinale ein. In seiner ersten Saison im Trikot der Norddeutschen schoss George elf Tore. ERC-Trainer Doug Shedden setzt zur neuen Saison auf eine breitere Bank, um Ausfälle besser kompensieren zu können. Mitchell erklärt zum Neuzugang: „Jordan kann in einer Arbeiterreihe eingesetzt werden, aber mit seinen Fähigkeiten auch in einer Scoring-Reihe einspringen.“ Jordan George wird beim ERC Ingolstadt mit der Trikotnummer 28 auflaufen.
Jordan George – Karriere:
2007 – 2008 Topeka Roadrunners (NAHL)
2009 – 2013 Bemidji State University (NCAA)
2013 – 2014 Rosenborg (Norwegen)
2014 – 2015 Stjernen (Norwegen)
2015 – 2016 Herning Blue Fox (Dänemark)
2016 – 2018 Fischtown Pinguins (DEL)
Seit 2018 ERC Ingolstadt
Jordan George – Erfolge 2009
All-Star in der NAHL 2010
Rookie des Jahres in der NCAA 2016
Vizemeister in Dänemark mit Herning Blue Fox
ERC Ingolstadt – Kader für 2018/19 (Stand: 11.04.2018, gereiht in alphabetischer Reihenfolge)
Tor: Timo Pielmeier, Jochen Reimer.
Verteidigung: Dustin Friesen, Benedikt Kohl, Patrick McNeill, Simon Schütz, Sean Sullivan, Fabio Wagner.
Sturm: Laurin Braun, Mike Collins, David Elsner, Jordan George, Thomas Greilinger, Christoph Kiefersauer, John Laliberte, Brett Olson, Darin Olver, Joachim Ramoser, Petr Taticek, Tim Wohlgemuth.

Mehr Informationen über den Eishockey Club ERC Ingolstadt wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-deutschland.info - Alle Weltmeisterschaften, Olympischen Spiele der Männer und Frauen seit 1910
shop.eishockey-online.com - eishockey-online.com ist Vermarkter der Gameworn Eishockeytrikots der Deutschen Eishockey Nationalmannschaft.
(DEB/Nationalmannschaft) Zwei großartige und verdiente Nationalspieler haben heute ihr internationales Karriereende bekannt gegeben. Für Kapitän Marcel Goc und Patrick Reimer war das Olympische Finalspiel der letzte Auftritt in der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. Demnach wird das Duo auch nicht an der kommenden 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft (4. – 20. Mai 2018) in Herning/Dänemark teilnehmen.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Neben Goc und Reimer muss Bundestrainer Marco Sturm bei der anstehenden WM auch auf den Kölner Felix Schütz (private Gründe) und den Mannheimer David Wolf (verletzt) verzichten.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Die Nationalmannschaft steht insbesondere nach einem olympischen Zyklus immer vor großen Herausforderungen zur Neuformierung. Die neuen Generationen und Marco Sturm werden alles daran setzen, die entstandenen Lücken zu füllen.“
Marcel Goc schließt das Nationalmannschafts-Kapitel
Der Kapitän der Silbermedaillen-Teams zieht nach 18 Jahren im DEB-Trikot einen Schlussstrich Der Kapitän geht von Bord! Marcel Goc, der die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen von Pyeongchang mit dem „C“ auf der Brust sensationell zur Silbermedaille geführt hatte, wird seine internationale Karriere mit dem heutigen Tag offiziell beenden. Der 34 Jahre alte Stürmer von den Adler Mannheim hatte Bundestrainer Marco Sturm am Montag in einem persönlichen Gespräch über diesen Schritt informiert. „Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da ich die Zeit in der Nationalmannschaft seit meinem Debüt im Jahr 2000 sehr genossen habe. Ich habe lange überlegt und bin letztlich zu dem Entschluss gekommen einen klaren Schnitt zu machen. Es war mir immer eine Ehre für Deutschland zu spielen und das „C“ auf der Brust tragen zu dürfen. Mein Dank geht an alle Weggefährten, die meinen Weg in den letzten 18 Jahren gekreuzt haben. Sowohl Spieler als auch alle Staff-Mitglieder. Franz Reindl hat mich all die Jahre begleitet und unterstützt.
Ich bedanke mich auch bei meiner Familie und meiner Frau Susanne die mich immer unterstützt haben, auch in schweren Zeiten wie den Verletzungen. Es ist jetzt nach dem Gewinn der Silbermedaille der richtige Zeitpunkt für mich gekommen. Ich wünsche den Jungs und Marco Sturm nur das Beste. Ich werde immer Fan dieses Teams bleiben“, erklärte Goc. Goc hat in seiner beeindruckenden Laufbahn an acht Weltmeisterschaften und drei Olympischen Spielen teilgenommen. In dieser Zeit kam er auf 17 Tore und 16 Vorlagen in 112 Länderspielen für die deutsche Nationalmannschaft. Mit dem Gewinn der Silbermedaille am 25. Februar 2018 feierte er den größten Erfolg seiner sportlichen Karriere. Bundestrainer Marco Sturm: „Marcel Gocs Bedeutung für die deutsche Nationalmannschaft bedarf keinen großen Erklärungen. Er war immer Vorbild auf und neben dem Eis. Sein Wort in der Kabine hatte Gewicht. Er hat seine Mitspieler sportlich, aber auch charakterlich verbessert. Genau diese Eigenschaften verkörpert ein guter Kapitän. Marcel kann mit großem Stolz auf seine Nationalmannschafts-Karriere zurückblicken. Ein Spieler und Mensch seines Formats ist schwer zu ersetzen.“
DEB-Präsident Franz Reindl: „Marcels beispielshafte Karriere war geprägt von sportlichen Höchstleistungen mit absolutem Vorbildcharakter in den DEB Nationalmannschaften, der NHL und der DEL, aber auch von vielen schweren Verletzungen, die es nun gezielt zu behandeln gilt. Er war immer ein stolzer Nationalspieler und wird der Nationalmannschaft als Leader fehlen. Als langjähriger Wegbegleiter empfinde ich großen Dank für seine tollen Leistungen und habe vollstes Verständnis für seine Entscheidung, sich nach dem Gewinn der historischen Silbermedaille nunmehr ganz auf die weitere Karriere in Mannheim zu konzentrieren.“
Patrick Reimer beendet seine internationale Karriere
„Mich erfüllt es mit Stolz, ein Teil des Teams gewesen zu sein“ Bundestrainer Marco Sturm muss in Zukunft ohne seinen Torjäger planen! Für Patrick Reimer (35) war das Finale bei den Olympischen Spielen die letzte Partie im Trikot der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. Zu Beginn der Woche hat der Siegtorschütze aus dem Viertelfinale gegen Schweden Bundestrainer Marco Sturm über sein internationales Karriereende in der DEB-Auswahl informiert. „Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, nach all den schönen Jahren bei der Nationalmannschaft einen Schlussstrich zu ziehen. Ich merke auch, dass mein Körper die Belastungen der letzten Jahre nicht mehr so einfach wegsteckt. Die Zeit bei der Nationalmannschaft möchte ich nicht missen. Gerade die letzten drei Jahre haben mir viel Freude bereitet. Mit dem Gewinn der Silbermedaille findet meine internationale Laufbahn einen nicht vorhersehbaren und überragenden Abschluss.
Danke an alle, die mich über die Jahre begleitet und unterstützt haben. Für die Zukunft drücke ich den Jungs ganz fest die Daumen. Ich glaube, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Wir sollten dem Team aber auch die nötige Zeit, die es sicher noch brauchen wird, zugestehen. Mich erfüllt es mit Stolz, ein Teil davon gewesen zu sein“, sagte Reimer. Bundestrainer Marco Sturm: „Patrick Reimer gehört zu den besten Stürmern, die das deutsche Eishockey je hervorgebracht hat. Er hat auf und neben dem Eis stets Verantwortung übernommen. Ich konnte mich immer auf ihn verlassen. Trotz seiner hohen Belastung mit vielen Spielen in der Liga, war er stets bereit, für sein Land zu spielen. Es gibt nicht viele Akteure, die mit so viel Leidenschaft ihrem Beruf nachgehen wie ‚Reimi‘. Egal, ob im Training oder Spiel. Damit war er für die jungen Spieler stets ein Vorbild. Vor allen Dingen aber menschlich werden wir ihn vermissen.“
Patrick Reimer stand insgesamt 105 mal für die Nationalmannschaft auf dem Eis. Dabei kam er auf einen Wert von 29 Toren und 27 Vorlagen. Reimer hat an fünf Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2018 teilgenommen. DEB-Präsident Franz Reindl: „Mit Patrick verliert die Nationalmannschaft einen top Leistungsträger, der besonders international in den wichtigsten Spielen die großartigsten Momente hatte. Das können nicht viele sagen und dafür gebührt ihm großer Dank. Seine Entscheidung, sich nach dem Gewinn der olympischen Silbermedaille aus der Nationalmannschaft zu verabschieden, ist absolut verständlich.
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.
(DEL/Augsburg) PM Nun ist auch der zweite Panther-Neuzugang fix. Angreifer Matt Fraser vom Dornbirner EC wechselt nach Augsburg. Der 27-jährige Kanadier unterschrieb einen Einjahresvertrag beim DEL-Club.

( Foto DEC/cdmediateam )
Matt Fraser zählte zu den torgefährlichsten Spielern der österreichischen Erste Bank Eishockey Liga. Mit 27 Toren rangierte der Außenstürmer auf Platz fünf der besten Torschützen der EBEL. Weitere 18 Assists in 51 Hauptrunden-Partien komplettieren die starke offensive Ausbeute des 191 cm großen und 93 kg schweren Außenstürmers. Mit dem DEC scheiterte Fraser im Playoff-Viertelfinale nur knapp am Favoriten Salzburg.
Fraser absolvierte in seiner Karriere auch bereits 91 NHL-Spiele für Dallas, Boston und Edmonton. Panther-Coach Mike Stewart über den ersten neuen Importspieler für die Saison 2018-19: „Matt Fraser wurde bei seiner ersten Europastation in Rögle 2016-17 von einer Verletzung gestoppt und entschied sich in der abgelaufenen Saison dann für ein Engagement in Dornbirn. Dort konnte er überzeugen. Ich konnte ihn in den vergangenen Jahren immer wieder persönlich scouten und bin überzeugt, dass er eine Verstärkung ist. Er ist ein Power-Forward, der mit einem guten Schuss ausgestattet ist und so immer wieder Offensive kreiert. Er wird auch in der DEL seinen Weg gehen.“
Matt Fraser ergänzt: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in der Deutschen Eishockey Liga und bei den Panthern. Mike Stewart hat sich sehr um mich bemüht und mir das Gefühl gegeben, dass ich in seinen Planungen eine wichtige Rolle spiele. Ich werde im Sommer hart an mir arbeiten, um im August topfit nach Augsburg zu kommen.“

Mehr Informationen über den Eishockey Club Augsburger Panther wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder vom EHC Red Bull München in unserer Galerie.
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Deutschlandcup seit der Gründung im Jahr 1987.

(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Als schlechte Verlierer wollen die THOMAS SABO Ice Tigers nach der verlorenen Halbfinalserie gegen die Eisbären Berlin (2:4) nicht in Erinnerung bleiben. Dennoch machten die Franken unmittelbar nach dem Aus im sechsten Spiel kritische Ansichten gegenüber den Unparteiischen in sozialen Medien publik. Und das obwohl Kritik in der Deutschen Eishockey Liga nicht gerne gesehen ist. Doch ist die Kritik aus Nürnberg überhaupt berechtigt? Wir haben uns die Serie im Überblick angesehen.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Die Serie zwischen den THOMAS SABO Ice Tigers und den Eisbären Berlin durchlebte viele Emotionen, die vor allem im finalen Spiel hochkochten. Die Zuschauer mussten bereits in der zweiten Spielminute hinnehmen, dass der starke Stürmer Dane Fox von der Partie abtreten musste. Die beiden Hauptschiedsrichter Daniel Piechaczeck und André Schrader entschieden nach einem Blickwechsel mit Lars Brüggemann, der auf der Nürnberger Pressetribüne Platz genommen hatte, auf zwei Minuten wegen Beinstellens. Ein Bein gestellt hatte James Sheppard nicht. Nach mehreren Zeitlupen war klar, dass Sheppard Fox einen Kniecheck verpasste. Eine untypische Haltung des linken Beins des Berliner Stürmers will auch der Ausschuss der Deutschen Eishockey Liga nicht gesehen haben.
Im Replay ist zu sehen, dass der Beliner Stürmer keine typische und natürliche Haltung einnimmt. Dane Fox wird den Nürnbergern für mindestens zwei Monate in der Sommervorbereitung fehlen. Viel schmerzvoller für die Franken ist aber, dass zu Beginn des Spiels keine fünf Minuten Power Play zur Verfügung standen. Das hätte die Partie womöglich zu Gunsten der Heimmannschaft entschieden. Wenige Augenblicke später wurde der Nürnberger Verteidiger Tom Gilbert an die Bande gefahren. Auch bei dieser Aktion ist im Replay zu erkennen, dass es sich um ein Foul handelte, auch wenn Gilbert zum Zeitpunkt des Checks etwas zu tief positioniert war. Die Folgen für Tom Gilbert sind eine komplexe Knöchelverletzung mit Sprungbeinbruch. Auch Gilbert wird zwei Monate ausfallen. Eine Strafe gab es in der Partie nicht. Die Schiedsrichter und der Disziplinarausschuss haben die Situation weder gesehen, noch kommentiert.
Hätten die beiden Hauptschiedsrichter die Fouls an Dane Fox und Tom Gilbert nach dem Regelbuch geahndet, hätten die THOMAS SABO Ice Tigers zu Beginn des sechsten Duells für mehr als vier Minuten doppelte Überzahl genossen. Dass das Spiel dadurch möglicherweise bereits entschieden gewesen wäre, muss man als berechtigte Beschwerde der Nürnberger anerkennen. David Steckel erhielt nämlich (ebenfalls für einen Check mit Verletzungsfolge an Jonas Müller) direkt und nach erneutem Blickkontakt mit Lars Brüggemann fünf Minuten plus Spieldauer und reihte sich als dritter fehlender Schlüsselspieler ein. Jonas Müller konnte wenige Minuten später erneut auf dem Eis stehen und am Ausgleich mitwirken.
Um das sechste Spiel zu komplettieren, darf die Situation beim entscheidenden Treffer der Gäste nicht unerwähnt bleiben. Daniel Piechaczeck stand Taylor Aronson im Weg. Nicholas Petersen konnte die Scheibe so komplett ungestört vor das Nürnberger Tor spielen. Dort stand Mark Olver, der zum 2:3 Endstand traf. Wäre Piechaczeck auf der Position gestanden, auf der ein Schiedsrichter während des Spiels zu stehen hat, hätte Taylor Aronson problemlos eingreifen können. Im sechsten Spiel kam es demnach zu drei Fehlentscheidungen, die allesamt den Eisbären Berlin zu Gunsten kamen.
Allerdings waren die Unparteiischen nicht nur im Falle der THOMAS SABO Ice Tigers fehlerhaft. Philippe Dupuis verpasste dem Berliner Topscorer Louis - Marc Aubry im vierten Spiel einen Ellbogencheck gegen den Kopf und wurde dafür nicht bestraft. Das ist dennoch die einzige Situation, in der die Eisbären Berlin einen Nachteil von einer Schiedsrichterentscheidung kompensieren mussten. Louis - Marc Aubry konnte nach dem Check wieder spielen. Auch das ein entscheidender Unterschied (im Vergleich zu Dane Fox und Tom Gilbert).
Im dritten Spiel in der Mercedes - Benz Arena wiederum bekamen die Hauptstädter ein Tor zugeschrieben, welches aus einer klaren Abseitsposition gefallen war. Hätten die Linienschiedsrichter richtig reagiert, wären die IceTigers mit einer 1:0 Führung in die Drittelpause gegangen (ob das den endgültigen Sieg der Berliner "verhindert" hätte, steht komplett offen). Ähnlich verlief es im fünften Spiel in Berlin. Taylor Aronson wurde in der Verlängerung an der Bande niedergestreckt. Im direkten Anschluss schoss Mark Olver den Siegtreffer. In dem Moment hätten die Gäste aus Nürnberg im Power Play agieren müssen.
Alles in Allem kann man den THOMAS SABO Ice Tigers nicht vorwerfen, schlechte Verlierer zu sein. Immerhin mussten die Franken zahlreiche Fehlentscheidungen hinnehmen, auch wenn in wenigen Fällen Strafen gegen Nürnberg nicht geahndet wurden. Die Deutsche Eishockey Liga reagierte auf die Publikationen der Franken und stellte klar, dass die Schiedsrichter in allen Fällen richtig entschieden haben. Hinnehmen werden das die IceTigers, zusammen mit dem Hauptsponsor und Eigner Thomas Sabo an der Front, wahrscheinlich nicht.
Ob die Franken den Finaleinzug geschafft hätten, wenn es zu keiner Fehlentscheidung gekommen wäre, steht komplett offen. Auch sportlich gesehen hätten die Eisbären Berlin ohne Fremdeinwirkung vier Spiele gewinnen können. Beide Mannschaften brachten eine enorme Leistung auf die Eisfläche und agierten auf besonders hohem Niveau. Umso ärgerlicher ist es, dass diese grandiose Serie von diesen Diskussionen überschattet wird.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Thomas Sabo Ice Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Thomas Sabo Ice Tigers von eishockey-online.com
www.eishockey-nuernberg.com - Weitere Informationen über das Eishockey in Nürnberg von eishockey-online.com.
(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim treiben den im Dezember 2017 angekündigten Neuanfang weiter voran. Nach den Verpflichtungen des Trainerduos Pavel Gross und Mike Pellegrims sowie des Sportmanagers Jan-Axel Alavaara leitet der Halbfinalist nur fünf Tage nach dem Playoff-Aus den personellen Umbruch ein.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Insgesamt zwölf Spieler, darunter ein Torhüter, acht Verteidiger und drei Stürmer, werden den Club zum Saisonende am 30. April 2018 verlassen. Torhüter Florian Proske sowie die Verteidiger Mark Stuart, Aaron Johnson, Kevin Maginot, Carlo Colaiacovo und John Rogl erhalten kein neues Arbeitspapier für die kommende Saison. Selbiges gilt für Patrick Mullen, der Mitte Februar vom schwedischen Erstligisten Linköping HC ausgeliehen wurde.
Vorzeitige Vertragsauflösungen Darüber hinaus haben die Adler den Entschluss gefasst, die allesamt bis 2019 laufenden Verträge von Mathieu Carle, Nikolai Goc, Devin Setoguchi, Ryan MacMurchy und Daniel Sparre vorzeitig aufzulösen. „Der Abgang von zwölf Spielern bedeutet für uns eine Weiterführung der sportlichen Neuausrichtung. Wir haben sie angekündigt, fühlen uns ihr verpflichtet und setzen sie jetzt weiter konsequent um“, so Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp zu den Veränderungen im Kader.
„Alle personellen Entscheidungen sind selbstverständlich in Übereinstimmung und Abstimmung mit der neuen Sportlichen Leitung getroffen worden.“ Die Adler Mannheim bedanken sich bei allen zwölf Spielern für ihren Einsatz und wünschen ihnen für ihren weiteren privaten und beruflichen Weg alles erdenklich Gute. Ein ganz besonderer Dank gilt dabei Nikolai Goc, der im September 2010 aus Hannover nach Mannheim kam, immer mit Herzblut bei der Sache war und sich zu jeder Zeit in den Dienst der Mannschaft stellte. Mit Angreifer Andrew Desjardins laufen derzeit noch Gespräche. Hier steht eine Entscheidung noch aus.
Der Adler-Kader 2018/19 (Stand 11.04.18)
Torhüter: Dennis Endras, Chet Pickard, Mirko Pantkowski
Verteidiger: Sinan Akdag, Denis Reul, Thomas Larkin
Stürmer: Brent Raedeke, Garrett Festerling, Marcus Kink, Matthias Plachta, Marcel Goc, Chad Kolarik, David Wolf, Luke Adam, Phil Hungerecker

Mehr Informationen über den Eishockey Club Adler Mannheim wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Adler Mannheim von eishockey-online.com.
www.eishockey-deutschland.info - Informationen über alle Eishockey Weltmeisterschaften und Olympische Spiele seit 1910.

(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Im sechsten Spiel gegen die Eisbären Berlin zog sich Dane Fox nach dem Knie Check von James Sheppard einen Innenbandriss zu und fällt deshalb in der Sommervorbereitung für mindestens zwei Monate aus. In der kommenden Saison wird der 25 jährige Kanadier allerdings wieder für die THOMAS SABO IceTigers stürmen.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Dane Fox hat den Fans der THOMAS SABO IceTigers in seiner ersten Saison im fränkischen Nürnberg viel Freude bereiten können. Bereits im Rahmen der ersten Testspiele beim Südtiroler Dolomiten Cup fiel der Stürmer dank seiner giftigen offensiven Stärke auf. Obwohl der Kanadier nach der Hälfte der Hauptrunde in ein kleines Tief fiel und weniger scorte, als man es von ihm gewohnt war, griff Fox pünktlich zu den Playoffs wieder mit voller Kraft und durchschlagendem Erfolg an. So entwickelte er sich bereits im Viertelfinale gegen die Kölner Haie zu einer Schlüsselpersonalie für die Mannschaft von Rob Wilson. Laut den uns vorliegenden Informationen wird Dane Fox auch in der kommenden Spielzeit 2018/2019 unter den Augen von Rob Wilson und Mike Flanagan (Assistent) stürmen.
Die Reihe rund um Dane Fox war mit Philippe Dupuis und Brandon Segal die gefährlichste und beste Reihe der Nürnberger in dieser Saison. Alle drei Stürmer haben für die kommende Spielzeit einen Vertrag und werden so, höchstwahrscheinlich, erneut als Dreier Gespann auflaufen.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Thomas Sabo Ice Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Thomas Sabo Ice Tigers von eishockey-online.com
www.eishockey-nuernberg.com - Weitere Informationen über das Eishockey in Nürnberg von eishockey-online.com.
(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG freut sich über die Rückkehr eines echten Führungsspielers und absoluten Publikumslieblings! Ken André Olimb kommt zurück zum achtmaligen Deutschen Meister und hat einen langfristigen Vertrag bis zum Ende der Saison 2020/21 unterschrieben.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Der norwegische National-Stürmer wechselt vom schwedischen Erstligisten Linköping HC zurück zur DEG, für die er bereits zwischen 2013 und 2016 äußerst erfolgreich aufgelaufen war. Ken André Olimb: „Ich freue mich sehr über meine Rückkehr nach Düsseldorf! An die Stadt, den Club, das Umfeld und die Fans habe ich nur die allerbesten Erinnerungen. Mir lagen zwar auch andere, teils lukrativere Angebote vor – darunter auch aus Deutschland – aber die DEG hat sich lange und intensiv um mich bemüht. Der Club ist für mich eine echte Herzensangelegenheit! Ich grüße alle DEG-Fans: Wir sehen uns ab Sommer wieder!“ DEG-Geschäftsführer Stefan Adam: „Ken André Olimb war unser absoluter Wunschspieler. Er verkörpert in den Bereichen Charakter, Eishockey-Leidenschaft und Kampfgeist genau das, was wir anstreben.
Er ist ein Spieler, der vorangeht, immer am Limit agiert und seine Mitspieler mitreißen kann.“ Der Sportliche Leiter Niki Mondt: „Ich freue mich sehr, dass diese Verpflichtung nach langen Verhandlungen zustande gekommen ist. Wir hatten in den letzten Monaten viele gute und intensive Gespräche. Kenny hat in der schwedischen Top-Liga zwei starke Saisons gespielt und war einer der besten Akteure seines Teams. Er wird auch bei uns wieder eine Führungsrolle einnehmen und eine feste Größe in der Mannschaft sein. Die lange Laufzeit des Vertrages ist ein echtes Statement von Kenny, das einiges über seine enge Beziehung zur DEG aussagt.“
Olimb wieder mit der „40“
Olimb ist 29 Jahre alt, wiegt 80 kg und schießt links. 2013 wechselte er vom schwedischen Club BIK Karlskoga an den Rhein. Bei der DEG stand er spätestens ab 2014 sinnbildlich für den Aufschwung des Clubs. In insgesamt 159 Partien gelangen ihm 131 Punkte (44 Tore, 87 Vorlagen). 2015 erreichte er mit seinem Team das Halbfinale, 2016 das Viertelfinale. Zudem bestritt er für die DEG sechs Spiele in der Champions Hockey League (drei Vorlagen). 2016 wechselte er zu Linköping HC nach Schweden, auch weil er dort mit seinem Bruder Mathis zusammenspielen konnte. Für das Team aus Südschweden absolvierte Olimb exakt 100 Partien, in denen er auf 58 Scorerpunkte kommt.
Mit der norwegischen Nationalmannschaft nahm er an bislang acht Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen teil – zuletzt im Februar in Südkorea. Insgesamt kommt Ken André Olimb auf beeindruckende 215 Länderspiele und 114 Punkte für sein Heimatland. Auch aktuell steht er wieder im Kader Norwegens für die Vorbereitung auf die WM in Dänemark, weshalb er leider nicht persönlich in Düsseldorf vorgestellt werden kann. Der Publikumsliebling wird bei der DEG wieder die vertraute Rückennummer „40“ bekommen. Herzlich willkommen zurück, Ken André Olimb!

Mehr Informationen über den Eishockey Club Düsseldorfer EG wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.
(DIDI HEGEN Cup 2018) Der 290-fache Ex-Nationalspieler und beste Linksaußen des Jahrhunderts Dieger Hegen veranstaltet mit seiner DH23 Sportevent Agentur in Düsseldorf die zweite Auflage des DIDI HEGEN Cup für Hobbymannschaften. Vom 13. - 15.04.2018 haben 17 Mannschaften die Möglichkeit in der Brehmstraße (Düsseldorf) die deutsche Meisterschaft zu gewinnen.

(Foto eishockey-online.com)
Gespielt wird in 4 Gruppen à 4 Mannschaften (Gruppe C mit 5 Teams). Die Spieldauer beträgt 2 x 15 Minuten, wobei die Zeit durchläuft. Nur bei einer Verletzung wird die Uhr angehalten. Wir haben Dieter Hegen bei der Organisation des ersten Turniers geholfen und sind auch bei der zweiten Auflage 2018 wieder mit von der Partie. Erneut werden von eishockey-online.com die Pokale und Medallien gestiftet.
Dieter Hegen: "Der Gedanke dazu kam aus der Verbundenheit zum Eishockey und der Frage: Wie und was kann man tun, um diesen Sport wieder nach „oben“ zu bringen, denn nach der Umstrukturierung der Bundesliga durch die Verantwortlichen ohne Auf- und Abstieg geriet die einstige Sportart Nr. 2 aufs Abstellgleis."
Mir geht es darum insbesondere darum:
- den Eishockeysport im Hobbybereich wieder attraktiver zu machen
- die Jugend wieder zu animieren, mehr diesen Sport zu folgen und zu spielen
- daraus Synergieeffekte für das ganze Eishockey in Deutschland zu kreieren
- Stück für Stück durch solche Aktivtäten das Eishockey wieder zur Sportart Nr. 2 zu machen
DIDI HEGEN CUP 2018
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Anmeldeschluss: 15.01.2017
Ort: Eisstadion an der Brehmstraße in 40239 Düsseldorf
Turnierdatum: 13. - 15.04.2018 (Freitag 13:00 Uhr bis Sonntag 16:00 Uhr)
Preis pro Team: € 950,00 inklusive Players Night am Samstag Abend
Teilnehmerfeld:
| Gruppe A |
| A1 Hockey-Club Malley |
| A2 Yetis Köln |
| A3 DPL |
| A4 SC Bietigheim Steelers |
| Gruppe B |
| B1 Torpedo Wesermünde |
| B2 SV Baiernrain |
| B3 Rhein-Igls |
| B4 EIHC Iserlohn Phantoms |
| Gruppe C |
| C1 Dirty Dangler |
| C2 Malchower Wölfe |
| C3 Hoang Minh Long |
| C4 EHC Black Mustangs |
| C5 Boels Bulls Krefeld |
| Gruppe D |
| D1 Team Hockey Select |
| D2 Meteo Hamm |
| D3 Hoffi Hansons |
| D4 Pinguine Hüls |
KONTAKT VERANSTALTER:
DH23 Sportevents
Rumfordstraße 9
80469 München
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Phone: +49 170 540 20 92

eishockey-online.com ist Medienpartner von Dieter Hegen DH23 Sportevents.
(DEL/Straubing) PM Tom Pokel hat seinen Vertrag bei den Gäubodenstädtern vor Wochen verlängert, nun ist es amtlich, dass auch Rob Leask eine weitere Spielzeit zum Trainerteam der Straubing Tigers gehört.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Der langjährige DEL-Verteidiger geht bei den Gäubodenstädtern bereits in sein viertes Jahr und sagt: „Ich freue mich, dass Tom und ich fortführen können, was wir in der letzten Saison begonnen haben. Von Dezember bis zum Saisonende hat die Mannschaft unser System gut umgesetzt, darauf wollen wir aufbauen.“ „Die Kompetenz und die Erfahrung von Rob Leask sowie das Know-how von Tom Pokel ergänzen sich ideal, da Rob Leask die Liga, die Reihenkombinationen und die Systeme der gegnerischen Teams genau kennt“, erklärt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers. „Zudem ist er immer zu 100 Prozent loyal gegenüber dem Club und seinen Mitarbeitern“, informiert Jason Dunham zum Abschluss.
Kaderstand Straubing Tigers 2018/2019 per 09.04.18
Tor: Sebastian Vogl und Cody Brenner (2).
Abwehr: Alexander Dotzler, Maximilian Renner, Marcel Brandt, Stephan Daschner, Benedikt Schopper und Maximilian Gläßl (6).
Angriff: Thomas Brandl, Stefan Loibl, Jeremy Williams, Mike Connolly und Sandro Schönberger (5). Trainerteam: Tom Pokel, Rob Leask und Giovanni Willudda.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Straubing Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.
(DEB/Nationalmannschaft) Timo Pielmeier und Björn Krupp stoßen ebenso wie Frederik Tiffels zum Team / Marco Sturm nominiert Scorer-Duo Daniel Pietta und Marcel Müller für Slowakei-Vergleiche.

(Foto: DEB)
Mit zwei Silbermedaillen-Gewinnern aus Pyeongchang, einem Topscorer-Duo und dem WM-Shootingstar von 2017 startet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in ihre zweite Vorbereitungsphase auf die 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft (4. – 20. Mai 2018) in Herning/Dänemark.
Keeper Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt) sowie Verteidiger Björn Krupp (Grizzlys Wolfsburg) verstärken die DEB-Auswahl ebenso wie die beiden Krefelder Stürmer Daniel Pietta und Marcel Müller. „Wir haben uns in der ersten Phase sowohl im Training als auch in den beiden Partien in Russland steigern können. Diesen Schwung wollen wir in diese Woche mitnehmen“, sagte Bundestrainer Marco Sturm.
Dabei vertraut der 39 Jahre alte Coach auch weiter auf die gleiche Mannschaft, die sich zuletzt überraschend mit 4:3 nach Verlängerung gegen die „Sbornaja“ durchsetzen konnte. Zudem wird Angreifer Frederik Tiffels (Wilkes-Barre/Scranton Penguins) am Donnerstag im Kreise der Nationalmannschaft erwartet. Der gebürtige Kölner war die Positiv-Erscheinung bei der vergangenen Heim-WM 2017 und sicherte dem deutschen Team mit seinem Penalty gegen Lettland den Einzug ins Viertelfinale.
Am Dienstagabend trifft sich der Kader in Dresden, wo am Mittwoch die erste Trainingseinheit auf dem Programm steht. Im Rahmen der Euro Hockey Challenge heißt der Gegner in Weißwasser (14.04.2018 / 17.45 Uhr) und Dresden (15.04.2018 / 17.00 Uhr; beide Spiele live auf SPORT1) dann Slowakei. „Weißwasser und Dresden sind etablierte DEL2-Standorte mit einem tollen Publikum im Rücken. Mit der Slowakei können wir den Fans kurz vor der WM einen hochklassigen Gegner und attraktive Spiele bieten“, sagte Sturm.
DEB Kader
| Pos | Nr. | NAME | VORNAME | Geburts. | Stick | H | W | Team | LS |
| Torhüter | |||||||||
| T | 1 | STRAHLMEIER | Dustin | 17.05.92 | L | 1,93 | 87 | Wild Wings Schwenningen | 2 |
| T | 35 | NIEDERBERGER | Mathias | 26.11.92 | L | 1,8 | 80 | Düsseldorfer EG | 17 |
| T | 51 | PIELMEIER | Timo | 07.07.89 | L | 1,83 | 82 | ERC Ingolstadt | 42 |
| Verteidiger | |||||||||
| V | 5 | BRÜCKNER | Benedikt | 01.01.90 | L | 1,85 | 90 | Wild Wings Schwenningen | 25 |
| V | 6 | ZERRESSEN | Pascal | 22.11.92 | L | 1,96 | 100 | Kölner Haie | 12 |
| V | 8 | BENDER | Tim | 19.03.95 | L | 1,82 | 82 | Wild Wings Schwenningen | 2 |
| V | 11 | NOWAK | Marco | 23.07.90 | R | 1,88 | 93 | Düsseldorfer EG | 8 |
| V | 13 | DASCHNER | Stephan | 05.08.88 | R | 1,8 | 85 | Düsseldorfer EG | 24 |
| V | 38 | WAGNER | Fabio | 17.09.95 | L | 1,83 | 85 | ERC Ingolstadt | 2 |
| V | 40 | KRUPP | Björn | 06.03.91 | L | 1,91 | 95 | Grizzlys Wolfsburg | 35 |
| V | 53 | SEZEMSKY | Simon | 28.06.93 | R | 1,84 | 80 | Augsburger Panther | 2 |
| V | 67 | EBNER | Bernhard | 12.09.90 | L | 1,88 | 91 | Düsseldorfer EG | 33 |
| Stürmer | |||||||||
| S | 15 | LOIBL | Stefan | 24.06.96 | L | 1,86 | 78 | Straubing Tigers | 5 |
| S | 18 | SCHMÖLZ | Daniel | 25.01.92 | L | 1,83 | 80 | Augsburger Panther | 2 |
| S | 21 | KRÄMMER | Nicolas | 23.10.92 | L | 1,86 | 94 | Kölner Haie | 34 |
| S | 25 | MÜLLER | Marcel | 10.07.88 | L | 1,93 | 98 | Krefeld Pinguine | 66 |
| S | 27 | UVIRA | Sebastian | 26.01.93 | L | 1,88 | 95 | Kölner Haie | 18 |
| S | 39 | ELSNER | David | 22.03.92 | R | 1,83 | 83 | ERC Ingolstadt | 2 |
| S | 49 | KAMMERER | Maximilian | 28.09.96 | L | 1,85 | 77 | Düsseldorfer EG | 7 |
| S | 61 | HÖFFLIN | Mirko | 18.06.92 | L | 1,83 | 80 | Wild Wings Schwenningen | 13 |
| S | 62 | DANNER | Simon | 25.12.86 | R | 1,82 | 82 | Wild Wings Schwenningen | 16 |
| S | 65 | MICHAELIS | Marc | 31.07.95 | L | 1,77 | 79 | Minnesota State Univ | 2 |
| S | 77 | HAFENRICHTER | Jaroslav | 22.01.90 | R | 1,82 | 91 | Augsburger Panther | 2 |
| S | 86 | PIETTA | Daniel | 09.12.86 | L | 1,84 | 94 | Krefeld Pinguine | 91 |
| S | 95 | TIFFELS | Frederik | 20.05.95 | L | 184 | 91 | Western Michigan Broncos | 16 |
| S | 97 | HOLZMANN | Thomas | 17.07.87 | L | 1,85 | 80 | Augsburger Panther | 9 |
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.
(DEB) Die U18-Nationalmannschaft gewinnt das letzte Spiel der 2018 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I in Riga (Lettland) mit 8:2 (5:2; 1:0; 2:0) gegen Slowenien und belegt damit am Ende des Turniers den zweiten Tabellenplatz hinter Aufsteiger Lettland.

(Foto: Guntis Lazdäns)
DEB-Präsident Franz Reindl: „Auch wenn es nach vier Siegen in fünf Spielen mit dem 2.Platz mit dem Aufstieg nicht geklappt hat, so ist es doch sehr erfreulich welches individuelles Leistungsvermögen und Qualität in vielen Spieler vorhanden ist. Ich habe einige gesehen, die das Talent und Potential für höhere Aufgaben in der Zukunft besitzen.“
Frank Fischöder, U18-Bundestrainer: „Das Ergebnis vom heutigen letzten WM-Spiel ist in Ordnung. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen und mit einem Sieg aus der Saison gehen. Insgesamt ist es aber schade, dass wir das Spiel gegen Lettland verloren haben. Wir haben leider unsere Möglichkeiten nicht genutzt und die ein oder andere Scheibe ist nicht für uns gesprungen. Lettland ist ein würdiger Aufsteiger und wir gratulieren Ihnen recht herzlich. In der nächsten Saison werden wir einen neuen Versuch starten in die Top-Division zurückzukehren.“
Alexander Dersch, Kapitän der U18-Nationalmannschaft: „Wir haben ein sehr gutes Turnier mit einer guten Mannschaftsleistung gespielt. Schade, dass es am Ende nach einer tollen Saison mit dem Aufstieg nicht geklappt hat. Die Mannschaft hat alles versucht, aber wir konnten uns am Ende leider nicht belohnen.“
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.
(DEB/Nationalmannschaft) (MH) Wie die Edmonton Oilers berichten wird Leon Draisaitl für Deutschland bei der WM auflaufen.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Kurz nach dem Ende der Regular Season in der NHL gaben die Edmonton Oilers über Facebook bekannt welche Spieler ihres Teams bei der WM in Dänemark auflaufen werden.
Zur Freude der deutschen Fans wird auch Leon Draisaitl das deutsche Team bei der WM in Dänemark verstärken. Nachdem er Olypmia verpasst hatte, kann er nun bei der WM erneut sein Können unter Beweis stellen. Inwieweit Leon Draisaitl schon in der Vorbereitung zur WM aufläuft, steht zur Stunde noch nicht fest.
Neben Draisaitl werden unter anderem auch seine beiden kongenialen Partner Connor McDavid und Ryan Nugent Hopkins für das Team Kanada auflaufen.
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

(DEL/Nürnberg) Oliver Winkler Mit dem Rücken zur Wand standen die THOMAS SABO Ice Tigers im sechsten Spiel vor heimischen Publikum gegen die Eisbären Berlin. Bislang hatte es in dieser Serie nur Heimsiege gegeben. Die Mannschaft von Rob Wilson verlor im sechsten Spiel drei starke Spieler und musste am Ende eine Niederlage hinnehmen. Obwohl die IceTigers viele grenzwertige Situationen überstanden, hat es am Ende nicht sein sollen. Die Eisbären Berlin ziehen nach einem 2:3 Auswärtssieg ins Finale gegen den EHC Red Bull München ein.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Die Gäste aus Berlin starteten mit einer Strafzeit ins Spiel. Dane Fox wurde unsanft von James Sheppard niedergestreckt und blieb für wenige Augenblicke regungslos auf dem Eis liegen. Obwohl es ein Foul mit Verletzungsfolge war, erhielt James Sheppard lediglich zwei Minuten wegen Beinstellens. Das war eine sehr fragwürdige Entscheidung der beiden Hauptschiedsrichter, die laut dem Regelbuch fünf Minuten plus Spieldauer hätten vergeben müssen. Dane Fox konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Betraft wurde das grenzwertige Vorgehen von Sheppard nicht, den Hausherren gelang es nicht, konstant genug in die benötigte Power Play Konstellation zu kommen. Nur wenige Augenblicke später wurde der Nürnberger Verteidiger Tomas Gilbert gegen die Bande gecheckt und musste ebenfalls von der Partie abtreten. Eine Strafe gab es nicht. Im Nachgang erhielt Patrick Reimer und Jens Baxmann zwei Minuten für übertriebene Härte. Baxmann griff Reimer ins Gesicht und zog ihn so von Petri Vehanen weg, Reimer wehrte sich. Der Start ins Spiel war von beiden Mannschaften unkoordiniert, die Unparteiischen passten sich leider an. Dennoch versuchte sich die Heimmannschaft nach sechs Minuten in einem 4 gegen 3 Power Play. Es war viel Platz auf dem Eis, den Yasin Ehliz ausnutzen konnte. Petri Vehanen konnte den Schlagschuss von Oliver Mebus nicht festhalten, Ehliz stocherte nach und bugsierte den Puck im Tor. Die IceTigers führten, zu diesem Zeitpunkt völlig verdient, mit 1:0. Die Eisbären fanden aber eine Antwort und glichen in der neunten Spielminute, etwas glücklich aber nicht unverdient, durch Frank Hördler zum 1:1 aus. Niklas Treutle wird mit dem Gegentreffer nicht ganz glücklich gewesen sein, zumal der Schuss durchaus haltbar war. Nach dem Ausgleich kamen die Eisbären immer besser ins Spiel und waren näher am zweiten Treffer, als die Hausherren, die für längere Passagen nicht aus der eigenen Zone kamen. Die IceTigers überstanden die Druckphase aber schadlos und trennten sich nach dem ersten Drittel mit einem Unentschieden mit den Eisbären.
Im Mittelabschnitt waren die Gäste aus Berlin die bessere Mannschaft. Der Heimmannschaft gelang es kaum, den Puck aus dem eigenen Drittel zu befördern. Das Fehlen von Dane Fox und Tom Gilbert blieb nicht ohne Folgen. In den ersten zehn Minuten hätten die Eisbären das Spiel drehen können. Niklas Treutle und die Defensive der Franken hielt aber stand. Das verschaffte den Sturmreihen der IceTigers nach langer Zeit Aufwind und ermöglichte erste Ausflüge in Richtung Petri Vehanen. Dabei beförderte David Steckel den Berliner Jonas Müller unsanft gegen die Bande. Müller bekam Nasenbluten, die Unparteiischen entschieden auf fünf Minuten plus Spieldauer. Das war nicht unberechtigt. David Steckel hatte Jonas Müller verletzt. Allerdings spielte Jonas Müller wenige Sekunden später wieder, während Dane Fox und Tom Gilbert das Spiel vorzeitig beenden mussten und die Eisbären für diese zwei Fouls keine fünf Minuten, plus Spieldauer, bekamen. Die Zuschauer waren ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu bändigen und pfiffen die Berliner bei jedem Puckkontakt aus. Das trieb die Nürnberger an. Berlin konnte keine vernünftige Power Play Aufstellung finden. Die IceTigers kamen durch starke Einzelaktionen von Patrick Reimer in die offensive Zone. Michael Dupont wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen. Wieder war viel Platz auf dem Eis, wieder profitierten die IceTigers. Oliver Mebus spielte auf Leo Pföderl. Pföderl zog ab und überwand Petri Vehanen zum 2:1 Führungstreffer. Es dauerte allerdings nicht lange, da hatte die Mannschaft von Uwe Krupp bereits die Antwort gefunden. Zwei Minuten vor Schluss des zweiten Drittels schoss Jamison Mac Queen zum 2:2 Ausgleich ein. Somit war vor dem dritten Drittel alles offen, die Hausherren waren zu diesem Zeitpunkt durch das Fehlen von drei Schlüsselspielern allerdings deutlich geschwächt.
Im dritten Drittel neutralisierten sich beide Mannschaften. Beide Teams kamen abwechselnd zu vielversprechenden Möglichkeiten, konnten aber vorerst keine der zahlreichen Chancen verwerten. Drei Minuten vor Schluss fand sich Mark Olver vor Niklas Treutle wieder und chipte den Puck ins Nürnberger Tor. Damit durfte sich Olver über den zweiten Gamewinner in Folge freuen, nachdem er schon die Overtime im fünften Spiel entscheiden durfte. Die Nürnberger beschwerten sich im Nachgang des Gegentreffers darüber, dass einer der Schiedsrichter dem Verteidiger Taylor Aronson behindert haben soll. Das Replay bestätigte das, am Treffer änderte das aber nichts. Rob Wilson nahm Treutle 56 Sekunden vor Schluss vom Eis, die IceTigers spielten nach der Strafe gegen Daniel Richmond zwischenzeitlich ein 6 gegen 4 Power Play, konnten Petri Vehanen aber, trotz guter Möglichkeiten, nicht mehr überwinden.
Nach einer spannenden, qualitativ hohen und interessanten Halbfinalserie ziehen so die Eisbären Berlin nach sechs Spielen ins diesjährige Finale ein. Dort wartet der amtierende Meister EHC Red Bull München. Für die Mannschaft von Rob Wilson bleibt zumindest der Bonbon, dass vor der kommenden Saison an der Champions Hockey League teilgenommen wird. Die THOMAS SABO Ice Tigers hatten in jedem Spiel (Spiel 1 in Berlin ausgenommen) genügend Chancen, die Serie zu entscheiden. Es wäre nicht überraschend, wenn die fränkischen Tiger auch in den kommenden Jahren am Halbfinale teilnehmen. Das Gleiche gilt allerdings auch für München, Berlin und Mannheim.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Thomas Sabo Ice Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Thomas Sabo Ice Tigers von eishockey-online.com
www.eishockey-nuernberg.com - Weitere Informationen über das Eishockey in Nürnberg von eishockey-online.com.
(DEB/Nationalmannschaft) Mit 4:3 nach Verlängerung entscheidet die DEB-Auswahl den zweiten Vergleich gegen Russland in Sotschi für sich - Marco Sturm: „Wir hatten eine gute Woche“. „Mini-Sensation“ für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft: Aufgrund einer weitaus couragierteren Leistung im zweiten Vergleich mit Gastgeber Russland gelang der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) am Samstag ein verdienter 4:3 (1:1, 0:2, 2:0, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung beim Favoriten.

(Foto: DEB)
Vor 11.008 Zuschauern im „Bolshoy Ice Dome“ zeigten die Gäste große Moral und drehten im Schlussabschnitt einen 1:3-Rückstand zunächst in ein 3:3 nach 60 Minuten, ehe der Siegtreffer in der Overtime fallen sollte. Bereits am Dienstag startet für die Nationalspieler Phase II der WM-Vorbereitung. In Weißwasser und Dresden heißt der Gegner am kommenden Wochenende Slowakei.
Wie angekündigt, feierte Dustin Strahlmeier von den Schwenninger Wild Wings seine Premiere im deutschen Tor, nach dem tags zuvor Mathias Niederberger den Kasten gehütet hatte. Gegen Alexander Khokhlachyovs Hammer nach noch nicht mal vier Minuten war der Schlussmann machtlos. Seine Vorderleute allerdings ließen sich von dem Gegentreffer nicht beirren. Marc Michaelis markierte frech das 1:1 – bereits sein zweiter Treffer im zweiten Länderspiel.
Deutschland startete in Unterzahl ins zweite Drittel. Alexander Dergachyov nutzte den sich bietenden Freiraum zur neuerlichen Führung der Gastgeber.
Dennoch versteckte sich die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) nicht und kam immer wieder zu mutigen Angriffen. Pech hatte Mirko Höfflin beim 1:3 eine Minute vor Ende des Drittels. Der Stürmer fälschte den Puck nach einem Blockversuch unglücklich mit der Hand ins eigene Netz ab.
Doch das sollte es nicht gewesen sein. Im Schlussabschnitt belohnten sich die Gäste für ihren kämpferischen Einsatz und starteten eine Aufholjagd: Simon Sezemsky in seinem zweiten Länderspiel durfte sich über sein erstes Tor im Nationaltrikot freuen. Nun wackelten die Hausherren. Das sah auch Maxi Kammerer so, der mit seinem 3:3 die deutsche Bank jubeln ließ. Schon eine kleine Sensation. In der Verlängerung brachte Bernhard Ebner die Scheibe vor das Tor – und irgendwie landete der Puck im Netz. Die „Mini-Sensation“ war perfekt.
Stimmen zum Spiel:
Bundestrainer Marco Sturm: „Gegenüber des ersten Spiels war das zweite Match eine erkennbare Leistungssteigerung. Meine Mannschaft war mutiger, bissiger und hat sich den Sieg nach dem Zwei-Tore-Rückstand im letzten Drittel verdient. Wir hatten eine sehr gute Woche mit einem sehr guten Finish. Mit den Debütanten bin ich zufrieden. Diesen Weg wollen wir in der kommenden Woche weiter gehen.“
Dustin Strahlmeier (Schwenninger Wild Wings): „Wir waren besser als im ersten Match, haben uns mehr getraut, besonders nach vorn. Dafür haben wir uns belohnt. Als die Russen aufgedreht haben war es schwer, aber wir haben gut gestanden. Nachher sind wir härter vors Tor gegangen, daher finde ich den Sieg auch verdient. Die Jungs haben mir sehr geholfen. Es ist natürlich super, dass man im ersten Spiel für die Nationalmannschaft den ersten Sieg feiern kann. Nervös war ich eigentlich nicht, aber es war ein anderes Gefühl, eine besondere Anspannung. International ist alles viel schneller. Es macht aber riesen Spaß.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Russland zu schlagen, ist immer etwas besonderes. Insgesamt war es ein toller Auftritt unserer komplett von Marco Sturm neu formierten Mannschaft. Es hat große Freude bereitet zuzuschauen.“

(Foto DEB/Instagram)
Deutschland: Strahlmeier (Niederberger) – Zerressen, Daschner; Michaelis, Höfflin, Uvira – Bender, Brückner; Krämmer, Loibl, Elsner – Ebner, Sezemsky; Holzmann, Danner, Schmölz – Nowak, Wagner; Kammerer, Hafenrichter
Tore: 1:0 Alexander Khokhlachyov (3:41), 1:1 Marc Michaelis (7:23), 2:1 Alexander Dergachyov, 3:1 Nikolai Demidov (38:58), 3:2 Simon Sezemsky (45:38), 3:3 Maxi Kammerer (50:12), 3:4 Bernhard Ebner (63:08)
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

(DEL/Berlin) Oliver Winkler Gewinnt die Mannschaft mit Heimrecht das fünfte Spiel, geht die Serie an den Sieger des fünften Spiels. Die Eisbären Berlin wussten den Heimvorteil zu schätzen, starteten aber sehr nervös in die Partie. Auch den Franken wollte in der gesamten Partie nicht viel gelingen. Im dritten Drittel bauten die Hausherren die Führung aus, die Gäste antworteten aber fünf Minuten vor Schluss mit zwei schnellen Toren. In der Overtime durften die Eisbären jubeln, die damit zwei Mal einen Matchball zur Verfügung haben.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Der Nürnberger Hauptsponsor Thomas Sabo hat im Interview während einer Fernsehübertragung prognostiziert, dass dieses Halbfinale im siebten Spiel entschieden wird. Nachdem beide Mannschaften nach vier Spielen einen deutlich hohen Heimsieg und einen Overtime Sieg auf dem Konto hatten, wäre es zumindest nicht abwegig, wenn sich die Mercedes Benz Arena auch ein viertes Mal für ein siebtes Duell füllen würde.
Der Start ins erste Drittel gelang der Heimmannschaft. Die Eisbären Berlin hielten den Puck für die ersten 120 Sekunden nahezu problemlos in der offensiven Zone fest. Dane Fox versuchte zwar mehrmals die Scheibe aus dem Drittel zu kommen, scheiterte aber an den langen Armen seiner Gegenspieler. Beide Mannschaften agierten besonders vorsichtig und versuchten kaum, schnelle Aktionen einzuleiten. Dennoch waren es die Berliner, die immer wieder alleine vor Niklas Treutle auftauchten. Verwerten konnte die Mannschaft von Uwe Krupp die Chancen in den ersten zehn Minuten aber nicht. Auch im zweiten Teil des ersten Drittels änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Die Eisbären kamen immer wieder in das Drittel der Gäste und versuchten, den Puck schnell zum Tor zu bringen. Mehr als drei Pässe waren nicht möglich, bevor die Kombination durch einen Fehlpass oder einen Nürnberger Schläger unterbrochen wurde. Jamison Mac Queen gelang es nach fünfzehn Minuten dennoch, den Puck im gegnerischen Tor unterzubringen. Verwunderlich daran war, dass Niklas Treutle nicht viel Verkehr vor sich hatte und seine Sicht nicht sonderlich eingeschränkt war. Schuld war Treutle an dem Gegentreffer allerdings nicht. Die Defensive der Gäste war, wie der gesamte Auftritt der Franken im ersten Drittel, mangelhaft.
Im Mittelabschnitt änderte sich nicht viel, bis auf die Aktivität der Nürnberger. Diese Veränderung brachte aber ein völlig anderes Spiel aufs Eis. Das machte sich schnell auf dem Videowürfel bemerkbar. Es dauerte keine fünf Minuten und die Franken waren in Führung. Patrick Bjorkstrand verwertete einen Abpraller und erzielte seinen ersten Saisontreffer im Nürnberger Trikot. Brandon Segal fand sich eine Minute später zusammen mit David Steckel in einem Konter wieder. Segal entschied sich für den Schuss und überwand Petri Vehanen zum 1:2. Im gleichen Moment führte der amtierende Meister in München mit 4:0 gegen Mannheim. Die IceTigers hatten damit das erste Saisonziel so gut wie sicher. In der neuen Saison nimmt Nürnberg an der Champions Hockey League teil. Bei den Eisbären wiederum lief im zweiten Drittel kaum etwas gut. Auf das Power Play aber, konnten sich die Schützlinge von Uwe Krupp verlassen. David Steckel bekam zwei Minuten für einen Bandencheck, Marcel Noebels bugsierte die Scheibe hinter Niklas Treutle, der somit zum zweiten Mal überwunden war. Nach dem Mittelabschnitt stand es 2:2, alles war offen. Die Gäste aber, hätten sich die knappe Führung nach vierzig Minuten verdient.
Im dritten Drittel nahmen die Eisbären Fahrt auf. Nicholas Petersen und Frank Hördler brachten die Heimmannschaft in eine 4:2 – Führung. Das Spiel schien entschieden, die Ice Tigers hatten aber eine Antwort. Leo Pföderl und John Mitchell glichen das Spiel innerhalb von 34 Sekunden aus und brachten die Ice Tigers voran. Es schien so, als hätte Nürnberg die Kontrolle über die Partie ergriffen.
In der Overtime aber war das Spiel ausgeglichen. Beide Mannschaften hätten das Spiel jederzeit entscheiden können. Kurz vor der Entscheidung wurde der Nürnberger Taylor Aronson in der offensiven Zone gefoult. Die Schiedsrichter bestraften die Situation aber nicht. Wenige Sekunden später erzielte Mark Olver den Siegtreffer.
Damit führen die Hauptstädter die Serie mit 3:2 an. Die THOMAS SABO Ice Tigers müssen damit zwei Mal gewinnen, um ins Finale gegen den EHC Red Bull München einziehen zu können. Die Grundlage für ein mögliches siebtes Spiel ist somit ein dritter Heimsieg der Nürnberger. Das sechste Spiel findet am Samstagnachmittag um 15:00 Uhr in der bereits ausverkauften Nürnberger Arena statt.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Eisbären Berlin wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-berlin.com - Weitere Informationen über das Eishockey in Berlin von eishockey-online.com.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschafte, Olympischen Spiele der Herren und Frauen seit 1910.
(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat für die kommende Saison den Kanadier Jaedon Descheneau verpflichtet. Der 23-jährige Stürmer – 2014 von den St.Louis Blues in der NHL gedraftet – spielte in der vergangenen Spielzeit vor allem für den Schweizer Zweitligisten HC Thurgau.

(Foto: freshfocus)
Geschäftsführer Stefan Adam: „Mit Jaedon Descheneau setzen wir auf einen jungen, hungrigen und entwicklungsfähigen Spieler. Er hatte durchaus auch weitere – teils höher dotierte – Angebote. Deshalb sind wir besonders froh, dass er sich für die DEG entschieden hat.“
Der Sportliche Leiter Niki Mondt: „Jaedon Descheneau ist ein offensiv ausgerichteter Spieler. Er ist sehr schnell und hat einen guten Schuss. Durch seinen Ehrgeiz und sein junges Alter ist er definitiv noch nicht am Ende seiner Entwicklung und hat großes Potential.“
Jaedon Descheneau – geboren am 22. Februar 1995 in Leduc, Alberta – ist 1,75 Meter groß und wiegt 84 Kilogramm. Während er fünf Jahre in der höchsten kanadischen Juniorenliga WHL verbrachte, in denen er für Kootenay Ice in 294 Spielen 303 Punkte erzielte, wurde er 2014 von St.Louis Blues für die NHL gedraftet. 2016 debütierte er dann für die Bakersfield Condors in der AHL. In 38 Partien kam er auf 15 Punkte. In derselben Spielzeit kamen noch 19 Punkte in 26 Spielen für die Norfolk Admirals in der ECHL hinzu. Vor Beginn der abgelaufenen Saison wechselte Jaedon Descheneau schon im Alter von 22 Jahren nach Europa. Für den HC Thurgau erzielte der Kanadier starke 59 Punkte in 47 Partien (22 Tore, 37 Vorlagen) in der Schweizer Nationalliga B. Zum Abschluss der Spielzeit kam Descheneau noch in einer Playoff-Partie für Rekordmeister HC Davos zum Einsatz.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Düsseldorfer EG wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.