(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie können einen weiteren Neuzugang im Kader begrüßen: Morgan Ellis (*30.04.1992, Ellerslie-Bideford, PE, Kanada) kommt aus der schwedischen SHL in die Domstadt und verstärkt den Defensiv-Verbund des KEC.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
"Morgan Ellis erfüllt genau die Charakteristiken, die wir auf seiner Position gesucht haben. Er ist ein rechtsschießender Verteidiger mit Erfahrung auf der größeren Eisfläche. Er hat eine ordentliche Größe, einen guten Schuss, kann auch offensiv in Erscheinung treten und ist gerade erst 26 Jahre alt. Nach einer Saison in der SHL kommt Morgan hoch motiviert nach Köln, um seine Karriere in Europa fortzuführen", erklärt Haie-Sportdirektor Mark Mahon.
Morgan Ellis wurde 2010 in der vierten Runde von den Montreal Canadiens gedraftet und verbrachte den Großteil seiner bisherigen Profikarriere in der Canadiens-Organisation. Zwischen 2012 und 2015 kam er in der AHL für die Hamilton Bulldogs zum Einsatz. 2015/16 spielte er im Trikot der St. John Ice Caps (AHL) seine bislang punktbeste Saison und kam zudem drei Mal für die Canadiens in der NHL zum Einsatz. Zur Saison 2016/17 wurde der Kanadier zu den St. Louis Blues getradet und lief für deren Farmteam, die Chicago Wolves, auf. Dort hatte er das Amt des Assistenz-Kapitäns inne. In der AHL stehen für den Verteidiger in insgesamt 314 Partien 100 Scorerpunkte (35 Tore, 65 Vorlagen) zu Buche. 2017 folgte der Wechsel nach Europa in die schwedische SHL. Ellis begann die Spielzeit bei Skelleftea AIK und wechselte kurz vor der Endrunde zu Färjestad BK (insgesamt 54 SHL-Spiele, 11 Scorerpunkte). Bei den Kölner Haien wird Morgan Ellis mit der Nummer 5 auflaufen.
Der Haie-Kader für die Saison 2018/19 umfasst aktuell folgende Spieler:
Tor: Gustaf Wesslau (#29), Bastian Kucis (#53), Hannibal Weitzmann (#67)
Verteidigung: Corey Potter (#2), Morgan Ellis (#5), Dominik Tiffels (#7), Pascal Zerressen (#27), Alexander Sulzer (#52), Moritz Müller (#91)
Sturm: Marcel Müller (#9), Lucas Dumont (#13), Kai Hospelt (#18), Robin Palka (#20), Ryan Jones (#28), Dani Bindels (#37), Alexander Oblinger (#50), Felix Schütz (#55), Mick Köhler (#77), Ben Hanowski (#86), Sebastian Uvira (#93), Fabio Pfohl (#95)
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(DEL/Ingolstadt) PM John Laliberte beendet seine Karriere und wechselt ins reguläre Berufsleben. Der US-amerikanische Angreifer bat den ERC Ingolstadt am Wochenende, den gemeinsamen Vertrag aufzulösen. Sportdirektor Larry Mitchell sagt: „Es ist schade für uns, aber wir respektieren Johnnys Entscheidung. Er hat sich beim ERC herausragende Verdienste erworben.“

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Laliberte erklärt: „Mir ist ein besonderes Jobangebot in der Bauträgerbranche angetragen worden, über das ich mir zu diesem Zeitpunkt meiner Spielerlaufbahn Gedanken machen musste. Es ist genau die Stelle, die ich nach meiner Karriere wollte, zumal die Firma auch in meiner Heimatstadt Portland sitzt. Ich habe in den vergangenen beiden Wochen mit mir gerungen, da es neben der Entscheidung zu heiraten die weitreichendste Entscheidung in meinem Leben und das meiner Familie ist. Ich bin zum Entschluss gekommen, dass ich mit nun 34 Jahren den ersten Schritt nach dem Eishockey machen will.“ Laliberte wird sich in den kommenden Tagen mit einem persönlichen Schreiben gesondert an die Fans und Partner des ERC richten.
Der Stürmer, der die Panther in den vergangenen beiden Jahren als Kapitän anführte, gehört fraglos zu den größten Spielern der ERC-Geschichte. In sechs Spielzeiten katapultierte sich der kraftvolle und mannschaftsdienliche Angreifer mit 122 Treffern auf Rang zwei der clubinternen Torjäger-Wertung. Unvergessen sein Tor in Spiel 7 des Finales 2014, auf das der Meistertitel folgte. Laliberte, der 2009 über die Grizzly Adams Wolfsburg in die Liga kam, bestritt insgesamt 488 DEL-Spiele. Er erzielte dabei 198 Tore und 222 Vorlagen.
Laliberte war in Ingolstadt aber nicht nur für seine Scoring-Qualitäten angesehen, sondern auch als Privatmann. „Er war ein Vorbild in jeder Hinsicht“, sagt Sportdirektor Mitchell, der an dieser Stelle auch Lalibertes karitatives Engagement für die Michael T. Goulet Foundation hervorhebt. „Sie haben sich voll auf das Leben in Deutschland eingelassen und die ERC-Familie mit viel Leben erfüllt. Wir bedauern Johns jetzige Entscheidung, können sie aber nachvollziehen. Wir halten unsere Spieler an, rechtzeitig an die Zeit nach der Karriere zu denken und sich ein zweites Standbein aufzubauen. John hat dies nun getan, da wollen wir nicht im Wege stehen. Wir wünschen John, seiner Ehefrau Candace und ihren beiden Kinder einen guten Start in das Leben nach dem Eishockey und für ihre Zukunft nur das Beste.“
Lalibertes Karriereende überraschte Sportdirektor Mitchell in der Kaderplanung. Er hat nun eine weitere Stürmerstelle zu besetzen. Mitchell sagt: „Glück im Unglück: Es ist erst Anfang Mai, so dass wir nun noch entsprechend reagieren können.“
ERC Ingolstadt – Kader für 2018/19 (Stand: 08.05.2018, gereiht in alphabetischer Reihenfolge)
Tor: Timo Pielmeier, Jochen Reimer
Verteidigung: Dustin Friesen, Benedikt Kohl, Maury Edwards, Patrick McNeill, Simon Schütz, Sean Sullivan, Fabio Wagner
Sturm: Laurin Braun, Mike Collins, David Elsner, Jordan George, Thomas Greilinger, Christoph Kiefersauer, Brett Olson, Darin Olver, Joachim Ramoser, Petr Taticek, Tim Wohlgemuth

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(Sport1/Eishockey) PM Nach drei Auftaktniederlagen ist das anvisierte Viertelfinale für Deutschland bei der Eishockey-WM bereits in weite Ferne gerückt. Vor dem Duell gegen Aufsteiger Südkorea muss das Team von Bundestrainer Marco Sturm den Blick nach hinten richten: Ein Erfolg gegen das ebenfalls noch sieglose Schlusslicht ist Pflicht, um nicht in Abstiegsgefahr zu geraten und die kleine Chance auf die K.o.-Runde am Leben zu erhalten.
(Foto: Getty images)
SPORT1 überträgt die Partie mit Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann am morgigen Mittwoch ab 16:00 Uhr live und exklusiv im Free-TV. Einen Tag darauf steht der erste Experten-Einsatz von Ex-Nationalspieler Christoph Ullmann am SPORT1-Mikrofon auf dem Programm: Der 34-jährige Center, der zehn Weltmeisterschaften im Nationaltrikot absolvierte und zur neuen DEL-Saison von Mannheim nach Augsburg wechselt, kommentiert am Donnerstag live ab 20:10 Uhr an der Seite von Peter Kohl das Topspiel der Gruppe A zwischen Spitzenreiter Russland und Tschechien.
Deutschland in der Gruppenphase mit dem Rücken zur Wand
Trotz der bislang besten Turnierleistung hat die deutsche Auswahl auch ihr drittes Spiel bei der 2018 IIHF Eishockey-WM mit 0:3 verloren. Gegen den Turniermitfavoriten USA konnte das DEB-Team dank eines herausragenden WM-Debüts von Goalie Niklas Treutle lange mithalten, ehe die US-Boys angeführt von Kapitän Patrick Kane Mitte des zweiten Drittels in der Überzahl zuschlugen. Mit zwei Punkten aus den ersten drei Partien ist Deutschland in der Vorrundengruppe B weiterhin Vorletzter und muss im anstehenden Kellerduell nun die Südkoreaner auf Abstand halten.
Der Aufsteiger war in den ersten beiden Partien gegen Finnland (1:8) und Kanada (0:10) chancenlos und geht auch gegen die die deutsche Mannschaft als klarer Außenseiter aufs Eis. Sollte das DEB-Team die Pflichtaufgabe erfüllen, muss auch im folgenden Duell gegen Lettland am kommenden Samstag live ab 12:00 Uhr auf SPORT1 zwingend ein Sieg her, um die minimale Chance aufs Viertelfinale aufrecht zu erhalten. Zum Abschluss warten dann die beiden prominent besetzten Topteams Finnland und Kanada, die bislang bei dieser WM einen sehr starken Eindruck hinterlassen haben (alle Sendezeiten in der Übersicht).
Russland lässt Muskeln spielen, erster Experten-Einsatz für Ullmann am SPORT1-Mikro
Mit drei Auftaktsiegen und einer makellosen Bilanz von 20:0 Toren hat in der Vorrundengruppe B Olympiasieger Russland seine Ambitionen auf den WM-Titel unterstrichen. Die fünftplatzierten Tschechen könnten am kommenden Donnerstag live ab 20:10 Uhr auf SPORT1 dann der erste Prüfstein für die „Sbornaja“ sein. An der Seite von Kommentator Peter Kohl ist bei diesem Topspiel erstmals Christoph Ullmann als SPORT1-Experte im Einsatz. Der 34-jährige Center absolvierte in seiner Karriere insgesamt zehn Weltmeisterschaften im Nationaltrikot und erreichte dabei unter anderem das Halbfinale bei der Heim-WM 2010. Zur neuen DEL-Saison wechselt der gebürtige Altöttinger von den Adler Mannheim zu den Augsburger Panthern. Mit den Adlern und den Kölner Haien gewann Ullmann jeweils die Deutsche Meisterschaft.
So berichtet SPORT1 über die 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft
Als Deutschlands führende 360°-Sportplattform und offizieller Medienpartner setzt SPORT1 die gesamte 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft mit einer großflächigen TV-Berichterstattung in Szene und begleitet das Turnier unter dem Hashtag #EishockeyWM auch auf seinen reichweitenstarken digitalen Kanälen Online, Mobile und via Social Media umfassend. Von der Vorrunde bis zum Finale werden bis zu 36 Livespiele exklusiv im deutschen Free-TV übertragen, darunter alle Partien mit deutscher Beteiligung, die Viertel- und Halbfinals sowie das Finale. Insgesamt sind im Turnierverlauf über 80 Livestunden Eishockey auf SPORT1 zu sehen. Dazu gibt es regelmäßige Zusammenfassungen der Tages-Highlights im Free-TV sowie weitere exklusive Livespiele auf dem Pay-TV-Sender SPORT1+ und im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de. Insgesamt werden 45 WM-Partien live auf den SPORT1-Plattformen gezeigt (alle Sendezeiten in der angehängten Übersicht).
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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:
Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens gehören im Fernsehbereich der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US. Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Im Bereich Mobile zählen die SPORT1 Apps zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. Mit SPORT1.fm betreibt das Unternehmen zudem ein digitales Sportradio.
SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.
(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben mit Janik Möser einen weiteren ehemaligen Jungadler zurück in die Quadratestadt gelotst. Der Verteidiger erhält bei den Adlern einen Zweijahresvertrag und wird mit einer Förderlizenz für DEL2-Kooperationspartner Heilbronn ausgestattet.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Möser, der gebürtig aus Mannheim stammt, durchlief in seiner Heimatstadt alle Nachwuchsstationen. Nach drei Jahren mit zwei DNL-Titeln bei den Jungadlern entschied sich der inzwischen 22 Jahre alte Verteidiger für den Sprung nach Übersee, wo er zunächst für die Muskegon Lumberjacks in der USHL auflief und in den vergangenen vier Spielzeiten für die Ohio State University in der nordamerikanischen Collegeliga NCAA aufs Eis ging.
„Janik ist ein unheimlich ehrgeiziger und talentierter Verteidiger. Wir freuen uns, dass er sich dafür entschieden hat, seine Profikarriere bei uns zu beginnen. Wir haben Janik Anfang des Jahres beobachtet und Todd Hlushko hat sich mehrfach mit ihm getroffen um über die Zukunft in Mannheim zu sprechen. Wir bekommen mit Janik einen jungen, laufstarken Verteidiger, der bestens ausgebildet ist und für den neuen Weg bei den Adlern steht“, so Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp zur Verpflichtung des 1,80 Meter großen und 87 Kilo schweren Linksschützen.
Möser wird bei den Adlern mit der Rückennummer 11 auflaufen.

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(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Marcel Herlan) Der Kapitän der amerikanischen Mannschaft ist einer der großen Stars bei der 82. Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark. Patrick Kane hat bislang 740 NHL Spiele für die Chicago Blackhawks seit dem Jahr 2007 bestritten und in diesem Zeitraum bei keinem anderen NHL Club gespielt. Mit den Blackhawks konnte der 29-jährige 3x den Stanley Cup (2010, 2013, 2015) gewinnen und 2010 bei den Olympischen Spielen in Vancouver die Silbermedaille.

(USA Kapitän & NHL Superstar Patrick Kane Foto: Birgit Häfner)
Patrick Timothy Kane wurde am 19. November 1988 in Buffalo, New York geboren. Seit 2007 steht Kane bei den Chicago Blackhawks in der NHL unter Vertrag. 2004 wurde Kane in der fünften Runde des OHL Priority Selection Draft von den London Knights ausgewählt. Jedoch spielte er vorerst im USA Hockey National Team Development Program. Dort konnte er seine Qualitäten als torgefährlicher Stürmer unter Beweis stellen. Er erzielte in den ersten beiden Jahren insgesamt 172 Punkte.
Nachdem er zu Beginn des Jahres 2006 die U18-Weltmeisterschaft gewonnen hatte, wechselte er schließlich zu den London Knights in die OHL, wo er zusammen mit Sam Gagner und Sjarhej Kaszizyn in einer Angriffsreihe spielte. Während der Saison spielte er ebenfalls bei der Juniorenweltmeisterschaft. Hier war er viertbester Scorer des Turniers mit fünf Toren und vier Assists und gewann die Bronzemedaille.
Für die London Knights erzielte er in der Saison 2006/07 62 Tore und 83 Vorlagen in 58 Spielen und war somit Topscorer der Liga. Bis ins Finale der OHL schaffte er es mit seinen Knights, scheiterte dort jedoch an den Plymouth Whalers. Sowohl von der OHL als auch vom kanadischen Dachverband CHL wurde er als bester Rookie und bester Scorer der Saison ausgezeichnet. Bei der Wahl zum MVP der OHL belegte er den zweiten Platz hinter dem heutigen NHL Star John Tavares.
Nach seinen guten Leistungen in der OHL wurde er beim NHL Draft 2007 an erster Stelle von den Chicago Blackhawks ausgewählt. Er schaffte sofort den Sprung in die Mannschaft und erzielte bereits in den ersten sechs Spielen der Saison 2007/08 fünf Assists. Im Spiel gegen Colorado am 19. Oktober 2007 schoss er endlich sein erstes NHL-Tor und bereitete zudem zwei weitere Tore vor. Kane schloss die Saison mit 72 Scorerpunkten ab, womit er alle Rookies anführte. 2009/10 gewann er mit Chicago erstmals den Stanley Cup, wobei er im sechsten Spiel in der Overtime gegen die Philadelphia Flyers das entscheidende Tor erzielte.
Während des Lockouts in der NHL 2012 spielte Kane beim EHC Biel in der Schweiz. In 20 Spielen verbuchte er 13 Tore und gab 10 Assists. Beim Spengler Cup 2012 verstärkte er den gastgebenden HC Davos und wurde ins All-Star-Team berufen. In der auf 48 Spielen verkürzten NHL Saison machte Kane in 48 Spielen 23 Tore und 32 Assists. Weitere 9 Tore und 10 Assists kamen in den Playoffs hinzu. Er gewann einen weiteren Stanley Cup und wurde zudem als MVP ausgezeichnet.
Im Juli 2014 unterschrieb Kane genau wie Mannschaftskollege Jonathan Toews eine achtjährige Vertragsverlängerung, die den beiden Spielern jeweils ein durchschnittliches Jahresgehalt von 10,5 Millionen einbringen soll. In der Saison 2014/15 hatte er in der Angriffsreihe mit Toews und Brandon Saad erneut maßgeblichen Anteil am dritten Stanley-Cup-Gewinn seiner Mannschaft innerhalb von fünf Jahren. Zusammen mit Tyler Johnson vom Tampa Bay Lightning führte Kane mit 23 Punkten die Scorerliste an.
In der Saison 2015/16 erzielte Kane in 26 aufeinander folgenden Spielen mindestens einen Scorerpunkt und stellte damit einen neuen Rekord für US-amerikanische Spieler in der NHL (zuvor 18; Eddie Olczyk und Phil Kessel) sowie einen neuen Franchise-Rekord der Blackhawks auf (zuvor 21; Bobby Hull).Erstmals erzielte Kane in dieser Saison auch über 100 Punkte (106) und gewann die Art Ross Trophy. Außerdem gewann er die Hart Memorial Trophy und ebenfalls den Ted Lindsay Award.
NEGATIVSCHLAGZEILEN
Zweimal war Patrick Kane in negative Schlagzeilen verwickelt. Das erste Mal im August 2009 wurde Patrick Kane zusammen mit seinem Cousin James M. Kane in Buffalo festgenommen. Laut Polizeibericht sollen beide einen Taxifahrer tätlich angegriffen haben. Die Taxifahrt kostete 14,80 US-Dollar, die Kanes gaben dem Taxifahrer 15 US-Dollar.
Da dem Taxifahrer jedoch 20 Cents fehlten, nahmen sie das Geld zurück und schlugen den Fahrer, der eine kaputte Brille und Platzwunden im Gesicht davontrug. Vor Gericht plädierte Kane auf „nicht schuldig“. Nachdem der Anklagepunkt des Gewaltverbrechens fallen gelassen wurde, verblieb die Anklage wegen minderschwerer Körperverletzung, Diebstahl und Belästigung. Während der Gerichtsverhandlung im August bekannten sich Kane sowie sein Cousin schließlich der ordnungswidrigen Belästigung schuldig und erhielten daraufhin eine Strafaussetzung zur einjährigen Bewährung.
Im August 2015 berichtete die US-amerikanische Regionalzeitung The Buffalo News, dass Kane in einem Vergewaltigungsfall als Tatverdächtiger in den Ermittlungen durch die Polizei von Hamburg (New York) gilt. In der Nacht vom 1. auf den 2. August soll er eine Frau nach einem Diskothekenbesuch in seinem örtlichen Anwesen vergewaltigt haben. In unmittelbarer Reaktion auf das Bekanntwerden der Anschuldigungen wurde Kane vom Cover des Videospiels NHL 16 und allen damit verbundenen Marketingkampagnen von EA Sports entfernt.
Nachdem eine forensische Untersuchung keinerlei Spuren von Kanes DNA im Genitalbereich des angeblichen Opfers feststellen konnte und die Aussagen des Opfers den Ergebnissen des DNA-Abstriches widersprachen, kündigte die Staatsanwaltschaft an, dass sie keinen Strafantrag gegen Kane stellt. Das angebliche Opfer unterschrieb daraufhin eine eidesstattliche Versicherung, dass sie keine weiteren Anklagen gegen Kane erhebt.
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Erfolge und Auszeichnungen von Patrick Kane
2007 CHL Top Prospects Game
2007 OHL First All-Star Team
2007 OHL First All-Rookie Team
2007 CHL First All-Star Team
2007 CHL All-Rookie Team
2007 Jim Mahon Memorial Trophy
2007 Emms Family Award
2007 Eddie Powers Memorial Trophy
2007 CHL Rookie of the Year
2007 CHL Top Scorer Award
2007 CHL Top Draft Prospect Award
2007 NHL-Rookie des Monats Oktober
2008 NHL YoungStars Game
2008 Calder Memorial Trophy
2008 NHL All-Rookie Team
2009 NHL All-Star Game
2010 Stanley-Cup-Gewinn mit den Chicago Blackhawks
2010 NHL First All-Star Team
2011 NHL All-Star Game
2012 NHL All-Star Game
2013 Stanley-Cup-Gewinn mit den Chicago Blackhawks
2013 Conn Smythe Trophy
2013 NHL-Spieler des Monats November
2013 NHL-Spieler des Monats Dezember
2015 NHL All-Star Game
2015 Stanley-Cup-Gewinn mit den Chicago Blackhawks
2015 NHL-Spieler des Monats November
2016 NHL All-Star Game
2016 Art Ross Trophy
2016 Hart Memorial Trophy
2016 Ted Lindsay Award
2016 NHL First All-Star Team
2017 NHL All-Star Game
2017 NHL First All-Star Team
2018 NHL All-Star Game
International
2006 Goldmedaille bei der U18-Junioren-Weltmeisterschaft
2006 Topscorer der U18-Junioren-Weltmeisterschaft
2006 Bester Torschütze der U18-Junioren-Weltmeisterschaft
2006 All-Star-Team der U18-Junioren-Weltmeisterschaft
2007 Bronzemedaille bei der U20-Junioren-Weltmeisterschaft
2010 Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen
Karrierestatistik von Patrick Kane
Stand: Ende der Saison 2016/17
| Reguläre Saison | Play-offs | |||||||||||||
| Saison | Team | Liga | Sp | T | V | Pkt | SM | Sp | T | V | Pkt | SM | ||
| 2003/04 | Detroit Honeybaked | MWEHL | 70 | 83 | 77 | 160 | – | – | – | – | – | |||
| 2004/05 | USA Hockey NTDP | NAHL | 40 | 16 | 21 | 37 | 8 | 9 | 7 | 8 | 15 | 2 | ||
| 2005/06 | USA Hockey NTDP | NAHL | 15 | 17 | 17 | 34 | 12 | – | – | – | – | – | ||
| 2006/07 | London Knights | OHL | 58 | 62 | 83 | 145 | 52 | 16 | 10 | 21 | 31 | 16 | ||
| 2007/08 | Chicago Blackhawks | NHL | 82 | 21 | 51 | 72 | 52 | – | – | – | – | – | ||
| 2008/09 | Chicago Blackhawks | NHL | 80 | 25 | 45 | 70 | 42 | 16 | 9 | 5 | 14 | 12 | ||
| 2009/10 | Chicago Blackhawks | NHL | 82 | 30 | 58 | 88 | 20 | 22 | 10 | 18 | 28 | 6 | ||
| 2010/11 | Chicago Blackhawks | NHL | 73 | 27 | 46 | 73 | 28 | 7 | 1 | 5 | 6 | 2 | ||
| 2011/12 | Chicago Blackhawks | NHL | 82 | 23 | 43 | 66 | 40 | 6 | 0 | 4 | 4 | 10 | ||
| 2012/13 | EHC Biel | NLA | 20 | 13 | 10 | 23 | 6 | – | – | – | – | – | ||
| 2012/13 | Chicago Blackhawks | NHL | 48 | 23 | 32 | 55 | 8 | 23 | 9 | 10 | 19 | 8 | ||
| 2013/14 | Chicago Blackhawks | NHL | 69 | 29 | 40 | 69 | 22 | 19 | 8 | 12 | 20 | 8 | ||
| 2014/15 | Chicago Blackhawks | NHL | 61 | 27 | 37 | 64 | 10 | 23 | 11 | 12 | 23 | 0 | ||
| 2015/16 | Chicago Blackhawks | NHL | 82 | 46 | 60 | 106 | 30 | 7 | 1 | 6 | 7 | 14 | ||
| 2016/17 | Chicago Blackhawks | NHL | 82 | 34 | 55 | 89 | 32 | 4 | 1 | 1 | 2 | 2 | ||
| 2017/1 8 | Chicago Blackhawks | NHL | 82 | 27 | 49 | 76 | 32 | |||||||
| MWEHL gesamt | 70 | 83 | 77 | 160 | – | – | – | – | – | |||||
| NAHL gesamt | 55 | 33 | 38 | 71 | 20 | 9 | 7 | 8 | 15 | 2 | ||||
| NHL gesamt | 740 | 285 | 467 | 752 | 284 | 127 | 50 | 73 | 123 | 62 | ||||
International
| Jahr | Team | Veranstaltung | Sp | T | V | Pkt | SM | |
| 2005 | USA | U17-WHC | 5 | 1 | 7 | 8 | 0 | |
| 2006 | USA | U18-WM | 6 | 7 | 5 | 12 | 2 | |
| 2007 | USA | U20-WM | 7 | 5 | 4 | 9 | 4 | |
| 2008 | USA | WM | 7 | 3 | 7 | 10 | 0 | |
| 2010 | USA | Olympia | 6 | 3 | 2 | 5 | 2 | |
| 2014 | USA | Olympia | 6 | 0 | 4 | 4 | 6 | |
| 2016 | USA | World Cup | 3 | 0 | 2 | 2 | 0 | |
| Junioren gesamt | 18 | 13 | 16 | 29 | 6 | |||
| Herren gesamt | 22 | 6 | 15 | 21 | 8 | |||
Die 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.
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(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die südkoreanische Eishockey Nationalmannschaft nimmt zum ersten Mal bei einer A-Weltmeisterschaft teil und trifft am Mittwoch, den 9. Mai 2018 auch auf das Team von Bundestrainer Marco Sturm. Wir haben uns das kleine Eishockeyland in dem es ca. 2.700 registrierte Eishockeyspieler gibt ein bisschen genauer angesehen.

(Foto: Birgit Häfner)
Begünstigt durch eine großzügige Einwanderungspolitik steht das südkoreanische Eishockey unter dem Einfluß von einigen nordamerikanischen Spielern und der Star des Teams steht hinter der Bande. Mit Jim (Chi Sun) Peak hat man einen 2-fachen Stanley-Cup Sieger (Pittsburgh) als Coach angeheuert. Der gebürtige Kanadier mit koreanischen Eltern ist seit 2014 Cheftrainer der südkoreanischen Eishockey Nationalmannschaft und führte das Team zu dieser historischen Teilnahme in Dänemark.
Im April 2017 schaffte das Team von Jim Peak sensationell den Aufstieg in das Eishockey Oberhaus. Zu diesem Erfolg haben auch sechs nordamerikanische Spieler im Kader einen großen Anteil gehabt. Torhüter Matt Dalton, Verteidiger Eric Regan, Alex Plante, Stürmer Brock Radunske, Michael Testwuide und Michael Swift können alle samt Erfahrungen aus den verschiedenen internationalen Topligen vorweisen. In Deutschland ist Eric Regan aus seiner Zeit zwischen 2011-2013 bei den Hannover Scorpions noch bestens bekannt.
Eine Gesetzesänderung mit einer doppelten Staatsbürgerschaft führte im Jahr 2001 zu dieser Entwicklung und erleichterte damit die Einbürgerungen, das sich in dieser Sportart dann dementsprechend bemerkbar machte. Im Rahmen der Olympiavorbereitung gab es in Moskau beim Channel One Cup beachtliche Ergebnisse gegen die Teams aus Finnland und Schweden. Bei den Olympischen Spielen 2018 in PyeongChang erzielte man drei Tore, verlor aber alle vier Spiele und belegte damit den 4. Platz in der Gruppe A. Gegen Tschechien gab es eine sehr knappe 1:2 Niederlage, gegen die Schweiz ein 0:8, gegen Kanada ein 0:4 und zum Abschluss in der Qualifikationbsrunde schied man mit 2:5 gegen Finnland aus.

(Foto Birgit Häfner)
In dem letzten Vorbereitungsspiel auf die Eishockey WM 2018 gegen Deutschland in Dänemark verlangte die südkoreanische Auswahl dem DEB Team alles ab und hatte den Silbermedaillengewinner am Rande einer Niederlage. Leon Draisaitl & Co. konnten sich mit einem Kampfsieg von 4:3 als Sieger behaupten. Bei der Weltmeisterschaft gab es bislang zwei ernüchternde Pleiten gegen Finnland (1:8) und Kanada (0:10). Das bisher einzige Tor für Südkorea erzielte Michael Swift.
Im aktuellen WM-Kader von Südkorea stehen 13 Spieler vom amtierenden Meister Anyang Halle aus der Asia League. Die Asia League wurde 2003 gegründet und ist eine professionelle ostasiatische Eishockeyliga, bei der Mannschaften aus Japan, China, Südkorea und ein Team aus Russland daran teilnehemen. Der Rekordmeister ist Anyang Halla mit 4 Titel (2010, 2011, 2015, 2017).
In der abgelaufenen Saison nahmen an der Asia League folgende acht Teams teil:
Anyang Halla
Daemyung Killer Whales
High1
Nikkö IceBucks
Nippon Paper Cranes
Öji Eagles
HK Sachalin (Russland)
Töhoku Free Blades
Die 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.
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(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft konnte trotz einer GIGANTISCHEN Leistung des Nürnberger Goalies Niklas Treutle gegen die USA keine Punkte im dritten Spiel bei der 82. Eishockey WM in Dänemark einfahren. Das DEB Team musste sich mit 0:3 geschlagen geben. Niklas Treutle gelang bei seinem WM-Debüt eine unglaubliche Vorstellung.

(Niklas Treutle hielt heute Gigantisch! - Foto Birgit Häfner)
Nach zwei Niederlagen jeweils im Penaltyschießen gegen Gastgeber Dänemark und Norwegen stand heute mit dem Team USA ein harter Brocken auf dem Programm für die Jungs von Marco Sturm. Die US-Boys mit zwei Siegen ausgestattet, waren mit einem kompletten NHL Team angereist, die einzige Ausnahme stellte die #43 Quinn Hughes dar, der 19-jährige spielt bei der University of Michigan.
Diesmal stand im DEB Tor der 27-jährige Nürnberger Niklas Treutle, der zwei NHL Spiele für die Arizona Coyotes und 39 für die Springfield Falcons (AHL) absolviert hatte und auch einen kurzen Abstecher nach Finnland (2016/2017) machte. Niklas Treutle ist einer von 10 WM-Debütanten. Der Düsseldorfer Verteidiger Bernhard Ebner rückte für Oliver Mebus wieder zurück ins Team.
Deutschland begann die Partie gegen die USA frischer und schwungvoller als in den bisherigen Spielen. Die Underdogrolle schien ihnen besser zu liegen und Marco Sturm hatte die Reihen erneut etwas umgestellt. Immer wieder war Leon Draisaitl Dreh- und Angelpunkt im deutschen Spiel und legte auf Yasin Ehliz und Yannic Seidenberg mustergültig auf, doch bei beiden Schüssen fehlten nur Zentimeter.
Niklas Treutle, der beste DEL Torhüter der Playoffs (2,52 GTS) machte einen sehr sicheren und ruhigen Eindruck und konnte das 0:0 in den ersten zwanzig Minuten durch zwei sensationelle Paraden festhalten. In der 11. Minute hatte Cam Atkinson das fast leere Tor vor sich, doch beim Schuss des Stürmers der Columbus Blue Jackets hechtete Treutle nach der Scheibe und wehrte diese mit der Kelle ab. In der letzten Sekunde hatte dann noch Tage Thompson eine weitere große Chance, doch auch hier war der Nürnbeger Schlußmann auf dem Posten und verhinderte damit einen Rückstand.
Im Mittelabschnitt stand weiterhin Niklas Treutle im Mittelpunkt, der gegen die NHL Stars gigantisch gut hielt, er zeigte teilweise im Minutentakt einen Big-Save nach dem Nächsten, so dass es schwer fällt diese herausragende Leistung in Worte zu fassen. Die besten Saves konnte er in einer der vielen Unterzahlsituationen gegen Mitte des Spiels zeigen. Insgesamt musste das DEB Team 5 Strafzeiten im Mitteldrittel verkraften und bei einer 5:3 Unterzahl war es dann mit Ablauf der Strafe der 3-fache Stanley Cup Sieger Patrick Kane, der die Scheibe aus spitzem Winkel ins Tor hämmerte.
Kurz darauf hatten die US-Boys erneut ein Powerplay und diesmal wurde ein Schuss von Kane unglücklich abgefälscht und Derek Ryan erzielte das 2:0. Dem zweiten Treffer ging ein Konter in Unterzahl voraus, bei dem Daniel Pietta, der heute sein 100. Länderspiel bestritt nur knapp an Kinkaid scheiterte. Auch der Goalie der New Jersey Devils machte eine gute Partie. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels gab es dann über 1:30 Minuten die große Chance bei doppelter Überzahl für Deutschland heranzukommen, doch trotz einger guten Chancen gelang kein Treffer.
Deutschland versuchte im Schlussdrittel mit viel Druck und Zug zum Tor den Aschlusstreffer zu erzielen, die Beste Chance hatte der College Boy Marc Michaelis in der Anfangsphase. Niklas Treutle fischte dann in der 46. Minute erneut einen Puck von der Linie, es war unglaublich welche Leistung der 27-jährige heute gegen die US-Amerikaner ablieferte. Bei der Vorentscheidung durch Debrincat Alex (51.) war Treutle dann machtlos, die Vorlage gab erneut Patrick Kane. Drei Minuten vor dem Ende der Partie gab es dann nochmals eine Überzahlmöglchkeit für das DEB Team, bei der Mathias Plachta nur die Latte traf.
Mit dieser Leistung kann das deutsche Team zufrieden sein und darauf aufbauen, nur die Strafzeiten im Mittelabschnitt waren leider spielentscheidend. Morgen ist spielfrei und am Mittwoch trifft man dann auf den WM Aufsteiger Südkorea, gegen die es in der Vorbereitung ein mühsames 4:3 gab.
07. Mai 2018 Herning
USA - Deutschland 3:0 (0:0|2:0|1:0)
Tore:
1:0|30.|Kane Patrick (Gaudreau, Atkinson) PPT
2:0|32.|Derek Ryan (Kane, Hughes) PPT
3:0|51.|Debrinat Alex (Kane)
Zuschauer:
10.301
Best Player of the Game:
USA: Patrick Kane
Deutschland: Niklas Treutle
Aufstellung Deutschland:
51 Timo Pielmeier, 31 Niklas Treutle, 5 Korbinian Holzer, 24 Dennis Seidenberg (C), 67 #67 Bernhard Ebner, 36 Yanic Seidenberg, 40 Björn Krupp, 41 Jonas Müller, 91 Moritz Müller, 21 Nicholas Krämmer, 22 Matthias Plachta, 27 Sebastian Uvira, 29 Leon Draisaitl, 42 Yasin Ehliz, 50 Patrick Hager, 58 Markus Eisenschmid, 59 Manuel Wiederer, 65 Marc Michaelis, 72 Dominik Kahun, 86 Daniel Pietta, 92 Marcel Noebels, 95 Frederik Tiffels.
*fett "Silbermedalliengewinner 2018"
Die 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat einen weiteren talentierten Spieler mit Perspektive verpflichtet. Der 21-jährige Stürmer Stefan Reiter wechselt vom Oberligisten EV Landshut an den Rhein. Beim achtmaligen Deutschen Meister unterschreibt der gebürtige Münchener zunächst bis 2019.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Stefan Reiter: „Ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung und dass ich für einen so großen Club wie die DEG spielen darf! Ich bin fest davon überzeugt, dass wir eine richtig tolle Truppe haben und viel in der kommenden Saison erreichen können.“
Der Sportliche Leiter Niki Mondt: „Stefan Reiter ist ein junger Spieler, der in der Oberliga auf sich aufmerksam gemacht hat. Wir werden ihm die Zeit geben, die er benötigt, um sich an die Intensität in der DEL zu gewöhnen.“ Cheftrainer Harold Kreis: „Mit 21 Jahren schon fast 170 Spiele im Erwachsenenbereich absolviert zu haben, ist eine äußerst respektable Zahl. Stefan Reiter ist ein talentierter Stürmer, der sich schnell auf neue Begebenheiten einstellen kann. Ich freue mich auf die Arbeit mit ihm.“
Stefan Reiter – geboren am 1. August 1996 in München – ist 1,84 Meter groß und wiegt 82 Kilogramm. In der Schüler-Bundesliga lief er für Augsburg, Rosenheim, Krefeld und Landshut auf und machte damit die Adler Mannheim auf sich aufmerksam. Für die Jungadler absolvierte Reiter zwischen 2012 und 2014 insgesamt 66 Partien in der DNL und konnte in beiden Spielzeiten die Deutsche Meisterschaft feiern. In der Saison 2014/15 debütierte er dann für die Lausitzer Füchse in der DEL2 (14 Spiele, ein Tor).
Über die Oberliga-Stationen EHC Bayreuth und EC Bad Tölz kam der mittlerweile 21-Jährige zu Beginn der abgelaufenen Saison zum EV Landshut. Insgesamt kann er bereits auf 149 Oberligaspiele zurückblicken, in denen er 62 Tore erzielte und 55 weitere vorbereitet hat.

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(DEL/München) PM Mit Mark Voakes hat der EHC Red Bull München den nächsten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Der 34-jährige Kanadier, der seit 2012 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spielt, wechselt von den Grizzlys Wolfsburg zum Deutschen Meister. In 294 Partien in Deutschlands höchster Spielklasse gelangen ihm 86 Tore und 166 Vorlagen für Wolfsburg und Krefeld.

( Foto EHC Red Bull München )
„Es fühlt sich super an, künftig Teil dieses erfolgreichen Klubs zu sein“, sagt Voakes zu seinem Wechsel zu den Red Bulls und fügt an: „München ist ein Top-Klub in der DEL, hat einen Top-Trainer und ist gleichzeitig eine Top-Stadt in Europa. Auf all diese Dinge freuen sich meine Familie und ich.“
Der Stürmer wechselte 2012 von den Rochester Americans aus der AHL in die DEL, wo er zunächst für die Krefeld Pinguine in 96 Spielen 70 Scorerpunkte (26 Tore, 44 Assists) sammelte. Zur Saison 2014/15 zog er weiter nach Wolfsburg. Für die Grizzlys stand er 198 Mal auf dem Eis und kam dabei auf 60 Tore und 122 Vorlagen.
Weiterhin für die Red Bulls spielt auch Keith Aulie, der einen neuen Vertrag erhält. Der Verteidiger kam im Dezember 2017 nach München und feierte in seiner Premierensaison die Deutsche Meisterschaft. In seinen bisher 35 Spielen erzielte der Kanadier zwei Tore und bereitete drei weitere vor. „Der Titelgewinn, die Organisation, die Trainer und die Mitspieler, alles hat gepasst. Darüber hinaus ist München eine großartige Stadt, in der sich meine Familie und ich sehr wohlfühlen. Ich freue mich schon jetzt auf die neue Saison“, erklärt Aulie.
Nicht mehr im Kader für die kommende Saison steht Steve Pinizzotto, der den Klub nach drei Jahren verlässt. Der EHC Red Bull München bedankt sich bei dem Spieler für seine Leistungen und wünscht ihm und seiner Familie das Beste für die Zukunft.
Kader des EHC Red Bull München für die Saison 2018/19:
Torhüter (3): Danny aus den Birken, Daniel Fießinger, Kevin Reich.
Verteidiger (8): Konrad Abeltshauser, Keith Aulie (AL), Daryl Boyle, Ryan Button, Emil Quaas, Derek Joslin (AL), Hagen Kaisler, Yannic Seidenberg.
Stürmer (15): Mads Christensen, Maximilian Daubner, Andreas Eder, Tobias Eder, Jerome Flaake, Patrick Hager, Jason Jaffray (AL), Maximilian Kastner, Brooks Macek, Frank Mauer, Jakob Mayenschein, John Mitchell (AL), Trevor Parkes (AL), Mark Voakes (AL), Michael Wolf.

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(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft ist bei der 82. Eishockey Weltmeisterschaft in Dänemark mit zwei Niederlagen jeweils im Penaltyschießen gegen den Gastgeber und gegen Norwegen unglücklich gestartet. Dabei musste das Team von Bundestrainer Marco Sturm in beiden Begegnungen Rückstände ausgleichen und im Shootout war dann das Glück auf Seiten des Gegners.

(Foto: Birgit Häfner)
Mit diesen zwei Punkten steht der Silbermedaillengewinner von PyeongChang auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat es damit nicht einfacher in ein mögliches Viertelfinale zu gelangen. Im gestrigen Spiel gegen Norwegen wurden erneut viel zu viele teilweise leichtsinnige Fehler gemacht und so musste man insgesamt drei Mal einem Rückstand hinterherlaufen. Jedoch bewies die DEB Auswahl Stärke und kam immer wieder zurück, ein Positives Zeichen auf das man definitiv aufbauen kann.
Gegen Ende des Spiels und in der anschließenden Verlängerung hatte man dann erneut, wie schon im Eröffnungsspiel Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen. Das Penaltyschießen verlief ebenso schlecht wie gegen Dänemark, erneut traf kein enziger deutscher Schütze. Natürlich hat der Shootout mit Glück zu tun, aber 10 unterschiedliche Kandidaten und keiner trifft?
Aber dennoch ist überhaupt kein Grund den Kopf hängen zu lassen, wir sind nicht bei Olympia, die anderen Teams sind gut besetzt, in unseren Reihen fehlen einige und einen Vergleich mit Südkorea anzustellen ist total Fehl am Platz. Heute geht es gegen die USA, ein Team die effektives und schnelles Eishockey spielt, aber gegen die man in der Vergangenheit stets gute Leistungen ablieferte und immer wieder für Überraschungen sorgte.
Ein weiterer positiver Aspekt ist die bisherige Leistung von NHL Star Leon Draisaitl, der die Führungsrolle in der deutschen Mannschaft übernommen hat und für die meisten Tore mitverantwortlich war. Er steht auch zurecht unter den Top 3 Scorer des bisherigen WM-Verlaufs. Seine aktuelle Statistik beträgt 2 Spiele 1 Tor und 4 Assist.
Ob das DEB Team nochmals Verstärkung aus der National Hockey League (NHL) erhalten wird ist noch fraglich, aktuell steht es bei der Playoff Serie der Washington Capitals vs. Pittsburgh Penguins 3:2 und heute Abend folgt das Spiel 6. Somit wäre also eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft von Torhüter Philipp Grubauer oder Stürmer Tom Kühnhackl möglich.
Stimmen zum Spiel gegen Norwegen:
Moritz Müller: "Das war ein verrücktes Spiel. Unsere Moral und die Kampfbereitschaft war sehr gut, das ist das Positive aus dem Spiel was wir mitnehmen werden. Allerdings gibt es noch viel zu verbessern."
Dennis Seidenberg: "Wir müssen geradliniger spielen und einfach weniger Fehler machen, es ist sehr gut, dass wir immer wieder herankommen, aber das hat bislang nach 60. Minuten leider nur zu jeweils einem Punkt gereicht und damit sind wir natürlich nicht zufrieden."
Yannic Seidenberg: "Im internationalen Bereich entscheiden meist Kleinigkeiten, die zu Toren führen und wir haben heute einfach nicht genug gezeigt, zu viele Fehler gemacht, zwar auch einiges Positives aber es hat unterm Strich nicht gerreicht. Wir sind sehr enttäuscht."
Patrick Hager: "Wieder nur ein Punkt, das ist nicht unser Anspruch und damit sind wir auch nicht zufrieden, aber wir müssen den Blick weiter nach vorne richten, jetzt geht es gegen die vermeindlich besseren Gegner, da haben wir die Rolle des Aussenseiter, diese liegt uns normaler Weise besser."
Bundestrainer Marco Sturm: „Ich bin enttäuscht über das Resultat. Unsere Fehlerquote war heute einfach zu hoch, daher ist die Niederlage auch nicht unverdient. Wir haben uns schwer getan und die Kleinigkeiten nicht richtig gemacht. Zudem sind wir kaum in den Rhythmus gekommen. Wir haben jetzt zwei Mal im Penaltyschießen verloren. Vor einiger Zeit haben wir solche Spiele noch gewonnen. Jetzt müssen wir einen Weg finden, wie wir wieder die Kurve kriegen. Generell müssen wir gegen die USA als Kollektiv eine deutlich bessere Leistung bringen.“
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(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft konnte auch im zweiten Spiel bei der Eishockey Weltmeisterschaft in Dänemark gegen Norwegen nur einen Punkt holen. Wieder standen die Special Teams auf beiden Seiten im Mittelpunkt. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm musste drei Mal einen Rückstand aufholen und verlor anschließend im Penaltyschiessen mit 4:5 (2:2|1:1|1:1|0:0|0:1). Für Deutschland traf Patrick Hager mit einem Doppelpack und Leon Draisaitl konnte drei Assists verbuchen.

(Foto: Birgit Häfner)
Nach der Auftaktniederlage im Penaltyschießen gegen Gastgeber Dänemark hatte das DEB Team heute den zweiten Gegner auf Augenhöhe vor sich, gegen Norwegen spricht die bisherige Bilanz klar für Deutschland. Bei 48 Spielen gab es bislang 32 Siege und der letzte ist noch in Erinnerung, denn dies war ein 2:1 n.P. bei den Olympischen Spielen 2018 in PyeongChang, als man sensationell die Silbermedaille gewinnen konnte.
Marco Sturm ließ am gestrigen spielfreien Tag besonders das Unter- und Überzahlspiel trainieren, da dies die Schwachstelle im Spiel gegen Dänemark war, die Aufstellung wurde heute nur auf einer Position mit Oliver Mebus für Bernhard Ebner (Verteidiung) verändert. Im Tor stand erneut der Ingolstädter Timo Pielmeier. Deutschland hatte bereits nach nur 40 Sekunden die Chance die Trainingsergebnisse unter Beweis zu stellen. Mathias Plachta traf auch gleich die Latte und im direkten Gegenzug erzielten die Norweger nach einem Puckverlust von Yannic Seidenberg hinter dem eigenen Tor die 0:1 Führung in Unterzahl.
Deutschland war daraufhin sichtlich verunsichert und in der 8. Minute wurde es durch ein Überzahltor zum 0:2 der Skandinavier noch schlimmer. So hatte man sich das Spiel nicht vorgestellt. Norwegen meinte es aber mit den Deutschen gut, denn es folgten danach einige Strafzeiten und die DEB Auswahl tastete sich langsam ans Tor von Henrik Haukeland. Patrick Hager kämpfte dann bei einem der insgesamt vier Powerplays (15.) den Puck über die Linie zum 1:2 Anschlusstreffer.
Mit diesem Treffer wurde das deutsche Spiel dann wesentlich besser und druckvoller nach Vorne und in der Schlussphase des ersten Drittels gab es einige gute Chancen von Markus Eisenschmid und Yasin Ehliz. Bei 1:19 vor der Drittelpause schickte Marcel Noebels den WM-Debütanten Marc Michaelis auf die Reise und der 22-jährige traf zum 2:2 Ausgleich. Dies war bereits das vierte Tor des College Boy im 10. Länderspiel und das erste bei einer Weltmeisterschaft.
Wie schon zu Beginn des Spiels erwischten die Norweger den besseren Start und bestraften erneut einen Abspielfehler in den deutschen Reihen eiskalt zur 2:3 Führung (22.). Das DEB Team kämpfte weiter gegen die eigene Unsicherheit und die frechen Norweger an und nach einer Strafe für Norwegen wegen Verzögerung beim Bully war es erneut Patrick Hager der fast das gleiche Tor wie beim 1:2 bei nummerischer Überzahl erzielte. Auch bei diesem Treffer gab der NHL Star Leon Draisaitl die Vorlage (28.). Mit dem erneuten Ausgleich wurde die Partie dann etwas ausgeglichener und auf Seiten des DEB Teams hatte Yasin Ehliz die Führung auf der Kelle, doch der Puck versprang leider in aussichtreicher Position.
Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft begann das letzte Drittel dieses Mal geordnet und wesentlich besser als zuvor und kam bereits in der Anfangsphase zu einigen Torchancen. Die Beste hatte Yannic Seidenberg mit einem guten Schuss, der aber von Henrik Haukeland entschärft wurde. Norwegen erwies sich weiterhin als harter Gegner, die sehr zweikampfstark und schwer von der Scheibe zu trennen waren. Besonders die Reihe mit den beiden Olimb Brüder sorgte immer wieder für viel Gefahr vor Timo Pielmeier.
Wie aus dem Nichts kam die erneute Führung der Norweger durch einen unglücklich abgefälschten harmlosen Schuss von Yannic Seidenberg (51.). Nur 25 Sekunden später traf dann der Unglücksrabe in seinem 50. WM Spiel zum 4:4 Ausgleich. Dem war ein Puckgewinn hinter dem norwegischen Tor von Leon Draisaitl vorausgegangen und Mathias Plachta bediente den Münchner mustergültig freistehend im Slot. Das Spiel ließ auch danach nicht von der Spannung nach, es ging hin und her und auch Timo Pielmeier konnte einige guten Paraden zeigen.
Knapp fünf Minuten vor dem Ende erhielt Deutschland die zweite Strafe in diesem Spiel, leider gab es bei der ersten Unterzahl einen Treffer der Norweger und auch diesmal lag die Scheibe im Tor, doch zum Glück wurde die Aktion vorher wegen eines Maskentreffers von Pielmeier abgepfiffen. Durchatmen für Deutschland!
Es blieb nach der regulären Spielzeit beim Unentschieden und einem Punkt für jedes Team. In der anschliessenden Overtime war die DEB Auswahl zwar die aktivere Mannschaft aber ausgerechnet Leon Draisaitl erhielt kurz vor dem Ablauf eine Strafzeit und so gab es bangende 90 Sekunden und wirklich im letzten Moment rettete Dennis Seidenberg den Puck vor der Linie.
Wie im Spiel gegen Dänemark musste auch heute das Penaltyschiessen den Sieger ermitteln und wieder traf kein Deutscher Schütze, sowohl Pietta, Hager als auch Kahun (Pfostentreffer) verpassten. Auf der gegnerischen Seite waren drei Spieler erfolgreich und so ging der Extrapunkt nach Norwegen. Mit diesen zwei Punkten steht Deutschland auf dem vorletzten Tabellenplatz und trifft morgen Nachmittag auf die USA.
06. Mai 2018 Herning
Deutschland - Norwegen 4:5 n. P. (2:2|1:1|1:1|0:0|0:1)
Tore:
0:1|02.|Ken Andre Olimb UZT
0:2|08.|Valkvae Olsen Thomas (Olimb, Lindstrom) PPT
1:2|15.|Patrick Hager (Draisaitl, Plachta) PPT
2:2|19.|Marc Michaelis (Noebels, Müller J.)
2:3|22.|Bastiansen Anders (Salsten, Valkvae)
3:3|28.|Patrick Hager (Draisaitl) PPT
3:4|51.|Sorvik Daniel
4:4|51.|Yannic Seidenberg (Plachta, Draisaitl)
4:5 Penalty Trettenes Mathias
Zuschauer:
5.491
Best Player of the Game:
Deutschland: Patrick Hager
Norwegen: Olim Ken Andre
Aufstellung Deutschland:
51 Timo Pielmeier, 31 Niklas Treutle, 5 Korbinian Holzer, 24 Dennis Seidenberg (C), 32 Oliver Mebus, 36 Yanic Seidenberg, 40 Björn Krupp, 41 Jonas Müller, 91 Moritz Müller, 21 Nicholas Krämmer, 22 Matthias Plachta, 27 Sebastian Uvira, 29 Leon Draisaitl, 42 Yasin Ehliz, 50 Patrick Hager, 58 Markus Eisenschmid, 59 Manuel Wiederer, 65 Marc Michaelis, 72 Dominik Kahun, 86 Daniel Pietta, 92 Marcel Noebels, 95 Frederik Tiffels.
*fett "Silbermedalliengewinner 2018"
Die 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.
Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info
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(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Mit seinem 16. Vereinswechsel zu Beginn der abgelaufenen Saison zu den Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat der dänische Eishockey Nationaltorhüter Sebastian Dahm den Rekord für die meisten Vereinswechsel für sich beansprucht. Seine Vereinsvita liest sich wie folgt: Rodovre SIK, Malmö Redhawks, Belleville Bulls, Sarnia Sting, Sudbury Wolves, Niagara IceDogs, Syraus Crunch, Johnstown Chiefs, Alaska Aces, Bloomington Prairie Thunder, Rodovre Mighty Bulls, EfB Ishockey, Rodovre Mighty Bulls, Graz 99ers und Iserlohn Roosters.

(Sebastian Dahm bei der Eishockey WM 2017 - Foto Stefan Diepold)
Sebastian Dahm wurde am 28.02.1987 in Kopenhagen (DEN) geboren. Der dänisch-deutsche Eishockeytorhüter hat aufgrund seiner deutschen Mutter auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Bei seinem Heimatverein Rødovre SIK durchlief er sämtliche Nachwuchsmannschaften als Feldspieler. Bei den U18- und U20-Junioren des Malmö Redhaws wechselte er dann ins Eishockeytor.
2005 wurde er von den Belleville Bulls im CHL Import gedraftet hatten. Bis 2008 kam er zu Einsätzen in der kanadischen Juniorenliga Ontario Hockey League (OHL) für die Sarnia Sting, Sudbury Wolves und Niagara IceDogs. Das Team der American Hockey Leauge (AHL), Syracus Crunch verpflichtet Sebastian Dahm zur Saison 2008/2009. Seine Rookiesaison schloss er mit 24 Einsätzen in der AHL und mit 5 Einsätzen in der ECHL für die Johnstown Chiefs ab.
Zur neuen Saison wechselte er zu den Alaska Aces in die ECHL. Er wurde noch während der Saison an die Bloomington Prairie Thunder in der International Hockey League (IHL) ausgeliehen. Im Sommer 2010 wurde die IHL aufgelöst und sein Verein wurde in die Central Hockey League (CHL) integriert. Nachdem er für die Bloomington Prairie Thunder kein Spiel bestritt, wechselte er im Dezember 2010 zu den Rødovre Mighty Bulls in die AL-Bank Ligaen nach Dänemark.
Nach einem halben Monat wechselte er innerhalb der Liga zu den EfB Ishockey und kam zu regelmäßigen Eiszeiten. Nach der Saison ging es für ihn wieder zurück zu den Rødovre Mighty Bulls. Als Stammtorhüter spielte er bis zum Ende der Saison 2014/15 in der dänischen Liga. Zur Saison 2015/16 ging es von Skandinavien in die Alpenrepublik Österreich zu den Graz 99ers in die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). 2015 erhielt er dort die Auszeichnung für die beste Fangquote der Metal Ligaen. 2016 folgte die Auszeichnung für die beste Fangquote der EBEL.
Nach zwei Jahren in Graz wechselte Sebastian Dahm zu den Iserlohn Roosters in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und hat am Sailersee einen Vertrag bis 2019, mal sehen ob er danach wieder weiter zieht oder ob er diesmal längerfristig verbleibt.
Für die dänische Eishockey Nationalmannschaft durchlief er die Nachwuchsmannschaften und schaffte bei der IIHF U18 Junioren Weltmeisterschaft der Divison I im Jahr 2003 den Aufstieg in die Top-Divison.
2004 gewann er bei der IIHF U20 Junioren Weltmeisterschaft Divison I mit Dänemark die Silbermedaille. Ein Jahr später 2005 folgte erneut eine Medaille bei der IIHF U20 Junioren Weltmeisterschaft Division I. Dieses Mal war es die Bronzemedaille. 2007 schaffte er mit Team Dänemark bei der IIHF U20 Weltmeisterschaft Division I den Aufstieg in die Top-Division.
Für die dänische A-Mannschaft stand der bei den IIHF Weltmeisterschaften 2009 in der Schweiz, 2013 in Schweden und Finnland, 2014 in Weißrussland, 2015 in der Tschechei, 2016 in Russland und 2017 in Deutschland und Frankreich auf dem Eis. Bei der Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang bestritt er ebenfalls die Spiele für Team Dänemark. Die Heim WM 2018 in Dänemark ist seine 7. WM Teilnahme und bislang bestritt er 66 Länderspiele. Im gestrigen Eröffnungssieg gegen die DEB Auswahl war er als Backup Goalie hinter Frederik Andersen (NHL) auf der Bank.
Karrieredaten von Sebastian Dahm
| S | Team | League | GP | GAA | SVS% | POST | GP | GAA | SVS% | |
| 2002-03 | Hvidovre U20 | Denmark U20 | - | - | - | | | ||||
| Denmark U18 | WJC-18 D1 | 3 | 2.67 | .900 | | | |||||
| 2003-04 | Malmö Redhawks J18 | J18 Allsvenskan | 6 | 3.46 | .870 | | | ||||
| Malmö Redhawks J20 | SuperElit | 0 | - | - | | | |||||
| Denmark U18 | WJC-18 | 4 | 3.00 | .900 | | | |||||
| Denmark U20 | WJC-20 D1 | 4 | 3.50 | .868 | | | |||||
| 2004-05 | Malmö Redhawks J20 | SuperElit | 12 | 2.59 | .902 | | | Playoffs | 2 | 3.90 | .865 |
| Denmark U18 | WJC-18 | 6 | 3.79 | .911 | | | |||||
| Denmark U20 | WJC-20 D1 | 2 | 3.71 | .900 | | | |||||
| 2005-06 | Belleville Bulls | OHL | 25 | 3.10 | .908 | | | Playoffs | 6 | 3.03 | .908 |
| 2006-07 | Sarnia Sting | OHL | 23 | 3.32 | .898 | | | ||||
| Sudbury Wolves | OHL | 24 | 3.36 | .890 | | | Playoffs | 21 | 2.53 | .934 | |
| Denmark U20 | WJC-20 D1 | 5 | 2.20 | .918 | | | |||||
| 2007-08 | Sudbury Wolves | OHL | 31 | 3.58 | .914 | | | ||||
| Niagara IceDogs | OHL | 26 | 2.53 | .917 | | | Playoffs | 10 | 2.90 | .925 | |
| 2008-09 | Syracuse Crunch | AHL | 24 | 2.66 | .914 | | | ||||
| Johnstown Chiefs | ECHL | 5 | 5.46 | .844 | | | |||||
| Denmark | WC | 1 | 5.00 | .868 | | | |||||
| 2009-10 | Alaska Aces | ECHL | 17 | 3.20 | .901 | | | ||||
| Bloomington PrairieThunder | IHL | 26 | 3.74 | .888 | | | |||||
| 2010-11 | Rødovre Mighty Bulls | Denmark | 2 | 0.49 | .979 | | | ||||
| EfB Ishockey | Denmark | 12 | 3.38 | .888 | | | |||||
| Denmark (all) | International | 0 | - | - | | | |||||
| 2011-12 | Rødovre Mighty Bulls | Denmark | 39 | 2.59 | .913 | | | Playoffs | 7 | 2.72 | .897 |
| Denmark (all) | International | 1 | 1.00 | .941 | | | |||||
| 2012-13 | Rødovre Mighty Bulls | Denmark | 38 | 2.87 | .898 | | | Playoffs | 13 | 1.97 | .933 |
| Denmark | WC | 0 | - | - | | | |||||
| Denmark (all) | International | 0 | - | - | | | |||||
| 2013-14 | Rødovre Mighty Bulls | Denmark | 35 | 3.03 | .904 | | | Playoffs | 7 | 1.69 | .938 |
| Denmark | WC | 0 | - | - | | | |||||
| Denmark (all) | International | 1 | 2.00 | .938 | | | |||||
| 2014-15 | Rødovre Mighty Bulls | Denmark | 34 | 2.35 | .927 | | | Playoffs | 5 | 4.09 | .861 |
| Denmark | WC | 5 | 2.22 | .932 | | | |||||
| Denmark (all) | International | 13 | 1.75 | .932 | | | |||||
| 2015-16 | Graz 99ers | EBEL | 46 | 2.52 | .931 | | | ||||
| Denmark | WC | 7 | 2.21 | .936 | | | |||||
| Denmark (all) | International | 13 | 2.50 | .913 | | | |||||
| 2016-17 | Graz 99ers | EBEL | 47 | 2.22 | .933 | | | Playoffs | 5 | 2.81 | .926 |
| Denmark | OGQ | 2 | 2.80 | .842 | | | |||||
| Denmark | WC | 5 | 2.93 | .897 | | | |||||
| Denmark (all) | International | 14 | 2.19 | .917 | | | |||||
| 2017-18 | Iserlohn Roosters | DEL | 35 | 2.71 | .921 | | | Playoffs | 2 | 3.59 | .896 |
| Denmark | WC | 0 | - | - | | | |||||
| Denmark (all) | International | 7 | 2.82 | .882 | | | |||||
| 2018-19 | Iserlohn Roosters | DEL | - | - | - | | |
(Quelle eliteprospects.com)
Die 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.
Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info
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(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Das DEB Team konnte beim Auftakt der 82. Eishockey Weltmeisterschaft gegen den Gastgeber Dänemark nur einen Punkt nach Penaltyschießen holen. Dänemark war ein sehr starker und unangenehmer Gegner und zeigte mit zwei Toren in Überzahl eindrucksvol die Stärken des Powerplays. Deutschland konnte durch Leon Draisaitl und Yasin Ehliz zwei Mal den Ausgleich erzielen und damit ein Unentschieden nach 65. Minuten erreichen.

(Foto: Birgit Häfner)
Mit einer verjüngten Mannschaft (Durchschnittsalter 26 Jahre) und einigen WM-Neulingen ist Marco Sturm nach Dänemark gereist und traf gestern in Herning auf eine hart kämpfende dänische Mannschaft, die dem Deutschen Spiel nur wenig Raum ließ und mit Frederik Anderesen nicht nur die Nummer 1 der Toronto Maple Leafs (NHL) im Tor hatte, sondern einen Goalie der eine sehr gute Partie ablieferte und kurz vor dem Ende den vermeindlichen Siegtreffer von Marcel Noebels mit dem Safe des Spiels vereitelte. Nachdem Yasin Ehliz in Zusammenarbeit mit dem NHL Star Leon Draisaitl zwei Mal einen Rückstand ausgleichen konnten, musste anschliessend das Penaltyschiessen den Sieger ermitteln.
Beim Shootout war es den Deutschen Akteuren alle samt nicht möglich zu treffen, der NHL Star der Dänen Frans Nielsen (Detroit Red Wings) konnte seinen Penalty als einziger Schütze verwandeln und so ging der Extrapunkt an den Gastgeber. Bereits morgen Nachmittag erwartet das DEB Team mit Norwegen der nächste unangenehme Gegner.
Stimmen zum Auftaktspiel:
Marco Sturm: "Dänemark ist aus der Kabine gekommen wie die Feuerwehr, wir hatten das erwartet und ich bin aber trotzdem mit der Leistung meines Teams zufrieden. Es war nicht einfach für diese junge Mannschaft mit den vielen Neulingen aber wir konnten trotzdem zwei Mal einen Rückstand aufholen und wenn wir die Scheiben in Richtung Tor gebracht haben, dann wurde es immer gefährlich, darauf werden wir morgen gegen Norwegen aufbauen."
Korbinian Holzer: "Wir haben im ersten Drittel gut gespielt, den Kampf und die Härte angenommen und so hätte es eigentlich auch weitergehen sollen. Dann sind im Mittelabschnitt zuviele Strafzeiten passiert und das haben die Dänen mit einem sehr starken Powerplay ausgenutzt. Es ist dann immer schwierig einem bzw. zwei Rückstände hinterher zulaufen, aber wir haben dennoch den Ausgleich erzielt und Penaltyschiessen ist immer eine Glücksache."
Leon Draisaitl: "Dänemark war heute sehr gut und hat uns die Räume sehr eng gemacht und gut verteidigt. Ich denke, dass der Punkt für uns sehr wichtig war, allerdings hatten wir nach einem schlechten Mitteldrittel zum Schluß den Sieg sogar auf dem Schläger. Wir müssen das letzte Drittel mitnehmen und uns auf Norwegen konzentrieren, die sind auch ein schwerer Gegner und werden es uns auch nicht leichter machen."
Kronprinz Frederik von Dänemark eröffnet WM 2018
Dänemark ist zum ersten Mal in der Geschichte des internationalen Eishockey der Ausrichter einer Weltmeisterschaft und der Kronprinz Frederik von Dänemark eröffnete vor der Begnung gegen Deutschland zusammen mit IIHF Präsident Rene Fasel die 82. Eishockey Weltmeisterschaft vor 12.000 Zuschauer in der Jyske Bank Boxen in Herning.
Frederik von Dänemark: "Es ist mir eine Ehre, die Weltmeisterschaft hier in unserem Land eröffnen zu dürfen, ich wünsche allen ein faires und tolles sportliches Ereignis."
Der Kronprinz ist als Eishockeyfan in Dänemark bekannt und spiegelt mit seinem lockeren Auftreten die moderne Gesellschaft der Dänen wieder. Letztes Jahr war er einige Tage bei der Eishockey WM 2017 in Köln, wo er offiziell ein dänisches Trikot präsentierte und damit Werbung für die WM in Dänemark machte.

(Kronprinz Frederik von Dänemark, Foto IIHF / HHOF)
Die 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.
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(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in die 82. Eishockey Weltmeisterschaft in Dänemark 2018 gegen den Gastgeber gestartet. Vor 12.000 Zuschauer in der ausverkauften Jyske Bank Boxen in Herning konnte das Team von Bundestrainer Marco Sturm zwar zwei Mal einen Rückstand wettmachen, verlor dann allerdings im Penaltyschießen mit 2:3. Die Tore für die DEB Auswahl erzielten Leon Draisaitl und Yasin Ehliz.

(Foto: Birgit Häfner)
Marco Sturm nominierte für den Beginn der Eishockey Weltmeisterschaft 21 Feldspieler und 2 Torhüter und verzichtete vorerst auf Mathias Niederberger (Düsseldorf) und Mirko Höfflin (Schwenningen), da aufgrund der laufenden Playoffs in der NHL noch die Möglichkeit besteht, daß entweder Philipp Grubauer (Washington) oder Tom Kühnhackl (Pittsburgh) zum DEB Team stoßen könnten.
Im Tor stand heute bei seiner dritten WM-Teilnahme der Silbermedailliengewinner vom ERC Ingolstadt Timo Pielmeier und als Kapitän führte die Deutsche Mannschaft der NHL Star Dennis Seidenberg an. Sein Bruder Yannic ist mit 155 Länderspielen der erfahrenste Deutsche Akteur auf dem Eis.
In den ersten zwanzig Minuten bekamen die Zuschauer eine sehr intensive Partie mit vielen harten Zweikämpfen und einem hohen Tempo von beiden Teams zu sehen. Dänemark versuchte mit einem offensiven Vorchecking den Deutschen Spielaufbau frühzeitig zu stören und beide Torhüter konnten sich bei einigen Chancen auszeichnen. Die Reihe um die WM-Debütanten Eisenschmid, Tiffels und Michaelis sorgte immer wieder für Gefahr vor dem dänischen Tor, das von dem NHL Goalie Frederik Andersen (Toronto Maple Leafs) gehütet wurde.
Obwohl es eine intensive Begegnung war gab es im ersten Drittel nur eine Strafzeit für Dänemark. Bei diesem Powerplay hatte das DEB Team Pech denn der Schläger von Patrick Hager und Yasin Ehliz ging zu Bruch. Kurz vor dem Ende verfehlte ein Schuß von Frederik Tiffels das Tor nur um Zentimeter und so ging es nach den ersten zwanzig Minuten torlos in die Kabinen.
Dänemark konnte im Mittelabschnitt die Stärken im Powerplay eindrucksvoll mit zwei Treffer unter Beweis stellen. Die Führung erzielte Jesper Jensen in der 29. Minute durch einen unhaltbaren Schlagschuss, dem war eine schöne Kombination vorausgegangen. Yasin Ehliz hatte dann wenige Minuten später die passende Antwort parat, nachdem er sich vor dem dänischen Tor durchtankte und im Fallen auf den NHL Star Leon Draisaitl auflegte, erzielte der 22-jährige den 1:1 Ausgleich (33.). Das Spiel nahm noch mehr an Fahrt auf und die Zweikämpfe schienen immer härter zu werden.
Bei einer weiteren Unterzahlsituation war es erneut ein sehr starkes Powerplay der Gastgeber, welches zum 2:1 durch Frederik Storm führte (35.). Bei dieser erneuten Führung brach wieder ein Schläger eines deutschen Spielers und so konnte Marcel Noebels den Treffer nicht verhindern. Kurz zuvor hatte das DEB Team bei einem Konter durch Patrick Hager eine große Chance vergeben.
Der Schlussabschnitt begann erneut mit einem Überzahlspiel für die Dänen und wieder wurde es brandgefährlich vor dem Deutschen Tor, doch Timo Pielmeier hielt sein Team mit einer Glanzparade im Spiel. Danach gab es zur Abwechslung einmal ein Powerplay für Deutschland, doch diese Möglichkeit ließ das DEB Team ungenutzt.
In der 51. Minute folgte dann ein Konter und eine mustergültige Vorlage von Leon Draisaitl auf Yasin Ehliz, der unkonventionell zum 2:2 Ausgleich traf. Yasin Ehliz war über das gesamte Spiel einer der besten Deutschen Spieler, der mit viel Druck, Zweikampfstärke immer für viel Gefahr vor dem dänischen Tor sorgte. Mit diesem Ausgleich gab es einen sichtlichen Aufschwung im Deutschen Spiel und Marcel Noebels hatte kurz darauf die rießen Chance auf die Führung, doch Frederik Andersen konnte mit dem Safe des Spiels den Puck abwehren. Mit dieser Parade zeigte die Nummer 1 der Toronto Maple Leafs seine ganze Klasse.
Die Schlußphase war an Spannung nicht mehr zu überbieten, es ging auf dem Eis hin und her und Leon Draisaitl hatte in der 57. Minute mit einem Alleingang auf das dänische Tor den Siegtreffer auf der Kelle, doch scheiterte an Andersen. 15 Sekunden vor dem Ende gab es dann eine Strafzeit gegen den College Boy Marc Michaelis, eine harte Entscheidung so unmittelbar vor der Sirene, doch Deutschland warf alles in diese Sekunden und so gab es nach der regulären Spielzeit den ersten Punkt bei dieser Weltmeisterschaft.
Die Overtime mussten die Jungs von Marco Sturm dann mit 3 gegen 4 beginnen und dank einem starken Unterzahlspiel folgte kein weiterer Treffer der Dänen bei einem Mann mehr auf dem Eis. Leon Draisaitl hatte auch in der Verlängerung noch zwei weitere Chancen auf den Siegtreffer und so musste nach 65. Minuten das Penaltyschiessen den Sieger ermitteln.
Der NHL Star Frans Nielsen konnten seinen Penalty als einziger Schütze zum 2:3 Sieg verwandeln und so ging der Extrapunkt an die Dänen, die in der 23. Begegnung damit dem 9. Sieg über Deutschland einfuhren. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm trifft am Sonntag um 16.00 Uhr auf Norwegen.
Am Nachmittag gab es im Eröffnungsspiel den WM-Klassiker zwischen den USA und Kanada, auch diese Partie musste im Penaltyschießen entschieden werden, hier hatte das Team USA die besseren Karten und konnte mit 5:4 gewinnen. Dies war erst der 5. Sieg eines US Teams bei einer Weltmeisterschaft gegen die Ahornblätter.
Herning, 04.05.2018
Deutschland - Dänemark 2:3 n P. (0:0|1:2|1:0|0:0)
Tore:
0:1|29.|Jesper Jensen (Abbo, Fransen) PPT
1:1|33.|Leon Draisaitl (Ehliz)
1:2|35.|Frederik Storm (Hardt, Larson) PPT
2:2|51.|Yasin Ehliz (Draisaitl)
2:3 Frans Nielsen
Zuschauer:
12.000 (ausverkauft)
Best Player of the Game:
Deutschland: Leon Draisaitl
Dänemark: Jensen Aabo
Aufstellung Deutschland:
51 Timo Pielmeier, 31 Niklas Treutle, 5 Korbinian Holzer, 24 Dennis Seidenberg (C), 32 Oliver Mebus, 36 Yanic Seidenberg, 40 Björn Krupp, 41 Jonas Müller, 67 Bernhard Ebner, 91 Moritz Müller, 21 Nicholas Krämmer, 22 Matthias Plachta, 27 Sebastian Uvira, 29 Leon Draisaitl, 42 Yasin Ehliz, 50 Patrick Hager, 58 Markus Eisenschmid, 59 Manuel Wiederer, 65 Marc Michaelis, 72 Dominik Kahun, 86 Daniel Pietta, 92 Marcel Noebels, 95 Frederik Tiffels.
*fett "Silbermedalliengewinner 2018"
Die 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.
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(DEL/Straubing) PM Sena Acolatse ist ein langjähriger AHL-Spieler und wagt im Sommer 2018 erstmalig den Sprung von Nord-amerika nach Europa. Der Rechtsschütze kann mittlerweile auf die Erfahrung von über 322 WHL-Hauptrundenpartien (45 Tore und 109 Vorlagen plus 501 Strafminuten) sowie 355 Einsätze in der AHL-Vorrunde (38 Treffer und 84 Beihilfen plus 660 Strafminuten) verweisen und wechselt von den Providence Bruins zu den Straubing Tigers. Auch in den Playoffs, WHL: 39 Spiele – 6 Tore und 8 Assists – AHL: 3 Spie-le – 1 Treffer, hat der 27-jährige bereits seinen Mann gestanden.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Bei den Providence Bruins hat der kompakte Verteidiger – ca. 95 Kilogramm verteilt auf 1,83 cm Körpergrö-ße – in der letzten Saison 30 Partien für das Farmteam der rumreichen Boston Bruins bestritten und dabei einen Treffer erzielt und acht Assists gesammelt.
Die Anzahl der Spiele resultiert nicht etwa aus Verletzungen von Sena Acolatse, sondern ist auf die „AHL development rule“ zurückzuführen. Diese Regel wurde in der American Hockey League vor Jahren einge-führt, um die Förderung junger Perspektivspieler voranzutreiben. Demnach dürfen 12 von maximal 18 Feld-spielern die auf dem Spielberichtsbogen gelistet sind, nicht mehr als 260 Spiele in der NHL, AHL oder den besten Ligen Europas absolviert haben. Ein weiterer Akteur darf bei bis zu 320 Partien in der NHL, AHL oder den besten Ligen Europas auf dem Eis gestanden haben.
„Sena Acolatse hat sich im Laufe der Jahre in der AHL etabliert, indem er mit starkem Körperspiel und auch mit Scorerpunkten seinen Teams geholfen hat. Wir haben uns für ihn entschieden, um das physische Ele-ment in der Mannschaft zu stärken“, erläutert Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers. „Er-freulich ist, dass Sena rechts schießt, wie auch Stephan Daschner und Max Renner. Damit haben wir drei Jungs in der Abwehr, die Rechtsschützen sind. Das gibt Tom Pokel zusätzliche Möglichkeiten in der Zu-sammenstellung seiner Verteidigerpärchen“, beschreibt Jason Dunham abschließend.
Sena Acolatse ist den USA geboren, verfügt zudem über einen kanadischen Pass und belegt folglich die vierte von maximal elf Importstellen im Kader der Gäubodenstädter.
Kaderstand Straubing Tigers 2018/2019 per 04.05.18
Tor: Sebastian Vogl und Cody Brenner (2).
Abwehr: Alexander Dotzler, Maximilian Renner, Marcel Brandt, Stephan Daschner, Benedikt Schopper, Ma-ximilian Gläßl, Sena Acolatse (7).
Angriff: Thomas Brandl, Stefan Loibl, Jeremy Williams, Mike Connolly, Sandro Schönberger, Vladislav Filin, Kael Mouillierat, Marco Pfleger, Travis James Mulock, Dylan Wruck und Sven Ziegler (11).
Trainerteam: Tom Pokel, Rob Leask und Giovanni Willudda.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Straubing Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.
(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG bindet Verteidiger Johannes Huß bis 2020 an den Club. Der talentierte Verteidiger und U20-Nationalspieler ist seit der vergangenen Saison fester Bestandteil des DEL-Kaders und verlängerte seinen ursprünglich 2019 auslaufenden Vertrag vorzeitig um eine weitere Spielzeit.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Johannes Huß: „Ich fühle mich in Düsseldorf ausgesprochen wohl. Hier habe ich mein DEL-Debüt feiern dürfen und spüre das Vertrauen der Verantwortlichen. Nun möchte ich den nächsten Schritt machen und mich weiter in der Liga etablieren. Die Ausrichtung der DEG, auch auf junge Spieler zu setzen, gefällt mir sehr gut. Deshalb freue ich mich, diesen Weg auch weiterhin mitzugehen.“
Der Sportliche Leiter Niki Mondt: „Johannes Huß ist ein großes Talent und hat seine Fähigkeiten in der DEL auch schon unter Beweis gestellt. Er spielt für sein Alter ausgesprochen abgeklärt und mit großer Übersicht. Deswegen ist er kommende Saison auch als Stammspieler unter den ersten sieben Verteidigern eingeplant.“
Cheftrainer Harold Kreis: „Seine spielerischen Fähigkeiten hat Johannes Huß in der vergangenen Saison bei der DEG schon mehrfach gezeigt. Der Sprung vom Junioren- in den Erwachsenenbereich ist ihm beeindruckend schnell gelungen. Ich freue mich, dass sich so ein Talent auch längerfristig an die DEG gebunden hat.“
Johannes Huß kam 2016 aus der Jugendakademie von Red Bull Salzburg nach Düsseldorf. In seiner ersten Saison kam der gebürtige Tölzer bereits als 17-Jähriger zwei Mal in der DEL zum Einsatz. Den größten Teil der Spielzeit verbrachte er leihweise bei seinem Heimatclub EC Bad Tölz in der Oberliga (51 Spiele, sechs Tore, acht Vorlagen). 2017/18 war Huß dann fester Bestandteil des DEL-Kaders der DEG und kam in 21 Partien zum Einsatz (drei Assists). Während der Olympia-Pause lief er zudem sieben Mal (zwei Vorlagen) für Bad Tölz in der DEL2 auf.
Außerdem bestritt Johannes Huß die Weltmeisterschaft der Division 1A mit der deutschen U20-Nationalmannschaft als Assistenzkapitän. In fünf Spielen erzielte er ein Tor und gab zwei Vorlagen.

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