WM2018 - Drei Favoriten und ein Überraschungsgast: Die Halbfinals der Eishockey-WM live und exklusiv im Free-TV auf SPORT1

 

(Sport1/Eishockey) PM Bei der 2018 IIHF Eishockey-Weltmeiserschaft steht in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen das Final-Wochenende an und SPORT1 ist mittendrin: Im ersten Halbfinale trifft Titelverteidiger Schweden auf die USA, im zweiten Halbfinale fordert das Überraschungsteam aus der Schweiz Rekordweltmeister Kanada.

 

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(Foto: Marija Diepold)

 


SPORT1 überträgt die beiden Halbfinals am Samstag sowie das Finale und das Spiel um Platz 3 am Sonntag live und exklusiv im deutschen Free-TV. Die Übertragungen begleiten Moderator Sascha Bandermann, Experte Rick Goldmann und Kommentator Basti Schwele.

Können die Schweden US-Superstar Patrick Kane stoppen?

 

 

Im ersten Halbfinale der Eishockey-Weltmeisterschaft kommt es zum namhaften Duell zwischen Titelverteidiger Schweden und den USA. Die Skandinavier sind das bislang einzige ungeschlagene Team im Turnier, hatten aber beim 3:2-Viertelfinalsieg über Außenseiter Lettland mehr Mühe als erwartet. Die USA setzten sich mit demselben Ergebnis im Viertelfinale gegen Tschechien durch. Matchwinner war dabei einmal mehr Kapitän Patrick Kane. Der Stürmer der Chicago Blackhawks ist bislang der überragende Spieler dieser WM:

 

 

Die beiden Treffer gegen die Tschechen waren für Kane bereits die Scorer-Punkte Nummer 18 und 19. Während bei den US-Boys viel von ihrem Superstar abhängt, überzeugten die Schweden bislang vor allem mit mannschaftlicher Geschlossenheit. Bester Scorer bei der „Tre Kronor“ ist aktuell Rickard Rakell von den Anaheim Ducks mit 13 Zählern. SPORT1 überträgt die Partie am morgigen Samstag live ab 15:00 Uhr.

 


 


 

 

Gelingt der Schweiz gegen Kanada die nächste Sensation?

 

Im zweiten WM-Halbfinale trifft Kanada auf das Überraschungsteam aus der Schweiz. Fünf Jahre ist es her, dass die „Eidgenossen“ bei der Eishockey-WM in Schweden Silber gewannen, nun träumt das Team von Coach Patrick Fischer vom nächsten Coup. Nach dem sensationellen 3:2-Viertelfinalsieg über die hoch gehandelten Finnen, wartet nun auf die Schweiz mit Rekordweltmeister Kanada allerdings kein leichterer Gegner.

 

 

Im Gegensatz zur teilweise enttäuschenden Vorrunde zeigten die „Ahornblätter“ im Viertelfinale ihre ganze Klasse und setzten sich in einem packenden Schlagabtausch mit 5:4 in der Overtime gegen Olympiasieger Russland durch. Nun will das Team um NHL-Superstar Connor McDavid, der bereits 16 Scorer-Punkte auf dem Konto hat, den insgesamt 27. WM-Titel ins „Eishockey-Mutterland“ holen. SPORT1 zeigt das Spiel am morgigen Samstag live ab 19:00 Uhr. Zuvor gibt es ab 18:00 Uhr einen ausführlichen Rückblick auf die deutschen WM-Spiele zu sehen.

 

 

Showdown im Kampf um die Medaillen

 

Am kommenden Sonntag stehen dann die beiden entscheidenden Duelle um die Medaillen in Kopenhagen auf dem Programm. SPORT1 überträgt live ab 15:15 Uhr zunächst das Spiel um Platz 3, bevor live ab 20:00 Uhr das WM-Finale über die Bühne geht.

 

 

Die kommenden Übertragungen der 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft auf SPORT1:

 

Plattform Tag, Datum Uhrzeit 2018 IIHF Eishockey-WM Info
SPORT1 Samstag, 19. Mai 15:00 Uhr live

1. Halbfinale

Schweden – USA

Moderator: Sascha Bandermann

Kommentator: Basti Schwele

Experte: Rick Goldmann

SPORT1

Samstag, 19. Mai 18:00 Uhr

Highlights

Rückblick auf deutsche WM-Spiele

SPORT1 Samstag, 19. Mai 19:00 Uhr live

2. Halbfinale

Kanada – Schweiz

Moderator: Sascha Bandermann

Kommentator: Basti Schwele

Experte: Rick Goldmann

SPORT1 Sonntag, 20. Mai 15:15 Uhr live Spiel um Platz 3

Moderator: Sascha Bandermann

Kommentator: Basti Schwele

Experte: Rick Goldmann

SPORT1

Sonntag, 20. Mai 20:00 Uhr Finale

Moderator: Sascha Bandermann

Kommentator: Basti Schwele

Experte: Rick Goldmann



 



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DEL - Philip Gogulla wechselt das Rheinufer zur Düsseldorfer EG

 

(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG besetzt die letzte Planstelle im Kader für die kommende Saison und verpflichtet Top-Stürmer Philip Gogulla. Der gebürtige Düsseldorfer wird damit nach 740 Partien in der DEL erstmals im rot-gelben Trikot auflaufen. Bei der DEG unterschrieb der 154-malige deutsche Nationalspieler zunächst einen Einjahresvertrag.

 

philip gogulla 2016

(Foto: DEB/Citypress)

 


Philip Gogulla: „Nach 13 Jahren bei den Kölner Haien scheint es für den ein oder anderen bestimmt nicht unbedingt naheliegend, dass ich in Zukunft für die DEG auflaufen werde. Mein erster Vereinswechsel innerhalb der DEL ist sicher auch für mich etwas ganz besonderes. Ich fühle mich in Düsseldorf pudelwohl – nicht umsonst habe ich während der gesamten Zeit meinen Wohnsitz und damit meinen Lebensmittelpunkt hier behalten.

 

 

Als sich für mich jetzt die Situation ergeben hat, etwas Neues zu beginnen, habe ich mir viele Gedanken gemacht, welcher neuen Herausforderung ich mich stellen will. Die Entscheidung für die DEG und meine Heimatstadt habe ich aus voller Überzeugung getroffen. Ich denke, dass wir in Düsseldorf ein starkes Team beisammen haben und ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die kommende Saison.“

 

 

Geschäftsführer Stefan Adam: „Nach dem Wechsel von Maxi Kammerer zu den Washington Capitals in die NHL war es logisch, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten noch einmal personell nachlegen werden müssen. Wir haben uns mit Philip Gogulla und seiner Situation intensiv beschäftigt und haben mehrere gute Gespräche geführt. Wir sind davon überzeugt, dass Philip mit seinen Qualitäten für unser Team eine enorme Verstärkung darstellt und freuen uns, dass wir sehr kurzfristig eine Einigung über die zukünftige Zusammenarbeit erzielen konnten.“

 

 

Der Sportliche Leiter Niki Mondt: „Ich bin sehr glücklich, dass wir Maxi Kammerers Abgang mit Philip Gogulla auffangen können. Nachdem klar war, dass wir einen weiteren Spieler verpflichten werden und sich eine realistische Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit Philip ergeben könnte, haben wir uns intensiv um ihn bemüht. Ich kenne Philip seit vielen Jahren und denke, dass es keinen besseren Spieler auf dem Markt gegeben hat. In meinen Augen gehört er zu den besten Spielern der DEL. Damit ist unsere Kaderplanung jetzt abgeschlossen. Ich sehe die DEG für die neue Saison gut aufgestellt. “

 



 

Cheftrainer Harold Kreis: „Philip Gogulla ist ein kluger, verantwortungsvoller Spieler, der einen ausgezeichneten Torinstinkt hat. Er wird eine wichtige Komponente unserer Offensive sein und ich freue mich, dass er sich für die DEG entschieden hat.“

 

 

Philip Gogulla – geboren am 31. Juli 1987 in Düsseldorf – ist 1,88 Meter groß und wiegt 83 Kilogramm. 2004 wechselte er von seinem Jugendverein Krefelder EV zu den Kölner Haien und feierte im selben Jahr als 17-Jähriger bereits sein DEL-Debüt. Ein Jahr später wurde der heute 30-Jährige in Runde 2 des NHL-Drafts von den Buffalo Sabres ausgewählt. Dennoch verbrachte er fast seine gesamte bisherige Karriere in Köln. Lediglich in der Spielzeit 2009/10 lief er für die Portland Pirates in der AHL auf und erzielte dort 15 Tore und gab 20 Vorlagen in 79 Partien. In seiner DEL-Karriere kommt Gogulla auf bislang 740 Spiele (183 Treffer, 306 Assists). Außerdem vertrat er Deutschland bei neun Weltmeisterschaften und absolvierte beeindruckende 154 Länderspiele (29 Tore, 73 Vorlagen).

 

 

Damit steht auch fest, dass Eddi Lewandowski keinen neuen Vertrag bei der Düsseldorfer EG erhalten wird. Ebenso werden Daniel Weiß und Darryl Boyce in der kommenden Saison nicht mehr für die DEG auflaufen.

 

 

Die DEG bedankt sich bei allen Spielern für ihren – teils jahrelangen – Einsatz und ihre Leidenschaft und wünscht Ihnen privat und sportlich alles Gute für die Zukunft. Eine separate Verabschiedung folgt.

 

 


 

DEG Düsseldorf eishockey-online.com

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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 



 

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DEL - Adam Payerl verstärkt Augsburger Panther-Offensive

 

(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther können bereits ihren sechsten Neuzugang vermelden. Von den Providence Bruins aus der American Hockey League wechselt Angreifer Adam Payerl zum DEL-Club. Der Kanadier unterzeichnete zunächst einen Vertrag für die Saison 2018-19.

 

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(Foto: Milwaukee Admirals)

 


Adam Payerl unterzeichnete im März 2012, obwohl er nie gedraftet wurde, einen Vertrag bei den Pittsburgh Penguins, für den er sich in seiner Zeit bei den Belleville Bulls in der Ontario Hockey League nachhaltig empfohlen hatte.

 

 

In der Saison 2012-13 verzeichnete der 191 cm große und 99 kg Rechtsschütze dann auch zwei NHL-Einsätze für die Pens. Überwiegend wurde der in Kitchener, Ontario, geborene Kanadier allerdings in den Minor Leagues eingesetzt.

 


 


 

Zur Saison 2015-16 schloss sich Adam Payerl dann den Milwaukee Admirals (AHL) an, wo er zwei Jahre Teamkollege von Panther-Torjäger Matt White war.

In der abgelaufenen Spielzeit stürmte Payerl für die Providence Bruins (AHL). Insgesamt bestritt der vielseitig einsetzbare Stürmer in seiner Laufbahn 362 AHL-Partien, in denen er 52 Tore und 71 Assists verbuchte.

 

 

Panther-Trainer Mike Stewart; „Ich konnte mir von Adam Payerl auf meinen Scouting-Reisen in den vergangenen Jahren immer wieder persönlich ein Bild machen, dabei hat er mich überzeugt. Trotz seiner Größe ist er ein guter Skater, der den Puck speziell an der Bande immer wieder gut abschirmt. Er kann auf allen Positionen im Angriff eingesetzt werden. Zudem war es uns wichtig, dass er Rechtsschütze ist."

 

 

Adam Payerl wird für die Panther mit der Rückennummer 11 auflaufen. Auf seine neuen Kollegen wird er erstmalig am 3. August treffen, wenn in Augsburg die Saisonvorbereitung mit den medizinischen Untersuchungen und Leistungstests beginnen wird.

 

 

 

 



Augsburger Panther eishockey-online.com

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Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder vom EHC Red Bull München in unserer Galerie.

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Deutschlandcup seit der Gründung im Jahr 1987.

 

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WM2018 - Die Viertelfinalspiele in Herning - USA und Schweiz stehen im Halbfinale

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Mathias Funk) Die Viertelfinalspiele bei der 82. Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Herning fanden heute zwischen USA vs. Tschechien und Finnland vs. Schweiz statt. In der Nachmittagspartie konnte sich der Favorit aus den USA mit 3:2 durchsetzen. Im Abendspiel gelang der Schweiz die Überraschung gegen Finnland.

 

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(Jubel bei der Schweiz - Foto: IIHF/HHOF)

 


US-Star Patrick Kane eliminiert Tschechien!

 

Die USA steht im Halbfinale der IIHF WM 2018! Das Team von Headcoach Jeff Blashill setzte sich am Donnerstag knapp mit 3:2 gegen Tschechien durch. In einem klar überlegenen Anfangsdrittel brachte NHL Star Patrick Kane sein US Team nach etwas mehr als Zehn Minuten mit 1:0 in Front (11.).

 

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(Foto Birgit Häfner)

 

Sein NHL Kollege von den Columbus Blue Jackets, Cam Atkinson, setzte nur wenige Sekunden später zum 2:0 nach (13.) und stellte das tschechische Team damit schon nach dem ersten Abschnitt an die Wand. Mit viel Druck kamen die Osteuropäer aus der Kabine und verkürzten kurz nach Wiederbeginn auf 2:1. Michal Repik bezwang in Minute 25 Keith Kinkaid und machte die Partie somit wieder spannend.

 

 

Noch spannender wurde es nach einer halben Stunde. Martin Necas wurde von David Pastrnak stark bedient und netzte zum 2:2 Ausgleich ein (31.). Die Partie wurde nun immer härter und spielerisch noch stärker. Nach der zweiten Pause schmissen die Amerikaner alles nach vorne und gingen volles Risiko für den Sieg. Patrick Kane war es schlussendlich, dem das 3:2 gelang (47.). Der Mann von den Chicago Blackhawks sorgte damit 13 Minuten vor dem Ende für die Spielentscheidung im Viertelfinale zwischen den USA und Tschechien vor 5.000 Zuschauern in Herning.

 

 

17. Mai 2018 Herning

USA - Tschechien 3:2 (2:0|0:2|1:0)

 

Tore:

1:0|11.|Patrick Kane

2:0|13.|Cam Atkinson

2:1|25.|Michal Repik

2:2|31.|Martin Necas

3:2|47.|Patrick Kane

 

Zuschauer:

5.000

 

Best Player of the Game:

USA: Patrick Kane

Tschechien: David Pastrnak

 


 


 

Schweiz gelingt überraschend der Einzug ins Halbfinale.

 

Der Favorit aus Finnland startete schwungvoller in die Partie als die Eidgenossen aus der Schweiz. Eeli Tolvanen scheiterte in der Anfangsphase jedoch doppelt an Leonardo Genoni im Tor der Schweiz. Es dauerte einige Minuten bis sich die Schweiz offensiv bemerkbar machte, setzte sich dann aber prompt fest. Während der schweizer Druckphase schlug die "Suomi" aber eiskalt zu. Nachdem Enzo Corvi verfehlte netzte im Gegenzug Markus Nutivaara zum 1:0 für Finnland ein (8.). Der 23- Jährige Angreifer von den Columbus Blue Jackets sorgte damit auch für den ersten Pausenstand in Herning.

 

 

Das Mitteldrittel erlebte einen schweizer Vormarsch, welche diese WM so noch nicht erlebte. Binnen Vier Minuten netzte das Team von Coach Patrick Fischer dreifach ein. Nach dem Ausgleich von Enzo Corvi (30.) netzte Joel Vermin nur wenig später zur erstmaligen 2:1 Führung ein (33.). Die stark geschockten Finnen wussten aber weiter nicht, was ihnen geschah. Gregory Hofmann legte nach und setzte das 3:1 hinterher (34.). Finnland benötigte einige Augenblicke ums sich von den Gegentreffern zu erholen und erspielte sich kurz vor dem zweiten Pausentee nochmals Chancen. Der Schweizer Schlussmann behielt in dieser Phase aber all seine coolness.

 

 

Im Schlussabschnitt machten es die Finnen nochmals spannend. Weil Michael Fora für Vier Minuten in der Kühlbox weilte, verkürzte Mikko Rantanen in Überzahl zum 3:2 (49.). Finnland rannte nun an und weil bei den Schweizern zunehmend die Kräfte schwanden, konnte sich das Team von Patrick Fischer nur noch für Konter aufrappeln. Diese wurden jedoch allesamt kläglich vergeben. Die Finnen nahmen kurz vor Schluss noch ihren Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis, die Schweiz stand allerdings zu kompakt und der finale finnische Pass kam niemals an.

 

 

Somit gelang der schweizer Nationalmannschaft am Abend in Herning die faustdicke Überraschung gegen Finnland. Im Halbfinale wartet nun Kanada auf die Eidgenossen. Nach dem schwachen olympischen Spielen und dem frühen WM-Aus in Dänemark dürfte die Luft für den finnische Cheftrainer Lauri Marjamaki immer dünner werden.

 

17. Mai 2018 Herning

Finnland - Schweiz 2:3 (1:0|0:3|1:0)

 

Tore:

1:0|08.|Markus Nutivaara

1:1|30.|Enzo Corvi

1:2|33.|Joel Vermin

1:3|34.|Gregory Hofmann

2:3|49.|Mikko Rantanen PP1

 

Zuschauer:

5.000

 

Best Player of the Game:

Finnland: Markus Nutivaara

Schweiz: Tristan Scherwey

 

 

 

 


wm2018 danmarkDie 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.

 

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WM2018 - Die Viertelfinalspiele in Kopenhagen - Kanada & Schweden im Halbfinale

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die Viertelfinalspiele bei der 82. Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Kopenhagen fanden heute zwischen Russland vs. Kanada und Schweden vs. Lettland statt. Im Nachmittagsspiel gab es für die Zuschauer ein 5:4 in der Verlängerung für die Ahornblätter, die mit drei Überzahltoren glänzten. Beim zweiten Spiel setzte sich der amtierende Weltmeister Schweden gegen Lettland erfolgreich durch.

 

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(Der Weltmeister Schweden steht im Halbfinale - Foto: Marija Diepold)

 


Kanada mit starkem Powerplay zum Erfolg - Conner McDavid mit 3-Punktespiel

 

Den besseren Start ins Viertelfinale erwischten die Kanadier mit der 0:1 Führung nach fünf Minuten im Powerplay durch einen Hammerschuss von Colton Parayko, bei dem der russische Torhüter Shestyorkin Igor keine Chance hatte. Russland wirkte in den ersten zwanzig Minuten etwas nervös und kam zu kaum zwingenden Torchancen, so sprach auch das Schussverhältnis mit 12:4 klar für die Ahornblätter.

 

 

kanada jubel 2018

(Foto Marija Diepold)

 

Im Mittelabschnitt wurde die Sbornaja dann stärker, doch erneut waren es die Kanadier mit einem sehr starken Überzahlspiel (32.) durch Nugent-Hopkins, der auf Vorlage von Connor McDavid zum 0:2 traf. Diesmal ließ die passende Antwort der Russen aber nur 64 Sekunden auf sich warten, als Mikeheyev Ilya zum 1:2 Anschluß traf, danach gab es für den Olympiasieger von 2018 ein Powerplay welches nicht genutzt wurde, doch der Druck Russlands wurde immer stärker und in der 38. Minute erzielte Barbanov den 2:2 Ausgleich. Mit diesem Comeback im zweiten Drittel ging es dann in die Pause.

 

 
Das letzte Drittel war ein richtiger Augenschmaus für die 9.017 Zuschauer, denn es gab vier Tore auf beiden Seiten und das Spiel musste in der Verlängerung entschieden werden. Den Anfang machten die Kanadier in der 48. Minute mit dem 2:3 und dann folgten im zwei-Minuten Takt jeweils der erneute Ausgleich und die Führung. Bei den Gegegentoren im Schlussdrittel machten beide Goalies keine gute Figur. Das entscheidende Tor erzielte in der 65. Minute erneut in Überzahl O´Reilly Ryan auf Vorlage von Connor McDavid, der damit ein drei-Punkte Spiel absolvierte.

 

 

17. Mai 2018 Kopenhagen

Russland - Kanada 4:5 n.V. (0:1|1:2|2:2|0:1)

 

Tore:

0:1|05.|Colton Parayko (McDavid, Eberle) PPT

0:2|32.|Nugent-Hopkins Ryan (McDavid Parayko) PPT

1:2|33.|Mikeheyev Ilya (Anisimov, Zaitsev)

2:2|38.|Barbanov Alexander (Dadonov)

2:3|48.|Turris Kyle (Schwartz)

3:3|49.|Andronov Sergei (Zaitsev, Soshnikov)

3:4|53.|Dubois-Pierre Luc (Jost)

4:4|54.|Anisimov Artyom (Grigorenko, Zaitsev)

4:5|65.|O´Reilly Ryan (McDavid, Ekblad)

 

 

Zuschauer:

9.017

 

Best Player of the Game:

Russland: Datsyuk Pavel

Kanada: Nugent-Hopkins Ryan

 


 


 

Schweden knackt lettischen Abwehrriegel

 

Im zweiten Viertelfinale in Kopenhagen mussten die Zuschauer bis zur 27. Minute auf den ersten Treffer der Partie warten, ehe Filip Forsberg die 9.017 Zuschauer in der Royal Arena mit dem Führungstreffer für den amtierenden Weltmeister erlöste.

 

 

schweden lettland wm2018

(Foto Marija Diepold) 

 

Lettland zeigte von Beginn an eine kompakte defensiv ausgerichtete Partie und machte es mit einem frechen Vorchecking den Schweden immer wieder schwer ihr Spiel aufzuziehen. In den ersten zwanzig Minuten gab es nur 7 Schüsse (4:3) auf die beiden Goalies, dies spiegelte den Spielverlauf am Besten wieder.

 

 

Nach dem eher behäbig wirkenden Anfangsdrittel schienen die Tre-Kronor im Mittelabschnitt dann mehr Fahrt aufzunehmen und kamen gleich von Beginn an zu einigen guten Torchancen, die vom lettischen Goalie Elvis Merzlikins pariert wurden. Der Druck der Schweden wurde immer größer und dann war Elvis beim 1:0 durch Filip Forsberg machtlos. Der lettische Trainer monierte bei diesenm Treffer wäre sein Torhüter behindert worden, daraufhin zogen die Schiedsrichter den Videobeweis heran und gaben den Treffer.

 

Wie aus dem Nichts trafen die Letten durch Teeodor Blugers zum 1:1 Ausgleich (32.). Dem war ein Puckverlust in der neutralen Zone vorausgegangen und Lettland konterte dann schnell und traf unhaltbar ins rechte obere Eck. In der 33. Minute zwei Strafzeiten innerhalb von nur 5 Sekunden für den Weltmeister, der damit fast zwei Minuten in doppelter Unterzahl agieren musste. Diesmal stand Anders Nilsson im Mittelpunkt und konnte einen Rückstand verhindern. Schweden musste kurz vor Drittelende dann erneut mit einem Mann weniger spielen, doch auch diese Sitaution konnte schadlos überstanden werden.

 

 

Das letzte Drittel war noch keine zwei Minuten gespielt da passte Mattias Eckholm auf Viktor Arvidsson und der nahm die Scheibe aus der Luft und traf mit einem der schönsten Tore bei dieser Weltmeisterschaft zur erneuten Führung für die Kronors. Wenige Minuten später musste dann Lettland in Unterzahl verteidigen und drei Sekunden vor dem Ablauf der Strafzeit war es Oliver Ekman-Larsson, der den Puck nach einem Gedränge vor dem Tor zum 3:1 unterbringen konnte (47.). Der sonst so sichere Torhüter der Schweden Nilsson patzte danach und brachte die Letten (51.) nochmals heran. Mit sechs Mann auf dem Eis (Empty Net) versuchten die Letten die letzten beiden Minuten noch einmal alles um den Ausgleich zu erzielen, doch Schweden ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

 

 

17. Mai 2018 Herning

Schweden - Lettland 3:2 (0:0|1:1|2:1)

 

Tore:

1:0|27.|Filip Forsberg (Ekman-Larsson, Kempe)

1:1|32.|Teordor Blugers (Bukarts)

2:1|42.|Viktor Arvidsson (Eckholm)

3:1|47.|Ekman-Larsson Oliver (Kempe) PPT

3:2|51.|Rudolf Balcers (Kenins)

 

 

Zuschauer:

9.017

 

Best Player of the Game:

Schweden: Ekman-Larsson Oliver

Lettland: Elvis Merlikins

 

 

 


wm2018 danmarkDie 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.

 

Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info

 

 


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WM2018 - 39 Jahre und nicht müde! Russland Superstar Pavel Datsyuk

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Mathias Funk) 39 Jahre alt, Gold Tripe Club Mitglied, zweifacher Stanley Cup Sieger,  Weltmeister und Olympiasieger 2018 mit Russland. Die Rede ist von Pavel Der mittlerweile bei SKA Petersburg unter Vertrag stehende Penaltygott spielt in Dänemark aktuell seine neunte Weltmeisterschaft im Trikot der Sbornaja und hat in den 7 Vorrundenspielen erzielte er 2 Tore und 7 Assists (9 Punkte) und führt Russland als Kapitän an.

 

 

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(Foto: IIHF/HHOF)

 


In seiner Heimat Yekaterinburg erlernte der Superstar einst den Eishockeysport und gab in der Saison 1996/1997 sein Profidebüt für Spartak Yekaterinburg in der dritten russischen Liga. Schon früh erkannten die russischen Trainer das Talent des Linksschützen und zogen ihn noch in der selben Spielzeit ins Profiteam, wo er mit 22 Punkten schnell zu überzeugen wusste. Nach nicht ganz verletzungsfreien Jahren zog es Datsyuk zur Jahrtausendwende nach Kazan, um bei Ak Bars den Feinschliff für eine Karriere zu erhalten, welche seinesgleichen sucht.

 

 

Denn ab 2001 lief der damals 23- Jährige für den amerikanischen Traditionsklub aus der NHL, die Detroit Red Wings auf und entwickelte sich in der Industriestadt am Manufacturing Belt zu einem außergewöhnlichen Spieler mit weltklasse Status. In den ersten drei Spielzeiten gelangen dem Russen in 209 Partien satte 154 Scorerpunkte, was seine spezielle Spielstärke nochmals unterstrich. In seiner ersten Saison in Nordamerika stemmte Datsyuk mit den Red Wings sensationell den begehrtesten Pokal der Welt, den Stanley Cup.

 

 

Im Jahr 2004 erlitt die beste Liga der Welt einen Lockout, wo es zahlreiche Cracks nach Europa zog. Der bodenständige Pavel Datsyuk schnürte sich dabei seine Skates in der russischen Hauptstadt und stand für CSKA Moskau 47 Mal auf dem Eis, ehe es im Folgejahr zurück in die Joe Louis Arena nach Detroit ging. In den folgenden Sieben Spielzeiten überzeugte Datsyuk weiter mit überragenden Leistungen für seine Red Wings und mauserte sich auch in
Amerika zu einem echten Starspieler. Das Trikot mit der Nummer 13 stellte im Verkauf fortan Rekorde auf und auch seine Penalty's zählten mittlerweile zu den gefürchtesten auf der ganzen Welt.

 

 

2007/2008 sicherte sich der Center seinen zweiten Stanley Cup seiner Karriere. Datsyuk wechselte in der National Hockey League (NHL) nie den Klub und schlug stets alle Angebote aus New York, Los Angeles und Washington aus. Im Sommer 2016 zog der technisch versierte Angreifer einen Schlussstrich unter das Kapitel NHL und kehrte heim in sein Heimatland Russland. In der immer stärker werdenden KHL unterschrieb Datsyuk für 3 Jahre bei SKA St.Petersburg, wo er 2017 erstmals den Gargarin Cup und damit den Meistertitel eintütete.

 


 


 

International nahm Datsyuk bei 9 Weltmeisterschaften teil (2018 inkl.) und wurde dabei 2012 in Finnland & Schweden Weltmeister mit dem russischen Team. Auch olympisches Gold schmückt die Vitrine des mittlerweile 39- Jährigen. Im vergangenen Februar führte Pavel Datsyuk als Kapitän die Sbornaja zum Olympiasieg in PyeongChang, nachdem man sich im Finale gegen die Überraschungsmannschaft aus Deutschland durchsetzte und am Ende eine kritische Teilnahme der Russen, welche unter dem Namen "OAR" auftreten mussten, doch noch positiv umwandelte und somit alle Kritiker verstummen ließ.

 

 

Völlig zurecht genießt Datsyuk in seiner Heimat Heldenstatus. Kinder und Youngster sehen ihn als Vorbild und auch Staatspräsident Vladimir Putin zollt dem Eishockeyprofi seinen Respekt. Vor der WM in Dänemark verlängerte Datsyuk seinen Vertrag in der russischen Metropole St.Petersburg um ein weiteres, wahrscheinlich finales Jahr. Man kann davon ausgehen, dass Pavel Datsyuk im Sommer 2019, nachdem er seinen 40 Geburtstag feierte, die Schlittschuhe an den Nagel hängt und damit einer der größten Charaktere der Eishockeywelt in den wohlverdienten "Ruhestand" verschwindet.

 

 

Karrieredaten von Pavel Datsyuk

 

 

S Team League GP G A TP PIM +/- POST GP G A TP PIM +/-
1996-97 Spartak Yekaterinburg Russia3 18 2 2 4 4   |              
  Spartak Yekaterinburg Russia 36 12 10 22 12   |              
1997-98 Dynamo Energia Yekaterinburg Russia 24 3 5 8 4   |              
  Dynamo Energia Yekaterinburg-2 Russia3 22 7 8 15 4   |              
1998-99 Dynamo Energia Yekaterinburg Russia2 35 21 23 44 14   | Playoffs 9 3 7 10 10  
  Dynamo Energia Yekaterinburg-2 Russia4 10 14 14 28 4   |              
1999-00 Dynamo Energia Yekaterinburg Russia 15 1 3 4 4   |              
2000-01 Ak Bars Kazan Russia 42 9 18 27 10   | Playoffs 4 0 1 1 2  
  Russia WC 7 0 4 4 0 4 |              
2001-02 Detroit Red Wings NHL 70 11 24 35 4 4 | Playoffs 21 3 3 6 2 1
  Russia OG 6 1 2 3 0 4 |              
  Russia (all) International 6 1 2 3 0 4 |              
2002-03 Detroit Red Wings NHL 64 12 39 51 20 20 | Playoffs 4 0 0 0 0 -3
  Russia WC 7 1 4 5 0 2 |              
2003-04 Detroit Red Wings NHL 75 30 38 68 35 -2 | Playoffs 12 0 6 6 2 1
  Russia WCup 4 1 0 1 0 0 |              
2004-05 Dynamo Moskva Russia 47 15 17 32 16 22 | Playoffs 10 6 3 9 4 9
  Russia EHT 5 0 1 1 2   |              
  Russia WC 9 3 4 7 0 8 |              
2005-06 Detroit Red Wings NHL 75 28 59 87 22 26 | Playoffs 5 0 3 3 0 0
  Russia OG 8 1 7 8 10 5 |              
2006-07 Detroit Red Wings “A” NHL 79 27 60 87 20 36 | Playoffs 18 8 8 16 8 2
2007-08 Detroit Red Wings “A” NHL 82 31 66 97 20 41 | Playoffs 22 10 13 23 6 13
2008-09 Detroit Red Wings “A” NHL 81 32 65 97 22 34 | Playoffs 16 1 8 9 9 5
2009-10 Detroit Red Wings “A” NHL 80 27 43 70 18 17 | Playoffs 12 6 7 13 8 3
  Russia OG 4 1 2 3 2 2 |              
  Russia WC 6 6 1 7 0 6 |              
  Russia (all) International 10 7 3 10 2 8 |              
2010-11 Detroit Red Wings “A” NHL 56 23 36 59 15 11 | Playoffs 11 4 11 15 8 10
2011-12 Detroit Red Wings “A” NHL 70 19 48 67 14 21 | Playoffs 5 1 2 3 2 0
  Russia WC 10 3 4 7 2 7 |              
  Russia (all) International 10 3 4 7 2 7 |              
2012-13 CSKA Moskva “A” KHL 31 11 25 36 4 14 |              
  Detroit Red Wings “A” NHL 47 15 34 49 14 21 | Playoffs 14 3 6 9 4 2
  Russia EHT 3 3 5 8 0 8 |              
  Russia (all) International 3 3 5 8 0 8 |              
2013-14 Detroit Red Wings “A” NHL 45 17 20 37 6 1 | Playoffs 5 3 2 5 0 1
  Russia “C” OG 5 2 4 6 0 3 |              
  Russia (all) International 5 2 4 6 0   |              
2014-15 Detroit Red Wings “A” NHL 63 26 39 65 8 12 | Playoffs 7 3 2 5 2 -3
2015-16 Detroit Red Wings “A” NHL 66 16 33 49 14 7 | Playoffs 5 0 0 0 4 2
  Russia “C” WC 10 1 10 11 0 6 |              
  Russia (all) International 10 1 10 11 0 6 |              
2016-17 SKA St. Petersburg “C” KHL 44 12 22 34 14 20 | Playoffs 7 3 5 8 27 3
  Russia “A” WCup 2 0 2 2 0 1 |              
  Russia EHT 3 1 1 2 2 1 |              
  Russia (all) International 7 1 3 4 2 0 |              
2017-18 SKA St. Petersburg “C” KHL 37 8 27 35 8 6 | Playoffs 15 4 3 7 0 3
  OAR “C” OG 6 0 6 6 0 8 |              
  Russia “C” WC 6 2 7 9 2 6 |              
  Russia (all) International 8 2 7 9 0   |              
2018-19 SKA St. Petersburg KHL - - - - -   |              

 

(Quelle eliteprospects.com)

 

 

 


wm2018 danmarkDie 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.

 

Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info

 

 


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WM2018 - Deutschland verliert trotz guter Leistung gegen Kanada

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Im letzten Vorrundenspiel bei der 82. Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark traf die DEB Auswahl auf dem 26-fachen Weltmeister Kanada und musste sich mit 3:0 (1:0|1:0|1:0) geschlagen geben. Bei zwei Toren war der NHL Superstar Connor McDavid beteiligt.

 

 

deb kanada ehliz 2018

(Foto: Birgit Häfner)

 


Kanada war nach der Schmach im Halbfinale bei den olympischen Spielen in PeyongChang 2018 (3:4 Niederlage) auf Revanche aus und  ausnahmslos mit NHL Spielern bestückt, darunter auch der Superstar und Kapitän Connor McDavid, der zusammen mit Leon Draisaitl bei den Edmonton Oilers spielt. Deutschland konnte am Sonntag Finnland nach über 25 Jahren sensationell mit 3:2 n.V. besiegen und wollte die Weltmeisterschaft 2018 mit einer weiteren guten Leistung zu Ende bringen.

 

Der Rekordweltmeister begann gleich furios, denn nach nur 20 Sekunden traf Brayden Schenn zum 1:0. Bei diesem Treffer war die deutsche Abwehr noch gar nicht im Spiel und den Assist verbuchte Connor McDavid. Danach dominierten die Kanadier das Spiegeschehen, doch Deutschland stand kompakt und versuchte den Spielaufbau in der neutralen Zone zu verhindern. Von Minute zu Minute wurde das DEB Team stärker und kam gegen Ende des Drittels bei der einer Überzahlmöglichkeit zu den ersten Chancen.

 


Im Mitteldrittel gab es dann erstmal keine Dominanz der Ahornblätter mehr, das Chancenverhältnis war nahezu ausgeglichen und die DEB Auswahl kam zu einigen guten Möglichkeiten. Nicolas Krämmer hatte in der Anfangsphase die beste Chance, doch der kanadische Goalie Darcy Kuemper fischte den Puck mit der Fanghand raus.

 


Gegen Mitte des Drittels drückte Deutschland auf das kanadische Tor, doch konnte den Ausgleich nicht markieren. Ganz anders der 26-fache Weltmeister. Erneut war die Top Reihe auf dem Eis und auf Vorlage von Connor McDavid traf Nugent-Hopkins Ryan (29.) zum 2:0 durch die Schoner von Niklas Treutle, dem die Sicht genommen war.

 


 


 

Der Nürnberger Schlußmann durfte heute sein 3. WM Spiel bestreiten und war wie schon bei den bisherigen Partien wieder ein starker und sicherer Rückhalt für die deutsche Mannschaft, die im zweiten Drittel eine wirklich gute Leistung ablieferte.

 


In den letzten zwanzig Minuten bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark hatte Deutschland nach sechs Minuten die Möglchkeit bei einem Powerplay zu agieren, doch leider spielten die Kanadier diese Unterzahl so aggressiv, dass man zu keiner zwingenden Torchance kam. Kanada blieb weiterhin effektiv und Jost Tyson traf in der 50. Minute zum 3:0 und beendete damit jegliche Hoffnungen. Mit einem Big Save von Niklas Treutle ging die Partie dann zu Ende.
 

 

Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft beendet mit dieser Niederlage die #EishockeyWM mit 7 Punkten auf dem 6. Tabellenplatz der Gruppe B. In den sieben Vorrundenspielen gelang der Mannschaft von Bundestrainer ein Sieg gegen Korea und der Sensationserfolg n.V. gegen Finnland. Bei den beiden Auftaktpartien gegen Dänemark und Norwegen gab es jeweils einen Punkt nach regulärer Spielzeit. 

 

 

15. Mai 2018 Herning

Kanada - Deutschland 3:0 (1:0|1:0|1:0)

 

Tore:

1:0|01.|Brayden Schenn (Nugent-Hopkins, McDavid)

2:0|29.|Nugent-Hopkins Ryan (McDavid, Ekblad)

3:0|50.|Jost Tyson (Edmundson)

 

Zuschauer:

6.200

 

Best Player of the Game:

Kanada: Darcy Kuemper

Deutschland: Moritz Müller

 

Best Player of the Tournament:

Deutschland: 50 Patrick Hager, 36 Yannic Seidenberg, 29 Leon Draisaitl

 

 

Aufstellung Deutschland:

 

35 Mathias Niederberger, 31 Niklas Treutle, 5 Korbinian Holzer, 24 Dennis Seidenberg (C), #32 Oliver Mebus, 36 Yanic Seidenberg, 40 Björn Krupp, 41 Jonas Müller, 91 Moritz Müller, 21 Nicholas Krämmer, 22 Matthias Plachta, 61 Mirko Höfflin, 29 Leon Draisaitl, 42 Yasin Ehliz, 50 Patrick Hager, 58 Markus Eisenschmid, 27 Sebastian Uvira, 65 Marc Michaelis, 72 Dominik Kahun, 86 Daniel Pietta, 92 Marcel Noebels, 95 Frederik Tiffels.


*fett "Silbermedalliengewinner 2018"

 

 

 


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DEL - Düsseldorfer EG holt Meister Jerome Flaake

 

(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG rüstet in der Offensive noch einmal auf. Vom Deutschen Meister EHC Red Bull München stößt Stürmer Jerome Flaake zur DEG. Der 39-malige deutsche Nationalstürmer unterschrieb in der Landeshauptstadt einen Vertrag für drei Jahre bis 2021.

 

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( Foto Heike Feiner )

 


 

 

Jerome Flaake: „Ich möchte bei der DEG wieder mehr Verantwortung übernehmen, als das in München zuletzt möglich war. Deshalb freue ich mich sehr auf meine Rolle im neuen Düsseldorfer Team. Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen und habe mich bewusst langfristig festgelegt. Mein Dank gilt auch Red Bull München dafür, dass der Verein meinem Wunsch einer vorzeitigen Vertragsaufhebung zugestimmt hat. Ich hatte dort eine tolle Zeit, habe viele Erfahrungen gesammelt und zwei Meisterschaften feiern können. Jetzt geht mein Blick aber voller Vorfreude auf die DEG nach vorne.“

 

 

Geschäftsführer Stefan Adam: „In Jerome Flaake haben wir einen weiteren auf dem Markt äußerst begehrten Spieler von einem Wechsel zur Düsseldorfer EG überzeugen können. Dass sich Akteure dieser Qualität für die DEG entscheiden – und das auch noch gleich für drei Jahre – ist ein tolles Zeichen für den Eishockey-Standort Düsseldorf.“

 

 

Der Sportliche Leiter Niki Mondt: „Jerome Flaake ist ein ausgezeichneter Eishockeyspieler und soll in unserem Team eine entscheidende Rolle einnehmen. Einen Dank möchte ich auch ausdrücklich an den EHC Red Bull München richten. Erst dadurch, dass sie bereit waren, Jeromes Bitte nach einer Vertragsauflösung zu entsprechen, konnte der Transfer überhaupt möglich werden.“

 

 



 

 

Cheftrainer Harold Kreis: „Jerome Flaake ist trotz seiner bereits immensen Erfahrung und Erfolge mit seinen 28 Jahren immer noch recht jung. Er bringt Geschwindigkeit, Technik und Übersicht mit. Ich bin mir sicher, dass er unserem Team sehr gut tun wird.“

 

 

Jerome Flaake – geboren am 2. März 1990 in Guben – ist 1,90 Meter groß und wiegt 92 Kilogramm. Nach Stationen in Augsburg, Riessersee und Mannheim kam der Stürmer 2007 zum DNL-Team des Kölner EC. Dort wurde er sogleich mit beeindruckenden 73 Punkten (32 Tore, 41 Vorlagen) in nur 32 Partien DNL-Topscorer und debütierte noch in derselben Saison für die Kölner Haie in der DEL. Im Sommer 2008 drafteten ihn die Toronto Maple Leafs für die NHL. 2010 zog es den heute 28-Jährigen zu den Hamburg Freezers, bei denen er sechs erfolgreiche Jahre verbrachte, ehe sich der Club 2016 aus der DEL zurückziehen musste. In diese Zeit fällt auch Flaakes Länderspieldebüt.

 

 

Die vergangenen beiden Spielzeiten lief der Brandenburger dann für den EHC Red Bull München auf und konnte zweimal den Titel des Deutschen Meisters holen. Insgesamt absolvierte Flaake bislang 551 Spiele in der DEL, in denen er 118 Tore erzielte und 161 weitere vorbereitete. Für die Deutsche Nationalmannschaft kommt er auf 39 Einsätze (5 Tore, 12 Assists). Für Hamburg und München spielte der Neu-Düsseldorfer außerdem 31 Mal (9 Treffer, 9 Vorlagen) in der Champions Hockey League bzw. deren Vorgängerwettbewerb European Trophy.

 

 


 

DEG Düsseldorf eishockey-online.com

Mehr Informationen über den Eishockey Club Düsseldorfer EG wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 



 

Weitere DEL Eishockey News

 

 

 

WM2018 - Pastrňák und Krejčí, die tschechischen Helden?

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark, Kopenhagen) (Oliver Winkler) Nur vier Spiele haben die Jungs aus Boston bei der Weltmeisterschaft bislang absolviert, dabei haben sie aber zehn Punkte für sechs Vorlagen und vier Tore verbuchen können. David Pastrňák und David Krejčí sind ohne Frage die Schlüsselspieler der Tschechen und könnten vor allem im Viertelfinalspiel am Donnerstag eine entscheidende Rolle spielen. Doch wo kommen sie her und was hat sie so stark gemacht? 

 

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(Foto: IIHF/HHOF)

 


 

Lange hat sich David Pastrňák nicht auf dem Eis seines Heimatlands aufgehalten. Vor neun Jahren hat alles in der tschechischen Kleinstadt Havířov angefangen, in der momentan zweite Liga gespielt wird. Pastrňák fiel schon damals wegen seinem hohen Schusstalent auf, dass er bis heute beibehalten konnte. So zog er sich bereits zwei Jahre später das erste Mal in seiner Spielerlaufbahn das Jersey der Nationalmannschaft über und repräsentierte sein Land wie bei der U16 - WM, so auch bei der U17 - Weltmeisterschaft. In der nachfolgenden Saison stand er bereits beim schwedischen Södertälje Sportklubb auf dem Eis.

 

 

Anfangs wurde er lediglich bei den Junioren aufgestellt. Doch schon im Laufe der ersten Saison machte er auf sich aufmerksam und kämpfte sich in die erste Mannschaft durch, in der er elf Spiele absoliveren durfte. Bis zu seinem Wechsel in die NHL stand er insgesamt 47 Mal auf schwedischem Eis und verbuchte währenddessen nur 10 Punkte. Dennoch bekam er einen 2 - Way - Vertrag bei den Boston Bruins. Der Startschuss für seine steile Karriere war damit gefallen. Schon in der ersten Saison überwiegten seine Einsätze in der NHL. Beim Farmteam, den Providence Bruins, kam er zwar nur zu 26 Einsätzen, verbuchte aber 28 Punkte. Insgesamt machte er in seiner ersten Saison in Amerika 71 Spiele. 

 

 

Auch David Krejčí ist so schnell wie möglich ins Ausland gegangen. Nach seinen ersten Stationen bei den Junior - Mannschaften von HC Olomouc, HC Oceláři Třinec und Rytíří Kladno machte er sich auf den Weg nach Kanada. Dort agierte er in der QMJHL und absolvierte 144 Spiele für die Gatineau Olympiques. Mit seinen Statistiken war es keine besonders große Überraschung, dass die Boston Bruins auch auf David Krejčí aufmerksam geworden sind. 185 Punkte sammelte er während zwei Spielzeiten. Auch in der NHL, in der er dieses Jahr in seine zwölfte Saison ging, ist und bleibt Krejčí ein Punktegarant. 

 


 


 

Die Tschechen können demnach froh sein, dass es die Boston Bruins nicht geschafft haben, ins Konferenzfinale der Stanley Cup Play Offs einzuziehen. Neben Pastrňák kam auch sein Teamkollege David Krejčí nach Kopenhagen geflogen. Beide bildeten die Paradereihe mit Dimitri Jaškin und zeigten schon im ersten Spiel gegen Russland, dass man mit Tschechien auch im Kampf um die Medaillen zu rechnen hat.

 

 

Beim Beobachten der tschechischen Spiele ist klar zu erkennen, dass Pastrňák und Krejčí auch in Boston zusammen spielen. Das Spiel macht deutlich mehr Sinn, die Pässe sind absolut perfekt abgestimmt und die Schüsse in den meisten Fällen Torerfolge. So haben sich auch die tschechischen Eishockeyfans beruhigen können. Stimmt die Abwehrleistung am Donnerstag im Viertelfinale, haben die Tschechen gute Chancen ins Halbfinale einzuziehen. Eine entscheidende Rolle haben dann aber die Jungs aus Boston gespielt: David Pastrňák und David Krejčí

 

 


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WM2018 - Connor McDavid Superstar & Kapitän von Kanada

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Marcel Herlan) Conner McDavid ist mit seinen 21 Jahren der Kapitän der kanadischen Eishockey Nationalmannschaft und ein Superstar der 82. Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark. Der Mannschaftskamerad von Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers erzielte in den bisher 5 WM Spielen 10 Punkte (4 Tore / 6 Assists) und trifft mit seinem Team zum Abschluss der Vorrunde auf Deutschland.

 

 

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(Foto: Marija Diepold)

 


Connor McDavid wurde am 13. Januar 1997 in Richmond Hill geboren. Schon im Alter von zwei Jahren begann McDavid mit dem Inlineskate-Laufen, bevor er mit einem Jahr bereits auf Schlittschuhen stand und dann mit vier Jahren erstmals Hockey spielte. Eigentlich war er zu jung dafür aber seine Eltern schummelten bei der Altersangabe und gaben fünf an. Im Alter von sechs Jahren meldeten ihn seine Eltern in Aurora an, da er in seinem bisherigen Verein gelangweilt war und nicht gegen Ältere spielen durfte. In Aurora ging es fortan gegen bis zu neun Jahre alte Gegenspieler, jedoch beherrschte er auch diese Liga nach Belieben.

 

 

Später gewann er mit den von seinem Vater trainierten York Simcoe Express vier Meisterschaften. In der nächsthöheren Altersklasse spielte er für die Toronto Marlboros und erzielte dort 209 Scorerpunkte in 88 Spielen. Vor seinem Wechsel in die Ontario Hockey League zog McDavid auch in Erwägung, die Boston University zu besuchen und somit in den folgenden Jahren am Spielbetrieb der National Collegiate Athletic Association teilzunehmen, verwarf diesen Gedanken jedoch, da er in der OHL bessere Entwicklungsmöglichkeiten für sich sah.


 

In der Ontario Hockey League bekam er den Status eines außergewöhnlichen Spielers, wodurch es ihm erlaubt war schon mit 15 Jahren in der OHL für die Erie Otters zu spielen, welche ihn bei der Priority Selection an erster Stelle auswählten. Nach John Tavares und Aaron Ekblad war er erst der dritte Spieler mit dieser Ausnahmeregelung.

 


Bereits im zweiten Saisonspiel für die Otters startete McDavid eine Serie von 15 Spielen in Folge mit mindestens einem Scorerpunkt und wurde als Rookie des Monats ausgezeichnet. Am Ende der Saison standen für den Kanadier 66 Punkte in 63 Spielen zu Buche. Er wurde als Rookie des Jahres geehrt und man wählte ihn ins OHL First All-Rookie Team.


 
Mit 99 Punkten in 56 Spielen In der Saison 2013/14 steigerte McDavid seine persönliche Statistik deutlich. Wieder führte er die Otters in die Playoffs, die man im Vorjahr noch verpasst hatte. Nach Saisonende wurde der Center ins Second All-Star-Team gewählt und bekam vier weitere Auszeichnungen.

 

 

Mit Beginn der Spielzeit 2014/15 führte McDavid die Otters als Mannschaftskapitän an. Insgesamt absolvierte er in der Saison nur 47 Spiele mit 120 Scorerpunkten. Er führte sein Team in den anschließenden Playoffs ins Finale um den J. Ross Robertson Cup, unterlag jedoch den Oshawa Generals mit 1:4.  McDavid war bester Torschütze (21), Vorlagengeber (28) und Scorer (49) der Playoffs. Im Anschluss wurde der Angreifer ins First All-Star Team gewählt, und erhielt diverse weitere Auszeichnungen. Im Endeffekt verließ er die Otters als Spieler mit den meisten individuellen Auszeichnungen in der Geschichte der Ontario Hockey League.

 


Spätestens nach dieser Saison wurde McDavid als das herausragende Talent seiner Generation gehandelt und mit Stars wie Sidney Crosby oder auch Wayne Gretzky verglichen. Im darauffolgenden starken NHL Draft 2015 wurde er wie zu erwarten war an Position eins von den Edmonton Oilers gezogen. Gleich im Juli 2015 unterzeichnete McDavid einen auf drei Jahre befristeten Einstiegsvertrag (Entry Level Contract) bei den Oilers, wobei er mit 925.000 Dollar das festgelegte Maximalgehalt eines NHL-Rookie erhalten sollte. Laut Medienberichten waren sogar leistungsabhängige Bonuszahlungen in Höhe von maximal 2,85 Millionen Dollar pro Jahr vereinbart. Durch den Werbevertrag mit CCM Hockey, der ihm zusätzlich eine Million Dollar pro Jahr einbringen sollte, wurde er mit Abstand zum bestbezahlten NHL-Rookie aller Zeiten.

 



 

McDavid startete furios in die neue Spielzeit. In den ersten zwölf Spielen der Saison kam er auf zwölf Scorerpunkte (fünf Tore; sieben Vorlagen) und wurde gleich im ersten Monat als NHL-Rookie des Monats Oktober geehrt. Aber nur wenige Tage später rutschte er in einem Spiel gegen die Philadelphia Flyers nach einem Zweikampf mit Brandon Manning mit hoher Geschwindigkeit in die Bande und brach sich dabei das linke Schlüsselbein. Er fiel knapp drei Monate aus.

 

 

Bei seinem Comeback beim 5:1-Erfolg der Oilers über die Columbus Blue Jackets, machte er direkt ein Tor und zwei Vorlagen. Insgesamt kam McDavid im Februar 2016 auf 17 Scorerpunkte, führte alle Rookies an und wurde in der Folge zum zweiten Mal als Rookie des Monats ausgezeichnet. Auch im März gelangen ihm weitere 16 Punkte, sodass er nach Teemu Selänne der zweite Liganeuling wurde, der dreimal in einer Saison als Rookie des Monats ausgezeichnet wurde. McDavid beendete seine erste NHL Saison mit 48 Punkten in 45 Spielen. Er wurde ins NHL All-Rookie Team gewählt, unterlag jedoch in der Wahl zur Calder Memorial Trophy als bestem Rookie der Liga sowohl dem Gewinner Artemi Panarin als auch dem Zweitplatzierten Shayne Gostisbehere.

 

 

Vor der Saison 2016/17 wurde McDavid als neuer Mannschaftskapitän der Oilers vorgestellt und damit zum jüngsten Spielführer in der Geschichte der NHL. Gleich im ersten Monat der neuen Saison wurde er wieder zum NHL Spieler des Monats ausgewählt, nachdem ihm 12 Punkte in 9 Spielen gelangen. Im Januar 2017 gelang McDavid in seinem 92. NHL-Spiel der 100. Scorerpunkt. Unter den aktiven Spielern waren nur Ovechkin (77), Crosby (80) und Malkin (89) bei dieser Punktausbeute schneller.

 

 

Er schloss seine erste komplette NHL-Saison mit 100 Scorerpunkten (30 Tore; 70 Vorlagen) ab, führte sein Team erstmal nach langer Zeit wieder in die Playoffs und wurde zum drittjüngsten Spieler der Ligahistorie (Sidney Crosby 2006/07 sowie Wayne Gretzky 1980/81), der mit der Art Ross Trophy als bester Scorer der NHL ausgezeichnet wurde. Wenig später wurde er sowohl von Journalisten (Hart Memorial Trophy) als auch von den Spielerkollegen (Ted Lindsay Award) zum wertvollsten Spieler der Saison gewählt und darüber hinaus ins NHL First All-Star Team berufen.

 

 

Im Juli 2017 unterzeichnete McDavid einen neuen Achtjahresvertrag bei den Oilers, der mit Beginn der Spielzeit 2018/19 einsetzen soll. Der neue Kontrakt hat ein Gesamtvolumen von 100 Millionen US-Dollar, sodass der Angreifer mit 12,5 Millionen US-Dollar Jahresgehalt zum bestbezahlten Spieler der NHL wird.

 

 

Auch in der Spielzeit 2017/18 bestätigte McDavid seine Leistungen aus dem Vorjahr und gewann mit 108 Punkten erneut die Art Ross Trophy. Für die Oilers verlief die Saison allerdings enttäuschend, so verpasste das Team die Playoffs deutlich.

 



 

 
International

 

Auf internationalem Niveau debütierte McDavid bei der World U-17 Hockey Challenge 2013, wo er mit dem Team Canada Ontario den sechsten Platz belegte. Nur wenige Monate später stand er mit der kanadischen U18-Nationalmannschaft bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2013 in Sotchi auf dem Eis. Als jüngster Spieler des Teams hatte er maßgeblichen Anteil am Gewinn der Goldmedaille, bei dem ihm acht Tore und sechs Assists in sieben Spielen gelangen. Er wurde zum wertvollsten Spieler und zum besten Stürmer der U18-Weltmeisterschaft gewählt.

 

 

Die U20-Weltmeisterschaft 2014 verlief für den Kanadier ohne besondere Höhepunkte; die kanadische Auswahl belegte dabei den vierten Platz. Auf U20-Niveau gelang ihm der Durchbruch erst bei der Weltmeisterschaft 2015, als er erneut Topscorer (11 Punkte) und bester Vorlagengeber (8 Assists) wurde und mit dem Team die Goldmedaille im eigenen Land gewann.

 

 

Im Herren-Bereich debütierte McDavid bei der Weltmeisterschaft 2016, bei der er für das Team Kanada in zehn Spielen auf neun Scorerpunkte kam und im Finale gegen Finnland das spielentscheidende 1:0 erzielte. Mit dieser Goldmedaille wurde der Kanadier im Alter von nur 19 Jahren zum jüngsten Spieler, der im U18-, U20- und im Senioren-Bereich jeweils die Weltmeisterschaft (Gold) gewann.

 

 

Vor Beginn der Saison 2016/17 nahm er außerdem mit dem Team Nordamerika, einer Auswahl aus U23-Spielern Kanadas und der USA, am World Cup of Hockey 2016 teil, die er ebenfalls als Kapitän anführte.

 

 

Erfolge und Auszeichnungen:


2012 GTHL-Spieler des Jahres
2012 Jack Ferguson Award
2013 OHL First All-Rookie Team
2013 Emms Family Award
2014 William Hanley Trophy
2014 Bobby Smith Trophy
2014 CHL Scholastic Player of the Year
2014 OHL Second All-Star Team
2015 Bobby Smith Trophy
2015 Red Tilson Trophy
2015 Bester Scorer der OHL-Playoffs
2015 Wayne Gretzky 99 Award
2015 CHL Player of the Year
2015 CHL Scholastic Player of the Year
2015 CHL Top Draft Prospect Award
2015 NHL-Rookie des Monats Oktober
2016 NHL-Rookie des Monats Februar
2016 NHL-Rookie des Monats März
2016 NHL All-Rookie Team
2016 NHL-Spieler des Monats Oktober
2017 NHL All-Star Game
2017 Art Ross Trophy
2017 Hart Memorial Trophy
2017 Ted Lindsay Award
2017 NHL First All-Star Team
2018 NHL All-Star Game
2018 NHL-Spieler des Monats März
2018 Art Ross Trophy
    
International


2013 Goldmedaille bei der U18-Junioren-Weltmeisterschaft
2013 Wertvollster Spieler der U18-Junioren-Weltmeisterschaft
2013 Bester Vorlagengeber der U18-Junioren-Weltmeisterschaft
2013 Bester Torschütze der U18-Junioren-Weltmeisterschaft
2013 Topscorer der U18-Junioren-Weltmeisterschaft
2013 Bester Stürmer der U18-Junioren-Weltmeisterschaft
2015 Goldmedaille bei der U20-Junioren-Weltmeisterschaft
2015 Topscorer der U20-Junioren-Weltmeisterschaft
2015 Bester Vorlagengeber der U20-Junioren-Weltmeisterschaft
2016 Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft

 

 

 

 

Karrieredaten von Connor McDavid

 

 

S Team League GP G A TP PIM +/-   POST GP G A TP PIM +/-
2011-12 Toronto Marlboros Mn Mdgt AAA “A” GTMMHL 33 27 50 77 14   |              
  Toronto Marlboros Mn Mdgt AAA “A” Midget 88 79 130 209 -   |              
2012-13 Erie Otters OHL 63 25 41 66 36 -24 |              
  Canada Ontario U17 WHC-17 5 6 3 9 2   |              
  Canada U18 WJC-18 7 8 6 14 2 8 |              
2013-14 Erie Otters OHL 56 28 71 99 20 47 | Playoffs 14 4 15 19 2 -1
  Canada U20 WJC-20 7 1 3 4 4 0 |              
2014-15 Erie Otters “C” OHL 47 44 76 120 48 60 | Playoffs 20 21 28 49 12 12
  Canada U20 “A” WJC-20 7 3 8 11 0 8 |              
2015-16 Edmonton Oilers NHL 45 16 32 48 18 -1 |              
  Canada WC 10 1 8 9 6 3 |              
2016-17 Edmonton Oilers “C” NHL 82 30 70 100 26 27 | Playoffs 13 5 4 9 2 3
  Team North America “C” WCup 3 0 3 3 4 1 |              
2017-18 Edmonton Oilers “C” NHL 82 41 67 108 26 20 |              
  Canada “C” WC 5 4 6 10 8 5 |              

2017-18 NHL stats powered by

 


wm2018 danmarkDie 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.

 

Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info

 

 


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WM2018 - Stimmen zum Sensations Erfolg über Finnland

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat gestern bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark mit einem 3:2 Sieg n.V. gegen den Titelfavoriten Finnland für eine Sesation gesorgt und nach 1993 zum ersten Mal wieder gegen die Skaninavier bei einer WM gewonnen.

 

 

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(Foto: Birgit Häfner)

 


Nach der Niederlage gegen Lettland war eine Teilnahme am Viertelfinale in weite Ferne gerrückt und es gab noch eine kleine rechnerische Chance vor den letzten beiden Spielen gegen Finnland und den 26-fachen Weltmeister Kanada.

 

 

Das Team von Marco Sturm präsentierte sich von Beginn an mit einem sehr beherzten Auftreten, die Abwehr um den WM-Debütanten Mathias Niederberger stand sehr sicher und es wurden im Vergleich zu den bisherigen Begegnungen sehr wenig Fehler gemacht. Der 25-jährige Torhüter der Düsseldorfer EG wurde erst vor dem Lettland Spiel für die Weltmeisterschaft lizensiert und kam bei diesem Spiel zu seinem ersten Einsatz bei einer WM. Der Sohn vom Ex-Nationalspieler Andreas Niederberger machte wie schon Niklas Treutle zuvor eine sehr starke Partie und ließ kaum einen Abpraller zu.

 

 

Nachdem Finnland gleich zu Beginn des Spiels in Führung gehen konnte, war es Frederik Tiffels der in der 26. Minute den verdienten Ausgleich erzielte. Eine Minute vor dem Ende des zweiten Drittels brachte Björn Krupp sein Team mit dem ersten WM-Treffer sogar mit 2:1 in Führung. Im letzten Abschnitt folgte dann ein wahrer Sturmlauf auf das Tor von Mathias Niederberger.

 

 

Deutschland wurde bei 5 gegen 5 teilweise minutenlabg im eigenen Drittel vom stärksten Sturm der Weltmeisterschaft eingeschnürrt, doch die deutschen Akteure kämpften leidenschaftlich und aufopferungsvoll bis der WM-Top Scorer Sebastian Aho kurz vor dem Ende im Powerplay dann doch noch den 2:2 Ausgleich erzielten konnte.

 

 

In der anschließenden Verlängerung gab es dann aber dennoch ein Happy-End, als Dominik Kahun auf den WM-Debütanten Markus Eisenschmid passte und der die Scheibe ins Tor zum 3:2 Siegtreffer schoß. Mit diesem Sieg konnte das DEB Team nach über 25 Jahren (1993) wieder bei einer Weltmeisterschaft gegen Finnland gewinnen und trifft morgen im letzten Vorrundenspiel auf den 26-fachen Weltmeister Kanada.

 

 


 


 

 

Stimmen zum Sensationserfolg: 

 

Marco Sturm: „Gegen Schweden und Finnland tun sich deutsche Mannschaften eigentlich immer schwer. Umso lieber nehmen wir heute den Sieg natürlich mit. Mit den ersten zehn Minute war ich nicht zufrieden, aber danach sind wir als Team aufgetreten, standen defensiv sehr gut, haben die Kleinigkeiten richtig gemacht und sind von Minute zu Minuten immer enger zusammengewachsen. Diese Art des Eishockeys hat mir gefallen. Ich freue mich besonders für Mathias Niederberger, der Mitte April zuletzt gespielt hat und seitdem nur trainieren konnte. Dieser Sieg war nicht nur wichtig für die Mannschaft hier, sondern auch für die Zukunft.“

 

 

Mathias Niederberger: "Es war ein klasse Kampf der ganzen Mannschaft! Die Jungs haben viele Schüsse geblockt. Ich freue mich natürlich, dass wir uns für diesen Kampf belohnt haben und das uns dieser Sieg bei meiner WM-Premiere geglückt ist.“

 

 

 


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WM2018 - Sensation! Deutschland gewinnt nach 25 Jahren wieder gegen Finnland

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat im vorletzen Vorrundenspiel bei der 82. Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Herning gegen den Favoriten Finnland für eine Sensation gesorgt. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm konnte nach über 25 Jahren (1993) gegen Finnland bei einer Weltmeisterschaft wieder gewinnen. Den entscheidenden Treffer zum 3:2 erzielte Markus Eisenschmid in der Verlängerung.

 

 

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(Foto: Birgit Häfner)

 


Nach 4 Niederlagen (Dänemark, Norwegen, USA, Lettland) verpasste das neu formierte junge DEB Team zum ersten Mal seit der Amtszeit von Marco Sturm bei einer Weltmeisterschaft ein Viertelfinale und stand vor dem heutigen Spiel gegen den Tabellenzweiten Finnland auf dem 6. Platz. Mit Finnland traf man auf ein Team das bislang nur gegen den Gastgeber Dänemark mit 2:3 verloren hatte und sogar die Kanadier mit 5:1 besiegten und mit Sebastian Aho den WM-Topscorer in ihren Reihen hatten. 

 

Im deutschen Tor stand heute bei seiner WM-Premiere der Düsseldorfer Mathias Niederberger und auf der Bank nahm Timo Pielmeier Platz, nachdem die letzten drei Spiele Niklas Treutle (Nürnberg) hervorragende Leistungen ablieferte und paussierte.

 

 

Mit einem beherzten Auftreten versuchte Deutschland gegen die laufstarken Finnen gegen zuhalten, doch wie bereits in den letzten Spielen war das Hauptproblem die Chancenverwertung und so auch heute. Nach nur vier Minuten erzielte der WM-Nachrücker Eeli Tolvanen (Nashville Predators) das 1:0, nachdem er fast die ganze deutsche Abwehr umkurvt hatte. Tolvanen traf bereits beim 5:1 Sieg gegen Kanada in seinem ersten Spiel bei dieser Weltmeisterschaft.

 

 

Auf Seiten der DEB Auswahl waren es Daniel Pietta und Markus Eisenschmid mit den besten Gelegenheiten auszugleichen. Mathias Niederberger machte einen sehr sicheren und ruhigen Eindruck. Der 25-jährige ist der Sohn von Andreas Niederberger, der für Deutschland an insgesamt 10 Weltmeisterschaften teilgenommen hatte.  Nach einer überstandenen Strafzeit gegen das stärkste Powerplay bei dieser Weltmeisterschaft konnte Deutschland nach einem guten ersten Drittel mit diesem knappen Ergebnis in die erste Drittelpause gehen. 

 


 


 

Der zweite Spielabschnitt begann für Deutschland erneut denkbar schlecht, da Finnland in der Anfangsphase erneut in Überzahl Druck auf das Tor von Mathias Niederberger ausüben konnte, doch der WM-Debütant machte weiterhin einen sehr abgeklärten und sicheren Eindruck, er ließ keine Rebounds nach Vorne zu und konnte auch die Beste Chance vom WM-Topscorer Sebstian Aho in Unterzahl zu Nichte machen.

 

In der 26. Minute hatten dann endlich die vielen mitgereisten deutschen Fans Grund zum Jubeln, als Frederik Tiffels einen Schuss von Yannic Seidenberg vor dem finnischen Tor über die Linie zum 1:1 arbeitete. Deutschland war mit diesem verdienten Ausgleich endgültig in der Partie angekommen und spielte weiterhin konzentriert und druckvoll nach Vorne.

 

 

Der Wolfsburger Björn Krupp zog dann knapp eine Minute vor der zweiten Drittelpause fast von der blauen Linie ab und die Scheibe landete im Tor, weil dem finnischen Goalie die Sicht verdeckt war. Für den Sohn von Ex-Bundestrainer Uwe Krupp war dies das erste Tor bei einer Weltmeisterschaft und erst der zweite Treffer im Trikot der Nationalmannschaft. Mit dieser knappen Führung ging es dann in die Kabine.

 

 

Finnland erhöhte von Beginn an des letzten Drittels den Druck und warf die volle Offensivpower nach Vorne und Mathias Niederberger und seine Abwehr hatten alle Hände voll zu tun sich gegen den stärksten Sturm der Weltmeisterschaft erfolgreich zu wehren. Chancen für Deutschland waren erstmal Mangelware, Finnland setzte das DEB Team teilweise minutenlang im eigenen Drittel fest. Die Akteure auf dem Eis mussten absolute Schwerstarbeit verrichten und die Spannung des Spiels wurde noch größer als bei weniger als vier Minuten vor dem Ende es eine Strafzeit für das DEB Team gab.

 

Die Finnen trafen in dem Powerplay dann zu erst den Pfosten und kurz darauf war es der WM-Topscorer Sebastian Aho mit seinem 6. Tor zum 2:2 Ausgleich. Danach lief die Uhr unter weiteren großen finnischen Druck runter und Deutschland konnte mit dem besten Spiel bei dieser Eishockey Weltmeisterschaft völlig verdient einen Punkt erreichen.

 

 

In der anschließenden 5-minütigen Verlängerung war es erneut ein WM-Debütant mit Markus Eisenschmid, der auf Vorlage von Dominik Kahun mit dem 3:2 Siegtreffer (62.) für eine SENSATION sorgte! Der letzte Sieg einer deutschen Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft gegen Finnland liegt bereits über 25 Jahre zurück, dies war 1993.

 

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(Mathias Niederberger Jubel nach einem historischen Sieg gegen Finnland! Foto: Birgit Häfner)

 

Morgen hat die DEB Auswahl spielfrei, bevor es dann am Dienstag 16:15 (Live auf Sport1) im letzten Vorrundenspiel gegen den 26-fachen Weltmeister Kanada geht. Die Ahornblätter haben nach dem Sensationserfolg von Deutschland bei den olympischen Spielen 2018 in PyeongChang noch eine Rechnung offen, es wird also ein interessantes Spiel zum Abschluss werden.

 

 

13. Mai 2018 Herning

Deutschland - Finnland 3:2 n.V. (0:1|2:0|0:1|1:0)

 

Tore:

0:1|04.|Eeli Tolvanen (Rikola)

1:1|26.|Frederik Tiffels (Seidenberg Y., Michaelis)

2:1|39.|Björn Krupp (Hager, Eisenschmid)

2:2|58.|Sebastian Aho (Granlund, Teravainen) PPT

3:2|62.|Markus Eisenschmid (Kahun)

 

Zuschauer:

5.077

 

Best Player of the Game:

Deutschland: Mathias Niederberger

Finnland: Eeli Tolvanen

 

Aufstellung Deutschland:

 

51 Timo Pielmeier, 35 Mathias Niederberger, 5 Korbinian Holzer, 24 Dennis Seidenberg (C), #32 Oliver Mebus, 36 Yanic Seidenberg, 40 Björn Krupp, 41 Jonas Müller, 91 Moritz Müller, 21 Nicholas Krämmer, 22 Matthias Plachta, 61 Mirko Höfflin, 29 Leon Draisaitl, 42 Yasin Ehliz, 50 Patrick Hager, 58 Markus Eisenschmid, 27 Sebastian Uvira, 65 Marc Michaelis, 72 Dominik Kahun, 86 Daniel Pietta, 92 Marcel Noebels, 95 Frederik Tiffels.


*fett "Silbermedalliengewinner 2018"

 

 

 


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WM2018 - Das war´s - Deutschland verliert gegen Lettland

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat die letzte Chance auf ein mögliches Viertelfinale bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark gegen Lettland nicht nutzen können und verliert nach einem aufopferungsvollem Kampf mit 3:1. Den Treffer für die DEB Auswahl erzielte Dominik Kahun.

 

 

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(Foto: Birgit Häfner

 


Die Vorzeichen vor der Partie gegen Lettland waren klar, es muss ein Sieg her, dass man überhaupt noch eine kleine Chance auf das Viertelfinale hat. Nachdem die Gastgeber Dänemark weiterhin fleissig gepunktet hatten wird es für das Team von Bundestrainer Marco Sturm sehr schwer noch unter die Besten 8 zu kommen. Gestern wurde mit Mathias Niederberger von der Düsseldorfer EG der dritte Torhüter für die WM lizensiert, damit ist der Kader dann mit 22 Feldspieler und 3 Torhüter vollständig, nachdem kein weiterer Zugang aus der National Hockey League mehr möglich war.

 

Deutschland präsentierte sich von Beginn an kozentriert und kampfstark und zeigte in den ersten zwanzig Minuten eine sehr solide und laufstarke Leistung. Der Aufbau gelang auch unter dem lettischen Offensivdruck weitgehend sehr gut und die Zweikämpfe wurden mit einer gesunde aber fairen Härte geführt. Die beiden Torhüter Niklas Treutle und Elvis Merzlikins, die im Verlauf der Weltmeisterschaft Top Leistungen ablieferten zeigten auch heute von Beginn an, dass sie hellwach und sicher agierten.


Das Chancenverhältnis war nach dem ersten Drittel nahezu ausgeglich und auf Seiten des DEB Teams hatte Yannic Seidenberg und Markus Eisenschmid die besten Möglichkeiten. 55 Sekunden vor dem Ende gab es leider eine 2+10 Disziplinarstrafe für den NHL Star Leon Draisaitl nach einem Check gegen den Kopf. Die deutsche Abwehr stand aber weiterhin sicher und so konnte das erste Drittel in Unterzahl schadlos beendet werden.

 


 


 

Im Mitteldrittel mussten die Jungs von Marco Sturm noch über eine Minute in Unterzahl beginnen und nach Ablauf der Strafzeit traf der WM-Debütant Markus Eisenschmid nur das Aussennetz. Das Spiel blieb weiterhin spannend und knisternd, beide Mannschaften zeigten eine sehr gute defensive Leistung und machten es so dem Gegner schwer zu zwingenden Torchancen zu kommen und wenn dennoch mal ein Schuss durchging, dann waren die beiden Goalies auf dem Poisten.  Immer wieder gab es einzelne Druckphasen auf beiden Seiten und nach Ablauf der Strafzeit von Leon Draisaitl (10 Minutenstrafe) wurde das deutsche Spiel nach Vorne noch gefährlicher. 

 

Drei Minuten vor dem Ende lief Marc Michaelis alleine auf das lettische Tor zu und legte auf Marcel Noebels auf, doch ein Abwehrspieler bekam noch die Spitze des Schlägers dazwischen und im direkten Gegenzug nutze Lettland die erste wirklich große Chance zum 1:0 (37.) Mit diesem bitteren Rückstand nach 40. Minuten folgte dann die zweite Pause.

 


15 Sekunden war das letzte Drittel erst alt, da folgte erneut ein bitterer Rückschlag für das DEB Team, als Guntis Galvins mit einem nahezu perfekten Schuss zum 2:0 traf. Mit dieser Führung rückte der deutsche Weg in ein mögliches Viertelfinale in weite Ferne, obwohl man heute eine sehr gutes Spiel ablieferte, nur dass die Chanceneffizienz auf Seiten der Letten besser war. Mit dem Rückstand im Rücken kämpfte die deutsche Mannschaft mit allem was sie hatte nach Vorne und hatte kurz darauf erneut Pech bei einem Pfostentreffer von Dominik Kahun.

 


In der 48. Minute folgte dann leider mit dem 3:0 die Vorentscheidung und damit das WM-Aus für Deutschland, nach dem sich die Letten erneut durch die Abwehrreihen gekämpft hatten. Die passende Antwort lieferte dann der zukünftige NHL Spieler der Chicago Blackhawks Dominik Kahun, der einen harten genialen Pass von Leon Draisaitl aus spitzem Winkel ins Tor schlenzte.

 

 

Vier Minuten vor dem Ende folgte die erste Strafzeit für Lettland und Marco Sturm nutzte die Möglichkeit mit einem Time-Out um sein Team auf diese wichtige Möglichkeit einzuschwören, doch auch in dieser Situation nahm das Pech seine Fortsetzung als Patrick Hager nur den Pfosten traf. Knapp zwei Minuten vor dem Ende ging dann Niklas Treutle vom Eis und Deutschland kämpfte noch einmal mit 6 Mann gegen die starke lettische Abwehr an.

 

 

Mit dieser Niederlage ist für die DEB Auswahl die Weltmeisterschaft beendet, es folgen zwar noch zwei weitere Spiele gegen die Favoriten aus Finnland und Kanada, aber ein Erreichen des Viertelfinale ist nicht mehr möglich. Im Gegensatz dazu haben die Letten noch die Chance unter die Besten 8 zu kommen.

 

 

12. Mai 2018

Lettland - Deutschland 3:1 (0:0|1:0|2:1)

 

Tore:

1:0|37.|Ronalds Kenins (Abols, Balcers)

2:0|41.|Guntis Galvins (Indrasis, Dzernins)

3:0|48.|Andris Dzernins (Rehdlis, Freibergs)

3:1|49.|Dominik Kahun (Draisaitl)

 

 

Zuschauer:

8.997

 

Players of the Game:

Lettland: Rodrigo Abols

Deutschland: Dominik Kahun

 

Aufstellung Deutschland:

 

51 Timo Pielmeier, 31 Niklas Treutle, 5 Korbinian Holzer, 24 Dennis Seidenberg (C), #32 Oliver Mebus, 36 Yanic Seidenberg, 40 Björn Krupp, 41 Jonas Müller, 91 Moritz Müller, 21 Nicholas Krämmer, 22 Matthias Plachta, 61 Mirko Höfflin, 29 Leon Draisaitl, 42 Yasin Ehliz, 50 Patrick Hager, 58 Markus Eisenschmid, 59 Manuel Wiederer, 65 Marc Michaelis, 72 Dominik Kahun, 86 Daniel Pietta, 92 Marcel Noebels, 95 Frederik Tiffels.


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WM2018 - Finnischer Superstar & WM Top Scorer Sebastian Aho

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Stefan Diepold) Sebastian Aho von Finnland führt aktuell die Liste der Top Scorer bei der 82. Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark mit 13 Punkten (5 Tore / 8 Assists) in 4 Spielen an. Der 20-jährige Stürmer der Carolina Hurricanes (NHL) gewann bei der WM 2016 mit Finnland die Silbermedaille, im gleichen Jahr konnte er auch bei der U-20 Weltmeisterschaft die Goldmedaille gewinnen.

 

 

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(Sebastian Aho - Top Scorer der WM 2018 - Foto Birgit Häfner)

 


Sebastian Aho wurde am 26.07.1997 in Rauma, FIN geboren und begann seine Karriere in den Juniorenmannschaften des finnischen Liiga-Teams Oulun Kärpät. In seiner Juniorenzeit wurde er in der A-Junioren-Liga mit dem Yrjo Hakala Award als Rookie of the Year ausgezeichnet und zu dem in das Second-All-Star-Team gewählt.

 

 

Sein erstes Ligaspiel für Oulun Kärpät bestritt er am 14.02.2014 mit nur 16 Jahren gegen den Ligakonkurrenten Porin Ässät. Im KHL Junior Draft 2014 wurde in Runde 2 an 62. Position  vom Russischen Club Sewerstal Tscherepowez gezogen. Durch den Draft war seine Zeit bei seinem Heimatklub Oulun Kärpät noch nicht vorbei. Er blieb und gewann in der Saison 2014/15 den finnischen Meistertitel und stand bei 37 Spielen auf dem Eis und erzielte 5 Tore und gab 9 Vorlagen. Durch seine Leistungen wurden der NHL-Club Carolina Hurricanes auf Ihn aufmerksam und drafteten Ihn beim NHL Entry Draft 2015 in Runde 2 an Position 35. für die  neue Saison.

 


Sebastian Aho blieb jedoch, wie bereits beim KHL Junior Draft noch eine weitere Saison bei Oulun Kärpät in der Liiga. In der Saison 2015/16 bestritt er für seinen Heimatverein 59 Spiele, erzielte dabei 24 Tore und gab 36 Vorlagen. Mit der besten Plus/Minus-Bilanz wurde er mit der Matti Keinonen Trophy der Liiga ausgezeichnet.

 


Im Juni 2016 war für Ihn die Zeit gekommen den Schritt in Richtung Amerika (NHL) zu wagen und er schloss sich zur Saison 2016/17 den Carolina Hurricanes an. In seiner Rookiesaison absolvierte er in der NHL alle 82 Pflichtspiele, erzielte dabei 24 Tore und gab 25 Torvorlagen. Mit 49 Punkten belegte er am Ende der Saison den fünften Rang der NHL-Rookie-Scorerliste. In der vergangene Saison 2017/18 konnte er seinen Punkteschnitt für die Carolina Hurricanes weiter ausbauen, so stand am Ende der Saison seine Statistik bei 78 Spielen mit 29 Toren, 36 Torvorlagen und 65 Punkten.     

 


 


 

Für die finnische Nationalmannschaft bestritt er mit der U17-Auswahl im Jahre 2013 das Europäische Olympische Winter-Jugendfestival und gewann die Goldmedaille. Zudem bestritt er mit der U17-Nationalmannschaft die Ivan Hlinka Memorial Tournament 2013. Im Jahr 2014 nahm er mit der U18-Auswahl an der U18-Junioren-Weltmeisterschaft und an der Ivan Hlinka Tournament teil. Hier reichte es nur für den 6. und 5. Platz für das finnische Team.

 

 

2015 durfte er für Finnland gleich zwei Weltmeisterschaften bestreiten. Zuerst die U18-Junioren-Weltmeisterschaft wo das Team die Silbermedaille gewann und danach die U20-Junioren-Weltmeisterschaft wo Finnland den 7. Platz erreichte. Ein Jahr später gewann er bei der U20-Junioren-Weltmeisterschaft die Goldmedaille und gewann mit der A-Nationalmannschaft Finnlands die Silbermedaille bei der IIHF-Weltmeisterschaft 2016 in Russland. Zudem wurde er für das finnische Team in das Team für den World Cup of Hockey 2016 berufen und bestritt dort alle 3 Spiele.  Bei der letzten IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2017 in Deutschland/Frankreich belegte er mit dem Team den 4. Platz.

 

 

Karrieredaten von Sebastian Aho

 

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2012/13 Oulun Kärpät A-Junioren-SM-liiga 5 2 2 4 0 5 0 1 1 2
2013/14 Oulun Kärpät A-Junioren-SM-liiga 44 25 34 59 18 12 4 8 12 10
2013/14 Oulun Kärpät Liiga 3 0 1 1 0
2014/15 Oulun Kärpät A-Junioren-SM-liiga 10 1 9 10 4 5 1 4 5 2
2014/15 Oulun Kärpät Liiga 27 4 7 11 10 10 1 2 3 2
2014/15 Porin Ässät Liiga 3 0 2 2 0
2015/16 Oulun Kärpät Liiga 45 20 25 45 2 14 4 11 15 8
2016/17 Carolina Hurricanes NHL 82 24 25 49 26
2017/18 Carolina Hurricanes NHL 78 29 36 65 24
A-Junioren-SM-liiga gesamt 59 28 45 73 22 22 5 13 18 14
Liiga gesamt 78 24 35 59 12 24 5 13 18 10
NHL gesamt 160 53 61 114 50

Jahr Team Veranstaltung Sp T V Pkt SM
2013 Finnland EOWJF 2 5 0 5 0
2013 Finnland IHMT 4 0 0 0 2
2014 Finnland U18-WM 5 2 1 3 4
2014 Finnland IHMT 4 5 2 7 0
2015 Finnland U20-WM 5 0 0 0 2
2015 Finnland U18-WM 1 0 1 1 0
2016 Finnland U20-WM 7 5 9 14 4
2016 Finnland WM 10 3 4 7 4
2016 Finnland World Cup 3 0 0 0 0
2017 Finnland WM 10 2 9 11 4
Junioren Gesamt 28 20 17 37 16
Herren Gesamt 23 5 13 18 8

 

 

 

 


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WM2018 - Schweizer Superstar Nino Niederreiter

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Mathias Funk) Nino Niederreiter, geboren in Chur (Schweiz) ist mit seinen erst 25 Jahren bereits einer der Besten Eishockeyspieler bei den Eidgenossen. Der NHL Star der Minnesota Wild bestreitet in Dänemark seine 5. Weltmeisterschaft und konnte im Jahr 2013 mit der Schweiz sensationell die Silbermedaille gewinnen.

 

 

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(Foto: IIHF/HHOF)

 


Wenn man an die Schweizer Nationalmannschaft oder generell an das schweizer Eishockey denkt, denkt man automatisch auch an Superstar Nino Niederreiter. Der 25-Jährige zählt seit einigen Jahren zum Non-Plus-Ultra der Eidgenossen. Schon in den U-Mannschaften konnte man beim in Chur geborenen Stürmer das Potential spüren. Von der U17 bis hin zur U20 scorte Nino Niederreiter regelmäßig. 2006 und 2007 knackte der damals 15 Jährige die
goldene 60 Punkte Marke und stand als 16- Jähriger erstmals im Line-Up der NLA Truppe des HC Davos.

 

 

Folgerichtig ging das Talent nach Nordamerika, um sich einer noch besseren Ausbildung bei den Portland Winterhawks zu unterziehen. Die gelang dem Linksschützen überraschend gut. 36 Tore und 24 Assist standen nach der ersten Saison in den Staaten in seiner Statistik. Kein Wunder also, dass schnell der erste NHL Vertrag vor der Tür des Schweizers lag.

 

 

In der Saison 2010/2011 erhielt der damals gerade volljährig gewordenen Niederreiter, welcher in Runde 1 auf Rang 5 gedraftet wurde, 9 Einsätze bei den New York Islanders. Dabei schrieb Niederreiter sogar 1 Mal an und konnte einen Treffer in der besten Liga der Welt vorbereiten. In der Folgesaison lief es in der US-Metropole punktetechnisch zwar nicht besser, das Vertrauen des Vereins wurde aber mit 55 Einsätzen in der NHL deutlich unter Beweis gestellt. In dieser Phase lernte Niederreiter, was es bedeutet, in der National Hockey League zu spielen und das sollte am Ende auch den Weg für eine starke Zukunft ebnen.

 


 


 

Eine Stufe niedriger, bei den Bridgeport Sound Tigers gelang dem 1.88m großen Schweizer der Durchbruch. Mit 50 Punkten aus 74 Partien schoss sich Niederreiter in das Team der Minnesota Wild, wo er sich in der ersten Spielzeit zum Stammspieler entwickelte. In 81 absolvierten Partien standen am Ende 14 Treffer sowie 22 Vorlagen auf dem Konto. Im Folgejahr waren es sogar 10 Torerfolge mehr.

 

 

Bis Heute zählt Nino Niederreiter zu den wichtigsten Akteuren der Minnesota Wild. 2016/2017 standen dem Flügelflitzer sogar 57 Scorerpunkte zu Buche. Natürlich zählt der 25- Jährige nach über 400 Partien in der NHL auch im schweizer Nationalteam zu den Größen. 2013 sicherte sich der technisch überragende die Silbermedaille und spielt akutell in Dänemark seine 5. Weltmeisterschaft im Trikot der Eidgenossen.

 

 

Man darf sich sicher sein, dass Nino Niederreiter auch in Zukunft eine wichtige Rolle im schweizer Eishockey besetzen wird. Auch in der NHL blickt Niederreiter auf eine rosige Zukunft.

 

 

Karrieredaten von Nino Niederreiter

 

S Team League GP G A TP PIM +/-   POST GP G A TP PIM +/-
2005-06 Rheintal U17 Novizen A - - - - -   |              
2006-07 Davos U17 Elite Novizen 32 43 19 62 38   | Playoffs 10 5 6 11 16  
  Davos U20 Elite Jr. A 0 0 0 0 0   | Playoffs 1 0 0 0 4  
2007-08 Davos U17 Elite Novizen 32 39 26 65 62   | Playoffs 5 6 3 9 4  
  Davos U20 Elite Jr. A 8 7 3 10 6   | Playoffs 3 0 1 1 8  
  Switzerland U16 (all) International-Jr 12 10 4 14 6   |              
  Switzerland U17 (all) International-Jr 3 0 1 1 0   |              
  Switzerland U18 WJC-18 6 1 1 2 2 -2 |              
  Switzerland U18 (all) International-Jr 7 1 1 2 2   |              
2008-09 Davos U17 Elite Novizen 14 19 13 32 8   |              
  Davos U20 Elite Jr. A 30 20 14 34 44   | Playoffs 8 5 6 11 12  
  HC Davos NLA 0 0 0 0 0   | Playoffs 3 0 1 1 0  
  Switzerland U18 WJC-18 6 3 3 6 16 -2 |              
  Switzerland U18 (all) International-Jr 26 19 12 31 52   |              
2009-10 Portland Winterhawks WHL 65 36 24 60 68 11 | Playoffs 13 8 8 16 16 1
  Switzerland U18 (all) International-Jr 7 3 7 10 8   |              
  Switzerland U20 WJC-20 7 6 4 10 10 -2 |              
  Switzerland U20 (all) International-Jr 13 11 6 17 14   |              
  Switzerland WC 4 0 0 0 4 0 |              
  Switzerland (all) International 7 0 0 0 4   |              
2010-11 New York Islanders NHL 9 1 1 2 8 -1 |              
  Portland Winterhawks “A” WHL 55 41 29 70 67 28 | Playoffs 21 9 18 27 30 5
  Switzerland U20 “C” WJC-20 6 2 2 4 12 -1 |              
  Switzerland U20 (all) International-Jr 14 4 6 10 24   |              
2011-12 New York Islanders NHL 55 1 0 1 12 -29 |              
  Bridgeport Sound Tigers AHL 6 3 1 4 4 4 |              
  Switzerland WC 6 0 0 0 2 -5 |              
  Switzerland (all) International 10 2 0 2 2   |              
2012-13 Bridgeport Sound Tigers AHL 74 28 22 50 38 -5 |              
  Switzerland WC 10 5 3 8 2 3 |              
  Switzerland (all) International 10 5 3 8 2 3 |              
2013-14 Minnesota Wild NHL 81 14 22 36 44 12 | Playoffs 13 3 3 6 8 0
  Switzerland OG 4 0 0 0 2 2 |              
  Switzerland (all) International 4 0 0 0 2 2 |              
2014-15 Minnesota Wild NHL 80 24 13 37 28 2 | Playoffs 10 4 1 5 10 -2
2015-16 Minnesota Wild NHL 82 20 23 43 36 9 | Playoffs 6 1 5 6 4 1
  Switzerland WC 7 3 3 6 2 6 |              
  Switzerland (all) International 8 3 3 6 4 5 |              
2016-17 Minnesota Wild NHL 82 25 32 57 53 17 | Playoffs 5 0 1 1 2 -2
  Team Europe WCup 6 0 1 1 2 1 |              
2017-18 Minnesota Wild NHL 63 18 14 32 36 14 | Playoffs 5 0 0 0 0 -4
  Switzerland (all) International - - - - -   |              
  Switzerland “A” WC 4 3 2 5 8 3 |              

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wm2018 danmarkDie 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.

 

Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info

 

 


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WM2018 - Endlich der erste Sieg für Deutschland! 6:1 gegen Südkorea

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark den ersten Sieg eingefahren. Gegen den WM-Neuling Südkorea gab es ein 6:1 (1:0|3:0|1:1). Die Tore für Deutschland erzielten Leon Draisaitl, Yasin Ehliz (2), Patrick Hager, Frederik Tiffels und Yannic Seidenberg. Der nächste Gegner des DEB Teams ist am Samstag Mittag Lettland.

 

 

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(Yasin Ehliz mit einem Doppelpack - Foto: Birgit Häfner)

 


Das Team von Marco Sturm war mit drei Niederlagen in die Weltmeisterschaft gestartet. Gegen die vermeindlich auf Augenhöhe spielenden Dänen und Norweger gab es jeweils eine Niederlage nach Penaltyschießen, während gegen die USA Amerikaner das bislang beste Spiel abgeliefert wurde man aber trotzdem mit 0:3 verlor. Mir zwei Punkten aus drei Spielen ist ein Erreichen des Viertelfinale zwar rechnerisch möglich, dazu muss es aber auch gegen die "Großen" Gegner Punkte geben. 

 

 

Im heutigen Spiel gegen den WM-Aufsteiger stand erneut der Nürnberger Niklas Treutle im Tor, der bei seinem WM-Debüt gegen die USA eine gigantische Leistung ablieferte. Marco Sturm lizenzierte den Mannheimer Mirko Höfflin, der heute auch gleich auf dem Eis stand. Auf der Tribüne nahmen Oliver Mebus und Sebastian Uvira Platz.

 

Von Beginn an präsentierte sich die deutsche Mannschaft hellwach und konzentriert gegen die laufstarken Koreaner, die sehr defensiv agierten, aber stets auf Konter auswaren um für Gefahr zu sorgen. In der Anfangsphase hatte der zukünftige NHL Spieler der Chicago Blackhawsk Dominik Kahun zwei Mal die Möglichkeit auf die Führung. Der Chef persönlich in Form von NHL Star Leon Draisaitl sorgte dann in der 10. Minute bei dem ersten Powerplay des Spiels für die 1:0 Führung. Sein Schuss nach nur 8 Sekunden der Überzahl wurde noch von einem Koreaner ins Tor abgefäscht. Dies war der zweite Treffer des 22-jährigen.

 

Bei der nächsten Überzahlsituation setzten die DEB Jungs Matt Dalton im koreanischen Tor mit einigen guten Schüssen unter Druck, Patrick Hager traf dabei nur den Pfosten. Niklas Treutle hatte in seinem zweiten WM-Spiel bislang noch nicht viel zu tun bekommen, so kann es auch gerne bleiben!

 


 


 

Das zweite Drittel begann direkt beim Bully mit einem Stockbruch von Leon Draisaitl, danach hatte die deutsche Mannschaft noch über eine Minute die Chance in Überzahl und Yasin Ehliz erzielte nach nur 41. Sekunden das 2:0. Der Nürnberger Stürmer nutzte den Rebound nach einem Schuss von Matthias Plachta. Mit dieser Führung wurde das deutsche Spiel noch sicherer, endlich lief bei dieser Weltmeisterschaft einmal etwas nach Plan!

 

 

Mit einem mächtigen Schlagschuss ins rechte untere Eck erzielte Patrick Hager mit seinem dritten WM-Tor in der 30. Minute die 3:0 Führung. Der Goalie Matt Dalton hatte bei diesem Schuss seine Kelle verloren und war chancenlos, die Vorlage gab kein anderer als Leon Draisaitl. Beim 4:0 gab es eine Zusammenarbeit des ehemaligen und des aktuellen College-Boy Frederik Tiffels und Marc Michaelis (35.). Nach 40. gespielten Minuten ging es dann standesgemäß mit einer komfortablen 4:0 Führung in die Kabinen.

 

 

Der Schlussabschnitt begann mit zwei großen Chancen für die Koreaner, doch Niklas Treutle war hellwach und zeigte wieder einen überragenden Save und hielt die Null fest. Jonas Müller musste danach für 10 Minuten auf der Strafbank nach einem Check gegen den Kopf Platz nehmen. Korea konnte aus der Überzahlmöglichkeit kein Kapital herausschlagen. Das Top Duo des DEB Teams Draisaitl & Ehliz schlugen dann (49.) erneut zu. Yasin Ehliz erzielte auf Vorlage von Draisaitl und Kahun seinen zweiten Treffer des Spiels. Leon Draisaitl sammelte im heutigen Spiel 3 weitere Punkte (1 Tor / 2 Assists) und zieht somit mit insgesamt 8 Punkten (2 Tore / 6 Assists) unter die Top 3 Scorer der Weltmeisterschaft ein.

 


Das halbe Dutzend machte dann der Münchner Yannic Seidenberg (3-Punkte Spiel) in der 53. Minute mit dem dritten Tor bei nummerischer Überzahl voll. Deutschland spielte aber weiterhin fröhlich nach Vorne, der koreanische Schlußmann Matt Dalton konnte einem Leid tun, der hatte bisher bei dieser Weltmeisterschaft schon 29 Gegetore kassiert. Kurz vor dem Ende machte der Ex-DEL Spieler Brock Radunske den Shutout von Niklas Treutle in Überzahl zu Nichte und erzielte das erst zweite WM-Tor für Südkorea.

 

 

Mit diesem klaren Sieg hat das DEB Team jetzt 5 Punkte und muss am Samstag gegen Lettland erneut einen Sieg einfahren, damit es noch eine Chance auf das Viertelfinale gibt. Also pünktlich um die Mittagszeit wieder Sport1 schauen und unsere Mannschaft anfeuern. Bei Olympia ist die Mannschaft von Marco Sturm auch schlecht gestartet und dann ging es bekanntlich erst richtig los.

 

 

09. Mai 2018 Herning

Deutschland - Südkorea 6:1 (1:0|3:0|3:1)

 

Tore:

1:0|10.|Leon Draisaitl (Plachta, Seidenberg Y.) PPT

2:0|21.|Yasin Ehliz (Plachta, Seidenberg Y.) PPT

3:0|30.|Patrick Hager (Holzer, Draisaitl)

4:0|35.|Frederik Tiffels (Michaelis)

5:0|49.|Yasin Ehliz (Kahun, Draisaitl)

6:0|53.|Yannic Seidenberg (Plachta) PPT

6:1|57.|Brock Radunske PPT

 

 

Best Player of the Game:

Deutschland: Yannic Seidenberg

Südkorea: Brock Radunske

 

 

Aufstellung Deutschland:

 

51 Timo Pielmeier, 31 Niklas Treutle, 5 Korbinian Holzer, 24 Dennis Seidenberg (C), 67 #67 Bernhard Ebner, 36 Yanic Seidenberg, 40 Björn Krupp, 41 Jonas Müller, 91 Moritz Müller, 21 Nicholas Krämmer, 22 Matthias Plachta, 61 Mirko Höfflin, 29 Leon Draisaitl, 42 Yasin Ehliz, 50 Patrick Hager, 58 Markus Eisenschmid, 59 Manuel Wiederer, 65 Marc Michaelis, 72 Dominik Kahun, 86 Daniel Pietta, 92 Marcel Noebels, 95 Frederik Tiffels.


*fett "Silbermedalliengewinner 2018"

 

 

 


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