DEL - Jordan Smotherman wechselt ins Sauerland zu den Iserlohn Roosters

 

(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben einen weiteren neuen Stürmer für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Von den Manchester Monarchs wechselt der 32 Jahre alte US-Amerikaner Jordan Smotherman zum zweiten Mal an den Iserlohner Seilersee. Der 1,91m große Außen, der auf der linken und der rechten Seite eingesetzt werden kann, hatte schon einmal bei den Sauerländern einen Vertrag unterzeichnet, der im Sommer 2016 aus gesundheitlichen Gründen aber keine Gültigkeit erlangte, da Smotherman die notwendige medizinische Untersuchung nicht bestand.

 

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(Foto Iserlohn Roosters)

 


Damals begleiteten die Roosters den Genesungsprozess des Stürmers, Manager Karsten Mende blieb mit ihm in stetem Kontakt und entschied gemeinsam mit Cheftrainer Rob Daum ihn jetzt erneut an den Seilersee zu holen. „Jordan war in der vergangenen Saison nicht nur Topskorer der Monarchs, sondern auch einer der wichtigsten Spieler auf dem Eis sowie abseits des Eises. Das hat uns auch Jeff Giuliano bestätigt, der als Assistenz-Trainer in Manchester unter Vertrag steht. Ich freue mich sehr, Jordan endlich in der Mannschaft zu haben“, so Roostersmanager Karsten Mende.

 

 

Auch Smotherman selbst ist gespannt auf den zweiten Versuch am Seilersee. „Ich habe hervorragende Erinnerungen an die wenigen Tage. Damals war es natürlich sehr hart für mich, aber die Herzlichkeit der Menschen und die Professionalität der gesamten Organisation sind mir sehr präsent geblieben. Außerdem haben Karsten und ich in all der Zeit in Kontakt gestanden – ich wusste immer um das Interesse der Roosters“, unterstreicht Smotherman selbst. Er hat sich in der vergangenen Saison trotz vieler anderer Angebote für den Standort Manchester entschieden, da die Stadt nicht nur nah an seinem Heimatort liegt, sondern auch einer der vielleicht besten Orte ist, um Eishockey zu spielen.

 

 

„Wir hatten eine herausragende Mannschaft in einer Organisation, die noch immer auf AHL-Niveau arbeitet.“ Der US-Amerikaner stand in insgesamt 79 Partien für sein Team auf dem Eis, schoss 37 Tore und bereitete weitere 40 Treffer vor. Im Playoff-Viertelfinale kam dennoch das Aus. Smotherman selbst ist wieder komplett gesund, was man nicht nur an seiner herausragenden Leistung in den Playoffs sah. Fast wäre Smotherman, ohne es zu wollen, sogar Topskorer der gesamten Liga geworden. Ohne Zweifel, so sahen es Medien, war Smotherman der beste Spieler der Monarchs in der vergangenen Spielzeit.

 

 


 


 

 

Smotherman startete seiner Karriere im Jahr 2002 in der kanadischen Juniorenliga QMJHL, wurde 2005 von den Atlanta Thrashers in der vierten Runde gedrafted, hat später Erfahrungen in den stärksten nordamerikanischen und europäischen Ligen gesammelt. Neben vier Partien in der NHL bestritt Smotherman über 400 Partien in der AHL, bevor er nach Europa und in die dänische erste Liga wechselte. Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen unterzeichnete er 2012 einen ersten Vertrag in Schweden, stand gemeinsam mit dem deutschen Nationalstürmer Felix Schütz in Rögle unter Vertrag. Mit den Südschweden schaffte er 2015 den Aufstieg in die Eliteliga anschließend den Klassenerhalt. Smotherman gewann in seiner Karriere nicht nur den CHL Memorial Cup, die Meisterschaft der
kanadischen Juniorenligen, sondern gemeinsam mit den Chicago Wolves auch den AHL Calder Cup (2008).

 

 

Daine Todd – Unterstützung für die Defensive

 

Gleichzeitig unterzeichnete auch der 31-jährige Verteidiger Daine Todd einen Vertrag am Iserlohner Seilersee. Der Rechtsschütze wechselt zunächst für die kommende Saison aus der schwedischen Eliteliga ins Sauerland. „Ich hatte an Daine schon vor einigen Jahren Interesse, habe auch mal gegen ihn gecoacht. Auch wenn wir ihn aktuell nicht selbst in Augenschein genommen haben, wissen wir um seine Stärken“, betont Cheftrainer Rob Daum. Er und Manager Karsten Mende haben in den letzten Wochen sehr intensiv Erkundigungen über Todd eingeholt und sich dann entschieden, ihn unter Vertrag zu nehmen.

 

 

„Unter anderem Niklas Sundblad, sein letztjähriger Trainer, hat menschlich und sportlich nur Positives zu berichten gehabt. Das hat uns in unserer Entscheidung bestätigt“, ergänzt Manager Karsten Mende.

 

 

Todd startete seine Karriere in der Western Hockey League, erfuhr dort bei den Medicine Hat Tigers eine hervorragende Ausbildung und führte die Mannschaft als Kapitän sogar zur Meisterschaft. Nach der Saison 2008/09, in der der Verteidiger aufgrund einer Verletzung nicht spielen konnte, entschloss er sich zu einer Universitätsausbildung und schloss sich dem Team der University of New Brunswick an. 2013 begann Todds Profikarriere in der AHL bei den Portland Pirates. Zwölf Monate später folgte der erste Wechsel nach Europa. Bis 2016 spielte er in der KHL für Jokerit Helsinki, dann setzte der Neuzugang seine Karriere in der schwedischen Eliteliga in Luleå und Örebro fort. Beide Spieler werden am 01. August in Iserlohn erwartet.

 

 

 



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DEL - Philipp Walter wird neuer Kölner Haie-Geschäftsführer

 

(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie bestätigen, dass Philipp Walter neuer Geschäftsführer des KEC wird. Der 43-jährige wird seine Tätigkeit offiziell am 1. Juli 2018 beginnen.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )


 
 
Philipp Walter wird neuer Geschäftsführer der Kölner Haie. Walter, der bereits von 2003 bis 2016 als Pressesprecher und Marketingleiter für die Haie gearbeitet hat, wechselt vom SC Freiburg zurück zum KEC. Beim Fußball-Bundesligisten war er knapp zwei Jahre als Leiter der Kommunikationsabteilung tätig.


 
„Wir sind überzeugt, dass Philipp Walter durch seine Präsenz und Kompetenz entscheidend dazu beitragen wird, die sportlichen und wirtschaftlichen Ziele der Haie zu erreichen. Er kennt den Verein sehr gut, wird sowohl im Club als auch bei Partnern sehr geschätzt und hat seine Loyalität zu den Haien in vielen Jahren unter Beweis gestellt“, erklärt Haie-Hauptgesellschafter Frank Gotthardt.

 

 



 

 
„Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir die Haie das Vertrauen für diese Aufgabe schenken. Der KEC ist ein besonderer Eishockey-Standort. Ihn zu seinem Besten – mit Club, Fans und Partnern als Einheit – führen zu dürfen, ist eine große Ehre für mich“, so Philipp Walter, „ich möchte mich an dieser Stelle auch ausdrücklich beim SC Freiburg für die besondere Zeit bedanken und dafür, dass mir der Sport-Club den Wechsel zu diesem Zeitpunkt ermöglicht hat.“
 
 
Zur Person


·        Philipp Walter, geboren am 23.6.1974 in Freiburg im Breisgau
·        Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln (2001 Diplom-Sportlehrer, 2016 Preisträger „ASS Alumni“)
·        Von 1996-2003 freier Radioreporter (u.a. bei Radio Köln, WDR, Deutsche Welle; Gewinner verschiedener Medienpreise)
·        2003-2014 Pressesprecher der Kölner Haie
·        2014-2016 Marketingleiter der Kölner Haie
·        2016-2018 Leiter Kommunikation & Medien beim SC Freiburg

 

 


 

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DEL - Der Sommerfahrplan der Kölner Haie

 

(DEL/Köln) PM Der Vorbereitungsplan für die kommende DEL-Saison 2018/19 ist fixiert. Offizieller Trainingsstart für das Team von Cheftrainer Peter Draisaitl ist der 01. August. Nach den obligatorischen Medizin-Checks steht dann täglich Eis- sowie Kraft-, Ausdauer- und Athletiktraining auf dem Programm. Erstmals gemeinsam aufs Eis geht das neue Haie-Team am Sonntag, 05. August, im Trainingszentrum an der Gummersbacher Straße.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )


 
 
Zum ersten Testspiel tritt der KEC am 12. August an. Dann sind die Krefeld Pinguine zu Gast im Haie-Zentrum. Vom 16. bis 19. August steigt dann die vierte Auflage des Köln-Cups im Haie-Zentrum an der Gummersbacher Straße (Köln-Deutz). Teilnehmer sind in diesem Jahr der Titelverteidiger Örebro HK sowie Rögle BK aus Schweden und die SCL Tigers aus der schweizerischen NLA. (Spielplan s.u.). Infos zum Ticketverkauf und Programm folgen in den nächsten Wochen.
 
Unmittelbar im Anschluss macht sich der Haie-Tross auf ins Trainingslager nach Südtirol. Vom 20. bis 26. August gastiert der KEC in der Marktgemeinde Latsch und nimmt dort am Vinschgau Cup teil. Am 25.08. trifft das Draisaitl-Team im IceForum Latsch (ca. 500 Zuschauerplätze) auf den Klagenfurter AC. Am 26.08. folgt ein zweites Turnierspiel. Neben Mitausrichter ERC Ingolstadt wird eine weitere internationale Mannschaft vertreten sein, die zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben wird. Tickets werden an der Abendkasse für jede der vier Partien des Vinschgau Cups erhältlich sein. Weitere Informationen hierzu folgen. Unterkünfte für Latsch und Umgebung sind unter www.latsch.it in allen Kategorien buchbar. David Stocker und sein Team vom Tourismusverein Latsch-Martelltal stehen Ihnen für die Beratung gerne zur Seite (Tel.: +39 0473 623 109, Montag bis Freitag von 8.30-12.00 Uhr und 15.00-18.00 Uhr).

 

 



 

 
Am 31. August folgt der Test gegen die Grizzlys Wolfsburg. Das Spiel findet in Braunlage statt. Infos zum Ticketverkauf folgen in den nächsten Wochen. Nur einen Tag später steigt am 01. September dann das große Haie-Sommerfest am Kölner Schokoladenmuseum. Natürlich wird die komplette Mannschaft vor Ort sein. Das Programm und der Zeitplan folgen in den nächsten Wochen.


 
Zu weiteren Testspielen empfängt der KEC DEL2-Kooperationspartner Löwen Frankfurt am 04. September und die Adler Mannheim am 09. September im Haie-Zentrum. Informationen zum Ticketverkauf für alle Testspiele im Haie-Zentrum folgen in den nächsten Wochen.


 
Das Vorbereitungsprogramm der Haie im Überblick:
 
Testspiel im Haie-Zentrum:
Sonntag, 12.08.2018, 15:00 Uhr: Köln – Krefeld
 
Köln Cup im Haie-Zentrum:
Donnerstag, 16.08.2018, 16:00 Uhr: Rögle – Örebro
Donnerstag, 16.08.2018, 20:00 Uhr Köln – Langnau
Freitag, 17.08.2018, 19:30 Uhr: Langnau – Örebro
Samstag, 18.08.2018, 15.00 Uhr: Köln – Örebro
Samstag, 18.08.2018, 19:00 Uhr: Rögle – Langnau
Sonntag, 19.08.2018, 15:00 Uhr: Köln – Rögle
 
Vinschgau Cup in Latsch (Südtirol):
Samstag, 25.08.2018, 17:00 Uhr: Köln – Klagenfurter AC
Sonntag, 26.08.2018, zweites Turnierspiel
 
Testspiel in Braunlage:
Freitag, 31.08.2018: Wolfsburg – Köln
 
Haie-Sommerfest am Schokoladenmuseum:
Samstag, 01.09.2018
 
Testspiel im Haie-Zentrum:
Dienstag, 04.09.2018, 19:30 Uhr: Köln – Frankfurt
 
Testspiel im Haie-Zentrum:
Sonntag, 09.09.2018, 14:30 Uhr: Köln – Mannheim

 

 


 

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DEL - Straubing Tigers trauern um Ulrich Voll

 

(DEL/Straubing) PM Mit Ulrich Voll verliert die Straubinger Eishockey-Familie eines ihrer bedeutendsten  Mitglieder - der 66-jährige verstarb am vergangenen Sonntag an den Folgen einer schweren Krankheit.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 


Im Jahr 1967 kam Ulli Voll erstmals mit dem Eishockeysport in Berührung und sollte diesem nicht nur bis an sein Lebensende treu bleiben, sondern ihn auch entscheidend mitprägen. Als Jugendlicher durchlief er alle Nachwuchsteams des damaligen TSV Straubing, bahnte sich den Weg in die erste Mannschaft und war später Mitglied des Teams, welches 1975 den Aufstieg in die 2. Bundesliga realisieren konnte. Bis zu seinem Karriereende, dieses erfolgte im Alter von 31 Jahren aus beruflichen Gründen, spielte der gebürtige Straubinger fast immer für seine Heimatstadt. Einzig ein kleiner Abstecher zum Rivalen nach Deggendorf ist in seiner Vita zu finden.

 


Das Ende der aktiven Spielerkarriere  konnte den Linksschützen nie davon abhalten, seinen Sport weiter auszuüben – lange Jahre schnürte der Familienvater für Hobbyteams und für die Eishockey Oldies Straubing die Schlittschuhe. „Dadurch halte ich mich fit und außerdem ist es ein Ausgleich zum Büroalltag“, merkte der Oberligameister von 1975 einmal an.

 


Als der Kufensport im Gäuboden 1997 vor dem Aus stand, wurden auf Initiative des Straubinger Tagblatts Politiker und einflussreiche Geschäftsleute an einem runden Tisch versammelt. Darunter befand sich auch Ludwig Stoffel.

 


In der Folge engagierte sich Ludwig Stoffel für das Straubinger Eishockey und avancierte damit, zusammen mit vielen weiteren Personen wie z. B. Jürgen Pfundtner, zum Retter des Eishockeys am Pulverturm. Als Grund nannte Stoffel: „Das Eishockey in Straubing ist wichtig für die Menschen in der Stadt und im Landkreis. Sie identifizieren sich mit dem Club.“

 


Nach dem Einstieg kümmerten sich Ludwig Stoffel und Ulli Voll, in seiner Funktion als Vertreter der Stoffel Holding GmbH, gemeinsam um das Projekt Profieishockey in Straubing. Damit war eine Win-win-Situation für das Straubinger Eishockey geboren und der Fortschritt nicht mehr aufzuhalten. Die stete Professionalisierung des Vereins mündete schließlich in den DEL-Aufstieg und unzählige tolle Momente für alle, die es mit den Straubing Tigers halten.

 

 


 


 

 

Ulrich Voll fungierte nicht nur als Bindeglied zwischen der Profisportabteilung und Ludwig Stoffel, „sondern war auch  für unseren Gesellschafterkreis, für mich, die Sportliche Leitung sowie die Mitarbeiter unserer Geschäftsstelle ein kompetenter Ansprechpartner. Ob sportliche oder kaufmännische Belange – der Ulli wusste immer Rat“, sagt Gaby Sennebogen, Geschäftsführerin der Straubing Tigers. „Er ist menschlich und fachlich ein ganz herber Verlust für uns“, so Gaby Sennebogen weiter.

 


Neben allen Verdiensten um die Profisportabteilung lag Ulli Voll der Stammverein ebenfalls immer am Herzen. Auch hier war der leidenschaftliche Eishockeykenner stets bestrebt, die Bedürfnisse des EHC Straubing und der Straubing Tigers auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.

 


„Sämtliche Tätigkeiten von Ulli Voll, egal ob für den Stammverein oder die Straubing Tigers, wurden ehrenamtlich erbracht – in der heutigen Zeit alles andere als eine Selbstverständlichkeit“, informiert Gaby Sennebogen.

 


Das Eishockey-Fachwissen und die strukturierte Vorgehensweise von Ulrich Voll sprachen sich auch in der deutschen Eishockeyszene schnell herum. Deshalb wählte man ihn 2010 erstmals in den Aufsichtsrat der Deutschen Eishockey Liga. Der Aufsichtsrat ist als Kontrollorgan der Liga und für viele übergeordnete Themen verantwortlich. Bis zuletzt war Ulrich Voll in alle wesentlichen Vorgänge der DEL involviert.

 


„Ulrich Voll war eher ein Mann der leisen Töne, auf dessen fundierte Meinung wir immer sehr viel Wert gelegt haben“, sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. „Wir verlieren mit Ulrich Voll einen sehr engagierten, ambitionierten Kollegen, der das Wohl der DEL und des deutschen Eishockey immer im Blick hatte. Er wird uns sehr fehlen“, sagt Jürgen Arnold (Ingolstadt), Aufsichtsratsvorsitzender der DEL.

 


„Wir danken Ulli für sein Engagement, da er das Eishockey in Straubing wie kein Zweiter geprägt und nachhaltig nach vorne gebracht hat. Gesundes Wachstum und der Aufbau von Strukturen waren seine Ziele. Dabei ist er immer Mensch geblieben – weshalb wir mit ihm auch einen sehr guten Freund verlieren. Seiner Familie sprechen wir unser tiefstes Mitgefühl sowie unser herzliches Beileid aus“, so Gaby Sennebogen abschließen.




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DEL - Filip Reisnecker und Nicolas Sauer gehören Trainingsgruppe der Straubing Tigers an

 

(DEL/Straubing) PM Mit Filip Reisnecker (16) und Nicolas Sauer (19) absolvieren aktuell zwei vielversprechende Talente ihr Sommertraining bei den Straubing Tigers. Beide stammen aus der Talentschmiede des EV Regensburg und kamen in der abgelaufenen Spielzeit für die Eisbären Regensburg in der Oberliga sowie für das DNL-Team der Oberpfälzer zum Einsatz. Während Nicolas Sauer dem EVR von Kindesbeinen an immer treu geblieben ist, ging Filip Reisnecker bereits für die renommierten Jungadler Mannheim in der Schülerbundesliga auf das Eis und scorte dort beachtlich.

 

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( Foto Straubing Tigers / Jürgen Eichbauer )

 


 

 

Nun schwitzen die beiden täglich Seite an Seite mit erfahrenen DEL-Profis wie Sandro Schönberger und haben dabei ein klares Ziel vor Augen: „Wir wollen auf uns aufmerksam machen und zeigen, was wir können“, erklärt Nicolas Sauer. „Wir sind den Straubing Tigers dankbar, dass wir das Sommertraining unter professionellen Bedingungen in Straubing machen dürfen“, informiert der Stürmer weiter.

 

 

„Auch wenn die Einheiten sehr hart sind, macht es Spaß, hier zu trainieren“, verrät Angreifer Filip Reisnecker. Dieser ist zwar der absolute Jungspund in der Trainingsgruppe von Athletiktrainer Giovanni Willudda, doch das bestärkt ihn nur in seiner Motivation: „Wir wurden sehr gut aufgenommen und kriegen viele Tipps von den anderen Spielern. Das spornt mich dazu an, alles zu geben, um möglichst viel zu lernen.“ Der Linksschütze stammt gebürtig aus Pilsen, ist aber, da seine Familie seit Jahren in Regensburg lebt, deutscher Staatsbürger.

 

 


 


 

 

„Wie sind immer daran interessiert, junge deutsche Talente aus der Region zu fördern und zu fordern. Gleichzeitig gilt es, die Vereine im Ostbayerischen Raum weiter zu vernetzen und Kräfte zu bündeln“, merkt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers, an. „Filip und Nicolas verfügen zum einem über gute Anlagen und sind zum anderen charakterlich einwandfrei. Wenn  das Sommertraining beendet ist, werden wir uns mit ihnen, ihren Eltern und Stefan Schnabl, der bei den Eisbären Regensburg für den Spielbetrieb zuständig ist, noch einmal zusammensetzen.

 

 

Generell danken wir Stefan Schnabel für die bislang gute Kommunikation und Zusammenarbeit“, sagt Jason Dunham.




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Das war die Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Mathias Funk) Die Weltmeisterschaft 2018 ist Geschichte. Am Ende verteidigte die schwedische Nationalmannschaft den Titel, während Südkorea und Weißrussland den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen. Ein frühes WM Aus gab es hingegen für Deutschland und Gastgeber Dänemark. Wir haben die wichtigsten Akteure und Nationen unter die Lupe genommen, welche bei der IIHF WM 2018 in Kopenhagen und Herning für Furore gesorgt haben.

 

 

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(Foto: Marija Diepold)

 


daenemarkTeam Danmark: Gastgeber Dänemark verabschiedete sich trotz eines Auftaktsieges gegen Olympia-Silbermedaillengewinner Deutschland früh aus dem Turnier. Das Team von Jan Karlsson belegte in Gruppe B den fünften Rang und verfehlte das Viertelfinale um lediglich 2 Punkte. Das Aus der Dänen drückte im Viertelfinale enorm auf die Stimmung, was auch an den Zuschauerzahlen abzulesen war. Das dänische Team, zusammengespickt aus Spielern aus der NHL und europäischen Top Klubs musste am Ende den unangenehm starken Letten den Vorzug lassen. Einziger Lichtblick bei den Dänen: Abwehr-Ass Philip Larsen. Der Mann von KHL Klub Salawat Yulaev Ufa war mit 3 Scorperpunkten Topscorer der dänischen Truppe, konnte ein Aus am Ende aber auch nicht mehr verhindern. Bei der kommenden WM in der Slowakei 2019 muss Dänemark um den Anschluss kämpfen.

 

 

lettlandTeam Latvia: Das lettische Team sicherte sich in der Gruppe B das letzte Viertelfinal-Ticket und scheiterte im Anschluss an Weltmeister Schweden. Besonders Stürmer Bukarts Rinhards, welcher zuletzt auch für die Eisbären Berlin im Einsatz war, hatte in der Gruppenphase mit 3 Scorerpunkten maßgeblichen Anteil am Weiterkommen. Auch Defensiv standen die Letten stark, was die Nordosteuropäer noch unangenehmer machte als sie ohnehin schon waren. Gegen Olympiafinalist Deutschland setzte sich die Truppe von Headcoach Bob Hartley gekonnt mit 3:1 durch und setzte den Grundstein für einen aus lettischer Sicht erfolgreichen Worldcup. Ob Hartley, welcher seit 1987 Großteils NHL Teams trainierte, auch in der Slowakei an der lettischen Bande steht, ist derzeit noch unklar.

 

 

frankreichTeam France: Das Ziel der Franzosen lautete klar: Der Nichtabstieg in die B-Gruppe. Dies gelang der "equipe tricolor" in Gruppe A auch mit Bravur. Am Ende setzte sich das Team von Cheftrainer Dave Henderson vor Südkorea und Österreich als sechster durch und reiste nach der Gruppenphase aus der dänischen Hauptstadt ab. Nach einer starken WM 2017 im heimischen Land zeigte Frankreich auch in Dänemark eine ordentliche Leistung, auf welche man in Bratislava & Košice 2019 aufbauen kann. Besonders die Angreifer Sacha Treille und Damien Fleury unterstrichen ihre Stärke, auf Weltklasseniveau mithalten zu können. Die Slowakei freut sich auf Frankreich.

 

 

esterreich austriaTeam Austria: Aufsteiger Österreich hatte unter der Leitung von Coach Roger Bader nur ein Ziel: Nichtabstieg!, dieser gelang den Österreichern trotz 7 Niederlagen aus 8 Partien in Kopenhagen. Am vorletzten Spieltag der Gruppenphase fixierten die Austrianer den Klassenerhalt nach einem 4:0 über schwache Weißrussen. Auch Dank eines überragenden Bernhard Starkbaums im Tor und einer Nachnominierung von NHL Star Michael Raffl kreuzt Österreich kommenden Sommer in der Slowakei die Schläger mit dem Topnationen aus aller Welt. Auch die Fans aus der Alpenrepublik dürfen sich auf die Weltmeisterschaft im Nachbarland Slowakei freuen, liegt der Spielort Bratislava nur wenige Autominuten von der österreichisch-slowakischen Grenze entfernt. In Dänemark zeigte der Fanclub "UFTA" bereits, was in ihnen steckt und wie wichtig der Rückhalt auf den Rängen für ein abstiegsgefährdetes Team sein kann. Mit jungen wilden und erfahrenen Cracks dürfte der Mix für die kommenden Aufgaben auch auf dem Eis funktionieren.

 



 

slowakeiTeam Slovakia: Ein Jahr vor der Heim-WM in Bratislava & Kosice bekam die slowakische Eishockeynation einen Dämpfer. In Dänemark war für das Team um Christian Jaros Andrej Sekera bereits nach der Gruppenphase Schluss. Schon zum Auftakt unterlagen die Slowaken gegen die Schweiz und hatten nach dem Verpassen der fest eingeplanten Punkte gegen die Eidgenossen in der Folge viele Schwierigkeiten, das große Ziel Viertelfinale zu erreichen. Auch ein schwaches Überzahlspiel während dem gesamten Turnier ließ die slowakischen Träume schnell platzen. Bester Scorer bei der WM war Tomas Jurco, welcher in der NHL bei den Chicago Blackhawks unter Vertrag steht und auch kommende WM im eigenen Land, sollten die Blackhawks die Playoffs verpassen, der große Hoffnungsträger werden dürfte.

 

 

tschechienTeam Czech Republik: Mit einem starken Kader trat das Team aus Tschechien in Dänemark bei der IIHF Weltmeisterschaft 2018 an, mussten die Heimreise aber bereits nach dem Viertelfinale antreten. Nach Platz 3 in der Gruppenphase hinter Russland und Schweden scheiterte das Team von Dompteur Josef Jandac im Quarter-Final nach einer 2:3 Niederlage am späteren Dritten aus den USA. Lichtblicke beim tschechischen Team waren die Stars David Pastrnak, Tomas Hyka, Dmitry Jaskin und Dominik Kubalik, welche zusammen 27 Punkte erspielten. Tschechien gehört aber auch bei der WM 2019 in der Slowakei zu den Favoriten und den Schweden-Jägern.

 

 

norwegenTeam Norway: Norwegen spielte bei der WM in Dänemark ein ordentliches Turnier und erreichte mit 6 Punkten das große Ziel Nichtabstieg. Gegen Deutschland gelang ein Sieg nach Penaltyschießen, gegen die USA, Kanada und Finnland musste sich das Team von  Petter Thoresen aber mehr als deutlich geschlagen geben. Dennoch konnte man erkennen, dass im norwegischen Team viel Potential vorzufinden ist und man mit Tobias Lindstrom und Anders Bastiansen über Spieler verfügt, welche mit den großen Nationen nicht nur mithalten können. In der Slowakei 2019 können die Skandinavier für eine Überraschung gut sein. Mit 31 Gegentoren aus 7 Spielen beklagte das Team aus Norwegen die zweitmeisten Gegentore in Gruppe B sowie die drittmeisten im gesamten WM Turnier.

 

 

russlandTeam Russia: Was war los mit der Sbornaja? Blickte man auf die Ränge der Royal Arena in Kopenhagen während den Halbfinals und dem Finalspiel stellte man fest, dass zahlreiche russische Fans in der Halle waren, welche mit Ernüchterung feststellten, dass ihr Team Russia nicht mehr auf dem Eis zu finden war. Der Olympiasieger von PyeongChang sagte bereits nach dem Viertelfinale “do svidaniya” und ließ den Amerikanern den Vortritt. Trotz eines gewohnt überragenden Kaders und erfahrenen Cracks wie Pavel Datsyuk scheiterten die Russen am Ende knapp am ewigen Rivalen aus den Vereinigten Staaten. Trotz der Goldmedaille bei den olympischen Winterspielen dürften die Verantwortlichen in den kommenden Tagen über die Zukunft von Cheftrainer Ilya Vorobjov entscheiden. Ein Nichterreichen des Halbfinals bzw. Finales bei einer Eishockey-WM ist für das russische Eishockey-Volk kaum hinzunehmen. Man darf also gespannt in Richtung St. Peterbsurg blicken, wo sich der russische Eishockeyverband in den nächsten Tagen zu Gesprächen und Analysen treffen wird.

 



 

finnlandTeam Finland: Auch für Finnland kam das Aus im Viertelfinale überraschen. Die Suomi wurde in der Runde der letzten Acht nach einer dominierenden Vorrunde von der Schweiz rausgekegelt und saß ab dem Halbfinale nur noch als Zuseher vor dem TV Bildschirm. Dennoch stach ein Spieler bei den Finnen besonders heraus. Sebastian Aho wirbelte die Defensiven der Top-Nationen durcheinander und kam in 8 Partien auf satte 9 Tore und 9 Vorlagen! Dies bedeutete persönlichen Bestwert für den Linksschützen von den Carolina Hurricanes, welcher eine goldene Zukunft vor sich hat. In Finnland sagt man sogar, Aho tritt nach diesem Worldcup in die Fußstapfen des ewigen Teemu Selanne. Nun gut, der einstige Oldstar fing einst ebenso an, entwickelte sich am Ende zu einer Legende in Finnland als auch bei den Anaheim Ducks in Nordamerika. Am Potential und Talent scheitert es bei Sebastian Aho nicht.

 

 

deutschlandTeam Germany: Hat man in Deutschland nach der Überraschung bei Olympia zu viel erwartet? Nach dem Aus nach der Vorrunde zählte man zahlreiche enttäuschte Gesichter im DEB Team als auch beim Anhang in Herning. Mit Platz 6 verabschiedete sich das Team von Coach Marco Sturm, welcher nach Olympia und vor der WM mit zahlreichen Absagen (u.A. von den NHL Assen Tobias Rieder und Tom Kühnhackl) und Karriereenden zu kämpfen hatte, bereits nach der Gruppenphase. Nach einem so großartigen Erfolg wie in PyeongChang ist eine Weltmeisterschaft natürlich besonders schwierig, zählt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft trotz allem weiter zu den Nationen, welche um ein Viertelfinal-Ticket kämpfen müssen. Deutschland tat sich besonders gegen die kleineren Nationen wie Norwegen oder Gastgeber Dänemark schwer und ließ auch gegen Lettland wichtige Punkte liegen, welche man am Ende nicht mehr aufholen konnte. Eine Sensation gab es allerdings dann zum Schluss der Vorrunde dennoch, als man nach über 25 Jahren Finnland mit einem 3:2 nach Verlängerung besiegen konnte. Das entscheidende Tor gelang dem WM-Debütanten Markus Eisenschmnid.

 

 

Der Sommer wird für das DEB Team spannend, muss man mit weiteren Kaderveränderungen rechnen. Einer der besten deutschen Akteure war abermals der junge dreifach-Meister vom EHC Red Bull München Dominik Kahun, der ab August bei den Chicago Blackhawks um einen Stammplatz in der besten Liga der Welt ackern wird.

 

 

usaTeam USA: Am Ende war das US-Team mit dem dritten Platz und der damit verbundenen Bronze-Medaille zufrieden. Im kleinen Finale und “Derby” gegen Kanada setzte sich die Truppe von Kapitän Patrick Kane mit 4:1 durch und freute sich über einen dritten Platz bei der WM 2018. Besonders Kane war es, der die USA mit 20 Scorerpunkten ins Halbfinale trug, wo gegen Weltmeister Schweden beim 0:6 nichts zu holen war. In dieser Partie erlebte auch der 30 Jährige Angreifer und Superstar von den Chicago Blackhawks einen rabenschwarzen Abend in der Royal Arena. Egal wie die Amerikaner ihren Kader bei der WM 2019 in der Slowakei zusammenstellen, sie gehören definitiv wieder zu den ganz großen Favoriten auf den Titel.

 

 

kanadaTeam Kanada: Alles andere als ein WM Titel ist für die kanadische Auswahl bei einer Weltmeisterschaft eine Enttäuschung. Umso schwieriger war zum Abschluss auch das Antreten zum Spiel um Platz 3, welches man folgerichtig mit 1:4 verlor. Besonders die Torhüter standen im Laufe des Turniers bei den Ahornblättern in der Kritik. Curtis McElhinney (Toronto Maple Leafs) und Darcy Kuemper (Arizona Coyotes) wussten nie zu 100% zu überzeugen und strahlten immer wieder Unsicherheiten aus. Zwar schaltete man im Viertelfinale die Sbornaja aus Russland aus, im Halbfinale gegen die Eidgenossen war dann aber Schluss. Team Canada trat mit einer favorisierten Truppe an und hatte mit Connor McDavid und Ryan Nugent-Hopkins zwei extravagante Spieler in ihren Reihen. Die beiden NHL Stars fanden in den entscheidenden Phasen aber ebenfalls keinen Weg zum Erfolg.

 

 

Weißrussische Überraschung und koreanisches Kurzintermezzo in Dänemark

 

Eine große Turnier-Überraschung war der Abstieg vom weißrussischen Team. Weißrussland verlor in Gruppe A sämtliche Partien und ging in der entscheidenden Partie gegen Österreich mit 0:4 unter. Vergleicht man das Abschneiden vorausgegangener Turniere kam der weißrussische Abstieg definitiv überraschend. Bei der B-WM 2019 kämpft Team Belarus in der kasachischen Hauptstadt Astana um den Wiederaufstieg in den A-Pool. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, lauten die Gegner im fernen Osten Kazachstan, Slowenien und die unangenehmen Ungarn.

 

 

Nicht überraschend kam das Abschneiden der südkoreanischen Auswahl. Die Asiaten, welche mit zahlreichen eingebürgerten Cracks wie Matt Dalton, Alex Plante und Michael Swift antraten, reisten punkt los von der IIHF WM 2018 ab. Mit 4:48 Toren und ein 1:13 gegen die USA sowie ein 0:10 gegen Kanada war der Abstieg schnell besiegelt. Damit nimmt Südkorea im nächsten Jahr an der B-WM in Astana (Kazachstan) teil. Ein Wiederaufstieg würde bei der Besetzung aber eine Überraschung bedeuten.

 



 

schweden weltmeister 2018 klein


Traumfinale in Kopenhagen

 

Von einem Traumfinale konnte man zwischen Schweden und der Schweiz definitiv sprechen. Die Schweden, welche als Titelverteidiger nach Dänemark reisten, sicherten sich am Ende zum zweiten Mal in Folge und insgesamt elften Mal den WM Titel. Das Finalspiel um die Krone ging vor ausverkauften Haus in Kopenhagen bis in ein Penaltyschießen, wo sich die “Tre Kronor” knapp mit 3:2 durchsetzte. Nach zweimaligem Rückstand erzielten Gustav Nyguist und Mika Zibanejad den jeweiligen Ausgleich. Letzterer zählte nach einer punktereichen Spielzeit bei den New York Rangers auch beim schwedischen WM Team zu den Punktegaranten und hatte damit auch maßgeblichen Anteil an der Titelverteidigung gegen die große WM Überraschung aus der Schweiz.

 

 

Die Alpenrepubliker setzten sich unter der Leitung von Headcoach Patrick Fischer, welcher 2012/2013 erstmals als Co-Trainer bei der Schweizer Nati fungierte und seit 2016 das Amt des Cheftrainers ausübt in der Gruppenphase viertel mit 12 Punkten durch, schlugen im Viertelfinale Finnland, zwangen Kanada im Halbfinale in die Knie und hatten den Weltmeister im Finale am Rande einer Niederlage. Welch eine Story, was auch an den starken Nino Niederreiter und Toptorwart Leo Genoni lag. Die beiden Schweizer Cracks wuchsen im Laufe des Turniers über sich hinaus und zeigten Topleistungen, welche ein Erfolg dieser Klasse auch benötigt.

 

 

Erwähnen sollte man auch, dass der Schweizer Eishockeyverband mit einer nationalmannschaftfreundlichen Ausländerregelung innerhalb der Nationalliga A und B eindrucksvoll bewieß, was möglich ist, wenn Schweizer Cracks in der heimischen Liga viel Eiszeit erhalten und besonders auch in Über,- bzw. Unterzahl auf dem Eis agieren dürfen und somit das nötige Vertrauen aber auch die Erfahrung sammeln, um bei solchen Turnieren wie die IIHF WM eines ist, glänzen zu können.

 


Die Standorte:


Kopenhagen und Herning zeigten sich bei der IIHF WM von ihrer besten Seite. In der Hauptstadt Kopenhagen lief das Eishockey-Turnier etwas nebenher, in der Kleinstadt Herning, welche von der Größe in etwa mit der Stadt Passau zu vergleichen ist gab es von 04. - 20.Mai 2018 lediglich ein Thema, nähmlich die Eishockey WM. Fan Feste um die Messehallen machten eine extraordinäre Stimmung möglich, was auch das frühe dänische Turnier-Aus nicht einschüchterte. Aus Sicht der IIHF war die Weltmeisterschaft in Dänemark ein voller Erfolg. Die Slowakei muss 2019 viel dafür tun, um die Veranstaltung zu überbieten. Insgesamt verfolgten 520.481 Zuschauer die WM-Paarungen in den jeweiligen Arenen in Kopenhagen und Herning. Die Partie zwischen Kanada und Lettland (2:1) war mit 2966 die am schlechtesten besuchte Partie der gesamten Weltmeisterschaft.

 

 

Die Besten: Die drei besten Topscorer des Turniers lauten Patrick Kane (USA), Sebastian Aho (FIN) und Connor McDavid (CAN). Die drei besten Goalies heißen Anders Nilsson (SWE), Frederik Andersen (DEN) und Igor Shestyorkin (RUS).

 

 

Die meisten Schüsse feuerte Patrick Kane ab. Der US Boy versuchte es satte 44 Mal und kam dabei zu einem positiven Abschluss von 18,18 %.

Die +/- Statistik ist im positiven fest in finnischer Hand. Sebastian Aho (+15), Teuvo Teravainen (+14) und Veli-Matti Savinainen (+11) sicherten sich in dieser Disziplin die ersten Drei Plätze. In der Minusstatistik liegen überraschend die beiden Amerikaner Patrick Kane und Cam Atkinson an der Tabellenspitze.

 

 


wm2018 danmarkDie 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.

 

Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info

 

 


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DEL - Der Vorbereitungsplan der Straubing Tigers steht fest

 

(DEL/Straubing) PM Derzeit läuft das Sommertraining der Straubing Tigers auf Hochtouren und Anfang August beginnt die offizielle Vorbereitung für die Jungs von Trainer Tom Pokel..

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 


Mit zwei Turnieren sowie weiteren interessanten Vergleichen ist es Jason Dunham erneut gelungen, ein ansprechendes Programm auf die Beine zu stellen. „Der Plan hält einige gute Gegner aus der DEL und auch aus anderen starken Ligen Europas für uns bereit. Wichtig ist, dass wir mit einem gut abgestimmten Terminplan in die Saison gehen, um bestens vorbereitet zu sein“, erklärt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.

 


Nachfolgend der Vorbereitungsplan 2018/2019 im Überblick:

 


1. Öffentliche Trainingseinheit


Samstag, 04. August 2018 (Uhrzeit und Rahmenprogramm folgen separat)

 


Gäubodenvolksfestcup 2018


Freitag, 17.08.2018 – Tag 1
14:30 Uhr Grizzlys Wolfsburg  –  ERC Ingolstadt
18:00 Uhr Straubing Tigers – THOMAS SABO Ice Tigers Nürnberg
Sonntag, 19.08 2018 – Tag 2
14:30 Uhr Spiel um Platz 3/ Finale (ohne Straubinger Beteiligung)
18.00 Uhr Straubing Tigers – Sieger/Verlierer Spiel 1 von 17.08.

 

 


 


 

Mercedes-Benz Rent Cup in Nürnberg


Samstag, 25.08.2018 & Sonntag, 26.08.2018
Die teilnehmenden Mannschaften sowie die Eckdaten des Turniers werden, sobald diese vom Veranstalter Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg freigegeben sind, kommuniziert.

 


Sonntag, 02.09.2018 - 18.00 Uhr
Straubing Tigers - Augsburger Panther

 


Freitag, 07.09.2018 - 19.30 Uhr
Straubing Tigers - HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck

 


Sonntag, 09.09.2017 - 17.30 Uhr
HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck - Straubing Tigers

 


Hinweis: Die fehlenden Anspielzeiten bzw. Eckdaten und natürlich auch die Eintrittspreise der Vorbereitung werden, sobald sie vorliegen/feststehen, kommuniziert. Stand 23. Mai 2018 – Änderungen vorbehalten.

 


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DEL - Die ERC Ingolstadt Panther bereiten sich mit insgesamt sieben Spielen auf die Saison 18/19 vor

 

(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt vermeldet sein Vorbereitungsprogramm zur Saison 2018/19 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Sportdirektor Larry Mitchell sagt: „Wir wollen mit Schwung in die Liga starten. Wir bereiten uns darum mit zwei Turnieren und drei weiteren Testspielen vor. Es wird ein guter Wettkampfcharakter herrschen.“ Sieben Spiele Den Auftakt nimmt Doug Sheddens Mannschaft beim Gäubodenvolksfest Cup in Straubing, an dem wie im Vorjahr rein DEL-Teams teilnehmen.

 

Larry Mitchell

( Foto Traub / st-foto )


 

 

Die Panther sind Titelverteidiger und treffen am 17. August um 14.30 Uhr auf die Grizzlys Wolfsburg. Zwei Tage darauf sind dann entweder die Straubing Tigers (18 Uhr) oder die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg (14.30 Uhr) der Gegner.

 

 

Der ERC bezieht im Anschluss ein einwöchiges Trainingslager im Südtiroler Feriengebiet Latsch-Martelltal. Zu dessen Abschluss richten die Panther den „VinschgauCup“ in Latsch mit aus. Ins Rennen um den Pokal gehen in diesem Jahr neben Ingolstadt auch die Kölner Haie, der EC-KAC aus Klagenfurt und ein weiterer, noch zu vermeldender Club. Dieser ist am 24. August auch der Gegner des ERC im IceForum Latsch (20 Uhr).

 

 

Zwei Tage später messen sich die Panther um 18 Uhr mit einem weiteren Starter. Das erste Heimspiel der Saison steigt am 31. August. Gegner in der Saturn Arena ist um 19.30 Uhr Lokalrivale Augsburger Panther. Am 4. September reisen die Panther zu EBEL-Vertreter Dornbirn Bulldogs (Messestadion, 19.30 Uhr). Abschließend steigt am 9. September das Testspiel beim befreundeten DEL2-Team ESV Kaufbeuren (erdgas schwaben arena, 18.30 Uhr).

 

 


 


 

 

Programm-Übersicht Gäubodenvolksfest Cup in Straubing

 

FR, 17.08.2018, 14.30 Uhr: Grizzlys Wolfsburg - ERC Ingolstadt

SO, 19.08.2018, 14.30 Uhr / 18 Uhr: ERC Ingolstadt – Straubing Tigers / Thomas Sabo Ice Tigers

 

 

VinschgauCup in Latsch (Südtirol)

 

FR, 24.08.2018, 20 Uhr: ERC Ingolstadt – tba

SO, 26.08.2018, 18 Uhr: tba – ERC Ingolstadt

 

 

Testspiele

 

FR, 31.08.2018, 19.30 Uhr, Saturn Arena Ingolstadt: ERC Ingolstadt – Augsburger Panther

DI, 04.09.2018, 19.30 Uhr, in Dornbirn: Dornbirn Bulldogs – ERC Ingolstadt

SO, 09.09.2018, 18.30 Uhr, in Kaufbeuren: ESV Kaufbeuren – ERC Ingolstadt

 

 

Die Eintrittskarten zu den Spielen erhalten Sie über den jeweils gastgebenden Club. Im Falle des ERC-Heimspiels gegen Augsburg bedeutet dies, dass sie ab Anfang August in den gängigen Vorverkaufsstellen wie dem Fairplay Hockey Shop und unter www.erc-ingolstadt.de zu erwerben sind. Alle Besteller der Dauerkarte 18/19 kommen mit ihrer Saisonkarte kostenlos zum Heimspiel. Die Tickets für den VinschgauCup sind zu Turnierbeginn an der Stadionkasse zu beziehen.

 

 


 

ERC Ingolstadt eishockey-online.com

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DEL - Colby Genoway wechselt aus der KHL nach Köln

 

(DEL/Köln) PM Der erfahrener Stürmer spielte zuletzt in der KHL und setzt seine Europa-Karriere beim KEC fort. Mit Christoph Eckl konnte der KEC zudem einen jungen Verteidiger unter Vertrag nehmen.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )


 

 

Ein neuer Stürmer für die Kölner Haie: Colby Genoway (*12.12.1983, Morden, MB, Kanada) kommt vom HC Slovan Bratislava aus der KHL an den Rhein. Der Kanadier bringt schon eine Menge Europa-Erfahrung mit nach Köln. Nach gut drei Profijahren in der AHL (253 Spiele, 169 Scorerpunkte) wechselte Genoway bereits zur Saison 2008/09 über den großen Teich. Bis 2010 lief er für Mora IK (Schweden), den HC Pardubice und Ilves Tampere auf. Aus Finnland führte sein Weg in die Schweiz, zunächst zum HC Lugano (2010/11), dann für die nächsten vier Jahre zum Lausanne HC.

 

 

Seit der Spielzeit 2015/16 verbrachte der Rechtsschütze den Großteil seiner Zeit in der KHL. Von 2015 bis 2017 stand er bei Medvescak Zagreb unter Vertrag, wechselte zwischenzeitlich noch zwei Mal in die Schweiz, zum HC Fribourg-Gotteron (2016) und zum EHC Kloten (2017). Die vergangene Spielzeit verbrachte Genoway durchgehend in Bratislava und sammelte 2017/18 in 56 KHL-Spielen 31 Scorerpunkte (9 Tore, 22 Vorlagen).

 

 



 

 

"Colby Genoway ist ein sehr erfahrener, rechtsschießender Center, der zuletzt reichlich Spielzeit in der KHL absolviert hat. Er kann von uns auf dem Eis in jeder Situation gebracht werden. Colby und seine Familie freuen sich schon sehr, in der kommenden Spielzeit nach Köln zu kommen", erklärt Haie-Sportdirektor Mark Mahon. Colby Genoway wird bei den Haien mit der Rückennummer 59 auflaufen.

 

 

Von den Heilbronner Falken stößt mit Christoph Eckl ein weiterer Verteidiger zum KEC. Der 20-jährige gebürtige Regensburger (*18.01.1998) stand in der vergangenen Spielzeit insgesamt 51 Mal für Heilbronn in der DEL2 auf dem Eis. Mit dem Eishockey begonnen hat der Rechtsschütze bei seinem Heimatclub EV Regensburg. 2013 wechselte er zu den Jungadlern nach Mannheim und lief dort bis 2017 zunächst in der Schüler-Bundesliga (U16) und dann in der Deutschen Nachwuchsliga (U19) auf. Chris Eckl ist in der kommenden Saison für die Kölner Haie in der DEL sowie für Kooperationspartner Löwen Frankfurt in der DEL2 spielberechtigt. Beim KEC wird er mit der Nummer 10 auflaufen.

 

 

Der Haie-Kader für die Saison 2018/19 umfasst aktuell folgende Spieler:

 


 Tor: Gustaf Wesslau (#29), Bastian Kucis (#53), Hannibal Weitzmann (#67)


 Verteidigung: Corey Potter (#2), Morgan Ellis (#5), Dominik Tiffels (#7), Christoph Eckl (#10), Pascal Zerressen (#27), Alexander Sulzer (#52), Moritz Müller (#91)


Sturm: Marcel Müller (#9), Lucas Dumont (#13), Kai Hospelt (#18), Robin Palka (#20), Ryan Jones (#28), Dani Bindels (#37), Alexander Oblinger (#50), Felix Schütz (#55), Colby Genoway (#59), Mick Köhler (#77), Ben Hanowski (#86), Sebastian Uvira (#93), Fabio Pfohl (#95)

 

 


 

Kölner Haie eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

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Eishockey WM 2019 - Deutschland spielt in Gruppe A in Kosice

 

(DEB/Nationalmannschaft) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft wird in der IIHF Weltmeisterschaft 2019 in der Gruppe A in Kosice auf Kanada, USA, Finnland, Slowakei, Dänemark, Frankreich und Aufsteiger Großbritannien treffen. Die 83. Eishockey Weltmeisterschaft findet vom 10. Mai - 26. Mai 2019 in der Slowakei in Bratislava und Kosice statt.

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(Foto: Birgit Häfner)

 


Am Dienstag gab der Internationale Eishockeyverband die Gruppeneinteilung für die IIHF Weltmeisterschaft 2019 bekannt, die von 10. bis 26. Mai 2019 zum zweiten Mal nach 2011 in der Slowakei stattfinden wird. Während der Gastgeber Slowakei mit Norwegen die Gruppe getauscht hatte wird auch die DEB Auswahl in der zweitgrößten Stadt (240.000 Einwohner) Kosice an den Start gehen.

 

 

Nach uns vorliegenden Informationen vom DEB liegt ein Antrag bei der IIHF vor ebenfalls die Gruppe nach Bratislava zu tauschen, jedoch ob hierüber ebenso positiv entschieden wird wie bei dem Gastgeber steht noch in den Sternen. In Kosice wird in der Steel Arena (8.347) der Heimat des HC Kosice gespielt, der genaue Spielplan und weitere Informationen wird in den nächsten Monaten von der IIHF bekanntgegeben. Ticket soll es dann ab September zu kaufen geben.    

 


In Kosice trifft das Team von Bundestrainer Marco Sturm erneut auf die bekannten Teams aus Dänemark, Kanada, USA und Finnland gegen die man gerade in Dänemark angetreten war und nur gegen Finnland (Sensation nach 25 Jahren !) gewinnen konnte. Die anderen Gegner sind der WM-Ausrichter Slowakei, Frankreich und die Aufsteiger aus Großbritannien. 

 

 


 


 

 

Die Gruppeneinteilung der IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2019

 

 

Gruppe A (Kosice)
Kanada
USA
Finnland
Deutschland
Slowakei
Dänemark
Frankreich
Großbritannien

 

Gruppe B (Bratislava)
Schweden

Russland

Tschechien

Schweiz

Norwegen

Lettland

Österreich

Italien

 



 

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WM2018 - Schweden gewinnt den zweiten Weltmeistertitel in Folge

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die Mission Titelverteidigung wurde heute bei der 82. Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark von Schweden erfolgreich abgeschlossen. Im Endspiel gegen die Überraschungsmannschaft aus der Schweiz setzte sich der amtierende Weltmeister in einem großen Kampf mit 3:2 nach Penaltyschießen erfolgreich durch. Das Tor zur 10. Goldmedaille erzielte Filip Forsberg.

 

 

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(Foto: Marija Diepold)

 


Die Nummer 3 der IIHF Weltrangliste spielte eine souveräne Weltmeisterschaft und verlor keines ihrer Spiele. In der Vorrunde trafen man bereits auf die Eidgenossen aus der Schweiz und konnte mit 5:3 gewinnen. Beim 6:0 Erfolg im Halbfinale gegen die USA zeigten die Schweden eine herausragende Leistungen in allen Bereichen, egal ob Überzahl, Unterzahl, 5:5 auf dem Eis, immer wieder klingelte es im amerikanischen Tor.

 

Mit der Schweiz stand eine Überraschungsmannschaft im Finale, die sich im Laufe des Turniers ständig gesteigert und mit dem 3:2 Sieg im Halbfinale für eine Sensation gesorgt hatte. Mit dem Erreichen des Finale wurde der bislang größte Erfolg aus dem Jahr 2013 (Silber) wiederholt. Damals traf man bei der WM in Schweden & Finnland ebenfalls auf die Tre-Kronor und unterlag mit 1:5.

 

 
Es würde ein hartes Stück Arbeit für den Weltmeister werden, dies war vor der Partie bereits klar und die Schweizer hatten "Wir wollen mehr..." vorgegeben und genauso präsentierten sie sich auch. Kämpferisch und mit einem sehr starken Torhüter Leonardo Genoni, der wie schon im Halbfinale gegen Kanada auch heute bärenstark hielt. Bei einer Überzahlmöglichkeit für Schweden stand der Goalie unter Dauerbeschuß und diese trafen dabei auch noch den Pfosten. Nach der Strafzeit gab es eine NHL-Kombination von Josi, Fiala und Nino Niederreiter traf in der 17. Minute zum 0:1, dies war erst der sechste Schuß auf den schwedischen Kasten. 

 

Schweden kam aber knapp eine Minute später mit em 1:1 Ausgleich von Gustav Nyquist zurück ins Spiel. Bei diesem Treffer war Leonardo Genoni die Sicht genommen. Mit diesem Remis ging es dann in der ausverkauften Royal Arena in Kopenhagen, die heute fest in gelber Hand war in die erste Drittelpause.  

 


 


 

Im zweiten Drittel brannten die Tre-Kronor ein wahres Feuerwerk ab, jedoch nur was die Schüsse und Torchancen betraf, denn auf dem Scoreboard machte sich diese Dominanz nicht bemerkbar, im Gegenteil denn die Schweiz nutzte eine Überzahlsituation durch Timo Meier (23.) zur erneuten Führung. Bei dem 1:2 unterlief den Schweden ein Wechselfehler und so konnte der NHL Spieler freistehend abziehen.

 

In der Folgezeit nahm der Druck des 9-fachen Weltmeisters weiter zu und die Schweiz wurde über mehrere Minuten (eine gefühlte Ewigkeit) im eigenen Drittel festgesetzt ohne sich befreien zu können. In dieser Phase gab es dann auch noch zu allem weiteren Übel für die Eidgenossen eine Strafzeit und bei dieser fiel dann endlich der 2:2 Ausgleich durch einen unhaltbaren Schuss von Mika Zibanejad (35.). Die Fans dachten, dass es jetzt für Schweden laufen wird, doch erneut waren es die Schweizer die in der Schlußphase des zweiten Drittels zwei weitere Großchancen knapp vergaben. Bei beiden Schüssen hielt der schwedische Goalie Anders Nilsson hervorragend.

 

 

Schweden, gespickt mit 20 NHL Spieler machte im letzten Drittel dort weiter wo sie im zweiten aufgehört hatten, es folgte eine Angriffswelle nach der Nächsten und die Schweiz musste in der Defensive Schwerstarbeit leisten. Immer dann wenn die Favoriten mit Geschwindigkeit ins gegnerische Drittel kamen gab es Gefahr vor dem Tor von Leonardo Genoni.

 

 

Nach einer "Notbremse" von Roman Josi, die mit einer zwei Minuten Strafe und keinem Penalty geahndet wurde, gab es erneut eine Überzahlmöglichkeit für den Weltmeister, welche von dem starken Torhüter und seinen Vorderleuten erfolgreich abgewehrt wurde. Das Finale war an Spannung nicht mehr zu überbieten, denn die Zeit lief von der Uhr und so musste das Spiel sensationell in der Verlängerung entschieden werden. Schweden hatte in der regulären Spielzeit über 30 Mal auf das Schweizer Tor geschossen.

 

 

Die ausverkaufte Royal Arena in Kopenhagen kam heute bei diesem phänomenalen Endspiel voll auf ihre Kosten, denn in den zwanzig Minuten der Overtime, bei der 4 gegen 4 gespielt wurde gab es einige gute Torchancen auf beiden Seiten und den vermeindlichen Siegtreffer der Schweden 2.7 Sekunden vor dem Ablauf durch einen Schuß von Adam Larsson rettete für die Schweiz der Pfosten. Danach musste das Penaltyschießen den Sieger ermitteln und hier standen die Torhüter im Mittelpunkt und konnten insgesamt 6 Penaltys abwehren, den Siegtreffer für Schweden erzielte dann Filip Forsberg.

 

 

Der Gewinn der Weltmeisterschaft 2018 ist nicht nur die erfolgreiche Titelverteidigung, die zuletzt (2015, 2016) den Kanadiern gelang, sondern auch die 10. Goldmedaille für die Skandinavier bei einer WM, dazu gesellen sich noch 16x Silber und 13x Bronze. Bei den Olympischen Spielen gab es bislang 2x die Goldmedaille, 2x Silber und 4x Bronze.

 

 

20. Mai 2018 Kopenhagen

Schweden - Schweiz 3:2 n.P. (1:1|1:1|0:0|0:0)

 

Tore:

0:1|17.|Nino Niederreiter (Josi, Fiala)

1:1|18.|Gustav Nyquist (Ekholm)

1:2|23.|Timo Meier PPT

2:2|35.|Mika Zibanejad (Ekman-Larsson) PPT

3:2 Filip Forsberg Penalty

 

 

Zuschauer:

12.111

 

Best Player of the Game:

Schweden: Filip Forsberg
Schweiz:  Roman Josi

 

 

 


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(Foto Marija Diepold)

Die USA gewinnt die Bronzemedaille bei der Eishockey WM 2018 in Dänemark

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Mathias Funk) Team USA hat sich bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark die Bronzemedaille gesichert. Bei der Neuauflage zwischen USA vs. Kanada im kleinen Finale setzten sich die US-Boys deutlich mit 4:1 durch.

 

 

CAN USA

(Foto: Marija Diepold) Für Brayden Schenn und Co. gab es gegen die USA zum Abschluss eine Bruchlandung.

 


Für Kanada war das Jahr 2018 kein besonders gutes. Bei den olympischen Spielen gab es die Schmach gegen Deutschland aus dem Turnier auszuscheiden und bei der Eishockey WM in Dänemark verlor man das Halbfinale gestern mit 2:3 gegen die Eidgenossen aus der Schweiz. Das Team USA wurde vom amtierenden Weltmeister Schweden im zweiten Halbfinale regelgerecht mit 6:0 zerlegt. Im Eröffnungsspiel trafen sich beide Mannschaften und es gab einen 5:4 Erfolg nach Penaltyschießen für die US-Amerikaner.

 

Nach dem Aus gegen die Schweiz stand das kanadische Team enorm unter Druck, wurde man nach dem Scheitern in Halbfinale in den heimischen Medien stark kritisiert. Im Topscorer Duell zwischen Connor McDavid und Patrick Kane hatten die Kanadier durch Colton Parayko die erste Schusschance, welche das Tor aber verfehlte. Die beste US Chance in der Anfangsphase erspielte sich Cam Atkinson. Der 28- Jährige von den Columbus Blue Jackets brachte seinen sehenswerten Drehschuss aber nicht an Curtis McElhinney im Tor der Ahornblätter vorbei. Auch in Unterzahl zeigten sich die US-Boys gefährlich. Dylan Larkin versuchute sich glücklos.

 

Zum Ende des ersten Drittels wurden die Kanadier zunehmend stärker, nahmen sich das Momentum aber selbst, als Tyson Jost knapp Fünf Minuten vor der Sirene in die Kühlbox geschickt wurde. Kanada hatte glück, dass die USA in Überzahl kein Mittel für die Führung fand.

 


 


 

Auch im Mitteldrittel gehörte die erste Torszene den Amerikanern um Kapitän und Topscorer Patrick Kane. Cam Atkinson, welcher bei dieser Weltmeisterschaft die meisten Schüsse auf gegnerische Tore abfäuerte, fand in Curtis McElhinney erneut seinen Sieger. Die USA drückte nun auf den ersten Treffer. Dieser sollte in Überzahl auch gelingen. Chris Kreider netzte nach schönem Zusammenspiel mit Dylan Larkin und Alex Debrincat zum 1:0 ein (27.). Das 2:0 verhinderte kurze Zeit später abermals der kanadische Goalie, als er gegen Nick Bonino klasse parierte.

 

Die Kanadier benötigten einige Augenblicke um sich zu schütteln, kamen aber noch vor der Pause zurück. Nachdem Anders Lee den zweiten amerikanischen Treffer ausließ, schloss Marc Vlasic einen kanadischen Konter zum 1:1 Ausgleich ab (39.). Mit dem Unentschieden ging es auch in die zweite Pause in der Royal Arena in Kopenhagen.

 

Im Schlussabschnitt warfen beide Teams nochmals alles nach vorne und erspielten sich zahlreiche Torszenen. In Minute 53 schlug die USA in Überzahl aber nochmals eiskalt zu. Nick Bonino machte bei seinem Treffer zum 2:1 seinen Doppelpack perfekt. Auch danach die Amerikaner am Drücker. Kanada ging volles Risiko und nahm knapp Drei Minuten vor dem Ende den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis und wurde hierbei hart bestraft. Die US Cracks setzten Minuten vor dem Ende durch zwei Empty-Nets nach und entschieden diese Partie. Anders Lee (3:1/18.) und Chris Kreider (4:1/19.) sicherten dem Team von Coach Jeff Blashill die Bronzemedaille bei der diesjährigen IIHF WM in Dänemark.

 

Für das kanadische Team geht eine verhältnismäßig schwache Weltmeisterschaft zu Ende. Bill Peters und sein Team um Superstar Connor McDavid belegen mit der Niederlage am Ende den vierten Rang, obwohl sie als klarer Favorit in dieses Turnier starteten.

 

 

20. Mai 2018 Kopenhagen

USA - Kanada 4:1 (0:0|1:1|3:0)

 

Tore:

1:0|28.|Chris Kreider PP1

1:1|39.|Marc Vlasic

2:1|54.|Nick Bonino PP1

3:1|58.|Anders Lee (empty-net)

4:1|59.|Chris Kreider (empty-net)

 

Zuschauer:

12.111 (ausverkauft)

 

Best Player of the Game:

USA: Chris Kreider

Kanada: Curtis McElhinney

 

 

 


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Bronzemedaillengewinner Eishockey WM 2018 Dänemark - TEAM USA

 

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 (Foto copyright eishockey-online.com)

IIHF Hall of Fame Gala 2018 - Rob Blake, Chris Chelios, Daniel Alfredsson, Jere Lehtinen und weitere vier Legenden werden aufgenommen

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (IIHF/NHL) Rob Blake, Chris Chelios, Daniel Alfredsson und Jere Lehtinen sind unter vier von insgesamt acht Eishockey Legenden, die 2018 bei der Eishockey Welmeisterschaft in Dänemark in die Hall of Fame der International Ice Hockey Federation aufgenommen wurden. Die Einführungszeremonie wurde heute am 20.05.2018  bei der 2018 IIHF World Championship in Kopenhagen vor dem Finale abgehalten.

 

 

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(Foto: Marija Diepold)

 


Rob Blake, der General Manager der Los Angeles Kings, spielte 20 Saisons in der NHL mit den Los Angeles Kings, Colorado Avalanche und San Jose Sharks. Er verhalf der Avalanche 2001 den Stanley Cup zu gewinnen, gewann 1998 die Norris Trophy und war viermal Finalist für den Preis. Blake wurde 2014 in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.  International verhalf er Kanada, die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City zu gewinnen, was ihm die Mitgliedschaft im Triple Gold Club einbrachte. Er hatte die Goldmedaille mit Kanada bei der 1994 IIHF Weltmeisterschaft gewonnen.

 

 

Chris Chelios ist der sechste Spieler aller Zeiten mit den meisten NHL Spielen. Er bestritt in den 26 Spielzeiten mit den Montreal Canadiens, Chicago Blackhawks, Detroit Red Wings und Atlanta Thrashers insgesamt 1.651 NHL Spiele. Er gewann den Stanley Cup mit den Canadiens im Jahr 1986 und mit den Red Wings in den Jahren 2002 und 2008 und die Norris Trophy dreimal (1989, 1993, 1996).

 

 

Chelios spielte für die Vereinigten Staaten bei den Olympischen Winterspielen vier Mal und war 1998, 2002 und 2006 Kapitän. Er verhalf den USA, die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City 2002 zu gewinnen und war der beste Verteidiger des Turniers. Chelios gewann auch eine Goldmedaille mit den USA bei der Weltmeisterschaft 1996.

 

 

Daniel Alfredsson spielte 17 seiner 18 NHL-Saisons mit den Ottawa Senators. Mit seinen 444 Toren und 1.157 Punkten ist er die Nummer 2 der in Schweden geborenen NHL-Spielern hinter Mats Sundin (564 Tore, 1349 Punkte). Er verhalf den Senatoren das Stanley Cup Finale 2007 zu erreichen, spielte sechs Mal im All-Star Game und gewann 2012 die King Clancy Trophy und 2013 den Mark Messier Leadership Award.

 


International spielte Alfredsson fünf Mal bei den Olympischen Spielen für Schweden, gewann 2006 eine Goldmedaille und 2014 eine Silbermedaille. Er half auch Schweden, die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften 1995 und 2004 und die Bronzemedaille in den Jahren 1999 und 2001 zu gewinnen.

 


 


 

 

Jere Lehtinen verbrachte seine 14-jährige NHL-Karriere bei den Dallas Stars und beendete diese mit 514 Punkten (243 Tore, 271 Assists) in 875 Spielen. Er half den Stars, den Stanley Cup 1999 zu gewinnen und kehrte 2000 ins Finale zurück. Lehtinen gewann auch die Selke Trophy als bester Defensivspieler der NHL dreimal und war sechs Mal Finalist. Er ist einer von fünf Spielern (Patrice Bergeron, Bob Gainey, Guy Carbonneau, Pavel Datsyuk), der diese Trophäne mindestens dreimal gewann. Die Stars haben seine Nummer 26 am 24. November gesperrt. .

 

 

Er gewann eine Silbermedaille mit Finnland bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin sowie eine Bronzemedaille in den Jahren 1994, 1998 und 2010. Lehtinen half auch Finnland, die Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft 1995 und die Silbermedaille in den Jahren 1992, 1994 und 2007 zu gewinnen Er wurde 2012 in die Finnische Hockey Hall of Fame aufgenommen.

 

 

Ebenfalls in die IIHF Hall of Fame aufgenommen werden das französische Nationalmannschaftsmitglied und Executive Philippe Lacarriere; ehemaliger Schiedsrichter Bob Nadin; Jesper Damgaard, der in 17 aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften mit Dänemark gespielt hat und der Torriani-Preis ist, der Spielern außerhalb der Top-Hockey-Nationen gegeben wurde; und Kirovs Lipmans aus Lettland, der mit dem Paul Loicq Award für herausragenden Hockey-Service ausgezeichnet wurde.

 

 

 

 


wm2018 danmarkDie 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.

 

Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info

 

 



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(Foto: Marija Diepold)

 

WM2018 - Schweiz steht mit einem sensationellen Sieg über Kanada im Finale

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Im zweiten Halbfinale bei der 82. Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark traf der Rekordweltmeister aus Kanada auf die Überraschungsmannschaft der Schweiz. Mit einer sensationellen Leistung gelang es der Schweiz nach der WM 2013 erneut in ein Finale einzuziehen und damit eine Silbermedaille sicher in den Händen zu halten.

 

kanada schweiz 2018 wm 1

(Foto: Marija Diepold)

 


Während sich die Kanadier bislang bis auf die Auftaktniederlage im Penaltyschießen gegen den Rivalen USA keine Blöße gaben, beendete die Schweiz mit Ihrem NHL Star Nino Niederreiter die Vorrunde auf dem 4. Platz und konnten im Vietelfinale gegen den Favoriten Finnland (Sieger Gruppe B) mit einem 3:2 Sieg nach Verlängerung sensationell das Halbfinale erreichen.

 


Das erste Halbfinale zwischen Schweden und USA war mit dem 6:0 Sieg der Tre-Kronor eine klare Angelegenheit, doch im zweiten Spiel machten es die Außenseiter Schweiz dem Rekordweltmeister von Anfang an sehr schwer.

 

Mit einem beherzten und kämpferisch sehr starken Auftritt konnten die Eidgenossen im ersten Drittel für Furiore sorgen, zwar hatten die Ahornblätter einige gute Torchancen, doch gegen Mitte des Drittels wurden die Schweizer von Minute zu Minute stärker, checkten hart und kamen durch Timo Meier und Tristan Scherwey dem Führungstreffer immer näher. Eine Minute vor der Drittelpause war es dann Tristan Scherwey, der sich die Scheibe an der roten Linie schnappte, mit viel Tempo ins kanadische Drittel fuhr und den Puck oben rechts unhaltbar für Darcy Kuemper schoß.  

 


 


 

Die Schweiz kam gut aus der Kabine aber der Druck der Ahornblätter wurde immer größer und in der 28. Minute folgte dann er bis dahin verdiente Ausgleich durch Bo Horvat. Zu diesem Zeitpunkt hatte Genoni Leonardo im schweizer Tor bereits 14 Saves auf dem Konto gehabt. Kurz nach dem Ausgleich kamen die Eidgenossen zu einem Powerplay und trafen erneut zur Führung. Diesmal war es eine schöne Kombination, welche von Gregory Hofmann erfolgreich abgeschlossen wurde (30.). Genoni hielt in der 32. Minute mit der vermeindlichen Parade des Spiels einen schon im Tor gesehen Schuß von Anthony Beauvillier.

 

In den letzten fünf Minuten des zweiten Drittels waren die Kanadier dann erneut am Drücker und setzten den Goalie vom SC Bern Genoni Leonardo teilweise unter Dauerbeschuß, doch mit viel Glück und Geschick verteidigten die Eidgenossen die 2:1 Führung in die Drittelpause. 

 

 

Kanada begann das letzte Drittel mit einem Pfostentreffer von Ryan O´Reilly, musste dann aber erneute eine Strafzeit nehmen und wieder schlugen die Schweizer eiskalt zu. Gaetan Haas brachte die vielen Schweizer Fans mit dem 3:1 in der 45. Minute zum jubeln, dies war bereits der zweite Überzahltreffer gegen den Rekordweltmeister. Es waren zwar noch knapp 15 Minuten zu spielen, aber so wie sich die Eidgenossen heute von der ersten Minute an präsentierten würde es für die Ahornblätter sehr schwer werden. Bei 53.51 auf der Uhr gab es die große Chance im Powerplay für Kanada zu verkürzen, doch auch diese brenzlige Situation überstanden die Schweizer mit Bravur.

 

 

Danach lief den Kanadier die Zeit davon und sie nahmen bei über zwei Minuten vor dem Ende Darcy Kuemper vom Eis und der Colton Parayko erzielte mit einem Schlagschuss das 2:3 (58.). Danach das gleiche nochmal, Kuemper aus dem Tor und mit 6 Mann nochmals alles nach Vorne geworfen, doch es reichte nicht mehr.  Mit dieser Sensation steht die Schweiz nach 2013 erneut in einem WM-Finale und trifft morgen auf den amtierenden Weltmeister Schweden, hat aber die Silbermedaille bereits sicher in den Händen. Im aktuellen Team stehen 5 Spieler, die bereits 2013 beim bislang größten Erfolg der Schweiz dabei waren.

 

 

19. Mai 2018 Kopenhagen

Kanada - Schweiz 2:3 (0:1|1:1|1:1)

 

Tore:

0:1|19.|Tristan Scherwey (Untersander, Kukan)

1:1|28.|Bo Horvat (Dubois, Pageau)

1:2|30.|Gregory Hofmann (Fiala, Andrighetto) PPT

1:3|45.|Gaetan Haas (Andrighetto, Diaz) PPT

2:3|58.|Colton Parayko (McDavid, Schenn)

 

 

Zuschauer:

12.166

 

Best Player of the Game:

Kanada: Bo Horvat

Schweiz: Leonardo Genoni

 

 


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WM2018 - Schweden steht im Finale und greift nach der Titelverteidigung

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Im ersten Halbfinale bei der 82. Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark traf der amtierende Weltmeister Schweden auf das US Team um Superstar Patrick Kane. Während in London das Royal Wedding (Prinz Harry & Meghan) lief gab es vor 10.500 Zuschauer in der Royal Arena Kopenhagen ein wahres Eishockeyfest aus schwedischer Sicht, die mit einem 6:0 Erfolg erneut im Finale stehen.

 

 

schweden usa 2018 wm

(Foto: Marija Diepold)

 


In der Vorrunde belegte Schweden den 1. Platz in der Gruppe A und die USA den 2. Platz in der Gruppe B. Beide Mannschaften gaben nur jeweils ein Spiel verloren und setzten sich im Viertelfinale gegen die Teams aus Lettland und Tschechien erfolgreich durch. Für die Tre-Kronor ging es um eine mögliche Titelverteidigung, bei den USA gab es die letzte Medaille (Bronze) bei der Eishockey WM 2015 in Prag.

 

 

Der erste Spielabschnitt wurde weitgehend von den US-Boys bestimmt, diese setzten von Beginn an den amtierenden Weltmeister unter Druck und Anders Nilsson musste in den ersten zwanzig Minuten 16 Schüsse parieren. Die besten Chancen hatte Nick Bonino und Patrick Kane. Ganz im Gegenteil zu der Chancenflut der Amerikaner präsentierten sich die Schweden abwartend und konnten durch Viktor Arvidsson (15.) mit 1:0 in Führung gehen.


Arvidsson verwertete einen Abpraller von Kinkaid erfolgreich, dies war erst der fünfte Schuss auf das amerikanische Tor. Kurz vor dem Ende bekam der amerikanische Schlussmann eine kleinliche Strafzeit, doch in diesen zwei Minuten Unterzahl waren erneut die Amerikaner die aktivere Mannschaft, konnten daraus aber kein Kapital herausschlagen.

 


 


 

Im zweiten Drittel gab es nach vier Minuten eine rießen Möglichkeit für die USA bei einer 2+2 Strafe für Schweden nach einem hohen Stock den Ausgleich zu erzielen, doch bereits in der Anfangsphase der Überzahl konterten die Tre-Kronor und scheiterten an Kinkaid, der kurz vor Ablauf der Strafzeit erst einen Alleingang von Mikael Backlund abwehren konnte, beim Nachschuss von Magnus Paajarvi dann chancenlos war.

 

 

Wieder waren die Amerikaner am Drücker, doch die Schweden nutzten eiskalt und effektiv ihre Tormöglichkeiten. Mit em 3:0 nach der Hälfte der Spielzeit schien die Partie bereits entschieden zu sein, diesmal nutzten die Schweden ein Powerplay. Nur  9 Sekunden später ertönte der Torjubel erneut als bei einem Alleingang Matthias Janmark zum 4:0 traf.  Die Amerikaner versuchten weiterhin den Anschlusstreffer zu erzielen, doch der schwedische Goalie war heute erneut ganz sicher und ließ nichts zu und so ging es mit dem ernüchternden 4:0 aus Sicht der US-Boys in die zweite Drittelpause.

 


Das letzte Drittel ist schnell erzählt, wie schon in der gesamten Partie über liefen die Amerikaner weiterhin einige gute Angriffe auf das schwedische Tor, doch Anders Nilsson war heute nicht zu bezwingen. Knapp 8 Minuten vor dem Ende nahmen das US Team den Goalie vom Eis, doch auch hier gab es nur einen weiteren Treffer (Empty Net) von Viktor Arvidsson zum 5:0. Das halbe Dutzend machte dann Adrian Kempe kurz vor dem Ende voll, die Vorlage gab erneut Mikael Backlund, der damit ein 3-Punkte Spiel absolvierte.

 

 

Mit diesem klaren 6:0 Erfolg ziehen die Tre-Kronor erneut ins WM-Finale ein und können morgen die Mission Titelverteidigung abschliessen.

 

 

19. Mai 2018 Kopenhagen

Schweden - USA 6:0 (1:0|3:0|2:0)

 

Tore:

1:0|15.|Viktor Arvidsson (de la Rose, Forsberg)

2:0|28.|Magnus Paajarvi (Backlund) UZT

3:0|31.|Patrick Hornqvist (Backlund, Klingberg) PPT

4:0|31.|Matthias Janmark (Rakell)

5:0|52.|Viktor Arvidsson (Zibanejad) Emptynet

6:0|58.|Adrian Kempe (Backlund)

 

Zuschauer:

10.500

 

Best Player of the Game:

Schweden: Anders Nilsson

USA: Patrick Kane

 

 


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Eishockey WM 2018 für Dänemark ein Erfolg

 

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (PM/Sport1) Die Eishockey-WM ist für den Gastgeber in vielerlei Hinsicht ein großer Erfolg - sportlich, finanziell und medial. Dänemark verzeichnet einen neuen Zuschauerrekord. Mehr als eine halbe Million Zuschauer verzeichnet die Eishockey-WM (LIVE im TV auf SPORT1) in Dänemark.

 

 

fasel pressekonfernez

(Dr. René Fasel - Foto Maria Diepold)

 


"Wir schreiben Geschichte", sagte der dänische Verbandspräsident Henrik Bach Nielsen am Freitag, "niemals zuvor haben so viele Zuschauer eine Indoor-Veranstaltung in Dänemark besucht." Dabei sorgten nicht nur die Gastgeber in der Jyske Bank Boxen in Herning mit 74.573 Besuchern in ihren sieben Vorrundenspielen und einem Schnitt von 10.653 fast immer für ein ausverkauftes Haus.

 

 

Auch der Nachbar Schweden bescherte den Veranstaltern in Kopenhagen eine volle Halle. 88.864 Fans kamen zu den bislang acht Spielen des Titelverteidigers in die Royal Arena - im Schnitt 11.108. Die WM sei "das internationale Volksfest, das wir erhofft hatten", erklärte Bach Nielsen, die finanziellen Ziele seien erreicht worden. Die WM im vergangenen Jahr in Köln und Paris hatte 686.391 Zuschauer verzeichnet. Den Rekord hält die Weltmeisterschaft 2015 in Tschechien mit 724.307 Besuchern.

 

Mit den letzten vier Spielen werden es in Herning/Kopenhagen bei der Weltmeisterschaft 2018 knapp 525.000 Zuschauer werden und alle Beteiligten zeigten sich auf der Abschluss Pressekonferenz mehr als zufrieden. Rene Fasel lobte die Organisation, die anscheinend auch Einfluß auf das traumhafte Wetter zu scheinen hatte. Normalerweise gibt es in Dänemark in der Liga nur einen Zuschauerschnitt von rd. 1.500 pro Spiel.

 

 

Bei dieser Weltmeisterschaft hatte die IIHF neben der neuen Webseite und dem veränderten Auftritt im Social Media Bereich auch die neuen Referee-Cams im Einsatz und im Bereich der Statistiken gab es wie schon bei den olympischen Spielen einheitlich bei allen Spieler eingenähte Chips. Besonders wurden die über 1.100 Volunteers geehrt, ohne die so eine Organisation einer Weltmeisterschaft mit 16 Mannschaften und 64 Spielen nicht möglich ist.

 

 

 

 


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