(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Zweites Spiel im neuen Jahr, neues Glück. Den 36. Spieltag der DEL bestritten die Kölner Haie gegen die Iserlohn Roosters in der LANXESS arena vor 12.099 Zuschauern. Die Partie endete siegreich für die Kölner Haie mit 2:1. Das bedeutete weitere drei Punkte zur Festigung des Tabellenplatzes.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Das erste Spiel des noch jungen Jahres 2019 spielte der KEC gegen den ERC Ingolstadt und gewann mit 5:2. Es waren wichtige drei Punkte für die Kölner, um sich auf den ersten sechs Plätzen der Tabelle der DEL festzusetzen. Die Tabelle ist diese Saison wieder sehr eng und am Ende wird sicherlich jeder Punkt entscheidend sein für die Playoff-Teilnahme. Ingolstadt bot dem KEC in den ersten beiden Dritteln ein umkämpftes Duell, doch im letzten Drittel waren die Haie erfolgreicher und effizienter, sie schossen drei Tore wohingegen die Panther keines erzielten, und so endete es dementsprechend 5:2 für Köln. Dieser Sieg im ersten Spiel des Jahres sollte der Mannschaft von Headcoach Peter Draisaitl für die Partie gegen Iserlohn Rückenwind verschaffen. Es blieb die Frage: Konnten die Haie ihr Selbstvertrauen in die heutige Partie mitnehmen?
Am Mittwoch gab Neuzugang Rok Ticar, der bereits von 2012 bis 2014 im Haie Trikot auflief, sein Debüt, er wurde noch vor dem Wechsel der Jahre vom KEC erneut verpflichtet. In der Partie gegen die Panther war er auch zügig erfolgreich, das 1:0 ging auf sein Konto.
Bei den Roosters aus Iserlohn sieht die Saison nach harter und schwerer Arbeit aus, die bisher noch nicht belohnt wurde. Die Sauerländer befinden sich derzeit nur auf Platz 12 der Tabelle und haben insgesamt 35 Punkte, die Haie hingegen vor dem Spiel gesamt 60 Punkte. Am vergangenen Mittwoch verlor Iserlohn gegen die Eisbären Berlin knapp 4:3 nach Penalty. Insgesamt steht eine Niederlagenserie von sechs verlorenen Spielen in Folge auf dem Konto der Roosters. Bisher konnten sie nur zweimal auswärts siegen. Die Mannschaft von Headcoach Jamie Bartman, der Rob Daum kürzlich ablöste, denn in Iserlohn war der Verein unzufrieden mit der Leis-tung, würde um den Sieg gegen Köln erwartungsgemäß hart kämpfen, um die Negativserie zu beenden. Bekannt sind die Iserlohner ohnehin für hartes und kämpferisches, vielleicht nicht immer schönes, aber doch unterhaltsames Eishockey.
Zudem mussten die Sauerländer kurz vor der Jahreswende am zweiten Weihnachts-tag noch einen Schicksalsschlag erleiden. Der Manager des Vereins Karsten Mende erlitt einen Schlaganfall und fällt bis auf weiteres für unbestimmte Zeit aus. Der ehemalige Nationalspieler befindet sich in medizinischer Behandlung.
Beide Mannschaften aus NRW waren heute in der Pflicht zu gewinnen, Köln um sich von den direkten Konkurrenten weiter abzusetzen und vielleicht um eine Siegesserie zu starten und das konstante Auf und Ab einmal abzustellen, Iserlohn um die Nieder-lagenserie zu beenden und vielleicht noch Punkte für die Playoffplätze zu sichern. Es versprach spannend und brisant zu werden. Es war das dritte Aufeinandertreffen beider gewesen, die beiden ersten Spiele konnte der KEC auch für sich entscheiden mit 2:1 und 3:1.
Für den KEC kehrten heute die ehemals Verletzten Felix Schütz und Kapitän Moritz Müller in den Kader zurück. In der Partie gegen Ingolstadt zog sich Austin Madaisky eine Handverletzung zu und fiel somit heute aus. Weiterhin verletzungsbedingt fehlten Marcel Müller, Steve Pinizzotto und Michael Zalewski.
Zu Beginn des ersten Drittels starteten die Haie temporeich ins Spiel und bauten so-fort Druck auf. Sie waren mit der ersten Sekunde präsent. Iserlohn hingegen hatte etwas Mühe diesem Druck standzuhalten. Doch das erste Tor in der vierten Minute ging zunächst auf das Konto der Sauerländer. Rok Ticar musste auf die Strafbank wegen Bandenchecks und dieses Powerplay nutzten die Roosters zur 0:1 Führung durch Dylan Yeo. Die Haie erarbeiteten sich weitere gefährliche Möglichkeiten. Der Ausgleich fiel erst in der 16. Minute durch Rok Ticar. Es war ein gutes Kombinations-spiel von Felix Schütz, Sebastian Uvira und Ticar, sein zweites Tor im zweiten Spiel. Trotz des relativ schnellen Führungstreffer war Köln die Mannschaft mit mehr Spielanteilen. Der KEC setzte sich immer wieder im Angriffsdrittel fest und wurde für Iserlohn gefährlich, doch bisher konnten die Sauerländer und Niko Tapani Hovinen im Tor immer klären.
Der Mittelabschnitt blieb spannend und blieb auch beim unentschieden von 1:1. Der KEC war weiterhin die spielführende Mannschaft, Iserlohn tat sich schwer aus dem eigenen Drittel raus zu kommen und versuchte es mit Härte. Die Haie jedoch hielten dagegen und waren die offensiv ideenreicheren. Dennoch ging der Puck nicht über die Linie, was auch der Tatsache schuldete, dass Hovinen im Tor die Sauerländer im Spiel hielt.
Das letzte Drittel sollte alles entscheiden und machte es noch einmal spannend. Beide Mannschaften spielten aggressiv und hart, wie es sich für Eishockey gehört, doch Köln blieb auch in diesem Drittel offensiv stärker. Iserlohn machte hinten dicht und die Lücken zu, so dass der KEC nicht durch kam. Es waren nur 48 Sekunden im Drittel gespielt als der Führungstreffer zum 2:1 durch Colby Genoway fiel. Die Sauerländer drückten nun und wirkten angriffslustiger, vor allem weil sie auch nur ein Tor im Rückstand waren. Am Ende reichte es jedoch nicht. Auch eine doppelte Überzahl brachte die Roosters nicht zum Erfolg. So endete das Drittel und das Spiel 2:1.
Insgesamt war es eine wie zu erwarten harte Aufgabe für den KEC, der letztlich mit einem Sieg vom Eis fahren konnte. Die Kölner Mannschaft hatten den Rückenwind aus dem zuletzt gewonnen Spiel mitnehmen können. Es war ein bis zuletzt span-nendes Spiel gewesen, hart und aggressiv. Iserlohn tat sich schwer ideenreich nach vorne zu spielen, da Köln sich immer wieder im Angriffsdrittel festsetzte und so die Roosters in die Defensive zwang. Die Haie waren während der Partie spielführend und dominant und das Ergebnis hätte durchaus weit höher ausfallen können, wenn die Haie den Puck auch ins Tor bekommen hätten. Doch die Iserlohner versuchten ihrerseits stabil zu verteidigen, was ihnen über weite Strecken auch gelang.
Die Leistung der Schiedsrichter war gestern durchaus kritisch zu sehen, sie waren oft zu passiv und haben nicht alle grenzwertigen Aktionen geahndet. Ob es dem Spiel-fluss geschuldet war, bleibt dahingestellt.
Bis zuletzt blieb es spannend, denn nur ein Tor Vorsprung ist immer eine riskante Sache in einem so schnellen Sport wie Eishockey. Letztlich gelang es den Haien auch eine doppelte Überzahl der Roosters bis zum Ende zu überstehen und die drei Punkte mit einem knappen Ergebnis von 2:1 für sich zu behalten.
Am Sonntag geht es für die Kölner Haie auf heimischen Eis weiter, dieses Mal gegen Bremerhaven, Beginn ist um 14.00 Uhr.
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(DEL/Berlin) PM Die reguläre Spielzeit endete im zähen Spiel zwischen den Eisbären Berlin und den Straubing Tigers mit einem torlosen Remis. Auch in der Verlängerung fand sich kein Gewinner. Jeremy Williams bescherte den Gästen vor 13.619 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena den Extra-Punkt im Penaltyschießen.

(Foto: Eisbären Berlin)
Nach einer ziemlich ausgeglichenen Anfangsphase durften sich die Eisbären bereits in der vierten Minute im Powerplay versuchen. Allerdings spielten die Gäste aus Bayern die zwei Minuten souverän herunter und blockten sämtliche Abschlüsse der Berliner. Die bewältigte Unterzahlsituation schien der Mannschaft von Tom Pokel ordentlich Aufschwung gegeben zu haben. Fortan übernahmen die Tigers das Spiel und sorgten im Minutentakt für Gefahr. Aber da war ja noch Kevin Poulin zwischen den Pfosten des Eisbären-Gehäuses. Der Spieler des Monats Dezember 2018 vereitelte in den ersten 20 Minuten alle Abschlüsse, die den Weg zu seinem Tor fanden, und hielt das Spiel offen.
Im Mittelabschnitt wirkte der Hauptstadtclub etwas zielstrebiger nach vorne. Die abgefeuerten Schüsse konnten Straubing-Keeper Jeff Zatkoff jedoch nicht aus dem Konzept bringen. In der 29. Minute konnte der Stanley Cup-Sieger von 2016 aber nur noch hinterherschauen, als Louis-Marc Aubry die Scheibe im Zuge eines Konters in Unterzahl ans Lattenkreuz setzte. Aber auch die Niederbayern scheiterten fünf Minuten danach am Gestänge. Somit ging es torlos in das letzte Drittel.
Auch in den letzten zwanzig Minuten, in denen das Spiel nicht so richtig in Fahrt kam, blieben beide Mannschaften ohne Torerfolg. Straubing drückte rund sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit enorm, scheiterte aber ein ums andere Mal an Poulin – und einmal am Pfosten. Nach 60 Minuten stand weiterhin auf beiden Seiten die Null. Die anschließende Verlängerung endete ebenfalls ohne Treffer. Straubings Top-Scorer Jeremy Williams entschied das Shootout in seinem zweiten Anlauf in der vierten Runde für seine Mannschaft und sicherte den Tigers den zweiten Punkt.

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(DEL/Düsseldorf) PM „Wenn der Winter Einzug hält, kommt für uns die schönste Zeit“ singen die Fans der Düsseldorfer EG seit Jahrzehnten vor jedem Spiel. Der Winter ist da und der Januar hat es mit gleich sechs Heimspielen und dem DEL Winter Game in Köln so richtig in sich. Zum Auftakt des Heimspielmarathons war niemand geringeres als der unangefochtene, aber bis dato gegen die DEG sieglose Tabellenführer Adler Mannheim in den ISS DOME. Vor 10.512 Zuschauern hielt das Spiel, was es versprach, in dem sich die Gäste als etwas dominanter und cleverer erwiesen und deswegen beim 2:3 (0:2; 2:0; 0:1) verdient als Sieger vom Eis gingen.

(Foto: Birgit Häfner)
Von der ersten Sekunde waren Tempo, Rasse und Klasse im Spiel, in dem Manuel Strodel nach langer Verletzungspause ins Team zurückkehrte, die DEG aber weiterhin auf Jerome Flaake verzichten musste. Die Rot-Gelben hätten schon nach wenigen Sekunden in Führung gehen können, als Kapitän Alex Barta etwas unverhofft, dafür aber völlig unbedrängt vor dem von Dennis Endras gehüteten Tor der Gäste aus der Kurpfalz an die Scheibe kam. Allerdings bekam er das Spielgerät nicht über den Mannheimer Schlussmann gelupft (2.). Direkt im Anschluss hielt Patrick Köppchen von der blauen Linie drauf und verpasste Philip Gogulla den Rebound nur knapp. Im Gegenzug zog David Wolf zwei Mal aus dem rechten Bullykreis ab. Die Führung für die Gäste war mehr dem Glück als ihrem zweifellos vorhandenen Können geschuldet. Andrew Dejardins hatte aus recht zentraler Position abgezogen und Mathias Niederberger den Schuss mit der linken Schulter pariert. Vom Plexiglas hinter dem Tor sprang die Scheibe so unglücklich vor den Kasten, dass sie genau auf den Schläger von Matthias Plachta landete, der den Puck problemlos über die Linie drückte (5.). Die DEG brauchte eine Weile, um sich nach dem Gegentreffer zu sortieren. Einige Spielminuten verstrichen, ohne dass sich eine der beiden Mannschaften große Torchancen erspielen konnten. Bis Mannheim plötzlich eiskalt zuschlug: Ben Smith gewann ein Anspiel vor Niederberger und Phil Hungerecker zog sofort ab. Zunächst rettete Niederberger mit dem linken Schoner, doch Smith ging der Scheibe hinterher, eroberte sie zurück und legte auf für Luke Adam, der aus kurzer Distanz traf (15.). Mit dem Zwei-Tore-Rückstand der DEG ging es in die erste Pause.
Kaum hatte das zweite Drittel begonnen, war die DEG zurück im Spiel. Zunächst blieb Calle Ridderwall mit seinem Schuss aus dem rechten Bullykreis nach schönem Zuspiel von Leon Niederberger aus der rechten Bandenrundung das Erfolgserlebnis noch verwehrt (21.). Wenig später aber rissen die Fans und Spieler in rot und gelb die Arme zum Torjubel in die Höhe. Ryan McKiernan, ganz besonders angefeuert von 21 Fans der Vienna Capitals, packte den Hammer aus und jagte die Scheibe in den linken Knick (21.). In Überzahl hätten die Adler den alten Abstand wieder herstellen können. Chad Kolarik legte den Puck mit einem sehenswerten Diagonalpass zu Markus Eisenschmied, der aus dem linken Bullykreis einen gefährlichen Schuss abgab. Niederberger aber war zur Stelle (23.). Dem 1:3 noch näher kam Wolf, der mit einem langen Pass bedient wurde und die Scheibe beinahe mit der Rückhand durch die Schoner von Niederberger bugsiert hätte. Einige der zahlreich mitgereisten Adler-Fans hinter dem DEG-Tor hatten schon zum Jubeln angesetzt (27.). Als die Mannschaft von Harold Kreis erstmals in Überzahl ran durfte, gerieten die Adler mächtig unter Druck. Aus spitzem Winkel traf Barta von der rechten Seite nur den linken Pfosten (30.). Die DEG blieb dran und wurde dafür belohnt: McKiernan zog abermals aus der Distanz ab, der Abpraller landete bei Jaedon Descheneau, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und mühelos zum 2:2 traf (31.). Der Ausgleich fiel auch, weil die DEG nun viel besser in die Zweikämpfe kam. Nach einem schönen Querpass des erst 17 Jahre alten Adler-Ausnahmetalents Moritz Seider hätte die Truppe von Pavel Gross wieder in Führung gehen können, aber Kolarik fand in Niederberger seinen Meister (33.). Im Gegenzug feuerte John Henrion aus der Ferne in Richtung Endras (33.). Es war ein schnelles, ein gutes, ein hin und her wiegendes Eishockeyspiel zweier Spitzenmannschaften mit Torszenen auf beiden Seiten. Das ging auch bis zum Ende des Drittels so weiter. Weitere Tore gab es aber keine.
Der dritte Abschnitt begann ein wenig verhaltener als die anderen beiden Drittel zuvor. Nach und nach erspielten sich die Mannheimer ein Übergewicht. Als Adam alleine aufs DEG-Tor zulief, reagierte Niederberger prächtig (44.). Kurz darauf war der DEG-Torhüter machtlos, als Adler Verteidiger Joonas Lehtivuori die Schlägerspitze an einen Schuss von Hungerecker bekam und den Puck so ins kurze linke Eck lenkte (45.). Beinahe hätte Braden Pimm die richtige Antwort gefunden, als der Endras aus dem Slot zu einer Glanztat zwang (47.). Danach gelang es der nicht, ein großes Chancenfeuerwerk zu entfachen, auch weil die Adler gar nicht daran dachten, ihre Offensivbemühungen einzustellen. Ein gefährlicher Schuss nach dem nächsten zischte in Richtung Niederberger. Besonders brenzlig wurde es, als sich Wolf durch das gesamte DEG-Drittel kurvte (53.). In der Schlussphase aber kam die DEG noch einmal mit Macht. Kreis brachte einen sechsten Feldspieler und nahm kurz darauf eine Auszeit. Kenny Olimb traf von der rechten Seite aus spitzem Winkel das äußere Gestänge. In den allerletzten Sekunden sah sich Endras einem wahren Schussgewitter ausgesetzt. Der Ausgleich lag in der Luft, doch die Mannheimer retteten sich über die Zeit. Als die Schlusssirene ertönte, riss Endras wild jubelnd die Arme in die Höhe, seine Teamkollegen taten es ihm gleich. Erneut war es ein Duell auf Augenhöhe, dieses Mal leider mit dem besseren Ende für die Adler.
Auch wenn es heute nicht ganz gereicht hat: Der Auftritt der DEG gegen das Star-Ensemble der Adler hat gezeigt, dass die Rot-Gelben für den Rest der Saison bestens gewappnet ist. Der wilde Januar geht am Sonntag mit einem Sonderzug-Gastspiel bei den Augsburg Panthern weiter (Spielbeginn 14 Uhr). Am 12. Januar steigt dann das große DEL Winter Game gegen die Kölner Haie im Rhein-Energie-Stadion (erstes Bully um 16:30 Uhr). Einen Tag später gastiert ab 19 Uhr der deutsche Meister aus München im ISS DOME.

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(DEL/München) (Christian Diepold) Mit einer 1:2 Niederlage nach Penaltyschießen hat der Tabellenletzte aus dem Schwarzwald die Schwenninger Wild Wings dem amtierenden deutschen Meister EHC Red Bull München vor ausverkauftem Haus ein Bein gestellt.

(Foto: Heike Feiner)
Schwenningen war zwar mit nur 7 Siegen auf dem letzten Tabellenplatz, jedoch sind die Schwarzwäder immer ein unangenehmer Gergner und Trainer Don Jackson ist das letzte Duell in Schwenningen am 18. Spieltag noch gut in Erinnerung: „Das war eine enttäuschende Niederlage, wir haben nicht gut gespielt.“ Gleich zweimal gaben die Red Bulls eine Führung aus der Hand, ehe die Wild Wings in der Verlängerung den 4:3-Siegtreffer erzielten.
Dies sollte sich am heutigen Freitagabend vor 6.142 Zuschauer am Oberwiesenfeld erneut bewahrheiten. Es war für die Red Bulls von Anfang an ein hartes Stück Arbeit und die Wild Wings sorgten für eine Überraschung. Die Fans mussten bis zur 23. Minute warten bis Travor Parkes in Überzahl die 1:0 Führung erzielte. Im Tor der Landeshauptstadt stand heute Kevin Reich und sein Gegenüber war der Beste Torhüter der DEL Saison 2017/2018 Dustin Strahlmeier. Beide konnten sich in den ersten beiden Drittel einige Male auszeichnen.
Im Mittelabschnitt nahmen die Gäste zu viele Strafzeiten, fünf an der Zahl, jedoch gelang es den Münchner heute nicht dies bei nummerischer Überlegenheit auszunutzen. Es gab gleich zwei Mal die Möglichkeit mit 5 gegen 3 zum Torerfolg zu gelangen, doch Dustin Strahlmeier und seine Abwehr standen kompakt und sicher. Das Spiel der Schwenninger war auf eine solide Defensive aufgebaut und so wurde die eigene blaue Linie hart verteidigt. Eine große Chance hatte Stefano Giliati kurz vor dem Ende des zweiten Abschnitt mit einem Alleingang auf Kevin Reich, doch der 23-jährige war heute in seinem 13. Saisonspiel eine sichere Vertretung für die etatmäßige Nummer 1 Danny aus den Birken.
Die letzten zwanzig Minuten begannen nach weniger als einer Minute mit einer Strafzeit für den Topscorer des EHC Red Bull München John Mitchell. Es waren nur 11 Sekunden verstrichen, da musste ein Schwenninger in die Kühlbox und der vermeindliche Vorteil auf dem Eis war wieder dahin. Yannic Seidenberg machte mit einem Handgelenkschuss mit dem Schwenninger Gestänge (45.) Bekanntschaft.
Bei einem weiteren Konter setzte sich Rihards Bukarts auf der linken Seite erfolgreich durch und schob den Puck an Kevin Reich vorbei an den Pfosten, von dem dieser ins Tor abprallte. Die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis und gaben anschliessend das Tor (46.). Mit diesem Ausgleich schien das Spiel der Gäste schwungvoller und offensiver zu werden. In der 51. Minute hatte Schwenningen sogar kurz die Möglichkeit in doppelter Überzahl den Spielstand zu drehen, doch die Abwehr der Münchner stand sicher. Der Meister erhöhte in der Schlussphase den Druck doch nach der regulären Spielzeit ging mit diesem Remis jeweils ein Punkt an beide Teams.
Matt Stajan hatte in der Verlängerung die Beste Chance, doch Dustin Strahlmeier fischte die Scheibe mit einer rießen Parade aus dem Netz, doch auch Kevin Reich ließ nochmals seine Klasse ei einem Schwenniner Schuß aufblitzen und so musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Im Shootout hatten dann die Gäste durch das entscheidende Tor vn Istvan Bartalis die Nase vorne. Bester Spieler auf Seiten der Schwarzwälder war der Torhüter Dustin Strahlmeier.
DEL 04. Januar 2019
EHC Red Bull München - Schwenninger Wild Wings 1:2 n.P. (0:0|1:0|0:1|0:0)
Tore:
1:0|23.|Trevor Parkes (Joslin, Stajan) PPT
1:1|46.|Rihards Bukarts
1:2 Istvan Bartalis Penalty
Zuschauer
6.142 (ausverkauft)
Mädlsabend am Oberwiesenfeld
Die Partie gegen Schwenningen steht unter dem Motto „Mädlsabend“. Premium-Partner Rauch Fruchtsäfte lädt alle Mädls kostenfrei ins Stadion ein und spendiert im Umlauf leckeren Punsch. Außerdem findet in der 2. Drittelpause das Rauch Puckwerfen mit attraktiven Preisen statt (Hauptpreis: Playstation 4).
Statistiken:
DEL-Spiele gegen Schwenningen: 22
Siege: 15
Niederlagen: 7
Siegquote: 68 Prozent
Tore: 82:50
Letztes Spiel: SWW vs RBM 4:3 n. V. (15.11.2018)

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(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Es ist das lang ersehnte, durchaus groß und werbeträchtig angekündigte Spektakel der Deutschen Eishockey Liga: das vierte Wintergame. Im Duell gegeneinander werden die Kölner Haie und die Düsseldorfer EG antreten. Besonders daran ist die Konstellation, denn das Derby der Kölner gegen die Düsseldorfer gilt als Mutter aller Derbys und bietet eine lange Tradition der Konkurrenz. Beide Städte liegen nah beieinander und sind durch den Rhein miteinander verbunden, allein historisch betrachtet, standen beide schon lange in Dualität zueinander, nicht nur sportlich gesehen.

(Foto: DEL)
Das DEL-Wintergame gehört mittlerweile zum festen Bestandteil des Einshocokeysports und ist dem amerikanischen Winterclassic Game angelehnt, das in der NHL alljährlich ausgerichtet wird. In Deutschland ist es nun die vierte Ausgabe vor großer Kulisse und findet in einem Turnus von zwei Jahren statt, es gilt als reguläres Ligaspiel und so können die beiden Mannschaften, die gegeneinander antreten auch regulär drei Punkte für ihren Tabellenplatz sichern. Der Unterschied wird sein, dass vorab ein großes Begleitprogramm stattfinden wird und wie bereits erwähnt, unter freiem Himmel stattfindet. In weiteren Ländern wie Finnland oder Schweden gehören ähnliche Veranstaltungen bereits seit längerer Zeit zur Spieltradition.
Beide Mannschaften, KEC und DEG, traten bereits in 2015 gegeneinander in der zweiten Auflage des Wintergames an. Die DEG hatte sich seinerseits mit der Esprit Arena und dem Wunschgegner Köln beworben, gleichzeitig hatte sich auch der KEC mit dem Gegner KEV beworben. Die Wahl fiel aber auf Düsseldorf. Und so bewarb sich Köln für 2019 und darf nun das diesjährige große Event der DEL ausrichten. In 2015 entschied das Spiel Düsseldorf mit 3:1 für sich. Allein dies ist eine gute Motivation für die Haie, es dieses Jahr besser zu machen.
Das Event wird im Rheinenergie-Stadion stattfinden, der Heimstätte des 1. FC Köln, unter freiem Himmel bei jeder Wetterlage. Es wird eine Herausforderung sein, das Eis aufzubereiten, bei den derzeit etwas wärmeren Temperaturen und dem immer wiederkehrenden Regen, doch wenn es am Ende gelingt, wird der Veranstaltung für geplant rund 50.000 Zuschauer nichts mehr im Wege stehen. Moritz Müller erklärte bereits in 2015: „Es ist schon etwas Außergewöhnliches, vor so vielen Menschen zu spielen“. (Quelle: Kölner Haie).
In dieser Saison spielten die Haie und die Düsseldorfer bereits zweimal gegeneinander. Beide Male siegte die DEG knapp mit 4:3 und 2:3. Auch läuft es diese Saison besser für Düsseldorf als für Köln. Die DEG konnte sich an der Tabellenspitze unter den ersten drei Mannschaften neben München und Mannheim festsetzen. Für die Haie läuft die Saison mal gut, mal schlecht. Es ist eher ein Auf und Ab mit wenig Konstanz. Der KEC ist derzeit auf Platz fünf der Tabelle eine Überraschungskiste. Da die Tabelle auch wieder recht eng ist, wie bereits in den letzten Jahren, und alle Mannschaften nur wenige Punkte voneinander trennen, ist aber noch alles möglich.
Nur noch wenige Tage sind übrig und der Countdown bis zum 12. Januar 2019 läuft. Der Umbau des Rheinenergie-Stadions wurde schon begonnen und die Vorbereitungen sind im vollen Gange, 43.000 Tickets (Stand: 02. Januar 2019) sind verkauft. Ab 13.30 Uhr beginnt das Rahmenprogramm, das unter anderem ein Legendenspiel bietet. Um ca. 16.30 Uhr ist dann Spielbeginn des KEC gegen die DEG. Es verspricht pure Emotion zu werden.
Die bisherigen Winter Games
DEL Wintergame 2013 (Nürnberg 50.000 Zuschauer)
Thomas Sabo Ice Tigers - Eisbären Berlin 4:3 (0:0, 1:1, 3:2)
DEL Wintergame 2015 (Düsseldorf 51.125 Zuschauer)
Düsseldorfer EG - Kölner Haie 3:2 (1:0, 2:1, 0:1)
DEL Wintergame 2017 (Hoffenhiem 25.022 Zuschauer)
Adler Mannheim - Schwenninger Wild Wings 7:3 (1:1,3:2,3:0)
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(DEL/Köln) (ST) Das neue Jahr 2019 hat gerade erst begonnen und schon ging es in der DEL weiter mit Eishockey am diesem Mittwoch. Es war der 35.Spieltag und in der LANXESS arena trat der KEC gegen den ERC Ingolstadt an. Die Partie gewannen die Kölner Haie mit 5:2.

Foto: Ingo Winkelmann
Für die Haie lief es in den letzten Spieltagen vor dem Jahreswechsel weiterhin durchwachsen. Am zweiten Weihnachtstag verloren die Haie gegen Wolfsburg bitter mit 0:3, bedeutete kein Weihnachtsgeschenk für die Mannschaft selbst. Sehr unzufrieden mit sich, starteten die Haie dann auf eine kleine Auswärtstour nach Süddeutschland. Der erste Halt war Schwenningen und dort gewann der KEC 1:4 gegen die Wild Wings bevor die Haie in Straubing eine weitere Niederlage von 1:3 aufgrund mangelnder Leistung kassierten. Besonders enttäuschend war diese Niederlage kurz vor dem Start ins neue Jahr, weil rund 1.000 Kölner Fans extra für dieses Spiel gesammelt angereist waren. Doch die Mannschaft präsentierte sich nicht im besten Licht. Ist der Druck vor so vielen Kölnern zu spielen zu groß für die Haie, da sie zu Hause auch Probleme mit dem Toreschießen haben? Was auch der Grund für dieses Auf und Ab des KEC ist, das sich auch konstant durch die ganze Saison zieht, Headcoach Peter Draisaitl hat weiterhin große Herausforderungen vor sich, um die Mannschaft dahin zu führen, wo sich der Verein wohl fühlt. Dennoch bleibt der KEC weiterhin auf Tabellenplatz 5, da auch die direkten Konkurrenten verloren.
Die Ingolstädter konnten hingegen zum Jahreswechsel gegen die Berliner Eisbären 2:4 gewinnen. Derzeit befinden sie sich mit 54 Punkten auf Platz acht der DEL Tabelle, damit nur 3 Punkte hinter den Haien, die 57 Punkte auf dem Konto stehen haben. Die Tabelle ist demnach sehr knapp und so zählen für alle Mannschaften jeder Punkt, um die Positionen zu festigen.
Es war an diesem Spieltag das dritte und vorletzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Die beiden zuvor gespielten Partien entschieden die Panther für sich.
Noch im alten Jahr gab der KEC eine Neuverpflichtung für die Position des Centers bekannt. Der Stürmer Rot Ticar ist dabei ein Altbekannter, spielte er bereits für die Haie. Von 2012 bis 2014 stand Ticar im Kölner Aufgebot, wechselte dann in die KHL für vier Jahre und präsentiert sich nun wieder in dem Trikot der Haie. Mark Mahon, Sportdirektor des KEC, erklärte zu dem Transfer: „Rok Ticar gibt uns weitere Tiefe auf der Center-Position. Dazu kennt er sich in Köln aus und wollte unbedingt zurückkehren. Jetzt hat sich diese Möglichkeit ergeben und wir haben zugeschlagen. Wir freuen uns, dass Rok Ticar ab sofort wieder das Haie-Trikot trägt.“ (Quelle: www. haie.de). Ticars Vertrag läuft bis zum Saisonende und er trägt die Nummer 24.
Und am Mittwoch startete Ticar direkt in die Saison als neues Mannschaftsmitglied. Bei seinem Debüt ging das erste Tor auch auf sein Konto.
Dennoch mussten die Haie weiterhin mit einigen Verletzungsausfällen zurecht kommen. Marcel und Moritz Müller, Steve Pinizzotto, Michael Zalewski und Felix Schütz mussten unfreiwillig pausieren.
Der heutige Sieg war ein wichtiger für die Kölner Haie. Er gibt Selbstbewusstsein, so bleibt es zumindest zu hoffen, und wichtige drei Punkte um sich die direkte Konkurrenz in der Tabelle abzusetzen. Die Mannschaft wollte beweisen, dass sie auch vor heimischen Publikum gewinnen können, dazu wollten sie die letzten enttäuschenden Niederlagen gegen Wolfsburg und Straubing wieder wett machen. Mit dem heutigen 5:2-Sieg gelang dem KEC ein wichtiger Schritt.
Am Freitag geht es für die Kölner Haie auf heimischen Eis weiter gegen die Iserlohn Roosters, Beginn ist um 19.30 Uhr.
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(DEL/Augsburg) PM Bremerhaven war für die Augsburger Panther in dieser Saison keine Reise wert. Nachdem die Panther bereits das erste Auswärtsspiel an der Nordsee deutlich mit 0:4 verloren, setzte es auch beim zweiten Gastspiel bei den Fischtown Pinguins eine 0:5-Niederlage. Die Treffer für die Hausherren erzielten Carson McMillan (16.), Nicholas Jensen (20.), Mark Zengerle (42.), Jan Urbas (42.) und Brock Hooton (51.).
(Foto: Dunja Dietrich / eishockey-online.com / Archivbild)
Valentine fehlt weiter
Mike Stewart musste im hohen Norden weiter auf Scott Valentine verzichten. Zudem saß Marco Sternheimer als überzähliger Stürmer auf der Tribüne und im Tor startete erneut Markus Keller. Augsburgs Goalie hatte zu Beginn aber genauso wie sein Gegenüber Tomas Pöpperle wenig zu tun. In einer ausgeglichenen Anfangsphase sahen die Zuschauer zwar ein schnelles Spiel, aber Torchancen waren Mangelware. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Hausherren im ersten Durchgang aber stärker und belohnten sich auch mit zwei Treffern.
Pinguins treffen doppelt
In Überzahl fälschte McMillan einen Schuss von Alexander Friesen unhaltbar ab (16.) und kurz vor der ersten Sirene traf Jensen aus der Distanz zum 2:0 - ein verdienter Zwischenstand nach 20 Minuten. Im zweiten Durchgang war der AEV dann besser im Spiel und um den Anschluss bemüht. Doch wie schon im ersten Durchgang wurden die Hausherren nach etwas zehn Minuten besser und konnten jubeln. Doch der Treffer von Justin Feser wurde zurecht wegen Torhüterbehinderung von Mike Hoeffel aberkannt (30.). So waren die Panther weiter im Spiel, mussten aber ab der 34. Minute auf Arvids Rekis verzichten. Der Verteidiger musste nach einem Bandencheck von Christopher Rumble verletzt vom Eis.
Rekis verletzt raus
Bremerhavens Angreifer kassierte für die Aktion eine Spieldauerdisziplinarstrafe, doch die Gäste konnten die lange Überzahl nicht nutzen und es blieb somit auch nach 40 Minuten beim Zwei-Tore-Rückstand.Dies änderte sich im Schlussdrittel jedoch prompt, denn Bremerhaven entschied das Spiel. Erst traf Zengerle mit einem Schuss aus spitzem Winkel (42.) und nur 30 Sekunden später erhöhte Urbas in Überzahl sogar auf 4:0 (42.). Hoeffel traf wenige Sekunden später zudem noch den Pfosten des Augsburger Gehäuses (43.).In der 51. Minute Minute schraubte Hooton das Ergebnis noch weiter in die Höhe und besorgte damit den Endstand.
Für den AEV geht es am Freitag bei den Thomas Sabo Ice Tigers wieder um Punkte. Zwei Tage später ist die Düsseldorfer EG im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion zu Gast.

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(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Das erste Spiel im neuen Jahr machte richtig Lust auf die entscheidende Phase in der DEL. Die Berliner Eisbären und die Iserlohn Roosters lieferten sich ein unterhaltsames, chancenreiches Spiel mit dem glücklicheren Ende für die Hauptstädter. Die gebeutelten Gäste aus dem Sauerland, konnten sich nach nun sechs Niederlagen in Serie mal wieder nicht für ihren großen Einsatz belohnen.

(Foto: Patrick Rüberg)
Ins erste Drittel starteten die Eisbären druckvoll und brachten die Scheibe gezielt in den Slot vor Niko Hovinen, doch auch die Roosters waren sehr agil und leidenschaftlich, kamen auch zu eigenen Chancen. In der Defensive waren die Gäste aus dem Sauerland bisweilen etwas weit vom Gegenspieler entfernt, sinnbildlich dafür das Führungs- Tor durch die Eisbären. Aubry konnte unbedrängt neben dem Tor stehend den Puck aufnehmen und vorbei an Hovinen schieben.
Die Gäste aus dem Sauerland waren hingegen nur kurze Zeit geschockt und drängten auf den Ausgleichstreffer. Dieser sollte in der 15. Minute fallen, als Yeo von Linksaußen aus dem Halbfeld abzog und ins lange Eck traf.
Es ging weiter hin und her mit Chancen auf beiden Seiten, es blieb jedoch beim 1:1. Jede Mannschaft hatte bessere Phasen, sodass diese Ergebnis zu diesem Zeitpunkt durchaus in Ordnung ging.
Es sollte, sehr zur Freude der fast 10.000 Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena, ein wildes zweites Drittel folgen. Ein temporeiches, abwechslungsreiches Spiel nahm immer mehr Fahrt auf und auch das Salz in der Suppe- sprich Tore- sollte nicht auf sich warten lassen. Zunächst war es Jonas Müller, der sein Team mit 2:1 in Führung bringen sollte. Die Antwort der Gäste sollte auf dem Fuße folgen, Smotherman und Florek drehten die Partie und brachten die Männer von der Callerbachtalsperre mit 2:3 in Front. Im Gegenzug war es "Micky" Dupont der ausgleichen konnte. Bis zum Drittelende folgten noch zwei Strafen für die Eisbären, die jedoch sehr stark verteidigt wurden. Die Berliner hatten sogar zweimal die große Chance ihr erstes Shorthanded-Goal der Saison zu erzielen. In dieser Phase merkte man den Roosters den Kräfteverschleiß an, es konnte mancher Sprint im Backcheck nicht mehr gegangen werden.
Ein tolles, unterhaltsames Eishockeyspiel ging mit 3:3 ins Schlussdrittel.
Auch im Schlussabschnitt ließen die Roosters den Puck wieder gut laufen, die Eisbären hielten mit harten Checks dagegen. Die größte Gelegenheit zu Beginn dieses Drittels hatte Jake Weidner, der auf Zuspiel des erneut starken Anthony Camara nur Berlins Schlussmann Franzreb traf. Es ging weiter hin und her, nachdem auch Trupp knapp an Franzreb scheiterte, war es im Gegenzug Sheppard mit der großen Chance für die Berliner Hausherren. Aber auch Niko Hovinen im Tor der Sauerländer stand seinen Mann. Matsumoto traf auf der anderen Seite das Außennetz, usw. Es entwickelte sich ein hochspannendes Spiel mit guten Phasen für beide Teams bis zum Ende. Tore fielen zunächst keine, denn beide Teams standen auch defensiv konzentriert und erlaubten sich wenig Fehler. So endeten die 60 Minuten mit 3:3 und es ging in die Verlängerung.
In der Verlängerung war es nach zwei Minuten Dylan Yeo, der wegen Haltens eine Strafe kassierte. Nach einer Minuten vier gegen drei zog dann Dupont die Strafe gegen die Eisbären, sodass es mit drei gegen drei in die Schlussminute ging.
Auch in der Overtime gab es keinen Sieger, sodass dieser im Shootout gefunden werden sollte. Es war Jamie MacQueen, der als Einziger treffen konnte.
Die siegreichen Eisbären empfangen am Freitag Straubing, die Iserlohn Roosters treten erneut auswärts an, zum Derby in Köln.
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Spiel vom 02.01.2019
EHC Eisbären Berlin - Iserlohn Roosters 4:3 (1:1|2:2|0:0|1:0)
Tore:
1:0 |12.|LOUIS-MARC AUBRY
1:1 |13.|DYLAN YEO
2:1 |27.|JONAS MÜLLER
2:2 |29.|JORDAN SMOTHERMAN
2:3 |30.|JUSTIN FLOREK
3:3 |31.|MICHAEL DUPONT
4:3 |SO.|JAMISON MACQUEEN
Zuschauer: 9.791

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(DEL/Schwenningen) (BM) Nach der 8:1-Pleite in Augsburg waren die Wild Wings auf Wiedergutmachung aus. Überraschend stand Dominik Bittner nach seiner Verletzung in im letzten Spiel wieder im Kader. Paul Thompson strich Benedikt Brückner aus dem Kader und beorderte Simon Danner in die Defensive. Neben dem Verletzten Ville Korhonen musste zudem Stefano Giliati auf die Tribüne. Die DEG trat mit voller Kapelle die Reise in den Schwarzwald an. Lange blieb die Partie offen, ehe Philip Gogulla in Überzahl mit seinem Treffer den Auswärtssieg klar machen konnte.

Foto: Jens Hagen / Archivbild
Schwenningen begann druckvoll und bekam direkt in der ersten Minute eine Überzahlsituation zugesprochen. Düsseldorf zeigte, warum das Team das beste Unterzahlteam der Liga ist und verteidigte beherzt. Auf der anderen Seite brachte Patrick Köppchen einen ersten Schlagschuss für die Gäste an – Dustin Strahlmeier im Tor der Hausherren blieb aber Herr der Lage. Das Spiel ging in der Anfangsphase auf und ab. Markus Poukkula setzte mit einem Sahnepass Mirko Sacher in Szene, der aber an Fredrik Pettersson Wentzel im Gästetor scheiterte.
In eigener Unterzahl kam Anthony Rech fast zu einer Torchance, sein Break wurde aber im letzten Moment von Marco Nowak verhindert. Düsseldorf kam nun immer besser in die Partie. Schon in der neutralen Zone fing das Team von Harold Kreis die Schwenninger Angriffe ab und brachte die Schwarzwälder Hintermannschaft ein ums andere Mal in Verlegenheit.
Der zweite Abschnitt begann fulminant: Zunächst wanderten Phil McRae und Ryan Mckiernan auf die Strafbank. Bei Vier gegen Vier waren auch hier die Gäste, die bessere Mannschaft. Kurz vor Ablauf der Strafzeiten nutzte Vili Sopanen einen Puckverlust und tauchte frei vor dem Gästegoalie auf. Pettersson-Wentzel konnte aber gerade noch mit dem Schoner klären. Im direkten Gegenzug scheiterte die DEG an Dustin Strahlmeier.
Bis zur Pause bissen sich die Hausherren in die Partie und machten es den Gästen schwerer. Chancen gab es auf beiden Seiten. So scheiterte John Henrion fünf Minuten vor der Pause frei vor Dustin Strahlmeier. Zum Drittelende drehten die Gäste nochmal auf und nahmen das Tor der Schwarzwälder unter Beschuss, ohne dabei aber etwas zählbares herauszuarbeiten.
Auch der letzte Abschnitt begann mit einer Strafzeit: Ryan Mckiernan checkte Istvan Bartalis. In der daraus resultierenden Überzahl sollte aber weiterhin kein Treffer fallen. Besser machte es Düsseldorf auf der anderen Seite. Beim Versuch einen Schuss zu blocken räumte Marc El-Sayed seinen Gegenspieler ab – in Überzahl fälschte Philip Gogulla dann unhaltbar für Dustin Strahlmeier ab.
Schwenningen warf nochmal alles nach vorne und versuchte den Ausgleich zu erzwingen. Im Aufbau leisteten sich die Gastgeber aber immer wieder Fehler. Am Ende versuchten es die Schwarzwälder zwar nochmal mit sechs Feldspielern und erzeugten viel Druck, ein Tor sollte aber nicht mehr fallen.
Spiel vom 02.01.2019
Schwenninger Wild Wings - Düsseldorfer EG
Tore:
0:1 |49.|Gogulla (Barta / Descheneau)
Zuschauer: 3914
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(DEL/München) (Christian Diepold) Der amtierende deutsche Meister EHC Red Bull München ist mit einem 4:1 Derbysieg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg erfolgreich in das Jahr 2019 gestartet. Die Tore für die Münchner erzielten Matt Stajan (2), Yasin Ehliz und Yannic Seidenberg.

(Yasin Ehliz mit einem Tor - Foto: Heike Feiner)
München konnte das Jahr 2018 erfolgreich mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Berlin (4:3 n.P.) abschliessen, während sich die Thomas Sabo Ice Tigers beim 92. Spengler Cup in Davos im Halbfinale gegen Team Kanada mit 2:4 geschlagen geben mussten. Im heutigen Spiel am Oberwiesenfeld gab es auch ein Wiedersehen mit Yasin Ehliz, der nach seinem Ausflug nach Nordamerika zurück nach Deutschland zu den Red Bulls gewechselt war und erstmals auf seinen langjährigen Club Nürnberg traf.
München legte im ersten Drittel gleich richtig los und nahmen von Beginn an das Heft in die Hand. Der NHL-Veteran Matt Stajan traf gleich zwei Mal (7./11.), wobei der erste Treffer erst durch den Videobeweis gegeben wurde. Mit 27 Schüssen auf Niklas Treutle war die Dominanz des Meisters deutlich zu erkennen. Die beste Chance für die Gäste aus Franken hatten jeweils Patrick Reimer und Daniel Weiß, beide mit einem Alleingang auf Danny aus den Birken, doch der Silbergoalie hielt bravorös. Mit dem 2:0 ging es dann in die erste Drittelpause.
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich die Partie zu einem richtigen Topspiel mit viel Geschwindigkeit und harten aber fairen Zweikämpfen. Nach weniger als 60 Sekunden rettete ein Nürnberger Spieler die Scheibe aus der Luft in Baseballmanier vor dem vermeindlichen 3:0. Ein Schuss von Philippe Dupuis streifte (23.) erst die Latte von aus den Birken und einige Sekunden später traf Dane Fox zum 2:1 Anschluss. Nach einer Auseinandersetzung auf dem Eis gab es eine Überzahlmöglichkeit für die Münchner und diese wurde vom Ex-Nürnberger Yasin Ehliz (27.) mit dem 3:1 ausgenutzt.
Nürnberg blieb weiterhin torgefährlich und hatte einige gute Chancen, die von Danny aus den Birken zu Nichte gemacht wurde. Mit dem 4:1 von Yannic Seidenberg durch einen unhaltbaren Schlagschuss von der blauen Linie fiel die vermeindliche Vorentscheidung drei Minuten vor der Drittelpause. Nach der Sirene gab es auf dem Eis einige Spieler beider Teams, die aneinander geraten sind.
Das Gerangel nach der Sirene hatte noch Strafen für beide Teams nach sich gezogen und so nahmen Andy Eder und Philippe Dupius zwei Minuten in der Kühlbox Platz. Danach ging es wieder regulär 5 gegen 5 weiter, jedoch nicht lange bis der nächste Spieler auf der Strafbank musste. Nürnberg tat sich aber schwer bei nummerischer Überzahl und Yasin Ehliz hatte bei einem Konter seinen zweiten Treffer auf der Kelle, jedoch hielt Niklas Treutle hervorragend.
Danach war zwar nicht die Luft raus, jedoch gab es nicht mehr so zwingende Möglichkeiten wie bisher. Die 5.180 Zuschauer hatten jedoch ihre wahre Freude bei diesem Spiel und beide Fanlager heizten sich gegenseitig auf.
Beide Teams müssen bereits am Freitag wieder antreten. Die Münchner haben ein Auswärtsspiel im Schwarzwald bei den Schwenninger Wild Wings, während Nürberg das nächste Derby gegen Augsburg zu Hause bestreitet.
02. Januar 2019
EHC Red Bull München - Thomas Sabo IceTigers 4:1 (2:0|2:1|0:0)
Tore:
1:0|07.|Matt Stajan (Mitchell, Parkes)
2:0|11.|Matt Stajan (Mitchell)
2:1|23.|Dane Fox
3:1|27.|Yasin Ehliz (Seidenberg, Mauer) PPT
4:1|37.|Yannnic Seidenberg (Mauer, Bodnarchuk)
Zuschauer:
5.180
Ausgeglichene Statistik
In dieser Saison kam es bisher zweimal zum Duell zwischen den Red Bulls und den Ice Tigers. Beide Begegnungen fanden in Nürnberg statt und endeten 4:1. Die erste Partie ging an München, die zweite Anfang Dezember letzten Jahres dann an die Franken. Auch insgesamt ist die Statistik zwischen beiden Klubs ausgeglichen: Von 34 Spielen gewannen beide Teams jeweils 17.
Statistiken
DEL-Spiele gegen Nürnberg: 34
Siege: 17
Niederlagen: 17
Siegquote: 50 Prozent
Tore: 111:102
Letztes Spiel: NIT vs RBM 4:1 (7.12.2018)

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(DEL/Straubing) (MA) Auf eine spannende Partie konnte man sich heute erneut in Straubing einstellen. Beide vorangegangenen Spiele wurden jeweils erst in der Verlängerung entschieden. So folgte man dem Trend auch an diesen Abend. Die Tigers gaben dabei jedoch eine 2:0 Führung erst aus der Hand, um sich dann in die Overtime zu retten. Die Spielentscheidenden Akteure für die Gäste waren Daniel Pietta, der an allen Toren beteiligt war und Dimitri Pätzold der sein Team im Spiel hielt. Da halfen auch die beiden Tore von Mike Connolly wenig heute.
Foto: Ralf Schmitt
Der Auftakt ins Spiel war für beide Teams schwierig. Es dauerte, bis Tigers-Kapitän Sandro Schönberger die Führung auf dem Schläger hatte. Im Slot vergab er die einzige Möglichkeit bis dato. Für die Gäste war die Suche nach der ersten Einschussmöglichkeit, wie die Suche der Nadel im Heuhaufen. Viel zu Kompakt standen die Straubinger hinten drin und wenn doch einmal Topscorer Chad Costello durchdrang, stand immer noch ein Jeff Zatkoff im Tor. Nachdem die Krefelder gerade ihre erste Unterzahl überstanden hatten, klingelte es im Kasten von Dimitri Pätzold. Mike Connolly (12.) wurde mit viel Übersicht von Fredrik Eriksson bedient und tunnelte Pätzold zum 1:0 für die Tigers. Dies war auch zugleich der erste Pausenstand.
Von der Offensive hielten sich die Gäste im zweiten Abschnitt weitestgehnd fern. Dafür blieb mehr Raum für Straubing. Das Team von Tom Pokel ging bei der Strafe von Berglund im Powerplay auch gleich mit 2:0 in Führung. Erneut war es Mike Connolly (21.), der nach einer Stafette über vier Stationen nur noch den Schläger hinhalten musste. Weite Chancen der Gastgeber konnte Dimitri Pätzold vereiteln. Mit dem ersten nennenswerten Angriff im Mitteldrittel gelang den Pinguinen auch der Anschlusstreffer. Daniel Pietta fiel der Puck direkt vor die Füße, nachdem Zatkoff den Schuss von Bruggiesser abgewehrt hatte. Der Ausgleich 26 Sekunden vor Ende des Abschnitts, kam auch wie aus dem Nichts. Jacub Berglund fackelte nicht lange und brachte sein Team mit dem 2:2 wieder auf Spur. Jetzt mussten sich die Tigers in der Kabine über die vergebenen Chancen gedanken machen und einen Plan in den Schlussabschnitt mitnehmen um nicht ein Spiel zu verlieren, dass lange Zeit nur einen Sieger kannte.
Im letzten Drittel war es ein offenes Spiel. Krefeld tat mehr für die Offensive und damit hatten die Tiger ihre Mühe. Mehrmals musste Zatkoff parat sein, nachdem Hanson bereits wenige Sekunden nach dem ersten Bully schon die Führung auf dem Schläger hatte. Einen weiteren Schnitzer der Gastgeber entschärfte er gegen Berglund. Den schönsten Treffer des Abends erzielte Chad Costello. Von "Coast to Coast" ließ er die Gegner stehen, umkurvte Zatkoff und traf aus spitzen Winkel zum 2:3 (45.). Straubing war geschockt, kam einige Minuten kaum voran und so war es ein abgefälschter Schuss der den 3:3 (54.) Ausgleich durch Kael Mouillierat brachte. Typischer Weise wurde auch diese Partie in der Verlängerung entschieden. Antoine Laganiere saß in der Kühlbox und Jacub Berglund nutzte seine Chance zum 3:4 (63.) Siegtreffer.
Die Tigers mussten heute zusätzlich zu Mitchell Heard auch auf Marco Pfleger und Benedikt Schopper verzichten. Ausser Heard sollten aber beide in Berlin wieder dabei sein, bevor man am Sonntag zum ersten Mal den amtierenden deutschen Meister aus München empfängt.
Link zur Pressekonferenz nach dem Spiel:
https://www.youtube.com/watch?v=v5DApG9kqZU&feature=youtu.be
Spiel vom 02.01.2019
Straubing Tigers - Krefeld Pinguine: 3:4 n.V. (1:0|1:2|1:1|0:1)
Tore:
1:0 |12.| Mike Connolly (Eriksson)
2:0 |21.| Mike Connolly (Aulin, Williams) PP 1
2:1 |34.| Daniel Pietta (Costello, Bruggiesser)
2:2 |40.| Jacob Berglund (Pietta)
2:3 |45.| Chad Costello (Noonan, Pietta)
3:3 |54.| Kael Mouillierat (Brandt, Williams)
3:4 |63.| Jacub Berglund (Pietta, Costello) PP 1
Strafen: Straubing 4 - Krefeld Pinguine 4
2 min |KRE| 09.| Beinstellen - Pätzold
2 min |KRE| 21.| Beinstellen - Berglund
2 min |STR| 54.| Stockcheck - Acolatse
2 min |STR| 61.| Haken - Laganiere
Schiedsrichter:
HSR Klein / Piechaczek
LSR Thönelt / Schwenk
Zuschauer: 4.530
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Eriksson, Daschner; Gläßl, Seigo; Brandt, Renner; Acolatse -
Mouillierat, Connolly, Williams; Filin, Mulock, Ziegler; Laganière, Loibl, Aulin; Brandl, Wruck, Schönberger,
Krefeld Pinguine: Pätzold (Prosk) - Lefebvre, Ankert; Noonan, Seifert; Trivellato, Bruggiesser, Bettauer -
Berglund, Pietta, Costello; Kabanov, Mahbod, Hanson; Kuhnekath, Miller, Schymainski; Riefers, Ewanyk, Grygiel
Tigers on Air

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(DEB) Die U18-Nationalmannschaft verliert zum Abschluss des 5-Nationen-Turniers in Zuchwil (Schweiz) gegen den Gastgeber mit 0:3 (0:0, 0:2, 0:1).

(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Das Team von U18-Bundestrainer Thomas Schädler spielte ein gutes erstes Drittel, konnte jedoch zwei Überzahlsituationen nicht nutzen und die insgesamt 14 Torschüsse nicht in zählbaren Erfolg umsetzen. Im Mitteldrittel kamen die Gastgeber stark auf, verzeichneten mehr Schüsse und zwangen die deutsche Mannschaft zu Strafzeiten. In Unterzahl hielt die U18-Nationalmannschaft gut dagegen, kassierte jedoch innerhalb von 90 Sekunden zwei Gegentreffer. Mit diesem Zwischenstand ging es ins letzte Drittel des Turniers. Auch hier waren die Schweizer stärker und konnten mit Lauffreude und Intensität das Spiel für sich entscheiden. Der letzte Treffer kurz vor Schluss belegt die Kraftverhältnisse. Für die U18-Nationalmannschaft geht es im Februar mit dem Vlado-DzurillaCup in Piestany (Slowakei) weiter, ehe im April die Weltmeisterschaft in Frankreich ansteht.
U18-Bundestrainer Thomas Schädler: „Heute haben wir im Spiel nicht die Intensität und Laufbereitschaft von gestern auf das Eis gebracht. In der Offensive haben wir zu kompliziert gespielt und zu selten den direkten Abschluss gesucht. Trotz der vier Niederlagen haben wir wichtige Erkenntnisse gewonnen und setzen diese beim nächsten Turnier um.“
Eine ausführliche Statistik finden Sie hier: http://stats.iihf.com/sihf/75/IHM075910_74_4_0.pdf
Strafen in Minuten:
Schweiz – 8
Deutschland – 8
Schüsse:
Schweiz – 33
Deutschland – 25
Tore:
1:0 29:15 SUI Yves Stoffel (Mika Burkhalter)
2:0 30:37 SUI Ronny Dähler (Dean Schwenninger)
3:0 58:49 SUI Lionel Marchand
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(DEL/Iserlohn) (Rüberg) Schocknachricht für DEL- Club Iserlohn Roosters. Wie der Verein am gestrigen Silverstertage bekanngab, erlitt der Manager, Ex- Nationalspieler Karsten Mende, am 26.12. einen Schlaganfall und wird den Roosters auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen. Derzeit befindet sich Mende noch in stationärer Behandlung. Von weiteren Nachfragen bittet der Verein Abstand zu nehmen. Die operativen Aufgaben Mendes übernimmt derzeit Prokurist Bernd Schutzeigel.
„Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir weitergehende Fragen derzeit nicht beantworten werden. Wir werden die eingetretene Situation, von der wir alle persönlich sehr betroffen sind, in den kommenden Tagen analysieren und anschließend entsprechende Entscheidungen treffen. Im Namen der Gesellschafter, der Mitarbeiter und der Mannschaft möchten wir Karsten von Herzen alles Gute und die Kraft wünschen, schnell wieder gesund zu werden“, so Wolfgang Brück, geschäftsführender Gesellschafter der Iserlohn Roosters.
Das Team von Eishockey-Online wünscht Karsten Mende und seiner Familie viel Kraft und alles erdenklich Gute für eine baldige Genesung.


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(DEL/Ingolstadt) PM Mit aufgetanktem Selbstbewusstsein fuhr die Mannschaft von Doug Shedden nach Berlin, um bei den Eisbären einen Sieg zu entführen. Dabei veränderte ERC-Trainer Doug Shedden seine Reihen gegenüber dem 1:0 Sieg über die DEG überraschend nicht. Lediglich der wieder genesene Brandon Mashinter rutschte als „19.ter Feldspieler" ins Team.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Leider traf es wieder einmal Petr Taticek, der das Match abseits des aktiven Teams ansehen durfte. Bei Berlin ist Andre Rankel nach seiner Rückenverletzung wieder im Team, das jüngst von Stephane Richer gecoacht wird. Die Gastgeber kamen vor 14200 Zuschauern mit etwas mehr Entschlossenheit ins Spiel. Pat Cannone setzte zunächst ein Zeichen und checkte einen Berliner hinter dem Tor in die Bande. War es ein Hallo-wach-Effekt für sein Team, das fortan aufmerksamer agierte und die Strafzeit schadlos verstreichen ließ? Als sich der ERC Ingolstadt im Powerplay versuchen durfte, gab es jede Menge Aufregung. Vor allem schritten die Schiedsrichter Hurtik/Schütz nach etwa neun Minuten zum Videobeweis.
Die Eisbären steuerten in Person von Louis-Marc Aubry und Marcel Noebbels auf das Tor von Timo Pielmeier zu. Letzterer brachte die Scheibe nochmals auf das Tor und überraschte offensichtlich den ERC-Goalie Timo Pielmeier, der erneut den Vorzug vor Jochen Reimer bekam. Mit einer Blitzreaktion und dem Quentchen Glück an der Seite verhinderte der Meistergoalie von 2014 den Shorthander. Tief durchatmen auf der Bank und bei den 50 mitgereisten ERC-Fans, die kurze Zeit später aber jubeln durften. ERC-Topscorer Mike Collins schlenzte 52 Sekunden nach der Videobeweisentscheidung die Scheibe auf das Berliner Tor, Pat Cannone nahm Kevin Poulin die Sicht und die Scheibe schlug zum 0:1 im rechten Eck ein. Nun wurde die Brust der Panther etwas breiter und hatten durch Thomas Greilinger in der 13.Minute die nächste Chance. Kevin Poulin hielt die Scheibe, die von der halbrechten Seite abgefeuert wurde, im Nachfassen. Die Eisbären aber glichen in der 17.Minute dennoch aus. Andre Rankel versuchte es mit einem scharfen Pass von der blauen Linie Richtung Tor, James Sheppard fälschte gekonnt ab und Jamie MacQueen vollstreckte zum 1:1.
Das zweite Drittel dauerte gerade mal 87 Sekunden bis die Berliner Torhymne ein zweites Mal erklang. Mikki DuPont schlenzte den Puck Richtung Ingolstädter Tor, Sean Backman fuhrwerkte mit dem Schläger rum und ließ Timo Pielmeier im Tor der Panther machtlos aussehen. Wieder ein frühes Gegentor, an dem die Panther zunächst zu knabbern hatten. Zwar trugen die Panther so manchen Angriff vor, jedoch hatten die Angriffe nicht die Effizienz, um sich anschließend im gegnerischen Drittel zu behaupten. So verzog Tyler Kelleher in der 24.Minute aus halbrechter Position klar. Nach überstandenen Powerplay der Eisbären, nur Jonas Müller prüfte in der 26.Minute Timo Pielmeier, bekamen die Panther wieder mehr Zugriff zum Spiel. So leistete sich Marcel Noebbels einen Stockschlag, als Pat Cannone auf und davon gezogen ist. Trotz des Fouls hatte er die Chance auf einen Torerfolg, aber scheiterte aber am Berliner Goalie.
Mit Ablauf der Strafzeit jagte Fabio Wagner einen Laser auf das gegnerische Tor, Kevin Poulin wehrte ab. Danach durfte sich der Rekordmeister wieder am Tore schießen beteiligen. Frank Hördler scheiterte aussichtsreich an Timo Pielmeier, der den Puck auch sicher hielt, so keinen Rebound zuließ. Glück hatte er jedoch, als der wieder genesene Andre Rankel in der 36.Minute den Pfosten anvisierte. Zuvor eroberte Jens Baxmann gegen Fabio Wagner nach hartem Bodycheck an der Bande die Scheibe. Zum Ende der zweiten zwanzig Minuten kam Berlin durch James Sheppard zu einer Großchance. „Pille" war auf der Höhe und ließ sich nicht düpieren. Beim Versuch von Colin Smith hatte Ingolstadts Goalie auch den besseren Ausgang, so dass das Ergebnis von 2:1 weiter Bestand hatte.
Zum letzten Drittel kam der ERC Ingolstadt konzentrierter aus der Kabine. Kurzzeitig die Lage gegen die Berliner Reihen gepeilt, wurde am Kommando Ausgleich gearbeitet. Es wurde aggressiver gegen die Eisbären, vor allem gegen den Scheiben führenden Berliner, agiert, um selbst mehr in Scheibenbesitz zu kommen. Trotzdem musste Timo Pielmeier in der 49.Minute gegen Jamie MacQueen sein ganzes Können zeigen, da dieser durch die Mitte enteilt war. Eine wichtige Parade wie sich zwei Minuten später herausstellte. In der 51.Minute checkte Colin Smith Ryan Garbutt Höhe der Strafbankpforte in die Bande, was eine kleine Zeitstrafe nach sich zog. 16 Sekunden nachdem sich der Eisbär in der Kühlbox befand, durfte er diese schon wieder verlassen. Brett Olson traf für die Gäste aus Ingolstadt zum 2:2. Zuvor hat Ville Koistinen abgezogen und Pat Cannone mit dem Rücken zum Tor den Puck abgelegt. Berlin war fortan lethargisch und gehemmt. Es folgte das nächste Powerplay der Panther. In der 55.Minute musste Maxi Adam auf die Strafbank. Darin Olver täuschte zunächst ein Zuspiel zu Jerry D'amigo an, der aber aus dem Slot fuhr und der einstige Berliner den Puck in der 56.Minute zum 2:3 unter die Latte löffelte.
Damit hat der ERC Ingolstadt alle Tore in Überzahl erzielt. Etwa 90 Sekunden vor Schluss fuhr Kevin Poulin aus seinem Tor. Mit Hilfe eines sechsten Feldspielers wollten die Eisbären zum erneuten Ausgleich kommen, jedoch scheiterte Andre Rankel zweimal an Timo Pielmeier. Nach Auszeit Berlin und der Spielfortsetzung im Ingolstädter Verteidigungsdrittel eroberte sich Fabio Wagner den Puck. Er leitete den „schwarzen Kobold“ zu Jerry D'amigo weiter. Sein Kraftakt mit der Scheibe bis ins gegnerische Drittel ließ den Emptynetter zunächst aus. Da der ERC-Stürmer aber nachsetzte, bediente er Mike Collins, der mit seinem zweiten Tor an dem Tag 45 Sekunden vor Schluss den Deckel drauf machte.
Im Jahr 2019 geht es beim ERC Ingolstadt mit zwei Auswärtsspielen weiter. In Köln gegen Haie am 02.01. und in Bremerhaven, 04.01., gehen die Panther auf Punktejagd. Zu den Fishtowns fährt zudem ein Sonderzug mit etwa 400 Fans. Feiern die ERC-Fans bei der Heimfahrt oder versaut ein Neu-Bremerhavener Fedor Kolupaylo den Schanzern die Feierlichkeiten? Kolupaylo stand vor drei Jahren unter Beobachtung. Damals hieß der Sportdirektor Jiri Ehrenberger. Wird ihn Larry Mitchell auch unter die Lupe nehmen?
Eisbären Berlin vs. ERC Ingolstadt 2:4 (1:1; 1:0; 0:3)
Gamescoring Ingolstadt:
Mike Collins 2/0
Darin Olver 1/0
Brett Olson 1/0
Ville Koistinen 0/2
Pat Cannone 0/2
Fabio Wagner 0/1
Jerry D’amigo 0/1
Powerplay: 0/3 vs. 3/5
Strafzeiten: 10 vs. 6

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(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Es war ein ausgeglichenes NRW- Derby am vorletzten Tag des Jahres: den Krefeldern, die sich im Kampf um die Play-Off-Plätze weiter Luft verschaffen konnten, merkte man das neu gewonnene Selbstbewusstsein nach den Siegen gegen die Top- Teams aus Augsburg und Mannheim an. Die Iserlohn Roosters sind hingegen derzeit nicht gerade vom Glück verfolgt und mussten ihre Reihen aufgrund diverser Ausfälle erneut umbauen. Zudem gehen die Fans inzwischen merklich auf Distanz.
(Foto: Patrick Rüberg)
Mit Martinovic, Schmidt und Fischer fehlten den Roosters ihre erfahrensten Verteidiger, sodass Kapitän Justin Florek erneut in die Defensive versetzt werden musste. Dazu gesellten sich dann noch mit Turnbull, Caporusso und Clarke weitere wichtige Spieler als Ausfälle. Vor diesem Hintergrund startete die Partie zunächst verhalten mit gegenseitigem Abtasten.
Die Hausherren wussten ihr erstes Powerplay direkt zu nutzen, Daine Todd zog aus der Distanz ab und traf zum sehenswerten 1:0. Die Gäste taten sich in der Offensive zunächst schwer und tauchten nur sporadisch vor dem Tor von Niko Hovinen auf. Ihre Angriffe wirkten jedoch durchdacht und sauber ausgespielt, sodass Berglund, nach vorherigem Pech mit einem Pfostenschuss, zum 1:1 treffen konnte. Die Pinguine merkten nun, dass an diesem Abend in Iserlohn mehr drin sein würde und wurden gegen Ende des ersten Drittel immer mutiger. Dennoch ging es zunächst mit einem unterm Strich gerechten Unentschieden in die Pause.
Ins zweite Drittel kamen die Gäste mit viel Schwung, Ex- Rooster Costello konnte seine Chance zur Führung jedoch nicht nutzen. Es entwickelte sich in der Folge ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Unterbrechungen, die Reihen mussten verhältnismäßig lange auf dem Eis bleiben, was vor allem den dezimierten Hausherren nicht zum Vorteil gereichte. Chancen gab es auf beiden Seiten, Jake Weidner und Marko Friedrich konnten ihre "Turnovers" jedoch nicht verwandeln, was sich rächen sollte. In der 34. Minute war es dann soweit, Greger Hanson traf im Powerplay per schönem Winkelschuss zur Gäste- Führung. Die Stimmung in der Halle kippte nun, was der Heimmannschaft natürlich nicht half.
Das Schlussdrittel spielten die Pinguine im Grunde souverän, die Roosters versuchten zwar alles um die erneute Niederlage noch zu verhindern, doch fehlten am Ende Kraft, Ideen und auch etwas Scheibenglück. So lag der Ausgleich durch Evan Trupp fünf Minuten vor dem Ende nicht gerade in der Luft- aus halbrechter Position drosch er den Puck am überraschten Pätzold vorbei in den Winkel. Pech hatten die Roosters vor allem bei der Chance von Matsumoto, der den Puck aus aussichtsreicher Position ins leere Tore befördern konnte- doch irgendwie kam Pätzold noch herangerauscht und rettete in höchster Not. Ein toller Safe!
Das Spiel endete nach 60 Minuten insofern 2:2, sodass die Overtime den Sieger hervorbringen sollte. zunächst hatten die Hausherren den besseren Beginn, Camara hatte frei vor Pätzold den Sieg schon auf der Kelle. Doch im Gegenzug machte es Bruggisser besser und vollstreckte eiskalt zum 2:3. Ein unglückliches Ende für die Roosters, die aus dieses mal alles versucht haben aber derzeit nicht vom Glück verfolgt sind. Die Krefeld Pinguine machten hingegen einen stabilen, soliden Eindruck und boten ein gutes Auswärtsspiel.
In der kommenden Woche treten die Roosters zum schweren Auswärtsspiel in Berlin an und hoffen, auf einen breiteren Kader zurückgreifen zu können. Die Pinguine, die sich nun weiter gegenüber Platz 11 absetzen konnten, reisen nach Straubing.
Spiel vom 30.12.2018
Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine 2:3 OT (1:1|0:1|1:0|0:1)
Tore:
1:0 |05.|Todd (PP1)
1:1 |10.|Berglund
1:2 |34.|Hanson (PP1)
2:2 |55.|Trupp
2:3 |62.|Bruggisser (OT)
Zuschauer: 4.967 (ausverkauft)
Eiszeit in der "Eishölle"

Wenn sich die treuesten Fans beginnen abzuwenden, ist das kein gutes Zeichen. Der Bruch zwischen Fans und Verein (gar nicht mal so sehr zum Team) war spürbar. Zahlreiche Spruchbänder wurden auf der Steh- Geraden hochgehalten, welche die Entwicklungen am Seilersee der letzten Zeit thematisierten, wie z.B. die Preiserhöhung für die Dauerkartenbesitzer am 23.12. oder die vermeintliche Abkehr von identitätsstiftenden Werten.

So kippte die Stimmung nach dem Führungstreffer der Pinguine deutlich in Richtung Zynismus gegenüber dem eigenen Team bzw. dem Einstellen des Supports. Wer die Stimmung in der einstigen "Puckhölle" am Seilersee kennt, weiß dass dies ein eher ungewöhnlicher Vorgang ist, der den Verantwortlichen ein Alarmsignal sein dürfte. Da man zuletzt u.a. die beiden Top- Scorer der DEL (Matsumoto und Camara) sowie Shooting- Star Lean Bergmann vor der Saison an den Seilersee holen konnte, liegt die Unzufriedenheit der Anhängerschaft mit der Vereinsführung anscheinend doch tiefgreifender und nicht nur in der jüngsten Negativserie begründet.


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(DEB) Die deutsche U16-Nationalmannschaft verliert auch den dritten Vergleich beim 4-Nationen-Christmas-Turnier in Füssen. Gegen die Eidgenossen aus der Schweiz gab es eine deutliche 1:4 Niederlage.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Die Mannschaft um U16-Bundestrainer Stefan Mayer geriet früh ins Hintertreffen und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Im letzten Drittel gelang durch Connor Korte noch der Ehrentreffer zum Endstand.
U16-Bundestrainer Stefan Mayer: „Im ersten Drittel hatte sich unsere Mannschaft viel vorgenommen, aber es wurde sehr schnell klar, dass die Schweizer und vor allem im läuferischen Bereich überlegen waren. Wir konnten daher keinen Druck aufbauen und hatten wenig Torchancen. Ähnlich war es auch im zweiten Drittel. Im letzten Abschnitt haben wir nochmals alle Kräfte mobilisiert, konnten aber leider kein positives Ergebnis mehr erzielen.
Das Turnier hat uns gezeigt, dass wir Probleme haben auf diesem Niveau mithalten können. Die Spieler müssen weiter an der Athletik und den läuferischen Fähigkeiten arbeiten.“
Tore:
0:1 13:02 SUI Brian Zanetti (Fabio Murer, Louis Robin)
0:2 25:59 SUI Benjamin Bougro (Kevin Nicolet)
0:3 26:40 SUI Louis Robin (Attilio Biasca)
0:4 46:42 SUI Nathan Cantin (Jeremy Jabola, Maximilian Streule)
1:4 51:13 GER Connor Korte (Bennet Rossmy)
Strafen in Minuten: Deutschland – 12 Schweiz – 12
U18-Nationalmannschaft vergibt 2:0 Führung gegen Finnland
Die deutsche U18-Nationalmannschaft verliert auch Ihr drittes Spiel im schweizerischen Zuchwil. Nach der bisher stärksten Turnierleistung muss man sich Finnland mit 2:3 geschlagen geben. Team Deutschland ging jeweils in Überzahl durch Obu und Volek mit 2:0 in Führung und verteidigte diese bis ins letzte Drittel. Doch dann konnte der Top-Favorit aus Finnland mit einem Dreierpack die Partie doch noch für sich entscheiden.
Mit diesem Ergebnis machte Finnland den Turniersieg perfekt und blieb in vier Spielen ohne Punktverlust. Morgen trifft die deutsche U18-Auswahl zum Abschluss auf den Gastgeber aus der Schweiz.
U18-Bundestrainer Thomas Schädler: „Im dritten Spiel in Folge gegen Turniersieger Finnland hat das Team seine bisher beste Leistung abgerufen. Mit enormen läuferischen Aufwand konnten wir die Finnen bereits im Aufbau immer wieder stören. Im letzten Drittel war der Tank dann leer. Torhüter Tobias Ancicka hat uns mit tollen Paraden immer im Spiel gehalten. Trotz der knappen Niederlage muss ich meinem Team ein großes Kompliment machen. Sie hat heute das abgerufen, wozu sie in der Lage ist.“
Tore:
1:0 30:41 GER Christian Obu (Jan-Luca Schumacher) PP1
2:0 33:57 GER Justin Volek (Jan-Luca Schumacher, John Peterka) PP1
2:1 43:20 FIN Kasper Simontaival (Juuso Pärssinen)
2:2 49:47 FIN Juuso Pärssinen (Antti Tuomisto, Leevi Aaltonen)
2:3 50:48 FIN Juuso Pärssinen (Kalle Loponen, Leevi Aaltonen)
Strafen in Minuten: Deutschland – 4 Finnland – 10
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