Mannheim holt sich zweiten Auswärtserfolg in Ingolstadt und führt in der Serie

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG) In der erneut ausverkauften Saturn Arena fand das Match Nummer 3 der Halbfinalserie zwischen Ingolstadt und Mannheim statt. Die Audi Städter holten sich in der Kurpfalz das Heimrecht wieder zurück dank eines famosen Auswärtssieges.

 

Schließlich holte sich Mannheim erneut den Sieg beim Kontrahenten Ingolstadt mit 1:2 und führte auch die Serie mit 1:2 an. Rückkehrer Jordan Szwarz avancierte zum Matchwinner.

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(Fotoquelle Citypress) Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe in einem engen Match

 


Ingolstadt entführte dank eines famosen Schlussdrittels den Sieg aus der SAP-Arena und wollte nun den ersten Heimsieg einfahren in der Serie. Mit ihren passionierten Fans im Rücken sollte dieses Unterfangen gelingen.

 

Die Adler Mannheim verpassten es, zuhause nachzulegen und hatten am Ende mit ihren Emotionen zu kämpfen, was letztlich in einer drei Spiele dauernden Sperre ihres bad guy David Wolf resultierte, dem die Sicherungen zu sehr durchgingen beim Fight mit Daniel Pietta, der jedoch klein beigab, um sich zu schützen.

 

Spiel auf Augenhöhe

 

Die Hausherren kamen gut aus der Kabine, doch Mannheim hielt gut und aggressiv dagegen, zeigte ein effektives Forechecking und blockte viele Schüsse. Die Panther hatten dann die große Möglichkeit während eines fünfminütigen Powerplays vorentscheidende Akzente zu setzen, doch die Adler demonstrierten ein bärenstarkes Penalty Killing. So trennte man sich leistungsgerecht mit einem torlosen Remis in die erste Pause. Bei den Torschüssen lag Ingolstadt in Front, während die Adler die Bully Quote anführten.

 

Playoff pur mit zwei Blitztoren , Rückkehrer Szwarz erfolgreich

 

Die Adler Mannheim schafften es bisher, die eigene blaue Linie gut abzusichern und ließen den Gastgebern wenig Gelegenheiten zur Entfaltung. In den ersten Minuten war Ingolstadt tonangebend und optisch überlegen. Die Gäste lauerten auf ihre gefährlichen Konter, mussten jedoch in der 27. Spielminute den ersten Gegentreffer hinnehmen in Person von Stefan Matteau.

 

Mannheim gab aber die prompte Antwort durch Matthias Plachta nur 18 Sekunden später. Nun waren beide Teams im Match so richtig angekommen und die Fans aus beiden Lagern hatten ihre wahre Freude daran. Die Rückkehr von Jordan Szwarz erwies sich als Glücksgriff, denn dieser markierte in der 35. Spielminute im ersten Powerplay den Führungstreffer für die Adler, welche bald danach wieder in numerischer Überlegenheit agierten, dieses Mal aber glücklos blieben.

 

Wohlgemuth: “Wir haben das erste Drittel sehr gut begonnen, nun etwas schleifen lassen. Es ist egal, wer das erste Tor erzielt.”

 

Mannheim stand kompakt und Ingolstadt verzweifelte

 

Der Schlussabschnitt startete noch mit der restlichen Überzahl zugunsten der Hausherren, die jedoch nichts Zählbares einbrachte. Beide Mannschaften belauerten sich sehr und warteten geschickt auf Fehler des Gegners. Mannheim gelang es mittlerweile besser, das eigene Spiel in die Ingolstädter Zone zu forcieren.

 

Arno Tiefensee zeigte wieder mal eine Top Leistung im Gehäuse der Adler, bei denen Felix Brückmann bereits als Back Up fungierte. Ingolstadt investierte sehr viel in dieser Partie, belohnte sich bislang aber nicht für das ideenreiche Vorgehen, das sehr schön anzusehen war. Als langsam die Crunch Time anbrach, hatten die Gastgeber erstmal zwei Unterzahlkonstellationen zu überstehen, um final alles nach vorne zu werfen und den Ausgleich zu bewerkstelligen. Mehr als zwei Minuten vor dem Ende ging Mark French bereits All in und zog seinen Keeper. Es half alles nichts und Mannheim sicherte sich erneut das Heimrecht dank dieses intensiven Auswärtserfolgs, bereits ihr fünfter in den Playoffs bisher.

 

Ronning: „We took too many penalties, 5 on 5 it was a great match. Pucks on the net are everything in the playoffs. It is all about the little things, that matters.”

 

Gaudet: „It is really tough to play on the road. We get ready for the next game. You always need to be prepared. Jordan (Szwarz) is amazing to have him back.”

 

ERC Ingolstadt – Adler Mannheim 1:2 (0:0|1:2|0:0)

 

Tore:

1:0 |27.| Stefan Matteau (Feser, Jobke)

1:1 |27.| Matthias Plachta (Lehtivuori)

1:2 |35.| Jordan Szwarz (Gaudet, Donovan)  PP1

 

1. Drittel Statistik:        9:7 Schüsse, 4:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:5

2. Drittel Statistik:        9:8 Schüsse, 8:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:        7:10 Schüsse, 6:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

 

Haupt-Schiedsrichter: Ansons (LAT) / Schukies (GER)

 

Zuschauer: 4.815

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Reich, Edwards, Wagner, Storm, Feser, Matteau, Hüttl, Quaas, Simpson, Stachowiak, Bertrand, Jobke, Bodie, Flaake, Höfflin, Henriquez-Morales, Krauß, Ronning, Pietta, McGinn.

 

Mannheim: Tiefensee, Donavan, Larkin, Bergmann, Szwarz, Krämmer, Akdag, Reul, Cramarossa, Gaudet, Plachta, Lehtivuori, Pilu, Eisenschmid, Loibl, Wohlgemuth, Dziambor, Jentzschc, MacInnis, Rendulic.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Quo vadis – Augsburger Panther?

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG) Wehmut macht sich breit in und ums Curt-Frenzel-Stadion herum, denn das Gründungsmitglied und der Traditionsclub, die Augsburger Panther, müssen das Eishockey Oberhaus zum Ende dieser Saison 2022/23 verlassen und ihr Glück in der DEL2 versuchen. Dies trifft jedoch nur dann zu, wenn Kassel oder Krefeld, die sich derzeit noch in den Halbfinalserien befinden, den Aufstieg schaffen würden. Dies gilt es noch final abzuwarten, bis endgültige Klarheit herrscht.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)  Maskottchen Datschi mit den einzigartigen Hanson Brothers

 


Wer erinnert sich nicht an den epischen Auftritt der Ikone und Legende Bobby Hull im Jahr 1994/95 zum Start und Gründungsjahr der DEL-Saison in der deutschen Premium Liga, als er den Eröffnungspuck im Match zwischen Augsburg und den Maddogs München medial fallen ließ. Dies war das allererste DEL-Bully überhaupt und dann noch aus den magischen Händen des goldenen Jets, wie man Bobby Hull nachweislich bezeichnete.

 

Wer kennt nicht die Hanson Brothers (Sascha Ratzinger, Martin Schöll und Florian Ratzinger), die in jedem Heimspiel Stimmung für ihren AEV machten? Das Gruppenbild mit Maskottchen Datschi ist im Gedächtnis vieler Fans sicherlich eingebrannt. Die AEV-Hansons stammen allesamt aus der Fuggerstadt und feuern ihren Club stets im „Chiefs“-Jersey nach Kräften an. Die legendäre Filmvorlage spiegelt sich im Outfit der drei Musketiere wider: mit Klebeband geflickte Brillen, die Hände mit Silberfolie umwickelt – so kennt man das Original aus Nordamerika. Hier trifft das Motto „Tradition verpflichtet“ voll und ganz zu: die beiden Brüder und Schöll waren dem Augsburger Eishockey schon von je her tief verbunden und immer dank ihrer Dauerkarten mit Herz und Seele dabei.

 

Um die Augsburger Panther ranken sich viele tolle Geschichten und Momente in ihrer reichhaltigen Eishockey Historie: 1974 Deutscher Jugendmeister, 1998 Deutscher Juniorenmeister, 1981 und 1989 Süddeutscher Meister, 1967 Deutscher Oberliga Meister der 2. Bundesliga, Vierfacher Zweitliga-Meister und als Kirsche auf der Sahne die Deutsche Vizemeisterschaft im Jahr 2010 im Finale gegen die Hannover Scorpions.

 

Sicherlich wird es einen Aderlass im Kader des AEV geben, das ist naheliegend, um den nötigen Schnitt zu vollziehen. Insbesondere der Verlust ihrer Identifikationsfigur Brady Lamb schmerzt wohl sehr, der nach neun Jahren die Panther verlässt und dort eine große Lücke hinterlässt, zumal er zum punktbesten Verteidiger in der Clubgeschichte avancierte. Sein „big moment“ war definitiv sein Overtime-goal 2019 in der Halbfinalserie gegen München; das war das längste Match der Augsburger Vereinshistorie.

 

Nichtsdestotrotz wird eine Gallionsfigur, der Publikumsliebling T.J. Trevelyan, dem AEV seine Treue halten und tatsächlich schon mit seinen stattlichen 39 Lenzen in seine nunmehr 13. Spielzeit gehen. Trevelyan symbolisierte stets mit seinem unermüdlichen Einsatzwillen, seinem heroischen Blocken von Schüssen und seinem unverkennbaren Torriecher die Tugenden, welche von den kritischen Fans als auch vom Coaching Staff gerne gesehen wurden. Seine ausgeprägte Vorbildfunktion soll die Augsburger Panther auf ihrer Mission Rückkehr ins Oberhaus entscheidend mithelfen.

 

Darüber hinaus kehrt der gebürtige Füssener Simon Sezemsky von den Frankfurter Löwen zurück an seine alte Wirkungsstätte: dies ist ein klares Zeichen an seinen Arbeitgeber in der Zeit von 2015 bis 2021. Seinerzeit nahm seine Entwicklung rasant Fahrt auf, was sich in seinen Einsätzen in der Nationalmannschaft niederschlug.

 

Außerdem schnürt künftig der erfahrene Defender Max Renner vom Ligakonkurrenten Bietigheim seine Schlittschuhe beim AEV, was eine große Verstärkung für die Augsburger Verteidigung bedeutet.

 

Die Förderung des Nachwuchses stand in Augsburg schon immer ganz oben und deshalb wurde der 18-jährige Marco Niewollik aus der U20 mit einem Fördervertrag ausgestattet. Auch konnte mit dem Nachwuchstalent Justin Volek weiterhin geplant werden, der Liga weit heiß umworben war; der U23-Stürmer bleibt sich seinem bisherigen Arbeitgeber treu.

 

Diese letztgenannten Beispiele zeigen ganz deutlich, welche Strahlkraft die Augsburger Panther immer noch haben. Mit der Verpflichtung von Christof Kreutzer als neuer sportlicher Leiter und Cheftrainer in Augsburg stellte man schon frühzeitig die Weichen für den Erfolg auf dem Eis.

 

Ein wichtiges Signal in Richtung erfolgreiche Zukunft sandte die Verlängerung des bisherigen bewährten Sponsorings mit dem Brauhaus Riegele aus, der bis mindestens 2025 Premiumpartner in Augsburg bleiben wird. Offen ist noch die Klärung der Frage, ob der bisherige Club Name Augsburger Panther bestehen bleibt oder ob Ingolstadt das alleinige Namensrecht für den Panther bekommen wird.

 

Als langjähriger Redakteur, der viele Spiele der Augsburger Panther für das Portal eishockey-online konzipierte, tut es mir schon in der Seele weh, wenn dieser sympathische Club nicht mehr in der DEL agieren würde. Vor allem werde ich das beeindruckende Curt-Frenzel-Stadion vermissen, das mit ihren passionierten, lautstarken und extrem treuen Fans diese Arena zur fast uneinnehmbaren Festung ummünzte und jeden Gegner sprichwörtlich erzittern ließ.  

 

Lassen wir uns überraschen, wohin die Reise der Augsburger Panther gehen wird vor dem Hintergrund der am 31.3.23 beginnenden Halbfinals in der DEL2 mit den beiden Vertretern aus Kassel und Krefeld, die sich ein Fernduell liefern werden.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Ingolstadt holt sich mit vier Toren im Schlussabschnitt den Heimvorteil zurück

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Weiter geht es im Zwei-Tages Rhythmus. Nach dem etwas glücklichen Sieg in Spiel eins, empfingen die Adler heute in der heimischen SAP Arena die Gäste aus Ingolstadt. Vor ausverkauftem Haus, wollten die Panther natürlich sich das Heimrecht zurück erobern. Das Torhüterduell hieß erneute Reich gegen Tiefensee.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Stimmungsvoll begann die Begegnung. In den ersten fünf Minuten stand die Halle fast ausnahmslos. Den besseren Start erwischten wieder die Gäste. Kurz vor dem ersten Powerbreak befreiten sich die Adler etwas und konnten vor allem durch gutes kreiseln, die eine oder andere Chance erspielen. Reich's Fehler hinter dem Tor bescherte fast die Führung, als der Puck langsam vors leere Tor in den Torraum trudelte, aber keine Adler Spieler den Puck ins Tor drücken konnte. Danach war Tiefensee mehrmals gefordert und hatte einmal Glück als der Puck an die Latte ging. Ingolstadt zeigte immer wieder ihre spielerische Klasse. Ein erstes Powerplay der Adler verpuffte mehr oder weniger ereignislos. Besser machten es die bayrischen Gäste. Immenser Druck während ihrem ersten Überzahl und schlussendlich hämmerte Feser die Scheibe in die Mannheimer Maschen. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels brachte die Reihe um Gaudet noch einmal Reich in Bedrängnis, aber es blieb bei der knappen Führung zur ersten Pause.

 

 

Das zweite Drittel begann mit sehr viel Tempo und weiterhin viel Härte. Chancen gab es jedoch nicht viele. Dennoch erspielten sich die Schanzer langsam ein leichtes Übergewicht. Die Scheibe lief bei French's Team besser. Folgerichtig auch der zweite Treffer. Die Panther erlaufen sich eine Scheibe, setzten sich im Adler-Drittel fest, als Jobke an den Puck kam und abzog. Tiefensee mit wenig Sicht und so schlug der Puck im Tor ein. Die Kurpfälzer antworteten postwendend. Endlich schaffte man es spielerisch ins gegnerische Drittel und Eisenschmid vollendete eine Traumkombination zum Anschlusstreffer. Kurz danach scheiterte Bergmann bei einem Alleingang an Reich. Der Ausgleich fiel bei einem Powerplay der Adler. Plachta zimmerte in seiner typischen Position den Puck ins Tor. Mannheim war in dieser Phase klar am Drücker, während die Panther ein wenig den Faden verloren.

 

 

Coach Mark French musste sein Team in der Drittelpause wieder ein wenig aufrichten. Nicht nur ein Zwei-Tore Vorsprung wurde aus der Hand gegeben, sondern es schien auch die Lust am Spiel ein wenig von den Adler Mannheim genommen worden zu sein. Er musste wohl die richtigen Worte gefunden haben. Ingolstadt kam aus der Kabine wie ausgewechselt. Folglich zunächst die Führung durch einen satten Handgelenkschuss von Ronning. Danach Powerplay für die Panther und ein Treffer von Pietta und 16 Sekunden später das 2:5 durch Storm. Insgesamt waren es eine Minute und 47 Sekunden, die reichten um aus einem 2:2 ein 2:5 zu machen. Bei den Gastgebern lief gar nichts mehr zusammen. Aus heiterem Himmel erzielte Larkin das 3:5. Bärenstark danach das Unterzahlspiel der Gäste, nachdem es direkt nach dem Tor eine Strafe gegen Jobke gab. Früh nahm Stewart seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Das Spiel spitzte sich zu nachdem Bodie auch noch auf der Strafbank Platz nehmen musste. Es folgte verzweifelte Schussversuche bis zu einer umstrittenen Strafe gegen Plachta. Danach brachen alle Dämme. Wolf schnappte sich Pietta und streckte ihn nieder. Leider endete das Spiel mit einigen unwürdigen Szenen. Hüttl setzte im Powerplay noch einen Treffer oben drauf. Ingolstadt glich damit die Serie aus und holten sich den Heimvorteil zurück.

 

 

Adler Mannheim – ERC Ingolstadt (0:1;2:1;0:4)

 

Serienstand 1:1

 

Tore
0:1 Feser (Storm, Simpson) PP
0:2 Jobke (Feser)
1:2 Eisenschmid (Rendulic, Loibl)
2:2 Plachta (Gaudet, Donovan) PP
2:3 Ronning (Pietta)
2:4 Pietta (Höfflin, Matteau)
2:5 Storm (Feser, Simpson)
3:5 Larkin

3:6 Hüttl (Edwards, Storm)

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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Wolfsburg mit Herz und Leidenschaft zum Serienausgleich

 

PENNY-DEL (Wolfsburg/HG)  In der ausverkauften Eis Arena zu Wolfsburg duellierten sich die dort heimischen Grizzlys mit den Red Bulls aus München im zweiten Halbfinalmatch dieser Serie. Wolfsburg wollte seinen Heimvorteil nutzen und den ersten Sieg verbuchen, nachdem die Grizzlys in der bayerischen Landeshauptstadt nichts ausrichten konnten und mit einer deutlichen Pleite die Rückreise antreten mussten.

 

Schließlich bezwangen aufopferungsvoll und leidenschaftlich kämpfende Grizzlys starke und dominierende Münchener knapp mit 3:2. München haderte heute mit dem ineffektivem Überzahlspiel und scheiterte auch am glänzend aufgelegten Dustin Strahlmeier.

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(Fotoquelle City-Press) Spencer Machacek war der Matchwinner gegen München

 


Wolfsburg konnte dem Tabellenprimus aus München in Spiel 1 kaum Paroli bieten und musste eine deutliche Niederlage einstecken zum Auftakt der Runde unter den letzten vier. Mit den eigenen Fans im Rücken hoffte Headcoach Mike Stewart auf die nahtlose Anknüpfung an die erfolgreiche Viertelfinalserie. Wolfsburg musste unbedingt seine Powerplay Quote optimieren, die in den Playoffs etwas schwächelte.

 

Beaudin: „We do not have to change anything. It is all on us, we need to be a little bit better. It was not our best first period in Munich. It will be a big game for us and we will be ready.”

 

München demonstrierte im Auftaktmatch, wer ganz klar Herr auf dem Eis ist und zelebrierte seinen ersten Sieg dank eines furiosen ersten Drittels, in dem es dem Gegner keine Zeit zum Verschnaufen gab. Beeindruckend war bislang, dass bei den Münchenern bisher alle 12 Stürmer treffsicher waren.

 

Johansson: “We showed our special attitude in the first period trying to control the game. They will come out real hard in their home rink, but we stick to our system.

 

Doppelschlag von Morley und Archibald

 

Angetrieben von ihren Fans marschierten die Grizzlys gleich in Richtung Niederberger, der auch heute wieder das Tür hütete. Zum ersten Mal durfte Wolfsburg im Powerplay agieren und demonstrierte erneut seine Gefährlichkeit mit etlichen Top Gelegenheiten, ohne aber Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen. Die hochmotivierten Hausherren zeigten ein aggressives Forechecking und zwangen somit die Gäste zu Fehlern. Louis Schinko hatte dann zu viel Platz, scheiterte aber am aufmerksamen Niederberger.

 

Nach dem Powerbreak wirkte München druckvoller, was sich in guten Chancen widerspiegelte. In diese Drangphase hinein fiel der erste Treffer für Wolfsburg, doch der Videobeweis musste noch Klarheit bringen: Torschütze war in der 16. Spielminute Tyler Morley, der seinen Körper geschickt in den Pass von Machacek hineinhielt. Nur 19 Sekunden später legte Darren Archibald nach und Wolfsburg hatte seinerzeit mit einem Doppelschlag das Momentum auf seiner Seite. Welt verkehrt im Vergleich zu Spiel 1, als München einen zwei Tore Vorsprung nach Drittel eins verbuchte.

 

Morley: “It was a perfect period for us. We needed to catch up against them, who are the best team in the league. We have to avoid mistakes in the neutral zone.”

 

München schlägt zurück

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts setzte Hager gleich mal ein physisches Zeichen auf Seiten der Gäste, die sich bald dem zweiten Powerplay der Grizzlys gegenübersahen. Zunächst marschierte Kastner explosionsartig auf Strahlmeier zu, der jedoch cool blieb. München hielt sich schadlos und setzte seine Aufholjagd fort. Schinko erwies sich bisher als Aktivposten bei den Hausherren. In der 28. Spielminute markierte Filip Varejcka nach genialem Direktpass von Trever Parkes den verdienten Anschlusstreffer.

 

Dann hatte München 1:38 Minuten lang zwei Mann mehr auf dem Eis, doch Wolfsburg bewährte sich leidenschaftlich auch dank Strahlmeiers grandiosen Fangqualitäten. Wolfsburg brachte sich durch zu viele unnötige Strafzeiten selbst in Bedrängnis, konnte sich aber auf die Paraden von Dustin Strahlmeier verlassen. München kombinierte die Scheibe wie an der Schnur gezogen durch die Zone, belohnte sich aber erneut für den investierten Aufwand nicht. Unfassbar, was der Grizzlys Goalie alles herausholte; er knüpfte nahtlos an seine tolle Leistung vom Viertelfinale an. München bestimmte diesen zweiten Abschnitt, was sich bei der Torschussstatistik und der Bully Quote deutlich niederschlug.

 

Parkes: It was not enough we capitalized, but we got some momentum. We came out very flat in the first, we have to find a way to solve it.“

Wolfsburgs special team eiskalt, Hager machts spannend

 

Im dritten Drittel befand sich München bald wieder in einfacher numerischer Überlegenheit, doch die Red Bulls schlugen wieder kein Kapital aus diesem Vorteil, ganz ungewohnt für das Team um Don Jackson, das seit dem Mittelabschnitt optisch tonangebend war. Wolfsburg kam nur noch selten in den Offensivmodus. Doch nach einem Crosscheck von Patrick Hager, der darüber gar nicht amused war, ging zwar der Puck ins Tor, hatte Wolfsburg wieder Überzahl und nutzte dies eiskalt aus. Spencer Machaceck traf in der 48. Spielminute ins Münchener Herz. München musste nun im nächsten Powerplay unbedingt treffen, um den Anschluss zu schaffen, doch sie verzweifelten fast an Strahlmeier, der dann eine Schrecksekunde erlebte nach einem Save, aber weiterspielen konnte. Auch dieses Powerplay brachte nichts ein, doch es war noch genug Hockey zu absolvieren.

 

In der 54. Spielminute jubelte Patrick Hager über seinen Anschlusstreffer, der die Partie nun noch spannend machte. Don Jackson ging gewohnt früh All in und der sechste Feldspieler sollte es nun richten: Wolfsburg blockte mit viel Herz zig Schüsse und jeder verteidigte im Slot heroisch. Diesen Sieg hatten sie sich redlich verdient.

 

Hager: „Dem schlechten Drittel sind wir das ganze Spiel hinterhergelaufen. Wir haben nicht über 60 Minuten Eishockey gezeigt, hatten aber genug Chance. Wir haben die Beine zu wenig bewegt, man spaziert nicht durch die Playoffs durch. Wir greifen am Dienstag wieder an, müssen weiter Gas geben und unser Spiel aufdrücken. Alle freuen sich auf eine super Serie.”

 

Machacek: “Both teams play real hard game, we knew about giving an answer at home. We wanted to tie the series and now we move on. We just look ahead to game three, we take it step by step.“

 

Grizzlys Wolfsburg - EHC Red Bull München 3:2 (2:0|0:1|1:1)

 

Tore:

1:0 |16.| Tyler Morley (Machacek, Murray)

2:0 |16.| Darren Archibald

2:1 |28.| Filip Varejcka (Parkes, Street)

3:1 |48.| Spencer Machacek (Murray) PP1

3:2 |54.| Patrick Hager (DeSousa, Redmond)

 

1. Drittel Statistik:        10:8 Schüsse, 11:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:        4:18 Schüsse, 8:20 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2

3. Drittel Statistik:        3:20 Schüsse, 10:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Iwert / Schrader

 

Zuschauer: 4.255 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Wolfsburg: Strahlmeier, Zajac, Krupp, Braun, Jeffrey, Machacek, Mass, Bittner, Lorito, Beaudin, Fauser, Murray, Pfohl, Reichel, Schinko, Klos, Mingoia, Morley, Archibald.

 

München: Niederberger, Boyle, Szuber, Kastner, Hager, DeSousa, Redmond, Johansson, Ortega, Smith, Ehliz, Blum, Abeltshauser, Parkes, Street, Varejcka, McKiernan, Schütz, Eder, Tiffels.



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Jungadler feiern 17. DNL Meistertitel 2022/2023

 

DEB-Nachwuchs (Mannheim/MH) Nein es war kein Aprilscherz. Heute fand das dritte Spiel des DNL Finales zwischen den Jungadler Mannheim und den Junghaien aus Köln statt. Die Jungadler führten in der Serie mit 2:0 und konnten heute den Sack und die Meisterschaft zu machen.

 

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( Foto City-press )

 


 

Der Weg der beiden Finalteilnehmer


Etwas ungewohnt als in früheren Jahren mussten die Jungadler hart für das Finale arbeiten. In der ersten Runde setzte man sich gegen den Rivalen aus Schwenningen mit 3:1 durch, ehe es im Halbfinale gegen starke Kaufbeurer ging. Fünf enge Spiele benötigten die Mannheimer Jungadler um sich am End mit 3:2 gegen den ESV Kaufbeuren durchzusetzen.

 

Besonders die Chancenverwertung war in den Halbfinalspielen ein Thema, an dem der Mannheimer Nachwuchs durchaus zu arbeiten hatte und bereitete den zahlreichen Zuschauern immer wieder Kopfzerbrechen. Das sie Tore schießen können, haben sie während der Saison dennoch häufig bewiesen. Wie auch schon in der Hauptrunde konnten sie sich dabei auf ihr starkes Torhüterduo verlassen. Julius Schulte und Justus Roth sind in den Playoffs sehr gut aufgelegt und haben ihre Mannschaft stets mit guten Leistungen unterstützt.


Die Junghaie haben ebenfalls eine starke Saison gespielt und in der Hauptrunde sich bereits mit den Jungadlern um den ersten Platz gestritten. Hier hatten die Kölner das nachsehen. Das sorgte sicherlich nicht für weniger Motivation. In den Playoffs mussten die Junghaie sich gegen den ERC Ingolstadt und die Eisbären Juniors durchsetzten. Zweimal hieß es dabei 3:1 nach Siegen.Von deutlichen Siegen und Niederlagen bis hin zu engen Spielen und einem Sieg im Shootout, war dabei alles vorhanden. Ähnlich sah es auch in den bisherigen Spielen zwischen den Kölnern und den Jungadlern aus.

 

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(Foto: Citypress)

 

Die ersten beiden Finalspiele

 

Die ersten beiden Spiele verliefen wie erwartet spektakulär. In Spiel eins gewannen die Jungadler knapp mit 6:5 nach Verlängerung. Dramatisch war der Spielverlauf. Zunächst rannten die Gastgeber einem Zwei-Tore Rückstand hinterher, ehe die Junghaie im dritten Drittel ebenfalls einen Zwei-Tore Rückstand egalisierten. In der Verlängerung war es Paul Mayer der nach 23 Sekunden den umjubelten Siegtreffer erzielte.

 

In Spiel zwei standen vor allem die Jungadler Torhüter im Fokus. Die Haie spielten sehr stark schossen aus allen Rohren. Trotzdem gingen die Jungadler mit Zwei Tore in Front. Die Kölner kamen wieder zurück. 121 Sekunden vor dem Ende machte Niehus den Sack zu, obwohl die Junghaie noch einmal zurück kamen und auf 2:3 verkürzten.

 

Das entscheidende Finalspiel

 

Die Geschichte des dritten und am Ende entscheidenden Spiels ist schnell erzählt. So knapp noch die ersten beiden Spiele waren, so deutlich und unterschiedlich verlief Spiel drei. Die Jungadler schon nach vier Minuten mit 3:0 uneinholbar in Front. Waren danach weiter die überlegende Mannschaft und spielten wie aus einem Guss.

 

Eine fünf Minuten Strafe gegen die Junghaie verhalf zum vierten Treffer durch Linus Brandl.. Kurz vor Ende des zweiten Drittels kam dann noch ein Hoffnungsschimmer durch den ersten Kölner Treffer, der aber postwendend nach Wiederbeginn durch Linus Brandl beantwortet wurde. Die Junghaie gaben sich zwar nicht auf, schafften im Powerplay mit Empty Net noch einmal einen Treffer, aber waren schlussendlich klar unterlegen. Am Ende ging es 6:2 für die Gastgeber aus Mannheim aus. So gewannen die Jungadler zum insgesamt 17ten Mal die DNL U20 Meisterschaft 2023. Herzlichen Glückwunsch von eishockey-online.com .

 

 



DEB Logoeishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

 

Mannheim dreht Spiel im dritten Drittel gegen starke Panther

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/MH) Nach einer kurzen Pause ging es heute mit Spiel eins des Halbfinals zwischen den Ingolstadt Panther und Adler Mannheim weiter. Ingolstadt gewann gegen die DEG in fünf Spielen mehr oder weniger problemlos, während die Adler sich ein einem harten Fight gegen die Kölner Haie lange relativ schwer tat. Bei den Gästen startete erneut der junge Tiefensee im Tor, während bei Ingolstadt Reich im Tor für den verletzten Garteig stand.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Beide Teams begannen eher zurückhaltend. Mannheim versuchte wie gegen Köln durch Härte ihr Spiel dem Gegner aufzuzwingen, während die Panther eher von der spielerischen Seite kamen. Nach sieben Minuten bekam Larkin die erste Strafe der Serie. Das Powerplay zündete jedoch noch nicht. Einzig Edwards hatte bei seinem Solo eine gute Chance zur Führung. Die Panther waren danach jedoch besser im Spiel und hatten das eine oder andere Mal kleinere Druckphasen, in dem sie sich immer wieder durch schnelle Passstafetten in Schussposition brachten. Auf Mannheimer Seite gefiel einzig die Gaudet Reihe um Plachta und Wolf. Nach etwas Leerlauf wurde es knapp zwei Minuten vor der Pause noch einmal wild vor Tiefensee's Tor. Tiefensee konnte einen Schuss nicht festhalten, so landete der Puck im Torraum und es entstand ein wildes Gestochere. Holzer rettete dabei den Puck mit seinen Handschuhen von der Linie. Auch der Videobeweis brachte keine andere Erkenntnis. Glück für Mannheim. So ging torlos in die erste Pause.

 

 

Kurz nach Wiederbeginn der erste Treffer der Partie. Ein schlechter Wechsel der Adler führte zu einem Konter. Ronning legte auf McGinn, der den Puck über die Linie bugsierte. Danach kamen die Kurpfälzer zu einer Überzahl, bei der Reich den einzigen gefährlichen Schuss ohne Probleme entschärfte. Kurz darauf folgte ein weiteres Schanzer Powerplay. Die Gastgeber waren besser im Spiel, diktierten Tempo und Spielgeschehen. Die Adler hatten sichtlich spielerische Probleme sich selbst Chancen zu kreieren. Erst gegen Ende des zweiten Drittels kamen die Mannheimer wieder etwas besser ins Spiel. Dennoch waren Chancen nach wie vor Mangelware vor dem Tor von Reich. 45 Sekunden vor dem Ende war es Tiefensee zu verdanken, dass die Adler nicht das zweite Tor kassierten, als er gegen McGinn eine Klasse Parade zeigte. Danach wurde es hitzig. Friedrich und Wolf blieben verletzt liegen und als Lehtivuori mit der Sirene noch einen Schuss abfeuerte kam es noch zu einem kurzen Handgemenge.

 

 

Das Trainerteam der Adler musste sich etwas einfallen lassen, damit ihr Team zu besseren Chancen kommt. Zunächst startete Mannheim noch in Überzahl. MacInnis kam hier etwas zufällig zu einem Pfostentreffer, aber ansonsten spielte Ingolstadt, das seht clever und abgeklärt. Auch Tiefensee war wieder gefordert, als er einen Schuss von Pietta entschärfte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kurpfälzer nur zwölf Schüsse auf das Tor von Reich abgefeuert. Doch plötzlich doch der Ausgleichstreffer. Jentzsch hatte in Überzahl eine goldene Idee, spielte von hinterm Tor auf MacInnis, der ins leer Tor traf, weil Reich in die andere Ecke unterwegs war. Nachdem die Gäste dann eine Überzahl überstanden, stand es auf einmal 1:2. Bergmann kam über die linke Seite ins Drittel, schoss einfach mal aufs Tor und der Puck rutschte Reicht durch ins Tor. Da waren nur noch knapp drei Minuten zu spielen. Folglich nahmen die Panther kurze Zeit später den Torhüter vom Eis. Loibl machte mit seinem Empty Netter den Sack zu und bescherte Coach Stewart einen etwas glücklichen Sieg in Spiel 1.

 

 

ERC Ingolstadt – Adler Mannheim 1:3 (0:0;1:0;0:3)

 

Serienstand 0:1

 

Tore
1:0 McGinn (Ronning, Pietta)
1:1 MacInnis (Jentzsch, Eisenschmid)
1:2 Bergmann (Reul)
1:3 Loibl

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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Red Bull München legt im Halbfinale dank eines tollen Auftaktmatches vor

 

PENNY-DEL (München/HG) In der Olympia Eishalle traf der Tabellenprimus der Hauptrunde, der EHC Red Bull München, auf die Grizzlys Wolfsburg zum Halbfinalduell Nummer eins. Während München ausgeruht in diese Serie gehen konnten, mussten die VW-Städter die volle Distanz im Viertelfinale gegen Straubing absolvieren. Es handelte sich bereits um die fünfte Auseinandersetzung dieser zwei Kontrahenten in einer Playoff Serie und um die Wiederauflage des Halbfinales aus der vergangenen Saison, als München sich glatt durchsetzen konnte.

 

Schließlich bezwangen hellwache Münchener die anfangs etwas müde wirkenden Wolfsburger dank eines furiosen Anfangselans deutlich mit 5:2 und reiste mit diesem ersten Erfolg am Sonntag, den 2.4.23 nach Wolfsburg zu Spiel zwei.

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(Fotoquelle Citypress) 

 


München musste bis Mittwochabend auf seinen Halbfinalgegner warten und hoffte den Schwung aus Bremerhaven in diese Auftaktheimpartie mitzunehmen.

 

DeSousa: „I am happy and look forward to playing against my former team. This means high motivation for me. They are a hardworking team, have got a top goalie Strahlmeier. We are real deep, have got four good rows. We want to come out hard unlike against Bremerhaven.”

 

Wolfsburg befand sich nach dem ultimativen Comeback und Showdown Erfolg gegen Straubing on Fire und wollte diesen Rückenwind auch gegen München auf das Eis zaubern. Aus Sicht der Grizzlys war München der Angstgegner aus den letzten Jahren.

 

Archibald: “It will be a big test for us here, we need to bring enough energy for this series. We just focus on us and we will stick to our system. It will need a team effort and we will take our best.”

 

Grandioser Auftakt der Red Bulls

 

München startete furios in die Partie, Hager verbuchte nach wenigen Momenten schon die erste Top Chance und nach 85 Sekunden eröffnete Trevor Parkes – nach kurzem Videostudium der Referees - den Torreigen. Die Gastgeber deckten Strahlmeier schon früh mit Schüssen ein und Wolfsburg hatte Mühe, in die Partie reinzukommen.

 

München wollte seine Frische ausspielen, wohlwissend, dass den Grizzlys das Match am Mittwoch noch in den Knochen steckte. Die ersten Minuten gehörten ganz klar den Gastgebern, die in Person von Emil Johansson  in der 7. Spielminute nachlegten, als er seinen Handgelenkschuss versenkte. Das Schussverhältnis von unfassbaren 13:1 bis dahin sprach Bände. Nach dem Powerbreak gab es Powerplay für Wolfsburg, das mächtig Drück ausübte. Strahlmeier bewahrte sein Team vor einem noch höheren Rückstand.

 

Bittner: “Deren Start war sehr aggressiv und explosiv. Wir wussten, dass es so kommen wird. Wir müssen klarer und einfacher aus der eigenen Zone herauskommen, müssen schneller aufschließen und auch selbst mehr Offensivzeit kreieren.”

 

Loritos Anschluss, Kastner trifft, Eders Playoff Debut Tor

 

Im Mittelabschnitt musste Wolfsburg mehr Offensivqualitäten aufs Eis bringen. Ein Top Save von Mathias Niederberger sprang gleich mal heraus für die Gäste, welche durch Matt Lorito in der 23. Spielminute auf ein Tor herankamen. Unmittelbar davor hätte Justin Schütz um Zentimeter beinahe den dritten Treffer markiert. Inzwischen war Wolfsburg in der Partie angekommen und beschäftigte Münchens Keeper.

 

Davon ließ sich der Gastgeber nicht beirren, denn Maxi Kastner schnürte in der 28. Spielminute seinen heutigen Doppelpack. München agierte weiter druckvoll und im zweiten Powerplay markierte Andy Eder seinen ersten Playoff Treffer. Die Hausherren hatten die Begegnung zwar weitgehend im Griff, doch 12,4 Sekunden vor der Drittelsirene verkürzten die Gäste nochmals: Torschütze war Gerrit Fauser.

 

Kastner: Wir haben dem Gegner zu viel Zeit und Raum gegeben, sie nutzen ihre Chancen kaltschnäuzig. Wir müssen vorne wieder mehr Druck ausüben und wollen wieder wie die Feuerwehr rauskommen.“

 

Ehliz mit Entscheidung

 

Im dritten Drittel musste Wolfsburg mehr investieren, um dem späten zweiten Treffer ein weiteres Erfolgserlebnis folgen zu lassen. Dafür mussten die Gäste auch mehr von der Strafbank fernbleiben. Mitte des letzten Abschnitts hatte Wolfsburg die Gelegenheit, im Powerplay für mehr Spannung zu sorgen, was jedoch nicht gelang.

 

Noch war nichts verloren bei einem zwei Tore Rückstand und genügend Zeit auf der Uhr. Doch es kam anders, denn in der 54. Spielminute fälschte Yasin Ehliz den Distanzschuss von Szuber geschickt ab, was wohl eine Vorentscheidung bedeutete. Bereits vier Minuten vor dem Ende zog Mike Stewart seinen Goalie, um den letzten Strohhalm zu nutzen: die sechs Feldspieler schnürten die Red Bulls minutenlang ein, ohne aber Zählbares zu generieren. Somit holte sich München den ersten Sieg.

 

Fauser: „Wir haben das erste Drittel einfach verpennt, wir sind zu schlecht rausgekommen, dann fanden wir besser ins Spiel und hatten etwas Momentum. Man muss von Anfang an da sein, sonst hat man hier keine Chance. Das A und O ist der Beginn des Spiels, wir müssen mehr vor dem Tor arbeiten und Rebounds erzeugen.”

 

McKiernan: “Wir haben sehr gut begonnen, waren im 2. Drittel etwas verhalten, dann im 3. Drittel sind wir wieder gut zurückgekommen. Wir haben aus dem Viertelfinale gelernt, ich bin zufrieden mit meiner Leistung.“

 

EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg 5:2 (2:0|2:2|1:0)

 

Tore:

1:0 |02.| Trevor Parkes (Street)

2:0 |07.| Emil Johansson (DeSousa)

2:1 |23.| Matt Lorito

3:1 |28.| Maxi Kastner (Johansson, Hager)

4:1 |29.| Andy Eder (Street, Redmond) PP1

4:2 |40.| Gerrit Fauser (Beaudin)

5:2 |54.| Yasin Ehliz (Szuber)

 

1. Drittel Statistik:        22:6 Schüsse, 9:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:        12:8 Schüsse, 9:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

3. Drittel Statistik:        9:13 Schüsse, 20:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Ansons (LAT) / Schukies (GER)

 

Zuschauer:5.728

 

Aufstellung:

 

München: Niederberger, Boyle, Szuber, Kastner, Hager, DeSousa, Blum, Abeltshauser, Schütz, Eder, Tiffels, Redmond, Johansson, Parkes, Street, Varejcka, McKiernan, Ortega, Smith, Ehliz.

 

Wolfsburg: Strahlmeier, Murray, Pfohl, Mingoia, Morley, Archibald, Zajac, Krupp, Braun, Jeffrey, Machacek, Mass, Bittner, Lorito, Beaudin, Fauser, Reichel, Klos, Schinko.

 

 



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Playoff-Schock bei den Tigers - Grizzlys Wolfsburg ziehen ins Halbfinale ein

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Grizzlys Wolfsburg ziehen nach zähem Ringen mit den Straubing Tigers ins Halbfinale ein. Das Spiel heute war nicht nur von Taktik geprägt. Keine Scheibe wurde verloren gegeben, kein Zentimeter Eis dem anderen überlassen. Wolfsburg fand ab dem zweiten Abschnitt den Weg zum Erfolg. Straubings Aufholjagd kostete zu viele Körner, um in der Crunchtime noch den Ausgleich herbeizuführen. So scheiterten die Tigers erneut im Viertelfinale, mit dem Wissen, dass vor allem in dieser Saison mehr drin gewesen wäre. 

 

(Foto: Citypress) Die Enttäuschung in den Gesichtern der Tigers war groß

 


 

Spielverlauf:

 

Die Spannung eines Spiel sieben war schon lange vor dem ersten Bully greifbar. Mit der Nervosität kamen die Tigers etwas besser zurecht. Sie hatten mehrere Offensive Aktionen als die Gäste. Resultierend daraus kam die Führung zustande. Die Grizzlys kamen in den letzten Minuten des Drittels zu einigen guten Möglichkeiten. Doch die Tigers konnten immer wieder Schüsse blocken.

 

Travis St. Denis für die Tigers: “Ich sah, dass der Goalie auf der falschen Seite war und habe dann schnell den Puck ins Tor gebracht. Das ist klar, dass es heute zur Sache geht, es ist schließlich Spiel sieben. In den letzten Minuten haben wir etwas zu viel an Chancen hergegeben, das müssen wir unterbinden.” 

 

Was die Grizzlys sehr schnell begriffen, war der Spielstil. Sollten sie so weiterspielen, würden ihnen die Tigers das Fell über die Ohren ziehen. Doch das Team von Coach Stewart agierte ab dem zweiten Abschnitt anders. Sie zerstörten den Spielaufbau der Hausherren und kamen dadurch immer wieder zu gefährlichen Kontern. Zwei davon nutzten die Niedersachsen, um aus einem Rückstand einen Vorsprung herauszuspielen.

 

Laurin Braun für die Grizzlys: “Was wir heute Auswärts zeigen ist ganz gut, denke ich. Klar, der Torhüter kommt immer weit aus seinem Kasten, dann fällt dann schon mal einer so rein. War aber natürlich auch glücklich. Wir müssen weiter Druck zum Tor machen und uns belohnen.” 


Den Niederbayern kostete die Aufholjagd zunehmend Kraft. Wolfsburg hatte genau das richtige Mittel gegen die Tigers gefunden. Straubing selbst hatten natürlich auch Chancen, aber weder St. Denis, Akeson oder Adam konnten Strahlmeier überwinden. In den letzten Minuten zeigten auch beide Goalies starke Reflexe.

 

Coach Pokel nahm knapp vier Minuten vor dem Ende seinen Torhüter vom Eis, um mit sechs Feldspielern das Spiel noch einmal auf die Seite der Tigers zu ziehen. Aber Wolfsburg wehrte sich mit allem was sie hatten und brachten den Vorsprung über die Zeit.

Eine spannende Serie geht zu Ende mit Höhen und Tiefen für beide Seiten. Am Ende machten die Kleinigkeiten den Unterschied aus. Wolfsburg hatte aber auch einen Weg gefunden, die Heimstarken Tigers zweimal am Pulverturm zu besiegen.

 

Die Fans beider Lager bekamen packende Torszenen zu Gesicht und machten große Werbung für das Eishockey. Für Wolfsburg geht es gleich am Freitag in München weiter, wenn das erste Halbfinale eröffnet wird.

 


(Foto: Citypress) Wolfsburg bejubelt dein Einzug ins Halbfinale

 

 

Stimmen zum Spiel: 

 

Dustin Strahlmeier (Grizzlys): “Wir haben heute alles abgerufen, was wir konnten. Kompliment an Straubing, die eine starke Serie gespielt haben. Wir konnten uns heute gut fokussieren auf das Spiel. Heute war es alles oder nichts. Das Glück war heute mehr bei uns, aber im ersten Spiel hier hatten wir etwas Pech. Die letzten zehn Minuten waren nicht einfach hier.” 

 

Marcel Brandt (Tigers): “Jeder hier hätte es so verdient ins Halbfinale zu kommen. Die ganze Organisation, das ganze Team arbeitet so hart in der Saison. Wir haben auch heute wieder viel Arbeit reingesteckt und sind jetzt dreimal hintereinander im Viertelfinale gescheitet. Wir haben es verpasst, in Wolfsburg den Sack zuzumachen. Dieses Spiel muss man eigentlich gewinnen. Das ist sehr traurig für uns und mir fehlen auch etwas die Worte.” 

 

Mike Stewart (Grizzlys):Ich gratuliere den Straubing Tigers zu einer enorm starken Serie. Heute stand alles auf Messers Schneide. Die Serie hat bis zum Spiel sieben gedauert. Wir haben ein paar Chancen liegen gelassen, Straubing hat bis zuletzt gedruckt und Strahli hat uns über Wasser gehalten. Das Spiel sechs war sehr wichtig für uns. Das hat uns natürlich auch etwas Kredit gebracht, aber wir wussten auch, dass wir in Spiel sieben bei der stärksten Heimmannschaft der Liga antreten. Heute sind wir nach dem Rückstand ruhig geblieben und haben uns an den Gameplan gehalten. Der Fokus liegt jetzt auf Freitag in München.” 

 

Tom Pokel (Tigers): “Ich gratuliere Wolfsburg natürlich auch und sehe es ähnlich. Wir wussten, dass es eine lange Serie wird und es wurde zu einer Achterbahnfahrt für beide Teams. Die Führung wechselte in der Serie mehrmals. Beide Teams haben Antworten gegeben. Nach dem zweiten Drittel konnten wir nicht mehr unser Spiel so durchziehen wie wir wollten und haben zu viele Konter erlaubt. Im letzten Drittel haben wir bis zum Schluss gepusht. Ich bin unglaublich stolz auf mein Team.”

 

Torfolge:

1:0 (12.) - Für das erste Tor der Partie musste der gute alte Bauerntrick von Travis St. Denis herhalten. Er sah Strahlmeier in der falschen Ecke und nutzte die Situation blitzschnell aus. 1:1 (28.) - Aus dem Angriff der Tigers entwickelte sich ein Konter für die Grizzlys. Laurin Braun spielte den Puck in die Mitte. Daschner wollte klären und fälschte unglücklich ins eigene Gehäuse ab.

 

1:2 (35.) - Straubing war wieder zu weit aufgerückt, dadurch ergab sich der Raum für Konter. Morleys Einzelaktion konnte Miska noch spektakulär verhindern, doch der Nachschuss durch Darren Archibald brachte die Führung für die Gäste. 1:3 (50) - Die Grizzlys bei einem ihrer wenigen Entlastungsangriffe kommen durch Zajac zum Schuss, den Luis Schinko dann noch entscheidend abfälschen kann. 



Spiel vom 29.03.2023

Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg: 1:3 (1:0 | 0:2 | 0:1)
                                                                                                                                                                                                                                    

1:0 |12.| St. Denis (Zengerle, Leier) 

1:1 |28.| Braun 
1:2 |35.| Archibald (Morley) 
1:3 |50.| Schinko (Morley, Zajac) 


Strafen: Straubing 0 - Wolfsburg 6

 

Schiedsrichter: MacFarlane / Rohatsch / Hofer / Wölzmüller 

 

 

 


 

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Adler Mannheim ziehen ins Halbfinale der Play-Offs ein

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Mit dem dritten Auswärtssieg sicherten sich die Adler aus Mannheium den Einzug ins Viertelfinale. Die Haie lieferten einen großen Kampf, doch in den entscheidenden Momenten nutzten die Adler ihre Möglichkeiten eiskalt aus.

 

152 20230326 KEC vs Mannheim 

Foto: Ingo Winkelmann (Köln)

 


 

In den ersten zwanzig Minuten spielten die Haie ganz starkes Eishockey, verpassten es aber zunächst, ihre guten Chancen – unter anderem in doppelter Überzahl – zu nutzen. Thuresson (6.), Kammerer (10.) und Baptiste (16.) scheiterten zunächst am starken MERC-Goalie Arno Tiefensee. Kurz vor Ende des Drittels war Tiefensee aber machtlos und der KEC belohnte sich für einen Top-Aufritt. Louis-Marc Aubry gab hinter dem Tor eine Scheibe nicht auf, passte sie in den Slot, wo Kammerer zur Stelle war und zur verdienten 1:0-Führung traf (20.). Die LANXESS arena brodelte. Mit dem 1:0 ging es in die erste Drittelpause – Uwe Krupp sprach seiner Mannschaft nach der Partie fürs erste Drittel ein Lob aus, sagte aber auch, dass sein Team in der Phase mehr Tore hätte schießen müssen.

 

Und das sollte sich dann im zweiten Drittel rächen. Die Mannheimer kamen gut aus der Kabine und zogen binnen sieben Minuten auf 3:1 davon. Die starke Reihe um Gaudet, Plachta und Wolf zeigte sich eiskalt und konnte zwei Tore erzielen. Zunächst traf Wolf (24.), ehe Plachta mit einem One-Timer in den Giebel nachlegte (30.). Nur eine Minute später erhöhte Rendulic auf 3:1. Die Haie gaben sich aber nicht auf und kamen durch Andreas Thuresson in der 35. Minute zum Anschlusstreffer. Im Powerplay zog der Haie-Stürmer ab und ließ Tiefensee keine Chance, nur noch 2:3 – es folgten die letzten 20 Minuten.

 

In diesen versuchten die Haie – angefeuert vom Kölner Publikum – alles, doch die Scheibe wollte nicht mehr rein. Kurz vor Schluss zog Krupp Mirko Pantkowski, doch auch mit einem Mann mehr auf dem Eis kamen die Haie zu keinem Treffer mehr. Somit musste der KEC nach einmal mehr tollen 60 Eishockey-Minuten in eine knappe und bittere 2:3-Niederlage einwilligen.

 

Durch den Sieg entscheiden die Adler das Viertelfinale mit 4:2 für sich und ziehen ins Halbfinale ein. Letztendlich konnten die Mannheimer in den entscheidenden Momenten ihre Möglichkeiten nutzen. Die Haie vergaben zuviele Chancen.

 

Stimmen zum Spiel: Moritz Müller (Köln) „Ich gratuliere Mannheim. Ich denke, es war eine sehr gute Serie mit sechs intensiven Spielen. Die Adler waren in den entscheidenden Momenten besser. Mir tut es leid für unsere Truppe und die Fans – ich denke, wir hatten dieses Jahr ein gutes Ding am Laufen und hätten mit der tollen Mannschaft mehr verdient, aber wir sind auf einen starken Gegner getroffen. Ich denke, dass die Fans zu schätzen wissen, dass wir die gesamte Saison über einen Schritt nach vorne gemacht haben und dass wir mit Anstand gespielt haben.

Wir haben die Haie würdig vertreten. Mannheim hat eine enorme Qualität. Die aus dem Spiel zu nehmen, ist enorm schwer. Die Special Teams haben auch eine Rolle gespielt. Da waren sie in den entscheidenden Momenten präsent und hatten vielleicht das Quäntchen Glück. Es hätte in beide Richtungen ausgehen können, es war eine Serie zwischen zwei sehr guten Mannschaften.“

 

Kölner Haie - Adler Mannheim 2:3 (1:0|1:3|0:0)

 

Tore:

 

1:0 20. Kammerer (Aubry) EQ

1:1 24. Wolf (Plachta|Donovan) EQ

1:2 30. Plachta (Donovan|Gaudet) EQ

1:3 31. Rendulic (MacInnis) EQ

2:3 35. Thuresson (Bailen|Aubry) PP

 

Strafen: Köln 8|Mannheim 12

Zuschauer: 17.889 

 

 


 

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Grizzlys Wolfsburg holen sich Spiel 6 - Showdown am Pulverturm

 

PENNY-DEL (Wolfsburg/MA) Lange dürfen die Tigers nicht mit sich hadern. Ganze 200 Sekunden haben bis zum Halbfinale gefehlt. Doch die Grizzlys bäumten sich an diesem Abend immer wieder auf. Im Spiel selbst wechselte das Momentum hin und her. Beide Goalies schenkten sich mit guten Paraden auch nichts. Nun steht das ultimative Spiel einer Serie am Mittwoch in Straubing an.

 

(Foto: Citypress) Die Grizzlys im Siegesjubel nach dem 4:3 Sied nach Verlängerung

 

 

 

Spielverlauf:

 

Wolfsburg legte ein starkes erstes Drittel hin. Die glückliche Führung durch das Eigentor von Tuomie währte nicht lange. Dennoch hätten die Grizzlys bei diesen sich bietenden Möglichkeiten durchaus zwei bis drei Tore schießen müssen. Das sprach natürlich auch für einen erneut stark agierenden Hunter Miska im Tor der Tigers.

 

Straubing wurde gegen Ende des Drittels stärker und kam durch Connolly und Leier zu weiteren Chancen. Parker Tuomie für die Tigers: “Bis auf das Gegentor von mir, bei dem ich eigentlich den Puck hinter das Tor chippen wollte, hatten wir einen guten Start. Es steht wieder unentschieden und im zweiten Drittel wollen wir so weiterspielen wie in den letzten Minuten von Drittel eins.”

 

Nun war aber auch Strahlmeier gefragt, weil seine Vorderleute zu viele Abspielfehler produzierten. Straubing kam zu leicht vor das Tor, vergab allerdings auch zu leichtfertig. Strahlmeier glänzte mit guten Reflexen. Die Quittung für dieses zu ängstliche Verhalten bekamen die Hausherren aber dennoch von Samanski serviert.

 

Nun gingen die Grizzlys mit einem Rückstand ins letzte Drittel, was sicherlich nicht zum Gameplan von Coach Stewart gehörte. Laurin Braun für die Grizzlys: “Wir lassen zu viele Konter zu. Das passiert teilweise auch durch eigene Fehler. Wir dürfen jetzt nicht in Hektik verfallen. Wir wissen, dass wir es drehen können.”

 

Straubing riskierte nicht mehr allzu viel. Die Spielanteile waren bei den Gastgebern. Sie quälten sich teilweise bis vor das Tor und glichen das Spiel aus. Prompt kam wieder die Antwort der Tigers zum 2:3 und das Anrennen der Grizzlys ging von vorne los. Nur die Uhr lief gnadenlos herunter. Dann gab es die erste Strafzeit in diesem Spiel gegen Adam. Das sich das beste Powerplay der Liga sich hier nicht zweimal bitten ließ, lag in der Luft und Beaudin glich wieder aus. Der Krimi ging in die Verlängerung. 

 

Die Pause zur Verlängerung dauerte deutlich länger als die Nachspielzeit selbst. Nach nur 94 Sekunden jubelten die Niedersachsen. Erneut war es aus Sicht der Tigers ein unglücklicher Treffer. Auch hier hat St. Denis, durch sein Eingreifen den Puck ins eigene Tor gelenkt. Somit kommt es zum Showdown am Mittwoch in Spiel Sieben am Pulverturm. 

 

 (Foto: Citypress) JC Beaudin brachte sein Team mit zwei Toren im letzten Drittel in die Verlängerung

 

Stimmen zum Spiel: 

Dominik Bittner (Grizzlys): “Es war ein großer Kampf. Wir haben immer an uns geglaubt und sind mit viel Power in die Overtime gegangen. Jetzt wollen wir die Energie ins Spiel sieben mitnehmen.” 

 

Spencer Machacek (Grizzlys): “Wir wussten, dass es eine lange Serie wird. Natürlich war mein Tor etwas glücklich, weil eigentlich wollte ich den Puck zum Tor bringen. Wir haben so hart gearbeitet und jetzt ist alles offen.” 

 

Tom Pokel (Tigers): “Wir haben heute zwei sehr unglückliche Tore bekommen. Jetzt spielen wir zu Hause, da haben wir immer ein gutes Gefühl mit unseren Fans im Rücken. Wir müssen da unsere Identität aufs Eis bringen. Spiel sieben, besser geht es nicht.”

 

(Foto: Citypress) Jetzt ist guter Rat teuer - Travis Turnbull macht sich schon Gedanken über Spiel 7

 

Torfolge:

1:0 (1.) - Nach 22 Sekunden bejubelten die Grizzlys den ersten Treffer, den sie aber selbst nicht erzielt hatten. Darren Archibald stand schon einschussbereit vor Miska, doch es war Tuomie der mit seinem Schläger den Puck ins eigene Tor lenkte. 1:1 (3.) - Die Antwort kam prompt. Travis St. Denis traf aus der gleichen Position wie schon im Spiel zuvor. Strahlmeier hätte den aber auch an guten Tagen gehalten.

 

1:2 (28.) - Straubing spielte schnell über die rechte Seite und Turnbull legte für Joshua Samanski ab. Der hämmerte den Puck in den Winkel. 2:2 (45.) - Der Fehlpass von Zimmermann an der eigenen blauen Linie, ermöglichte die Chance für JC Bedauin. Allein vor Miska behielt er die Nerven.

 

2:3 (46.) - Durch eine schöne Einzelleistung von Luke Adam der sich um die eigene Achse drehte und einen verdeckten Schuss in den Winkel brachte. 3:3 (57.) - Das erste Überzahl überhaupt in diesem Spiel nutzte JC Beaudin mit einem Gewaltschuss erneut zum Ausgleich und schickte das Spiel in die Verlängerung.

 

4:3 (62.) - Spencer Machacek wollte die Situation vor dem Tor gefährlich machen, spielte den Puck scharf in die Mitte. St. Denis legte seinen Schläger in die Quere und fälschte ins Tor ab. 

 

 

Spiel vom 26.03.2023

Grizzlys Wolfsburg - Straubing Tigers: 4:3 n.V. (1:1 | 0:1 | 2:1 | 1:0)
                                                                                                                                                                                                                                    

1:0 |01.| Archibald (Morley, Pfohl)

1:1 |03.| St. Denis (Leier, Zengerle)
1:2 |28.| Samanski (Zimmermann, Turnbull) 
2:2 |45.| Bedauin
2:3 |46.| Adam (Connolly)
3:3 |30.| Beaudin (Murray, Morley) - PP 1

4:3 |62.| Machacek (Zajac) 

Strafen: Wolfsburg 0 - Straubing 2

 

Schiedsrichter: Hunnius / Rohatsch / Jürgens / Leermakers 

 

Zuschauer: 3.415

 


 

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München dreht Serie gegen Bremerhaven und zieht ins Halbfinale ein

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/CD) Der EHC Red Bull München konnte die Viertelfinalserie nach einem 0:2 Rückstand gegen die Fischtown Bremerhaven drehen und stehen damit erneut im PENNY-DEL Halbfinale.

 

 

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(Foto: Citypress)

  


Es gelang dem Team von Thomas Popiesch nicht die Best-of-seven Serie noch in ein entscheidendes Spiel zu verlängern. Bremerhaven musste sich nach einer 1:0 Führung durch Philipp Bruggisser (24.) den Münchnern mit 1:2 geschlagen geben und kamen somit wie auch in den Vorjahren nicht über das Viertelfinale hinaus. Für die Red Bulls bedeutet dieser entscheidende Sieg den sechsten Einzug in ein DEL-Halbfinale. 

 

Don Jacksson würdigte den Gegener in höchsten Tönen, und als Fazit muss man neidlos anerkennen, dass Bremerhaven es den Münchnern sehr schwer gemacht hatte und nach den Erfolgen in den ersten beiden Partien schon auf die vermeindliche Siegerstrasse einbog. Der dreifache Meister kam jedoch in Spiel 3 zurück und bog die Serie um.

 

Im heutigen Spiel war es Chris DeSousa, der bei einem Powerplay die Scheibe zum 1:2 Siegtreffer (52.) für München über die Linie schoß. Die Fischtowns kämpften wortwörtlich bis zur letzten Sekunde, konnten aber keinen Ausgleich mehr erzielen und so ging die Serie zu Ende. 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Chris DeSousa: "Wir sind überglücklich. Nach den ersten beiden Spielen sind wir aufgewacht und haben die letzten vier Spiele sehr gut gespielt. Heute war es wieder ganz eng, Franzreb ist ein starker Goalie."

Don Jacksson: "Ein großes Kompliment an Bremerhaven. They were awesome..., die haben uns alles abverlangt, wir mussten uns immer wieder steigern und heute war es wieder sehr eng, es hätte auch ein Spiel 7 geben können."


Thomas Popiesch: "Wir haben heute alles gegeben und bis zur letzten Sekunde gekämpft, es ist schade, dass nicht viel gefehlt hat. München hat sehr viel Qualität und das haben sie immer gezeigt. Es war eine lange Saison für uns mit Pre-Playoffs und da fehlen vielleicht dann am Ende so ein paar Körner, aber wir können uns keine Vorwürfe machen und stolz sein."

 

26. März 2023, Viertelfinale 6
Bremerhaven Fischtown Pinguins - EHC Red Bull München 1:2 (0:0|1:1|0:1)

Tore:

1:0|24.|Philipp Bruggisser (Jeglic, Urbas) PP2
1:1|30.|Yasin Ehliz (Ortega, McKiernan)
1:2|52.|Chris DeSousa (Ortega, Blum) PP

Zuschauer:
4.631

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 

Simon Sezemsky wechselt zurück zu Augsburg

 

PENNY-DEL (Augsburg/PM) Der erste Neuzugang der Augsburger Panther ist ein alter Bekannter. Abwehrspieler Simon Sezemsky wechselt von den Löwen Frankfurt in die Fuggerstadt. 

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Bereits von 2015 bis 2021 stand Simon Sezemsky bei den Panthern sechs Jahre unter Vertrag. In dieser Zeit etablierte sich der Verteidiger in der Deutschen Eishockey Liga und spielte sich bis in den erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft hinein. In 194 DEL-Einsätzen für Augsburg erzielte er 35 Tore und gab 47 Assists. Mit zwei Toren und drei Assists war der aus dem Nachwuchs des EV Füssen stammende Sezemsky intern punktbester Verteidiger in der Champions Hockey League-Saison 2019-20 und zeigte auch auf internationaler Bühne seine offensiven Fähigkeiten. 

 

Über die Stationen Iserlohn Roosters und Löwen Frankfurt kehrt der 29-jährige Rechtsschütze nun an seine alte Wirkungsstätte zurück. 

 

Christof Kreutzer über den ersten Neuzugang für die Saison 2023-24: „Mit Simon Sezemsky haben wir uns die Dienste eines DEL- und DEL2-erfahrenen Verteidigers gesichert. Dazu kommt, dass Simon auch den Standort Augsburg kennt und in unseren Gesprächen den Eindruck vermittelt hat, dass er ligaunabhängig große Lust hat, wieder ein Panther zu sein. Rechtsschießende Verteidiger, die auch offensiv Verantwortung übernehmen können, sind immer gefragt. Es ist gut, dass wir mit Simon Sezemsky und Mirko Sacher bereits zwei Spieler dieser Kategorie im Kader haben.“

 

„Bei den Panthern hat meine Karriere Fahrt aufgenommen, ich hatte hier eine großartige Zeit. Es bedeutet mir viel, dass ich nach Augsburg zurückkehren darf. Auch wenn wir noch nicht sicher wissen, in welcher Liga es für uns weitergeht, so freue ich mich doch auf diese spannende Herausforderung und vor allem die Heimspiele im Curt-Frenzel-Stadion mit den Pantherfans im Rücken“, so Simon Sezemsky. 

 



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EHC Red Bull München dreht Viertelfinaleserie

 

PENNY-DEL (München/PM) Red Bull München hat Spiel 5 des Playoff-Viertelfinales gegen die Pinguins Bremerhaven mit 4:0 (1:0|3:0|0:0) gewonnen. Es war der dritte Sieg in Folge für die Münchner, die nun in der Best-of-Seven-Serie mit 3:2 führen.

 

 

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(Foto: Citypress)

 



Die Red Bulls starteten mit geradlinigem Tempo-Eishockey, Bremerhaven verteidigte das eigene Tor kompakt. In der 13. Minute fand Street eine Lücke in der Defensive der Gäste, bei Maximilian Franzreb war allerdings Endstation (13.). Der Pinguins-Schlussmann auch danach im Fokus und in der 18. Minute chancenlos, weil Chris DeSousa in Überzahl die Übersicht behielt.
Ehliz nutzte das starke Zuspiel zum 1:0.
 
München im Mittelabschnitt konsequent in der Defensive und mit sehenswerten Offensivaktionen. Die Pinguins blieben ohne nennenswerte Chance und wurden in der 29. Minute von Maximilian Daubner ausgehebelt. Hager veredelte den langen Pass des Verteidigers mit dem 2:0. In der Schlussphase des Drittels die Red Bulls mit Hochkarätern im Minutentakt – und zwei weiteren Treffern: Street (39.) und Smith (40.) sorgten für eine 4:0-Führung nach 40 Minuten.
 
Bremerhaven fand auch im Schlussabschnitt keine Lösungen gegen die Münchner Defensive. Die Red Bulls verteidigten ihren Vorsprung geschickt und blieben gefährlich, doch der Pfosten verhinderte den fünften Treffer durch Andreas Eder (56.). In der 59. Minute konnte sich Mathias Niederberger auszeichnen: Der Nationaltorhüter entschärfte den Alleingang von Nino Kinder und holte sich damit seinen ersten Shutout in den laufenden Playoffs
 
 
Ben Street: „Wir haben gleich mit dem ersten Wechsel die Richtung vorgegeben. Wir waren physisch und effektiv im Forecheck. Das ist der Schlüssel zum Erfolg in dieser Serie.“
 
Tore:
1:0 | 17:29 | Yasin Ehliz
2:0 | 28:59 | Patrick Hager
3:0 | 38:32 | Ben Street
4:0 | 39:55 | Ben Smith
 
Zuschauer: 5.728

 

 

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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ERC Ingolstadt erreicht das PENNY-DEL Halbfinale

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/PM) Ein unfassbares Spiel. Der ERC Ingolstadt lässt sich in Spiel fünf auch von einem Drei-Tore-Rückstand zu Beginn des Schlussabschnitts nicht entmutigen, gleicht zehn Sekunden vor Schluss aus und gewinnt ein emotionales, begeisterndes und wildes Spiel fünf im Viertelfinale mit 7:6 nach Verlängerung. Damit ziehen die Oberbayern erstmals seit 2015 wieder ins Playoff-Halbfinale ein. Der Gegner steht noch nicht fest. Die erste Halbfinal-Partie steigt am 31. März.

 

 

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(Foto: Citypress)

 


 

Von Beginn an entwickelte sich ein deutlich chancenreicheres Spiel, auch weil die Rheinländer deutlich aggressiver auftraten und die Panther ihren Gegenspielern regelmäßig zu viel Zeit und Raum gewährten. Nach nur 25 Sekunden musste ERC-Goalie Michael Garteig gegen Alexander Barta parieren. Auf der Gegenseite trudelte Charles Bertrands Abfälscher am Kasten vorbei (2.). Bei einer Doppelchance für Stephen Harper war Garteig gleich zweimal zur Stelle, nach einem Abspielfehler in der eigenen Zone war aber auch der Ingolstädter Schlussmann machtlos. Josef Eham lenkte den Puck ins Netz (6.). Die Hausherren brauchten einige Minuten, um sich wieder zu sortieren, kamen dann aber in Überzahl zum Ausgleich.

 

Ty Ronning jagte die Scheibe genau in den Winkel (12.). Nun nahmen die Blau-Weißen das Heft in die Hand. Gäste-Keeper Henrik Haukeland rettete zunächst reaktionsschnell gegen Daniel Pietta (12.), bei Justin Feser Großchance hatten die Fans in der SATURN-Arena den Torschrei bereits auf den Lippen (15.). Mitten hinein in die beste Ingolstädter Phase erzielten die Rheinländer im Powerplay die erneute Führung. Victor Svenssons Schuss verunglückte zwar, aber Stephen MacAulay drosch die Bogenlampe volley in die Maschen (18.).

 

Im Mittelabschnitt offenbarte die ERC-Defensive teilweise Auflösungserscheinungen. Daniel Fischbuch erhöhte zunächst im Powerplay auf 3:1. Im Powerplay sorgte Simpson zwar für den Anschluss (26.), aber die Abwehr der Gastgeber war nach dem Treffer im Tiefschlaf und ermöglichte dem völlig freistehenden Philip Gogulla, den alten Abstand nur 15 Sekunden später wiederherzustellen. Nachdem Haukeland gegen eine Direktabnahme von Feser spektakulär parierte, erhöhte Barta auf 5:2 (31.). Mirko Höfflin vergab die Chance auf die schnelle Antwort. Diese gab der ERC in einem weiteren Powerplay. Frederik Storm traf per Nachschuss (36.), doch erneut dauerte es nur 19 Sekunden, ehe die Rot-Gelben zurückschlugen. An Freund und Feind vorbei segelte Tobias Eders Schuss ins Gehäuse.

 

Für den Schlussabschnitt rückte Kevin Reich zwischen die ERC-Pfosten und was sich in der SATURN-Arena nun abspielen sollte, war der helle Wahnsinn! Die Gäste bauten wieder ihr Bollwerk vor dem eigenen Gehäuse auf, während die Hausherren anrannten. Durch einen Geniestreich von Höfflin konnten sie dieses zehn Minuten vor Ende zum 4:6 durchbrechen. Der Ingolstädter Sturmlauf nahm noch weiter Fahrt auf und knapp drei Minuten vor der Schlusssirene erzielte Simpson tatsächlich noch das 5:6. Die Stimmung in der Halle war bereits jetzt am Anschlag. Reich hatte das Tor zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Und French ließ seinen Keeper weiterhin vom Eis. Der ERC bedrängte das Düsseldorfer Tor und ließ die SATURN-Arena zehn Sekunden vor dem Ende völlig eskalieren. Ronning setzte den Puck zum Ausgleich unter die Latte.

 

In der Verlängerung hieß es für den ERC zunächst bibbern, denn sie mussten ein Unterzahlspiel überstehen. Und ausgerechnet Stefan Matteau, der zwei Minuten in der Kühlbox saß, stellte die gesamte Arena nur 14 Sekunden nachdem er von der Strafbank zurückkam endgültig auf den Kopf. Nach Pietta-Vorlage schoss er die Panther ins Halbfinale. Der Rest war grenzenloser Jubel.

 

ERC-Trainer Mark French: „In den ersten beiden Dritteln haben wir überhaupt nicht das gespielt, was wir wollten. Düsseldorf war schneller, hat die Zweikämpfe gewonnen und uns bei Fünf-gegen-Fünf alt aussehen lassen. Aber das Powerplay hat unserer Offensive Rückenwind verliehen. Der Glaube an uns war in der Kabine auch vor dem letzten Drittel noch groß, obwohl wir drei Tore im Rückstand waren. Einige Jungs sind vorangegangen wie echte Leader und auch Kevin Reich hat zwei Schlüsselsaves gezeigt, nachdem er ins Tor kam. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wie sie dieses Spiel noch gedreht hat.

 

 

 



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Straubing Tigers setzen Grizzlys Wolfsburg unter Zugzwang - Hunter Miska gelingt Shutout

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Tigers waren perfekt auf dieses wichtige Heimspiel eingestellt. Mit einem starken Hunter Miska im Rücken, spielten sich die Straubinger teilweise in einem Rausch. Die Gäste spielten im ersten Drittel noch gut mit, doch ab dem zweiten Abschnitt gelang ihnen nur noch wenig bis gar nichts. Im Mittelabschnitt drehten die Niederbayern richtig auf und setzten den Grundstein für den Sieg. Wolfsburg kam da gerademal zu zwei Torschüssen. Nun müssen die Grizzlys am Sonntag nachlegen um ein frühes Saisonaus zu verhindern.  

 

(Foto: Citypress) Hunter Miska hier, Hunter Miska da, Hunter Miska ist überall

 


 

 

Spielverlauf:

Wolfsburg ging vom Start weg, voll in den Angriffsmodus. Zum einen um die Auftaktoffensive der Gastgeber zu unterbinden, zum anderen um sich freizuspielen. Jedoch waren es die Tigers, die bessere Chancen erarbeiten konnten. Typisch für diese Serie, die besten Möglichkeiten vergaben Archibald für die Grizzlys und Lipon für die Tigers in eigener Unterzahl.

 

Es lag also auch an beiden Goalies, dass es nach zwanzig Minuten noch torlos unentschieden stand. Travis St. Denis für die Tigers: “Wir haben ein gutes erstes Drittel hingelegt. Jeder kämpft für den anderen. So haben wir größere Fehler vermieden. Auf die Konter müssen wir aufpassen und gleichzeitig mit unserem guten Forechecking so weitermachen.”

 

Es ist schwer zu sagen, ob man in dieser Saison ein dominanteres Drittel in dieser Saison gesehen hat, als das zweite Drittel in diesem Spiel. Bis zum Spielstand von 2:0 für die Tigers, gab Wolfsburg nicht einen einzigen Schuss auf das Gehäuse von Miska ab. Die Niederbayern waren handlungsschneller und gedanklich voll in der Spur.

 

Der Spielaufbau von hinten heraus hatte Hand und Fuß, was man von den Gästen überhaupt nicht sagen konnte. Fabio Pfohl für die Grizzlys: “Wir sind kaum ins gegnerische Drittel gekommen. Wir müssen uns besser unterstützen, die Scheibe hinter die Abwehr bringen und Zug zum Tor entwickeln. Jetzt muss im letzten Drittel jeder von uns 25% draufpacken.” 

 

Wolfsburg bäumte sich noch einmal gegen die drohende Niederlage auf und ging offensiv mehr Risiko ein. Das eröffnete Räume für Konter und genau in diese Drangphase der Gäste kam das entscheidende 4:0 durch Alt. Natürlich versuchte Coach Stewart bei jeder weiteren Powerplaymöglichkeit seinen Goalie für einen weiteren Feldspieler zu ziehen. Aber auch das brachte nichts mehr ein und nebenbei vergab Lipon noch einen Penalty. Hunter Miska war wieder einmal mehr, der Garant für den Sieg nach dem fünften Spiel. 

 


 (Foto: Citypress) Straubing behielt in den Zweikämpfen meist die Oberhand

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Björn Krupp (Grizzlys): “Wir müssen das Spiel jetzt abhaken und ein paar Videos ansehen. Wir spielen am Sonntag zu Hause und müssen wieder zu unserem Spiel zurückfinden. Von Beginn an müssen wir bereit sein und volle Pulle aus der Kabine kommen.” 

Torfolge:

1:0 (22.) - Straubing spielte hart an der Bande, Leier zog hinters Tor und spielte den Puck im Fallen genau auf die Kelle von Travis St.Denis. 2:0 (30.) - Vom Bully weg ging es mit einem Schuss Richtung Tor. Strahlmeier ließ abprallen und Mike Connolly nahm den Puck aus der Luft und drückte ihn über die Linie.

 

3:0 (36.) - Im Powerplay lief der Puck über satte elf Stationen, bis Travis St.Denis aus der gleichen Position wie schon beim ersten Tor erneut für die Tigers traf. 4:0 (43.) - Wieder war Wolfsburg hinten nicht sortiert, da sah Leier den mitgelaufenen Mark Alt, der den Puck mit 123 km/h durch die Beine von Strahlmeier hämmerte. 5:0 (60.) - Im zweiten Anlauf klappte es für Mike Connolly, den Puck im leeren Tor zu versenken. 

 

Spiel vom 24.03.2023

Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg: 5:0 (0:0 | 3:0 | 2:0)
                                                                                                                                                                                                                                    

1:0 |22.| St. Denis (Leier)

2:0 |30.| Connolly (Adam, Lipon)
3:0 |36.| St. Denis (Zengerle, Turnbull) - PP 1
4:0 |43.| Alt (Leier)
5:0 |60.| Connolly (Manning) - EN - PK 1


Strafen: Straubing 14 - Wolfsburg 12 

 

Schiedsrichter: Frano / MacFarlane / Hefner / Hofer

 

Zuschauer: 4.485 (Ausverkauft)

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Mannheim dreht Spiel 5 dramatisch - Matchball am Sonntag

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Die Frage vor dem fünften Spiel war, ob es Mannheim endlich schafft den ersten Heimsieg der Serie zu ergattern. Wichtig war dieses Spiel für beide Teams, denn mit einem Sieg holte man sich für Spiel sechs sofort die Chance die Serie zu schließen. Mit Holzer kehrte auf Seiten der Adler ein wichtiger Eckpfeiler der Mannschaft zurück aufs Eis.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Stimmungsvoll begann die Partie in der SAP Arena. Die Fans waren heiß und ebenso die Spieler auf dem Eis. So sollte das erste Drittel von einigen Strafzeiten geprägt sein, während beide Team offensiv eher vorsichtig agierten, im Wissen um die Brisanz der fünften Spiels. Nach knapp sieben Minuten war es Bast, der einen Schuss von Bailen abfälschte und an Tiefensee scheiterte. Auf Seiten der Adler vergab Gaudet eine zwei gegen eins Situation. Auch Plachta hatte bei seinem Alleingang Pech, als er in letzter Sekunde entscheidend gestört wurde. Während eines Haie-Powerplays verhinderte Tiefensee mit einem Glanzparade gegen Thuresson den Rückstand. Danach ging es mit einigen Auseinandersetzungen und Strafzeiten in die Kabine.

 

 

Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Gastgeber noch kurz in Unterzahl. Die Haie konnten dies nicht nutzen. Nur kurz danach schoss Lehtivuori den Puck an den Pfosten und auch Larkin scheiterte mit seinen beiden Versuchen an Pantkowski. Nach fünf Minuten und nachdem eigentlich die Adler etwas besser im Spiel waren, klingelte es auf einmal im Kasten der Kurpfälzer. Baptiste nutzte dabei einen unglücklichen Zusammenprall zweier Adler Spieler zur Führung aus. Kein drei Minuten später der nächste Treffer. Aubry und Kammerer fahren einen zwei gegen Null Konter, der noch kläglich vergeben wird. Eigentlich schien die Szene schon bereinigt, doch Aubry eroberte den Puck zurück, bediente den frei stehenden Sennhenn, der das 0:2 machte. Ein unglücklicher Icing Pfiff öffnete den Weg zum dritten Treffer der Kölner. Die Haie gewinnen das anschließende Bully, setzen sich fest bis Austin am linken Bullykreis an den Puck kam, der sich diese Chance nicht nehmen ließ. In der Folge ging es ein wenig ruhiger auf dem Eis zu und als alle sich schon mit dem Pausenpfiff abgefunden hatten, weckte Wolf sein Team und die Halle wieder auf. Gaudet und Wolf setzten jeweils nach, so dass Wolf am Ende den Puck über die Linie bugsierte.

 

 

20 Minuten blieben den Adlern noch eine erneute Heimniederlage zu verhindern. Zunächst aber taten sie sich schwer den nötigen Druck aufzubauen. Hüben wie drüben gab es vereinzelte Chancen. Mit zunehmender Spielzeit konnten die Kurpfälzer den Druck auf das Pantkowski Tor dennoch erhöhen. Die Haie spielten es zwar insgesamt clever mussten aber in der 53.Spielminuten den Anschlusstreffer durch Plachta hinnehmen. Hier sah der bis dato gut spielende Pantkowski nicht gut aus. Mannheim warf nun alles nach vorne. Natürlich hatten die Domstädter entsprechende Konterchancen. Bast und Matsumoto vergaben aussichtsreiche Gelegenheiten. Tiefensee ging zwei Minuten vor dem Ende vom Eis. 30 Sekunden vor Schluss der umjubelte Ausgleichstreffer. Rendulic passte scharf vom rechten Bullykreis auf den die Kelle, der im Slot parkenden Wolf, der den Puck über die Linie drückte. Ausgleich! Overtime! Doch so kam es nicht. Zwölf Sekunden später schoss Krämmer vom rechten Bullykreis einfach aufs Tor und Pantkowski rutschte die Scheibe durch die Arme in den Kasten. Die Halle stand Kopf. Der erste Heimsieg der Serie war perfekt. In Spiel sechs am Sonntag kann Mannheim mit einem Auswärtssieg die Serie zu machen.

 

 

Adler Mannheim - Kölner Haie 4:3 (0:0;1:3;3:0)

 

Serienstand 3:2

 

Tore
0:1 Baptiste (McIntyre)
0:2 Sennhenn (Aubry, Kammerer)
0:3 Austin (Olver, McIntyre)
1:3 Wolf (Gaudet, Pilu)
2:3 Plachta (Gaudet, Wolf)
3:3 Wolf (Rendulic)
4:3 Krämmer (Loibl)

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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