(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München gewinnt sein Gastspiel an der Nordseeküste vor 4.435 Zuschauern mit 6:4 (0:1|3:3|3:0). Der Tabellenführer glich im zweiten Drittel einen 0:3-Rückstand gegen die Pinguins Bremerhaven mit Toren von Mark Voakes, Yasin Ehliz und Justin Schütz aus. Im Schlussabschnitt trafen Maximilian Kastner, Trevor Parkes und wieder Ehliz innerhalb von 37 Sekunden für den Spitzenreiter und führten die Red Bulls so zum Sieg.

( Foto EHC Red Bull München )
In der Anfangsphase begegneten sich beide Teams mit viel Respekt. Bremerhaven zog sich meist mit vier Spielern in die eigene Zone zurück, um die Red Bulls nach außen abzudrängen. München verpasste es jedoch, aus einem Aufbaufehler der Gastgeber Kapital zu schlagen. Ehliz fing einen Pass vor dem Slot ab und nahm Maß. Kristers Gudlevskis im BHV-Tor war auf dem Posten und hatte dann Glück, dass der Nachschuss an der Latte abprallte. Auf der Gegenseite zeigten sich die Nordlichter effizienter. Nach Zuspiel von Patrick Joseph Aller war Jan Urbas den entscheidenden Tick schneller an der Scheibe als Goalie Daniel Fießinger - 1:0 (10.). Die letzten fünf Minuten gehörten aber wieder den Gästen, die auch in Unterzahl den Druck hoch halten konnten: Scheibengewinn durch Voakes, Querpass auf Blake Parlett, aber wieder verhinderte das Aluminium das Tor.
Im Mittelabschnitt lief erneut vieles gegen den Spitzenreiter. In den ersten sechs Minuten stand man fast durchgehend in Unterzahl auf dem Eis. Angeführt von Urbas war Bremerhaven in beiden Powerplays erfolgreich. Nachdem Fießinger zweimal retten konnte, saß der dritte Versuch des Slowenen aus der Halbdistanz (23.). Beim 3:0 staubte Alexander Friesen ab (27.). Die aus einem Loch auf der Eisfläche resultierende Unterbrechung tat München gut. Denn es sollte eine Antwort in Form von drei Treffern binnen sieben Minuten folgen. Voakes traf im Powerplay (31.), während Ehliz bei angezeigter Strafzeit und unter Mithilfe von Goalie Gudlevskis den Anschluss herstellte. Nur vom Mittelbully unterbrochen, ging der Sturmlauf über Frank Mauer und Justin Schütz weiter. Letzterer traf per Tip-In zum 3:3 (38.). In einer wilden Schlussphase hatten jedoch die Hafenstädter das letzte Wort. Mit dem 4:3 durch Brock Hooten, der ein strammes Zuspiel von der blauen Linie verwertete, ging es in die letzte Pause.
Beide Teams nahmen das hohe Tempo auch mit ins Schlussdrittel. Hier war Bremerhaven dem fünften Tor zunächst näher. Mit Paraden gegen Urbas sowie Miha Verlic hielt Fießinger die Red Bulls im Spiel. Doch dann konnten seine Vorderleute am Ende entscheidend zulegen und damit einen weiteren Comeback-Sieg erzwingen. Zwischen den Treffern von Kastner (51.), Parkes (20. Saisontor) und Ehliz lagen nur 37 Sekunden. Beim Stand von 6:4 nahmen die Gäste ihren Goalie vom Eis. Trotz weiterer Strafzeiten und einer zwischenzeitlichen Sechs-gegen-Drei-Überzahl für die Pinguins schaffte der Tabellenführer wichtige Befreiungsschläge und reiste mit drei Punkten von der Nordsee ab.
Yasin Ehliz: „Wir haben es uns mit den Strafzeiten unnötig schwer gemacht und es auch nicht geschafft, die Scheiben einfach hinten raus zu spielen. Dann hat jeder Moral bewiesen und gekämpft. Am Ende ist dieses 6:4 so verdient.“
Pinguins Bremerhaven gegen EHC Red Bull München 4:6 (1:0|3:3|0:3)
Tore
1:0 | 09:50 | Jan Urbas
2:0 | 22:38 | Jan Urbas
3:0 | 26:42 | Alexander Friesen
3:1 | 30:11 | Mark Voakes
3:2 | 37:29 | Yasin Ehliz
3:3 | 37:35 | Justin Schütz
4:3 | 39:00 | Brock Hooton
4:4 | 50:23 | Maximilian Kastner
4:5 | 50:43 | Trevor Parkes
4:6 | 51:00 | Yasin Ehliz
Zuschauer 4.435

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(DEL/Straubing) (MA) Die Straubing Tigers sind voll auf Playoffkurs eingestellt. Auch heute konnten sie wieder dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Trotz 17 Minuten in denen die Tigers in Unterzahl agieren mussten, konnten sie unangenehme Wolfsburger in Schach halten. Mit den Toren von Schopper, Turnbull, Brandt, Mouillierat und Acolatse, trugen sich heute wieder fünf verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein. Bittner sorgte bei Wolfsburg für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer.

(Foto: Birgit Eiblmaier) Sena Acolatse erzielte heute seinen 6. Treffer in dieser Saison
Die Gastgeber dominierten das Spielgeschehen im ersten Abschnitt. Die Angriffsreihen störten sehr früh den Spielaufbau der Gäste und waren auch meist einen Schritt schneller als diese. Nach den ersten Schüssen auf das Tor von Chet Pickard stand es auch schon 1:0 (4.) für die Tigers. Bergmann verlor in der eigenen Zone den Puck und Benedikt Schopper versuchte sein Glück mit einem Weitschuss. Pickard, der noch von einem Mitspieler etwas irritiert wurde, reagierte zu spät. Wolfsburg tat sich weiterhin schwer. Beim ersten Powerplay konnten die Mannen um Coach Pat Cortina, keinen einzigen Schuss auf Sebastian Vogl abfeuern. Ganz anders die Hausherren. Schütz (7.) verpasste am langen Pfosten nur knapp und wie man richtig Powerplay spielt, zeigten die Niederbayern gleich danach.
Nach Tik Tak Toe Manier kam der Puck über Balisy und Laganiere zu Travis Turnbull (9.), der nur noch zum 2:0 einschieben musste. Die Grizzlys kamen erst durch Rech (12.) und Aubin (20.) sowie Fauser (20.) zu ersten nennenswerten Möglichkeiten. Zu Beginn des Mittelbschnitts brauchten beide Teams einige Minuten, um ihren Spielfluss wieder zu finden. Die Gäste wurden nun aktiver als noch im ersten Drittel. Festerling (26.) hatte die Riesenmöglichkeit in Überzahl zu verkürzen. Rech (27.) nach einem Abspielfehler von Laganiere scheiterte auch an Vogl. Auf der anderen Seite waren Eriksson (27.) und Daschner (29.) mit der besten Chance knapp dran, am nächsten Tor. Nach dem Powerbreak kamen die Wolfsburger zum Anschlusstreffer. Dominik Bittner (30.) zog einfach mal ab im Powerplay und weil vor dem Tor der Tigers zu viel Verkehr war, sah auch Vogl den Schuss zu spät und es stand nur noch 2:1.
Die Hausherren leisteten sich insgesamt in diesem Abschnitt zu viele Strafzeiten, sodass die Gäste kurz vor dem Ausgleich standen. Festerling (34.) traf nur den Pfosten und bei dem Schuss Machacek (35.) rettete Acolatse in letzter Sekunde vor dem leeren Tor. Um nicht völlig aus der Spur zu kommen, brauchten die Tigers ein Tor. Da nahm sich Marcel Brandt (39.), wenn auch etwas unkonventionell, ein Herz. Ein Alleingang „from Coast to Coast“ und sein Nachsetzen, da Pickard den Puck fallen ließ, brachten das 3:1 für die Tigers. Das letzte Drittel gehörte wieder weitestgehend den Straubingern. Durch das frühe 4:1 (43.) durch Kael Mouillierat wurden die Verhältnisse nur noch deutlicher. Über Heard und Mulock kam die Scheibe vor das Tor von Pickard, wo dann Mouillierat am schnellsten reagierte.
Trotzdem kassierten die Tigers wieder einige Strafzeiten auch im letzten Abschnitt und Coach Tom Pokel meinte hinterher: „Ich hab noch nie zu Hause so lange in Unterzahl gespielt wie heute, aber wir haben diese Situation gut verteidigt.“ Hätten die VW-Städter die Chancen von Olimb und Machacek besser genutzt, wäre es vielleicht noch einmal eng geworden. So aber steuerten die Gastgeber einem ungefährdeten Sieg entgegen. Sena Acolatse (49.) setzte mit dem Treffer zum 5:1 den Schlusspunkt. Für die Gäste, die immer schwer zu spielen sind für die Tigers, lief es am heutigen Abend genau in den wichtigen Momenten eben nicht. Die Niederbayern festigen somit, vor dem schweren Auswärtsspiel in Düsseldorf am Sonntag, Platz drei in der Tabelle.
Straubing Tigers – Grizzlys Wolsburg: 5:1 (2:0|1:1|2:0)
Tore:
1:0 | 04. | Schopper (Brunnhuber, Schönberger)
2:0 | 09. | Turnbull (Laganiere, Balisy) PP 1
2:1 | 30. | Bittner (Machacek)
3:1 | 39. | Brandt (Mouillierat, Vogl) PP 2
4:1 | 43. | Mouillierat (Heard, Mulock)
5:1 | 49. | Acolatse (Heard, Williams)
Strafen: Straubing 18 – Wolfsburg 8
Zuschauer: 4.790
Schiedsrichter:
HSR Kopitz / Lemelin
LSR Hofer / Wölzmüller
Aufstellung:
Straubing Tigers: Vogl (Huwer) – Eriksson, Acolatse; Brandt, Kohl; Schopper, Daschner; Gläßl – Schütz, Connolly, Turnbull; Mouillierat, Heard, Mulock; Laganiere, Balisy, Williams; Schönberger, Brunnhuber, Ziegler
Grizzlys Wolfsburg: Pickard (Brückmann) – Likens, Bergmann; Casto, Bittner; Jones, Button – Aubin, Olimb, Rech; Machacek, Festerling, Johansson; Busch, Pfohl, Fauser; Höhenleitner, Latta, Furchner
Tigers on Air

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(DEL/Schwenningen) (BM) Es ist wie so oft: Gegen die Top Teams der Liga liefern die Schwenninger Wild Wings ab, während man gegen direkte Konkurrenten wie Krefeld oder Augsburg die Punkte liegen lässt. Auch gegen München sollte am Ende zählbares herausspringen. In einer hart umkämpften Partie gingen die Wild Wings nach Toren von Troy Bourke und Mike Blunden als Sieger vom Eis.

Foto: Jens Hagen / eishockey-online.com / Archivbild
Das Spiel begann mit einem Dämpfer für die Hausherren: Nach 8 Sekunden wanderte Dylan Yeo wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. Wer nun mit der Münchner Führung gerechnet hatte wurde eines Besseren belehrt. Pat Canonne und Jordan Caron hatten sogar die Führung der Schwenninger auf dem Schläger. Da die Gäste zwei Mal nur das Torgestänge trafen und die Wild Wings ihr Chancenplus nicht nutzen konnten, ging es torlos in die Pause.
Im zweiten Abschnitt zogen die Gäste die Zügel an und nahmen Dustin Strahlmeier unter Beschuss. Der Schwenninger Schlussmann blieb an diesem Nachmittag aber der Fels in der Brandung und hielt, was es zu halten gab. In der 33. Spielminute jubelten dann die Hausherren. Troy Bourke hatte im Gewühl energisch nachgesetzt und die Scheibe über die Linie befördert. Zunächst entschied das Schiedsrichtergespann auf "Kein Tor". Nach langem Videostudium wurde der Treffer letzten Endes dann aber gegeben.
Auch in den letzten 20 Minuten machten die Münchner nochmals Druck. Dustin Strahlmeier hielt gegen Philip Gogulla mit einem starken Reflex die Führung fest (44.). Kurz vor dem Ende leistete sich München nochmals eine Strafzeit. Troy Bourke hatte das Auge für Mike Blunden und passte diesem mustergültig. Er fackelte nicht lange und hämmerte den Puck zur Entscheidung in das Tor. Nur 2 Minuten später war es erneut Mike Blunden, der den Puck über die Linie beförderte, nach dem Videobeweis wurde dieser Treffer allerdings aberkannt. Der Freude über die drei Punkte und den Shutout für Dustin Strahlmeier tat dies aber keinen Abbruch.
Spiel vom 12.01.2020 - Schwenninger Wild Wings - EHC RedBull München
Tore:
1:0 |33.|Bourke
2:0 |56.|Blunden (Bourke / Cannone)
Zuschauer: 3785
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(DEL/Straubing) (MA) Die Straubinger gewannen dieses hart umkämpfte Spiel, weil zum einen Mike Connolly wieder einen guten Tag erwischte und zum anderen die Akzente genau zur richtigen Zeit gesetzt wurden. Beide Coaches waren sich einig, dass der Unterzahltreffer der Tigers ein Spielentscheidender Faktor war. Nürnberg vergab zu viele Möglichkeiten und blieb zudem in Überzahl einiges Schuldig. So waren es die Tigers, die ihre sich bietenden Möglichkeiten eiskalt ausnutzen konnten und weiterhin Kurs auf die direkte Playoffteilnahme nehmen. Die Thomas Sabo Ice Tigers stecken dagegen weiterhin tief im Kampf um Platz zehn fest.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Die Hausherren bestimmten weitestgehend das Geschehen im ersten Abschnitt. Sie ließen sich auch von der zwischenzeitlichen 0:1 (4.) Führung durch Will Acton nicht aus der Ruhe bringen. Der Treffer von Nürnberg war wohlüberlegt herausgespielt. Über drei Stationen fand der Puck durch Acton sein Ziel. Balisy und Mulock läuteten eine Drangphase der Gastgeber ein. Die Tigers vergaben dabei mehrere gute Chancen. Dies taten ihnen die Gäste aber gleich. Dupuis machte aus einer guten Schussposition wenig und Kislinger war frei vor dem Tor nicht kaltschnäuzig genug. So kamen die Tigers über ihr starkes Powerplay ins Spiel. Felix Schütz nutzte die Unachtsamkeit zum 1:1 (19.) und weil Chris Summers bei seinem Foul Jeremy Williams verletzte, waren die Niederbayern weiterhin mit einem Mann mehr auf dem Eis. Dies sollte sich noch vor dem ersten Pausentee auszahlen.
Mit einem genialen Zuspiel bediente Connolly seinen Spielkameraden Marcel Brandt (20.) und der hatte keine Mühe mehr, den Puck vier Sekunden vor Ende zum 2:1 zu versenken. Jeremy Williams konnte trotz Verletzung im zweiten Abschnitt wieder mitwirken, genau so wie Daschner und Acton, die sich beide eine kurze aber knackige Schlägerei leisteten und dafür für vierzehn Minuten auf die Strafbank geschickt wurden. Straubing konnte im zweiten Drittel die erste Überzahlmöglichkeit genauso wenig nutzen, wie die weiteren Strafen die gegen Nürnberg ausgesprochen wurden. Mitch Heard (24.) eröffnete quasi bei einem drei auf eins Konter, übersah dabei aber den besser postierten Schönberger und vergab selbst vor Treutle. Die Tigers agierten in Überzahl etwas unglücklich, waren im entscheidenden Moment nicht entschlossen genug. Balisy (33.) und Mouillierat (34.) hatten den dritten Treffer ebenfalls auf dem Schläger.
Nachdem auch die Franken in Person vom Brown (35.) Chancen vergaben und Acton (35.) sogar das halbleere Tor nicht traf, zogen sich die Schiedsrichter den Unmut der Fans zu. Zuerst bekam T.J. Mulock vier Strafminuten und in der letzten Sekunde des zweiten Abschnitts gesellte sich Mike Connolly dazu, der kurz vorher selber einen heftigen Check einstecken musste. Somit gingen die Gäste mit zwei Mann mehr auf dem Eis, in den letzten Abschnitt. Nürnberg hatte also die große Möglichkeit, über eine Minute lang in doppelter Überzahl nicht nur zurückzukommen, sondern auch in Führung zu gehen. Der Schuss ging im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los. Brandon Buck leistete sich einen leichtsinnigen Puckverlust gegen Balisy in der Vorwärtsbewegung. Der setzte sich durch und brachte Antoine Laganiere (41.) ins Spiel. Mit einem satten Schuss konnte er sein Team mit 3:1 in Führung bringen. Nun ging es Schlag auf Schlag.
Die Franken blieben durch ein weiteres Foul von Daschner in doppelter Überzahl. Chris Brown (43.) nutzte dann die Möglichkeit und brachte seine Farben auf 3:2 wieder heran. Als die Tigers kurze Zeit später wieder komplett waren, war es Routinier Jeremy Williams (44.) der mit einem Distanzschuss genau in den Winkel traf. Niklas Treutle, der bis dahin eine gute Leistung bot, war völlig überrascht worden. Straubing spielte geschickt weiter und sie nutzen ihre nächste Powerplaymöglichkeit um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Mike Connolly (46.), der wieder ein grandioses Spiel ablieferte, stand am langen Eck genau richtig, als Niklas Treutle den Puck nicht festhalten konnte. Mit dem 5:2 war auch der Arbeitstag von Nürnbergs Schlussmann beendet. Jonas Langmann hütete bis zum Ende das Tor der Gäste. Die etwa 400 mitgereisten Fans der Franken hofften noch einmal auf ein Aufbäumen ihres Teams, welches jedoch ausblieb. Weitere Chancen von Buck (48.) und Schultz (57.) verblassten. Die letzte Aktion gehörte Sebastian Vogl, als er gegen Will Acton (58.) glänzend parierte.
Mit diesem Sieg ist den Tigers die direkte Playoffteilnahme kaum mehr zu nehmen, während die Thomas Sabo Ice Tigers noch einen langen Weg zur Endrunde vor sich haben. Für die Niederbayern geht es nächste Woche erst zu Hause gegen Wolfsburg weiter, bevor man kommenden Sonntag nach Düsseldorf reist.
Straubing Tigers – Thomas Sabo Ice Tigers: 5:2 (2:1|0:0|3:1)
Tore:
0:1 | 04. | Acton (Alanov, Brown)
1:1 | 19. | Schütz (Connolly) PP 1
2:1 | 20. | Brandt (Connolly) PP 1
3:1 | 41. | Laganiere (Balisy) SH 2
3:2 | 43. | Brown (Schwartz) PP 1
4:2 | 44 .| Williams (Laganiere)
5:2 | 46. | Connolly (Schütz, Williams) PP 1
Strafen: Straubing 16 + 10 für Daschner – Nürnberg 18 + 10 für Acton
Zuschauer: 4.707
Schiedsrichter:
HSR Hoppe / Schrader
LSR Merten / Wölzmüller
Aufstellung:
Straubing Tigers: Vogl (Huwer) – Eriksson, Acolatse; Brandt, Kohl; Schopper, Daschner – Schütz, Connolly, Turnbull; Mouillierat, Heard, Mulock; Laganiere, Balisy, Williams; Schönberger, Brunnhuber, Ziegler
Thomas Sabo Ice Tigers: Treutle (Langmann) – Summers, Festerling; Bender, Weber; Gilbert, Schulze; Brown, Acton, Alanov; Reimer, Buck, Fischbuch; Eder, Dupuis, Lillich; Kislinger, Bassen, Schwartz
Tigers on Air

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(DEL/Köln) (ST) Es war Sonntag und somit wieder ein Eishockeysonntag für die Kölner Haie, die die Eisbären aus Berlin und 17.146 Zuschauer in der LANXESS arena empfingen. Das frühe Spiel endete mit einer nach dem Ergebnisstand knappen Niederlage für den KEC. Die Haie verloren mit 3:4 nach Verlängerung.

Foto: Ingo Winkelmann
Das neue Jahr begann für die Haie nicht rund, sowohl das große als auch das kleine rheinische Derby verloren sie. Die Niederlage gegen Düsseldorf endete knapp mit 1:2 und die gegen Krefeld enttäuschend mit 1:3. Nach dem Spiel gegen den KEV wurde Marcel Müller, der in der kürzlichen Vergangenheit zu einem wichtigen Faktor in der Offensive wurde, vom Disziplinarausschuss der DEL für drei Spiele gesperrt. Auch Jason Akeson fiel gegen das am vergangenen Freitag bestrittene Spiel in München krankheitsbedingt aus. Die Zeichen standen also nicht gut für den KEC gegen den EHC München.
Mike Stewart musste nun also Lösungen finden: „Wir müssen es nehmen, wie es ist. Jetzt heißt es als Mannschaft nochmal enger zusammenzurücken." (Quelle: www.haie.de)
Und es kam am Freitag zu einer weiteren Niederlage. Die Haie verloren gegen München mit 1:4. Das Selbstvertrauen bekam so am Freitag keinen neuen Aufschwung. Wieder einmal scheiterten die Haie in der Effektivität vorm Tor und an ihrer großen Baustelle, dem Powerplay. Derzeit sind die Haie das schlechteste Team in Überzahl in der Liga. Im vergangenen November klappte es hier phasenweise schon besser, doch zur Zeit ist besonders das Powerplay der Kölner nicht ausdrucksstark. So wird der Abstand vom derzeitigen Tabellenplatz acht der Kölner immer größer zum Siebtplatzierten, derzeit die DEG.
Schon seit Beginn der Saison hat der KEC Schwierigkeiten in der Toreffektivität, die Torausbeute in den bisherigen Spielen war gesamt gesehen nicht hoch. Und nun wird dieses Problem deutlicher. Gegen Mannschaften wie München oder Berlin, die offensiv schnell und hart spielen, tun sich die Haie oftmals schwer. Daher ist sicherlich der Wunsch des Vereins einen offensivstarken Stürmer zu verpflichten, der auch ein Knipser ist. Zwei Ausländerlizensen können die Haie noch vergeben.
Die Eisbären verweilen zur Zeit auf dem vierten Rang der DEL Tabelle und spielen konsequent temporeich und hart, obwohl sie in den Spielen auswärts nicht zu den besten zählen. Mit diesem Gegner erwarteten die Haie, die nach vier Heimspiel-Niederlagen zu Hause wieder siegen wollten, eine schwierige Aufgabe. Und es bewahrheitete sich, der KEC tat sich sehr schwer.
Mike Stewart erklärte vorab: „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie rauskommt wie die Feuerwehr. Gerade, wenn wir zu Hause spielen. Ich will über 60 Minuten Haie-Hockey sehen. In den letzten zwei Heimspiele haben wir einfach nicht genug investiert." (Quelle: www.haie.de)
Das erste Drittel begann schnell und frustrierend aus Haie Sicht, der erste Treffer für Berlin fiel in der zweiten Minute durch James Sheppard nach schönem Kombinationsspiel, auch wenn Leo Pförderl als Schütze durchgesagt wurde. Berlin übernahm schnell die Führung, sowohl im Spielfluss als auch im Ergebnis. Die Haie versuchten es den Berlinern gleich zu tun, dies klappte nur nicht, nach dem frühen Führungstreffer wurden die Haie mehr oder weniger in die Defensive gezwungen. Die Eisbären erarbeiteten sich mehr Spielanteile. Zwei Powerplays und eine Unterzahlsituation in der Folge, es gab Strafen gegen Kai Wissmann, Sebastian Uvira und John Ramage, endeten jeweils ohne Erfolge.
Im Mittelabschnitt versuchte Köln den Druck zu erhöhen, spielte offensiver, scheiterte aber am eigenen Ehrgeiz und an der Konsequenz. Weitere Powerplays des KEC blieben ohne Ergebnisse. In der 33. Minute erhöhte Marcel Noebels auf 0:2. Er bekam den Puck in der neutralen Zone, zog ab und schoss den Puck über Gustaf Wesslaus Schulter ins Tor. Nur eine Minute später folgte dann das dritte Tor für die Eisbären, dieses Mal war es Kai Wissmann. Das Drittel endete somit 0:3.
Das Schlussdrittel begann mit acht Sekunden Unterzahl für die Haie und einem Torwartwechsel. Nun stand Hannibal Weitzmann anstelle von Gustaf Wesslau zwischen den Pfosten. In der 41. Minute jubelten die Berliner, ein vermeintliches Tor fiel, das jedoch nicht gegeben werden konnte. In der 53. Minute sorgte ein glückliches Tor durch Alexander Oblinger für Freude bei den Kölnern. Damit fing es an, denn in der 54. Minute legte Kason Akeson zum 2:3 nach. Ganze acht Sekunden vor Spielende standen noch auf der Uhr, als die Kölner erneut jubelten. Frederik Tiffels traf zum 3:3-Ausgleich. Es ging in die Verlängerung.
In der Verlängerung erarbeiteten sich die Haie einige Möglichkeiten, jedoch ohne effektiv in ein Tor verwandelt zu werden. Die Stimmung wurde zunehmend aufgehitzter. In der 65. Minute, 45 Sekunden vor Abpfiff der Verlängerung, gelang den Eisbären der Siegtreffer, James Sheppard verwandelte das Tor und brachte Berlin so den Extrapunkt.
Insgesamt war es wie erwartet ein umkämpftes Spiel, indem sich beide Mannschaften in einigen Momenten, jedoch nicht durchweg, ehrgeizig zeigten. Aggressivität war unterschwellig während der gesamten Partie spürbar und entlud sich einige Male in kleinen Auseinandersetzungen. Am Ende jedoch kann es nur einen geben und das waren an diesem Sonntag die Berliner Eisbären. Sie gewannen mit 3:4, das entscheidende Tor fiel in der Verlängerung. So nahmen die Gäste zwei Punkte mit, ein Punkt blieb in Köln. Einige Spielstrecken blieben zäh und eher langatmig. Aus Kölner Sicht war das letzte Drittel das Erfolgreichste. Deutlich wurden wieder die beiden großen Baustellen der Haie: das Powerplayspiel und das Toreschießen. In beiden Punkten sind sie deutlich zu harmlos.
Trotz der kleinen Krise derzeit konnten die Haie neben dem Eis punkten: die erste Folge der neuen Dokureihe „Unter Haien“ feierte in der vergangenen Woche Premiere. Damit ist der KEC Pionier und verschafft allen Interessierten einen genauen und persönlichen Einblick hinter die Kulissen einer Profi Eishockeymannschaft. Basti Sevastos und Johnny Brungs sind die jungen Filmemacher hinter dem Projekt. Sie begleiteten die Mannschaft und alle Verantwortlichen im Verein seit dem Sommer 2019 mit der Kamera. So entstanden fast intime Einblicke in das Leben eines Eishockeyvereins. Auf www.unterhaien.com und auf dem YouTube Channel des KECs sind die Folgen kostenfrei zu sehen.
Am kommenden Freitag geht es für den KEC zuhause weiter. Die Mannschaft erwartet die Augsburger Panther um 19.30 Uhr in der LANXESS arena.
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG verliert ein lange Zeit gutes Auswärtsspiel binnen kurzer Zeit doch noch mit 2:3 (2:0, 0:0, 0:3). Zwei Powerplays und wenige Minuten reichten dem ERC Ingolstadt zum kompletten Drehen der Partie. Dennoch Dank noch an die vielen mitgereisten Fans im Sonderzug, wie immer gut organisiert vom Eishockey Fanprojekt Düsseldorf. Das war stark!

( Foto Jürgen Meyer )
Die DEG heute ohne den verletzten Alex Urbom sowie Alexander Dersch, der mit Nick Geitner einen „Landshut-Tausch“ vorgenommen hatte und für die Bayern spielte. Geitner stand meist mit Bernhard Ebner in einer Reihe. Das Spiel begann ausgeglichen. Doch nach und nach erarbeitete sich die DEG ein erstes Chancenplus. Aber Niederberger, Eder, Kammerer – nach schöner Kombi der ersten Reihe – scheiterten an Jochen Reimer. Auch Olimb konnte aus kurzer Distanz nicht verwandeln. Der Norweger zielte über den rechten Winkel. Nach zehn Minuten etwas seltenes: Ein Faustkampf! Mit Marc Zanetti und dem Ingolstädter Mashinter, mit leichten Vorteilen für den Gastgeber. Kurz danach eine größere Möglichkeit für die Panther, aber Dustin Friesen scheiterte an den schnellen Beinen von Mathias Niederberger.
In der 16. Minute dann die Führung der DEG! Rihards Bukarts fuhr einen schnellen Konter, bediente Sturmpartner Svensson und der Schwede verwandelte aus kurzer Distanz zum 0:1 (15:51). Es war die zwölfte 1:0-Führung in den vergangenen 13 Spielen. Auch danach ließen die Gäste nichts anbrennen und konnten die Führung sogar ausbauen. Johannes Johannesen zog von der blauen Linie ab und Nicholas Jensen fälschte gekonnt ab, 2:0 für die DEG bei 17:10! Die zweite Vorlage bekam Luke Adam. Mit dieser verdienten Führung ging es in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt spielte die DEG konzentriert weiter. Hinten solide und stark und nach vorne immer gefährlich, das war das Erfolgsrezept der gelben Gäste. Ein Sonderlob verdiente sich in dieser Phase die vierte Reihe um Leon Niederberger, Patrick Buzas und Tobi Eder, die sowohl für Entlastung, als auch für eigene Torgefahr sorgte. Nach und nach erhöhten die Hausherren allerdings den Druck und die DEG-Defensive geriet einige Male in Not, aber unsere 35 im Tor erneut mit einer gewohnt starken Partie. Schade, dass das Team von Cheftrainer Harold Kreis einige eigene Konter nicht verwerten konnte. Olimb und Adam hatten das 3:0 für Rot-Gelb auf dem Schläger. Auch Jahnke scheiterte nach schöner Svensson-Vorarbeit mit der Rückhand. So führte die DEG auch nach 40 Minuten mit 2:0.
Zu Beginn des dritten Drittels überstanden die Düsseldorfer zunächst eine Unterzahl, das mit viel Leidenschaft und Kampfgeist. Auf der Gegenseite konnte Alex Barta Jochen Reimer nicht überwinden, dem Kapitän wäre sein 200. DEL-Treffer wirklich zu gönnen. Dann brach es über die DEG herein – ohne rechte Ankündigung: Der ERC Ingolstadt traf zunächst in Überzahl (Koistinen, 49:04), dann traf Höfflin aus kurzer Distanz in den Winkel (50:25) und dann – um das Desaster komplett zu machen – verwandelte Simpson ein weiteres Powerplay zum 3:2. Das Spiel war auf den Kopf gedreht. Zwar warf die DEG alles nach vorne, aber der Ausgleich gelang nicht mehr, Die Ingolstädter unter den 4815 Zuschauern (ausverkauft) tanzten. Fassungslos schlichen die Düsseldorfer vom Eis.
Ausblick: Weiter geht es am kommenden Wochenende mit gleich zwei Heimspielen. Am Freitag (17. Januar) gastieren die Thomas Sabo Ice Tigers im ISS DOME, am Sonntag reist der starke Tabellendritte Straubing Tigers an den Rhein (19. Januar, 16.30 Uhr).

Mehr Informationen über den Eishockey Club Düsseldorfer EG wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
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(DEL/Augsburg) PM Kurz nach dem Jahreswechsel können die Augsburger Panther im Vorfeld der Partie gegen die Schwenninger Wild Wings eine wichtige Personalentscheidung vermelden. Mit der Vertragsverlängerung von Olivier Roy hat der DEL-Club auch in der Saison 2020-21 eine starke Nummer eins im Tor.
(Foto: Dunja Dietrich)
Seit seinem Wechsel nach Augsburg im November 2017 avancierte Roy zu einem der Top-Goalies der Deutschen Eishockey Liga. Mit starken Leistungen in der Saison 2018-19 hatte der 28-jährige Linksfänger großen Anteil am Erfolg der Panther. Mit einer Fangquote von 92 %, einem Gegentorschnitt von 2,38 und einem Shutout stellt der Kanadier seine Qualitäten zwischen den Pfosten aber auch in dieser Spielzeit erneut unter Beweis.
In der Champions Hockey League kann Roy diese hervorragenden Werte aus der heimischen Liga sogar noch toppen. So steht im europäischen Clubwettbewerb für den Schlussmann bei einem Gegentorschnitt von nur 1,76 eine Fangquote von 94,20 % zu Buche.
„Oli Roy gibt uns in jedem Spiel die Chance zu gewinnen. Er strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und schafft es mit seiner Schnelligkeit immer wieder, beste Chancen scheinbar mühelos zu entschärfen. Er besticht mit Konstanz und hat sich zweifelsohne als einer der besten seines Fachs in der DEL etabliert. Im Kampf um die Playoffs wird Oli auch in den noch verbleibenden Hauptrundenspielen ein wichtiger Faktor für unser Abschneiden als Team“, so Panther-Coach Tray Tuomie.
Oli Roy ergänzt: „Die Augsburger Panther haben mir vor etwas mehr als zwei Jahren die Chance gegeben, mich in der DEL zu beweisen. Ich fühle mich im Club rundum wohl und genieße jedes Spiel mit unseren fantastischen Fans im Rücken. Was wir hier vor allem in den Playoffs und in der CHL für einen Support erfahren durften, war unglaublich. Deshalb ist es mein großes Ziel, dass wir auch dieses Jahr wieder in die Playoffs einziehen. Dafür arbeiten wir als Team jeden Tag hart und haben es im letzten Saisonviertel selber in der Hand.“
Karrieredaten Olivier Roy
|
S |
Team |
League |
GP |
GAA |
SVS% |
|
POST |
GP |
GAA |
SVS% |
|
2006-07 |
Collège Notre-Dame Albatros |
QMAAA |
27 |
2.67 |
.921 |
| |
Playoffs |
4 |
3.79 |
.897 |
|
2007-08 |
Cape Breton Screaming Eagles |
QMJHL |
47 |
2.87 |
.896 |
| |
Playoffs |
11 |
2.55 |
.914 |
|
Canada Québec U17 |
WHC-17 |
1 |
4.00 |
.886 |
| |
|||||
|
2008-09 |
Cape Breton Screaming Eagles |
QMJHL |
54 |
2.80 |
.906 |
| |
Playoffs |
11 |
2.43 |
.910 |
|
2009-10 |
Cape Breton Screaming Eagles |
QMJHL |
54 |
2.62 |
.908 |
| |
Playoffs |
5 |
3.66 |
.877 |
|
Springfield Falcons |
AHL |
3 |
2.57 |
.913 |
| |
|||||
|
2010-11 |
Acadie-Bathurst Titan |
QMJHL |
45 |
2.79 |
.911 |
| |
Playoffs |
3 |
6.88 |
.739 |
|
Canada U20 |
WJC-20 |
3 |
3.57 |
.875 |
| |
|||||
|
2011-12 |
Oklahoma City Barons |
AHL |
3 |
2.34 |
.937 |
| |
||||
|
Stockton Thunder |
ECHL |
40 |
2.49 |
.925 |
| |
Playoffs |
8 |
2.46 |
.919 |
|
|
2012-13 |
Oklahoma City Barons |
AHL |
22 |
2.77 |
.902 |
| |
||||
|
Stockton Thunder |
ECHL |
9 |
1.21 |
.961 |
| |
Playoffs |
22 |
2.81 |
.911 |
|
|
2013-14 |
Oklahoma City Barons |
AHL |
4 |
3.29 |
.897 |
| |
||||
|
Abbotsford Heat |
AHL |
12 |
3.31 |
.902 |
| |
|||||
|
Alaska Aces |
ECHL |
20 |
2.10 |
.922 |
| |
Playoffs |
8 |
2.27 |
.896 |
|
|
2014-15 |
Idaho Steelheads |
ECHL |
40 |
2.44 |
.911 |
| |
Playoffs |
5 |
3.17 |
.891 |
|
2015-16 |
Olimpija Ljubljana |
EBEL |
42 |
3.20 |
.918 |
| |
||||
|
Olimpija Ljubljana |
Slovenia |
0 |
- |
- |
| |
Playoffs |
7 |
0.29 |
.988 |
|
|
2016-17 |
Villacher SV |
EBEL |
35 |
2.58 |
.927 |
| |
||||
|
2017-18 |
Eispiraten Crimmitschau |
DEL2 |
21 |
3.12 |
.915 |
| |
||||
|
Augsburger Panther |
DEL |
23 |
2.73 |
.917 |
| |
|||||
|
2018-19 |
Augsburger Panther |
DEL |
36 |
2.42 |
.917 |
| |
Playoffs |
14 |
1.82 |
.940 |
|
2019-20 |
Augsburger Panther |
DEL |
23 |
2.32 |
.923 |
| |
(Quelle eliteprospects.com)

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(DEL) (Christian Diepold) Am 36. DEL-Spieltag trafen sich vor 5.720 Zuschauer am Oberwiesenfeld in München der Tabellenführer und die Kölner Haie. In einer engen Partie setzte sich der Vizemeister mit 4:1 durch Tore von Bourque, einem Doppelpack von Parkes und Schütz erfolgreich durch.

(Foto: Gepa-Pictures)
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Das Münchner Tor hütete heute Abend der Silbermedailliengewinner von 2018 Danny aus den Birken, der nach über zwei Monaten Verletzungspause sein Comeback feierte. Der 34-jährige Nationaltorhüter musste jedoch gleich den ersten Schuss von Zachery Sill (2.) passieren lassen. In der Folgezeit des ersten Spielabschnitt waren die Red Bulls zwar die spielbestimmende Mannschaft, doch die Abwehr der Gäste stand solide und kompakt und so musste Gustav Wesslau noch nicht sein ganzes Können unter Beweis stellen. Die besten Chancen auf Seiten der Münchner hatte vor allem Marc Voakes in Überzahl, doch mit dem knappen 0:1 Rückstand ging es dann in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt musste der Tabellenführer, der seit dem 3. Spieltag an der Spitze der Deutschen Eishockey Liga steht einige Unterzahlsituationen überstehen, bei denen Danny aus den Birken alle Hände voll zu tun hatte das knappe Ergebnis zu halten. In der 34. Minute gab es dann für die Red Bulls die große Möglichkeit bei einer doppelten Überzahl, über zwei volle Minuten das Spiel auszugleichen. Chris Bourque hämmerte die Scheibe (35.) zum 1:1 Ausgleich in die Maschen. Bei der zweiten Überzahlsituation traf der Top-Torschütze Trevor Parkes zur 2:1 Führung und drehte damit die Partie.
Die letzte Spielminute des zweiten Drittels mussten die Münchner in Unterzahl beenden, konnten aber die 2:1 Führung erfolgreich in die Kabine verteidigen.
Mit seinem zweiten Treffer des Tages und seinem 19. in dieser DEL-Saison 2019/2020 brachte Trevor Parkes sein Team nach überstandener Unterzahl (52.) auf die Siegerstraße. Kurz darauf ertönte erneut die Torsirene am Oberwiesenfeld. Diesmal traf der U-20 Nationalspieler Justin Schütz unhaltbar unter die Latte. München gelang es innerhalb von nur 8 Minuten die Partie mit 4 Treffern zu entscheiden.
Köln gab sich aber nicht geschlagen und versuchte weiter nach Vorne zu spielen und so bekam der Ex-Kölner Danny aus den Birken bei seinem Comeback noch einiges zu tun. Die besten Chancen auf Seiten der Gäste hatte der Ex-Münchner Matsumoto. Über drei Minuten vor dem Ende nahm Mike Stewart seinen Goalie vom Eis, doch dies brachte keinen weiteren Erfolg mehr und so gehen die drei Punkte nach einem 0:1 Rückstand an den EHC Red Bull München.
Für die Münchner, die weiterhin ungefährdet an der Tabellenspitze stehen, geht es am Sonntag in den Schwarzwald nach Schwenningen, während die Haie zu Hause auf die Berliner treffen.
36. DEL Spieltag, 10.01.2020
EHC Red Bull München - Kölner Haie 4:1 (0:1|2:0|2:0)
Tore:
0:1|02.|Zachery Sill (Oblinger)
1:1|35.|Chris Bourque (Voakes) PP2
2:1|37.|Trevor Parkes (Abeltshauser) PP
3:1|52.|Trevor Parkes (Bodnarchuk, Bourque)
4:1|54.|Justin Schütz (Daubner)
Zuschauer:
5.720
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Mannheim) (Marcel Herlan) Mit den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven reiste der etwas überraschend auf Platz 5 stehende Club aus dem Norden in die SAP Arena an. Coach Thomas Popiesch konnte mehr oder weniger aus dem Vollen schöpfen, während auf Seiten der Adler nach wie vor einige Ausfälle zu beklagen waren.

( Foto Tina Kurz )
Beide Mannschaften starteten gut in die Partie und kamen zu ersten guten Chancen. Von Beginn an war viel Tempo im Spiel und es entwickelte sich ein für die Zuschauer interessantes Spiel. Die Führung erzielte Bremerhaven durch Cory Quirk nach etwas mehr als fünf Minuten. Sofort versuchten die 2020 noch ungeschlagenen Mannheimer den Ausgleich zu erzielen, doch Gudlevskis hielt seinen Kasten sauber. Trotz allem Druck blieben aber auch die Pinguins gefährlich. David Wolf erzielte dann auf Vorlage von Andrew Desjardins den Ausgleich. Bremerhaven ließ daraufhin zwei Powerplays ungenutzt liegen und so ging es mit einem auf beiden Seiten verdienten 1:1 in die Kabine.
Mannheim kam mit viel Druck aus der Kabine. Schon nach knapp zweieinhalb Minuten machte der in den letzten Wochen bärenstarke Borna Rendulic den 2:1 Führungstreffer. Direkt danach gab es Powerplay für die Adler woraus sich aber der Ausgleich für Fischtown entwickelte. Der von der Strafbank kommende Patrick Alber erzielte das Tor.
Stark unter Druck geriet das Team von Thomas Popiesch beim Powerplay der Adler Mitte des zweiten Drittels. Nach Chancen von Plachta, Smith und Lehtivouri machte erneut David Wolf das Tor zum 3:2. Jener David Wolfs machte seinen Hattrick dann kurz vor Ende des zweiten Drittels perfekt. Eine feine Kombination über Desjardins und Katic, musste er nur noch ins leere Tor einnetzen.
Mit viel Wut im Bauch kamen die Pinguine ins dritte Drittel und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten. Mit der ersten Chance auf der anderen Seite entschieden die Adler dann das Spiel. Zum vierten Mal biss Wolf zu. Vier Tore standen nun auf seinem Konto. Der Wille war nun gebrochen. Nur kurze Zeit später machte Phil Hungerecker beim 6:2 seinen zweiten Saisontreffer. Auch Jan-Mikael Järvinen durfte noch einen Treffer erzielen. So endete das Spiel 7:2, was sicherlich auf Grund des guten Bremerhavener Spiels zu hoch ausfiel.

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(DEL/München) PM Die Red Bulls haben ihr erstes Heimspiel des Jahres 2020 gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:5 (0:0|3:2|1:2|0:0|0:1) nach Penaltyschießen knapp verloren. Im ausverkauften Olympia-Eisstadion erzielte Trevor Parkes in seiner 200. DEL-Partie zwei Treffer für den Tabellenführer.

( Foto Heike Feiner )
Auch Chris Bourque und Jason Jaffray steuerten jeweils ein Tor bei. Letztlich rettete sich Wolfsburg rund eine Minute vor Schluss in die Verlängerung und gewann im Penaltyschießen. Stürmer Maximilian Kastner absolvierte indes seinen 250. DEL-Einsatz für die Münchner.
Wolfsburg erwischte den besseren Start in die Partie und hatte durch Garrett Festerling in der ersten Spielminute eine gute Chance auf die Führung. München tauchte in den ersten zehn Minuten, außer beim abgefälschten Schuss von Daryl Boyle (2. Minute), nur selten gefährlich vor dem Grizzlys-Gehäuse auf. Etwa mit der ersten Überzahlsituation (12.) bekamen die Red Bulls mehr Spielanteile und erspielten sich weitere Chancen, wie beispielsweise bei der Direktabnahme durch Yannic Seidenberg (13.) oder beim ansatzlosen Versuch von Patrick Hager aus zentraler Position (16.). Es ging ohne Treffer in die erste Drittelpause.
Den torreichen zweiten Abschnitt eröffnete das Team von Trainer Don Jackson: Im Powerplay passte Jaffray die Scheibe auf engstem Raum zu Parkes, der ins obere lange Eck einnetzte (24.). Nur drei Minuten später und erneut mit einem Spieler mehr auf dem Eis war es Bourque, der die Münchner Führung durch einen halb hohen Schlagschuss von der Blauen auf 2:0 ausbaute. Die Antwort der Wolfsburger ließ nicht lange auf sich warten: Top-Scorer Anthony Rech stand nach einem Zuspiel von Fabio Pfohl am langen Pfosten frei und schob den Puck an Torhüter Kevin Reich vorbei zum Anschlusstreffer (28.).
In der 32. Spielminute glichen die Grizzlys den Spielstand aus. Nach einem Puckverlust im Münchner Drittel zog Verteidiger Wade Bergman ab und erzielte das 2:2. Rund vier Minuten vor dem zweiten Pausenpfiff brachte Parkes sein Team mit einem verdeckten Schuss durch die Beine von Wolfsburg-Torhüter Felix Brückmann erneut in Front.
Im Schlussabschnitt gab es auf beiden Seiten zunächst wenig zwingende Möglichkeiten. Knapp fünf Minuten vor Ende glich das Gäste-Team dann erneut aus: Festerling fälschte den Schuss von Machacek unhaltbar ab und erzielte den 3:3-Zwischenstand. Kurz darauf brachte Jaffray sein Team per Überzahl-Treffer wieder in Führung (56.). 58 Sekunden vor dem Ende kamen die Wolfsburger zu ihrem dritten Comeback – Gerrit Fauser sprang der Puck vom Schlittschuh ins Münchner Tor. Nach kurzer Video-Überprüfung wurde der Treffer anerkannt.
Das Spiel ging in die Verlängerung. Trotz einiger Chancen auf Seiten der Red Bulls brachte auch die Overtime keine Entscheidung. Der Wolfsburger Pfohl entschied die Partie durch seinen Penalty zu Gunsten der Grizzlys und sicherte seinem Team den Extra-Punkt.
Yannic Seidenberg: „Wir haben heute viele, kleine Fehler gemacht, die Wolfsburg bestraft hat. Wir hätten früher mehr Druck machen müssen.“
EHC Red Bull München gegen Grizzlys Wolfsburg 4:5 n.P. (0:0|3:2|1:2|0:0|0:1)
Tore
1:0 | 23:41 | Trevor Parkes
2:0 | 26:59 | Chris Bourque
2:1 | 27:35 | Anthony Rech
2:2 | 31:49 | Wade Bergman
3:2 | 36:13 | Trevor Parkes
3:3 | 54:57 | Garrett Festerling
4:3 | 55:39 | Jason Jaffray
4:4 | 59:02 | Gerrit Fauser
4:5 | 65:00 | Fabio Pfohl
Zuschauer 6.142

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(DEL/Schwenningen) (BM) Nachdem die Mini-Siegesserie der Wild Wings in Krefeld einen herben Dämpfer erlitt, kam mit den Fischtown Pinguins ein weiteres starkes Team an den Neckarursprung. Am Ende gingen die Hausherren als Sieger vom Eis, auch wenn es die ersten beiden Drittel lange nicht danach aussah. Nachdem zunächst Jordan Caron und Markus Poukkula treffen konnten, war es in der Verlängerung Mike Blunden, der den Zusatzpunkt für die Schwaben sicherte.

Foto: Archivbild / Jens Hagen - eishockey-online.com
Die Partie nahm schnell an Fahrt auf. Christopher Fischer leitete mit einem haarsträubenden Fehlpass die erste Bremerhavener Chance ein. Ross Mauermann schaffte es aber nicht, Dustin Strahlmeier zu überwinden. Auf der Gegenseite musste sich Kristers Gudlevskis gegen Jordan Caron lang machen. Bis zur neunten Spielminute plätscherte das Spiel vor sich hin, ehe Mark Fraser den Puck über die Bande beförderte. Während Schwenningens Kapitän die Strafbank drückte fackelten die Gäste nicht lange. Nach sechs Sekunden Powerplay fälschte Carson McMillan unhaltbar zur Führung ab.
Bis zur Pause wackelten die Wild Wings gehörig und hatten Glück, mit nur einem Tor Rückstand in die Kabine gehen zu können.
Die Gäste kontrollierten auch im zweiten Abschnitt das Spiel. In dieser Phase konnte man dem Team von Thomas Popiesch lediglich vorwerfen, die Führung nicht ausgebaut zu haben. Auch die Schwenninger kamen durch Mike Blunden zu einer Einschussmöglichkeit, konnten aber nichts zählbares daraus hervorbringen.
Kurz vor der Drittelpause skandierte das Publikum „Wir wollen euch kämpfen sehen!“. Dieser Weckruf schien auf dem Eis angekommen zu sein, als plötzlich drei Schwenninger einen Konter fuhren. Nachdem Alexander Weiss den Puck mit dem Schläger – wohl etwas zu hoch - aus der Luft gepflückt hatte, blieb die Pfeife der Schiedsrichter stumm. Über Christopher Fischer kam die Scheibe in den Slot, wo Jordan Caron zum Ausgleich traf.
Der Schlussabschnitt startete mit einem Paukenschlag: Nach gerade einmal 80 Sekunden fälschte Markus Poukkula über Gudlevskis zur erstmaligen Führung ab. Schwenningen machte nun mächtig Druck und hatte sogar das dritte Tor auf dem Schläger. Troy Bourke scheiterte aber erneut.
Bremerhaven verstand es gut, den Wild Wings den Wind aus den Segeln zu nehmen und schlug in der 52. Spielminute zurück. Einen Konter schloss Justin Feser mit einem sehenswerten Rückhandschuss in dern Torwinkel ab. Knapp drei Minuten vor dem Ende wanderte Christopher Fischer nach einem harmlosen Check auf die Strafbank, aber Bremerhaven konnte ebenso kein Kapital daraus schlagen, wie die Neckarstädter bei eigener Überzahl zum Spielende.
Der Sieger musste also in der Verlängerung ermittelt werden. Nachdem Schwenningen zunächst in Überzahl nicht treffen konnte, war es Mike Blunden der gut eine Minute vor dem Ende jubelte. Nach langem Pass schloss er erfolgreich ins kurze Eck ab.
Spiel vom: 05.01.2020 Schwenninger Wild Wings - Fischtown Pinguins Bremerhaven
Tore:
0:1 |9.|McMillan (Espeland / Urbas)
1:1 |38.|Caron (Fischer / Weiss)
2:1 |42.|Poukkula (Fischer / Hadraschek)
2:2 |52.|Feser (Friesen / Dietz)
3:2 |64.|Blunden (Sonnenburg / Cannone)
Zuschauer: 4891
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(DEL/Straubing) (MA) Die Straubing Tigers behielten beim knappen 3:2 Erfolg die Oberhand. Spielentscheidend war das zweite Drittel in dem es mit den Überzahlsituationen hin und her ging. Gegen das stärkste Powerplay der Liga, hielt Straubing dagegen. Die Reihe von Laganiere brachte mit einem Doppelschlag die Niederbayern auf die Siegerstraße. Augsburg hatte hinten raus nicht mehr die nötigen Körner, um das Spiel noch zu drehen.

(Foto: Dunja Dietrich)
Die Aufmerksamkeit der Straubinger Abwehr war schon sehr früh gefragt. Schopper nahm auf der Strafbank Platz und die Gäste gingen mi 0:1 (2.) in Führung. Die Tigers waren kurz etwas ungeordnet, da sah Stieler den freistehenden Matt Fraser, der direkt abzog und Vogl keine Chance ließ. Die Gastgeber, die noch zwei weitere Strafen im ersten Drittel bekamen, bauten zunehmends den Druck auf. Nach der Möglichkeit von Williams, blieb der Puck heiß. Acolatse bediente mit viel Übersicht Fredrik Eriksson. Mit einem satten Schuss konnte der Schwede zum 1:1 (10.) ausgleichen.
Nun kamen die Chancen im Minutentakt. Turnbull (11.), Heard (12.), dazwischen Sezemsky (13.) und Heard (14.) scheiterten allesamt an beiden Schlussmännern. Die beste Aktion zeigte Sebastian Vogl, als er gegen den heranrauschenden Sternheimer in letzter Sekunde noch die Schulter hochbrachte. Der zweite Abschnitt stand im Zeichen der Special Teams, denn die Schiedsrichter schnürten die Linie etwas enger. Jeremy Williams traf es dabei sogar dreifach. Für Taktiker war dies natürlich ein Schmankerl, wenn das beste Powerplay der Liga auf das beste Unterzahlteam trifft. Dieses Duell endete im Mittelabschnitt unentschieden. Mike Connolly (23.) hätte sogar in Unterzahl bei seinem Alleingang treffen können, aber der Topscorer scheint zur Zeit bei eins gegen eins kein glückliches Händchen zu haben.
Augsburgs beste Möglichkeit vergab erneut Sternheimer (36.) der von einem Abspielfehler von Schopper profitierte. Ein Tor lag eigentlich nicht in der Luft und so kam der 2:1 (38.) Führungstreffer wie aus dem Nichts. Antoine Laganiere hielt den Schläger hin und lenkte entscheidend ab. Die Unparteiischen sahen sich den Videobeweis lange an, denn Laganiere hatte den Schläger verdächtig hoch. Aber der Treffer zählte. Nur 16 Sekunden später klingelte es erneut im Kasten von Keller. Wieder gingen Laganiere und Balisy dem Puck nach und Sandro Schönberger war zum 3:1 (38.) aus dem Slot erfolgreich. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein. Schütz und Williams hätten sogar noch erhöhen können. Den Pausentee hatten die Gäste zu diesem Zeitpunkt dringen nötig.
Die Tigers zeigten im letzten Abschnitt, warum sie in den letzten zwanzig Minuten nicht so leicht zu bezwingen sind. Geschickt zerstörten sie das Spiel der Panther, die sich ihrerseits noch lange nicht aufgaben. Aber die Fuggerstädter verzettelten sich viel zu oft in Einzelaktionen. Hafenrichter, Sezemsky und Ullmann fehlte die nötige Durchschlagskraft. Auch der Topscorer Adam Payerl war an diesem Nachmittag gut abgeschirmt. Die besseren Aktionen hatten die Hausherren. Williams (47.) und Turnbull (50.) hatten die Entscheidung auf dem Schläger. Dennoch wurde es am Ende wieder spannend. T.J. Trevelyan konnte auf 3:2 (58.) verkürzen. Zeit blieb nicht mehr viel, so nahm Coach Toumie seinen Torhüter eine Minute vor Schluss zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Straubing hielt aber auch zum Schluss die drei Punkte fest in der eigenen Hand.
Straubing Tigers – Augsburg Panther: 3:2 (1:1|2:0|0:1)
Tore:
0:1 | 02. | Fraser (Stieler) PP 1
1:1 | 10. | Eriksson (Acolatse)
2:1 | 38. | Laganiere (Schönberger, Balisy)
3:1 | 38. | Schönberger (Laganiere, Balisy)
3:2 | 58. | Trevelyan
Strafen: Straubing 12 – Augsburg 6
Zuschauer: 5.730 (Ausverkauft)
Schiedsrichter:
HSR Rantala / Koharski
LSR Cepik / Gaube
Aufstellung:
Straubing Tigers: Vogl (Huwer) – Schopper, Kohl; Brandt, Renner; Eriksson, Acolatse; Gläßl – Mouillierat, Heard, Turnbull; Laganiere, Balisy, Ziegler; Schütz, Connolly, Williams; Schönberger, Brunnhuber, Filin
Augsburg Panther: Keller (Roy) – Rogl, McNeill; Lamb, Tölzer; Sezemsky, Valentine – Fraser, Stieler, Trevelyan; Kosmachuk, LeBlanc, Hafenrichter; Sternheimer, Ullmann, Holzmann; Payerl, Gill, Mayenschein
Tigers on Air

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(DEL/Iserlohn) (Rü) Die Gäste von der Spree wurden ordentlich überrollt von den Sauerländern. Bereits nach zwei Minuten stand es 2:0 und Goalie Pogge musste seinen Kasten für Sebastian Dahm räumen. Am Ende warfen die Eisbären noch einmal alles rein, die 0:4- Hypothek aus dem ersten Drittel sollte am Ende jedoch zu hoch sein.

(Foto: (c) Patrick Rüberg)
Die Gastgeber kamen gut ins Spiel und machten sofort Druck. Die erste Überzahlsituation wusste Ex- Eisbär MacQueen zu nutzen und netzte aus halblinker Position trocken ein (03.). Kurios das 2:0 nur Sekunden später: direkt nach dem auf das Tor folgende Bully, zog Bobby Raymond von der Mittellinie aus ab und auch dieser Puck schlug an Pogge vorbei ins Tor ein. Dieser hatte nach diesen zwei unglücklichen Gegentoren Feierabend und wurde auch Dahm ersetzt.
Besser sollte es nicht werden. In der 05. Minute war es erneut Raymond und drei Minuten später Daniel Weiß, der aus dem Getümmel heraus den Puck ins Tor stocherte. So stand es nach nicht einmal zehn Minuten überraschenderweise bereits 4:0 für die Gastgeber und das Spiel damit vorentschieden.
Der Mittelabschnitt begann mit einer doppelten Unterzahl der Roosters, was die Gäste aus der Hauptstadt zu nutzen wussten. Frank Hördler traf zum 4:1 (22.). Danach wurden die Berliner immer stärker, das Spiel drohte zu kippen, doch entwickelte sich Jenike im Tor der Roosters zum Fels in der Brandung.
Auch im Schlussabschnitt gaben sich die Gäste nicht auf, nach 45. Minuten war es Noebels, der per Rebound gegen Jenike erfolgreich war. Die Kraft noch weiter ranzukommen und das Spiel endgültig zu drehen hatten die Berliner nun nicht mehr. Und wieder war es Jamie MacQueen (48.), der das Spiel für die Sauerländer mit seinem Treffer zum 5:2 entschied.
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Spiel vom 05.01.2020
Iserlohn Roosters - Eisbären Berlin 5:2 (4:0|0:1|1:1)
Tore:
1:0 |03.|MacQueen
2:0 |03.|Raymond
3:0 |05.|Raymond
4:0 |08.|Weiß
4:1 |22.|Hördler
4:2 |45.|Noebles
5:2 |48.|MacQueen
Zuschauer: 4.329

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(DEL/Krefeld) (RS) Die Krefeld Pinguine sind mit einem 3:0 Erfolg im Kellerduell gegen die Schwenninger Wild Wings erfolgreich in das Jahr 2020 gestartet. Jussi Rynnäs konnte dabei den ersten Shutout der Saison verbuchen.
(Foto: Ralf Schmitt)
In einem zerfahrenen Spiel, bei dem Torchancen Mangelware waren ging es torlos nach den ersten zwanzig gespielten Minuten in die Kabine. Die wenigen Möglichkeiten machten die beiden Goalies zu Nichte. Im Mittelabschnitt konnten die Hausherren in der Anfangsphase eine Überzahlmöglichkeit durch Bruggisser zur 1:0 Führung (22.) nutzen. Der Schuss des Dänen schlug unhaltbar für Strahlmeier im Tor ein. Nach diesem frühen Tor wurde die Partie etwas besser und auch die Schwarzwälder konnten sich die ein oder andere Torchance erarbeiten.
Kurz vor Ende des Drittels erhöhte der Topscorer Costello (40.) auf 2:0, dem vorausgegangen war ein Abwehrfehler der Gäste. Auch bei diesem Handgelenkschuss war Strahlmeier machtlos und so ging es nach zwei Dritteln mit der Führung des KEV in die Kabine.
Das Schlussdrittel begann mit einer kurzen Druckphase der Pinguine, auch begünstigt durch eine Strafe gegen Caron. Kapital schlug Krefeld aus der Situation aber nicht. Eine Strafzeit gegen Costello bescherte den Gästen in der 48. Minute eine Überzahlgelegenheit. Wie schon bei den Strafzeiten zuvor hielt die schwarz-gelbe Abwehr auch diesmal dicht.
Schwenningen war am Drücker, doch die Abehr der Pinguine hielt dem Druck erfolgreich stand und so war es Besse mit einem Empty-Net Goal, der den 3:0 Endstand markierte. Dieser Erfolg war zugleich das erste zu Null-Spiel der Saison und so reisen die Pinguine am Sonntag nach Köln.
Spiel vom 03.01.2020
Krefeld Pinguine - Schwenninger Wild Wings 3:0 (0:0|2:0|1:0)
Tore:
1:0 |22.| Bruggisser (Pietta, Besse) PP1
2:0 |40.| Costello (Hodgman, Welsh)
3:0 |60.| Besse (Pietta, Costello) Empty Net Goal
Zuschauer:
3.847

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(DEB) Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat das entscheidende Spiel der Relegation gegen Kasachstan gewonnen. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter siegte in der Ostravar Arena mit 6:0 (1:0, 4:0, 1:0). Somit sichert sich die DEB-Auswahl den Klassenerhalt und tritt bei der kommenden 2021 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Edmonton und Red Deer (Kanada) an.

(Foto: IIHF/HHOF)
Die deutsche Mannschaft startete verbessert in die Partie, zeigte im ersten Abschnitt eine gute Körpersprache und erarbeitete sich Torchancen: In der vierten Minute tauchte Lukas Reichel freistehend vor dem kasachischen Goalie auf, scheiterte jedoch am Schlussmann. Dominik Bokk machte es in der 13. Minute besser, als er nach Vorarbeit von Taro Jentzsch und Moritz Seider die deutsche Führung besorgte.
Auf der Gegenseite war Goalie Hendrik Hane mit einem wichtigen Save zur Stelle, als Andrei Buyalski die Scheibe vor das Tor brachte und Maxim Musorov den Abschluss suchte. In der 15. Minute hatte Lukas Reichel die Zwei-Tore-Führung auf dem Schläger - scheiterte jedoch erneut an Vladislav Nurek im Tor der Kasachen.
Zu Beginn des Mittelabschnitts gab es Strafen auf beiden Seiten. Zunächst waren die Kasachen zwei Minuten in Unterzahl, anschließend nahmen nacheinander Nino Kinder, Louis Brune und Justin Schütz auf der Strafbank Platz. Die Kasachen nutzten das sechsminütige Überzahlspiel jedoch nicht.
Die DEB-Auswahl spielte sich danach in voller Mannschaftsstärke in einen Torrausch. Binnen vier Minuten trafen Dominik Bokk (31. Minute), Tim Fleischer (32.), Lukas Reichel (34.) und Niklas Heinzinger (35.) und sorgten für den 5:0-Drittelstand. Im Schlussabschnitt traf die DEB-Auswahl durch Eric Mik, sodass die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter einen 6:0-Erfolg und den damit verbundenen Klassenerhalt feiern durfte.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: “Wir haben unser Ziel – den Klassenerhalt – erreicht. Es war eine schwere Aufgabe für die Jungs. Wir sind sehr stolz auf unsere Spieler, wie sie letztlich diese Aufgabe gemeistert haben. Ich freue mich sehr, dass wir weiterhin in der Top-Division spielen werden. Wir haben gesehen, was auf dem Level notwendig ist, um gegen die anderen Nationen mitzuhalten und bestehen zu können. Wir müssen auch in der Zukunft fleißig sein.”
Franz Reindl, DEB-Präsident: “Herzlichen Glückwunsch und Dank dem gesamten Team zum Klassenerhalt 2020 nach dem Aufstieg 2019! Es ist ein zukunftsweisender Erfolg, der stolz macht!”
Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: “Wir haben unser ausgegebenes Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, final erreicht. Für uns geht es in Zukunft darum, dieses Level nachhaltig beizubehalten. Ein erstes Fazit dieser WM kann nur lauten, weiterhin massiv in den Nachwuchs zu investieren und diesem Spielpraxis zu ermöglichen. Wir haben für die nächsten Jahre am heutigen Tag die Möglichkeit erarbeitet, um auch den nachfolgenden Nachwuchs-Generationen die Erstklassigkeit zu ermöglichen.”
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(DEB) Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat ihr zweites Duell gegen Kasachstan verloren. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter unterlag in der Ostravar Arena mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:2). Somit steht es in der Best-of-3-Serie nun 1:1. Am Sonntag trifft die DEB-Auswahl im Entscheidungsspiel der Relegation ab 11.00 Uhr erneut auf Kasachstan.

(Foto: IIHF/HHOF)
Die DEB-Auswahl musste im zweiten Relegationsspiel früh den Gegentreffer hinnehmen. Stanislav Alexandrov brachte die Kasachen nach Vorarbeit von Vladislav Saiko in der fünften Minute in Front. In der Folge verpasste es die deutsche Mannschaft, sich Torchancen zu erarbeiten und ging letztlich torlos in die Kabine. Im Mittelabschnitt steigerte sich die deutsche U20 und hatte durch Dominik Bokk die Möglichkeit auszugleichen.
Der 19-Jährige scheiterte jedoch am kasachischen Goalie Vladislav Nurek. Auf der anderen Seite schlugen die Kasachen jedoch erneut zu und schraubten das Ergebnis auf 2:0 in die Höhe. Oleg Boiko traf nach Assist von Maxim Musorov (25. Minute). Die DEB-Auswahl drängte den Gegner zum Ende des Mittelabschnitts in deren eigenes Drittel und drückte auf den Anschlusstreffer. Dieser sollte allerdings bis zur 40. Minute nicht gelingen.
Im Schlussabschnitt erhöhten die Kasachen bereits nach 92 Sekunden in Person von Stanislav Alexandrov auf 3:0. Die DEB-Auswahl agierte ab der 55. Minute ohne Torhüter, um noch eine mögliche Wende einzuleiten. Jedoch waren es die Kasachen, die in der 57. Minute durch einen Treffer von Denis Chaparov ins leere Tor die 4-Tore-Führung feierten. Anderthalb Minuten vor dem Ende traf Luis Schinko zum 1:4-Endstand.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: “Das war nicht das Spiel, was wir uns vorgestellt haben. Die Kasachen waren in den Zweikämpfen aggressiver und haben damit auch das Scheibenglück erzwungen. Wir benötigen am morgigen Tag im Entscheidungsspiel genau diese Aggressivität, um das Turnier erfolgreich abschließen zu können.”
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