DEL - Panther verlieren auch gegen Berlin

 

(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther durchleben aktuell im Kampf um die Playoffs keine leichte Zeit. Gegen die Eisbären Berlin unterlagen die Panther trotz Führung mit 3:5 und holten damit im dritten Spiel in Folge keine Punkte - zweimal davon sogar in der Festung Curt-Frenzel-Stadion. Die Treffer für den AEV erzielten Adam Payerl (10., 13.) und Drew LeBlanc (28.). Für Berlin waren Marcel Noebels (14.), Ryan McKiernan (31.) und Leo Pföderl (34., 51., 55.) erfolgreich.

 

2020 02 20 augsburg berlin02

(Foto: Dunja Dietrich / eishockey-online.com)

 


 

Panther zunächst besser

 

Die Panther, bei denen Markus Keller ins Tor rückte, um Olivier Roy eine Verschnaufpause zu geben, fanden dabei einmal mehr gut in die Partie. In der Anfangsphase hatten die Hausherren die deutlich besseren Chancen, aber David Stieler (4.) und Scott Kosmachuk (5.) scheiterten in aussichtsreicher Position an Justin Pogge. Zudem traf Patrick McNeill nach feinem Pass von Sahir Gill nur den Innenpfosten (7.). In Überzahl klappte es aber endlich mit der Führung: Bei vier gegen drei musste Payerl nach Vorarbeit von LeBlanc und Simon Sezemsky nur noch einschießen (10.).

 

 

Payerl trifft doppelt

 

Und die Hausherren legten nach, denn kurz nach Ablauf einer weiteren Strafe gegen die Eisbären war es wieder Payerl, der das 2:0 besorgte (13.). Doch der DEL-Rekordmeister schlug zurück und verkürzte nur 70 Sekunden später durch Noebels, der nach einem Sensationspass von John Ramage nur noch den Schläger hinhalten musste (14.). Weitere Treffer waren auf beiden Seiten im ersten Durchgang noch möglich, aber Austin Ortega (17.) für Berlin und Scott Valentine (18.) für Augsburg scheiterten an den Goalies. Im Mitteldrittel dann die große Chance für die Eisbären zum Ausgleich, als man nach zwei harten Strafen fast zwei komplette Minuten doppelte Überzahl hatte. Doch die Panther verteidigten das Tor in dieser Phase stark und überstanden die Situation im Grunde ohne größere Probeleme.

 

 


 


 

LeBlanc in Unterzahl zum 3:1

 

Anschließend setzte es eine weitere umstrittene Hinausstellung für die Gastgeber, aber das folgende Überzahlspiel wurde für die Gäste zum Boomerang, denn LeBlanc blockte einen Schuss an der eigenen blauen Linie ab, fuhr allein auf Pogge zu und versenkte eiskalt (28.). Doch die Eisbären ließen sich nicht entmutigen und fanden ins Spiel zurück. Nach einem Bullygewinn brachte McKiernan den Puck einfach Richtung Tor und dieser schlug genau im Kreuzeck ein (31.). Doch damit nicht genug, denn kurz danach glichen die Berliner aus, als Pföderl einen Schuss von Ramage unhaltbar abfälschte (34.). Mit dem 3:3 ging es auch ins letzte Drittel, wo die Zuschauer ein mittlerweile völlig ausgeglichenes Spiel zweier guter Mannschaften zu sehen bekamen.

 

 

Pföderl trifft drei Mal

 

Kosmachuk hatte die große Chance auf das 4:3, als er plötzlich völlig frei vor dem Berliner Kasten auftauchte (43.), aber das Tor sollte etwas später auf der anderen Seite fallen. Ein Schuss von Kai Wissmann ging neben das Tor, kam von der Bande zurück und als Keller klären wollte, schlug er über den Puck. Pföderl stand richtig und schob zur erstmaligen Führung der Eisbären ein (51.). Die Panther drängten nochmal auf den Ausgleich, aber als Pföderl in Überzahl seinen dritten Treffer markierte, war das Spiel entschieden (55.). Für den AEV geht es nun am Sonntag mit einem weiteren Heimspiel weiter, wenn die Adler Mannheim zu Gast sind.

 

 

 

 



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DEL - Düsseldorf unterliegt starken Straubing Tigers mit 1:4

 

(DEL/Düsseldorf) (Hermann Graßl) Im ISS Dome trafen am 46. Spieltag mit Düsseldorf als fünftplatzierten und dem Tabellendritten aus Straubing zwei heiße Playoff Kandidaten aufeinander. Die DEG wartete mit einem souveränen Derbysieg gegen den ewigen Rivalen aus Köln auf, während die Tigers in einem denkwürdigen Spektakel am Sonntag gegen Ingolstadt knapp die Oberhand behielten. Beide Teams hatten die Festigung ihrer aktuellen Platzierungen im Fokus. Leidenschaft pur war angesagt am heutigen Abend, zumal sich die beiden besten Blocker Teams gegenüberstanden.

 

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(Foto: Birgit Häfner)

 


 

Die Tigers setzten gleich mal ein ersten Ausrufezeichen mit einem Lattenknaller von Heard nach gut 3 Minuten. Straubing übernahm anfangs das Kommando auf dem Eis und startete gut vorgetragene Angriffe in Richtung Hane. Nach gut 7 Minuten durfte die DEG Überzahl trainieren, bleib aber ohne zählbaren Erfolg. Das Match war von effektiver Defensivarbeit gekennzeichnet. Ab Mitte des ersten Drittels bekam die DEG ein leichtes Übergewicht bedingt durch Strafzeiten der Tigers.

 

In der 14 Minute hatte Flaake die 100%ige Gelegenheit zur Führung, aber Zatkoff parierte mit einem Monstersave. Fast im Gegenzug erzielten die Straubinger durch einen Fernschuss von Schopper, der von Mouillierat unhaltbar abgefälscht wurde, die Führung. Die Tigers hielten die DEG die meiste Zeit außen, konnten sich dann aber kurz vor Drittelende mehrfach auf die starken Reflexe ihres Goalie Zatkoff verlassen. 28 Sekunden vor der Sirene durfte die DEG noch einen Pfostenschuss verbuchen.


Die Devise für die Tigers im zweiten Drittel hieß wegbleiben von der Kühlbox. Zatkoff erwies sich als bärenstarker Rückhalt für sein Team, erlaubte keinen Rebound. Nachdem Straubings Mouillerat seine Doppelchance nicht in Tore ummünzen konnte, belohnten sich die Tigers dann in Spielminute 27 mit dem 2:0 durch Stefan Loibl, der humorlos den Nachschuss versenkte. Mitch Heard hatte im Alleingang die Chance zu einem weiteren Treffer, wurde aber abgedrängt.

 

Zwei Powerplays hintereinander konnten die Tigers nicht nutzen. In der 37. Spielminute schaffte es Buzás einen seltenen Abpraller von Zatkoff zum Anschlusstreffer zu verwerten und die DEG war plötzlich wieder im Spiel. Die Tigers ließen sich aber nicht aus ihrem Konzept bringen und fuhren weiter ihre Angriffe. Letztlich war die knappe Führung nach dem zweiten Abschnitt bisher der verdiente Lohn für ein effektives Auswärtsspiel der Straubinger. Tom Pokel hatte einen guten Gameplan entwickelt.

 



 
Im Schlussabschnitt mussten sich die Düsseldorfer was einfallen lassen, um ihre Chance auf Punkte zu wahren. Dazu bekamen sie in ihrem dritten Powerplay die Gelegenheit, scheiterten aber immer wieder mit ihren Bemühungen. Im Gegenteil, die Tigers nutzen wiederum die Chance, um durch ihren agilen Spielmacher Connolly den dritten Treffer zu markieren. Das Tor war etwas kurios, wurde die Scheibe doch durch einen Düsseldorfer Verteidiger unglücklich ins eigene Gehäuse abgefälscht.

 

Den Tigers war es egal, sie nahmen das Geschenk dankend an. In der 51. Minute verzeichnete Straubing seinen zweiten Aluminiumtreffer in Person von Mouillierat. Die DEG reagierte wütend, war aber weiterhin glücklos. Die Tigers erarbeiteten sich trotzdem ihre Chancen und machten der DEG das Leben extrem schwer, die es nicht schaffte, sich in der gegnerischen Zone mal länger festzusetzen. Ganz im Gegenteil, in der letzten Minute setzten die Tigers mit dem zweiten Treffer von Connolly ins leere DEG Tor den Deckel drauf und entschieden die Begegnung letztlich für sich.


Mit einer englischen Woche geht es für die beiden Teams weiter: Düsseldorf darf zweimal reisen, zuerst zum amtierenden Champion Mannheim und dann nach München zum Vizemeister, während Straubing am Pulverturm das Derby gegen Nürnberg spielt und am Sonntag in Krefeld antritt.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Düsseldorf - Nowak: „Es war gut wieder mit dem Team dabei zu sein nach langer Verletzung, ich brauchte etwas Zeit zum reinkommen, wir haben unsere Chancen nicht genutzt, das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen, wir haben zu kompliziert gespielt, zu wenig Scheiben vors Tor gebracht, das war der Unterschied heute.“


Straubing - Schütz:„Verdienter Sieg, 3 Punkte waren heute sehr wichtig, wir sind im Vergleich zu den letzten Auswärtsspielen heute wieder mal stark aufgetreten, alle Akteure waren fit, unsere vier Reihen haben genug Energie für kurze effektive Wechsel, Playoffs sind sicher ein Thema, aber wir schauen von Spiel zu Spiel, wir wollen unsere Form weiter so bewahren.“

 

 

Spiel vom 18.02.2020
Düsseldorf – Straubing 1:4 (0:1|1:1|0:2)


Tore:
0:1 |15| Mouillierat (Schopper, Williams)
0:2 |27| Loibl (Brunnhuber, Schütz)
1:2 |37| Buzás (Niederberger)
1:3 |54| Connolly (Williams, Daschner)
1:4 |60| Connolly (Turnbull)

 

Zuschauer:
5.500


Aufstellung:


Düsseldorf:
Hane, Urbom, Jensen, Kammerer, Barta, Gardiner, Zanetti, Johannesen, Adam, Olimb, Flaake, Geitner, Fuß, Jahnke, Lucenius, Bukarts, Nowak, Niederberger, Buzás, Eder


Straubing:
Zatkoff, Eriksson, Acolatse, Moullierat, Connoly, Williams, Brandt, Renner, Schütz, Brunnhuber, Loibl, Schopper, Daschner, Laganière, Balisy, Turnbull, Gläßl, Schönberger, Heard, Mulock

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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DEL - München festigt Platz 1 nach Sieg in Mannheim

 

(DEL/Mannheim) ( Marcel Herlan ) Spitzenspiel in Mannheim. Erster gegen zweiter, für beide Mannschaften ging es um viel. München wollte den ersten Platz festigen, während Mannheim unbedingt einen Sieg benötigte, um noch einmal Platz 1 ins Visier nehmen zu können.

 

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( Foto Tina Kurz )

 


 

 

Zunächst aber Ehre wem Ehre gebührt. Yannic Seidenberg absolvierte sein 1000. DEL Spiel und wurde dementsprechend vor dem Spiel geehrt. Herzlichen Glückwunsch zu diesem außergewöhnlichen Meilenstein.

 

 

Die Heimmannschaft legte gleich mit viel Tempo los und erspielte sich schon in der ersten Minute ein Powerplay. Dieses blieb zwar ohne Tor, aber direkt nach dem Ablauf der Strafe schoss Topscorer Borna Rendulicdie frühe Führung. Danach taten sich die Münchner schwer ins Spiel zu kommen, standen aber defensiv recht gut und ließen insgesamt wenig zu. Ab Mitte des ersten Drittels neutralisierten sich beide Mannschaften. Red Bull München konnte zwei Powerplays nicht verwerten und somit ging es mit einem 1:0 in die Kabine.

 

 

Zu Beginn des zweiten Drittels setzte sich das Bild aus dem ersten zunächst so fort. Die Adler hatten leichte Vorteile ohne jedoch wirklich große Chancen zu kreieren. Erwähnenswert wäre nur die vergegeben zwei gegen eins Chance von Huhtala und Stützle. Die Partie blieb weiter hart umkämpft. Es gab viele Zweikämpfe und wenig Platz auf dem Eis. Kurz vor Ende des Drittels dann die bislang größte Chance für die Bayern. Schütz und Gogulla scheiterten an Endras und Katic auf der Linie.

 

 



 

 

10 Sekunden waren im dritten Drittel gespielt als Andrew Desjardins fast das 2:0 erzielte. Das Team von Pavel Gross hatte jetzt ein wenig mehr vom Spiel. Nach 5 Minuten befreite sich Don Jackson's Mannschaft. Mark Voakes war es dann der Trevor Parkes mustergültig bediente, der dann zum Ausgleich traf.

 

 

München war jetzt deutlich besser und hätte durch Yasin Ehliz fast den zweiten Treffer erzielt. Knapp drei Minuten vor Ende hatte Tim Sützle die große Gelegenheit für Mannheim das zweite Tor zu machen aber Fiesinger war auf dem Posten. 52 Sekunden vor Schluss versetzte Chris Bourque die 13305 Zuschauer in einen Schockzustand, nachdem er aus dem Gewühl heraus die Führung erzielte. München schaukelte den Sieg nach Hause und festigt damit Platz 1.

 

 


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Yannic Seidenberg als sechster Eishockeyspieler im DEL 1000er Club

 

(DEL/München) (Christian Diepold) Yannic Seidenberg bestreitet heute Abend in Mannheim sein 1.000 Spiel in der Deutschen Eishockey Liga und ist damit in der Eishockeygeschichte der sechste Spieler, dem diese Marke gelungen ist. 

 

 

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 (Foto Heike Feiner)

 


Als Yannic Seidenberg ein kleiner Bub war, deutete wenig darauf hin, dass er drei Jahrzehnte später in einen elitären Kreis einziehen wird. „Nachdem ich mit dem Eishockey angefangen hatte, wollte ich gleich wieder aufhören“, erzählt der 36-Jährige. Jetzt steht er kurz davor, als sechster Profi in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die Marke von 1000 DEL-Spielen zu erreichen.

 

Viele Gratulanten haben sich bereits gemeldet, über einen hat sich der begeisterte Fan des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München besonders gefreut. Thomas Müller meinte über das bevorstehende Jubiläum: „Hut ab, ich weiß aus eigener Erfahrung: 1000 Ligaspiele macht man nicht einfach so. Da gehören vor allem Herzblut und Leidenschaft dazu. Er ist ja sehr spielintelligent. Insofern stehen weiteren 1000 DEL-Partien nichts im Wege.“ 

 

Der gelernte Stürmer und Linksschütze begann seine Karriere bei den Jungadler Mannheim und absolvierte seine erste Profisaison 2001/2002 in der Deutschen Eishockey Liga, bei der er in 66 Spielen 8 Vorlagen erzielte. Drei Jahre lang stand er für die Mannheimer auf dem Eis, bis es ihn für eine Saison in die Western Hockey League zu den Medicine Hat Tigers zog. Nach dem Gewinn des President´s Cup in der kanadischen Juniorenliga wechselte er für ein Jahr zu den Kölner Haien zurück nach Deutschland, gegen die er mit Mannheim zwei Mal im DEL Halbfinale und Finale gescheitert war.


Am Rhein fühlte er sich nicht so wohl und wechselte nach einer eher enttäuschenden Saison 2005 zu dem bayerischen Verein ERC Ingolstadt. Bei den Panther war er einer der besten Stürmer und verweilte insgesamt drei Jahre in der Audi Metropole. 2009/2010 ging Yannic Seidenberg zu den Adler Mannheim zurück, konnte erneut (2012) das DEL Finale erreichen, wurde jedoch nur Vizemeister. Ein Jahr später folgte die bislang letzte Station beim EHC Red Bull München.

 

Mit den Red Bulls München konnte er drei Mal die deutsche Meisterschaft gewinnen und steht heute zum 1.000 Mal auf dem Eis.  "Chaupeau Seids..."

 

Obwohl er nach Mirko Lüdemann (1199 DEL-Spiele), Daniel Kreutzer (1066), Nikolas Mondt (1060), Patrick Köppchen (1026) und Sebastian Furchner (1024) als sechster Spieler die 1000er-Marke in der DEL knacken wird, denkt er nicht ans Aufhören.

 

Sein Ziel: Er will mit den Red Bulls in den SAP Garden umziehen, dessen Fertigstellung für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant ist. „Ich warte auf diesen Tag, seit ich hier unterschrieben habe. Und ich höre nicht auf, bis ich im SAP Garden gespielt habe.

 

 



 

Mit der der deutschen Eishockey Nationalmannschaft konnte der 36-jährige bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang die Silbermedaille gewinnen. Der Bruder vom Ex-NHL Star Dennis Seidenberg nahm bisher an 11 Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2018 teil. Er bestritt bislang 170 Länderspiele (17 Tore / 36 Assist).

 

Yannic Seidenberg: „Der Moment, als wir nach dem Halbfinalsieg gegen Kanada eine Medaille sicher hatten, die Freude in der Kabine und der Weg zurück ins Olympische Dorf – das werde ich nie vergessen.“

 

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(Foto imago-sportfoto)

 

 

Karrieredaten von Yannic Seidenberg

 

STeamLeagueGPGATPPIM+/- POSTGPGATPPIM+/-
1994-95 Schwenninger ERC U15 Mini B - - - - -   |              
1995-96 Schwenninger ERC U15 Mini B2 - - - - -   |              
2000-01 Jungadler Mannheim U18 DNL 35 17 44 61 116   |              
  Mannheimer ERC II Germany4 11 2 3 5 12   |              
  Germany U18 WJC-18 6 1 0 1 2 -2 |              
2001-02 Adler Mannheim DEL 59 0 8 8 16 4 | Playoffs 7 0 0 0 2 -1
  Jungadler Mannheim U18 DNL 3 1 3 4 4   |              
  Germany U18 WJC-18 8 2 6 8 4 -3 |              
2002-03 Adler Mannheim DEL 45 2 9 11 22 4 | Playoffs 8 0 0 0 2 -1
  Germany U20 WJC-20 6 1 1 2 12 -3 |              
2003-04 Adler Mannheim DEL 3 0 0 0 0 0 |              
  Medicine Hat Tigers WHL 67 19 47 66 73 20 | Playoffs 20 5 14 19 12 15
  Germany U20 WJC-20 D1 5 0 2 2 8 2 |              
2004-05 Kölner Haie DEL 52 0 4 4 30 -6 | Playoffs 7 0 1 1 14 -1
2005-06 ERC Ingolstadt DEL 51 5 16 21 95 9 | Playoffs 7 1 1 2 8 2
  Germany WC D1 5 2 2 4 10 2 |              
  Germany (all) International 12 2 3 5 16   |              
2006-07 ERC Ingolstadt DEL 49 14 16 30 81 9 | Playoffs 5 0 1 1 49 -2
  Germany WC 1 0 0 0 0 0 |              
  Germany (all) International 15 2 5 7 8   |              
2007-08 ERC Ingolstadt DEL 55 17 25 42 71 -10 | Playoffs 3 2 0 2 0 0
  Germany WC 6 1 2 3 4 -2 |              
  Germany (all) International 21 3 4 7 28   |              
2008-09 ERC Ingolstadt DEL 39 10 14 24 44 3 |              
  Germany OGQ 3 2 0 2 2 2 |              
  Germany WC 4 0 1 1 2 1 |              
  Germany (all) International 13 3 5 8 39   |              
2009-10 Adler Mannheim DEL 46 11 11 22 50 6 | Playoffs 2 0 1 1 2 1
  Germany (all) International 6 0 3 3 2   |              
2010-11 Adler Mannheim DEL 50 14 6 20 50 0 | Playoffs 6 3 1 4 2 2
2011-12 Adler Mannheim DEL 51 7 19 26 71 1 | Playoffs 14 2 2 4 10 0
2012-13 Adler Mannheim DEL 50 7 18 25 46 6 | Playoffs 6 1 0 1 4 0
  Germany WC 7 0 0 0 4 1 |              
  Germany (all) International 13 0 0 0 4   |              
2013-14 EHC München DEL 46 6 15 21 69 1 | Playoffs 3 0 0 0 2 -1
  Germany WC 7 0 0 0 2 -1 |              
  Germany (all) International 18 1 2 3 4 -5 |              
2014-15 EHC München DEL 46 12 10 22 38 2 | Playoffs 4 0 0 0 2 -3
  Germany WC 7 0 1 1 0 -2 |              
  Germany (all) International 18 0 3 3 12 -6 |              
2015-16 EHC München DEL 27 8 8 16 10 5 | Playoffs 14 2 8 10 8 4
  Germany WC 8 0 1 1 6 1 |              
  Germany (all) International 9 0 1 1 6 1 |              
2016-17 EHC München DEL 52 12 29 41 16 30 | Playoffs 14 3 7 10 2 -4
  Germany OGQ 3 0 1 1 2 1 |              
  Germany WC 8 2 2 4 0 -2 |              
  Germany (all) International 15 2 3 5 6   |              
2017-18 EHC München DEL 50 8 26 34 50 11 | Playoffs 17 3 11 14 10 9
  Germany OG 7 1 0 1 4 1 |              
  Germany WC 7 2 3 5 2 0 |              
  Germany (all) International 17 4 5 9 8 5 |              
2018-19 EHC München “A” DEL 52 10 17 27 38 18 | Playoffs 17 0 4 4 22 -4
  Germany WC 8 0 3 3 2 -3 |              
  Germany (all) International 9 0 3 3 2 -3 |              
2019-20 EHC München “A” DEL 42 8 18 26 34 17 |              
 

(Quelle eliteprospects.com) 

 


 

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DEL - Kölner Haie treffen im DEL Winter Game 2021 auf die Adler Mannheim

 

(DEL/Mannheim) PM Am Samstag, den 09. Januar 2021, findet mit dem DEL WINTER GAME das Eishockey-Event der Superlative statt: Im DEL-Klassiker treffen die Kölner Haie auf die Adler Mannheim. Damit ist der amtierende deutsche Meister nach 2017 zum zweiten Mal Teilnehmer dieses außergewöhnlichen Freiluftspektakels. Bis zu 50.000 Zuschauer können im Kölner RheinEnergieSTADION das Kräftemessen der beiden Schwergewichte unter freiem Himmel live erleben.

 

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( Foto DEL )

 


 


„Wir freuen uns riesig, erneut Gastgeber des DEL WINTER GAME sein zu dürfen. Unseren Fans und allen Eishockey-Anhängern in Deutschland so ein Spiel bieten zu können, macht uns stolz. Wir heißen alle Eishockey-Verrückte am 9. Januar 2021 in Köln herzlich willkommen! Als die Idee reifte, rannten wir bei der DEL, den Adlern, den Kölner Sportstätten und dem 1. FC Köln offene Türen ein. Wir sind sehr dankbar, dass wir so viele Partner und Unterstützer an unserer Seite haben“, sagt Philipp Walter, Geschäftsführer der Kölner Haie. „Die Erinnerungen an 2019 sind noch frisch. Es war ein fantastisches Event, das ein Meilenstein in der Haie-Historie war. Jetzt wollen wir diese tolle Geschichte mit allen Eishockey-Fans 2021 weiterschreiben.“
Das ewig junge Duell zwischen den beiden großen Rivalen Köln und Mannheim – beide Teams standen sich bereits 140 Mal in der höchsten deutschen Spielklasse gegenüber – elektrisiert die Eishockey-Fans in ganz Deutschland. „Es ist eine große Ehre für uns als Club, beim DEL WINTER GAME 2021 dabei sein zu dürfen. Spiele zwischen Köln und Mannheim zählen zu den Klassikern in der Deutschen Eishockey Liga, die eine große Strahlkraft haben“, freut sich Adler-Geschäftsführer Matthias Binder auf das Freiluftspektakel. „Dass beide Mannschaften im kommenden Jahr im RheinEnergieSTADION aufeinandertreffen, sorgt natürlich für zusätzliche Brisanz und ist ein absolutes Highlight.“

 

 

Highlight mit toller Atmosphäre


DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke ergänzt: „Wir freuen uns, dass die Gespräche mit den Kölner Haien sowie mit den Verantwortlichen des RheinEnergieSTADION einen positiven Abschluss gefunden haben. Ein DEL WINTER GAME ist stets ein Highlight. Sowohl für die Fans als auch für die beiden Clubs, die in toller Atmosphäre auf Tore- und Punktejagd gehen.“ Wie bereits im Januar 2019 erfolgreich praktiziert, wird das RheinEnergieSTADION erneut zu einem riesigen Eishockey-Tempel umfunktioniert. So können bis zu 50.000 Zuschauer die Partie in der Heimspielstätte des 1. FC Köln unter freiem Himmel verfolgen. „Wir freuen uns, zum zweiten Mal in Folge Gastgeber für das DEL WINTER GAME sein zu dürfen. Das zeigt, dass man bei der DEL und bei unserem Partner, den Kölner Haien, mit unserer Arbeit zufrieden war. Für unser Team bedeutet das zwar, dass in der Winterpause einiges an Mehrarbeit ansteht, dennoch haben sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter riesig gefreut, als die Nachricht kam, dass wir wieder Austragungsort sind. Die Vorbereitungen laufen schon jetzt und wir werden wieder alles dafür tun, der perfekte Gastgeber zu sein“, so Lutz Wingerath, Geschäftsführer Kölner Sportstätten GmbH.

 

 



 


Telekom präsentiert 5. Auflage des DEL WINTER GAME


Zum dritten Mal in Folge wird die Telekom mit MagentaSport das DEL WINTER GAME präsentieren. Darüber hinaus wird das Spiel wie gewohnt auf allen MagentaSport-Plattformen live übertragen. Das Duell zwischen Köln und Mannheim im Januar 2021 ist die 5. Auflage des DEL WINTER GAME. Erstmalig in der Geschichte der Veranstaltung wird dabei mit den Kölner Haien ein Club zum zweiten Mal Gastgeber dieses Großevents sein. Bei der ersten Auflage in der Domstadt am 12. Januar 2019 war der rheinische Rivale Düsseldorfer EG als Gegner des KEC im RheinEnergieSTADION zu Gast. Vor 47.011 Zuschauern behielten am Ende die DEG mit 3:2 nach Verlängerung knapp die Oberhand.

 


Historie des DEL WINTER GAME:


• 05. Januar 2013, Stadion Nürnberg / Nürnberg: Thomas Sabo Ice Tigers vs. Eisbären Berlin 4:3 (50.000 Zuschauer)
• 10. Januar 2015, ESPRIT arena / Düsseldorf: Düsseldorfer EG vs. Kölner Haie 3:2 (51.125 Zuschauer)
• 07. Januar 2017, Rhein-Neckar-Arena / Sinsheim: Schwenninger Wild Wings vs. Adler Mannheim 3:7 (25.022 Zuschauer)
• 12. Januar 2019, RheinEnergieSTADION / Köln: Kölner Haie vs. Düsseldorfer EG 2:3 n.V. (47.011 Zuschauer)
• 09. Januar 2021, RheinEnergieSTADION / Köln: Kölner Haie vs. Adler Mannheim

 


Genauere Infos zu Spielbeginn, Motto, Rahmenprogramm sowie Tickets folgen in den kommenden Wochen.

 

 


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DEL-Iserlohn: Den Pinguinen reichen ein starkes Drittel für den 4:2 Sieg im West-Derby

 

(DEL/Iserlohn) (Rü) Große Enttäuschung am Seilersee. Gegen den Tabellennachbarn aus Krefeld sollte endlich wieder ein Sieg her am Seilersee. Es sah bis zur ersten Pausensirene auch danach aus, als sollte dieses Vorhaben gelingen können. Doch der eher glückliche Ausgleichstreffer, zur psychologisch günstigen Zeit mit der Pausensirene, sollte das Spiel komplett drehen. Im Mittelabschnitt lief dann nur noch wenig zusammen bei den Roosters, die Krefelder machten ein sehr gutes Spiel und kamen durch gut ausgespielte Konter zur deutlichen 1:4 Führung. Auch wenn die Hausherren im Schlussdrittel noch einmal alles in die Waagschale warfen und am Ende ein Schussverhältnis von 87:42 (lt. DEL.org) gezählt wurde- diese Hypothek war zu groß, sodass am Ende eine enttäuschende 2:4 Heinmniederlage stand.  

 

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(Foto: Patrick Rüberg (c))


 


Nach einem anfänglichen Abtasten der beiden "Kellerkinder" kamen die Roosters besser in die Partie und kamen durch Clarkes Rebound- Treffer zum verdienten 1:0 Führungstreffer (10.) Die Roosters kamen in der Folge nur selten in die Bedrouille und hatten die Partie weitestgehend gut unter Kontrolle. Kurz vor Ende des Drittels musste der Kapitän der Sauerländer, Bobby Raymond, auf der Strafbank Platz nehmen und Bruggisser schloss einen Bullygewinn mit der Pausensirene zum glücklichen Ausgleich ab.

 


 


 

 

Von diesem Wirkungstreffer sollten sich die Saurländer zunächst nicht erholen, das Spiel wurde fehleranfällig und so schlugen sich die Roosters in den kommenden 20min. Bereits selbst. Erst war es Ewanyk, der nach einer Rettungsaktion vor dem eigenen Kasten auf der anderen Seite traf (24.), zwei Minuten später war Laurin Braun in Unterzahl per schnellem Konter erfolgreich, Daniel Pietta schloss einen weiteren Konter, nachdem die Roosters den Puck völlig unnötig an der Mittellinie vertändelten, sehenswert ab- zum vorentschiedenden 1:4 (26.).

 

Im Schlussdrittel wollten die Roosters dann sichtlich einiges an Wiedergutmachung betreiben, kamen mit viel Wucht und Wut im Bauch aus der Kabine. Raymond war bereits kurz nach Wiederbeginng erfolgreich (41.) und es folgte ein Sturmlauf auf Oskar Östlunds Tor der Gäste. Es sollte jedoch kein weitere Treffer mehr fallen, sodass es beim 2:4 blieb. Eine aus Iserlohner Sicht absolut ärgerliche Niederlage, die Gäste verstanden es hingegen, die bereit liegenden Geschenke konsequent anzunehmen. 

 

_________

 

Zuschauer: 3.955

 

Iserlohn: Peters  – Baxmann, O‘Connor; Raymond, Buschmann; Schmitz, Orendorz – MacQueen, Sutter, Petan; Halmo, Weidner, Lautenschlager; Samanski, Clarke, Fleischer; Dmitriev, Weiß, Blank

 

Krefeld: Östlund – Bruggisser, Trivellato; Riefers, Noonan; M. Schmitz, Ankert – Saponari, Pietta, Costello; Braun, Hodgman, Besse; Schymainski, Welsh, Lagacé; Ewanyk, Hospelt, Kuhnekath, Postel

 

Tore: 1:0 (09:33) Clarke (Samanski/Fleischer), 1:1 (19:59) Bruggisser (5-4/Pietta), 1:2 (23:31) Ewanyk (Hospelt, Kuhnekath), 1:3 (25:48) Braun (4-5), 1:4 (38:59) Pietta (Costello), 2:4 (40:29) Baxmann (Petan, O’Connor)

 

 

 

 

 



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Weitere DEL Eishockey News

 

 

 

DEL - Augsburger Heimserie reisst gegen Wolfsburg

 

(DEL/Augsburg) PM Nach 14 Heimspielen in Folge, in denen die Augsburger Panther immer punkten konnten, gab es erstmals seit dem 20. Oktober für den AEV keine Zähler im Curt-Frenzel-Stadion. Das Team von Trainer Tray Tuomie unterlag gegen die Wolfsburg Grizzlys mit 2:4. Die Tore für die Panther erzielten Jaroslav Hafenrichter (26.) und Brady Lamb (29.). Für Wolfsburg waren Spencer Machacek (2.), Alexander Johansson (14.), Fabio Pfohl (53.) und Mathis Olimb (60.) erfolgreich.

 

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(Foto: eishockey-online.com / Archiv)

 


 

Wolfsburg mit Traumstart

 

Die Partie begann dabei denkbar schlecht. Zwar waren die Panther ganz gut im Spiel, aber nach 87 Sekunde setzte es die kalte Dusche: Nach einem schnell vorgetragenen Angriff der Gäste zog Machacek direkt ab und traf zur Führung für die Grizzlys (2.). Der AEV suchte nach einer schnellen Antwort und hatte vor allem im ersten Powerplay einige gefährliche Schüsse durch Patrick McNeill (8.) und Scott Kosmachuk (8., 9.), aber Felix Brückmann war - wie schon beim letzten Aufeinandertreffen - stets zur Stelle. Und seine Vorderleute blieben höchsteffizient, denn mit Ablauf der zweiten Strafe der Gäste erhöhte Wolfsburg. Torschütze war Johansson, der Brady Lamb mit einer starken Bewegung aussteigen ließ und dann trocken und unhaltbar zum 0:2 einschoss (14.).

 

 

Traumkombination zum Anschlusstreffer

 

Mit diesem Spielstand ging es auch ins zweite Drittel und dies gehörte fast komplett den Panthern. Nach einem recht verhaltenen Beginn gab es nach fast genau fünf Minuten ein absolutes Highlight: Nach traumhaftem Direktspiel über Drew LeBlanc und Kosmachuk musste Hafenrichter die Kombination nur noch mit einem Schuss ins leere Tor abschließen (26.). Die Grizzlys hätten wenig später beinahe den alten Abstand wieder hergestellt, als plötzlich gleich drei Wolfsburger vor Olivier Roy auftauchten, aber Augsburgs Goalie blieb Sieger (28.). Der Treffer fiel dann auf der anderen Seite. Zunächst ließ LeBlanc eine gute Möglichkeit noch ungenutzt (29.), aber Sekunden danach konnten die Fans jubeln. Lamb hatte den Puck einfach Richtung Tor befördert und dieser ging an Freund und Feind vorbei genau ins Kreuzeck (29.).

 

 


 


 

Wolfsburg geht wieder in Führung

 

Der AEV wollte das Spiel nun komplett drehen und hatte noch einige gute Chancen, aber ein weiterer Treffer fiel im Mitteldrittel nicht. Im dritten Abschnitt dominierten dann lange die Abwehrreihen - bis die Gäste lange mit zwei Mann mehr agieren durften und diese Situation auch nutzten. Pfohl zielte aus spitzem Winkel ganz genau und markierte das 2:3 (53.). Und diese Aktion war letztlich der Unterschied im Spiel, denn die Panther konnten wenig später eine fast identische Situation nicht nutzen, als man selbst über eine Minute mit fünf gegen drei spielen durfte.

 

 

Dienstag geht es in Nürnberg weiter

 

Tray Tuomie nahm am Ende auch noch Roy frühzeitig vom Eis, aber der nochmalige Ausgleich wollte nicht fallen. Im Gegenteil: Olimb besorgte mit seinem Treffer ins leere Tor den Endstand zum 2:4 (60.). Für den AEV geht es nun bereits am Dienstag bei den Thomas Sabo Ice Tigers weiter, ehe man am Donnerstag die Eisbären Berlin und Sonntag die Adler Mannheim empfängt. 

 

 

 

 



Augsburger Panther eishockey-online.com

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DEL - Straubing Tigers gewinnen Harakiri-Match gegen Ingolstadt mit 7:6 in letzter Sekunde

 

(DEL/Straubing) (MA) Nach dem Spiel sagten viele im Stadion, dass sie so ein verrücktes Spiel noch nie gesehen hätten. Das könnte auch lange so bleiben. Es ist schier unglaublich, wie sich zwei Teams innerhalb von sechzig Minuten, mit guten schwachen Phasen dermaßen abwechseln können. Genau so drehten sich die Spielstände. Am Ende gewann Straubing durch einen Treffer in der letzten Sekunde, weil die Tigers eine Fähigkeit in dieser Spielzeit entwickelt haben, die sie niemals aufgeben lässt. Für Coach Tom Pokel war nach dem Spiel klar, dass es eine gute Unterhaltung war, jedoch könne er in Zukunft darauf verzichten. 

 

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(Foto: www.eishockey-online.com) Stephan Daschner erzielte zwischenzeitlich das 6:5

 


 

Mit viel Schwung begann die Partie für beide Seiten und die Goalies hatten mit ersten Warnschüssen zu tun. Ingolstadt meldete mit Wagner (5.) erste Ansprüche auf den Führungstreffer an, jedoch war der wieder Genesene Jeff Zatkoff zur Stelle. Straubing kam nun mehr in die Zone der Oberbayern, konnten jedoch nicht allzu viel Druck entwickeln. Das 0:1 (12.) kam wie aus dem Nichts. Matt Bailey (12.) hatte zu viel Platz in der Mittelzone, nutzte die Geschwindigkeit, ging in die Endzone der Tigers. Sein verdeckter Schuss fand das Ziel zur Führung der Gäste. In der Phase leisteten sich die Tigers in der Abwehr einige leichte Fehler. Findlay (13.) wurde völlig allein gelassen, doch der Stürmer konnte seine Chance genauso wenig nutzen, wie nur Sekunden später der Ex-Straubinger Höfflin (13.) allein vor Zatkoff.

 


 


 

 

Die erste Überzahl für die Tigers ging nach hinten los. Schüsse waren Mangelware und zu allem Übel kam auch noch der Fehler von Acolatse hinzu. Sein Schuss konnte Wayne Simpson (16.) blocken und ging allein auf das Tor der Gastgeber zu. Simpson blieb eiskalt und konnte den Schlussmann zur 0:2 Führung verladen. Straubing sah sich an der Ehre gepackt und antwortete prompt. Laganiere konnte den Nachschuss nicht verwerten, brachte jedoch den Puck vors Tor und da stand sein Sturmpartner Travis Turnbull (16.) genau richtig. Somit konnten die Tigers nach nur 49 Sekunden den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen. So blieb es auch nach den ersten zwanzig Minuten. Es muss wohl in der Kabine der Niederbayern ein paar deftige Worte gegeben haben.


Sonst kann man sich so einen Wandel im zweiten Drittel nicht erklären. Ingolstadt brachte quasi über zehn Minuten keinen Schuss auf gegnerische Gehäuse. Die Tigers schnürten den ERC ein, zogen die Leine enger und schlugen eiskalt zu. Beim 2:2 durch TJ Mulock (22.) fühlten sich gleich zwei Ingolstädter nicht zuständig, so konnte Mulock den One-Timer über die Schulter von Pielmeier bringen. Die Führung kam durch Mike Connolly (24.). Der Ex-Straubinger Seigo leistete sich einen Abspielfehler in der eigenen Zone. Connolly steuerte auf Pielmeier zu, sah die Lücke und legte dem Torühter den Puck durch die Hosenträger zum 3:2 ins Tor. Straubing spielte sich förmlich ein einen Rausch. Antoine Laganiere gelang in Überzahl das 4:2 für seine Farben. Eriksson zog von der blauen Linie ab, Laganiere brachte seinen Schläger entscheidend dazwischen und Pielmeier hatte erneut das Nachsehen.


Die Vorentscheidung lag in der Luft, doch dann bestätigte sich bei den Tigers wieder einmal ein großes Problem mit der Disziplin. Eriksson war mit einer Entscheidung der Schiedsrichter so gar nicht einverstanden und fand sich prompt auf der Strafbank wieder. Der ERC brauchte für den 4:3 Anschlusstreffer noch nicht einmal die Powerplayformation zu finden. Kristopher Foucault (34.) konnte mit einem Halbdistanzschuss Zatkoff überwinden. Die Gäste witterten wieder eine Chance ins Spiel zurückzukommen. Dies gelang auch auf beeindruckende Art und Weise, denn erneut konnten sie einen Treffer in Unterzahl erzielen. Wayne Simpson (38.) vernaschte Kohl im Slot und Zatkoff sah bei dem Schuss auch nicht gut aus.



Statt mit einer ruhigen Führung, gingen die Tigers mit dem Spielstand von 4:4 in die Kabine. Das letzte Drittel wird wohl in die Geschichte des Straubinger Eishockeys eingehen. Für die Tigers ging der entscheidende Abschnitt nicht gut los. Zwar hatte Schütz die Führung auf dem Schläger, aber kurz danach musste Williams wegen eines vermeidbaren Fouls auf die Strafbank und weil Connolly im selben Unterbruch, den Puck in Richtung des Schiedsrichters schoss, bekam der Lenker und Denker des Tigers-Spiels zehn Strafminuten aufgebrummt. Dies sollte aber noch eine entscheidende Rolle spielen. Bei der folgenden Überzahl schlugen die Oberbayern zu. Über drei Stationen kam der Puck zu Mirko Höfflin (47.) und der zog aus der Hüfte ab. Zatkoff reagierte viel zu spät und der ERC lag mit 4:5 vorne.


Die Gäste versuchten vehement den Sack zuzumachen. Findlay (48.) und Olver (48.) scheiterten am Straubinger Goalie und am Pfosten. Die Hausherren konnten sich wieder etwas berappeln. Kohl sah den durchgestarteten TJ Mulock (53.), schickte ihn mit einem Steilpass zum 5:5 auf die Reise. Wieder bekam Pielmeier einen durch die Beine eingeschenkt. Nun konnten die Tigers ihr Momentum nutzen, setzten nach und gewannen die Zweikämpfe. Stephan Daschner (55.) nutze eine Unachtsamkeit, zog allein vors Tor und ließ Goalie Pielmeier keine Chance, als er den Puck unter die Latte nagelte. Nun begann die heiße Schlussphase und die hatte es in sich. Eriksson konnte in letzter Sekunde mit all seiner Routine gegen den heranstürmenden Olver retten. Die Zeit lief gegen Ingolstadt. 80 Sekunden vor dem Ende nahm Coach Sheddon seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis.


Williams und Laganiere hatten die Möglichkeit für den Schuss aufs leere Gehäuse, wollten aber nicht zu viel riskieren. Noch einmal gab es Bully in der Straubinger Zone. Nach einer Auszeit von Sheddon und dem anschließenden Bullygewinn für die Gäste, schnappte sich Kristopher Foucalt (60.) die Scheibe und hämmerte diese in den Winkel zum 6:6 Ausgleich nur 16 Sekunden vor dem Ende. Der Jubel im Gäste-Fanblock war riesig, vor allem nach den vorangegangenen drei Niederlagen gegen Straubing in dieser Saison. Aber ein Angriff ging sich noch aus und den konnte ausgerechnet Mike Connolly (60.) zum 7:6 Siegtreffer nutzen. Williams traf nur das Aussennetz, Connolly rieß die Arme schon hoch, die Sekunden verstrichen, da schnappte sich der Center den Puck, umkurvte das Tor und traf per Bauerntrick, 0,9 Sekunden vor der Sirene, zum Sieg. Es endete ein Spiel, welches nichts für Fans mit schwachen Herzen war.

 

 

Straubing Tigers – ERC Ingolstadt: 7:6 (1:2|3:2|3:2)


0:1 | 12. | Bailey (Wagner)
0:2 | 16. | Simpson – PK 1
1:2 | 18. | Turnbull (Laganiere)
2:2 | 22. | Mulock (Schönberger, Heard)
3:2 | 24. | Connolly
4:2 | 28. | Laganiere (Eriksson, Balisy) PP 1
4:3 | 34. | Foucault (Simpson, Findlay) PP 1
4:4 | 38. | Simpson (Sullivan, Friesen) PK1
4:5 | 47. | Höfflin (Elsner, Seigo) PP 1
5:5 | 53. | Mulock (Kohl, Brandt)
6:5 | 55. | Daschner (Laganiere, Turnbull)
6.6 | 60. | Foucault (Olson) - EQ
7:6 | 60. | Connolly (Williams)

Strafen: Straubing 10 + 10 für Connolly – Ingolstadt 10


Zuschauer:
5.000

Schiedsrichter:

HSR Rohatsch / Stolc
LSR Laguzov / Schelewski

Aufstellung:
Straubing Tigers:
Zatkoff (Vogl) – Eriksson, Acolatse; Brandt, Kohl; Schopper, Daschner; Gläßl – Laganiere, Balisy, Turnbull; Schütz, Brunnhuber, Loibl; Mouillierat, Connolly, Williams; Schönberger, Heard, Mulock

ERC Ingolstadt:
Pielmeier (Reimer) – Edwards, Jobke; Friesen, Sullivan, Seigo, Wagner; Taticek – Foucault, Olson, Mashinter; Simpson, Findlay, Bailey; Elsner, Höfflin, Wohlgemut; Detsch, Olver, Stachowiak


Tigers on Air

 

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DEL - Eisbären Berlin schlagen Mannheim nach Verlängerung

 

(DEL/Mannheim) (Marcel Herlan) Nach dem deutlichen Heimerfolg am Donnerstag, reisten die Mannheimer Adler ohne Huhtala, zu den Eisbären Berlin. Für ihn stand Janik Möser im Aufgebot.

 

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(Foto: imago)

 


 

 

Mannheim startete stark in die Partie und ließ den Berlinern kaum Luft. Diese versuchten mit viel Einsatz dagegen zu halten. Jedoch kam es so auch zu der einen oder anderen Strafe. Nachdem das erste Powerplay der Kurpfälzer ohne Erfolg blieb, erzielte war es abermals Borna Rendulic per Onetimer den Führungstreffer bei einem vier minütigen Powerplay. Die Führung sollte nicht lange Bestand haben. Aus einem Gewühl vor der Mannheimer Spielerbank und einem gleichzeitigen Spielerwechsel resultierte eine zwei gehen eins Situation, die sich Darin Olver nicht nehmen ließ.

 

 

Berlin war danach wesentlich besser im Spiel und konnte bis zum Drittelende noch die eine oder andere Chance verzeichnen. Mit einem 1:1 ging es in die Pause. Auch zu Beginn des zweiten Drittels hatte Berlin ein Übergewicht. Mitten in die Drangphase hinein war es wieder Borna Rendulic per Onetimer mit der erneuten Führung. Auch diese Führung sollte aber nicht lange halten. Ein geblockter Schuss fiel direkt vor Labrie's Schlittschuhe, der dann trocken ins Tor schoss.

 

 



 

 

Viel Tempo war nun im Spiel und beide Mannschaften hatten weitere Chancen wieder in Führung zu gehen. Aubry nutzte dann so eine Chance zur erstmaligen Führung der Hauptstädter. Weiterhin ging es hin und her mit viel Einsatz auf beiden Seiten. Bis zur Pause wurde allerdings kein weiterer Treffer mehr erzielt. Gleich zu Beginn des dritten Drittels versuchte das Team von Pavel Gross das Tempo hoch zu halten. Die Berliner verteidigten insgesamt aber mit sehr viel Geschick ihr Tor und ließen sehr wenige Schüsse aufs Tor zu.

 


Mitte des letzten Dittels gab es dann ein weiteres Mannheimer Powerplay, welches erneut per Onetimer genutzt wurde. Dieses mal war es Plachta auf Vorlage von Lehtivouri und Stützle. Der amtierende Meister war nun mehr und mehr am Drücker. Rendulic traf nur die Latte und ein weiteres Powerplay blieb trotz sehr viel Druck ungenutzt.

 


Auf der anderen Seite rettete kurz vor Schluss Gustafsson in höchster Not gegen Lapierre. Es ging in die Overtime. Ortega war hier vor 14200 Zuschauern der gefeierte Held. Im Powerplay ließ er Gustafsson kein Chance.

 

 


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DEL - München gewinnt gegen Bremerhaven und sichert sich Heimrecht im Viertelfinale

 

(DEL/München) (Christian Diepold) Der EHC Red Bull München hat sich auch am 45. DEL Spieltag an der Tabellenspitze behauptet und die Fischtown Pinguins mit 2:1 besiegt. Mit diesem Erfolg haben sich die Münchner im DEL-Viertelfinale das Heimrecht gesichert. 

 

 

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(Torschütze zum 1:1 Mark Voakes, Foto: Gepa Pictures)

 


Während die Münchner nach der Länderspielpause punkten konnten, gab es für die Fischtowner eine bittere 2:6 Heimniederlage gegen Augsburg. Bei den bisherigen Begegnungen der Saison waren stets die Red Bulls als Sieger vom Eis gegangen. Grund für die Gäste aus dem Norden heute einen neuen Anlauf zu nehmen. Im Trikot der Pinguins steht mit dem slowenischen Nationalspieler Jan Urbas ein Ex-Münchner, der in den letzten drei Jahren jedes Jahr die 40-Punkte Markte knackte und mit 22 Saisontoren auf Platz 3 der DEL-Torschützenliste steht. 

 

Mit der möglichen Revanche sollte es heute aber erneut nicht klappen, zwar gingen die Gäste aus dem über 700km entfernten Norden durch Ross Mauermann (10.) mit 0:1 in Führung, konnten sich aber danach nicht gegen den Tabellenführer durchsetzen. Im ersten Drittel hatte Daniel Fiessinger im Münchner Tor einiges zu tun und kurz vor dem Treffer streifte der Puck seine Latte. Bei einer der wenigen Powerplaymöglichkeiten war es Mark Voakes, der die Scheibe ins Tor zim 1:1 Ausgleich hämmerte (14.). Mit dem gerechten Remis ging es dann in die erste Drittelpause.

 

Nach dem Wiederanpfiff konnte sich in der Anfangsphase der Toptorjäger Trevor Parkes gegen drei Gegenspieler durchsetzen und traf zum 2:1 für die Red Bulls (25.) Im weiteren Spielverlauf gab es gute Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, doch die Teams spielten aus einer soliden und starken Defensive heraus machten es sich gegenseitig schwer. Die besten Chancen für die Hausherren hatte gegen Mitte des Spiel Maxi Kastner, der zwei Mal am Bremerhavener Goalie Gudlevskis Kristers scheiterte.

  



 

Bremerhaven kam schwungvoll in das letzte Drittel und erspielte sich einige gute Torchancen, bei einer hochkarätigen von Stanislav Dietz rettete Fiessinger in höchster Not. Der frischgebackene Nationalspieler war heute wieder ein sicherer Rückhalt für den Vizemeister, der weiterhin auf die etatmäßige Nummer 1 Danny aus den Birken verzichten muss. München verstand es sehr gut gegen die anstürmenden Fischtowner zu verteidigen und so lief die Zeit gnadelos von der Uhr.

 

Thomas Popiesch nahm kurz vor dem Ende seinen Goalie vom Eis und drückte mit sechs Feldspieler auf das Münchner Tor, doch die Red Bulls retteten sich über die Zeit und haben sich mit diesem Sieg das Heimrecht im DEL-Viertelfinale gesichert. Mannheim verlor im Parallelspiel in Berlin in der Overtime.

 

 

45. DEL Spieltag, 16.02.2020

EHC Red Bull München - Bremerhaven Fischtown Pinguins 2:1 (1:1|1:0|0:0)

 

Tore:

0:1|10.|Ross Mauermann (Hooton)
1:1|14.|Mark Voakes (Bourque, Parkes) PP

2:1|25.|Trevor Parkes

 

Zuschauer:

5.390

 

 


 

radio oberwiesenfeld 780


 

muenchen rbm logo

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DEL - Bremerhaven verliert gegen Augsburger Panther deutlich mit 2:6

 

(DEL) (Hermann Graßl)  In einem richtungsweisenden und schnellen Match im Kampf um die Playoff Tickets trafen die fünftplatzierten Fischtown Pinguins aus Bremerhaven vor 4.647 Zuschauer in der heimischen ausverkauften Eisarena auf den Tabellenzehnten aus der Fuggerstadt. Während die Pinguins auf Platz 4 schielten, wollten die Augsburger ihren aktuellen Pre-Playoff Qualifikationsplatz unbedingt gegen Verfolger Köln verteidigen. Augsburg setzte mit einem klaren 6:2 Sieg ein dickes Ausrufezeichen!

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 

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Der zum Spieler des Monats gewählte Jan Urbas wurde vor der Partie geehrt. Der AEV ging aber durch Scott Kosmachuk assistiert von Sezemsky früh in der 4. Minute in Führung, d.h. gleich mit dem ersten Torschuss fing sich der etatmäßige Goalie Pöpperle den Treffer ein, sehr unglücklich für den Rückkehrer. Die Fuggerstädter waren sehr bissig und setzten nahtlos an ihre gute Auswärtspartie in Düsseldorf an.

 

Trotz ihres ersten Powerplays mussten die Augsburger den Shorthander durch Mike Moore in der 9. Spielminute hinnehmen, bitter für den Gast, der bisher so überzeugend agierte. Kurz vor Drittelende in der 19. Minute war es dann aber soweit, und die Augsburger verbuchten die erneute Führung in Person von Stieler assistiert von Adam Payerl. Mit einem Doppelschlag durch Daniel Schmölz nur 41 Sekunden später baute der AEV den Vorsprung sogar noch aus. Zengerle vergab noch die Riesenchance zum Anschluss kurz vor der Sirene.


In ihrem ersten Powerplay im zweiten Drittel mühten sich die Pinguine anfangs redlich, konnten aber dann doch noch jubeln durch Justin Feser in der 25. Minute, der sträflich allein gelassen wurde bei seinem Abschluss. Im Überzahl nutzte dann der AEV seine Chance mit dem 4:2 durch ihren Dauertorschützen im Powerplay Simon Sezemsky in der 28. Minute. Die Panther ließen nicht locker und schnürten den Gastgeber richtig ein, was logischerweise zum nächsten Treffer durch Markus Sternheimer in der 30. Spielminute führte.

 

Dieser erneute Doppelschlag binnen kurzer Zeit schockte die Heimmannschaft. Bremerhaven erarbeitete sich zwar eine gute Möglichkeit mit ihrer nächsten Überzahl, doch es lief bisher nicht so flüssig wie gewohnt mit einem Mann mehr auf dem Eis. Augsburg verwaltete den Vorsprung geschickt und konnte sich auf die tollen Reflexe von Roy verlassen. 30 Sekunden vor Drittelende verpassten es die Gastgeber wieder heranzukommen mit einem Alleingang.

 



 

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts hätte der AEV den Spielstand ausbauen können, handelte sich aber eine weitere Strafzeit ein. Die Fans peitschten nun ihr Heim Team nach vorne, doch Augsburg verhielt sich clever mit seinem Game Plan. In der 45. Spielminute vergaben die Pinguine eine top Chance, um das Match weiter spannend zu gestalten. Die 47. Minute war gekennzeichnet von Frustaktionen nach einer erneuten vergebenen Gelegenheit. Die Zeit lief langsam davon. Drew LeBlanc hätte sogar noch einen Treffer im Solo drauflegen können. Im Minutentakt erspielte sich der Gast Chance um Chance. Pöpperle hielt sein Team im Spiel, das nun offener wurde.

 

Die erhoffte Schlussoffensive blieb dieses Mal aber aus. Bereits drei Minuten vor Ende der Partie ging Coach Popiesch volles Risiko mit dem Empty Net, doch es blieb wirkungslos. Im Gegenteil, Valentine machte dank Drew LeBlanc in der 58. Minute den Deckel drauf und erhöhte auf 6:2 für den AEV.

 

Schlag auf Schlag geht es für die beiden Teams weiter: die Fuggerstädter haben zwei Mal hintereinander Heimrecht, zuerst gegen den unmittelbaren Playoff Konkurrenten Wolfsburg und dann im bayerischen Derby gegen Nürnberg, während Bremerhaven sich zuerst beim amtierenden deutschen Meister aus München misst und drei Tage danach zuhause gegen die Grizzlys antritt.

 

Stimmen zum Spiel:


Bremerhaven - Alber: „Es war schwierig nach der Pause zurückzukommen, wir waren nicht so frisch, die Doppelschläge waren entscheidend, wir müssen einfach weitermachen im nächsten Spiel.“


Augsburg - Sternheimer:
„Sehr gutes Spiel über 60 Minuten, vielleicht etwas zu deutlich, wir hatten heute Scheibenglück, mein Tor war wichtig, haben verdient gewonnen und die Tore immer zum richtigen Zeitpunkt erzielt.“

 

Spiel vom 14.02.2020
Bremerhaven – Augsburg 2:6 (1:3|1:2|0:1)


Tore:
0:1 |04| Scott Kosmachuk (Sezemsky)
1:1 |09| Mike Moore (Friesen, McMillan)
1:2 |19| David Stieler(Payerl)
1:3 |19| Daniel Schmölz (Payerl)
2:3 |25| Feser (Fortunus, Zengerle)
2:4 |28| Sezemsky (LeBlanc, Lamb)
2:5 |30| Sternheimer (Valentine)
2:6 |58| LeBlanc (Valentine, Payerl)


Zuschauer:
4.647 Zuschauer (ausverkauft)


Aufstellung:


Bremerhaven:
Pöpperle, Espeland, Fortunus, Urbas, Zengerle, Verlic, Diez, Moore, Uher, Friesen, Feser, Weber, Alber, Houton, Quirk, Mauerman, Sykora, McMillan, Horschel


Augsburg:
Roy, Tölzer, Lamb, Hafenrichter, LeBlanc, Kosmachuk, Haase, McNeill, Schmölz, Stieler, Payerl, Valentine, Sezemsky, Trevelyan, Gill, Fraser, Rogl, Holzmann, Mayenschein, Sternheimer

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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DEL - Krefeld verliert 0:2 gegen die Eisbären Berlin

 

(DEL/Krefeld) (Ralf Schmitt) Die Krefeld Piinguine haben am 44. DEL Spieltag das Heimspiel gegen die Eisbären Berlin mit 0:2 verloren. Die Tore für die Berliner erzielten Streu und Rankel. 

 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 


Nachdem man sich im Gesellschafter-Streit in Krefeld nach dem wochenlangen Hin- und Her endlich geeinigt hatte und die Weichen für die nächste DEL-Saison in mehr oder weniger trockenen Tüchern sind, konnten die Protagonisten auf dem Eis gegen die Hauptstädter aus Berlin diesmal nicht punkten.

 

In einem unspektakulären Spiel vor 4.993 Zuschauer in der Yayla Arena in Krefeld wirkten die Pinguine nach der Länderspielpause etwas müde und so dominierten die Eisbären das erste Drittel und konnten durch Streeu (13.) in Führung gehen. Zuvor traf Saponari die Latte, jedoch waren Torchancen die Mangelware. Im Krefelder kasten stand erneut der schwedische Neuzugang Östlund, der beim Berliner Treffer jedoch machtlos war.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Gäste die aktivere Mannschaft und Krefeld kam erst gegen Mitte des Drittels besser ins Spiel und zu den ersten guten Tormöglichkeiten. Der Berliner Goalie Pogge, war bis dahin nicht besonders gefordert machte seine Sache jedoch gut. Mit dem 0:2 durch den Kapitän Andre Rankel (34.) waren die Berliner auf der Siegesstrasse. Es war zwar noch viel zu spielen, jedoch hatte man heute nicht das Gefühl, dass sich das Krefelder Spiel grundlegend ändern würde.

 

Im letzten Drittel versuchte man jedoch den Anschluss zu erzielen, jedoch standen die Eisbären sicher und konnten das 0:2 über die Zeit bringen und drei verdiente Auswärtspunkte einfahren. Die gute Nachricht am Rande war, daß Krefeld die Kaution für die  DEL-Lizenz 2020/2021 fritgerecht hinterlegt hatte.

 


Spiel vom 14.02.2020
Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin 0:2 (0:1| 0:1| 0:0)

 

Tore:
0:1 |13.| Streu (McKiernan, Olver)
0:2 |34.| Rankel (MacKiernan)

 

Zuschauer:

4993

 

Strafen: Krefeld 4 Minuten, Berlin 8 Minuten

Hauptschiedsrichter: Rainer Köttsdorfer, Benjamin Hoppe,
Linienrichter: Kai Jürgens, Andreas Kowert

 

 


 


 

krefeld pinguine eishockey-online.com

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DEL-Iserlohn: München mit viel Arbeit beim 4:2 Sieg in Iserlohn

 

(DEL/Iserlohn) (Rü) Es war ein gutes, unterhaltsames Spiel, welches die 4.028 Zuschauer am Seilersee in Iserlohn zu sehen bekamen. Dabei erwischten die Gäste aus München den besseren Start, phasenweise war es der überragende Andreas Jenike im Tor der Roosters, der eine frühe Entscheidung vereitelte. Die Roosters kämpften und spielten sich jedoch immer wieder zurück in die Partie, hatten bis zum Schluss zumindest einen Punkt in Reichweite. Bis mit der Schlusssirene das Empty- Net- Goal von Ehliz die Entscheidung brachte.

 

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(Foto: Patrick Rüberg (c))


 


Zu Beginn des Spiels merkte man den Teams die Länderspielpause an, der Meister aus München suchte nach der Präzision im Abschluss, Iserlohn kam nur verhalten in die Angriffszone. Auf Seiten der Gastgeber feierte Alexander Blank, gerade 18 geworden, Sohn des ehemaligen Iserlohner Profis Boris Blank, sein Debüt- und das direkt in der Startaufstellung.
Der EHC erhöhte sukzessive die Schlagzahl und baute viel Druck auf, sodass sich die Roosters zwei Strafzeiten einhandelten. Die doppelte Überzahl nutzte Seidenberg (09.) zur verdienten Führung.
Die Sauerländer, die in den vergangenen Spielen ein deutlich verbessertes Powerplay aufs Eis brachten, stellten dies auch in diesem Spiel wieder unter Beweis. Halmo schloss einen schön herausgespielten Angriff zum Ausgleich ab (12.). Der Jubel war kaum verklungen, da schlug der Puck jedoch schon wieder im Tor von Andy Jenike ein. Erneut war es Seidenberg, der mit seinem Versuch von der Blauen Linie erfolgreich war. Mit dieser knappen Führung sollte es in die erste Drittelpause gehen.

 


 


 

 

Ins zweite Drittel kamen die Iserlohner besser, MacQueen traf die Latte und die Schiedsrichter nahmen den Videobeweis zur Hilfe, ob der Puck nun hinter der Linie war oder nicht. Es bleiben zunächst beim 1:2. In der Folgezeit erhöhte der EHC deutlich das Tempo, womit die Roosters ihre Probleme hatten. In dieser Phase rettete Jenike im Minutentakt und hielt die Gastgeber im Spiel. So retteten sich die Iserlohner in die zweite Pause.

 

Direkt nach Wiederbeginn traf Weidner aus der Drehung zum umjubelten Ausgleich. Diesen verteidigten die Sauerländer lange Zeit aufopferungsvoll. Mit der Zeit wäre zumindest ein Punkt nicht unverdient gewesen, die Roosters wurden immer sicherer und kamen zu Entlastungsangriffen. Vier Minuten vor dem Ende war es dann Parkes, der den "Party- Crasher" gab und per "Bauerntrick" die Führung erzielten konnte. Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase, nachdem Jenike vom Eis ging konnten die Gastgeber in Überzahl noch einmal Druck aufbauen, es fehlten jedoch die Abschlüsse. So war es Ehliz, der per Empty- Net traf und den Schlusspunkt setzte (60.)

 

Unterm Strich ein verdienter Sieg des Meisters, da er viele klare Chancen liegen ließ. Die Iserlohner enttäuschten jedoch keineswegs und wurden zu Recht mit Applaus von den eigenen Anhängern verabschiedet.

 

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Spiel vom 15.02.2020

 

Iserlohn Roosters - EHC Red Bull München 2:4 (1:2|0:0|1:2)

Tore:
0:1 | 08:44 | Yannic Seidenberg
1:1 | 11:24 | Michael Halmo
1:2 | 12:33 | Yannic Seidenberg
2:2 | 40:26 | Jake Weidner
2:3 | 55:57 | Trevor Parkes
2:4 | 59:58 | Yasin Ehliz

 

Zuschauer: 4.028

 

 

 



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DEL - Bremerhaven verliert gegen Augsburg deutlich mit 2:6

 

(DEL)  (Hermann Graßl) In einem richtungsweisenden und schnellen Match im Kampf um die Playoff Tickets trafen die fünftplatzierten Fischtown Pinguins aus Bremerhaven vor 4.647 Zuschauer in der heimischen ausverkauften Eisarena auf den Tabellenzehnten aus der Fuggerstadt. Während die Pinguins auf Platz 4 schielten, wollten die Augsburger ihren aktuellen Pre-Playoff Qualifikationsplatz unbedingt gegen Verfolger Köln verteidigen. Augsburg setzte mit einem klaren 6:2 Sieg ein dickes Ausrufezeichen!

 

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(Foto: imago)

 

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Der zum Spieler des Monats gewählte Jan Urbas wurde vor der Partie geehrt. Der AEV ging aber durch Scott Kosmachuk assistiert von Sezemsky früh in der 4. Minute in Führung, d.h. gleich mit dem ersten Torschuss fing sich der etatmäßige Goalie Pöpperle den Treffer ein, sehr unglücklich für den Rückkehrer. Die Fuggerstädter waren sehr bissig und setzten nahtlos an ihre gute Auswärtspartie in Düsseldorf an.

 

Trotz ihres ersten Powerplays mussten die Augsburger den Shorthander durch Mike Moore in der 9. Spielminute hinnehmen, bitter für den Gast, der bisher so überzeugend agierte. Kurz vor Drittelende in der 19. Minute war es dann aber soweit, und die Augsburger verbuchten die erneute Führung in Person von Stieler assistiert von Adam Payerl. Mit einem Doppelschlag durch Daniel Schmölz nur 41 Sekunden später baute der AEV den Vorsprung sogar noch aus. Zengerle vergab noch die Riesenchance zum Anschluss kurz vor der Sirene.


In ihrem ersten Powerplay im zweiten Drittel mühten sich die Pinguine anfangs redlich, konnten aber dann doch noch jubeln durch Justin Feser in der 25. Minute, der sträflich allein gelassen wurde bei seinem Abschluss. Im Überzahl nutzte dann der AEV seine Chance mit dem 4:2 durch ihren Dauertorschützen im Powerplay Simon Sezemsky in der 28. Minute.

 

Die Panther ließen nicht locker und schnürten den Gastgeber richtig ein, was logischerweise zum nächsten Treffer durch Markus Sternheimer in der 30. Spielminute führte. Dieser erneute Doppelschlag binnen kurzer Zeit schockte die Heimmannschaft. Bremerhaven erarbeitete sich zwar eine gute Möglichkeit mit ihrer nächsten Überzahl, doch es lief bisher nicht so flüssig wie gewohnt mit einem Mann mehr auf dem Eis. Augsburg verwaltete den Vorsprung geschickt und konnte sich auf die tollen Reflexe von Roy verlassen. 30 Sekunden vor Drittelende verpassten es die Gastgeber wieder heranzukommen mit einem Alleingang.

 



 

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts hätte der AEV den Spielstand ausbauen können, handelte sich aber eine weitere Strafzeit ein. Die Fans peitschten nun ihr Heim Team nach vorne, doch Augsburg verhielt sich clever mit seinem Game Plan. In der 45. Spielminute vergaben die Pinguine eine top Chance, um das Match weiter spannend zu gestalten. Die 47. Minute war gekennzeichnet von Frustaktionen nach einer erneuten vergebenen Gelegenheit.

 

Die Zeit lief langsam davon. Drew LeBlanc hätte sogar noch einen Treffer im Solo drauflegen können. Im Minutentakt erspielte sich der Gast Chance um Chance. Pöpperle hielt sein Team im Spiel, das nun offener wurde. Die erhoffte Schlussoffensive blieb dieses Mal aber aus. Bereits drei Minuten vor Ende der Partie ging Coach Popiesch volles Risiko mit dem Empty Net, doch es blieb wirkungslos. Im Gegenteil, Valentine machte dank Drew LeBlanc in der 58. Minute den Deckel drauf und erhöhte auf 6:2 für den AEV.


Schlag auf Schlag geht es für die beiden Teams weiter: die Fuggerstädter haben zwei Mal hintereinander Heimrecht, zuerst gegen den unmittelbaren Playoff Konkurrenten Wolfsburg und dann im bayerischen Derby gegen Nürnberg, während Bremerhaven sich zuerst beim amtierenden deutschen Meister aus München misst und drei Tage danach zuhause gegen die Grizzlys antritt.

 

 

Stimmen zum Spiel:


Bremerhaven - Alber: „Es war schwierig nach der Pause zurückzukommen, wir waren nicht so frisch, die Doppelschläge waren entscheidend, wir müssen einfach weitermachen im nächsten Spiel.“


Augsburg - Sternheimer: „Sehr gutes Spiel über 60 Minuten, vielleicht etwas zu deutlich, wir hatten heute Scheibenglück, mein Tor war wichtig, haben verdient gewonnen und die Tore immer zum richtigen Zeitpunkt erzielt.“

 

 

Spiel vom 14.02.2020
Bremerhaven – Augsburg 2:6 (1:3|1:2|0:1)


Tore:
0:1 |04| Scott Kosmachuk (Sezemsky)
1:1 |09| Mike Moore (Friesen, McMillan)
1:2 |19| David Stieler(Payerl)
1:3 |19| Daniel Schmölz (Payerl)
2:3 |25| Feser (Fortunus, Zengerle)
2:4 |28| Sezemsky (LeBlanc, Lamb)
2:5 |30| Sternheimer (Valentine)
2:6 |58| LeBlanc (Valentine, Payerl)
1. Drittel Statistik: (aus Sicht der Heimmannschaft) 9:12 Schüsse, 5:3 geblockte Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0
2. Drittel Statistik: (aus Sicht der Heimmannschaft) 15:7 Schüsse, 0:3 geblockte Schüsse, 14:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:6
3. Drittel Statistik: (aus Sicht der Heimmannschaft) 7:12 Schüsse, 10:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4


Zuschauer:
4.647 (ausverkauft)


Aufstellung:


Bremerhaven:
Pöpperle, Espeland, Fortunus, Urbas, Zengerle, Verlic, Diez, Moore, Uher, Friesen, Feser, Weber, Alber, Houton, Quirk, Mauerman, Sykora, McMillan, Horschel


Augsburg:
Roy, Tölzer, Lamb, Hafenrichter, LeBlanc, Kosmachuk, Haase, McNeill, Schmölz, Stieler, Payerl, Valentine, Sezemsky, Trevelyan, Gill, Fraser, Rogl, Holzmann, Mayenschein, Sternheimer

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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DEL - Düsseldorf gewinnt knapp mit 1:0 gegen Augsburger Panther

 

(DEL) (Hermann Graßl) Ein Brisantes Duell im Kampf um die heißbegehrten Playoff Plätze fand gestern am Rhein vor 5.535 Zuschauer zwischen dem Sechstplatzierten, der Düsseldorfer EG und dem Tabellenzehnten Augsburg statt. Die DEG setzte sich mit einem knappen 1:0 durch ein Tor von Alexander Barta durch.

 

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(Alex Barta mit dem Siegtreffer - Foto Birgit Häfner)

 

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Vor 5.535 Zuschauer im ISS Dome traf die DEG auf den Tabellenzehnten aus der Fuggerstadt, der von seinen letzten vier Partien drei für sich entscheiden konnte. Von den bisher absolvierten drei Begegnungen konnten die Düsseldorfer zwei siegreich gestalten. Im letzten Aufeinandertreffen hatten die Augsburger jedoch die Nase vorn. Jahnke, Huß, Niederberger und Kammerer auf Seiten der DEG durften kürzlich sogar wertvolle Länderspielerfahrung gegen die Schweiz sammeln, was der Heimmannschaft unter den fachmännischen Augen ihrer Ikone Didi Hegen sicher den nötigen Push gab für dieses Match.



Furioser Start der DEG mit zwei Torschüssen innerhalb von einer Minute. Im ersten Powerplay sprang nur ein Pfostenschuss für die DEG durch Gardiner heraus. Düsseldorf agierte in der Anfangsphase wacher und konzentrierter. Eine Großchance von Matt Fraser auf Seiten der Augsburger wurde vergeben. Der One Timer von McNeil verfehlte sein Ziel ebenfalls knapp. Augsburg zeichnete sich durch ein sehr gutes Defensivverhalten aus. Ein gefährlicher Distanzschuss von Steffen Tölzer mit der Nachschussmöglichkeit durch Matt Fraser in der 13. Minute war erwähnenswert.

 

Ein Schussverhältnis von 8:4 für den AEV nach 13 Minuten offenbarte die Steigerung der Fuggerstädter nach dem hellwachen Beginn der DEG. Das Heim Team biss sich an der effektiven Defensive der Augsburger immer wieder die Zähne aus. Braden Lamb erwies sich als Aktivposten im Augsburger Team. Ein Alleingang von Matt Fraser war noch zu verzeichnen. Insgesamt wurde auf beiden Seiten der Slot, das Zentrum sehr gut abgeschirmt. Es zeichnete sich das erwartete ausgeglichene und enge Match zweier Playoff Anwärter ab.

 




Mayenschein mit einer ersten Chance gleich zu Beginn des Mittelabschnitts, gleich gefolgt von Fraser’s Möglichkeit zeigte, dass der AEV gut aus der Kabine gekommen ist. Barta verbuchte eine Riesenchance nach 2 Minuten. Kosmachuk im Verbund mit Mayenschein kreierten eine weitere Gelegenheit für die Fuggerstädter, die nun agiler wirkten als in Periode eins. Braden Lamb setzte gleich danach eine weitere drauf. Der AEV wurde nun die spielbestimmende Mannschaft im Mittelabschnitt. Kosmachuk wirkte dabei sehr auffällig.

 

7:1 Schüsse für den AEV nach 8 Minuten zeigten die optische Überlegenheit der Gäste. Im 4 gegen 4 hatte Ebner die riesen Chance zum Führungstreffer, scheiterte aber an Roy und wurde gefoult; den fälligen Penalty verwandelte Alexander Barta sehr sicher, eiskalt oben rechts in den Winkel, was bereits sein 9. Saisontor war. Die Führung war etwas glücklich, nachdem der AEV bisher den zweiten Spielabschnitt dominierte. Das Tor tat dem Heim Team sichtlich gut, ab der zweiten Hälfte des Mitteldrittels wurde die DEG wieder überlegen. Nach einer weiteren Strafzeit gegen Matt Fraser bekam die DEG sogar doppelte Überzahl für 24 Sekunden, die aber ergebnislos verpuffte.

 

Bukarts erspielte sich die Chance zum 2:0. Ein Konter von Drew LeBlanc verfehlte sein Ziel, da Niederberger den Puck sicher herunter fing. Gegen Ende des Mittelabschnitts agierte der AEV wieder gefährlicher in Person von Braden Lamb mit einem abgefälschten Schuss an den Außenpfosten; er hatte dann nochmals den Ausgleich auf seinem Schläger, Niederberger wehrte den Puck aber artistisch mit seiner Maske ab.


Verhaltener Beginn beider Teams zu Beginn des Schlussabschnitts getreu dem Motto ‚Defense First‘. Die ersten vier Minuten plätscherten ein wenig dahin im Vergleich zum etwas furioseren Start im zweiten Drittel. Sternheimer auf Seiten des AEV hatte die große Möglichkeit zum Ausgleich. Die Partie war weiter hart umkämpft. Die Nachholpartie lebte von der Spannung.

 

Nach einer Doppelchance für die DEG wollte Maxi Kammerer Roy tunneln, fand aber im Augsburger Keeper seinen Meister. Im Gegenzug hatten die Fuggerstädter den Torschrei schon auf den Lippen, scheiterten aber knapp. Kammerer wollte unbedingt sein Tor erzielen und hatte die nächste Chance am Schläger. Jensen mit einem fulminanten Schuss konnte Roy ebenfalls nicht überwinden. Ein Powerplay 5 Minuten vor Ende für die DEG hätte das Match entscheiden können:

 

Ein Pfostentreffer von Niederberger und zwei Unterzahlchancen des AEV standen zu Buche u.a. vom Urgestein Trevelyan. Hinzu kam ein weiterer Pfostenknaller von Niederberger 22 Sekunden vor Spielende. 16 Sekunden vor Schluss nahm der AEV den Keeper vom Eis, konnte aber an der Niederlage nichts mehr ändern.

 

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(Mathias Niederberger mit einem Shutout - Foto Birgit Häfner)

 

 

Stimmen zum Spiel:


DEG: Alexander Barta: Schwierig nach Länderspielpause wieder in den Tritt zu kommen, zähe Begegnung, Lob an Goalie, Platz 6 gesichert vor dem Verfolger Duell gegen Ingolstadt am Freitag. Die drei Punkte waren eminent wichtig aus seiner Sicht.


AEV: Olivier Roy: Unglückliche Niederlage durch Penalty, trotz toller Leistung für sein Team, positive Erkenntnisse aus der Partie ziehen und mit Zuversicht in das nächste Spiel gehen, Chancenverwertung muss verbessert werden.

 

 

Spiel vom 12.02.2020
Düsseldorf – Augsburg 0:0 (0:0|1:0|0:0)


Tore:
1:0|30.|Alexander Barta (Penalty)


Zuschauer:
5.535


Aufstellung:


Düsseldorf:
Niederberger, Zanetti, Johannesen, Adam, Olimb, Flaake, Urbom, Jensen, Kammerer, Barta, Gardiner, Huß, Ebner, Jahnke, Buzàs, Bukarts, Geitner, Niederberger, Eder.


Augsburg:
Roy, Haase, McNeill, Fraser, Gill, Trevelyan, Lamb, Rogl, Payerl, Stieler, Schmölz, Sezemsky, Valentine, Kosmachuk, LeBlanc, Hafenrichter, Tölzer, Sternheimer, Mayenschein, Holzmann

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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DEL - Silbermedaillen Gewinner Goc wird beeindruckende Karriere beenden

 

(DEL/Mannheim) PM Marcel Goc wird nach der Saison 2019/20 seine aktive Karriere beenden. Der 36-jährige Angreifer fasste diesen Entschluss in den vergangenen Wochen und Monaten.

 

Marcel Goc

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )

 


 


„Diese Entscheidung, die mir alles andere als leichtgefallen ist, habe ich gemeinsam mit meiner Familie getroffen. Mit der Bekanntgabe habe ich nun den Kopf frei und kann mich voll und ganz auf die noch vor uns liegenden Herausforderungen konzentrieren. Schließlich möchte ich noch einmal eine Playoff-Runde spielen, die es in sich hat. In diesem Sinne freue ich mich auf ganz besondere letzte Wochen mit den Adlern“, be-gründet der gebürtiger Calwer seine Entscheidung.

 


Goc wechselte während der Saison 2001/02 von den Schwenninger Wild Wings zu den Adlern. 2003 gelang dem Familienvater der Sprung nach Nordamerika. Während er im Sommer von den San José Sharks in der ersten Runde an 20. Position gedraftet wurde, absolvierte Goc in den folgenden fünf Jahren über 290 NHL-Partien für die Kalifornier. Bis zu seiner Rückkehr nach Mannheim 2015 stand Goc auch für Nashville, Florida, Pittsburgh und St. Louis in weiteren rund 400 Spielen in der besten Liga der Welt auf dem Eis.

 



 

 

Für die Adler absolvierte Goc bislang über 200 DEL-Begegnungen, gewann in der vergangenen Spielzeit die deutsche Meisterschaft und trägt seit dieser Saison zudem das „C“ auf der Brust. Zuvor führte Goc die deutsche Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang zum Gewinn der Silbermedaille.

 


Die Adler verlieren mit Marcel Goc nicht nur ihren Kapitän, sondern einen ganz besonderen Menschen auf und neben dem Eis. Als absoluter Musterprofi stellt sich Goc stets in den Dienst der Mannschaft, geht als Führungsspieler voran. Mit offenem Ohr und klaren Ansagen handelt Goc stets zum Wohl der Teams und der gesamten Organisation. „Marcels Verdienste für den Club und das deutsche Eishockey sind unbestritten. Wer über eine solch lange Zeit auf diesem Niveau erfolgreich ist, gehört zweifellos zu den besten deutschen Spielern. Dabei ist Marcel nie ein Mensch, der sich selbst ins Rampenlicht stellt und die große Show inszeniert, sondern mit Herzblut und Ehrgeiz auf sich aufmerksam zu machen weiß. Marcel ist mit seiner Spielintelligenz, seinem Auge für die Mitspieler und seiner Bullystärke für jede Mannschaft unersetzlich. Vor diesem Hintergrund wird Marcels Abgang nach der Saison eine große Lücke hinterlassen.

 


Dennoch haben wir für seinen Entschluss volles Verständnis und ziehen respektvoll unseren Hut vor einer beeindruckenden Karriere“, äußert sich Adler-Clubchef Daniel Hopp. Wir danken Marcel Goc bereits jetzt für die geleistete Arbeit, freuen uns aber auch, ein letztes Mal mit ihm die Playoffs bestreiten zu dürfen und wünschen ihm einen erfolgreichen Saisonabschluss.

 

 


mannheim

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Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Adler Mannheim von eishockey-online.com.

www.eishockey-deutschland.info - Informationen über alle Eishockey Weltmeisterschaften und Olympische Spiele seit 1910.

 

 



 

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