
(Magenta Sport Cup) Bremerhaven/Hermann Graßl In der Eisarena zu Bremerhaven im hohen Norden der Republik duellierten sich am heutigen Mittwochabend die Fischtown Pinguine mit der Düsseldorfer EG. Bremerhaven hatte schon die ersten 3 Punkte auf dem Habenkonto nach ihrem Auftaktsieg gegen Krefeld, während am Sonntag die bemitleidenswerten Düsseldorfer mit ihrem Rumpfkader eine herbe Schlappe in Wolfsburg erlebten. Man durfte gespannt sein, wie sich die DEG heute auf fremdem Terrain präsentierte und ob sie die nötige Reaktion nach der Auswärtspleite zeigen konnte.

(Foto: Citypress)
Bremerhaven konnte auf einen kompletten Kader zurückgreifen und bot 4 Reihen auf. Mit ihrem Eigengewächs Filip Reisnecker hatten sie sogar einen Kandidaten für die bevorstehende U20-WM in Kanada in ihren Reihen, was die gesamte Organisation mit Stolz erfüllte.Düsseldorf war überzeugt, dass ihr Powerplay im ersten Match schon ganz ordentlich lief, gleichwohl müssten sie auf die Kleinigkeiten achten, die es unbedingt galt abzustellen. Positiv und beruhigend war die Tatsache, dass mit Flaake und Jahnke zwei wichtige etatmäßige Akteure mitwirken konnten, um dem Team die nötige Stabilität zu verleihen. Harold Kreis konnte auch dieses Mal aus privaten Gründen nicht vor Ort coachen. Die Vertretung übernahm wieder das Tandem Dolak und Mondt.
Die Gastgeber legten gleich wie gewohnt rasant los und durften schon nach knapp einer halben Minute sich in Überzahl üben. Die Formation stand sofort in ihrer bewährten Box und beschäftigte die DEG ordentlich. In der 5 Minute erzielten die Hausherren durch einen Schuss in den spitzen Winkel in Person von Mauerman die 1:0 Führung, Ein Auftakt nach Maß für die Fischtowns, die nicht locker ließen in ihren Angriffsbemühungen, auch wenn die DEG nun auch für mehr Entlastung sorgen konnte.
Logischerweise legten sie dann in der 10. Minute den zweiten Treffer nach, der etwas kurios zustande kam, da die Scheibe durch den Schlittschuh des Düsseldorfer Verteidigers Nowak abgefälscht wurde. Eigentore zählen jedoch beim Eishockey nicht, somit wurde der Treffer Jeglic zugesprochen.
Für die DEG schien es irgendwie ein Deja vú zu sein, da sie schon wieder so früh in Rückstand gerieten. Sollte sich etwa heute Abend das Samstagsdebakel wiederholen und das Match bereits im ersten Drittel so gut wie entschieden sein? Nachdem die Düsseldorfer ihre zweite Unterzahl wegen einer unnötigen kleinen Bankstrafe schadlos überstanden hatte, fuhren sie selbst einen geschickt aufgezogenen Konter und konnten durch Kammerer den wichtigen Anschluss herstellen in der 13 Minute. Endlich war der Bann gebrochen.
Nur eine Zeigerumdrehung danach – es lagen nur 26 Sekunden zwischen dem ersten und zweiten Tor - netzte die DEG zum schnellen Ausgleich durch Flaake ein, wobei der Bremerhavener Goalie Maxwell dabei etwas unglücklich aussah, weil ihm die Hartgummischeibe über die Kelle durchrutschte, sehr ungewöhnlich für den Mann mit drei Nationalitäten. Dieser furiose Doppelschlag hauchte der DEG neues Leben ein und das war sofort auf dem Eis zu spüren; plötzlich war es eine Begegnung auf Augenhöhe mit ebenbürtigen Kontrahenten. Die DEG war nun im Turnier angekommen und das tat dem Spiel sehr gut.
Mit einem verdienten Remis ging es in die Drittelpause, ein zu diesem Zeitpunkt durchaus verdientes Resultat. Nachanfänglicher Überlegenheit der Hausherren fand die DEG immer besser in das Match. Dies spiegelte sich auch an der Schussstatistik wider. Ihre ersten beiden Tore im Turnier machten Mut für mehr!
Das zweite Drittel begann die DEG in numerischer Unterlegenheit, was die Fischtowns jedoch nicht in Zählbares ummünzen konnten. Inzwischen mischten die Düsseldorfer munter mit in dieser Partie und stellten die Hausherren vor so manche Probleme. Bremerhaven wollte jedoch wieder das Heft des Handelns in die Hand nehmen und setzte Hane mehrmals unter Druck mit gefährlichen Aktionen. Ihr Schlussmann musste oft Kopf und Kragen riskieren, damit seine Mannen nicht erneut in Rückstand gerieten.
In diesem Mittelabschnitt präsentierte sich die DEG sehr gut strukturiert und ließ ihr Können immer mehr aufblitzen. Kleine Nadelstiche zu setzen, das war ihre Devise, was auch ganz gut gelang. Die Spielanteile waren nun sehr ausgeglichen. Das versprach nun eine ganz andere Begegnung zu werden.
In der 35. Spielminute führte eine fahrlässige Aktion eines DNL Akteurs fast zum Gegentor, als sich plötzlich eine 2 auf 1 Situation für das Heimteam ergab. Wie aus dem Nichts gingen die Bremerhavener in der 38. Minute mit einem Schuss von der blauen Reihe durch Freund und Feind hindurch wiederum in Führung. Zugesprochen wurde der Treffer Krogsgaard, wobei Hane überhaupt keine freie Sicht hatte und somit machtlos war.
Fast im Gegenzug in der 39. Spielminute markierte Jahnke durch einen feinen Alleingang den erneuten Ausgleich. Diese schnelle Antwort sprach für die intakte Moral bei den Düsseldorfern, sie belohnten sich für ihr unermüdliches Dagegenhalten. Nun zeigte sich, wie wichtig Jahnke in seinem ersten Spiel für die DEG war.
Der Schlussabschnitt begann mit gegenseitigem Abtasten, wobei Bremerhaven gewillt war, wieder zu dominieren. Nichtsdestotrotz gingen aber die Gäste in der 44. Minute durch den erfahrenen Barta sogar in Führung. Dies war nun eine völlig neue Konstellation für die DEG bei diesem Magenta Sport Cup. Sollte sich hier wirklich eine Überraschung anbahnen?
Die Gäste wurden nun immer frecher und souveräner und nahmen den Fischtowns den Schneid ab, indem sie die Angriffe der Hausherren schon in deren Verteidigungszone zu unterbinden versuchten. 10 Minuten von Ende der Partie verstärkten die Hausherren ihre Offensivkräfte und verbuchten zumindest einen Aluminiumtreffer. Die richtig klaren Chancen bleiben jedoch Mangelware.
Goalie Hane hielt die Führung fest als sicherer Rückhalt seiner Mannschaft, die durch Ehl eine dicke Kontergelegenheit wegen zunehmender Nachlässigkeiten in der Bremerhavener Defensive hatte. Ein erneutes Powerplay 4 Minuten vor der Schlusssirene gab der DEG weitere Sicherheit und ließ die Minuten von der Uhr laufen.
Bereits in der 58. Minute ging Popiesch volles Risiko und nahm Maxwell vom Eis, dafür war ihr Coach bekannt. Dieser Mut wurde tatsächlich mit dem späten Ausgleich in der letzten Minute durch Andersen belohnt, ausgerechnet er, der kurz zuvor auf die Strafbank musste. Er machte somit seinen Fehler wieder gut. Und fast mit der Schlusssekunde hatte Fischtown fast noch die Mega Chance zum Sieg.
Die Overtime musste nun die Entscheidung bringen, wobei die Gäste sogar in Überzahl agieren durften, die aber viel zu pomadig absolviert wurde. Wer hatte nun das feinere Händchen am Schläger, um die Partie zu gewinnen?
Knapp 1 Minute vor Ende der Verlängerung bekam Bremerhaven wiederum die Gelegenheit zum Golden Goal, doch sie scheiterten an Hane, der zum Turm in der Schlacht wurde.
Nun gab es das volle Programm mit dem ultimativen Penalty Shoot Out in der Eisarena. Die ersten vier Akteure scheiterten jeweils am gegnerischen Goalie, auch der sonst so treffsichere Urbas hatte kein Glück. Barta hatte den Matchpuck am Fuß, war aber auch ohne Fortune genauso wie Kammerer. Andersen konnte Hane ebenso nicht überwinden, gleiches misslang auch Jahnke. Letztlich blieb es Ross Mauerman vorbehalten, den Siegtreffer zu erzielen. Somit war der erste Torschütze auch der entscheidende Mann des Abends, the Man of the Match, der sich dafür die verdiente Medaille sicherte.
Letztlich ergatterte Bremerhaven den Extrapunkt in einem insgesamt hart umkämpften Spiel, bei der DEG konnte sich zumindest Jahnke über einen gelungenen Einstand vielleicht ein wenig freuen.
Bremerhaven muss bereits am Freitag bei den Grizzlys in Wolfsburg antreten, während Düsseldorf am darauffolgenden Dienstag die Krefeld Pinguine zuhause empfängt. Da bleibt der DEG zumindest viel Zeit, um ihren dezimierten Kader weiter personell aufzustocken und ihre jungen Talente noch mehr einzubinden.
Stimmen zum Spiel:
Bremerhaven - Mauerman:
„Es war heute Abend eine Lernerfahrung in diesem Match für uns, wir hatten 4 Reihen, es gab viele Ups and Downs, das Spiel lief hin und her. Beide Teams waren sehr gut. Wir alle hoffen auf den baldigen DEL Start, der hoffentlich morgen fixiert wird.“
Düsseldorf – Barta:
„Wir sind schon ein wenig enttäuscht auch wenn wir vielleicht der moralische Sieger sind, wir hätten das Spiel eher zumachen müssen, wir hätten die Scheibe am Schluss schneller rausbringen müssen. Auch die 4:3 Situation in der Overtime hätten wir besser spielen müssen. Das Penalty Schießen ist immer ein Glücksspiel. Trotzdem waren heute viele Dinge positiv, nur den Start haben wir wieder verschlafen, das muss abgestellt werden. Insgesamt aber eine deutliche Leistungssteigerung zum Aufbauen.“
Spiel vom 18.11.2020
Bremerhaven – Düsseldorf 5:4 n. P. (2:2|1:1|1:1|0:0|1:0)
Tore:
1:0 |05| Mauerman (McMillan, Hilbrich)
2:0 |08| Jeglic (Krogsgaard)
2:1 |13| Kammerer (Zanetti, Fischbuch)
2:2 |14| Flaake (Zanetti,Jahnke)
3:2 |38| Krogsgaard (Alber,Urbas)
3:3 |39| Jahnke (Eder, Geitner)
3:4 |44| Barta
4:4 |60| Andersen (Wahl, Krogsgaard)
5:4 |65| Mauerman
Zuschauer: Keine
Schiedsrichter: Schrader/ Schukies
Aufstellung:
Bremerhaven: Maxwell, Dietz, Fortunus, Urbas, Jeglic, Verlic, Moore, Eminger, Wahl, Friesen, Andersen, Krogsgaard, Alber, McMillan, Gläser, Reisnecker, Hilbrich, Uher, Quirk, Mauerman.
Düsseldorf: Hane, Ebner, Nowak, Kammerer, Barta, Fischbuch, Geitner, Jensen, Ehl, Buzás, Eder, Zanetti, Dersch, Jahnke, Stelzmann, Flaake.
Magenta Sport Cup 2020
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Gruppe A
Gruppe B
(DEB) Gut fünf Wochen vor der U20-WM in Edmonton hat U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter seinen Kader für das prestigeträchtige Turnier rund um die Jahreswende benannt. Abstreiter plant, am 6. Dezember mit 27 Spielern in Füssen in den ersten Teil der Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt (25. Dezember 2020 bis 5. Januar 2021) zu starten.

( Foto DEB )
Teil des Aufgebots des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. sind die drei Top-Talente Tim Stützle (Adler Mannheim), Lukas Reichel (Eisbären Berlin) und John Peterka (EHC Red Bull München), die beim diesjährigen NHL-Draft unter den ersten 35 ausgewählten Nachwuchsspielern waren. Nicht dabei sein kann Verteidiger Moritz Seider, der aktuell in Schweden bei Rögle BK spielt und dessen NHL-Team Detroit Red Wings keine Freigabe für die U20-WM erteilte.
Das DEB-Team wird den ersten Teil der Vorbereitung bis zum 13. Dezember abgeschottet und mit einem vorgegebenen Testprozedere am Bundesstützpunkt in Füssen absolvieren, danach wird die Mannschaft per Charterflug von Zürich aus nach Kanada reisen. Dort muss zunächst jeder Spieler und jedes Staffmitglied für einige Tage in Isolation, wahrscheinlich erst ab dem 18. Dezember ist der Einstieg ins Training am Wettkampfort möglich. Auch in Kanada werden weitere Tests vorgenommen. In Edmonton stehen am 21. Dezember gegen Österreich und 23. Dezember gegen Tschechien noch zwei Testspiele auf dem Programm, bevor das WM-Turnier für die deutsche Mannschaft am 25. Dezember mit dem Duell gegen Finnland beginnt. Zuschauer werden nicht zugelassen sein, die zehn Teams in Edmonton ähnlich abgeschottet wohnen, trainieren und spielen wie die NHL-Clubs im Sommer.
U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter zum Kader: „Die Nominierten haben sich verstärkt in den Fokus gespielt, auch durch den DEL2-Start haben sich noch gewisse Dinge gezeigt. Beim Deutschland Cup hatten wir Spieler dabei, von denen wir wussten, dass sie gute Chancen haben, ins Aufgebot zu kommen. Wir haben dort auch gesehen, wie wichtig es ist, dass wir schnell und präzise aus der eigenen Zone spielen. Generell haben die Spieler gemerkt, welche Intensität und Zweikampfstärke international gefordert ist. Diese sehr wichtige Erfahrung werden die Spieler mit zur WM nehmen, weil es dort nicht wesentlich anders sein wird. Wenn der Heilungsverlauf bei Tim Stützle weiter so gut ist wie bisher, dann stehen die Chancen gut, dass er dabei sein kann. Bis zur WM sind es noch fünf Wochen, da sind wir optimistisch.“

( Foto DEB )
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(Magenta Sport Cup) Krefeld/RS "Es lebe der Sport, er hält gesund und macht uns hart" das sang Reinhard Fendrich 1982. Hart ist nicht das richtige Wort, während der Corona Pandemie, indem die sportlichen Aktivitäten im Amateur und Breitensport gänzlich am Boden liegen. So war es doch verwunderlich, dass im Eishockey der Magenta Sport Cup stattfinden kann. Die Krefeld Pinguine kämpfen als eines von acht Teams um den Pokal. In Gruppe A empfingen sie die Grizzlys aus Wolfsburg und konnten sich mit 3:1 erfolgreich durchsetzen.
(Foto: Ralf Schmitt)
Schwarz- Gelb hatte sein Auftaktspiel in Bremerhaven verloren während Wolfsburg mit einem Sieg über die Düsseldorfer EG startete. Normalerweise würde man schreiben, dass die Zuschauer eine flotte Vorstellung geboten bekamen. Das Spiel fand jedoch ohne Zuschauer statt. Die Pinguine erst seit zweieinhalb Wochen im Training, zeigten auch gleich, dass die Punkte in der Seidenstadt bleiben sollten. Neuzugang Petrakov machte bei seinem Heimdebüt auch gleich sein erstes Tor (14.) für sein neues Team. Der Ur- Krefelder Martin Schymainski schraubte zwei Minuten später sogar das Ergebnis auf 2:0 in die Höhe. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt war Krefeld weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, jedoch verkürzte Boucher (34.) für die Gäste und so schien die Partie gegen Drittelende wieder offen zu sein. Der Krefelder Schlussmann Belov, der heute sein Debüt feierte, zeigte eine gute Leistung, war jedoch beim sehenswerten Gegentreffer der Wolfsburger machtlos. Im direkten Gegenzug war es Kris Foucalt (36.) der mit dem 3:1 den alten Abstand wiederherstellte und keine Zweifel am Willen der Pinguine aufkommen ließ, die drei Punkte am Niederrhein zu behalten.
Dass im letzten Drittel die beiden Mannschaften das vorgelegte Tempo nicht aufrecht erhalten konnten, war nicht verwunderlich. Zwar versuchten die Gäste das Spiel nochmals zu drehen, doch die Krefelder Abwehr stand sicher und brachte die führung über die Zeit und die drei Punkte gingen an die Pinguine. Mit 13 neuen Spielern, zeigten die Krefelder Pinguine eine sehr ansprechende Leistung auf die weiter aufgebaut werden kann.
Spiel vom 17.11.2020 Magenta Sport Cup
Krefeld Pinguine - Grizzlys Wolfsburg 3:1 ( 2:0 /1:1/ 0:0 )
Tore:
1:0 ( 6.) Petrakov (Lessio, Ankert)
2:0 ( 7.) Schymainski (Bergmann, Postel)
2:1 (34.) Boucher ( Festerling, Rech)
3:1 (36.) Foucalt ( Valitov)
Zuschauer: Keine
Strafen: Krefeld 4 Minuten, Wolfsburg 4 Minuten
Hauptschiedsrichter: Gordon Schukies, Andre Schrader
Linienrichter: Andreas Kowert, Jan Philipp Priebsch
Magenta Sport Cup 2020
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Gruppe A
Gruppe B
(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt setzt ein dickes Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt. Nationalspieler Daniel Pietta trägt ab sofort das Panther-Trikot. Der 33-Jährige spielte seine gesamte Karriere über bei den Krefeld Pinguinen und will beim ERC nun ein neues Kapitel seiner ohnehin schon beeindruckenden Laufbahn aufschlagen. Heute Abend wird Pietta an der Donau eintreffen und morgen bereits erstmals mit dem Team trainieren.

(Foto: City-Press)
„Daniel ist seit mehr als einem Jahrzehnt einer der besten Stürmer der Liga und hat immer Top-Leistungen gebracht. Es ist um diese Jahreszeit enorm schwer, deutsche Spieler zu bekommen. Dass es uns nun gelungen ist, einen Profi mit diesen extrem großen Qualitäten zu verpflichten, ist alles andere als selbstverständlich“, freut sich ERC-Sportdirektor Larry Mitchell über den Transfer-Coup.
Alleine ein Blick auf die Statistiken des gebürtigen Krefelders spricht Bände. In den vergangenen elf Spielzeiten sammelte er immer mindestens 40 Scorerpunkte. Fünfmal übertraf er sogar die Marke von 50 Punkten. Bereits vier Mal landete er unter den Top-Fünf-Scorern der Liga. Insgesamt gelangen ihm in bisher 792 Spielen eindrucksvolle 631 Scorerpunkte (209 Tore, 422 Assists). Damit liegt er in der ewigen Top-Scorer-Liste der PENNY DEL auf Rang sechs. Nur fünf Punkte hinter ERC-Legende Thomas Greilinger.
„Er ist eine außergewöhnliche Mischung aus Power Forward und Punktesammler. Daniel ist die Kategorie Erstreihen-Center, den wir in den vergangenen Jahren immer gesucht haben“, beschreibt Mitchell den Neuzugang im Panther-Team. „Ich habe in den letzten Wochen mehrfach mit Daniel gesprochen. Dabei hat man ihm deutlich angemerkt, wie ehrgeizig und hochmotiviert er ist. Er hat richtig Lust, endlich wieder auf dem Eis zu stehen.“
„Ich freue mich riesig, endlich wieder Eishockey spielen zu können. Die vielen Gespräche mit Larry haben mir ein gutes Gefühl gegeben. Auch mit Doug Shedden habe ich bereits gesprochen. Nach diesen positiven Eindrücken, die ich gewonnen habe, denke ich, dass Ingolstadt der richtige Ort für mich ist, um wieder Spaß zu haben und meiner Leidenschaft nachzugehen. Ich bin sehr gespannt auf die Erfahrungen, die ich nun bei einem neuen Club machen werde“, sagt Pietta zu seinem Engagement bei den Panthern.
Sein Debüt in der DEL gab Pietta in der Saison 2003/04 für die Krefeld Pinguine, nachdem er zuvor sämtliche Nachwuchsteams der Rheinländer durchlaufen hatte. Seine gesamte Karriere – davon 17 als Profi – verbrachte er beim KEV. Seit der Saison 2014/15 war er außerdem stets Teil des Kapitäns-Trios der Pinguine. Auch in der deutschen Nationalmannschaft ist Pietta seit seinem Debüt im Jahr 2010 ein fester Bestandteil. Insgesamt bestritt er über 100 Spiele mit dem Adler auf der Brust und erzielte dabei 31 Scorerpunkte. Fünfmal war er im Kader des deutschen Teams für die Eishockey-Weltmeisterschaft und stand 30 Mal bei WM-Turnieren auf dem Eis. Für die Panther wird der Center mit der gewohnten Rückennummer 86 auflaufen.

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Verstärkung in der Offensive wurde nötig, da mit Chad Nehring und Luke Adam zwei Stürmer den Club verlassen haben. Carey ist in der PENNY DEL kein Unbekannter. Der Linksschütze spielte in der vergangenen Saison für die Schwenninger Wild Wings und kam dort auf 23 Punkte in 39 Spielen, bevor er in die schwedische SHL zu Leksands IF wechselte. Sein Vertrag läuft bis zum Ende der Saison.

( Foto City-press )
Niki Mondt, Sportdirektor Düsseldorfer EG: „Ich bin sehr glücklich, dass Matt Carey sich ohne zu zögern für uns entschieden hat. Tatsächlich haben wir Matt schon länger im Visier, weil er ein sehr vielseitiger Spieler ist: Matt ist lauf- und zweikampfstark und spielt mit Biss und Leidenschaft. Außerdem ist er sowohl als Center als auch als Außenstürmer einsetzbar. Matt wird unsere Mannschaft definitiv verstärken!“
Matt Carey: „Nach einer viel zu langen Sommerpause wollte ich unbedingt so schnell wie möglich wieder Eishockey spielen und ich musste nicht lange überlegen als das Angebot von Niki kam. Mir hat die Stadt wirklich gefallen, als ich vergangenes Jahr gegen die DEG gespielt habe. Also wird es jetzt umso besser, wenn ich sogar für Düsseldorf auflaufen darf! Mir gefällt die DEL und ich freue mich sehr auf meine Zeit hier.“
Nachdem Matt Carey in der kanadischen Juniorenliga sowie zwei Jahre in den USA ausgebildet wurde, wechselte er während der Saison 2013/14 zu den Chicago Blackhawks. Dort absolvierte er zwei NHL-Spiele (ein Tor) und zog im Jahr darauf weiter Richtung AHL. Dort gelangen ihm in vier Spielzeiten 34 Tore und 22 Vorlagen (169 Einsätze). Während der Saison 2017/18 wechselte er nach Schweden. Dort spielte er in der zweiten schwedischen Liga für Leksands IF und Karlskrona HK sowie in der SHL für Rögle BK.
Dabei traf der Stürmer in insgesamt 93 Partien 13 Mal, außerdem gab er 29 Assists. In der vergangenen Spielzeit wechselte der Kanadier schließlich zu den Schwenninger Wild Wings und von dort erneut zu Leksands IF. Matt Carey wurde am 28. Februar 1992 geboren, schießt links, ist 1,84 m groß und 86 kg schwer. In Düsseldorf erhält er die Nummer 19.

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(Magenta Sport Cup) München/PM Die Schwenninger Wild Wings haben beim zweiten Spieltag des Magenta Sport Cup 2020 den zweiten Überraschungssieg landen können. Bereits gegen Berlin konnten sich die Schwarzwälder erfolgreich behaupten und heute konnte das Team von Niklas Sundblad beim EHC Red Bull München mit 1:2 gewinnen.

(Foto: Citypress)
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Die Red Bulls hatten in den ersten Wechseln mehr vom Spiel, stellten Patrik Cerveny, den Torhüter der Gäste, aber nicht vor unlösbare Aufgaben. Von der Offensive der Wild Wings war zunächst wenig zu sehen, in der achten Minute profitierten die Gäste dann aber von einer Unachtsamkeit der Münchner. Andreas Thuresson wurde im Slot angespielt, zog direkt ab und traf durch die Beine von Torhüter Daniel Fießinger. Schwenningen blieb in der Folge bei Kontern gefährlich, während die Red Bulls kein Mittel gegen die aggressive Defensive der Gäste fanden. Erst in der Schlussphase des Drittels wackelte Schwenningens Führung, doch Cerveny lenkte Chris Bourques Schuss aus kurzer Distanz an den Außenpfosten (18.) und war auch beim Direktschuss von Mark Voakes zur Stelle (19.).
Im Mittelabschnitt blieb das Tempo hoch. Die Red Bulls setzten sich immer wieder in der Zone der Gäste fest, den letzten Pass spielten sie aber zu unpräzise. Schwenningen lauerte weiterhin auf Kontersituationen und hatte in der 28. Minute durch Dylan Yeo die große Chance auf das 0:2. Der Verteidiger lief nach einem Scheibengewinn auf Fießinger zu, traf aber nur den Außenpfosten. In der 33. Minute spielten die Red Bulls eine starke Kombination: Emil Quaas passte in den Slot zu Dominik Kahun, der schloss aber nicht selbst ab, sondern legte quer auf Gogulla, der zum Ausgleich traf. München war am Drücker, den nächsten Treffer erzielten aber die Gäste. Jamison MacQueen wurde vor dem Tor alleine gelassen und traf aus kurzer Distanz zum 1:2 (37.).
Auch im Schlussabschnitt verteidigte Schwenningen stark. Die Red Bulls versuchten viel, kamen aber weder mit Angriffen über die Seite, die Mitte oder mit Distanzschüssen zum Erfolg. In der 50. Minute konterten die Gäste erneut gefährlich, doch Fießinger hielt die Red Bulls mit einer starken Parade gegen Troy Bourke im Spiel. Im Gegenzug verhinderte Cerveny gegen Trevor Parkes den Ausgleich. Da Gogulla in Überzahl nach einem Querpass von Frank Mauer nicht traf (57.) und auch Sekunden vor der Schlusssirene knapp verzog, stand die 1:2-Niederlage fest (57.).
Stimmen zum Spiel:
Konrad Abeltshauser: "Wir wollten zu lange zu schön spielen, Schwenningen hat gut gekämpft und wir haben es verpasst zielstrebiger aufs Tor zu spielen. Wir wussten dass Schwenningen immer ein unangehmer Gegner ist und das haben die heute auch wieder bewiesen.
Patrik Ceverny: "Ich denke wir haben den ganzen Sommer hart gearbeitet und die Erfolge der letzten Spiele sind der Lohn dafür. Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, mal sehen wie es weiter geht, auf jeden Fall ist jeder Sieg nach der langen Pause sehr wichtig."
Magenta Sport Cup 2020 - 15.11.2020
EHC Red Bull München - Schwenningen Wild Wings 1:2 (0:1|1:0|0:1)
Tore:
0:1|08.|Andreas Thuresson (Spink, Bourke)
1:1|33.|Philip Gogulla (Kahun, Quaas)
1:2|37.|Jamie Macqueen (Thuresson)
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(Magenta Sport Cup) Wolfsburg/Hermann Graßl In der Eis Arena zu Wolfsburg standen sich am Samstagnachmittag die heimischen Grizzlys und die Düsseldorfer EG gegenüber, für beide Kontrahenten die erste richtige Begegnung nach dem unerwarteten jähen Ende der vergangenen Saison. Es stellte sich die Frage, welches der beiden Teams schneller in den gewohnten Rhythmus kommen würde nach so einer langen Durststrecke. Für die DEG war es das erste Match nach 249 Tagen, die Grizzlys absolvierten immerhin schon einen Test gegen den DEL2 Club aus Crimmitschau.

(Galerie City-press.com)
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Die DEG musste auf etliche bewährte Leistungsträger verzichten wie Olimb, Svensson, Karachun, Jahnke, Flaake, Johannesen und From; zudem hatten sich erst kürzlich Luke Adam und Chad Nehring entschieden, die DEG zu verlassen. Erschwerend kam hinzu, dass ihr Goalie Mirko Pantkowski wegen eines positiven Corona-Tests bzw. bestehender Quarantäne oder wegen Verletzungen nicht mit von der Partie sein konnte. On top musste die Mannschaft dieses Spiel auch noch ohne ihren Trainer Harold Kreis aus privaten Gründen durchführen. Das Coaching übernahm das Tandem Dolak und Mondt. Dies alles waren definitiv einschneidende Personalien, die es der DEG wahrlich nicht leicht machten, ein ebenbürtiger Gegner zu sein. Zum Auffüllen dieses relativ kleinen Rumpfkaders berief man dennoch 7 DNL Spieler, um einigermaßen wettbewerbsfähig zu sein, was sich zumindest in 3 kompletten Reihen niederschlug.
Beim Gastgeber überwog ganz klar die Vorfreude im Management und bei den Akteuren; man fühlte sich bereit für das Kräftemessen auf heimischen Eis, auch wenn dieses Match ganz ungewohnt ohne Zuschauer stattfinden sollte. Mit dem neuen Defender Melchiori konnte ein lange anvisierter Top-Verteidiger aus der KHL endlich nach Wolfsburg gelockt werden. Fliegauf vertraute der neu gewonnenen Tiefe im Kader und hoffte auf einen gelungenen Auftakt.
Die Grizzlys legten gleich mal los wie die Feuerwehr und verzeichneten den ersten Torschuss nach knapp 15 Sekunden. Den jungen DNL Akteuren merkte man ihre Nervosität an, außerdem befand sich die DEG bis dato in keinem kontinuierlichen Trainingsrhythmus. Den ersten Aufreger hatte man gleich mit dem Gang in die Kabine von Jeff Likens wegen eines herben Checks an der Bande. Die DNL Jungspunds mussten sich in den ersten 3 Minuten gleich etlichen brenzligen Angriffswirbeln der Grizzlys entgegenstemmen. Es war sofort unübersehbar, wie schwierig diese Auftaktpartie für das Auswärtsteam werden würde. Primäres Ziel war erstmal die Scheibe vom eigenen Tor fernzuhalten und sich auf Hane zu verlassen, um die nötige Ruhe ins Spiel zu bringen.
Völlig überraschend der erste gefährliche Abstauber Versuch von Hegmann nach knapp 5 Minuten wie aus dem Nichts. Nichtsdestotrotz fiel dann doch der hochverdiente Führungstreffer für das Heimteam durch Rech. Bisher entwickelte sich hier ein Spiel auf ein Tor, die DEG musste hier aufpassen, dass dies kein Schützenfest wird, zu emsig agierten die Wolfsburger. Und das zeigte sich auch kurz danach mit dem schnellen zweiten Treffer durch Boucher auf dem Scoreboard. Irgendwie hatte man das Gefühl, alles geht hier viel zu schnell für die DEG, die bis dato schier überrannt zu werden schienen. Dieser Doppelschlag hinterließ seine Wirkung. Welches Rezept hatte die DEG nun parat?
Nach gut 8 Minuten konnten die Düsseldorfer auch mal selbst Angriffe fahren, wurden dann aber sofort wieder klassisch ausgekontert durch einen perfekten Schuss von Järvinen in den Winkel, wobei er auch völlig ungehindert ins Düsseldorfer Verteidigungsdrittel hineinkurven durfte, ohne überhaupt richtig in Bedrängnis zu geraten.
Immerhin verzeichnete die DEG danach ein paar hoffnungsvoll stimmende Angriffsversuche. Der Gastgeber ließ aber nicht locker und hielt das hohe Tempo aufrecht, Chancen ergaben sich zwangsläufig. Die DEG durfte froh sein, dass es „nur“ 0:3 aus ihrer Sicht bisher stand.
Die erste Überzahl nach gut 17 Minuten gab der DEG nun die Möglichkeit, ein wenig ‚Kosmetik‘ zu betreiben. Ihr Powerplay ließ sich sehr gut an und führte auch zu ein paar tollen Gelegenheiten. Beste Chance war ein Pfostenschuss, das sollte jedenfalls Mut für den zweiten Abschnitt machen.
Das zweite Drittel begann ausgeglichener zur Erleichterung der DEG, die nun selbst versuchen musste, besser dagegenzuhalten. Die DNL Talente schlugen sich bisher recht wacker, in der Defensive wurde ihnen jeweils ein erfahrener Recke an die Seite gestellt zwecks Stabilität. Nach dem Schock der frühen Gegentore hielten die Düsseldorfer nun ihren Kasten sauber, Chapeau!
Nach 25 Minuten wurde Ched Pickard mal richtig geprüft und hatte Probleme die Scheibe einzufrieren. Zweites Powerplay für die Gäste kurz danach, doch plötzlich fuhr Järvinen einen gefährlichen Konter in eigener Unterzahl, der jedoch eine sichere Beute für Hane wurde.
Insgesamt verlief der Mittelabschnitt weitaus offener, was ganz klar für die DEG sprach. Eine Ergebniskorrektur wäre durchaus verdient gewesen zu diesem Zeitpunkt. Die DNL Protagonisten waren nun viel näher an ihren Gegenspielern dran, auch wenn Bruggisser eine Top Chance im 1:1 gegen Hane verbuchte.
Die DEG überstand das zweite Powerplay der Gastgeber schadlos und agierte immer mutiger, mussten aber nach einem Aufbaufehler doch den vierten Gegentreffer hinnehmen in Person von Furchner in der 38. Spielminute. Dies war wohl die endgültige Entscheidung in diesem Match, zu clever präsentierten sich die Grizzlys im Abschluss.
Im Schlussabschnitt musste die DEG schauen, dass sie nicht dem hohen Tempo der Wolfsburger Tribut zollen musste. Nach nicht einmal 18 Sekunden schnürte Järvinen seinen Doppelpack mit dem 5:0 in einem stressfreien Alleingang bei eigener Überzahl. Düsseldorf mühte sich wirklich redlich und stemmte sich mit aller Macht gegen die Power der Gastgeber und hatte durchaus die eine oder andere Chance zum Ehrentreffer.
In der vierten Unterzahl sahen sich die Düsseldorfer wieder furiosen Angriffen ausgesetzt, mussten aber keinen weiteren Treffer hinnehmen. Den erzielten die Wolfsburger aber dann doch durch ihren Neuzugang Görtz durch eine perfekte Vorarbeit von Järvinen in der 52 Minute. Nicht einmal eine Zeigerumdrehung später schlug auch schon das 7:0 im Gehäuse von Hane ein durch Spencer Machacek.
Jetzt hieß es für die DEG die letzten Spielminuten noch schadlos zu überstehen. Mit einem zugesprochenen Penalty gab es nun DIE Chance zu ihrem ersten Treffer, doch auch diese Mega Gelegenheit ließ man ungenutzt, quasi ein Spiegelbild des gesamten Matches.
Letztlich fuhr Wolfsburg einen ungefährdeten 7:0 Heimsieg ein, Pickard feierte seinen Shutout und Järvinen ein 3-Punkte Spiel. Wolfsburg muss am kommenden Dienstag auswärts bei den Krefeld Pinguinen antreten, während Düsseldorf in den hohen Norden zu den Fischtown Pinguins Bremerhaven reisen darf. Es bleibt abzuwarten, wie die DEG diese Strapazen wegstecken kann vor dem Hintergrund ihres sehr abgespeckten derzeitigen Kaders, der wohl in Kürze wieder aufgestockt wird.
Stimmen zum Spiel:
Wolfsburg - Bittner:
„Wir hatten schon eine gute Chemie, wir waren bereits lange auf dem Eis vorher, hatten eine gute Kondition. Wir waren bereit und bissig und konnten auf eine gute Defensive bauen. Ein guter Aufbau, solides Unterzahl Forechecking spielte in unsere Karten. Insgesamt ein optimaler Start. Wir hatten alle ein super Gefühl, so als ob man einem Kleinkind seinen Schnuller wieder zurückgibt, den man ihm genommen hatte.“
Düsseldorf – Dolak (Co-Trainer):
„Wir hatten viele geblockte Schüsse, uns war aber auch klar, dass es heute schwer werden wird. In der Defensivzone haben wir viel Arbeit vor uns, es waren gute Ansätze dabei. Unsere DNL Reihe bekam über 8 Minuten Eiszeit, die Jungs durften sich zeigen und konnten sich beweisen, auch wenn es für sie schneller zuging als sonst. Sie haben aber ordentlich gekämpft. Insgesamt hatten wir aber zu viele Scheibenverluste an der offensiven blauen Linie und wir agierten oft zu kompliziert, das müssen wir abstellen.“
Spiel vom 14.11.2020
Wolfsburg - Düsseldorf 7:0 (3:0|1:0|3:0)
Tore:
1:0 |06| Rech (Festerling, Bruggisser)
2:0 |07| Boucher (Hungerecker, Bittner)
3:0 |09| Järvinen (Button)
4:0 |38| Furchner (Bruggisser)
5:0 |41| Järvinen
6:0 |52| Görtz (Fauser, Järvinen)
7:0 |53| Machacek (Bittner)
Zuschauer: Keine
Schiedsrichter: Hunnius/ Ewert
Aufstellung:
Wolfsburg: Pickard, Melchiori, Bittner, Busch, Olimb, Boucher, Wurm, Likens, Furchner, Pfohl, Machacek, Button, Bruggiesser, Rech, Festerling, Nijenhuis, Fauser, Järvinen, Gortz, Hungerecker (Ersatz)
Düsseldorf: Hane, Ebner, Nowak, Kammerer, Barta, Fischbuch, Geitner, Jensen, Ehl, Buzás, Eder, Zanetti, Dersch, Stelzmann, Wrede, Bongers.
Magenta Sport Cup 2020
Die Fans der DEL-Clubs können sich freuen! Auch wenn der Saisonstart 2020/2021 auf Mitte Dezember verschoben wurde, bekommst du bei MagentaSport die Chance, endlich wieder deinen Club anzufeuern. Möglich macht dies der MagentaSport Cup. Ab dem 11. November spielen beim MagentaSport Cup acht DEL-Clubs um den Pokal.
Gruppe A
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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt kann eine weitere Verpflichtung für die Panther-Abwehr vermelden. Ben Marshall wird künftig für die Blau-Weißen verteidigen. Der 28-Jährige spielte zuletzt für Dynamo Riga in der multinationalen Kontinental Hockey League (KHL). Beim ERC wird er künftig mit der Rückennummer 45 auflaufen.

(Foto: Imago Images)
„Ben ist zwar ein relativ kleiner Verteidiger, aber er ist mit sehr guten läuferischen Fähigkeiten ausgestattet. Seine Stärke liegt zudem im Powerplay“, charakterisiert ERC-Sportdirektor Larry Mitchell den 1,75 Meter großen Defensivmann. „Ich habe ihn erstmals in den AHL-Playoffs 2017 live gesehen, als er zusammen mit Wayne Simpson bei den Providence Bruins gespielt hat. Er wurde damals aus der ECHL nach oben berufen und hat ein super Spiel gemacht.“
Insgesamt kommt der Linksschütze während seiner Nordamerika-Karriere auf 127 ECHL-Spiele, in denen er 70 Scorerpunkte sammelte und 28 AHL-Partien (acht Scorerpunkte). Ausgebildet wurde der US-Amerikaner an der University of Minnesota, wo er für die Golden Gophers vier Jahre lang verteidigte und 2015 die Meisterschaft in der BIG10 Conference der College-Liga (NCAA) feierte.
Im Sommer 2018 entschied sich Marshall für den Schritt nach Europa und startete in der slowakischen Extraliga durch. Mit HC Banska Bystrica wurde er nicht nur Meister, sondern sicherte sich mit 52 Scorerpunkten (13 Tore, 39 Vorlagen) den Titel als punktbester Verteidiger der Liga. Nach seiner starken Saison folgte er dem Lockruf des lettischen Clubs Dynamo Riga und kam in der KHL auf zwölf Scorerpunkte in 56 Spielen. „Tim Regan und ich haben im Sommer viel Videomaterial von ihm gesichtet. Er hat für Riga eine gute Saison gespielt und war im Powerplay der Nummer eins Defender“, sagt Mitchell.
„Nachdem die Saison im März beendet wurde, war die deutsche Liga immer ein mögliches Ziel. Ich habe viele Freunde, die in der DEL gespielt haben oder immer noch hier aktiv sind und sie haben mir ausschließlich positiv berichtet“, sagt Marshall zu seinem Wechsel an die Donau. Sich selbst beschreibt der in Mahtomedi/Minnesota geborene Verteidiger als lockeren Teamkollegen, der sich mit allen gut verstehen möchte. „Auf dem Eis ist meine größte Qualität meine schlittschuhläuferische Fähigkeit. Ich will meinen Job tagein und tagaus zuverlässig verrichten, eine wichtige Rolle im Team einnehmen und in der Offensive Punkte beitragen.“

Mehr Informationen über den Eishockey Club ERC Ingolstadt wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt komplettiert sein Torhüter-Tandem mit Nicolas Daws. Zuletzt spielte der 19-Jährige in der kanadischen Juniorenliga Ontario Hockey League (OHL). Mit der kanadischen U20-Nationalmannschaft gewann er im Januar 2020 Gold bei der Weltmeisterschaft in Tschechien. Im NHL-Draft vor gut einem Monat wurde Daws in der dritten Runde an 84. Stelle von den New Jersey Devils gepickt. Neben dem kanadischen verfügt der Goalie auch über einen deutschen Pass.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Daws, der in München geboren ist und eine deutsche Mutter hat, gilt als eines der größten Torwarttalente Kanadas und steht, nachdem er im Oktober gedraftet wurde, vor einer Karriere in der besten Liga der Welt.
„Ich freue mich sehr darauf, dass ich nun in meinem Geburtsland Eishockey spielen kann. 2016 war ich letztmals in Deutschland und ich kann meinen ersten Einsatz kaum erwarten. Das letzte Spiel ist inzwischen schon ziemlich lange her, aber ich habe mich in den vergangenen Monaten gut fit gehalten. Ich war wöchentlich zwischen drei- und fünfmal auf dem Eis“, erzählt Daws. „Nico ist ein Riesentalent. Im vergangenen Jahr war er der beste Goalie in der OHL. Er ist sehr groß, was ihm natürlich hilft und mehrere Scouts haben mir berichtet, dass er zudem die Scheibe sehr gut spielt“, beschreibt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell seinen Transfer-Coup.
Die vergangenen drei Spielzeiten stand der Linksfänger in der OHL für die Guelph Storm auf dem Eis. Mit dem Team aus der Provinz Ontario gewann er 2019 die Meisterschaft und in der vergangenen Saison wurde Daws zum Torhüter des Jahres in der OHL gewählt und wies zudem mit 92,4 Prozent die beste Fangquote aller Goalies auf.
„Seine Entwicklung geht seit zwei, drei Jahren extrem steil bergauf. Vor fünf Jahren war dieser enorme Leistungssprung noch nicht vorherzusehen. In gewisser Weise ist er also ein „Spätzünder“, wenn man das über einen 19-Jährigen überhaupt sagen kann“, meint Mitchell.
So war er auch Teil der U20-Nationalmannschaft, die bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Januar in Tschechien die Goldmedaille gewann. „Es war das erste Mal seit Jahren, dass ein damals noch ungedrafteter Spieler bei der U20-WM für Kanada im Tor stand. Das unterstreicht Nicos Qualität noch zusätzlich“, sagt Mitchell über Daws, der während des Turniers zwei Spiele bestritt.
Seinen Teil zur Verpflichtung beigetragen hat auch David Belitski, der bisher als Torwarttrainer bei den Panthern arbeitete. „Er hat ihn mehrfach gescoutet, uns viel Positives über ihn berichtet und kennt seinen Agenten. David hat also ein wenig mitgeholfen, dass Nicos Weg nun nach Ingolstadt führt.“
„Nachdem ich erfahren habe, dass ich in Ingolstadt die Möglichkeit habe, Profi-Eishockey zu spielen, war ich sofort sehr interessiert. Die Liga ist sehr gut und ich denke, dass mir die Saison helfen wird, um mich weiterzuentwickeln und mein Spiel zu verbessern“, erklärt Daws, der Mitte kommender Woche in Ingolstadt ankommt.

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(Magenta Sport Cup) Berlin/BM Die lange Zeit des Wartens hatte ein Ende. Beim Magenta Sport Cup trafen die Eisbären Berlin auf die Schwenninger Wild Wings. Konnten die Hauptstädter bereits Spielpraxis in Testspielen sammeln, war es für die neu formierte Mannschaft aus dem Schwarzwald der erste Auftritt.

Foto: citypress
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Von Beginn an spielten die Gäste munter auf und belohnten sich prompt mit der Führung. Zwar konnten die Eisbären im ersten Abschnitt ausgleichen, mussten aber mit zunehmender Spielzeit immer wieder Gegentore hinnehmen. Am Ende stand ein deutliches 1:5 für Schwenningen auf der Anzeigetafel. Die Gäste nutzten ihre Chancen konsequent und konnten auf einen gut aufgelegten Torhüter bauen.
Von Anfang an zeigten beide Teams, dass sie Lust auf Eishockey haben. Schwenningen gelang dabei ein Auftakt nach Maß. Es war noch keine halbe Minute gespielt, da zappelte der Puck bereits im Berliner Netz. Ex-Berliner Darin Olver zog ab und ließ die Gäste zum ersten Mal jubeln.
Zunächst scheiterte Tyson Spink für die Wild Wings, ehe die Hausherren immer besser in die Partie fanden. In Überzahl musste Joacim Eriksson sein ganzes Können aufbieten um gegen Maxim Lapierre den Ausgleich zu verhindern. Nur kurze Zeit später war der Schwede im Schwenninger Tor aber machtlos: Parker Tuomie drückte einen Abpraller zum Ausgleich über die Linie. Bis zur Drittelpause egalisierten sich beide Mannschaften nahezu. Gaben die Berliner immer mehr den Ton an, so wurden die Schwarzwälder kurz vor der Pause nochmals gefährlich.
Das Mitteldrittel startete ähnlich wie der erste Abschnitt. Schwenningen kam spritziger aus der Kabine und kombinierte sich schnell durch die neutrale Zone. In Überzahl hatte Troy Bourke das Auge für den freistehenden Andreas Thuresson, der per One-timer für die erneute Gästeführung sorgte. Nur vier Minuten später bot sich ein ähnliches Bild: Während Mark Zengerle auf der Strafbank saß, jubelten die Gäste. Erneut konnte sich Darin Olver in die Torschützenliste eintragen.
Die Folgezeit war geprägt von Strafzeiten, sodass kein wirklicher Spielfluss mehr aufkommen sollte. Kurz vor der Pause bot sich den Hauptstädtern in doppelter Überzahl die beste Chance zum Anschlusstreffer. Schwenningen fand aber ein weiteres Mal einen Weg, dies zu verteidigen.
Auch im letzten Drittel mussten die Schwarzwälder zunächst mit einem Mann weniger ran. Erneut verpassten es aber die Eisbären, daraus Kapital zu schlagen. Daniel Pfaffengut besaß gut zehn Minuten vor dem Ende die Möglichkeit für die Vorentscheidung, scheiterte aber an Mathias Niederberger. Besser machte es Andreas Thuresson, dem mit dem 4:1 ebenfalls der zweite Treffer gelang. Zuvor hatten die Spink-Zwillinge den Schweden im Slot freigespielt.
Für Schwenningen sollte es gut zwei Minuten vor Spielende sogar noch besser kommen: Colby Robak markierte mit einem trockenen Handgelenkschuss den fünften Schwenninger Treffer. Den Schlusspunkt setzte Darin Olver, dessen Schussversuch nur den Pfosten traf.
Schwenningen überraschte mit einer kompakten Leistung in der Hauptstadt, während Berlin im Angriff oftmals zu kompliziert spielte. Gäste- Goalie Joacim Eriksson, parierte ein ums andere Mal die Angriffsbemühungen der Eisbären.
Spiel vom 13.11.2020:
Eisbären Berlin - Schwenninger Wild Wings
Tore:
0:1 |1.|Olver (Yeo)
1:1 |8.|Tuomie (Noebels / Espeland)
1:2 |24.|Thuresson (Bourke / Tyler Spink)
1:3 |28.|Olver (Bassen / MacQueen)
1:4 |57.|Thuresson (Tysen Spink / Tyler Spink)
1:5 |58.|Robak (Yeo)
Magenta Sport Cup 2020
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(Magenta Sport Cup) Mannheim/CD Der zweite Spieltag beim Magenta Sport Cup 2020 bescherte den Zuschauern an den TV-Geräten einen richtigen DEL-Kracher. In der SAP Arena trafen sich der amtierende Meister die Adler Mannheim und der Vizemeister und Hauptrundensieger des letzten Jahres EHC Red Bull München.

(Foto: Dominik Kahung - Citypress)
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Bei den Münchner lief heute ein alter Bekannter mit seiner Stammnummer #21 auf. Dominik Kahun, der vor zwei Jahren in die NHL gewechselt war und dort bislang für Pittsburgh und Buffalo 56 Spiele bestritt und dabei 12 Tore und 19 Assist verbuchte, wird bei seinem alten Club die Vorbereitung bestreiten und danach zu seinem neuen Club den Edmonton Oilers gehen.
Kahun strahlte eine viel Freude aus wieder für seinen alten Club auflaufen zu dürfen und so war es mehr oder weniger seine erste Puckberührung (3.) und das 0:1 für die Red Bulls. Nur 38 Sekunden später traf Philip Gogulla zum 0:2. Mannheim sortierte sich nach diesem schlechten Auftakt dann erstmal neu und konnte dann in der 14. Minute durch den schwedische Neuzugang Brendan Shinnimin auf 1:2 verkürzen.
Im Mittelabschnitt war das Spielgeschehen und das Tor- und Schussverhältnis weitgehend ausgeglichen. Beim 1:3 der Münchner diurch Frank Mauer (30.) war erneut Dominik Kahun mit einem Assist beteiligt. Der NHL Spieler hatte zuvor das entscheidende Bully gewonnen. Mit Lean Bergmann und Marc Michaelis gab es auch auf Seiten der Adler Verstärkung aus Nordamerika, die für viel Speed sorgten. Das Resume nach zwei Drittel viel sehr positiv aus, es war ein richtig gutes Eishockeyspiel, nur schade dass keine Zuschauer dabei waren.
Wie bereits zu Beginn des Spiels war es Trevor Parkes, der nach wenigen Sekunden Dennis Endras prüfte. Matthias Plachta nutzte die dritte Überzahlmöglichkeit um auf 2:3 zu verkürzen (53.). Mit diesem Anschlusstreffer versuchten die Mannheimer noch den Ausgleich zu erzielen, nahmen kurz vor dem Ende Dennis Endras vom Eis, doch es sollte heute nicht mehr reichen und so ging diese erste Partie an die Gäste aus München.
Stimmen zum Spiel:
Matthias Plachta: "Es waren zwei gute Mannschaften, da fehlt immer nur ganz wenig, wir können aber zufrieden sein, es dauert einfach bis man in den Spielrythmus zurück kommt."
Frank Mauer: "Es war ein attraktives Spiel das Lust auf mehr macht. Der Wettbewerb ist genau richtig, das brauchen wir."
Magenta Sport Cup 2020 - 12.11.2020
Adler Mannheim - EHC Red Bull München 2:3 (1:2|0:1|1:0)
Tore:
0:1|03.|Dominik Kahun (Bourque, Redmond)
0:2|03.|Philip Gogulla
1:2|14.|Brendan Shinnimin (Akdag)
1:3|30.|Frank Mauer (Gogulla, Kahun)
2:3|53.|Matthias Plachta (Lehitvouri) PP
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(Magenta Sport Cup) Bremerhaven/CD Im ersten Spiel beim Magenta Sport Cup 2020 trafen sich heute in Bremerhaven die Fischtowns und die Pinguine aus Krefeld. In einer spannenden Partie konnten sich die Hausherren mit einem knappen 3:1 erfolgreich durchsetzen.

(Foto; Citypress)
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Nach über 8 Monaten Pause läuft der Puck wieder. Im November findet der Magenta Sport Cup 2020 mit 8 Mannschaften aus der PENNY DEL statt, es werden 24 Spiele in zwei Gruppen absolviert. Die Gruppenphase läuft bis zum 08.12.2020, die vier besten Teams spielen in Halbfinale und Finale den Sieger aus. Das Finale findet am Wochenende 12./13.12.2020 statt. Alle Spiele werden live auf MagentaSport übertragen.
Beide Teams zeigten von Beginn an eine schwungvolle und intensive Partie, die lange Pause war nicht zu erkennen. Es gab viele gute Torchancen und packende Zweikämpfe. Die Goalies Maxwall und Johansson waren stets präsent und liessen im ersten Drittel keinen Treffer zu.
Das erste Tor beim Magenta Sport Cup 2020 fiel dann bei 24:19 für die Fischtown Pinguins durch den slowenischen Nationalspieler Ziga Jeglic bei einem Powerplay. Danach nahm die Begegnung weiter an Fahrt auf und Krefeld schlug in knapp 90 Sekunden mit dem 1:1 Ausgleich durch Laurin Braun zurück. Nach zwei gespielten Drittel stand es zwar unentschieden, jedoch hatten die Hausherren die besseren Chancen.
Im letzten Spielabschnitt gab es bereits nach nur sechs Sekunden einen Strafe für Laurin Braun, welche dann unmittelbar danach von Miha Verlic zur erneuten Führung im Powerplay genutzt wurde. Mit diesem Rückstand wurden die Gäste aus Krefeld dann stärker und setzten die Fischtowns mächtig unter Druck. Man hatte nicht das Gefühl, dass es sich um eni "Vorbereitunsspiel" handelt, sondern um eines als wäre es mittendrin in der laufenden Saison.
Alex Friesen erzielte weniger als drei Minuten vor dem Ende mit einem Abproaller die Vorentscheidung. Danach nahm Krefeld noch den Torhüter vom Eis und versuchte nocheinmal alles, jedoch blieb es beim 3:1 Erfolg für die Fischtown Pinguins. a
Morgen am 12.11.2020 beim zweiten Spieltag gibt es einen richtigen DEL-Krachter, es trifft der amtierende Meister Adler Mannheim auf den Vizemeister EHC Red Bull München.
Stimmen zum Spiel:
Kai Hospelt: "Es war super endlich wieder zu spielen, schade dass wir verloren haben aber es war trotzdem schön nach so einer langen Pause. Wir sind sehr neu zusammengestellt aber es hat schon ganz gut geklappt."
Brandon Maxwell: "Wir haben sehr hart gearbeitet, es war ein gutes Eishockeyspiel. Es hat etwas gedauert, aber wir hatten ein gutes Programm im Sommer."
Magenta Sport Cup 11.11.2020
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Krefelder Pinguine 3:1 (0:0|1:1|2:0)
Tore:
1:0|25.|Ziga Jeglic (Wahl) PPT
1:1|26.|Laurin Braun (Bergman, Schmitz)
2:1|41.|Miha Verlic (Urbas, Wahl) PPT
3:1|57.|Alexander Friesen (Alber9
Magenta Sport Cup 2020
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Mannschaften
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Gruppe B
(Deutschland Cup 2020) (PM) Die lettische Nationalmannschaft hat den Deutschland Cup 2020 in Krefeld gewonnen. Das Team, welches nach 2006 zum zweiten Mal an dem Turnier teilnahm, setzte sich heute im Finale in der Verlängerung mit 3:2 gegen Deutschland erfolgreich durch.

(Foto: Citypress / DEB)
Der Deutschland Cup 2020 wurde durch die coronabedingten Absagen der eingeladenen Teams in einem Dreierformat mit Lettland, dem DEB Top Team Peking und der A-Nationalmannschaft ohne Zuschauer in der Yayla Arena in Krefeld ausgetragen.
Das erste Drittel zeigte bereits, dass das Finalduell ähnlich umkämpft werden würde wie das 2:0 am Vortag. Beide Teams erarbeiteten sich Möglichkeiten - und nachdem zunächst DEB-Goalie Mathias Niederberger stark reagierte, brachte der Ingolstädter Tim Wohlgemuth den Puck in Richtung des lettischen Goalies Arturs Silovs und der Straubinger Andreas Eder (10.) lenkte die Scheibe zum 1:0 ins Tor. Die Gäste schlugen jedoch kurz vor dem Drittelende per Doppelschlag zurück und drehten das Spiel durch Treffer von Gatis Sprukts und Frenks Razgals (beide 18.).
Im zweiten Drittel lag mehrfach der Ausgleich in der Luft. Sowohl Marc Michaelis als auch Markus Eisenschmid und Yasin Ehliz hatten verheißungsvolle Chancen, zudem besaß die DEB-Auswahl eine längere 5:3-Überzahlchance, die ungenutzt blieb. Besser lief es in den letzten 20 Minuten, der Druck des DEB-Teams nahm zu und bei einer weiteren doppelten Überzahl klappte es. Nach Vorarbeit von Matthias Plachta und Leon Gawanke setzte Michaelis (47.) den Puck per Direktschuss ins Tor. Trotz eines Schussverhältnisses von 18:7 im Schlussdrittel zu Gunsten der DEB-Auswahl fiel der entscheidende Treffer nicht. Dieser gelang schließlich Doppeltorschütze Razgals 59 Sekunden vor Ende der Verlängerung.
Wohlgemuth spielte im Finale des Deutschland Cups anstelle von Lukas Reichel (Eisbären Berlin). Im Tor war Niederberger absprachegemäß dran, nachdem am Samstag der Mannheimer Felix Brückmann gespielt hatte. Erfreulich war neben dem ansprechenden sportlichen Niveau auch, dass sämtliche Corona-Ausgangstests negativ ausfielen und das DEB-Heimturnier auch in diesem Punkt das erhoffte Ende nahm.
Kapitän Moritz Müller: „Das Fazit des Deutschland Cups ist insgesamt sehr positiv, wir sind sehr froh, dass wir spielen konnten und hatten alle großen Spaß. Es hatte auch sportlich eine Riesenmehrwert, leider hat es nicht ganz zum Turniersieg gereicht, aber wir haben uns in den Spielen Stück für Stück gesteigert. Für die Spieler hier war es extrem wichtig, Wettkampfpraxis auf diesem internationalen Level zu bekommen. Ich habe viele positive Reaktionen bekommen, dass wir ein Zeichen gesetzt haben. Wir haben gezeigt, dass es möglich ist zu spielen.“
Markus Eisenschmid: „Wir wollten das Turnier gewinnen, wir waren auch nah dran und hatten sehr gute Ansätze. Darauf können wir aufbauen, auch wenn die Enttäuschung natürlich erstmal groß ist. Wir haben alle einen guten Job gemacht in der Bubble und nach außen gezeigt, dass wir auch unter diesen Umständen spielen können.“
Yannic Seidenberg: „Es war heute ordentlich und wir haben uns über die Spiele hinweg gesteigert. Es haben nur Kleinigkeiten gefehlt, im Großen und Ganzen haben wir uns gut präsentiert. Wir haben die Zeit hier sehr gut genutzt, um uns weiterzuentwickeln. Es wurde alles gemacht, dass wir alle sicher durch das Turnier kommen und wir haben uns strikt an das Hygienekonzept gehalten. Wir haben gezeigt, dass Eishockey funktioniert und ein wichtiges Zeichen gesendet.“
Deutschland Cup 2020 Finale
08. November 2020
Deutschland - Lettland 2:3 n.V. (1:2|0:0|1:0|0:1)
Tore:
1:0|10.|Andreas Eder (Wohlgemuth)
1:1|18.|Gatis Sprukts PPT
1:2|18.|Frenks Razgals
2:2|47.|Marc Michaelis (Gawanke, Plachta) PP2
2:3|65.|Frenks Razgals
Best Player:
Lettland: Frank Razgals
Deutschland: Moritz Müller
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Alle Informationen rund um den Deutschland Cup findet ihr auch auf unserer Webseite www.deutschlandcup.de
(DEB) (CD) Das deutsche Top Team Peking nahm dieses Jahr beim Deutschland Cup 2020 in Krefeld teil und präsentierte sich in beiden Partien gegen die A-Nationalmannschaft und das Team Lettland sehr gut. Bedingt durch die Absagen der anderen Nationen entschloss man sich dazu das Turnier mit drei Mannschaften durchzuführen.

(Foto:Citypress / DEB)
Für die Perspektivspieler des Top Team Peking gab es bei den zwei Spielen des Deutschland Cup 2020 in Krefeld einiges zu lernen. Die aus U20 und U25 gemischte Auswahl von Bundestrainer Tobias Abstreiter trat in der ersten Begnung am Donnerstag gegen eine erfahrene deutsche A-Nationalmannschaft an und verlor zwar mit einem klaren 7:2, konnte dennoch überzeugen und sowohl das erste als auch das letzte Tor erzielen.
Das 7:2 kurz vor dem Ende durch den jüngsten Spieler Haakon Hänelt war ein Treffer für die Galerie. Der Berliner wurde von dem Münchner Lukas Reichel mustergültig bedient und verlud den erfahrenen Goalie Mathias Niederberger eiskalt. Auch der zwischenzeitliche Führungstreffer nach nur drei Minuten zum 0:1 erzielte ein Berliner, Nino Kinder. Danach spielte die A-Nationalmannschaft ihre Erfahrung aus und kombinierte schnell und sicher und entschied die Partie.
U18-Bundestrainer Steffen Ziesche: „Ein paar Minuten haben wir schon gebraucht, um den Rhythmus zu finden. Dann waren wir aber schon dominant. Wir haben schon noch Luft nach oben, aber daran können wir arbeiten. Grundsätzlich ist es wunderbar, dass wir überhaupt spielen durften. Schade, dass wir keine Zuschauer haben, aber die Situation ist eben so und wir haben es professionell gelöst.“

(Foto: Citypress / DEB)
Im zweiten Spiel gegen eine robuste lettische Mannschaft konnte dann weitere wertvolle Wettkampfpraxis gesammelt werden und sie verkauften sich dabei sehr gut. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter unterlag dem erfahrenen Team aus Lettland weniger als 24 Stunden nach dem Duell mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft mit 2:4 (0:1, 2:2, 0:1) und zeigte dabei eine couragierte Vorstellung.
Etwa die Hälfte des Kaders der deutschen Youngster kann aus diesen beiden Härtetests sehr nützliche Erkenntnisse für die Vorbereitung auf die U20-WM am Ende des Jahres in Edmonton/Kanada mitnehmen.
U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Es war heute über weite Strecken sehr ordentlich, wir haben unsere Sachen ganz gut umgesetzt. Es hat wirklich Spaß gemacht mit der Mannschaft zu arbeiten, sie waren hungrig auf die Spiele und haben bis zum Schluss gegen eine gestandene lettische Mannschaft an sich geglaubt. Alles kann auf höchstem Niveau noch weiterentwickelt werden. Bis zur U20-WM sind es noch ein paar Wochen und wenn alles gesund sind, haben wir bestimmt eine gute Mannschaft beisammen.“
Statistiken Top Team Peking

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Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.
(DEL/Ingolstadt) PM Außergewöhnliche Zeiten resultieren in unerwartete Entscheidungen. Jochen Reimer und Sean Sullivan haben den ERC Ingolstadt darüber informiert, dass sie ihre Profi-Karrieren vor dem Hintergrund der Unsicherheit im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mit sofortiger Wirkung beenden wollen. Zudem hat sich Verteidiger Brenden Kichton dazu entschlossen, die kommenden Monate in seiner nordamerikanischen Heimat zu verbringen und nicht zu den Panthern zu wechseln. Der ERC hat sich mit den genannten Spielern auf eine Vertragsauflösung geeinigt.

(Foto: eishockey-online.com / Archiv)
„Es ist natürlich schade, dass es nun so abrupt endet. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, aber in diesen unvorhersehbaren Zeiten, die von großer Unsicherheit geprägt sind, ist für meine Familie und mich nun der passende Moment, um den Schritt in das Leben nach dem Profisport zu machen. Zumal vor kurzem unser zweiter Sohn geboren ist“, sagt Reimer zu seinem Karriereende. Der 35-Jährige, der nach dem Ende der Saison seine herausragende DEL-Laufbahn ohnehin beendet hätte, wechselte im Sommer 2017 an die Donau. Der DEL-Torhüter der Jahre 2011 und 2012 absolvierte insgesamt 403 Partien in der deutschen Eliteliga. Über mehr als ein Jahrzehnt war der Mann mit dem Joker auf der Maske eine der prägenden Figuren der Liga. Für die Panther stand der ehemalige Nationaltorhüter 87 Mal zwischen den Pfosten. Mit starken Saves und seinem sympathischen Auftreten schwang sich der gebürtige Allgäuer bei den Panther-Fans schnell zum Publikumsliebling auf.
„Wir werden Ingolstadt immer in großartiger Erinnerung behalten. Die Stadt wird ein besonderer Ort für uns sein. Nicht zuletzt, weil wir hier unsere Familie gegründet haben. Ich möchte den Fans und dem ERC für die vergangenen Jahre danken und wünsche für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Mein Sohn Magnus und ich werden die Ehrenrunden nach Heimsiegen auf jeden Fall vermissen“, so der „Joker“ über seine Zeit auf der Schanz.
„Mit Jochen verlässt uns ein erstklassiger Torhüter mit tadellosem Charakter. Er hat sich von Anfang an zu hundert Prozent mit den Panthern identifiziert. Im Namen des ERC möchte ich „Joker“ für seinen Einsatz danken und wünsche ihm und seiner Familie für die private und berufliche Zukunft alles Gute “, sagt Sportdirektor Larry Mitchell, der bereits den Torhüter-Markt sondiert. „Glücklicherweise haben wir mit Michael Garteig einen Top-Goalie unter Vertrag, sodass wir in Ruhe nach dem passenden Mann Ausschau halten können.“
„Für meine Familie macht es so am Meisten Sinn“
Die von der Corona-Pandemie ausgehende Unsicherheit gab auch bei Sean Sullivan den Ausschlag dafür, nun seine Schlittschuhe an den Nagel zu hängen. Der 36-Jährige wechselte wie Reimer im Sommer 2017 ebenfalls von einem bayerischen Rivalen auf die Schanz. Mitchell lotste den Deutsch-Amerikaner damals von den Straubing Tigers zu den Panthern. „Sean war über viele Jahre hinweg ein verlässlicher Verteidiger in der Liga, der auch offensiv Akzente setzen konnte“, meint ERC-Sportdirektor Mitchell über den Linksschützen, der als guter Skater hervorstach. Insgesamt absolvierte „Sully“ 151 Partien im Panther-Trikot in denen ihm elf Tore und 41 Vorlagen gelangen.
„Nach drei Jahren in Ingolstadt habe ich entschieden, etwas anderes zu machen. Es war eine harte Entscheidung, aber für meine Familie und mich macht sie am meisten Sinn. Ich habe während meiner Zeit beim ERC tolle Menschen kennengelernt und ich wünsche allen nur das Beste. Ein herzlicher Dank geht an die Fans sowie die gesamte Organisation und viel Glück für die kommenden Saisons“, sagt der 336-fache DEL-Profi. Der ERC dankt Sean Sullivan für seinen Einsatz während der vergangenen drei Spielzeiten und wünscht ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute.
Kichton bleibt in Nordamerika
Offensivverteidiger Brenden Kichton hat sich hingegen dazu entschlossen, seine Europa-Karriere zu unterbrechen und in dieser Saison den Weg über den großen Teich nicht anzutreten. Der 28-Jährige spielte in der vergangenen Saison bei den Vienna Capitals und wäre neu zum Panther-Team hinzugestoßen. Mitchell sagt: “Leider kam es nicht dazu, dass Brenden seine Qualitäten im ERC-Trikot unter Beweis stellen konnte. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft und vielleicht sieht man sich ja doch zweimal im Leben.“ Die drei frei gewordenen Stellen im Kader werden die Panther füllen, sobald feststeht, wie und wann die Saison in der PENNY DEL starten kann.

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(München) PM Red Bull München erhält während des MagentaSport Cups (11. November bis 12./13. Dezember) Verstärkung aus der besten Eishockeyliga der Welt: Für das Vorbereitungsturnier kehrt der Ex-Münchner Dominik Kahun in das Team des dreifachen deutschen Meisters zurück. Auf ein entsprechendes Leihgeschäft haben sich die Münchner mit den Edmonton Oilers aus der National Hockey League (NHL) verständigt.

(Foto: EHC Red Bull München)
Der Stürmer steht aktuell bei dem fünffachen Stanley-Cup-Gewinner aus Kanada unter Vertrag. Das Trikot der Red Bulls trug Kahun zwischen 2014 und 2018. Während dieser Zeit sammelte der deutsche Nationalspieler in 206 Einsätzen 149 Scorerpunkte (48 Tore | 101 Assists) in der höchsten deutschen Spielklasse. Mit München gewann der 25-Jährige in den Jahren 2016, 2017 und 2018 drei Meistertitel.
2018 gelang Kahun der Sprung in die NHL, der stärksten Liga weltweit. Nach Stationen bei den Chicago Blackhawks, Pittsburgh Penguins und Buffalo Sabres, steht er seit Anfang November dieses Jahres bei den Edmonton Oilers unter Vertrag. In der NHL sammelte der Linksschütze bislang 68 Scorerpunkte (25 Tore | 43 Assists) in 138 Einsätzen. 2018 gewann Kahun mit der deutschen Nationalmannschaft die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang.
Christian Winkler, Managing Director Sports Red Bull Eishockey und Geschäftsführer des EHC Red Bull München: „Die gesamte Organisation der Red Bulls freut sich riesig, Dominik wieder in unserem Trikot spielen zu sehen. Wir hatten seine Nummer 21 in unserer Schatzkiste versteckt und dürfen sie jetzt für die Spiele beim MagentaSport Cup wieder herausholen. Denn Dominik war, ist und bleibt immer Teil unserer Eishockeyfamilie. Mit seinem außerordentlichen Können wird er das Niveau unseres ohnehin schon hervorragenden Kaders heben.“
Dominik Kahun: „Wir alle wissen, dass die NHL ihre neue Saison noch nicht begonnen hat. Mein neuer Verein, die Edmonton Oilers, ist der Meinung, dass es für mich das Beste wäre, mich während der NHL-Pause bei einem anderen Klub auf die neue Saison vorzubereiten. Ich musste nicht lange nachdenken, wo ich das am liebsten machen würde. Deshalb haben wir uns alle dafür entschieden, dass ich bei den Begegnungen beim MagentaSport Cup leihweise für mein ehemaliges Team antrete. Es ist ein unglaublich cooles Gefühl, am 12. November erstmals wieder mein altes Trikot mit der Nummer 21 überzustreifen. Vor allem, weil diese Nummer erstmals auch meine neue Nummer in der NHL sein wird. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, loszulegen.“

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