Ingolstadt feiert einen souveränen 5:1 Heimsieg gegen Augsburg

 

(DEL/Ingolstadt) (Hermann Graßl)  In der Saturn-Arena empfing Ingolstadt die Mannschaft aus Augsburg zu ihrem zweiten Heimspiel; ihr erster Auftritt zu Hause gegen Schwenningen erwies sich bekanntlich als Punktepleite. Augsburg war sicher bemüht, die ersten Früchte in der neuen Saison einfahren zu können nach ihren beiden Auftaktniederlagen. Ingolstadt erwies sich am Ende als klarer Sieger mit einem ungefährdeten 5:1.

 

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(Fotoquelle: Jürgen Meyer)

 

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Die Panther aus Ingolstadt wollten den Elan aus ihrem souveränen Auswärtserfolg in Nürnberg zuhause aufnehmen, um auch im nächsten Derby als Sieger vom Eis zu gehen. Ingolstadt musste 14 neue Protagonisten in das Team integrieren und dieses Bemühen wurde bei den Franken perfekt belohnt. Die Augsburger Panther hingegen waren schon ein wenig im Zugzwang und mussten unbedingt alle ihre Kräfte bündeln, um heute was Zählbares mit in die Fuggerstadt zu nehmen. Hier musste der AEV insbesondere sein Powerplay optimieren und auch mal in Führung gehen, um erfolgreich zu sein.

 

Der Start gehörte den Hausherren, die den Gästen gleich mal ihr geradliniges Spiel aufzwangen und die Scheibe gekonnt im gegnerischen Drittel laufen ließen, ohne jedoch große Gefahr heraufzubeschwören, die dann aber in Person des aus Memmingen zum AEV gedrafteten Kharboutli auf das Gehäuse von Garteig entstand.

 

Ingolstadt blieb davon unbeeindruckt und kreierte selbst seine erste gute Chance, bevor dann wieder Augsburg dran war mit einer sehenswerten Gelegenheit. Die Fuggerstädter unterbanden nun die Anfangsdynamik von Ingolstadt und gestalteten das Match zusehends ausgeglichener. Dann hatte das Kraftpaket Palmu fast die Führung auf dem Schläger.

 

Dies schaffte dann Simpson, der in der 10. Spielminute dann den ersten Ingolstädter Treffer nach einem schönen Solo markierte und die Scheibe an Roy irgendwie vorbei ins Netz bugsierte. Vorausgegangen war eine Reihe von Fehlern in der Augsburger Rückwärtsbewegung. Schon wieder geriet der AEV in Rückstand. Dieses Tor hätte jedoch wegen einer Abseitsstellung nicht zählen dürfen.

 

Dann musste der AEV sein bereits 7. Unterzahlspiel über die Bühne bringen, da Kharboutli wegen Beinstellen auf die Sünderbox verbannt wurde. Kaum überstanden hatten sie selbst die Chance zum Ausgleich, bevor unmittelbar danach die Hausherren in der 14. Minute sogar den zweiten Treffer durch Stachowiak erzielten.

 

Nun konnte es knüppelhart für die Gäste kommen, nachdem Lamb mit einem Befreiungsschuss über das Plexiglas eine völlig unnötige Strafe kassierte und somit sein Team in eine brenzlige 3:5 Unterzahlkonstellation brachte. Dies wurde in der 17. Minute gnadenlos von der Ingolstädter Offensivpower mit dem dritten Treffer wiederum durch Simpson bestraft.

 

Letztlich überstanden die Fuggerstädter die restliche Strafzeit unbeschadet, gingen aber mit einem herben Rückstand in die erste Pause. Ihre Disziplinlosigkeit mussten sie abstellen, um die Partie noch drehen zu können. Das Schussverhältnis von 19 zu 5 zugunsten der Hausherren sprach jedoch eine mehr als deutliche Sprache.

 

Im zweiten Drittel machten die Ingolstädter da weiter wo sie zuvor aufhörten und setzten Roy gleich wieder gehörig unter Druck. Die Gäste mussten schleunigst versuchen, das Momentum auf ihre Seite zu bringen, um hier nicht unterzugehen. Ihnen unterliefen im ersten Abschnitt viel zu viele leichte, individuelle Fehler, die es nun galt abzulegen. Insbesondere gelang es ihnen oft gar nicht, geordnet und strukturiert in das gegnerische Drittel zu gelangen, was bei ihren vielen Strafen kein Wunder war.

 

Irgendwie schien es viel zu leicht zu sein für Ingolstadt, ihr bisheriges Einbahnstraßenhockey fortzusetzen. Der AEV musste auch mal mit seiner Körpersprache ein Zeichen setzen, um die Mitspieler wachzurütteln. Fast hätten sie es auch geschafft, den ruhigen Garteig zu überwinden. Ein weiterer gefährlicher Distanzschuss von Tölzer konnte als Signal gewertet werden, auch wenn Ingolstadt stets brandgefährlich war mit seinen Aktionen.

 

Kharboutli hatte bei einem Solo die Top Gelegenheit, den nun fälligen Anschlusstreffer zu schaffen, konnte aber Garteig nicht durch dessen Hosenträger überwinden. Nichtsdestotrotz erarbeiteten sich die Gäste im Mittelabschnitt kontinuierlich mehr Chancen und waren nun ein ebenbürtiger Kontrahent.

 

Im heutigen ersten Powerplay taten sich die Fuggerstädter schwer, die Aufstellung zu finden und hatten selbst bei einem Unterzahl Konter Glück, dass es nicht wieder einschlug hinter Roy. Etliche Scheiben konnte Augsburg nicht konsequent genug aus der eigenen Zone befördern, so dass Ingolstadt oft noch die zweite Chance bekam, zusätzliche Gefahr zu erzeugen.

 

Coach Tuomie mischte nun die jeweiligen Reihen etwas, um dadurch neue Akzente zu setzen. Der junge Kharboutli war hochmotiviert und verbuchte bereits seine zweite Möglichkeit zum Torabschluss. Optisch verbrachten die Gäste nun definitiv mehr Zeit in der Ingolstädter Zone, belohnten sich aber nicht für dieses Engagement. Die Scheibenverluste hielten sich im Gegensatz zum ersten Drittel viel mehr in Grenzen, nur der nötige Scoring Touch wurde noch vermisst.

 



 

Im Schlussabschnitt war nun Augsburg gefordert, seinen Gameplan aus dem Mitteldrittel beizubehalten und den schnellen Anschluss zu finden. Dies schafften sie tatsächlich mit der gedankenschnellen Reaktion durch Hafenrichter, der Garteig an diesem Nachmittag zum ersten Mal nach 43 Minuten überwand. Doch nur 43 Sekunden später – ein schöner mathematischer Zufall - stellte Soramies den alten 3 Tore Abstand wieder her. Wie gewonnen so zerronnen – schade für die Augsburger, die sich tapfer herankämpften, aber Ingolstadt schlug eiskalt zurück.

 

Nun gab es wieder Strafen auf beiden Seiten, die den Spielfluss beeinträchtigten. Trotzdem agierten die Hausherren auch bei 4 gegen 4 wie im Powerplay. Wie würden nun die Augsburger auf diesen erneuten Rückschlag reagieren? Dafür blieb nicht viel Zeit, denn Ingolstadt netzte erneut ein, dieses Mal in Person von Elsner in der 49. Spielminute.

Dies war heute sicherlich die endgültige Entscheidung für Ingolstadt mit ihrem zweifellos hochkarätigeren Kader.

 

Augsburg gab sich aber nie auf und zeigte Moral. So deutlich wollten sie sich nicht geschlagen geben und hatten durchaus die eine oder andere gute Torchance zum Verkürzen. Andererseits gaben sie die Scheibe aber immer noch zu leichtfertig in ihrer Zone her und luden somit die Hausherren des Öfteren ein.

 

Soramies hätte beinahe seinen heutigen Doppelpack geschnürt, konnte aber nur durch einen Stockschlag von Sezemsky daran gehindert werden. War Ingolstadt noch gierig genug, um das halbe Dutzend voll machen? Ganz im Gegenteil hätte Augsburg durch LeBlanc fast den Shorthander markiert.

 

Bei eigenem Powerplay kam LeBlanc schon wieder in den Genuss einer guten Einschussgelegenheit, scheiterte aber erneut. Das Schusspech klebte auch ein wenig am Augsburger Schläger.

 

Letztlich blieb es beim ungefährdeten 5:1 Heimsieg von Ingolstadt gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner, der heute nicht die Mittel hatte, um die Hausherren ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. Vor allem die vierte Reihe bei Ingolstadt hat heute sehr gut funktioniert.

 

Ingolstadt muss am 02.01.2021 gleich zum nächsten Derby an den Pulverturm zu den Straubing Tigers reisen, während Augsburg die Nürnberg Ice Tigers am 3.Januar des neuen Jahres zu Hause empfängt.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Ingolstadt – Soramies:

„Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert.  Wir haben uns selbst belohnt und ich freue mich auch darüber, dass meine 4. Reihe mit dazu beitragen konnte. Ich bekam viel Eiszeit, das verdanke ich auch unserem Coach. Wir arbeiten immer hart und bekommen nichts geschenkt.“

 

Augsburg – Sternheimer:

„Unser erstes Drittel war grottenschlecht, wir sind viel zu pomadig aus der Kabine gekommen, obwohl wir uns viel vorgenommen hatten. Wir dürfen uns aber nicht so hängen lassen, auch wenn das erste Gegentor abseits war. Heute war die neutrale Zone unser Problem, unser Umschaltspiel war zu schlecht, wir zogen viel zu viele Strafen. Wir hatten auch gute Chancen, daraus hätten wir viel mehr machen müssen.“

 

Spiel vom 27.12.2020

Ingolstadt - Augsburg 5:1 (3:0|0:0|2:1)

 

Tore:

1:0 |10| Simpson (Wohlgemuth)

2:0 |14| Stachowiak (Detsch, Soramies) PP1

3:0 |17| Simpson (Bodie, Höfflin) PP2

3:1 |43| Hafenrichter

4:1 |43| Soramies (Stachowiak)

5:1 |49| Elsner (DeFazio)

 

1. Drittel Statistik:  19:5 Schüsse, 16:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:8

2. Drittel Statistik:  11:8 Schüsse, 6:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:  10:14 Schüsse, 14:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Hunnius / Schrader

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Garteig, Wagner, Marshall, Feser, Storm, Palmu, Bodie, Ellis, Höfflin, Wohlgemuth, Simpson, Quaas, Jobke, DeFazio, Aubry, Elsner, Schütz, Detsch, Soramies, Stachowiak.

 

Augsburg: Roy, Sezemsky, Valentine, Holzmann, LeBlanc, Hafenrichter, Lamb, Bergman, Payerl, Stieler, Sternheimer, Haase, Rogl, Miller, Clarke, Trevelyan, Tölzer, Kharboutli, Lambacher, Max Eisenmenger.

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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DEL - Überragender Brückmann hält 3 Punkte fest

 

(DEL/Mannheim) MH Zweites Saisonspiel in der SAP-Arena stand heute auf dem Programm. Gegner war das Überraschungsteam der letzten Saison aus Straubing. Auf Seiten der Adler rückt Stefan Loibl und Yannik Valenti neu ins Lineup und bei den Tigers Kael Mouillierat. Im Tor starteten Felix Brückmann und Matthew Robson.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Straubing startete gut in die Partie. Mit dem guten Forechecking taten sich die Kurpfälzer schwer. Beide Teams versuchten früh mit viel Körpereinsatz dem Gegner das Leben schwer zu machen.

 


Die erste Großchance hatten dann die Straubinger. Eder fuhr allein auf Brückmann zu, aber konnte die Chance nicht verwerten. Kurze Zeit später gab es die erste Strafe des Spiels, Nico Krämmer musste in der Kühlbox Platz nehmen. Das Powerplay verlief allerdings ohne Torerfolg. Straubing war das bessere Team im ersten Drittel, plötzlich fuhr aber Jason Bast auf das bayrische Tor zu und Robson musste sein ganzes Können aufbieten, um den Rückstand zu vermeiden. So ging es dann in die erste Pause.

 

 

Andy Eder hatte zu Beginn des zweiten Drittels erneut die Chance zum Führungstreffer, scheiterte aber wieder an Brückmann. Das Spiel änderte sich zunächst wenig. Beide Mannschaften spielten sehr intensiv, mit leichten Vorteilen für die Tigers. Dann der etwas überraschende Führungstreffer von Wolf. Nach einem geblockten Schuss von Reul, schaltete dieser am schnellsten und traf per Rückhand ins Tor. Glück hatten die Kurpfälzer dann beim folgenden Powerplay der Tigers.

 

 



 


Gut sieben Minuten waren noch zu spielen im zweiten Drittel, als die Mannheimer ihr erstes Powerplay bekamen, welches aber ergebnislos verlief. Nur wenig später war es Huhtala, der fast den zweiten Treffer erzielen konnte, aber hier war Robson zur Stelle. Mit einem 0:1 Rückstand gingen die Tigers in die zweite Pause.

 

 

Straubing machte auch im dritten Drittel weiter wo sie aufgehört hatten, ihre Chancen nicht zu nutzen. Ein weiteres Überzahlspiel blieb ohne Erfolg liegen. Brückmann war auch danach weiter gefordert. Bei einer Doppelchance von Mulock musste er sein ganzes Können aufbieten. Von Gross Team kam in dieser Phase sehr wenig, nur noch vereinzelte Entlastungsangriffe fanden statt, das Spiel machte die Mannschaft von Tom Pokel. Auf einmal stand es dann 2:0 für den Meister von 2019. Huhtala schoss einfach in Richtung Tor, der Puck wurde abgefälscht und landete unhaltbar im Netz.

 


74 Sekunden später folgte direkt das 3:0 durch Jason Bast per Alleingang. Der Spielverlauf war völlig auf den Kopf gestellt. Brückmann brachte dann Andy Eder erneut zur Verzweiflung, der mit seinem dritten Hochkaräter scheiterte. Auf der anderen Seite traf Nico Krämer nach toller Smith Vorarbeit, das offene Tor nicht und somit blieb es beim glücklichen Sieg der Adler Mannheim.

 

 


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Penny DEL - Die Pinguine verlieren auch das zweite Spiel knapp gegen Iserlohn

 

(DEL/Krefeld) (Ralf Schmitt) Krefeld musste sich auch in der zweiten Partie der PENNY-DEL Saison 2020/2021 gegen die Iserlohn Roosters mit einem knappen 2:3 geschlagen geben. 

 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 


Die Pinguine erwischten einen guten Start und konnten bereits nach 7. Minuten im Powerplay durch Petrakov in Führung gehen. Doch mit dieser Führung wurden die Gäste aus dem Sauerland von Minute zu Minute besser und wirkten über die gesamte Distanz eingespielter als die Pinguine. In der 11. Minute konnten die Sauerländer durch Whitney ausgleichen. Vorausgegangen war ein haarsträubender Fehler in der Defensive der Hausherren.

 

Die optische Überlegenheit der Roosters ging mit auch im Mitteldrittel weiter, sie waren läuferisch und spielerisch besser und gingen durch den Ex-Krefelder Riefers (33.) mit 1:2 in Führung, der sein Premieren Tor in dieser Saison erzielte. Wenig später baute Grenier (38.) die Führung auf ein 1:3 aus. Von Seiten der Gastgeber kam zu diesem Zeitpunkt sehr wenig. In der Schlussminute des zweiten Drittels gab es nochmals die Möglichkeit im Powerplay zu verkürzen, doch die Mannen von Boris Blank konnten aus dieser Situation kein Kapital schlagen.

 


 


 

So begann der KEV den leetzten Abschnitt in Überzahl und kurz darauf sogar mit zwei Mann mehr, doch auch die bis dahin größte Chance des Spiels blieb ungenutzt. Krefeld rannte weiter dem Rückstand hinterher und konnte dann durch Tyanulin (45.) auf 2:3 verkürzen. Der russische Neuzugang erzielte dabei bereits den zweiten Treffer im zweiten Spiel. Die Vorlage dazu gab Alexander Blank, Sohn vom Coach Boris Blank.


Es folgte die stärkste Schwarz-Gelbe Zeit, doch entweder war das Visier zu hoch oder zu weit eingestellt, oder es stand der Gästegoalie Jenike im Weg, doch der ersehnte Ausgleich fiel nicht. Krefeld steht nach zwei Spieltagen ohne Punkt da und muss sein Projekt "Jugend forscht" gewaltig forcieren um zu Zählbarem zu kommen.

 


Spiel vom 23.12.2020

Krefeld Pinguine - Iserlohn Roosters 2:3 (1:1|0:2|1:0)

Tore:
1:0 |07.| Petrakov (Tyanulin, Trivellato) PP1
1:1 |11.| Whitney (Aubin)
1:2 |33.| Riefers ( Jentzsch,Whitney)
1:3 |38.| Grenier (Raedeke)
2:3 |45.| Tyanulin (Schymainski, Blank)

 

Zuschauer: keine

Strafen: Krefeld 6 Minuten, Iserlohn 10 Minuten

Hauptschiedsrichter: Aleksi Rantala,Marc Iwert
Linienrichter: Andreas Kowert, Denis Kyei- Nimako

 

 


 

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PENNY-DEL - Souveränder Derbysieg für Ingolstadt in Nürnberg

 

(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt kann einen Tag vor Weihnachten seinen ersten Saisonsieg feiern. Bei den Nürnberg Ice Tigers setzten sich die Panther nach einer dominanten Leistung völlig verdient mit 4:1 durch. Über weite Strecken der Partie hatte das Team von Doug Shedden die Partie unter Kontrolle.

 

 

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(Foto: City Press)

 


Unverändert schickte Headcoach Shedden sein Team ins Rennen um den ersten Saisonsieg. Michael Garteig hütete also erneut das Tor und auch die Reihenzusammenstellung war identisch mit dem Auftaktspiel. Allerdings bremsten sich die Gäste mit zwei Strafzeiten in den ersten zehn Minuten selbst etwas aus.

 

Dann kamen die Gäste aber besser ins Spiel, waren bei Fünf-gegen-Fünf das überlegene Team und gingen in der 17. Minute verdient in Führung. Nachdem Wayne Simpson 13 Sekunden zuvor bei einem Alleingang noch an Ice Tigers-Goalie Niklas Treutle gescheitert war, hob Tim Wohlgemuth die Scheibe nach einem abgeblockten Schuss von Mat Bodie mit der Rückhand ins Tor. Die erste ERC-Führung der Saison. Die Panther hatten sogar noch die eine oder andere Chance, um einen weiteren Treffer nachzulegen.

 

Im Mittelabschnitt kamen die Gäste druckvoll aus der Kabine, mussten aber nach einem leichtsinnigen Puckverlust in der eigenen Zone aus dem Nichts den Ausgleich hinnehmen. Tyson McLellan drückte das Spielgerät per Nachschuss über die Linie. Davon beeindrucken ließen sich die Schanzer aber nicht. Nach einem erfolglosen Powerplay erkämpfte sich Wohlgemuth die Scheibe in der Ecke, bediente Morgan Ellis mit toller Übersicht und der Verteidiger markierte die erneute Führung (25.).  

 


 


 

Neun Zeigerumdrehungen später schlug der Puck erneut im Nürnberger Kasten ein. Direkt nach einem Bullygewinn von Mirko Höfflin jagte Colton Jobke den Puck in den Winkel – 3:1 Ingolstadt. Nach einer handfesten Auseinandersetzung zwischen Andrew Bodnarchuk und Hans Detsch – die in einem Remis endete - kamen die Ice Tigers im Powerplay etwas auf, mussten sich am Ende aber dennoch bei Treutle bedanken, dass der Rückstand zur Pause nicht noch höher ausfiel. Der Nationaltorhüter rettete in der letzten Minute erstklassig gegen Wohlgemuth und Höfflin.

 

Im Schlussabschnitt agierten die Gäste etwas passiver, doch die Panther verteidigten dennoch so gut, dass kaum etwas Nennenswertes auf das Tor von Garteig kam. Ganz im Gegenteil: Die Blau-Weißen hatten auch weiterhin die besseren Chancen. Eine davon nutzte Höfflin zum entscheidenden 4:1.Die Rieh um Höfflin (zwei Scorerpunkte), Simpson und Wohlgemuth (jeweils drei Scorerpunkte) ragte an diesem Derbyabend heraus.

 

 

Stimme zum Spiel: 

 

Tim Wohlgemuth: „Wir hatten heute ein extrem gutes Umschaltspiel. Im ersten Match der Saison hatten wir keine gute Chancenverwertung, das war heute schon etwas besser, auch wenn wir vor dem Tor noch konsequenter hätten sein müssen. Alles in allem war es aber ein guter Schritt in die richtige Richtung.“

 

Für die Panther stehen jetzt ruhige Weihnachtsfeiertage ins Haus, ehe es am 27. Dezember (14:30 Uhr) zuhause gegen die Augsburger Panther zum nächsten Derby kommt.

 


 

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DEL - Straubing Tigers unterliegen dem EHC Red Bull München knapp mit 3:4 n.P.

 

(DEL/Straubing) (MA) Die Straubing Tigers zwangen München bis über die Verlängerung hinaus zur Entscheidung im Penaltyschiessen. Die Gäste hatten mehr Spielanteile, bissen sich aber immer wieder an dem bärenstarken Mat Robson die Zähne aus. Straubing hätte sogar gegen Ende des Spiels den Sack zumachen können, aber München hatte im Zuge einer Spitzenmannschaft die Lösung parat. Mit dem Spielausgang müssen beide Trainer am Ende zufrieden sein und der erste Auftritt der Tigers machte schon Lust auf mehr. 

 

 

(Foto: City Press)

 


 

Auch wenn den Straubingern die ersten Minuten in dieser flotten Partie gehörten, war München das tonangebende Team. Sie waren bissiger und agiler mit der Scheibe. Nach dem Powerbreak wurde es dann Minutenlang brenzlig. Die Gäste hatten die erste Großchance zur Führung. Nach einem klugen Pass auf Redmond, wurde er zu weit abgedrängt. Dennoch brachte er den Puck vor das Tor und für den bereits geschlagenen Robson, klärte Eder vor der Linie. Aulie war kurz danach, der nächste freistehende Schütze, zielte aber zu ungenau.

Adrian Klein, der einen guten Einstand bei seinem ersten Punktespiel hatte, stoppte den einschussbereiten Mayenschein zugunsten eines Powerplays für die Gäste. Appendino war der nächste, der für die Oberbayern an Robson scheiterte. Doch beinahe wären die Hausherren mit einer Führung in die Kabine gegangen. Heard steuerte von der Seite auf Reich zu, traf dabei nur das Außennetz. So ging es torlos für beide Teams in die erste Pause.

 


 


 

 

Straubing ging mit einem Mann mehr auf dem Eis ins zweite Drittel und just in dem Moment als die Strafe der Gäste abgelaufen war, erzielten die Tigers durch Nick Latta (22.) die 1:0 Führung. In einer undurchsichtigen Wechselsituation, war er der einzige mit Durchblick und ließ Reich keine Chance. In weniger als einer Minute schlug der EHC aus München zurück. Yasin Ehliz (23.) ging durch zwei Abwehrspieler durch und luchste den Puck neben Robson zum 1:1 Ausgleich ins Netz. Und die Bullen bekamen jetzt richtig Hunger. Die 1:2 Führung folgte auf dem Fuß.

Bourque stand an der blauen Linie und bediente mit gutem Auge, den völlig alleingelassenen Mark Voakes (26.). Der zog aus rechter Position direkt ab und die Tigers lagen innerhalb weniger Minuten zurück. Die Gastgeber kämpften sich zurück, spielten mit stoischer Ruhe, bis die eine Möglichkeit da war. In Überzahl nach dem vierten Versuch von Williams mit einem Distanzschuss klappte es. Mike Connolly (34.) konnte den Abpraller von Reich zum 2:2 Ausgleich nutzen, was auch zugleich der Stand nach vierzig Minuten bedeutete. 



Beide Torhüter standen ab dem letzten Drittel im Fokus. Robson war stark mit der Fanghand gegen Parkes und im Gegenzug packte Reich den Butterfly aus, als die Tigers sich in Unterzahl eine Chance erspielen konnten. Es ging rauf und runter in hohem Tempo und Parkes prüfte erneut Robson zweimal hintereinander. Das war kaum zu glauben für den Goalgetter der Oberbayern und sein Sturmpartner Bourque schaffte es auch nicht den Schlussmann der Tigers zu überwinden. In dieser starken Phase der Gäste, fühlte sich Coach Tom Pokel gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Die Tigers kamen wieder besser ins Spiel zurück und bedingt durch eine Strafe von Seidenberg, der vier Minuten wegen unabsichtlichen hohen Stock absitzen musste, gingen die Tigers durch Sena Acolatse (57.) mit 3:2 in Front.

Das Powerplay wurde geduldig gespielt, Williams scheiterte immer wieder mit seinen Schüssen, sodass Acolatse die Verantwortung übernahm und traf. Coach Don Jackson warf alles nach vorne, nahm 72 Sekunden vor dem Ende seinen Torhüter vom Eis und Yasin Ehliz (60.) hielt beim Schuss von Redmond den Schläger hin. Anders wäre Robson wohl heute nicht mehr zu schlagen gewesen, aber der 3:3 Ausgleich war absolut verdient.

In der anschließenden Verlängerung hatten Redmond für München und Mulock für Straubing jeweils den Sieg auf den Schläger, aber wiederum waren es beide Goalies, die ihr ganzes Können zeigten. So war es auch nicht verwunderlich, dass beim entscheidenden Penaltyschießen nur Philip Gogulla (65.) zum 3:4 Auswärtssieg für seine Farben traf. 

 



Spiel vom 23.12.2020
Straubing Tigers - EHC Red Bull München: 3:4 n.P.   (0:0 / 2:2 / 1:1 / 0:1)

Tore:

1:0 |22.| Latta 

1:1 |23.| Ehliz (Hager, Kastner)

1:2 |26.| Voakes (Bourque, Parkes) 

2:2 |34.| Connolly (Ziegler, Williams) PP 1

3:2 |57.| Acolatse (Williams) PP 1
3:3 |60.| Ehliz (Redmond, Seidenberg) EA  

3:4 |65.| Gogulla - Penalty

Strafen:

Straubing Tigers: 8
EHC Red Bull München: 14

 

Zuschauer: 3.142

Schiedsrichter:  Rohatsch / Schrader

 


Tigers on Air

 

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Re-Start für die Straubing Tigers in der neuen Saison

 

(DEL/Straubing) (Markus Altmann)  The unfinished Season - Irgendwie hängt es immer noch in den Köpfen der Fans und Spieler. Ein Nachteil wird es nicht sein, denn das Team um Coach Tom Pokel zeigt sich hoch motiviert. Nicht zuletzt durch einen zweiten Gehaltsverzicht haben die Spieler schon zum ersten Erfolg in der neuen Spielzeit beigetragen. Nun ist laut Geschäftsführerin Gaby Sennebogen die Saison finanziell abgesichert, obwohl man sicher keinen einzigen Fan im Stadion begrüßen wird. Stets hat der siebte Mann der Tigers einen großen Beitrag dazu geleistet und teilweise ihre bereits gekauften Dauerkarten dem Club gespendet. Nun kann sie also beginnen, die 15. DEL Saison für die Niederbayern.

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 



Das läuft doch sowieso!


Die Mannschaft nimmt ein großes Plus in die neue Spielzeit mit. Ein Team, welches sehr erfahren wirkt, in der Defensive abgeklärt agiert und im Angriff mindestens über drei Reihen verfügt, die immer Spiele entscheiden können. Die Verteidigung hat ohne Adrian Klein, einen Altersdurchschnitt von knapp 31 Jahren und die haben bereits letzte Saison schon gezeigt, dass man in brenzligen Situationen durchaus kühlen Kopf bewahren kann. Ein fitter 37-jähriger Freddy Eriksson kann noch immer bei jeden DEL Club mitspielen.


Während Sena Acolatse quasi die Neuentdeckung der letzten Saison war und einen Imagewandel durchgemacht hat, spielte sich Marcel Brandt mit seiner unkonventionellen Art wieder in den Fokus der Nationalmannschaft. Neben Mike Connolly und Jeremy Williams entwickelte sich Kael Mouillierat zu einem echten Scorer. Eine weitere wichtige Unterschrift war die von Antoine Laganiere. Sein taktisches Gefühl ließ auch seine Mitspieler, wie etwa Chase Balisy, immer gut aussehen. Straubing war in der abgelaufenen Spielzeit das beste Team der Liga in Unterzahl (85,94 %) und Nummer vier in Überzahl (20,74 %). Wenn die Spezial-Teams funktionieren, kann man auch den Nachteil der leeren Ränge wieder wettmachen. Denn die Tigers waren auch die Heimstärkste Mannschaft der Liga.


Was soll schon schiefgehen!


So einiges kann man sagen. Ab jetzt werden die Gegner, in den Straubing Tigers, nicht mehr nur den kleinen Underdog sehen. Tom Pokel analysierte bereits die Süd-Gruppe als die stärkere und bei der Aussage versteifte er sich nicht nur auf München und Mannheim. Da in dieser Gruppe zwei von vier Playoff Plätze so gut wie vergeben sind, werden die übrigen beiden umso härter umkämpft sein. Da braucht man langen Atem, wobei die Niederbayern zusammen mit Nürnberg und Schwenningen über den dünnsten Kader der Gruppe verfügen. Passieren darf dabei also nicht viel. Und wie überhaupt kann man Jeff Zatkoff ersetzen?

Sebastian Vogl hat spätestens letzte Saison, auch die letzten Kritiker durch sehr gute Leistungen überzeugt. Mit Mat Robson, der völliges Neuland betritt, hat man sich weniger große Erfahrung eingekauft. Der 24-jährige wurde schon gut in das Team intgriert. Allzu große Anlaufschwierigkeiten darf er aber trotzdem nicht haben, in einer äußerst verkürzten Saison mit nur 38 Vorrundenspielen, zählt jeder Punkt und jeder gehaltene Schuss.



Die neuen sind da!


Für ein paar Spieler im Team ist Straubing eine neue und unbekannte, oder gar eine erste Station in der DEL. Dazu haben wir drei der sieben Neuzugänge befragt:

Adrian Klein wie waren die ersten Einsätze für dich bei den Tigers und in der DEL?

 

Meine ersten Einsätze im Team der Straubing Tigers waren schon etwas absolut Neues für mich. Vor allem die Geschwindigkeit im Spiel ist schon sehr hoch. Aber durch die großartige Hilfe und die Tipps meiner Mitspieler und Trainer habe ich viel gelernt. An das Tempo werde ich mich auch schnell gewöhnen müssen.


Dein Stellungsspiel ist uns aufgefallen. Du scheinst dafür einen guten Blick zu haben. Wie bist du in der Defensive zurechtgekommen?


Mein Stellungsspiel war schon immer ein Plus für mich. Deshalb war es auch in den ersten Spielen nicht so schwierig in dieser Richtung. Größer ist die Umstellung auf das Tempo. Ich denke aber, dass ich meine Aufgabe in der Abwehr zur Zufriedenheit erfüllt habe. Verbessern kann man natürlich immer etwas, aber ich denke das kommt mit der Zeit. Mir fehlt halt auch noch die Routine in dieser Spielklasse, was für mich als 17-jährigen aber normal ist.


Nick Latta Straubing ist deine dritte DEL Station. Bist du schon angekommen im neuen Team?


Ja auf jeden Fall. Ich bin hier sehr gut aufgenommen worden, sowohl von den Jungs als auch vom gesamten Staff. Ich fühle mich sehr wohl in Straubing.

 

Wie fühlt sich Eishockey unter den Bedingungen von Corona an?


Es ist definitiv anders. Viele Corona Tests, verschiedene Kabinen und Trainingsgruppen. Leider ohne Fans aber wir sind froh, dass wir spielen dürfen. Mat Robson du bist als sehr spät zu den Tigers gekommen.

 

Welche Eindrücke hast du von der Stadt und vom Team?


Wir sind alle glücklich, dass wir die Gelegenheit bekommen Eishockey zu spielen. Das Niveau ist sehr hoch im Team, wir sind ziemlich schnell auf dem Eis. Von daher bin ich zuversichtlich, dass wir diese Saison auch wieder erfolgreich sein können. Die Stadt ist sehr schön. Ich wohne in der Nähe von Jeremy Williams. Er hat mir einiges von Straubing schon gezeigt, vor allem wie alles läuft hier. Es ist zwar nicht so leicht zur Zeit, wegen dem Virus, aber ich komme schon gut zurecht. Die Leute hier in dieser Eishockeystadt sind alle sehr nett und ich habe gehört, dass wir auch tolle Fans haben, die uns aber leider noch nicht live im Stadion sehen können.


Du wurdest mit einem sensationellen Foto bei den Tigers als Neuzugang präsentiert. Seitdem fragen sich tausende Fans in der Stadt was die Geschichte dahinter ist. Hättest du Lust uns das etwas genauer zu erklären?


Oje, ich wünschte ich könnte eine besser Story erzählen, dass ich zum Beispiel eine Katze vom Baum geholt hätte, aber leider lief die Geschichte etwas anders ab. Es war mein allererstes Spiel als Profi. Ich saß als Backup auf der Bank und unser Team war in Unterzahl im eigenen Drittel. Unser Verteidiger war in Bedrängnis und wollte dann die Situation klären und die Scheibe aus der Verteidigungszone schießen. Leider traf mich der Puck direkt im Gesicht und von daher kommt auch das blaue Auge. Ich hatte also eine Verletzung, obwohl ich gar nicht gespielt habe und ich konnte deswegen noch nicht einmal das Spiel auf der Bank beenden. War also kein guter Tag für mich.




 


 

 

Und was erwarten die Fans von ihrem Team!

Die Abgänge Zatkoff, Loibl, Turnbull und Schütz können noch schmerzhaft werden. Dazu mussten sich Renner und Filin neue Aufgaben suchen. Klein, Baßler und der dritte Torhüter Eisenhut können sich im Tigergehege nun beweisen. Andi Eder hat in den Testspielen schon sein Können aufblitzen lassen und Nick Latta kann in einer homogenen Mannschaft zeigen, dass er ein noch wertvollerer Part ist, als bei Wolfsburg oder Köln. Brandon Gormley wird mit seiner internationalen Erfahrung, der Abwehr sicherlich noch mehr Stabilität verleihen.


Zur Erwartungshaltung hat sich der langjährige Fanbeauftragte bei den Straubing Tigers Peter Saller mit seinen Kollegen wie folgt geäußert: “Ich hoffe, die Spiele im Stadion sind für das Team nicht so entscheidend, ohne die fehlende Stimmung der Zuschauer. Persönlich finde ich es einfach schrecklich, wenn die ganzen Emotionen auf einmal weg sind.”


Andreas Dörfler Vorsitzender von den “Missionaren des Südens” hält den Puck erstmal flach: “Große Erwartungen für diese Saison habe ich keine. Ich hoffe, dass nicht wieder abgebrochen werden muss, denn das war für uns alle ein unglücklicher Zeitpunkt. Das Team selbst ist Top und wir schauen mal, was unter diesen Bedingungen möglich ist.”


Etwas zuversichtlicher dagegen ist Roland Rohrmeier Vorsitzender von den “Rolli-Tigers”: “Wenn die Mannschaft zusammenhält und kämpft, kann sie den Erfolg der letzten Saison durchaus wiederholen. Ich sehe in den Neuzugängen gute punktuelle Verstärkungen und vielleicht kommt ja noch jemand zum Team hinzu, um mehr Tiefe im Kader zu haben.


Die Straubing Tigers starten heute um 18:30 Uhr gegen den EHC Red Bull München als vorletztes Team in die neue Saison.

 

 

 

 


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Schwenningen entführt mit einem 3:2 Sieg alle Punkte aus Augsburg

 

(DEL/Augsburg) (Hermann Graßl) Im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Fuggerstädter das Überraschungsteam aus Schwenningen, das im Magenta Cup für viel Furore sorgte. Der AEV zeigte in seinem ersten Match in München eine ansprechende Leistung und wollte nun im Heimdebut daran anknüpfen. Schwenningen war am Ende der effiziente Sieger mit einem denkbar knappen 3:2 Erfolg.

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 

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Die Augsburger Panther wollten zeigen, wer Herr im Hause ist, mussten aber ohne ihrem eminent wichtigen 7. Mann, ihren treuen Fans auskommen. Der AEV wirkte bei seinem ersten Auftritt in München bereits relativ stabil und hinterließ einen sehr guten Eindruck beim Serienchampion der letzten Jahre.

 

Schwenningen hoffte, den gelungenen Schwung aus dem perfekten Auswärtsmatch bei den hochgehandelten Ingolstädtern mitnehmen zu können, um hier in Augsburg nachzulegen. Man war gespannt, wie sich die neu verpflichteten Spink Brüder in Szene setzen würden und wie Olver bei seinem früheren Arbeitgeber agieren werde.

 

Gleich zu Beginn legten die Wild Wings den Vorwärtsgang ein, doch der AEV hielt gut dagegen. Ex-Panther Olver hatte dann die Führung bei einer 3:1 Konstellation auf seinem Schläger. In den ersten 3 Minuten lief die Uhr ohne eine einzige Unterbrechung runter, es war von Anfang an ein rasantes Spiel. Eine erste Direktabnahme von Bergman von der blauen Linie rauschte Mitte des ersten Drittels gefährlich am Kasten von Eriksson vorbei.

 

Kharboutli musste dann in der 11. Minute auf die Sünderbank wegen Beinstellen, aber die Gäste mussten sich zunächst kreativen Gegenangriffen der dezimierten Fuggerstädtern entgegenstemmen, die kurz danach sogar durch Trevelyan einen gefährlichen Konter fuhren. Die Wild Wings hatten große Probleme, ihre Aufstellung zu finden und kamen nur zu einem einzigen Abschluss.

 

Nun durfte der AEV Überzahl spielen, die aber schon nach wenigen Sekunden durch ein eigenes Foul hinfällig wurde. Im 4 gegen 4 war nun mehr Platz für die technisch versierten Akteure. Den Direktschuss von Haase von der blauen Linie konnte Hafenrichter vor dem Goalie nicht verwerten.

 

In ihrer erneuten kurzen numerischen Überlegenheit sprang für die Wild Wings nichts Zählbares mehr heraus. Trevelyans heroischer und wichtiger, aber auch schmerzhafter Block wurde von seinen Mitspielern honoriert.

 

Der Schwede Thuresson fand mit einem feinen Handgelenkschuss in Roy seinen Meister, während Max Eisenmenger bei seinem Einsatz am Gästetorwart scheiterte.

 

Beide Teams legten viel Wert auf die Sicherung ihrer Defensive, sodass im ersten Abschnitt große Torchancen Mangelware waren. Meistens neutralisierten sich beide Mannschaften. Somit verabschiedete man sich mit einem torlosen 0:0 in die erste Pause. Dies spiegelte sich auch an der Torschuss Statistik wider, während der AEV doppelt so viele geblockte Schüsse zu verzeichnen hatte.

 

Im zweiten Drittel musste zuerst mal die Uhr justiert werden, bevor das Eröffnungsbully durchgeführt wurde. Dann ging es gleich wieder weiter mit schnellen Aktionen beider Teams. Man knüpfte nahtlos an das schnelle Umschaltspiel aus dem ersten Drittel an.

 

AEV Coach Tuomie schien die Sturmreihen etwas durchgemischt zu haben. Der Oberliga Zugang Kharboutli bekam bereits seine zweite Chance in diesem Spiel aufgelegt. Irgendwie schien nun ein Tor in der Luft zu liegen, zumindest hatte man den Eindruck gewonnen.

 

Und da war es auch schon passiert in Person von Bourke auf Seiten von Schwenningen, der ein geniales Zuspiel von Bassen perfekt verwertete. Diese Führung war etwas überraschend, da die Augsburger zu Beginn mehr Spielanteile hatten.

 

Clarke hatte dann die Chance zum Ausgleich, doch Eriksson entschärfte in gewohnter Manier diesen Schuss. Augsburg ließ jedoch nicht locker und belohnte sich ca. 1 Minute danach durch Miller mit dem verdienten 1:1; er wurde komplett allein vor dem Gehäuse von Eriksson vergessen und konnte somit unbedrängt einnetzen. Sein Jubel beim Tor Debut kannte keine Grenzen.

 

Dann wurde Bergmann wegen unkorrekter Ausrüstung, er hatte seinen Handschuh verloren, zurecht gemäß der neuen Corona Regeln auf die Strafbank geschickt. Dieses Mal agierten die Wild Wings geschickter als zuvor, blieben aber glücklos.

 

Nun waren die Hausherren wieder dran mit einem Mann mehr auf dem Eis, hatten aber erst Schwierigkeiten, in die Formation zu kommen und mussten zunächst einen Konter der Gäste unterbinden. Im Powerplay offenbarte sich wohl die fehlende Testspielpraxis beim AEV.

 

Trotzdem erspielten sich die Hausherren ein optisches Übergewicht und zwangen die Gäste vermehrt zu Fouls. Schwenningen schwächte sich sogar selbst durch einen eigenen Spieler, was fast zu einer nicht nachvollziehbaren Strafe für Augsburg geführt hätte. Dank der Slow Motion auf dem Stadionwürfel wurde diese Entscheidung aber zurecht rückgängig gemacht.

 

Bei einem super herausgespielten Konter der Gäste markierte ihr neuer Kapitän Turnbull nach tollem Zuspiel von MacQueen mit seinem ersten Saisontreffer kurz vor Drittelende die erneute Führung. Er konnte sein Glück gar nicht fassen, so sehr freute er sich über dieses Tor.

 

Augsburg bestimmte im Mittelabschnitt zwar das Spiel, doch Schwenningen erwies sich wieder einmal als kaltschnäuzig und effizient.

 



 

Im Schlussabschnitt war definitiv für Spannung gesorgt und die Augsburger Panther würden sicher alles probieren, um ihre zweite Saisonniederlage in Folge abzuwenden. Schwenningen blieb jedoch weiter gefährlich, vor allem mit Taylor und Tyson Spink, die als Brüderpaar im blinden Zusammenspiel eine exzellente Gelegenheit zum dritten Treffer verpassten. Die Wild Wings waren ein zäher Gegner und die Fuggerstädter mussten sich was einfallen lassen. Sie erhöhten nun ihren Druck und Schwenningen konnte sich des Öfteren nur mit einem Icing befreien.

 

Die Gäste schafften es jedoch, sich langsam wieder aus der Umklammerung der Panther zu lösen und gerade ihre jungen Protagonisten vollzogen eine gute Entwicklung in den letzten Jahren.

 

Der Augsburger Capitano Lamb hatte etwas dagegen und jubelte nach kurzem Videostudium über den Ausgleich in der 49. Spielminute, den er sich richtig erarbeitet hatte. Nun hatten beide Kapitäne an diesem Abend ein Erfolgserlebnis zu verzeichnen, eine interessante Randnotiz.

 

Inzwischen war die Schussstatistik fast ausgeglichen, was dem Spielstand gerecht wurde. Turnbull war weiter torhungrig und hatte sein zweites Tor anvisiert. Die Spink Brüder nahmen auch wieder Fahrt auf und zauberten in der Augsburger Zone.

 

Der AEV sah sich nun wieder der Offensive der Gäste ausgesetzt und musste folgerichtig eine Strafzeit in Kauf nehmen.  Würde es am Ende ein Spiel der Kräfte werden? Hier hatten sicher die Wild Wings bessere Karten aufgrund ihres Einsatzes beim Magenta Cup.

 

Nun entzündeten die Gäste ein wahres Feuerwerk vor dem Tor von Roy und Augsburg schaffte es nicht mehr, sich entscheidend zu befreien. Dies rächte sich jetzt mit der dritten Führung durch Tylor Spink in der 57. Spielminute. War dies bereits die Entscheidung?

 

Hatten die Fuggerstädter noch genügend Energie im Tank, um das Match zu drehen? Wann würde Tuomie das volle Risiko gehen? 90 Sekunden vor Schluss waren die Augsburger mit 6 Feldspielern unterwegs, um zumindest noch einen Punkt zu retten. Dramatik pur in der ultimativ letzten Minute und 10 Sekunden vor der Sirene wäre es auch beinahe passiert, doch Weber riskierte ein taktisches Foul, um den drohenden Ausgleich tunlichst zu vermeiden. Ein Augsburger war schon einschussbereit.

 

So gesehen nahm Schwenningen erneut 3 wertvolle Zähler mit in den Schwarzwald nach ihrem Auswärtssieg in Ingolstadt am Sonntag. Augsburg darf am 27.12. nach Ingolstadt zum Derby reisen und Schwenningen muss am 30.12.2020 bei den Nürnberg Ice Tigers antreten.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Augsburg – Miller:

„Ja, mein erstes DEL Tor war super, habe mich sehr darüber gefreut. Ehrlich gesagt habe ich keine Erklärung, warum wir heute verloren haben. Wir waren gut vorbereitet für diese Partie.“

 

Schwenningen – Tylor Spink:

„Wir spielten ein grundsolides Match, unser Sieg in Ingolstadt war auf jeden Fall hilfreich. Mit unserem super Torwart im Rücken haben wir auch ein tolles Team. Es sind gute Jungs und wir haben einen tiefen Kader, wir können viel erreichen in dieser Saison.“

 

Spiel vom 22.12.2020

Augsburg – Schwenningen 2:3 (0:0|1:2|1:1)

 

Tore:

0:1 |27| Bourke (Thuresson, Bassen)

1:1 |28| Miller (Sternheimer, Haase)

1:2 |39| Turnbull (MacQueen)

2:2 |49| Lamb (LeBlanc, Hafenrichter)

2:3 |57| Spink Tylor (Bourke, Robak)

 

1. Drittel Statistik:  9:8 Schüsse, 7:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:  9:8 Schüsse, 10:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

3. Drittel Statistik:  5:12 Schüsse, 7:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Hinterdobler/ Schrader

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Bergman, Lamb, Hafenrichter, LeBlanc, Holzmann, Rogl, Haase, Kharboutli, Stieler, Payerl, Valentine, Sezemsky, Trevelyan, Clarke, Max Eisenmenger, Tölzer, Sternheimer, Lambacher, Miller.

 

Schwenningen: Eriksson, Yeo, Robak, Turnbull, Olver, MacQueen, Fischer, Weber, Weiß, Tylor Spink, Tyson Spink, Kristensen, Huß, Thuresson, Bourke, Bassen, Brückner, Pfaffengut, Hadraschek, Möchel.

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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DEL - Kölner Haie beenden zweites Spiel der Saison gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit einem 3:4-Sieg 

 

(DEL/Köln)  (ST) Am Montag absolvierten die Kölner Haie ihren zweiten Spieltag der Saison 2020/2021. Auf dem Programm stand die Auswärtspartie gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Nach dem Auftaktspiel gegen die Düsseldorfer EG, in dem die Haie durch ein souveränes Comeback zumindest einen Punkt holten, sicherten sie sich am vergangenen Abend drei Punkte durch einen knappen Sieg von 3:4 gegen die Pinguins.

 

Foto: City-Press GmbH Bildagentur


 

 

Auch Bremerhaven, ähnlich wie Düsseldorf, galt im Vorfeld als Favorit der Partie. Die Pinguins konnten sich intensiver vorbereiten und konnten durch den Magenta Cup bereits einige Spiele in Wettkampfsituation absolvieren. Daher sollten die Norddeutschen die nächste Herausforderung für die Haie werden. Headcoach Uwe Krupp erklärte im Vorfeld: „Bremerhaven gehört mit Sicherheit zu den Clubs, die uns aktuell um einiges voraus sind. Aber wir werden auch in dieses Spiel alles reinwerfen.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Doch Frederik Tiffels zeigte sich vorab motiviert: „Ich habe großen Respekt vor dieser Mannschaft und den sportlichen Leistungen, die sie in den letzten Jahren gezeigt haben. Aber wir fahren da nicht hin, um die Punkte kampflos abzugeben.“ (Quelle: www.haie.de). Und am Ende sollte sich sich diese Aussage bewahrheiten.

 

Für die Kölner fehlten weiterhin Sebastian Uvira, Hannibal Weitzmann und Kevin Gagné. Neu im Aufgebot stand daher der Nachwuchsspieler Jan Luca Sennhenn. Marcel Müller, der in der Partie gegen Düsseldorf von der Offensive in die Defensive wechselte, spielte gegen die Pinguins wieder im Sturm. Der KEC begann mit der folgenden Starting Six. Im Tor stand nach wie vor Justin Pogge, im Sturm liefen Lucas Dumont, Alexander Oblinger und Zach Sill auf. In der Defensive starteten Moritz Müller und Dominik Tiffels.

 

Und auch heute laufen für die Haie einige junge Nachwuchsspieler auf. Aus einer Not machte Köln dadurch eine Tugend, auch wenn Moritz Müller sich das nicht nur aufgrund der Coronakrise, sondern bereits seit Jahren, wünscht. Und die Mischung aus erfahrenen Spielern, sowie frischem Wind durch die neuen Jungen, scheint sich bisher zu bewähren. Dies hielt auch der Cheftrainer von BremerhavenThomas Popiesch im Vorfeld fest, für ihn sei die Mischung gefährlich und daher dürfe Köln nicht unterschätzt werden.

 

 Foto: City-Press GmbH Bildagentur

 



 

Das erste Drittel begann schnell. Köln baute Druck auf und bekam einige Möglichkeiten. Auf der anderen Seite aber versuchte es auch Bremerhaven. Pogge hielt dem stand. Ein weiter Pass von Pogge an Frederik Tiffels in die neutrale Zone wurde für die Pinguins gefährlich, er scheiterte letztlich an Brandon Maxwell, dem Torhüter der Norddeutschen. Im Gegensatz zu Gustaf Wesslau spielte Pogge bisher aktiver, wenn nicht gar etwas mutiger, was aber keine Auf- oder Abwertung beider Leistungen bedeuten soll.

 

Pogue kommt öfter und weiter aus dem Tor und bedient sich weiter Pässe. Beide Herangehensweisen unterscheiden sich lediglich, beiden gleich ist jedoch die Ruhe, die sie vermitteln. Es fielen zwei Strafen für je eine Seite, für Christian Hilbrich wegen Stockschlags und für Colin Ugbekile wegen Haltens. Beide blieben jedoch ohne Torergebnis. 19,8 Sekunden erhielt Pascal Zerressen eine Strafe wegen Beinstellens. Das erste Drittel war ein guter Abschnitt für Köln. Sie erarbeiteten sich einige Chancen und hielten den eigenen Kasten sauber. Insgesamt waren die Haie im ersten Drittel präsent. Auch die Nachwuchsspieler Marcel Barinka, Michael Bartoli und Jan Luca Sennhenn hatten ihre Torschüsse, allerdings noch ohne Erfolg. Das Drittel endete 0:0. 

 

Der Mittelabschnitt begann mit einer Unterzahlsituation für Köln. Zerressen saß noch 1,35 Minuten auf der Strafbank. Bremerhaven erzielte in diesem Powerplay aber kein Tor. 


Beide Teams erarbeiteten sich Möglichkeiten, weiterhin ohne Ergebnisse. In der 25. Minute mussten die Haie erneut in Unterzahl spielen, Moritz Müller erhielt eine Strafe wegen Haltens. Dieses Powerplay jedoch war mit Erfolg gekrönt, Bremerhavens Ross Mauermann überwand Pogge, der blieb ohne Chance. Doch Köln ließ mit der Antwort nicht lange auf auch warten. Jason Akeson passte auf Marcel Barinka und der netzte schonungslos nur wenige Sekunden nach dem Tor der Pinguins zum 1:1 ein. Das war das erste Profitor für den Youngster, der bereits im ersten Drittel positiv aufgefallen war. 


Im Mittelabschnitt begegneten sich beide Mannschaften also noch einmal auf Augenhöhe. In der 32. Minute erhielt Maxime Fortunas wegen Beistellen eine weitere Strafe für Bremerhaven. Die Überzahl nutzte Sion Matsumoto für den Führungstreffer, der jedoch zunächst noch von den Schiedsrichtern per Videobeweis bestätigt werden musste. Es lag keine eindeutige Torwartbehinderung vor. Und wieder erfolgte eine direkte Antwort. Nur wenige Sekunden später, auch in der 33. Minute, glich Bremerhavens Torjäger Jan Urbas ins lange Eck zum 2:2 aus.

 

Die Kölner wollten ihre Führung aber wieder zurück erlangen. Und so drückte Frederik Tiffels den Puck in der 35. Minute über die Linie. Gleichzeitig musste Jan Urbas auf die Strafbank, es war eine Bankstrafe für Bremerhaven, so dass die Haie ein weiteres Powerplay spielen konnten. Dieses jedoch blieb ungenutzt. In der 38. Minute folgte ein erneutes Powerplay für die Haie. Anders Krogsgaard musste wegen Behinderung zwei Minuten auf die Strafbank. Doch auch diese Überzahl blieb erfolglos. Das zweite Drittel endete so 2:3 für die Kölner Haie. Das bedeutete 5 Tore innerhalb von neun Minuten im Mittelabschnitt. 

 

Im Abschlussdrittel versuchte Bremerhaven den Ausgleich zu erzielen, scheiterte aber immer wieder an Pogge. Aber auch Köln knüpft an das zweite Drittel an und prüfte Bremerhaven das ein oder andere Mal. In der 43. Minute konnten die Pinguins erneut im Powerplay spielen. Zerressen musste wegen Beinstellens auf die Bank. Das Powerplay blieb seitens der Pinguins nicht ungenutzt, Ross Mauermann konnte mit seinem zweiten Tor in dieser Partie in der 44. Minute zum 3:3 ausgleichen. In der 50. Spielminute nutze Jon Matsumoto seine Chance und beförderte den Puck zum vierten Führungstreffer für Köln ins Tor. Bremerhaven versuchte eine Antwort zu finden und nahm in der letzten Minute Maxwell zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor. Das brachte ihnen jedoch keinen Vorteil. Köln verteidigte den Vorsprung. Es blieb beim 3:4 für Köln. 

 

  Foto: City-Press GmbH Bildagentur

 

 

Alles in allem war es ein temporeiches und ausgeglichenes Spiel, das letztlich jedoch mit einem 3:4-Sieg in der regulären Spielzeit für die Gäste vom Rhein endete. Beide Mannschaften gönnten sich nichts. Es folgten schnelle Ausgleichstore. Auf Seiten der Kölner waren wieder einmal Matsumoto und Frederik Tiffels erfolgreich. Auch Barlinka konnte sein erstes Profitor im Haie Trikot schießen.  

 

Im Tor hielt Pogge so einige Male den Angriffen stand. Insgesamt war es souveräne Leistungen beider Mannschaften. Auf Seiten Bremerhavens war es Ross Mauermann, der mit zwei Toren punktete. Das dritte Tor schoss der Torjäger der Pinguins, Jan Urbas. Letztlich nahmen aber die Haie die drei Punkte nach einem spannenden Spiel auf Augenhöhe mit nach Hause.

 

Frederik Tiffels stellte am Ende fest: „Das war heute eine richtig gute Teamleistung, wir haben viel Energie auf die Eisfläche gebracht. Wir sind viel gelaufen und haben den Sieg letztlich über die Ziellinie gebracht. Langsam scheinen wir in Fahrt zu kommen.“ (Quelle: www.haie.de)

 

 


 

Kölner Haie eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

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PENNY-DEL - Krefeld unterliegt zum Auftakt klar in Wolfsburg

 

(DEL/Krefeld) (Ralf Schmitt) Ein gutes Drittel war für die Krefelder bei der Auftaktniederlage in Wolfsburg zuwenig. Die Pinguine mussten sich mit 4:1 geschlagen geben. 

 

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(Foto: Citypress)

 


Krefeld konnte zwar im ersten Drittel überraschend durch den Russen Tyanulin (15.) in Führung gehen, machte sich selbst aber das Leben mit einigen Strazeiten schwer. Auch bei nummerischer Überlegenheit gelang es den Gästen nicht diese in einen Torerfolg umzusetzen. Dem zweiten Gästetor stand drei Minuten später die Latte im Weg, die einem Schuss von Constantin Braum abwehrte. Mit der knappen Führung der Krefelder ging es in die erste Drittelpause.

 

Im Mittelabschnitt folgten dann einige Strafzeiten auf beiden Seiten. Die bis dato größte Chance der Pinguine bei doppelter Überzahl wurde liegen gelassen und so kam es durch den Ex-Pinguin Bruggisser zum Ausgleich (36.). Nur eine Minute später traf Goert in Überzahl, zur erstmaligen Führung der Heimmannschaft.

 

Goertz war es kurz nach dem Wiederanpfiff mit seinem zweiten Treffer und der 3:1 Führung für die Grizzlys. Krefeld konnte dem Spielgeschehen nicht mehr viel entgegenbringen und mit dem 4:1 durch Järvinen (45.) war die Partie endgültig entschieden. Das gesamte Schussverhältnis von 45 zu 21 war symptomatisch für dieses Spiel und so zog man aus Gästesicht ein nüchterndes Resumee, dass ein gutes Drittel zu wenig war.

 

 
Spiel vom 20.12.2020

Grizzlys Wolfsburg - Krefeld Pinguine 4:1(0:1/2:0/2:0)

 

Tore:
0:1 |15.| Tyanulin (Postel)
1:1 |36.| Bruggisser (Goertz, Boucher) PP1
2:1 |37.| Goertz (Bruggisser) PP1
3:1 |41.| Goertz (Melchiori, Järvinen)
4:1 |45.| Järvinen (Machacek,Busch)

 

Zuschauer: Keine

Srafen: Wolfsburg 8 Minuten, Krefeld 14 Minuten

Hauptschiedsrichter: Benjamin Hoppe, Marc Iwert

 

 


 


 

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DEL - Schwenninger Wild Wings mit Auftaktsieg in Ingolstadt

 

(DEL/Schwenningen) (BM) Für Schwenningen ging es im ersten Saisonspiel nach Ingolstadt. Hatte man sich in der Vergangenheit gegen die Schanzer regelmäßig schwergetan, konnten zum Saisonauftakt die ersten Punkte eingefahren werden. Die Vorzeichen waren alles andere als gut. So konnte das Schwenninger Team erst letzte Woche wieder in das Mannschaftstraining einsteigen, nachdem alle Spieler in Quarantäne waren.

 

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 Foto: Jürgen Meyer

 


 

Die Panther investierten mehr in die Partie und kamen immer wieder gefährlich vor das Schwenninger Tor. Dort stand aber Joacim Eriksson, der mit einem Sahnetag die Punkte für Schwenningen sicherte. Tore von Alexander Weiß und Jamie MacQueen reichten dem Team von Niklas Sundblad am Ende zum Sieg.

 

Schwenningen ging mit voller Kapelle in die Partie, während die Hausherren neben dem gesperrten Daniel Pietta auch auf Louis-Marc Aubry verzichten mussten. Ohne großes Abtasten entwickelte sich ein schnelles Spiel. Gleich zu Beginn hatte Ex-Schwenninger Mirko Höfflin die Führung auf dem Schläger, bekam den Puck aber nicht auf das Tor. Nur wenige Sekunden später stand David Elsner frei vor dem Gästetor, aber blieb Eriksson Sieger.

 

Gerade in einer Phase als die Panther auf den Führungstreffer drängten, wurde den Schwarzwäldern eine Überzahlsituation zugesprochen. Zunächst fanden die Gäste nicht in die Aufstellung, dann fasste sich Alexander Weiss ein Herz und zog zum Tor. Aus spitzem Winkel beförderte er die Scheibe mit der Rückhand unter die Latte zur Führung.

 

Im Mittelabschnitt konnte Schwenningen zunächst wieder in Überzahl angreifen. Ingolstadt stand aber gut und ließ keinen Treffer zu. Fast aus dem nichts machte sich in der 26. Spielminute Jamie MacQueen auf die Reise und ließ Michael Garteig im Panther-Tor keine Chance.

 



 

Immer mehr rückte in der Folgezeit Joacim Eriksson in den Fokus. Während die Schanzer immer besser wurden, blühte der Schwenninger Schlussmann förmlich auf. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff war der Schwede bereits geschlagen. Dylan Yeo hechtete sich aber in den Schuss und rettete in höchster Not. Nur wenige Sekunden später war Eriksson erneut zur Stelle und lenkte die Scheibe entscheidend ab.

 

Den Schlussabschnitt startete Ingolstadt in Überzahl. Erneut war es der Schwenninger Goalie, der für sein Team retten musste. Konnten die Wild Wings gut 10 Minuten vor dem Ende noch eine Unterzahl unbeschadet überstehen, so fiel knapp acht Minuten vor dem Ende der Anschlusstreffer in Überzahl. Frederik Storm nutzte Verkehr vor dem Schwenninger Tor und schloss aus kurzer Distanz ab.

 

Schwenningen konzentrierte sich auf das Verteidigen und wollte kein Risiko mehr gehen, während die Gastgeber ein ums andere Mal anrannten. Bis zum Schlusspfiff entwickelte sich ein spannender Krimi mit dem besseren Ende für Schwenningen.

 

Spiel vom 20.12.2020 : ERC Ingolstadt - Schwenninger Wild Wings

 

Tore:

0:1 |9.|Weiss (Turnbull / Fischer)
0:2 |26.|MacQueen (Olver)
1:2 |53.|Storm (Feser / Marshall)

 


 

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PENNY-DEL München gewinnt Auftaktderby gegen Augsburg mit 3:2

 

(München) PM  Der EHC Red Bull München hat sein Auftaktspiel in der PENNY DEL-Saison 2020/21 zuhause gegen die Augsburger Panther mit 3:2 (2:1|1:1|0:0) gewonnen. Im Derby erzielten Trevor Parkes, Zach Redmond sowie Yannic Seidenberg die Münchner Treffer.

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Mit dem Selbstvertrauen aus 17 Vorbereitungsspielen sowie dem Triumph beim MagentaSport Cup setzte das Team von Trainer Don Jackson seinen Matchplan um und brachte die Scheibe mit schnellen Pässen vor das gegnerische Tor. In der vierten Minute kam Chris Bourque im hohen Slot frei zum Abschluss. Der Puck schlug - abgefälscht von Parkes - im Augsburger Tor ein. Die Panther hatten beim Ausgleich durch Maximilian Eisenmenger (7. Spielminute) das nötige Scheibenglück auf ihrer Seite und gestalteten die Partie in der Folge ausgeglichen.

 

Dank eines klug ausgespielten Drei-auf-zwei-Konter, bei dem sich Verteidiger Redmond (15.) in die Offensive einschaltete und nach Querpass von Frank Mauer traf, nahmen die Gastgeber die Führung mit in die erste Pause.

 

Im Mittelabschnitt wurde das Derby zerfahrener. Daniel Fießinger musste - wie beim Schuss von Scott Valentine - einige kritische Situationen mit vielen Spielern und Schlägern vor seinem Tor bereinigen. Die Augsburger bekamen aber selten die Chance zum Rebound. Bei einem Vier-gegen-drei-Powerplay für München war AEV-Goalie Olivier Roy gegen Redmond und Ehliz gefordert.

 

Die lange Druckphase belohnte schließlich Seidenberg (33.) mit dem 3:1 aus kurzer Distanz. Bis zur 38. Minute kontrollierten die Red Bulls das Geschehen. Während Debütant Kalle Kossila die Scheibe an den Pfosten setzte, klingelte es zwölf Sekunden vor der Pause noch einmal auf der Gegenseite. Jaroslav Hafenrichter verkürzte auf 2:3 aus Sicht der Gäste.

 



 

Zu Beginn des Schlussdrittels stand erstmals das Penalty-Killing-Team der Red Bulls auf dem Eis und zeigte seine Klasse. Maximilian Kastner eroberte den Puck an der blauen Linie und leitete einen Konter ein, an dessen Ende Ehliz das Unterzahltor verpasste. Weitere Big Saves ihres Goalies hielten die Gäste in dieser Phase im Spiel.

 

Auch Philip Gogulla wollte das erlösende 4:2 nicht gelingen, der Pfosten rettete für Roy. Defensiv standen die Münchner zwar sicher. Ähnlich wie im ersten Drittel fanden der AEV über lange Zuspiele einen Weg vor das Tor der Gastgeber. Fießinger fuhr die Schoner aus und stoppte den heranstürmenden Drew LeBlanc. Auch gegen sechs Feldspieler in der Schlussphase behielten Fießinger und Co. die Nerven.

 

Yannic Seidenberg: „Von der Intensität her war es heute noch einmal etwas höher als beim MagentaSport Cup. Wir haben über zwei Drittel starkes Eishockey gespielt und unnötige Gegentore bekommen, durch die es spannend wurde.“

 

Endergebnis

EHC Red Bull München gegen Augsburger Panther 3:2 (2:1|1:1|0:0)

Tore

1:0 | 03:37 | Trevor Parkes
1:1 | 06:01 | Maximilian Eisenmenger
2:1 | 14:45 | Zach Redmond
3:1 | 32:08 | Yannic Seidenberg
3:2 | 39:48 | Thomas Holzmann

 

 


 

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DEL - Adler Mannheim gewinnen deutlich geben Nürnberg

 

(DEL/Mannheim) MH Unter schlechten Vorzeichen mussten die Adler in die neue Saison starten. Kurz vor Spielbeginn wurden die Abgänge Billins, Bergmann und Michaelis bekannt gegeben, was natürlich eine große Lücke in das Team riss.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Schwere Aufgabe also für Trainer Pavel Gross und seinen neuen Kapitän Ben Smith. Nürnberg auf der anderen Seite, mit dem ehemaligen Jungadler Coach Frank Fischöder, hatte nur zwei Vorbereitungsspiele.

 

 

In den ersten Minuten passierte auf beiden Seiten nicht viel. Vereinzelte Schüsse fanden den Weg zum Tor aber beide Torhüter standen noch nicht vor großen Herausforderungen. Zum ersten Powerbreak des Spiels gab es dann die erste Strafe im Spiel, Markus Eisenschmid musste auf der Strafbank Platz nehmen. Die Ice Tigers konnten diese aber nicht nutzen. Beide Mannschaften neutralisierten sich über große Teile des ersten Drittels. In der 16.Spielminute aber verloren die Nürnberger nach einem Bully Huhtala aus den Augen, der den Puck durch die Schoner von Treutle ins Tor beförderte.

 


Der Knoten schien geplatzt zu sein, denn nur wenige Sekunden später, erzielte Plachta per Handgelenkschuß, ebenfalls durch die Schoner, das 2:0. Hier sah Treutle nicht so gut aus. Knapp 2 Minuten später klingelte er erneut im Franken-Tor. Krupp war diese mal der Torschütze. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause. Insgesamt fehlte es aber noch auf beiden Seiten an Intensität, Genauigkeit und Tempo.

 

 



 

 

Nach gut zwei Spielminuten hatten die Nürnberger die Chance auf ein 3 gegen 1, welches aber kläglich liegen gelassen wurde. Hier merkte man klar die fehlende Vorbereitung und Abstimmung. Kurze Zeit später hatte Jungadler Moritz Elias auf Seiten der Ice Tigers, die bis dahin größte Chance, verzog aber knapp.

 


Es folgte das erste Powerplay auf Seiten der Adler Mannheim. 17 Sekunden dauerte dieses nur ehe Ben Smith vor dem Tor abstaubte. Das Spiel nahm nun etwas mehr Tempo auf. Mannheim hatte das Spiel im Griff. Etwas überraschend gab es dann den Anschlusstreffer. Moritz Elias fuhr allein auf Endras zu, scheiterte jedoch und Broda staubte ab. Für den 16jährigen Elias war es der erste Profipunkt und für Youngster Broda der erste DEL Treffer.

 

 

Zum Start des dritten Drittels durfte man gespannt sein, wie Nürnberg mit der Situation umgeht, mit nur wenig Spielpraxis und dem relativ großen Rückstand. Sie mühten sich, doch mit dem 5:1 durch David Wolf fiel dann die endgültige Entscheidung. Trotzdem versuchten die Franken weiterhin alles, um so zumindest wertvolle Spielpraxis zu sammeln. Mannheim schaukelte den Sieg auch in der Höhe verdient über die Zeit.

 


Netter Fakt am Rande, mit Elias, Broda, Thiel, Ribarik, Brune standen immerhin 5 Spieler mit 20 Jahren und jünger auf dem Eis. Einer der wenigen guten Nebeneffekte in dieser schwierigen Zeit.

 

 


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DEL - Hiobsbotschaft kurz vor dem ersten Saisonspiel der Adler - Billins, Bergmann und Michaelis verlassen die Adler

 

(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim müssen nur wenige Stunden vor ihrem Saisonauftakt gegen die Nürnberg Ice Tigers drei teils unerwartete Abgänge vermelden. Verteidiger Chad Billins sowie die Angreifer Lean Bergmann und Marc Michaelis stehen Cheftrainer Pavel Gross mit sofortiger Wirkung nicht mehr zur Verfügung.

 

Chad Billins

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )

 


 


Der amtierende deutsche Meister der PENNY DEL und Billins gehen ab sofort getrennte Wege. In einem konstruktiv geführten Gespräch einigten sich beide Seiten einvernehmlich auf eine vorzeitige Auflösung des bis zum 30. April 2021 laufenden Vertrags. „Obwohl es Chad redlich versucht hatte, ist es ihm nicht gelungen, sich in Mannheim heimisch zu fühlen. Er hatte kein einfaches erstes Jahr bei den Adlern, hat sich dennoch immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Dafür gebührt ihm der allergrößte Respekt. In einer anderen Umgebung bekommt er nun die Möglichkeit, sich für größere Rollen zu empfehlen“, erklärt Sportmanager Jan-Axel Alavaara.

 


Billins wechselte im Sommer 2019 aus Linköping nach Mannheim. In seiner ersten Spielzeit für die Adler absolvierte der 31-jährige US-Amerikaner 36 DEL- sowie acht CHL-Partien. Dabei gelangen ihm wettbewerbsübergreifend drei Tore und neun Vorlagen.

 

 



 

 

Leihen von Bergmann und Michaelis beendet


Neben Billins muss Gross ab sofort auch auf die Dienste von Bergmann und Michaelis verzichten. Beide Stürmer, die die Offensive der Adler während des MagentaSport-Cups verstärkten, wurden von ihren Teams nach Nordamerika zurückbeordert, um sich an den jeweiligen Standorten auf die anstehende NHL-Saison vorzubereiten.

 


Mit sechs beziehungsweise vier Punkten hatten Michaelis und Bergmann großen Anteil am Halbfinaleinzug der Adler beim MagentaSport-Cup. „Es hat mir eine große Freude bereitet, Marc und Lean im Trikot der Adler spielen zu sehen. Beide Jungs sind unglaublich talentiert und haben ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich bin überzeugt, dass sie ihren Weg überaus erfolgreich gehen werden“, so Alavaara.

 


Die Adler bedanken sich bei allen drei Spielern für ihr Engagement und wünschen ihnen alles erdenklich Gute auf ihrem weiteren Lebensweg.

 

 


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Berlin erkämpft gegen Bremerhaven einen knappen 3:2 Sieg

 

(DEL/Berlin) (Hermann Graßl) In der Mercedes Benz Arena in Berlin empfingen die Hauptstädter den Finalisten des Magenta Cups, die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Die Nordlichter waren bisher die Überraschungsmannschaft des Vorbereitungsturniers, das sie bis auf das Finale ‚Dahoam‘ durchweg siegreich gestalteten und auf ganzer Linie überzeugten. Die Eisbären rangen schließlich Bremerhaven mit 3:2 nieder.

 

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(Fotoquelle: City-Press)

 


 

Die Eisbären aus Berlin wollten gleich in ihrem Heimspiel ihre erste Duftmarke setzen, auch wenn sie nun völlig ungewohnt, komplett ohne Fans diese Partie bestreiten mussten. Wie würden sie diese Umstellung verkraften, zumal die Mannschaft noch keinen langen Testrhythmus vorweisen konnte. Mit ihren kurzfristig verpflichteten Stürmern White und Foucault hatten sie aber zwei neue Asse im Köcher, die so prominente Abgänge wie Rankel, Noebels und LaPierre ersetzen sollten.

 

Bremerhaven hoffte, den Schwung aus dem Magenta Cup mitzunehmen und an die dort gezeigten hervorragenden Leistungen nahtlos anzuknüpfen. Das Team von der Nordseeküste schien bereits perfekt eingespielt zu sein und war mit ihrer Paradereihe Verlic, Jeglic und Urbas ein sehr ernst zu nehmender Gegner für Berlin. Man durfte gespannt sein, wie der Ex-Bremerhavener Zengerle nun bei den Hauptstädtern auftreten würde.

 

In den ersten Minuten zeigten die Hausherren sofort Offensivpower und durften recht schnell schon Überzahl üben, was sie in der 2. Minute perfekt mit dem Führungstreffer durch ihren Top Neuzugang Foucault nutzten. Auch die zweite Neuverpflichtung White setzte von Anfang an Akzente und belohnte sich mit einem Assist Punkt. Matt White glänzte zuletzt in der KHL, was man von ihm bereits in Augsburg gewohnt war.

 

Die Gäste ließen kurz danach in Person von Urbas eine exzellente Kontermöglichkeit ungenutzt liegen. Auf der anderen Seite war Foucault so richtig heiß auf mehr, scheiterte aber knapp. Bremerhaven kam langsam in der Partie an und war mit den Berlinern durchaus auf Augenhöhe mit ihren Aktionen. Auf Niederberger war jedoch stets Verlass. Dies war nun umso wichtiger bei der ersten Unterzahlsituation der Hausherren.

 

Die Nordlichter schlugen aber eiskalt zurück durch McMillan in der 12 Minute und wollten sofort nachlegen. Sie nahmen nun immer mehr Fahrt auf in der Fremde und verdienten sich ein optisches Übergewicht in der Partie.

 

Das schnörkellose einfache Eishockey, das die Gäste wie gewohnt praktizierten, schien sich wieder bezahlt zu machen. Den Blitzstart der Eisbären egalisierten die Fischtown Pinguins zu einem verdienten Remis nach dem ersten Drittel, insbesondere wenn man ihr leichtes Übergewicht bei den Schüssen und der Bully Quote heranzieht.

 

Im zweiten Drittel mussten die Gäste eine Unterzahl wegen zu vielen Akteuren auf dem Eis hinnehmen, eine unnötige Strafzeit, die jeden Coach erzürnt. Zum Glück überstand Bremerhaven diese brenzlige Situation, musste aber mit Ablauf dieser Strafe gleich die nächste Herausstellung in Kauf nehmen, die ebenso nichts einbrachte für die Hausherren trotz intensiver Bemühungen.

 

Nach knapp der Hälfte der Spielzeit waren wieder mal die Gäste im Powerplay und hatten gleich zwei tolle Einschussgelegenheiten, der eine weitere Top Chance folgte. Auch in Unterzahl agierten die Eisbären jedoch frech und mutig und hätten dies fast ausgenutzt. Der Neu Eisbär Zengerle hätte fast gegen seinen früheren Arbeitgeber eingenetzt, das wäre eine Story gewesen. Zumindest ergatterte er sich heute einen Scorerpunkt.

 

Auf der Gegenseite war Quirk perfekt im Slot positioniert, scheiterte aber denkbar knapp am Gehäuse. Kaum war Zengerle von der Strafbank zurück, bekam er sofort selbst die Möglichkeit zum Treffer serviert.

 

In den letzten Minuten war es ein Strafzeitenfestival, welches die Berliner 2 Minuten vor Drittelende in numerischer Überlegenheit durch White zur Führung ummünzten. Erneut war es ein Neuzugang auf Seiten der Eisbären. Die Nachverpflichtungen hatten sich jetzt schon mehr als gelohnt, zumal auch bei diesem Tor Foucault beteiligt war. Beide Protagonisten hatten nun schon 2 Scorerpunkte gesammelt. Mit dieser hauchdünnen Führung gingen die Eisbären nun in die zweite Pause auch dank der zahlreichen Powerplaygelegenheiten.

 



 

Der Schlussabschnitt war jedenfalls von Spannung geprägt bei diesem engen Spielstand auf dem Scoreboard. Mit Rückständen hatten die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven schon Erfahrung und waren definitiv nicht abzuschreiben. Das Match war nun in den Ecken hart umkämpft.

 

Strafzeiten prägten auch das dritte Drittel, in schöner Regelmäßigkeit kam jedes Team in diesen Genuss. Direkt von der Sünderbank hatte Hördler den nächsten Treffer auf dem Schläger, wurde aber in allerletzter Sekunde abgedrängt.

 

Die Gäste mussten sich nun langsam was einfallen lassen, mit nur einem Treffer in diesem Match lagen sie unter ihrem eigentlichen Anspruch. Ganz anders die Hausherren, die in Person von Pföderl in der 52. Spielminute ihre Führung sogar ausbauten. Schon wieder hatte White seinen wertvollen Beitrag dazu geleistet mit seinem an diesem Abend bereits dritten Punkt.

 

Die Gäste aus dem hohen Norden zogen nun das Tempo merklich an und erhöhten den Druck auf das Gehäuse von Niederberger. Ungefähr drei Minuten vor dem Spielende hatten die Fischtown Pinguins nun die gute Chance zum Anschluss wegen einer erneuten Strafe gegen die Berliner. Popiesch zeigte Mut und zog den Joker des 6. Feldspielers schon frühzeitig; dafür war er bekannt.

 

Die Gäste machten es am Ende noch mal spannend, indem sie durch Andersen in der letzten Minute verkürzen konnten, doch letztlich war die heutige Niederlage nicht mehr abzuwenden. Berlin muss am 22.12. nach Wolfsburg reisen und Bremerhaven erwartet am Vorabend die Kölner Haie in der heimischen EisArena.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Berlin – Pföderl:

 

„Es war heute klar, dass es schwierig werden wird mit den vielen Ausfällen. Disziplin war nötig, kämpfen bis zum Umfallen war die Devise. Wir hatten nur 3 Trainingseinheiten absolviert, also nicht viel Zeit zum Ausprobieren. Unser Überzahl war super, sonst nicht so viel, es war ein wildes Spiel, jeder war bereit. Die Quarantäne war problematisch: Jeder sitzt daheim auf der Couch, es ist langweilig in dieser Zeit. Wir waren endlich froh, wieder spielen zu können, jeder war heiß auf den Auftakt.“

 

Bremerhaven – McMillan:

 

„Beide Teams waren auf der Suche nach dem Schlüssel zum Spiel, es war ein enges Match. Das 3:1 war ausschlaggebend am Ende, unser Problem heute waren einfach zu viele Strafzeiten, die uns hemmten. Einige Spieler waren dadurch müde, ab und zu passiert das, damit müssen wir leben. Die Intensität war hoch beim ersten richtigen DEL Match nach dem Magenta Cup. Die Aufregung und Nervosität waren da, nun richten wir den Blick nach vorne.“

 

Spiel vom 18.12.2020

Berlin – Bremerhaven 3:2 (1:1|1:0|1:1)

 

Tore:

1:0 |02| Foucault (McKiernan, White)

1:1 |12| McMillan (Andersen, Uher)

2:1 |38| White (Zengerle, Foucault)

3:1 |52| Pföderl (White, Olver)

3:2 |60| Andersen (McMillan)

 

1. Drittel Statistik:  15:16 Schüsse, 11:16 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:  15:13 Schüsse, 11:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:8

3. Drittel Statistik:  5:12 Schüsse, 9:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Iwert/ Steingross

 

Aufstellung:

Berlin: Niederberger, Gawanke, Rampage, Foucault, Zengerle, Fiore, Hördler, McKiernan, White, Streu, Pföderl, Mik, Wissmann, Tuomie, Olver, Labrie, Reichel, Hänelt.

 

Bremerhaven: Maxwell, Fortunus, Dietz, Verlic, Jeglic, Urbas, Eminger, Moore, Andersen, Friesen, Wahl, Krogsgaard, Alber, Mauerman, Quirk, Uher, Hilbrich, Gläser, McMillan.

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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Die Kölner Haie verlieren nach Shootout gegen die Düsseldorfer EG 4:5 im Auftaktspiel

 

(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Es war das erste Spiel in der Penny DEL. Endlich ging es nach langem Warten und einigen Verzögerungen aufgrund der pandemischen Lage in eine neue Eishockeysaison. Das Auftaktspiel der Kölner Haie gegen die Düsseldorfer EG begann seltsam, denn alles war anders, es gab keine Zuschauer und auch die Vorbereitungen verliefen von Team zu Team aufgrund der unsicheren Lage unterschiedlich.

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


Es hatte lange gedauert bis diese Saison starten konnte, viele Fragezeichen mussten im Vorfeld weitestgehend geklärt werden und viel Unsicherheit über die Situation musste vorab beseitigt werden. Dennoch bleiben auch weiterhin viele Unsicherheiten bestehen.

 

Zunächst aber überwog die Freude über den nun beginnenden Saisonauftakt. Und dieser hatte es in sich, gegenüber standen sich die ewigen Kontrahenten in der Mutter aller Derbys. Die DEG reiste in die rheinische Nachbarschaft und trat gegen die Kölner Haie an, dabei galt Düsseldorf als Favorit. Die Kölner hatten aufgrund finanzieller Hürden nicht die Spieler holen können, die gewünscht waren. Dadurch mussten sie auf viele Nachwuchsspieler zurückgreifen. Dies erwies sich an diesem Abend aber nicht als Nachteil. Es tat dem Kampfgeist der jungen und erfahrenen Spieler im Haieteam keinen Abbruch, im Gegenteil. Der KEC will nun in dieser Saison aus einer Pflicht eine Tugend machen.

 

Der neue Modus der Liga besagt, dass die Mannschaften in zwei Gruppen, Nord und Süd, unterteilt werden. Innerhalb der eigenen Gruppe spielen die Teams jeweils viermal gegen jeden. Gegen die Teams der anderen Gruppe wird dann nur jeweils zweimal gespielt werden, um Reise- und Übernachtungskosten und Wege zu reduzieren. Die Tabelle wird nach Quotienten (Punkteschnitt) errechnet und nicht nach Anzahl der Punkte. Das muss so geregelt sein, falls Spiele wegen Corona ausfallen. Perspektivisch lässt sich also nicht genau vorhersagen, wie die Saison verläuft.

 

Es war das 228 Derby beider Teams. Und dieses sollte eine spannende Partie werden. Die Kölner kämpften sich im letzten Drittel nach einem 2 Torerückstand wieder zurück, so dass die Entscheidung letztendlich im Penaltyschießen fiel.

 

Headcoach Uwe Krupp sagte im Anschluss: „Die Jungs haben sich gegen eines der defensivstärksten Teams der Liga zurück ins Spiel gekämpft und sich am Ende mit einem Punkt belohnt.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Der KEC startete mit Justin Pogge im Tor und den Feldspielern Maurice Edwards, Colin Ugbekile, Frederik Tiffels, Lucas Dumont und James Sheppard ins erste Drittel. Köln kam besser ins Spiel und zeigte hohe Motivation, auch wenn Düsseldorf zunächst eine Möglichkeit hatte zu punkten, da Justin Pogge weit aus dem Tor kam. Das erste Tor fiel in der 4. Minute durch Frederik Tiffels. Er knallte den Puck ins obere Eck. Wenig später konnte die DEG ausgleichen, Alexander Karachun nutzte in der 10. Minute einen Nachschuss zum Tor. Der Puck blieb vor dem Tor liegen und Pogge konnte ihn nicht mehr rechtzeitig wegfischen. Beide Mannschaften bauten Druck auf und kämpften sich immer wieder vor das gegnerische Tor. Dennoch endete das Drittel 1:1.

 



 

Im zweiten Drittel kam die DEG besser in die Partie als Köln und erarbeitete sich mehr Spielanteile. Und in der 33. Minute fiel der Führungstreffer für die Gäste, Charlie Jahnke stand allein vorm Tor und konnte unter der Latte einnetzen. Der Ausgleich der Kölner folgte in der 38. Minute. Doch die Schiedsrichter wollten zunächst den Videobeweis sehen, denn es war nicht ganz klar, ob Sheppard mit einer Kickbewegung den Puck ins Tor bekam. Dies war aber nicht der Fall, so dass es nach dem Mittelabschnitt 2:2 stand.

 

Das Schlussdrittel begann mit einer Strafe für Ugbekile. Und auch Mike Zalewski, den die Kölner wieder zurücklotsen konnten, musste in der 41. Minute auf die Strafbank. Diese doppelte Überzahl nutzten die Düsseldorfer für ein Tor. Alexander Barta netzte in der 41. Minute ein. In der 47. Minute erhöhte Düsseldorf dann auf 2:4. Es schien für Köln schwer, dies wieder aufzuholen. Doch zwei Tore sollten den Gastgebern mit viel Kampfgeist noch gelingen. In der 58. und 60. Minute war es Jon Matsumoto, der die Gelegenheiten nutzte und die Verlängerung erzwang.

 

In der Overtime machten beide Mannschaften Druck und kämpften. Jedoch erzielte kein Team ein Tor und es ging ins Penaltyschießen. Dieses wurde von den Düsseldorfern entschieden. Es war wieder Charlie Jahnke mit einem gekonnten Tor, der der DEG den zusätzlichen Punkt einbrachte.

„Wir haben heute eine hohe Intensität gezeigt. Wir haben gegen eine gute Düsseldorfer Mannschaft gut dagegen gehalten und Comeback-Qualutäten bewiesen. Im letzten Drittel haben wir in einer bis dahin ausgeglichenen Partie vielleicht ein paar Strafen zu viel genommen.“, analysierte Uwe Krupp nach dem Spiel. (Quelle: www.haie.de)

 

 


 

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DEL - Alexander Dersch verlässt die DEG auf eigenen Wunsch

 

(DEL/Düsseldorf) PM Alexander Dersch wird zukünftig nicht mehr das Trikot der Düsseldorfer EG tragen. Der Verteidiger bat die Sportliche Leitung um die Auflösung seines Vertrages. Dieser Bitte stimmte die DEG zu. Er wird sich einem Club in der DEL2 anschließen.

 

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(Foto: Düsseldorfer EG)

 


 

Niki Mondt, Sportdirektor DEG Eishockey GmbH: „Alexander Dersch kam mit dem Wunsch zur Vertragsauflösung auf uns zu. Er sieht woanders eine bessere sportliche Perspektive in Bezug auf regelmäßige Einsatz- und Eiszeiten. Da wir diese Einschätzung teilen, wollten wir ihm keine Steine in den Weg legen und haben seiner Bitte entsprochen. Ich wünsche Alex für seinen weiteren Weg alles Gute und bedanke mich für seine Leistungen im DEG-Trikot.“

 

 



 

Der Club bedankt sich für den Einsatz von Alexander Dersch für die DEG und wünscht ihm in seiner weiteren Karriere alles Gute und sportlichen Erfolg!

 

 


 

DEG Düsseldorf eishockey-online.com

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