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Eisbären Berlin haben dank eines 2:1 Heimsiegs am Mittwoch Match Puck gegen München

 

PENNY-DEL (Berlin/HG)  In der Mercedes-Benz Arena hieß es wieder nur knapp 24 Stunden nach Spiel 2 Showdown mit einem Back to Back Game in Berlin. Die Eisbären schafften die Wende in München und glichen die Serie aus. Für Hochspannung war also gesorgt und man war gespannt, wie die Berliner die aktuellen Strapazen bewerkstelligen würden, denen das Team um Headcoach Aubin in den letzten Wochen ausgesetzt war. Schließlich zwang Berlin die Münchener dank einer taktisch disziplinierten Leistung über 60 Minuten mit 2 zu 1 in die Knie und erspielte sich für Mittwoch den ersten Match Puck.

 

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(Fotoquelle City-Press)  Wichtiger Führungstreffer für die Eisbären

 


Die Eisbären Berlin demonstrierten meisterliche Comeback Qualitäten in der Landeshauptstadt und starteten ihr zweites Heimspiel wieder bei Null dank des Serienremis. Neben dem quirligen Pföderl und der Konstante Noebels entpuppte sich Nielsen als Aktivposten in Spiel 2, dem auch das Game Winning Goal vorbehalten war. Auf diese Akteure baute sicher Headcoach Aubin auch in diesem Match. Auf ihren Top Scorer Byron mussten die Eisbären heute verzichten.

 

Aubin (HC): „We knew it will be a mental grind, but the guys are focused now. We need full attention and they are ready to go. In game two we were mentally stronger. We knew it would be a battle, we got the job done. They did a fantastic job, now it is time to dig deep.“

 

Der EHC Red Bull München verpasste es zuhause am gestrigen Sonntag die Serienführung auszubauen. Stattdessen müssen sie erneut in die Höhle der Eisbären, wo die frenetischen Fans ihre Protagonisten sicher nach vorne schreien würden. Die dritte Reihe von Don Jackson erwies sich in Spiel als höchsteffektiv und Parkes machte mit seinem Doppelpack auf sich aufmerksam. München würde bestimmt an seine erste Performance in der Fremde nahtlos anknüpfen. 

Tiffels Vorlagen Expertise war bisher herausragend.

 

Jackson (HC):We know our style of hockey and we try to correct things and get better. Berlin requires respect. Game by game it is a learning process. We look at our mistakes, the breakaways. The players want to know what to improve. Regarding this back to back game the preparation is different, but it is no advantage for either team.

 

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Nach nicht einmal 16 Sekunden visierte Boychuk das Lattenkreuz an und im Gegenzug war Niederberger gleich zwei Mal gefordert. Beide Teams begannen wie die Feuerwehr. Das war ganz nach dem Geschmack des Publikums. Haukeland fror dann sicherheitshalber die Scheibe ein, jetzt probierte es Bokk allein gegen alle, aber das war des Guten zu viel. In den ersten 3 Minuten agierten die Hausherren leicht optisch überlegen.

 

Noebels Scheibenführung war sehenswert und schon gab es die erste Hinausstellung wegen Beinstellens gegen Smith. Bisher überzeugte Berlins Powerplay und auch jetzt belohnten sich die Gastgeber dank Boychuks Hammer in der 5. Spielminute. Allerdings stand der Torschütze, der den Puck etwas glücklich bekam, mutterseelenallein vor Haukeland. Das Momentum lag nun bei den Eisbären. Boychuk kennt das Gefühl eines Champions bereits, u.a. mit Bern.

 

Die Antwort der Münchener ließ nicht lange auf sich warten, denn Redmond netzte ein perfektes Zuspiel unhaltbar ein. Niederberger zeigte ganz ungewohnt eine kleine Unsicherheit, ohne Folgen. Jeder noch so kleine Scheibenverlust konnte fatal sein. Beim 3 auf 2 Konter parierte Niederberger souverän nach einem schnellen Doppelpass zwischen Schütz und Hager.

 

Nach einem Bully Gewinn entstand die nächste Chance für München. In dieser Disziplin hatte Berlin noch Nachholbedarf in den Playoffs. Haukeland rettete gegen Boychuks Abschluss gewohnt sicher und Niederberger ließ nichts von außen anbrennen, wie schon in den gesamten Playoffs. Wissmann war ein eminent wichtiges Puzzlestück in Aubins Mannschaft, zumal er in der Hauptrunde die beste Plus-Minus Bilanz aufwies.

 

Nach gutem Direktspiel konnte sich Ellis nur noch durch Beinstellen helfen, es folgte das erste Powerplay der Gäste. Berlins Unterzahlquote war bisher herausragend und auch jetzt stand ihre Box kompakt, ohne sich einen Treffer einzufangen. Es wurde an den Banden mit harten Bandagen gefightet wie nicht anders zu erwarten. Nach einem Getümmel vor Haukeland hatte Street auf der Gegenseite eine sehr gute Gelegenheit und Ellis versuchte es zwei Mal hintereinander mit einem Abschluss. Gogulla profitierte von einem Aufbaufehler, als Berlin es versäumte die Scheibe zu klären und zog ab.

 

Tiffels und Smith interagierten fast blind, nur die Krönung fehlte. Nielsens Erfahrung mit nur einer Hand vermied das Solo von Ortega. Leistungsgerecht trennte man sich mit 1 zu 1 in einem rasanten Match. Interessant war, dass München in der Torschuss Statistik mit 25 zu 11 jetzt schon deutlich in Front lag.

 

Mik: „Wir sind ganz gut gestartet, haben aber unsere Linie etwas verloren. München hatte dann das Momentum. Wir spielen das gleiche System, es geht um jeden Zentimeter.”  

 

Bokk stand goldrichtig

 

Der Mittelabschnitt ging genauso schnell weiter. Im 4 gegen 4 hätte Hager fast die Scheibe erlaufen nach einem verunglückten Berliner Zuspiel. Es galt für beide Teams möglichst simples Hockey zu pflegen, sprich die Scheibe in der Regel über die Bande rauszuspielen; das wurde ihnen von den Coaches eingebläut. Pföderls guter Move war sehenswert und Wissmanns Schuss nach Zuspiel von Hördler blieb wirkungslos. Die Ikone Hördler probierte es gleich mal selbst, doch Haukeland hielt sicher fest.

 

Coach Aubin, der die Euphorie und die Energie der Fans nutzen wollte, brachte auch die vierte Reihe mit dem emsigen Wiederer. Hördler übernahm mehr Verantwortung und tat was für die Schussstatistik. Die Red Bulls betrieben wieder ihr bewährtes aggressives Forechecking. Haukeland strahlte die nötige Ruhe aus nach dem Handgelenkschuss von Fiore. Mauer und Hager wirbelten die Berliner Defensive durcheinander.

 

Beim 2 auf 1 Konter der Gastgeber wurde der Pass etwas zu spät auf Boychuk in den Slot gespielt, die Scheibe ging knapp am Gehäuse vorbei. München durfte jetzt wieder in einfacher numerischer Überlegenheit zaubern.  Es war kein statisches Powerplay, die Scheibe lief gut durch die Formation und die Eisbären verteidigten effektiv ihre Box. Es entwickelte sich erwartungsgemäß ein ausgeglichenes Match. Daubner hatte im Slot plötzlich per Rückhand eine große Gelegenheit, ganz allein vor dem aufmerksamen Niederberger.

 

White verfehlte ganz knapp den Nachschuss, doch die Eisbären blieben hartnäckig und Wissmanns Distanzschuss wurde von Bokk in der 39. Spielminute entscheidend abgefälscht zur erneuten Berliner Führung. Bokk, der bei Carolina unter Vertrag stand und das Eishockeyspielen in Schweinfurt erlernte, befand sich in idealer Position vor Haukeland. Die Schiedsrichter bemühten zwar noch den Videobeweis, aber dies dauerte nicht lange und das gute Tor wurde von Rantala demonstrativ und theatralisch bestätigt.

 

Daubner: „Es sind genau die Kleinigkeiten, einen guten Forecheck vorne gewinnen und dann die Scheibe aufs Tor bringen, wir müssen genauso weiterspielen.“

 

Berlin verteidigt taktisch diszipliniert

 

Knapp 20 Sekunden touchierte Wiederers Schuss das Lattenkreuz, fast eine Analogie zu Drittel ein. Schütz probierte es im Alleingang, hatte aber kein Fortune. Nach wirkungslosem Powerplay der Eisbären kam München wieder in Fahrt und Ehliz scheiterte an Niederberger. Die Begegnung lief weitgehend ohne viel Unterbrechungen, am Speed wurde nicht nachgelassen.

 

Aus Sicht von Berlin konnte Boychuk, der im Mittelabschnitt einen harten Check einstecken musste, bislang nicht mehr mitwirken. Das wäre nach Byron nun schon der nächste schwer verkraftbare Ausfall, der nicht leicht zu kompensieren war. In solchen Situationen mussten andere Protagonisten in die Presche springen. Die Eisbären konzentrierten sich nicht mehr auf Hurra Eishockey, sondern legten den Fokus auf ihre Verteidigung. Dabei gewährten sie den Gästen nicht allzu viel.

 

Die Red Bulls legten nun eine Schippe drauf in ihren Angriffsbemühungen, und Berlin war bestrebt sein Haus zu sichern. Dabei wurde auch mal die Scheibe gekonnt heraus gechipt, ohne ein Icing zu riskieren. Das nahm man gerne in Kauf gut 6 Minuten vor der Schlusssirene.

 

Was fiel den Jungs um Don Jackson noch ein? München schaffte es nicht sich in der Berliner Zone mal länger einzunisten und Druck aufzubauen. Immer wieder konnte sich Berlin geschickt befreien und Haukeland konnte nicht durch einen sechsten Feldspieler ersetzt werden. Der verletzte Veilleux unterstützte nach Kräften hinter der Berliner Bande. Gut 1 Minute vor dem Ende ging der Goalie vom Eis und die Sekunden verronnen. Das Empty Net Goal wurde zwar nicht erzielt, aber es reichte letztlich, denn die Eisbären zeigten eine taktische Meisterleistung im letzten Drittel.

 

Hager: „Es sind die Kleinigkeiten, beide Teams spielen auf hohem Niveau. Es ist ein Schuss der fehlt, ein Schläger der dazwischen ging. Es ist immer einfacher, wenn du führst bei einem Back to Back Spiel. Wir konnten nicht mehr den Druck aufbauen, haben nun einen Tag Pause und werden übermorgen wieder angreifen.

 

Hördler: „Es war ein Sieg der Defensive, wir haben gut gearbeitet und sind gutgestanden und haben alles gut weggenommen. Wir haben viele erfahrene Spieler, die das Richtige gemacht haben. Wir freuen uns über einen Tag Pause.“

 

Finale Spiel 3 vom 02.05.2022

Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 2:1 (1:1|1:0|0:0)

 

Tore:

1:0 |05| Boychuk (Clark) PP1

1:1 |07| Redmond (Street)

2:1 |39| Bokk (Wissmann, Nielsen)

 

1. Drittel Statistik:      11:25 Schüsse, 7:15 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:      12:5 Schüsse,  8:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:       7:10 Schüsse, 13:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Haupt-Schiedsrichter:  MacFarlane (USA) / Rantala (FIN)

 

Zuschauer: 14.200 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Berlin: Niederberger; Ellis, Müller, Pföderl, Boychuk, Noebels, Hördler, Wissmann, White, Nielsen, Clark, Jensen, Depres, Sodergran, Zengerle, Fiore, Mik, Streu, Wiederer, Bokk.

 

München: Haukeland; Blum, Daubner, Ortega, Smith, Ehliz, Boyle, MacWilliam, Parkes, Street, Tiffels, Redmond, Abeltshauser, Mauer, Kastner, Gogulla, Szuber, Schütz, Hager, Varejcka.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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