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Ingolstadt deklassiert Nürnberg mit 10:1 – Warsofsky mit 4 Punkte Spiel

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG) In der Saturn-Arena empfingen heute spät Nachmittag die Panther aus Ingolstadt die Nürnberg Ice Tigers zum brisanten Derby. Ingolstadt wollte seine Position unter den Top 6 weiter festigen und die Franken schielten stark auf diese Playoff Plätze. Während die Gastgeber nach 4 Pleiten am Stück endlich wieder mal gewannen, reisten die Nürnberger mit 4 Siegen aus den letzten 5 Partien nach Oberbayern. Bisher konnten beide Teams ihre jeweiligen Heimspiele klar für sich gestalten. Schließlich schickten die Panther aus Ingolstadt die Ice Tigers aus Nürnberg mit einem denkwürdigen 10 zu 1 nach Hause. Warsofsky punktete viermal, seine Kollegen Aubry und Storm ergatterten jeweils 3 Scorerpunkte.

 

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(Foto: Citypress)

 


Ingolstadt konnte seine Durststrecke mit dem Kantersieg in Krefeld beenden und wollte heute diesen Lauf mit ins Derby nehmen. DeFazios genialer Dreierpack am Freitag gab den Panthern einen weiteren Pusch. Mit ihren heutigen pinken Neon Jerseys wollten sie schon mal ein klares Signal an den Gegner setzen, um an ihre zwei früheren Kantersiege gegen Nürnberg zu erinnern. Ingolstadt hatte heute 11 Stürmer und 6 Verteidiger zur Verfügung.

 

Liedy (Geschäftsführer): „Teamsport Initiative – Aufruf an die Politik: Eine Rückmeldung gibt es noch nicht vom Ministerpräsidenten. Wir hoffen, dass unser Anliegen gehört wird und am Montag eine neue Entscheidung zur Zulassung von Fans getroffen wird. Bis dato fehlen uns Einnahmen im sechsstelligen Bereich, nicht nur Ausfälle beim Ticketing, auch Werbeeinnahmen brechen weg. Der Auf- und Abstieg ist kein einfaches Thema, sehr sensibel und muss mit Bedacht entschieden werden. Ich erwarte ein spannendes und kampfbetontes Match. Beide Teams sind geschwächt wegen Ausfällen, Verletzungen und wegen Corona. Für uns geht es um die Etablierung unter den Top sechs.

 

Nürnberg rang in beeindruckender Manier am Freitag Wolfsburg nieder trotz dünnem Kader. Diese Energieleistung gab den Ice Tigers sicher weiter Selbstvertrauen für die heutige nicht minder schwere Aufgabe in der Audi Stadt. Eine Hiobsbotschaft musste Headcoach Rowe nach dem Warm Up verkraften, denn ihr Capitano Reimer kehrte dann nicht mehr an die Bande zurück. Dafür stand mit Pilu ein weiterer Verteidiger zur Verfügung.

 

Pilu: „Ich hatte ein paar Eiseinheiten, es fehlt noch ein wenig. Der Abbruch der U20 war sehr schade, aber wir können es nicht ändern. Es freut mich, dass ich mich bisher durchsetzen konnte. Heute wird die Taktik wichtig sein gerade mit dem kleinen Line Up. Läuferisch wird es schwer werden. Die Spiele in der Vergangenheit sind vergessen.“

 

Frühe Führung plus zwei weitere Verteidiger Tore für Ingolstadt

 

Nach zwei Minuten hatte Aubry die Führung auf seinem Schläger nach einem tollen Stretchpass an die blaue Linie, doch Treutle blieb Sieger in diesem Duell. Soramies machte es dann besser und netzte in der 4. Spielminute zur frühen Führung ein, als er gedankenschnell den Puck versenkte. Das war gar nicht nach dem Geschmack der Nürnberger, welche die Null möglichst lange halten wollten angesichts ihres klammen Kaders.

 

MacLeods Solo an vier Gegenspielern vorbei wehrte Taylor gekonnt mit seinem rechten Schoner ab. Nürnberg schaffte es langsam, dem Anfangsdruck der Gastgeber zu entkommen. Es gab bald eine weitere Top Gelegenheit für die Franken durch Ustorf und Welsh im Verbund vor Ingolstadts Goalie.

 

Simpson auf Seiten der Hausherren spielte gegen seinen Lieblingsgegner, denn der Stürmer erzielte in seinen bisher 10 Begegnungen gegen Nürnberg mindestens einen Scorerpunkt. In der 14. Spielminute markierte Marshall sein fünftes Saisontor und brachte seine Farben mit 2 zu 0 in Front. Zuvor war die Partie recht ausgeglichen, doch die Panther erwiesen sich wieder mal extrem effektiv in der Chancenverwertung. Nur knapp eine Zeigerumdrehung später schlug es erneut hinter Treutle ein, denn Warsofsky verwertete eiskalt zum 3 zu 0 für Ingolstadt. Es kam knüppeldick für die Franken.

 

Nun wurde es eine Marathonaufgabe für die Franken, deren erstes Powerplay relativ ungefährlich verpuffte. Das klare Ergebnis nach dem ersten Drittel spiegelte nicht den wahren Spielverlauf wider, denn Nürnberg zeigte ein durchaus solides Auswärtsspiel und hätte sich einen Treffer verdient gehabt.

 

Soramies: „Nürnberg ist gut rausgekommen, aber wir haben gut dagegengehalten. Was die Neontrikots angeht, ich glaub nicht wirklich dran, ist aber eine lustige Geschichte. Wir müssen die neutrale Zone dichthalten, Turnovers vermeiden und genauso weitermachen.“

 

DeFazio trifft schon wieder, Traumtor von Storm

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts durfte Storm gleich zum zweiten Mal heute in der Kühlbox Platz nehmen, doch Nürnberg musste höllisch auf Shorthander der Panther aufpassen, die in dieser Saison schon neunmal erfolgreich waren. Trotz ansehnlicher Bemühungen blieb das Powerplay wirkungslos und, kaum wieder komplett, verzeichnete Ingolstadt die riesige Chance zum vierten Treffer durch Quaas.

 

In eigener Überzahl waren die Panther sofort druckvoll unterwegs, ließen jedoch mehrere sehr gute Gelegenheiten liegen, um das Resultat höher zu schrauben. Es dauerte aber nicht lange und Ingolstadt kam wieder in den Genuss eines Powerplays. Pech für Nürnberg, dass heute mit Patrick Reimer ihr bester Shorthander Schütze nicht dabei war. Die dritte Unterzahlkonstellation folgte unmittelbar für die Gäste, die nun zu viele Strafen sammelten, was ihren Spielfluss arg beeinträchtigte.

 

Aller guten Dinge waren drei und nun klappte es mit dem Tor in Überzahl für Ingolstadt. Torschütze in der 31. Spielminute war DeFazio, der einen Distanzschuss von Feser für Treutle unhaltbar abfälschte. Das Engagement stimmte bei den Gästen, doch sie bekamen nicht richtig Zugriff auf die Partie, auch wenn die Franken durch Ribarik nach einem Ingolstädter Wechselfehler eine tolle Möglichkeit herausspielten. Teufelskerl Taylor entschärfte dann eine weitere gute Chance für die Ice Tigers, die drauf und dran waren, zum ersten Mal auf das Scoreboard zu kommen.

 

Auf der anderen Seite musste Treutle stets hellwach bleiben bei der Offensivpower der Hausherren, die in der 40. Spielminute in Person vom Storm zum fünften Mal trafen am heutigen Nachmittag. Sein 12. Saisontreffer hat ihm sicher auch die verdiente Vertragsverlängerung gebracht; es war ein genial herausgespieltes Tor des agilen Schweden 39 Sekunden vor der Sirene. Nach 40 Minuten schien sich schon wieder ein Debakel für Nürnberg hier in Ingolstadt anzubahnen.

 

Kofler: „Ingolstadt nutzt seine Torchancen eiskalt aus. Unser kurzes Line-Up soll aber keine Ausrede sein. Wir haben noch 20 Minuten und wollen alles versuchen. Wir schauen von Wechsel zu Wechsel, leider ist auch Patrick (Reimer) nicht dabei“

 

Panther lassen nicht locker und machen es zweistellig

 

Der Schlussabschnitt war für Ingolstadt das Sahnedrittel in dieser Saison, d.h. die Franken waren gewarnt, was ihnen heute eventuell noch drohte. Mit dem aktuellen Ergebnis hatten die Panther nun die zweitbeste Offensive in der Liga, was sie dann nach nur knapp zwei gespielten Minuten mit dem halben Dutzend eindrucksvoll unter Beweis stellten. Aubry trug sich als Torschütze ein.

 

Rowe nahm dann logischerweise die Auszeit und gab sehr lautstarke Anweisungen an sein Team, denn er war nicht gewillt trotz des dezimierten Kaders hier klein beizugeben. Seine Worte schienen zu wirken, denn Welsh markierte in der 45. Spielminute den ersten Treffer für die Gäste, den sie sich redlich verdient hatten. Davon ließen sich die Hausherren nicht lange aus der Ruhe bringen, denn Feser verbuchte in der 46. Spielminute den siebten Treffer für die Schanzer.

Dieses Zwischenergebnis erinnerte an die schwarze Serie der Franken in der vergangenen Saison gegen die Panther. Jetzt waren es schon 29 Gegentore, welche die Franken dabei kassierten. 2 ½ Minuten später wurden es dann 30, denn Warsofsky belohnte sich heute mit seinem zweiten Treffer.

 

In der 57. Spielminute verwertete Höfflin einen Zuckerpass von Koch zum 9 zu 1. Damit stellte Ingolstadt bereits den Saisonrekord ein und lediglich 90 Sekunden später durfte auch Storm seinen zweiten Treffer heute bejubeln.

Ingolstadt feierte einen zweistelligen mehr als deutlichen Kantersieg gegen bemitleidenswerte Nürnberger, bei denen sich auch der Kräfteverschleiß an diesem Wochenende bemerkbar machte.

 

Mebus: „Mir fällt es schwer Worte zu finden. Die letzten beiden Jahre haben wir hier eins auf die Mütze bekommen. Wir müssen anders auftreten trotz Corona. Ingolstadt hebt sich das Scheibenglück gegen uns zuhause auf, hat man das Gefühl. Wir hatten unsere Chancen, bei denen geht halt jeder rein, bei uns heute nicht. Wir müssen kritisch hinterfragen, was schiefgelaufen ist.“

 

Warsofsky: „It was a good win, we needed to come out hard and played our game. We are a fast team. These jerseys must be the lucky charme against Nürnberg.“

 

46. Spieltag: DEL Spiel vom 23.01.2022

ERC Ingolstadt – Nürnberg Ice Tigers 10:1 (3:0|2:0|5:1)

 

Tore:

1:0 |04| Soramies (Brune, Warsofsky)

2:0 |14| Marshall (Aubry)

3:0 |15| Warsofsky (Storm, DeFazio)

4:0 |31| DeFazio (Feser, Marshall) PP1

5:0 |40| Storm (Aubry)

6:0 |42| Aubry (Stachowiak)

6:1 |45| Welsh (MacLeod) PP1

7:1 |47| Feser (Storm, Warsofsky)

8:1 |49| Warsofsky (Feser, Simpson)

9:1 |57| Höfflin (Koch, Marshall) PP1

10:1 |58| Storm (DeFazio)

 

1. Drittel Statistik:      13:11 Schüsse, 13:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

2. Drittel Statistik:      11:5 Schüsse, 10:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:6

3. Drittel Statistik:       14:7 Schüsse, 12:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:6

 

Zuschauer: keine

 

Schiedsrichter:  Reneau / Steingroß

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Taylor; Wagner, Marshall, DeFazio Feser, Storm, Quaas, Warsofsky, Flaake, Höfflin, Simpson, Gnyp, Hüttl, Koch, Aubry, Stachowiak.

 

Nürnberg: Treutle; Welsh, Weber, Friedrich, Stoa, Fox, Fleischer, Mebus, Sheehy, Schmölz, Pilu, MacLeod, Kislinger, Ustorf, Ribarik.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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