Bremerhaven schlägt auch Ingolstadt und setzt Erfolgsserie fort, 2:1 Sieg nach Overtime

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG)  In der Eisarena zu Bremerhaven hatten die Fischtown Pinguins die Panther aus Ingolstadt zu Gast, gegen die sie im ersten Aufeinandertreffen denkbar unglücklich verloren hatten. Demzufolge sannen die Pinguins aus dem hohen Norden heute Abend auf Revanche.

 

Es war ein Verfolgerduell zweier Top Teams, die mit ihrem Punktequotienten extrem dicht beieinanderlagen. Heute trafen auch die beiden besten Überzahlmannschaften der Liga aufeinander. Schließlich zwang Bremerhaven die Panther aus Ingolstadt in einem zähen Ringen knapp mit 2 zu 1 nach Verlängerung in die Knie. Die späte Strafe kostete den Oberbayern wohl den Extrapunkt.

 

jelic bremerhaven 2021 blau

(Foto: Citypress)

 


Bremerhaven war zuletzt gut drauf mit drei Siegen in Serie und auf dieser Erfolgswelle wollten sie möglichst lange verbleiben. Die Fischtown Pinguins wollten den Abstand zum hartnäckigen Verfolger aus der Audi Stadt ausbauen und ihren Top 6 Rang festigen.

 

Die Panther aus Ingolstadt schwächelten in den beiden vergangenen Partien, als sie nur einen Punkt ergatterten konnten. Nach ihrem ersten Husarenstück an der Nordseeküste wollten sie heute Abend den zweiten Streich auf fremdem Terrain für sich verbuchen. Das Team um Doug Shedden musste jedoch auf Top Scorer Simpson u.a. verzichten und konnte lediglich mit drei Reihen aufwarten.

 

Kinders Jubiläumstreffer im ersten Drittel

 

Den ersten Schuss auf den Kasten von Franzreb, der heute für den etatmäßige Nummer 1 Maxwell auflief, verzeichnete Bodie für die Gäste. Dann übernahm Bremerhaven das Kommando und nahm Reich ordentlich in Beschuss, was letztlich zum frühen Führungstreffer für die Hausherren resultierte. Kinder war in der 4. Spielminute der begeisterte Torschütze, zumal es sein ersten DEL Tor war. Die Gastgeber waren nun im Aufwind und der Gäste Keeper bewahrte seine Farben vor einem nächsten Einschlag. Die Audistädter ließen sich in dieser Phase etwas die Butter vom Brot nehmen und fuhren weitgehend nur hinterher.

 

Nach gut 10 Minuten kam Ingolstadt besser ins Spiel und legte auch den Vorwärtsgang ein.  Mit dem Ende des ersten Powerbreaks deckten die Hausherren Reich erneut mit Schüssen ein, mehrere Tip-In Versuche verfehlten ihr Ziel nur knapp. Dann durften die Pinguins wieder mal ihr bärenstarkes Powerplay demonstrieren, was in Ansätzen sofort unter Beweis gestellt wurde bis ein Bremerhavener Akteur in der Kühlbox Platz nehmen musste. Piettas Kraftakt landete letztlich in der aufmerksamen Fanghand von Franzreb.

 

Nachdem beide Teams wieder komplett waren wurde das bisher muntere Match im schnellen Auf und Ab weitergeführt mit schneller Überbrückung der neutralen Zone und direktem Zug zum gegnerischen Gehäuse. Im 2 auf 1 Konter scheiterte Höfflin am richtig positionierten Keeper der Hausherren; das war die bis dato beste Gelegenheit für die Gäste.

 

Die letzten Minuten des ersten Abschnitts gehörten wieder den Gastgebern, die nicht lange fackelten bei ihren Abschlüssen. Die letzten 67 Sekunden durfte Ingolstadt mit einem Mann mehr agieren und setzte den Puck direkt an die Latte. Schließlich nahm Bremerhaven eine hauchdünne Führung mit in die Kabine dank eines früh herausgespielten Treffers.

 

Wejse: „We had some more chances to score and are happy about our lead. We have to minimize turnovers and be careful on our blue line and avoid their dangerous rushes.” 

 

Ingolstadt kämpft sich ins Match und gleicht früh aus

 

Mit noch knapp 1 Minute in Überzahl erarbeiteten sich die Panther in der 22. Spielminute sprichwörtlich den Ausgleich. Es war ein Tor des Willens durch DeFazio, als Bremerhaven nicht konsequent und hart genug am Mann verteidigte. Jan Urbas musste dann schon zum zweiten Mal am heutigen Abend auf die Strafbank und war ob dieser aus seiner Sicht sehr fragwürdigen Entscheidung ganz und gar nicht amused. Er hatte Glück, dass sein Unmut mit dem Schläger nicht deutlicher bestraft wurde. In Zeitlupe sah es mehr nach einem Vergehen von Jobke aus, aber die Refs müssen schnell und ohne slow Motion urteilen.

 

Eine längere 5 gegen 3 Konstellation konnten die Gäste nicht zu ihren Gunsten nutzen; ein Schuss an den Außenpfosten war die beste Ausbeute. Danach übte Bremerhaven in einem guten Wechsel mächtig Druck aus und Reich musste des Öfteren in höchster Not eingreifen. Ingolstadt wollte nicht klein beigeben und mischte ebenfalls wieder munter mit; auf beiden Seiten waren genügend Schüsse zu verzeichnen. Einen erneuten 2 auf 1 Konter entschärfte Franzreb wiederum bravourös. Dann gab es den ersten Faustkampf zwischen Wagner und Mauermann nach einem harten Check des Ingolstädters, was jedoch in ein Powerplay für die Gäste mündete, sehr zum Ärger von Popiesch.

 

Es entwickelte sich im Mittelabschnitt ein hart umkämpftes Match, es war ein zähes Ringen zweier auf Augenhöhe sich begegnende Teams. Die Checks wurden resolut zu Ende gefahren und die vielen Strafzeiten trugen auch grad nicht unbedingt zu einem flüssigen Spiel bei.

 

Zu allem Unmut verbüßte Top Scorer Urbas heute schon die dritte Strafzeit, sehr ungewöhnlich für ihn. Ingolstadt münzte seine Powerplay Möglichkeiten nicht in Zählbares um, das war ein Manko im zweiten Drittel, welches sie überwiegend in der Bremerhavener Zone verbrachte. Nun hatten Jobke und Wejse Redebedarf und klärten dies im zweiten Fight des heutigen Abends.

 

Es war einiges geboten in der Eisarena, es wurde nickliger und hitzig auf der Eisfläche. Es fand sich immer wieder mal ein „Pärchen“, das mit bestimmten Aktionen nicht zufrieden war. Es war ordentlich Feuer drin in der Begegnung, auch Bruggisser regte sich auf und konnte nur mit Mühe zurückgehalten werden. Leistungsgerecht verabschiedete man sich mit einem Remis in die Kabine.

 

Wagner: „Ich finde, wir haben ein gutes Drittel gespielt, hatten viel Überzahl. Nur die Chancenverwertung muss besser werden. Wir müssen weiter Druck machen. Ich wollte den Spieler fair checken.“ 

 

Zähes Ringen im Schlussdrittel, Bruggissers Hammer entscheidet die Overtime

Den Schlussabschnitt gestaltete Ingolstadt Liga weit statistisch betrachtet am erfolgreichsten, d.h. Bremerhaven musste auf der Hut sein. Der junge Henriquez teilte munter seine Checks aus, da kannte er keine Scheu. Es wurde weiter physisch intensiv, aber weitgehend fair die Begegnung geführt. Im Powerplay der Hausherren marschierte auch Ingolstadt mit Blick auf einen möglichen Shorthander. Kinder hatte dann die fast schon 100%ige Gelegenheit, um seinen zweiten Treffer zu markieren, doch Reich reagierte gedankenschnell.

 

Beide Mannschaften lieferten sich ein aufopferungsvolles Spiel, in dem jedes Team immer wieder seine Momente kreierte. 

Auch bei den zugelassenen Schüssen lag Ingolstadt in der Liga ganz vorne mit nur 26 pro Partie. Bis zur 52. Minute waren es auch heute bisher nur 22. Nun mussten sie aber wieder in Unterzahl verteidigen, was den Panthern sehr effektiv gelang. Bisher neutralisierten sich diese beiden Top Powerplay Teams, keine Mannschaft konnte bisher von der eigenen numerischen Überlegenheit profitieren.

 

Beide Teams wollten unbedingt den Lucky Punch in der regulären Spielzeit setzen, Friesen hatte dann eine Minute vor der Sirene die Mega Chance zur Entscheidung. Auf der Gegenseite hätte Pietta fast noch einnetzen können, doch er visierte bei leerem Gehäuse den Ellenbogen des am Boden liegenden Höfflin, sehr unglücklich. Alles war bereitet für die Verlängerung im spannenden 3 gegen 3 Modus.

 

Beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive und waren erpicht auf den finalen Treffer. Der Karawanken Express der Bremerhavener Top Reihe zeigte fast blindes Verständnis. Die restlichen fast letzten beiden Minuten in der Overtime durften die Hausherren mit einem Mann mehr absolvieren. Urbas Hammer wurde von Jobke toll geblockt und Bruggissers Distanzschuss fand seinen Weg hinter Reich ins Tor und brachte die Entscheidung.

 

Schließlich revanchierte sich Bremerhaven für die letzte Heimniederlage gegen den bayerischen Kontrahenten und vergrößerte den Abstand zum heutigen Gegner, welchem die späte Strafe in der Verlängerung wohl den Strich in die Rechnung machte.

 

Popiesch: „Es war heute viel harte Arbeit, ich bin sehr sehr froh über 2 Punkte. Ich gebe keine Kommentare zu den Strafen, jeder hat das Spiel gesehen. Es ist sehr eng in der Tabelle, jeder Punkt ist wichtig und die Liga ist so spannend wie schon lange nicht mehr.“

 

Feser: „It was a good game overall. We had the chance to win in the powerplay. It was a good battle of both teams, it is a bit sad the way we lost today.“

 

40. Spieltag, 07.01.2022

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Ingolstadt Panther 2:1 n.V. (1:0|0:1|0:0|1:0)

 

Tore:

1:0 |04| Kinder (Dietz, Vikingstad)

1:1 |22| DeFazio (Höflin)

2:1 |65| Bruggisser (Urbas) PP1

 

1. Drittel Statistik:       9:11 Schüsse, 12:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:       10:15 Schüsse, 11:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 18:12

3. Drittel Statistik:        8:8 Schüsse, 10:4 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

Overtime Statistik:        2:3 Schüsse, 3:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Hauptschiedsrichter:   Rantala (FIN) / Wilk (USA)

 

Zuschauer:   keine

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Franzreb, Trska, Eminger, Urbas, Jeglic,Verlic, Alber, Dietz, Uher, Wejse, McGinn, Moore, Bruggisser, Andersen, Friesen, Mauerman, Stowasser, Kinder, Vikingstad.

 

Ingolstadt: Reich, Jobke, Quaas, Stachowiak, Aubry, Soramies, Hüttl, Bodie, Höfflin, Pietta, Bourque, Wagner, Marshall, Storm, Feser, DeFazio, Henriquez-Morales.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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