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Schwenningen bezwingt Nürnberg mit 3:6, Ex-Ice Tiger Pollock trifft für die Schwäne

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG) In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers die Wild Wings aus Schwenningen zum Duell. Die Franken befanden sich auf den Pre-Playoff Rängen, während die Schwarzwälder weiterhin im Tabellenkeller feststeckten und vor diesem Match sogar die rote Laterne innehatten. Der Ex-Nürnberger Pollock schnürte ab jetzt seine Schlittschuhe für Schwenningen. Schließlich sicherten sich die Schwenninger Wild Wings auch die dritte Begegnung gegen Nürnberg. Die Gäste siegten mit 3 zu 6 bei den Franken dank besserer Chancenverwertung.

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Den Nürnberg Ice Tigers verbuchten zuletzt zwei Niederlagen nach zuvor drei Siegen am Stück, davon zwei Heimerfolge, was ihnen Motivation für die heutige Begegnung gegen das Kellerkind gab. Die Pleite in Krefeld war unnötig, hatte man doch eindeutig mehr Spielanteile, um alle Zähler mitzunehmen. Auf Identifikationsfigur Reimer war weiterhin Verlass, so dass auch heute wieder etliche Tore zu erwarten waren. Mit der Vertragsverlängerung ihres Headcoaches Tom Rowe setzte Nürnberg ein dickes Ausrufezeichen!

 

Rowe: “This organization happens to be the perfect fit. The training and equipment staff is excellent, everybody works hard and the players are tremendous. I couldn’t find better a spot, I couldn’t be happier. It is a lot of fun to work here, great leadership of Gassner. My goals are to continue and to improve our structured system. We want to make the next big step this year. My expectation will be higher, next season I want to play for championship. Today we need to play fast and move our feet, make life difficult for them. It will be a tough game with a playoff type atmosphere and it will be physical.”

 

Schwenningen reiste mit einem beherzten Sieg gegen die arg kriselnden Münchener und einem Auswärtserfolg in Krefeld an die Pegnitz und wollte seinen positiven Trend auch dort fortsetzen. Bisher war Nürnberg für die Wild Wings ein gutes Pflaster, hatten sie doch die erste Begegnung bei den Franken nach langem Rückstand am Ende für sich entschieden und ihr erstes Heimspiel deutlich gewonnen. Mit dem ehemaligen Nürnberger Pollock hatten die Wild Wings einen neuen Stürmer verpflichtet, für den das Match sicher was Besonderes war.

 

Kreutzer: Eigentlich war Lundh ein Musterprofi und hat sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wir waren überzeugt von ihm, aber es war von Anfang an irgendwie der Wurm drin. Seine Familie war auch nicht vor Ort, aber er hat immer hart gearbeitet im Training. Letztlich war es besser für beide Seiten, diesen Schritt zu gehen. Pollock konnte bisher nur einmal trainieren, ich hoffe, dass er sich schnell integriert. Wir müssen jeden Spieler einbinden und dessen Rolle definieren. Schön, wenn man das Jahr mit Siegen ausklingen lassen kann. Das ist gut für die Moral. Wir müssen diesen Weg weitergehen.”

 

Turnbulls Hammer und Pollocks Premierentreffer drehen die Nürnberger Führung

 

Gleich zu Beginn bekamen die Hausherren ihr erstes Powerplay zugesprochen und verzeichneten sofort ein paar gute Gelegenheiten. Für ihren besten Bully Spieler Brown kamen heute Lobach sowie Ribarik in den Genuss des Line Ups und der Übeltäter Tyson Spink kam zurück aufs Eis. Reimer vergab dann bei einem perfekt herausgespielten Konter die Führung vor dem halbleeren Gehäuse, doch unmittelbar danach verwertete Jahnke zur Nürnberger Führung in der 4. Spielminute. Einen wertvollen Assist verdiente sich Goalie Treutle. Bisher setzten die Franken das von Coach Rowe geforderte schnelle Umschaltspiel sehr gut um.

 

Die Gäste wurden nun offensiver und einer der Spink Brüder hatte gleich eine gute Chance auf seinem Schläger. Die Wild Wings hielten nun dagegen und fighteten vor Treutle um jede Scheibe. Trotzdem erwiesen sich die Gastgeber als das gefährlichere Team in den ersten 10 Minuten. Adam bugsierte danach den Puck haarscharf an Treutles Kasten vorbei, nachdem Tyson Spink super vorbereitet hatte.

 

Schwenningen durfte nun in Überzahl ran und schon klingelte es hinter Treutle in der 11. Spielminute: Turnbull’s 13. Saisontreffer markierte den verdienten Ausgleich für die Gäste, die bereits zuvor gute Möglichkeiten ungenutzt ließen. Das nächste Powerplay schloss sich fast nahtlos daran an, bei dem auch ihr Neuzugang Pollock bereits in die Formation durfte. Es ging hier rauf und runter, beide Teams standen sich schnellen Kontern gegenüber. Dies konnte Headcoach Kreutzer sicher nicht gefallen.  

 

Kurze Zeit später war er aber wieder happy, denn ausgerechnet Pollock stupste den Puck an Treutles Schläger, von dem er dann ins Tor trudelte. Spiel in der 19. Minute gedreht und der Ex-Franke sah sich auf Wolke 7.Trotz weit mehr Torschüsse sahen sich die Ice Tigers einem Rückstand gegenüber, weil Schwenningen effektiver in der Verwertung war.

 

Mebus: „Wir hatten einen guten Start, kommen eigentlich gut ins neue Jahr. Dann hatten wir 2, 3 Wechsel, die nicht so gut waren und haben dann den Faden verloren und auch zu viele Strafen genommen. Diese Basics müssen wir abstellen, ich gönne Pollock den Treffer.“

 

Ungewohnter Fauxpas von Eriksson

 

Im zweiten Drittel waren die Hausherren noch eine knappe Minute in einfacher Überzahl, doch die erste Top Chance vergab Hadraschek dank Treutles wichtigen Save. Kurz vor Ablauf der Strafe gab es gleich mehrfach die Gelegenheit zum Ausgleich, doch die Hartgummischeibe wollte nicht an Eriksson vorbei. Straftäter Spink vergab dann in aussichtsreicher Position zum 1 zu 3. Für den Schwenninger Keeper Eriksson kam es dann knüppeldick, denn sein ungewohnter Aussetzer wurde in der 23. Spielminute von Fleischer zum zwischenzeitlichen Remis genutzt.

 

Das neue Jahr 2022 ging definitiv nicht gut los für den schwedischen Goalie der Wild Wings. MacLeod konnte dann einen doppelten Rebound nicht nutzen, weil auch der Winkel zu spitz war. Plötzlich war Nürnberg aktiver unterwegs. Die Emotionen kochten nun etwas hoch; es war deutlich zu spüren, dass in dieser Partie Feuer drin war.

 

In einem wilden Getümmel vor Eriksson wollten die Ice Tigers unbedingt einen Treffer erzwingen; schließlich begrub der Keeper den Puck unter sich. Die on-ice Entscheidung der Schiedsrichter lautete „kein Tor“, was dann auch bestätigt wurde. Auch die über Tor Kamera sah das Spielgerät nicht im Kasten. Nach dem Powerbreak agierte Eriksson erneut unsicher, was jedoch nicht bestraft wurde. Auf der anderen Seite hätte sich Turnbull fast mit seinem zweiten Treffer des Tages belohnt, aber die Kraken Arme von Treutle verhinderten dies. Stoa fand dann seinen Meister im Schwenninger Goalie, der mehr zu tun hatte als ihm wohl lieb war. Beide Offensivreihen wirbelten nun gehörig, so dass es Chancen im Minutentakt gab.

 

Das Penalty Killing der Ice Tigers funktionierte dann sehr gut mit Entlastungsaktionen und fast wäre auch ein Shorthander gelungen, doch Olimb brachte mit seinem 7. Saisontreffer seine Farben in der 36. Spielminute erneut in Führung. Endlich traf dann auch mal Nürnberg wieder im Powerplay, was ja in den letzten Wochen gar nicht lief. Schmölz fälschte in der 37. Spielminute nach feinem Zuspiel die Scheibe geschickt und effektiv ins Tor ab. Die Wild Wings wirkten keinesfalls geschockt und verbuchten eine Doppelchance.

 

Es entwickelte sich eine sehenswerte torreiche Begegnung, die gerne so weitergehen durfte. Nur bei der Ansammlung der Strafzeiten würden die Trainer bestimmt ‚not amused‘ reagieren. In der Torschuss Statistik lag Nürnberg weiterhin deutlich in Front. Nur der Ertrag ließ zu wünschen übrig.

 

Hadraschek: „Es ist ein munteres Spiel, sehr ausgeglichen. Die Kleinigkeiten werden am Ende entscheiden. Beim Konter hätte ich wohl etwas warten sollen.“

 

Geniales Solo von Huß, Tyler Spink erhöht und Karachun macht den Deckel drauf

 

Den Schlussabschnitt starteten die Gäste mit einem knapp einminütigen Powerplay. Pollocks Querpass kam nicht ganz an, dann ging es wieder mit voller Besetzung weiter. Beide Teams fokussierten sich anfangs auf das Vermeiden von Fehlern. Dann fasste sich der Verteidiger Huß in der 48. Spielminute ein Herz und umkurvte im Coast to Coast nahezu alle Nürnberger, die ihm entgegenkamen und verlud auch Treutle, der bei diesem Gegentor denkbar unglücklich aussah; dieser Treffer ging auf seine Kappe.

 

Im daran anschließenden Powerplay könnte Nürnberg hätte Ustorf wieder alles auf Anfang stellen können, doch die Wild Wings überstanden diese brenzlige Situation. Ganz im Gegenteil, die Schwäne erhöhten sogar drei Minuten später auf 3 zu 5 aus ihrer Sicht. Es gab erneut Videobeweis wegen einer potentiellen Kickbewegung des vermeintlichen Torschützen Tyler Spink. Letztlich wurde auf ein gutes Tor entschieden. Wie würde Nürnberg auf diesen zwei Tore Rückstand reagieren?

 

Bei Tyson Spinks Alleingang hob er nach einem Check von Parlett ab und riss das Tor aus der Verankerung. Es war einiges los in der Arena. Die Gäste verlegten sich nun auf die Verwaltung des Vorsprungs und durften wieder in Überzahl ran. Es waren nur noch knapp 6 Minuten auf der Uhr, was den Wild Wings in die Karten spielte, denn die Ice Tigers kassierten sofort die nächste Strafe. Dies schien nun für Nürnberg nicht mehr möglich zu sein, heranzukommen.

 

Kurz vor Ablauf der Strafzeit hätten die Hausherren fast getroffen. Nachdem Nürnberg den sechsten Feldspieler brachten für Treutle, traf Karachun in der 59. Spielminute ins Empty Net zum 3 zu 6.

Schließlich entführte Schwenningen mit einem 3 zu 6 Auswärtserfolges den dritten Sieg in Serie. Nürnberg verlor das dritte Spiel in Folge.

 

Nürnberg empfängt am 4.1. Mannheim, während Schwenningen am 5.1. Düsseldorf in der heimischen Helios Arena begrüßt.

 

Lobach: „Wir haben zu viel Platz gelassen im Slot, zu viele Tore zugelassen. Wir haben keine schlechten Spiele abgeliefert, wir müssen einen Weg finden, um wieder zu gewinnen und einfach mehr Tore schießen. Mit Stoa und Sheehy in einer Reihe macht es Spaß zu spielen.”

 

Pollock: „Pretty good feeling, I am very excited about that. It was a good game, a bit of a slow start due to the bus ride. I want to help out, it’s a tough year and contribute via scoring.“

 

38. Spieltag, 02.01.2022

Nürnberg Ice Tigers– Schwenninger Wild Wings 3:6 (1:2|2:1|0:3)

 

Tore:

1:0 |04| Jahnke (Mebus, Treutle)

1:1 |14| Turnbull (Robak, Tyson Spink) PP1

1:2 |19| Pollock (Turnbull, Alberg)

2:2 |24| Fleischer (Friedrich, Weber)

2:3 |36| Olimb (Görtz, Zaborsky) PP1

3:3 |37| Schmölz (Reimer, Welsh) PP1

3:4 |48| Huß

3:5 |51| Spink Tyler  

3:6 |59| Karachun  ENG

 

1. Drittel Statistik:    18:6 Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:6

2. Drittel Statistik:     20:13 Schüsse, 15:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:     13:12 Schüsse, 10:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Haupt-Schiedsrichter:   Hunnius / Rohatsch

 

Zuschauer: keine

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle, Weber, Mebus, Lobach, Stoa, Fox, Welsh, Karrer, Reimer, MacLeod, Schmölz, Parlett, Bodnarchuk, Sheehy, Ustorf, Friedrich, Bender, Jahnke, Fleischer, Ribarik.

 

Schwenningen: Eriksson; Spornberger, Ramage, Spink, Spink, Karachun, Adam, Robak, Zaborsky, Olimb, Görtz, Huß, Weber, Pollock, Turnbull, Alberg, Bassen, Hadraschek, Möchel.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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