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Bietigheim schlägt Nürnberg mit 5 zu 4 und gibt rote Laterne ab – Sheen mit Hattrick

 

PENNY-DEL (Bietigheim/HG) In der EgeTrans Arena gastierten heute Abend bei den heimischen Steelers die Nürnberg Ice Tigers, die mit einer bemerkenswerten Serie von 4 Siegen in Folge im Gepäck ins Ellental anreisten. Das erste Gastspiel konnten die Franken knapp für sich entscheiden. Bietigheim war bestrebt, noch im alten Jahr den Turnaround einzuleiten und den Eklat um Pederson abzuhaken.

Schließlich besiegten nie aufgebende Steelers die Ice Tigers aus Nürnberg in einem packenden Match, das bis zum Schluss spannend war, mit 5 zu 4.  Ein überragender Riley Sheen bezwingt Nürnberg fast im Alleingang mit seinen drei Toren.

 

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(Fotoquelle Jan Simecek) Riley Sheen nach seinem dritten Treffer

 


Bietigheim musste nach starken zwei Dritteln am Ende doch eine herbe Klatsche in München einstecken und war auf Wiedergutmachung aus. Ihre redlichen Bemühungen auf dem Eis trugen bis dato noch keine Früchte. Deshalb wollten die Steelers heute gegen starke Nürnberger den Schalter umlegen, um doch noch die Wende einzuläuten. Die Causa Pederson brachte unnötigerweise Unruhe ins Team; dies sollte jedoch heute kein Faktor mehr sein.

 

Nürnberg war in den letzten Wochen stark unterwegs und tütete vier der letzten fünf Begegnungen mit einem Dreier ein. Ihre Tormaschine kam nun auch immer mehr ins Laufen und auf Fox und Co. war Verlass. Die Ice Tigers hatten sich inzwischen auf den Pre-Playoff Plätzen etabliert und wollten das Jahr erfolgreich beenden. Mit ihrem bemerkenswerten Punkteschnitt von sagenhaften 1,89 seit der Übernahme von Coach Rowe nahmen sie derzeit Rang 2 der Liga ein.

 

Reimer mit 375. DEL Tor, Fox legt nach, Sheen hält Steelers im Spiel

 

Bevor es tatsächlich losging, wurde eine Gedenkminute für den kürzlich auf tragische Weise verstorbenen erst 18-jährigen Niklas Kaus der Löwen Frankfurt eingelegt.

 

Beide Teams begannen schwungvoll aber leider ohne Zuschauer im weiten Rund. Immer wenn Bietigheim dynamisch im Vorwärtsgang agierte, wurde es sofort gefährlich für den Gegner. Top Stürmer Sheen setzte gleich eine Duftnote vor Treutle. Auf der anderen Seite durfte der stets verlässliche Keeper Aittokallio sich keinesfalls verletzen, da die Steelers derzeit nur noch eine Kontingentstelle zu vergeben haben nach dem unrühmlichen Abgang von Pederson, der einfach verschwand und nur dank seines zweiten Agenten nun in der EHCL unterkam.

 

Die Top Reihe mit Sheen, Stretch und Jaspers beschäftigten Treutle und verzeichneten tolle Einschussgelegenheiten; auch im 2 auf 1 Konter hätte es eigentlich klingeln müssen, doch die Scheibe wurde leichtfertig vertändelt. Nürnberg seinerseits prüfte auch den finnischen Goalie etliche Male. Bisher belohnten sich die Hausherren für ihren hohen Aufwand noch nicht, an Chancen mangelte es jedenfalls nicht.

 

In der 12. Spielminute überlistete Reimer mit einem verdeckten Schuss durch die Beine von Renner den Steelers Keeper zur 0 zu 1 Führung. Der Puck flutschte zwischen seinen Schonern ins Netz, da Aittokallio seinen Butterfly nicht mehr auspacken konnte. Es war bereits Reimers 375. DEL Tor und sein 11. Treffer in dieser Spielzeit.

 

Trotzdem ließen die Gastgeber nicht locker und hielten Treutle auf Trab. Freuen durften sich jedoch erneut die Ice Tigers, die in der 16. Spielminute durch Fox die Führung aus zwei Tore ausbauten. Über 90 Sekunden bekamen die Steelers nun doppelte Überzahl. Jetzt musste der Anschluss hergestellt werden und dies gelang schon nach wenigen Sekunden durch Sheen, der die Scheibe in der 17. Minute humorvoll ins Kreuzeck hämmerte. Dies war sein 20. DEL Tor, Hut ab!

 

Trotz ihrer starken Unterzahlquote klingelte es bereits einmal hinter Treutle und die Paradeformation von Bietigheim war weiterhin druckvoll unterwegs bei noch einem Mann mehr auf dem Eis. Dabei blieben beste Möglichkeiten ungenutzt. Letztlich ging Nürnberg mit einer hauchdünnen Führung in die Kabine, doch Bietigheim kämpfte sich gut zurück ins Match.

 

Schoofs: „Es war ein guter Start, wir hatten schöne Chancen, einen Pfostenschuss. Wir bekamen zu einfache Gegentore. Wir kämpfen weiter und dann können wir noch was holen. Unsere top Reihe ist super eingespielt, sie geben immer Gas, machen tolle Sachen. Es ist ein Riesenglück, dass wir diese drei Jungs in der Mannschaft haben.“

 

Der doppelte Sheen – sein 2. Hattrick

 

Das Back Checking klappte beim Aufsteiger bislang recht gut, um die Ice Tigers vom eigenen Tor fernzuhalten. Ganz im Gegenteil landete die Scheibe erneut hinter Treutle im Netz nach einem aufregenden Getümmel vor seinem Kasten. Die Schiedsrichter überprüften den Treffer nochmals, denn der Aspekt ‚Man in the Grease` war noch diskussionswürdig. Schließlich wurde der Ausgleichstreffer in der 23. Spielminute gegeben. Torschütze war schon wieder Sheen, der gedankenschnell die Scheibe versenkte. Damit begann die Partie wieder bei Null sozusagen, denn die Steelers zeigten ein beeindruckendes Comeback.

 

Die Qualität der Chancen war auf Seiten der Hausherren klar besser, jeder erdenklich mögliche Abschluss wurde gesucht. Nach einer tollen Solo Aktion des pfeilschnellen Sheen konnte dieser nur noch unfair gestoppt werden, was zum Penalty führte, den er nicht verwerten konnte, weil Treutle hellwach blieb. Nichts wurde es vorerst mit seinem Hattrick.

 

Es blieb eine abwechslungsreiche Begegnung mit guter Offensivpower auf beiden Seiten. Insbesondere beeindruckten die Steelers mit Möglichkeiten im Minutentakt und dann schaffte es ihr Top Torjäger Sheen tatsächlich, die Partie in der 30. Spielminute komplett zu drehen mit seinem dritten Treffer des Abends. Dies war bereits sein zweiter Hattrick für die Gallionsfigur von Bietigheim, die nicht lockerließen und nur knapp eine Minute später durch Preibisch auf 4 zu 2 erhöhten. Zuvor wechselte Nürnberg seinen Goalie und Dubeau kam zu seinem Einsatz, der dann gleich mal hinter sich greifen musste. Definitiv kein gelungener Einstand!

 

Jetzt standen sich die schlechteste Überzahl und das schlechteste Unterzahl der Liga gegenüber, denn Nürnberg war im Powerplay. Nach vier Gegentoren in Folge sollte nun eine Reaktion folgen, doch die Ice Tigers dezimierten sich dann auch selbst und nichts wurde es mit dem Anschlusstreffer und Bietigheim war eine Minute lang numerisch überlegen.

 

Sheehy und Stoa meldeten sich dann mal für Nürnberg zurück mit einer guten Möglichkeit, doch Aittokallio war Herr im Haus. Bietigheim präsentierte sich im Mittelabschnitt als disziplinierte Einheit. 34 Torschüsse für den Liga Neuling sprachen bisher eine deutliche Sprache. Dank ihres dreifach Torschützen Sheen und einer herausragenden Bully Statistik nahmen die Steelers einen zwei Tore Vorsprung mit.

 

Karrer: „Wir haben schon im ersten Drittel nicht so zu unserem Spiel gefunden. Wir müssen wieder einfach und hart spielen, um im Schlussabschnitt noch Punkte zu holen. Das wird unserem Niveau heute nicht gerecht, wir müssen an den vorherigen Spielen anknüpfen. Wir wollten ein Signal setzen mit dem Goalie Wechsel. Jetzt heißt es, wach werden und ordentlich spielen im letzten Drittel.”

 

Bietigheim gibt rote Laterne ab

 

Im Schlussabschnitt war für genug Spannung gesorgt, denn nun war Nürnberg gefordert, selbst eine Aufholjagd einzuleiten. Die Franken mussten dafür bald mehr Risiko gehen, was den stets gefährlichen Kontern der Steelers in die Karten spielte. Dubeau musste gegen Stretch sein ganzes Können aufbieten, um nicht noch weiter ins Hintertreffen zu gelangen.

 

Das war nun ganz nach dem Geschmack des Aufsteigers, abwarten und auf schnelle Gegenstöße setzen. Dies sollte sich auszahlen, denn in der 47. Spielminute markierte Rückkehrer Weiß den fünften Steelers Treffer. Der Torschütze konnte nahezu unbedrängt aus spitzem Winkel vollenden, das ging viel zu leicht und die Ice Tigers schienen bezwungen zu sein.

 

Die Herausforderung für den Gastgeber bestand nun darin, sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Die Franken erspielten sich Gelegenheiten und Preibisch hätte bei seinem Solo weiter erhöhen können. Es wurde doch noch spannend, denn Kapitän Reimer leitete den 3 zu 5 Anschlusstreffer durch Ustorf in der 51. Spielminute ein.

 

Es wurde nun ein Spiel auf ein Tor und Aittokallio bewahrte seine Vorderleute vor Schlimmeren. Ziel war es möglichst keine Rebounds zuzulassen. Rowe nahm bereits seine Auszeit und würde bestimmt bald seinen Keeper vom Eis nehmen für den sechsten Feldspieler. Noch war dies nicht nötig, denn Parlett verkürzte in der 56. Spielminute auf 4 zu 5 und es war noch genug Zeit für den Ausgleich. Bietigheim befand sich nur noch im Verwaltungsmodus, setzte keine offensiven Akzente mehr, sondern versuchte nur noch den Vorsprung über die Zeit zu retten.

 

Die Franken gingen All in und das Tor war leer. Bietigheim wehrte sich nach Kräften, um Sekunden zu schinden. Schlussendlich sicherten sich aufopferungsvoll kämpfende Steelers den knappen Heimsieg und geben die rote Laterne ab.

Bietigheim muss am 28.12. nach Düsseldorf reisen und Nürnberg darf am 30.12. bei den Krefeld Pinguinen antreten.

 

Ustorf: „Im letzten Drittel haben wir zu unserem Spiel gefunden, die ersten 40 Minuten waren nicht gut genug. Wir waren heute einfach nicht bereit, spielten nicht gut. Wir haben nicht unseren Job gemacht.“

 

Sheen: „It was a rough third period in Munich, today a bit better. We carried it over, it’s good with 3 points for Christmas. Offensively our team was really good. With my line it was really working out well. There was an adjustment this year, now we have confidence in our line.“ 

 

34. Spieltag: DEL Spiel vom 23.12.2021

Bietigheim Steelers – Nürnberg Ice Tigers 5:4 (1:2|3:0|1:2)

 

Tore:

0:1 |12| Reimer (Schmölz)

0:2 |16| Fox (Sheehy, Parlett)

1:2 |17| Sheen (Stretch, Ranford) PP2

2:2 |23| Sheen (Stretch, Smereck)

3:2 |30| Sheen (Jasper, Smereck)

4:2 |31| Preibisch (Renner, Braun)

5:2 |47| Weiß (Naud, Schule)

5:3 |51| Ustorf (Jahnke, Weber)

5:4 |56| Parlett (MacLeod, Schmölz)

 

1. Drittel Statistik:       18:11 Schüsse, 15:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:       16:12 Schüsse, 20:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

3. Drittel Statistik:       5:11 Schüsse, 8:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Zuschauer:  keine

 

Schiedsrichter:  Hunnius / Polaczek

 

Aufstellung:

 

Bietigheim: Aittokallio, Braun, Renner, Sheen, Stretch, Jasper, Prommersberger, Smereck, Ranford, McKnight, Preibisch, Schule, Naud, Kneisler, Schoofs, Kuqi, Weiß.

 

Nürnberg: Treutle, Parlett, Bodnarchuk, Reimer, MacLeod, Schmölz, Bender, Karrer, Sheehy, Stoa, Fox, Fleischer, Weber, Lobach Ustorf, Jahnke.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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