Ingolstadt deklassiert Straubing mit 8:1 – Pietta nun auf Platz 3 der ewigen Assist Bestenliste

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)  Derbytime in der Audi Stadt: zum bayerischen Highlight luden die heimischen Panther gegen die Straubing Tigers in die Saturn-Arena. Ingolstadt demontierte kürzlich Nürnberg vor eigenem Publikum und wollte den nächsten Streich gegen die Niederbayern landen. Die Tigers hofften auf mehr Konstanz in ihrer Performance, nachdem am Freitag das Heimspiel gegen Augsburg im gegenseitigen Einvernehmen verschoben wurde. Schließlich feierte der ERC Ingolstadt einen 8 zu 1 Kantersieg gegen arg dezimierte Straubing Tigers und verbuchten vor nahezu leeren Rängen den nächsten Heimsieg.

 

 

pietta cp 2021

(Foto: Citypress)

 


Ingolstadt sammelte in den vergangenen 5 Spielen 13 Punkte und beeindruckte mit einer sehenswerten Leistungssteigerung, welche sie von ganz unten in die Top 6 katapultierte. Inzwischen brachte Headcoach Doug Shedden sein Team auf Kurs und in Richtung Anspruchsdenken. Die Panther mussten zuletzt bei der Düsseldorfer EG Federn lassen und kassierten nach drei Siegen in Folge mal wieder eine Niederlage.

 

Bourque: „Last game was not our best effort. The last period was ok, but we did not show 60 minutes efforts, which was disappointing. We will focus on today’s match. Now we are more structured with a better defense. It is always difficult to find your footing, since it is a different team and different city. Before it was not so consistent, but this is a derby game with not as many fans today, but big 3 points today. It is a special situation with corona, the virus is not easy to deal with.“

 

Straubing war auf der Suche nach der Erfolgsformel, nachdem man zuletzt in den beiden Auswärtspartien lediglich ein mageres Pünktchen mitnehmen konnte. Gegen den Angstgegner Schwenningen war viel mehr drin, doch letztlich zogen die Tigers auch dort wieder den Kürzeren. Der Schwarzwald scheint kein gutes Pflaster zu sein, während die Chance in Düsseldorf mit einem Sieg zurückzukehren, um einiges höher war. Neben dem Ausfall ihres nimmermüden Capitanos Schönberger wog auch das coronabedingte Nichtmitwirken von 4 weiteren Akteuren mit Kohl, Elsner, Connolly und Mouillierat mehr als schwer.

 

Brunnhuber: „Beim ersten Match kassierten wir nur ein Gegentor. Wir haben immer gute Chancen zu gewinnen, heuer ist auch unser Powerplay unsere Stärke, aber zufrieden sollte man nie sein. Neben Pech war auch Unvermögen dabei. Es läuft schon bisserl besser, das Feedback vom Coach ist positiv, es ist nur schade für den Andi (Eder). Die ist aber auch eine Chance für andere Jungs, jetzt ihren Beitrag zu leisten. Unsere Reihe mit TJ (Mullock) als alter Hase in der Liga funktioniert gut; wir kennen uns sehr gut und Josh (Samanski) ist sehr schnell mit seinem super Schuss. Wir helfen uns gegenseitig. Es ist nicht optimal momentan, denn die Reihen sind immer ganz anders wie im Training, aber wir sind Profis und müssen das hinkriegen. Wir werden uns reinhauen und hoffen, dass was Gutes dabei herausspringt. “

 

Furioser Start von Ingolstadt, Straubing kommt heran

 

Vor magerer Kulisse, was diesem traditionellen Derby in keiner Weise gerecht wurde, starteten die dezimierten Straubinger recht ordentlich. Insgesamt waren heute maximal 1.203 Fans zugelassen gemäß den aktuellen Corona Regeln. Nach ausgeglichenem Beginn gingen die Panther im Powerplay auch dank ihrer bisherigen knapp 24 % Erfolgsquote durch Bourque in der 6. Spielminute in Führung, obwohl die Tigers ihre erste Unterzahl bis dahin sehr gut gestalteten.

 

Nur kurze Zeit später, exakt 78 Sekunden, erhöhten die Hausherren in Person von DeFazio zum 2 zu 0; dies ging jedoch viel zu leicht für Ingolstadt. Nun kam es schon knüppeldick für die Straubinger, die wohl noch unter dem Eindruck der Corona Misere standen. Die Tigers waren nun sichtlich geschockt und beeindruckt vom rasanten Auftritt der Panther, die Chancen im Minutentakt produzierten. Würden die Gäste den Schalter umlegen können?

 

In der Tat schafften es die Tigers, den Anschlusstreffer zu markieren: in der 13. Spielminute veredelte Tuomie das perfekte Zuspiel von Akeson unhaltbar für Reich. Es war zugleich der Debuttreffer für den Neuzugang aus Berlin. Dann gab es zum ersten Mal Powerplay für die Gäste, die schon sehr lange auf einen Überzahltreffer warteten; den letzten erzielte Connolly, der heute schmerzlich vermisst wurde. Jetzt gingen sie leer aus trotz einer guten Gelegenheit von Daschner.

 

Nach anfänglichem Raketenstart der Ingolstädter kämpften sich die Tigers Schritt für Schritt heran und gehen nur mit einem Tor Rückstand in die Pause. Das Schussverhältnis sprach klar für die Hausherren.

 

Quaas: „Das Gegentor ärgert mich sehr, die Scheibe ist durch die Beine gerutscht und ich bin am Spieler hängen geblieben. Das ist so im Sport, ist blöd gelaufen, denn der Puck hat sich aufgestellt und ist seltsam gesprungen. Wir haben hart dafür gearbeitet, dass wir unser Selbstvertrauen zurückgewonnen haben. Wir bringen die Scheibe gut vors Tor.“

 

 

 

Geniestreich(e) von Pietta und DeFazios Doppelpack

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts prüfte gleich mal Daschner den Keeper der Panther mit einer soliden Einzelleistung. Tuomie war nach seinem Premierentor heiß gelaufen und hielt Reich auf Trab. In der 25. Spielminute jedoch schlugen die Hausherren erneut zu mit einem glanzvoll verwandelten Penalty von Pietta. Chapeau an diese sehenswerte Kreativleistung der Gallionsfigur!  

 

Nach Klasse Vorarbeit von Mullock hätte Tuomie fast seinen Doppelpack geschnürt. Trotz dieses unnötigen Gegentreffers bei eigener Überzahl setzten sich die Tigers wieder in der Ingolstädter Zone fest, mussten aber stets auf der Hut vor dem flüssigen Kombinationsspiel der Panter sein, welche schon wieder im Powerplay agieren konnten. Im 4 gegen 4 verbuchte DeFazio in der 33. Spielminute seinen heutigen zweiten Treffer. Hüttl, der sich im Team von Shedden bisher sehr gut entwickelte, leistete hierfür eine tolle Vorarbeit.

 

Bei einem bemerkenswert herausgespielten Konter vollendete Höfflin dank dem genialen Pass von Pietta zum 5 zu 1. Für Pietta war es bereits sein 450. Assist in der DEL. Damit belegt er nun hinter Hock und Kreutzer Rang 3 in der ewigen Bestenliste.

 

Die Hausherren ließen überhaupt nicht locker und machten dann sogar in der 37. Spielminute durch Feser das halbe Dutzend voll. Es kam nun wirklich knüppeldick für tapfere Straubinger, die sich wirklich gut dagegenstemmten soweit es ihre begrenzten Kraftreserven zuließen. Mit einem deutlichen 5 Tore Vorsprung der Gastgeber schien für die Tigers die Messe bereits gelesen zu sein und Ingolstadt war erbarmungslos in der Chancenverwertung; von ihren 6 Abschlüssen führten sage und schreibe 4 Stück zu Toren.

 

Unglücksrabe Dietl muss zweimal hinter sich greifen, Panther bleiben gnadenlos

 

Im Schlussabschnitt galt es nun für die Gäste, zumindest etwas Ergebniskosmetik zu betreiben, um hier nicht vollends unterzugehen. Mit ihren nur 3 Reihen schrubbten die Tigers bereits immens viel Eiszeit herunter, was aber nicht verwunderte. Headcoach Pokel brachte seinen heutigen jungen Backup Dietl und der Ärmste musste gleich den ersten Schuss aufs Tor schlucken. Marshall war in der 42. Spielminute der Torschütze, Dietl war schon zu bedauern. Und es kam noch schlimmer für den Nachwuchsgoalie, denn nur knapp eine Minute danach bugsierte Flaake die Scheibe erneut ins Tor nach Konfusion im Slot.

 

Dies veranlasste Pokel, wieder Karhunen ins Gehäuse zu bitten, um den Backup nicht zu verheizen, dem keinerlei Vorwurf gemacht werden konnte. Jetzt hieß es Schadensbegrenzung bei den Tigers, die in dieser Saison noch nie so schlimm unter die Räder kamen.

 

Letztlich entzauberten die Hausherren arg dezimierte Straubing Tigers verdient mit 8 zu 1. Die Gäste absolvierten wahrlich keine schlechte Auswärtspartie, trafen jedoch heute auf einen hungrigen ERC Ingolstadt, der zurzeit einfach einen brutalen Lauf hat und von Sieg zu Sieg eilt.

 

Pokel: „Wir haben gut angefangen, aber in Unterzahl gleich ein Tor bekommen. Innerhalb kurzer Zeit haben wir vier Penalty Killers verloren, das ist schwierig in Unterzahl. Wir haben uns zurückgekämpft, mit 9 Stürmern und 6 Verteidigern und einer turbulenten Woche ist es problematisch. Im 2. Drittel waren die Gegentore zu leicht, mental und körperlich waren wir dann am Boden. Binnen 24 Stunden verloren wir 4-5 Spieler, ein paar Stunden vor dem Spiel muss das erst verdaut werden. Die Vorbereitung lief eigentlich ganz gut, aber Leistungsträger sind dann nicht da. Der Kopf war nicht in der Lage, um gegen den Druck des ERC zu bestehen. Eishockey hat grad nicht Priorität für viele unserer Spieler, die Familien haben. Wir müssen was Positives finden in dieser negativ geprägten Zeit.“

 

Pietta: „Die letzten 3 Heimspiele ganz gut gespielt, wir kannten die Straubinger Situation, nahmen aber dieses Spiel ernst und haben verdient hoch gewonnen. Wir haben es souverän durchgezogen. Das war ein Traumspielzug mit Höfflin vom Bully weg, das war ein perfektes Tor. Anfangs in der Saison haben die Ergebnisse nicht gestimmt, es gab zu viele individuelle Fehler. Das haben wir dann abgestellt. Penaltys waren bis dato sehr selten in meiner Karriere, das 3 zu 1 war sehr wichtig, um Ruhe ins Spiel zu bringen.“

 

26. Spieltag: DEL Spiel vom 28.11.2021

 

ERC Ingolstadt - Straubing Tigers 8:1 (2:1|4:0|2:0)

 

Tore:

1:0 |06|Bourque (Storm, Simpson) PP1

2:0 |08| DeFazio (Feser, Wagner)

2:1 |13| Tuomie (Akeson)

3:1 |25| Pietta PEN/SH1

4:1 |33| DeFazio (Hüttl, Simpson)

5:1 |36| Höfflin (Pietta)

6:1 |38| Feser (Storm)

7:1 |42| Marschall (Aubry)

8:1 |43| Flaake (Pietta)

 

1. Drittel Statistik:      11:4 Schüsse, 12:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

2. Drittel Statistik:      6:9 Schüsse, 12:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

3. Drittel Statistik:       11:6 Schüsse, 11:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Zuschauer: 714

 

Schiedsrichter:  Kopitz/ Rohatsch

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Reich; Bodie, Hüttl, DeFazio, Feser, Storm, Wagner, Marshall, Bourque, Aubry, Simpson, Quaas, Warsofsky, Höfflin, Pietta, Flaake, Jobke, Henriquez-Morales, Soramies, Stachowiak.

 

Straubing: Karhunen; Lampl, Brandt, Mullock, Brunnhuber, Samanski, Daschner, Schopper, St. Denis, Akeson, Tuomie, Scheid, Manning, Valenti, Balisy, Leier.   

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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