Die Kölner Haie gewinnen fünftes Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings mit 5:1

 

PENNY-DEL (Köln/ST) Nach einer längeren Heimspielpause spielten die Kölner Haie am Freitagabend vor 9873 Zuschauer in der LANXESS arena gegen die Schwenninger Wild Wings. Die Partie entschieden die Haie mit 5:1 für sich und behielten 3 Punkte in Köln. Der 10. Spieltag stand im Zeichen des Kampfes gegen Brustkrebs und so spielten die Haie in schwarzen Sondertrikots mit pinkfarbener Rückennummer.

 

 

Foto: Ingo Winkelmann

 


 

 Die Haie gewannen vor Spielbeginn am Freitag 5 Spiele von insgesamt 8 absolvierten Partien. Das Team unter Headcoach Uwe Krupp befand sich auf dem 6. Platz der Penny DEL-Tabelle, also im guten Mittelfeld. Die Schwenninger hingegen taten sich bisher sehr schwer und stehen derzeit auf dem letzten Platz der Tabelle, vor Straubing und Krefeld. Der Druck auf die Schwarzwälder steigt also mit jedem Spiel, denn nach dieser Saison wird definitiv eine oder sogar zwei Mannschaften absteigen. Und das will natürlich keiner.

 

Vor dem Spiel erklärte Verteidiger Pascal Zerressen: „Wir freuen uns, dass wir endlich wieder auf’s Eis gehen können. Das Vorbereitungsspiel gegen Schwenningen war schon hart umkämpft. Wir werden auf dem Eis für jeden Zentimeter arbeiten müssen.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Die Kölner starteten mit Tomáš Pöpperle im Tor, Maxi Kammerer, Maury Edwards, Moritz Müller, Lucas Dumont und Andreas Thuresson als Starting Six in die Partie. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Robin van Calster, Mark Olver, Jonas Holøs und Zach Sill. Und auch nicht dabei waren Alex Coach und Andrej Bires.

 

Auf Seiten der Kölner sind die Top Scores Maury Edwards mit 3 Toren und 6 Assists, Andreas Thuresson mit 5 Toren und 2 Assists und Jon Matsumoto mit einem Tor und 6 Assists. Auf Seiten der Schwenninger sind es Travis Turnbull mit 5 Toren und 3 Assists, Tyson Stink mit 2 Toren und 6 Assists und John Ramage mit 6 Assists.

 

Das erste Drittel begann vielversprechend für Köln. In der 2. Minute hatte Matsumoto eine gute Chance zum ersten Tor, doch verzog. Doch auch Schwenningen versuchte seinerseits zu drücken, kam aber nicht durch die Kölner Defensive. Und die Haie setzen sich immer wieder im Angriffsdrittel fest. So war das erste Tor voraussehbar. Es fiel dann in der 10. Minute durch Landon Ferraro. Auch Schenkungen konnte aufs Tor der Kölner schießen, doch Pöpperle ließ nichts durch. Julian Chobrot bekam eine Strafe wegen Banendechecks, die Kölner überstanden die Unterzahl ohne Gegentor. In der 15. Minute ging es weiter mit den Strafen für Köln und Schwenningen, so dass die Gäste auf den Ausgleich drückten, jedoch dies nicht gelang. In der 17. Minute gelang es den Haien durch Thuresson dann auf 2:0 zu erhöhen. So endete das Drittel verdient für Köln mit 2:0.

 

Im Mittelabschnitt kämpften die Haie nicht mehr so offensiv stark wie zuvor. Sie ließen sich immer wieder in die Defensive zurückdrängen. Schwenningen wollte unbedingt den Rückstand aufholen. Und beide Mannschaften ließen sich nicht die Butter vom Brot klauen, so kam es im Verlauf des Drittels immer wieder zu Strafzeiten, die den Spielfluss zerstörten und den Mittelabschnitt zäh gestalteten. In der 26. Minute gelang den Gästen der Anschlusstreffer durch Spink zum 2:1. Es folgten einige Strafen auf beiden Seiten. Schließlich in der 31. Minute im Powerplay erhöhte Köln auf 3:1 durch Kammerer.


Insgesamt war dies kein schönes Drittel. Es endete mit 3:1 und mit einer Unterzahlsituation der Haie, da Marcel Barinka wegen hohen Stocks auf die Bank musste.

 

Das Schlussdrittel begann also mit einer Unterzahl, die die Haie aber ohne Gegentor überstanden. Auch hier fielen einige Strafen, insgesamt 5, wobei 4 für die Wild Wings waren und eine für Pascal Zerressen. Schwenningen sollte kein weiteres Tor gelingen. Matsumoto erhöhte und er 50. Minute auf 4:1 und in der 53. Minute machte Sebastian Uvira mit dem 5:1 des Sack zu. Es endete mit 5:1.

 

Alles in allem war es eine schwierige und ab dem 2. Drittel zähe Partie. Auch wenn Köln deutlich gegen Schwenningen siegen konnte, waren es irgendwann zu viele Strafen, die die Partie zerpflückten und anstrengend machten. Den Schwenningern war der Frust und der Druck unbedingt zu siegen, um den letzten Platz gegen einen besseren eintauschen zu könne, deutlich anzumerken. Es entlud sich immer wieder in Auseinandersetzungen. Dennoch spielten sie streckenweise gut und erarbeiteten sich Chancen, die aber von der Kölner Defensive und einem souveränen Pöpperle entschärft wurden.


Im ersten Drittel hatten die Gastgeber mehr Spielanteile und führten verdient mit 2 Toren. Im weiteren Verlauf konnten sie weiter auf 5 Tore erhöhen. Schwenningen hingegen erarbeitete sich nur ein Tor. Doch der Spielfluss litt ab dem 2. Drittel und es ergab kein schönes Eishockeyspiel. Die Haie konnten sich 3 Punkte auf ihrem Konto gutschreiben und Schwenningen musste unverrichteter Dinge wieder nach Hause reisen.

 

Alex Oblinger sagte nach dem Siel: „Das war heute ein hart umkämpftes Spiel, genau wie 98 Prozent unserer Spiele bisher. Das war eine gute Mannschaftsleistung. Uns zeichnet aus, dass wir immer mehr bringen, egal was der Gegner bringt. Die gleiche Einstellung müssen wir am Sonntag gegen Berlin zeigen und unser Spiel durchziehen. Dann haben wir eine gute Chance zu gewinnen.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Am kommenden Freitag geht es dann für die Haie zu Hause weiter. Die Straubing Tigers reisen aus Bayern an. Bully ist um 19.30 Uhr.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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