Straubing Tigers sitzen nach erneuter Niederlage gegen Bietigheim im Tabellenkeller fest

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Straubing Tigers wurden heute den Anforderungen nur zeitweise gerecht. Erneut schlichen sich Leichtsinnsfehler ein, die zu Gegentoren führten. Bietigheim wehrte sich in den Druckphasen der Niederbayern nach Kräften und konnte auf den Rückhalt von Goalie Sami Aittokallio bauen. So richtig effektiv waren die Tigers im Powerplay, aber insgesamt muss man sagen, dass die Torausbeute bei 43 Schüssen auf das Tor zu wenig ist. 

 

 

(Foto: Citypress) Tomi Karhunen verlor heute das finnische Torhüterduell gegen Sami Aittokallio 

 


Spielverlauf:
An der Bande standen heute zwei Coaches mit jeweiliger Vergangenheit zu ihrem Gegner. Tom Pokel coachte Bietigheim schon 98/99. Das Engagement von Danny Naud bei den Tigers datiert auf die Saison 04/05. Noch ein Ex-Straubinger tauchte am Abend auf. Mitch Heard konnte sich dazu auch noch in die Torschützenliste eintragen. Die Hausherren begannen schwungvoll, hatten die größeren Spielanteile und bauten sich eine zwei Tore Führung zusammen.

Aber Straubing wäre nicht Straubing, würden sie nicht auch heute an den Aufsteiger Geschenke verteilen. Zuerst kam Heard unbedrängt im Slot zum Tor und der Ausgleich wurde quasi direkt auf dem Schläger serviert. So gingen die Gäste mental gestärkt in die Pause, während in der Kabine der Tigers der verspielte Vorsprung erst einmal verkraftet werden musste. 

Die Niederbayern schafften es nicht, ihre Investition in das Spiel auch in Torgefahr umzuwandeln. Entweder es fehlte der letzte entscheidende Pass oder man scheiterte schon am Aufbau. Dabei mussten die Bietigheimer noch nicht einmal ihr Angriffssystem verändern. Es reichte die Räume dichtzumachen. Die Verunsicherung, auch aus den letzten Spielen, war immer spürbar.

Die Gäste brachten im zweiten Abschnitt ganze vier Torschüsse zustande, konnten aber wenigstens einen Treffer erzielen. Die Effektivität war nach vierzig Minuten der Hauptfaktor für den Spielstand. Im letzten Abschnitt waren es die Straubinger, die noch einen Zahn zulegen konnten. Endlich, auch mit der nötigen Unterstützung von den Rängen, spielten sie wieder ein Power-Eishockey.

Es hätte am Ende mehr als nur ein Punkt sein müssen. Die Gäste schafften es in den letzten 41 Minuten des Spiels, ganze sechs Schüsse auf das Tor der Tigers abzufeuern und erzielten dabei zwei Treffer. Darunter auch das Siegtor in Overtime. Straubing hatte durch den Druck viele Chancen vergeben und am Ende nicht zu Unrecht verloren. Es gibt nun mal das ungeschriebene Gesetz, wenn man vorne nicht trifft, bekommt man die Tore hinten rein.

Die Erkenntnis, dass man mit dreißig Minuten Eishocky nicht weit kommt in dieser Liga, dürfte nach diesem Auftritt auch den letzten in Straubing erreicht haben. Für die Straubing Tigers geht es am Sonntag in Wolfsburg weiter. Die Grizzlys konnten heute einen Auswärtsieg bei Red Bull München landen. 

 

 

Torfolge:
1:0 (10.) - Andy Eder wechselte von rechts nach links und zog aus der Halbdistanz ab. Der Puck passte genau in den Winkel, wobei im kurzen Eck der Torhüter nicht immer gut aussieht dabei. 2:0 (12.) Die Tigers nutzten gleich ihre erste Powerplaymöglichkeit. Jason Akeson wartete halbrechts auf den genauen Zeitpunkt. Der war gekommen, als die Sicht durch einen Verteidiger verdeckt war.

2:1 (14.) - Der Ex-Straubinger Mitch Heard ließ sich die Freiheit im Slot, die ihm die Tigers gestatteten, nicht nehmen und erzielte den Anschlusstreffer. 2:2 (20.) - Ein Geschenk gab es auch noch. Daschner mit dem Fehlpass hinter dem eigenen Tor und Sheen bedient seinen Kollegen Markus Kojo, der zum Ausgleich nvoh vor der Pause trifft. 2:3 (25.) - Ein Konter führte zur ersten Führung für die Gäste an diesem Abend. Alexander Preibisch war der Abnehmer bei dem zwei auf eins Konter der Steelers.

3:3 (45.) - Erneut trafen die Tigers in Überzahl und dieses Mal war das Glück auf ihrer Seite. Mike Connolly wollte von hinter dem Tor in den Slot spielen, traf dabei den Schläger von Naud und von dort trudelte der Puck über die Linie. 3:4 (61.) - Es war letztlich eine Einzelaktion die das Spiel zugunsten der Steelers entschied. Norman Hauner umkurvte die Abwehr der Niederbayern und stach mit seinem Rückhandschlenzer direkt ins Herz der Tigers. 



Spiel vom 01.10.2021
Straubing Tigers - Bietigheim Steelers: 3:4 n.V. (2:2 | 0:1 | 1:0 | 0:1)

Tore:

1:0 |10.| Eder (Schönberger)

2:0 |12.| Akeson (Eder, Connolly) - PP 1
2:1 |14.| Heard (Ranford)
2:2 |19.| Kojo (Sheen)  
2:3 |25.| Preibisch (Zientek, McKnight)
3:3 |45.| Connolly (Akeson, Eder) - PP 1

3:4 |61.| Hauner (Braun) 

Schiedsrichter: Iwert / Polaczek / Schwenk / Spiegl

Strafzeiten:
Straubing Tigers: 6

Bietigheim Steelers: 6

Zuschauer: 3.641

 



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