PENNY-DEL - Straubing Tigers ringen Red Bull München einen Punkt ab beim 4:5 n.V.

 

(DEL/Straubing) (MA) Die Tigers investierten alles was sie hatten, wurden aber durch die Effektivität der Münchner immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Für die fünf Tore, benötigten die Gäste nur 21 Versuche, während Straubing 40 Schüsse aufs Tor brachte. Obwohl am Ende nur ein Punkt für die Niederbayern zu Buche stand, war die Leistung nach der vermeidbaren Niederlage in Nürnberg, mehr als ansprechend. Einzig die nötige Konstanz fehlt.


(Foto: City Press) Ein Tor zuviel kassierten die Tigers gegen München

 


 

Straubing hatte etwas gut zu machen und sie zeigten auch, dass sie was gut machen wollten. Die Niederbayern waren im ersten Abschnitt tonangebend, erspielten sich gute Chancen und ließen die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Wie dann der Spielstand nach zwanzig Minuten zu erklären ist, muss man sagen, es spiegelt den Saisonverlauf wider. München kam dreimal vor das Tor von Robson und erzielte dabei zwei Treffer. Spricht natürlich für die Klasse der Oberbayern. Bevor Ehliz (8.) die erste Möglichkeit für Red Bull hatte, haben Eriksson (3.), Mulock (4.) und Ziegler (6.) schon gute Chancen vergeben. Das 1:0 (8.) durch Chase Balisy war völlig verdient. Nach einem Pass vor das Tor von Tropp, reagierte er im Slot am schnellsten und überwand aus den Birken. Noch immer war vom EHC wenig zu sehen. Straubing drückte weiter und hätte durch Gormley (11.) oder Brunnhuber (13.) den Spielstand erhöhen müssen. 

 


 


 

 

Durch einen Fehler hinter dem eigenen Tor kamen die Gäste zum 1:1 (16.) Ausgleich. Patrick Hager wurde im Slot bedient und der Nationalspieler hatte sofort eingelocht. Und weil es eben überhaupt nicht läuft für die Tigers, mussten sie auch noch den 1:2 (20.) Rückstand hinnehmen. Mark Voakes kam aus der Ecke in Überzahl und arbeitete sein Tor förmlich rein. Eine schmeichelhafte Führung für die roten Bullen nach dem ersten Abschnitt. Chase Balisy: “Wir sind gut im Spiel, aber müssen noch 40 Minuten konzentriert spielen und dann unsere Chancen besser nutzen. 

Straubing konnte den Schwung ins zweite Drittel nicht mitnehmen. Durch zwei unnötige frühe Fouls bremsten sie sich selber aus. Das Spiel war nach der Hälfte wieder ausgeglichen. Chancen blieben aber Mangelware. Nur Tropp (32.) und Voakes (33.) tauchten allein vor den Torhütern auf. Dennoch erhöhten die Gäste auf 1:3 (35.) im Mittelabschnitt. Bei einem Tempogegenstoß ließ Gogulla den Puck für Justin Schütz liegen und der versuchte sein Glück und traf aus der Ferne.

Robson sah dabei nicht gut aus, parierte aber nochmal stark gegen Mauer (38.). John Peterka: “Wir führen zwar, haben aber trotzdem bisher zu viel zugelassen.” Die Tigers schöpften im letzten Abschnitt noch einmal Hoffnung. Der 2:3 Anschlußtreffer kam früh in der 42. Minute durch Kael Mouillierat. In Überzahl wusste Connolly blind, wo sein Sturmpartner stehen würde und der schob den Puck durch die Hosenträger von aus den Birken.

Die Hausherren drückten weiter. Latta (44.) verpasste noch, aber nach einem Fehler von aus den Birken, der einen harmlosen Schuss prallen ließ, staubte der umfunktionierte Stürmer Sena Acolatse (45.) zum 3:3 ab. Nun war München wieder dran. Der EHC arbeitete sich wieder vor das Tor von Robson, der ließ den Schuss von Schütz prallen und Philip Gogulla (52.) brachte sein Team mit 3:4 erneut in Führung. Die Tigers ließen sich aber nicht abschütteln. Sie hatten noch etwas gut zu machen.

Wieder war Acolatse der Unruhestifter im Slot und Stephan Daschner konnte aus spitzen Winkel mit der Rückhand Münchens Schlussmann zum verdienten 4:4 (55.) Ausgleich überwinden. Die anschließende Verlängerung dauerte nur 42 Sekunden. Voakes blieb trotz Bedrängnis an der Scheibe und Christopher Bourque hämmerte den Puck zum 4:5 (61.) Sieg in den Winkel. Für die Tigers war diese Niederlage heute bei einem Schussverhältnis von 40:21 vermeidbar. Dies wiederum spricht aber auch für die Effektivität der Oberbayern.

Der Siegtorschütze Christopher Bourque über sein Tor nach dem Spiel: “Es war ein guter Einsatz von Mark, spielt den Puck zu mir und mein Onetimer war drin. In der Defensive haben wir heute nicht so konsequent gespielt, daran müssen wir besser arbeiten.”


Der Umfunktionierte Stürmer Sena Acolatse:
“Das Spiel zu verlieren ist hart für uns. Wir haben heute viel Energie investiert, aber wir brauchen halt jetzt Siege. Stürmer zu spielen ist nicht neu für mich, ich hab das bei anderen Clubs auch schon gespielt.”

Spiel vom 22.02.2021
Straubing Tigers - EHC Red Bull München: 4:5 n.V. (1:2 | 0:1 | 3:1 | 0:1)

Tore:

1:0 |08.| Balisy (Tropp, Latta) 

1:1 |17.| Hager (Voakes, Ehliz)
1:2 |20.| Voakes (Ehliz) PP 1
1:3 |35.| Schütz (Gogulla) 
2:3 |42.| Mouillierat (Connolly, Acolatse) PP 1
3:3 |45.| Acolatse (Mouillierat, Daschner) 

3:4 |52.| Gogulla (Seidenberg, Schütz)
4:4 |55.| Daschner (Mouillierat, Acolatse)
4:5 |61.| Bourque (Voakes)

Strafen:
Straubing Tigers: 8

EHC Red Bull München: 6

Schiedsrichter: Kopitz / Schukies / Höfner / Wölzmüller 

 

 

 


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