Düsseldorf bezwingt Krefeld im Straßenbahn Derby mit 2:1 nach hartem Kampf

 

(Magenta Sport Cup) Düsseldorf/Hermann Graßl) Im ISS Dome standen sich am Dienstagabend die Düsseldorfer EG und die Krefeld Pinguine gegenüber. Düsseldorf zeigte sich in ihrem zweiten Spiel bei ihrem Auftritt gegen Fischtown Bremerhaven stark verbessert und wollte daran nahtlos anknüpfen, um den ersten Dreier einzufahren und noch eine theoretische Chance auf das Halbfinale zu haben. Krefeld versuchte unbedingt den Abstand auf Bremerhaven zu verringern und benötigte trotz ihres ersten Erfolgs weiter jeden Punkt, um am Ende mindestens Gruppenzweiter zu werden.

 

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(Saponari mit dem 1:1 - Foto: Citypress)

 

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Düsseldorf konnte auf die Leistungssteigerung im zweiten Match aufbauen und war gewillt, von Anfang an hohes Tempo zu gehen, um den Frackträgern gleich den Schneid abzukaufen. Pikante Randnote: Die Hausherren konnten heute auf die Dienste von Alanov zurückgreifen, der sich aus Krefeld verabschiedete und zur DEG zurückkehrte. Mental wichtig war sicher die Präsenz von Harold Kreis hinter der Bande.

 

Bei Krefeld war man gespannt, wie sich die erneuten Turbulenzen in der Organisation auf die Performance auf dem Eis auswirken werden: Mit Mihails Svarinskis wurde ein neuer Coach für Glen Hanlon rekrutiert. Schwerwiegender waren die Abgänge von Foucault, Smith, Bergman und Ankert. Diesen unerwarteten Aderlass galt es nun in dieser Begegnung weitgehend zu kompensieren, was definitiv ein hartes Stück Arbeit bedeutete.

 

Vorsichtiges Abtasten war in den ersten Minuten angesagt, bevor ein erster Abschluss seitens der DEG zu verzeichnen war, die sich nun etwas warmschossen und erneut mit Kammerer eine Top Chance kreierten. Krefeld musste erst in die Partie hineinfinden und war erstmal mit Abwehrarbeit beschäftigt, hatte aber dann ganz plötzlich durch Schymainski eine fast perfekte Einschussgelegenheit.  Im Gegenzug war bei einem Alleingang durch Ebner der Pfosten im Weg. Krefeld lauerte primär auf Fehler der DEG und hätte dies auch fast durch Hospelt ausgenutzt, der eine unorthodox springende Scheibe per Direktabnahme knapp am Tor vorbeizirkelte.

 

In der zweiten Hälfte des ersten Drittels gestalteten die Frackträger die Partie zunehmend ausgeglichener, konnten aber dennoch nicht weitere Abschlüsse der Hausherren vermeiden. Vor allem der 17-jährige Bongers hatte die Riesenchance zu seinem ersten Tor, doch der Winkel erwies sich zu spitz.

 

In einem überraschend fairen Match ohne Strafzeiten ging es mit einem gerechten torlosen Remis in die erste Pause. Diesen Spielstand hatte sich Krefeld durch 7 geblockte Schüsse redlich verdient.

 

Das zweite Drittel eröffnete Düsseldorf mit einem fast genialen Pass über die gegnerische blaue Linie, wenn es kein Abseits gewesen wäre. Krefeld blieb bei seinem aggressiven Forechecking und brachte die DEG des Öfteren in Bedrängnis bei deren Spielaufbau.

 

Nach einem wunderbaren Kombinationsspiel konnte sich der Gast nur durch eine unfaire Aktion helfen, die dann nach bereits 5 Sekunden zur Düsseldorfer Führung in der 25. Minute durch Flaake genutzt wurde. Dies ging für die Pinguine viel zu schnell und untermauerte wieder mal die brutale Effizienz der DEG.

 

Krefelds unermüdliche Anstrengungen wurden nun endlich belohnt durch einen kurios entstandenen Treffer von Saponari in der 34. Spielminute, wobei hier viele Körperteile diverser Protagonisten beteiligt waren und deshalb eine lange Analyse der Schiedsrichter nötig war.

 

Ihr erstes Überzahlspiel konnte Krefeld zwar nicht erfolgreich gestalten, aber es wurde ansehnlich kombiniert. Schließlich konnte sich auch im Mittelabschnitt kein Team entscheidend absetzen und somit blieb es weiterhin spannend im ISS Dome.

 



Den Schlussabschnitt durfte Krefeld im Powerplay starten, das ihnen jedoch nicht so strukturiert wie bei ihrem ersten Versuch gelang, auch wenn dabei zwei ordentliche Abschlüsse heraussprangen. Mit ihren heute Abend nur 3 Sturmformationen mussten die Pinguine auch ihre Kräfte haushalten, um am Ende punkten zu können.

 

Es entwickelte sich nun eine von hohen Fehlern gekennzeichnete Partie, die hin und her wog. Beide Teams konnten sich nicht richtig stabilisieren und so blieb vieles lediglich Stückwerk. In den letzten 10 Minuten musste nun was Außergewöhnliches passieren, denn die Begegnung plätscherte nur so dahin ohne zwingende Aktionen, bis Lessio auf Seiten der Pinguine mit einer tollen Chance aufwartete und Fischbuch auf der Gegenseite eine ebenso gute Gelegenheit auf dem Schläger hatte.

 

Kammerer blieb es vorbehalten, in der 56. Spielminute die erneute Führung für die Heimmannschaft zu erzwingen. Hatte Krefeld nun noch eine Antwort parat, um sich in die Overtime zu retten?

 

Düsseldorf agierte in den letzten Minuten sehr clever und zog es vor, die Scheibe zu halten und so lief die Uhr zu ihren Gunsten herunter.

Der KEV schaffte es einfach nicht, die letzte Option mit einem 6. Feldspieler zu ziehen und musste die Niederlage eingestehen.

 

Letztlich war es kein hochklassiges Match mit einem glücklichen Ende für Düsseldorf und dem ersten Dreier nach 3 Spieltagen dank ihres Man of the Match in Person von Maxi Kammerer.

 

Düsseldorf absolviert am kommenden Samstag sein nächstes Heimspiel gegen Wolfsburg und möchte dann sicherlich Revanche für die deftige 0:7 Auswärtsschlappe nehmen, während Krefeld bereits am Freitag zuhause gegen Bremerhaven ranmuss und weiter Boden gutmachen kann in der Hoffnung, dass nun endlich mehr Ruhe einkehrt im Kader.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Düsseldorf - Kammerer:

„Wir sind gut gestartet, hatten aber im 2. Drittel zu viele Turnovers, waren zu fahrlässig und haben die Partie unnötig spannend gemacht. Wir sind aber sehr glücklich, den ersten Sieg zu feiern. Es braucht Zeit, um neue Spieler zu integrieren, da wir auch noch nicht so lange auf dem Eis wie die anderen Teams sind. Harold Kreis fehlte uns, doch bis zum 17.12. wollen wir top fit sein. Kleinigkeiten im Spielsystem sind noch zu verbessern, wir müssen einfach spielen, unser Aufbau ist noch zu schwerfällig.“

 

Krefeld – Hospelt:

„Es war ein gutes Match von uns, im 1. Drittel hatten wir schlecht agiert, was der DEG in die Karten spielte. Somit war der Sieg für Düsseldorf verdient. Uns unterliefen zu viele kleine Fehler, die am Ende von Düsseldorf bestraft wurden.“

 

Spiel vom 24.11.2020

Düsseldorf – Krefeld 2:1 (0:0|1:1|1:0)

 

Tore:

1:0 |25| Jerome Flaake (Nowak, Fischbuch)

1:1 |34| Vince Saponari (Valitov)

2:1 |56| Maxi Kammerer (Fischbuch, Barta)

  1. Drittel Statistik: 10:8 Schüsse, 10:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0,
  2. Drittel Statistik: 6:10 Schüsse, 8:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2,
  3. Drittel Statistik: 7:10 Schüsse, 8:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Kopitz/ Rantala

Aufstellung:

 

Düsseldorf: Pantkowski, Geitner, Jensen, From, Carey, Flaake, Ebner, Nowak, Kammerer, Barta, Fischbuch, Zanetti, Johannesen, Jahnke, Eder, Alanov, Dersch, Ehl, Buzás, Bongers.

 

Krefeld: Johansson, Bindulis, Valitov, R. Fitzgerald, Postel, Schymainski, Schmitz, C. Fitzgerald, Lessio, Petrakov, Shatsky, Ankert, Bappert, Saponari, Hospelt, Braun.

 



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Gruppe A

  • Krefeld Pinguine
  • Düsseldorfer EG
  • Grizzlys Wolfsburg
  • Fischtown Pinguins Bremerhaven

Gruppe B

  • EHC Red Bull München
  • Schwenningen Wilds Wings
  • Adler Mannheim
  • Eisbären Berlin

 


 


 

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