DEL - Die Kölner Haie spielen überlegen, gewinnen aber nur knapp mit 2:1 gegen die Iserlohn Roosters

 

(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Zweites Spiel im neuen Jahr, neues Glück. Den 36. Spieltag der DEL bestritten die Kölner Haie gegen die Iserlohn Roosters in der LANXESS arena vor 12.099 Zuschauern. Die Partie endete siegreich für die Kölner Haie mit 2:1. Das bedeutete weitere drei Punkte zur Festigung des Tabellenplatzes.

 

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


Das erste Spiel des noch jungen Jahres 2019 spielte der KEC gegen den ERC Ingolstadt und gewann mit 5:2. Es waren wichtige drei Punkte für die Kölner, um sich auf den ersten sechs Plätzen der Tabelle der DEL festzusetzen. Die Tabelle ist diese Saison wieder sehr eng und am Ende wird sicherlich jeder Punkt entscheidend sein für die Playoff-Teilnahme. Ingolstadt bot dem KEC in den ersten beiden Dritteln ein umkämpftes Duell, doch im letzten Drittel waren die Haie erfolgreicher und effizienter, sie schossen drei Tore wohingegen die Panther keines erzielten, und so endete es dementsprechend 5:2 für Köln. Dieser Sieg im ersten Spiel des Jahres sollte der Mannschaft von Headcoach Peter Draisaitl für die Partie gegen Iserlohn Rückenwind verschaffen. Es blieb die Frage: Konnten die Haie ihr Selbstvertrauen in die heutige Partie mitnehmen?

 


Am Mittwoch gab Neuzugang Rok Ticar, der bereits von 2012 bis 2014 im Haie Trikot auflief, sein Debüt, er wurde noch vor dem Wechsel der Jahre vom KEC erneut verpflichtet. In der Partie gegen die Panther war er auch zügig erfolgreich, das 1:0 ging auf sein Konto.

 


Bei den Roosters aus Iserlohn sieht die Saison nach harter und schwerer Arbeit aus, die bisher noch nicht belohnt wurde. Die Sauerländer befinden sich derzeit nur auf Platz 12 der Tabelle und haben insgesamt 35 Punkte, die Haie hingegen vor dem Spiel gesamt 60 Punkte. Am vergangenen Mittwoch verlor Iserlohn gegen die Eisbären Berlin knapp 4:3 nach Penalty. Insgesamt steht eine Niederlagenserie von sechs verlorenen Spielen in Folge auf dem Konto der Roosters. Bisher konnten sie nur zweimal auswärts siegen. Die Mannschaft von Headcoach Jamie Bartman, der Rob Daum kürzlich ablöste, denn in Iserlohn war der Verein unzufrieden mit der Leis-tung, würde um den Sieg gegen Köln erwartungsgemäß hart kämpfen, um die Negativserie zu beenden. Bekannt sind die Iserlohner ohnehin für hartes und kämpferisches, vielleicht nicht immer schönes, aber doch unterhaltsames Eishockey.

 


Zudem mussten die Sauerländer kurz vor der Jahreswende am zweiten Weihnachts-tag noch einen Schicksalsschlag erleiden. Der Manager des Vereins Karsten Mende erlitt einen Schlaganfall und fällt bis auf weiteres für unbestimmte Zeit aus. Der ehemalige Nationalspieler befindet sich in medizinischer Behandlung.

 


Beide Mannschaften aus NRW waren heute in der Pflicht zu gewinnen, Köln um sich von den direkten Konkurrenten weiter abzusetzen und vielleicht um eine Siegesserie zu starten und das konstante Auf und Ab einmal abzustellen, Iserlohn um die Nieder-lagenserie zu beenden und vielleicht noch Punkte für die Playoffplätze zu sichern. Es versprach spannend und brisant zu werden. Es war das dritte Aufeinandertreffen beider gewesen, die beiden ersten Spiele konnte der KEC auch für sich entscheiden mit 2:1 und 3:1.

 


Für den KEC kehrten heute die ehemals Verletzten Felix Schütz und Kapitän Moritz Müller in den Kader zurück. In der Partie gegen Ingolstadt zog sich Austin Madaisky eine Handverletzung zu und fiel somit heute aus. Weiterhin verletzungsbedingt fehlten Marcel Müller, Steve Pinizzotto und Michael Zalewski.

 


Zu Beginn des ersten Drittels starteten die Haie temporeich ins Spiel und bauten so-fort Druck auf. Sie waren mit der ersten Sekunde präsent. Iserlohn hingegen hatte etwas Mühe diesem Druck standzuhalten. Doch das erste Tor in der vierten Minute ging zunächst auf das Konto der Sauerländer. Rok Ticar musste auf die Strafbank wegen Bandenchecks und dieses Powerplay nutzten die Roosters zur 0:1 Führung durch Dylan Yeo. Die Haie erarbeiteten sich weitere gefährliche Möglichkeiten. Der Ausgleich fiel erst in der 16. Minute durch Rok Ticar. Es war ein gutes Kombinations-spiel von Felix Schütz, Sebastian Uvira und Ticar, sein zweites Tor im zweiten Spiel. Trotz des relativ schnellen Führungstreffer war Köln die Mannschaft mit mehr Spielanteilen. Der KEC setzte sich immer wieder im Angriffsdrittel fest und wurde für Iserlohn gefährlich, doch bisher konnten die Sauerländer und Niko Tapani Hovinen im Tor immer klären.  

 



 

Der Mittelabschnitt blieb spannend und blieb auch beim unentschieden von 1:1. Der KEC war weiterhin die spielführende Mannschaft, Iserlohn tat sich schwer aus dem eigenen Drittel raus zu kommen und versuchte es mit Härte. Die Haie jedoch hielten dagegen und waren die offensiv ideenreicheren. Dennoch ging der Puck nicht über die Linie, was auch der Tatsache schuldete, dass Hovinen im Tor die Sauerländer im Spiel hielt.

 


Das letzte Drittel sollte alles entscheiden und machte es noch einmal spannend. Beide Mannschaften spielten aggressiv und hart, wie es sich für Eishockey gehört, doch Köln blieb auch in diesem Drittel offensiv stärker. Iserlohn machte hinten dicht und die Lücken zu, so dass der KEC nicht durch kam. Es waren nur 48 Sekunden im Drittel gespielt als der Führungstreffer zum 2:1 durch Colby Genoway fiel. Die Sauerländer drückten nun und wirkten angriffslustiger, vor allem weil sie auch nur ein Tor im Rückstand waren. Am Ende reichte es jedoch nicht. Auch eine doppelte Überzahl brachte die Roosters nicht zum Erfolg. So endete das Drittel und das Spiel 2:1.

 

 

Insgesamt war es eine wie zu erwarten harte Aufgabe für den KEC, der letztlich mit einem Sieg vom Eis fahren konnte. Die Kölner Mannschaft hatten den Rückenwind aus dem zuletzt gewonnen Spiel mitnehmen können. Es war ein bis zuletzt span-nendes Spiel gewesen, hart und aggressiv. Iserlohn tat sich schwer ideenreich nach vorne zu spielen, da Köln sich immer wieder im Angriffsdrittel festsetzte und so die Roosters in die Defensive zwang. Die Haie waren während der Partie spielführend und dominant und das Ergebnis hätte durchaus weit höher ausfallen können, wenn die Haie den Puck auch ins Tor bekommen hätten. Doch die Iserlohner versuchten ihrerseits stabil zu verteidigen, was ihnen über weite Strecken auch gelang.

 


Die Leistung der Schiedsrichter war gestern durchaus kritisch zu sehen, sie waren oft zu passiv und haben nicht alle grenzwertigen Aktionen geahndet. Ob es dem Spiel-fluss geschuldet war, bleibt dahingestellt.

 


Bis zuletzt blieb es spannend, denn nur ein Tor Vorsprung ist immer eine riskante Sache in einem so schnellen Sport wie Eishockey. Letztlich gelang es den Haien auch eine doppelte Überzahl der Roosters bis zum Ende zu überstehen und die drei Punkte mit einem knappen Ergebnis von 2:1 für sich zu behalten.
Am Sonntag geht es für die Kölner Haie auf heimischen Eis weiter, dieses Mal gegen Bremerhaven, Beginn ist um 14.00 Uhr.

 

 


 

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