DEL- Iserlohn: 2:3 (OT) gegen die Krefeld Pinguine. Dezimiertes Iserlohn mit erneuter Bauchlandung, Krefeld setzt Positivtrend fort.

 

(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Es war ein ausgeglichenes NRW- Derby am vorletzten Tag des Jahres: den Krefeldern, die sich im Kampf um die Play-Off-Plätze weiter Luft verschaffen konnten, merkte man das neu gewonnene Selbstbewusstsein nach den Siegen gegen die Top- Teams aus Augsburg und Mannheim an. Die Iserlohn Roosters sind hingegen derzeit nicht gerade vom Glück verfolgt und mussten ihre Reihen aufgrund diverser Ausfälle erneut umbauen. Zudem gehen die Fans inzwischen merklich auf Distanz.

 

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(Foto: Patrick Rüberg)


Mit Martinovic, Schmidt und Fischer fehlten den Roosters ihre erfahrensten Verteidiger, sodass Kapitän Justin Florek erneut in die Defensive versetzt werden musste. Dazu gesellten sich dann noch mit Turnbull, Caporusso und Clarke weitere wichtige Spieler als Ausfälle. Vor diesem Hintergrund startete die Partie zunächst verhalten mit gegenseitigem Abtasten.

 

 

Die Hausherren wussten ihr erstes Powerplay direkt zu nutzen, Daine Todd zog aus der Distanz ab und traf zum sehenswerten 1:0.  Die Gäste taten sich in der Offensive zunächst schwer und tauchten nur sporadisch vor dem Tor von Niko Hovinen auf. Ihre Angriffe wirkten jedoch durchdacht und sauber ausgespielt, sodass Berglund, nach vorherigem Pech mit einem Pfostenschuss, zum 1:1 treffen konnte. Die Pinguine merkten nun, dass an diesem Abend in Iserlohn mehr drin sein würde und wurden gegen Ende des ersten Drittel immer mutiger. Dennoch ging es zunächst mit einem unterm Strich gerechten Unentschieden in die Pause.

 

 

Ins zweite Drittel kamen die Gäste mit viel Schwung, Ex- Rooster Costello konnte seine Chance zur Führung jedoch nicht nutzen. Es entwickelte sich in der Folge ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Unterbrechungen, die Reihen mussten verhältnismäßig lange auf dem Eis bleiben, was vor allem den dezimierten Hausherren nicht zum Vorteil gereichte. Chancen gab es auf beiden Seiten, Jake Weidner und Marko Friedrich konnten ihre "Turnovers" jedoch nicht verwandeln, was sich rächen sollte. In der 34. Minute war es dann soweit, Greger Hanson traf im Powerplay per schönem Winkelschuss zur Gäste- Führung. Die Stimmung in der Halle kippte nun, was der Heimmannschaft natürlich nicht half.

 

 

Das Schlussdrittel spielten die Pinguine im Grunde souverän, die Roosters versuchten zwar alles um die erneute Niederlage noch zu verhindern, doch fehlten am Ende Kraft, Ideen und auch etwas Scheibenglück. So lag der Ausgleich durch Evan Trupp fünf Minuten vor dem Ende nicht gerade in der Luft- aus halbrechter Position drosch er den Puck am überraschten Pätzold vorbei in den Winkel. Pech hatten die Roosters vor allem bei der Chance von Matsumoto, der den Puck aus aussichtsreicher Position ins leere Tore befördern konnte- doch irgendwie kam Pätzold noch herangerauscht und rettete in höchster Not. Ein toller Safe!

 

 

Das Spiel endete nach 60 Minuten insofern 2:2, sodass die Overtime den Sieger hervorbringen sollte. zunächst hatten die Hausherren den besseren Beginn, Camara hatte frei vor Pätzold den Sieg  schon auf der Kelle. Doch im Gegenzug machte es Bruggisser besser und vollstreckte eiskalt zum 2:3. Ein unglückliches Ende für die Roosters, die aus dieses mal alles versucht haben aber derzeit nicht vom Glück verfolgt sind. Die Krefeld Pinguine machten hingegen einen stabilen, soliden Eindruck und boten ein gutes Auswärtsspiel.

 

 

In der kommenden Woche treten die Roosters zum schweren Auswärtsspiel in Berlin an und hoffen, auf einen breiteren Kader zurückgreifen zu können. Die Pinguine, die sich nun weiter gegenüber Platz 11 absetzen konnten, reisen nach Straubing.

 

 
Spiel vom 30.12.2018

Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine  2:3 OT (1:1|0:1|1:0|0:1)

 

Tore:
1:0 |05.|Todd (PP1)
1:1 |10.|Berglund
1:2 |34.|Hanson (PP1)
2:2 |55.|Trupp
2:3 |62.|Bruggisser (OT)

 

Zuschauer: 4.967 (ausverkauft)

 


 

 


 

Eiszeit in der "Eishölle"

 

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Wenn sich die treuesten Fans beginnen abzuwenden, ist das kein gutes Zeichen. Der Bruch zwischen Fans und Verein (gar nicht mal so sehr zum Team) war spürbar. Zahlreiche Spruchbänder wurden auf der Steh- Geraden hochgehalten, welche die Entwicklungen am Seilersee der letzten Zeit thematisierten, wie z.B. die Preiserhöhung für die Dauerkartenbesitzer am 23.12. oder die vermeintliche Abkehr von identitätsstiftenden Werten.

 

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So kippte die Stimmung nach dem Führungstreffer der Pinguine deutlich in Richtung Zynismus gegenüber dem eigenen Team bzw. dem Einstellen des Supports. Wer die Stimmung in der einstigen "Puckhölle" am Seilersee kennt, weiß dass dies ein eher ungewöhnlicher Vorgang ist, der den Verantwortlichen ein Alarmsignal sein dürfte. Da man zuletzt u.a. die beiden Top- Scorer der DEL (Matsumoto und Camara) sowie Shooting- Star Lean Bergmann vor der Saison an den Seilersee holen konnte, liegt die Unzufriedenheit der Anhängerschaft mit der Vereinsführung anscheinend doch tiefgreifender und nicht nur in der jüngsten Negativserie begründet.

 

 

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