(DEL/Berlin) (Redaktion) Auch in der Hauptstadt gab es für die THOMAS SABO Ice Tigers keinen Weg raus aus der Krise. Nach einem desolaten Start ins Spiel kam Nürnberg dank eines überzeugenden Mittelabschnitts zurück ins Spiel. Im letzten Drittel aber übernahmen die Eisbären Berlin die Initiative und siegten durch viele Nürnberger Strafen und die Tore von Mark Cundari und André Rankel mit 5:4.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Berlin startete gut ins Spiel. Nach nur vier Minuten versenkte James Sheppard auf Zuspiel von André Rankel den Puck im Tor. Das entsprach nicht dem Gameplan der Gäste aus Nürnberg, die versuchten, sich endlich aus der Krise zu retten. Doch danach sah es in den ersten zehn Spielminuten nicht aus. Brandon Segal kontrollierte seinen Schläger nicht. Das zog ein Power Play der Eisbären mit sich, die kompromislos zum 2:0 erhöhten. Der Nürnberger Torhüter Andreas Jenike wurde aus dem Torraum geschoben, Brendan Ranford schob nur noch zum zweiten Tor ein. Die Schiedsrichter überprüften sicherheitshalber, ob es sich dabei um Torhüterbehinderung gehandelt haben könnte. Dies war nicht der Fall, das Tor zählte. Aber die IceTigers versuchten weiterhin, schnellstmöglich zu antworten. Die beste Chance hierzu verpasste Daniel Weiß, der im Power Play nur den Pfosten traf. Besonders auffällig war Kapitän Patrick Reimer, der diesmal in einer neuen Reihe agierte und vor allem im Power Play einige Schüsse nahm. Das Beinstellen von Marcel Noebels aber konnte nicht verwertet werden. Nach dem ersten Drittel stand es 2:0 für die Eisbären Berlin.
Im Mittelabschnitt jubelte Nürnberg erstmals in der 24. Spielminute. Dane Fox zog ab, nachdem er das Zuspiel von Philippe Dupuis perfekt annahm. Fox hämmerte den Puck blitzschnell unter die Latte. Kevin Poulin blieb chancenlos, Nürnberg mit dem wichtigen Anschlusstreffer. Doch das reichte nicht, auch die vierte Reihe kam zum Zug. Eugen Alanov legte für Chad Bassen vor, der völlig unerwartet den Ausgleich schoss. Die Mercedes-Benz Arena verstummte, Berlin aber promt mit der Antwort. Brendan Ranford jubelte über seinen zweiten Treffer im Spiel und brachte sein Team zurück in die Partie. Ein Gegentor, welches Nürnberg Probleme bereitete. Doch es schien so, als hätte Nürnbergs Headcoach Martin Jiranek das PowerPlay trainieren lassen. Berlin nahm eine zweiminütige Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Diesmal traf Daniel Weiß nicht den Pfosten, sondern bugsierte die Scheibe im Tor: 3:3, Ausgleich. Das Unentschieden hielt bis in die ersten Minuten des dritten Drittels und das obwohl die Hausherren ein doppeltes PowerPlay zur Verfügung hatten.
Dann aber nahm Nürnberg zu viele Strafen. Das nutzten die Eisbären eiskalt aus. Erst traf Mark Cundari bei angezeigter Strafe zum 4:3. Nachdem Andreas Jenike sein Gegenüber im Torraum zu Fall brachte, zeigten die Hauptstädter ein starkes PowerPlay. Nürnberg hielt lange dagegen. Brandon Segal schaffte es sogar, Kevin Poulin gefährlich zu werden, nachdem er gegen vier Berliner ankämpfte und erfolgreich war. Im letzten Moment aber wurde er am Schuss gehindert. Fünfzehn Sekunden vor Schluss des Überzahlspiels traf dann André Rankel zum entscheidenden 5:3-Tor. Nürnberg war geschlagen, Berlin zufriedengestellt. Doch kurze Zeit später erzielte Kapitän Patrick Reimer ebenfalls ein Überzahltor zum 5:4, nachdem Maximilian Adam wegen Hakens auf der Strafbank saß. Doch das reichte nicht mehr aus.
Nürnberg damit mit dem nächsten 0-Punkte-Wochenende. Weiter geht es für Martin Jiranek und seine Jungs am Mittwochabend gegen die Straubing Tigers. Berlin ist am Donnerstag beim amtierenden Meister in München zu Gast.

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