DEL - ERC Ingolstadt siegt deutlich gegen die Eisbären Berlin

 

(DEL/Ingolstadt) PM Rauschender Abend für den ERC Ingolstadt: Doug Sheddens Mannschaft bezwang den Tabellendritten Eisbären Berlin mit 5:0. Am Ende tanzten John Laliberte & Co. vor den 4072 Zuschauern den Eis-Sirtaki.

 

2018 01 12 Ingolstadt

(Foto: Jürgen Meyer / eishockey-online.com)

 


 

 

Erstes Drittel


Beide Teams starteten schwungvoll in die Partie. Der ERC, bei dem Joachim Ramoser nach der Reha erstmals auflief, ließ zweimal die Führung aus: David Elsner auf schönes Greilinger-Zuspiel vor dem Tor (2.) und Jacob Berglund im Slot nach einem harten Braun-Schuss (4.) verpassten. In der 5. Minute kam Daniel Fischbuch aus dem Zentrum zu einem gefährlichen Schuss. Vom Schoner des ERC-Torwarts Timo Pielmeier kam die Scheibe über Greg Mauldin zu Darin Olver, der zum Konter loszog und mit der Rückhand Kael Mouillierat bediente. Der Stürmer, der nach einer Partie Pause ins Aufgebot zurückgekehrt war, netzte ein – 1:0. „Wir haben die Tore zur richtigen Zeit geschossen“, meinte Shedden. „Ich mochte das erste Drittel nicht so, Timo Pielmeier war da der Unterschied.“


Der Tabellendritte aus Berlin machte in den ersten 20 Minuten eine gute Auswärtspartie. Gerade die Berliner Topreihe Backman/Sheppard/Petersen sorgte mehrmals für Betrieb aufs ERC-Tor. Torwart Pielmeier parierte zweimal glänzend, nämlich gegen Marcel Noebels‘ Bauerntrick (11.) und Louis-Marc Aubrys Abschluss eines Gegenkonters (17.).

 


Zweites Drittel

 

Der ERC begann den zweiten Abschnitt mit einer Doppelchance in einer 4-4-Situation. Matt Pelechs Schuss und Brett Olsons Einlegerversuch parierte Vehanen gerade noch (22.). In einem Powerplay gelang dann Darin Olver das 2:0, von halbrechts schoss er ein (29.). Berlin? Hätte beinahe verkürzt, als Aubry die Latte traf (30.).


Danach kam kräftig Härte ins Spiel und Akteure immer wieder mit den Fäusten aneinander. Zweimal ließen die Unparteiischen laufen: Matt Pelech brachte zuerst Danny Richmond zu Boden (34.) – und die Panther kamen im Anschluss zum 3:0. John Laliberte schloss nach schönem Puckhandling von rechts ins lange Eck ab (34.). Der ERC hatte danach Großchancen auf den nächsten Treffer, der fleißige Kael Mouillierat ließ zweimal aus bester Lage aus. Unmittelbar danach räumte ihn Jonas Müller mit einem unerwartbaren Check an der Blauen Linie ab. Darin Olver, ansonsten der Mann fürs Feine, boxte sich dann mit dem Berliner, der dann mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine geschickt wurde.

 


Drittes Drittel


Wie schon im zweiten Abschnitt waren die Panther überlegen. Immer wieder beschäftigte Ingolstadt den eingewechselten Torwart Marvin Cüpper, der bei Brett Olsons Pfostenschuss auch noch Unterstützung des Gestänges bekam. Auch auf der Gegenseite klang das Metall, als zehn Minuten vor Ende Blake Parlett ebenfalls den Pfosten traf. Der ERC agierte clever und legte noch zwei weitere Tore nach: Thomas Greilinger (55.) und Brett Olson (58.) erhöhten auf 5:0. Es war der Endstand – und der starke Pielmeier feierte seinen bereits sechsten Shutout der Saison. Shedden: "

 


NÄCHSTE SPIELE:


Der ERC tritt am Sonntag bei Tabellennachbar Düsseldorfer EG an (14 Uhr, live bei Telekom Sport). Das nächste Heimspiel steigt am kommenden Freitag um 19.30 Uhr. Gegner dann sind die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven.

 

 

 


 

Ingolstadt

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