Königsbrunn unterliegt Top Favoriten - Buchloe bleibt auswärts stark

 

Bayernliga (Miesbach/Waldkraiburg/PM) Mit 3:6 verliert der EHC Königsbrunn die sehr fair geführte Auswärtspartie gegen den TEV Miesbach. Dabei präsentierten sich die Gastgeber wie erwartet als Spitzenteam, der Sieg war auch in der Höhe verdient.

 

Kring

 

( Foto EHC Königsbrunn )

 


 

 

Wie schon am Freitag konnte sich nach der Corona-Zwangspause von den in Quarantäne befindlichen Spielern kein einziger freitesten. So standen dann Coach Andy Becher erneut nur 15 Feldspieler und zwei Goalies zur Verfügung, wobei das Königsbrunner Eigengewächs Markus Kring den Kasten der Brunnenstädter hüten durfte.

 

 

Der EHC startete ganz gut in die Partie, kassierte aber schon in der vierten Spielminute den ersten Treffer, nur eine Minute erzielte der TEV sogar den zweiten Treffer, so dass Königsbrunn früh mit 0:2 hinten lag. Die Gastgeber zeigten nach zuletzt zwei Niederlagen hintereinander, dass sie Herr im Haus sind und dominierten zunächst die Partie. In der zehnten Spielminute legte der TEV dann sogar einen dritten Treffer nach. Doch danach nahm auch der EHC an Fahrt auf und kam vor allem bei Kontern zu guten Gelegenheiten. Noch rechtzeitig vor der Pause konnten die Brunnenstädter noch verkürzen, als Tim Bullnheimer den frei im Slot stehenden Jakub Bitomsky anspielte. Dieser schob abgeklärt zum 1:3 aus Königsbrunner Sicht ein, bis Drittelende fielen keine Treffer mehr.

 

 

Auch im mittleren Spielabschnitt hatten die Gastgeber mehr vom Spiel und zeigten gefällige Kombinationen. Königsbrunn gewann wie schon im ersten Drittel kaum Scheiben bei den Bullys, verteidigte aber mit viel Kampfbereitschaft gegen aggressiv nach vorne spielenden Gastgeber, die in der 31. Spielminute in Überzahl einen weiteren Treffer nachlegten. Der EHC hatte nur wenige Möglichkeiten und konnte bis zur letzten Pause kein Tor mehr erzielen.

 

 

Im Schlussabschnitt gestaltete Königsbrunn die Partie dann ausgeglichener und versuchte mit viel Tempo das Spiel doch noch zu drehen. Zunächst konnte der EHC durch das Tor von Maxi Merkel noch auf zwei Treffer Abstand verkürzen. Doch Miesbach beendete mit zwei weiteren Treffern zum 2:6 den Königsbrunner Traum von Punkten. Die Brunnenstädter steckten trotzdem nicht auf und generierten immer weiter Torchancen. In der 54. Spielminute verkürzte Hayden Trupp noch mit seinem feinen Alleingang auf 3:6, doch der TEV stand defensiv kompakt und verhinderte weitere Treffer. Auch ein letztes Überzahlspiel der Königsbrunner blieb torlos, am Ende gewinnen die Hausherren verdient gegen den EHC.

 

 

Der TEV wird seiner Favoritenrolle gerecht und siegt mit 6:3 gegen dezimierte Königsbrunner. Der EHC hielt kämpferisch sehr gut dagegen und zeigte aufopferungsvollen Einsatz bis zur letzten Spielminute. Markus Kring, der heute im Königsbrunner Tor stand, war seiner Mannschaft ein zuverlässiger Rückhalt und entschärfte einige gefährliche Schüsse.

 

 

EHC-Coach Andy Becher nennt Ursachen für die Niederlage: „Im ersten Drittel hatten wir zu viel Respekt und waren zu weit weg von den gegnerischen Spielern. Da waren wir schnell mit 0:3 hinten, im zweiten Abschnitt haben wir das besser gelöst. Da hat man so gespielt, wie man sich bei so einer Mannschaft präsentieren muss. Wir standen hinten kompakt und haben auf Konter gelauert. Aber wir haben auch generell die neutrale Zone zu schnell aufgegeben. Am Schluss muss man trotzdem mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Die Mannschaft hat trotz des frühen 3:0 Rückstands Moral gezeigt, sich nie aufgegeben und super präsentiert.“

 

Tore

1:0 Slavíček (Asselin, Meier, Barchmann) (4.)

2:0 Mangold (Fischhaber., Deml) (5.)

3:0 Deml (Bacher, Fischhaber) (10.)

3:1 Bitomsky (Bullnheimer T., Szegedin) (17.)

4:1 Feuerreiter (Asselin, Bergmann) (31.)

4:2 Merkel (43.)

5:2 Fischhaber (Mangold, Deml) (45.)

6:2 Feuerreiter (Slavíček, Asselin) (49.)

6:3 Trupp (Becher) (54.)

 

Strafminuten: TEV Miesbach 8 EHC Königsbrunn 10 Zuschauer: 305

 

 

Piraten zähmen Löwen

 

Die Buchloer Piraten haben am Sonntagabend auch im dritten Auswärtsspiel der Saison im Waldkraiburger Löwenkäfig ihre weiße Weste auf fremdem Eis gewahrt. Mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) fuhren die Freibeuter den dritten Dreier im dritten Auswärtsmatch ein und konnten sich somit auch in der Tabelle am EHC vorbei auf Platz sechs schieben.

 

 

Dabei waren die Vorzeichen vor dem Spiel gar nicht so aussichtsreich. ESV-Coach Christopher Lerchner musste nach den beiden zuletzt wegen Coronafällen abgesagten Spielen gegen Königsbrunn und Schweinfurt nämlich mit Peter Brückner auf den bisher treffsichersten Stürmer verzichten. Zudem gesellte sich mit Moritz Simon auch noch ein Abwehrmann zu den bisher schon bekannten Ausfällen hinzu. Doch obwohl man so nur drei Verteidigerreihen aufbieten konnte standen die Piraten von Beginn an diszipliniert und gut. Dies galt zunächst aber auch für die gastgebenden Löwen, weshalb sich ein recht ausgeglichenes Duell auf Augenhöhe entwickelte. Die ganz großen Höhepunkte fehlten aber somit auf beiden Seiten anfangs, zumal im Notfall auch die beiden wachsamen Torhüter zur Stelle waren. Folgerichtig fiel lediglich ein Treffer in den ersten 20 Minuten, den Robert Wittmann genau mit Ablauf ein Löwen-Strafzeit erzielte (18.). Gut von Markus Vaitl bedient überwand Wittmann seinen eigenen Abpraller gegen EHC-Tormann Kevin Yeingst zur 1:0 Pausenführung.

 


Auch im Mitteldrittel änderte sich erst einmal nicht viel am Spielverlauf. Die gefährlichste Gelegenheit hatten noch die Hausherren durch Christian Neuert im Powerplay, die Johannes Wiedemann im ESV-Kasten aber reaktionsschnell entschärfte (24.). Gut eineinhalb Minuten später war aber auch der Buchloer Schlussmann machtlos, als Leon Decker plötzlich alleine durch war und den Puck humorlos mit einem satten Schuss zum 1:1 in die Maschen setzte (26.). Nach 28 Minuten hielt dann das mit 400 Zuschauern besetzte Waldkraiburger Stadion gemeinsam die Luft an. Was war passiert? Christian Wittmann hatte in vollem Lauf vor dem eigenen Tor Philipp Lode aus dem Gleichgewicht gebracht. Dieser knallte anschießend ungebremst in die Bande und musste minutenlang auf dem Eis behandelt werden, ehe er mit der Trage abtransportiert wurde. Eine Szene, bei der sicherlich keine böse Absicht vorlag, die aber dennoch mit einer 5+Spieldauerstrafe durch die Schiedsrichter geahndet wurde, weshalb auch für Wittmann die Partie vorzeitig beendet war.

 

 

Nach diesem Schock brauchten beide Teams wieder etwas um ins Spiel zurückzufinden, was letztlich den Buchloern aber besser glückte. Denn in der Folge waren die Piraten in einem mit einigen Strafzeiten behafteten zweiten Drittel die Mannschaft mit den besseren Torabschlüssen. Und dies belohnte Michal Petrak nach 33 Minuten, als er die Rot-Weißen bei Vier gegen Vier wieder mit 2:1 in Front brachte. Damit ging es schließlich auch zum zweiten Mal in die Kabinen, auch weil Nico Vogl einen erneuten Alleingang dieses Mal nur an den Pfosten setzte (35.).

 


Den knappen Vorsprung baute Andreas Schorer mit seinem ersten Tor im ESV-Trikot nach 43 Minuten in Überzahl dann sogar auf 3:1 aus. Gewonnen war das Spiel dadurch aber noch lange nicht. Beide Kontrahenten schenkten sich schließlich auch weiterhin nichts und Waldkraiburg verkürzte zehn Minuten vor dem Ende ebenfalls im Powerplay nochmals durch Neuert auf 2:3. Mehr ließ Keeper Johannes Wiedemann allerdings anschließend nicht mehr zu. Zwar lag die Scheibe kurz vor Spielende noch einmal hinter ihm, aber der Treffer wurde zurecht wegen Torhüterbehinderung nicht gegeben. Und so durften sich die Freibeuter in der Höhle der Löwen nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherlich nicht unverdient über den dritten Erfolg im dritten Auswärtsspiel freuen.

 

 


 


Bayernliga (Bayerische Eishockey Liga)

 

Die Bayerische Eishockey Liga - (Bayernliga) ist die höchste Eishockey Amateurspielklasse in Bayern und wird unter dem Dach des Bayerischen Eishockey Verbandes (BEV) ausgerichtet. Am Ligabetrieb nehmen derzeit 15 Mannschaften teil, die um den Bayerischen Meistertitel kämpfen. Die Bayernliga ist in Deutschland somit die vierthöchste Eishockey Spielklasse.

 

Mehr Informationen über die Bayernliga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 

 

 


 


 

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